STAND DER TECHNIK
Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft die Abstandsmessung im Nahbereich
entlang eines schmalen Streifens, und im Besonderen betrifft die vorliegende Erfindung
die Abstandsmessung im Nahbereich mithilfe eines Streifens unter Verwendung eines
einzelnen Sensors auf der Basis von Mikropower-Impulsradar-MIR.
Beschreibung des Stands der Technik
Die Abstandsmessung im besonderen Nahbereich erfordert gemäß dem Stand
der Technik eine große Anzahl von Sensoren, die in geringen Abständen verteilt angeordnet
sind, um eine ununterbrochene Abdeckung der äußeren Begrenzung vorzusehen. Für viele
Anwendungen, wie etwa das Detektieren der äußeren Begrenzung eines großen Displaygehäuses
oder der äußeren Begrenzung eines Kraftfahrzeugs, ist eine große Anzahl von Sensoren
erforderlich.
Das U.S. Patent US-A-4.328.487 offenbart ein Dauerstrich-Einbruchsmeldesystem,
das einen Sender an einem Ende einer Übertragungsleitung und einen Doppler-Empfänger
aufweist, die an dem anderen Ende der Übertragungsleitung direkt miteinander verbunden
sind.
Zum Beispiel wird in dem US-Hauptpatent US-A-5.521.600 mit dem Titel
RANGE-GATED FIELD DISTURBANCE SENSOR WITH RANGE-SENSITIVITY COMPENSATION (IL-9514),
eingereicht am 6. September 1994, ein Mikropower-Impulsradar-Feldstörungssensor
beschrieben. Allerdings wären für die Abdeckung eines langen Streifens oder der
äußeren Begrenzung eines großen Objekts eine Mehrzahl derartiger Sensoren erforderlich.
In ähnlicher Weise eignen sich andere dem Stand der Technik entsprechende Sensoren,
wie etwa der in dem U.S. Patent US-A-5.150.123 an Orlowski, et al. beschriebene
Sensor, lediglich zum Detektieren von Störungen innerhalb verhältnismäßig kleiner
Felder. Für die Überwachung eines großen Perimeters bzw. einer großen äußeren Begrenzung
sind somit teure Sicherheitssysteme auf der Basis einer großen Anzahl von Sensoren
oder anderer Langstreckenmesstechnologien erforderlich.
Demgemäß ist es wünschenswert, eine preisgünstige, effektive Nahbereichs-Abstandsmessvorichtung
vorzusehen, die entlang einer langen Leitung oder um eine große äußere Begrenzung
verwendet werden kann.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Vorgesehen ist gemäß der vorliegenden Erfindung ein Sensor gemäß dem
gegenständlichen Anspruch 1.
Die vorliegende Erfindung sieht einen streifenförmigen Abstandssensor
mit Entfernungsgatter vor, der eine Anordnung aus Sensorelektronik und eine verteilte
Antenne oder einen Streifen verwendet, der sich entlang der zu erfassenden äußeren
Begrenzung erstreckt. Auf diese Weise kann ein einzelner Streifen um ein Displaygehäuse
oder um ein Kraftfahrzeug positioniert, mit einer einzigen Anordnung einer preisgünstigen
Sensorelektronik gekoppelt werden, welche Bewegung detektiert oder eine Präsenz
innerhalb eines genau begrenzten Bereichs um den Streifen. Der Streifen kann aus
einer geraden oder profilierten Übertragungsleitung bestehen und eine willkürliche
Länge aufweisen. Eine durch den Benutzer einstellbare maximale Erfassungsreichweite
ist von nahezu 0 bis mehreren zehn Fuß einstellbar. Die Erfindung eignet sich besonders
für kostengünstige Volumenanwendungen, wie etwa für Einparkhilfen in Kraftfahrzeugen
und die Sicherheit privater Haushalte.
Die vorliegende Erfindung kann somit als ein streifenförmiger Mikropower-Leitungssensor
gekennzeichnet werden, der eine leitfähige Leitung mit einem ersten Ende und einem
zweiten Ende umfasst, und der als Antenne fungiert, um elektromagnetische Emissionen
entlang der leitfähigen Leitung als Reaktion auf Signale auf der leitfähigen Leitung
zu erzeugen und um elektromagnetische Energie von Quellen außerhalb der leitfähigen
Leitung zu empfangen. Ein Sender ist mit dem ersten Ende der leitfähigen Leitung
gekoppelt und übermittelt eine Folge von Sensorsignalen auf der leitfähigen Leitung,
um ein Sensorfeld in einem Streifen entlang der leitfähigen Leitung zu erzeugen.
Ein Empfänger ist mit dem zweiten Ende der leitfähigen Leitung gekoppelt und erzeugt
ein Feldbezugssignal als Reaktion auf eine Folge von Sensorsignalen auf der Leitung
in Kombination mit empfangener elektromagnetischer Energie von Reflexionen in dem
Feld. Eine Schaltkreisanordnung ist mit dem Empfänger gekoppelt und spricht auf
das Feldbezugssignal an, um Störungen in dem Feld anzuzeigen.
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung umfassen die Sensorsignale
Impulse von Hochfrequenzsignalen mit einer Dauer von weniger als 10 Nanosekunden
und einer Impulsfolgefrequenz im Bereich von 1 bis 10 Megahertz oder darunter. Die
Dauer der Hochfrequenzimpulse wird so angepasst, dass die Reichweite des Sensors
geregelt bzw. gesteuert wird. Ein Mischer in dem Empfänger mischt einen übermittelten
Impuls mit Reflexionen der elektromagnetischen Emissionen, die durch das Bündel
zur Erzeugung des Feldbezugssignals verursacht werden. Aufgrund des homodynen Mischens
ist die Umlaufzeit der Echos durch die Impulsbreite beschränkt. Weiter von der Übertragungsleitung
entfernte Objekte, die weiter entfernt sind als ein der Ausbreitungsgeschwindigkeit
der Impuls multipliziert mit der Hälfte der Impulsbreite entsprechender
Radius, führen zu keinem homodynen Mischen und werden somit nicht erfasst.
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung moduliert der Sender
die übermittelten Bündel mit einer Zwischenfrequenz, und eine Schaltung ist mit
dem Empfänger gekoppelt, die synchron die Abtastwerte mit der Zwischenfrequenz gleichrichtet,
so dass eine Signalverstärkungs- und Signalstörfestigkeit vorgesehen wird.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Schaltung
mit dem Sender zur Regelung der Impulsbreite gekoppelt, so dass der Benutzer die
Reichweite des streifenförmigen Abstandsmelders bzw. Abstandssensors einstellen
kann.
Die "verlustbehaftete" Übertragungsleitung kann in einer Schleife
angeordnet sein, so dass die ersten und zweiten Enden nahe aneinander enden, und
wobei die Sensor- und Empfängerlogik dicht aneinander platziert sind oder sich in
einem einzelnen Gehäuse befinden. Alternativ kann sich die Übertragungsleitung im
Wesentlichen über einen geraden Weg bzw. Durchgang erstrecken wie etwa einen Eingang
bzw. einen Türrahmen oder dergleichen. Bei dieser Konfiguration kann die Übertragungsleitung
dazu verwendet werden, die Gleichstromleistung von dem Sender zu dem Empfänger oder
vice versa zu verändern bzw. zu regeln.
Bei der verwendeten Übertragungsleitung kann es sich um eine Doppelleitung,
einen Mikrostreifen, einen koplanaren Streifen oder Wellenleiter oder eine einaderige
Gaobau-Leitung handeln. Ferner kann die Übertragungsleitung ein verdrilltes Leitungspaar
umfassen, mit strahlenden Elementen, die in periodischen Abständen entlang des verdrillten
Paares angeordnet sind, so dass er "verlustbehaftete" Zustand erzeugt wird.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung weist der Empfänger
ein Abtastgatter und einen Ladungshaltekondensator auf, der mit dem Abtastgatter
gekoppelt ist. Das Abtastgatter versorgt den Ladungshaltekondensator als Reaktion
auf empfangene Impulse über die Übertragungsleitung, so dass ein Feldbezugssignal
erzeugt wird, das die durchschnittliche Amplitude der empfangenen Impulse darstellt.
Wenn ein empfangener Impuls mit einem empfangenen Echo gemischt wird, verursacht
das Mischen eine Schwankung der Amplitude des Feldbezugssignals, wobei eine Doppler-Signatur
einer Feldstörung vorgesehen wird.
Demgemäß wird ein kostengünstiger streifenförmiger Abstandssensor
mit einem regelbaren und gut definierten Entfernungsbereich vorgesehen. Der Sensor
eignet sich ausgezeichnet für die meisten Nahbereichserfassungsanwendungen, wie
etwa Radar als Einparkhilfe, Streifen für die Sicherheit von Automatiktüren und
Sicherheitsalarmsysteme. Der Streifen kann um Displaygehäuse oder Kraftfahrzeuge
platziert werden, um die Aktivität um die äußere Begrenzung eines Objekts zu erfassen.
Alternativ kann der Streifen als eine Streifenleitung über einen Türrahmen verwendet
werden. Der Sensor benötigt sehr wenig Strom und kann auf einfache Weise hergestellt
werden.
Andere Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden bei
einer Betrachtung der Abbildungen, beim Lesen der genauen Beschreibung und aus den
folgenden Ansprüchen deutlich.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
In den Zeichnungen zeigen:
1 eine Prinzipskizze der vorliegenden
Erfindung unter Verwendung einer verlustbehafteten Übertragungsleitung als Streifenstrahler;
2 eine Prinzipskizze der Verwendung eines
Übertragungsleitung eines verdrillten Leitungspaares mit periodisch strahlenden
Elementen, die entlang der Übertragungsleitung mit Zwischenabständen angeordnet
sind;
3 die Verwendung der vorliegenden Erfindung
in der Anordnung eines Abstandsmelders bzw. Abstandssensors um die äußere Begrenzung
eines Objekts, wie etwa eines Displaygehäuses oder dergleichen;
4 eine Prinzipskizze der Elektronik eines
streifenförmigen Abstandssensors gemäß der vorliegenden Erfindung;
5 ein Zeitsteuerungsdiagramm zur Veranschaulichung
des Betriebs der Schaltung aus 4; und
6 ein schematisches Blockdiagramm einer
alternativen Implementierung der vorliegenden Erfindung.
GENAUE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Nachstehend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung in Bezug auf die Zeichnungen beschrieben, wobei die Abbildungen der
1 bis 3 die
grundlegende Konfiguration des streifenförmigen Abstandssensors gemäß der vorliegenden
Erfindung veranschaulichen. Die Abbildungen der 4 bis
6 dienen der Veranschaulichung von zwei alternativen
Ausführungsbeispielen der Elektronik des streifenförmigen Abstandssensors gemäß
der vorliegenden Erfindung.
Wie dies aus der Abbildung aus 1 ersichtlich
ist, weist der erfindungsgemäße streifenförmige Abstandssensor somit einen Mikropower-Impulssender
10 auf, der mit einer verlustbehafteten Übertragungsleitung 11
gekoppelt ist. Ein Empfänger 12 ist mit dem entgegengesetzten Ende der
verlustbehafteten Übertragungsleitung 11 gekoppelt. Die verlustbehaftete
Übertragungsleitung 11 weist einen Leiter auf, der eine Folge von durch
den Mikropower-Impulssender 10 erzeugten Impulsen von dem ersten Ende der
Übertragungsleitung zu dem zweiten Ende der Übertragungsleitung führt. Der Impuls
umfasst ein Hochfrequenzbündel, das allgemeine Emissionen
13 und 14 entlang der Länge der Übertragungsleitung bewirkt. In
einem Ausführungsbeispiel ist das Hochfrequenzbündel bei 2 Gigahertz zwischen 1
bis 20 Hochfrequenzzyklen anpassbar. Objekte in dem Feld, wie etwa das Objekt
15, führen zu allgemeinen Reflexionen 1, die von der verlustbehafteten
Übertragungsleitung aufgenommen werden. Der Empfänger tastet die Impulse ab, um
ein Feldbezugssignal zu erzeugen. Wenn sich die Reflexionen 16 von dem
Objekt 15 in dem Feld mit den übermittelten Impulsen mischen, so schwankt
die Amplitude der empfangenen Impulse. Diese Schwankung führt zu einer Schwankung
in dem Feldbezugssignal in dem Empfänger, wobei eine Störung entlang des Streifens
angezeigt wird, definiert durch die verlustbehaftete Übertragungsleitung. Die homodyne
Mischwirkung des übermittelten Impulses und der empfangenen Echos ist von der Umlaufzeit
der Emissionen von der Übertragungsleitung und dem Empfang der Echos abhängig. Solange
die Umlaufzeit der Übertragung unter der Impulsbreite liegt, erfolgt das homodyne
Mischen in dem sich entlang der Übertragungsleitung ausbreitenden Signal. Dieses
homodyne Mischen erzeugt Schwankungen in der Stärke des empfangenen Impulses, die
als Störungen in dem Feld interpretiert werden. Wenn sich die Echos und der übermittelte
Impuls nicht überlagern, wird ein unzureichender Effekt auf das Feldbezugssignal
durch die empfangenen Echos bewirkt.
Da die Länge bzw. die Dauer der übermittelten Impulse unter etwa 10
Nanosekunden liegt, die sich mit einer Impulsfolgefrequenz von 1 bis 10 Megahertz
wiederholen, ist der Auslastungsgrad bzw. die Arbeitsleistung des Mikropower-Impulssenders
sehr gering. Dies führt in einem sehr geringen Stromverbrauch der Vorrichtung, wodurch
eine lange Betriebsdauer unter Verwendung kostengünstiger Batterien bzw. Akkus ermöglicht
wird. Die verlustbehaftete Übertragungsleitung 11 kann unter Verwendung
einer Übertragungsleitung in Form eines verdrillten Leitungspaares, eines Koaxialkabels,
eines Mikrostreifens, eines koplanaren Streifens oder eines Wellenleiters oder einer
einaderigen Gaobau-Leitung implementiert werden. Die Übertragungsleitung muss auseichend
verlustbehaftet sein, um die Strahlung von Emissionen zu ermöglichen, die durch
die Impulse erzeugt worden sind, sowie den Empfang der Echos dieser Emissionen.
Die Abbildung aus 2 veranschaulicht eine
alternative Konfiguration der verlustbehafteten Übertragungsleitung. Ebenso wie
in der Abbildung aus 1 weist das System einen Mikropower-Impulssender
10 und einen Empfänger 12 auf. Die Übertragungsleitung wird unter
Verwendung einer Übertragungsleitung 20 in Form eines verdrillten Leitungspaares
implementiert. Entlang des verdrillten Leitungspaares 20 sind periodisch
Strahlungselemente 21, 22 angeordnet. Die Strahlungselemente bewirken
den "Verlust" der Emissionen als Reaktion auf die übermittelten Impulse sowie den
Empfang von Echos. Die Strahler 21, 22 können entlang der Übertragungsleitung
in einer Anordnung positioniert werden, welche die Bereiche überwacht, in denen
eine Abstandsmeldung durch den Streifen gewünscht wird.
Der Streifensensor unter Verwendung einer Übertragungsleitung mit
periodischen Strahlern wird für Feldanwendungen außerhalb des Nahbereichs bevorzugt.
Eine verdrillte Übertragungsleitung eliminiert unerwünschte Strahlungen von der
Übertragungsleitung selbst und schränkt die als Reaktion auf die übermittelten Impulse
emittierte Strahlung auf die periodischen Strahlungselemente ein. Das System definiert
den maximalen Betriebsbereich besser, indem der unerwünschte bistatische Modus eliminiert
wird, der in dem System aus 1 erscheint, bewirkt durch
Reflexionen von Emissionen, die nahe von dem Anfang der Übertragungsleitung stammen
und nahe dem empfangenden Ende der Übertragungsleitung empfangen werden. Diese bistatischen
Signale können in dem Feldbezugssignal durch weiter entfernte Objekte verursachte
Störungen bewirken. Der bistatische Modus unterscheidet sich von dem direkten lokalen
Strahlungsmodus, bei dem ein Signal mit einer kurzen Umlaufzeit von der Übertragungsleitung
direkt zu dem Ziel und zurück übermittelt wird, und wobei ein homodynes Mischen
induziert wird. Der Einsatz periodischer Strahler kann somit für Anwendungen mit
größerem Entfernungsbereich wünschenswert sein.
Die Abbildung aus 3 veranschaulicht die
Konfiguration der vorliegenden Erfindung als Schleifensensor. Bei dieser Konfiguration
sind der Mikropower-Impulssender 10 und der Empfänger 12 dicht
aneinander positioniert. Die Elektronik für den Sender und für den Empfänger kann
zum Beispiel mit geeigneter Abschirmung in einem Gehäuse angeordnet sein. Die Übertragungsleitung
25 aus 3 ist in einer Schleife um ein Objekt
26 konfiguriert, wie etwa um ein Displaygehäuse, ein Kraftfahrzeug oder
dergleichen. Durch die engere Positionierung von Sender und Empfänger kann eine
einzige Stromversorgung verwendet werden. Darüber hinaus kann die Zeitsteuerung
der in einigen Ausführungsbeispielen des Senders und des Empfängers verwendeten
Signale durch die erforderlichen kurzen Signalausbreitungsstrecken vereinfacht werden.
Die Elektronik des Senders und des Empfängers kann allgemein so implementiert
werden, wie dies in dem vorstehend genannten U.S. Patent US-A-5.521.600 mit dem
Titel RANGE-GATED FIELD DISTURBANCE SENSOR WITH RANGE-SENSITIVITY COMPENSATION beschrieben
ist.
Die Abbildung aus 4 veranschaulicht ein
Ausführungsbeispiel des streifenförmigen Abstandssensors gemäß der vorliegenden
Erfindung. Der allgemein mit der Bezugsziffer 10 bezeichnete Sender
10 weist einen monostabilen bzw. torgesteuerten Hochfrequenzoszillator
50 auf. Der torgesteuerte Hochfrequenzoszillator 50 wird durch
eine Impulsbreiten-Steuerungsschaltung 51 gesteuert. Eine Impulsfolgefrequenz
für das System wird durch einen Impulsfolgefrequenz-Rechteckwellengenerator
52 gesteuert. Die Impulsfolgefrequenz liegt im Bereich von 1 bis 10 Megahertz.
Der Hochfrequenzoszillator erzeugt ein kurzes Bündel im Bereich von 1 bis 10 Gigahertz.
Der Impulsbreitenmodulator 51 weist eine regelbare Impulsbreite von nahezu
Null bis etwa 10 Nanosekunden oder länger auf.
Eine batteriebetriebene Stromversorgung 53 versorgt die Senderelektronik
mit Strom, wie dies durch den Pfeil 54 dargestellt ist. Ferner ist die
batteriebetriebene Stromversorgung über den Induktor 55 mit einer leitfähigen
Leitung in einer zweiaderigen Übertragungsleitung 57 gekoppelt. In ähnlicher
Weise sieht der torgesteuerte Hochfrequenzoszillator 50 die Hochfrequenzimpulse
auf der Leitung 56 vor. Die zweite Ader 58 in der zweiaderigen
Übertragungsleitung 57 ist mit der Erde verbunden.
Die allgemein mit der Bezugsziffer 12 bezeichnete Empfängerelektronik
ist mit der Ader 56 gekoppelt. Ein Induktor 60 koppelt die Gleichstromleistung
mit einer Stromleitung 61 an dem Empfänger. Diese Stromleitung liefert
die Gleichstromleistung für die Elektronik. Die Abtastschaltkreisanordnung in dem
Empfänger weist einen Widerstand 62 auf, der über die Leitung
56 mit der Erde gekoppelt ist. Eine Diode 63 dient als homodyner
Hochfrequenzdetektor, dessen Kathode mit der Ader 56 verbunden ist und
dessen Anode mit dem Knoten 64 gekoppelt ist. Ein Filterkondensator
65 ist von dem Knoten 64 mit der Erde gekoppelt. Ferner ist ein
Widerstand 66 von dem Knoten 64 mit der Stromversorgungsleitung
61 gekoppelt. Der Knoten 64 ist über den Kondensator
70 mit einem Inverter 71 wechselstromgekoppelt, wobei der Inverter
in dem linearen Bereich vorbelastet ist. Ein Widerstand 72 des Inverters
71 ist in Rückführung gekoppelt und steuert die Leitung 73. Die
Leitung 73 ist mit de Schaltkreisanordnung zur Erfassung von Schwankungen
in dem Signal auf der Leitung 73 gekoppelt, auf der Basis der Reihenwiderstände
74, 75, 76 und 77. Die Leitung 73 ist
zwischen die Widerstände 75 und 76 geschaltet. Zwischen den Widerständen
74 und 75 ist eine Reihe von Invertern 78 und
79 gekoppelt. In ähnlicher Weise ist eine Reihe von Invertern
80 und 81 zwischen den Widerständen 76 und
77 verbunden. Die Ausgabe der Verstärker 79 und 81 kann
verglichen werden, um Störungen in dem Feld anzuzeigen, die durch Schwankungen in
dem Feldbezugssignal an dem Knoten 64, gehalten durch den Filterkondensator
65, angezeigt werden.
Die Abbildung aus 5 veranschaulicht die
Zeitsteuerung der übermittelten Impulse, und wobei sich die Beschreibung des Betriebs
der Empfängerschaltung 12 aus 4 darauf bezieht.
Die Spur 100 veranschaulicht ein Zeitintervall für einen Signalimpuls,
wenn dieser an dem Empfänger 12 empfangen wird. Die Spur 101 veranschaulicht
ein Zeitintervall für ein Echo des Signalimpulses an der Spur 100, das
auf den Signalimpuls in einem Zeitraum folgt, der geringer ist als die Impulsbreite
des Signalimpulses. Die Spur 103 aus 5 stellt
die Amplitude einer Kombination aus Signalimpuls und Echo dar, die durch den Detektor
63 und den Filterkondensator 65 in der Empfängerelektronik gemischt
wird.
Die Signalimpulse werden entlang der Übertragungsleitung übermittelt,
die eine Länge aufweist, die durch den Impulsbreitenmodulator 51 mit etwa
2R oder dem zweifachen Radius R der Empfindlichkeitszone oder des Zylinders um die
Übertragungsleitung festgelegt wird. Somit entspricht die durch die Spur
100 aus 5 angezeigte Länge der übermittelten
Impulse etwa 2R und ist kennzeichnenderweise geringer als etwa 10 Nanosekunden.
Die von einem Ziel empfangenen Echos erreichen ihr Ziel später als der Signalimpuls,
wie dies entlang der Spur 101 dargestellt ist. In dem Ausmaß, in dem das
Echo auf der Spur 101 und der Impuls auf der Spur 100 sich überlagern,
erfolgt ein Mischen, wie dies in dem Bereich 102 der Spur 103
angezeigt wird.
Aufgabe des Detektors 63 ist das Mischen der Signale, das
eine Signalmischung gemäß der Abbildung in dem Bereich 102 der Spur
103 bewirkt. Das Mischen der Signale bewirkt einen Anstieg der Amplitude
der auf der Leitung abgetasteten Schwankungen, wobei bei einer Mittelwertbildung
über eine große Anzahl übermittelter Impulse bewirkt, dass das Feldbezugssignal
an dem Knoten 64 schwankt, wenn sich ein Zielobjekt in dem Feld bewegt
oder in das Feld eintritt. Schwankungen werden durch die Schaltkreisanordnung aus
4 erfasst und verstärkt, um Störungen in dem Feld anzuzeigen.
Die Schaltung aus 4 basiert auf einer
zweiaderigen Übertragungsleitung, die Strom von der batteriebetriebenen Stromversorgung
53 an dem Sender über die Übertragungsleitung zu der Empfängerelektronik
führt. Als Systemalternative kann eine Batterie in dem Empfänger in Verbindung mit
der Leistungsübertragung verwendet werden, wobei eine Batterie in jedem Sender und
Empfänger platziert werden kann, oder wobei auch andere Stromversorgungsverteilungstechniken
verwendet werden können.
Die Abbildung aus 6 zeigt ein Blockdiagramm
eines alternativen Ausführungsbeispiels unter Verwendung eines synchronen Gleichrichters
in dem Empfänger zur Verbesserung der Verstärkung in dem Verstärker sowie zum Vorsehen
einer gewissen Störungsunempfindlichkeit. Somit steuert ein Impulsfolgefrequenzoszillator
150 einen Bündelbreitenmodulator 151 innerhalb eines geregelten
Bereichs, wie dies durch das Signal auf der Leitung 152 angezeigt wird.
Dies führt zu einem Torimpuls 153 mit regelbarer Breite zur Torsteuerung
eines torgesteuerten Hochfrequenzoszillators 154. Der Hochfrequenzoszillator
154 steuert die Impulsfolge auf der Übertragungsleitung 155, die
Strahlung 156 in das Feld emittiert. Reflexionen von einem
Ziel 157 in dem Feld werden von der Übertragungsleitung 155 aufgenommen.
Die kombinierten Signale auf der Übertragungsleitung 155, welche die übermittelten
Impulse und die empfangenen Echos aufweisen, werden in einem Hochfrequenzmischer
160 in dem Empfänger abgetastet. Der Mischer steuert einen Zwischenfrequenzverstärker
161. Die Ausgabe des Zwischenfrequenzverstärkers wird einem synchronen
Gleichrichter 162 zugeführt.
Der torgesteuerte Hochfrequenzoszillator 154 in dem Sender
wird unter Verwendung eines AM-Modulationsoszillators 170 amplitudenmoduliert.
Der AM-Oszillator schaltet den torgesteuerten Hochfrequenzoszillator 154
mit ungefähr 10 Kilohertz ein und aus. Das gleiche AM-Modulationssignal mit 10 Kilohertz
wird dem synchronen Gleichrichter 162 in dem Empfänger zugeführt, wodurch
eine Verstärkung in dem empfangenen Signal und Störungsunempfindlichkeit vorgesehen
wird.
Die Ausgabe des synchronen Gleichrichters wird durch einen Tiefpassfilter
171 zugeführt, der einen Basisbandverstärker 172 steuert. Die
Ausgabe des Verstärkers 172 ist ein bereichsbegrenztes Doppler-Signal
173, das Störungen in dem Feld um die Übertragungsleitung 155
anzeigt. Das Signal an dem Ausgang des Verstärkers 172 wird durch einen
Spitzendetektor zugeführt, der einen Komparator 174 und einen Komparator
175 umfasst. Der negative Eingang des Komparators 174 wird einer
positiven Stufe zugeführt. Der positive Eingang des Komparators 174 ist
mit dem Ausgang des Verstärkers 172 gekoppelt. Die Ausgabe des Verstärkers
172 wird dem negativen Eingang des Komparators 175 zugeführt.
Der positive Eingang des Komparators 175 wird durch eine negative Stufe
zugeführt. Die Ausgänge des Komparators 174 und des Komparators
175 werden an dem Knoten 176 gekoppelt und steuern eine Alarmschaltung
177.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird somit ein getakteter Hochfrequenzoszillator
zur Steuerung eines torgesteuerten Hochfrequenzimpulses entlang einer verlustbehafteten
Übertragungsleitung verwendet. Die Impulsfolgefrequenz beträgt für gewöhnlich mehrere
Megahertz. Die Impulsdauer beschränkt die Umlaufzeit zu dem Ziel und somit den Radius
des Sensorfelds entlang des Streifens. An dem entfernten Ende der Übertragungsleitung
befinden sich eine Hochfrequenz-Detektorschaltung, ein wechselstromgekoppelter Verstärker
mit hohem Verstärkungsfaktor zur Verstärkung der Doppler-Signatur sich bewegender
Ziele und ein Schwellendetektor zum Auslösen eines Alarms. Der Detektor selbst mischt
den auf der Übertragungsleitung geführten Hochfrequenzimpuls mit dem reflektierten
Signal von dem Ziel, so dass das Doppler-Signal erzeugt wird, das bei Zielen, die
sich mit für Menschen üblichen Geschwindigkeiten bewegen, für gewöhnlich einen Frequenzbereich
von 0,1 bis 10 Hertz aufweist.
Bei besonders kurzen Entfernungsbereichen von der Übertragungsleitung,
erzeugen dicht angeordnete oder berührende Objekte eine hohe Impedanzveränderung
in der Leitung, die an dem Detektor als Schwankung in der empfangenen direkten Impulsamplitude
erfasst wird. Die Erfassung ist zeitlich nicht aufgelöst, und Störungen werden nur
in den hierin beschriebenen elementaren Ausführungsbeispielen des Sensors auf der
Basis der Amplitude erfasst. Die Entfernungswahl bleibt durch den Eigenmischungseffekt
des empfangenen Impulses mit den Echos des gleichen Impulses bestehen. Sehr nahe
Entfernungen können unter Verwendung dieser Erfassung der Impedanzveränderung in
Verbindung mit kurzen übermittelten Impulsen realisiert werden.
In alternativen Systemen kann die Elektronik unter Verwendung der
Techniken implementiert werden, die in dem U.S. Patent US-A-5.345.471 mit dem Titel
ULTRA-WIDE BAND RADAR MOTION SENSOR (IL-9092) beschrieben sind. Bei diesem System
ist eine Zeitsteuerungsverbindung von dem Sendemodul mit dem Empfangsmodul verbunden,
um zu bewirken, dass das Empfangsmodul den Hochfrequenzimpuls in einem Moment abtastet,
der der gewünschten Umlaufzeit zu dem Ziel und zurück entspricht. Die Übertragungsleitung
bildet eine Schleife, wie etwa um ein Displaygehäuse, wobei das Sendemodul und das
Empfangsmodul eine Einheit werden, und wobei die Zeitsteuerungsverbindung lokal
und sehr praktisch wird.
Vorgesehen ist gemäß der vorliegenden Erfindung somit ein streifenförmiger
Abstandssensor mit Entfernungsgatter, der Bewegungen oder die Präsenz innerhalb
eines eindeutig begrenzten radialen Bereichs erfasst, der eine Übertragungsleitung
umgibt. Die Übertragungsleitung kann gerade oder profiliert sein und sie kann eine
willkürliche Länge aufweisen, ohne dass für jede Länge eine erneute Zeitsteuerung
erforderlich ist. Der durch den Benutzer einstellbare maximale Erfassungsbereich
ist stufenlos von praktisch null Fuß bis mehreren zehn Fuß einstellbar. Der Sensor
basiert auf Breitband-, Mikropower-Impulsradar-Erfassungstechniken und ist für kostengünstige
Volumenanwendungen vorgesehen, wie etwa für Einparkhilfen für Kraftfahrzeuge und
Sicherheitssysteme für private Haushalte. Bei einer Konfiguration für den Einsatz
in Kraftfahrzeugen wird eine verlustbehaftete Übertragungsleitung in einem dekorativen
Streifen platziert, der das Kraftfahrzeug umgibt, wobei der Streifen die Entfernung
zu nahegelegenen Objekten als Einparkhilfe erfasst, wobei es sich bei anderen möglichen
Anwendungen um die Erfassungssysteme zur Vermeidung von Kollisionen, Sicherheitsalarme
und schlüssellose Türöffnungssysteme handelt. Zu dem Anwendungen für den privaten
und gewerblichen Bereich zählen der Schutz der äußeren Begrenzungen kleiner Bereiche,
wie etwa unter Fensterbänken und um Schmuckauslagen herum. Zu anderen möglichen
Anwendungen zählen die verteilte Atemüberwachung und Leitsysteme auf Roboterbasis.