Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein gesprochen auf die
Verarbeitung und Fertigstellung von Maschenwaren, wie Unterwäsche, Handschuhe oder
Socken, und spezieller auf eine Vorrichtung zum Aufziehen soeben gestrickter Socken
für weitere Fertigungsschritte. Socken werden typischerweise in einer kreisförmigen
Strickmaschine gestrickt, wo sie den Strickprozess durchlaufen, der Garn in Socken
transformiert. Nach dem Strickprozess sind weitere Prozesse oder Schritte vor einer
Versendung des Produkts zu Händlern notwendig, die das Abschneiden von losen Fäden,
das Drucken von Etiketten, das Zusammendrücken und das Bilden von Paaren beinhalten.
Gegenwärtig wird eine Socke oder werden mehrere Socken typischerweise auf einer
als Aufziehplatte bekannten Sockenform platziert, die aus einem fußförmigen, im
Wesentlichen flachen Element besteht, auf dem die Socke zwecks Verarbeitung platziert
wird. Die Aufziehplatte zwingt die Socke in eine Anordnung, in der ein Zehenteil,
ein Hauptteil, ein Fersenteil und ein Beinteil definiert sind.
Typischerweise weist eine Sockenfertigstellungsmaschine mehrere Aufziehplatten
auf, die in einer bestimmten Anordnung angeordnet sind, bei der eine Bearbeitungsmaschine
aufeinanderfolgende Aufziehplatten zum Platzieren von Socken anbietet.
Gegenwärtig werden Socken auf den Aufziehplatten per Hand platziert,
was ein arbeitsintensiver Vorgang ist, der eine schnelle, sich wiederholende, präzise
Bewegung erfordert. Um eine Socke richtig aufzuziehen, muss die Socke für eine weitere
Verarbeitung korrekt mit dem Zehenteil über dem Zehenteil der Aufziehplatte positioniert
und straft über die Aufziehplatte gezogen werden. Da die Fertigung der Socke automatisiert
ist und da die weitere Verarbeitung der Socke automatisiert ist, ist die Person,
welche die Socken aufzieht, in der wenig beneidenswerten Position zwischen zwei
Maschinen platziert. Die Socken müssen in einem Arbeitstakt aufgezogen werden, der
mit der Ausstoßmenge der Fertigungsmaschine Schritt hält und mit der Anforderung
der stromabwärts gelegenen Maschinen Schritt hält, die zur weiteren Verarbeitung
vorgesehen sind. Des Weiteren sollte die Position der Socken auf der Aufziehplatte
über die fortlaufende Anordnung von Socken hinweg konsistent sein, welche die Strickmaschine
zwecks Aufziehen verlassen. Der Stresspegel für eine Person, die unter diesen Bedingungen
Socken aufzieht, kann beträchtlich sein. Die durch die Maschinen erforderliche Geschwindigkeit
in Kombination mit den Positionieranforderungen erzeugen eine schwierige Situation,
die durch die schonungslose, unnachgiebige Anforderung der Maschinen verschärft
wird. Klarerweise erfordert dieser manuelle Prozess eine Automatisierung. Der Prozess
eignet sich jedoch aufgrund der manuellen Geschicklichkeit, die durch die Flexibilität
der Socken erforderlich ist, in Kombination mit dem Können, die Socken auf der Form
zu justieren, was Augenmaß und Beurteilung erfordert, was Qualitäten bedeutet, die
nicht typischerweise mit Maschinen verknüpft werden, nicht ohne Weiteres für eine
Automatisierung.
Daher besteht ein Bedarf für eine Maschine, welche die Socken zwecks
schnellem Aufziehen nachfolgender Socken richtig auf der Form justiert.
EP 0184340 bezieht sich auf
einen Transfermechanismus, der zwischen einer Zehenschließmaschine und einer Aufziehmaschine
angeordnet ist. Klemmbacken klemmen Maschenwaren fest, die auf den Punkten der Zehenschließmaschine
getragen werden. Die Klemmbacken nehmen die Maschenwaren ab und transportieren die
Maschenwaren zu einer photoelektrischen Zelle. Wie im einleitenden Teil des Dokuments
D1 offenbart, werden die Maschenwaren manuell auf die Zehenschließmaschine geladen,
so dass sie sich dort in einer gut definierten Position befinden. Wenn die Klemmbacken
die nun an den Zehen geschlossenen Strumpfwaren abnehmen, verlieren diese Maschenwaren
ihre Orientierung nicht. Daher besteht kein Bedarf für eine Positionierung der Maschenwaren
in einer derartigen Orientierung, dass die Aufziehform mit den Maschenwaren in Eingriff
kommt.
EP 0624679 bezieht sich auf
eine Aufziehstation, die Maschenwaren automatisch auf Formen platziert. Die Maschenwaren
werden über eine Transferstation, die vor einer Aufziehstation angeordnet ist, manuell
übergeben. Die korrekte Orientierung der Maschenwaren wird durch einen Operator
durchgeführt, wenn die Maschenwaren an die Transferstation übergeben werden.
EP 0057055 offenbart Mittel
zum Transferieren von Maschenwaren von einer Zehenschließmaschine zu einer Aufziehvorrichtung.
Die Maschenwaren werden durch die Zehenschließmaschine in einer vorgegebenen Orientierung
angeboten. Ein sehr einfaches Transfermittel nimmt die Maschenwaren ab und transferiert
sie zu der Aufziehvorrichtung.
Die vorliegende Erfindung ist zur Verwendung bei Socken gedacht, deren
Zehenteile auf der Strickmaschine bereits geschlossen wurden. Die Aufgabe der Erfindung
besteht darin, die Notwendigkeit für ein manuelles Platzieren der Socken auf der
Aufziehmaschine zu eliminieren.
Die Socken werden in sich zufällig ändernden Orientierungen von einer
Zufuhrquelle geliefert. Dies erfordert sehr spezielle Manipulationen, die insbesondere
die Bereitstellung einer vorgegebenen Orientierung der Socken vor einem Zusammenwirken
mit der Sockenform beinhalten.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Demgemäß besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine
Vorrichtung zum Aufziehen von Socken zwecks Automatisierung eines gegenwärtig manuellen
Prozesses bereitzustellen.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung
einer solchen Vorrichtung, die Socken mit Präzision und Konsistenz aufzieht.
Noch eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine solche
Maschine bereitzustellen, die mit einem Arbeitstakt arbeitet, der mit den Sockenfertigungsmaschinen
und den Sockenverarbeitungsmaschinen in Einklang steht. Demgemäß wird eine Vorrichtung
offenbart, welche die Merkmale des Anspruchs 1 beinhaltet.
Es ist bevorzugt, dass die vorliegende Erfindung einen Aufbau zum
Zuführen von einer oder mehreren Socken von einer Sockenquelle zu dem Aufbau zum
Positionieren von einer oder mehreren Socken zwecks Zusammenwirken mit der wenigstens
einen Sockenform beinhaltet, mit einem Zufuhr-Unterrahmen, der einen Teil des Grundrahmens
bildet, und einen Aufbau zum Bewegen von einer oder mehreren Socken von der Sockenquelle
in eine Position zum Zusammenwirken mit dem Aufbau zur Positionierung von einer
oder mehreren Socken zwecks Zusammenwirken mit der wenigstens einen Sockenform beinhaltet.
Es ist bevorzugt, dass der Aufbau zum Bewegen von einer oder mehreren Socken von
der Sockenquelle in eine Position zum Zusammenwirken mit dem Aufbau zum Positionieren
von einer oder mehreren Socken zwecks Zusammenwirken mit der wenigstens einen Sockenform
ein angetriebenes, endloses Förderband beinhaltet. Der Aufbau zum Ergreifen von
einer oder mehreren Socken von der Sockenquelle ist vorzugsweise am Anfang des Bewegungspfades
angeordnet, um die eine oder die mehreren dadurch ergriffenen Socken auf dem Förderband
abzulegen. Vorzugsweise beinhaltet der Aufbau zum Ergreifen von einer oder mehreren
Socken von der Sockenquelle, der am Anfang des Bewegungspfades angeordnet ist und
die eine oder mehreren der dadurch ergriffenen Socken auf dem Förderband ablegt,
eine Leitung, die mit wenigstens einem Teil des Förderbandes in Verbindung steht
und einen Druck darin aufweist, der geringer als Atmosphärendruck ist, um eine oder
mehrere Socken von einem Gebiet mit Atmosphärendruck wegzuziehen und die eine oder
die mehreren Socken auf dem Förderband abzulegen.
Die vorliegende Erfindung beinhaltet vorzugsweise des Weiteren ein
Paar angetriebener Walzen, die einen Walzenspalt bilden und an dem Grundrahmen angebracht
sind, entlang des Bewegungspfades zum Ergreifen von einer oder mehreren Socken,
um die eine oder mehreren Socken aus dem Aufbau auszubringen und eine oder mehrere
Socken von der Sockenquelle in einer zur Aufnahme durch den Aufbau zum Positionieren
von einer oder mehreren Socken zwecks Zusammenwirken mit der wenigstens einen Sockenform
geeigneten Weise zuzuführen. Die Walzen beinhalten vorzugsweise jeweils eine texturierte
Oberfläche zum abnehmbaren Haften von einer oder mehreren Socken daran, die den
Walzenspalt durchlaufen, um dadurch die eine oder mehreren Socken zu öffnen, die
abnehmbar daran haften.
Der Positionier-Unterrahmen, der einen Teil des Grundrahmens bildet,
ist eng benachbart zu dem Zufuhr-Unterrahmen zur Aufnahme von einer oder mehreren
Socken von dem Aufbau zum Zuführen von einer oder mehreren Socken von der Sockenquelle
zu dem Aufbau zum Positionieren von einer oder mehreren Socken zwecks Zusammenwirken
mit der wenigstens einen Sockenform angeordnet. Der Aufzieh-Unterrahmen beinhaltet
vorzugsweise eine Mehrzahl von sich vertikal erstreckenden Trägerelementen und eine
Mehrzahl von sich horizontal erstreckenden Trägerelementen, die daran angebracht
sind, wobei wenigstens ein Teil der Trägerelemente eine Trägerfläche definiert und
der Aufbau zum Aufziehen von einer oder mehreren Socken wenigstens eine Sockenform
beinhaltet, die beweglich an dem Aufzieh-Unterrahmen angebracht ist, wobei wenigstens
ein Gleitstück an der wenigstens einen Sockenform zwecks gesteuerter Gleitbewegung
der wenigstens einen Sockenform entlang der Trägerfläche angebracht ist.
Es ist bevorzugt, dass der Aufbau zum Bewegen der wenigstens einen
Sockenform in eine Position entlang des Bewegungspfades zur Bewegung der wenigstens
einen Sockenform in eine oder mehrere Socken eine Kolben- und Zylinder-Anordnung
beinhaltet, die an einem sich vertikal erstreckenden Trägerelement angebracht ist
und eine selektiv bewegbare Stange aufweist, die sich von dem Zylinder aus erstreckt
und an der wenigstens einen Sockenform zur gesteuerten vertikalen Bewegung der wenigstens
einen Sockenform angebracht ist. Die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
beinhaltet des Weiteren wenigstens ein Rad, das an der selektiv bewegbaren Stange
in Kontakt mit der Trägerfläche zwecks rollendem Kontakt damit angebracht ist, um
die wenigstens eine Sockenform während einer vertikalen Bewegung derselben zu stabilisieren.
Der Aufbau zum Bewegen der wenigstens einen Sockenform in eine Position entlang
des Bewegungspfades zur Bewegung der wenigstens einen Sockenform in eine oder mehrere
Socken beinhaltet des Weiteren vorzugsweise eine Kolben- und Zylinderanordnung,
die an einem sich horizontal erstreckenden Trägerelement angebracht ist und eine
selektiv bewegbare Stange aufweist, die sich von dem Zylinder aus erstreckt und
an dem wenigstens einen Gleitstück zur gesteuerten horizontalen Bewegung des wenigstens
einen Gleitstücks angebracht ist, wodurch die wenigstens eine Sockenform bewegt
wird. Die wenigstens eine Sockenform ist vorzugsweise auf dem Aufzieh-Unterrahmen
zur angetriebenen Bewegung über einen vorgegebenen, geschlossenen Pfad durch die
Kolben- und Zylinderanordnungen angeordnet. Der Aufbau zum Tragen und Bewegen von
einer oder mehreren Socken in eine Position zwecks Zusammenwirken mit der wenigstens
einen Sockenform beinhaltet vorzugsweise einen Sockenträger, der
bewegbar an dem Positionier-Unterrahmen zwecks Bewegung zwischen einer ersten Position
zum Aufnehmen von einer oder mehreren Socken und einer zweiten Position zwecks Ergreifen
der einen oder mehreren Socken durch die wenigstens eine Sockenform angebracht ist.
Der Sockenträger ist vorzugsweise aus wenigstens zwei sich parallel erstreckenden,
rechtwinkligen Trägerelementen gebildet, die jeweils mit wenigstens einem Luftkanal
durch sie hindurch ausgebildet sind, und der Aufbau zum Halten von einer oder mehreren
Socken in einem geöffneten Zustand beinhaltet einen Aufbau zum Injizieren von Luft
in die Kanäle zwecks Aufblasen von einer oder mehreren Socken, die von dem Träger
gehalten werden, um die Fähigkeit der einen oder mehreren Socken zu steigern, die
wenigstens eine Sockenform aufzunehmen.
Es ist bevorzugt, dass der Aufbau zum Positionieren von einer oder
mehreren Socken zwecks Zusammenwirken mit der wenigstens einen Sockenform ein Paar
angetriebener Walzen beinhaltet, die beweglich an dem Positionier-Unterrahmen zur
Bewegung zwischen einer ersten Position, in der die Walzen von dem Sockenträger
getrennt sind, und einer zweiten Position angebracht ist, in der die Walzen in Kontakt
mit einer oder mehreren Socken sind, die auf dem Träger angeordnet sind, um die
eine oder mehreren Socken, die auf dem Träger angeordnet sind, in Reaktion auf eine
Drehbewegung der Walzen in Drehung zu versetzen. Jede der Walzen beinhaltet vorzugsweise
eine texturierte Kontaktoberfläche zwecks Ergreifen der einen oder mehreren Socken,
um die Fähigkeit der Walzen zu steigern, die eine oder mehreren Socken, die auf
dem Träger angeordnet sind, in Bewegung zu versetzen.
Die vorliegende Erfindung beinhaltet des Weiteren einen Plattform-Tragrahmen,
der als Teil des Positionier-Unterrahmens ausgebildet ist, und eine Plattform, die
an dem Plattform-Tragrahmen zwecks Anordnung der Plattform unter dem Träger angebracht
ist, wenn sich der Träger in seiner zweiten Position befindet, wobei die Anordnung
zum Erfassen einer Position von einer oder mehreren Socken entlang des Bewegungspfades
eine Photozelle beinhaltet, die an der Plattform angebracht ist, um die Position
von einer oder mehreren Socken dort zu erfassen, ob sie für ein Einführen der wenigstens
einen Sockenform akzeptabel ist, wobei die Photozelle ein Signal zu dem Aufbau zur
automatischen Steuerung des Betriebs der Vorrichtung emittiert, um eine Rotation
der Walzen zu bewirken, so dass dadurch ein Anhalten der Drehbewegung der einen
oder mehreren Socken, die auf dem Träger angeordnet sind, beendet wird.
Der Aufbau zum Öffnen von einer oder mehreren Socken beinhaltet vorzugsweise
eine Öffnungseinheit, die gleitend an dem Positionier-Unterrahmen angebracht ist
und eine Mehrzahl von nach außen weisenden Armen zwecks Anordnung von einer oder
mehreren Socken darauf aufweist, wobei die Arme zwischen einer ersten Position,
in der die Arme dicht benachbart zueinander sind, und einer zweiten Position bewegbar
sind, in der die Arme wechselseitig um einen vorgegebenen Abstand versetzt sind,
wodurch jegliche Socke oder Socken, die darauf angeordnet ist/sind, geöffnet wird/werden,
wobei die Öffnungseinheit zwischen einer ersten Position zum Aufnehmen von einer
oder mehreren Socken auf die Arme und einer zweiten Position zum Ablegen der einen
oder mehreren Socken auf dem Aufbau zum Positionieren von einer oder mehreren Socken
zwecks Zusammenwirken mit der wenigstens einen Sockenform bewegbar ist. Die Öffnungseinheit
beinhaltet vorzugsweise vier nach außen weisende Arme, die in zwei Paaren angeordnet
sind, und eine Anordnung, mit der ein Element jedes Paares operativ mit dem anderen
Element jenes Paares in Wirkverbindung gebracht wird und die an jedem Arm wenigstens
ein daran angebrachtes Getriebe beinhaltet, wobei die Getriebe ineinandergreifen,
um eine induzierte Bewegung eines Arms zu bewirken und so eine Bewegung des anderen,
paarigen Arms zu veranlassen, wobei alle Arme für eine Bewegung voneinander weg
angeordnet sind, sobald eine oder mehrere Socken darauf angeordnet ist/sind.
Es ist bevorzugt, dass der Aufbau zum automatischen Steuern des Betriebs
der Vorrichtung einen vorprogrammierten Mikrocomputer beinhaltet. Es ist des Weiteren
bevorzugt, dass die Anordnung zum Erfassen einer Position von einer oder mehreren
Socken entlang des Bewegungspfades eine Mehrzahl von Photozellen zur Erzeugung eines
Signals beinhaltet, das Indikativ für das Vorhandensein von einer oder mehreren
Socken entlang des Bewegungspfades ist, wobei die Photozellen an dem Grundrahmen
an vorgegebenen Stellen entlang des Bewegungspfades angebracht sind und operativ
mit dem Mikrocomputer zur Verarbeitung von Signalen verbunden sind, die dadurch
mittels der Photozellen erzeugt werden. Es ist bevorzugt, dass die Anordnung zum
Steuern des Betriebs des Aufbaus zum Tragen und Bewegen von einer oder mehreren
Socken in eine Position zwecks Zusammenwirken mit der wenigstens einen Sockenform,
der Aufbau zum Öffnen von einer oder mehreren Socken, der Aufbau zum Halten von
einer oder mehreren Socken in einem offenen Zustand und der Aufbau zum Bewegen der
wenigstens einen Sockenform einen Aufbau zum Reagieren auf die Position von einer
oder mehreren Socken, die entlang des Bewegungspfades angeordnet sind, und zum Betreiben
des Aufbaus zum Tragen und Bewegen von einer oder mehreren Socken in eine Position
zwecks Zusammenwirken mit der wenigstens einen Sockenform, den Aufbau zum Öffnen
von einer oder mehreren Socken, den Aufbau zum Halten von einer oder mehreren Socken
in einem geöffneten Zustand und den Aufbau zum Bewegen der wenigstens einen Sockenform
beinhaltet, wodurch bewirkt wird, dass eine oder mehrere Socken, die in den
Aufbau zum Positionieren von einer oder mehreren Socken zwecks Zusammenwirken mit
der wenigstens einen Sockenform eingebracht wird/werden, automatisch durch den Aufbau
zum Aufziehen von einer oder mehreren Socken aufgezogen wird/werden.
Durch das Vorstehende stellt die vorliegende Erfindung eine automatische
Vorrichtung zum Aufnehmen von einer oder mehreren Socken und präzisen und schnellen
Aufziehen der einen oder mehreren Socken für eine weitere Verarbeitung bereit.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung
zum automatischen Aufziehen von einer oder mehreren Socken gemäß der bevorzugten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
1a ist eine Seitenansicht der Sockenaufziehvorrichtung,
die eine Socke beim Eintritt in die Vorrichtung darstellt;
1b ist eine Seitenansicht der in
1a dargestellten Vorrichtung, wobei die Socke bis zu
dem Förderband vorgerückt ist;
1c ist eine Seitenansicht der in
1b dargestellten Vorrichtung, wobei die Socke aus dem
Zufuhrtunnel austritt;
1d ist eine Seitenansicht der in
1c dargestellten Vorrichtung, wobei die Socke aus dem
Zufuhr-Untersystem austritt und in das Positionier-Untersystem gelangt;
1e ist eine Seitenansicht der in
1d dargestellten Vorrichtung, wobei die Socke von der
Öffnungseinheit geöffnet wird;
1f ist eine Seitenansicht der in
1e dargestellten Vorrichtung, wobei die Socke auf dem
Sockenträger platziert ist;
1g ist eine Seitenansicht der in
1f dargestellten Vorrichtung, wobei der Träger zwischen
der ersten und der zweiten Position geschwenkt wird;
1h ist eine Seitenansicht der in
1g dargestellten Vorrichtung, wobei die Socke auf dem
Träger mit Luft aufgeblasen wird;
1i ist eine Seitenansicht der in
1h dargestellten Vorrichtung, wobei die Socke auf dem
Träger gedreht wird, um die Socke zwecks Aufziehen zu positionieren;
1j ist eine Seitenansicht der Vorrichtung,
wobei die Sockenaufziehplatte über den Träger vorrückt;
1k ist eine Seitenansicht der in
1j dargestellten Vorrichtung, wobei die Sockenaufziehplatte
in die Socke eingesetzt ist;
1l ist eine Seitenansicht der Vorrichtung,
wobei die Sockenaufziehplatte von dem Aufziehbereich zurückgezogen ist;
2 ist eine Seitenansicht des Zufuhraufbaus
gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
3 ist eine Seitenansicht des Sockenpositionieraufbaus
gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;
4 ist eine Seitenansicht des Aufziehaufbaus
gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
5 ist eine perspektivische Ansicht einer
Socke, die sich den Zufuhrgreifwalzen auf dem Förderband nähert;
5a ist eine Socke, die durch die in
5 dargestellten Greifwalzen geöffnet ist;
5b ist eine perspektivische Ansicht einer
Socke, die über die Arme der Öffnungseinheit vorgerückt wird;
5c ist eine perspektivische Ansicht der
Öffnungseinheit, die eine Socke öffnet, die durch die Greifwalzen zugeführt wird;
5d ist eine perspektivische Teilansicht
der Öffnungseinheit, welche die Socke auf dem Sockenträger platziert;
5e ist eine perspektivische schematische
Ansicht der Öffnungseinheit, die von der Socke, die auf dem Träger verbleibt, weggezogen
wird;
6 ist eine Draufsicht auf einen Teil
des Sockenpositionieraufbaus, wobei die Sockendrehwalzen außer Kontakt mit einer
Socke auf dem Träger sind;
6a ist eine Draufsicht auf die in
6 dargestellte Vorrichtung, wobei die Sockendrehwalzen
in Kontakt mit einer Socke auf dem Träger sind;
7 ist eine perspektivische Ansicht der
in 6 dargestellten Walzen, die eine Socke auf dem Träger
drehen;
7a ist eine perspektivische Ansicht der
in 7 dargestellten Vorrichtung, wobei die Socke die
Drehbewegung fortsetzt;
7b ist eine perspektivische Ansicht der
in 7 dargestellten Vorrichtung, wobei die Socke in
Position zum Aufziehen gedreht ist; und
8 ist eine perspektivische Ansicht der
Öffnungseinheit und ihre Positionierung relativ zu dem Sockenträger.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
Sich nunmehr den Zeichnungen und spezieller 1
zuwendend, ist eine Vorrichtung zum automatischen Aufziehen von Socken allgemein
mit 10 dargestellt und beinhaltet drei hauptsächliche Untersysteme oder
Aufbauten, die den Zufuhraufbau 14, den Positionieraufbau 16 und
den Aufziehaufbau 18 umfassen. Jedes Untersystem ist in erster Linie durch
einen separaten Unterrahmen definiert. Diese beinhalten den Zufuhr-Unterrahmen
14, der auch in 2 dargestellt ist, den Positionier-Unterrahmen
16, der auch in 3 dargestellt ist, und den
Aufzieh-Unterrahmen 18, der auch in 4 dargestellt
ist. Zusammen bilden die Unterrahmen 14, 16, 18 einen
vollständigen Grundrahmen 12.
Der Grundrahmen 12 wird von einer Mehrzahl von sich vertikal
und horizontal erstreckenden Trägerelementen gebildet, die aus
Stahl, Aluminium oder einem anderen geeigneten Material bestehen können und in einer
vorgegebenen Anordnung aneinander befestigt sind. Zusammengefasst vereinigen sich
alle Unterrahmen 14, 16, 18 zur Definition eines Bewegungspfades
21 für eine oder mehrere Socken durch die Vorrichtung 10. Wie
aus den Zeichnungen deutlich wird, ist es bevorzugt, dass die Socken einzeln aufgezogen
werden, es versteht sich aber, dass die vorliegende Erfindung dafür ausgelegt werden
kann, mehrere Socken entweder einzeln auf mehrere Aufziehplatten, in verbundenen
Paaren auf mehreren Aufziehplatten oder in verbundenen Paaren auf einer einzelnen
Aufziehplatte aufzuziehen. Für den Fachmann ist daher ersichtlich, dass die mit
der vorliegenden Erfindung verknüpften Prinzipien einen breiten Anwendungsbereich
zulassen, um für viele verschiedene Fälle zu passen, die ein automatisches Aufziehen
von Socken erfordern. Außerdem ist für den Fachmann ersichtlich, dass der Ausdruck
"Aufziehen" dafür verwendet wird, die Platzierung von einer oder mehreren Socken
auf einer Sockenform zu beschreiben, d. h. einer fußartigen Form, die von der Seite
den allgemeinen Umriss eines Fußes aufweist, während sie ansonsten im Wesentlichen
flach und planar ist. Nach dem Aufziehen können gefertigte Socken dann vor einer
endgültigen Versendung weiter verarbeitet werden. Die Verarbeitung findet typischerweise
auf der Platte statt und kann ein Festklemmen von losen Garnlitzen, Pressen oder
Bügeln und ein Aufprägen beinhalten. Es geht über den Umfang der vorliegenden Erfindung
hinaus, jeden Vorgang zu beschreiben, der während der Fertigung an einem Paar Socken
durchgeführt werden kann. Trotzdem zielt die vorliegende Erfindung darauf ab, eine
bislang unbekannte Komponente des Sockenfertigungsprozesses zu beschreiben und darzustellen,
d. h. eine Vorrichtung zum automatischen Aufziehen von Socken.
Wie aus dem Folgenden detaillierter ersichtlich wird, beinhaltet die
vorliegende Erfindung mehrere Motoren, Kolben-/Zylinderanordnungen und ein Luftsystem,
die sämtlich durch einen Mikrocomputer 270 gesteuert werden, der in
1 allgemein dargestellt ist. Für den Fachmann ist ersichtlich,
dass der Mikrocomputer 270 basierend auf kommerziell erhältlicher Steuersoftware
mit Eingangssignalen von den verschiedenen Sensoren und Ausgangssignalen zu den
verschiedenen Motoren, dem Luftsystem und den Kolben-/Zylinderanordnungen arbeitet,
wie aus dem Folgenden detaillierter ersichtlich ist.
Die drei primären Untersysteme stehen alle miteinander in Beziehung
und führen verschiedene Funktionen an den Socken durch. Der Aufziehaufbau
18 wirkt dahingehend, dass die Sockenaufziehplatte in passenden Eingriff
mit einer Socke bewegt wird, die von dem Positionieraufbau gehalten wird. Der Positionieraufbau
wirkt dahingehend, dass eine Socke von dem Zufuhrsystem empfangen und die Socke
zwecks Eingriff durch die Sockenaufziehplatte positioniert wird. Der Zufuhraufbau
14 empfängt die Socke unabhängig davon, welcher Sockenbildungsvorgang vor
dem Eingreifen der vorliegenden Erfindung stattfindet, und führt die Socke dem Positionieraufbau
16 in einer Weise zu, die sich Anforderungen anpasst, die von dem Positionieraufbau
16 auferlegt werden.
Sich den 1 und 2
zuwendend, wird der Zufuhraufbau 14 detaillierter beschrieben. Wie nun
bekannt ist, akzeptiert der Zufuhraufbau 14 eine oder mehrere Socken von
einer Sockenquelle (nicht gezeigt), die eine Strick- oder andere Sockenherstellvorrichtung
sein kann, und führt die eine oder mehreren Socken dem Positionieraufbau
16 in der korrekten Orientierung für eine weitere Verwendung durch den
Positionieraufbau 16 zu. Der Zufuhraufbau 14 beinhaltet einen
Zufuhr-Unterrahmen 20, der eine Mehrzahl von vertikalen Trägerelementen
22 und horizontalen Trägerelementen 24 umfasst, die gerüstartig
angeordnet sind, um die verschiedenen Teile zu tragen, die den Zufuhraufbau
14 beinhalten. Ein transparenter Zufuhrtunnel 26 ist vorgesehen
und an dem unteren Teil des Zufuhr-Unterrahmens 20 angebracht und durch
Klammern 27 daran gehalten. Der Zufuhrtunnel 26 beinhaltet einen
im Wesentlichen röhrenförmigen Eingangsbereich 28, der die Socke von der
Strick- oder anderen Vorrichtung in einer Weise empfängt, die im Folgenden detaillierter
beschrieben wird, und die Socke in dem halbkreisförmigen Hauptkörperbereich des
Zufuhrtunnels 26 ablegt. Ein Förderband 34 ist als ein herkömmliches
Endlosband ausgebildet und direkt unterhalb des halbkreisförmigen Bereichs des Zufuhrtunnels
26 angeordnet. Eine Vakuumröhre 30 ist an der Zufuhrröhre
26 angebracht und steht in Fluidverbindung mit einer Vakuumquelle (nicht
gezeigt), die innerhalb des Zufuhrtunnels 26 ein Vakuum erzeugt. Eine Vakuumhaltetür
36 ist an einem Ende des Zufuhrrohrs 26 entgegengesetzt zu dem
Eingangsende 28 angeordnet. Ein Stoppelement 48 ist als im Wesentlichen
flache Platte ausgebildet, die über der Tür 36 angebracht ist, um einen
übermäßigen Vakuumverlust zu verhindern, indem der Bewegungspfad, dem die Tür
36 unterworfen ist, abgekürzt wird. Die Tür 36 beinhaltet einen
Betätigungshandgriff 38 und wird betätigt, wenn von innen eine Socke auf
dem Förderband 34 dagegenstößt. Die Tür 36 wirkt dahingehend,
das Vakuum zu halten, während ermöglicht wird, dass die Socke das Vakuumgebiet auf
ihrem Weg aus dem Zufuhraufbau 14 heraus verlässt. Ein Paar Greifwalzen
42, 44 ist am Zufuhrende des Förderbandes 34 zum Ergreifen
der sich entlang des Förderbandes 34 bewegenden Socke angeordnet, um die
Socke zwecks Aufnehmen durch die Öffnungseinheit zu öffnen, wie im Folgenden detaillierter
beschrieben wird. Wie aus 5 ersichtlich, beinhalten
die Greifwalzen 42, 44 eine texturierte Oberfläche 46
zwecks Zusammenwirken mit der locker gestrickten Sockenware. Wie aus den
5, 5a,
5b und 5c
ersichtlich, wirkt die texturierte Oberfläche 46 dahingehend, jegliche
Socke S zu öffnen, die durchläuft, so dass der offene Teil durch
mit der Öffnungseinheit verknüpfte Arme 82, 84, 86,
88 ergriffen werden kann.
Die Greifwalzen 42, 44 werden durch einen Riemen
40 angetrieben, der auch dahingehend konfiguriert ist, dass er das Förderband
34 antreibt. Ein elektrischer Motor 60 ist für die antreibende
motorische Kraft vorgesehen. Spannung auf dem Riemen wird unter Verwendung eines
herkömmlichen federartigen Spannungssystems aufrechterhalten. Eine Klammer
52 ist vorgesehen und an dem Unterrahmen 20 angebracht und beinhaltet
einen Schlitz 56, durch den hindurch ein Schwenkstift 58 angebracht
ist. Daher bleibt die Montageklammer beweglich und kann sich unter dem Einfluss
einer Vorspannungsfeder 54 bewegen, die vorgesehen ist, um die Klammer
nach unten vorzuspannen, um dadurch eine Spannrolle 57 in Kontakt mit dem
Riemen 40 zu bringen, wodurch Spannung bereitgestellt wird. Die Feder
54 ist an einem vertikalen Rahmenelement 22 und der Klammer
56 befestigt.
Wie im Folgenden detaillierter erörtert wird, ist ein photoelektrischer
Sensor 240 vorgesehen und unmittelbar vor dem Förderband an dem Zufuhrtunnel
26 angebracht, um das Vorhandensein der Socke zu erfassen, die gerade auf
dem Förderband 34 in das System eintritt. Eine Verdrahtung 242
stellt einen Weg für das elektrische Signal von der Photozelle zu dem Mikrocomputer
270 bereit.
Das Zufuhrsystem empfängt in der vorstehend beschriebenen Weise eine
Socke oder Socken von einer Strickmaschine oder einer anderen Vorrichtung und führt
sie dem Sockenpositionieraufbau 16 in einer geeigneten Weise zu.
Sich den 1 und 3
zuwendend, ist der Positionieraufbau 16 dargestellt. Der Positionieraufbau
16 empfängt eine oder mehrere Socken von dem Zufuhr-Untersystem
14 und positioniert die Socke zwecks Einführen einer Sockenform oder einer
Aufziehplatte in selbige.
Sich nunmehr 3 zuwendend, ist der Sockenpositionieraufbau
allgemein mit 16 dargestellt und ist zur Aufnahme von einer oder mehreren
Socken von dem Zufuhraufbau 14, zur Positionierung und zum Halten einer
Socke zwecks Einführen der Sockenform während des Aufziehens vorgesehen.
Wie der Rest der Grundrahmenstruktur 12 beinhaltet der Positionieraufbau
16 einen Positionier-Unterrahmen 70, der aus sich vertikal erstreckenden
Trägerelementen 72 und sich horizontal erstreckenden Trägerelementen
74 gebildet ist. Als das vielleicht komplexeste Untersystem der Vorrichtung
10 beinhaltet der Positionieraufbau 16 mechanische Vorrichtungen,
um die Socke von dem Zufuhrsystem zu empfangen, die Socke zu öffnen, die Socke auf
dem Sockenträger zu platzieren und die Socke zwecks Einführen der Sockenaufziehplatte
zu positionieren.
Zu diesem Zweck und unter Bezugnahme auf 8
ist eine Öffnungseinheit 80 vorgesehen. Die Öffnungseinheit besteht aus
vier sich horizontal erstreckenden Armen 82, 84, 86,
88, die gepaart sind. Jeder Arm 82, 84, 86,
88 besteht aus einem im Wesentlichen L-förmigen Element mit einem daran
angebrachten Getriebe 90, 92, 94, 96. Die Arme
sind für eine Bewegung in einer scherenartigen Weise konfiguriert, wobei die Antriebsbewegung
eines Arms eine Antriebsbewegung seines gepaarten Arms durch die jeweiligen Getriebe
induziert. Die Arme sind für eine horizontale Erstreckung in einer gegeneinanderstoßenden
Weise vor dem Öffnen konfiguriert, und wenn die Socke darauf befestigt ist, werden,
wie zu sehen sein wird, die Arme bewegt und sie spreizen sich auseinander.
Wie aus 8 ersichtlich, wird jedes Armpaar
von einer Kolben/Zylinderanordnung 116, 118 angetrieben, wobei
sich Arme 117, 122 von dieser aus erstrecken und schwenkbar an
jedem Sockenspreizarm 82, 84, 86, 88 unter Verwendung
von herkömmlichen Muttern und Schrauben 110 angebracht sind. Die Bewegung
der Arme 82, 84, 86, 88 der Öffnungseinheit
wird von dem Mikrocomputer 270 gesteuert, der ein Eingangssignal von einem
Photozellensensor 250 empfängt, der an der Öffnungseinheit 80
unter Verwendung einer Klammer 246 angebracht ist. Wenn die Socke auf die
Öffnungseinheit 80 geschoben wird, erfasst der Sensor 250 ihre
Position, wodurch die Betätigung der Öffnungseinheit 80 initiiert wird.
Die Öffnungseinheit 80 ist mit einem Gleitstück 112 versehen,
das an Schienen 114 derart angebracht ist, dass es sich vorwärts und rückwärts
horizontal entlang der Schienen 114 unter einem gesteuerten Einfluss bewegen
kann. Eine Kolben-/Zylinderanordnung 122 ist an dem Positionier-Unterrahmen
70 angebracht und beinhaltet einen Betätigungsarm 120, der sich
von diesem nach außen erstreckt. Der Betätigungsarm 120 ist zwecks einer
gesteuerten Gleitbewegung der Öffnungseinheit 80 entlang der Schienen
114 an der Öffnungseinheit 80 angebracht.
Wie zuvor erwähnt, wirkt die Öffnungseinheit 80 dahingehend,
die Socke zu öffnen und sie auf einem Sockenträger zu positionieren. Der Sockenträger
beinhaltet zwei im Wesentlichen rechtwinklige, langgestreckte Elemente, die in einer
parallelen Beziehung Seite an Seite angeordnet sind. Die langgestreckten Elemente
100, 102 beinhalten darin ausgebildete Luftkanäle 104,
106. Des Weiteren und unter Bezugnahme auf 3
erstrecken sich die Trägerelemente 100, 102 von einem Plenum
99 nach außen, das Luft von einer Luftzufuhr (nicht gezeigt) durch einen
Schlauch 128 empfängt, der sich davon nach außen erstreckt. Die gesamte
Trägereinheit 98 ist schwenkbar an dem Positionier-Unterrahmen
70 benachbart zu einem oberen Teil desselben zwecks Rotationsbewegung zwischen
einer sich im Wesentlichen horizontal erstreckenden Position zum Aufnehmen von Socken
von der Öffnungseinheit 80 und einer sich im Wesentlichen vertikal nach
unten erstreckenden Position zum Positionieren der Socke zwecks Aufnahme der Sockenaufziehplatte
angebracht. Ein Stoppelement 46 weist von jedem Trägerelement
100, 102 nach außen, um die Socke von der Öffnungseinheit
80 auf den Träger 98 abzulegen. Zwischen den zwei Trägerelementen
100, 102 existiert ein Zwischenraum 107, wobei der Zwischenraum
107 breit genug ist, so dass die Sockenaufziehplatte dazwischen passen
kann. Eine Kolben-/Zylinderanordnung 134 ist an dem Positionier-Unterrahmen
70 angebracht, wie aus 1 ersichtlich. Eine
Betätigungsstange 132 weist von der Kolben-/Zylinderanordnung
134 nach außen und ist über eine mechanische Verbindung 130 derart
mit dem Träger 98 verbunden, dass eine Bewegung der Betätigungsstange
132 nach innen eine Schwenkbewegung des Trägers 98 bewirkt. Erwartungsgemäß
wird die Betätigung der Kolben-/Zylinderanordnung 134 zur Steuerung des
Trägers 98 durch den Mikrocomputer 270 gesteuert.
Nach der Bewegung des Trägers in die vertikale Position wird das Luftsystem
verwendet, um die Socke zwecks leichterer Aufnahme der Sockenaufziehplatte aufzublasen.
Trotzdem muss nach dem Aufblasen der Socke diese mit einer korrekten Ausrichtung
des Zehenteils positioniert werden, um die Sockenaufziehplatte aufzunehmen.
Nach der Bewegung des Trägers von seiner horizontalen Orientierung
in eine vertikale Orientierung müssen zwei weitere Operationen mit der Socke durchgeführt
werden, bevor sie bereit ist, die Sockenaufziehplatte aufzunehmen. Zuerst wird die
Socke unter Verwendung von Luft aufgeblasen, die von der Luftquelle (nicht gezeigt)
durch die Luftkanäle 104, 106 innerhalb des Trägers
98 zugeführt wird. Als Zweites muss die Socke in eine Position gedreht
werden, in der die Zehe und die Ferse für eine Aufnahme der sich vertikal absenkenden
Sockenaufziehplatte richtig orientiert sind.
Nunmehr bezugnehmend auf die 3,
6 und 6a
ist das Sockendrehsystem dargestellt und beinhaltet eine Montageplattform
145, die sich in den gerüstartigen Positionier-Unterrahmen 16
an einer Position nach innen erstreckt, die sich vertikal unterhalb des Trägers
98 befindet. Ein elektrischer Motor 144 ist an dem Trägerelement
145 angebracht und ist für das Antreiben von zwei horizontal orientierten
Riemen 152, 154 konfiguriert. Wie am besten aus den
6 und 6a ersichtlich,
sind die zwei Riemen 152, 154 unter Verwendung von Spannrollen
166 mit zwei weiteren Riemen 150, 156 verbunden, die
so konfiguriert sind, dass sie zwei voneinander beabstandete Positionierwalzen
136, 138 drehen. Die Positionierwalzen 136,
138 beinhalten jeweils eine texturierte Oberfläche 140 für den
Kontakt mit einer auf dem Träger 98 angebrachten Socke. Es wird bewirkt,
dass sich die Positionierwalzen 136, 138 in der gleichen Richtung
drehen, um so eine Rotation der auf dem Träger 98 angeordneten Socke S
bei Kontakt damit zu bewirken. Diese Beziehung ist am besten aus den 7,
7a und 7b
ersichtlich. Da der Träger 98 in eine vertikale Position zwischen den Walzen
136, 138 bewegt werden muss, müssen die Walzen ausreichend voneinander
beabstandet sein, um zu ermöglichen, dass der Träger 98 in eine Position
zwischen den Walzen 136, 138 schwingt und dann in Kontaktposition
mit einer Socke bewegt wird, die auf dem Träger angeordnet ist. Dieser Vorgang ist
am besten aus den 6 und 6a
ersichtlich.
Weiterhin unter Bezugnahme auf die 6
und 6a sind die Positionierwalzen
136, 138 drehbar an langgestreckten Trägerelementen
146, 148 angebracht, die gleitend an einem Paar sich parallel
erstreckender Gleitstangen 162, 164 angebracht sind, die wiederum
an dem Gesamtträgerelement 145 angebracht sind. Eine Kolben-/Zylinderanordnung
158 ist mit einer Steuerstange 160 versehen, die an einem der
Walzenträgerelemente 148 angebracht ist. Der Zylinder 158 ist
an dem anderen der Trägerelemente 146 angebracht. Daher wirkt ein Zurückziehen
von Arbeitsfluid aus dem Zylinder dahingehend, die Stange in den Zylinder zu ziehen,
und wirkt aufgrund der Montageanordnung dahingehend, die Walzenträgerelemente
146, 148 zueinander hin zu ziehen. Wie aus den 6
und 6a ersichtlich, verursacht diese Aktion,
dass die Positionierwalzen 136, 138 zueinander hin und zu der
Socke hin gezogen werden, die inzwischen zwischen den Walzen 136,
138 positioniert sind. Wie im Folgenden detaillierter zu sehen sein wird,
wird nach dem Drehen der Socke in die richtige Position zum Aufziehen bewirkt, dass
sich die Positionierwalzen in die entgegengesetzte Richtung, d. h. voneinander weg,
und weg von der auf dem Träger 98 angeordneten Socke bewegen.
Wie zuvor erwähnt, wird die Socke aufgeblasen, und es wird bewirkt,
dass sie sich dreht, bis sich die Zehe in einer vorgegebenen Position zur Aufnahme
der Sockenaufziehplatte darin befindet. Die Position der Socke wird durch eine Photozelle
252 erfasst, die auf einer Plattform 172 angebracht ist, wobei
eine Sichtapertur 174 darin ausgebildet ist. Wie aus den 7,
7a und 7b
ersichtlich, dreht sich die Socke über die Plattform 172 hinweg, bis sie
über der Photozelle 252 positioniert ist, wie durch die Apertur
174 erfasst. Nachdem sich die Socke in Position befindet, signalisiert
dies die Photozelle dem Mikrocomputer 270, der einen Vorgang initiiert,
um die Positionierwalzen 136, 138 von der auf dem Träger
98 angeordneten Socke S zu trennen. Die Photozelle 252 ist an
der Unterseite der Plattform 172 unter Verwendung einer herkömmlichen Metallklammer
256 angebracht und steht mit dem Mikrocomputer 270 mit einer herkömmlichen
Verdrahtung 254 in Verbindung, die von der Photozelle 252 abgeht.
Die Plattform 172 ist an einem Plattform-Unterrahmen 170 angebracht,
der ein weiterer Grundrahmen ist, der aus vertikalen und horizontalen Trägerelementen
gebildet und unterhalb des Trägers 98 positioniert ist. Die Plattform
172 ist an der Vorrichtung 10 unter Verwendung einer Kolben- und
Zylinderanordnung 178 und einer Träger-/Steuerstange 176 angebracht,
die vertikal von der Kolben-/Zylinderanordnung 178 nach oben weist. Zwecks
Stabilisierung ist ein vertikales Stabilisierungselement 182 als allgemein
zylindrische Stange ausgebildet und beinhaltet ein Gleitstück 180, das
an dem Stabilisierungselement 182 ebenso wie an dem Tisch 172
angebracht ist. Auf diese Weise kann die Plattform 172 durch die Kolben-/Zylinderanordnung
178 angehoben und abgesenkt und durch ihre Beziehung mit dem Gleitstück
180 entlang des Stabilisierungselements 182 stabilisiert werden.
Ersichtlich entfernt sich die Plattform 172 von der Socke, wenn sich die
Sockenaufziehplatte in die Socke absenkt, was eine vollständige Bewegung der Sockenaufziehplatte
erlaubt. Eine Funktion des Tisches außer dem Tragen der Photozelle 252
zeigt sich, wenn eine lose gestrickte Socke die Vorrichtung 10 durchquert.
Da solch eine lose gestrickte Socke selbst unter dem Einfluss einer konstant angewendeten,
aufblasenden Luft eventuell nicht aufgeblasen bleibt, wirkt die Plattform als Träger,
um die Zehe der Socke abzustützen, wenn letztere durch die Positionierwalzen
136, 138 gedreht wird, so dass die Photozelle 252 erkennt,
dass eine derartige halbaufgeblasene Socke in der richtigen Position zum Aufziehen
ist.
Die bisher beschriebene Vorrichtung wurde so beschrieben, dass sie
eine Socke von einer Sockenbildungsmaschine aufnimmt und die Socke zwecks Aufnahme
durch das Sockenpositioniersystem positioniert. Das Sockenpositioniersystem wurde
dann so beschrieben, dass es die Socke zwecks Aufnahme einer Sockenaufziehplatte
positioniert. Das letzte Untersystem ist das in den 1
und 4 dargestellte Aufzieh-Untersystem
18. Das Aufzieh-Untersystem 18 beinhaltet einen Aufzieh-Unterrahmen
190, der aus sich vertikal erstreckenden Trägerelementen 192 in
Verbindung mit sich horizontal erstreckenden Trägerelementen 194 gebildet
ist. Ein Hauptelement des Aufzieh-Untersystems 18 ist die Sockenaufziehplatte
204. Die Sockenaufziehplatte 204 ist im Wesentlichen L-förmig
und beinhaltet ein sich horizontal erstreckendes Plattenelement 208 und
ein sich vertikal erstreckendes Trägerelement 206, das von dem sich horizontal
erstreckenden Trägerelement 208 senkrecht nach unten weist. Ein im Wesentlichen
sockenförmiger Endteil 210 ist an dem distalen Ende des sich vertikal erstreckenden
Elements 206 der Aufziehplatte ausgebildet. Die Sockenaufziehplatte
204 ist an dem Unterrahmen 190 in einer Konfiguration angebracht,
die ermöglicht, dass die Sockenaufziehplatte einem quadratischen oder rechteckigen
Pfad während Aufziehvorgängen folgt.
Zu diesem Zweck ist ersichtlich, dass die Sockenaufziehplatte
204 zu einer unabhängigen vertikalen und horizontalen Bewegung in der Lage
sein muss. Daher sind zur Bewirkung der horizontalen Bewegung zwei horizontale,
vertikal beabstandete Gleitstangen 218, 220 vorgesehen und an
dem Unterrahmen 18 angebracht und erstrecken sich zwischen zwei sich vertikal
erstreckenden Rahmenelementen 192. Ein Paar von Gleitstücken
222, 224 ist gleitend an den Gleitstangen 218,
220 zwecks einer gleitenden Bewegung rückwärts und vorwärts entlang der
Stangen angebracht. Das obere Gleitstück 222 ist funktionell mit einer
Kolben-/Zylinderanordnung 212 verbunden, die eine Steuerstange
214 beinhaltet, die von dieser nach außen weist und mit dem oberen Gleitstück
222 verbunden ist. Daher bewirkt eine Betätigung der horizontalen Kolben-/Zylinderanordnung
212, dass sich die Sockenaufziehplatte 204 in einer horizontalen
Ebene rückwärts und vorwärts bewegt.
Eine vertikal orientierte Kolben-/Zylinderanordnung 196 ist
an einem der sich vertikal erstreckenden Trägerelemente 192 angebracht
und beinhaltet eine Steuerstange 198, die von dieser nach außen weist.
Der äußere Teil der Steuerstange 198 beinhaltet ein daran angebrachtes
Rad 202, wobei sich das Rad 202 in Kontakt mit einer rollenden
Oberfläche 207 befindet, die auf der Unterseite des sich horizontal erstreckenden
Elements 208 ausgebildet ist, das mit der Sockenaufziehplatte
204 verknüpft ist. Demgemäß wird der Sockenform 204 eine horizontale
Bewegung erlaubt, wobei das Rad 202 jeglichen möglicherweise vorhandenen
Reibungskontakt reduziert. Ein zweites Rad 200 ist an der Steuerstange
198 angebracht und befindet sich in Kontakt mit einer rollenden Oberfläche
209, die mit dem vertikalen Trägerelement 192 verknüpft ist, das
der Steuerstange 198 eng benachbart ist. Dies stellt einen Träger für eine
vertikale Bewegung der Steuerstange 198 und demzufolge der Sockenaufziehplatte
204 bereit. In dem sich horizontal erstreckenden Teil 208 der
Sockenaufziehplatte 204 sind Öffnungen ausgebildet, durch die vertikale
Gleitstangen 226, 228 angebracht sind. Diese Stangen
226, 228 sind an den horizontalen Gleitstücken 222,
224 derart angebracht, dass sich die Sockenform 204 vertikal entlang
dieser Stangen 226, 228 und horizontal mit den Gleitstücken
222, 224 bewegen kann. Auf diese Weise kann sich die Sockenform
204 horizontal bewegen, um sich selbst über dem dann vertikal angeordneten
Träger 98 zu positionieren, kann sich nach unten bewegen, um den Fußteil
210 der Sockenform 204 in einer Socke zu positionieren, kann sich
dann horizontal in einer entgegengesetzten Richtung bewegen, um sich von dem Träger
98 wegzubewegen, und kann sich dann vertikal wieder in die Anfangsposition
bewegen. Trotzdem ist für den Fachmann ersichtlich, dass die vorliegende Erfindung
für eine weitere Verarbeitung der aufgezogenen Socke konfiguriert ist, und daher
kann von jeglicher Art von Sockenbewegung angenommen werden, dass sie das gewünschte
Resultat mit der Socke erzielt, nachdem diese aufgezogen ist.
Wie zuvor erwähnt, wird die vorliegende Erfindung von einem Mikrocomputer
270 gesteuert, der Steuereingangssignale von den verschiedenen Photozellen
240, 250, 252 empfängt, um die Position der Socke entlang
des Bewegungspfades 21 zu identifizieren. Diese Steuersignale werden dann
von dem Mikrocomputer 270 in einer Weise verarbeitet, welche die notwendigen
Kolben-/Zylinderanordnungen 122, 134,
158, 178, 196, 212 aktiviert, um verschiedene
Bewegungen über das gesamte Untersystem hinweg zu bewirken, um das ordnungsgemäße
Fortschreiten des Aufziehprozesses aufrechtzuerhalten.
Im Betrieb und unter Bezugnahme auf die 1a
bis 1l und unter anfänglicher Bezugnahme
auf 1a wird eine Socke S in den Eingang zu dem Zufuhrtunnel
26 geführt, wobei Vakuum durch das Vakuumrohr 30 angewendet wird,
um einen Unterdruck innerhalb des Zufuhrtunnels 26 zu erzeugen. Wenn die
Socke S an der ersten Photozelle 240 vorbeikommt, wird dies erkannt, und
der Mikrocomputer 270 bewirkt eine Aktivierung des Förderbandes
34 und die Socke S wird entlang des Förderbandes 34 vorwärts bewegt,
wie am besten aus 1 b ersichtlich. Unter Bezugnahme
auf 1c stößt die Socke S an die Vakuumtür
36 an, was bewirkt, dass sie sich öffnet. Die Öffnungsbegrenzungsklammer
48 begrenzt die Bewegung der Tür, um die Integrität des Vakuums für den
Eintritt einer weiteren Socke in den Zufuhrtunnel 26 aufrechtzuerhalten.
Nach Austritt aus dem Zufuhrtunnel 26 trägt das Förderband 34
die Socke S zu dem ersten Paar von Greifwalzen 42, 44. Diese Greifwalzen
42, 44 bewirken, dass die Socke S aus dem Zufuhraufbau
14 austritt. Unter Bezugnahme auf 1d ist die
Socke S gezeigt, wie sie den Weg zwischen dem Zufuhr-Unterrahmen 14 und
dem Positionier-Unterrahmen 16 durchquert. Wie zuvor beschrieben, ist dies
dort, wo die Öffnungseinheit 80 mit den Greifwalzen 42,
44 mit Walzenspalt zusammenwirkt, um die Socke zwecks Positionierung auf
dem Träger 98 zu öffnen.
Unter Bezugnahme auf 5 nähert sich die
Socke S den Greifwalzen 44, 46 auf dem Förderband 35.
Die Socke S wird durch die Greifwalzen 42, 44 erfasst, wie aus
5a ersichtlich, wobei die texturierte Oberfläche
46 dahingehend wirkt, den offenen Teil der Socke zu spreizen, wenn sie
zwischen den Walzen 42, 44 vorgeschoben wird. Die mit der Öffnungseinheit
80 verknüpften Arme 82, 84, 86, 88
sind zu diesem Zeitpunkt eng gegeneinander konfiguriert, um zu ermöglichen, dass
die Socke S durch die Greifwalzen 42, 44 auf sie bewegt wird.
Wie aus 5b ersichtlich, werden die Arme 82,
84, 86, 88 in das Sockeninnere SI bewegt. Sobald die
Socke S eine Position unterhalb der Photozelle 250 erreicht, erfasst die
Photozelle 250 die Position der Socke und sendet ein Signal zu dem Mikrocomputer
270, um die Öffnungseinheit 80 zu betätigen. Der Mikrocomputer
270 bewirkt, dass die Kolben-/Zylinderanordnungen 116,
118 ihre jeweiligen Steuerstangen 170, 122 bewegen, um
zu bewirken, dass sich die Arme 82, 84, 86,
88 wechselseitig voneinander wegspreizen, um dadurch die Socke S zu öffnen,
wie am besten aus 5c ersichtlich. Nachdem die Öffnungseinheit
80 die Arme 82, 84, 86, 88 in ihre
maximale Abstandsposition gespreizt hat, wirkt der Mikrocomputer 270 dahingehend,
die Kolben/Zylindereinheit 122 der Öffnungseinheit zu veranlassen, dass
sich das mit der Öffnungseinheit 80 verknüpfte Gleitstück 112
von der aufnehmenden Position wegbewegt, wie aus 5d
ersichtlich. Bei diesem Vorgang stößt die Socke eventuell an die Stoppelemente
148 an, wie aus 5e ersichtlich, wodurch die
Socke von den Armen 82, 84, 86, 88 abgelegt
wird und die Socke S auf dem Träger gehalten belassen wird, wie aus 5e
ersichtlich. Diese Beziehung ist auch aus 1f ersichtlich.
Wenn die Socke diese Position erreicht hat, aktiviert der Mikrocomputer
270 die mit dem Träger 98 verknüpfte Kolben-/Zylinderanordnung
134, um deren Steuerstange 132 zurückzuziehen, wodurch diese Bewegung
zu der Verbindung 130 übertragen wird. Da die Kolben-/Zylinderanordnung
134 und die Verbindung 130 schwenkbar an dem Positionier-Unterrahmen
70 angebracht sind, bewirkt dies eine Rotation der Verbindung
134, wodurch der Träger 98 in eine sich vertikal erstreckende
Position gedreht wird, wobei diese Bewegung in 1g dargestellt
ist.
Wie aus 1h ersichtlich, befindet sich
die Socke S nun in einer vertikalen Anordnung und wird mit Luft von der Luftversorgung
(nicht gezeigt) aufgeblasen. Wenn der Träger 98 eine vertikale Position
erreicht hat, wird die Kolben-/Zylinderanordnung 158 aktiviert, wodurch
die Positionierwalzen 136, 138 zueinander hin und in Kontakt mit
der Socke gezogen werden. Es wird außerdem bewirkt, dass sich die Positionierwalzen
136, 138 durch Aktivierung des Elektromotors 144 drehen,
und da sie sich in der gleichen Richtung drehen, wird bewirkt, dass sich die Socke
dreht, wie aus den 7, 7a
und 7b ersichtlich. Sobald die Socke über
der Apertur 174 in der Plattform 172 positioniert ist, erfasst
die Photozelle 252 die Anwesenheit der Socke S und sendet somit ein Signal,
um den Mikrocomputer 270 zu veranlassen, die Rotation der Positionierwalzen
136, 138 anzuhalten, und um die Reaktivierung der Kolben-/Zylinderanordnung
158 zu veranlassen, die Walzen von der Socke S abzuziehen. Diese Situation
ist in 1i dargestellt. Die Positionierung der Socke
S über der Öffnung 174 und der Plattform 172 veranlasst den Mikrocomputer,
die Kolben-/Zylinderanordnung 112 zu aktivieren, die ihre Steuerstange
214 nach innen zieht, wodurch das Gleitstück 222 dazu veranlasst
wird, sich horizontal entlang der Gleitstange 218 zu bewegen, um die Sockenaufziehplatte
204 in eine Position über der Socke und zwischen den Trägerelementen
100, 102 zu bewegen. Wenn diese Grenze erreicht ist, veranlasst
der Mikrocomputer 270, wie aus 1k ersichtlich,
die Kolben-/Zylinderanordnung 196 dazu, ihre Steuerstange 198
zurückzuziehen, wodurch bewirkt wird, dass sich die Sockenaufziehplatte
204 in die Socke S absenkt, wodurch die Socke S aufgezogen wird.
Wenn die Socke S aufgezogen ist, wie aus 1l
ersichtlich, veranlasst der Mikrocomputer 270 die horizontale Kolben-/Zylinderanordnung
212, ihre Steuerstange 214 nach außen zu bewegen, wodurch die
Sockenaufziehplatte 204 und die nunmehr damit verknüpfte Socke S von dem
Träger 98 wegbewegt werden. Sobald dies geschehen ist, kann sich die Vorrichtung
10 dann selbst zurücksetzen, um eine weitere Socke aufzunehmen und Aufziehvorgänge
fortzusetzen.
Für den Fachmann ist ersichtlich, dass die vorliegende Erfindung in
der Lage sein muss, mehrere Socken in rascher Aufeinanderfolge durch den Prozess
zu bewegen, um mit den dafür dienenden Maschinen Schritt zu halten. Daher werden
bestimmte Teile der Maschine zurückgesetzt, um einen aufeinanderfolgenden Strom
von Socken aufzunehmen, während in anderen Bereichen der Vorrichtung 10
Vorgänge andauern. Daher kann eine gleichzeitige Aktivität mit einer Socke auf dem
Förderband auftreten, während eine weitere Socke durch die Aufziehform aufgezogen
wird. Außerdem ist beabsichtigt, dass mehrere Träger zusammen mit mehreren Sockenaufziehplatten
verwendet werden können. Des Weiteren ist beabsichtigt, dass weitere Photozellen
um die Plattform 172 herum angeordnet werden können, um die Position des
Zehenteils der Socke zu erfassen, wenn der Träger die vertikale Position erreicht,
um zu bewirken, dass sich die Positionierwalzen in der einen oder anderen Richtung
drehen, um die kürzeste Distanz zu der Aufziehposition zu erreichen. Demgemäß ist
die vorliegende Erfindung zu Modifikationen und Adaptionen in der Lage, um den Prozess
zu rationalisieren, und derartige Modifikationen und Adaptionen sind nicht so anzusehen,
dass sie aus dem Umfang und Wesen der vorliegenden Erfindung herausfallen.
Durch das Vorstehende stellt die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung
zum automatischen Aufziehen von Socken bereit, die sowohl menschliche Arbeit als
auch Zeit spart.
Es versteht sich daher für den Fachmann, dass sich die vorliegende
Erfindung für eine breite Verwendbarkeit und Anwendung eignet. Viele Ausführungsformen
und Adaptionen der vorliegenden Erfindung, die sich von jenen hierin beschriebenen
unterscheiden, ebenso wie viele Variationen, Modifikationen und äquivalente Anordnungen
sind aus der vorliegenden Erfindung und der vorstehenden Beschreibung derselben
ersichtlich oder ausreichend an die Hand gegeben, ohne von Inhalt oder Umfang der
vorliegenden Erfindung abzuweichen. Demgemäß versteht es sich, wenngleich die vorliegende
Erfindung hierin detailliert in Bezug auf ihre bevorzugte Ausführungsform beschrieben
wurde, dass diese Offenbarung lediglich illustrativ und beispielhaft für die vorliegende
Erfindung ist und lediglich zur Bereitstellung einer vollständigen und ausführbaren
Offenbarung der Erfindung dient. Die vorstehende Offenbarung ist nicht dazu gedacht
oder nicht so auszulegen, die vorliegende Erfindung zu beschränken oder ansonsten
irgendwelche derartigen anderen Ausführungsformen, Adaptionen, Variationen, Modifikationen
und äquivalente Anordnungen auszuschließen, wobei die vorliegende Erfindung lediglich
durch die beigefügten Ansprüche und die Äquivalente derselben beschränkt ist.