Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft ein Netz, das beiderseitig gestützt werden
kann.
Stand der Technik
Bekannte Netze für landwirschafliche Zwecke, wie z.B. für Windschutz
oder Sonnenschutz, sind vielerlei vorhanden.
In 8 und 9
ist ein landwirtschafliches Netz 30 gezeigt, das mehrere beabstandete Schnürbänder
31, durch die die Stangen 40 an dem Netz 30 befestigt
werden können (8), oder mehrere Elastikbänder
51, durch die die Stangen hindurchgeführt werden können (9),
aufweist.
Bei den obengenannten Netzen ist nur eine einseitige Stützung vorhanden.
Wenn der Wind von der anderen Richtung kommt, können diese Netze leicht zerstört
werden.
Daher wurde ein Netz entwickelt, das aus Kettfäden und Schußfäden
besteht und gleich beabstandete dichtgewebte Zonen aufweist, die die Zugfestigkeit
des Netzes erhöhen und jeweils mehrere beabstandete Ringe bilden, bei denen die
dichteren Kettfäden nicht mit den Schußfäden gekreuzt sind.
Dieses Netz wird auch nur in einer Richtung gestützt und weist somit
eine kurze Lebensdauer auf.
Aus diesem Grund hat der Erfinder in Anbetracht der Nachteile herkömmlicher
Lösungen die vorliegende Erfindung entwickelt.
Aufgabe der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Netz zu schaffen, das
beiderseitig gestützt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch das erfindungsgemäße Netz gelöst, das aus
Kettfäden und Schußfäden besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Netz in der Richtung
der Kettfäden gleich beabstandete dichtgewebte Zonen aufweist, die an den beiden
Seiten des Netzes jeweils mehrere beabstandete Ringe bilden, bei denen die Kettfäden
nicht mit den Schußfäden gekreuzt sind und die jeweils einen Durchführungsraum einschließen.
In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel sind die Ringe an den beiden
Seiten des Netzes versetzt angeordnet.
In einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel sind die Ringe
an den beiden Seiten des Netzes aufeinander ausgerichtet.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen
näher erläutert.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 zeigt eine perspektivische Darstellung
der Erfindung,
2 zeigt eine Draufsicht der Erfindung,
3 zeigt eine perspektivische Darstellung
des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung als Windschutznetz,
4 zeigt eine perspektivische Darstellung
des zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung als Sonnenschutznetz,
5 zeigt eine perspektivische Darstellung
des dritten Ausführungsbeispiels der Erfindung als Sonnenschutznetz,
6 zeigt eine Draufsicht des vierten Ausführungsbeispiels
der Erfindung,
7 zeigt eine Frontansicht des fünften
Ausführungsbeispiels der Erfindung,
8 zeigt eine perspektivische Darstellung
der ersten herkömmlichen Lösung,
9 zeigt eine perspektivische Darstellung
der zweiten herkömmlichen Lösung.
Wege zur Ausführung der Erfindung
Bezugnehmend auf 1 und 2
besteht das erfindungsgemäße Netz 10 aus Kettfäden 11 und Schußfäden
12.
Das Netz 10 weist in der Richtung der Kettfäden
11 gleich beabstandete dichtgewebte Zonen 13 auf, die an den beiden
Seiten des Netzes 10 jeweils mehrere beabstandete Ringe 14 bilden,
bei denen die Kettfäden 11 nicht mit den Schußfäden 12 gekreuzt
sind und die jeweils einen Durchführungsraum 140 einschließen (1
und 2).
Wie aus 1 bis 3
ersichtlich ist, können die Stangen 20 durch die Durchführungsräume
140 der Ringe 14 hindurchgeführt und dann im Boden befestigt werden,
wodurch ein Windschutznetz entsteht (3).
Wegen der dichtgewebten Zonen 13, die sich in der Richtung
der Kettfäden 11 befinden, weist das Netz 10 eine bessere Zugfestigkeit
auf. Zudem ist die Windschutzwirkung des Netzes 10 höher, da die dichtgewebten
Zonen 13 an den beiden Seiten des Netzes 10 jeweils mehrere beabstandete
Ringe 14 für die Stangen 20 bilden, die somit vor und hinter dem
Netz 10 stehen (3), so daß das Netz
10 beiderseitig gestützt ist.
Wie aus 4 ersichtlich ist, kann das erfindungsgemäße
Netz 10 auch als Sonnenschutznetz verwendet werden. Hierbei kann in der
Mitte zwischen zwei Reihen Ringen 14 ein zusätzlicher Ring 14
vorgesehen sein, um zwei zusätzliche Stangen 20 gekreuzt zu befestigen
(5), wodurch die Festigkeit des Netzes 10
weiterhin erhöht werden kann.
In 2 sind die Ringe 14 an den
beiden Seiten des Netzes 10 versetzt angeordnet. Die Ringe 14
an den beiden Seiten des Netzes 10 können auch aufeinander ausgerichtet
(6) oder regelmäßig angeordnet sein (7),
wodurch der gleiche Zweck erreicht werden kann.