Die Erfindung bezieht sich auf eine Zyklonabscheidevorrichtung zum
Abtrennen von Feststoffen aus einem Gas-Feststoff enthaltenden Einsatz. Die Erfindung
bezieht sich auch auf die Verwendung; eines Zyklonabscheiders in einem fluid-katalytischen
Crack-Verfahren (FCC-Verfahren).
Eine solche Vorrichtung ist in der US-A-4871514 beschrieben. Diese
Patentveröffentlichung beschreibt einen Zyklonabscheider, der in einem fluid-katalytischen
Crack-Verfahren verwendet wird, um Katalysator von den gasförmigen Kohlenwasserstoffprodukten
zu trennen. Der Zyklonabscheider hat eine Fallleitung, deren unteres Ende mit einem
Klappenventil versehen ist. Klappenventile werden auch als Trickle-Ventile bezeichnet.
Im Normalbetrieb ist das Ventil in einer Schließstellung, und Katalysator sammelt
sich in der Falleitung an, bis er eine bestimmte Höhe in der Falleitung erreicht
hat. Bei dieser vorbestimmten Höhe überwindet das Gewicht des Katalysators oberhalb
des Klappenventiles die Vorspannwirkung, welche das Ventil in der Schließstellung
hält, so daß das Ventil öffnet und Katalysator aus der Falleitung freigegeben wird.
Im Normalbetrieb setzt sich diese Schrittsequenz fort. Die EP-A-383523, EP-A-488607
und US-A-4446107 sind andere Veröffentlichungen, welche Zyklone mit einer Falleitung
und einem Trickle- oder Klappenventil am unteren Ende der Falleitung beschreiben.
Ein Problem, das bei diesen Zyklonen häufig auftritt, besteht darin,
daß die Falleitung mit Katalysator gefüllt wird, während das Klappenventil geschlossen
bleibt. Wenn eine Falleitung auf diese Weise verstopft ist, wird der Zyklon nicht
auf optimale Weise als Feststoff-Gasabscheider funktionieren, und das fluid-katalytische
Crack-Verfahren wird stillgesetzt werden müssen, um die Verstopfung zu beseitigen.
Da FCC-Verfahren zwischen geplanten Stillegungen viele Monate und sogar Jahre laufen,
verursacht jede unerwartete Stillegung einen beträchtlichen wirtschaftlichen Schaden.
Das Ziel dieser Erfindung besteht darin, einen Zyklonabscheider zu
schaffen, der eine erhöhte Verläßlichkeit hat, d. h. einen Abscheider, der keine
vorstehend beschriebenen Verstopfungsprobleme aufweist. Es hat sich gezeigt, daß
bei Verwendung der folgenden Vorrichtung eine Verstopfung der Falleitung weniger
häufig auftritt.
Eine Zyklonabscheidevorrichtung zum Abtrennen von Feststoffen aus
einem Gas-Feststoff enthaltenden Einsatz, der in einem gasreichen Strom resultiert,
hat ein aufrechtes, hohles, kreisförmiges Gehäuse, das in Fluidverbindung mit einer
Fallleitung steht, die an ihrem unteren Ende mit einem Klappenventil versehen ist,
wobei die Falleitung einen unteren Teil aufweist, welcher untere Teil einen Durchmesser
hat, der von der Oberseite des unteren Teiles zur Unterseite bis zum unteren Ende
der Falleitung kontinuierlich zunimmt, und wobei der Winkel, den die Innenfläche
des unteren Teiles der Falleitung mit der vertikalen Achse bildet, zwischen 0,2°
und 4° beträgt.
Der Zyklonabscheider gemäß der Erfindung hat ein aufrecht stehendes,
hohles, kreisförmiges Gehäuse. Der Durchmesser des Gehäuses kann variieren, und
vorzugsweise hat das Gehäuse einen oberen Teil mit einem konstanten Durchmesser
(D3) und einen unteren Teil mit zweckmäßig kontinuierlich abnehmendem Durchmesser,
der zu einer Kegelstumpfform führt. Der Durchmesser D3 hat zweckmäßig eine Dimension
zwischen 0,5 und 3 m. Der Durchmesser (D4) am unteren Ende des Gehäuses hat zweckmäßig
den Durchmesser der mit dem unteren Ende verbundenen Falleitung. Bei einem anderen
Ausführungsbeispiel ist eine Staubkammer zwischen dem unteren Teil des Gehäuses
und dem oberen Teil der Falleitung vorhanden. Eine solche Staubkammer hat in der
Regel einen großen Durchmesser (D5), der größer ist als der Durchmesser (D1) des
oberen Endes der Falleitung. Die Staubkammer hat zweckmäßig einen kegelstumpfförmig
geformten Boden, der es gestattet, daß Feststoffe gegen den Einlaß der Falleitung
strömen. Der Durchmesser (D1) des oberen Endes der Falleitung kann konstant sein,
was offensichtliche Strukturvorteile ergibt, und hat zweckmäßig einen Wert zwischen
0,05 und 3 m. Die verschiedenen Dimensionen des Zyklons hängen von der erforderlichen
Trennwirksamkeit und den Eigenschaften des Einsatzes ab, und können durch gut bekannte
Standards berechnet werden, wie sie auf den Seiten 82–88 von Abschnitt 20
von Perry's Chemical Engineers' Handbook, 6. Auflage, McGraw Hill 1984 beschrieben
sind.
Der Zyklonabscheider gemäß der Erfindung hat eine Falleitung, die
aus einem oberen Teil und einem unteren Teil besteht, wobei der untere Teil einen
Durchmesser hat, der von der Oberseite des unteren Teiles bis zum unteren Ende der
Falleitung zunimmt. Die Länge des unteren Teiles wird mit „L" bezeichnet.
Die Länge des oberen Teiles kann Null sein. Typische Längen (L) des unteren Teiles
betragen zwischen 0,1 und 1,5 m, und vorzugsweise zwischen 0,2 und 1 m.
Der Durchmesser des unteren Teiles nimmt vorzugsweise kontinuierlich
von der Oberseite des unteren Teiles bis zum unteren Ende der Falleitung zu. Der
Winkel (H), der zwischen der Innenfläche des unteren Teiles der Falleitung und der
Vertikalachse (Ax) geformt wird, beträgt zweckmäßig zwischen 0,2° und 4°,
und bevorzugter zwischen 0,5° und 2°.
Das untere Ende der Falleitung besteht aus einem Klappenventil. Die
Ausbildung dieses Klappenventiles hängt teilweise von der Ausbildung der Auslaßöffnung
der Falleitung ab. Beispielsweise kann die Auslaßöffnung der Falleitung in einer
Horizontalebene oder in einer Vertikalebene oder in irgendeiner Ebene zwischen der
Horizontalen und der Vertikalen liegen. Beispiele von möglichen Ausbildungen, die
diesen beiden möglichen Öffnungen zugeordnet sind, werden in den vorerwähnten Publikationen
EP-A-383523, EP-A-488607 und US-A-4446107 beschrieben. Einige Ausbildungen für die
Auslaßöffnungen umfassen eine Art von Biegung der Falleitung am unteren Ende. Im
Rahmen der vorliegenden Erfindung bedeutet unterer Teil der Falleitung den vertikal
angeordneten unteren Teil. Dies schließt natürlich nicht aus, daß nicht-vertikale
untere Endteile irgendeine Art von verjüngter Ausbildung haben können. Die Erfindung
ist speziell auf Falleitungen gerichtet, die nur ein vertikales unteres Ende haben,
wobei die Öffnungen in irgendeiner Ebene liegen können, wie vorstehend erläutert.
Die Erfindung bezieht sich auch auf das Nachausstatten bestehender
Zyklonabscheider mit einer Falleitung, vorzugsweise mit Dimensionen, wie sie vorstehend
beschrieben sind, aber mit einer Falleitung konstanten Durchmessers, indem der untere
Teil der Falleitung modifiziert wird, um zu einem Zyklonabscheider zu kommen, der
gemäß der Erfindung ausgebildet ist. Das Klappenventil kann irgendeines bekannter
Ausbildung sein.
Die Einlaßmittel in einem Zyklonabscheider für den Gas-Feststoffeinsatz
sind so angeordnet, daß im Betrieb eine Wirbelbewegung in dem rohrförmigen Gehäuse
des Zyklons auftritt. Die Wirbel- oder Drehbewegung bewirkt, daß die Feststoffe
gegen die Außenwand des rohrförmigen Gehäuses gerichtet werden, wo sie abgleiten,
um gesammelt zu werden, gegebenenfalls in einem Staubtrichter. Aus diesem Staubtrichter
werden die Feststoffe aus dem Zyklon mittels der Falleitung abgezogen, die auch
als Standrohr bezeichnet wird. Die Wirbelbewegung kann durch einen axialen oder
tangentialen Einlaß des Einsatzes erreicht werden. Wenn der Einsatz in den Zyklon
axial eintritt, werden Wirbelerzeugungsmittel im oberen Teil des rohrförmigen Gehäuses
vorhanden sein, um dem sich nach unten bewegenden Einsatz eine Wirbel- oder Drehbewegung
zu erteilen.
Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Gas/Feststoff-Abscheideverfahren
unter Verwendung des vorstehend beschriebenen Zyklons, bei welchem eine Druckdifferenz
zwischen dem Zyklongehäuse und unmittelbar unterhalb der Auslaßöffnung der Fallleitung
zwischen 1.000 Pa und 40.000 Pa vorhanden ist, wobei die Feststoffe vorzugsweise
einen Durchmesser im Bereich von 1*10–6 m und 200*10–6
m haben, und wobei die Feststoffe ein fluid-katalytischer Katalysator sind, dessen
Außenfläche vorwiegend aus einem Matrixmaterial des Katalysators besteht. Beispiele
eines möglichen Matrixmaterials sind Tone, d. h. Kaoline oder Meta-Kaoline, Aluminiumoxid,
Siliciumdioxid, Siliciumdioxid-Aluminiumoxid, Magnesiumoxid, Titandioxid, Zirkondioxid
und Mischungen derselben. Es hat sich gezeigt, daß, wenn der Zyklonabscheider gemäß
der Erfindung für dieses Verfahren verwendet wird, ein geringeres Verstopfen im
Vergleich zu einem Zyklon mit vergleichbaren Dimensionen auftritt, der aber keine
sich verjüngende Falleitung hat.
Der Zyklonabscheider gemäß der Erfindung wird vorzugsweise in Verfahren
verwendet, insbesondere in einem fluid-katalytischen Crack-Verfahren, wo die Falleitung
des Zyklons nicht leicht inspiziert werden kann, wenn der Zyklon in Betrieb ist.
Dies ist beispielsweise die Situation, in welcher das untere Ende der Falleitung
sich innerhalb eines Gefäßes befindet, in welchem die abgeschiedenen Feststoffe
angeordnet sind. Beispiele solcher Gefäße in einem fluid-katalytischen Crack-Verfahren
sind Reaktor/Stripper-Gefäße, Regeneratorgefäße und Katalysator-Vorratsgefäße.
Ein fluid-katalytisches Crack-Verfahren weist im allgemeinen einen
Reaktor auf, in welchem Katalysatorteilchen und gasförmige Kohlenwasserstoffe kontaktiert
werden. Der Reaktor ist im allgemeinen ein vertikal angeordneter, rohrförmiger Reaktor,
der häufig als Riserreaktor bezeichnet wird, durch welchen Katalysator und Reaktanten
gleichzeitig in Richtung nach oben strömen. Am Ende des Risers werden die Katalysatorteilchen
von dem Katalysatorabgas getrennt. Diese Trennung erfolgt üblicherweise mittels
einer oder mehrerer Trennstufen. Die abgeschiedenen Katalysatorteilchen werden in
einem Strippergefäß gesammelt. In diesem Gefäß werden die Katalysatorteilchen mit
einem wasserhaltigen Gas gestrippt, um irgendwelche Kohlenwasserstoffe von dem Katalysator
abzuscheiden. Das Strippen erfolgt zweckmäßig in einem Wirbelbett, in welchem das
Strippergas als Mittel zum Fluidisieren der Katalysatorteilchen verwendet wird.
Die abgestrippten Katalysatorteilchen werden nachfolgend einem Regeneratorgefäß
aufgegeben, in welchem irgendwelcher Koks von den Katalysatorteilchen durch Verbrennung
entfernt wird. Der Regenerator wird zweckmäßig als Wirbelbett betrieben, wobei Verbrennungsgase,
die normalerweise Sauerstoff enthalten, als Mittel zum Fluidisieren der Katalysatorteilchen
verwendet werden. Der gestrippte und regenerierte Katalysator wird im Verfahren
wiederverwendet. Sowohl im Strippergefäß als auch im Regeneratorgefäß kann der Zyklonabscheider
gemäß der Erfindung zweckmäßig verwendet werden.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird der Zyklonabscheider
gemäß der Erfindung als Sekundärzyklon verwendet, um Katalysator aus dem Reaktorriser-Abgas
eines FCC-Verfahrens abzuscheiden. Bei diesem Ausführungsbeispiel erfolgt das Abtrennen
des Katalysators aus dem Reaktorabgas mittels einer ersten Trennung, bei welcher
die Hauptmasse des Katalysators abgetrennt wird, gefolgt von einem Sekundärzyklon,
in welchem das meiste der verbleibenden Katalysatorteilchen abgetrennt wird. Der
erste Abscheider kann ein Zyklon oder irgendeine andere Gas/Feststoff-Trenneinrichtung
sein. Beispiele solcher FCC-Konfigurationen sind in den früher erwähnten Patentveröffentlichungen
US-A-5055177, US-A-5391289, EP-A-309244, EP-A-299650 und EP-A-275158 beschrieben.
Bei einem anderen bevorzugten Ausführungsbeispiel wird der Zyklonabscheider
gemäß der Erfindung als Primärabscheider und insbesondere als Sekundärzyklon verwendet,
um FCC-Katalysatorteilchen aus dem Abgas eines FCC-Regenerators abzuscheiden.
Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Figuren detaillierter
erläutert. 1 zeigt einen Vertikalschnitt einer Zyklonabscheidevorrichtung
gemäß der Erfindung.
In 1 ist eine Abscheidevorrichtung gemäß
der Erfindung mit einem hohlen, kreisförmigen Gehäuse (1) gezeigt, das
symmetrisch um eine Achse (Ax) ausgebildet ist, in Fluidverbindung mit einer Falleitung
(8) und einem Gasauslaßrohr (4), wobei Einlaßmittel (3)
für den Gas-Feststoffeinsatz tangential angeordnet sind, um im Betrieb eine Wirbelströmung
in dem kreisförmigen Gehäuse (1) zu erzeugen. Die Einlaßmittel stehen in
Fluidverbindung mit einer Einlaßleitung (2). Das kreisförmige Gehäuse (1)
hat einen rohrförmigen oberen Teil (5) mit einem Durchmesser (D3), eine
kegelstumpfförmige Hülle als unteren Teil (6) mit einem kleineren Durchmesser
(D4) am unteren Ende und eine Staubkammer (7) mit einem Durchmesser (D5).
Die Falleitung (8) hat einen oberen rohrförmigen Teil (9) mit
konstantem Durchmesser (D1), der an die Staubkammer über den Einlaß (10)
der Falleitung angeschlossen ist. Ein unterer Teil (11) mit einer Länge
(L) mit einem Durchmesser, der vom Durchmesser (D1) an der Oberseite (12)
des unteren Teiles (11) auf einen Durchmesser (D2) am unteren Ende (13)
dieses Teiles (11) zunimmt. Der Winkel (H) wird zwischen der Wand des verjüngten
unteren Endes und der Achse (Ax) gebildet. Am unteren Ende (13) ist eine
Öffnung vorgesehen, die in einer Horizontalebene liegt und mit einem Klappenventil
(14) verbunden ist. Das Klappenventil (14) ist mit einem Gegengewicht
(15) ausgestattet und in der teilweise geöffneten Stellung in
1 gezeigt.
Die Erfindung wird anhand der folgenden nicht-einschränkenden Beispiele
illustriert.
Beispiel 1
In einem Zyklon, der mit einer Falleitung mit einem verjüngten unteren
Teil versehen ist, wurde ein Gas/FCC-Katalysatoreinsatz in ein feststoffreiches
Bodenprodukt und ein feststoffarmes, gasförmiges Produkt bei Raumtemperatur getrennt.
Der Zyklon hatte eine Falleitung von 4,5 m Länge (der Falleitungsstrom wurde durch
Verwendung von Glas sichtbar gemacht) und hatte ferner Dimensionen, wie sie in Tabelle
1 angegeben sind. Das untere Ende der Falleitung lag oberhalb eines Wirbelbettniveaus,
und ein Klappenventil mit horizontalem Gegengewicht war vorhanden. Der Katalysatorfluß
in der Falleitung betrug 30 kg/m2s. Die Druckdifferenz zwischen dem Zyklon
und der Außenseite der Falleitung betrug 7.000 Pa. Der Durchlauf wurde während mehr
als 100 Minuten fortgesetzt, und kein Verstopfen der Falleitung wurde beobachtet.
Das Beispiel wurde bei kleineren Druckdifferenzen wiederholt, und kein Verstopfen
der Falleitung wurde beobachtet. Lediglich wenn die Druckdifferenz auf einen Wert
über 7.000 Pa erhöht wurde, trat ein Verstopfen auf.
Vergleichsexperiment
Beispiel 1 wurde wiederholt, außer daß der untere Teil der Falleitung
konstanten Durchmesser hatte. Die Druckdifferenz betrug 4.500 Pa. Es wurde beobachtet,
daß selbst bei dieser niedrigen Druckdifferenz der Feststoffstrom, welcher die Fallleitung
verließ, innerhalb von 10 Minuten zum Stillstand kam. Die Falleitung wurde vollständig
mit Feststoffen gefüllt und der Zyklon gestartet, um die Katalysatorteilchen durch
den oberen Auslaß abzugeben.
Tabelle 1
Anspruch[de]
Zyklonabscheidevorrichtung zum Abtrennen von Feststoffen aus einem
Gas-Feststoff enthaltenden Einsatz, der in einem mit Gas angereicherten Strom resultiert,
wobei der Zyklonabscheider ein aufrechtes, hohles, kreisförmiges Gehäuse (1)
aufweist, das in Fluidverbindung mit einer Falleitung (8) steht, die an
ihrem unteren Ende mit einem Klappenventil (14) versehen ist, wobei die
Falleitung (8) einen unteren Teil (11) hat, dadurch gekennzeichnet,
daß der untere Teil einen Durchmesser hat, der kontinuierlich von der Oberseite
(D1) des unteren Teiles bis zum unteren Ende (D2) der Falleitung (8) zunimmt,
und daß der Winkel (H) zwischen der Innenfläche des unteren Teiles der Falleitung
(8) und der Vertikalachse (Ax) zwischen 0,2° und 4° beträgt.
Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der Winkel (H) zwischen 0,5°
und 2° beträgt.
Nachausstattung einer bestehenden Zyklonabscheidevorrichtung zum Abtrennen
von Feststoffen aus einem Gas-Feststoff enthaltenden Einsatz, der in einem mit Gas
angereicherten Strom resultiert, wobei der Zyklonabscheider eine Falleitung (8)
mit konstantem Durchmesser aufweist, wobei der untere Teil der bestehenden Falleitung
modifiziert wird, dahingehend, daß der untere Teil einen Durchmesser erhält, der
kontinuierlich von der Oberseite (D1) des unteren Teiles zum unteren Ende (D2) der
Falleitung (8) zunimmt und zu einem Zyklonabscheider gemäß einem der Ansprüche
1–2 führt.
Verfahren zum Abtrennen von Gas von Feststoffen unter Verwendung einer
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1–2, wobei eine Druckdifferenz zwischen
dem Zyklongehäuse und unmittelbar unterhalb der Auslaßöffnung der Falleitung zwischen
1.000 Pa und 40.000 Pa vorhanden ist, wobei die Feststoffe einen Durchmesser im
Bereich zwischen 1*10–6 m und 200*10–6 m haben,
und wobei die Feststoffe ein fluid-katalytischer Katalysator sind.
Verwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1–2 in
einem fluid-katalytischen Crack-Verfahren.
Verwendung nach Anspruch 5, bei welcher das untere Ende der Falleitung
der Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1–2 innerhalb eines Gefäßes angeordnet
ist, in welchem die abgeschiedenen Feststoffe aufgenommen sind.