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Dokumentenidentifikation DE60008973T2 12.08.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001070456
Titel Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung des inneren Filets von Geflügelkörpern
Anmelder Stork PMT B.V., Boxmeer, NL
Erfinder Annema, Hein, 5844 AM Stevensbeek, NL;
Janssen, Petrus Christianus Hendrikus, 5455 GP Wilbertoord, NL;
Van den Nieuwelaar, Adrianus Josephes, 5421 XG Gemert, NL
Vertreter Böck, Tappe, Kirschner Rechtsanwälte Patentanwälte, 81479 München
DE-Aktenzeichen 60008973
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 14.07.2000
EP-Aktenzeichen 002025385
EP-Offenlegungsdatum 24.01.2001
EP date of grant 17.03.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.08.2004
IPC-Hauptklasse A22C 21/00

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Gewinnung eines inneren Filets von einem Geflügelkörper. Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Vorrichtung zur Verarbeitung eines Geflügelkörpers zu dem Zweck, das innere Filet von dem Geflügelkörper zu erhalten.

Die inneren Filets von Geflügel, beispielsweise Hühnern, Truthähnen und dergleichen, die auch Bruststücke genannt werden, liegen auf dem Brustbein (Sternum) auf beiden Seiten des Kammes (crista sterni) davon und bilden Teil der wertvollsten Fleischteile des Geflügels.

Das Entfernen der inneren Filets von einem Geflügelkörper wird gemäß dem Stand der Technik, wie er in EP-A-0,695,506 beschrieben ist, die auch die Oberbegriffe der Ansprüche 6 und 12 offenbart, dadurch durchgeführt, dass die Flügel von dem Geflügelkörper entfernt werden, dass eine Auftrennung in der von dem Gabelbein und dem Brustbein begrenzten Öffnung gemacht wird, und dass dann die inneren Filets von dem Geflügelkörper abgekratzt werden. Gemäß der US-A-5,314,374 besteht ein anderer Weg beim Entfernen der inneren Filets darin, dass die inneren Filets von dem Geflügelkörper ohne Flügel teilweise abgeschnitten und abgekratzt werden, und dass dann die inneren Filets von dem Geflügelkörper mit Hilfe von Greifelementen weggezogen werden. Entsprechend der EP-A-0,695,506 besteht ein weiterer Weg beim Entfernen der inneren Filets darin, die Membranverbindungen zwischen den inneren Filets und dem Brustbein aufzutrennen, den canalis triosseus aufzuschneiden und die inneren Filets mit Hilfe der Flügel abzuziehen, die damit durch Sehnen verbunden sind.

Ein Nachteil des oben erwähnten Verfahrens gemäß dem Stand der Technik ist es, dass mit jedem der entfernten, inneren Filets immer noch wenigstens ein Teil einer Sehne verbunden ist, die in dem Geflügel die inneren Filets mit den zugehörigen Flügeln verbinden. Bei der weiteren Verarbeitung der inneren Filets zu hochwertigen Verbrauchsprodukten, beispielsweise zu „nuggets", müssen die Sehnen und gelegentlich auch wenigstens ein Teil der mit den inneren Filets verbundenen Teile entfernt werden, da der Verbraucher des Fleisches solche Sehnenteile nicht schätzt. Das Entfernen der Sehnen von Sehnenansatzteilen wird gewöhnlich von Hand vorgenommen, indem sie von den inneren Filets, die entfernt werden sollen oder die von dem Geflügelkörper entfernt worden sind, entfernt werden. Dies erfordert eine erhebliche Nutzung an menschlicher Arbeitskraft, was teuer ist, nur eine mäßige Reproduzierbarkeit und Qualität hat und nicht zu der Hygiene der Verarbeitung der inneren Filets beiträgt, was Nachteile darstellt.

US-A-5,395,284 offenbart eine Vorrichtung zum automatischen Abschneiden von einem Teil von der Sehne, die mit jedem inneren Filet verbunden ist, von den inneren Filets, die in Tabletts gefördert werden. Die inneren Filets müssen in die Tabletts von Hand eingelegt und positioniert werden, und es wird keine Lösung bereitgestellt, um den vollständigen, unerwünschten Sehnenteil von dem inneren Filet zu entfernen.

Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung bereitzustellen, mit der bzw. mit dem ein inneres Filet ohne einen unerwünschten Sehnenteil erhalten werden kann, wobei es nicht erforderlich ist, die oben erwähnten Tätigkeiten von Menschenhand durchzuführen.

Um diese Aufgabe zu lösen, ist das Verfahren gemäß der Erfindung charakterisiert, wie es in dem unabhängigen Verfahrensanspruch beschrieben ist, und die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist charakterisiert, wie es in den unabhängigen Vorrichtungsansprüchen beschrieben ist. Bevorzugte Ausführungsbeispiele sind in den Unteransprüchen beschrieben.

Das Verfahren und die Vorrichtung gemäß der Erfindung liefern eine erhebliche Arbeitseinsparung und eine Verbesserung in der Qualität und der Reproduzierbarkeit bei der Verarbeitung, indem ein automatisierter, gleichförmiger Schnitt an dem Moment gemacht wird, wenn das innere Filet und die zugehörige Sehne immer noch im Wesentlichen in ihrer natürlichen Position sind, die in Bezug auf den Ort wohl definiert ist.

Im Folgenden wird die Erfindung weiter unter Bezugnahme der beigefügten Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels beschrieben, in denen:

1 in perspektivischer Darstellung einen Teil einer Filetierungslinie mit einer Verarbeitungsvorrichtung gemäß der Erfindung zeigt;

1a in Seitenansicht ein inneres Filet und einen Teil der daran befestigten Sehne zeigt;

2 in Seitenansicht, teilweise im Querschnitt, die Arbeitsweise einer Führung der Verarbeitungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

3 in perspektivischer Darstellung Details der Verarbeitungsvorrichtung gemäß 1 zeigt;

4 in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, die Arbeitsweise der Verarbeitungsvorrichtung gemäß 1 zeigt;

5 in perspektivischer Darstellung ein anderes Ausführungsbeispiel der Verarbeitungsvorrichtung gemäß der Erfindung zeigt; und

6 ein Detail der Verarbeitungsvorrichtung gemäß 5 in einem vergrößerten Maßstab zeigt.

In den unterschiedlichen Figuren beziehen sich die gleichen Bezugsziffern auf dieselben Teile von Teilen, die die gleiche Funktion haben.

Die 1, 2, 3 und 4 zeigen eine Filettierungslinie 2, in der Träger 6 in der Richtung des Pfeiles 8 entlang einer Schiene 4 bewegt werden. Jeder Träger 6 umfasst einen Grundkörper 6a mit einem Tablett 6b, auf der erhaltene Filetteile abgelegt werden können, wenn erwünscht. An der Seite des Grundkörpers 6a ist ein Geflügelkörper-Fixierungselement 6c vorgesehen, welches in einer kontrollierten Weise um eine Achse, die nicht im Detail gezeigt ist, drehbar ist, die sich mittig durch das Geflügelkörper-Fixierungselement 6c und quer zu der Seite des Grundkörpers 6a erstreckt. Eine sogenannte Brustkappe 10 (ein Bruststück ohne Haut, ohne Calvicula, ohne Flügel, mit Rippen und mit oder ohne einem Teil des Rükkens) des Geflügels wird auf dem Geflügelkörper-Fixierungselement 6c in einer solchen Weise fixiert, dass die Längsachse des Brustbeins 12 davon im Wesentlichen vertikal ausgerichtet ist. Für eine geeignete Fixierung wird hier auf beispielsweise EP-A-0,254,332 hingewiesen. In 1 sind die äußeren Filets 14 der Brustkappe 10 zum Teil weggezogen, um wenigstens den Teil der inneren Filets 16 freizulegen, der dem Schultergelenk gegenüber liegt, wobei die daran befestigten Sehnen zu dem Schultergelenk verlaufen. In den 24 fehlen die äußeren Filets 14. Die inneren Filets 16 sind im wesentlichen in ihrer natürlichen Position, und sie sind an dem Brustbein 12 mit Membranen befestigt. Der Sehnenteil, der von jedem der inneren Filets 16 entfernt werden soll, erstreckt sich im Wesentlichen auf der Innenseite des canalis triosseus. Die Längsrichtung der inneren Filets 16 ist im Wesentlichen unter einem rechten Winkel zu der Förderrichtung 8.

In der Filettierungslinie wird eine Verarbeitungsvorrichtung 18, die an einem Rahmen 20 befestigt ist, in einer festen Beziehung zu der Schiene 4 angeordnet. Die Verarbeitungsvorrichtung 18 umfasst eine Führung 22 und zwei rotierende Schneiden 24, 26 (3), die in entgegengesetzten Richtungen entsprechend den jeweiligen Pfeilen 28 und 30 durch jeweilige Motoren 32 und 34 angetrieben werden. Wie in den 1, 3 und 4 gezeigt ist, ist die Rotationsachse der Motoren 32, 34 gegenüber einer vertikalen Linie schräg geneigt. In 1 ist eine Schutzhaube 40 um die rotierenden Schneiden 24, 26 angeordnet, um Bedienungspersonal zu schützen.

1a zeigt das innere Filet 16, eine Sehne 16a, die daran befestigt ist, und eine Sehnenbefestigung 16b. In der Figur zeigen die Pfeile 17a, 17b, 17c, 17d und 17e unterschiedliche Positionen, wo ein Einschnitt in dem Bereich der Sehnenbefestigung 16b gemäß der Erfindung gemacht werden kann. Der Einschnitt 17a ist in dem inneren Filet 16 außerhalb der Sehnenbefestigung 16b. Der Einschnitt 17b ist in dem inneren Filet 16 an dem Rand der Sehnenbefestigung 16b. Der Einschnitt 17c ist in dem inneren Filet 16 in der Sehnenbefestigung 16b. Der Einschnitt 17d ist an dem Ende des inneren Filet 16 auf dem Übergang der Sehnenbefestigung 16b zu der Sehne 16a. Der Einschnitt 17e ist in der Sehne 16a.

Wie in den 1, 2, 3 und 4 gezeigt ist, wird die Brustkappe 10 von der Führung 22 im Bereich der Schlüsselbeinknochen (os coracoidus) auf der Rückseite der Brustkappe 10 in der Richtung des Pfeiles 36 (2) weggeschoben und ist damit unter einem Winkel relativ zu den rotierenden Schneiden 24, 26 positioniert (4). In dieser Weise werden die rotierenden Schneiden 24, 26 daran gehindert, in Knochenteile einzuschneiden, wodurch unerwünschte Knochenrückstände beigesetzt werden. Die rotierenden Schneiden 24, 26 sind eine hinter der anderen in dem Weg der Brustkappe 10 zum Zwecke eines bestimmten Einschnitts 17a, 17b, 17c, 17d oder 17e im Wesentlichen unter rechten Winkeln zu der Längsrichtung von beiden inneren Filets 16 angeordnet, es ist jedoch im Prinzip auch möglich, nur eine rotierende Schneide zu benutzen oder eine oder mehrere stationäre oder nachgiebig positionierte Schneide(n) zu verwenden. Es ist auch möglich, die Rotationsrichtungen 28 und 30 umzukehren. Die Schneiden haben nicht nur eine Schneidfunktion, sondern auch eine Positionierungsfunktion aufgrund der Schneidkräfte, die auf die Brustkappe 10 in Bezug auf die Führung 22 ausgeübt werden. Die Position oder Höhe des Einschnitts ist dadurch einstellbar, dass der Ort, an dem die Motoren 32, 34 auf dem Rahmen 20 vorgesehen sind, gewählt wird, indem die Dimensionen der Brustkappen 10 oder der inneren Filets berücksichtigt wird.

Nach dem Einschnitt der Brustkappe 10 werden die inneren Filets 16 von Hand oder mechanisch entfernt, wobei die unerwünschten Sehnenteile auf dem Geflügelkörper verbleiben.

Es ist hier auch zu beachten, dass der beabsichtigte Einschnitt, der in der Praxis ein Durchschnitt oder ein nahezu Durchschnitt sein wird, nicht nur durch eine oder mehrere Schneiden, sondern auch mit anderen Schneidmitteln, beispielsweise einem Wasserdüsenstrahl, erhalten werden kann.

Es ist ferner zu beachten, dass die Schneidmittel nicht nur stationär entlang dem Förderweg des Förderers angeordnet sein können, sondern auch bewegbar gemacht werden können, um sie synchron mit dem Fördern der Träger in den Pfad der Geflügelkörper zu bringen, um den gewünschten Einschnitt zu machen. Der Geflügelkörper kann intermittierend gefördert werden, und er kann zu dem Zeitpunkt des Einschnitts still stehen.

Es ist auch zu beachten, dass es für die Erfindung nicht wesentlich ist, dass die Flügel an dem Geflügelkörper fehlen, der in der Verarbeitungsvorrichtung 18 verarbeitet werden soll. Wenn der Geflügelkörper Flügel umfasst, können diese Flügel einfach außerhalb des Arbeitsbereiches der rotierenden Schneiden 24, 26 oder anderer Schneidmittel durch geeignete Führungen gehalten werden, so dass der gewünschte Einschnitt trotz des Vorhandenseins der Flügel erhalten wird.

Es ist ferner zu beachten, dass der Sehneneinschnitt auch dadurch erhalten werden kann, dass die Brustkappe mit dem Brustbein 12 parallel zu dem Pfeil 8 gefördert wird, wobei Schneiden oder andere Schneidmittel an dem inneren Filet oder den Sehnenteilen, die eingeschnitten werden sollen, von der Seite der Brustkappe 10 her angreifen. Dies wird unter Bezugnahme auf ein Ausführungsbeispiel in mehr Detail beschrieben, das in den 5 und 6 gezeigt ist.

Die 5 und 6 zeigen Träger 40 des Typs, der in EP-A-0,551,156 gezeigt wird und auf den Fronthälften 42 von Geflügel mit inneren Filets 44 in der Richtung des Pfeiles 46 gefördert werden. Eine Schneidvorrichtung 48 ist stationär entlang dem Förderweg der Fronthälften 42 angeordnet. Die Schneidvorrichtung 48 umfasst zwei Scheiben 50a, 50b, die durch entsprechende Achsen 52a, 52b, die mit gestrichelten Linien gezeigt sind, in der Richtung der entsprechenden Pfeile 54a, 54b durch Antriebsvorrichtungen angetrieben werden, die nicht im Detail gezeigt sind. Die Achsen 52a, 52b drehen sich in stationären Ummantelungen 56a und 56b respektive, auf denen unter den jeweiligen Scheiben 50a, 50b entsprechende Zahnringe 58a, 58b vorgesehen sind. Auf jeder Scheibe 50a, 50b ist eine rotierende Schneide 64a, 64b respektive drehbar um eine respektive Achse 60a, 60b montiert und mit einem entsprechenden Zahnrad 62a, 62b (nicht gezeigt) versehen, die an den entsprechenden Zahnringen 58a, 58b angreifen. Die Ränder der Scheiben 50a, 50b schneiden nicht. Die Schneiden 64a, 64b drehen sich in entgegengesetzten Richtungen 66a, 66b respektive durch die Rotation der Scheiben 50a, 50b in den entsprechenden Richtungen 54a, 54b, wobei die Winkelgeschwindigkeit der Schneiden 64a, 64b größer ist als die Winkelgeschwindigkeit der Scheiben 50a, 50b und die Umfangsgeschwindigkeit der Scheiben 50a, 50b vorzugsweise größer als die Fördergeschwindigkeit der Fronthälften 42 ist. Die Rotation der Scheiben 50a, 50b ist mit den Trägern 40 so synchronisiert, dass die Schneiden 64a, 64b an folgenden Fronthälften immer an derselben Stelle angreifen. Die Scheiben 50a, 50b heben die inneren Filets 44 etwas an. Die Schneiden 64a, 64b schneiden in oder durch die Sehnen 16a der inneren Filets 44, wie insbesondere 6 zeigt, insbesondere oberhalb der Sehnenbefestigung 16b der Sehnen 16a an den inneren Filets 44. Die Längsrichtung der inneren Filets 44 ist im Wesentlichen parallel zu oder unter einem kleinen Winkel zu der Förderrichtung 46. Die Scheiben 50a, 50b können mit zusätzlichen Schneidmitteln 68a, 68b versehen sein, um Membranverbindungen zwischen dem Brustbein der Fronthälfte 42 und den inneren Filets 44 aufzubrechen.

Die Funktionen, die in der Anordnungen der 5 und 6 durch die Scheiben 50a, 50b und die Schneiden 64a, 64b, 68a und 68b erhalten werden, können auch mit geeignet angeordneten stationären oder beweglichen Führungen und mit zusammenwirkenden stationären oder sich bewegenden Schneidmitteln erhalten werden, die an Geflügelkörpern angreifen, die auf Trägern vorgesehen sind, die kontinuierlich oder intermittierend bewegt werden. In diesem Fall werden zuerst Membranverbindungen zwischen dem Brustbein und den inneren Filets mit den Schneidmitteln aufgebrochen, sodann werden die inneren Filets durch Führungen angehoben, und schließlich werden die Einschnitte an den Sehnen oder inneren Filets durch Schneidmittel durchgeführt.

Es ist auch möglich, die Geflügelteile nicht auf der Oberseite der Träger zu positionieren, sondern sie unterhalb der Träger anzuordnen, wobei das Brustbein von dem Träger nach unten gerichtet ist. Diese Situation wird beispielsweise dadurch erhalten, dass der Träger 40 um 180° um eine horizontale Längs- oder Querachse gedreht werden. In solch einer Situation kann das aktive Anheben der inneren Filets (= Vergrößerung der Distanz zu dem Brustbein) weggelassen werden, da die Schwerkraft diese Funktion erfüllt.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Gewinnung eines inneren Filets von Geflügelkörpern, umfassend die Schritte:

    (a) Freilegen von wenigstens dem Teil des inneren Filets, das der Schulter gegenüber liegt, und der daran befestigten Sehne, während das innere Filet im wesentlichen in seiner natürlichen Position auf dem Geflügelkörper ist;

    (b) Ausführen eines Einschnitts in das innere Filet oder die Sehne in dem Bereich der Befestigung der Sehne an dem inneren Filet; und

    (c) Trennen des inneren Filets von dem Geflügelkörper.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, worin der Einschnitt nach Schritt (b) quer zu der Längsrichtung in dem inneren Filet ausgerichtet ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, worin der Geflügelkörper auf einem Träger entlang einem Förderweg in einer Förderrichtung entlang einer Schneideinrichtung gefördert wird, um den Einschnitt nach dem Schritt (b) durchzuführen.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, worin die Längsrichtung des inneren Filets im wesentlichen quer zu der Förderrichtung ist.
  5. Verfahren nach Anspruch 3, worin die Längsrichtung des inneren Filets im wesentlichen parallel zu oder unter einem kleinen Winkel zu der Förderrichtung ist.
  6. Vorrichtung zur Verarbeitung eines Geflügelkörpers umfassend:

    eine Fördereinrichtung mit wenigstens einem Träger, der entlang einem Förderweg in einer Förderrichtung bewegt werden soll, um den Geflügelkörper zu tragen, der wenigstens einen Brustknochen, ein Schlüsselbein und ein inneres Filet, die im wesentlichen in einer natürlichen Position sind, und eine daran befestigte Sehne umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Symmetrieebene des Brustknochens sich im wesentlichen in einer Ebene unter einem rechten Winkel zu der Förderrichtung erstreckt, und dass

    eine Schneideinrichtung vorhanden ist, um einen Einschnitt in dem inneren Filet oder der Sehne in dem Bereich der Befestigung der Sehne an dem inneren Filet auszuführen.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, ferner umfassend:

    eine Führung, die sich im wesentlichen in der Förderrichtung erstreckt, um die Rückseite des Geflügelkörpers in dem Bereich des Schlüsselbeins zu führen, wobei die Schneideinrichtung mit der Führung zusammenwirkt.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, worin die Schneideinrichtung wenigstens eine drehend angetriebene Schneide mit einer Rotationsachse umfasst.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, worin die rotierende Achse der drehend angetriebenen Schneide unter einem spitzen Winkel zu der Längsrichtung des inneren Filets, das eingeschnitten werden soll, oder der Sehne, die eingeschnitten werden soll, ausgerichtet ist.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, worin die Schneideinrichtung zwei Schneiden umfasst, die bei Blickrichtung in Förderrichtung hintereinander liegen und relativ zueinander in entgegengesetzten Richtungen drehend angetrieben sind.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, worin die Drehrichtung der bei Blickrichtung in der Förderrichtung stromauf liegenden Schneide so gewählt ist, dass die schneidende Seite davon, die an dem inneren Filet oder der Sehne angreift, sich entgegen der Förderrichtung bewegt.
  12. Vorrichtung zur Verarbeitung eines Geflügelkörpers umfassend:

    eine Fördereinrichtung mit wenigstens einem Träger, der entlang einem Förderweg in einer Förderrichtung bewegt werden soll, um den Tierkörper, der wenigstens einen Brustknochen, ein Schlüsselbein und ein inneres Filet, die im wesentlichen in einer natürlichen Position sind, und eine daran befestigte Sehne aufweist, wobei die Längsrichtung des Brustknochens im wesentlichen parallel zu der Förderrichtung ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schneideinrichtung vorhanden ist, um einen Einschnitt in das innere Filet oder die Sehne in dem Bereich der Befestigung der Sehne an dem inneren Filet auszuführen.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, worin die Schneideinrichtung eine Schneide umfasst, die um eine Rotationsachse drehend angetrieben ist.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 13, worin die Rotationsachse der Schneide exzentrisch im Bezug auf die Rotationsachse eines drehend angetriebenen Trägers der Schneide angeordnet ist.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 14, worin die Drehrichtung der Schneide entgegengesetzt zu der Drehrichtung des Schneidenträgers ist.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 13, 14 oder 15, worin die Drehrichtung der Schneide so gewählt ist, dass die schneidende Seite davon, die an dem inneren Filet oder der Sehne angreift, sich entgegengesetzt zu der Förderrichtung bewegt.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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