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Dokumentenidentifikation DE10306097A1 26.08.2004
Titel Vorrichtung zum Erzeugen einer nuklearen Reaktion
Anmelder Harms, Gerald, Dipl.-Ing., 22609 Hamburg, DE
Erfinder Harms, Gerald, Dipl.-Ing., 22609 Hamburg, DE
DE-Anmeldedatum 14.02.2003
DE-Aktenzeichen 10306097
Offenlegungstag 26.08.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.08.2004
IPC-Hauptklasse G21B 1/00
Zusammenfassung Durch spiegelbildlich und rotationssymmetrisch angeordnete HF-Lamellen (11), eingebettet und isoliert durch HF-Keramik (12) in einem Druckgehäuse (1), werden zwei kontinuierliche Ionenströme unabhängig voneinander gegensinnig beschleunigt. Sie treffen mit ihrer Differenzgeschwindigkeit in einer Reaktionsebene A-A (25) aufeinander, was zu einer nuklearen Reaktion führt. Die Reaktionsprodukte können einer weiteren Nutzung zugeführt werden.

Beschreibung[de]

Von einer &mgr;Dot-Pumpe (5) wird ein zu ionisierendes Material (hier Quecksilber Hg) in die Ionisationsdruckkammer (20) gefördert. Durch Einwirkung von &mgr; Wellen aus dem &mgr;Wellenemitter (4) wird das Hg ionisiert und erhitzt. Beim passieren des Katodengitters werden die freien Elektronen abgeleitet. Das jetzt nach außen positive Hg-Atom reagiert jetzt auf die positive Ladung der HF-Lamellen (11). Durch die Erhitzung des Hg beim Ionisationsprozess geht das Hg vom flüssig in den Gaszustand über und sorgt so für einen Druckanstieg, der versucht sich über die Magnetsperrschleuse (24) abzubauen.

Auf dem Weg von der Ionisationsdruckkammer (20) zur Magnetspenschleuse (24) wird das +Hg-Atom vom Drehfeld der HF-Lamellen (11) erfaßt und auf eine Rotationsbahn um die Symetrieachse gezwungen. Hierbei wirken die abstoßenden Kräfte der +Polung von Hg-Ion und HF-Lamellen (11) in Richtung Symetrieachse. Da das Hg-Ion beim Eintritt in die Vorbeschleunigungsdruckkammer (21) einen außermittigen Anstoßimpuls erhält wird seine Bewegungsbahn in der Vorbeschleunigungsdruckkammer (21) auch außermittig bleiben und so während seiner Rotationsbahn um die Symetrieachse laufend kinetische Energie vom Drehfeld aufnehmen. Am Eingang zur Vorbeschleunigungsdruckkammer (21) wird es voraussichtlich überwiegend vom Magnetfeld der oberen Spannung (hier +15KV) angetrieben. Je näher es der Magnetsperrschleuse (24) kommt desto intensiver wir der Antrieb die die mittlere (hier +10KV) und untere Spannung (hier +5KV). Seine maximale kinetische Energie hat das Ion aus der Vorbeschleunigungsdruckkammer (21) erhalten wenn es in den Wechselraum (22) eintritt. Hier wird das Magnetfeld abgeschwächt, so daß im Wechselraum (22) eine Anreicherung von Ionen hoher kinetischer Energie vollziehen kann die hier ihre enge Rotationsbahn erweitern.

Um die Magnetsperrschleuse (24) zu überwinden wird sich das Ion die schwächste Stelle suchen. Diese ist vorgegeben am Pol der unteren Spannung (hier 5KV). An allen anderen Stellen des Querschnitts von Magnetsperrschleuse (24) herrscht eine höhere magnetische Felddichte. Dadurch wird das Ion auf diesem Umlaufradius eingeschlossen. Nach dem passieren der Magnetsperrschleuse (24) bleibt der einschließende Charakter erhalten. Um zur Reaktionsebene A-A (25) zu gelangen muß es weiter kinetische Energie vom Drehfeld aufnehmen. In der Reaktionsebene A-A (25) kollidiert das Ion mit dem entgegenkommenden gegensinnig drehenden Ion aus dem spiegelbildlichen Teil des Apparates.

Dabei werden Bindungsenergie und Neutronen frei. Die Bindungsenergie wird von der umgebenden Keramik aufgenommen und z.B. Als Wärme abgeführt. Die Neutronen destabilisieren die Ionen in der Endbeschleunigungskammer (23) , so daß beim Crash in der Reaktionsebene A-A (25) wesentlich weniger Energie aufgebracht werden muß um die nukleare Reaktion zu erreichen.

Die Teilchendichte in der Endbeschleunigungskammer (23) wird durch die Magnetsperrschleuse (26) reguliert und damit der Massendurchsatz von &mgr;Dot-Pumpe (5) nach Magnetsperrschleuse (26). Der Teilchenstrom selbst kann durch nachgeschaltete Apparate einer Nutzung zugeführt werden wie z.B. Stromerzeugung, Schubenergie oder zum zünden von Wasserstoff.

1 Druckgehäuse 2 Kühlkeramikeinsatz 3 Ionisierunggehäuse 4 &mgr;Wellenemitter 5 &mgr;Dot-Pumpe 6 Kathodenanschluß 7 Kathodengitter 8 Isoliereinsatz 9 Kühlmitteleintritt 10 Kühlmittelaustritt 11 HF-Lamellen 12 HF-Keramik 13 HF-AnschluB 14 HF-Keramik-Ausgang 15 Verschraubung-Druckgehäuse 16 Verschraubung-Ionisierungskammer 17 18 19 20 Ionisierungsdruckkammer 21 Vorbeschleunigungsdruckkammer 22 Wechselraum 23 Endbeschleunigungskammer 24 Magnetsperrschleuse-Druckkammer 25 Reaktionsebene A-A 26 Magnetsperrschleuse-Ausgang

Anspruch[de]
  1. Vorrichtung gekennzeichnet durch:

    1. Spiegelbildlich und rotationssymetrisch angeordnete HF-Lamellen (11) , eingebettet und isoliert durch eine HF-Keramik (12) in einem Druckgehäuse (1).

    2. Rotationssymetrisch angeordnete HF-Lamellen (11) die als +Pole mit einer elektrischen Schaltung verbunden sind, auf die 3 verschiedene Spannungen nach einem vorgeschriebenen Rhythmus aufgeschaltet werden.

    3. Daß sich durch die spiegelbildliche Anordnung der HF-Lamellen (11) zwei gegensinnige Drehrichtungen ergeben.

    4. Daß HF-Keramik (12) und HF-Lamellen (11) eine größere Vorbeschleunigungsdruckkammer (21) und eine kleinere Endbeschleunigungskammer (23) ausbilden, die durch eine Engstelle (24) mit einander verbunden ist

    5. Daß zwischen den spiegelbildlich angeordneten HF-Lamellen (11) und der HF-Keramik eine isolierende Keramikscheibe angeordnet ist, in die eine Magnetsperrschleuse (24) integriert ist.

    6. Daß die Vorbeschleunigungsdruckkammer (21) von Ionisationsdruckkammer (20) beaufschlagt wird

    Es ist bekannt, daß nukleare Reaktionen erzeugt werden in großen Ringbeschleunigern durch einen Crash hochbeschleunigter Teilchen oder in Reaktoren durch anreichern der Atome radioaktiver Stoffe mit Neutronen bis diese durch Instabilität zerfallen.

    Beide Techniken sind gekennzeichnet durch ihren hohen apparativen Aufwand, der nur schwer beherrschbaren Steuerung der Prozesse, einen großvolumigen Aufbau sowie einer großen Menge an Reaktionsmaterial.

    Ziel der Erfindung ist es die beiden Techniken zu vereinen in einen baulich kompakten Apparat nach dem Patentanspruch 1.

    Durch die Vereinigung soll es zu einem kontinuierlichen exergetischen nuklearen Reaktionsablauf kommen dessen Intensität auf einfache Weise steuerbar ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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