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Dokumentenidentifikation DE10321570B3 26.08.2004
Titel Bremsvorrichtung für die Lasträder eines Schubmaststaplers
Anmelder Jungheinrich Aktiengesellschaft, 22047 Hamburg, DE
Erfinder Hüther, Sebastian, Dipl.-Ing., 24568 Kaltenkirchen, DE
Vertreter Patentanwälte Hauck, Graalfs, Wehnert, Döring, Siemons, 20354 Hamburg
DE-Anmeldedatum 14.05.2003
DE-Aktenzeichen 10321570
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 26.08.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.08.2004
IPC-Hauptklasse B60T 1/06
Zusammenfassung Bremsvorrichtung für die Lasträder eines Schubmaststaplers, die am vorderen Ende innerhalb eines Lagerraums von Radarmen gelagert sind, wobei die Radarme ein Längsprofil mit zumindest einer äußeren vertikalen und einer oberen horizontalen Wand und eine Fahrschiene aufweisen, die parallel auf der Innenseite des Längsprofils angeordnet ist für die horizontale bewegliche Abstützung eines Masthalters des Schubmaststaplers, mit den folgenden Merkmalen: ein ringförmiger Bremsmagnet ist innerhalb des topfförmigen Lastrades angeordnet, wirkt mit einer axial beweglichen, drehfest am Lastrad angebrachten Bremsscheibe zusammen und ist an der dem Längsprofil zugekehrten Außenseite der Fahrschiene befestigt, ein Bremskabel für den Bremsmagneten ist innerhalb des Längsprofils bis in den Lagerraum hinein für das Lastrad geführt, ein flaches Führungs- und Schutzbauteil ist zwischen der Fahrschiene einerseits und dem Lastrad und dem Bremsmagneten andererseits angeordnet und an der Außenseite des Bremsmagneten befestigt, das Führungs- und Schutzbauteil weist einen Führungskanal auf, der zwischen dem Führungs- und Schutzbauteil und der Fahrschiene gebildet ist, in dem das Schutzkabel bis zum Anschluß im Bremsmagneten geführt ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Bremsvorrichtung für die Lasträder eines Schubmaststaplers nach dem Patentanspruch 1.

Schubmaststapler weisen an den Seiten des Antriebsteils angebrachte Radarme auf, die am vorderen Ende Lasträder lagern, die frei mitlaufen, während mindestens ein Antriebsrad im hinteren Bereich des Antriebsteils angeordnet ist, das zugleich gelenkt werden kann. An der Innenseite weisen die Radarme Fahrschienen auf für den Halter eines Mastes für den Lastteil des Staplers. Es ist bekannt, sowohl dem Antriebsrad als auch den Lasträdern Bremsen zuzuordnen. Es ist aus EP 0 758 591 A1 bekannt geworden, ein Teil der Bremsleistung generativ über den Antriebsmotor zu erzeugen und einen Rest über die Lasträder. Die Bremsen an den Lasträdern können hydraulisch oder elektromagnetisch sein. Zur Betätigung der Bremsen an den Lasträdern ist erforderlich, eine Bremsleitung oder ein Bremskabel vom Antriebsteil über die Radarme zur Bremsvorrichtung zu führen. Bei herkömmlichen Bremsvorrichtungen ist die Montage der Bremsvorrichtung einschließlich des Bremskabels kompliziert und aufwendig. Außerdem besteht die Gefahr, daß Abschnitte des Bremskabels ungeschützt liegen oder eines besonderen aufwendigen Schutzes bedürfen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bremsvorrichtung für die Lasträder eines Schubmaststaplers zu schaffen, die zusammen mit dem Bremskabel einfach montiert werden kann und ausreichend Schutz für das Bremskabel bietet.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.

Bei der erfindungsgemäßen Bremsvorrichtung ist ein ringförmiger Bremsmagnet innerhalb des topfförmigen Lastrades angeordnet und wirkt mit einer mit dem Lastrad umdrehenden axial beweglichen Bremsscheibe zusammen. Der Bremsmagnet ist mit der Außenseite der zugeordnete Fahrschiene verbunden, vorzugsweise verschraubt. Die Außenseite der Fahrschiene ist bekanntlich dem Längsprofil zugeordnet, das den übrigen Teil des Radarms bildet. Wenn von einem Bremsmagneten gesprochen wird, so ist in erster Linie die gesamte Einheit gemeint und nicht nur Wicklung plus Kern. Somit ist in erster Linie das Gehäuse angesprochen, das den eigentlichen Bremsmagneten umschließt. Letztlich kommt es jedoch auf den genaueren Aufbau des Bremsmagneten nicht an.

Das Bremskabel, von der Steuervorrichtung im Antriebsteil kommend, wird innerhalb des Längsprofils zwischen diesem und der Fahrschiene geschützt geführt bis in den Lagerbereich für das Lastrad. Üblicherweise ist das Längsprofil kurz vor dem Lastrad durch eine Querwand abgeschlossen. Das Bremskabel wird durch eine Öffnung der Querwand oder oberhalb der Querwand durch einen Durchlaß herausgeführt in einen Führungskanal des Führungs- und Schutzbauteils. Das Führungs- und Schutzbauteil ist an dem Bremsmagneten befestigt, beispielsweise verschraubt und ist zwischen dem Bremsmagneten und der Führung der Fahrschiene angeordnet. Damit ist das Bremskabel im Bereich des Lastrades gegenüber diesem und anderen äußeren Einwirkungen ausreichend geschützt.

Darüber hinaus kann das Lastrad als Einheit mit der Bremsvorrichtung und dem angeschlossenen Bremskabel und des verbundenen Führungs- und Schutzbauteils im Radarm montiert werden. Daher führt die erfindungsgemäße Lösung zu einem geringeren Aufwand in der Herstellung des Schubmaststaplers. Gleichzeitig ist ein ausreichender Schutz für das Bremskabel gewährleistet.

Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist der Anschluß des Bremskabels am Bremsmagneten in einer der Fahrschiene zugewandten Ausnehmung des Bremsmagneten angeordnet, und ein Befestigungsabschnitt des Führungs- und Schutzbauteils greift in die Ausnehmung ein.

Nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung weist das Führungs- und Schutzbauteil einen horizontalen Kanalabschnitt auf, der zum Kabelanschluß ausgerichtet ist und einen vertikalen Kanalabschnitt, der mit dem horizontalen Kanalabschnitt verbunden und in den von oben das Bremskabel hineingeführt ist.

Das Führungs- und Schutzbauteil ist nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorzugsweise einteilig aus einem Blechzuschnitt geformt, das vertikal übereinander angeordnete beabstandete Eindrückungen aufweist, die einen Spalt zwischen dem Bremsmagneten und der Fahrschiene ausfüllen und einen Abschnitt des Führungskanals begrenzen.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.

1 zeigt schematisch die Seitenansicht eines Schubmaststaplers,

2 zeigt die Seitenansicht eines Radarms des Schubmaststaplers nach 1 von der Innenseite,

3 zeigt einen Schnitt durch die Darstellung nach 2 entlang der Linie 3-3,

4 zeigt einen Schnitt durch die Darstellung nach 3 entlang der Linie 4-4,

5 zeigt einen Schnitt durch die Darstellung nach 2 entlang der Linie 5-5,

6 zeigt eine isometrische Darstellung des Führungs- und Schutzbauteils der Anordnung nach den 2 bis 5,

7 zeigt die Seitenansicht des Führungs- und Schutzbauteils nach 6 von der Unterseite,

8 zeigt einen Schnitt durch die Darstellung nach 7 entlang der Linie 8-8.

Der in 1 dargestellte Schubmaststapler weist ein Antriebsteil 10 auf sowie ein Lastteil 12 mit einem Schubmast 32, der mittels eines Halters 30 gehalten ist. Der Halter 30 ist horizontal verfahrbar entsprechend Doppelpfeil 24, worauf weiter unten noch eingegangen wird.

Im Antriebsteil 10 befindet sich ein Fahrmotor 14, der ein Antriebsrad 16 antreibt. Das Antriebsrad 16 ist außerdem um eine vertikale Achse verschwenkbar und dient somit der Lenkung, wobei die Lenkvorkehrung bei 18 andeutet ist. Das Antriebsteil 10 weist auch einen Fahrerplatz auf mit einem Lenkrad 18a und einem Bedienelement 20 für einzelne Funktionen des Fahrzeugs. Ferner sind bei 22 und 24a gestrichelt ein Fahr- und ein Bremspedal angedeutet. Im Antriebsteil befindet sich auch eine Steuerung für den Antrieb sowie das Lastteil 12 und die Lenkung, die über einen eigenen Lenkmotor verfügt. Hierauf soll jedoch im einzelnen nicht eingegangen werden, da Schubmaststapler des beschriebenen Aufbaus allgemein bekannt sind.

An dem Antriebsteil sind außerdem an den Seiten Radarme angebracht, von denen eines bei 26 zu erkennen ist. Am vorderen Ende sind innerhalb der Radarme 26 Lasträder frei drehbar gelagert. Das Lastrad für den Radarm 26 ist mit 28 bezeichnet. Den Lasträdern 28 ist jeweils eine Bremse zugeordnet, die anhand de 2 bis 5 näher beschrieben werden soll.

Jedes Lastrad 28 weist einen topfförmigen Radkörper 36 auf, der mit Hilfe eines Achsbolzens 38 im Radarm drehbar gelagert ist. Auf der Außenseite des Radkörpers 36 ist eine Bereifung 50 aus Hartgummi oder dergleichen aufgebracht.

Der Achsbolzen 38 ist zwischen einer Fahrschiene 40 und einem Profilblech 42 im Abstand parallel zur Fahrschiene 40 angebracht. Beide sind Bestandteile des Radarms 26 Das Profilblech 42 ist Bestandteil eines Längsprofils, das mit dem Antriebsteil 10 verbunden ist und zwischen dem Antriebsteil bis nahe an das Lastrad 28 an der Oberseite abgekantet ist, wobei von dem oberen Abschnitt bei 46 in den 2 und 4 zu erkennen ist. Am Ende der oberen Abdeckung 46, die mit dem Blech 42 einteilig geformt ist, befindet sich eine Querwand 47, wie in den 2, 3, 4 und 5 zu erkennen. Im Bereich des Lastrades 28 befindet sich ein in der Höhe verbreiterter Abdeckabschnitt 48, der sich über das Lastrad 28 nach links erstreckt (2) und dort mit einem rechtwinklig abgebogenen Schenkel 49 mit dem Ende der Fahrschiene 40 verbunden ist.

Ein topfförmiger Bremsmagnet 52 ist innerhalb des Radkörpers 36 angeordnet. Der ringförmige Bremsmagnet 42, von dem nur die Außenkontur dargestellt ist, sitzt mit einem zylindrischen Lagerabschnitt 54 auf dem Achsbolzen 38 und wird durch einen Absatz des Achsbolzens 38 sowie durch die Fahrschiene 40 in axialer Richtung gesichert. Der Bremsmagnet 52 wirkt mit einer Bremsscheibe 56 zusammen, die mit dem Radkörper 38 umläuft, jedoch begrenzt axial beweglich ist. Bei Erregung des Bremsmagneten 52 wird die Bremsscheibe 56 gegen den Bremsmagneten 52 angezogen, so daß durch Reibung ein Bremseffekt eintritt. Der Aufbau der Bremsflächen soll im einzelnen nicht erörtert werden.

In den 2 und 3 ist ein Näherungssensor 64 angedeutet, der mit einem nicht gezeigten Sensorring am Radkörper 36 zusammenwirken kann, um die Drehzahl des Lastrades zu ermitteln. Der Sensorring kann entsprechende Markierungen, Ausprägungen oder dergleichen haben, die beim Vorbeilauf am Näherungssensor 64 Pulse verursachen, die über eine Leitung zum Antriebsteil übertragen werden. Hierauf wird weiter unten noch eingegangen.

Der Bremsmagnet 52 muß mit Energie versorgt werden. Dies geschieht über ein Bremskabel, das in 4 angedeutet ist, wie es den Radarm rechts vom Lastrad 28 verläßt und in ein Führungs- und Schutzbauteil 70 eintritt. Das Bremskabel 66 wird unterhalb der Abdeckung 46 im Längsprofil der Radarme geführt zwischen dem Blech 42 und der Fahrschiene 40. Es ist daher in diesem Bereich ausreichend gegen äußere Einwirkungen geschützt. In der Querwand 47 ist eine Öffnung vorgesehen oder diese läßt im oberen Bereich einen Durchgang frei, über den das Bremskabel 66 in den Bereich zwischen der Querwand 47 und dem Lastrad 28 eintreten kann. In diesem Bereich ist das Führungs- und Schutzbauteil 70 angeordnet, dessen Einzelheiten aus den 6 bis 8 näher hervorgehen.

Das Führungs- und Schutzbauteil 70 ist einteilig aus einem Blechzuschnitt geformt. Es kann jedoch auch aus Kunststoff gefertigt sein. Es ist von der Kontur trapezförmig, und es weist zwei trapezförmige Einrückungen 72, 74 auf, deren Erhebungen auf der gegenüberliegenden Seite zwischen sich einen Führungskanalabschnitt 76 bilden. Dieser endet an einer Ausnehmung 78 am schmaleren Ende des Bauteils 70. Am anderen Ende mündet der Kanalabschnitt 76 in einen senkrecht dazu sich erstreckenden Führungskanalabschnitt 80, der auf der linken Seite in 7 durch die Erhebungen, die durch die Eindrückungen 72, 74 gebildet sind, begrenzt wird.

Am schmaleren Ende weist das Bauteil 70 zwei Löcher 82, 84 auf gegenüberliegenden Seiten der Ausnehmung 78 auf. Sie dienen zur Verschraubung des Bauteils 70 in einer Ausnehmung 85 des Bremsmagneten 52 auf der der Querwand 47 zugekehrten Seite. Der Bremsmagnet 52 liegt im übrigen, wie aus den 3 und 5 zu erkennen, an der Fahrschiene 40 an. Somit ist durch die Ausnehmung 84 ein Platz geschaffen, in den hinein das Bauteil 70 gesteckt werden kann, wobei die Tiefe der Ausnehmung 84 der Breite des Bauteils 70 im schmaleren Ende entspricht. Diese wird definiert durch Abkantungen 90, 92 an der Seite, die in 6 dem Betrachter zugekehrt ist.

Mit Hilfe von Schraubenbolzen 86, 88, die durch die Löcher 82, 84 geführt sind, wird mithin das Bauteil 70 am Bremsmagneten 52 angeschraubt. Das breitere Ende, das in 7 mit 94 bezeichnet ist, liegt dabei an der zugekehrten Außenseite der Zwischenwand 42 an, was jedoch keine Bedingung ist, wie aus 5 zu erkennen.

Wie in den 4 und 7 erkennbar, wird das aus dem Radarm herangeführte Kabel 66 zunächst am oberen Ende des Kanalabschnitts 80 eingeführt und nach unten gelenkt, um es anschließend in den Kanalabschnitt 76 umzulenken in die Ausnehmung 78 hinein, in deren Bereich ein Anschluß 100 für den Bremsmagneten 52 angeordnet ist. Da das Bauteil 70 an der zugekehrten Seite der Fahrschiene 70 anliegt, sind daher die Kanalabschnitte 80, 76 vollständig geschützt. Ein weiteres Kabel 96, das entsprechend durch den Radarm herangeführt ist, erstreckt sich insgesamt vertikal über die Höhe des Kanalabschnitts 80 und dient zur Verbindung mit dem Näherungssensor 64. Das Kabel 96 ist in geeigneter Weise an der Unterseite der Schiene 40 angebracht, vorzugsweise über eine geeignete Abdeckung oder ein Schutzrohr.

Bei der Montage wird so vorgegangen, daß zunächst die Bremsscheibe 56 mit dem Inneren des Radkörpers 36 verbunden wird. Anschließend wird der Bremsmagnet 52 eingesetzt, wobei das Bauteil 70 bereits mit dem Bremsmagneten 52 verschraubt und das Bremskabel 66 angeschlossen ist. Danach wird dann die beschriebene Einheit von oben in den Radarm 26 eingeführt, so daß der Achsbolzen 38 durch die eingebauten Rollenlager des Radkörpers 36 (siehe 3) und den Lagerabschnitt 54 des Bremsmagneten 52 geführt werden kann. Danach erfolgt eine geeignete Befestigung des Achsbolzens 38 an der Fahrschiene 40, worauf nicht weiter eingegangen werden soll. Dadurch ist der Bremsmagnet 52 in axialer und radialer Richtung festgelegt. Durch Ausrichtung von Gewindelöchern 104 (siehe 4) mit Befestigungslöchern in der Fahrschiene (2) können nunmehr Befestigungsschrauben 103 in die Gewindelöcher 104 eingeschraubt und der Bremskörper 52 fest mit der Fahrschiene 40 verbunden werden.

Die Schutzbauteile 70 für beide Lasträder 28 können identisch geformt sein, wie ohne weiteres ersichtlich.


Anspruch[de]
  1. Bremsvorrichtung für die Lasträder eines Schubmaststaplers, die am vorderen Ende innerhalb eines Lagerraums von Radarmen gelagert sind, wobei die Radarme ein Längsprofil mit zumindest einer äußeren vertikalen und einer oberen horizontalen Wand und eine Fahrschiene aufweisen, die parallel auf der Innenseite des Längsprofils angeordnet ist für die horizontale bewegliche Abstützung eines Masthalters des Schubmaststaplers, mit den folgenden Merkmalen:

    – ein ringförmiger Bremsmagnet (52) ist innerhalb des topfförmigen Lastrades (28) angeordnet, wirkt mit einer axial beweglichen, drehfest am Lastrad (28) angebrachten Bremsscheibe (56) zusammen und ist an der dem Längsprofil zugekehrten Außenseite der Fahrschiene (40) befestigt,

    – ein Bremskabel (66) für den Bremsmagneten (52) ist innerhalb des Längsprofils bis in den Lagerraum hinein für das Lastrad geführt,

    – ein flaches Führungs- und Schutzbaueil (70) ist zwischen der Fahrschiene (40) einerseits und dem Lastrad (28) und dem Bremsmagneten (52) andererseits angeordnet und an der Außenseite des Bremsmagneten (52) befestigt,

    – das Führungs- und Schutzbauteil (70) weist einen Führungskanal auf, der zwischen dem Führungs- und Schutzbauteil (70) und der Fahrschiene (40) gebildet ist, in dem das Bremskabel bis zum Anschluß (100) im Bremsmagneten (52) geführt ist.
  2. Bremsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß (100) des Bremskabels (66) am Bremsmagneten (52) in einer der Fahrschiene (40) zugewandten Ausnehmung (65) des Bremsmagneten (52) angeordnet ist und ein Befestigungsabschnitt (82, 84) des Führungs- und Schutzbauteils (70) in die Ausnehmung (85) eingreift.
  3. Bremsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungs- und Schutzbauteil (70) einen horizontalen Kanalabschnitt (76) aufweist, der zum Kabelanschluß (100) des Bremsmagneten (52) ausgerichtet ist und einen annähernd vertikalen Kanalabschnitt (80), der mit dem horizontalen Kanalabschnitt (76) verbunden und in den von oben das Bremskabel (66) hineingeführt ist.
  4. Bremsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungs- und Schutzbauteil (70) einteilig aus einem Blechzuschnitt geformt ist und vertikal übereinander beabstandete Eindrückungen (72, 74) aufweist, die einen Spalt zwischen dem Bremsmagneten (52) und der Fahrschiene (40) ausfüllen und einen Kanalabschnitt (76) des Führungskanals begrenzen.
  5. Bremsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungs- und Schutzbauteil (70) einen annähernd trapezförmigen Umriß aufweist, wobei das schmalere Ende zum Bremsmagneten (52) hin gerichtet ist.
  6. Bremsvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungs- und Schutzbauteil (70) an dem dem Bremsmagneten (52) zugekehrten Ende des horizontalen Kanalabschnitts (76) eine Ausnehmung (78) aufweist, über die das Bremskabel (66) zum Anschluß (100) des Bremsmagneten (52) geführt ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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