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Dokumentenidentifikation DE202004008184U1 26.08.2004
Titel Vorrichtung zur Befestigung einer Andruckvorrichtung am Anschlaggehäuse einer Holzfräsmaschine
Anmelder Aigner, Georg, 94419 Reisbach, DE
Vertreter Gustorf, G., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 84036 Landshut
DE-Aktenzeichen 202004008184
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 26.08.2004
Registration date 22.07.2004
Application date from patent application 21.05.2004
IPC-Hauptklasse B27C 5/04

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung des Lagerbocks einer Andruckvorrichtung am Anschlaggehäuse einer Holzfräsmaschine.

Gegenstand der EP-B 637 276 des Anmelders ist eine derartige Andruckvorrichtung, die in 5 dargestellt ist. Dort ist gezeigt, daß auf einem Maschinentisch 10 einer Holzfräsmaschine ein Gehäuse 12 angebracht ist, das über einen Rohrstutzen 14 an eine Absaugeinrichtung angeschlossen werden kann und die nicht dargestellte Frässpindel abdeckt. Das Gehäuse 12 kann über einen Deckel 16 geöffnet werden, der an zwei Scharnieren 18 angelenkt ist. An der Vorderseite des Gehäuses 12 ist ein Anschlag 20 zur Führung eines zu fräsenden Werkstücks 22 angebracht.

Auf der Oberseite des Gehäuses 12 ist ein Lagerbock 24 befestigt, an dem über einen horizontalen Drehzapfen 26 schwenkbar ein Tragarm 28 absteht, der in der eingezeichneten Betriebsstellung waagrecht verläuft. Am vorderen Ende des Tragarms 28 ist eine Andruckvorrichtung 44 befestigt, die ein Führungsorgan 30 aufweist, welches das Werkstück 22 in horizontaler Richtung gegen den Anschlag 20 drückt. Ferner hat die Andruckvorrichtung 44 einen an dem Tragarm 28 höhenverstellbar gelagerten Druckschuh 32, der auf die Oberseite des Werkstücks 22 wirkt und dieses dabei in fester Anlage gegen den Maschinentisch 10 drückt.

In der Praxis sind Anschlaggehäuse 12 im Einsatz, die eine sichere und funktionelle Befestigung der Andruckvorrichtung 44 nicht erlauben. Nicht selten sind bei den handelsüblichen Anschlaggehäusen die Platzverhältnisse so beengt, daß entweder der Lagerbock nicht oder nicht ausreichend stabil befestigt werden kann oder ein Öffnen des Deckels des Gehäuses bei hochgeschwenkter Andruckvorrichtung 44 nicht möglich ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe zu schaffen und eine Vorrichtung der eingangs umrissenen Bauart zur Verfügung zu stellen, die auch dann eine stabile Befestigung der Andruckvorrichtung möglich macht, wenn die Stützfläche am Anschlaggehäuse zu klein ist oder wenn der Deckel des Anschlaggehäuses bei hochgeschwenkter Andruckvorrichtung nicht bis zur Senkrechten geöffnet werden kann.

Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch eine im wesentlichen rechteckige, steife Tragplatte aus Metall, die im Bereich einer ihrer beiden Schmalseiten Bohrungen für die Schraubbefestigung des Lagerbocks und im gegenüberliegenden Bereich Bohrungen für ihre Schraubbefestigung auf dem Anschlaggehäuse aufweist.

Mit Hilfe dieser verblüffend einfachen Lösung ist es möglich, Andruckvorrichtungen der eingangs erläuterten Konstruktion so auf dem Anschlaggehäuse zu befestigen, daß der Lagerbock an einer nach hinten verlegten Stelle steht.

In Weiterbildung der Erfindung haben die Bohrungen für die Schraubbefestigung des Lagerbocks an der Unterseite der Tragplatte eingesenkte Sitze für die Aufnahme des Kopfes von Zylinderschrauben.

Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Bohrungen für die Schraubbefestigung der Tragplatte in Längserstreckung der Tragplatte paarweise angeordnet, so daß die Tragplatte zwischen den Bohrungspaaren in der Länge gekürzt werden kann.

Die Erfindung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigen:

1 die Ansicht einer Tragplatte gemäß der Erfindung,

2 eine entsprechend den Bedürfnissen gekürzte Tragplatte,

3 eine Untersicht der Tragplatte im Bereich der Bohrungen für die Schraubbefestigung des Lagerbocks,

4 eine perspektivische Darstellung einer Andruckvorrichtung, die mittels der Tragplatte am rückseitigen Ende des Anschlaggehäuses montiert wird, und

5 eine perspektivische Darstellung der Andruckvorrichtung gemä? EP-B 637 276.

1 zeigt eine Tragplatte 34, wie sie entsprechend der Erfindung vorgesehen ist. Diese besteht aus Metall und hat eine Rechteckform. Im Bereich ihrer hinteren Schmalseite 36 sind versetzt angeordnete Bohrungen 38 für die Schraubbefestigung des Lagerbocks 24 der in 5 gezeigten Andruckvorrichtung 44 eingearbeitet. Die Tragplatte 34 hat im gegenüberliegenden Bereich Bohrungen 40 für ihre Schraubbefestigung auf dem Anschlaggehäuse 12.

Wie 3 zeigt, haben die Bohrungen 38 für die Schraubbefestigung des Lagerbocks 24 an der Unterseite der Tragplatte 34 eingesenkte Sitze 42, welche jeweils den Kopf von nicht weiter dargestellten Zylinderschrauben aufnehmen können.

1 zeigt weiter, daß die Bohrungen 38 für die Schraubbefestigung der Tragplatte 34 auf dem Anschlaggehäuse 12 in Längserstreckung der Tragplatte 34 paarweise angeordnet sind. Dadurch besteht die Möglichkeit, die Tragplatte 34 zwischen den Bohrungspaaren in der Länge zu kürzen, was in 2 angedeutet ist.

4 zeigt die Ansicht eines Anschlaggehäuses 12, bei dem im Bereich hinter dem Deckel 16 nicht genügend Platz für die Befestigung des Lagerbocks 24 zur Verfügung steht. In diesem Fall gewährleistet die erfindungsgemäß vorgesehene Tragplatte 34 dennoch eine stabile Befestigung des Lagerbocks 24, da ihr vorderes Bohrungspaar 40 für die Montage auf der sehr kleinen Fläche 46 hinter dem Deckel 16 des Gehäuses 12 sorgt, während der Lagerbock 24 weit hinter dem hinteren Ende des Gehäuses 12 auf der Tragplatte 34 angebracht werden kann. Damit wird gleichzeitig die Möglichkeit geschaffen, ein vollständiges Öffnen des Deckels 16 bis in die senkrechte Stellung durchzuführen, wenn der Tragarm 28 der Andruckvorrichtung 44 in seine vertikale Stellung hochgeschwenkt ist.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zur Befestigung des Lagerbocks einer Andruckvorrichtung am Anschlaggehäuse einer Holzfräsmaschine, gekennzeichnet durch eine i.w. rechteckige, steife Tragplatte (34) aus Metall, die im Bereich einer ihrer beiden Schmalseiten (36) Bohrungen (38) für die Schraubbefestigung des Lagerbocks (24) und im gegenüberliegenden Bereich Bohrungen (40) für ihre Schraubbefestigung auf dem Anschlaggehäuse (12) aufweist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (38) für die Schraubbefestigung des Lagerbocks (24) an der Unterseite der Tragplatte (34) eingesenkte Sitze (42) für die Aufnahme des Kopfes von Zylinderschrauben haben.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (38) für die Schraubbefestigung der Tragplatte (34) in Längserstreckung der Tragplatte (34) paarweise angeordnet sind.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (34) zwischen den Bohrungspaaren (40) in der Länge kürzbar ist.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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