Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erhöhen der Stabilität
von Gelatineprodukten gegenüber höheren Lagerungstemperaturen, Feuchtigkeit und/oder
chemisch beeinflusster Vernetzung sowie geeignete Gelatinezusammensetzungen und
deren Verwendung bei der Kapselherstellung oder als Beschichtung oder Bindemittel
von Tabletten und Hüllmaterialien.
Beschreibung des Standes der Technik
Gelatine wird in weitem Umfang in der pharmazeutischen Industrie sowie
auf dem Gesundheitsnahrungsergänzungsmittelmarkt zur Herstellung von Kapseln als
Behälter oder als Beschichtungsmittel für die Kapseln oder andere Dosierungsformen
oder als Adjuvans oder Streckmittel bei pharmazeutischen Zubereitungen wie Tabletten
verwendet. Eine primäre Aufgabe dieser Dosierungsformen besteht darin, dass sie,
nachdem sie verabreicht wurden, einen guten Zerfall aufweisen, um ein schnelles
Auflösen der aktiven Substanzen in dem entsprechenden Verdauungsorgan zu ermöglichen.
Eine Verzögerung des Zerfalls könnte infolgedessen die Wirkung des Arzneimittels
verzögern oder sogar verringern. Folglich muss diese Zerfallseigenschaft über die
Zeit unverändert bleiben, wenn fertige Produkte vor der Verwendung aufbewahrt werden.
Intensive Tests der Stabilität des Auflösens wurden zum Testen dieser Stabilität
durchgeführt.
Unglücklicherweise ist, was in der Literatur in weitem Umfang beschrieben
wurde, das Risiko, dass das Gelatineprodukt über die Zeit eine Verzögerung des Zerfalls
zeigt, hoch, Eine primäre Ursache des Problems, das Einwirken bestimmter Aldehyde,
die im Kapselinhalt im Anfangsstadium enthalten sind oder von der Zersetzung des
Arzneimittels oder einem der Streckmittel über die Zeit herrühren, wurde in vielen
Literaturstellen als Ursache berichtet. Der Mechanismus dieser chemischen Wechselwirkung,
die als "Vernetzung" bezeichnet wird, wurde klar als Einwirken des Aldehyds auf
die freien Aminogruppen der Aminosäuren und insbesondere Lysin und Arginin verstanden
(G. Digenis et al., Veröffentlichung in J. Pharm. Sci.). Er wurde ferner auch in
dem Sinne verwendet, dass eine Übervernetzung der Gelatine diese vollständig unlöslich
und für eine enterische Dosierungsform ungeeignet macht (G. Gutierrez, FR-8201127).
Verschiedene Patente, die diesen Punkt behandeln, wurden veröffentlicht.
Die Beständigkeit gegenüber einer Vernetzung durch Formaldehyd kann durch chemische
Modifikation der Gelatine (succinylierte Gelatine: Toyo Jozo Co, JP 61/186315 Nippon
Elanco Co, JP-61/186314), durch die Zugabe von Ionen zu dieser (Sanofi, FR-8708828)
oder von Siliconen (R. P. Scherer, FR-2346/69) oder Peptiden (NITTA, EP-0 335 982)
erhalten werden.
Ein weiteres Verfahren, Gelatine vor Vernetzen zu schützen, besteht
darin, in die Formulierung des Arzneimittels einen Formaldehydfänger einzuarbeiten
(Teikoku Hormone Mfg Co, JP-168874/1989 und Lion Corporation EP-0 242 855).
Einige Literaturstellen berichteten ferner, dass die Einwirkung von
oder eine Aufbewahrung unter heißen und feuchten Bedingungen ein weiterer Grund
für die Verzögerung des Zerfalls von Gelatineprodukten ist, Diese Bedingungen wurden
bei einem Temperaturbereich von 25 bis 55°C und einem Feuchtigkeitsbereich von
40% bis 90% relativer Feuchtigkeit berichtet. Dies scheint für die meisten pharmazeutischen
Anwendungen der Gelatine, bei denen eine Stabilität zur Aufbewahrung bei 40°C
mit 75°C relativer Luftfeuchtigkeit während 3–6 Monaten ohne eine signifikante
Verzögerung der Arzneimittelauflösung erforderlich ist, sehr wichtig zu sein.
Dieses Phänomen wurde in der Literatur intensiv beschrieben, doch
wurde kein Vorschlag gemacht, den Mechanismus der beteiligten chemischen Reaktionen,
der für die schlechteren Auflösungseigenschaften der Gelatine verantwortlich ist,
zu erklären: H. W. GOUDA et al., Intl. Jour. Pharmaceutics, 18, 1984, 213–215;
S. A. KHALIL & al., Pharmazie, 29 H1, 1974, 36–37; T. C. HAHL & al., Drug
Dvpt Industr. Pharmacy, 17 (7), 1991, 1001–1016; M. DEY & al., Pharmaceutical
Res., 10 (9), 1993, 1295–1300; K. S. MURPHY & al., Pharm. Techno., March,
1989, 74–82, Im Stand der Technik ist kein Verfahren zum Erhöhen der Beständigkeit
von Gelatine gegenüber einer Aufbewahrung bei heißen und feuchten Bedingungen, wie
im vorhergehenden beschrieben, bekannt.
In JP-A-53991118 ist eine lyophilisierte stabile Antigenzusammensetzung
beschrieben, die aus einem Gemisch aus Natriumchlorid, Magnesiumchlorid, Calciumchlorid,
Gelatine, Saccharose und einem Antigen besteht.
Zusammenfassung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von
Gelatineprodukten, die verbesserte Stabilität gegenüber der Lagerung unter heißen
und feuchten Bedingungen und/oder Aldehyden aufweisen, zur Verbesserung
der Auflösung der Gelatineprodukte, das das Einarbeiten von Zusatzstoffen in die
Gelatinelösung und die Bildung des Endprodukts wie üblich umfasst. Ein weiterer
Aspekt der Erfindung sind die Gelatinezusammensetzungen, die für die durch das Verfahren
hergestellten Gelatineprodukte verwendet werden.
Die bei der vorliegenden Erfindung zu verwendende Gelatine kann von
säurebehandelter Schweinehaut stammen, was als A-Gelatine bekannt ist, von kalkbehandelten
Knochen stammen, was als B-Gelatine bekannt ist, von Kalbshaut stammen, was als
C-Gelatine bekannt ist, von säurebehandelten Knochen stammen, was als AB-Gelatine
bekannt ist, oder von einer Kombination von zwei oder mehreren dieser Gelatinearten
stammen.
Die Zusatzstoffe sind aus der aus Natriumsulfat, Natriumchlorid, Kaliumsulfat,
Kaliumchlorid, Lithiumsulfat, Lithiumchlorid, Calciumsulfat, Calciumchlorid, Magnesiumsulfat,
Magnesiumchlorid, Eisen(II)-sulfat, Eisen(II)-chlorid, Eisen(III)-sulfat, Eisen(III)-chlorid,
Mangan(II)-sulfat, Mangan(II)-chlorid, Glutaminsäure, Asparaginsäure, Asparagin,
Lysin, Tryptophan, Arginin, Guanidin, Ascorbinsäure, Ethylendiamintetraacetat, Nitrilotrismethylenphosphonsäure
bestehenden Gruppe ausgewählt.
Die Menge der Zusatzstoffe beträgt bis zu 25%, vorzugsweise 0,1 bis
10 Gew.-% der trockenen Gelatine. Jeder Zusatzstoff kann allein oder in Kombination
mit einem oder mehreren Zusatzstoffen verwendet werden.
Zwei Arten der Lagerungsbedingungen wurden untersucht:
1) Heiße und feuchte Bedingungen: die Temperatur variierte zwischen 20 und 55°C
und die Feuchtigkeit zwischen 40% und 95% relative Luftfeuchtigkeit.
2) Formaldehyd:
a. Kapseln wurden mit Lactose, die durch Formaldehyd mit Mengen, die zwischen
0 und 200 ppm, vorzugsweise zwischen 1 und 60 ppm, variierten, kontaminiert waren,
gefüllt. Diese Kapseln wurden entweder in geschlossenen Flaschen bei 50°C bis
zu 2 Monate oder offen unter heißen und feuchten Bedingungen bis zu 6 Monate aufbewahrt.
b. Gelatinefilme wurden in Lactosepulver, das durch Formaldehyd mit Mengen zwischen
0 und 200 ppm, beispielsweise zwischen 1 und 50 ppm, kontaminiert war, aufbewahrt.
Die Filme wurden in das kontaminierte Lactosepulver in einer geschlossenen Kunststoffschachtel
getaucht und bei 50°C bis zu 1 Monat gehalten.
Messungen der Auflösung:
Die Messungen der Auflösung erfolgten mit der bei USP XXII, Verfahren
II (Rührschaufel 50 Umin–1) beschriebenen Vorrichtung. Das Medium
war entmineralisiertes Wasser bei 37°C ± 0,5°C und es wurden zwei
Verfahren, eines für die Kapseln und eines für die Gelatinefilme, durchgeführt.
Die Prüflinge wurden in einer speziellen Sinkvorrichtung, die ein Aufschwimmen derselben
verhindert, in die Medien gegeben.
1. Auflösung der Kapseln:
Die Kapseln werden unter einer oder beiden der im vorhergehenden beschriebenen
Lagerungsbedingungen zuvor aufbewahrt. Die Kapseln wurden mit Acetaminophen gefüllt
und in Wasser bei 37°C unter Rühren (Rührschaufel 50 Umin–1)
gelöst. Der Prozentsatz des gelösten Acetaminophens wird durch UV-Spektrophotometrie
bei 300 nm bestimmt. Die erforderliche Menge an gelöstem Acetaminophen ist höher
als 80 bei 45 min.
2. Auflösung der Gelatinefilme
Gelatinefilme werden auf Glasplatten gegossen. Diese Filme werden
unter einer oder beiden der im vorhergehenden beschriebenen Bedingungen aufbewahrt.
Die Filme werden dann in entmineralisiertes Wasser bei 37°C unter Rühren (Rührschaufel
50 Umin–1) gegeben, und der Prozentsatz der Auflösung wird durch
UV-Spektrophotometrie bei 217 nm bestimmt. Nichtvernetzte Filme besitzen eine Auflösung
von mehr als 90% bei 6 min.
Die folgenden Beispiele belegen, wie die Zugabe der erfindungsgemäßen
Verbindungen die Beständigkeit von Gelatinearten gegenüber einem Vernetzen durch
eine heiße und feuchte Aufbewahrung und/oder Formaldehyd erhöht.
Beispiel 1:
Die Wirkung der Zugabe von Nitrilotrismethylenphosphonsäure (AMP,
Masquol® P320) auf die Auflösung von in Gegenwart von Formaldehyd
aufbewahrten Gelatinefilmen wird untersucht. Die Filme wurden durch Gießen einer
Gelatinelösung (30 (Gew/Gew) Wasser), die Masquol® P320 (1% (Gew/Gew)
Gelatine) enthielt, auf eine Glasplatte und Trocknen bei Raumbedingungen während
24 h hergestellt.
Die Auflösungsprüflinge wurden dann präpariert und in mit Formaldehyd
kontaminierter Lactose in einer geschlossenen Kunststoffschachtel getaucht eine
Woche bei 50°C vor den Messungen der Auflösung aufbewahrt.
Die Auflösungsergebnisse sind in der folgenden Tabelle 2 angegeben.
Tabelle 2
Hierbei werden die vorteilhaften Wirkungen der Zugabe eines Zusatzstoffs,
Masquol® P320, auf die Beständigkeit von Gelatinefilmen gegenüber
einer Vernetzung durch Formaldehyd klar belegt.
Tatsächlich wurde eine signifikante Zunahme der Auflösung von Gelatinefilmen
für sowohl A-240-Filme (+150% bei 15 min) und B-200-Filme (+85% bei 6 min) beobachtet.
Beispiel 2:
Gelatinefilme mit Aminosäuren als Zusatzstoffen wurden hergestellt
und bei heißen und feuchten Bedingungen vor Messungen der Auflösung aufbewahrt.
Gelatinefilme wurden aus einer 30%-igen (Gew/Gew) Lösung, die entweder 1% Tryptophan
oder 1% Glutaminsäure enthielt, gegossen. Gelatinefilme aus A240 und B200 wurden
hergestellt. Die Filme wurden bei Raumbedingungen 24 h vor der Präparation der Prüflinge
getrocknet. Die Prüflinge wurden bei 50°C und 80 relativer Luftfeuchtigkeit
während 3 Monaten (A240) oder 4 Monaten (B200) vor den Messungen der Auflösung aufbewahrt.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 im Vergleich mit einer Gelatine ohne Zusatzstoffe,
die bei Raumtemperatur aufbewahrt wurde, (Ref.) angegeben.
Tabelle 3
(Aufbewahrung bei 50°C/80% relativer Luftfeuchtigkeit während 3 Monaten (A240)
und 4 Monaten (B200))
Die Auflösungsergebnisse belegen im Vergleich mit Referenztests, dass
die Zugabe von Aminosäuren, insbesondere Glutaminsäure und Tryptophan, in einer
Menge von 1% (bezogen auf trockene Gelatine) die Auflösung von
Gelatinefilmen, insbesondere bei 3 min für Gelatine B200 und 9 min für Gelatine
A240, erhöht.
In beiden Fällen erreichten wir die totale Auflösung der Gelatinefilme
(100%-ige Auflösung) rascher mit Zusatzstoffen als mit unter den gleichen Bedingungen
aufbewahrten Referenzfilmen.
Beispiel 3:
Gelatinefilme mit Salzen oder organischen Verbindungen wurden wie
in Beispiel 2 hergestellt. Das folgende Produkt wurde in einer Menge von 1% im Vergleich
zum Trockengelatinegewicht zugegeben: Masquol® P320 (AMP).
Die Messungen der Auflösung wurden wie für Beispiel 3 durchgeführt,
und die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle 4 zusammengefasst:
Tabelle 4
Die Zugabe organischer Verbindungen (Masquol® P320)
erhöhte die Auflösung von Gelatinefilmen von sowohl Typ A240 als auch B200 signifikant.
Für A240 wird eine 100%-ige Auflösung bei etwa 6 min im Vergleich
zu einer Auflösung von nur 8% für Gelatinefilme ohne Zusatzstoffe erhalten. Dieses
Ergebnis ist mit Referenzfilmen (Ref.), die unter normalen Bedingungen aufbewahrt
wurden, vergleichbar. Die Auflösung ist für B-200-Gelatine höher als 75% nach nur
3 min (3% für B-200-Filme ohne Zusatzstoffe). Diese Ergebnisse sind mit Referenz-B-200-Filmen
(Ref.), die unter normalen Bedingungen aufbewahrt wurden, vergleichbar.
Wie durch diese Beispiele belegt wird, erhöht das Einarbeiten ausgewählter
Zusatzstoffe in die Gelatinefilme die Beständigkeit von Gelatinefilmen und -kapseln
gegenüber Vernetzung in Gegenwart von Aldehyden oder bei Aufbewahrung unter heißen
und feuchten Bedingungen.
Beispiel 4:
Die Auflösung von Kapseln, die Zusatzstoffe enthielten und mit durch
Formaldehyd (5 ppm oder 20 ppm) kontaminierter Lactose gefüllt waren und bei 50°C
in geschlossenen Flaschen 1 oder 2 Monate aufbewahrt wurden, wurde untersucht. Die
Ergebnisse sind als die Menge der Auflösung von Acetaminophen, das in die Kapseln
gefüllt wurde, und nach USP XXII Method 2 gemessen wurde, angegeben.
Tabelle 5
Test A
Aufbewahrung während 4 Wochen bei 50°C, 20 ppm Formaldehyd
Test B
Aufbewahrung während 2 Monaten bei 50°C, 5 ppm Formaldehyd
Test C
Referenzlagerung unter Raumbedingungen Zusatzstoff (II): Asparaginsäure
Die Auflösung von Kapseln, die Zusatzstoffe enthielten, ist besser
als die Referenz. Diese Auflösung ist gleich der Auflösung von Standardkapseln,
die unter Raumbedingungen aufbewahrt wurden.
Anspruch[de]
Verfahren zur Herstellung von Gelatinefilmen, -kapseln, -hüllen oder
-beschichtungen mit verbesserter Stabilität zur Aufbewahrung unter heißen und feuchten
Bedingungen und/oder Aldehyden, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Zusatzstoff,
der ausgewählt ist aus der Gruppe, die im wesentlichen aus Natriumsulfat, Natriumchlorid,
Kaliumsulfat, Kaliumchlorid, Lithiumsulfat, Lithiumchlorid, Calciumsulfat, Calciumchlorid,
Magnesiumsulfat, Magnesiumchlorid, Eisen(II)-sulfat, Eisen(II)-chlorid, Eisen(III)-sulfat,
Eisen(III)-chlorid, Mangan(II)-sulfat, Mangan(II)-chlorid, Glutaminsäure, Asparaginsäure,
Asparagin, Lysin, Tryptophan, Arginin, Guanidin, Ascorbinsäure, Ethylendiamintetraacetat,
Nitrilotrismethylenphosphonsäure besteht, oder ein Gemisch derselben in die Gelatine
vor der Bildung eines Endgelatineprodukts in einer Menge von bis zu 25% eingearbeitet
wird.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Zusatzstoff oder das Gemisch von
Zusatzstoffen in die Gelatine in einer Menge von etwa 0,1 bis etwa 10 Gew.-% der
trockenen Gelatine eingearbeitet wird.
Zusatzstoffe enthaltende Gelatinezusammensetzung mit verbesserter Stabilität
zur Aufbewahrung unter heißen und feuchten Bedingungen und/oder Aldehyden, die mindestens
einen Zusatzstoff, der ausgewählt ist aus der Gruppe, die im wesentlichen aus Natriumsulfat,
Natriumchlorid, Kaliumsulfat, Kaliumchlorid, Lithiumsulfat, Lithiumchlorid, Calciumsulfat,
Calciumchlorid, Magnesiumsulfat, Magnesiumchlorid, Eisen(II)-sulfat, Eisen(II)-chlorid,
Eisen(III)-sulfat, Eisen(III)-chlorid, Mangan(II)-sulfat, Mangan(II)-chlorid, Glutaminsäure,
Asparaginsäure, Asparagin, Lysin, Tryptophan, Arginin, Guanidin, Ascorbinsäure,
Ethylendiamintetraacetat, Nitrilotrismethylenphosphonsäure besteht, oder ein Gemisch
derselben umfasst, mit Ausschluss von lyophilisierten Antigenzubereitungen, die
aus Natriumchlorid, Magnesiumchlorid, Calciumchlorid, Gelatine, Saccharose und einem
Antigen bestehen.
Gelatinefilme, -kapseln, -hüllen oder -beschichtungen, die hergestellt
wurden aus Zusammensetzungen mit verbesserter Stabilität zur Aufbewahrung unter
heißen und feuchten Bedingungen und/oder Aldehyden, die mindestens einen Zusatzstoff,
der ausgewählt ist aus der Gruppe, die im wesentlichen aus Natriumsulfat, Natriumchlorid,
Kaliumsulfat, Kaliumchlorid, Lithiumsulfat, Lithiumchlorid, Calciumsulfat, Calciumchlorid,
Magnesiumsulfat, Magnesiumchlorid, Eisen(II)-sulfat, Eisen(II)-chlorid, Eisen(III)-sulfat,
Eisen(III)-chlorid, Mangan(II)-sulfat, Mangan(II)-chlorid, Glutaminsäure, Asparaginsäure,
Asparagin, Lysin, Tryptophan, Arginin, Guanidin, Ascorbinsäure, Ethylendiamintetraacetat,
Nitrilotrismethylenphosphonsäure besteht, oder ein Gemisch derselben umfassen.
Gelatineprodukt nach Anspruch 4, wobei der Gelatinefilm, die Gelatinekapsel,
-hülle oder -beschichtung 0,1 bis 10 Gew.-% von mindestens einem Zusatzstoff aus
der Gruppe, die aus Tryptophan, Glutaminsäure oder Nitrilotrismethylenphosphonsäure
besteht, oder Gemischen derselben umfasst.
Pharmazeutische Gelatinekapselhülle, die hergestellt wurde aus Zusammensetzungen
mit verbesserter Stabilität zur Aufbewahrung unter heißen und feuchten Bedingungen
und/oder Aldehyden, die mindestens einen Zusatzstoff, der ausgewählt ist aus der
Gruppe, die im wesentlichen aus Natriumsulfat, Natriumchlorid, Kaliumsulfat, Kaliumchlorid,
Lithiumsulfat, Lithiumchlorid, Calciumsulfat, Calciumchlorid, Magnesiumsulfat, Magnesiumchlorid,
Eisen(II)-sulfat, Eisen(II)-chlorid, Eisen(III)-sulfat, Eisen(III)-chlorid, Mangan(II)-sulfat,
Mangan(II)-chlorid, Glutaminsäure, Asparaginsäure, Asparagin, Lysin, Tryptophan,
Arginin, Guanidin, Ascorbinsäure, Ethylendiamintetraacetat, Nitrilotrismethylenphosphonsäure
besteht, oder ein Gemisch derselben umfassen.
Pharmazeutische Gelatinekapselhülle, die 0,1 bis 10 Gew.-% von mindestens
einem Zusatzstoff der Gruppe, die im wesentlichen aus Natriumsulfat, Natriumchlorid,
Kaliumsulfat, Kaliumchlorid, Lithiumsulfat, Lithiumchlorid, Calciumsulfat, Calciumchlorid,
Magnesiumsulfat, Magnesiumchlorid, Eisen(II)-sulfat, Eisen(II)-chlorid, Eisen(III)-sulfat,
Eisen(III)-chlorid, Mangan(II)-sulfat, Mangan(II)-chlorid, Glutaminsäure, Asparaginsäure,
Asparagin, Lysin, Tryptophan, Arginin, Guanidin, Ascorbinsäure, Ethylendiamintetraacetat,
Nitrilotrismethylenphosphonsäure besteht, oder Gemischen derselben enthält.
Pharmazeutische Gelatinekapselhülle nach Anspruch 7, die 0,1 bis 10
Gew.-% von mindestens einem Zusatzstoff der Gruppe, die im wesentlichen aus Tryptophan,
Glutaminsäure oder Nitrilotrismethylenphosphonsäure besteht, oder Gemischen derselben
enthält.