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Dokumentenidentifikation DE69632118T2 26.08.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000779734
Titel Verfahren zum zeilenweisen Drucken von vergrösserten oder verkleinerten Bildern
Anmelder Fuji Photo Film Co., Ltd., Minami-Ashigara, Kanagawa, JP
Erfinder Shibasaki, Souhei, Minato-ku, Tokyo, JP;
Sawano, Yukio, Minato-ku, Tokyo, JP;
Hanaoka, Shuzo, Nagano-shi, Nagano-ken, JP;
Takano, Hiroyoshi, Nagano-shi, Nagano-ken, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69632118
Vertragsstaaten DE, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 12.12.1996
EP-Aktenzeichen 961199932
EP-Offenlegungsdatum 18.06.1997
EP date of grant 07.04.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.08.2004
IPC-Hauptklasse H04N 1/387
IPC-Nebenklasse H04N 1/393   G06T 3/40   

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Druckverfahren für eine Aufzeichnungsvorrichtung, das für die Verwendung in einem vergrößernden Kopiergerät zum Drucken von Bilddaten geeignet ist, die mit Vergrößern von einem Original gelesen werden.

Beschreibung verwandter Technik

Herkömmlich ist ein vergrößerndes Kopiergerät zum Drucken eines Bildes, das von einem Original der Größe A4 usw. gelesen wird und in ein größeres Format wie A1 oder so vergrößert wird, aus der ungeprüften japanischen Patentschrift (Kokai) No. Heisei 7-143332 (US-A-5.642.203) bekannt geworden.

Das vergrößernde Kopiergerät dieser Art besitzt eine Vielzahl von (drei) Druckköpfen 50a, 50b und 50c, die wie in 8 gezeigt in einem gegebenen Abstand Xo angeordnet sind und die Funktion aufweisen, das Drucken einer durchgehenden einzelnen Zeile Lo auf einem Aufzeichnungspapier P auszuführen, indem die jeweiligen Druckköpfe 50a, 50b und 50c sich gleichzeitig um den Abstand Xo in einer Hauptabtastrichtung Hm (Anordnungsrichtung) verschieben, und um ein sequenzielles Drucken Zeile um Zeile Lo durchzuführen, wird das Aufzeichnungspapier P in einer Nebenabtastrichtung Hs verschoben, die senkrecht zur Hauptabtastrichtung Hm verläuft.

Andererseits befinden sich bei diesem Typ vergrößerndem Kopiergerät die Parkstellungen der jeweiligen Druckköpfe 50a, 50b und 50c an Positionen, die um einen Abstand Xs vor der Druckstartposition liegen. In 8 ist Ks eine Druckstartposition des Kopfes 50a und Ko ist eine Parkposition des Kopfes 50a. 50ao, 50bo und 50co sind jeweils an ihren Parkpositionen angeordnete Druckköpfe. In diesem Fall dient die Strecke Xs als Eintrittslänge jedes Druckkopfes 50a. Durch diese Eintrittslänge kann beim Beginn der Verschiebung der jeweiligen Druckköpfe 50a, 50b und 50c, wegen der Trägheit der Druckköpfe 50a, 50b und 50c und der Bewegungseinleitung des Antriebsmotors, zeitweise auftretendes Übergangsverhalten wie Vibration, Maßabweichung usw. beseitigt werden, um einen Einfluss auf die Druckqualität der einen Zeile Lo zu vermeiden.

Bei dem oben erwähnten Druckverfahren des herkömmlich vergrößernden Kopiergerätes (Aufzeichnungsvorrichtung) ist jedoch ein zu lösendes Problem inhärent in so fern enthalten, als die Gesamtlänge einer Zeile Lo durch direkte Abhängigkeit von der Anzahl der Druckköpfe 50a, 50b, und 50c und dem gegenseitigen Abstand Xo zwischen den Druckköpfen 50a, 50b und 50c bestimmt wird, das zu bedruckende Aufzeichnungspapier P auf eine einzige Größe begrenzt sein kann, und wenn eine Größe des Originals konstant ist, ein Vergrößerungsmaßstab auf einen einzigen Maßstab begrenzt ist.

Eine zu lösende Aufgabe besteht also darin, dass die Strecke Xs durch die Größe des vergrößernden Kopiergerätes oder die innere, inhärent enthaltene Struktur begrenzt ist, und eine ausreichende Eintrittslänge so nicht sicher vorgesehen und die Druckqualität nicht verbessert werden kann.

JP 041040161 beschreibt einen Mehrkopfdrucker, bei dem alle Druckköpfe wirksam genutzt werden sollen, um einen maximalen Durchsatz erzielen zu können, indem ein Abstand zwischen den Druckköpfen auf der Grundlage einer Informationseingabe über die Papierbreite eingestellt wird. Der Mehrkopfdrucker enthält einen Sensor, der zum Messen der Papierbreite benutzt wird. Zwei Druckköpfe werden gleichzeitig angetrieben, um das Drucken auszuführen und danach wird ein Zeilenvorschub durchgeführt. Danach wird geprüft, ob das Papier auszugeben ist oder nicht.

Übersicht über die Erfindung

Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung ein Druckverfahren für eine Aufzeichnungsvorrichtung zur Verfügung zu stellen, das die Größe des zu bedruckenden Aufzeichnungspapiers verändern und vergrößerndes wie verkleinerndes Drucken leisten kann, auch wenn die Aufzeichnungsvorrichtung eine Vielzahl von Druckköpfen aufweist, die mit einem gegebenen Abstand angeordnet sind, um verbesserte Anwendungsmöglichkeiten und Bedienkomfort vorzusehen.

Andererseits ist es ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Druckverfahren für eine Aufzeichnungsvorrichtung zur Verfügung zu stellen, bei dem eine ausreichende Eintrittslänge sicher vorgesehen werden kann, wobei der Einfluss von Übergangsverhalten wie Vibration, Maßabweichung usw. bei der Einleitung der Verschiebung des Druckkopfes vermieden wird, um die Druckqualität signifikant zu steigern.

Um das oben erwähnte Ziel entsprechend der vorliegenden Erfindung zu erreichen, umfasst ein Druckverfahren einer Aufzeichnungsvorrichtung zum Ausführen von Standarddrucken einer durchgehenden einzelnen Zeile durch gleichzeitiges Verschieben einer Vielzahl von Druckköpfen, welche mit einem gegebenen Abstand in einer Hauptabtastrichtung angeordnet sind, die eine Anordnungsrichtung der Druckköpfe in einem vorgegebenen Verschiebungsmaß ist, die Schritte der Ausführung des Vergrößerungsprozesses für Bilddaten beim Standarddrucken, das Einstellens des Verschiebungsmaßes der Druckköpfe auf einer Zeile in der Hauptabtastrichtung, das größer als das beim Standarddrucken sein soll, das Festlegen unterteilter Druckzonen, die durch die Druckköpfe im Hinblick auf die verlängerte eine Zeile ohne Überlappung zu drucken sind, und die Steuerung der Synchronisation (in den Ansprüchen: des Druckzeitpunktes) der jeweiligen Druckköpfe zur Durchführung des vergrößernden Druckens für die durchgehende eine Zeile.

In diesem Fall werden die jeweiligen unterteilten Druckzonen relativ zu einander mit gleicher Länge festgelegt. Die Unterteilungspunkte zum Bestimmen der jeweiligen unterteilten Druckzonen werden erwünschter Maßen innerhalb eines Überlappungsbereichs von Verschiebungsbahnen der jeweiligen Druckköpfe festgelegt. Weiß-Daten werden im Überlappungsbereich der Verschiebungsbahnen der jeweiligen Druckköpfe gedruckt. Die Weiß-Daten werden vorübergehend zusammen mit den Bilddaten in einem Speicher gespeichert.

Auf der anderen Seite wird verkleinerndes Drucken durch einen Verkleinerungsprozess für Bilddaten mittels Standarddrucken ausgeführt, wobei das Einstellen des Verschiebungsmaßes der Druckköpfe auf einer Zeile der Hauptabtastrichtung gleich wie bei dem vom Standarddrucken ist, das Bestimmen der unterteilten Druckzonen, die von allen oder einem Teil der Druckköpfe im Hinblick auf die verkürzte eine Zeile ohne Überlappung zu bedrucken sind, und die Steuerung der Synchronisation der jeweiligen Druckköpfe zum Ausführen des verkleinernden Druckens für die durchgehende eine Zeile.

Wenn von den jeweiligen Druckköpfen einer nicht gebraucht wird, wird er zu einer Position zurückgesetzt, wo er nicht mit einem Aufzeichnungspapier in Verbindung ist. Wenn z. B. ein Aufzeichnungspapier kleiner ist, als ein beim Standarddruck verwendetes Aufzeichnungspapier, wird der nicht gebrauchte Druckkopf zurückgesetzt.

Ferner umfasst, nach einem anderen Aspekt der Erfindung, ein Druckverfahren für eine Aufzeichnungsvorrichtung zum Ausführen des Druckens von einer Länge einer durchgehenden Zeile, die gedruckt werden kann, wenn eine Vielzahl von Druckköpfen, die mit einem gegebenen Abstand angeordnet sind, gleichzeitig mit einem vorbestimmten Verschiebungsmaß in eine Hauptabtastrichtung verschoben wird, die eine Anordnungsrichtung der Druckköpfe ist, die Schritte:

Einstellen des Abstands des Druckkopfes kürzer als das vorbestimmte Verschiebungsmaß in einer vorgegebenen Strecke (erste Eintrittslänge),

Einstellen des Verschiebungsmaßes des Druckkopfes länger als das vorbestimmte Verschiebungsmaß in einer vorgegebenen Strecke (zweite Eintrittslänge),

beim Drucken Ausführen des Druckens durch den Druckkopf, der das Drucken vom vorderen Ende der einen Zeile, von einem vorderen Ende der einen Zeile bis zu einer Verschiebungsendposition des Druckkopfes,

und Ausführen des Druckens von Positionen auf dem Wege der Verschiebung der Druckköpfe zur Verschiebeendposition des Druckkopfes durch einen anderen Druckkopf.

Dadurch werden zusätzlich zur der ursprünglichen Eintrittslänge die praktischen Eintrittslängen der Druckköpfe um das Maß einer Summe aus der ersten Eintrittslänge Xf und der zweiten Eintrittslänge Xr länger.

Wenn die erste Eintrittslänge Xf ist, ist die zweite Eintrittslänge Xr, und wenn die Anzahl der Druckköpfe N ist, wird eine Beziehung gesetzt Xr = (N – 1)Xf. Die Gesamtlänge der ersten Eintrittslänge Xf und der zweiten Eintrittslänge Xr wird wünschenswerter Weise auf eine Länge zum Stabilisieren eines Übergangsverhaltens bei der Einleitung des Verschiebens des Druckkopfes festgelegt. Andererseits werden Weiß-Daten innerhalb eines Überlappungsbereiches der Verschiebbebahnen der Druckköpfe gedruckt. Es ist zu bemerken, dass die Weiß-Daten vorübergehend mit den Bilddaten in einem Speicher gespeichert werden.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Die vorliegende Erfindung wird besser verstanden durch die unten gegebene Detailbeschreibung und durch die begleitenden Zeichnungen der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, welche jedoch nicht als Begrenzung der vorliegenden Erfindung, sondern nur zur Erklärung und zum Verständnis herzunehmen sind.

In den Zeichnungen gilt:

1 ist eine erläuternde Darstellung für den Fall, wo ein vergrößerndes Drucken durch ein Druckverfahren nach der vorliegenden Erfindung ausgeführt wird;

2 ist eine erklärende Darstellung für den Fall, wo ein verkleinerndes Drucken durch ein Druckverfahren in einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ausgeführt wird;

3 ist eine erläuternde Darstellung für den Fall, wo das Drucken durch eine andere Ausführungsform eines Druckverfahrens nach der Erfindung ausgeführt wird;

4 ist ein Blockdiagramm, das eine Aufzeichnungsvorrichtung zeigt, die das Druckverfahren nach der vorliegenden Erfindung einbeziehen kann;

5 ist eine perspektivische Ansicht von einem vergrößernden Kopiergerät, das die Aufzeichnungsvorrichtung in einem Zustand verwendet, wo seine Druckerabdeckung geöffnet ist.

6 ist eine äußere perspektivische Ansicht eines vergrößernden Kopiergerätes, das die Aufzeichnungsvorrichtung verwendet;

7 ist eine teilweise ausgeschnittene Seitenansicht eines vergrößernden Kopiergerätes, das die Aufzeichnungsvorrichtung verwendet; und

8 ist eine erklärende Zeichnung von einem herkömmlichen Druckverfahren.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform

Als nächstes wird die vorliegende Erfindung nachfolgend im Detail und in Bezug auf die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung und auf die begleitenden Zeichnungen besprochen. In der folgenden Beschreibung werden spezifische Details erklärt, um ein tiefes Verständnis der vorliegenden Erfindung zu erreichen. Den in der Technik ausgebildeten Personen wird jedoch klar werden, dass die vorliegende Erfindung auch ohne diese spezifischen Details umgesetzt werden kann. Wohl bekannte Strukturen werden nicht im Detail gezeigt, um unnötige Unklarheit bei der vorliegenden Erfindung zu vermeiden.

Zuerst wird ein vergrößerndes Kopiergerät M, das eine Aufzeichnungsvorrichtung 1 verwendet, die ein Druckverfahren nach der vorliegenden Erfindung einbeziehen kann, mit Bezug zu 5 bis 7 besprochen.

Wie in 6 gezeigt, besitzt ein vergrößerndes Kopiergerät M einen unteren Hauptkörper 11 eines Druckers und eine obere Druckerabdeckung 12. Wie in 5 gezeigt, kann die Druckerabdeckung einen Vorderabschnitt des Druckerhauptkörpers 11 öffnen und schließen. An der oberen Fläche der Druckerabdeckung 12 sind ein konkaver Einlasssockel für Vorlagen 13 und eine Vorlagenablage 14 vorgesehen. Zwischen dem Vorlageneinlasssockel 13 und der Vorlagenablage 14 ist ein Vorlagenleseabschnitt 16 angeordnet, der mit einer Scannerabdeckung 15 abgedeckt ist. Es ist zu erwähnen, dass das Bezugszeichen 17 eine Vorlagenführung bezeichnet.

Auf der anderen Seite ist wie in 5 und 7 gezeigt innerhalb des Inneren des Druckerhauptkörpers 11 ein Aufzeichnungspapier (Rollenware) O drehbar geladen. Andererseits ist am vorderen Ende der Innenseite der Druckerabdeckung 12 eine Vielzahl von Klemmwalzen 18 angeordnet. Auch ist an dem vorderen Ende der Innenseite des Druckerhauptkörpers 11 eine Vielzahl von Förderwalzen 19 angeordnet. Ferner gibt es auf der innern Fläche der Druckerabdeckung 12 an einer Stelle zwischen den Klemmwalzen 18 und dem geladenen Aufzeichnungspapier P eine Kopfeinheit 22, die auf Führungswellen 20 verschiebbar gelagert ist und auf den Führungswellen 20 durch einen Fördermechanismus 21 wechselseitig angetrieben wird. Die Kopfeinheit 22 besitzt drei Druckköpfe 2a, 2b und 2c, die mit einem gegebenen Abstand angeordnet sind. An der Innenfläche ist eine Reibeplatte 26 an einer Position zwischen Förderwalzen 19 und dem geladenen Druckpapier P angebracht. Dadurch werden beim Schließen der Druckerabdeckung 12 die Klemmwalzen 18 und die Förderwalzen 19 miteinander in Kontakt gehalten.

An der vorderen Stirnseite des vergrößernden Kopiergerätes dient ein Zwischenraum zwischen dem Druckerhauptkörper 11 und der Druckerabdeckung 12 als Auslass 27 für das bedruckte Papier. Dadurch wird diesem das Aufzeichnungspapier P zugeführt, indem es sich zwischen den Druckköpfen 2a, 2b und 2c und der Reibeplatte 26, sowie zwischen den Klemmwalzen 18 und den Förderwalzen 19 bewegt, und wird durch den Auslass 27 für bedrucktes Papier nach außen ausgeworfen. Es sollte beachtet werden, dass das Bezugszeichen 28 eine Schneideeinheit zum Abschneiden des auszuwerfenden Druckpapiers P durch Gleiten in Querrichtung bezeichnet. Das Bezugszeichen 29 bezeichnet eine Bedienungstafel einschließlich eines Anzeigeabschnittes, die an der oberen Fläche des Scannerdeckels angebracht ist. Es kann auch eine Tastatur 30 vorgesehen werden.

Mit Bezug zu 4 wird als nächstes ein Signalverarbeitungssystem des vergrößernden Kopiergerätes besprochen.

Das Signalverarbeitungssystem umfasst gewöhnlich einen Leseprozessabschnitt A, einen Bedienprozessabschnitt B, einen Steuerungsprozessabschnitt C und einen Druckprozessabschnitt D.

Der Leseprozessabschnitt A enthält den Vorlagenleseabschnitt 16 einschließlich eines Bildsensors. Der Vorlagenleseabschnitt 16 führt die notwendige Datenverarbeitung wie A/D-Umwandlung usw. für ein Bild aus, das durch den Bildsensor gelesen wurde. Die erhaltenen Bilddaten sind dann Gegenstand des Vergrößerungs- oder Verkleinerungsprozesses und werden nachfolgend von dem Steuerungssystem C verwendet.

Das Bedienprozesssystem B enthält einen Eingabeabschnitt 32 für die Auswahl einer Druckvergrößerung zum Auswählen eines vergrößernden Druckmodus im Verhältnis zu einem Standarddruckmodus, einen Eingabeabschnitt 33 für die Auswahl einer Druckverkleinerung zum Auswählen eines verkleinernden Druckmodus relativ zum Standarddruckmodus und 10 Zahlentasten, sowie verschiedene Funktionstasten, die auf der Bedienungstafel 29 angeordnet sind. Es ist zu beachten, dass die jeweiligen Eingabeabschnitte 32 und 33 z. B. durch die Tastatur umgesetzt werden können, die an der Bedienungstafel angeordnet ist.

Das Steuerungsprozesssystem C besitzt eine zentrale Steuereinheit 34 einschließlich einer CPU usw., eines ROMs 35 zur Speicherung von Steuerungsprogrammen und eines RAMs zum Speichern einer Vielzahl von Daten wie Bilddaten. Dem Steuerungsprozesssystem obliegt die Gesamtverwaltung des vergrößernden Kopiergerätes.

Das Druckprozesssystem D enthält einen Druckprozessabschnitt 37 einschließlich eines RAMs oder ähnlichem zur vorübergehenden Speicherung der Bilddaten (Druckdaten) für eine Zeile und die Druckköpfe 2a, 2b und 2c. Auf diese Weise werden die zu druckenden Bilddaten von den jeweiligen Druckköpfen verwendet. Im gezeigten Fall können die Druckköpfe 2a, 2b und 2c serielle Thermoköpfe mit einer Vielzahl von Druckelementen (Heizelementen) sein. Die jeweiligen Druckköpfe 2a, 2b und 2c führen das Drucken mit Abtasten in der Anordnungsrichtung der Druckelemente (Heizelemente) aus. Diese Richtung wird eine Hauptabtastrichtung Hm. Das Druckprozesssystem D enthält einen Motorsteuerungsabschnitt 38, einen Kopfverschiebemotor 39 und einen Antriebsmotor 40 für die Förderwalzen. Der Kopfverschiebemotor 39 enthält den Fördermechanismus 21 und treibt (tastet ab) die Druckköpfe 2a, 2b und 2c wechselseitig an. In Verbindung damit treibt der Förderwalzen-Antriebsmotor 40 die Förderwalzen 19 an, die das Aufzeichnungspapier P diskontinuierlich vorschieben. Die Motoren 39 und 40 werden jeweils durch den Motorsteuerungsabschnitt 38 auf der Grundlage eines Steuerungsbefehls von der Zentralsteuerungseinheit 34 gesteuert. Auf diese Weise wird das Aufzeichnungspapier P diskontinuierlich in einer Richtung vorgeschoben, die senkrecht zu der Hauptabtastrichtung Hm zum Drucken von Zeile um Zeile ist. Die Vorschubrichtung des Aufzeichnungspapiers P, die senkrecht zur Hauptabtastrichtung verläuft, wird als Nebenabtastrichtung Hs bezeichnet.

Als nächstes soll über die Aufzeichnungsvorrichtung (vergrößerndes Kopiergerät) gesprochen werden, die mit der gezeigten Ausführungsform des Druckverfahrens mit Bezug zu 1, 2 und 3 ausgestattet ist.

Zuerst wird ein Standarddrucken ausgeführt, indem die jeweiligen Druckköpfe 2a, 2b und 2c in der Hauptabtastrichtung Hm in dem Maß verschoben werden, das einer Strecke (Verschiebungsmaß So) gemäß dem Abstand zwischen den Druckköpfen 2a und 2b entspricht. Dadurch kann Standarddrucken für eine durchgehende einzelne Zeile auf dem Aufzeichnungspapier P ausgeführt werden. Sobald das Drucken für eine Zeile in der Hauptabtastrichtung Hm vollständig ist, wird das Aufzeichnungspapier P in der Nebenabtastrichtung mit einem Maß vorgeschoben, das einer Zeile in der Hauptabtastrichtung entspricht. Folglich wird das Standarddrucken Zeile um Zeile durchgeführt. Beim Standarddrucken werden die von der Vorlage im A4-Format gelesenen Bilddaten mit Vergrößerung nach A1-Format als Standardgröße gedruckt.

Nun wird das vergrößernde Drucken mit Bezug zu 1 besprochen. Das vergrößernde Drucken wird ausgeführt, indem durch den Auswahleingabeabschnitt für vergrößerndes Drucken 32 ein vergrößernder Druckmodus ausgewählt wird. Zuerst werden die Bilddaten zur Vergrößerung in den gegeben Maßstab verarbeitet, der zum Standarddrucken eingestellt ist. Dann wird ein Verschiebungsmaß Sr der Druckköpfe 2a, 2b und 2c in einer Zeile in dem Verhältnis zu dem vorgegebenen Maßstab vergrößert, unter Berücksichtigung des Verschiebungsmaßes So beim Standarddrucken.

Später wird die Länge einer Zeile Lr entsprechend dem vorgegebenen Maßstab relativ zu dem beim Standarddrucken vergrößert. Unter Berücksichtigung der einen verlängerten Zeile Lr werden die unterteilten Druckzonen Za, Zb und Zc, die durch die jeweiligen Druckköpfe 2a, 2b und 2c zu drucken sind, festgelegt und dürfen dabei einander nicht überlappen. Die Länge der jeweiligen unterteilten Druckzonen Za, Zb und Zc können beliebig in jeder Länge bestimmt werden, die von den jeweiligen Druckköpfen gedruckt werden kann. Um jedoch keine wesentlichen Unterschiede in der Lebenszeit der Druckköpfe 2a, 2b und 2c zu verursachen, ist es erwünscht, dass im Verhältnis untereinander eine gleiche Länge bestimmt wird. In Abhängigkeit von der Länge der jeweiligen unterteilten Zone Za, Zb und Zc werden die Bildsignale zu den entsprechenden Druckköpfen zugeordnet.

Beim Drucken werden dann die jeweiligen Druckköpfe 2a, 2b und 2c in der Hauptabtastrichtung verschoben. Ebenso der Druckzeitpunkt der jeweiligen Druckköpfe 2a, 2b und 2c zur Durchführung des Druckens auf den unterteilten Zonen Za, Zb und Zc. So führt der Druckkopf 2a das Drucken vom Startpunkt K1 der einen Zeile Lr für eine Strecke Xa aus. Der Druckkopf 2b erledigt das Drucken der Strecke Xb von einem Zwischenpunkt K3 der einen Zeile Lr bis zu einem Zwischenpunkt K4. Auch der Druckkopf 2c führt das Drucken von einem Zwischenpunkt K5 der einen Zeile Lr bis zu einem Endpunkt K6 für eine Strecke Xc durch. Somit führen die Druckköpfe 2a, 2b und 2c das Drucken für die jeweils entsprechenden Druckzonen Za, Zb und Zc aus.

Genau gesagt beginnt der Druckkopf 2a das Drucken der normalen Bilddaten am Startpunkt K1 der einen Zeile Lr und beendet das Drucken der normalen Bilddaten an dem Endpunkt (Unterteilungspunkt Km) der unterteilten Druckzone Za. Auch das Drucken der Weiß-Daten wird vom Unterteilungspunkt Km zum Verschiebungsendpunkt K2 des Druckkopfes 2a ausgeführt.

Der Druckkopf 2b beginnt das Drucken der Weiß-Daten am Zwischenpunkt K3 als Verschiebungsstartpunkt und beginnt das Drucken der normalen Bilddaten an dem Startpunkt der unterteilten Zone Zb, der auf dem Verschiebungsweg liegt, und beendet das Drucken der normalen Bilddaten an dem Endpunkt (Unterteilungspunkt Kn) der unterteilten Druckzone Zb, der auf dem Verschiebungsweg liegt. Von dem Unterteilungspunkt Kn bis zum Verschiebungsendpunkt (K4) des Druckkopfes 2b werden die Weiß-Daten gedruckt.

Der Druckkopf 2c beginnt das Drucken der Weiß-Daten am Zwischenpunkt K5 als Verschiebungsstartpunkt, und beginnt das Drucken der normalen Bilddaten am Startpunkt der unterteilten Druckzone Zc, der auf dem Verschiebungsweg liegt, und beendet das Drucken der normalen Bilddaten an dem Endpunkt (Unterteilungspunkt Kn) der unterteilten Druckzone Zc, der auf dem Verschiebungsweg liegt. Vom Unterteilungspunkt Kn bis zum Verschiebungsendpunkt (K6) des Druckkopfes 2b, welcher (K6) der Endpunkt der Zeile Lr ist, werden Weiß-Daten gedruckt.

Wie oben erläutert werden in den Überlappungsbereichen der Verschiebebahnen der jeweiligen Druckköpfe 2a, 2b und 2c keine Weiß-Daten gedruckt. Daher wird auf dem Aufzeichnungspapier P die durchgehende Zeile Lr gedruckt. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Weiß-Daten vorübergehend mit den Bilddaten in einem Speicher gespeichert werden. Diese eine Zeile Lr erhält eine Länge von der Ausdehnung, die der vorgegebenen Vergrößerung im Verhältnis zu der einen Zeile im Standarddruck entspricht. Jedes Mal wenn der Druck einer Zeile in der Hauptabtastrichtung Hm vollendet ist, wird das Aufzeichnungspapier P diskontinuierlich um eine Zeile vorgeschoben. Dadurch wir das Aufzeichnungspapier P Zeile um Zeile bedruckt.

Es ist festzuhalten, dass das Gesamtverschiebungsmaß in der Nebenabtastrichtung Hs in Abhängigkeit von der vorgegebenen Vergrößerung relativ zum Standarddrucken größer wird.

Bei diesem Druckverfahren wird das Drucken der Druckköpfe 2b und 2c nach dem Verschieben der Druckköpfe 2b und 2c um eine Strecke begonnen, die der vorgegebenen Entfernung entspricht. Daher kann das Übergangsverhalten wie Vibration, Maßabweichung usw. wegen der Trägheit der Druckköpfe 2a, 2b und 2c und der diskontinuierlichen Auslösung des Antriebsmotors so beseitigt werden, dass dieses Übergangsverhalten die Druckqualität niemals beeinträchtigen wird.

Als nächstes wird das verkleinernde Drucken mit Bezug zu 2 besprochen. Das verkleinernde Drucken wird als Reaktion auf die Auswahl des verkleinernden Druckens am Auswahleingabeabschnitt 33 für verkleinerndes Drucken ausgeführt. Zuerst werden die Bilddaten im vorgegebenen Maßstab mit Hinblick auf denjenigen des Standarddruckens verkleinert. Das Verschiebemaß Ss auf einer Zeile des Druckkopfes 2a wird auf dasselbe Verschiebemaß So im Verhältnis zum Standarddrucken festgelegt. Ferner ist es im verkleinernden Druckmodus möglich, dass ein bestimmter Druckkopf nicht benutzt wird. Der nicht benutzte Druckkopf wird auf die Position zurückgesetzt, die nicht mit dem Aufzeichnungspapier in Kontakt kommt. 2 zeigt den Fall, wo der Druckkopf 2c nicht benutzt wird. Das Zurücksetzen des Druckkopfs 2c kann händisch ausgeführt werden oder automatisch durch einen Auslöser aufgrund der Auswahl eines Aufzeichnungspapiers P mit einem kleineren Format als dasjenige beim Standarddrucken, oder wenn der verkleinernde Druckmodus durch den Auswahleingangsabschnitt 33 zum verkleinernden Drucken ausgewählt wird.

Auf diese Weise wird die Länge der einen Zeile Ls in dem Umfang gekürzt, welcher dem vorgegebenen Maßstab relativ zu demjenigen beim Standarddrucken entspricht. Somit werden mit Hinblick auf die eine Zeile Ls die unterteilten Druckzonen Zas und Zbs, die einander nicht überlappen, zum Drucken durch die jeweiligen Druckköpfe 2a und 2b festgelegt. Bei diesem Fall stimmt ein Unterteilungspunkt Ko mit dem Bewegungsstartpunkt auf einer Linie des Druckkopfes 2b überein. Auch werden abhängig vom Verkleinerungsmaßstab Abschnitte der Bilddaten den jeweiligen Druckköpfen 2a, 2b und 2c zugeordnet.

Beim Druckvorgang werden dann die jeweiligen Druckköpfe 2a und 2b in der Hauptabtastrichtung Hm verschoben, und in Verbindung damit wird die Drucksynchronisation der Druckköpfe 2a und 2b jeweils gesteuert, um das Drucken in den jeweiligen unterteilten Druckzonen Zas und Zbs durch die beiden Drückköpfe 2a und 2b auszuführen. So wird der Druckkopf 2a vom Startpunkt K7 einer Zeile Ls zu dem Verschiebestartpunkt K8 um eine Strecke Xas verschoben, und der Druckkopf 2b wird vom Verschiebestartpunkt K8 zu einem Verschiebeendpunkt K9 um die Strecke Xbs(Xbs = Xas) verschoben. Während des Verschiebens führen die jeweiligen Druckköpfe 2a und 2b das Drucken für die jeweils entsprechend unterteilten Druckzonen Zas und Zbs aus.

Genau gesprochen beginnt der Druckkopf 2a das Drucken der normalen Bilddaten am Startpunkt K7 und beendet das Drucken am Verschiebestartpunkt K8 des Druckkopfes 2b. Der Druckkopf 2b beginnt das Drucken am Verschiebestartpunkt K8 und beendet das Drucken an einem Druckendpunkt K10, der auf einer Zeile seines Verschiebungsweges liegt. Der Druckkopf 2b führt ferner das Drucken der Weiß-Daten vom Druckendpunkt K10 bis zum Verschiebeendpunkt K9 durch.

So kann das Drucken einer durchgehenden Zeile Ls auf einem Aufzeichnungspapier P ausgeführt werden. Die eine Zeile Ls besitzt eine Länge, die im Verhältnis zu der Länge einer Zeile im Standarddruck in dem Maß verkleinert worden ist, das der vorgegebenen Skalierung entspricht. Jedes Mal wenn das Drucken einer Zeile in der Hauptabtastrichtung vollständig ist, wird das Aufzeichnungspapier P diskontinuierlich in der Nebenabtastrichtung verschoben. Auf diese Weise kann das Bedrucken jeweiliger Zeilen auf dem Aufzeichnungspier P Zeile um Zeile nacheinander ausgeführt werden. Es ist zu beachten, dass das Gesamtverschiebungsmaß in der Nebenabtastrichtung Hs im Verhältnis mit dem beim Standarddrucken in dem Maß kürzer wird, das der vorgegebenen Skalierung entspricht.

Als nächstes wird ein Druckverfahren mit Bezug zu 3 beschrieben, das die Druckqualität verbessert. Das gezeigte Verfahren ist eine Anwendung des oben erläuterten Druckverfahrens.

Dieses Druckverfahren wird im Falle des Druckens einer durchgehenden Zeile L durch gleichzeitiges Verschieben einer Vielzahl der Druckköpfe 2a, 2b und 2c, die in einem gegebenen Abstand angeordnet sind, in der Hauptabtastrichtung Hm (Anordnungsrichtung der Druckköpfe) bei einer gegebenen Skalierung eingesetzt.

Zuerst wird die Strecke zwischen den jeweiligen Druckköpfen 2a, 2b und 2c kürzer festgelegt als eine gegebene Drucklänge X in der Hauptabtastrichtung Hm der jeweiligen Druckköpfe auf einer vorgegebenen Strecke, d. h. einer ersten Eintrittslänge Xf. Wenn dementsprechend der Druckkopf 2a wie in 3 gezeigt an einer Startposition Ks einer Zeile Ls platziert ist, ist der Druckkopf 2b an einer Position Kb angeordnet, die von einer normalen Position Kpb in Richtung auf den Druckkopf 2a in einem Maß verschoben ist, das der ersten Eintrittslänge Xf entspricht. Auch ist der Druckkopf 2c in einer Position Kc angeordnet, die von einer normalen Position Kpc in Richtung auf den Druckkopf 2a in dem Maß verschoben ist, das der doppelten ersten Eintrittslänge Xf(Xf × 2) entspricht.

Das Verschiebungsmaß der jeweiligen Druckköpfe 2a, 2b und 2c wird um das Maß einer zweiten Eintrittslänge Xr länger als die gegebene Drucklänge X festgelegt. Dann werden die den jeweiligen Druckköpfen 2a, 2b und 2c zuzuordnenden Druckzonen Zac, Zbc und Zcc in der nachfolgenden Weise bestimmt. Zuerst wird die Strecke von der Startposition Ks der einen Zeile Ls bis zu der Verschiebendposition Kea des Druckkopfes 2a dem Druckkopf 2a als zugehörige Druckzone Zac zugeordnet. Die Strecke von einer Position Kmb, die auf dem Verschiebungsweg des Druckkopfe 2b liegt, und entsprechend von der Verschiebeendposition Kea des Druckkopfes 2a, bis zur Verschiebendposition Keb des Druckkopfes 2b wird dem Druckkopf 2b als zugehörige Druckzone Zbc zugeordnet. Die Strecke von einer Position Kmc, die auf dem Verschiebungsweg des Druckkopfes 2c liegt, und entsprechend von der Verschiebeendposition Keb des Druckkopfes 2b, bis zu der Verschiebendposition Ke (Endposition der einen Zeile L) wird als die zugehörige Druckzone Zcc dem Druckkopf 2c zugeordnet.

In diesem Fall ist es zur Erleichterung der Steuerung wünschenswert, Zbc = Zcc festzulegen. Dadurch wird Xr = 2Xf (1) eingeführt. Da für die Verschiebestrecken Sa, Sb und Sc der jeweiligen Druckköpfe 2a, 2b und 2c gilt Sa = Sb = Sc, wird die Verschiebestrecke Sa des Druckkopfes 2a zu Sa = X + Xr, die Verschiebestrecke Sb des Druckkopfes 2b wird zu Sb = X + Xf + (Xr/2) und die Verschiebestrecke Sc des Druckkopfes 2c wird zu Sc = X + Xf.

Hier wird eine Gesamtlänge Xi(= Xf + Xr) aus der ersten Eintrittslänge Xf und der zweiten Eintrittslänge Xr zu einer tatsächlichen Eintrittslänge der Druckköpfe 2b und 2c, die zusätzlich im Einklang mit der vorliegenden Erfindung festgelegt wird. Entsprechend wird die Größe der Gesamtlänge Xi als ausreichend für die Stabilisierung des Übergangsverhaltens wie Vibration, Maßabweichung usw. bei der Einleitung der Verschiebung der Druckköpfe 2a, 2b und 2c ausgewählt. Es ist einzusehen, dass die Größe der Gesamtlänge Xi durch Versuche bestimmt werden kann. Wenn nun z. B. Xi = 15 mm aus der obigen Gleichung (1) als Optimalwert festgelegt wird, kann die erste Eintrittslänge Xf auf Xf = 15/3 = 5 mm und die zweie Eintrittslänge Xr auf Xr = 15 × 2/3 = 10 mm gesetzt werden. Während die vorherige Ausführungsform ein Beispiel mit drei Druckköpfen 2a, 2b und 2c verwendet, kann allgemein die Beziehung Xr = (N – 1)Xf aufgestellt werden, wobei N die Anzahl der benutzten Druckköpfe darstellt.

Daher werden wie in 3 gezeigt beim Drucken die jeweiligen Druckköpfe 2a, 2b und 2c von der Parkposition (die Position Ko des Druckkopfes 2a) in der Hauptabtastrichtung verschoben, und in Verbindung damit die Drucksynchronisation der jeweiligen Druckköpfe 2a, 2b und 2c zum Durchführen des Druckens gesteuert. In diesem Fall werden zuerst die Druckköpfe 2a, 2b und 2c anfänglich von ihren Parkpositionen im Maß der ursprünglichen Eintrittslänge Xs verschoben. Wenn dann der Druckkopf 2a die endliche Startposition Ks auf der einen Zeile L erreicht, wird das Drucken des Druckkopfes 2a von der endlichen Startposition Ks eingeleitet. Wenn die Druckköpfe 2a, 2b und 2c um die Strecke verschoben werden, die der Gesamtlänge Xi als Summe der ersten Eintrittslänge Xf und der zweiten Eintrittslänge Xr entspricht, und so die jeweiligen Druckköpfe 2b und 2c ihre jeweiligen Zwischenpositionen Kmb und Kmc erreichen, wird das Drucken durch die Druckköpfe 2b und 2c ausgelöst. Wenn die jeweiligen Druckköpfe 2a, 2b und 2c ihre jeweiligen Verschiebeendpositionen Kea, Keb und Kec erreichen, ist das Drucken für eine Zeile L beendet. Somit kann eine Zeile L ohne Überlappung gedruckt werden. Es ist festzustellen, dass die Überlappungsbereiche der Verschiebebahnen der jeweiligen Druckköpfe 2a, 2b und 2c mit den Weiß-Daten gedruckt werden können, wie beim vergrößernden Drucken oben dargelegt wurde. Die Weiß-Daten können vorübergehend mit den Bilddaten zusammen im Speicher gespeichert werden.

Wenn das Drucken in der Hauptabtastrichtung Hm abgeschlossen ist, wird das Aufzeichnungspapier P zum Zeilentransport an jedem Ende eines Hauptabtastzyklus einer Zeile in der Hauptabtastrichtung diskontinuierlich in der Nebenabtastrichtung Hs vorgeschoben. Dadurch werden auf dem Aufzeichnungspapier P Zeilen nacheinander, Zeile um Zeile gedruckt. Mit dem vergrößernden Kopiergerät der vorliegenden Erfindung können die von der Vorlage in A4-Format oder ähnlichem gelesenen Bilddaten in vergrößertem Maßstab auf das Papier in A1-Format oder ähnlichem gedruckt werden.

Bei dem oben dargelegten Druckverfahren ist die Eintrittslänge des Druckkopfes 2a nur die ursprüngliche Eintrittslänge Xs, und wird so mit Hinblick auf die beim herkömmlichen Druckverfahren unverändert belassen. Die Eintrittslänge der anderen Druckköpfe 2b und 2c jedoch wird in dem Maße der Gesamtlänge Xi, als Summe der ersten Eintrittslänge Xf und der zweiten Eintrittslänge Xr, länger als die ursprüngliche Eintrittslänge Xs. Daher wird die tatsächliche Eintrittslänge dieser Druckköpfe 2b und 2c zu Xs + Xf + Xr. Da wie oben dargelegt die Gesamtlänge Xi als ausreichend ausgewählt wurde, zur Stabilisierung vorübergehend auftretendem Übergangsverhaltens wie Vibration, Maßabweichung usw. beim Einleiten des Verschiebens der Druckköpfe 2a, 2b und 2c, kann ein Verlust der Druckqualität der Druckköpfe 2a, 2b und 2c erfolgreich verhindert werden. Folglich kann die Druckqualität verstärkt werden. Während in diesem Fall die Verbesserung der Druckqualität in der Anfangsphase des Druckens nicht auf den Druckkopf 2a anwendbar ist, da der Einfluss des Übergangsverhaltens am Druckkopf 2a am Anfang der Zeile L verursacht wird, bewegt sich der tatsächliche Verlust an Druckqualität auf einem niedrigen Niveau. Da also die Verbesserung die Druckköpfe 2b und 2c betrifft, die das Drucken im mittleren Bildabschnitt zum Vermeiden des Einflusses ihres Übergangsverhaltens ausführen, kann die Druckqualität des Gesamtbildes merklich verbessert werden.

Während die Erläuterungen für das verkleinernde Drucken in Beziehung auf ein Beispiel gegeben worden sind, bei dem der Druckkopf 2c nicht benutzt wird, ist es auch möglich, den Druckkopf 2c einzusetzen, oder beide Druckköpfe 2b und 2c in Abhängigkeit vom Verkleinerungsmaßstab nicht zu verwenden. Auch wenn die obige Darstellung für Beispiele gegeben worden ist, in denen die Druckköpfe 2a, 2b und 2c mit einem gegebenen konstanten Abstand angeordnet sind, können die Abstände zwischen den Druckköpfen 2a, 2b und 2c beliebig verändert werden. Obwohl ferner die gezeigte Ausführungsform in Beziehung auf das Drucken von Bildsignalen (Bilddaten), die von einem Bildsensor gelesen wurden, besprochen worden ist, ist die vorliegende Erfindung ebenso für den Fall anwendbar, wo Bildeingangsdaten von einem externen System wie einem externen Computer oder ähnlichem gedruckt werden. Während ferner die vorliegende Erfindung im Hinblick auf eine Anwendung bei einem vergrößernden Kopiergerät besprochen worden ist, ist die vorliegende Erfindung ebenso für andere Aufzeichnungsvorrichtungen wie Drucker, Faxgeräte usw. einsetzbar.


Anspruch[de]
  1. Druckverfahren für eine Aufzeichnungsvorrichtung (1) zum Ausführen von Standard-Drucken einer durchgehenden Zeile (L) durch gleichzeitiges Verschieben einer Vielzahl von Druckköpfen (2a, 2b, 2c), die in einem vorgegebenen Abstand in einer Haupt-Abtastrichtung (Hm) angeordnet sind, die eine Richtung der Anordnung der Druckköpfe (2a, 2b, 2c) ist, um ein vorgegebenes Verschiebungsmaß (So),

    gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:

    Einstellen des Verschiebungsmaßes (Sr) der Druckköpfe (2a, 2b, 2c) auf der durchgehenden einen Zeile (L) in der Haupt-Abtastrichtung (Hm) entsprechend einer Vergrößerung oder Verkleinerung der durchgehenden einen Zeile (L) in Bezug auf das Standarddrucken;

    Festlegen unterteilter Druckzonen (Za, Zb, Zc), die von dem Druckkopf (2a, 2b, 2c) nicht überlappend zu drucken sind, in Bezug auf die durchgehende eine Zeile (L); und

    Steuern des Druckzeitpunktes der jeweiligen Druckköpfe (2a, 2b, 2c) zum Durchführen von Drucken der durchgehenden einen Zeile (L).
  2. Druckverfahren für eine Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der vorgegebene Abstand konstant ist.
  3. Druckverfahren für eine Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei entsprechende unterteilte Druckzonen (Za, Zb, Zc) in gleicher Länge relativ zueinander festgelegt werden.
  4. Druckverfahren für eine Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei Unterteilungspunkte (Km, Kn) zum Festlegen entsprechender der unterteilten Druckzonen (Za, Zb, Zc) in einem Überlappungsbereich von Verschiebebahnen entsprechender der Druckköpfe (2a, 2b, 2c) festgelegt werden.
  5. Druckverfahren für eine Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei Weiß-Daten im Überlappungsbereich von Verschiebebahnen entsprechender der Druckköpfe (2a, 2b, 2c) gedruckt werden.
  6. Druckverfahren für eine Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 5, wobei die Weiß-Daten vorübergehend zusammen mit den Bilddaten in einem Speicher gespeichert werden.
  7. Druckverfahren für eine Aufzeichnungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei:

    das Verschiebemaß (Sr) der Druckköpfe (2a, 2b, 2c) auf der durchgehenden einen Zeile (L) in der Haupt-Abtastrichtung (Hm) so festgelegt wird, dass es größer ist als beim Standarddrucken;

    unterteilte Druckzonen (Za, Zb, Zc) in Bezug auf die vergrößerte eine Zeile (Lr) so festgelegt werden, dass sie durch die Druckköpfe (2a, 2b, 2c) nicht überlappend gedruckt werden; und

    der Druckzeitpunkt entsprechender Druckköpfe (2a, 2b, 2c) so gesteuert wird, dass vergrößerndes Drucken für die durchgehende eine Zeile (L) durchgeführt wird.
  8. Druckverfahren für eine Aufzeichnungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei:

    der Verschiebewert (So) der Druckköpfe (2a, 2b, 2c) auf einer Zeile (L) in der Haupt-Abtastrichtung (Hm) so festgelegt wird, dass er dem beim Standard-Drucken entspricht; unterteilte Druckzonen (Zas, Zbs) in Bezug auf die verkürzte Zeile (Ls) so festgelegt werden, dass sie von allen oder einem Teil der Druckköpfe (2a, 2b, 2c) nicht überlappend gedruckt werden; und

    der Druckzeitpunkt entsprechender Druckköpfe (2a, 2b, 2c) so gesteuert wird, dass verkleinerndes Drucken für die durchgehende eine Zeile (L) durchgeführt wird.
  9. Druckverfahren für eine Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 8, wobei ein Druckkopf (2a, 2b, 2c) der entsprechenden Druckköpfe (2a, 2b, 2c), der nicht genutzt wird, an eine Position zurückgesetzt wird, an der er nicht mit einem Aufzeichnungspapier (P) in Kontakt kommt.
  10. Druckverfahren für eine Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 9, wobei der Druckkopf (2a, 2b, 2c), der nicht genutzt wird, zurückgesetzt wird, wenn ein Aufzeichnungspapier (P) ausgewählt wird, das kleiner ist als ein Aufzeichnungspapier (P), das beim Standard-Drucken einzusetzen ist.
  11. Druckverfahren für eine Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1, das zusätzlich die folgenden Schritte umfasst:

    Definieren einer ersten Eintrittslänge (Xf), indem der Abstand des Druckkopfes (2a, 2b, 2c) kürzer festgelegt wird als ein Verschiebemaß in einer vorgegebenen Strecke;

    Definieren einer zweiten Eintrittslänge (Xr), indem das Verschiebemaß des Druckkopfes (2a, 2b, 2c) länger festgelegt wird als das vorgegebene Verschiebemaß in einer vorgegebenen Strecke (Xr);

    beim Drucken Durchführen von Drucken mit dem Druckkopf (2a, 2b, 2c), der Drucken von einem vorderen Ende (Ks) der einen Zeile (L) zu einer Verschiebe-Endposition (Kea, Keb, Ke) der Druckköpfe (2a, 2b, 2c) durchführt; und

    Durchführen von Drucken von Positionen auf dem Weg der Verschiebung von Druckköpfen (2a, 2b, 2c) zu der Verschiebe-Endposition des Druckkopfes mit einem anderen Druckkopf.
  12. Druckverfahren für eine Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 11, wobei eine Beziehung Xr = (N – 1)Xf festgelegt wird, wenn eine Anzahl der Druckköpfe N beträgt.
  13. Druckverfahren für eine Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, wobei eine Gesamtlänge der ersten Eintrittslänge (Xf) und der zweiten Eintrittslänge (Xr) auf eine Länge zum Stabilisieren eines Übergangsverhaltens beim Auslösen von Verschiebung des Druckkopfes (2a, 2b, 2c) festgelegt wird.
  14. Druckverfahren für eine Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 11, wobei Weiß-Daten in einem Überlappungsbereich von Verschiebebahnen der Druckköpfe gedruckt werden.
  15. Druckverfahren für eine Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 14, wobei die Weiß-Daten zusammen mit Bilddaten vorübergehend in einem Speicher gespeichert werden.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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