Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung einer
Verbindung mit Epithio-Struktur zur Entsorgung, und insbesondere betrifft sie ein
Verfahren zur Behandlung zur Entsorgung eines ungebrauchten Teils einer Mischung,
die eine Verbindung mit Epithio-Strukturen und einen Katalysator zur Härtung der
Verbindung umfasst, erhalten bei einem Verfahren, dass das Gießen und Polymerisieren
der Mischung zur Herstellung eines optischen Materials, wie einer Kunststofflinse,
eines Prismas, einer optischen Faser, eines Informationsaufzeichnungssubstrates
und eines Filters, umfaßt.
2. Beschreibung des Standes der Technik
Die Erfinder der vorliegenden Anmeldung haben neue Verbindungen mit
Epithio-Strukturen gefunden, welche zu optischen Materialien mit brauchbaren Eigenschaften
als optische Materialien, d. h. einer kleinen Dicke, einer kleinen chromatischen
Aberration, einem Brechungsindex von 1,7 oder mehr und einer Abbe-Zahl von 35 oder
mehr, wie es in den Beschreibungen der Patentanmeldung für diese Verbindungen (offen
gelegte japanische Patentanmeldung Nr. Heisei 9 (1997)-110979 und japanische Patentanmeldung
Nr. Heisei 8 (1996)-5797) beschrieben ist. Diese Verbindungen haben Epithio-Strukturen
und Verbindungen mit Epithio-Strukturen, welche ähnlich zu diesen Verbindungen sind
(nachfolgend werden beide als Verbindungen mit Epithio-Strukturen bezeichnet), weisen
eine relativ große Reaktivität in Gegenwart eines Härtungskatalysators auf. Jedoch
wurde bisher kein Verfahren zum milden Verfestigen eines ungebrauchten Teils dieser
Verbindungen zur Entsorgung entwickelt. Zusammensetzungen, welche eine Verbindung
mit Episulfid-Strukturen enthalten, zeigen ebenfalls eine große Reaktivität in Gegenwart
eines Härtungskatalysators. Wenn z. B. solche Zusammensetzungen in einem vollständig
adiabatischen System stehen gelassen werden, findet eine abnormale Polymerisation
statt, wodurch eine große Menge an Wärme erzeugt wird und Blasen und Rauch gebildet
werden. Deshalb können zur Entsorgung dieser Verbindungen und Zusammensetzungen
die Verbindungen und Zusammensetzungen nicht stehen gelassen werden, sondern müssen
in kleine Portionen aufgesplittet werden und bei niedriger Temperatur unter Kontrolle
gehalten werden. Die Entsorgung in einer großen Menge war in der Tat unmöglich.
Außerdem enthalten Zusammensetzungen, die eine Verbindung mit Epithio-Gruppen enthalten,
eine große Menge an Schwefel, und es besteht die Möglichkeit, dass toxische Gase,
wie Kohlenmonoxid, Schwefeloxid und Wasserstoffsulfid, in der abnormalen Polymerisation
erzeugt werden. Somit war die Entwicklung eines Verfahrens zum milden Verfestigen
dieser Zusammensetzung zur Entsorgung erwünscht. Das Dokument des Standes der Technik
US-A-3378522 beschäftigt sich mit der Behandlung mit Epithio-Verbindungen mit einem
nukleophilen Material, das als ein Härtungsmittel agiert.
Zusammenfassung der Erfindung
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Verfahrens
zur Entsorgung einer Verbindung mit Epithio-Gruppen, welches das Hinzusetzen einer
sauren Substanz zu einer Mischung, die eine Verbindung mit Epithio-Strukturen der
unten gezeigten Formel (1) und einen Katalysator zur Härtung der Verbindung umfasst,
die in einem Verfahren erhalten wird, und zur Verfestigung der Mischung zur Herstellung
eines optischen Materials, wobei der Teil der Mischung mild zur Entsorgung verfestigt
wird.
Als Ergebnis intensiver Untersuchungen durch die Erfinder der vorliegenden
Anmeldung, um das Verfahren zur Behandlung der obigen Epithio-Strukturen aufweisenden
Verbindung zu entwickeln, wurde gefunden, dass die Verbindung mit Epithio-Strukturen
der unten gezeigten Formel (1) mild verfestigt werden kann, wenn eine saure Substanz
zu einer Mischung hinzugesetzt wird, die die Verbindung und einen Katalysator zur
Härtung der Verbindung enthält. Die vorliegende Erfindung wurde auf der Basis dieser
Erkenntnis bewerkstelligt.
Die vorliegende Erfindung sieht Folgendes vor:
(1) Ein Verfahren zur Behandlung einer Verbindung mit Epithio-Strukturen zur
Entsorgung, welches das Hinzusetzen einer sauren Substanz zu einer Portion zur Entsorgung
einer Mischung, umfassend die Verbindung und einen Katalysator zur Härtung der Verbindung,
und das Verfestigen der Portion, umfasst, wobei die Portion in einem Verfahren erhalten
wird, welches das Gießen und Polymerisieren der Mischung, um ein optisches Material
zu erhalten, umfasst, und wobei die Epithio-Struktur durch die folgende Formel (1)
angegeben wird:
worin R1 für eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen
steht, R2, R3 und R4 für jeweils ein Wasserstoffatom
oder eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen stehen, Y für S
oder O steht und n 0 oder 1 bedeutet,
(2) ein Verfahren, wie es in (1) beschrieben ist, bei dem die saure Substanz
eine saure organische Verbindung ist;
(3) ein Verfahren, wie es in (1) beschrieben ist, bei dem die saure Substanz
eine Verbindung mit einer phenolischen Hydroxylgruppe ist.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
Als Verbindung mit Epithio-Strukturen der Formel (1), die in der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, sind Verbindungen mit zwei oder mehr Strukturen der Formel
(1) bevorzugt. Beispiele für die Verbindungen mit Epithio-Strukturen der Formel
(1) schließen die folgenden Verbindungen ein:
(A) organische Verbindungen mit Epithio-Gruppen
(B) organische Verbindungen mit Epithioalkyloxy-Gruppen
(C) organische Verbindungen mit Epithioalkylthio-Gruppen.
Organische Verbindungen (A), (B) und (C) besitzen eine Kettengrundgerüststruktur,
eine alicyclische Grundgerüststruktur, eine aromatische Grundgerüststruktur oder
eine heterocyclischen Grundgerüststruktur mit Stickstoffatom, Sauerstoffatom oder
Schwefelatom. Die organischen Verbindungen können Epithio-Gruppen, Epithioalkyloxy-Gruppen
und Epithioalkylthio-Gruppen in einem Molekül aufweisen. Die organische Verbindung
kann ebenfalls Sulfid-Verknüpfungen, Ether-Verknüpfungen, Sulfon-Verknüpfungen,
Keton-Verknüpfungen, Ester-Verknüpfungen, Amid-Verknüpfungen oder Urethan-Verknüpfungen
aufweisen.
Bevorzugte Beispiele für die organische Verbindung mit Epithio-Gruppen
der Verbindung (A) schließen Verbindungen ein, die durch das Ersetzen einer oder
mehrerer Epoxy-Gruppen in Verbindungen mit Epoxy-Gruppen (nicht Glycidyl-Gruppen)
mit Epithio-Gruppen erhalten werden.
Spezifische Beispiele für die oben genannte Verbindung schließen Folgende
ein:
Organische Verbindungen mit einer aliphatischen Kettengrundgerüststruktur wie 1,1-Bis(epithioethyl)methan,
1-(Epithioethyl)-1-(&bgr;-epithiopropyl)methan, 1,1-Bis(&bgr;-epithiopropyl)methan,
1-(Epithioethyl)-1-(&bgr;-epithiopropyl)ethan, 1,2-Bis(&bgr;-epithiopropyl)ethan,
1-(Epithioethyl)-3-(&bgr;-epithiopropyl)butan, 1,3-Bis(&bgr;-epithiopropyl)propan,
1-(Epithioethyl)-4-(&bgr;-epithiopropyl)pentan, 1,4-Bis(&bgr;-epithiopropyl)butan,
1-(Epithioethyl)-5-(&bgr;-epithiopropyl)hexan, 1-(Epithioethyl)-2-(&ggr;-epithiobutylthio)ethan,
1-(Epithioethyl)-2-[2-(&ggr;-epithiobutylthio)ethylthio]ethan, Tetrakis(&bgr;-epithiopropyl)methan,
1,1,1-Tris(&bgr;-epithiopropyl)propan, 1,3-Bis(&bgr;-epithiopropyl)-1-(&bgr;-epithiopropyl)-2-thiapropan
und 1,5-Bis(&bgr;-epithiopropyl)-2,4-bis(&bgr;-epithiopropyl)-3-thiapentan;
organische Verbindungen mit einer alicyclischen Grundgerüststruktur wie 1,3- und
1,4-Bis(epithioethyl)cyclohexane, 1,3- und 1,4-Bis(&bgr;-epithiopropyl)cyclohexane,
Bis[4-(epithioethyl)cyclohexyl]methan, Bis[4-(&bgr;-epithiopropyl)cyclohexyl]methan,
2,2-Bis[4-(epithioethyl)cyclohexyl]propan, 2,2-Bis[4-(&bgr;-epithiopropyl)cyclohexyl]propan,
Bis[4-(&bgr;-epithiopropyl)cyclohexyl]sulfid, Bis[4-(epithioethyl)cyclohexyl]sulfid,
2,5-Bis-(epithioethyl)-1,4-dithian, 2,5-Bis(&bgr;-epithiopropyl)-1,4-dithian, 4-Epithioethyl-1,2-cyclohexensulfid
und 4-Epoxy-1,2-cyclohexensulfid;
organische Verbindungen mit einer aromatischen Grundgerüststruktur wie 1,3- und
1,4-Bis(epithioethyl)benzene, 1,3- und 1,4-Bis(&bgr;-epithiopropyl)benzene, Bis[4-(epithioethyl)phenyl]methan,
Bis[4-(&bgr;-epithiopropyl)phenyl]methan, 2,2-Bis[4-(epithioethyl)phenyl]propan,
2,2-Bis[4-(&bgr;-epithiopropyl)phenyl]propan, Bis[4-(epithioethyl)phenyl]sulfid,
Bis[4-(&bgr;-epithiopropyl)phenyl]sulfid, Bis[4-(epithioethyl)phenyl]sulfon, Bis[4-(&bgr;-epithiopropyl)phenyl]sulfon,
4,4'-Bis(epithioethyl)biphenyl und ähnlichd Verbindungen und 4,4'-Bis(&bgr;-epithiopropyl)biphenyl
und ähnliche Verbindungen; und
Verbindungen, die durch Ersetzen mindestens eines Wasserstoffatoms der Epithiogruppe
mit einer Methylgruppe erhalten werden.
Bevorzugte Beispiele der organischen Verbindung mit Epithioalkyloxy-Gruppen
der Verbindung (B) schließen Verbindungen ein, die durch Ersetzen von einer oder
mehreren Glycidyl-Gruppen in Epoxy-Verbindungen, die von einem Epihalogenhydrin
mit Epithioalkyloxy-Gruppen (Thioglycidyl-Gruppen) abgeleitet sind, erhalten werden.
Spezifische Beispiele für die obige Epoxy-Verbindung schließen Epoxy-Verbindungen
ein, die von Phenolen abgeleitet sind, welche durch Kondensation von Epihalogenhydrinen
mit mehrwertigen Phenolen wie Hydrochinon, Catechol, Resorcinol, Bisphenol A, Bisphenol
F, Bisphenolsulfon, Bisphenolether, Bisphenolsulfid, halogeniertem
Bisphenol A und Novolak-Harzen erzeugt werden; Epoxy-Verbindungen, die von Alkoholen
abgeleitet sind, welche durch die Kondensation von Epihalogenhydrinen mit mehrwertigen
Alkoholen wie Ethylenglykol, Diethylenglykol, Triethylenglykol, Polyethylenglykol,
Propylenglykol-, Dipropylenglykol, Polypropylenglykol, 1,3-Propandiol, 1,4-Butandiol,
1,6-Hexandiol, Neopentylglykol, Glycerol, Trimethylolpropantrimethacrylat, Pentaerythritol,
1,3- und 1,4-Cyclohexandiolen, 1,3- und 1,4-Cyclohexandimethanolen, hydriertem Bisphenol
A, Addukten von Ethylenoxid und Bisphenol A und Addukten von Propylenoxid und Bisphenol
A erzeugt werden; Epoxy-Verbindungen von Glycidylestern, welche durch die Kondensation
von Epihalogenhydrinen mit mehrwertigen Carbonsäureverbindungen wie Adipinsäure,
Sebacinsäure, Dodecandicarbonsäure, Dimersäure, Phthalsäure, Isophthalsäure, Terephthalsäure,
Tetrahydrophthalsäure, Methyltetrahydrophthalsäure, Hexahydrophthalsäure, Hexahydroisophthalsäure,
Hexahydroterephthal-säure, HET-Säure, Nadinsäure, Maleinsäure, Bernsteinsäure, Fumarsäure,
Trimellitsäure, Benzentetracarbonsäure, Benzophenontetracarbonsäure, Naphthalendicarbonsäure
und Diphenyldicarbonsäure erzeugt werden; Epoxy-Verbindungen, die von Aminen abgeleitet
sind, welche durch die Kondensation von Epihalogenhydrinen mit primären Aminen wie
Ethylendiamin, 1,2-Diaminopropan, 1,3-Diaminopropan, 1,2-Diaminobutan, 1,3-Diaminobutan,
1,4-Diaminobutan, 1,5-Diaminopentan, 1,6-Diaminohexan, 1,7-Diaminoheptan, 1,8-Diaminooctan,
Bis(3-aminopropyl)ether, 1,2-Bis(3-aminopropoxy)ethan, 1,3-Bis(3-aminopropoxy)-2,2'-dimethylpropan,
1,2-, 1,3- und 1,4-Bisaminocylcohexanen, 1,3- und 1,4-Bisaminomethylcyclohexanen,
1,3- und 1,4-Bisaminoethylcyclohexanen, 1,3- und 1,4-Bisaminopropylcyclohexanen,
hydriertem 4,4'-Diaminodiphenylmethan, Isophorondiamin, 1,4-Bisaminopropylpiperadin,
m- und p-Phenylendiaminen, 2,4- und 2,6-Tolylendiaminen, m- und p-Xylylendiaminen,
1,5- und 2,6-Naphthalendiaminen, 4,4'-Diaminodiphenylmethan, 4,4'-Diaminodiphenylether
und 2,2-(4,4'-Diaminodiphenyl)propan erzeugt werden; Epoxy-Verbindungen, die von
Aminen abgeleitet sind, welche durch die Kondensation von Epihalogenhydrinen mit
sekundären Aminen wie N,N'-Dimethylethylendiamin, N,N'-Dimethyl-1,2-diaminopropan,
N,N'-Dimethyl-1,3-diaminopropan, N,N'-Dimethyl-1,2-diaminobutan, N,N'-Dimethyl-1,3-diaminbutan,
N,N'-Dimethyl-1,4-Diaminobutan, N,N'-Dimethyl-1,5-diaminopentan, N,N'-Dimethyl-1,6-diaminohexan,
N,N'-Dimethyl-1,7-diaminoheptan, N,N'-Diethylethylendiamin, N,N'-Diethyl-1,2-diaminopropan,
N,N'-Diethyl-1,3-diaminopropan, N,N'-Diethyl-1,2-diaminobutan, N,N'-Diethyl-1,3-diaminobutan,
N,N'-Diethyl-1,4-Diaminobutan, N,N'-Diethyl-1,6-diaminohexan, Piperadin, 2-Methylpiperadin,
2,5- und 2,6-Dimethylpiperadin, Homopiperadin, 1,1-Di(4-piperadyl)methan, 1,2-Di(4-piperidyl)ethan,
1,3-Di(4-piperidyl)propan und 1,4-Di(4-piperidyl)-butan erzeugt werden; und Epoxy-Verbindungen
von Urethan, welche aus den obigen mehrwertigen Alkoholen, den obigen Phenolen,
Diisocyanaten und Glycidol hergestellt werden.
Stärker spezifische Beispiele der Verbindung (B) schließen Folgende
ein:
organische Verbindungen mit einer Grundgerüststruktur mit aliphatischer Kette wie
Bis(&bgr;-epithiopropyl)ether, Bis(&bgr;-epithiopropyloxy)methan, 1,2-Bis(&bgr;-epithiopropyloxy)ethan,
1,3-Bis(&bgr;-epithiopropyloxy)propan, 1,2-Bis(&bgr;-epithiopropyloxy)propan, 1-(&bgr;-Epithiopropyloxy)-2-(&bgr;-Epithiopropyloxymethyl)propan,
1,4-Bis(&bgr;-epithiopropyloxy)butan, 1,3-Bis(&bgr;-epithiopropyloxy)butan, 1-(&bgr;-Epithiopropyloxy)-3-(&bgr;-epithiopropyloxymethyl)butan,
1,5-Bis(&bgr;-epithiopropyloxy)pentan, 1-(&bgr;-Epithiopropyloxy)-4-(&bgr;-epithiopropyloxymethyl)pentan,
1,6-Bis(&bgr;-epithiopropyloxy)hexan, 1-(&bgr;-Epithiopropyloxy)-5-(&bgr;-epithiopropyloxymethyl)hexan,
1-(&bgr;-Epithiopropyloxy)-2-[(2-&bgr;-epithiopropyloxyethyl)oxy]ethan, 1-(&bgr;-Epithiopropyloxy)-2-[[2-(2-&bgr;-epithiopropyloxyethyl)oxyethyl]oxy)ethan,
Tetrakis-(&bgr;-epithiopropyloxymethyl)methan, 1,1,1-Tris(&bgr;-epithiopropyloxymethyl)propan,
1,5-Bis(&bgr;-epithiopropyloxy)-2-(&bgr;-epithiopropyloxymethyl)-3-thiapentan, 1,5-Bis(&bgr;-epithiopropyloxy)-2,4-bis(&bgr;-epithiopropyloxymethyl)-3-thiapentan,
1-(&bgr;-Epithiopropyloxy)-2,2-bis(&bgr;-epithiopropyloxymethyl)-4-thiahexan, 1,5,6-Tris(&bgr;-epithiopropyloxy)-4-(&bgr;-epithiopropyloxymethyl)-3-thiahexan,
1,8-Bis(&bgr;-epithiopropyloxy)-4-(&bgr;-epithiopropyloxymethyl)-3,6-dithiaoctan,
1,8-Bis(&bgr;-epithiopropyloxy)-4,5-bis(ß-epithiopropyloxymethyl)-3,6-dithiaoctan,
1,8-bis(&bgr;-epithiopropyloxy)-4,4-bis(&bgr;-epithiopropyloxymethyl)-3,6-dithiaoctan,
1,8-Bis(&bgr;-epithiopropyloxy)-2,4,5-tris(&bgr;-epithiopropyloxymethyl)-3,6-dithiaoctan,
1,8-Bis(&bgr;-epithiopropyloxy)-2,5-bis(&bgr;-epithiopropyloxymethyl)-3,6-dithiaoctan,
1,9-Bis(&bgr;-epithiopropyloxy)-5-(&bgr;-epithiopropyloxymethyl)-5-[(2-&bgr;-epithiopropyloxyethyl)oxymethyl]-3,7-dithianonan,
1,10-bis(&bgr;-epithiopropyloxy)-5,6-bis[(2-&bgr;-epithiopropyloxyethyl)oxy]-3,6,9-trithiadecan,
1,11-Bis(&bgr;-epithiopropyloxy)-4,8-bis(&bgr;-epithiopropyloxymethyl)-3,6,9-trithiaundecan,
1,11-Bis(&bgr;-epithiopropyloxy)-5,7-bis(&bgr;-epithiopropyloxymethyl)-3,6,9-trithiaundecan,
1,1 1-Bis(&bgr;-epithiopropyloxy)-5,7-((2-&bgr;-epithiopropyloxyethyl)-oxymethyl]-3,6,9-trithiaundecan
und 1,11-Bis(&bgr;-epithiopropyloxy)-4,7-bis(&bgr;-epithiopropyloxymethyl)-3,6,9-trithiaundecan;
organische Verbindungen mit einer alicyclischen Grundgerüststruktur wie 1,3- und
1,4-Bis(&bgr;-epithiopropyloxy)cyclohexanen, 1,3- und 1,4-Bis(&bgr;-epithiopropyloxymethyl)cyclohexanen,
Bis(4-(&bgr;-epithiopropyloxy)cyclohexyl]methan, 2,2-Bis[4-(&bgr;-epithiopropyloxy)cyclohexyl]propan,
Bis[4-(&bgr;-epithiopropyloxy)cyclohexyl]sulfid, 2,5-Bis(&bgr;-epithiopropyloxymethyl)-1,4-dithian
und 2,5-Bis(&bgr;-epithiopropyloxyethyloxymethyl)-1,4-dithian;
organische Verbindungen mit einer aromatischen Grundgerüststruktur wie 1,3- und
1,4-Bis(&bgr;-epithiopropyloxy)benzenen, 1,3- und 1,4-Bis(&bgr;-epithiopropyloxymethyl)benzenen,
Bis[4-(&bgr;-epithiopropyloxy)phenyl]methan, 2,2-Bis[4-(&bgr;-epithiopropyloxy)phenyl]propan,
Bis[4-(&bgr;-epithiopropyloxy)phenyl]sulfid, Bis[4-(&bgr;-epithiopropyloxy)phenyl]sulfon
und 4,4'-Bis(&bgr;-epithiopropyloxy)biphenyl; und
Verbindungen, die durch Ersetzen von mindestens einem Wasserstoffatom in der Epithio-Gruppe
der obigen Verbindungen durch eine Methylgruppe erhalten werden.
Bevorzugte Beispiele für die organische Verbindung mit Epithioalkylthio-Gruppen
der Verbindung (C) schließen Verbindungen ein, die durch Ersetzen von einer oder
mehreren Epoxyalkylthio-Gruppen (speziell &bgr;-Epoxypropylthio-Gruppen) in Epoxy-Verbindungen,
abgeleitet von einer Verbindung mit einer Mercapto-Gruppe und einem Epihalogenhydrin
mit Epithioalkylthio-Gruppen, erhalten werden. Spezifische Beispiele für die obige
Verbindungen schließen Folgende ein:
organische Verbindungen mit einer Grundgerüststruktur mit aliphatischer Kette wie
Bis(&bgr;-epithiopropynsulfid, Bis(&bgr;-epithiopropylthio)methan-, 1,2-Bis(&bgr;-epithiopropylthio)ethan,
1,3-Bis(&bgr;-epithiopropylthio)propan, 1,2-Bis(&bgr;-epithiopropylthio)propan,
1-(&bgr;-Epithiopropylthio)-2-(&bgr;-Epithiopropylthiomethyl)propan, 1,4-Bis(&bgr;-epithiopropylthio)butan,
1,3-Bis(&bgr;-epithiopropyithio)butan, 1-(&bgr;-Epithiopropylthio)-3-(&bgr;-epithiopropylthiomethyl)butan,
1,5-Bis(&bgr;-epithiopropylthio)pentan, 1-(&bgr;-Epithiopropylthio)-4-(&bgr;-epithiopropylthiomethyl)pentan,
1,6-Bis(&bgr;-epithiopropylthio)hexan, 1-(&bgr;-Epithiopropyithio)-5-(&bgr;-epithiopropylthiomethyl)hexan,
1-(&bgr;-Epithiopropylthio)-2-[(2-&bgr;-epithiopropylthioethyl)thio]ethan, 1-(&bgr;-Epithiopropylthio-)-2-[[2-(2-&bgr;-epithiopropylthioethyl)thioethyl]thio]ethan,
Tetrakis(&bgr;-epithiopropylthiomethyl)methan, 1,1,1-Tris(&bgr;-epithiopropylthiomethyl)propan,
1,5-Bis(&bgr;-epithiopropylthio)-2-(&bgr;-epithiopropylthiomethyl)-3-thiapentan,
1,5-Bis(&bgr;-epithiopropylthio)-2,4-bis(&bgr;-epithiopropylthiomethyl)-3-thiapentan,
1-(&bgr;-Epithiopropylthio)-2,2-bis(&bgr;-epithiopropylthiomethyl)-4-thiahexan,
1,5,6-Tris(&bgr;-epithiopropylthio)-4-(&bgr;-epithiopropylthiomethyl)-3-thiahexan,
1,8-Bis(&bgr;-epithiopropylthio)-4-(&bgr;-epithiopropylthiomethyl)-3,6-dithiaoctan,
1,8-Bis(&bgr;-epithiopropylthio)-4,5-bis(&bgr;-epithiopropylthiomethyi)-3,6-dithiaoctan,
1,8-Bis(&bgr;-epithiopropylthio)-4,4-bis(&bgr;-epithiopropylthiomethyl)-3,6-dithiaoctan,
1,8-Bis(&bgr;-epithiopropylthio)-2,4,5-tris(&bgr;-epithiopropylthiomethyl)-3,6-dithiaoctan,
1,8-Bis(&bgr;-epithiopropyithio)-2,5-bis(&bgr;-epithiopropylthiomethyl)-3,6-dithiaoctan,
1,9-Bis(&bgr;-epithiopropylthio)-5-(&bgr;-epithiopropylthiomethyl)-5-[(2-&bgr;-epithiopropylthioethyl)thiomethyl]-3,7-dithianonan,
1,10-Bis(&bgr;-epithiopropylthio)-5,6-bis[(2-&bgr;-epithiopropylthioethyl)thio]-3,6,9-trithiadecan,
1,11-Bis(&bgr;-epithiopropylthio)-4,8-bis(&bgr;-epithiopropylthiomethyl)-3,6,9-trithiaundecan,
1,11-Bis(&bgr;-epithio)-5,7-bis(&bgr;-epithiopropylthiomethyl)-3,6,9-trithiaundecan,
1,11-Bis(&bgr;-epithiopropylthio)-5,7-[(2-&bgr;-epithiopropylthioethyi)thiomethyl]-3,6,9-trithiaundecan
und 1,11-Bis(&bgr;-epithiopropylthio)-4,7-bis(&bgr;-epithiopropylthiomethyl)-3,6,9-trithiaundecan;
Kettenverbindungen mit einer Ester-Gruppe und einer Epithioalkylthio-Gruppe wie
Tetra[2-(&bgr;-epithiopropylthio)acetylmethyl]methan, 1,1,1-Tri[2-(&bgr;-epithiopropylthio)acetylmethyl]propan,
Tetra[2-(&bgr;-epithiopropylthiomethyl)acetylmethyl]methan und 1,1,1-Tri[2-(&bgr;-epithiopropylthiomethynacetylmethyl]propan;
Verbindungen mit einer alicyclischen Grundgerüststruktur wie 1,3- und 1,4-Bis(&bgr;-epithiopropylthio)cyclohexan,
1,3- und 1,4-Bis(&bgr;-epithiopropylthiomethyl)cyclohexan, Bis[4-(&bgr;-epithiopropylthio)cyclohexyl]methan,
2,2-Bis[4-(&bgr;-epithiopropylthio)cyclohexyl]propan, Bis[4-(&bgr;-epithiopropylthio)cyclohexyl]sulfid,
2,5-Bis(&bgr;-epithiopropylthiomethyl)-1,4-dithian und 2,5-Bis(&bgr;-epithiopropylthioethylthiomethyl)-1,4-dithian;
Verbindungen mit einer aromatischen Grundgerüststruktur wie 1,3- und 1,4-Bis(&bgr;-epithiopropylthio)benzenen,
1,3- und 1,4-Bis(&bgr;-epithiopropylthiomethyl)benzenen, Bis[4-(&bgr;-epithiopropylthio)phenyl]methan,
2,2-Bis[4-(&bgr;-epithiopropylthio)phenyl]propan, Bis[4-(&bgr;-epithiopropylthio)phenyl]sulfid,
Bis(4-(&bgr;-epithiopropylthio)phenyl]sulfon und 4,4'-Bis(&bgr;-epithiopropylthio)biphenyl;
und
Verbindungen, die durch Ersetzen von mindestens einem Wasserstoffatom in der Epithio-Gruppe
der obigen Verbindungen mit einer Methylgruppe erhalten werden.
Beispiele für Verbindungen (A) bis (C) schließen ebenfalls organische
Verbindungen mit ungesättigten Gruppen ein. Spezifische Beispiele für solche Verbindungen
schließen Vinylphenylthioglycidylether, Vinylbenzylthioglycidylether, Thioglycidylmethacrylat,
Thioglycidylacrylat und Allylthioglycidylether ein.
Weitere Beispiele für die Verbindungen mit Epithio-Gruppe schließen
Verbindungen wie Ethylensulfid, Propylensulfid und Thioglycidol; Thioglycidylester
von Monocarbonsäuren wie Essigsäure, Propionsäure und Benzoesäure; und Thioglycidylether
wie Methylthioglycidylether, Ethylthioglycidylether, Propylthioglycidylether und
Butylthiogiycidylether ein.
Unter den obigen Verbindungen sind die organischen Verbindungen mit
Epithioalkyloxy-Gruppen, beschrieben als Beispiele der Verbindung (B), und die organischen
Verbindungen mit Epithioalkylthio-Gruppen, beschrieben als Beispiele der Verbindung
(C), bevorzugt für optische Materialien. Die organischen Verbindungen mit Epithioalkylthio-Gruppen,
beschrieben als Beispiel der Verbindung (C), sind stärker bevorzugt. Beispiele für
noch stärker bevorzugte Verbindungen schließen Kettenverbindungen, verzweigte Verbindungen,
alicyclische Verbindungen und aromatische Verbindungen mit &bgr;-Epithiopropylthio-Gruppen
ein, welche als Beispiele oben beschrieben sind.
Beispiele für den Härtungskatalysator, der zur Herstellung eines optischen
Materials in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, schließen Amine, Phosphine,
Mineralsäuren, Lewis-Säuren, organischen Säuren, Kieselsäuren und Tetrafluorborsäure
ein.
(1) Beispiele für das als Härtungskatalysator verwendete Amin schließen primäre
Monoamine wie Ethylamin, n-Propylamin, sec.-Propylamin, n-Butylamin, sec.-Butylamin,
Isobutylamin, tert.-Butylamin, Pentylamin, Hexylamin, Heptylamin, Octylamin, Decylamin,
Laurylamin, Myristylamin, 1,2-Dimethylhexylamin, 3-Pentylamin, 2-Ethylhexylamin,
Allylamin, Aminoethanol, 1-Aminopropanol, 2-Aminopropanol, Aminobutanol,
Aminopentanol, Aminohexanol, 3-Ethoxypropylamin, 3-Propoxypropylamin, 3-Isopropoxypropylamin,
3-Butoxypropylamin, 3-Isobutoxypropylamin, 3-(2-Ethylhexyloxy)propylamin, Aminocyclopentan,
Aminocyclohexan, Aminonorbornen, Aminomethylcyclohexan, Aminobenzen, Benzylamin,
Phenetylamin, &agr;-Phenylethylamin, Naphthylamin und Furfurylamin; primäre Polyamine
wie Ethylendiamin, 1,2-Diaminopropan, 1,3-Diaminopropan, 1,2-Diaminobutan, 1,3-Diaminobutan,
1,4-Diaminobutan, 1,5-Diaminopentan, 1,6-Diaminohexan, 1,7-Diaminoheptan, 1,8-Diaminooctan,
Dimethylaminopropylamin, Diethylaminopropylamin, Bis(3-aminopropyl)ether, 1,2-Bis-(3-aminopropoxy)ethan,
1,3-Bis-(3-aminopropoxy)-2,2'-dimethylpropan, Aminoethylethanolamin, 1,2-, 1,3-
und 1,4-Bisaminocyclohexanen, 1,3- und 1,4-Bisaminomethylcyclohexanen, 1,3- und
1,4-Bisaminoethylcyclohexanen, 1,3- und 1,4-Bisaminopropylcyclohexanen, hydriertes
4,4'-Diaminodiphenylmethan, 2-und 4-Aminopiperidinen, 2- und 4-Aminomethylpiperidinen,
2- und 4-Aminoethylpiperidinen, N-Aminoethylpiperidin, N-Aminopropylpiperidin, N-Aminoethylmorpholin,
N-Aminopropylmorpholin, Isophorondiamin, Menthandiamin, 1,4-Bisaminopropylpiperadin,
o-, m- und p-Phenylendiaminen, 2,4- und 2,6-Tolylendiaminen, 2,4-Toluendiamin, m-Aminobenzylamin,
4-Chlor-o-phenylendiamin, Tetrachlor-p-xylylendiamin, 4-Methoxy-6-methyl-m-phenylendiamin,
m- und p-Xylylendiaminen, 1,5- und 2,6-Naphthalendiaminen, Benzidin, 4,4'-Bis(o-toluidin),
Dianisidin, 4,4'-Diaminodiphenylmethan, 2,2-(4,4'-Diaminodiphenyl)propan, 4,4'-Diaminodiphenylether,
4,4'-Thiodianilin, 4,4'-Diaminodiphenylsulfon, 4,4'-Diaminoditolylsulfon, Methylenbis-(o-chloranilin),
3,9-Bis(3-aminopropyl)-2,4,8,10-tetraoxasprio[5,5]undecan, Diethylentriamin, Iminobispropylamin,
Methyliminobispropylamin, Bis(hexamethylen)-triamin, Triethylentetramin, Tetraethylenpentamin,
Pentaethylenhexamin, N-Aminoethylpiperadin, N-Aminopropylpiperadin, 1,4-Bis(aminoethylpiperadin),
1,4-Bis(aminopropylpiperadin), 2,6-Diaminopyridin und Bis(3,4-diaminophenyl)sulfon;
sekundäre Monoamine wie Diethylamin, Dipropylamin, Di-n-Butylamin, Di-sec.-Butylamin,
Diisobutylamin, Di-n-Pentylamin, Di-3-Pentylamin, Dihexylamin, Dioctylamin, Di(2-ethylhexyl)amin,
Methylhexylamin, Diallylamin, Pyrrolidin, Piperidin, 2-, 3- und 4-Picolinen, 2,4-,
2,6- und 3,5-Lupetidinen, Diphenylamin, N-Methylanilin, N-Ethylanilin, Dibenzylamin,
Methylbenzylamin, Dinaphthylamin, Pyrrol, Indolin, Indol und Morpholin; sekundäre
Polyamine wie N,N'-Dimethylethylendiamin, N,N'-Dimethyl-1,2-diaminopropan, N,N'-Dimethyl-1,3-diaminopropan,
N,N'-Dimethyl-1,2-diaminobutan, N,N'-Dimethyl-1,3-diaminobutan, N,N'-dimethyl-1,4-diaminobutan,
N,N'-dimethyl-1,5-diaminopentan, N,N'-Dimethyl-1,6-Diaminohexan, N,N'-Dimethyl-1,7-diaminoheptan,
N,N'-Diethylethylendiamin, N,N'-Diethyl-1,2-diaminopropan, N,N'-Diethyl-1,3-diaminopropan,
N,N'-Diethyl-1,2-diaminobutan, N,N'-Diethyl-1,3-diaminobutan, N,N'-Diethyl-1,4-diaminobutan,
N,N'-Diethyl-1,6-diaminohexan, Piperadin, 2-Methylpiperadin, 2,5- und 2,6-Dimethylpiperadine,
Homopiperadin, 1,1-Di(4-piperidyl)methan, 1,2-Di(4-piperidyl)ethan, 1,3-Di(4-piperidyl)-propan,
1,4-Di(4-piperidyl)butan und Tetramethylguanidin; tertiäre Amine wie Trimethylamin,
Triethylamin, Tri-n-Propylamin, Triisopropylamin, Tri-1,2-Dimethylpropylamin, Tri-3-Methoxypropylamin,
Tri-n-Butylamin, Triisobutylamin, Tri-sec.-Butylamin, Tri-n-Pentylamin, Tri-3-Pentylamin,
Tri-n-Hexylamin, Tri-n-Octylamin,-Tri-2-Ethylhexylamin, Tridodecylamin, Trilaurylamin,
Dicyclohexylethylamin, Cyclohexyldiethylamin, Tricyclohexylamin, N,N-Dimethylhexylamin,
N-Methyldihexylamin, N,N-Dimethylcyclohexylamin, N-Methyldicyclohexylamin, N,N-Diethylethanolamin,
N,N-Dimethylethanolamin, N-Ethyldiethanolamin, Triethanolamin, Tribenzylamin, N,N-Dimethylbenzylamin,
Diethylbenzylamin, Triphenylamin, N,N-Dimethylamino-p-cresol, N,N-Dimethylaminomethylphenol,
2-(N,N-Dimethylaminomethyl)phenol, N,N-Dimethylanilin, N,N-Diethylanilin, Pyridin,
Chinolin, N-Methylmorpholin, N-Methylpiperidin und 2-(2-Dimethylaminoethoxy)-4-methyl-1,3,2-dioxabornan;
tertiäre Polyamine wie Tetrarnethylethylendiamin, Pyrazin, N,N'-Dimethylpiperadin,
N,N'-Bis-((2-hydroxy)propyl)piperadin, Hexamethylentetramin, N,N,N',N'-Tetramethyl-1,3-butanamin,
2-Dimethylamino-2-hydroxypropan, Diethylaminoethanol, N,N,N-Tris(3-dimethylaminopropyl)amin,
2,4,6-Tris(N,N,N-dimethylaminomethyl)phenol und Heptamethylisobiguanid; Imidazole
wie Imidazol, N-Methylimidazol, 2-Methylimidazol, 4-Methylimidazol, N-Ethylimidazol,
2-Ethylimidazol, 4-Ethylimidazol, N-Butylimidazol, 2-Butylimidazol, N-Undecylimidazol,
2-Undecylimidazol, N-Phenylimidazol, 2-Phenylimidazol, N-Benzylimidazol, 2-Benzylimidazol,
1-Benzyl-2-Methylimidazol, N-(2'-Cyanoethyl)-2-methylimidazol, N-(2'-Cycanoethyl)-2-undecylimidazol,
N-(2'-Cyanoethyl)-2-phenylimidazol, 3,3-Bis-(2-ethyl-4-methylimidazolyl)methan,
Additionsprodukte der Alkylimidazole und Isocyanursäure und Kondensationsprodukte
von Alkylimidazolen und Formaldehyden; und Amidine wie 1,8-Diazabicyclo(5,4,0)undecen-7,1,5-diazabicyclo(4,3,0)nonen-5,6-dibutylamino-1,8-diazabicyclo(5,4,0)-undecen-7
ein.
(2) Quaternäre Ammoniumsalze der obigen Amine mit Halogenen, Mineralsäuren,
Lewis-Säuren, organischen Säuren, Kieselsäure und Tetrafluorborsäure können ebenfalls
verwendet werden.
(3) Komplexe der obigen Amine mit Boran und Bortrifluorid können ebenfalls zur
Anwendung kommen.
(4) Beispiele für das Phosphin schließen Trimethylphosphin, Triethylphosphin,
Triisopropylphosphin, Tri-n-Butylphosphin, Tri-n-Hexylphosphin, Tri-n-Octylphosphin,
Tricyclohexylphosphin, Triphenylphosphin, Tribenzylphosphin, Tris(2-methylphenyl)phosphin,
Tris(3-methylphenyl)phosphin, Tris(4-methylphenyl)phosphin, Tris-(diethylamino)phosphin,
Tris(4-methyiphenyl)phosphin, Dimethylphenyiphosphin, Diethylphenylphosphin, Dicyclohexylphenylphosphin,
Ethyidiphenylphosphin, Diphenylcyclohexylphosphin und Chlordiphenylphosphin ein.
(5) Beispiele für die Mineralsäuren schließen Chlorwasserstoffsäure, Schwefelsäure,
Salpetersäure, Phosphorsäure und Kohlensäure ein. Halbester von diesen Mineralsäuren
können ebenfalls verwendet werden.
(6) Beispiele für die Lewis-Säure schließen Bortrifluorid und Bortrifluoridetherate
ein.
(7) Organische Säuren und Halbester von organischen Säuren können verwendet
werden.
(8) Kieselsäuren und Tetrafluorborsäure können verwendet werden.
Unter diesen Verbindungen sind primäre Monoamine, sekundäre Monoamine,
tertiäre Monoamine, tertiäre Polyamine, Imidazole, Amidine, quaternäre Ammoniumsalze
und Phosphine bevorzugt, da diese Verbindungen nur eine geringe Verfärbung der gehärteten
Produkte verursachen, wenn ein optisches Material hergestellt wird. Sekundäre Monoamine,
tertiäre Monoamine, tertiäre Polyamine, Imidazole, Amidine, quaternäre Ammoniumsalze
und Phosphine mit einer oder mehreren Gruppen, welche mit der Epithio-Gruppe reagieren
kann/können, sind stärker bevorzugt. Ein einzelner Typ oder eine Mischung von zwei
oder mehreren Typen dieser Verbindungen können verwendet werden.
Die Mischung, welche die Verbindung mit Epithio-Strukturen und einen
Katalysator zur Härtung der Verbindung enthält, welcher in der vorliegenden Erfindung
verwendet wird, kann eine Verbindung mit einer oder mehreren funktionellen Gruppen,
welche mit der Epithio-Gruppe in der Formel (1) reaktiv sind, eine Verbindung mit
einer oder mehreren funktionellen Gruppen, welche mit der Epithio-Gruppe in Formel
(1) reaktiv sind und mit einer oder mehreren anderen homopolymerisierbaren funktionellen
Gruppen, eine Verbindung mit einer oder mehreren homopolymerisierbaren funktionellen
Gruppen und eine Verbindung mit einer homopolymerisierbaren funktionellen Gruppe,
welche mit der Epithio-Gruppe in der Formel (1) reaktiv ist, umfassen.
Beispiele für die Verbindung mit einer oder mehreren funktionellen
Gruppen, welche mit der Epithio-Gruppe in der Formel (1) reaktiv ist, schließen
Epoxy-Verbindungen und Anhydride von mehrwertigen Carbonsäuren ein.
Beispiele für die Verbindung mit einer oder mehreren funktionellen
Gruppen, welche mit der Epithio-Gruppe in der Formel (1) reaktiv sind, und einer
oder mehreren anderen homopolymerisierbaren funktionellen Gruppen schließen Epoxy-Verbindungen
und Anhydride und Carbonsäuren ein, welche ungesättigte Gruppen wie die Methacrylgruppe,
Acrylgruppe, Allylgruppe, Vinylgruppe und aromatische Vinylgruppen.
Beispiele für die Verbindung mit einer oder mehreren homopolymerisierbaren
funktionellen Gruppen schließen Verbindungen mit ungesättigten Gruppen ein, wie
die Methacrylgruppe, Acrylgruppe, Allylgruppe, Vinylgruppe und aromatische Vinylgruppen.
Spezifische Beispiele für die Verbindung mit einer oder mehreren funktionellen
Gruppen, welche mit der Epithio-Gruppe reaktiv sind, sind Folgende.
Spezifische Beispiele für die Epoxy-Verbindungen schließen die Verbindungen
ein, welche oben als Beispiele für die Epoxy-Verbindungen beschrieben sind, welche
die Verbindungen mit Epithioalkyloxy-Gruppen bereitstellen.
Beispiele für die Anhydride von mehrwertigen Carbonsäuren schließen
Verbindungen ein, die oben als Beispiele für die Anhydride der Carbonsäuren beschrieben
sind, welche die Epoxy-Verbindungen durch die Kondensation mit Epihalogenhydrinen
bereitstellen.
Spezifische Beispiele für die Verbindung mit einer funktionellen Gruppe,
welche mit der Epithio-Gruppe in der Formel (1) und einer oder mehreren anderen
homopolymerisierbaren funktionellen Gruppen reaktiv sind, sind Folgende.
Beispiele für die Epoxy-Verbindung mit ungesättigten Gruppen schließen
Vinylphenylglycidylether, Vinylbenzylglycidylether, Glycidylmethacrylat, Glycidylacrylat
und Allylglycidylether ein.
Spezifische Beispiele für die Verbindung mit einer oder mehreren homopolymerisierbaren
funktionellen Gruppen schließen Verbindungen mit einer Struktur eines Esters von
Acrylsäure oder Methacrylsäure und einem ein- oder mehrwertigen Alkohol wie Methylacrylat,
Methylmethacrylat, Ethylacrylat, Ethylmethacrylat, Ethylenglykoldiacrylat, Ethylenglykoldimethacrylat,
Diethylenglykoldiacrylat, Diethylenglykoldimethacrylat, Triethylenglykoldiacrylat,
Triethylenglykoldimethacrylat, Polyethylenglykoldiacrylat, Polyethylenglykoldimethacrylat,
1,3-Butylenglykoldiacrylat, 1,3-Butylenglykoldimethacrylat, 1,6-Hexandioldiacrylat,
1,6-Hexandioldimethacrylat, Neopentylglykoldiacrylat, Neopentylglykoldimethacrylat,
Polypropylenglykoldiacrylat, Polypropylenglykoldimethacrylat, 2,2-Bis[4-acryloxyethoxy)phenyl]propan,
2,2-Bis[4-(methacryloxyethoxy)phenyl]propan, 2,2-Bis[4-(acryloxy diethoxy)phenyl]propan,
2,2-Bis[4-methacryloxy·diethoxy)phenyl]propan, 2,2-Bis[4-(acryloxy·polyethoxy)phenyl]propan,
2,2-Bis[4-(methacryloxy·polyethoxy)phenyl]propan, Trimethylolpropantriacrylat,
Trimethylolpropantrimethacrylat, Pentaerythritoltetraacrylat, Pentaerythritoltetramethacrylat,
Bis(2,2,2-trimethylolethyl)etherhexaacrylat und Bis(2,2,2-trimethylolethyl)etherhexamethacrylat;
Allylverbindungen wie Allylsulfid, Diallylphthalat und Diethylenglykolbisallylcarbonat;
Vinylverbindungen wie Acrolein, Acrylonitril und Vinylsulfid; und aromatische Vinylverbindungen
wie Styren, &agr;-Methylstyren, Methylvinylbenzol, Ethylvinylbenzen, &agr;-Chlorstyren,
Chlorvinylbenzen, Vinylbenzylchlorid, Para-Divinylbenzen und Meta-Divinylbenzen.
Bevorzugte Beispiele für die Verbindung mit einer homopolymerisierbaren
funktionellen Gruppe, welche mit der Epithio-Gruppe reaktiv ist,
schließen Verbindungen mit einer Epoxy-Gruppe ein. Spezifische Beispiele für solche
Verbindungen schließen Monoepoxy-Verbindungen wie Ethylenoxid, Propylenoxid und
Glycidol; Glycidylester von Monocarbonsäuren wie Essigsäure, Propionsäure und Benzoesäure;
und Glycidylether wie Methylglycidylether, Ethylglycidylether, Propylglycidylether
und Butylglycidylether ein.
Die Verbindung mit einer oder mehreren funktionellen Gruppen, welche
mit der Epithio-Gruppe in Formel (1) reaktiv ist, und die Verbindung mit einer oder
mehreren der oben beschrieben funktionellen Gruppen, und einer oder mehreren anderen
homopolymerisierbaren funktionellen Gruppen können durch Polymerisation in Gegenwart
eines Härtungskatalysators gehärtet werden. Als Härtungskatalysator können die oben
beschriebenen Amine, die Phosphine und die Säuren verwendet werden. Beispiele für
den Härtungskatalysator sind die gleichen wie jene, welche oben beschrieben wurden.
Wenn die Verbindung mit ungesättigten Gruppen verwendet wird, ist
es bevorzugt, dass ein Radikalpolymerisationsinitiator als Polymerisationsbeschleuniger
verwendet wird. Jedwede Verbindung, die ein Radikal durch Erhitzen oder durch Bestrahlung
mit ultraviolettem Licht oder Elektronenstrahlen bildet, kann als Radikalpolymerisationsinitiator
verwendet werden. Beispiele für den Radikalpolymerisationsinitiator schließen die
folgenden herkömmlichen Polymerisationskatalysatoren, welche unter Erwärmung verwendet
werden, ein: Peroxide wie Cumylperoxyneodecanoat, Diisopropylperoxydicarbonat, Diallylperoxydicarbonat,
Di-n-Propylperoxydicarbonat, Dimyristylperoxydicarbonat, Cumylperoxyneohexanoat,
tert.-Hexylperoxyneodecanoat, tert.-Butylperoxyneodecanoat, tert.-Hexylperoxyneohexanoat,
tert.-Butylperoxyneohexanoat; 2,4-Dichlorbenzoylperoxid, Benzoylperoxid; Dicumylperoxid
und Di-tert.-Butylperoxid; Hydroperoxide wie Cumenhydroperoxid und tert.-Butylhydroperoxid;
Azoverbindungen wie 2,2'-Azobis(4-methoxy-2,4-dimethylvaleronitril), 2,2'-Azobis(2-cyclopropylpropionitril),
2,2'-Azobis(2,4-dimethylvaleronitril), 2,2'-Azobisisobutyronitril, 2,2'-Azobis(2-methylbutyronitril),
1,1'-Azobis(cyclohexan-1-carbonitril), 1-[(1-Cyano-1-methylethyl)azo]formamid, 2-Phenylazo-4-methoxy-2,4-dimethylvaleronitril,
2,2'-Azobis(2-methylpropan) und 2,2'-Azobis(2,4,4-trimethylpentan); und herkömmliche
Photopolymerisationskatalysatoren wie Benzophenon und Benzoinbenzoinmethylether.
Unter diesen Verbindungen sind Peroxide, Hydroperoxide und Azoverbindungen bevorzugt,
und Peroxide und Azoverbindungen sind am meisten bevorzugt. Am meisten bevorzugte
Beispiele schließen Azoverbindungen wie 2,2'-Azobis(4-methoxy-2,4-dimethylvaleronitril),
2,2'-Azobis(2-cylcopropylpropionitril), 2,2'-Azobis(2,4-dimethylvaleronitril), 2,2'-Azobisisobutyronitril,
2,2'-Azobis(2-methylbutyronitril), 1,1'-Azobis(cylcohexan-1-carbonitril), 1-[(1-Cyano-1-methylethyl)azo]formamid,
2-Phenylazo-4-methoxy-2,4-dimethylvaleronitril, 2,2'-Azobis(2-methylpropan) und
2,2'-Azobis(2,4,4-trimethylpentan) ein. Die obigen Verbindungen können als eine
Mischung der Verbindungen verwendet werden.
Der Radikalpolymerisationsinitiator ist nicht der oben beschriebene
Härtungskatalysator. Die verwendete Menge ist unterschiedlich, und zwar in Abhängigkeit
von den Komponenten der Mischung und dem Verfahren zur Härtung. Die Menge liegt
im Allgemeinen im Bereich von 0,01 bis 5,0 Gew.-% und vorzugsweise im Bereich von
0,1 bis 2,0 Gew.-% der Gesamtmenge der Mischung.
Bei dem Verfahren zur Herstellung eines optischen Materials ist es
natürlich möglich, dass herkömmliche Additive wie Antioxidantien, Ultraviolettlicht-Absorptionsmittel
und Photostabilisatoren hinzugesetzt werden, um die praktischen Eigenschaften der
erhaltenen Materialien zu verbessern. Es ist ebenfalls möglich, dass herkömmliche
externe und/oder interne Adhäsionsverbesserer verwendet werden oder hinzugesetzt
werden, um die Ablösung des Materials von der Form während der Polymerisation zu
verhindern. Beispiele für interne Adhäsionsverbesserer schließen Silanverbindungen
wie 3-Methacryloxypropyltrimethoxysilan, 3-Glycidoxypropyltrimethoxysilan, N-(2-Aminoethyl)-3-aminopropyltrimethoxysilan
und 3-Mercaptopropyltrimethoxysilan ein. Die internen Adhäsionsverbesserer können
in einer Menge von 0,0001 bis 5 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile der Mischung
der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden.
Es ist ebenfalls möglich, dass Verbindungen mit einer oder mehreren
SH-Gruppen der Mischung, die in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, als eine
Antioxidationskomponente einzeln oder in Kombination mit herkömmlichen Antioxidantien
hinzugesetzt wird, um die gehärtete Mischung mit einer weiter verbesserten Antioxidationseigenschaft
auszustatten.
Beispiele für die Verbindung mit einer oder mehreren SH-Gruppen schließen
Mercaptane, Thiophenole und Mercaptane und Thiophenole mit ungesättigten Gruppen
wie eine Vinylgruppe, aromatische Vinylgruppen, Methacrylgrupe, Acrylgruppe und
Allylgruppe ein.
Spezifische Beispiele für das Thiophenol schließen Thiophenol, 4-tert.-Butylthiophenol,
2-Methylthiophenol, 3-Methylthiophenol, 4-Methylthiophenol, 1,2-Dimercaptobenzen,
1,3-Dimercaptobenzen und 1,4-Dimercaptobenzen ein.
Spezifische Beispiele für die Mercaptane und Thiophenole mit ungesättigten
Gruppen sind Folgende.
Spezifische Beispiele für das Mercaptan mit ungesättigten Gruppen
schließen Ailylmercaptan, 2-Vinylbenzylmercaptan, 3-Vinylbenzylmercaptan und 4-Vinylbenzylmercaptan
ein.
Spezifische Beispiele für das Thiophenol mit ungesättigten Gruppen
schließen 2-Vinylthiophenol, 3-Vinylthiophenol und 4-Vinylthiophenol ein.
Ein einzelner Typ oder eine Kombination von zwei oder mehreren Typen
der obigen Verbindungen kann verwendet werden. Die obigen Verbindungen können in
einer Menge von 0,001 bis 40 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile der in der vorliegenden
Erfindung verwendeten Zusammensetzung verwendet werden.
Es ist ebenfalls möglich, dass eine Verbindung mit einem oder mehreren
aktiven Wasserstoffatomen, außer jenen der SH-Gruppe, verwendet wird, um die Eigenschaften
wie die Einfärbungs-Leistung und Festigkeit bzw. Stärke zu verbessern. Beispiele
für das aktive Wasserstoffatom schließen Wasserstoffatome in einer Hydroxylgruppe,
Carboxylgruppe und Amidgruppe und Wasserstoffatome an der 2-Position von 1,3-Diketonen,
1,3-Dicarbonsöuren, Estern von 1,3-Dicarbonsäuren, 3-Ketocarbonsäuren und Estern
von 3-Ketocarbonsäuren ein. Beispiele für die Verbindung mit einem oder mehreren
aktiven Wasserstoffatomen in einem Molekül schließen Alkohole, Phenole, Mercaptoalkohole,
Hydroxythiophenole, Carbonsäuren, Mercaptocarbonsäuren, Hydroxycarbonsäuren, Amide,
1,3-Diketone, 1,3-Dicarbonsäuren, Ester von 1,3-Dicarbonsäuren, 3-Ketocarbonsäuren,
Ester von 3-Ketocarbonsäuren und Verbindungen mit ungesättigten Gruppen wie Alkoholen,
Phenolen, Mercaptoalkoholen, Hydroxythiophenolen, Carbonsäuren, Mercaptocarbonsäuren,
Hydroxycarbonsäuren, Amiden, 1,3-Diketonen, 1,3-Dicarbonsäuren, Ester von 1,3-Dicarbonsäuren,
3-Ketocarbonsäuren und Ester von 3-Ketocarbonsäuren mit einer Vinylgruppe, aromatischen
Vinylgruppen, Methacrylgruppe, Acrylgruppe und Allylgruppe ein.
Beispiele für den Alkohol schließen einwertige Alkohole wie Methanol,
Ethanol, n-Propylalkohol, Isopropylalkohol, n-Butylalkohol, Isobutylalkohol, sec.-Butylalkohol,
tert.-Butylalkohol, n-Pentylalkohol, Ispoentylalkohol, n-Hexylalkohol, n-Heptylalkohol,
n-Octylalkohol, n-Nonylalkohol, n-Decylalkohol, n-Dodecylalkohol, Cyclopentanol,
Cyclohexanol, 2-Methylthioethanol, 2-Ethylthioethanol, 2-(n-Dodecyithio)ethanol
und n-Dodecylhydroxyethylsulfoxid; und mehrwertige Alkohole wie Ethylenglykol, Propylenglykol,
1,3-Propandiol, Diethylenglykol, Triethylenglykol, Polyethylenglykol, 1,3-Butylenglykol,
1,6-Hexandiol, Neopentylglykol, Polypropylenglykol, Glycerol, Pentaerythritolmonomethacrylat,
Pentaerythritolmonoacrylat, Pentaerythritoldimethacrylat, Pentaerythritoldiacrylat,
2,5-Dimethyl-3-hexyn-2,5-diol, 2,5-Dimethylhexan-2,5-diol, Trimethylolpropan, Pentaerythritol,
hydriertes Bisphenol A, 2-Hydroxyethylisocyanurat und 2-Hydroxyethylcyanurat ein.
Beispiele für das Phenol schließen Phenol, o-Cresol, m-Cresol, p-Cresol,
Catechol, Resorcinol, Hydrochinon, o-Hydroxybenzaldehyd, m-Hydroxybenzaldehyd, p-Hydroxybenzaldehyd,
Bisphenol A, Bisphenol F und Bisphenol Z ein.
Beispiele für den Mercaptoalkohoi schließen 2-Mercaptoethanol, 3-Mercaptopropanol,
2-Mercaptpropanol, 2-Hydroxypropylmercaptan, 2-Phenyl-2-mercaptoethanol, 2-Phenyl-2-hydroxyethylmercaptan,
3-Mercapto-1,2-propandiol, 2-Mercapto-1,3-propandiol, 2,3-Dimercaptopropanol, 1,3-Dimercapto-2-propanol,
2,2-Dimethylpropan-1,3-dithiol und Glyceryldithioglycolat ein.
Beispiele für das Hydroxythiophenol schließen 2-Hydroxythiophenol,
3-Hydroxythiophenol und 4-Hydroxythiophenol ein.
Beispiele für die Carbonsäure schließen Ameisensäure, Essigsäure,
Propionsäure, Buttersäure, Valerinsäure, Caproinsäure, Caprylsäure, Methylmercaptopropionat,
Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Adipinsäure, Cyclohexancarbonsäure,
Benzoesäure, o-Toluylsäure, m-Toluylsäure, p-Toluylsäure, 2-Methoxybenzoesäure,
3-Methoxybenzoesäure, Phthalsäure, Isophthalsäure, Terephthalsäure, Thiodipropionsäure
und Dithiodipropionsäure ein.
Beispiele für die Mercaptocarbonsäure schließen Thioglykolsäure, 2-Thiopropionsäure,
3-Thiopropionsäure, Thiomilchsäure, Mercaptobernsteinsäure, Thioäpfelsäure, N-(2-Mercaptopropionyl)glycin,
2-Mercaptobenzoesäure, 2-Mercaptonikotinsäure, 3,3-Dithioisobuttersäure, Dithioglykolsäure
und Dithiopropionsäure ein. Beispiele für die Hydroxycarbonsäure schließen Hydroxyessigsäure,
&agr;-Hydroxypropionsäure, &bgr;-Hydroxypropionsäure, &agr;-Hydroxybuttersäure,
&bgr;-Hydroxybuttersäure, &ggr;-Hydroxybuttersäure, Salicylsäure, 3-Hydroxybenzoesäure
und 4-Hydroxybenzoesäure ein.
Beispiele für das Amid schließen Formamid, N-Methylformamid, Acetamid,
N-Methylacetamid, Phthalamid, Isophthalamid, Terephthalamid, Benzamid, Toluamid,
4-Hydroxybenzamid und 3-Hydroxybenzamid.
Beispiele für das 1,3-Diketon schließen Acetylaceton und Cyclohexan-1,3,5-trion
ein.
Beispiele für die 1,3-Dicarbonsäure und den Ester davon schließen
Malonsäure, 2-Methylmalonsäure und Mono- und Diester davon ein.
Beispiele für die 3-Ketocarbonsäure und den Ester davon schließen
Acetoessigsäure und Ester davon ein.
Spezifische Beispiele für den/das/die Alkohol, Phenol, Mercaptan,
Thiophenol, Mercaptoalkohol, Carbonsäure und Amid mit ungesättigten Gruppen sind
wie folgt.
Beispiele für den Alkohol mit ungesättigten Gruppen schließen Monohydroxyverbindungen
wie 2-Hydroxyethylmethacrylat, 2-Hydroxyethylacrylat, 3-Hydroxypropylmethacrylat,
3-Hydroxypropylacrylat, 2-Hydroxypropylmethacrylat, 2-Hydroxypropylacrylat, 1,3-Dimethacryloxy-2-propanol,
1,3-Diacryloxy-2-propanol, 1-Acryloxy-3-methacryloxy-2-propanol, Pentaeryt hritoltrimethacrylat,
Pentaerythritoltriacrylat, Bis(2,2,2-trimethylolethyl)etherpentamethacrylat, Bis(2,2,2-trimethylolethyl)etherpentaacrylat,
Trimethylolpropandimethacrylat, Trimethyloipropandiacrylat, Allylalkohol, Crotylalkohol,
Methylvinylcarbinol, Cinnamylalkohol, 4-Vinylbenzylalkohol, 3-Vinylbenzylalkohol,
2-(4-Vinylbenzylthio)ethanol, 2-(3-Vinylbenzylthio)ethanol, 1,3-Bis(4-vinylbenzylthio)-2-propanol,
1,3-Bis(3-vinylbenzylthio)-2-propanol, 2,3-Bis(4-vinylbenzylthio)-1-propanol, 2,3-Bis(3-vinylbenzylthio)-1-propanol,
3-Phenoxy-2-hydroxypropylacrylat, 2-Hydroxyethylisocyanurat-bis(acrylat), 2-Hydroxyethylisocyanurat-bis(methacrylat),
2-Hydroxyethylcyanurat-bis(acrylat), 2-Hydroxyethylcyanurat-bis(methacrylat), 3-Methyl-1-butyn-3-ol,
3-Methyl-1-pentyn-3-ol und Propargylalkohol; Polyhydroxyverbindungen wie Pentaerythritoldimethacrylat,
Pentaerythritoldiacrylat, Pentaerythritolmonomethacrylat, Pentaerythritolmonoacrylat,
Trimethylolpropanmonomethacrylat, Trimethylolpropanmonoacrylat, 2-Hydroxyethylisocyanuratmono(acrylat),
2-Hydroxyethylisocyanuratmono(methacrylat), 2-Hydroxyethylcyanuratmono(acrylat)
und 2-Hydroxyethylcyanuratmono(methacrylat); und ungesättigte Polyhydroxyverbindungen,
die durch die Additionsreaktion von Acrylsäure oder Methacrylsäure gebildet sind,
wie 2,2-Bis[4-(2-hydroxy-3-methacryloxypropoxy)-phenyl]propan ein.
Beispiele für das Phenol mit ungesättigten Gruppen schließen 2-Vinylphenol,
3-Vinylphenol und 4-Vinylphenol ein.
Beispiele für den Mercaptoalkohol mit ungesättigten Gruppen schließen
2-(4-Vinylbenzylthio)-2-mercaptoethanol und 2-(3-Vinylbenzylthio)-2-mercaptoethanol
ein.
Beispiele für die Carbonsäure mit ungesättigten Gruppen schließen
Acrylsäure, Methacrylsäure, Crotonsäure, Monohydroxyethylacrylatphthalat, Maleinsäure,
Fumarsäure, Monoallylphthalat und Zimtsäure ein.
Beispiele für das Amid mit ungesättigten Gruppen schließen Amide von
&agr;,&bgr;-ungesättigten Carbonsäuren wie Acrylsäure, Methacrylsäure, Maleinsäure,
Maleinsäureanhydrid und Fumarsäure; und N-Vinylformamid ein.
Vom Standpunkt der Wärmebeständigkeit schließen bevorzugte Beispiele
für die obigen Verbindungen Mercaptoalkohole, Hydroxythiophenole und Alkohole mit
ungesättigten Gruppen ein.
Ein einzelner Typ oder eine Mischung von zwei oder mehreren Typen
der obigen Verbindungen kann verwendet werden. Die obigen Verbindungen können in
einer Menge von 0,01 bis 40 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile der Mischung in
der vorliegenden Erfindung verwendet werden.
Die saure Substanz, die zu der Mischung hinzugesetzt wird, die die
Verbindung mit Epithio-Strukturen der Formel (1) und den Katalysator zur Härtung
der Verbindung umfasst, um die Mischung mild zu verfestigen, ist ein Fluid, welches
0,1% oder mehr an sauren anorganischen und/oder organischen Verbindungen enthält.
Speziell ist die saure Substanz ein Fluid, welches hergestellt wird durch Auflösen
oder Dispergieren von sauren anorganischen und/oder organischen Verbindungen in
einer Menge von 0,1% oder mehr in Wasser, einem organischen Lösungsmittel oder einer
Mischung von Wasser und einem organischen Lösungsmittel oder anorganischen und/oder
organischen Verbindungen ohne irgendwelche Medien. Beispiele für die saure anorganische
und/oder organische Verbindung sind im Nachfolgenden aufgeführt.
Beispiele für die anorganische Verbindung schließen Salpetersäure,
Chlorwasserstoffsäure, Perchlorsäure, hypochlorige Säure, Chlordioxid, Fluorwasserstoffsäure,
Schwefelsäure, rauchende Schwefelsäure, Borsäure, Arsensäure, arsenige Säure, Pyroarsensäure,
Phosphorsäure, phosphorige Säure, hypophosphorige Säure, Phosphoroxychlorid, Phosphoroxybromid,
Phosphorsulfid, Phosphortrichlorid, Phosphortribromid, Phosphorpentachlorid, Cyansäure,
Chromsäure, Salpetersäure- anhydrid, Schwefelsäureanhydrid, Boroxid, Arsenpentaoxid,
Phosphorpentaoxid, Chromsäureanhydrid, Sulfurylchlorid, Silicagel und Silica-Aluminiumoxid
ein.
Beispiele für die organische Verbindung schließen Carbonsäuren wie
Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Buttersäure, Valerinsäure, Caproinsäure,
Caprinsäure, Naphthensäure, Methylmercaptopropionat, Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure,
Glutalsäure, Adipinsäure, Maleinsäure, Cyclohexancarbonsäure, Benzoesäure, Phenylessigsäure,
o-Toluylsäure, m-Toluylsäure, p-Toluylsäure, Salicylsäure, 2-Methoxybenzoesäure,
3-Methoxybenzoesäure, Benzoylbenzoesäure, Phthalsäure, Isophthalsäure, Terephthalsäure,
Benzylsäure, &agr;-Naphthalencarbonsäure, &bgr;-Naphthalencarbonsäure, Thiodipropionsäure,
Dithiodipropionsäure, Essigsäure, Peressigsäure, Thioessigsäure, Weinsäure, Maleinsäureanhydid,
Benzoesäureanhydrid, Phthalsäureanhydrid, Trimellitsäureanhydrid und Pyromellitsäureanhydrid;
Organophosphorverbindungen wie Phosphorsäuren wie Mono-, Di- und Trimethylphosphate,
Mono-, Di- und Triethylphosphate, Mono-, Di- und Triisobutylphosphate, Mono-, Di-
und Tributylphosphate und Mono-, Di- und Trilaurylphosphate, Phosphite entsprechen
den oben genannten Phosphaten und Dialkyldithiophosphaten wie Methyldithiophosphat;
Phenole wie Phenol, Catechol, t-Butylcatechol, 2,6-Di-t-Butylcresol, 2,6-Di-t-Butylethylphenol,
Resorcinol, Hydrochinon, Phlorglucinol, Pyrogallol, Cresol, Ethylphenol, Butylphenol,
Nonylphenol, Hydroxyphenylessigsäure, Hydroxyphenylpropionsäure, Hydroxyphenylacetamid,
Methylhydroxyphenylacetat, Hydrophenethylalkohol, Hydroxyphenethylamin, Hydroxybenzaldehyd,
Phenylphenol, Bisphenol A, 2,2'-Methylen-bis(4-methyl-6-t-butylphenol), Bisphenol
F, Bisphenol S, &agr;-Naphthol, &bgr;-Naphthol, Aminophenol, Chlorphenol und 2,4,6-Trichlorphenol;
Sulfonsäure wie Methansulfonsäure, Ethansulfon säure, Butansulfonsäure, Dodecansulfonsäure,
Benzensulfonsäure, o-Toluensulfonsäure, m-Toluensulfonsäure, p-Toluensulfonsäure,
Ethylbenzensulfonsäure, Butylbenzensulfonsäure, Dodecylbenzensulfonsäure, p-Phenolsulfonsäure,
o-Cresolsulfonsäure, Metanylsäure, Sulfanilsäure, 4&bgr;-Säure, Diaminostilbensulfonsäure,
Biphenylsulfonsäure, &agr;-Naphthalensulfonsäure, &bgr;-Naphthalensulfonsäure, Perisäure,
L-aurent-Säure und Phenyl-J-Säure; Mercaptane, welche wie in den Beispielen der
Verbindungen mit einer oder mehreren SH-Gruppen, verwendet als Antioxidationsmittel,
beschrieben sind; Benzensulfinsäure; und Toluensulfinsäure ein. Eine Vielzahl von
Typen dieser sauren anorganischen Verbindungen und der sauren organischen Verbindungen
können in Kombination verwendet werden.
Unter den obigen Verbindungen sind saure organische Verbindungen bevorzugt,
und einwertige und zweiwertige Phenole sind stärker bevorzugt. Die Menge kann nach
Wunsch in Abhängigkeit von der Säurestärke der sauren Substanz abgeändert werden.
Diese saure Substanz kann in einer Menge von 0,01 bis 100 Gewichtsteilen pro 100
Gewichtsteile der Mischung, die die Verbindung mit Epithio-Strukturen der Formel
(1) und den Katalysator zur Härtung der Verbindung enthält, hinzugesetzt werden.
Ein optisches Material wird hergestellt, indem die Hauptmaterialien
und die Hilfsmaterialien gemischt werden, anschließend die erhaltene Mischung in
eine Form gegossen wird und die Mischung gehärtet wird. Ein nicht verbrauchter Teil
dieser Mischung, der die Verbindung mit Epithio-Strukturen der Formel (1) und den
Katalysator zur Härtung der Verbindung enthält, wird als ein Abfallmaterial verwendet.
Dieser Teil wird gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung behandelt. Die saure
Substanz wird dem nicht verwendeten Teil der Mischung hinzugesetzt, um den Teil
zur Entsorgung zu verfestigen. Dieses Verfahren wird besonders im Nachfolgenden
beschrieben;
Die Temperatur bei der Zugabe der sauren Substanz ist nicht besonders
beschränkt, solange die Verbindung mit Epithio-Strukturen der Formel (1) nicht schnell
polymerisiert wird und mit der sauren Substanz gut gemischt werden kann. Speziell
kann die saure Substanz bei einer Temperatur von –50 bis 100°C hinzugesetzt
werden. Es ist bevorzugt, dass die Mischung, die nach der Zugabe der sauren Substanz
erhalten wird, so einheitlich wie möglich gemacht wird. Wenn die Mischung nicht
ausreichend einheitlich ist, besteht die Möglichkeit, dass Portionen von abnormaler
Verfestigung oder nicht ausreichender Verfestigung in der Mischung ausgebildet werden.
Die Mischung, welche nach der Zugabe erhalten wird, kann verfestigt werden, indem
die Mischung einfach bei einer geeigneten Temperatur belassen wird. Die Temperatur
der Verfestigung kann unterschiedlich sein, und zwar in Abhängigkeit von dem Typ
und der Menge der sauren Substanz, der Gesamtmenge des Monomeren und der Menge an
Wärme, die von dem verfestigten System entfernt wird. Im Allgemeinen kann die Mischung
bei einer Temperatur im Bereich von –50 bis 100°C verfestigt werden. Es
ist bevorzugt, dass die Mischung bei einer Temperatur von 50°C oder darunter
sich verfestigt, wenn die Sicherheit mit Bezug auf abnormale Reaktionen betrachtet
wird, und 0°C oder mehr wenn die Wirtschaftlichkeit, d. h. die zur Verfestigung
erforderliche Zeit, im Blickfeld ist. Mit anderen Worten, die Temperatur liegt vorzugsweise
im Bereich von 0 bis 50 C. Es ist bevorzugt, dass die Temperatur konstant gehalten
wird, nachdem die saure Substanz hinzugesetzt wurde, bis die Verfestigung abgeschlossen
ist. Gleichwohl kann die Temperatur innerhalb des obigen Bereiches abgeändert werden.
Um den Vorteil der Erfindung zusammenzufassen, eine Mischung, die
eine Verbindung mit einer Epithio-Struktur der Formel (1) und einen Katalysator
zur Härtung der Verbindung enthält, kann mild zur Entsorgung gemäß dem Verfahren
der vorliegenden Erfindung verfestigt werden, wobei die Mischung durch Zugabe einer
sauren Substanz verfestigt wird. Somit ist es nicht erforderlich, dass der Teil
der Mischung, der bei dem Gießen und der Polymerisation ungebraucht verbleibt, in
kleine Portionen aufgeteilt wird und bei niedriger Temperatur
gehalten wird, bevor die Mischung verfestigt wird. Eine große Menge der Verbindung
mit Epithio-Strukturen der Formel (1) kann verfestigt werden.
Beispiele
Die vorliegende Erfindung wird mit Bezug auf Beispiele im Nachfolgenden
beschrieben. Gleichwohl ist die vorliegende Erfindung nicht auf die Beispiele beschränkt.
Beispiel 1
Zu 100 Gewichtsteilen Trimethylolpropan-tris(&bgr;-epithiopropylthioacetat)
wurden 0,3 Gewichtsteile 2-Diethylaminoethanol als Katalysator eingemischt, und
die Mischung wurde bei Raumtemperatur gerührt, um eine homogene Flüssigkeit zu bilden.
Die erhaltene Flüssigkeit wurde in eine Form gegossen und polymerisiert. Als die
Flüssigkeit gegossen wurde, wurde ein Teil der homogenen Flüssigkeit, die über die
Form in einer Menge entsprechend 1 kg von Trimethylolpropan-tris(&bgr;-epithiopropylthioacetat)
lief, als Probe des nicht verwendeten Materials genommen. Zu der erhaltenen Probe
des nicht verwendeten Materials wurden 75 g Phenol hinzugesetzt und mit dem Material
homogen vermischt. Die hergestellte Mischung wurde bei 30°C in einem Ofen stehen
gelassen, wobei die Temperatur der Mischung weiter gemessen wurde. Nach 4 Tagen
wurde die Mischung ohne Verfärbung verfestigt. Die maximale Zunahme in der Temperatur
während der Verfestigung war so klein wie 5°C. Die Ergebnisse sind in Tabelle
1 gezeigt.
Beispiel 2
Zu 1 kg 1,2-Bis(&bgr;-epithiopropylthio)propan wurden 3 g 2-Diethylaminoethanol
als Katalysator in einem Becherglas gemischt, und die Mischung wurde bei Raumtemperatur
gerührt, um eine homogene Flüssigkeit zu bilden. Zu der erhaltenen Flüssigkeit wurden
50 g Phenol und 25 g Cresol hinzugesetzt und mit der Flüssigkeit homogen gemischt.
Die hergestellte Mischung wurde bei 30°C in einem Ofen stehen gelassen, während
die Temperatur der Mischung weiter gemessen wurde. Die Ergebnisse sind in Tabelle
1 gezeigt.
Beispiel 3
Zu 1 kg 1,1,1-Tris(&bgr;-epithiopropyithiomethyl)propan wurden 3 g
2-Diethylaminoethanol als Katalysator in einem Becherglas gemischt, und die Mischung
wurde bei Raumtemperatur gerührt, um eine homogene Flüssigkeit zu bilden. Zu der
erhaltenen Flüssigkeit wurden 50 g Phenol und 50 g Cresol hinzugesetzt und mit der
Flüssigkeit homogen vermischt. Die hergestellte Mischung wurde bei 30°C in einem
Ofen stehen gelassen, während die Temperatur der Mischung weiter gemessen wurde.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
Beispiele 4 bis 9
Die gleichen Vorgehensschritte wie jene, die in Beispiel 2 durchgeführt
wurden, wurden vorgenommen, außer dass in Tabelle 1 gezeigte Zusammensetzungen anstelle
von 1 kg 1,2-Bis(&bgr;-Epithiopropylthio)propan verwendet wurden und in Tabelle
1 gezeigte Substanzen wurden anstelle von 50 g Phenol und 25 g Cresol verwendet.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
Vergleichsbeispiel 1
Zu 1 kg Bis(&bgr;-methyl-&bgr;-epithiopropyl)ether wurden 3 g 2-Diethylaminoethanol
als Katalysator in einem Bechergias gemischt, und die Mischung wurde bei Raumtemperatur
gerührt, um eine homogene Flüssigkeit zu bilden. Die hergestellte Flüssigkeit wurde
bei 30°C in einem Ofen stehen gelassen, während die Temperatur der Flüssigkeit
weiter gemessen wurde. Nach 20 Stunden wurde die Flüssigkeit schnell verfestigt,
und das erhaltene feste Material war verfärbt. Die maximale Zunahme in der Temperatur
während der Verfestigung lag bei 200°C oder mehr. Die Ergebnisse sind in Tabelle
2 gezeigt.
Vergleichsbeispiel 2
Die gleichen Arbeitsschritte wie jene, welche in Beispiel 1 durchgeführt
wurden, wurden nachvollzogen, außer dass 75 g Toluol anstelle von 75 g Phenol verwendet
wurden. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
Tabelle 1Tabelle 2
Anspruch[de]
Verfahren zur Entsorgung einer Verbindung mit Epithiogruppen, welches das Hinzusetzen
einer sauren Substanz zu einer Mischung, umfassend die Verbindung und einen Katalysator
zur Härtung der Verbindung, und zur Verfestigung der Mischung, umfasst, wobei die
Epithiogruppe durch die folgende Formel (1) angegeben wird:
worin R1 für eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen
steht, R2, R3 und R4 für jeweils ein Wasserstoffatom
oder eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen stehen, Y für S
oder O steht und n 0 oder 1 bedeutet.
Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem die saure Substanz eine saure organische
Verbindung ist,
Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, bei dem die saure Substanz eine
Verbindung mit einer phenolischen Hydroxylgruppe ist,