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Dokumentenidentifikation DE69913136T2 02.09.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001084041
Titel IDENTIFIKATIONSDOKUMENT MIT EINER BEDRUCKUNG IN REDUZIERTEM MASSTAB
Anmelder Digimarc ID Systems, LLC, Tualatin, Oreg., US
Erfinder REDMOND, D., James, Ft. Wayne, US;
DEPREY, E., Dawn, Ft. Wayne, US
Vertreter PAe Splanemann Reitzner Baronetzky Westendorp, 80469 München
DE-Aktenzeichen 69913136
Vertragsstaaten DE, FR, GB, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 02.06.1999
EP-Aktenzeichen 999552466
WO-Anmeldetag 02.06.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/US99/12282
WO-Veröffentlichungsnummer 0099062725
WO-Veröffentlichungsdatum 09.12.1999
EP-Offenlegungsdatum 21.03.2001
EP date of grant 26.11.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.09.2004
IPC-Hauptklasse B42D 15/10

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Identifikationsdokumente, und insbesondere die Verwendung von Druck in vermindertem Maßstab bei solchen Dokumenten, um Änderungen oder Fälschungen der Ausweise zu verhindern.

Es sind eine große Anzahl von Dokumenten bekannt, die allgemein verwendet werden, um einzelne Personen oder Objekte zu identifizieren, oder die einen finanziellen Wert darstellen oder übermitteln. Zwei Beispiele von häufig verwendeten Identifikationsdokumenten sind Führerscheine und Angestelltenausweise. Identifikationsdokumente können auch für Objekte verwendet werden. Derartige Dokumente können verwendet werden, um klarzustellen, dass ein Objekt untersucht wurde, den Zoll passiert hat oder andere Eigenschaften aufweist, die seinen Wert beeinflussen. Beispielsweise kann ein Identifikationsdokument verwendet werden, um die Herkunft eines Kunstgegenstandes oder die Abstammung eines Tieres klarzustellen. Dokumente können auch auf dem Finanzmarkt als Geldorder oder Aktienzertifikate verwendet werden.

Der Wert dieser Dokumente stellt einen Anreiz dar, diese unrechtmäßig zu ändern oder zu fälschen. Es bestehen eine große Anzahl von Mitteln, sowohl einfacher als auch komplizierter Art, um die Änderung und Fälschung dieser Dokumente zu verhindern.

Eine relativ einfache und kostengünstige Art von Identifikationsausweisen für eine Person enthält typischerweise geschriebenen Text, der sich auf die mit dem Ausweis identifizierte Person bezieht, wie den Namen der Person, Adresse, Geburtsdatum und eine Identifikationsnummer wie Führerschein-, Sozialversicherungs- oder eine andere einzigartige Seriennummer. Der Ausweis kann auch Informationen über die physischen Eigenschaften der Person wie Haarfarbe, Augenfarbe, Größe und Gewicht aufweisen und kann die Unterschrift und Fotografie der Person tragen.

Diese Ausweise sind jedoch nicht absolut fälschungssicher, und es ist nicht ungewöhnlich, dass Personen versuchen, solche Dokumente zu verändern, indem ein Teil des auf dem Ausweis zu findenden gedruckten Textes geändert oder eine andere Fotografie eingesetzt wird. Beispielsweise können Veränderungen des Geburtsdatums auf solchen Ausweisen von Minderjährigen gemacht werden, die illegal Alkohol kaufen wollen, oder diese Personen können versuchen, ihre Fotografie auf einem Ausweis, der eine ältere Person identifiziert, auszutauschen.

Um solche Fälschungsversuche und die Herstellung von gefälschten Ausweisen zu verhindern, können Identifikationsausweise verschiedene, gut bekannte Sicherungsverfahren anwenden. Beispielsweise kann ein Ausweis Elemente enthalten, die schwierig zu replizieren sind, wie Hologramme. Die Ausweise können auch aus einem Material gebildet werden, welches beim Versuch einer Fälschung des Ausweises zerstört wird. Die Ausweise können auch Mittel der Datenaufzeichnung verwenden, die von einem menschlichen Betrachter nicht direkt ersichtlich sind, wie magnetisch aufgezeichnete oder Strichcode-Daten. Diese aufgezeichneten Daten können auch verschlüsselt werden, um eine weitere Sicherheit zu gewährleisten. Ebenfalls kann Mikrodruck verwendet werden, der ohne Vergrößerung nicht leicht gelesen werden kann und welcher häufig bei Papiergeld verwendet wird. Die Schwierigkeit, den mikrogedrucktgen Text wahrheitsgetreu wiederzugeben, verhindert die Herstellung von gefälschten Dokumenten. Ein kurzer Überblick über verschiedene dieser Verfahren ist in der US-A-5,284,364 zu finden. Zusätzlich beschreibt die FR-A-440 078 ein Sicherheitsmerkmal für Papiergeld, welches Daten mit einem signifikant kleineren Maßstab an einer bestimmten Stelle mit ausreichendem Kontrast und in einer einziger. Farbe wiedergibt, um sie sichtbar zu machen.

Diese Maßnahmen stellen unterschiedliche Sicherheitsebenen gegenüber Fälschungen dar. Im Allgemeinen stellen die komplizierteren Maßnahmen einen höheren Sicherheitsgrad bereit, allerdings zu einem größeren Kostenfaktor.

Die vorliegende Erfindung stellt eine kostengünstige Maßnahme bereit, um die Fälschungssicherheit eines Identifikationsdokumentes zu erhöhen.

In einer Ausführungsform umfasst die Erfindung ein Identifikationsdokument, enthaltend gedruckte Merkmale, die Informationen enthalten, die spezifisch für eine bestimmte Person sind, und in einem Maßstab, der es ermöglicht, dass die Information leicht gelesen werden kann, und wobei die gleiche spezifische personenbezogene Information auf dem Identifikationsdokument an einer zweiten Stelle in einem wesentlich kleineren Maßstab gedruckt ist. Die an der zweiten Stelle gedruckte Information kann entweder das erste gedruckte Merkmal in einem kleineren Maßstab grafisch wiedergeben oder sie kann die gleiche Information in grafisch unterschiedlicher Weise darstellen.

Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass Veränderungen des in einem großen Maßstab auf dem Dokument gedruckten Merkmals, das an einer anderen Stelle in mikrogedrucktem Text dupliziert wurde, durch einen Vergleich des Textes im großen Maßstab mit dem mikrogedruckten Text im kleinen Maßstab aufgedeckt werden können. Dies stellt eine kostengünstige Methode bereit, um Veränderungen des Textes im großen Maßstab bei diesen Dokumenten zu verhindern.

Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass durch den Mikrodruck personenbezogener spezifischer Informationen auf dem Identifikationsdokument die Herstellung von gefälschten Ausweisen verhindert wird. Wenn beispielsweise identischer mikrogedruckter Text auf alle Dokumente aufgebracht wird, kann ein Fälscher, der in der Lage ist, den mikrogedruckten Text zu reproduzieren, eine große Anzahl von gefälschten Dokumenten mit diesem mikrogedruckten Text herstellen. Wenn jedoch der mikrogedruckte Text von Dokument zu Dokument unterschiedlich ist, muss der Fälscher eine Anzahl verschiedener mikrogedruckter Textvorlagen reproduzieren, damit er eine große Anzahl von gefälschten Dokumenten mit ausreichenden Unterschieden herstellen kann, ohne entdeckt zu werden.

Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass sich die in kleinem Maßstab gedruckten Merkmale an mehr als einer Stelle auf dem Dokument befinden kann. Der öffentliche Verkehr kann über die Verwendung einer der Stellen informiert werden, während mindestens eine Stelle vertraulich behandelt wird. Auf diese Weise wirkt die bekannte Stelle als Abschreckung gegenüber denjenigen, die eine Veränderung oder Fälschung des Dokumentes erwägen, während die vertrauliche Stelle von denen, die tatsächlich diese Aktivität ausführen, übersehen werden kann. Auf diese Weise kann ein Gleichgewicht zwischen dem Vorteil einer Bekanntmachung, die vor unerlaubten Handlungen abschreckt, und einer Vertraulichkeit, die die Entdeckung solcher Handlungen erleichtern kann, erreicht werden. Alternativ kann die Verwendung von mikrogedrucktem Text vollständig vertraulich gehalten oder vollständig publik gemacht werden, um einen dieser beiden Vorteile maximal auszunutzen.

Die vorstehend genannten und andere Merkmale und Vorteile der Erfindung, sowie die Weise, auf die sie erreicht werden können, wird unter Bezugnahme auf die nachstehende Beschreibung einer Ausführungsform der Erfindung zusammen mit den begleitenden Zeichnungen besser ersichtlich und trägt zum Verständnis der Erfindung bei. Hierbei stellen dar:

1 ist eine Ansicht eines erfindungsgesmäßen Ausweises.

1A ist eine vergrößerte Ansicht des Bereichs 1A des in 1 dargestellten erfindungsgemäßen Ausweises;

1B ist eine vergrößerte Ansicht des Bereichs 1B des in 1 dargestellten erfindungsgemäßen Ausweises;

1C ist eine vergrößerte Ansicht des Bereichs 1C des in 1 dargestellten erfindungsgemäßen Aufweises;

1D ist eine vergrößerte Ansicht des Bereichs 1D des in 1 dargestellten erfindungsgemäßen Ausweises;

2 ist ein Blockdiagramm einer Vorrichtung zur Herstellung erfindungsgemäßer Ausweise.

3 ist ein Fließbild der Software und des Verfahrens, das zur Ausführung der Erfindung verwendet werden kann.

Gleiche Bezugszeichen bezeichnen gleiche Teile in den verschiedenen Ansichten. Obwohl die Zeichnungen eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellen, sind die Zeichnungen nicht notwendigerweise maßstabsgetreu und einige Merkmale können hervorgehoben oder vereinfacht dargestellt sein, um die vorliegende Erfindung deutlich zu veranschaulichen und zu erklären. Das hier angegebene Beispiel bezieht sich auf eine erfindungsgemäße Ausführungsform zur Veranschaulichung und soll nicht eine umfassende Darstellung der Erfindung sein oder den Bereich der Erfindung beschränken.

Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen und insbesondere auf 1 ist ein Ausweis 10 dargestellt. In der dargestellten Ausführungsform ist der Ausweis 10 ein Führerschein und enthält eine Anzahl von Informationen, einschließlich Name und Adresse 12, Fotografie 14, Unterschrift 16, Geburtsdatum 18, Führerscheinnummer 20 und Organspendebereitschaft 22 der durch den Ausweis identifizierten bestimmten Person.

Die auf dem Ausweis gedruckte Information ist entweder eine allen Ausweisen gemeinsame Information, z. B. der Name des den Führerschein ausstellenden Staates, oder eine Information, die sich spezifisch auf das einzelne Dokument (wie eine Seriennummer) oder auf die mit dem Ausweis identifizierte Einzelperson oder das Objekt bezieht. Die letztgenannte individuell spezifische Information kann oder auch nicht Information sein, die für die Person einzigartig ist.

Der Unterschied zwischen individuell spezifischer und einzigartiger Information wird durch die Unterschiede der Informationen veranschaulicht, die auf dem abgebildeten Ausweis 10 dargestellt sind. Die Organspendebereitschaft der identifizierten Person ist eine individuell spezifische Information, da es die Organspendebereitschaft der identifizierten Person angibt. Bei einem Ausweissystem mit einer großen Anzahl identifizierter Personen wird es jedoch eine große Anzahl von Personen mit der gleichen Organspendebereitschaft geben, beispielsweise "Y" (für Yes oder Ja) für Personen, die sich zu einer Organspende bereit erklärt haben. Die Information über die Organspendebereitschaft ist daher nicht einzigartig für die Person. In gleicher Weise ist das Geburtsdatum einer Person eine individuell spezifische Information aber es ist nicht wahrscheinlich, dass diese Information einzigartig für die identifizierte Person ist. Jedoch haben keine zwei Personen auf ihrem Ausweis 10 die gleiche Führerscheinnummer. Die Führerscheinnummer ist daher eine Information, die für die einzelnen Person oder den Ausweis einzigartig ist.

Die abgebildete Ausführungsform des Ausweises 10 beinhaltet auch ein "Geisterbild" 30 der Fotografie 14 auf dem Ausweis, welches mit Information bedruckt sein kann. Das "Geisterbild" ist ein Duplikat der Fotografie 14, wird aber in wesentlich schwächerem Farbton abgedruckt, so dass ein mit dunklerer Farbe über dem "Geisterbild" gedruckter Text leicht gelesen werden kann. Die Verwendung eines "Geisterbildes" erschwert es einer Person, die den Ausweis einer anderen Person erhalten hat, ihre eigene Fotografie 14 auf dem Ausweis anzubringen. Ein Vergleich der Fotografie 14 mit dem "Geisterbild" 30 macht einen Austausch sofort kenntlich.

Das Drucken über einem "Geisterbild" erschwert es auch, den Text zu ändern, indem der ursprüngliche Text ausgelöscht und ein anderer Text eingefügt wird, da derartiges auslöschen und ersetzen wahrscheinlich auch das "Geisterbild" in einer Weise löscht, die mit dem Auge erkannt werden kann.

Sowohl Name und Adresse 12, Geburtsdatum 18, Fotografie 14 als auch andere auf dem Ausweis enthaltene Informationen sind in einem Maßstab gedruckt, der ausreichend groß ist, damit eine den Ausweis betrachtende Person diesen gedruckten Text ohne Vergrößerung lesen kann. Die gedruckten Gegenstäne auf dem Ausweis 10 umfassen jedoch auch mikrogedruckte Gegenstände, die in einem zweiten, wesentlich kleineren Maßstab, gedruckt sind. Auf dem abgebildeten Ausweis 10 enthält dieser im kleinen Maßstab gedruckte Text die letzten beiden Zahlen des Jahres 24, 25, in dem die Person geboren wurde, das vollständige Geburtsdatum 26 der Person, und den Namen des Staates 28. Der im kleinen Maßstab gedruckte Text 24, 25, 26, 28 ist in einem Maßstab gedruckt, beispielsweise Schriftgröße 2, der von vielen Leuten ohne Hilfe gelesen werden kann, wobei aber der Text vergrößert werden muss, damit er mit ausreichender Klarheit gelesen werden kann. Alternativ kann der Text auch in noch kleinerem Maßstab gedruckt werden, beispielsweise Schriftgröße 1, so dass der Text für den größten Anteil der Personen vergrößert werden muss, um durch den Betrachter mit zum Lesen ausreichender Klarheit aufgelöst zu werden.

Wie aus 1 ersichtlich ist, sind die letzten zwei Zahlen des Geburtsjahrs der identifizierten Person 25 auf dem Ausweis 10 in Mikrodruck an Stelle des Punktes hinter den Initialen des den Identifizierungsausweis 10 ausstellenden Beamten aufgebracht. Das Geburtsjahr der Person ist auch an einer anderen, mit dem Bezugszeichen 18 versehenen Stelle auf dem Ausweis im großen Maßstab aufgedruckt. Ein zweiter mikrogedruckter Text 26 des Geburtsjahrs der Person befindet sich an einer weiteren Stelle des Dokuments über einem grafischen Element; diese Stelle ist ebenfalls in einem Abstand von dem Text im großen Maßstab, der die gleiche Information wiedergibt, angeordnet.

Es können auch längere Zeichenketten mikrogedruckten Textes eingesetzt werden. Beispielsweise befindet sich ein mikrogedruckter Text 28 des vollständigen Geburtsdatums innerhalb des Staatsemblems 27. Zusätzlich zu der mikrogedruckten individuell spezifischen Information, d. h. Geburtsjahr und Geburtsdatum der Person 24, 25 und 26, wird auch Information, die allen Ausweisen gemeinsam ist, auf dem Ausweis 10 mikrogedruckt. In der abgebildeten Ausführungsform ist die gemeinsame mikrogedruckte Information 28 der Name des ausgebenden Staates.

Ein Mikrodruck allen Ausweisen gemeinsamer Information trägt zum Abschrecken einer Fälschung der Ausweise bei, indem es die Duplizierung der Ausweise erschwert. Dieser mikrogedruckte gemeinsame Text verhindert jedoch nicht die Änderung individuell spezifischer Information auf einem gültig ausgegebenen Ausweis. Ein Mikrodruck von individuell spezifischer Information, die am ehesten geändert wird, trägt zum Abschrecken vor und Auffinden von diesen Änderungen bei, indem der Text im großen Maßstab mit dem schwieriger zu ändernden Text im kleinen Maßstab verglichen wird. Eine besondere individuell spezifische Information, die häufig geändert wird, ist das Geburtsjahr der identifizierten Person. Führerscheine werden häufig benutzt, um das Alter von Personen zu kontrollieren, die Alkohol einkaufen, und es kommt vor, dass minderjährige Personen ihr Geburtsjahr auf dem Führerschein ändern, damit sie illegal Alkohol einkaufen können.

In letzter Zeit sind Drucker, die in der Lage sind, Text in sehr kleinem Maßstab wiederzugeben, gut erhältlich; diese können verwendet werden, um kostengünstig Identifizierungsausweise mit Text in kleinem Maßstab, der von Ausweis zu Ausweis unterschiedlich ist, herzustellen. Die Verwendung dieser Drucker erleichtert die Herstellung eines Ausweises 10. Diese Ausrüstungen können auch bei dem Versuch verwendet werden, einen bestehenden Ausweis 10 zu ändern. Um einen bestehenden Ausweis 10 zu ändern, kann jedoch der mikrogedruckte Text nicht einfach auf einen leeren Ausweis gedruckt werden. Im Gegensatz dazu muss, um ein Dokument zu ändern, der Ursprungstext im kleinen Maßstab entfernt und anschließend neuer Text im kleinen Maßstab auf dem bestehenden Ausweis an der genauen Stelle und mit der gleichen Orientierung wie der entfernte ursprüngliche Text im kleinen Maßstab reproduziert werden. Solche Änderungen stellen bedeutende praktische Hindernisse für diejenigen dar, die die Änderung von Information, die an anderer Stelle auf dem Ausweis im kleinen Maßstab wiedergegeben ist, in Betracht ziehen. Der Mikrodruck von individuell spezifischer Information auf einem Identifikationsausweis bei der Herstellung des Ausweises ist daher relativ kostengünstig und gleichzeitig ein bedeutsames Hindernis für die Änderung dieser Information.

Die Verwendung von mikrogedrucktem Text kann der breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht oder vertraulich gehalten werden. Beide Ansätze haben Vorteile. Die Bekanntgabe der Verwendung von solchem Text kann eine abschreckende Wirkung haben. Wenn die Verwendung von solchem Text vertraulich gehalten wird, kann die Entdeckung von Änderungen und gefälschten Dokumenten erleichtert werden, wenn die Fälscher nicht versuchen, den mikrogedruckten Text zu ändern oder zu fälschen. Alternativ kann bei der Verwendung von mikrogedrucktem Text an zwei Stellen und Bekanntgabe von nur einer Stelle die die Ausweise ausgebende Behörde versuchen, die Vorteile beider Ansätze auszunützen.

Die im zweiten, kleineren Maßstab gedruckte Information kann auch verschlüsselt werden, so dass die im kleinen Maßstab wiedergegebene Information die gleiche Information wie die im großen Maßstab wiedergegebene Information beinhaltet, aber visuell keine identische Reproduktion der Information im großen Maßstab ist. Bei Textgegenständen kann die Information im kleinen Maßstab auch mit einem anderen Schrifttyp als die Information im großen Maßstab gedruckt werden. Werden verschiedene Schrifttypen verwendet und wird die Information nicht verschlüsselt, ist der Text im kleinen Maßstab ebenfalls keine visuell identische Reproduktion der Information im großen Maßstab. In Ausführungsformen, bei denen die Information im kleinen Maßstab jedoch verschlüsselt oder mit einem anderen Schrifttyp dargestellt ist, hat die Information im kleinen Maßstab trotzdem den gleichen zugrunde liegenden Informationsinhalt wie die Information im großen Maßstab, aber so, dass sie keine grafische Reproduktion der Information im großen Maßstab ist.

Obwohl in den Zeichnungen nur eine beispielhafte Ausführungsform eines Identifikationsausweises dargestellt ist, erkennt der Fachmann, dass die offenbarte Erfindung nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt ist. Beispielsweise können die Führerscheinnummer, die Sozialversicherungsnummer oder der Name des Ausweisinhabers statt oder zusätzlich zu dem Geburtsdatum im kleinen Maßstab wiedergegeben werden. Die vorliegende Erfindung kann auch für Angestelltenausweise verwendet werden, wobei die Angestelltennummer der Person, deren Sicherheitseinstufung oder andere individuell spezifische Information im kleiner Maßstab wiedergegeben werden kann.

Unter Bezugnahme auf 2 ist eine mögliche Anordnung einer Vorrichtung zum Herstellen von Ausweisen mit für den Ausweis spezifischem mikrogedruckten Text in stark schematischer Form dargestellt. Die dargestellte Vorrichtung umfasst eine Digitalkamera 32 zur Aufnahme eines Bildes der im Ausweis 10 identifizierten Person, eine Digitalisierungsvorrichtung 34, um die analoge Information in eine digitale Information umzuwandeln, einen Mikrocomputer 36, eine Dateneingabevorrichtung 38 und eine Druckvorrichtung 40. Die dargestellte Vorrichtung kann verschiedene Formen annehmen und unterschiedliche Bestandteile verwenden, je nach dem Typ von Information, der auf das Identifikationsdokument gedruckt werden soll. Beispielsweise ist keine Kamera notwendig, wenn das Dokument kein fotografisches Bild enthalten soll.

Die Digitalkamera 32 ist eine übliche Digitalkamera; es sind viele geeignete Kameras erhältlich und im Stand der Technik bekannt. Die Vorrichtung 34 kann ein Scanner sein, um das Bild der Unterschrift oder eines Fingerabdrucks der identifizierten Person, eine analoge Fotografie und/oder andere identifizierende Informationen zu digitalisieren. Alternativ kann die Vorrichtung 34 eine Vorrichtung darstellen, die die Unterschrift, den Fingerabdruck und/oder die andere identifizierende Information direkt digitalisiert. Die Dateneingabevorrichtung 38 kann eine Tastatur sein, um individuell spezifische Information wie Name, Adresse, Geburtsdatum usw. der identifizierten Person einzugeben.

Der Mikrocomputer 36 ist ein üblicher PC mit einem üblichen Mikroprozessor und dem von Intel hergestellten bekannten Pentium Chip. Der Mikrocomputer 36 empfängt, speichert und verarbeitet die digitalen Bilder und Daten und erzeugt anschließend eine Ausgabe, die an die Druckvorrichtung 40 weitergeleitet wird.

Der Fachmann auf dem Gebiet erkennt, dass anstelle der Verwendung eines getrennten PC eine große Vielzahl von Alternativen, die einen Netzwerk-Server oder mit einem oder mehreren der anderen Teile der dargestellten Vorrichtung integrierte Mikroprozessoren verwenden, eingesetzt werden kann, un das gleiche Ergebnis wie die dargestellte Ausführungsform zu erbleichen.

Der Computer 36 beinhaltet auch Speichermedien, auf denen Computerprogramme gespeichert werden können, um die digitale Information der Vorrichtungen 32, 34 und 38 zu empfangen, die Information zu verarbeiten und digitale Information auszugeben, die von der Druckvorrichtung 40 verarbeitet wird, um das Identifikationsdokument 10 zu erzeugen. Die auf dem Computer 36 gespeicherten Programme können einen Vordruck eines Identifikationsausweises beinhalten, zu dem vor der Erzeugung des Identifikationsdokumentes 10 für diesen Ausweis spezifische Information hinzugefügt wird.

Vor dem Einfügen ausweisspezifischer Information in den Vordruck muss das Layout oder der Vordruck des Ausweises erstellt werden.

Mit der vorliegenden Erfindung kann eine sehr große Anzahl an unterschiedlichen Dokumentvorlagen verwendet werden. Ein veranschaulichendes Verfahren zur Erstellung eines Identifikationsdokuments ist, zunächst einen grafischen Hintergrund für das Dokument zu erstellen und zu digitalisieren. Dieses kann mit Hilfe eines üblichen "Desktop Publishing" Software-Programms geschehen.

3 zeigt ein Fließbild, das ein Verfahren wiedergibt, das bei der Umsetzung der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann. Einige der spezifischen Software-Programme, die bei der Ausführung der Erfindung verwendet werden können, umfassen EPISUITE von G & A Imaging, Ltd. (Hull, Quebec, Kanada); Identifier for Windows von Imaging Technology Corp. (Hudson, Massachusetts, USA); und IDS 7100 von NBS Imaging Systems Inc. (Fort Wayne, Indiana, USA).

Die Hintergrund-Grafik beinhaltet vorzugsweise mehrere mittlere Farbtöne wie grau oder hellblau, die verwendet werden können, um den Text im kleinen Maßstab zu "verbergen". Anschließend wird die Hintergrund-Grafik zusammen mit variablen Textfeldern, die in bestimmten Bereichen auf der Hintergrund-Grafik platziert werden, in ein Software-Programm importiert, um ein Ausweis-Layout oder einen Ausweis-Vordruck zu erstellen. Zusätzlich zu den üblichen Textfeldern im großen Maßstab, die Informationen wie den Namen des Ausweisinhabers und das Geburtsdatum umfassen, sollten diese Textfelder relativ dunkel getönte Textgegenstände mit einer Schriftgröße von 2 oder 3 Punkt oder kleiner enthalten, die auf dem Bereich der mittleren Farbtöne der zuvor erstellten Hintergrund-Grafik platziert werden. Der dunkle Text auf Hintergrund im mittlerem (oder hellem) Farbton erlaubt das Lesen des Textes, während der Kontrast zwischen dem dunklen Text und dem Hintergrund minimiert wird. In ähnlicher Weise kann hell getönter Text auf einen Hintergrund mit dunklerer Farbtönung aufgebracht werden. Die Verringerung des Kontrastes zwischen dem Text im kleinen Maßstab und dem Hintergrund verringert die Möglichkeit, dass den Ausweis betrachtende Personen den Text im kleinen Maßstab erkennen und "verbirgt" daher den Text in der Hintergrundfarbe. Bei dem Ausweis 10 wird das "Verbergen" des Textes beispielhaft durch den Text im kleinen Maßstab 24 erklärt, der aus zwei dunkel getönten Zahlen besteht, die über einer Hintergrundfarbe 23 mit mittlerem Farbton gedruckt sind.

Ein weiteres Verfahren, den Text im kleinen Maßstab visuell unauffällig zu machen, besteht darin, den Text im kleinen Maßstab innerhalb eines komplexen grafischen Bilde; zu platzieren. Auf diese Weise werden die durch den Text im kleinen Maßstab erzeugten Unterbrechungen von Tönung und Färbung von anderen Unterbrechungen von Tönung und Färbung, die durch das umgebende und darunter liegende Bild erzeugt werden, umgeben und verborgen. Bei dem Ausweis 10 ist ein Beispiel dafür die Platzierung des Textes im kleinen Maßstab 26 innerhalb des Staatsemblems 27.

Der Text im kleinen Maßstab kann auch auf einen Teil des Ausweises gedruckt werden, der keine Hintergrundfarbe enthält, wie durch die zwei Punkte 25 auf dem Ausweis 10 veranschaulicht wird. Durch die Platzierung von Text im kleinen Maßstab auf einem klaren oder hellen Hintergrund wird der Text auffälliger und ist leichter zu lesen, wenn die Richtigkeit des Textes im großen Maßstab bestätigt werden soll.

Bei der Erstellung von Ausweisen für einzelne Ausweisinhaber wird die individuell spezifische Information in die geeigneten Textfelder auf dem Ausweisvordruck eingegeben und der erstellte Identifikationsausweis wird an die Druckvorrichtung weitergeleitet, die eine Papierkopie des Ausweises erzeugt.

Drucker, die Text im kleinen Maßstab drucken können, sind im Stand der Technik gut bekannt. Beispielsweise stellen NISCA, Hitachi, DataCard und Atlantek thermale Farbdiffusions-Übertragungsdrucker mit 12 dpm (d. h. Punkten pro Millimeter) oder 300 dpi (d. h. Punkten pro Inch) her, die verwendet werden können, um Text im kleinen Maßstab in im Sand der Technik bekannter Weise zu drucken. Indigo, eine niederländische Gesellschaft, stellt einen digitalen Offset-Drucker unter dem Handelsname E-Print 1000 her, der dem Fachmann bekannt ist und zur Ausführung der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann.

Wie vom Fachmann auf dem Gebiet erkannt werden kann, können anstelle von Druckern auch Laser-Farbkopierer hoher Qualität zur Erzeugung der Identifikationsausweise verwendet werden. Beispielsweise stellen sowohl Canon als auch Xerox Laser-Farbkopierer her, die in der Lage sind, die vorliegende Erfindung in im Stand der Technik bekannter Weise auszuführen. Wie digitale Drucker haben diese Kopierer ein digitales Interface, mit dem sie digitale Daten empfangen und daraus eine Papierkopie erstellen können.

Durch eine Druckvorrichtung, die Bilder mit einer Auflösung von 12 dpm (300 dpi) und bis zu 8 dpm (200 dpi) erzeugt, kann der Text im kleinen Maßstab auf eine Schriftgröße von 2 Punkt (2/72 inch; 0,07 cm) verkleinert und noch klar und lesbar gedruckt werden. Mit Druckervorrichtungen höherer Auflösung, wie Drucker mit einer Auflösung von 32 dpm (800 dpi) kann die Größe des Textes auf einen noch kleineren Maßstab verkleinert und der Text noch klar und lesbar gedruckt werden.

Es ist auch vorgesehen, dass der Ausweis 10 komplexere Bilder enthält, die auf einen kleinen Maßstab verkleinert werden. Beispielsweise kann eine Unterschrift oder Fotografie der identifizierten Person digital maßstabsgetreu verkleinert und auf dem Ausweis 10 reproduziert werden. Komplexere Bilder erfordern jedoch eine kompliziertere Software, um das Bild in geeigneter Weise zu verkleinern, sowie Druckervorrichtungen mit höherer Auflösung, um das komplexe Bild klar und lesbar wiederzugeben, was beides die Herstellungskosten von Dokumenten mit solchen maßstabsverkleinerten komplexen Bildern erhöht.

Farbdruckvorrichtungen verwenden häufig Bänder mit Einsätzen für nur eine begrenzte Anzahl von Farben, daher müssen mehrere Durchgänge gedruckt werden, um verschiedene Farben an einer bestimmten Stelle zu drucken, damit bestimmte Farben durch die entstehende Kombination erzeugt werden. Durch Aufnahme eines Einsatzes für die Farbe, die zum Drucken des Textes im kleinen Maßstab verwendet wird (beispielsweise schwarz) wird zum Drucken des Textes im kleinen Maßstab nur ein Durchgang erforderlich, was die Probleme eines korrekten Einzugs der Ausweisvorlage in den Drucker, um die verschiedenen Farben genau übereinander zu drucken und so die Endfarbe des Textes im kleinen Maßstab zu erzeugen, verringert.

Die Ausweisvorlage, auf die der Ausweis 10 gedruckt wird, kann ein Polyvinylchlorid (PVC), Polyester, Polyrcarbonat, Polyolefin (wie die unter dem eingetragenen Handelsnamen Teslin von PPG, Pittsburgh, Pennsylvania, USA, hergestellte Vorlage auf Polyolefinbasis), oder ein anderes geeignetes Material sein. Es ist möglich, allen Ausweisen dieser Ausweisvorlage gemeinsame Druckgegenstände vorzudrucken, bevor individuell spezifische Daten auf die Ausweisvorlage aufgedruckt werden. Im Allgemeinen wird es jedoch vorgezogen, den gesamten Ausweis gleichzeitig zu drucken.

Die Vorrichtung zum Drucken der Ausweise kann sich an einer einzigen Stelle befinden, oder Anteile der Vorrichtung können sich an einer zentralen Stelle befinden. Wenn verschiedene Stellen miteinander verbunden werden müssen, können Informationen zwischen den verschiedenen Teilen der Anlage über ein Netzwerk, eine Telekommunikationsverbindung oder andere bekannte Datentransfermittel übertragen werden.

Während die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf einen Identifikationsausweis offenbart und veranschaulicht wurde, kann sie auch abgeändert und für andere wertvolle Dokumente verwendet werden. Beispielsweise kann sie für Scheck, und andere Verhandlungsinstrumente oder sogar für Papiergeld verwendet werden, indem einzigartige Seriennummern für die Dokumente verwendet und die Seriennummer des Instruments auf dem Dokument (und/oder der Betrag einer Postanweisung oder eines registrierten Schecks) mikrogedruckt wird. Es ist vorgesehen, dass bei Anwendung eines solchen Systems bei so wertvollen Dokumenten auf breiter Basis automatische Erkennungsvorrichtungen eingesetzt werden, die eine OCR-Technologie (optical character recognition; optische Erkennung der Darstellung) zum Lesen und Vergleichen der gedruckten Gegenstände im großen und im kleinen Maßstab verwenden.


Anspruch[de]
  1. Identifikationsdokument, umfassend:

    einen ersten gedruckten Gegenstand, welcher an einer ersten Stelle auf dem Dokument angeordnet ist und einen ersten Maßstab aufweist, der es ermöglicht, dass der erste gedruckten Gegenstand von einem Betrachter ohne Vergrößerung wahrgenommen werden kann;

    einen zweiten gedruckten Gegenstand, der den ersten gedruckten Gegenstand wiedergibt, und der an einer zweiten Stelle in einem zweiten Maßstab auf dem Dokument angeordnet ist, wobei der zweite Maßstab wesentlich kleiner als der erste Maßstab gewählt ist und die zweite Stelle von der ersten Stelle beabstandet ist, und wobei weiter die zweite Stelle ein graphisches Element aufweist, wodurch der erste und der zweite gedruckte Gegenstand an mindestens zwei verschiedenen und getrennten Stellen auf dem Dokument gedruckt sind; und der weiter eine zweite Farbe aufweist, wobei die zweite Farbe so gewählt ist, dass an der zweiten Stelle der Kontrast zwischen der zweiten Farbe und dem Hintergrund minimiert ist, wobei durch den minimierten Kontrast allgemein der zweite gedruckte Gegenstand vor dem bloßen Auge camoufliert wird;

    worin der zweite gedruckte Gegenstand von einem Betrachter ohne Vergrößerung des zweiten Gegenstands nicht klar wahrgenommen (resolved) werden kann; und

    worin der erste und der zweite gedruckte Gegenstand Informationen zur Identifizierung beinhalten.
  2. Identifikationsdokument nach Anspruch 1, worin der zweite gedruckte Gegenstand aus einem in einer einzigen Farbe wiedergegebenen Text besteht.
  3. Identifikationsdokument nach Anspruch 1, worin der zweite gedruckte Gegenstand aus einem relativ dunkel gefärbten Text besteht, der auf einer Hintergrundfarbe aufgedruckt ist, die weniger dunkel als der Text gefärbt ist, oder aus einem relativ hell gefärbten Text besteht, der auf einer Hintergrundfarbe aufgedruckt ist, die dunkler als der Text gefärbt ist.
  4. Identifikationsdokument nach Anspruch 1, worin das Dokument eine bestimmte Person identifiziert und der erste und der zweite gedruckte Gegenstand spezifisch für die identifizierte Person sind.
  5. Identifikationsdokument nach Anspruch 1, worin der erste und der zweite gedruckte Gegenstand alphanumerische Zeichen enthalten, vorzugsweise mindestens zwei Zahlen des Geburtsjahrs der in dem Dokument identifizierten Person.
  6. Identifikationsdokument nach Anspruch 1, worin der zweite gedruckte Gegenstand eine graphische Wiedergabe des ersten gedruckten Gegenstands ist.
  7. Ein System von fälschungssicheren Identifikationsdokumenten, wobei das System umfasst:

    eine Vielzahl von Identifikationsdokumenten, wobei jedes Identifikationsdokument Informationen enthält, die spezifisch für die bestimmte Person sind, die mit dem Identifikationsdokument identifiziert wird;

    jedes der Identifikationsdokumente einen ersten gedruckten Gegenstand enthält, der die für die bestimmte Person spezifischen Informationen enthält, wobei der erste gedruckte Gegenstand an einer ersten Stelle auf dem Identifikationsdokument angeordnet ist, und einen ersten Maßstab aufweist, der es ermöglicht, dass der erste gedruckte Gegenstand von einem Betrachter ohne Vergrößerung erkannt werden kann; und einen zweiten gedruckten Gegenstand, der den ersten gedruckten Gegenstand wiedergibt, und der an einer zweiten Stelle in einem zweiten Maßstab auf dem Dokument angeordnet ist, wobei der zweite Maßstab wesentlich kleiner als der erste Maßstab gewählt ist, und wobei der zweite gedruckte Gegenstand in einer zweiten Farbe gedruckt ist, die so ausgewählt ist, dass an der zweiten Stelle der Kontrast zwischen der zweiten Farbe und dem Hintergrund minimiert ist, wobei durch den minimierten Kontrast allgemein der zweite gedruckte Gegenstand vor dem bloßen Auge camoufliert wird; und wobei die zweite Stelle auf jedem Identifikationsdokument von der ersten Stelle auf jeder Karte beabstandet ist und ein graphisches Element enthält, wodurch die für eine bestimmte Person spezifische Information an mindestens zwei unterschiedlichen und getrennten Stellen auf jedem Identifikationsdokument wiedergegeben ist, wobei der zweite gedruckte Gegenstand von einem Betrachter ohne Vergrößerung des zweiten gedruckten Gegenstands nicht. erkannt werden kann.
  8. Identifikationsdokument nach Anspruch 7, enthaltend die in einem der Ansprüche 2 bis 6 beschriebenen Merkmale.
  9. Verfahren zum Drucken eines Dokuments, das Informationen zur Identifikation einer bestimmten Person enthält, umfassend:

    Bereitstellen einer Basiskarte;

    Aufdrucken von für die zu identifizierende bestimmte Person spezifischen Informationen auf die Basiskarte an einer ersten Stelle und in einem ersten Maßstab, der es ermöglicht, dass die gedruckte Information von einem Betrachter ohne Vergrößerung erkannt werden kann; und

    Darstellen dieser Information auf der Basiskarte an einer zweiten Stelle und in einem zweiten Maßstab, wobei der zweite Maßstab wesentlich kleiner als der erste Maßstab gewählt ist, wobei die zweite Stelle von der ersten Stelle beabstandet ist und ein graphisches Element enthält, wodurch die Information an mindestens zwei unterschiedlichen und getrennten Stellen auf der Basiskarte dargestellt ist, und worin die an der zweiten Stelle dargestellte Information in einem zweiten Maßstab dargestellt ist, der es erfordert, dass die Information vergrößert wird, damit ein Betrachter die an der zweiten Stelle dargestellte Information klar wahrnehmen kann, und worin die Information in einer zweiten Farbe dargestellt ist, die einen minimalen Kontrast zum Hintergrund aufweist, wobei der minimale Kontrast allgemein den zweiten gedruckten Gegenstand visuell unscheinbar macht.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, worin der Schritt, die Information an der zweiten Stelle darzustellen, darin besteht, dass die Information in einer einzigen Farbe gedruckt wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 9, worin der Schritt, die Information an der zweiten Stelle darzustellen, darin besteht, die Information in einer relativ dunkel gefärbten Farbe auf einem heller gefärbten Hintergrund zu drucken, oder in einer relativ hell gefärbten Farbe auf einem dunkler gefärbten Hintergrund.
  12. Verfahren nach Anspruch 9, worin der Schritt, die Information an der zweiten Stelle darzustellen, umfasst, dass der erste gedruckte Gegenstand graphisch wiedergegeben wird.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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