Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Mechanik von einem
Klavier, das zwischen einem normalen Spielmodus und einem geräuschlosen Spielmodus
geschaltet werden kann.
Unter Bezugnahme auf 1 hat eine Mechanik
1 einen Hammerbetätigungsabschnitt 4 zum Schwenken eines Hammers
2, damit dieser eine Seite anschlägt, einen Übertragungsschaltmechanismus
5 zum Schalten zwischen dem Verbinden und dem Trennen des Hammerbetätigungsabschnittes
4 mit einer Taste 3 bzw. von einer Taste 3 weg, einen
Gewichtshebel 28, der pro Taste vorgesehen ist und entlang einer Längsrichtung
der Taste 3 angeordnet ist, um die Belastung des Gewichtshebels
28 auf die Taste 3 aufzubringen, und einen Belastungsschaltmechanismus
6 zum Schalten eines Anliegens und Trennens von einem freien Ende des Gewichtshebels
28 mit der Taste 3 bzw. von der Taste 3 weg.
Ein normaler Flügel hat insgesamt 88 Tasten 3. Jede
Taste 3 ist so eingerichtet, dass sie sich um eine Zwischenplatte
24, die als ein Drehpunkt wirkt, dreht. Wenn die Vorderseite (die Seite
des Spielers an der rechten Seite von 1) von der Taste
3 niedergedrückt wird, wird die hintere Seite (die zu der Seite
des Spielers entgegengesetzte Seite, die jenseits der Zwischenplatte 24
sich befindet) von der Taste 3 angehoben, um das Tastenniederdrücken zu
dem Hammerbetätigungsabschnitt 4 zu übertragen.
Der Hammerbetätigungsabschnitt 4 hat eine Kapstanschraube
7, eine Wippe (ein Hebeglied) 10, einen Wiederholungshebel
12, einen Stößer (eine Stoßzunge) 14 und eine Stielrolle
15. Die Kapstanschraube 7 wird angehoben wenn die Taste
3 niedergedrückt wird. Die Wippe 10 ist durch eine Wippenleiste
9 über einen Wippbereich 8 drehbar gestützt und schwenkt nach
oben, wenn die Kapstanschraube 7 angehoben wird. Die Drehwelle der Wippe
10 ist in 1 mit dem Bezugszeichen
23 dargestellt. Der Wiederholungshebel 12 ist mit einem Langloch
11 (nachstehend ist dies als Stößerführungsloch bezeichnet) versehen, das
sich an seinem Endstück befindet. Der Wiederholungshebel 12 ist durch eine
Stütze 10a oberhalb der Wippe 10 so gestützt, dass er um das Endstück
der Stütze 10a dreht, wenn die Wippe 10 nach oben schwenkt. Der
Stößer 14 ist mit dem Endstück der Wippe 10 in einer drehbaren
Weise verbunden. Der obere Endabschnitt (der nachstehend als der „Hammerdrückabschnitt"
bezeichnet ist) des Stößers 14 sitzt innerhalb des Stößerführungsloches
11 des Wiederholungshebels 12. Der Stößer 14 wird mit
der Wippe 10 angehoben, bis ein Regulieranlageabschnitt 14a des
Stößers 14 an einer Auslöserpuppe (Regulierpuppe) 13 anliegt.
Die Stielrolle 15 liegt an der oberen Fläche des Wiederholungshebels
12 an. Wenn sie mit dem Hammerdrückabschnitt des Stößers 14 nach
oben gedrückt wird, wird die Stielrolle 15 von der oberen Fläche des Wiederholungshebels
12 getrennt. Der Hammerbetätigungsabschnitt 4 dient dem Schwenken
des Hammers 2, um eine Saite anzuschlagen.
Der Hammer 2 hat einen Hammerstial 18 und einen
Hammerkopf 19, der an dem Endstück des Hammerstiels 18 angebracht
ist. Der Hammerstiel 18 ist durch eine Stielleiste 17 über einen
Stielbereich 16 schwenkbar gestützt und schwenkt nach oben, wenn die Stielrolle
15 nach oben gedrückt wird.
Der Übertragungsschaltmechanismus 5 hat einen Drehkörper
21, der unterhalb der Wippe 10 des Hammerbetätigungsabschnittes
4 angeordnet ist. Der Drehkörper 21 hat im Wesentlichen eine Nockennase,
vorzugsweise im ovalen Querschnitt, die sich an einer Drehwelle 20 dreht.
Der Drehkörper 21 erstreckt sich in der Anordnungsrichtung der Tasten
3 senkrecht zu der Längsrichtung der Tasten 3.
Wie dies in 3 gezeigt ist, durchdringt
die Drehwelle 20 des Drehkörpers 21 ein Seitenbord 75
eines Flügel, und ein Drehhebel 22 ist an einem Ende dieser Drehwelle
20 angebracht. Das Endstück des Drehhebels 22 ist mit einem Ende
eines Steuerdrahtes 69a verbunden. Der Steuerdraht 69a tritt durch
eine Röhre 69b, die an dem Seitenbord 75 des Flügel über ein Befestigungselement
69c befestigt ist. Das andere Ende des Steuerdrahtes 69a ist mit
einem L-förmigen Bauteil 34 verbunden, wie dies in 1
gezeigt ist. Wenn das L-förmige Bauteil 34 im Gegenuhrzeigersinn in einer
Richtung A gemäß 1 gedreht wird, wird der Drehhebel
22 im Gegenuhrzeigersinn in einer Richtung Q gemäß 3
gedreht. Wenn das L-förmige Bauteil 34 in der entgegengesetzten Richtung
von A (im Uhrzeigersinn) gedreht wird, wird der Drehhebel 22 auch in der
entgegengesetzten Richtung von Q gedreht (im Uhrzeigersinn).
Wenn, wie dies aus 1 ersichtlich ist,
der Drehhebel 22 zu einer im wesentlichen vertikalen Position gedreht wird,
liegt die ovale Oberseite des Drehkörpers 21 an einem Wippenfuss
10b an, die an dem Boden der Wippe 10 des Hammerbetätigungsabschnittes
4 vorgesehen ist, und drückt die Wippe 10 nach oben (das heißt
der gesamte Hammerbetätigungsabschnitt 4 wird nach oben gedrückt). Dann
werden die Wippe 10 des Hammerbetätigungsabschnittes 4 und die
Kapstanschraube 7 getrennt, was zu einem Trennen des Hammerbetätigungsabschnittes
4 von der Taste 3 führt.
Wenn der Drehhebel 22 zu einer im Wesentlichen horizontalen
Position gedreht wird, schwenkt die Wippe 10 nach unten (das heißt der
Hammerbetätigungsabschnitt 4 fällt herab).
Dann wird die ovale Oberseite des Drehkörpers 21 von dem
Wippenfuss lOb getrennt, die sich an dem Boden der Wippe 10 des Hammerbetätigungsabschnittes
4 befindet, und der Hammer 2 wird dazu gebracht, dass er die Saite
über den Hammerbetätigungsabschnitt 4 anschlägt, wenn die Taste
3 niedergedrückt wird.
Ein Ende des Gewichtshebels 28 steht mit einem Flansch
27 über die Drehwelle 26 in Eingriff. Der Flansch 27
ist mit einer Anschlagleiste 25 verbunden, die an dem Klavierkörper fixiert
ist und sich oberhalb der Zwischenplatte 24 befindet. Das andere Ende des
Gewichtshebels 28 schwenkt in Verbindung mit der Bewegung der Taste
3. Eine Erstreckungsstange 29, die sich zu der hinteren Seite
erstreckt, ist unterhalb des freien Endes des Gewichtshebels 28 fixiert.
Eine Drehrolle 30 ist an dem Endstück der Erstreckungsstange
29 angebracht. An den Seitenflächen des Gewichtshebels 28 sind
Bleigewichte 31 für das Einstellen des Gewichtes des Gewichtshebels
28 eingefüllt. Ein Filz 38 für ein Verringern eines Kontaktklangs
zwischen der Drehrolle 30 und der Taste 3 ist an der oberen Fläche
der Taste 3 in Kontakt mit der Drehrolle 30 angeordnet.
Der Belastungsschaltmechanismus 6 hat eine hohle Längsanhebeleiste
32, einen Heraufdrückstab 33 und das L-förmigen Bauteil
34. Die Anhebeleiste 32 ist unter den Gewichtshebeln
28 angeordnet und hebt eine Vielzahl an Gewichtshebeln 28 nach
oben. Der Heraufdrückstab 33 bewegt die Anhebeleiste 32 nach oben
und nach unten. Das L-förmige Bauteil 34 stützt den Heraufdrückstab
33 an einem Ende. Die Ecke des L-förmigen Bauteils 34 steht mit
der Drehwelle 34 zum Zwecke des Drehens in Eingriff.
Das andere Ende des L-förmigen Bauteils 34 ist
mit einer Schraubenfeder 65b und einem Draht 65a verbunden. Die
Schraubenfeder 65b drängt das L-förmige Bauteil 34 zu der Rückseite
des Klaviers. Der Draht 65a zieht das L-förmige Bauteil 34 zu
der Vorderseite des Klaviers entgegen einer Drängkraft der Schraubenfeder
65b. Ein Ende des Drahtes 65a tritt durch eine Röhre
65d, die an dem Seitenbord des Flügel über ein Befestigungselement
65c befestigt ist. Der Draht 65a wird durch einen nicht gezeigten
Betätigungshebel betätigt, der an dem anderen Ende der Röhre 65d vorgesehen
ist und so angeordnet und aufgebaut ist, dass der Draht einen vorbestimmten Abstand
gezogen wird.
Wie dies in 2 gezeigt ist, ist die Anhebeleiste
32 an Anhebehebeln 35 fixiert, die an beiden Enden und an mehreren
Zwischenabschnitten entlang einer Anordnungsrichtung der Tasten 3 vorgesehen
sind. Jeder der Anhebehebel 35 ist schwenkbar an der Anschlagleiste
25 über den Flansch 27 in im Wesentlichen der gleichen Weise wie
der Gewichtshebel 28 fixiert. Ein Filz 36 ist an der oberen Fläche
der Anhebeleiste 32 so vorgesehen, dass der Stoß absorbiert wird, der dann
bewirkt wird, wenn die Anhebeleiste 32 mit dem Gewichtshebel
28 in Kontakt gelangt. Unterhalb der Anhebeleiste 32 erstreckt
sich der Heraufdrückstab 33 nach unten und durchdringt ein Tastenbett
77.
Eine Gummiabdeckung 37 ist an dem oberen Ende des Heraufdrückstabes
33 so angebracht, dass der Stoß absorbiert wird, der dann bewirkt wird,
wenn der Heraufdrückstab 33 mit der Anhebeleiste 32 in Kontakt
gelangt. Bei dem oberen mittleren Abschnitt des Heraufdrückstabes 33 ist
ein Metallzapfen 39 in einer hervorragenden Weise vorgesehen. Ein Führungsloch
39 ist an der Anhebeleiste 32 vorgesehen.
Wenn bei den Belastungsschaltmechanismen 6 der vorstehend
erwähnte nicht gezeigte Betätigungshebel zu der Vorderseite des Klaviers gezogen
wird, wird der Draht 65a gezogen und wird das L-förmige Bauteil
34 in der Richtung des Gegenuhrzeigersinns zu der Vorderseite (das heißt
in der Richtung des Pfeils A) gedreht. Außerdem wird der Heraufdrückstab
33 nach oben gedrückt, wodurch bewirkt wird, dass die Anhebeleiste
32 sich nach oben bewegt, um die Gewichtshebel 28 anzuheben. Das
Ergebnis ist, dass die Drehrolle 30, die an dem freien Ende des Gewichtshebels
28 vorgesehen ist, nicht länger an dem Filz 38 an der Oberseite
der Taste 3 anliegt. Wenn andererseits der nicht gezeigte Betätigungshebel
zu der Rückseite des Klaviers zurückbewegt wird, wird das L-förmige Bauteil
34 in der Richtung des Uhrzeigersinns (in der entgegengesetzten Richtung
von A) aufgrund der Drängkraft der Schraubenfeder 65b gedreht. Der Heraufdrückstab
33 wird abgesenkt. Die Anhebeleiste 32 wird nach unten bewegt,
um die Gewichtshebel 28 abzusenken. Das Ergebnis ist, dass die Drehrolle
30 an der Oberseite der Taste 3 über den Filz 38 anliegt,
um die Belastung des Gewichtshebels 28 auf die Taste 3 aufzubringen.
Wie dies vorstehend erwähnt ist, ist der Drehhebel 22 des
Übertragungsschaltmechanismus 5 mit dem L-förmigen Bauteil 34
über den Steuerdraht 69a bei der Mechanik 1 des vorliegenden Ausführungsbeispiels
verbunden. Wenn daher der Draht 65a gezogen wird und das L-förmige Bauteil
34 in Richtung des Gegenuhrzeigersinns zu der Vorderseite des Klaviers
(in der Richtung A) gedreht wird, wird der Drehhebel 23 ebenfalls in der
Richtung des Gegenuhrzeigersinns in der Richtung von Pfeil Q gedreht. Wenn im Gegensatz
dazu das L-förmige Bauteil 34 in der Richtung des Uhrzeigersinns (in der
entgegengesetzten Richtung von A) gedreht wird, wird der Drehhebel 22 in
der Richtung des Uhrzeigersinns in der Richtung entgegengesetzt dem Pfeil Q gedreht.
Genauer gesagt wirken der Übertragungsschaltmechanismus 5 und der Belastungsschaltmechanismus
6 miteinander bei der Mechanik 1 zusammen. Wenn der vorstehend
erwähnte nicht gezeigte Betätigungshebel zu der Vorderseite des Klaviers gezogen
wird, wird die Drehrolle 30 von der Taste 3 bei dem Belastungsschaltmechanismus
6 weg getrennt, und der Hammer 2 kann durch die Taste
3 bei dem Übertragungsschaltmechanismus 5 betätigt werden. Wenn
im Gegensatz dazu der nicht gezeigte Betätigungshebel zu der Rückseite des Klaviers
zurückbewegt wird, liegt die Drehrolle 30 an der Oberseite der Taste
3 bei dem Belastungsschaltmechanismus 6 an, und der Hammer
2 kann nicht durch die Taste 3 bei dem Übertragungsschaltmechanismus
5 betätigt werden.
Der Betrieb der vorstehend erwähnten Mechanik 1 bei dem normalen
Spielmodus und bei dem geräuschlosen Spielmodus ist nachstehend erläutert.
Bei dem normalen Spielmodus wird der Drehhebel 22 zu einer
horizontalen Position (die mit gestrichelten Linien in 1
dargestellte Position) so gedreht, dass der Außenumfang des Drehkörpers
21 von der Wippe 10 getrennt ist. Dann liegt die Wippe
10 an der Oberseite der Kapstanschraube 7 an, und der Hammerbetätigungsabschnitt
4 ist mit der Taste 3 verbunden, was einem Tastenniederdrücken
des Spielers entspricht.
Darüber hinaus wird das L-förmige Bauteil 34 in der Richtung
von A gedreht, um den Heraufdrückstab 33, die Anhebeleiste 32
und den Gewichtshebel 28 nach oben zu drücken. Die Drehrolle
30, die an dem Endstück des Gewichtshebels 28 vorgesehen ist,
wird von der Taste 3 getrennt.
Als ein Ergebnis wird die Belastung des Gewichtshebels 28
von der Taste 3 entfernt, und der Hammer 2 kann durch die Taste
3 betätigt werden. Wenn der Spieler die Taste 3 niederdrückt,
wird das Tastenniederdrücken zu dem Hammerbetätigungsabschnitt 4 über die
Kapstanschraube 7 übertragen, und der Hammer 2 schlägt an die
Saite an.
Bei dem geräuschlosen Spielmodus wird der Drehhebel 22 zu
einer vertikalen Position (die durch die durchgehende Linie in 1
gezeigte Position) gedreht, um die Wippe 10 nach oben zu drücken. Dann
wird die Wippe 10 von der Kapstanschraube 7 getrennt,
und der Hammerbetätigungsabschnitt 4 wird durch die Taste 3 nicht
betätigt.
Darüber hinaus wird das L-förmige Bauteil 34 in der entgegengesetzten
Richtung von A gedreht, um den Heraufdrückstab 33, die Anhebeleiste
32 und den Gewichtshebel 28 abzusenken. Die Drehrolle
30, die an dem Endstück des Gewichtshebels 28 vorgesehen ist,
wird dazu gebracht, dass sie an der Taste 3 anliegt.
Als ein Ergebnis wird die Belastung des Gewichtshebels 28
mit einer als ein Drehpunkt wirkenden Drehwelle 26 auf die Taste
3 aufgebracht, und der Hammer 2 wird nicht durch die Taste
3 betätigt. Unmittelbar nachdem der Spieler die Taste 3 niedergedrückt
hat, schwenkt der Gewichtshebel 28 nach oben und nach unten in Verbindung
mit der Bewegung der Taste 3. Wenn die Taste 3 gänzlich niedergedrückt
ist und die Bewegung der Taste 3 anhält, kann der Gewichtshebel
28 die Bewegung in unabhängiger Weise von der Taste 3 weg gemäß
dem Gesetzt der Trägheit fortsetzen. Als ein Ergebnis schwenkt der Gewichtshebel
28 in einer Richtung eines Pfeils C um die Drehwelle 26, bis der
Gewichtshebel 28 an der Anschlagleiste 25 anschlägt. Nachdem der
Gewichtshebel 28 an der Anschlagleiste 25 angeschlagen hat, schwenkt
der Gewichtshebel 28 aufgrund der Schwerkraft in der entgegengesetzten
Richtung von C um die Drehwelle 26, bis die Drehrolle 30 an der
Taste 3 anliegt.
Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel hat die Mechanik
1 einen einzelnen Gewichtshebel 28, der pro Taste vorgesehen ist
und entlang der Längsrichtung der Taste angeordnet ist. Der Gewichtshebel
28 ist oberhalb der Rückseite der Taste 3 bis über den Drehpunkt
hinaus angeordnet, an dem sich die Taste dreht. Ein Ende des Gewichtshebels
28 steht drehbar mit der Drehwelle 26 in Eingriff. Das andere
Ende des Gewichtshebels 28 mit der Drehwelle 26, die als ein Drehpunkt
wirkt, liegt an der oberen Fläche der Taste 3 aufgrund des Eigengewichtes
des Gewichtshebels 28s an, um eine Belastung auf die Taste 3 aufzubringen
und um entsprechend dem Tastenniederdrücken des Spielers zu schwenken. Die Mechanik
31 hat des Weiteren den Gewichtsschaltmechanismus 6 zum Schalten
zwischen einem Anliegen und einem Trennen des Gewichtshebels 28 an der
Taste 3 bzw. von der Taste 3 weg. Daher schwenkt bei dem geräuschlosen
Spielmodus der Gewichtshebel 28 gemäß dem Tastenniederdrücken des Spielers,
um ein Berühren und Empfinden nahe dem Berühren und Empfinden zu erzeugen, das bei
dem normalen Spielmodus erzielbar ist.
Gemäß der Mechanik 1 bei dem ersten Ausführungsbeispiel schwenkt
der Gewichtshebel 28 in Verbindung mit der Bewegung der Taste
3 nach oben und nach unten unmittelbar nachdem der Spieler die Taste
3 bei dem geräuschlosen Spielmodus niedergedrückt hat. Wenn die Taste
3 gänzlich niedergedrückt ist und die Bewegung der Taste 3 anhält,
kann der Gewichtshebel 28 die Bewegung gemäß dem Gesetz der Trägheit in
unabhängiger Weise von der Taste 3 weg fortsetzen. Da die Bewegung des
Gewichtshebels 28 ähnlich der Bewegung des Hammers 2 eines Flügels
ist, ist ein Berühren und Empfinden nahe dem Berühren und Empfinden erzielbar, das
sich ergibt, wenn die Taste bei dem Flügel niedergedrückt wird.
Gemäß der Mechanik 1 des ersten Ausführungsbeispiels ist
die auf die Taste 3 aufzubringende Belastung das Gewicht des Gewichtshebels
28. Daher wird selbst dann, wenn das Tastenniederdrücken einer lange Zeitspanne
lang wiederholt wird, die auf die Taste 3 aufgebrachte Belastung nicht
verringert und das Berühren und Empfinden kann stabil bleiben.
Darüber hinaus sind bei der Mechanik des ersten Ausführungsbeispiels
der Drehhebel 22 und das L-förmige Bauteil 34 über den Steuerdraht
69a verbunden. Der Übertragungsschaltmechanismus 5 und der Belastungsschaltmechanismus
6 können gleichzeitig betätigt werden. Daher ist ein Schalten zwischen
dem normalen Spielmodus und dem geräuschlosen Spielmodus relativ leicht.
Darüber hinaus ist bei der Mechanik des ersten Ausführungsbeispiels
das freie Ende des Gewichtshebels 28 mit einer Drehrolle 30 über
die Erstreckungsstange 29 versehen. Die Belastung eines Gewichtshebels
28 wird zu der oberen Fläche der Taste 3 über die Drehrolle
30 bei dem geräuschlosen Spielmodus aufgebracht. Daher wird im Wesentlichen
keine Reibung erzeugt, selbst wenn die Drehrolle 30 an der Taste
3 anliegt. Da die Taste 3 sich sanft beim Niederdrücken der Taste
durch den Spieler bewegt, kann das Berühren und Empfinden als günstig erachtet werden.
Nachstehend ist ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
anhand von 4 beschrieben.
4 zeigt eine Seitenansicht von einem
Aufbau einer Mechanik 51 eines Klaviers gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
Die Mechanik 51 hat einen Hammerbetätigungsabschnitt
52 (lediglich ein Teil des Hammerbetätigungsabschnitts ist in der Zeichnung
dargestellt) zum Schwenken des Hammers 2 zum Zwecke des Schlagens der Saite
entsprechend dem Niederdrücken der Taste 3, den Übertragungsschaltmechanismus
5 zum Schalten zwischen einem Verbindungen und einem Trennen des Hammerbetätigungsabschnittes
52 mit der Taste 3 bzw. von der Taste 3 weg, den Gewichtshebel
28, der pro Taste 3 vorgesehen ist und entlang der Längsrichtung
der Taste 3 angeordnet ist, um eine Belastung auf die Taste 3
aufzubringen, und einen Bewegungsmechanismus 60 für ein Bewegen des Gewichtshebels
28 entlang der Längsrichtung der Taste 3.
Ein normales Klavier hat insgesamt 88 Tasten 3. Jede Taste
3 ist so angeordnet, dass sie um die Zwischenplatte 24, die als
ein Drehpunkt wirkt, schwenkt. Wenn die Vorderseite (die Seite
des Spielers) der Taste 3 niedergedrückt wird, wird die hintere Seite (die
zu der Seite des Spielers entgegengesetzte Seite, die sich jenseits der Zwischenplatte
24 befindet) der Taste 3 angehoben, um das Tastenniederdrücken
des Hammerbetätigungsabschnittes 52 zu übertragen.
Der Hammerbetätigungsabschnitt 52 hat einen Pilotendraht
(Kapstandraht) 53 und einen Pilotenknopf (eine Pilote) 54, die
beide angehoben werden, wenn die Taste 3 niedergedrückt wird; eine Wippe
55, die drehbar durch einen Mittenleiste 57 über einen Mittenleistenflansch
56 gestützt ist, um nach oben zu schwenken, wenn der Pilotendraht
53 und der Pilotenknopf 54 angehoben werden; und einen Stößer
58 für ein Schwenken des Hammers 2, wenn die Wippe 55
angehoben wird. Wenn das Tastenniederdrücken des Spielers zu dem Hammerbetätigungsabschnitt
52 über den Pilotendraht 52 und den Pilotenknopf 54 übertragen
wird, schwenkt der Hammerbetätigungsabschnitt 52 den Hammer 2
zum Anschlagen an der Saite.
Wie dies in 3 gezeigt ist, durchdringt
die Drehwelle 20 des Drehkörpers 21 bei dem Übertragungsschaltmechanismus
5 das Seitenbord 75 eines Klaviers. Der Drehhebel 22
ist an einem Ende dieser Drehwelle 20 angebracht. Der Drehhebel
22 außerhalb des Seitenbords 75 des Klaviers ist so gestaltet,
dass er im Gegenuhrzeigersinn in der Richtung von Q oder im Uhrzeigersinn in der
entgegengesetzten Richtung gedreht wird.
Wenn, wie dies aus 4 ersichtlich ist,
der Drehhebel 22 zu einer im wesentlichen vertikalen Position gedreht wird,
liegt die ovale Oberseite des Drehkörpers 21 an dem Boden der Wippe
55 des Hammerbetätigungsabschnitts 52 an und drückt die Wippe
55 nach oben (das heißt der Hammerbetätigungsabschnitt 55 wird
angehoben). Dan werden die Wippe 55 und der Pilotenknopf 54 getrennt,
wobei der Hammerbetätigungsabschnitt 52 von der Taste 3 getrennt
wird.
Wenn der Drehhebel 22 zu einer im wesentlichen horizontalen
Position gedreht wird, schwenkt die Wippe 55 nach unten (das heißt der
Hammerbetätigungsabschnitt 52 wird ebenfalls abgesenkt). Dann wird die
ovale Oberseite des Drehkörpers 21 von dem Boden der Wippe 55
weg getrennt, was eine Verbindung des Hammerbetätigungsabschnittes 53 mit
der Taste 3 ermöglicht.
Ein Ende des Gewichtshebels 28 steht mit einem Flansch
27 über die Drehwelle 26 in Eingriff. Der Flansch 27
ist an einer Anschlagleiste 25 fixiert, die sich oberhalb der Zwischenplatte
24 befindet. Die Anschlagleiste 25 ist durch bordartige Leistenstützelemente
59 gestützt, die an beiden Enden der Anschlagleiste 25 und auch
an mehreren Zwischenpositionen vorgesehen sind. Das andere Ende des Gewichtshebels
28 schwenkt in Verbindung mit der Bewegung der Taste 3.
Der Gewichtshebel 28 der Mechanik 1 bei dem ersten
Ausführungsbeispiel hat eine Drehrolle 30 an dem freien Ende. Jedoch ist
der Gewichtshebel 28 bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel mit einem
Filz 70 anstelle der Drehrolle 30 versehen, der an dem Boden des
Gewichtshebels 28 angeordnet ist, um potentielle Klänge des Anliegens mit
der Taste 3 zu erleichtern. Der Filz 70 kann durch Textilstück,
Gummi oder einem anderen Klangabsorptionsmaterial ersetzt werden. Der Gewichtshebel
28 ist so gestaltet, dass er an einer Hebelaufnahmeschraube 71
anliegt, die an der oberen Seite der oberen Fläche der Taste 3 vorgesehen
ist und direkt unterhalb des Gewichtshebels 28 angeordnet ist. Der Gewichtshebel
28 kann zu der Richtung F oder in der entgegengesetzten Richtung in einem
Zustand bewegt werden, bei dem die Bodenfläche des Gewichthebels 28 konstant
an der Hebelaufnahmeschraube 71 anliegt. Der Kontaktabschnitt von dieser
Hebelaufnahmeschraube 71 hat eine abgerundete Form.
Der Bewegungsmechanismus 60 hat eine Gleitleiste
61 und einen Arm 65. Die Gleitleiste 61 steht mit einem
Leistenstützelement 59 in Eingriff und bewegt den Gewichtshebel
28 entlang einer Längsrichtung der Taste 3. Der Arm
65 steht mit einer oberen Leiste der Gleitleiste 61 über einen
Armzapfen 66 in Eingriff und dreht sich im Gegenuhrzeigersinn um eine Befestigungswelle
68 in der Richtung eines Pfeils E und dreht sich außerdem im Uhrzeigersinn
in der entgegengesetzten Richtung.
Die Gleitleiste 61 ist im Wesentlichen parallel zu den Tasten
3 an dem Tastenbett 73 unterhalb des Stützelementes
59 angeordnet. Die Gleitleiste 61 hat die obere Leiste
62 und eine untere Leiste 63. Die untere Leiste 63 ist
an dem Klavierkörper fixiert. Ein (nicht gezeigtes) Lager ist zwischen der oberen
Leiste 62 und der unteren Leiste 63 vorgesehen, um die Reibung
zwischen ihnen zu verringern. Die obere Leiste 62 ist so gestaltet, dass
sie frei an der unteren Leiste 63 entlang der Längsrichtung der Taste
3 gleitet. Das Leistenstützelement 59, das an der oberen Leiste
62 fixiert ist, wird ebenfalls entlang der Längsrichtung der Taste
3 mit dem Gleiten der oberen Leiste 62 bewegt. Durch die Bewegung
des Leistenstützelementes 59 werden die Anschlagleiste 25, der
an der Anschlagleiste 25 angebrachte Flansch 27 und der Gewichtshebel
28 alle miteinander bewegt. Ein Flansch 64 ist an dem Vorderseitenende
der oberen Leiste 62 der äußersten Gleitleisten 61 von einer Vielzahl
an Gleitleisten 61 vorgesehen, die pro Taste 3 vorgesehen sind.
Der Armzapfen 66, der an dem Flansch 64 vorgesehen ist, ermöglicht
ein Zusammenarbeiten des Armes 65 und der oberen Leiste 61. Der
Arm 65 ist lediglich an der oberen Leiste 62 der äußersten Gleitleisten
61 von einer Vielzahl an Gleitleisten 61 angebracht. Dies macht
erforderlich, dass zwei Arme 65 vorhanden sind, und ein Ende von jedem
der beiden Arme 65 ist an einem Befestigungsabschnitt 67 angebracht,
der an dem Boden des Tastenbettes 73 vorgesehen ist, um so um die Befestigungswelle
68 gedreht zu werden. Somit arbeiten die beiden Arme
65 über die Befestigungswelle 68 zusammen.
Eine Schraubenfeder 65b zum Drängen des Armes 65
zu der hinteren Seite des Klaviers und ein Draht 65a zum Ziehen des Armes
65 zu der Vorderseite des Klaviers entgegen der Drängkraft der Schraubenfeder
65b sind mit dem unteren Ende (unter Betrachtung von 4)
des Armes 65 verbunden. Ein Ende des Drahtes 65a tritt durch eine
Röhre 65d, die an dem (nicht gezeigten) Seitenbord des Klaviers über ein
Fixierelement 65c fixiert ist. Der Draht 65a wird mittels eines
nicht gezeigten Betätigungshebels betätigt, der an dem anderen Ende der Röhre
65d vorgesehen ist und einen vorbestimmten Abstand gezogen werden kann.
Wenn der (nicht gezeigte) Betätigungshebel betätigt wird, um den Draht
65a zu ziehen, wird der Arm 65 im Gegenuhrzeigersinn in der Richtung
des Pfeiles E gedreht, um die obere Leiste 62 zu der hinteren Seite des
Klaviers (in der Richtung des Pfeiles F) gleiten zu lassen. Zusammen mit diesem
Gleiten werden das Leistenstützelement 59, die Anschlagleiste
35, der Flansch 27 und der Gewichtshebel 28 zu der Rückseite
des Klaviers bewegt. Wenn der Betätigungshebel zu seiner früheren Position zurückbewegt
wird, wird der Arm 65 im Uhrzeigersinn in der entgegengesetzten Richtung
von E und der Drängkraft der Schraubenfeder 65b gedreht, wodurch bewirkt
wird, dass die obere Leiste 62 zu der Vorderseite des Klaviers gleitet.
Zusammen mit diesem Gleiten werden das Leistenstützelement 59, die Anschlagleiste
25, der Flansch 27 und der Gewichtshebel 28 sämtlich
zu der Vorderseite des Klaviers (in der entgegengesetzten Richtung von F) bewegt.
Die Wirkungsweise der vorstehend erwähnten Mechanik 51 bei
dem normalen Spielmodus und bei dem geräuschlosen Spielmodus ist nachstehend erläutert.
Bei dem normalen Spielmodus wird der Drehhebel 22 zu einer
horizontalen Position (die durch eine durchgehende Linie in 4
gezeigte Position) gedreht, was dazu führt, dass der Außenumfang des Drehkörpers
21 von dem Boden der Wippe 55 getrennt wird. Dann liegt die Wippe
55 an dem Pilotenknopf 54 an und der Hammerbetätigungsabschnitt
52 ist mit der Taste 3 verbunden und bewegt sich entsprechend
dem Tastenniederdrücken des Spielers.
Dann wird der Arm 65 im Uhrzeigersinn in der entgegengesetzten
Richtung von E gedreht, um den Gewichtshebel 28 in der entgegengesetzten
Richtung von F zu bewegen.
Als ein Ergebnis bewegt sich der Gewichtshebel 28 näher zu
der Zwischenplatte 24, die die Taste 3 stützt. Die auf die Taste
3 durch den Gewichtshebel 28 aufgebrachte Belastung wird verringert
und das Ausmaß des vertikalen Schwenkens des Gewichtshebels 28 wird kleiner
gestaltet. Da der Hammerbetätigungsabschnitt 52 zu einer normalen Spielposition
zurückgekehrt ist, wird, wenn der Spieler die Taste 3 niederdrückt, das
Tastenniederdrücken zu dem Hammerbetätigungsabschnitt 52 über den Pilotendraht
53 und dem Pilotenknopf 54 übertragen. Folglich schlägt der Hammer
2 die Saite.
Bei dem geräuschlosen Spielmodus wird der Drehhebel 22 zu
einer vertikalen Position (die durch eine gestrichelte Linie in 4
gezeigte Position) gedreht, um die Wippe 55 nach oben zu drücken. Die Wippe
55 ist dann von dem Pilotenknopf 54 getrennt, und der Hammerbetätigungsabschnitt
52 ist von der Taste 3 getrennt. Folglich nimmt der Hammerbetätigungsabschnitt
52 eine geräuschlose Spielposition ein.
Dann wird der Arm 65 im Gegenuhrzeigersinn in der Richtung
E gedreht, um den Gewichtshebel 28 in der Richtung F zu bewegen.
Als ein Ergebnis der Drehung des Armes 65 bewegt sich der
Gewichtshebel 28 von der Zwischenplatte 24, die die Taste
3 stützt, in der Richtung F weg. Die auf die Taste 3 durch den
Gewichtshebel 28 aufgebrachte Belastung wird erhöht. Der Gewichtshebel
28 schwenkt entsprechend dem Tastenniederdrücken des Spielers nach oben
und nach unten. Wenn die Taste 3 gänzlich niedergedrückt ist und die Bewegung
der Taste 3 angehalten ist, kann der Gewichtshebel 28 die Bewegung
fortsetzen aufgrund des Gesetzes der Trägheit unabhängig von der Taste
3. Der Gewichtshebel 28 kann die Drehung in der Richtung C um
die Drehwelle 26 fortsetzen, bis der Gewichtshebel 28 an der Anschlagleiste
25 anschlägt. Wenn der Gewichtshebel 28 an der Anschlagleiste
25 anschlägt, kehrt der Gewichtshebel 28 die Drehung um und dreht
sich in der entgegengesetzten Richtung zu C. Der Gewichtshebel 28 dreht
sich aufgrund der Schwerkraft um die Drehwelle 26, bis sein freies Ende
mit der Schraube 71 in Kontakt gelangt, die sich an der Oberseite der oberen
Fläche der Taste 3 befindet.
Gemäß der Mechanik 51 des vorliegenden Ausführungsbeispiels
kann die Anlageposition zwischen der Taste 3 und dem freien Ende des Gewichtshebels
28 geändert werden, indem der Arm 65 des Bewegungsschaltmechanismus
60 in der vorstehend beschriebenen Weise gedreht wird. Die auf die Taste
3 aufgebrachte Belastung und der Schwenkbereich des Gewichtshebels
28 können schrittweise eingestellt werden. Somit ist es möglich, eine Berührung
und ein Empfinden in ähnlicher Weise wie ein Berühren und ein Empfinden zu verwirklichen,
das beim Spielen eines Flügels sich ergibt.
Vorstehend sind die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
beschrieben. Jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf die vorstehend dargelegten
Ausführungsbeispiele beschränkt und andere Abwandlungen und Variationen sind möglich.
Wenn beispielsweise bei dem ersten Ausführungsbeispiel die Erstreckungsstange
29, die an der unteren Fläche des Gewichtshebels 28 vorgesehen
ist, so gestaltet ist, dass sie eine einstellbare Länge hat, kann die auf die Taste
3 aufgebrachte Belastung des Gewichtshebels
28 frei eingestellt werden.
Außerdem ist bei dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel das Ende
des Gewichtshebels 28, das mit der Drehwelle 26 im Eingriff steht, an der
Seite des Spielers (an der rechten Seite oder an der Vorderseite in 1
und in 4) angeordnet, und das andere freie Ende ist
an der entgegengesetzten Seite des Klaviers (der linken oder hinteren Seite in den
1 und 4) angeordnet.
Jedoch kann diese Anordnung so umgekehrt werden, dass das freie Ende an der Seite
des Spielers angeordnet ist und das Ende, das mit der Drehwelle 26 in Eingriff
steht, an der entgegengesetzten Seite angeordnet ist.
Darüber hinaus kann der Gewichtshebel 28 bei dem zweiten
Ausführungsbeispiel eine Drehrolle 30 an dem freien Ende in der gleichen
Weise wie bei dem Gewichtshebel 28 bei dem ersten Ausführungsbeispiel haben.
Umgekehrt kann der Gewichtshebel 28 bei dem ersten Ausführungsbeispiel
mit dem Filz 70 anstelle der Drehrolle 30 versehen sein, so dass
die Seite des freien Endes von dem Gewichtshebel 28 an der oberen Fläche
der Taste 3 über den Filz 70 anliegt.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel sind der Drehhebel 28
und das L-förmige Bauteil 34 über den Steuerdraht 69a verbunden,
um ein gleichzeitiges Arbeiten des Übertragungsschaltmechanismus 5 und
des Belastungsschaltmechanismus zu bewirken. Jedoch kann der Steuerdraht
69a entfernt werden, so dass der Übertragungsschaltmechanismus
5 und der Belastungsschaltmechanismus 6 unabhängig voneinander
arbeiten.
Die Mechanik bei dem Akustikklavier kann das Berühren und Empfinden
des Tastenniederdrückens, das bei einem normalen Spielmodus erzeugt wird, sogar
bei einem geräuschlosen Spielmodus reproduzieren.
Das Akustikklavier kann zwischen dem normalen Spielmodus und dem geräuschlosen
Spielmodus geschaltet werden. Bei dem geräuschlosen Spielmodus trennt ein Drehhebel
eines Übertragungsschaltmechanismus den Hammerbetätigungsabschnitt von der Taste.
Ein Belastungsschaltmechanismus wird gedreht, um das Endstück eines Gewichtshebels
so abzusenken, dass es direkt an der oberen Fläche der Taste anliegt. Dann schwenkt
der Gewichtshebel entsprechend dem Niederdrücken der Taste durch einen Spieler nach
oben und nach unten, wobei das Berühren und Empfinden eines herkömmlichen Akustikklaviers
annähernd reproduziert wird.