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Dokumentenidentifikation DE10305866A1 09.09.2004
Titel Anorganische Schicht
Anmelder ItN-Nanovation GmbH, 66117 Saarbrücken, DE
Erfinder Binkle, Olaf, Dipl.-Chem. Dr., 66459 Kirkel, DE;
Nonninger, Ralph, Dipl.-Chem. Dr., 66123 Saarbrücken, DE
Vertreter Kohler Schmid Möbus Patentanwälte, 70565 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 13.02.2003
DE-Aktenzeichen 10305866
Offenlegungstag 09.09.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.09.2004
IPC-Hauptklasse B01D 71/02
IPC-Nebenklasse B28B 1/48   
Zusammenfassung Bei einem Verfahren zur Herstellung einer strukturierten anorganischen Schicht (1), insbesondere einer Keramikschicht, wird an der Oberfläche einer grünen Schicht eine Struktur durch mechanische Bearbeitung eingebracht und wird die grüne Schicht anschließend gesintert. Diese Vorgehensweise erlaubt eine genaue Kontrolle über die Lage und Abmessungen der Strukturen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eineine anorganische Schicht und ein Verfahren zu deren Herstellung.

Eine derartige Schicht ist beispielsweise aus der DE 43 29 473 C1 bekannt geworden.

Die bekannte anorganische Schicht weist an ihrer einen Oberfläche im Querschnitt halbkreisförmige Rinnen auf. Die anorganische Schicht ist porös ausgebildet und kann als Filterschicht eingesetzt werden. Aufgrund der halbkreisförmigen Ausführung der Rinnen kann der Differenzdruck ohne Auftreten von Zugspannung in der Schicht aufgenommen werden. Insbesondere wenn zwei bekannte poröse strukturierte anorganische Schichten miteinander verbunden werden, werden Filtratsammelkanäle ausgebildet. Allerdings sind diese Kanäle an beiden Seiten offen. Um ein Filtermodul auszubilden, muss eine Seite verschlossen, insbesondere verödet werden. Ein Verfahren zur Herstellung der anorganischen Schicht ist in dieser Druckschrift nicht beschrieben.

Aufgabe der Erfindung

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung einer strukturierten anorganischen Schicht bereitzustellen und eine anorganische Schicht vorzustellen, die einfach hergestellt werden kann.

Gegenstand der Erfindung

Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch ein Verfahren zur Herstellung einer strukturierten anorganischen Schicht, insbesondere einer Keramikschicht, bei dem an der Oberfläche einer grünen Schicht eine Struktur durch mechanische Bearbeitung eingebracht wird und die grüne Schicht anschließend gesintert wird. Eine grüne Schicht ist eine Schicht, die Partikel, insbesondere Keramikpartikel, enthält, und die zu einer porösen oder dichten Schicht gesintert werden kann. Eine grüne Schicht ist relativ leicht mechanisch bearbeitbar, so dass nahezu beliebige Strukturen in die Oberfläche der Schicht eingebracht werden können. Durch den Sintervorgang werden diese eingebrachten Strukturen dann verfestigt.

Besonders bevorzugt ist es, wenn die Struktur durch Fräsen, Laserschneiden oder Prägen eingebracht wird. Insbesondere das Fräsen ist vorteilhaft, wenn die anorganische Schicht als Filterschicht eingesetzt werden soll. Im Gegensatz zum Prägen, wo Material verdrängt wird, wird beim Fräsen Material entfernt. Bereiche der grünen Schicht werden nicht schon vor dem Sintern verdichtet, so dass eine homogene grüne Schicht erhalten bleibt, die sich beim Sintern gleichmäßig verdichten kann. Dadurch können Inhomogenitäten, die beim Filtern stören, vermieden werden. Wird die mechanische Bearbeitung mittels Fräsen durchgeführt, können sehr kleine Strukturen bzw. Rinnen, insbesondere mit freien Querschnitten < 0,4 mm, erzeugt werden. Derartig hergestellte Schichten lassen sich besonders leicht und klein ausbilden. Über den Bearbeitungsschritt Fräsen lassen sich Rinnen in einem beliebigen Querschnitt ausbilden und die Anordnung der Rinne in der Oberfläche der anorganischen Schicht ist beliebig.

Bei einer bevorzugten Verfahrensvariante werden eine oder mehrere rinnenartige Strukturen eingebracht. Durch die rinnenartigen Strukturen können, insbesondere durch Verbindung mit anderen gleichartigen anorganischen Schichten, Kavitäten und Kanäle zum Abführen von Filtrat ausgebildet werden.

Besonders bevorzugt ist es, wenn die rinnenartige Struktur so eingebracht wird, dass sie zumindest einenends in der grünen Schicht endet. Wenn eine derart strukturierte Oberfläche mit einer anderen Schicht abgedeckt wird, entstehen Kanäle, die an einem Ende verschlossen sind. Ein zusätzliches Verschließen von röhrenförmigen Kanälen, wie dies im Stand der Technik notwendig ist, kann entfallen.

Bei einer bevorzugten Verfahrensvariante wird die rinnenartige Struktur so eingebracht, dass das andere Ende der rinnenartigen Struktur in eine andere rinnenartige Struktur mündet oder in einer Seite der grünen Schicht endet. Mündet die rinnenartige Struktur in eine andere rinnenartige Struktur, so können Sammelstrukturen, beispielsweise für Filtrat, ausgebildet werden. Für mehrere rinnenartige Strukturen, die in Zusammenwirkung mit einer anderen Schicht zu Kanälen werden, sind nur wenige Filtratauslassöffnungen, insbesondere nur eine Filtratauslassöffnung, an der Struktur notwendig. Eine derartige Geometrie kann nur über eine mechanische Bearbeitung der grünen Schicht erreicht werden. Endet die rinnenartige Struktur dagegen in der Seite der Schicht, dann kann direkt an eine Rinne, bzw. wenn die Rinne durch Abdeckung mit einer anderen Schicht zu einem Kanal wird, an den Kanal ein Sammelkanal angeschlossen werden. Diese Ausführungsform ermöglicht eine einfache und sichere Abdichtung von dem aus der Schicht austretenden Kanal mit dem Sammelkanal.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn eine fächerartige Struktur eingebracht wird. Dadurch können die Rinnen auf einen Sammelkanal ausgerichtet werden und kann die Filtratabführung beschleunigt werden.

In weiterer Ausgestaltung des Verfahrens wird die grüne Schicht durch Foliengießen oder Extrudieren hergestellt. Insbesondere, wenn die grüne Schicht durch Foliengießen hergestellt wird, lassen sich nahezu beliebige Geometrien einer anorganischen Schicht herstellen. Wenn vor dem Einbringen der rinnenartigen Struktur eine erste und zweite grüne Schicht verbunden werden, wobei mindestens eine der Schichten strukturiert wird, können die Eigenschaften der Schicht, insbesondere deren Filtereigenschaften, durch die Wahl unterschiedlicher Materialien in den Schichten oder unterschiedlicher Teilchengrößen in den Schichten beeinflusst werden. Die Teilchen können dabei verschiedene Gestalten aufweisen, zum Beispiel können sie sphärisch, plättchenförmig oder faserförmig ausgebildet sein. Durch die Wahl der Teilchengröße kann die Porosität der anorganischen Schicht beeinflusst werden. Wird die grüne Schicht durch Extrusion hergestellt, so ist es beim Extrusionsvorgang gleichzeitig möglich, die Struktur in die Oberfläche der Schicht einzubringen.

Die in den grünen Schichten eingesetzten keramischen Werkstoffe sind vorzugsweise von Metall(misch)oxiden und Carbiden, Nitriden, Boriden, Siliciden und Carbonitriden von Metallen und Nichtmetallen abgeleitet. Beispiele hierfür sind Al2O3, teil- und vollstabilisiertes ZrO2, Mullit, Cordierit, Perowskite, Spinelle, zum Beispiel BaTiO3, PZT, PLZT, sowie SiC, Si3N4, B4C, BN, MoSi2, TiB2, TiN, TiC und Ti(C,N). Es versteht sich, dass diese Aufzählung nicht vollständig ist. Selbstverständlich können auch Mischungen von Oxiden bzw. Nichtoxiden und Mischungen aus Oxiden und Nichtoxiden eingesetzt werden.

Bei einer bevorzugten weiteren Ausgestaltung des Verfahrens wird die erste Schicht zu einer grobporigen Trägerschicht und die zweite Schicht zu einer feinporigeren Funktionsschicht gesintert. Dabei stellt die feinporigere Funktionsschicht die filternde Schicht dar. Die grobporigere Trägerschicht stützt die feinporigere Funktionsschicht. In der Trägerschicht werden die rinnenartigen Strukturen ausgebildet. Nach dem Sintern erhält man einen Schichtstapel bzw. Keramikverbund.

Wenn zwei grüne Schichten oder Schichtstapel an ihren strukturierten Oberflächen miteinander laminiert werden, können Filtratabführkanäle besonders einfach realisiert werden. Dabei können die rinnenartigen Strukturen nur an der Oberfläche einer Schicht oder an den Oberflächen beider Schichten ausgebildet sein. Wenn die Schichten miteinander verbunden sind, können die rinnenartigen Strukturen versetzt angeordnet sein oder sich gegenüberliegen. Liegen sie sich gegenüber, werden im erhaltenen Schichtenstapel Kanäle mit großem Querschnitt ausgebildet.

In den Rahmen der Erfindung fällt auch eine anorganische Schicht, insbesondere Keramikschicht, mit mindestens einer an einer Oberfläche ausgebildeten rinnenartigen Struktur, wobei die Struktur einenends in der Schicht endet. Wird eine derartige Schicht mit einer anderen Schicht verbunden, die die rinnenartige Struktur abdeckt, entsteht ein einseitig verschlossener Kanal. Im Gegensatz zum Stand der Technik muss das Kanalende nicht nachträglich verschlossen werden.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform endet das andere Ende der rinnenartigen Struktur an einer Seite der Schicht. Wird die rinnenartige Struktur abgedeckt, so stellt das Ende an der Seite der Schicht eine Austrittsöffnung dar, die beispielsweise mit einem Filtratsammelkanal verbunden werden kann.

Bei einer alternativen Ausführungsform mündet das andere Ende der rinnenartigen Struktur in eine Vertiefung, insbesondere eine andere rinnenartige Struktur. Dadurch können mehrere rinnenartige Strukturen in einer gemeinsamen Rinne zusammengeführt werden.

Bei einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die rinnenartige Struktur im Querschnitt U-förmig oder rechteckig oder vieleckig ausgebildet ist.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Schicht als poröse Schicht ausgebildet ist. Die Schicht kann dann als Filterelement verwendet werden und die rinnenartigen Strukturen können als Filtratsammelstrukturen verwendet werden.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist mindestens eine feinporigere und eine grobporigere Schicht vorgesehen, wobei die grobporigere Schicht die Struktur aufweist. Dabei kann die grobporigere Schicht als Trägerschicht für die feinporigere Funktionsschicht, die die eigentliche filternde Schicht ist, verwendet werden. Die Trägerschicht verleiht dem gesamten Schichtenstapel eine höhere Stabilität. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Schicht mit ihrer strukturierten Oberfläche an einer anderen Schicht fixiert. Zwischen der strukturierten Oberfläche und der anderen Schicht bilden sich aufgrund der rinnenartigen Strukturen Kanäle aus. Diese Kanäle können als Filtratabführkanäle verwendet werden, insbesondere wenn die Schichten poröse Schichten sind. Die miteinander verbundenen Schichten können dieselbe oder eine unterschiedliche Porosität und dieselbe oder unterschiedliche Dicken aufweisen.

Bei einer bevorzugten Weiterbildung ist auch die andere Schicht an einer Oberfläche strukturiert und sind die beiden strukturierten Oberflächen aneinander fixiert. Durch diese Maßnahme können Filtratabführkanäle mit großem Querschnitt erzeugt werden. Die so beschaffenen Filtratabführkanäle sind an einem Ende verschlossen, wenn in den strukturierten Oberflächen rinnenartige Strukturen eingebracht sind, die mit einem Ende in der Schicht enden. Die durch eine Srukturierung erreichten Ausnehmungsformen können beim Zusammenfügen von zwei Schichten aufeinander deckungsgleich oder versetzt zueinander angeordnet sein.

Die zwischen den Schichten ausgebildeten Kanäle können grundsätzlich beliebige Querschnitte aufweisen. Besonders bevorzugt sind jedoch Kanäle mit quadratischem, viereckigem oder vieleckigem Querschnitt.

Besonders bevorzugt ist es, wenn die Kanäle in der Schicht bzw. dem Schichtenstapel zusammengeführt sind und eine gemeinsame Austrittsöffnung aufweisen. Insbesondere, wenn aus den Schichten Filterelemente hergestellt werden, kann das in den Filtratabführkanälen abgeführte Filtrat durch eine gemeinsame Austrittsöffnung aus dem Filterelement entnommen werden. Dadurch wird eine einfache Anbindung an einen Filtratsammelkanal ermöglicht.

Für die Schicht sind nahezu beliebige geometrische Gestalten denkbar. Besonders bevorzugt ist es jedoch, wenn die Schicht bzw. der Schichtenstapel quaderförmig oder zylindrisch ausgebildet ist.

Wenn in den aus den Schichten gebildeten Filterelementen sehr feine Strukturen ausgebildet sind, die insbesondere durch Fräsen der Schichten einfach erzeugt werden können, können sehr kleine und leichte Filterelemente Material sparend realisiert werden.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, anhand der Figuren der Zeichnung, die erfindungswesentliche Einzelheiten zeigen, und aus den Ansprüchen. Die einzelnen Merkmale können je einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination bei einer Variante der Erfindung verwirklicht sein.

Zeichnung

Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen anorganischen Schicht sind in der schematischen Zeichnung dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung erläutert. Es zeigt:

1 eine Draufsicht auf eine anorganische Schicht mit rinnenartigen Strukturen;

2 einen Querschnitt durch eine anorganische Schicht mit rinnenartigen Strukturen;

3 einen Querschnitt durch eine anorganische Schicht mit rinnenartigen Strukturen eines anderen Querschnitts;

4 Zwei Schichten gemäß der 3 in zusammengefügtem Zustand;

5 eine perspektivische Ansicht eines Schichtenstapels, in dessen Innerem Kanäle ausgebildet sind.

1 zeigt eine Draufsicht auf eine anorganische Schicht 1, in deren Oberfläche rinnenartige Strukturen 2 in Fächerform ausgebildet sind. Die rinnenartigen Strukturen 2 enden mit ihrem einen Ende 3 in der anorganischen Schicht 1. Mit ihrem anderen Ende 4 münden die rinnenartigen Strukturen 2 in einer Vertiefung 5, wobei die Vertiefung 5 tiefer als die rinnenartigen Strukturen 2 sein kann. Der Rinnengrund der rinnenartigen Strukturen 2 kann jedoch auch mit dem Grund der Vertiefung 5 fluchten. Die Vertiefung 5 mündet in einer Seite 6 der anorganischen Schicht 1.

2 zeigt einen Querschnitt durch eine anorganische Schicht 10, in die parallel zueinander verlaufende rinnenartige Strukturen 11 durch Fräsen eingebracht wurden, wobei die rinnenartigen Strukturen 11 einen fünfeckigen Querschnitt aufweisen. Werden zwei solcher anorganischen Schichten 10 mit ihren strukturierten Oberflächen 12 miteinander verbunden, so entstehen im Querschnitt achteckige Kanäle.

In der 3 ist ein Schnitt durch eine anorganische Schicht 15 gezeigt, wobei an der Oberfläche 16 rinnenartige Strukturen 17 ausgebildet sind, die einen rechteckigen Querschnitt aufweisen.

In der 4 ist ein Querschnitt durch einen Schichtenstapel 18 gezeigt, der aus zwei Schichten 15 gemäß der 3 hergestellt wurde. Dabei wurden zwei anorganische Schichten an ihren strukturierten Oberflächen miteinander verbunden. Dadurch wurden im Querschnitt rechteckige Kanäle 19 ausgebildet. Nach dem Sintern stellt der Schichtenstapel 18 eine Schicht mit innenliegenden Kanälen dar.

In der 5 ist eine perspektivische Ansicht des Schichtenstapels 18 der 4 gezeigt. Der Schichtenstapel 18 hat eine Quaderform und weist im Ausführungsbeispiel als Filtratabführkanäle ausgebildete Kanäle 19 auf. Das eine Ende 20 der Kanäle 19 endet jeweils im Schichtenstapel 18. Das gegenüberliegende Ende 21 endet in einer Seite 22 des Schichtenstapels 18. Diese Enden 21 können mit einem nicht dargestellten Sammelkanal verbunden werden. Da die Enden 20 im Schichtenstapel 18 enden und von der der Seite 22 gegenüberliegenden Seite 23 beabstandet sind, mussten die Kanäle 19 nicht extra an einem Ende verschlossen werden. Der Schichtenstapel 18 eignet sich, da die anorganischen Schichten 15 (3) porös ausgebildet sind, zum Einsatz als Filterelement. Zu filternde Flüssigkeit steht außen am Schichtenstapel 18 an und fließt aufgrund einer Druckdifferenz in die Kanäle 19, von wo aus das Filtrat über die Enden 21 der Kanäle 19 abgeführt wird.

Bei einem Verfahren zur Herstellung einer strukturierten anorganischen Schicht 1, insbesondere einer Keramikschicht, wird an der Oberfläche einer grünen Schicht eine Struktur durch mechanische Bearbeitung eingebracht, und die grüne Schicht wird anschließend gesintert. Vor einem Sinterungsprozess können zwei oder mehr Schichten laminiert und gemeinsam gesintert werden. Diese Vorgehensweise erlaubt eine genaue Kontrolle über die Lage und Abmessungen der Strukturen.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Herstellung einer strukturierten anorganischen Schicht (1, 10), insbesondere einer Keramikschicht, durch das an der Oberfläche (16) einer grünen Schicht eine Struktur durch mechanische Bearbeitung eingebracht wird und die grüne Schicht anschließend gesintert wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Struktur durch Fräsen oder Laserschneiden oder Prägen eingebracht wird.
  3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere rinnenartige Strukturen (2, 11, 17) eingebracht werden.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die rinnenartige Struktur (2, 11, 17) so eingebracht wird, dass sie zumindest einenends in der grünen Schicht endet.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die rinnenartige Struktur (2, 11, 17) so eingebracht wird, dass das andere Ende (4) der rinnenartigen Struktur in eine andere rinnenartige Struktur oder Vertiefung oder in einer Seite der grünen Schicht mündet.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine fächerartige Struktur eingebracht wird.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die grüne Schicht durch Foliengießen oder Extrudieren hergestellt wird.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Einbringen der rinnenartigen Struktur eine erste und zweite grüne Schicht verbunden werden, wobei mindestens eine der Schichten strukturiert wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schicht zu einer grobporigen Trägerschicht und die zweite Schicht zu einer feinporigeren Funktionsschicht gesintert wird.
  10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei grüne Schichten oder Schichtstapel an ihren strukturierten Oberflächen (12) miteinander laminiert werden.
  11. Anorganische Schicht (1, 10) , insbesondere Keramikschicht, mit mindestens einer an einer Oberfläche (16) ausgebildeten rinnenartigen Struktur (2, 11, 17), dadurch gekennzeichnet, dass die Struktur einenends in der Schicht (1, 10) endet.
  12. Schicht nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Ende (4) der rinnenartigen Struktur an einer Seite (22) der Schicht (1, 10) endet.
  13. Schicht nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Ende (4) der rinnenartigen Struktur in eine Vertiefung (5), insbesondere andere rinnenartige Struktur, mündet.
  14. Schicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die rinnenartigen Strukturen (2, 11, 17) im Querschnitt u-förmig oder rechteckig oder vieleckig ausgebildet ist.
  15. Schicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht (1, 10) als poröse Schicht ausgebildet ist.
  16. Schicht nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine feinporige und eine grobporigere Schicht vorgesehen sind, wobei die grobporigere Schicht die Struktur aufweist.
  17. Schicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht mit ihrer strukturierten Oberfläche (12) an einer anderen Schicht fixiert ist.
  18. Schicht nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die andere Schicht an einer Oberfläche (16) strukturiert ist und die beiden strukturierten Oberflächen aneinander fixiert sind.
  19. Schicht nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Schichten im Querschnitt quadratische, viereckige oder vieleckige Kanäle (19) ausgebildet sind.
  20. Schicht nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle in der Schicht zusammengeführt sind und eine gemeinsame Austrittsöffnung aufweisen.
  21. Schicht nach einem der Ansprüche 11 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht quaderförmig oder zylindrisch, insbesondere scheibenförmig, ausgebildet ist.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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