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Dokumentenidentifikation DE10309107A1 09.09.2004
Titel Kampfhelm für UN-Luftsturmsoldaten im Anti-Terroreinsatz mit elektronischem Spürhund
Anmelder Krech, Hans, Dr., 22607 Hamburg, DE
Erfinder Krech, Hans, Dr., 22607 Hamburg, DE
DE-Anmeldedatum 01.03.2003
DE-Aktenzeichen 10309107
Offenlegungstag 09.09.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.09.2004
IPC-Hauptklasse A41H 1/04
IPC-Nebenklasse A42B 3/00   
Zusammenfassung Der Vietnamkrieg, der Dhofarkrieg, der Anti-Terrorfeldzug in Afghanistan gegen Osama bin Laden und Al-Kaida und viele andere Konflikte zeigten, dass in unübersichtlichem Gelände (Dschungel, Hochgebirge, Sümpfe, Mangrovenwälder, Buschlandschaften, Eis und Schnee, Wüsten) und schlechter Sicht (Nacht, Nebel, Sandstürme, Schneestürme, Monsun) kleine Terroristengruppen den Anti-Terroreinheiten zumeist überlegen waren.
Durch die Ausrüstung von Anti-Terrorspezialeinheiten (UN-Luftsturmsoldaten) mit einem Kampfhelm mit Rundum-Sensoren (Wärmebild, Bewegungsmelder, Geräusche) mit elektronischem Spürhund (Minensuchgerät, Gerüche) ist ein sicheres Aufspüren, Identifizieren und Bekämpfen von Terroristen in jedem Gelände und unter allen Sichtverhältnissen gewährleistet.
Im Anti-Terrorkampf garantiert der Kampfhelm für UN-Luftsturmsoldaten den militärsichen Erfolg. Einen herkömmlichen Guerillakampf von Terroristen wird es nicht mehr geben.

Beschreibung[de]

Im weltweiten Anti-Terrorkampf stellt sich für Anti-Tenor-Spezialeinheiten das Problem des Auffindens von Verstecken, Lagern und Hinterhalten von Terroristen in unübersichtlichem Gelände bei schlechten Witterungsbedingungen und schlechter Sicht. Im Hochgebirge (etwa Verstecke der PKK im Nordirak, Al-Kaida im Hindukusch in Afghanistan), im Dschungel (etwa Vietnam), in vom Nebel überzogenen Gebieten (etwa Dhofar-Gebirge in Oman), in ausgedehnten Buschland- und Waldgebieten, im Winter oder in arktischen Regionen mit Eis und Schnee, in Sumpfgebieten, Mangroven-Küstenwäldern und bei Einsätzen bei Nacht oder in Sandstürmen haben Terroristen oft Vorteile gegenüber den Anti-Terror-Spezialeinheiten durch ihre gute Ortskenntnis, das „Untertauchen" bei der einheimischen Bevölkerung, das Legen von Hinterhalten, die gedeckten Absetzmöglichkeiten vom Gegner. Die Vorteile liegen bei den Terroristen. Wenige Terroristen können überlegene Anti-Tenor-Spezialeinheiten schlagen. Al-Kaida und Osama bin Laden entkamen in Afghanistan, die PKK entkam fast 20 Jahre lang den türkischen Truppen, in Dhofar hielten nur 2.000 kommunistische Rebellen den omanischen Regierungstruppen und der SAS zehn Jahre stand, in Vietnam mussten die USA eine schwere Niederlage hinnehmen.

Dieses Problem wird durch den Kampfhelm für UN-Luftsturmsoldaten im Anti-Terroreinsatz mit elektronischem Spürhund gelöst.

1 zeigt einen Kampfhelm für UN-Luftsturmsoldaten im Anti-Terroreinsatz. Der Helm aus Kunststoff verfügt über ein Helmvisier, auf das die GPS-Daten aufgespiegelt werden, so dass ein Verlaufen im Gelände unmöglich ist. Weiterhin werden die Sensordaten des Rundum-Sensors des Helmes aufgespiegelt: Wärmebildgerät, Bewegungsmelder, Geräuschemelder. Reichweite: nach oben: 50 m, nach hinten: 50 m, zur Seite: 50 m, nach vorn: 1.000 m. Dadurch werden auch Baumwipfel, Bewegungen im Rücken und an den Seiten ständig gescannt.

Auf das Helmvisier können auch über das Kampffahrzeug Zieldaten und andere Informationen des Bataillonsstabes (Daten von AWACS, Heeresflieger, Aufklärungseinheiten, Drohnen UAV, Aufklärungssatelliten) übertragen werden.

Integriert ist ein Übersetzungsprogramm für die jeweiligen Landessprachen und Dialekte, verbunden mit dem Bordcomputer des Kampffahrzeuges. So können belauschte Gespräche und Verhandlungen mit der einheimischen Bevölkerung simultan übersetzt und auf das Helmvisier gespiegelt werden. Die Übersetzung erfolgt durch den Bordcomputer des Kampffahrzeuges.

Wird das Helmvisier fest geschlossen, ist ABC-Schutz gegeben. Über einen Schlauch ist der Helm mit einem ABC-Filter am Gürtel verbunden. Ein weiterer Schlauch stellt eine Verbindung zu einem Atemgerät dar, so dass der UN-Luftsturmsoldat bis zu 30 Minuten unter Wasser agieren kann.

Im Helm ist ein Freund-Feind-Gerät integriert, dessen Code im Kampfeinsatz häufig gewechselt wird. So wird ausgeschlossen, dass die UN-Luftsturmsoldaten in friendly fire geraten können. Außerdem ist auch in extrem unübersichtlichem Gelände bei schlechter Sicht ein Kampfeinsatz möglich, da Terroristen eindeutig identifiziert werden können.

Ein Headset im Kampfhelm ermöglicht die Kommunikation innerhalb der Gruppe der UN-Luftsturmsoldaten und mit dem Kampffahrzeug.

Die Energieversorgung der Sensoren und des Kampfhelmes erfolgt durch Sensoren, die die Energie der Körperwärme, der Bewegungsenergie, der Atmungsenergie des UN-Luftsturmsoldaten nutzen. Außerdem wird ein Akku im elektronischem Spürhund genutzt, der über IR-Datenübertragung mit dem Helm verbunden ist. Ein weiterer Akku wird in einer Gürteltragetasche mitgeführt.

Der elektronische Spürhund (2) ergänzt die Rundum-Sensoren des Kampfhelmes durch ein Minensuchgerät und Geruchssensoren, die es ermöglichen sollen, die Spuren eines bestimmten Terroristen zu verfolgen und ihn auch in einer Menschengruppe zu identifizieren. So soll es auch möglich sein, Terroristen bis in Dörfer oder Städte zu verfolgen und sie dort zu identifizieren. Das Gewicht des elektronischen Spürhundes beträgt nicht mehr als 1,5 kg. Er ist wasser- und stoßfest. Die Teleskopstange ist einschiebbar. Dann kann der elektronische Spürhund in einer Tragetasche am Gürtel verstaut werden.

Über das Helmvisier erfolgt auch die Zielauffassung der Gewehrgranaten (3). Der UN-Luftsturmsoldat führt in einem Rucksack vier Gewehrgranaten mit, die bis etwa 1.000 m Entfernung Ziele vernichten können. Als weitere Variante der Zielsuche ist ein autonomer IR-Zielsuchkopf zuschaltbar (fire and forget).


Anspruch[de]
  1. Kampfhelm für UN-Luftsturmsoldaten im Anti-Terroreinsatz mit elektronischem Spürhund, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rundum-Terroristensuche in jedem Gelände und auch nachts mit Rundum-Sensoren (Wärmebild, Geräusche, Bewegungsmelder) und mit elektronischem Spürhund (Gerüche, Minensuche) durch abgesessene UN-Luftsturmsoldaten möglich ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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