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Dokumentenidentifikation DE202004005067U1 09.09.2004
Titel Transportable Schließfachkombination
Anmelder Trautner, Gerold, 04651 Bad Lausick, DE
Vertreter M. Köhler und Kollegen, 04229 Leipzig
DE-Aktenzeichen 202004005067
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 09.09.2004
Registration date 05.08.2004
Application date from patent application 31.03.2004
IPC-Hauptklasse E05G 1/00
IPC-Nebenklasse E05G 1/08   E05G 1/06   B60P 3/03   B60R 7/00   

Beschreibung[de]

Bekannte Schließfächer werden üblicherweise aufgestellt an Plätzen mit erhöhten Menschenkonzentrationen und in Bereichen, in denen die sich dort aufhaltenden Personen aus unterschiedlichsten Gründen kein Gepäck bei sich haben sollen.

Dazu werden eine große Anzahl von Schließfächern üblicherweise in Gängen so installiert, dass eine möglichst große Zahl von Schließfächern auf einer möglichst geringen Fläche plaziert werden kann und dass jeweils lediglich die Frontseite des Schließfaches zugänglich ist.

So werden Schließfächer aufgestellt auf beziehungsweise in Reisezentren wie beispielsweise Bahnhöfen oder Airports. Dort wird damit den Reisenden das meist kurzzeitige Verschließen von Reisegepäck ermöglicht.

Es ist nunmehr auch üblich geworden, Schließfächer nicht nur zu installieren, um Personen eine freiere Bewegung ohne Gepäck zu ermöglichen, sondern um auch entsprechende Kontrollmöglichkeiten gegenüber sich an bestimmten Orten befindlichen Personen zu optimieren, um, beispielsweise in Museen oder Bibliotheken, eine unberechtigte Mitnahme von Gegenständen zu erschweren.

Eine Weiterführung hat dieser Gedanke darin gefunden, bei Massenveranstaltungen den Besuchern aus Sicherheitsaspekten das Mitführen von bestimmten Gegenständen wie beispielsweise Photoapparaten oder sperrigen Gegenständen und aus betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten das Mitführen von beispielsweise Getränken zu verwehren.

Nachteiligerweise können üblicherweise aber diese Gegenstände nicht sicher verwahrt werden, da regelmäßig zu wenig Verwahrmöglichkeiten angeboten werden, und diese darüber hinaus nicht die üblichen Sicherheitsstandards erfüllen.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schließfachkombination zu schaffen, welche nicht ortsgebunden ist, jedoch die nahezu gleichen Sicherheitsanforderungen wie eine fest installierte Schließfachkombination erfüllt.

Die erfindungsgemäße Aufgabe wird durch die in den Ansprüchen 1 bis 14 beschriebene Verfahren gelöst und nachfolgend anhand der 1 bis 3 näher erläutert.

Die erfindungsgemäße Schließfachkombination ist angeordnet auf einem LKW- Hänger bekannter Bauart, vorzugsweise einem Sattelauflieger.

Auf diesem Hänger 1 sind, verlaufend auf seiner Längsachse, zwei mit ihren Rückwänden aneinander stehende Wände 2 und 3 von Schließfächern angeordnet.

An den längsseitigen Außenwänden des Hängers 1 sind weitere äußere Schließfachwände 4 und 5 so angeordnet, dass die Front-, und damit Türseite der Schließfächer nach innen, zu der Türseite der inneren Schließfachwände 2 und 3 hin gerichtet sind.

Gemäß 1 wird eine optimale Raumausnutzung dadurch erreicht, dass die inneren und äußeren Schließfachwände 2, 3, 4 und 5 in ihrer Tiefe so dimensioniert sind, dass sie die Breite des Hängers 1 nahezu vollständig ausnutzen.

Um die Zugänglichkeit der Schließfächer realisieren zu können, sind die äußeren Schließfachwände 4 und 5 so gestaltet, dass sie, wenn der Hänger 1 abgestellt und entsprechend gesichert ist, einzeln und/oder gemeinsam aus dem Hänger heraus verfahrbar sind und somit eine Verbreiterung des Hängers realisiert wird. Dies wird in 2 dargestellt

Die inneren und äußeren Schließfachwände 2, 3, 4 und 5 sind dabei in ihrer Höhe so dimensioniert, dass sie die Gesamtbauhöhe des Hängers 1 nahezu vollständig ausnutzen.

Die Außenwände 6 und 7 des Hängers 1 sind so gestaltet, dass sie beim Herausfahren der äußeren Schließfachwände 3 und 4 mit herausfahrbar sind und, gemäß 2, die Oberseite der herausgefahrenen äußeren Schließfachwände 4 und 5 überdeckend, als Witterungsschutz wirken.

Die Rückwand 8 des Hängers 1 ist in einer besonderen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung so gestaltet, dass sie an ihrer unter Kante 9 am Hänger 1 angeschlagen und somit um diese Kante 9 schwenkbar zu öffnen ist.

Dabei sind an ihrer Innenfläche Stufen 10 so angeordnet, dass sie bei geöffneter Rückwand 8 eine Treppe mit einem sich ebenfalls selbsttätig aufstellenden Geländer 11 bilden.

In einer besonderen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung wird die Nutzungszeit der Schließfächer mittels eines Zahlcomputers freigegeben und überwacht, welcher ebenfalls Informationen zu freien beziehungsweise freiwerdenden Schließfächern zur Verfügung stellt.

In einer weiteren besonderen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung erfolgt die Kassierung der Schließfachmiete mittels eines Kassierautomaten, somit ist ein Betrieb der Schließfachkombination teilweise oder gänzlich ohne Personal möglich.

Auch ist eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Schließfachkombination mit einem GPS- Funkmodul möglich. Mittels dieses Funkmoduls können Betriebszustände und Störungen an eine Empfangsstelle zum Betreiber der Schließfachkombination gemeldet werden.


Anspruch[de]
  1. transportable Schließfachkombination, angeordnet auf einem LKW- Hänger bekannter Bauart, vorzugsweise einem Sattelauflieger, dadurch gekennzeichnet, dass auf diesem Hänger (1), verlaufend parallel zu seiner Längsachse, mindestens zwei mit ihren Rückwänden an der Außenwand des Hängers stehende Schließfachwände (4 und 5) angeordnet sind.
  2. transportable Schließfachkombination, angeordnet auf einem LKW- Hänger bekannter Bauart, vorzugsweise einem Sattelauflieger, dadurch gekennzeichnet, dass auf diesem Hänger (1), verlaufend parallel zu seiner Längsachse, mindestens zwei mit ihren Rückwänden aneinander stehende Schließfachwände (2 und 3) angeordnet sind.
  3. transportable Schließfachkombination, angeordnet auf einem LKW- Hänger bekannter Bauart, vorzugsweise einem Sattelauflieger, dadurch gekennzeichnet, dass auf diesem Hänger (1), verlaufend auf seiner Längsachse, mindestens zwei mit ihren Rückwänden aneinander stehende innere Schließfachwände (2 und 3) angeordnet sind und dass an den längsseitigen Außenwänden des Hängers (1) weitere äußere Schließfachwände (4 und 5) so angeordnet sind, dass sich die Türseiten der inneren Schließfachwände (2 und 3) und die Türseiten der äußeren Schließfachwände (4 und 5) gegenüber stehen.
  4. transportable Schließfachkombination nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Außenwand des Hängers stehenden äußeren Schließfachwände (4 und 5) so gestaltet sind, dass sie einzeln und/oder aus dem Hänger (1) heraus verfahrbar sind.
  5. transportable Schließfachkombination nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren und äußeren Schließfachwände (2, 3, 4 und 5) in ihrer Tiefe so dimensioniert sind, dass sie die Breite des Hängers (1) nahezu vollständig ausnutzen.
  6. transportable Schließfachkombination nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren und äußeren Schließfachwände (2, 3, 4 und 5) in ihrer Höhe so dimensioniert sind, dass sie die Gesamtbauhöhe des Hängers (1) nahezu vollständig ausnutzen.
  7. transportable Schließfachkombination nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenwände (6 und 7) des Hängers (1) so gestaltet sind, dass sie beim Herausfahren der äußeren Schließfachwände (4 und 5) mit herausfahrbar sind und die Oberseite der herausgefahrenen Schließfachwände (4 und 5) überdeckend, als Witterungsschutz wirken.
  8. transportable Schließfachkombination nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand (8) des Hängers 1 so gestaltet ist, dass sie an ihrer unter Kante (9) am Hänger (1) angeschlagen und somit um diese Kante (9) schwenkbar zu öffnen ist.
  9. transportable Schließfachkombination nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenfläche der Rückwand (8) Stufen (10) so angeordnet sind, dass sie bei geöffneter Rückwand (8) eine Treppe mit einem sich ebenfalls selbsttätig aufstellenden Geländer (11) bilden.
  10. transportable Schließfachkombination nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenfläche der Rückwand (8) ein sich selbsttätig aufstellendes Geländer (11) angeordnet ist.
  11. transportable Schließfachkombination nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schließfächer mittels eines Zahlcomputers freigegeben und überwacht werden.
  12. transportable Schließfachkombination nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahlcumputer Informationen zu freien beziehungsweise freiwerdenden Schließfächern zur Verfügung stellt.
  13. transportable Schließfachkombination nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schließfachmiete mittels eines Kassierautomaten kassiert wird.
  14. transportable Schließfachkombination nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kassierautomat oder der Zahlcomputer Betriebszustände und Störungen über ein GPS-Funkmodul an eine Empfangsstelle meldet.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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