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Dokumentenidentifikation DE202004005071U1 09.09.2004
Titel Komposttrommel - motorisch angetriebene Trommel zum Sieben von Komposterde
Anmelder Heininger, Franz, 94104 Witzmannsberg, DE
DE-Aktenzeichen 202004005071
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 09.09.2004
Registration date 05.08.2004
Application date from patent application 31.03.2004
IPC-Hauptklasse C05F 9/02

Beschreibung[de]

Die Kompost-Trommel ist ein motorisch angetriebenes Gerät, welches zum Sieben von Komposterde verwendet wird.

Die Kompost-Trommel wird durch ein Antriebsaggregat (3) angetrieben und ist aufgrund seiner Bauart beweglich.

Es besteht aus einer Sieb-Trommel (1), die an der Vorderseite eine Einfüllöffnung mit einem verstärktem Metallring (4) besitzt. Die Sieb-Trommel kann entweder über eine sich schwenkbare Antriebswelle [1+2,(2,5)] von einem fahrbaren Antriebsaggregat [1+2(3)] oder über einen Zahnkranz [3+4(8)] über den Motor [3+4(3)] angetrieben werden. Die Sieb-Trommel (1) ist an der Innenseite mit integrierten Schaufeln (ähnlich eines Betonmischers) versehen.

In der Bauart „Antriebswelle" [1+2] kann über die Umlenkeinrichtung [2(5)] die Sieb-Trommel (1) geschwenkt werden.

In der Bauart „Zahnkranz-Antrieb" [3+4] befindet sich ein Schwenkrad [4(9)] zum Umlenken der Sieb-Trommel (1).

Damit kann die Trommelstellung zum Einfüllen der Komposterde bzw. zum Auswerfen des groben Schüttgutes bewegt werden.

Die Komposterde wird an der Sieb-Trommel (1) in die Öffnung (4) eingefüllt. Bei der drehenden Bewegung der Sieb-Trommel (1) wird die Komposterde durch die in der Trommel befindlichen Schaufeln ständig umgewälzt und aufgelockert. Hier findet dann die Trennung des feinen Komposts mit den nicht siebbaren (groben) Erdteilen statt. Der feine Kompost wird an der Sieb-Trommel (1) an deren Öffnungen ausgesiebt und fällt zu Boden. Die groben Bestandteile der eingefüllten Komposterde verbleiben in der Trommel.

Der feine Kompost kann durch einen geeigneten Behälter (z.B. Schubkarre), während dessen die Komposterde eingefüllt wird, an der Unterseite der Sieb-Trommel (1) gesammelt werden. Die nicht siebbaren Bestandteile können durch das Schwenken der Sieb-Trommel (1) durch die Umlenkvorrichtung {Bauart „Antriebswelle" [2(5)]} oder durch das Schwenkrad {Bauart „Zahnkranz-Antrieb" [4](9)} in einen geeigneten Behälter (z.B. Schubkarre) gefüllt und dann entsorgt werden.

Als Nachrüstsatz für Besitzer von Betonmaschinen kann ein Siebgitter vorne an der Einfüllöffnung der Betonmaschine mit einem Schnellspannverschluss befestigt werden. Dabei ist zuvor die Komposterde in die Trommel zu geben und dann das Siebgitter an dem Einfüllloch mit Hilfe des Schnellspannverschlusses anzubringen. Jetzt wird die Betonmaschine eingeschaltet und mit Hilfe des Schwenkrades so bewegt, das der feine Kompost durch das Siebgitter nach vorne ausgesondert wird und die groben Bestandteile im Inneren der Trommel verbleiben. Nachdem der Siebvorgang beendet ist, wird die Betonmaschine ausgeschaltet, das Siebgitter entfernt und die nicht ausgesiebten Bestandteile des Komposts entsorgt. Danach kann die Trommel erneut befüllt werden.

Sollte die Komposterde feucht und schwer sein, so kann mit Hilfe von handgroßen Kieselsteinen, die in die Sieb-Trommel (1) gegeben werden, der Sieb- und Auflockerungsvorgang der Komposterde verbessert werden.

Fig. 1 Bauart „Antriebswelle" mit Stellung zum Befüllen der Komposterde 1 Sieb-Trommel 2 Antriebswelle 3 Flansch für motorisiertes Gerät 4 Einfüllöffnung mit verstärktem Metallring Fig. 2: Bauart „Antriebswelle" mit Stellung zum Leeren der nicht siebbaren (groben) Bestandteile der Komposterde 1 Sieb-Trommel 2 Antriebswelle 3 Flansch für motorisiertes Gerät (Antriebsaggregat) 4 Einfüllöffnung mit verstärktem Metallring 5 Umlenkeinrichtung Fig. 3 Bauart „Zahnkranz-Antrieb" mit Seitenansicht „Antriebsaggregat" 1 Sieb-Trommel 3 Motor 4 Einfüllöffnung mit verstärktem Metallring 6 Räder 7 Fahrgestell 8 Zahnkranz Fig. 4 Bauart „Zahnkranz-Antrieb" mit Seitenansicht „Schwenkvorrichtung" 1 Sieb-Trommel 4 Einfüllöffnung mit verstärktem Metallring 6 Räder 7 Fahrgestell 8 Zahnkranz 9 Schwenkrad

Anspruch[de]
  1. Dadurch gekennzeichnet, dass die Kompost-Trommel

    1. motorisch angetrieben wird

    2. das Gerät beweglich ist:

    – In der Bauart „Antriebswelle" [1+2] kann die Kompost-Trommel über ein fahrbares Gerät mit Antriebsaggregat betrieben werden

    – In der Bauart „Zahnkranz-Antrieb" [3+4] kann die Kompost-Trommel über die sich am Fahrgestell [3+4(7)] befestigten Räder [3+4(8)] bewegt werden

    3. eine Umlenkvorrichtung zum Ein- bzw. Ausfüllen der Erde vorgesehen ist:

    – In der Bauart „Antriebswelle" [1+2] kann über die Umlenkeinrichtung [2 (5)] die Sieb-Trommel (1) geschwenkt werden.

    – In der Bauart „Zahnkranz-Antrieb" [3+4] befindet sich ein Schwenkrad [ 4(9)] zum Umlenken der Sieb-Trommel (1).

    4. eine mit einem Siebgitter versehene Trommel zum Aussieben der feinen Komposterde ist

    5. als Nachrüstsatz für Betonmaschinen ist:

    – ein durch einen Schnellspannverschluss an der Einfüllöffnung zu montierendes Siebgitter
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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