Die Kompost-Trommel ist ein motorisch angetriebenes Gerät, welches
zum Sieben von Komposterde verwendet wird.
Die Kompost-Trommel wird durch ein Antriebsaggregat (3) angetrieben
und ist aufgrund seiner Bauart beweglich.
Es besteht aus einer Sieb-Trommel (1), die an der Vorderseite
eine Einfüllöffnung mit einem verstärktem Metallring (4) besitzt. Die Sieb-Trommel
kann entweder über eine sich schwenkbare Antriebswelle [1+2,(2,5)]
von einem fahrbaren Antriebsaggregat [1+2(3)]
oder über einen Zahnkranz [3+4(8)]
über den Motor [3+4(3)]
angetrieben werden. Die Sieb-Trommel (1) ist an der Innenseite mit integrierten
Schaufeln (ähnlich eines Betonmischers) versehen.
In der Bauart „Antriebswelle" [1+2]
kann über die Umlenkeinrichtung [2(5)] die
Sieb-Trommel (1) geschwenkt werden.
In der Bauart „Zahnkranz-Antrieb" [3+4]
befindet sich ein Schwenkrad [4(9)] zum Umlenken
der Sieb-Trommel (1).
Damit kann die Trommelstellung zum Einfüllen der Komposterde bzw.
zum Auswerfen des groben Schüttgutes bewegt werden.
Die Komposterde wird an der Sieb-Trommel (1) in die Öffnung
(4) eingefüllt. Bei der drehenden Bewegung der Sieb-Trommel (1)
wird die Komposterde durch die in der Trommel befindlichen Schaufeln ständig umgewälzt
und aufgelockert. Hier findet dann die Trennung des feinen Komposts mit den nicht
siebbaren (groben) Erdteilen statt. Der feine Kompost wird an der Sieb-Trommel (1)
an deren Öffnungen ausgesiebt und fällt zu Boden. Die groben Bestandteile der eingefüllten
Komposterde verbleiben in der Trommel.
Der feine Kompost kann durch einen geeigneten Behälter (z.B. Schubkarre),
während dessen die Komposterde eingefüllt wird, an der Unterseite der Sieb-Trommel
(1) gesammelt werden. Die nicht siebbaren Bestandteile können durch das
Schwenken der Sieb-Trommel (1) durch die Umlenkvorrichtung {Bauart „Antriebswelle"
[2(5)]} oder durch das Schwenkrad {Bauart „Zahnkranz-Antrieb"
[4](9)} in einen geeigneten Behälter (z.B.
Schubkarre) gefüllt und dann entsorgt werden.
Als Nachrüstsatz für Besitzer von Betonmaschinen kann ein Siebgitter
vorne an der Einfüllöffnung der Betonmaschine mit einem Schnellspannverschluss befestigt
werden. Dabei ist zuvor die Komposterde in die Trommel zu geben und dann das Siebgitter
an dem Einfüllloch mit Hilfe des Schnellspannverschlusses anzubringen. Jetzt wird
die Betonmaschine eingeschaltet und mit Hilfe des Schwenkrades so bewegt, das der
feine Kompost durch das Siebgitter nach vorne ausgesondert wird und die groben Bestandteile
im Inneren der Trommel verbleiben. Nachdem der Siebvorgang beendet ist, wird die
Betonmaschine ausgeschaltet, das Siebgitter entfernt und die nicht ausgesiebten
Bestandteile des Komposts entsorgt. Danach kann die Trommel erneut befüllt werden.
Sollte die Komposterde feucht und schwer sein, so kann mit Hilfe von
handgroßen Kieselsteinen, die in die Sieb-Trommel (1) gegeben werden, der
Sieb- und Auflockerungsvorgang der Komposterde verbessert werden.
Fig. 1
Bauart „Antriebswelle" mit Stellung zum Befüllen der Komposterde
1
- Sieb-Trommel
2
- Antriebswelle
3
- Flansch für motorisiertes Gerät
4
- Einfüllöffnung mit verstärktem Metallring
Fig. 2:
Bauart „Antriebswelle" mit Stellung zum Leeren der nicht siebbaren
(groben) Bestandteile der Komposterde
1
- Sieb-Trommel
2
- Antriebswelle
3
- Flansch für motorisiertes Gerät (Antriebsaggregat)
4
- Einfüllöffnung mit verstärktem Metallring
5
- Umlenkeinrichtung
Fig. 3
Bauart „Zahnkranz-Antrieb" mit Seitenansicht „Antriebsaggregat"
1
- Sieb-Trommel
3
- Motor
4
- Einfüllöffnung mit verstärktem Metallring
6
- Räder
7
- Fahrgestell
8
- Zahnkranz
Fig. 4
Bauart „Zahnkranz-Antrieb" mit Seitenansicht „Schwenkvorrichtung"
1
- Sieb-Trommel
4
- Einfüllöffnung mit verstärktem Metallring
6
- Räder
7
- Fahrgestell
8
- Zahnkranz
9
- Schwenkrad