| Dokumentenidentifikation |
DE202004006691U1 09.09.2004 |
| Titel |
Klaviertastatur und Neuaufteilung der Oktaven, womit alle Töne mit natürlichen Intervallen erzeugt werden können |
| Anmelder |
Jañez, Gerardo, 10999 Berlin, DE |
| DE-Aktenzeichen |
202004006691 |
| Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) |
09.09.2004 |
| Registration date |
05.08.2004 |
| Application date from patent application |
22.04.2004 |
| IPC-Hauptklasse |
G10C 3/12
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| Beschreibung[de] |
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Mit Piano Natura ist ein System gemeint, das auf Tassteninstrumente
mit Klaviaturen übertragen werden kann.
Erläuterungen: Das System Piano Natura ist ein neues Verteilungssystem
zur Erzeugung natürlicher, reiner Intervalle auf einer Klaviatur innerhalb aller
möglichen Oktaven.
Nach diesem System kann jede Musik in allen zwölf Dur- bzw. zwölf
Moll-Tonarten in natürlicher Stimmung, auf einer hierfür vorgesehene Klaviatur (siehe
Plan 1 und 2) gespielt werden, basierend auf der pythagoreischen, reinen Quinte.
Das System ist dadurch gekennzeichnet, dass es in zwei Versionen übertragen
werden kann:
- A mit 35 Tönen pro Oktave
- B mit 49 Tönen pro Oktave
Es wird folgedermaßen erläutert:
- a) 35 bzw. 49 Töne werden auf 5 bzw. 7 Klaviaturstufen verteilt (siehe beigefügte
Pläne)
- b) Auf jeder Klaviaturstufe ist eine diatonische (ionische) Tonleiter in reiner
stimmung ausführbar; z.B. Version A: C-Dur, Cis-Dur, Cisis-Dur, Ces-Dur, Ceses-Dur.
In der Version B entsprechend kommen noch zwei weitere Klaviaturen dazu: C mit
3 Kreuzen bzw. C mit 3 B; mit dieser Option können reine Vierteltonstimmen (z.B.
Avantgardmusik) erzeugt werden.
- c) Die zentrale Klaviatur enhält die Töne ohne Alterationen (C-Dur). Die nach
obenhinten angeordneten Klaviaturen enthalten die Kreuztonarten; die nach unten-vorne
angeordneten die B-Tonarten.
- d) Jedes akustische sowie elektronische bzw. eletronisches oder digitales Tasteninstrument
kann mit jeder Klaviaturversion (A B) eingerichtet werden. Zum Beispiel Klavier,
Orgel, Glockspiel, Celesta als auch perkutive Instrumente mit definierter Tonhöhe
z. Bsp. Xylophon, Marimba und ähnliches.
- e) Version A umfasst 260 Tasten = entsprechend siebeneinhalb Oktaven. Version
B umfasst 364 Tasten = entsprechend siebeneinhalb Oktaven.
- f) In der Verteilung A wird der Quintenzirkel auf 17 Kreuz- bzw. 17 B-Tonarten
erweitert. In der Version B auf entsprechend 24 Kreuz bzw. 24 B-Tonarten. Alle diese
Tonarten sind reingestimmt (rein, natürlich gestimmt).
Vorteile: Mit einem Instrument, das mit dem Piano Natura-System ausgerüstet
ist, können – wie bei anderen Saiteninstrumenten (z. B. Geigen) – alle
Töne in natürlicher, reiner Stimmung gespielt werden.
Bisher war es nicht möglich zum Beispiel ein tempenert gestimmtes
Klavier mit einem natürlich gestimmten Streichinstrument auf gleichwertige Stimmung
zu bringen. Diese Vorteile verdankt man den 35 (Version A) – 49 Tönen (Version
B), im Vergleich zu dem aktuellen temperierten System wo die Oktave nur 12 Töne
zur Verfügung hat.
In einer elektrisch-elektronischen bzw. digitalen Version, die eine
Transpornier- bzw. Stimmungsfunktion hat, kann jede Stimmhöhe erreicht werden, ohne
dass sich die Gesamtstimmung ändert.
Piano Natura kann für beliebig viele Oktaven (eins bis unendlich)
eingerichtet werden.
MAASSE (siehe Plan 1 und 2, Version A und B):
1
- 16,5 cm = 1 Oktave
2
- 2,3 cm breit
3
- 4,5 cm tief
4
- 2,5 hoch
5
- 1,25 hoch
6
- Zwischenräume
7
- Halterungen für die Tasten können aus Metall, Kunststoff oder
anderes Material sein
8
- Korpus des Instrumentes
9
- Tasten aus Kunstoff, Holz oder ähnliches Material
10
- o = # # # (drei Kreuze)
11
- bbb(drei B)
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| Anspruch[de] |
- Klaviertastatur und neue Aufteilung der Oktaven, womit alle Töne mit natürlichen
Intervallen erzeugt werden können. Dadurch gekennzeichnet, dass die Oktave
hat 35 bzw. 49 Töne, mit denen alle Töne natürliche Intervallen erzeugen (komplette
reine Stimmung in allen Tonarten inklusive die Vierteltöne), verteilt im 5 bzw.
7 Klaviaturstufen zur Verwendung für Klavier, Orgel, Synthesizer, Cembalo, Klavichord,
Celesta, Xylophon, Marimba u. ä.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen
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