Die Erfindung bezieht sich auf Düsen für das Stranggießen von mit
Kunstharz gebundenen Magneten.
Im allgemeinen wird ein Magnet des mit Kunstharz gebundenen Typs mittels
eines in 6 gezeigten Prozesses hergestellt, nämlich:
Ein magnetisches Pulver und ein organisches Kunstharz (wärmeaushärtendes
oder thermoplastisches Kunstharz) mit geeigneten Partikelgrößen werden ausreichend
vermischt. Bei Bedarf werden Additive zugegeben. Die vermischten Rohmaterialien
werden mittels einer Knetmaschine wie z. B. einer Walzmühle oder eines Strangkneters
und dergleichen geknetet, wobei sie über eine Temperatur erwärmt werden, bei der
das organische Kunstharz schmilzt. Das geknetete Rohmaterial wird grob in Partikel
zerkleinert, die Partikelgrößen von etwa 1–10 mm aufweisen, und wird in eine
Stranggießmaschine geladen.
Das geladene magnetische Rohmaterial wird in der Stranggießmaschine
erwärmt, um es zu verflüssigen, und wird mittels einer Schraube oder eines Kolbens
in eine Düse geschickt, die an einem Vorderende eines Zylinders angeordnet ist.
Das magnetische Rohmaterial wird in eine vorgegebene Form wie z. B.
einen Zylinder, eine dünne Platte, eine Stange und dergleichen gegossen, in dem
es durch die Düse geschickt wird. Die Gießprozesse eines isotropen Magneten und
eines anisotropen Magneten sind jedoch verschieden.
Im Fall eines anisotropen Magneten wird nämlich das magnetische Pulver
ausgerichtet, indem das magnetische Rohmaterial durch eine Düse geschickt wird,
in welcher ein magnetisches Feld erzeugt wird, und der Magnet gegossen wird. Im
Prozeß ist es üblich, das magnetische Feld zu erzeugen durch eine Kombination aus
einer elektromagnetischen Spule und einem magnetischen Kreis, der ein magnetisches
Material umfaßt.
Andererseits wird der isotrope Magnet gegossen mittels Extrusion ohne
ein magnetisches Feld. Der gegossene Körper wird nahe dem Auslaß des Vorderendes
des Düse gekühlt, anschließend von einer Aufnehmmaschine, die vor der Stranggießmaschine
angeordnet ist, aufgenommen und mittels eines Messers auf eine geeignete Länge geschnitten.
Da im Fall des Gießens mit einer Ausrichtung des magnetischen Pulvers
der Magnetismus im gegossenen Körper erhalten bleibt, wird er einer Entmagnetisierung
unterworfen, um diesen Magnetismus zu beseitigen. In dem Fall, in welchem ein wärmeaushärtendes
Kunstharz als Bindemittel verwendet wird, wird der gegossene Körper ferner einem
Aushärtungsprozeß unterworfen, um das Kunstharz nach seiner Entmagnetisierung auszuhärten,
wobei ein Magnet des mit Kunstharz gebundenen Typs durch Stranggießen erzeugt wird.
Bei diesem Herstellungsverfahren weist die Düse, die für ein Stranggießen
in einem magnetischen Feld verwendet wird (d. h. für ein Gießen des anisotropen
Magneten), eine Struktur auf, die eine Kombination aus einem magnetischen Material
und einem nichtmagnetischen Material ist, wie z. B. diejenigen, die im offengelegten
japanischen Patent Sho 58-219705, im offengelegten japanischen Patent Sho 60-100413
und in anderen Dokumenten offenbart sind.
Zum Beispiel ist im offengelegten japanischen Patent Sho 58-219705
eine Düsenstruktur offenbart, die in 7 gezeigt ist.
In der Düse der 7 umfassen eine Rohmaterialeinspritzung-Außendüse
201, ein Dorn 203 und ein Vorderende der Gießabschnitt-Außendüse
202 magnetische Materialien, während der Rest der Gießabschnitt-Außendüse
202 ein nichtmagnetisches Material umfaßt. Eine elektromagnetische Spule
204 ist um die Gießabschnitt-Außendüse 202 gewickelt, wobei ein
Block aus magnetischem Material 205 um die elektromagnetische Spule
204 positioniert ist.
Der Erfinder dieser Anmeldung hat ferner eine Düsenstruktur offenbart,
wie in 8 des offengelegten japanischen Patents Sho
63-254713 gezeigt ist.
Die Düse umfaßt eine Außendüse, die eine Rohmaterialeinspritzung-Außendüse
201 und Gießabschnitt-Außendüseen 202a und 202b sowie
Dorne 203a und 203b umfaßt. Die Rohmaterialeinspritzung-Außendüse
201 besteht aus einem nichtmagnetischen Material, während die Gießabschnitt-Außendüse
202a ebenfalls aus einem nichtmagnetischen Material besteht, jedoch mit
der Gießabschnitt-Außendüse 202b ausgerüstet ist, die aus einem magnetischen
Material gefertigt ist, um am Vorderende der Außendüse einen magnetischen Fluß zu
induzieren.
Der Dorn 203a besteht ebenfalls aus einem nichtmagnetischen
Material, wobei am Vorderende des Dorns der Dorn 203b vorgesehen ist, der
aus einem magnetischen Material gefertigt ist.
Die elektromagnetische Spule 204 ist außerhalb der Düse installiert.
Wenn ein Strom durch die elektromagnetische Spule 204 geleitet wird, wird
in einem Raum (im folgenden als Ausrichtungsabschnitt bezeichnet) zwischen dem Vorderende
des Dorns 203b und dem Vorderende der Gießabschnitt-Außendüse
202b ein magnetisches Feld erzeugt, da der erzeugte magnetische Fluß dazu
neigt, durch ein magnetisches Material mit einer hohen magnetischen Permeabilität
zu verlaufen.
Das Rohmaterial für einen Magneten durchläuft den Rohmaterialeinspritzungsabschnitt
206 und einen Rohmaterialstopfraum 207 und wird mittels Extrusion
in eine zylindrische Form gegossen, wobei das Magnetpulver im Ausrichtungsabschnitt
ausgerichtet wird.
Heute stehen für einen Radialmagneten des mit Kunstharz gebundenen
Typs (1) ein Druckgießen, (2) ein Spritzgießen und (3) ein Stranggießen zur Verfügung.
Von diesen werden derzeit das Druckgießen und das Spritzgießen für
Massenherstellungsprozesse genutzt. Obwohl das Stranggießen für ein Gießen von Ferrit-Magneten
weitverbreitet ist, befindet es sich im Gegensatz hierzu noch nicht in einer Phase,
in der es in der Massenherstellung von Hochleistungs-Seltenerde-Magneten genutzt
wird, wobei die Düse für das Stranggießen, insbesondere die Struktur des Ausrichtungsabschnitts
in der Düse, noch nicht ausreichend betrachtet worden ist.
Patent Abstracts of Japan, Bd. 12, Nr. 277 (E-640) (3124), 30. Juli
1988, JP-A-63 055922, offenbart eine metallische Düse für die Extrusion zylindrischer,
mit Kunstharz gebundener Magneten. Ein radial geschlossener magnetischer Kanal wird
in der Düse ausgebildet mittels Induzieren eines magnetischen Induktionsflusses
von einer äußeren elektromagnetischen Spule unter Verwendung einer nichtmagnetischen
formenden Außendüse, die an ihrem Ende mit einem magnetischen Ringtyp-Teil versehen
ist, und einer magnetischen Innendüse, die an ihrem Ende mit einem nichtmagnetischen
Teil versehen ist. Die Anordnung ist somit effektiv eine Düse mit einem Ausrichtungsabschnitt,
der einen magnetischen Teil umfaßt, der zwischen zwei nichtmagnetischen Teilen sandwich-artig
angeordnet ist. Der Vorteil der Anordnung besteht darin, daß eine Kühlung der elektromagnetischen
Spule vermieden wird.
Patent Abstracts of Japan, Bd. 12, Nr. 162 (E-609), 17. Mai 1988,
JP-A-62273708, beschreibt eine Düse für das Stranggießen eines mittels Kunstharz
gebundenen Magneten, in der eine geschmolzene Mischung aus einem magnetischen Pulver
und einem Kunstharz durch Kühlung verfestigt wird in einem Formungs- und Kühlungsverfestigungsteil
während eines Gießprozesses, wobei der Formungs- und Kühlungsverfestigungsteil am
Vorderende der Düse angeordnet ist.
Patent Abstracts of Japan, Bd. 12, Nr. 343 (M-741) (3190), 14. September
1988, JP-A-63-102918, offenbart eine Düse zum Gießen eines Kunstharzzylinders, in
der gesintertes Zirkoniumoxid einen Teil einer Extrusionsöffnung auskleidet, die
zwischen einer äußeren und einer inneren Düse ausgebildet ist.
Es ist wichtig, die Struktur des Ausrichtungsabschnitts einer Düse
für das Stranggießen ausreichend zu betrachten, da sie eine magnetische Leistungsfähigkeit
des gegossenen Magneten stark beeinflußt.
Weder bei der Düse noch bei der Maschine zum Stranggießen für einen
Magneten des mit Kunstharz gebundenen Typs, die herkömmlicherweise verwendet worden
sind, wurde dem Material und der Struktur des Ausrichtungsabschnitts der Düse Aufmerksamkeit
gewidmet, wobei er im allgemeinen aus einem einzigen Körper eines magnetischen Materials
gefertigt wurde. Daher traten die im folgenden aufgelisteten Probleme auf.
In dem Fall nämlich, in welchem ein Magnet des mit Kunstharz gebundenen
Typs durch Extrusion gegossen wird, wird ein magnetisches Feld erzeugt, wenn ein
Gemisch, das ein magnetisches Pulver und ein wärmeaushärtendes oder ein thermoplastisches
Kunstharz umfaßt, aufgrund von Erwärmung geschmolzen wird, um das magnetische Pulver
auszurichten, wobei es notwendig ist, eine Verfestigung mittels Kühlung nach dem
Gießen im Ausrichtungsabschnitt auszuführen, um die Ausrichtung nicht zu stören
und/oder die gegossene Form zu verformen (zu stören).
Um eine ausreichende Ausrichtung des magnetischen Pulvers zu erreichen,
sollte eine Viskosität des Kunstharzes möglichst niedrig sein, sobald es in den
Ausrichtungsabschnitt eintritt, d. h. seine Temperatur sollte möglichst hoch sein.
Wenn im Gegensatz hierzu der ausgerichtete und gegossene Magnet die Düse verläßt,
soll seine Temperatur vorzugsweise möglichst niedrig sein, um eine ausreichende
Verfestigung mittels Kühlung im Ausrichtungsabschnitt zu erhalten, um somit die
Ausrichtung und die gegossene Form nicht zu verlieren.
Dementsprechend ist ein Temperaturgradient im Ausrichtungsabschnitt
erforderlich. Wenn der Temperaturgradient im Ausrichtungsabschnitt für die Verfestigung
mittels Kühlung nicht ausreicht und die Temperatur des gesamten Ausrichtungsabschnitts
absinkt, führt dies zu einer unzureichenden Ausrichtung, wobei im Gegensatz hierzu
dann, wenn die Temperatur des gesamten Ausrichtungsabschnitts ansteigt, die Ausrichtung
und die gegossene Form gestört werden, wenn der Magnet die Düse verläßt.
In dem Fall jedoch, in welchem der Ausrichtungsabschnitt einen einzelnen
Körper aus einem magnetischen Material umfaßt, ist es schwierig, den Temperaturgradienten
zu erzeugen, aufgrund der Eigenschaften des Materials und der Struktur des Ausrichtungsabschnitts,
wobei es zum Erzeugen des Temperaturgradienten im einzelnen Metallkörper erforderlich
ist, eine Heizvorrichtung und eine Kühlvorrichtung mit einer hohen Kapazität zu
verwenden, was zu einer großen Ineffizienz führt.
Ferner hängt im Fall eines radial ausgerichteten zylindrischen Magneten
(im folgenden als radialer anisotroper Magnet bezeichnet) die Hinlänglichkeit seiner
radialen anisotropen Eigenschaft von der Form und der Größe des Magneten ab. Als
ein Index zum Zeigen des Obigen ist ein Radialfaktor fR durch die folgende Gleichung
gegeben:
Fr = 2Dh/d2wobei
D = Außendurchmesser eines ringförmig gegossenen Magneten
h = Höhe eines ringförmig gegossenen Magneten,
und der Radialfaktor kann in folgende Kategorien klassifiziert werden:
fR < 1 ausreichende radiale Anisotropie erreichbar
fR = 1–2 unzureichend#
fR > 1 isotrop
Der fR ist der erste Index, der beim Entwurf einer Düse zu betrachten
ist, wenn ein Radialmagnetfeld-Gießen mittels Druck oder Einspritzung praktiziert
wird.
Das heißt, wenn die Düsenstruktur fR < 1 erfüllt, kann ein ausreichendes
radiales Magnetfeld in einem Hohlraum erzeugt werden, womit es möglich ist, einen
Magneten mit einer ausreichenden radialen anisotropen Eigenschaft zu gießen.
Wenn jedoch eine Düse mit fR ≥ 1 entworfen wird, ist es nicht möglich,
einen Magneten mit einer ausreichenden radialen Ausrichtung zu gießen.
Es besteht daher ein wichtiger Index für den Entwurf einer Düse für
ein Radialmagnetfeld-Gießen mittels Druck- oder Spritzguß.
Da jedoch im Fall eines Stranggießens die Form des gegossenen Magneten
und die Düse für das Stranggießen nicht übereinstimmen, ist es schwierig, fR als
einen Index für den Entwurf einer Düse für das Stranggießen zu verwenden.
Wenn wie oben beschrieben ein Magnet des mit Kunstharz gebundenen
Typs durch eine Extrusion gegossen wird, wird ein Gemisch aus einem magnetischen
Pulver und einem wärmeaushärtenden oder einem thermoplastischen Kunstharz erwärmt,
wobei ein magnetisches Pulver durch ein magnetisches Feld ausgerichtet wird, während
es schmilzt, und wobei eine Verfestigung mittels Kühlung nach dem Gießen im Ausrichtungsabschnitt
durchgeführt werden sollte, um die Ausrichtung und die gegossene Form nicht zu stören.
Um eine ausreichende Ausrichtung des magnetischen Pulvers zu erreichen,
ist der Temperaturgradient im Ausrichtungsabschnitt erforderlich, wie oben beschrieben
worden ist. Um den Temperaturgradienten im Ausrichtungsabschnitt zu erhalten, gibt
es die im folgenden aufgelisteten Verfahren.
(1) Erhöhung der Länge des Ausrichtungsabschnitts,
(2) Einfügen eines Materials mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit in den Ausrichtungsabschnitt,
und
(3) Erwärmen und Abkühlen beider Enden des Ausrichtungsabschnitts mit extrem
starker Heizvorrichtung und Kühlvorrichtung.
Hierbei besteht bezüglich (1) der Länge des Ausrichtungsabschnitts
eine Beschränkung der Länge des Ausrichtungsabschnitts aufgrund einer Unmöglichkeit
eines ausreichenden Ausrichtungsmagnetfeldes, wenn dieser zu lang wird, und bezüglich
(2) die Einschränkung, daß ein Material mit geringer Wärmeleitfähigkeit im allgemeinen
ein nichtmagnetisches Material ist und somit das Magnetfeld im Ausrichtungsabschnitt
gestört ist, sofern nicht das eingesetzte Material dünn ist.
Gemäß sowohl (1) als auch (2) ist es, obwohl es möglich ist, den Temperaturgradienten
mit einer Reduktion der Kapazitäten der Heizvorrichtung und der Kühlvorrichtung
zu erreichen, immer noch erforderlich, eine starke Heizvorrichtung und Kühlvorrichtung
zu verwenden, um den Temperaturgradienten in einem gewissen Grad gleich demjenigen
von (3) zu erhalten.
Wenn jedoch eine starke Heizvorrichtung mit einer zusätzlichen Kapazität
verwendet wird, wird nicht nur der Ausrichtungsabschnitt, sondern auch die gesamte
Düse erwärmt, was in einer Temperaturerhöhung der gesamten Düse mit Ausnahme des
Vorderendes der Düse resultiert. Somit wird eine Verbindung, die erwärmt wird, um
in der Extrusionsmaschine eine Fließfähigkeit aufzuweisen, in der Düse weiter erwärmt,
wobei in dem Fall, in welchem ein Kunstharz in der Verbindung ein wärmeaushärtendes
Harz ist, das Harz in der Düse auszuhärten beginnt, und wobei im Fall eines thermoplastischen
Kunstharzes eine thermische Zersetzung eingeleitet wird, was mit der Zeit zu Änderungen
führt, wie z. B. einer Erhöhung der Viskosität der Verbindung, während sie sich
im Stranggießprozeß befindet, und dergleichen. Dies führt zu dem Problem, daß eine
stabile Operation des Stranggießens nicht über eine lange Zeitperiode erreicht werden
kann.
Dies Erfindung zielt auf die Lösung der Probleme der Düse für ein
Stranggießen eines Magneten des mit Kunstharz gebundenen Typs, wie oben beschrieben
worden ist, und auf die Schaffung einer Düse für das Stranggießen, um einen Magneten
eines mit Kunstharz gebundenen Typs mit einer hohen Leistungsfähigkeit und einer
hervorragenden Formgenauigkeit zu gießen.
Ferner schafft diese Erfindung eine Düse für ein Stranggießen, um
einen Hochleistungs-Radialmagneten des mit Kunstharz gebundenen Typs zu erzeugen,
und um einen langen Radialmagneten zu erzeugen, der nicht fR < 1 erfüllt.
Ferner zielt diese Erfindung auf die Schaffung einer Düse für ein
Stranggießen, mit der ein Stranggießen ausgeführt werden kann, das über eine lange
Zeitperiode stabil ist, indem die Änderung des Harzes und des magnetischen Pulvers
mit der Zeit während des Extrusionsprozesses verhindert wird und indem die magnetische
Leistungsfähigkeit eines zu gießenden Magneten stabilisiert wird, wobei die Düse
auch eine hervorragende Massenherstellungsfähigkeit aufweist.
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Düse für das
Stranggießen eines mit Kunstharz gebundenen Magneten geschaffen, in der ein geschmolzenes
Gemisch aus einem magnetischen Pulver und einem Kunstharz mittels Kühlung verfestigt
wird, wobei ein magnetisches Pulver mittels eines magnetischen Feldes ausgerichtet
wird, das in einem geschichteten Ausrichtungsabschnitt während eines Gießprozesses
angelegt wird, und wobei der Ausrichtungsabschnitt am Vorderende der Düse angeordnet
ist und eine Schicht eines magnetischen Materials aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß: der Ausrichtungsabschnitt wenigstens eine Außenschicht, eine Zentralschicht
und eine Innenschicht aufweist; die Zentralschicht eine Wärmeleitfähigkeit aufweist,
die geringer ist als die Wärmeleitfähigkeit der Außenschicht und der Innenschicht;
die Zentralschicht eine Wärmeleitfähigkeit bei 293 K von 4,2 W/mK oder weniger aufweist;
die Außenschicht ein magnetisches Material umfaßt; und die Innenschicht ein magnetisches
Material umfaßt.
Die Zentralschicht umfaßt vorzugsweise ein nichtmagnetisches Material
mit einer operativen Länge, die gleich der Hälfte der operativen Länge des Ausrichtungsabschnitts
oder weniger ist.
Die Düse ist vorzugsweise so konfiguriert, daß sie zylindrische Magneten
des mit Kunstharz gebundenen Typs erzeugt.
Die Düse weist vorzugsweise einen Durchlaß für das geschmolzene Gemisch
im Ausrichtungsabschnitt auf, wobei der Durchlaß einen Innendurchmesser und einen
Außendurchmesser aufweist, und wobei die operative Länge des Ausrichtungsabschnitts
kleiner ist als das Quadrat des Innendurchmessers dividiert durch den zweifachen
Außendurchmesser.
Die Zentralschicht umfaßt vorzugsweise ein nichtmagnetisches Material,
wobei die Düse vorzugsweise einen Durchlaß für das geschmolzene Gemisch im Ausrichtungsabschnitt
aufweist, wobei der Durchlaß einen Innendurchmesser und einen Außendurchmesser aufweist
und wobei die operative Länge des Ausrichtungsabschnitts ausschließlich des nichtmagnetischen
Materials kleiner ist als das Quadrat des Innendurchmessers dividiert durch den
zweifachen Außendurchmesser.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Düse
für das Stranggießen eines mit Kunstharz gebundenen Magneten geschaffen, in der
ein geschmolzenes Gemisch aus einem magnetischen Pulver und einem Kunstharz mittels
Kühlung verfestigt wird, wobei ein magnetisches Pulver mittels eines magnetischen
Feldes ausgerichtet wird, das in einem geschichteten Ausrichtungsabschnitt während
eines Gießprozesses angelegt wird, wobei der Ausrichtungsabschnitt am Vorderende
der Düse angeordnet ist und eine Schicht aus magnetischem Material umfaßt, dadurch
gekennzeichnet, daß: der Ausrichtungsabschnitt wenigstens eine Außenschicht und
eine Innenschicht umfaßt; die Innenschicht eine Wärmeleitfähigkeit aufweist, die
kleiner ist als die Wärmeleitfähigkeit der Schicht; die Innenschicht eine Wärmeleitfähigkeit
bei 293 K von 4,2 W/mK oder weniger aufweist; und die Außenschicht ein magnetisches
Material umfaßt.
Im folgenden werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung lediglich
beispielhaft und mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in welchen:
1–3
Übersichtszeichnungen von Düsen für ein Stranggießen zeigen, die in den Beispielen
dieser Erfindung verwendet werden;
4 einen Graphen zeigt, der eine Viskositätsänderung
der Verbindung über der Zeit zeigt;
5(a) und (b)
Graphen zeigen, die eine Änderung der magnetischen Leistungsfähigkeit zeigen, wenn
eine Düse des Beispiels 6 verwendet wird;
6 eine Prozeßübersicht eines Magneten
ist; und
7 und 8
Übersichtszeichnungen von Düsen für das herkömmliche Stranggießen sind.
Diese Erfindung hat die Wirkung der Verbesserung der Leistungsfähigkeit
des gegossenen Magneten und ferner der Reformierung der Abmessungsgenauigkeit, wie
aus den obenerwähnten Beispielen deutlich wird, als Ergebnis der Ausbildung eines
Temperaturgradienten im Ausrichtungsabschnitt durch Ausbilden einer Schichtstruktur
aus wenigstens zwei unterschiedlichen Materialien und durch Herstellen wenigstens
eines oder mehrerer der Materialien des Ausrichtungsabschnitts mit magnetischen
Materialien, die sich ausgehend vom Vorderende der Düse erstrecken, an der die Ausrichtung
eines magnetischen Pulvers beginnt, bis zu einem Auslaßabschnitt der Düse für ein
Stranggießen eines Magneten des mit Kunstharz gebundenen Typs, welcher gegossen
wird, durch Ausrichten eines geschmolzenen Gemisches aus einem magnetischen Pulver
und einem Kunstharz, und durch eine Verfestigung mittels Kühlung.
Wenn ferner in dieser Erfindung als alternativer Fall der Schichtstruktur
im Ausrichtungsabschnitt ein Material mit einer niedrigen Wärmeleitfähigkeit eingesetzt
wird, das eine Wärmeleitfähigkeit K (293 K (20°C)) von K ≤ 4,2 W/mK (0,01
[cal/cms°C]) aufweist, fällt die Wärmeleitfähigkeit am Einfügungsabschnitt auf
etwa 1/10 oder weniger, da ein für die Düse im allgemeinen verwendetes Material
eine Wärmeleitfähigkeit von etwa 29,4–33,6 W/mK (0,07–0,08 [cal/cms°C])
aufweist.
Wenn eine durch den Ausrichtungsabschnitt geleitete Wärmemenge konstant
ist, kann eine Temperaturdifferenz mittels der im folgenden angegebenen Gleichung
erhalten werden durch Reduzieren der Wärmeleitfähigkeit. Q = AK(T1 – T2)/I
Q: Wärmekapazität, A: Fläche, I: Dicke
T1 – T2 = &Dgr;T: Temperaturdifferenz.
In dem Fall, in welchem das Einsetzmaterial im Ausrichtungsabschnitt
ein nichtmagnetisches Material umfaßt, verschlechtert sich ferner die magnetische
Leistungsfähigkeit deutlich, wenn es 1/2 oder mehr der Länge des Ausrichtungsabschnitts
ausmacht, trotz einer hohen Temperaturdifferenz. Dies liegt an der Störung des Magnetfeldes
im Ausrichtungsabschnitt durch Einsetzen eines nichtmagnetischen Materials in den
Ausrichtungsabschnitt. Obwohl die Temperaturdifferenz sinkt, wenn eine nichtmagnetische
Schicht dünn wird, wird die magnetische Leistungsfähigkeit etwas verbessert aufgrund
einer Reduktion der Störung des Magnetfeldes im Ausrichtungsabschnitt. Somit ist
die Dicke der nichtmagnetischen Schicht vorzugsweise so dünn wie möglich, um einen
ausreichenden Temperaturgradienten zu erhalten, wobei dann, wenn ein nichtmagnetisches
Material eingesetzt wird, dessen Länge vorzugsweise 1/2 der Länge des Ausrichtungsabschnitts
oder weniger beträgt.
Wenn außerdem die Kontaktabschnittlänge I des Ausrichtungsabschnitts
der Düse für eine Extrusion mit dem geschmolzenen Gemisch auf 1 < d2
< 2D beschränkt ist, wird die magnetische Leistungsfähigkeit verbessert aufgrund
einer Verfügbarkeit einer ausreichenden Ausrichtung des magnetischen Pulvers.
Ferner ist es durch Anordnung der Zusammensetzung der Düsenstruktur
vom Verbindungsabschnitt einer Extrusionsmaschine zum Auslaß des Ausrichtungsabschnitts
in der Reihenfolge eines Konvergenzabschnitts, eines Wärmeisolationsabschnitts,
eines Erwärmungsabschnitts und eines Ausrichtungsabschnitts möglich, ein stabiles
Stranggießen über eine lange Zeitspanne zu betreiben, was z. B. zu einer Eignung
für eine Massenherstellung und dergleichen führt.
(1) Es ist möglich, einen Temperaturgradienten im Ausrichtungsabschnitt zu erzeugen
durch Ausbilden einer Schichtstruktur für den Ausrichtungsabschnitt, wodurch der
Grad der Ausrichtung eines Magneten verbessert wird und auch die Abmessungsgenauigkeit
verbessert wird.
(2) Es ist möglich, einen noch höheren Temperaturgradienten im Ausrichtungsabschnitt
zu erzeugen durch Einsetzen eines magnetischen Materials mit einer Wärmeleitfähigkeit
von K ≤ 4,2 W/mK (0,01 [cal/cms°C]) oder weniger oder eines nichtmagnetischen
Materials mit einer Wärmeleitfähigkeit von K ≤ 4,2 W/mK (0,01 [cal/cms°C])
oder weniger, das eine Länge von nicht mehr als 1/2 der Länge des Ausrichtungsabschnitts
aufweist, in einem Teilabschnitt des Ausrichtungsabschnitts, wodurch es möglich
ist, einen anisotropen Hochleistungsmagneten des mit Kunstharz gebundenen Typs mittels
Stranggießen zu gießen.
(3) In dem Fall, in welchem kein nichtmagnetisches Material im Ausrichtungsabschnitt
vorhanden ist, durch Festlegen der Länge I des Ausrichtungsabschnitts auf
I < d2/(2D),
und in dem Fall, in welchem ein nichtmagnetisches Material vorhanden ist, durch
Festlegen der Länge I' auf
I' < d2/(2D),
ist es möglich, einen Hochleistungs-Radialmagneten des mit Kunstharz gebundenen
Typs mit einer ausreichenden Radialausrichtung zu gießen und eine Verlängerung dieses
Magneten zu erreichen.
(4) Durch Ausbilden einer Struktur der Düse, wie in 3
gezeigt, in der Reihenfolge ausgehend von einem Verbindungsabschnitt einer Extrusionsmaschine
als Konvergenzabschnitt, Wärmeisolationsabschnitt, Erwärmungsabschnitt und Ausrichtungsabschnitt,
ist es möglich, ein Stranggießen mit einer stabilen magnetischen Leistungsfähigkeit
für eine lange Zeitspanne zu betreiben, wobei eine stabile Massenherstellung erreicht
werden kann.
Diese Erfindung wird im folgenden unter Verwendung von Beispielen
erläutert.
BEISPIEL 1
1 zeigt eine Übersichtszeichnung einer
Düse für ein Stranggießen, die im Beispiel 1 verwendet wird.
In der Figur ist 108 der Ausrichtungsabschnitt,
109 eine Oberfläche des Auslasses des Ausrichtungsabschnitts, X und Y sind
Temperaturmeßpunkte, wobei eine Erläuterung der anderen Bezugszeichen weggelassen
wird, da sie im folgenden beschrieben werden.
Eine Düse für ein Stranggießen wird wie in 1
gezeigt gebildet von einer Außendüse, die eine Rohmaterialeinspritzung-Außendüse
101 und Gießabschnitt-Außendüsen 102a und 102b umfaßt,
und von Dornen 103a und 103d, wobei die Rohmaterialeinspritzung-Außendüse
101 und die Gießabschnitt-Außendüse 102a aus nichtmagnetischen
Materialien bestehen und die Gießabschnitt-Außendüse 102b aus einem magnetischen
Material am Vorderende der Außendüse angeordnet ist, um einen magnetischen Fluß
zu induzieren. Ferner umfaßt der Dorn 103a ein nichtmagnetisches Material,
wobei der aus einem magnetischen Material bestehende Dorn 103b an seinem
Vorderende mit einer Verbindungsschraube 105 ausgestattet ist.
Ferner ist eine elektromagnetische Spule 104 an der Außenseite
der Düse installiert, wobei dann, wenn ein Strom durch die elektromagnetische Spule
fließt, ein magnetisches Feld am Ausrichtungsabschnitt 108 zwischen dem
Vorderende des Dorns 103b und dem Vorderende der Gießabschnitt-Außendüse
102b erzeugt wird, da der erzeugte magnetische Fluß dazu neigt, durch ein
magnetisches Material mit hoher magnetischer Permeabilität zu verlaufen.
Anschließend wird für die Herstellung eines Magneten ein magnetisches
Pulver mit einem organischen Kunstharz wie z. B. einem wärmeaushärtenden oder thermoplastischen
Kunstharz, sowie bei Bedarf mit Additiven mittels eines Mischers gemischt.
Das Gemisch aus magnetischem Pulver und dem Kunstharz wird in einer
Extrusionsmaschine erwärmt und wird geschmolzen. In diesem Zustand wird es anschließend
zum Rahmaterialeinspritzungsabschnitt 106 der Düse für ein Stranggießen
geschickt.
Das geschmolzene Material aus dem magnetischem Pulver und dem Kunstharz
wird allmählich konvergiert, während es durch den Rohmaterialstopfraum
107 in die Düse geleitet wird, um die endgültige Form zu gießen. Das magnetische
Pulver wird im Ausrichtungsabschnitt 108 ausgerichtet, wobei es in diesem
Zustand der Ausrichtung gegossen wird durch eine Verfestigung mittels Kühlung im
Ausrichtungsabschnitt 108.
Als nächstes sind in Tabelle 1 die Ergebnisse der Messungen der Temperaturdifferenz
zwischen den Punkten X und Y im Ausrichtungsabschnitt 108 gezeigt, wenn
der Ausrichtungsabschnitt 108 von einer Schichtstruktur mit Materialien
gebildet wird, die aus wenigstens zwei unterschiedlichen Materialien ausgewählt
sind, nämlich
SKD 61: Spezifikation JIS G 4404, Stahlmaterial
SKD 11: Spezifikation JIS G 4404, Stahlmaterial
SiO2: Oxid von Silicium
PES: Polyethersulfon-Harz
für die Struktur des Ausrichtungsabschnitts einer Düse für ein Stranggießen.
Die Gesamtlänge des Ausrichtungsabschnitts 108 beträgt 6
mm, wobei die Temperaturdifferenzen die Temperaturdifferenzen zwischen den Punkten
X und Y darstellen, die 0,5 mm von den zwei Enden des Ausrichtungsabschnitts
108 entfernt sind, und 3 mm außerhalb eines Durchlasses eines geschmolzenen
Gemisches des magnetischen Pulvers und des Kunstharzes liegen. (Bei der Messung
war die Temperatur am Punkt Y auf 323 K (50°C fixiert)).
Eine Heizvorrichtung mit einer Leistungsfähigkeit von 800 W wurde
für die Erwärmung verwendet, während eine Kühlplatte, die mit Wasserkühlung betrieben
wurde, an der Oberfläche des Auslasses des Ausrichtungsabschnitts 109 installiert
war, um den Ausrichtungsabschnitt 108 zu kühlen.
Die Strukturspalte in Tabelle 1 zeigt die Materialien, die für die
Vorderendenstruktur verwendet wurden, wobei unter diesen SKD 61 und SKD 11 magnetische
Materialien sind und der Rest SiO2 und PES nichtmagnetische Materialien
sind.
Ferner beträgt die Länge jeder Schicht 6/A (mm]. (A bezeichnet die
Anzahl der Schichten.)
Wie in Tabelle 1 gezeigt, wurde im Fall des Vergleichtests 1, bei
dem der Ausrichtungsabschnitt von einem einzigen Metall gebildet wurde, eine Temperaturdifferenz
von nur 293 K (20°C) mit dem obenerwähnten System erhalten.
Obwohl es das gleiche Material war, konnte der Temperaturgradient
jedoch durch Ausbilden der Schichtstruktur erreicht werden.
Dies lag daran, daß durch Ausbilden der Schichtstruktur die Kontaktfläche
dem Wärmeübergang Widerstand leistet. Dies wurde auch durch den Test 1 und den Test
4 bestätigt.
Ferner wurde aus den Tests 3, 5 und 6 deutlich, daß ein noch höherer
Temperaturgradient erreichbar war durch Verwenden eines Materials mit geringer Wärmeleitfähigkeit
für einen Teilabschnitt des Ausrichtungsabschnitts.
Da jedoch in diesem Fall ein magnetisches Material im allgemeinen
eine hohe Wärmeleitfähigkeit aufweist, ist ein nichtmagnetisches Material geeignet
als das im Teilabschnitt verwendete Material.
Anschließend zeigt Tabelle 1 ferner die magnetische Leistungsfähigkeit
der Magneten, die mittels der Düsen mit den obenbeschriebenen Strukturen gegossen
worden sind.
Die Magneten wurden mit folgendem Prozeß hergestellt.
Für die hier hergestellten Magneten wurde eine magnetische Legierung
mit einer Koerzitivkraft von etwa 5,57·105 A/m (7 kOe) und einer Grundmagnetpulverzusammensetzung
von Sm (Co 0,672 Cu 0,08 Fe 0,22 Zr 0,028) 8,35 in Partikel mit mittlerer Partikelgröße
von etwa 20 &mgr;m zerkleinert und mit einem Kunstharz vermischt. Ein Verhältnis
des Magnetpulvers zum Kunstharz betrug 60 Vol.-% Magnetpulver und 40 Vol.-% Kunstharz.
Ein wärmeaushärtendes Harz, das hauptsächlich ein Epoxidharz umfaßt,
wurde als organisches Harz verwendet.
Das obenerwähnte Gemisch wurde mittels einer Walzmühle geknetet, wobei
eine Verbindung vorbereitet wurde und die Verbindung anschließend grob zerkleinert
wurde und in eine Schraubentyp-Extrusionsmaschine geladen wurde. Die zerkleinerte
Verbindung wurde in der Extrusionsmaschine erwärmt.
Das wärmeaushärtende Harz, das hauptsächlich das Epoxidharz umfaßt,
weist seinen thermoplastischen Bereich bei etwa 373–423 K (100–150°C)
auf, bei dem die Viskosität deutlich absinkt, wobei das Gemisch aus dem magnetischen
Pulver und dem Kunstharz sich in diesem Temperaturbereich in einem geschmolzenem
Zustand befand. Das Gemisch wurde mittels der Schraube in eine Düse gedrückt, wobei
aus der Düse ein Magnet stranggepreßt wurde durch eine Verfestigung mittels Kühlung
nach Ausrichtung des magnetischen Pulvers im Ausrichtungsabschnitt am Vorderende
der Düse. Die Form des gegossenen Magneten war ringförmig mit einem Außendurchmesser
von 32,8 mm und einem Innendurchmesser von 31,8 mm.
In diesem Beispiel wurde die magnetische Leistungsfähigkeit unter
Verwendung eines Magneten im ungehärteten Zustand gemessen, der in einem geschmolzenen
Zustand gegossen worden ist.
Wie aus Tabelle 1 deutlich wird, zeigte der gegossene Magnet eine
verbesserte Leistungsfähigkeit im Fall einer Düsenstruktur, bei der der Temperaturgradient
sichergestellt war, wobei ferner bestätigt wurde, daß die Abmessungsgenauigkeit
ebenfalls durch den Temperaturgradienten verbessert wurde.
Tabelle 1
A
ausgezeichnet
B
gut
C
brauchbar
D
schlecht
BEISPIEL 2
2 zeigt eine Übersichtszeichnung einer
Düse für ein Stranggießen, die im Beispiel 2 verwendet wird.
In der Figur zeigt 102c eine Gießabschnitt-Außendüse, die
ein Material mit geringer Wärmeleitfähigkeit umfaßt, eine Strecke a–b zeigt
eine Länge eines Ausrichtungsabschnitts 108, wobei eine Erläuterung der anderen
Bezugszeichen weggelassen wird, da diese die gleichen sind wie diejenigen, die in
1 gezeigt sind.
Die Düse für ein Stranggießen ist in der Struktur und der Wirkung
ähnlich der Düse der 1, mit der Ausnahme, daß ein anderes
Material im Zentrum des Ausrichtungsabschnitts 108 eingesetzt ist und der
Ausrichtungsabschnitt 108 im inneren Teil der Düse eine Struktur aufweist, die in
drei Schichten, nämlich A, B und C, unterteilt ist, wie in 2
gezeigt ist. In diesem Fall war die Schicht B ein Material der eingesetzten Schicht,
wobei das gleiche Material, nämlich SKS2, für die Schicht A und die Schicht C verwendet
wurde. SKS2 ist ein Stahlmaterial spezifiziert durch die Norm JIS G 4404.
Eine Temperaturdifferenz im Ausrichtungsabschnitt 108 wies
eine Temperaturdifferenz zwischen den Punkten X und Y auf, die als Temperaturmeßpunkte
in 2 gezeigt sind.
Die Temperaturdifferenzen zwischen X und Y unter Verwendung mehrerer
Materialien für das eingesetzte Material der Schicht B sind in Tabelle 2 gezeigt.
Die Länge des Ausrichtungsabschnitts [der Abstand a–b in 2]
betrug 6 mm, und die Dicke jeder Schicht betrug 2 mm.
Der Vergleichstest 2 war ein Beispiel unter Verwendung einer Düse,
in der die Ausrichtungsschicht nicht von der in 8 gezeigten
Schichtstruktur gebildet wurde.
Wie im Beispiel 1 wurde eine Heizvorrichtung mit einer Leistungsfähigkeit
von 800 W für die Erwärmung verwendet, während für die Kühlung eine Oberfläche
109 des Auslasses der Düse in der Schicht C mittels Wasser gekühlt wurde,
und wobei die Temperatur am Punkt Y auf 333 K (60°C) gehalten wurde.
Anschließend wurden zylindrische Magneten mit einem Außendurchmesser
von 30 mm und einem Innendurchmesser von 28 mm in der gleichen Grundzusammensetzung
und Prozedur wie im Beispiel 1 gegossen unter Verwendung der obenerwähnten Düse,
wobei die magnetische Leistungsfähigkeit dieser Magneten verglichen wurde.
In Tabelle 2 sind die Temperaturdifferenz zwischen X und Y im Ausrichtungsabschnitt
108 und die magnetische Leistungsfähigkeit der hergestellten Magneten gezeigt,
wenn der Ausrichtungsabschnitt 108 unter Verwendung eines Materials ausgebildet
wurde, das als Einsatzmaterial ausgewählt wurde unter
PES: Polyethersulfon-Harz
PEEK: Polether-Etherketon-Harz
ZrO2: Oxid von Zirkonium
YHD50: Stahlmaterial (ein Hitachi-Metallprodukt) und
SKD61: Stahlmaterial, spezifiziert durch JIS G 4404,
welche unterschiedliche Wärmeleitfähigkeiten aufwiesen.
Die Tests 7–11 und der Vergleichstest 2 waren Fälle, bei denen
ein Kunstharz verwendet wurde, das hauptsächlich ein Epoxydharz umfaßt, wobei die
Extrusionsbedingung darin bestand, daß die Extrusion durchgeführt wurde durch Halten
der Temperatur am Punkt Y bei 333 K (60°C), wie oben beschrieben worden ist.
Die Temperatur war eine Temperatur, bei der das verwendete Harz verfestigt war,
wobei die Form des gegossenen Magneten sich nicht verformte.
Andererseits wurde für die Tests 8a–11a und dem Vergleichstest
2a ein Polyamidharz (Nylon 12) verwendet, wobei in diesem Fall die Extrusion durchgeführt
wurde durch Halten der Temperatur am Punkt Y bei 433 K (160°C).
Ein Beispiel, das dem Test 7 entspricht, d. h. PES wurde als Material
verwendet, um die eingesetzte Schicht herzustellen, ist in Tabelle 2 nicht gezeigt,
wobei dies an der Unmöglichkeit der Anwendung aufgrund einer geringen Wärmebeständigkeit
von PES liegt.
Wie in Tabelle 2 gezeigt, wiesen die Fälle, in denen Materialien mit
geringer Wärmeleitfähigkeit eingesetzt wurden, einheitlich eine bessere magnetische
Leistungsfähigkeit auf als der Vergleichstest 2 und 2a, in welchem der Ausrichtungsabschnitt
durch nur ein einziges Metall SKD61 gebildet wurde. Wenn jedoch das eingesetzte
Material eine Wärmeleitfähigkeit (bei 293 K (20°C)) von mehr als 4,2 W/mK (0,01
[cal/cms°C]) aufwies, ist die Verbesserung der magnetischen Leistungsfähigkeit
gering, weshalb vorzugsweise ein Material mit einer Wärmeleitfähigkeit von 4,2 W/mK
(0,01 [cal/cms°C]) oder weniger eingesetzt wird.
Tabelle 2BEISPIEL 3
Als nächstes wurde eine Auswirkung auf einen Magneten untersucht,
wenn die Dicke des nichtmagnetischen Materials, das im Ausrichtungsabschnitt in
1 eingesetzt werden soll, verändert wurde.
Es wurde PEEK als das einzusetzende Material verwendet, wobei die
Länge des Ausrichtungsabschnitts einschließlich der Dicke von PEEK immer bei 6 mm
gehalten wurde, die Schicht A und die Schicht C in der gleichen Länge ausgeführt
wurden und eine Kühlkapazität eingestellt wurde, um die Temperatur am Punkt Y immer
bei 433 K (160°C) zu halten. Ferner wurde für ein mit dem magnetischen Pulver
zu mischendes Kunstharz Polyamidharz (Nylon 12) verwendet, wobei ein Gießprozeß
und eine Form des gegossenen Magneten die gleichen waren wie im Vergleichsbeispiel
2.
In Tabelle 3 sind die Temperaturdifferenz zwischen X und Y und die
magnetische Leistungsfähigkeit gezeigt, wenn die Dicke der Schicht B von 0,5 bis
3,5 mm geändert wird. (Test 12–16).
Wie aus Tabelle 3 deutlich wird, ist die Temperaturdifferenz bei der
PEEK-Dicke von 2 mm mit der verwendeten Heizvorrichtungskapazität gesättigt. Da
die Wärmeleitfähigkeit von PEEK sehr gering ist, wird eine Temperaturdifferenz
von etwa 353 K (80°C) selbst bei der PEEK-Dicke von 0,5 mm erreicht.
Wie ferner aus Tabelle 3 deutlich wird, fällt dann, wenn die PEEK-Dicke
gleich 3 mm (1/2 der Länge des Ausrichtungsabschnitts) oder mehr wird, die magnetische
Eigenschaft deutlich ab, obwohl die Temperaturdifferenz zwischen X und Y groß ist.
Dies liegt an einer Störung eines magnetischen Feldes im Ausrichtungsabschnitt durch
das Eindringen eines nichtmagnetischen Materials in den Ausrichtungsabschnitt. In
ähnlicher Weise wird deutlich, daß dann, wenn die PEEK-Dicke 1 mm oder weniger beträgt,
die magnetische Leistungsfähigkeit trotz einer reduzierten Temperaturdifferenz etwas
verbessert wird.
Obwohl die Temperaturdifferenz sinkt, wenn die Dicke einer nichtmagnetischen
Schicht dünn wird, wird beobachtet, daß die magnetische Leistungsfähigkeit etwas
verbessert wird aufgrund einer Verringerung der Störung des magnetischen Feldes
im Ausrichtungsabschnitt.
Auf der Grundlage dieser Beobachtungen sollte vorzugsweise die nichtmagnetische
Schicht so dünn wie möglich sein, um eine ausreichende Temperaturdifferenz sicherzustellen,
wobei aus den Ergebnissen der Tabelle 3 deutlich wird, daß sie vorzugsweise 1/2
oder weniger der Länge des Ausrichtungsabschnitts beträgt, wenn ein nichtmagnetisches
Material eingesetzt wird.
Tabelle 3BEISPIEL 4
Anschließend wurde in einer Düse für eine Extrusion, die in
1 gezeigt ist, die Länge des Ausrichtungsabschnitts
108 der Düse geändert, wobei Magneten mittels eines Stranggießens ähnlich
dem Beispiel 1 hergestellt wurden.
In diesem Beispiel wurden jedoch das magnetische Pulver und das Polyamidharz
gemischt, um ein Volumenverhältnis des magnetischen Pulvers und des Harzes von 3
: 2 herzustellen. Das magnetische Feld wurde erzeugt durch Anlegen eines Stroms
von 200 A an eine Spule mit 123 Windungen, wobei die Form des durch Extrusion gegossenen
Magneten zylindrisch war mit einem Außendurchmesser von 30 mm und einem Innendurchmesser
von 28 mm.
Die Magnetfelder für die Ausrichtung im Ausrichtungsabschnitt bei
Änderung der Länge des Ausrichtungsabschnitts 108 sind in Tabelle 4 gemeinsam
mit der magnetischen Eigenschaft der extrudierten Magneten gezeigt.
Bezüglich der Temperatur des Ausrichtungsabschnitts der Punkte X und
Y wurde in diesem Beispiel eine Erwärmung und eine Kühlung von beiden Enden des
Ausrichtungsabschnitt angewendet, um den Punkt Y immer auf 433 K (160°C) und
X immer auf 523 K (250°C) zu halten. Im Fall der Länge 5 mm betrug jedoch die
Temperatur am Punkt X 513 K (240°C), wobei es nicht möglich war, 523 K (250°C)
zu erhalten. Die Form des gegossenen Magneten wies einen Wert d2/2D von
etwa 13 mm auf.
Tabelle 4
Wie in Tabelle 4 gezeigt, sinkt die magnetische Leistungsfähigkeit
des Magneten deutlich ab, wenn die Länge des Ausrichtungsabschnitts 13 mm überschreitet.
Dies liegt an der Unmöglichkeit der Bereitstellung einer ausreichenden Ausrichtung
des magnetischen Pulvers aufgrund einer Erhöhung der Länge des Ausrichtungsabschnitts,
die zu einem geringen Magnetfeld im Ausrichtungsabschnitt führt.
I < d2/2D (1)
)
Die obige Gleichung ist eine modifizierte Gleichung der Bedingung,
bei der die Ausrichtung des Radialfaktors ausreichend ist, d. h.
fR = 2Dh/D2 < I,
durch Ersetzen von h durch I, wobei die erhaltenen Ergebnisse nahezu eine Übereinstimmung
mit der Gleichung (1) aufweisen. Im Falle eines Radialmagnetfeldgießens mittels
Druck und Einspritzung ergibt sich eine Beschränkung der Höhe bei etwa 13 mm für
den gegossenen Magneten, jedoch besteht im Fall des Stranggießens keine solche Beschränkung
der Magnethöhe, wobei es möglich war, einen Magneten mit einer ausreichenden radialen
Ausrichtung zu erzeugen, selbst wenn seine Höhe mehrere 10 mm betrug.
BEISPIEL 5
Als nächstes wurde ein Test ähnlich Beispiel 4 durchgeführt unter
Verwendung der in 2 gezeigten Düse.
Wie bei der in 2 gezeigten Düse, ähnlich
dem Beispiel 2, ist der Ausrichtungsabschnitt 108 der Düse in drei Schichten
unterteilt, die Schicht A 102b, die Schicht B 102c und die Schicht
C 102b. Die Schicht B ist ein nichtmagnetisches Material PEEK mit einer
Dicke von 0,5 mm und weist eine Struktur auf, bei der 102c der Schicht
B, die ein anderes Material umfaßt, in das Zentrum des Ausrichtungsabschnitts
108 eingesetzt ist. 102b der Schicht A und die Schicht C sind
ein magnetisches Material, wobei eine Summe ihrer Längen gleich I' ist. Die Schicht
A und die Schicht C wurden immer in der gleichen Dicke ausgeführt.
Das magnetische Feld für die Ausrichtung und die Änderung der magnetischen
Leistungsfähigkeit, wenn die Magneten unter Veränderung der Länge I' gegossen wurden,
wurden untersucht, wobei die Ergebnisse in Tabelle 5 gezeigt sind.
Das magnetische Feld für die Ausrichtung war ein Ergebnis, das am
Durchlaß beobachtet wurde, der mit der Schicht A 102b in Kontakt stand,
wobei die Form des gegossenen Magneten ein Ring mit einem Außendurchmesser von 25
mm und einem Innendurchmesser von 23 mm war.
Tabelle 5
Die Temperaturen an den Punkten X und Y betrugen 433 K (160°C)
und 553 K (280°C). Die Temperatur am Punkt Y war erhöht im Vergleich zum Beispiel
4, wobei dies an einer Wärmeisolationswirkung zwischen den Schichten A–C lag
durch das Einfügen von PEEK in der Schicht B, was zur Sicherstellung der Temperaturdifferenz
führte.
Die hiermit erzeugten Magneten wiesen ein
d2/2D = 10,6 [mm]
auf.
Selbst bei den Ergebnissen der Tabelle 5, wenn I' gleich 10,6 mm oder
mehr wurde, fällt die magnetische Leistungsfähigkeit des erzeugten Magneten deutlich
ab, in ähnlicher Weise wie beim Beispiel 4. Wenn sie gleich 10,6 mm oder weniger
wurde, weist diese einen Wert auf, bei dem angenommen wird, daß die radiale Ausrichtung
nahezu ausreichend ist. Die magnetische Eigenschaft wird stärker verbessert als
im Beispiel 4, wobei dies an einer weiteren Verringerung der Kunstharzviskosität
am Punkt X liegt, im Vergleich zum Beispiel 4, aufgrund der Sicherheit des Temperaturgradienten
zwischen X und Y mittels der Wärmeisolationswirkung der Schicht B. Wenn die Länge
des magnetischen Materials im Ausrichtungsabschnitt, d. h. die Länge I', in der
ein magnetisches Feld auf ein magnetisches Pulver einwirkt,
I' < d2/2D
erfüllt, kann ein Magnet mit einer ausreichenden radialen Ausrichtung ausgebildet
werden.
BEISPIEL 6
Ein magnetisches Pulver mit der gleichen Grundzusammensetzung wie
im Beispiel 4 wurde mit einem Kunstharz gemischt, das hauptsächlich ein poxydharz
umfaßt, um ein Volumenverhältnis von magnetischem Pulver und Kunstharz von 3 : 2
herzustellen, wobei ein Magnet mittels einer Extrusion aus einer Düse gegossen wurde
und der gegossene Magnet anschließend in einem Ofen erwärmt wurde, um ihn auszuhärten.
Eine in diesem Beispiel verwendete Düse ist in 3
gezeigt. In diesem Beispiel wird sie gebildet durch unterteilte Abschnitte in folgender
Reihenfolge – ein Konvergenzabschnitt 111, ein Wärmeisolationsabschnitt
112, ein Erwärmungsabschnitt 113 und ein Ausrichtungsabschnitt
110 ausgehend von einem Verbindungsabschnitt einer Extrusionsmaschine zu
einem Auslaß des Ausrichtungsabschnitts. X, Y und Z sind Temperaturmeßpunkte.
Eine aus einer Extrusionsmaschine extrudierte Verbindung wird im Konvergenzabschnitt
111 konvergiert. Die Verbindung wird im Erwärmungsabschnitt 113
weiter erwärmt, nachdem sie den Wärmeisolationsabschnitt 112 passiert hat,
wobei das magnetische Pulver im Ausrichtungsabschnitt 110 ausgerichtet
wird und ein Magnet in diesem Zustand der Ausrichtung mittels einer Verfestigung
durch Kühlung gegossen wird.
Als nächstes wird als Vergleichsbeispiel eine Düse verwendet, in der
kein Wärmeisolationsabschnitt 112 und keine Unterscheidung zwischen dem
Konvergenzabschnitt 111 und dem Erwärmungsabschnit 113 vorhanden
ist, während jedoch der Rest der gleiche ist wie bei der Düse der 3.
In 4 ist eine Änderung der Verbindungsviskosität
gezeigt, wenn diese Düsen verwendet werden.
Die hiermit gemessene Viskosität ist ein Wert bei 393 K (120°C)
eines zerkleinerten Materials eines ungehärteten Magneten, der nach dem Laden in
eine Extrusionsmaschine durch die Düse extrudiert worden ist.
Im Graphen stellt die x-Achse die Zeit in Minuten dar, wobei t = 0
der Zeitpunkt ist, bei dem die geladene Verbindung zuerst aus der Düse austritt
und die Magneten anschließend abgetastet werden, wobei deren Viskositäten gemessen
werden.
Die Temperaturen der Düse an den Punkten X, Y und Z betrugen 333 K
(60°C), 423 K (150°C) bzw. 393 K (120°C), während die Temperaturen der
Düse des Vergleichsbeispiels an den Punkten X, Y und Z 333 K (60°C), 423 K (150°C)
und 433 K (160°C) betrugen und die Extrusionsgeschwindigkeit des Magneten 1
mm/s betrug.
Wie in 4 gezeigt ist, in der die gemessenen
Punkte des Vergleichsbeispiels durch Dreiecke gezeigt sind (wie in 5),
nimmt die Verbindungsviskosität mit dem Zeitverlauf deutlich zu in dem Fall, in
dem die Düse des Vergleichsbeispiels verwendet wird. Es wird angenommen, daß dies
an einer beginnenden Aushärtung eines Teils des Kunstharzes aufgrund der Erwärmung
der aus der Extrusionsmaschine bei 433 K (160°C) extrudierten Verbindung liegt.
Als die Betriebszeit vier Stunden überschritt, konnte das Stranggießen nicht mehr
fortgesetzt werden. Im Gegensatz hierzu war im Fall der Düse des Beispiels 6 der
Abschnitt, an dem sie auf 423 K (150°C) erwärmt wurde, klein, was nur zu einer
geringen Änderung der Viskosität im Zeitverlauf führte.
Eine Änderung der magnetischen Leistungsfähigkeit bei Verwendung dieser
Düsen ist in den 5(a) und (b)
gezeigt. Die Zeit längs der Achse der Abszisse ist die gleiche wie in
4. Wie aus Tabelle 5 deutlich wird, sinkt die magnetische
Leistungsfähigkeit im Fall des Vergleichsbeispiels im Zeitverlauf plötzlich ab.
Dies liegt an einer Verringerung des Ausrichtungsgrades, da das magnetische Pulver
in der Verbindung schwer auszurichten ist aufgrund der Erhöhung der Verbindungsviskosität
im Zeitverlauf, was zu einem Absinken der magnetischen Leistungsfähigkeit führt.
Andererseits wird im Fall des Beispiels 6 nahezu keine Änderung der
magnetischen Leistungsfähigkeit im Zeitverlauf beobachtet, wobei eine hohe magnetische
Leistungsfähigkeit stabil erreicht wird.
Anspruch[de]
Düse zum Stranggießen eines mittels Kunstharz gebundenen Magneten,
in der ein geschmolzenes Gemisch aus einem magnetischen Pulver und einem Kunstharz
mittels Kühlung verfestigt wird, wobei ein magnetisches Pulver mittels eines in
einem geschichteten Ausrichtungsabschnitt (108, 110) während eines
Gießprozesses angelegten magnetischen Feldes ausgerichtet wird, wobei der Ausrichtungsabschnitt
am Vorderende der Düse angeordnet ist und eine Schicht eines magnetischen Materials
umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß: der Ausrichtungsabschnitt wenigstens
eine Außenschicht (A), eine Zentralschicht (B) und eine Innenschicht (C) umfaßt;
die Zentralschicht (B) eine Wärmeleitfähigkeit aufweist, die kleiner ist als die
Wärmeleitfähigkeit der Außenschicht (A) und der Innenschicht (C); die Zentralschicht
(B) eine Wärmeleitfähigkeit bei 293 K von 4,2 W/mK oder weniger aufweist; die Außenschicht
(A) ein magnetisches Material umfaßt; und die Innenschicht (C) ein magnetisches
Material umfaßt.
Düse zum Stranggießen nach Anspruch 1, bei der die Schicht (B) ein
nichtmagnetisches Material mit einer operativen Länge umfaßt, die gleich der Hälfte
der operativen Länge des Ausrichtungsabschnitts oder weniger ist.
Düse zum Stranggießen nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Düse einen
Durchlaß für das geschmolzene Gemisch im Ausrichtungsabschnitt (108,
110) aufweist und der Durchlaß einen Innendurchmesser und einen Außendurchmesser
aufweist.
Düse zum Stranggießen nach Anspruch 3, bei der die operative Länge
des Ausrichtungsabschnitts (108, 110) kleiner
ist als das Quadrat des Innendurchmessers dividiert durch das Zweifache des Außendurchmessers.
Düse zum Stranggießen nach Anspruch 3, bei der die operative Länge
des Ausrichtungsabschnitts (108, 110) ausschließlich des nichtmagnetischen
Materials kleiner ist als das Quadrat des Innendurchmessers dividiert durch das
Zweifache des Außendurchmessers.
Düse zum Stranggießen eines mittels Kunstharz gebundenen Magneten,
in der ein geschmolzenes Gemisch aus einem magnetischen Pulver und einem Kunstharz
mittels Kühlung verfestigt wird, wobei ein magnetisches Pulver mittels eines in
einem geschichteten Ausrichtungsabschnitt (108, 110) während eines
Gießprozesses angelegten magnetischen Feldes ausgerichtet wird, wobei der Ausrichtungsabschnitt
am Vorderende der Düse angeordnet ist und eine Schicht eines magnetischen Materials
umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß: der Ausrichtungsabschnitt wenigstens eine Außenschicht
(A) und eine Innenschicht (B) umfaßt; die Innenschicht (B) eine Wärmeleitfähigkeit
aufweist, die geringer ist als die Wärmeleitfähigkeit der Schicht (A), die Innenschicht
(B) eine Wärmeleitfähigkeit bei 293 K von 4,2 W/mK oder weniger aufweist; und die
Außenschicht (A) ein magnetisches Material umfaßt.