| Dokumentenidentifikation |
DE10300011B4 16.09.2004 |
| Titel |
Subtrahiererschaltung und Leistungsdetektoranordnung mit der Subtrahiererschaltung |
| Anmelder |
Infineon Technologies AG, 81669 München, DE |
| Erfinder |
Donig, Günter, 85586 Poing, DE |
| Vertreter |
Epping Hermann Fischer, Patentanwaltsgesellschaft mbH, 80339 München |
| DE-Anmeldedatum |
02.01.2003 |
| DE-Aktenzeichen |
10300011 |
| Offenlegungstag |
22.07.2004 |
| Veröffentlichungstag der Patenterteilung |
16.09.2004 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
16.09.2004 |
| IPC-Hauptklasse |
G06G 7/14
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| Beschreibung[de] |
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Subtrahiererschaltung und
eine Leistungsdetektoranordnung mit der Subtrahiererschaltung.
Subtrahierer sind normalerweise so ausgelegt, daß eine Ausgangsspannung
abgegeben wird, welche proportional ist zu einer Differenzspannung. Die Differenzspannung
ergibt sich dabei aus der Differenz zweier am Eingang der Schaltung anliegender
Eingangsspannungen. Der Proportionalitätsfaktor ist von der Auslegung der Schaltung
abhängig, beispielsweise vom Verstärkungsfaktor eines verwendeten Verstärkers.
Mathematische Operationen mit hoher Genauigkeit können mit Digitalrechnern
durchgeführt werden. Da die zu verarbeitenden Größen jedoch häufig als kontinuierliche
Signale vorliegen, beispielsweise in Form einer zu einer Meßgröße analogen elektrischen
Spannung, müßten am Eingang derartiger Digitalrechner aufwendige Analog-Digital-Umsetzer
und ausgangsseitig an den Digitalrechnernern wiederum Digital-Analog-Umsetzer vorgesehen
sein. Dieser Aufwand ist jedoch nur dann lohnenswert, wenn eine besonders hohe Genauigkeit
gefordert wird.
Alternativ ist es selbstverständlich auch möglich, die gewünschte
Operation mit einer analogen Schaltung durchzuführen.
Eine in analoger Schaltungstechnik aufgebaute Subtrahiererschaltung
ist den Analog-Rechenschaltungen zuzurechnen. Beispielsweise in der Druckschrift
Tietze, Schenk: Halbleiter-Schaltungstechnik, 11. Auflage, Seite 771, ist in 11.3
ein analog aufgebauter Subtrahierer angegeben, der einen Abbildung Operationsverstärker
verwendet. Der Operationsverstärker ist dabei in einer negativen Rückführung verschaltet,
wobei ein Widerstand den Ausgang des Operationsverstärkers mit seinem Minus-Eingang,
also seinem invertierenden Eingang, koppelt. Die Eingangsspannungen, deren Differenz
zu bilden ist, werden an den beiden Eingängen des Operationsverstärkers über jeweilige
Widerstände zugeführt. Über einen weiteren Widerstand ist der nicht-invertierende
Eingang des Operationsverstärkers auf Masse gelegt.
Eine derartige, klassische Subtrahiererschaltung mit lediglich einem
Operationsverstärker arbeitet als Umkehrverstärker und liefert negative Ausgangsspannungen.
Zum Betrieb des Operationsverstärkers ist eine negative Versorgungsspannung erforderlich.
Negative Versorgungsspannungen stehen aber nicht in jeder integrierten
Schaltungstechnik beziehungsweise bei jeder integrierten Schaltungsanwendung zur
Verfügung oder könnten nur mit unzulässig hohem Aufwand zusätzlich vorgesehen werden.
In der Druckschrift DE 35 39
214 A1 ist eine Pufferschaltung mit Differentialstruktur zur Messung kapazitiver
Ladungen gezeigt, bei der ein Operationsverstärker zwei Rückkopplungskapazitäten
aufweist.
Eine voll-differentielle Referenzspannungsquelle ist in
DE 689 19 764 T2 angegeben. Dort
ist ein Operationsverstärker vorgesehen, der einen über Widerstände auf seine Eingänge
rückgeführten Ausgang hat.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Subtrahiererschaltung
und eine Leistungsdetektoranordnung mit der Subtrahiererschaltung anzugeben, welche
keine negative Versorgungsspannung benötigen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bezüglich der Subtrahiereschaltung
gelöst durch eine Subtrahiererschaltung, aufweisend
- – einen ersten Signaleingang zum Zuführen eines ersten Signals,
- – einen zweiten Signaleingang zum Zuführen eines zweiten, vom ersten zu
subtrahierenden Signals, und
- – einen Operationsverstärker
mit einem ersten Eingang, der mit dem ersten Signaleingang gekoppelt ist,
mit einem zweiten Eingang, der mit dem zweiten Signaleingang gekoppelt ist,
mit einem ersten Ausgang, der ausgelegt ist zur Bereitstellung eines Differenzsignals
in Abhängigkeit von erstem und zweitem Signal und der einen Signalausgang der Subtrahiererschaltung
bildet und
mit einem zweiten Ausgang, der ebenfalls ausgelegt ist zur Bereitstellung des Differenzsignals
und der mit dem ersten Eingang des Operationsverstärkers in einer Rückführung verbunden
ist.
Gemäß dem vorgeschlagenen Prinzip hat der Operationsverstärker, der
unter Bildung eines Subtrahierers verschaltet ist, nicht nur wie gewöhnlich einen
Ausgang, sondern zwei Signalausgänge. Die beiden Ausgänge des Operationsverstärkers
sind dabei grundsätzlich gleichartig als gleichlaufende Signalquellen ausgeführt,
das heißt, daß an beiden Ausgängen des Operationsverstärkers jeweils ein zu der
Signaldifferenz zwischen erstem und zweitem Signal am Eingang proportionales Signal
abgegriffen werden kann.
Dadurch ist mit Vorteil die Notwendigkeit eines üblicherweise bei
analog aufgebauten Subtrahierern vorgesehenen Rückführungswiderstandes zwischen
Ausgang und invertierendem Eingang des Operationsverstärkers vermieden. Vielmehr
kann gemäß vorliegendem Prinzip ein Ausgangsstrom am zweiten Ausgang des Operationsverstärkers
abgegriffen und rückgeführt werden. Die Vermeidung des Rückführwiderstandes
bewirkt eine vorteilhafte Veränderung des Spannungshubes am zweiten Ausgang des
Operationsverstärkers und ermöglicht so den Verzicht auf die negative Versorgungsspannung.
Demnach kommt der Operationsverstärker ohne negative Versorgungsspannung aus.
Während die Spannung am Nutzausgang des Operationsverstärkers, also
am ersten Ausgang des Operationsverstärkers, variiert, ist die Spannung am zweiten,
rückgeführten Ausgang des Operationsverstärkers stets konstant.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung des vorgeschlagenen Prinzips
ist der zweite Ausgang des Operationsverstärkers unter Bildung einer Strom-Rückführung
unmittelbar, das heißt direkt, und permanent mit dem ersten Eingang des Operationsverstärkers
verbunden.
Am Signalausgang der Subtrahiererschaltung ist bevorzugt eine Kaskode-Schaltung
vorgesehen. Die Kaskode-Schaltung bewirkt mit Vorteil das Vermeiden des unerwünschten
Early-Effektes am Signalausgang der Subtrahiererschaltung.
Bezüglich der Leistungsdetektoranordnung wird die Aufgabe gelöst durch
eine Leistungsdetektoranordnung mit einer Subtrahiererschaltung wie vorstehend beschrieben,
bei der es vorgesehen ist, einen Leistungsdetektor mit seinem Ausgang an den ersten
Eingang des Operationsverstärkers anzukoppeln. Der Leistungsdetektor ordnet einem
an seinem Eingang anliegenden, hochfrequenten(HF-) Signal ein Ausgangssignal zu,
welches den Leistungspegel des HF-Signals am Eingang repräsentiert. Der Leistungsdetektor
kann beispielsweise als sogenannter Diodendetektor ausgebildet sein.
Am zweiten Eingang des Operationsverstärkers, der bevorzugt als Bezugssignaleingang
ausgelegt ist, ist bevorzugt ebenfalls der Ausgang eines Leistungsdetektors angeschlossen,
der einem an seinem Eingang anliegenden Signal mit konstantem Leistungspegel ein
ausgangsseitiges, ebenfalls konstantes Bezugssignal zuordnet und dem zweiten Eingang
des Operationsverstärkers zuführt. Das Beziehen eines zu ermittelnden Leistungspegels
eines Hochfrequenzsignals auf einen Bezugspegel durch Vorsehen von zwei identisch
aufgebauten Leistungsdetektoren an jeweiligen Eingängen einer Subtrahiererschaltung
bewirkt mit Vorteil, daß die Leistungs-Detektionsschaltung unabhängig von Temperaturdrifts
und herstellungsbedingten Streuungen von Fertigungsparametern ist. Zusätzlich ist
hierdurch mit Vorteil eine Frequenzgang-Kompensation bereitgestellt.
Die Widerstände, die jeweils den Ausgang des Leistungsdetektors mit
erstem beziehungsweise zweitem Eingang des Operationsverstärkers verbinden, haben
bevorzugt einen gleichen Widerstandswert. Da die Widerstände den in den Operationsverstärker
an seinen Eingängen jeweils hineinfließenden Strom bestimmen, bewirken genau gleich
große Widerstände eine Offset-Freiheit der Schaltung.
Der Spannungspegel am zweiten Eingang des Operationsverstärkers beträgt
bevorzugt konstant circa 0,5 V, während der Spannungspegel am Ausgang des Leistungsdetektors
am ersten Eingang des Operationsverstärkers zwischen 0,5 V und 2 V bevorzugt variiert.
Am ersten Ausgang des Operationsverstärkers, dem Nutzausgang der Subtrahiererschaltung,
ist bevorzugt eine stromgesteuerte Spannungsquelle angekoppelt, die bewirkt, daß
der Signaldifferenz, die der Subtrahierer ermittelt, eine dazu proportionale Ausgangsspannung
zugeordnet wird.
Die stromgesteuerte Spannungsquelle ist bevorzugt über einen Stromspiegel
an den ersten Ausgang des Operationsverstärkers angeschlossen. Hierdurch ist mit
Vorteil ein Bezug der Ausgangsspannung auf Masse, anstelle auf Versorgungsspannung,
bewirkt.
Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel anhand
von Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
1 ein Ausführungsbeispiel eines Schaltplans
eines Leistungsdetektors mit der Subtrahiererschaltung gemäß dem vorgeschlagenen
Prinzip,
2 ein Ausführungsbeispiel einer Subtrahiererschaltung
gemäß vorliegendem Prinzip anhand eines Schaltplans des Operationsverstärkers von
1 und
3 eine Schaltung zur Verarbeitung des
Ausgangssignals, welches von dem Operationsverstärker gemäß 2
geliefert wird, anhand eines beispielhaften Schaltplans.
1 zeigt eine Leistungsdetektoranordnung
mit einer Subtrahiererschaltung 1. Die Subtrahiererschaltung
1 hat einen ersten Signaleingang 2 zum Zuführen eines ersten Signals
und einen zweiten Signaleingang 3 zum Zuführen eines zweiten, vom ersten
Signal zu subtrahierenden Signals. Zwischen den Signaleingängen 2,
3 liegt eine Differenzspannung UD an, die es zu ermitteln gilt.
Weiterhin umfaßt die Subtrahiererschaltung 1 einen Operationsverstärker
4 mit einem ersten Eingang 5, der mit dem ersten Signaleingang
2 gekoppelt ist, und einem zweiten Eingang 6, der mit dem zweiten
Signaleingang 3 gekoppelt ist. Der Operationsverstärker hat zwei Ausgänge
OUT1, OUT2 mit gleichlaufenden Stromquellen, von denen der erste Ausgang OUT2 den
Signalausgang des Subtrahierers 1 bildet und der zweite Ausgang OUT1 unmittelbar
verbunden ist mit dem ersten Eingang 5 des Operationsverstärkers. Die Eingänge
5, 6 des Operationsverstärkers werden üblicherweise auch als invertierender
und nicht invertierender oder Plus- und Minus-Eingang bezeichnet.
Zur Kopplung der Signaleingänge 2, 3 der Subtrahiererschaltung
mit den Eingängen 5, 6 des Operationsverstärkers ist je eine Serienschaltung
umfassend zwei Widerstände 7, 8 vorgesehen, die in beiden hierdurch
gebildeten Eingangs-Stromzweigen gleich groß sind. Gleiche Widerstände sind mit
gleichen Bezugszeichen versehen. Schließlich umfaßt die Subtrahiererschaltung eine
Serienschaltung aus einem Widerstand 9 und einer Kapazität 10,
die den ersten Eingang 5 des Operationsverstärkers mit einem Bezugspotentialanschluß
GND des Subtrahieres verbindet. Der Operationsverstärker 4 ist zu seiner
Stromversorgung mit einem Versorgungspotentialanschluß VCC verbunden und zusätzlich
mit einem Referenzsignalanschluß BGP. An die Signaleingänge 2,
3 der Subtrahiererschaltung 1 ist jeweils der Ausgang eines Leistungsdetektors
11, 12 angeschlossen. Die Leistungsdetektoren 11,
12 sind zu ihrer Versorgung mit Versorgungspotentialanschluß VCC, Referenzsignalanschluß
BGP und Bezugspotentialanschluß GND verbunden.
Der erste Leistungsdetektor 11 bildet an seinem Eingang den
eigentlichen Nutzsignaleingang der Leistungsdetektoranordnung von 1
mit Bezugszeichen IN und ordnet dem Leistungspegel eines an seinem Eingang anliegenden
Hochfrequenzsignals an seinem Ausgang einen Spannungswert zu, der zwischen 0,5 V
und 2 V liegt und proportional ist zu der Leistung des HF-Signals. Der Eingang des
zweiten Leistungsdetektors 12 hingegen ist fest an Bezugspotential GND
gelegt und stellt an seinem Ausgang einen konstanten Pegel von 0,5 V bereit.
Da die Leistungsdetektoren 11, 12 identisch aufgebaut
sind, werden Temperaturdrifts, fertigungsbedingte Parameterstreuungen, Frequenzgang-Abhängigkeiten
et cetera automatisch kompensiert.
Die Ausgänge OUT1, OUT2 des Operationsverstärkers liefern beide ein
Stromsignal, welches proportional ist zur Differenzspannung UD zwischen
den Signaleingängen 2, 3 der Subtrahiererschaltung. Durch Vermeidung
eines Rückführungswiderstandes zwischen Ausgang OUT1 und Eingang 5 des
Operationsverstärkers und damit Reduzierung des Spannungshubes am Ausgang des Operationsverstärkers
ist es mit dem vorgeschlagenen Prinzip möglich, ohne negative Versorgungsspannung
des Operationsverstärkers auszukommen.
Die Rückführung der Ausgangsspannung des Operationsverstärkers erfolgt
nicht über einen Rückführungswiderstand, wie sonst üblich bei Subtrahiererschaltungen,
sondern es wird ein Ausgangsstrom erzeugt und zurückgeführt. Diese Stromquelle kann
mit dem vorhandenen Spannungshub von 0,5 V arbeiten. Das Prinzip dieses Subtrahierers
besteht in der Aufspaltung der Ausgangsstufe des Operationsverstärkers
4 in zwei gleichlaufende Stromquellen, von denen eine zur Rückführung an
den Eingang dient und die andere die eigentliche Ausgangsgröße, einen zu der Differenzspannung
UD proportionalen Strom liefert.
Am Signalausgang OUT2 ist demnach ein Strom bereitgestellt, der proportional
ist zu dem Leistungspegel eines am Eingang IN des Leistungsdetektors 11
anliegenden, hochfrequenten Signals.
2 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Operationsverstärkers
4 von 1 anhand eines Schaltplans. Der eigentliche
Kern des Operationsverstärker ist durch zwei als Differenzverstärker verschaltete,
emittergekoppelte Transistoren 13, 14 gebildet, deren Basisanschlüsse
über je einen Transistor in Kollektorschaltung an die Eingänge 5,
6 des Operationsverstärkers gelegt sind. Die Transistoren in Kollektorschaltung
sind dabei mit Bezugszeichen 15, 16 versehen. Die Kollektoranschlüsse
der Operationsverstärker-Transistoren 13, 14 sind über je einen
weiteren Transistor 17, 18 und je einen Emitterwiderstand
19, 20 gegen Bezugspotentialanschluß GND geschaltet. Der Transistor
17 ist mit seinem Basisanschluß über einen Widerstand 21 mit dem
Basisanschluß des Transistors 18 unter Bildung eines Stromspiegels verbunden,
und zudem ist der Kollektoranschluß des Transistors 17 über den Widerstand
21 an den Basisanschluß des Transistors 17 gelegt. Weiterhin ist
der Kollektoranschluß des Transistors 17 und damit auch der Basisanschluß
des Transistors 18 über eine Serienschaltung umfassend einen Widerstand
22 und eine Kapazität 23 mit dem Kollektoranschluß des Transistors
14 verbunden, an dem der Ausgangsknoten K des Differenzverstärkers
13, 14 gebildet ist.
Der Knoten K ist über je eine Ausgangsstufe mit den beiden gleichlaufenden
Ausgängen OUT1, OUT2 des Operationsverstärkers 4 verbunden. Hierfür ist
je ein Transistor 24, 25 mit je einem Widerstand in seinem Emitterpfad
vorgesehen, der den Emitteranschluß jeweils mit Bezugspotentialanschluß GND verbindet.
Während der Kollektoranschluß des Transistors 24 über einen Kaskode-Transistor
26 an den ersten Ausgang OUT2 gelegt ist, bildet der Kollektoranschluß
des Transistors 25 unmittelbar den Ausgang OUT1, der gemäß vorliegendem
Prinzip in einer Stromrückführung auf den Eingang 5 gelegt ist. Zur Ansteuerung
des Basisanschlusses des Kaskode-Transistors 26 ist eine Serienschaltung
umfassend einen Transistor 27, Widerstände 28, 29,
30 und einen Diodentransistor 31 zwischen Versorgungspotentialanschluß
VCC und Bezugspotentialanschluß GND gebildet, wobei der Basisanschluß des Transistors
26 zwischen die Widerstände 28, 29 gelegt ist.
Zur Ansteuerung des Basisanschlusses des Transistors 27 ist
eine Parallelschaltung umfassend zwei Bipolar-Dioden 32, 33 und
einen Widerstand 34 vorgesehen. Eine Serienschaltung umfassend einen Transistor
35 und einen Widerstand 36 verbindet den Basisanschluß des Transistors
27 mit Masse GND. Der Basisanschluß des Transistors 35 ist mit
dem Bezugspotentialanschluß BGP verbunden.
In Abhängigkeit von dem am Referenzanschluß BGP anliegenden
Signal werden über jeweilige Stromspiegel 37, 38, 39,
40 die Ströme in die Eingangstransistoren 15, 16 des
Operationsverstärkers und in die Differenzverstärker-Transistoren 13,
14 geliefert. Die Stromspiegel-Transistoren 37, 38,
39, 40 sind dabei emitterseitig miteinander und mit dem Versorgungspotentialanschluß
VCC verbunden. Die Diodentransistoren 37 am Eingang des Stromspiegels werden
mit einem Transistor 41 angesteuert, an dessen Basisanschluß der Referenzspannungsanschluß
BGP angeschlossen ist und dessen Emitteranschluß über einen Widerstand
42 auf Masse gelegt ist. Der Kollektoranschluß des Transistors
41 ist mit dem Eingang 37 des Stromspiegels verbunden. Der Kollektoranschluß
des Transistors 38, der den Ausgang eines Stromspiegels bildet, ist mit
dem Emitteranschluß des Eingangstransistors 15 des Operationsverstärkers
verbunden, analog hierzu ist der Kollektoranschluß des Transistors 40,
der den Ausgang eines Stromspiegels bildet, mit dem Emitteranschluß des Eingangstransistors
16 des Operationsverstärkers verbunden. An den gemeinsamen Emitterknoten
des Differenzverstärkers 13, 14 sind die Kollektoranschlüsse der
Transistoren 39 eines Stromspiegels angeschlossen.
Abgesehen von der Kaskode-Stufe 26 sind die Ausgänge OUT1,
OUT2 des in bipolarer Schaltungstechnik aufgebauten Operationsverstärkers
4 identisch ausgeführt und bilden zwei gleichlaufende Stromquellen, die
jeweils ein Stromsignal liefern, welches proportional ist zu der Differenzspannung
UD am Eingang 2, 3 des Subtrahierers.
3 zeigt eine Schaltung, die an den Ausgang
OUT2 des Operationsverstärkers 4 von 2 anschließbar
ist und die dem Ausgangsstrom des Operationsverstärkers 4 eine Spannung
U zuordnet, die proportional ist zur Differenzspannung UD am Eingang
der Subtrahiererschaltung von 1.
Über einen Stromspiegel 43 ist der Ausgang OUT2 des Operationsverstärkers
4 an einen ersten Eingang 44 eines weiteren Operationsverstärkers
45 angeschlossen. Der erste Eingang 44 des weiteren Operationsverstärkers
45 ist über zwei Widerstände 7', 8' auf Bezugspotential
GND gelegt. Der Ausgang des weiteren Operationsverstärkers 45 ist unmittelbar
und fest mit einem zweiten Eingang 46 des Operationsverstärkers verbunden
und bildet zugleich den Ausgang 47 der gesamten Schaltung. Dieser Ausgang
47 ist über einen Widerstand 48 auf Bezugspotential GND gelegt.
In den vorliegenden Ausführungsbeispielen beträgt jeweils die Versorgungsspannung
2,9 V und die Referenzspannung 1,8 V.
Die Widerstände 7', 8' sollten eine möglichst gute
Anpassung, englisch: matching, aufweisen mit den Widerständen 7,
8 an den Eingängen 5, 6 des Operationsverstärkers
4 von 1. Die Widerstände 7',
8' bewirken eine Strom-Spannungs-Umsetzung. Demnach wird der Ausgangsstrom
am Ausgang OUT2 des Operationsverstärkers 4 über den Stromspiegel
43 und die Widerstände 7', 8' in eine Spannung U umgesetzt,
die über den Pufferverstärker 45 als Ausgangsspannung zur Verfügung steht.
Der Stromspiegel 43 bewirkt dabei, daß die Ausgangsspannung vorteilhafterweise
auf Bezugspotential bezogen ist. Die Ausgangsspannung am Ausgang 47 weist
eine exakte Proportionalität auf zu der Differenzspannung UD an den Eingängen
2, 3 der Subtrahiererschaltung 1.
Selbstverständlich liegt es im Rahmen der Erfindung, die Subtrahiererschaltung
gemäß dem vorgeschlagenen Prinzip auch in anderen Anwendungen als der Leistungsdetektion
einzusetzen.
1
- Subtrahiererschaltung
2
- Signaleingang
3
- Signaleingang
4
- Operationsverstärker
5
- Eingang
6
- Eingang
7
- Widerstand
8
- Widerstand
9
- widerstand
10
- Kondensator
11
- Leistungsdetektor
12
- Leistungsdetektor
13
- Transistor
14
- Transistor
15
- Transistor
16
- Transistor
17
- Transistor
18
- Transistor
19
- Widerstand
20
- Widerstand
21
- Widerstand
22
- Widerstand
23
- Kondensator
24
- Transistor
25
- Transistor
26
- Kaskode-Transistor
27
- Transistor
28
- Widerstand
29
- Widerstand
30
- Widerstand
31
- Diode
32
- Diode
33
- Diode
34
- widerstand
35
- Transistor
36
- Widerstand
37
- Diode
38
- Transistor
39
- Transistor
40
- Transistor
41
- Transistor
42
- Widerstand
43
- Stromspiegel
44
- Eingang
45
- Pufferverstärker
46
- Eingang
47
- Ausgang
48
- Widerstand
OUT1
- Ausgang
OUT2
- Ausgang
IN
- Eingang
U
- Ausgangsspannung
UD
- Differenzspannung
BGP
- Referenzspannung
VCC
- Versorgungspotentialanschluß
GND
- Bezugspotentialanschluß
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| Anspruch[de] |
- Subtrahiererschaltung (1), aufweisend
– einen ersten Signaleingang (2) zum Zuführen eines ersten Signals,
– einen zweiten Signaleingang (3) zum Zuführen eines zweiten, vom
ersten zu subtrahierenden Signals, und
– einen Operationsverstärker (4)
mit einem ersten Eingang (5), der mit dem ersten Signaleingang (2)
gekoppelt ist,
mit einem zweiten Eingang (6), der mit dem zweiten Signaleingang (3)
gekoppelt ist,
mit einem ersten Ausgang (OUT2), der ausgelegt ist zur Bereitstellung eines Differenzsignals
in Abhängigkeit von erstem und zweitem Signal und der einen Signalausgang der Subtrahiererschaltung
bildet und
mit einem zweiten Ausgang (OUT1), der ebenfalls ausgelegt ist zur Bereitstellung
des Differenzsignals und der mit dem ersten Eingang (5) des Operationsverstärkers
(4) in einer Rückführung verbunden ist.
- Subtrahiererschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der zweite Ausgang des Operationsverstärkers (OUT1) unter Bildung einer Strom-Rückführung
unmittelbar mit dem ersten Eingang (5) des Operationsverstärkers (4)
verbunden ist.
- Subtrahiererschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß am Signalausgang (OUT2) der Subtrahiererschaltung eine Kaskode-Schaltung (26)
vorgesehen ist.
- Leistungsdetektoranordnung mit einer Subtrahiererschaltung (1)
gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der ein Leistungsdetektor (11) vorgesehen
ist, mit einem Eingang (IN) zum Zuführen eines hochfrequenten Signals und mit einem
Ausgang, der ausgelegt ist zum Bereitstellen eines vom Leistungspegel des hochfrequenten
Signals abhängigen Signals und der mit dem ersten Eingang (5) des Operationsverstärkers
(4) gekoppelt ist.
- Leistungsdetektoranordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß ein weiterer Leistungsdetektor (12) vorgesehen ist mit einem Ausgang
der ausgelegt ist zum Bereitstellen eines Bezugssignals mit konstantem Pegel und
der mit dem zweiten Eingang (6) des Operationsverstärkers (4)
gekoppelt ist.
- Leistungsdetektoranordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Kopplung des Ausgangs des Leistungsdetektors (11) mit dem ersten
Eingang (5) des Operationsverstärkers (4) ein erster Widerstand
(7, 8) vorgesehen ist und daß zur Kopplung des Ausgangs des weiteren
Leistungsdetektors (12) mit dem zweiten Eingang des Operationsverstärkers
(6) ein zweiter Widerstand (7, 8) vorgesehen
ist, dessen Widerstandswert dem Widerstandswert des ersten Widerstands (7,
8) entspricht.
- Leistungsdetektoranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß am ersten Ausgang (OUT2) des Operationsverstärkers (4)
eine stromgesteuerte Spannungsquelle (7', 8') angekoppelt ist.
- Leistungsdetektoranordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die stromgesteuerte Spannungsquelle (7', 8') als Widerstand
ausgeführt ist.
- Leistungsdetektoranordnung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die stromgesteuerte Spannungsquelle (7', 8') über einen Stromspiegel
(43) an den ersten Ausgang (OUT2) des Operationsverstärkers (4)
angeschlossen ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen
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