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Dokumentenidentifikation DE10307835B3 16.09.2004
Titel Kabelklemme
Anmelder A. Raymond & Cie, Grenoble, FR
Erfinder Gelibert, Stéphane, Sassenage, FR
Vertreter Kirchgaeßer, J., Dipl.-Ing., Pat.-Ass., 79588 Efringen-Kirchen
DE-Anmeldedatum 25.02.2003
DE-Aktenzeichen 10307835
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 16.09.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.09.2004
IPC-Hauptklasse H02G 3/32
IPC-Nebenklasse F16L 3/22   
Zusammenfassung Bei einer einstückig ausgebildeten Kabelklemme mit einem an einem Trägerteil befestigbaren Sockel (1), einer an diesem Sockel (1) ausgebildeten Auflagefläche (2) für ein zu befestigendes Kabel oder Kabelbündel und einem mit dem Sockel (1) durch ein biegsdames Band (5) verbundenen Klemmdeckel (6), der, das Kabel oder das Kabelbündel umfassend, an dem Sockel (1) einrastbar ist, ist der Sockel (1) U-förmig ausgebildet und seine U-Schenkel (3) weisen, wie an sich bekannt, an ihrer Innenfläche eine quer verlaufende Riffelung (4) auf; der Boden des Sockels (1) bildet die Auflagefläche (2) für ein Kabel. Mit der Oberkante des einen U-Schenkels (3) ist über ein biegsames Band (5) ein Klemmdeckel (6) verbunden, der zwsichen die U-Schenkel (3) einschiebbar ist und an dem ein Feststellglied (9), vorzugsweise in der Form eines Schraubenkopfes, verstellbar angeformt ist, das in zwei verschiedene Stellungen gebracht werden kann. In seiner einen Stellung steht das Feststellglied (9) an den Riffelungen (4) der U-Schenkel (3) in Eingriff, in seiner anderen Stellung ist dieser Eingriff gelöst.
Diese Kabelklemme passt sich selbsttätig an unterschiedliche Kabeldurchmesser an und hält das Kabel sicher und unverschiebbar fest; sie ist einfach in der Handhabung und kann insbesondere auf sehr einfache Weise unter Zuhilfenahme eines geeigneten Werkzeugs, vorzugsweise eines Schraubenziehers, wieder gelöst werden, wenn ein Kabel demontiert werden soll, und zwar ohne dass sie beschädigt werden ...

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Kabelklemme mit einem an einem Trägerteil befestigbaren Sockel, der U-förmig mit U-Schenkeln ausgebildet ist, die an ihrer Innenfläche eine quer verlaufende Riffelung aufweisen, mit einer an dem Sockel ausgebildeten Auflagefläche für ein zu befestigendes Kabel oder Kabelbündel und mit einem Klemmdeckel, der, das Kabel oder Kabelbündel fassend, an dem Sockel einrastbar ist, wobei der Klemmdeckel zwischen die U-Schenkel einschiebbar ist und wobei an dem Klemmdeckel ein Feststellglied verstellbar angeformt ist, das in zwei verschiedene Stellungen bringbar ist, in deren einer es an den Riffelungen der U-Schenkel in Eingriff steht und in deren anderer dieser Eingriff gelöst ist.

Eine derartige Kabelklemme ist aus DE 75 17 780 U bekannt. Die vorbekannte Kabelklemme verfügt über einen an einem Trägerteil befestigbaren Sockel, der U-förmig mit U-Schenkeln ausgebildet ist. Die U-Schenkel weisen an ihrer Innenfläche eine quer verlaufende Riffelung auf. An dem Sockel ist zum Befestigen eines Kabels oder Kabelbündels eine Auflagefläche ausgebildet. Weiterhin ist ein Klemmdeckel vorgesehen, der, das Kabel oder Kabelbündel fassend, an dem Sockel einrastbar ist. Der Klemmdeckel verfügt über ein Feststellglied, das aus zwei Hälften gebildet ist, die gegen die Kraft einer Feder zusammendrückbar sind, wobei der Klemmdeckel in einer ersten Stellung mit zusammengedrückten Hälften zwischen die U-Schenkel einschiebbar ist. In einer zweiten Stellung kommt er mit der Riffelung der U-Schenkel in Eingriff. Nachteilig bei dieser Kabelklemme ist zum einen, daß der Klemmdeckel verloren gehen kann, und zum anderen, daß das Anbringen und das Lösen relativ umständlich sowie bei beengten Platzverhältnissen verhältnismäßig schwierig ist.

Aus der DE 74 98 557 U ist eine Kabelklemme bekannt, bei der ein Klemmdeckel über ein biegsames Band mit einem U-Schenkel eines Sockels verbunden ist.

Aus der DE-PS 26 26 412 ist eine Kabelklemme bekannt, bei der von einem Klemmdeckel zwei einander gegenüber stehende Schenkel senkrecht abragen, deren Außenflächen sägezahnartig geriffelt sind. Im Sockel sind beidseitig der an ihm ausgebildeten Auflagefläche für das Kabel oder das Kabelbündel Öffnungen mit Rastmitteln vorgesehen. Nachdem ein Kabel oder Kabelbündel auf der Auflagefläche platziert wurde, wird der Klemmdeckel am Verbindungsband zwischen Klemmdeckel und Sockel umgebogen und seine Schenkel werden in die Öffnungen neben der Auflagefläche eingeschoben. Der Klemmdeckel kann soweit niedergedrückt werden, bis das Kabel oder Kabelbündel zwischen ihm und der Auflagefläche fest eingeklemmt ist und die Rastmittel der Öffnungen in entsprechender Höhe an den Riffelungen der Schenkel einrasten. Dazu sind die Schenkel so ausgebildet, dass sie beim Auftreffen auf dem Trägerteil sich unterhalb des Sockels nach innen umbiegen. So kann die Verrastung in beliebiger Höhe an den Schenkeln erfolgen und passt sich an unterschiedliche Durchmesser eines Kabels oder Kabelbündels an.

Nachteilig an dieser Kabelklemme ist, dass keine Möglichkeit vorgesehen ist, sie bei Bedarf wieder zu lösen, um das Kabel bzw. Kabelbündel wieder frei zu legen und eventuell an derselben Kabelklemme erneut zu befestigen. Die bekannte Kabelklemme muss dazu zerstört, also unbrauchbar gemacht werden und bei Bedarf durch eine neue ersetzt werden.

Durch die französische Patentschrift 2.130.753 ist eine zweiteilige Kabelklemme mit einem U-förmigen Grundkörper oder Sockel bekannt. Dabei bildet der gebogene Boden des U die Auflagefläche für das Kabel oder Kabelbündel und die Innenflächen beider U-Schenkel weisen eine quer verlaufende Riffelung auf. Ein separater Stößel mit im wesentlichen rechteckiger Grundfläche ist an seinen beiden Schmalseiten mit einer mit der Riffelung der U-Schenkel korrespondierenden Riffelung ausgestattet. Der Stößel weist außerdem eine mittige Öffnung mit Innengewinde auf, die an der Unterseite in eine Ausnehmung mündet, die geeignet ist, eine Druckplatte aufzunehmen. In die Öffnung ist eine Feststellschraube eingeschraubt, mit der die Druckplatte durch einen Dorn fest verbunden ist.

Nachdem ein Kabel oder Kabelbündel auf die Bodenfläche des U-förmigen Grundkörpers aufgelegt worden ist, wird der Stößel zwischen die U-Schenkel eingeschoben, und dies geschieht, indem der Stößel dabei so gehalten wird, dass seine geriffelten Schmalseiten zu den geriffelten U-Schenkeln um 90° versetzt sind. Sobald die Unterseite des Stößels bzw. der in ihn noch eingezogenen Druckplatte mit dem Kabel oder Kabelbündel in Kontakt kommt, wird der Stößel um 90° gedreht, so dass die Riffelung des Stößels in die der U-Schenkel eingreift. Danach wird die Feststellschraube angezogen, wodurch die Druckplatte aus dem Stößel herausbewegt wird und sich mit Druck auf das Kabel bzw. Kabelbündel legt. Durch entsprechende Einkerbungen an der Unterseite der Druckplatte wird diese Kabelklemme für Kabel mit unterschiedlichem Durchmesser anwendbar gemacht.

Nachteilig an dieser Kabelklemme ist, dass sie aus zwei separaten Teilen besteht, die nicht unverlierbar miteinander verbunden sind und außerdem die recht umständliche und zeitaufwendige Handhabung. Die Kabelklemme durch verschiedene Einkerbungen an der Unterseite des Stößels für verschiedene Kabeldurchmesser anwendbar zu machen, ist ebenfalls sehr aufwendig und verteuert die Herstellung. Dabei kann die Anpassung nur an die durch die Form der Einkerbungen vorgegebenen festen Durchmesser, also nicht kontinuierlich, erfolgen.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kabelklemme zu schaffen, die einfach und zuverlässig in ihrer Anwendung und Handhabung und insbesondere auf einfache Weise wieder demontierbar ist.

Diese Aufgabe wird bei einer Kabelklemme der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Klemmdeckel mit der Oberkante des einen U-Schenkels über ein biegsames Band verbunden ist, daß das Feststellglied mit der Oberseite des Klemmdeckels über einen elastisch verdrehbaren Schaft verbunden ist, und daß das Feststellglied schraubenkopfförmig mit einem Betätigungsschlitz ausgebildet ist, von dem einander gegenüberliegend zwei Einrastflügel seitlich abragen, die durch Verdrehen des Feststellgliedes am Schaft in die zwei verschiedenen Stellungen bringbar sind.

Damit wird die Handhabung der Kabelklemme äußerst einfach. Um ein in den Sockel eingelegtes Kabel festzuklemmen, wird das Feststellglied zunächst in die Stellung gedreht, in der kein Eingriff an den U-Schenkeln zustande kommen kann, und der Klemmdeckel zwischen die U-Schenkel geschoben. Sobald der auf dem Kabel möglichst mit Druck aufliegt, wird das Feststellglied mit den Einrastflügeln ähnlich wie eine Schraube beispielsweise mit einem in den Bestätigungsschlitz eingreifenden Schraubenzieher mit der Riffelung in Eingriff gebracht. Indem dieser Eingriff auf ebenso einfache Weise gelöst wird, kann das Kabel wieder demontiert werden, ohne dass die Kabelklemme beschädigt bzw. unbrauchbar gemacht werden muss, sie bleibt wiederverwendbar. Auch die Gefahr, dass ein Kabel beim Demontieren beschädigt werden könnte, besteht praktisch nicht. Der Eingriff des Feststellgliedes an der Riffelung der U-Schenkel erfolgt entsprechend dem jeweiligen Kabeldurchmesser in unterschiedlicher Höhe, so dass eine selbsttätige Anpassung gegeben ist.

Die Einrastflügel des Feststellgliedes können an ihren Seitenflächen mit einer Riffelnut versehen sein; ihr Eingriff kann dadurch sicherer gemacht werden.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform verbindet das biegsame Band die Oberseite des Feststellgliedes mit der Oberkante eines U-Schenkels des Sockels.

Es ist von Vorteil, wenn an zwei sich diagonal gegenüberliegenden Seitenkanten der U-Schenkel des Sockels Anschläge für den Klemmdeckel angeformt sind, um zu verhindern, dass der Klemmdeckel seitlich aus dem Sockel herausgleiten kann.

An der Unterseite des Sockels ist ein Rastmittel, bevorzugt ein Rasthaken, angeformt, mit dem die Kabelklemme in einer entsprechenden Rastöffnung eines Trägerteils verankert werden kann.

Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung ist, dass sich aus mehreren solcher Kabelklemmen eine platzsparende Klemmvorrichtung für mehrere Kabel, die einen unterschiedlichen Durchmesser haben können, bilden lässt. Dazu sind mehrere nebeneinander angeordnete Kabelklemmen an ihren U-Schenkeln mit der jeweils benachbarten Kabelklemme fest miteinander verbunden.

Eine solche bevorzugte Kabelklemmvorrichtung besteht aus vier einzelnen Kabelklemmen, die nebeneinander an ihren U-Schenkeln fest miteinander verbunden sind.

Vorzugsweise ist eine solche Kabelklemmvorrichtung einstückig hergestellt, und die U-Schenkel benachbarter Kabelklemmen sind vorzugsweise miteinander verschmolzen.

Bei einer aus mehreren, bevorzugt aus vier, einzelnen Kabelklemmen bestehenden Klemmvorrichtung ist an der Unterseite des Sockels nur der beiden äußeren Kabelklemmen ein Rasthaken zur Verankerung an einem Trägerteil angeformt.

Die Erfindung wird im folgenden anhand der anhängenden Zeichnung beispielhaft genauer beschrieben; es zeigen

1 eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform einer Klemmvorrichtung, die aus vier Einheiten einer erfindungsgemäßen Kabelklemme besteht,

2 die Vorderansicht der Klemmvorrichtung nach 1,

3 die Draufsicht auf die Klemmvorrichtung nach 1 und

4 die Sicht auf eine Schmalseite der Klemmvorrichtung nach 1.

Die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform der Erfindung besteht aus vier gleichartigen Einheiten, von denen jede einzelne als Kabelklemme dienen kann, so dass es für das Verständnis zunächst ausreichend ist, nur eine der Einheiten als Kabelklemme genauer zu beschreiben.

Jede einzelne Kabelklemme besteht aus einem U-förmigen Grundkörper oder Sockel 1, dessen Boden als Auflagefläche 2 für ein Kabel oder Kabelbündel ausgebildet ist und dessen U-Schenkel 3 an ihren Innenflächen mit einer quer verlaufenden, sägezahnförmigen Riffelung 4 versehen sind, was an sich bekannt ist. Mit der Oberkante des einen U-Schenkels 3 durch ein biegsames, in der dargestellten Ausführungsform fadenförmiges Band 5 ist der Klemmdeckel 6, der durch seitlich angeformte Klemmlappen 7 ebenfalls annähernd U-Form hat. Diese Klemmlappen 7 sind leicht aufeinander zu gerichtet, was bei der Anwendung das Einführen des Klemmdeckels 6 in den U-förmigen Sockel 1 erleichtert. Die Klemmlappen 7 des Klemmdeckels 6 sind nicht geriffelt. Auf seiner von den Klemmlappen 7 abgewandten Seite ist der Klemmdeckel 6 über einen elastisch bieg- und verdrehbaren Schaft 8 mit einem schraubenkopfförmigen Feststellglied 9 verbunden. Dieses weist einen Betätigungsschlitz 10 auf, und seitlich an ihm sind zwei sich gegenüber liegende Einrastflügel 11 angeformt, die geeignet sind, mit den Riffelungen 4 der U-Schenkel 3 des Sockels 1 in Eingriff zu kommen und dazu seitlich etwas über den Klemmdeckel 6 hinausragen. Für den Eingriff können die Einrastflügel 11 an ihrer Seitenfläche eine Riffelung oder eine Riffelnut 12 aufweisen. Aufgrund des elastisch verdrehbaren Schafts 8 kann das Feststellglied 9 mit Hilfe eines geeigneten Werkzeugs, vorzugsweise mit einem Schraubenzieher, in Bezug auf den Klemmdeckel 6 in eine Stellung, in der die Einrastflügel 11 mit der Riffelung 4 der U-Schenkel 3 in Eingriff kommen, und in eine andere Stellung verdreht werden, in der dieser Eingriff gelöst ist bzw. nicht zustande kommt.

Wenn ein Kabel oder Kabelbündel in den Sockel 1 eingelegt ist, wird der Klemmdeckel 6 zwischen die U-Schenkel 3 des Sockels 1 eingeführt und soweit niedergedrückt, bis er auf dem Kabel mit Druck aufliegt. Indem die Klemmlappen 7, wie oben beschrieben, leicht aufeinander zu geneigt sind, entsteht an jedem von ihnen eine Kante 14, die bei der Bewegung an der Riffelung 4 der U-Schenkel 3 entlang gleiten, dort auch in einen leichten Eingriff kommen können, ohne aber die Bewegung eigentlich zu behindern. Der leichte Eingriff der Kanten 14 an den Riffelungen 4 dient lediglich dazu, ein unbeabsichtigtes Herausgleiten des Klemmdeckels 6 während der Montage zu verhindern. Schließlich umfassen die Klemmlappen 7 das Kabel und klemmen es dabei ein. Dabei können die Klemmlappen 7 unterschiedlich weit gespreizt werden, so dass selbsttätig eine Anpassung an unterschiedliche Kabeldurchmesser erfolgt. Die unterschiedlichen Kabeldurchmesser liegen dabei vorzugsweise im Bereich von 4 mm bis 11 mm.

Das Niederdrücken des Klemmdeckels 6 geschieht vorzugsweise schon mit Hilfe eines Schraubenziehers, der in den Betätigungsschlitz 10 des Feststellgliedes 9 eingreift und mit dem dabei das Feststellglied 9 in bezug auf den Klemmdeckel 6 und den Sockel 1 so verdreht wird, dass die Einrastflügel 11 nicht in die Riffelungen 4 der U-Schenkel 3 eingreifen können und die Bewegung nicht behindern. Wenn der Klemmdeckel 6 schließlich mit Druck auf dem Kabel aufliegt und die Klemmlappen 7 das Kabel fest umschließen, wird das Feststellglied 9 so verdreht, dass seine Einrastflügel 11 in die Riffelungen 4 eingreifen, wodurch das Kabel im Sockel 1 fixiert ist. Auch der Eingriff der Einrastflügel 11 an den Riffelungen 4 passt sich in der Höhe also dem jeweiligen Kabeldurchmesser an. Damit ist das Kabel unverschiebbar in der Kabelklemme gehalten. Damit der Klemmdeckel 6 nicht aus dem Sockel 1 an dessen offenen Seiten herausgleiten kann, ist an den Seitenkanten der U-Schenkel 3 einander diagonal gegenüberliegend je ein nach innen gerichteter Anschlag 13 angeformt.

Um die Kabelklemme zu lösen, wird das Feststellglied 9 durch erneutes Verdrehen wieder außer Eingriff gebracht und der Klemmdeckel 6 aus dem Sockel 1 herausgezogen, wobei die Kanten 14 der Klemmlappen 7 wiederum an den Riffelungen 4 entlang gleiten. Danach kann das Kabel ohne weiteres aus der Klemme herausgenommen werden. Weder Kabel noch Kabelklemme werden dabei beschädigt, beide bleiben wiederverwendbar.

Kabelklemmen, die einzeln verwendet werden, weisen an der Unterseite ihres Sockels 1 ein Rastmittel, z.B. in Form eines Rasthakens 15 auf, mit dem sie in einer entsprechenden Rastöffnung im Trägerteil verankert werden können.

Nach der Erfindung können mehrere der beschriebenen Kabelklemmen zu einer einstöckigen Klemmvorrichtung verbunden sein. Nach der in der Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsform sind vier gleichartige, nebeneinander angeordnete Kabelklemmen an ihren U-Schenkeln 3 fest miteinander verbunden, vorzugsweise im Gießverfahren verschmolzen. Rasthaken 15 zur Verankerung an einem Trägerteil sind dabei nur an den beiden außen liegenden Kabelklemmen erforderlich. Mit dieser Klemmvorrichtung können vier Kabel, wenn erforderlich mit unterschiedlichen Durchmessern, platzsparend und unverschiebbar an einem Trägerteil fixiert werden. Ebenso einfach wie die Kabel geklemmt werden, können sie ohne die Gefahr einer Beschädigung wieder demontiert werden, und die Klemmvorrichtung bleibt dabei, wie oben an der einzelnen Kabelklemme beschrieben, auch als Ganzes wiederwendbar.

1 Sockel 2 Auflagefläche 3 U-Schenkel 4 Riffelung 5 Band 6 Klemmdeckel 7 Klemmlappen 8 Schaft 9 Feststellglied 10 Betätigungsschlitz 11 Einrastflügel 12 Riffelnut 13 Anschlag 14 Kante 15 Rasthaken

Anspruch[de]
  1. Kabelklemme mit einem an einem Trägerteil befestigbaren Sockel, der U-förmig mit U-Schenkeln ausgebildet ist, die an ihrer Innenfläche eine quer verlaufende Riffelung aufweisen, mit einer an dem Sockel ausgebildeten Auflagefläche für ein zu befestigendes Kabel oder Kabelbündel und mit einem Klemmdeckel, der, das Kabel oder Kabelbündel fassend, an dem Sockel einrastbar ist, wobei der Klemmdeckel zwischen die U-Schenkel einschiebbar ist und wobei an dem Klemmdeckel ein Feststellglied verstellbar angeformt ist, das in zwei verschiedene Stellungen bringbar ist, in deren einer es an den Riffelungen der U-Schenkel in Eingriff steht und in deren anderer dieser Eingriff gelöst ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmdeckel (6) mit der Oberkante des einen U-Schenkels über ein biegsames Band (5) verbunden ist, daß das Feststellglied (9) mit der Oberseite des Klemmdeckels (6) über einen elastisch verdrehbaren Schaft (8) verbunden ist, und daß das Feststellglied (9) schraubenkopfförmig mit einem Betätigungsschlitz (10) ausgebildet ist, von dem einander gegenüberliegend zwei Einrastflügel (11) seitlich abragen, die durch Verdrehen des Feststellgliedes (9) am Schaft (8) in die zwei verschiedenen Stellungen bringbar sind.
  2. Kabelklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrastflügel (11) an ihren Seitenflächen mit einer Riffelnut (12) versehen sind.
  3. Kabelklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame Band (5) die Oberseite des Feststellgliedes (9) mit der Oberkante eines U-Schenkels (3) des Sockels (1) verbindet.
  4. Kabelklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an zwei sich diagonal gegenüberliegenden Seitenkanten der U-Schenkel (3) des Sockels (1) Anschläge (13) für den Klemmdeckel (6) angeformt sind.
  5. Kabelklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Sockels (1) ein Rasthaken (15) angeformt ist, mit dem die Kabelklemme in einer entsprechenden Rastöffnung eines Trägerteils verankerbar ist.
  6. Kabelklemmvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus mehreren nebeneinander angeordneten Kabelklemmen nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüchen besteht, die an ihren U-Schenkeln (3) mit der jeweils benachbarten Kabelklemme fest verbunden sind.
  7. Kabelklemmvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus vier nebeneinander angeordneten Kabelklemmen besteht, die an ihren U-Schenkeln (3) fest mit der jeweils benachbarten Kabelklemme verbunden sind.
  8. Kabelklemmvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie einstückig hergestellt ist und die U-Schenkel (3) benachbarter Kabelklemmen miteinander verschmolzen sind.
  9. Kabelklemmvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Sockels (1) der beiden äußeren Kabelklemmen ein Rasthaken (15) zur Verankerung an einem Trägerteil angeformt ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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