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Dokumentenidentifikation DE60006317T2 16.09.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001065069
Titel Schablonendruckmaschine
Anmelder Riso Kagaku Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Orimoto, Masaki, Inashiki-gun, Ibaraki-ken, JP;
Nogi, Hideaki, Inashiki-gun, Ibaraki-ken, JP
Vertreter HOFFMANN · EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 60006317
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 29.06.2000
EP-Aktenzeichen 001131564
EP-Offenlegungsdatum 03.01.2001
EP date of grant 05.11.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.09.2004
IPC-Hauptklasse B41L 13/06

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Siebdruckmaschine, bei welcher eine Tintenzuführwalze, der an ihrer äußeren Umfangsfläche Tinte zugeführt wird, mit der inneren Umfangsfläche einer Druckwalze in Kontakt gebracht wird, und die Tinte, die durch einen Schablonenbogen hindurchgetreten ist, auf einen Bogen übertragen wird, um so den Bogen zu bedrucken. Die Erfindung betrifft insbesondere eine Verbesserung des Aufbaus zum Anbringen einer Druckwalzeneinheit am Körper einer Druckmaschine und eines Aufbaus zum Zuführen von Tinte zu einer Tintenzuführwalze.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Bei einer Siebdruckmaschine ist eine Druckwalze, um welche herum ein Schablonenbogen gewickelt ist, am Körper einer Druckmaschine so angebracht, dass die Trommel frei angesetzt und abgenommen werden kann. Auf diese Art und Weise kann bei der Siebdruckmaschine die Art der Druckfarbe oder die Wartung gehandhabt werden. Wie in 1 dargestellt, ist eine Tintenzuführwalze 3 innerhalb einer Druckwalze 1 angeordnet. Die äußere Umfangsfläche der Tintenzuführwalze 3 ist in Kontakt mit der inneren Umfangsfläche der Druckwalze 1 gebracht. Ein Element zum Steuern einer Tintenmenge (Abstreifstange) 5 ist ebenfalls innerhalb der Druckwalze 1 so angebracht, dass das Element 5 sich in einem gegebenen Abstand von der äußeren Umfangsfläche der Tintenzuführwalze 3 und parallel zu der Walze 3 befindet. Auf diese Art und Weise wird ein keilförmiges Tintenreservoir 7 zwischen der äußeren Umfangsfläche der Tintenzuführwalze 3 und der äußeren Umfangsfläche des Elements 5 zum Steuern der Tintenmenge ausgestaltet und ist sandwichartig dazwischen angeordnet.

Eine Tintenantriebsstange 9, die parallel zur Tintenzuführwalze 3 angeordnet ist, ist drehbar innerhalb des Tintenreservoirs 7 vorgesehen. Ein nicht dargestelltes, an einem Ende der Tintenantriebsstange 9 angebrachtes Zahnrad ist im Eingriff mit einem ebenfalls nicht dargestellten, an einem Ende der Tintenzuführwalze 3 angebrachten Zahnrad, so dass die Stange 9 entgegen der Drehrichtung der Tintenzuführwalze 3 und synchron mit ihrer Drehung gedreht werden kann.

Während des Betriebs der Siebdruckmaschine wird die Druckwalze 1 in Richtung eines Pfeils A gedreht, und die Tintenzuführwalze 3 wird in Richtung eines Pfeils B gedreht. So dreht sich die Tinte in dem Tintenreservoir 7 in einem Wirbel um die Tintenantriebsstange 9 herum und produziert einen Tintenkloß 11. Die Tinte zum Produzieren des Tintenkloßes wird durch ein Tintenzuführelement (Verteiler) 13 zugeführt.

Wie in 2 dargestellt, sind bei der Druckwalze 1 mit einem solchen Aufbau normalerweise beide Enden in axialer Richtung der Walze 1 drehbar mittels Halterungen 15 gelagert.

Die Halterungen 15 an den beiden Enden sind miteinander durch Lagerstangen 17 verbunden. Diese Halterungen 15, die Lagerstangen 17 und die Druckwalze bilden eine Drucktrommeleinheit 2.

Ein Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt 19 ist in dem Körper der Druckmaschine ausgestaltet. Eine Belastungswalze 21, die frei drehbar ist, ist in dem Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt 19 angeordnet. Ein Paar von parallelen Lagerschienen 23 sind in dem Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt 19 befestigt. Die Lagerschienen 23 sind so positioniert, dass sie die gleiche Höhe oberhalb der Belastungswalze 21 haben. In Verbindung mit dem Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt 19 sind Öffnungen beispielsweise in einer Seite des Körpers der Druckmaschine ausgestaltet, und die beiden Lagerschienen 23 werden aus den Öffnungen herausgezogen und geschoben. Die Drucktrommeleinheit 2 wird einmal aufrecht gehalten und wird dann nach unterhalb der Position zwischen den Lagerschienen 23 gebracht. Auf diese Art und Weise hängen die Lagerstangen 17 an den Lagerschienen 23, so dass die Drucktrommeleinheit 2 in den Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt 19 eingepasst werden kann.

Bei der oben erwähnten herkömmlichen Siebdruckmaschine ist jedoch ein Paar der Lagerschienen in dem Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt auf der gleichen Höhe gesichert. Um die Druckwalzeneinheit in den Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt einzupassen, ist es daher unvermeidbar, die Drucktrommeleinheit einmal oberhalb der Lagerschienen zu halten und die Einheit dann abwärts zu bewegen und so die Lagerstangen an den Lagerschienen aufzuhängen. Dafür ist eine große Kraft notwendig, so dass die Drucktrommeleinheit nicht so einfach eingepasst werden kann.

Im Fall des Mehrfarbdrucks oder Farbdrucks müssen, wie in 3 dargestellt, mehrere Drucktrommel 2a und 2b oberhalb der Mittelachse einer Belastungswalze 21 in einer Siebdruckmaschine angeordnet werden. Falls Tintenzuführwalzen 3 mit dem gleichen Aufbau vorgesehen werden, sind jedoch die Anordnungswinkel der Walzen 3 bei der rechten und der linken Druckwalzeneinheit 2a und 2b unterschiedlich. Daher tropft bei der einen Drucktrommeleinheit 2a Tinte von einem Verteiler 13 auf die Tintenzuführwalze 3 und wird ihr zugeführt. Bei der anderen Druckwalzeneinheit 2b tritt jedoch ein Problem auf, dass die Tinte von einem Verteiler 13 nicht auf die Tintenzuführwalze 3 tropft, so dass keine Tinte zugeführt werden kann. Aus diesem Grund ist es bei jeder Siebdruckmaschine, bei der mehrere Drucktrommeleinheiten bei unterschiedlichen Winkeln angeordnet werden müssen, schwierig, die Drucktrommeleinheiten einfach zu machen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Angesichts der oben erwähnten Situationen ist die vorliegende Erfindung gemacht worden. Ein Ziel der Erfindung ist es, eine Siebdruckmaschine zu schaffen, mit der es möglich wird, eine Drucktrommeleinheit einfach anzuordnen, und außerdem die Drucktrommeleinheiten, wenn solche vorhanden sind, einfach auszugestalten.

Die Siebdruckmaschine gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist folgendes auf: eine Drucktrommeleinheit mit einer Drucktrommel, um welche herum ein Siebdruckbogen gewickelt ist, einem Paar von Halterungen, die beide Enden der Drucktrommel lagern, so dass die Drucktrommel gedreht werden kann, und zumindest einem Paar von Lagerstangen, die mit dem Paar von Halterungen verbunden sind und in der gleichen Richtung angeordnet sind wie die axiale Linie der Drucktrommel; einen Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt mit einer Öffnung in einem Seitenbereich eines Druckmaschinenkörpers, durch welche hindurch die Drucktrommeleinheit eingebracht und herausgenommen werden kann, wodurch der Abschnitt die Drucktrommeleinheit aufnehmen kann; eine erste Lagerschiene, die in dem Drucktrommelaufnahmeabschnitt angeordnet ist und frei in horizontaler Richtung aus der Öffnung, herausgezogen wird, wobei die erste Lagerschiene die eine Lagerstange lagert; und eine zweite Lagerschiene, die unterhalb der ersten Lagerschiene in dem Drucktrommelaufnahmeabschnitt angeordnet ist und frei in einer horizontalen Richtung aus der Öffnung herausgezogen wird, wobei die zweite Lagerschiene die andere Lagerstange lagert.

Gemäß der Siebdruckmaschine des ersten Aspekts wird die Drucktrommeleinheit von einer seitlichen Richtung aus zu der herausgezogenen ersten Lagermaschine bewegt, so dass die eine Lagerstange gelagert ist. Unnötig wird daher der Vorgang des Hochhaltens der Drucktrommeleinheit und des anschließenden Herunterbewegens der Einheit. Außerdem ist die eine Lagerstange so gelagert, dass die Drucktrommeleinheit vorläufig gelagert ist. Diese Einheit kann daher mittels einer Hand gehalten werden. In diesem Zustand wird die zweite Lagerschiene herausgezogen, und die andere Lagerstange wird mittels der zweiten Lagerschiene gelagert, so dass das Paar der Lagerstangen mittels der ersten und der zweiten Lagerschiene gelagert wird. Auf diese Art und Weise wird das Anbringen der Drucktrommeleinheit vollendet.

Andererseits weist die Siebdruckmaschine gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung folgendes auf: eine Drucktrommeleinheit mit einer Drucktrommel, um welche herum ein Siebdruckbogen gewickelt ist, einem Paar von Halterungen, die beide Enden der Drucktrommel lagern, so dass die Drucktrommel gedreht werden kann, und zumindest einem Paar von Lagerstangen, die mit dem Paar von Halterungen verbunden sind und in der gleichen Richtung angeordnet sind wie die axiale Linie der Drucktrommel; einen Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt mit einer Öffnung, bei einem Seitenbereich eines Druckmaschinenkörpers, durch welche hindurch die Drucktrommeleinheit eingebracht und herausgenommen werden kann, wodurch der Abschnitt die Drucktrommeleinheit aufnehmen kann; eine erste Lagerschiene, die in dem Drucktrommelaufnahmeabschnitt angeordnet ist und frei in horizontaler Richtung aus der Öffnung herausgezogen wird, wobei die erste Lagerschiene die eine Lagerstange lagert; und eine zweite Lagerschiene, die unterhalb der ersten Lagerschiene in dem Drucktrommelaufnahmeabschnitt angeordnet ist und frei in einer horizontalen Richtung aus der Öffnung herausgezogen wird, wobei die zweite Lagerschiene die andere Lagerstange lagert; eine Tintenzuführwalze, die innerhalb der Drucktrommel angeordnet ist und deren äußere Umfangsfläche in Kontakt mit der inneren Umfangsfläche der Drucktrommel gebracht wird, wobei die Tintenzuführwalze gedreht wird; ein Tintenzuführelement, das innerhalb der Drucktrommel angeordnet ist, um Tinte auszuspritzen; und eine Tintenführungswalze, die zwischen dem Tintenzuführelement und der Tintenzuführwalze positioniert ist, um die von dem Tintenzuführelement zugeführte Tinte zu der Tintenzuführwalze zu bringen.

Die Siebdruckmaschine des zweiten Aspekts zeigt den gleichen Effekt wie die Siebdruckmaschine des ersten Aspekts. Außerdem wird die von dem Tintenzuführelement zugeführte Tinte durch die Tintenführungswalze zu der Tintenzuführwalze geleitet, so dass jegliche Beschränkung des Anordnungswinkels der Drucktrommel vermieden wird, was wichtig ist für herkömmliche Tintenzuführaufbauten, bei welchen die Tinte frei heruntertropft. Auf diese Art und Weise wird die Richtung, entlang welcher die Drucktrommeleinheit angeordnet wird, nicht beschränkt, so dass bei jeder Siebdruckmaschine mit mehreren Drucktrommeleinheiten diese Drucktrommeleinheiten einfach ausgestaltet werden können.

Andere und weitere Ziele und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus dem Verständnis der veranschaulichenden Ausführungsformen, die nun beschrieben werden, und zwar zusammen mit den begleitenden Zeichnungen, oder sie werden sich aus den anliegenden Ansprüchen ergeben, und viele Vorteile, die hier nicht erwähnt sind, werden Fachleuten beim Einsetzen der Erfindung in der Praxis bewusst werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Tintenzuführzustand bei einer herkömmlichen Siebdruckmaschine zeigt.

2 ist eine Seitenansicht, die die Position darstellt, wo eine Drucktrommeleinheit in der herkömmlichen Siebdruckmaschine angeordnet ist.

3 ist eine Seitenansicht, die mehrere in einer herkömmlichen Siebdruckmaschine angeordnete Druckeinheiten zeigt.

4 ist eine Seitenansicht eines Drucktrommel-Aufnahmeabschnitts in einer Siebdruckmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung.

5 ist eine Frontansicht, die einen Aufbau zum Verbinden einer Drucktrommeleinheit mit dem Körper der Druckmaschine zeigt.

6 ist eine Frontansicht, die einen Aufbau zum Verbinden der Mittelachse der Drucktrommel mit einem Wellenlager des Körpers zeigt.

7 ist eine Seitenansicht eines Endbereichs der Drucktrommeleinheit.

8 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Aufbau zum Verbinden einer Antriebsachse und einer Endachse oder Schleppachse zeigt.

9 ist eine Seitenansicht, die einen Tintenzuführaufbau der Siebdruckmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.

10 ist eine Seitenansicht, die einen Antriebsübertragungsmechanismus der in 9 dargestellten Tintenzuführstruktur zeigt.

11 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Antriebsübertragungsmechanismus einer Tintenführungswalze zeigt.

12A, 12B und 12C sind Ansichten, die einen Vorgang zum Anbringen der Drucktrommeleinheit der Siebdruckmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung darstellen.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Verschiedene Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen sind für gleiche oder ähnliche Teile oder Elemente gleiche oder ähnliche Bezugsziffern verwendet, und die Beschreibung der gleichen und ähnlichen Teile und Elemente wird entweder vereinfacht oder ganz weggelassen.

Mit Bezug auf die Zeichnungen wird das Folgende bevorzugter Ausführungsformen der Siebdruckmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung im Detail beschreiben.

4 ist eine Seitenansicht eines Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt in einer erfindungsgemäßen Siebdruckmaschine. 5 ist eine Frontansicht, die eine Struktur zum Verbinden einer Drucktrommeleinheit mit dem Körper der Druckmaschine zeigt. 6 ist eine Frontansicht, die einen Aufbau zum Verbinden der Mittelachse der Drucktrommel mit einem Wellenlager des Körpers zeigt. 7 ist eine Seitenansicht eines Endbereichs der Drucktrommeleinheit. 8 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Aufbau zum Verbinden einer Antriebsachse mit einer Endachse oder Schleppachse zeigt.

Wie in 4 dargestellt, ist jede der Druckwalzen 31, um welche herum ein Schablonenbogen gewickelt ist, an beiden Enden in axialer Richtung der Trommel mittels eines Paars von flanschförmigen Halterungen 33 gelagert. Das Paar von Halterungen 33 ist miteinander durch ein Paar von Lagerstangen 35 verbunden, die in der gleichen Richtung angeordnet sind wie die axiale Linie der Druckwalze 31. Die Anzahl der benötigten Lagerstangen 35 ist zumindest zwei. Natürlich kann die Anzahl der verwendeten Lagerstangen 35 auch drei oder mehr sein, um die Verbindungsfestigkeit größer zu machen. Eine Drucktrommeleinheit 30 besteht hauptsächlich aus den Halterungen 33, den Lagerstangen 35 und der Druckwalze 31.

Drucktrommel-Aufnahmeabschnitte 37 sind in einem nicht dargestellten Körper der Druckmaschine ausgeformt. Jeder dieser Drucktrommel-Aufnahmeabschnitte 37 kann die Drucktrommel 31 aufnehmen. Eine Belastungswalze 41, die frei drehbar ist, ist in dem Körper der Druckmaschine angeordnet. In dem in dem Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt 37 vorhandenen Drucktrommeleinheit 30 kontaktiert der Außenumfang der Drucktrommel 31 den Außenumfang der Belastungstrommel 41. Öffnungen 39 (siehe 12) zum Anbringen und Abnehmen der Drucktrommeleinheiten 30 sind in den Drucktrommel-Aufnahmeabschnitten 37, d.h. in einem Seitenbereich des Körpers der Druckmaschine ausgestaltet. In dieser Ausführungsform sind die beiden Drucktrommeleinheiten 30 oberhalb der Belastungstrommel 41 angeordnet. Daher hat die Seite des Körpers der Druckmaschine die beiden Öffnungen 39.

Der Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt 37 ist mit einer ersten Lagerschiene 43 versehen. Die erste Lagerschiene 43 kann in einer horizontalen Richtung frei herausgezogen werden (der Richtung rechtwinklig zur Papieroberfläche der 4) aus der Öffnung 39. Eine Eingriffsplatte 35, die beispielsweise einen L-förmigen Querschnitt hat, ist an der Seitenfläche der ersten Lagerschiene 43 gegenüber der Drucktrommel 41 befestigt. Die Eingriffsplatte 35 kann mit einer Lagerstange 35 in der Drucktrommel 31 in Eingriff geraten. Das heißt, die erste Lagerschiene 43 wird aus der Öffnung 39 herausgezogen, und die einzelne Lagerstange 35 wird mit der Eingriffsplatte 35 in Eingriff gebracht, so dass eine Seite der Drucktrommeleinheit 30 mittels des Körpers der Druckmaschine gelagert werden kann. In diesem Zustand kann die Drucktrommeleinheit 30 dann mit einer Hand gehalten werden.

Der Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt 37 hat eine zweite Lagerschiene 47 in einer Position gegenüber der Drucktrommel 31 von der ersten Lagerschiene 43. Die zweite Lagerschiene 47 kann in einer horizontalen Richtung aus der Öffnung 39 ebenfalls frei herausgezogen werden. Diese zweite Lagerschiene 47 ist in einer Position unterhalb der ersten Lagerschiene 43 in dem Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt 37 angeordnet. Eine Eingriffsplatte 47 mit einem L-förmigen Querschnitt ist an der Seitenfläche der zweiten Lagerschiene 47 gegenüber der Drucktrommel 31 befestigt. Diese Eingriffsplatte 45 kann mit der anderen Lagerstange 35 in der Drucktrommel 31 in Eingriff geraten. Das heißt, die zweite Lagerschiene 47 wird aus der Öffnung 39 herausgezogen, und die andere Lagerschiene 35 wird mit der Eingriffsplatte 45 in Eingriff gebracht, so dass die gesamte Drucktrommeleinheit 30 mittels des Körpers der Druckmaschine gelagert werden kann. In diesem Zustand kann die Drucktrommeleinheit 30 ohne Unterstützung durch die Hände mittels des Körpers der Druckmaschine gelagert werden.

Wie in 5 dargestellt, ist die Drucktrommel 31 drehbar mittels einer Drucktrommel-Mittelachse 53 so gelagert, dass ihre beiden Enden durch Wellenlager 51 mittels der Mittelachse 53 der Drucktrommel gehalten werden. Diese Mittelachse 53 der Drucktrommel wird mittels der oben erwähnten Halterungen 33 gelagert und steht aus den Halterungen 33 auswärts hervor. Ein Wellenlager 57 ist an einer Seitenplatte 55, die sich auf der Seite des Körpers der Druckmaschine befindet, des Drucktrommel-Aufnahmeabschnitts 47 befestigt. Die Mittelachse 53 der Drucktrommel ist in das Wellenlager 57 eingepasst.

Wie in 6 dargestellt, ist eine flexible Befestigungsplatte 59 an der Seite des Wellenlagers 57 angebracht. Ein Teil der Befestigungsplatte 59 steht in eine Passöffnung des Wellenlagers 57 hinein hervor. Eine Befestigungsnut 61 ist in dem Außenumfang auf der Seite der Spitze der Mittelachse 53 der Drucktrommel ausgestaltet, so dass die Befestigungsnut 61 mit der Befestigungsplatte 59 in Eingriff geraten kann. Durch Einsetzen der Drucktrommeleinheit 30 in den Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt 37 hinein wird daher die Mittelachse 53 der Drucktrommel in das Wellenlager 57 eingesetzt. Durch Ineingriffbringen der Befestigungsnut 61 mit der Befestigungsplatte 59 wird die Drucktrommeleinheit 30 an dem Körper der Druckmaschine angebracht. Die Befestigungsplatte 59 kann mittels eines nicht dargestellten Befestigungsfreigabemittels bewegt werden. Beim Ansetzen und Abnehmen der Drucktrommeleinheit 30 kann der Eingriff zwischen der Befestigungsplatte 59 und der Befestigungsnut 61 gelöst werden.

Wie in 7 dargestellt, sind äußere Zahnräder 65 in beiden Enden in axialer Richtung der Drucktrommel 31 ausgestaltet, und die äußeren Zahnräder 65 sind im Eingriff mit Antriebsräder 67 der Drucktrommel, die sich in der Nähe des Außenumfangs der Drucktrommel 31 befinden. Wie in 5 dargestellt, ist das Antriebsrad 67 der Drucktrommel an einer Endachse 69 in der gleichen Richtung wie die axiale Linie der Drucktrommel 31 befestigt. Die Endachse 69 ist an ihren beiden Enden mittels der oben erwähnten Halterungen 33 drehbar gelagert. Wie in 8 dargestellt, ist ein Eingriffsbereich 71, von dessen Außenumfang Vorsprünge 71a hervorstehen, an dem Spitzenbereich der Endachse 69 ausgeformt, welcher sich auf der Seite der Seitenplatte 55 befindet. Eine Antriebsachse 73 ist bei einer Position entsprechend der Endachse 69 an der Seitenplatte 55 angebracht. Eine Eingriffsöffnung 75, die mit dem Eingriffsbereich 75 in Eingriff ist, ist in dem Spitzenbereich der Antriebsachse 73 ausgestaltet. Wenn die Drucktrommel 31 in dem Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt 37 angeordnet wird, wird der Eingriffsbereich 71 der Endachse 69 in die Eingriffsöffnung 75 eingepasst. Auf diese Art und Weise wird die Endachse 69 mit der Antriebsachse 73 so verbunden, dass sie sich nicht relativ zueinander drehen. Als Ergebnis wird Antriebsenergie von dem Körper der Druckmaschine übermittelt.

Nun wird auf der Basis der 9 bis 11 eine innerhalb der Drucktrommel angeordnete Tintenzuführstruktur beschrieben. 9 ist eine Seitenansicht, die eine Tintenzuführstruktur der Siebdruckmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt. 10 ist eine Seitenansicht, die einen Antriebsübertragungsmechanismus der in 9 dargestellten Tintenzuführstruktur zeigt. 11 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Antriebsübertragungsmechanismus einer Tintenführungswalze zeigt.

Eine Tintenzuführwalze 81 befindet sich innerhalb der Drucktrommel 31. Die äußeren Umfangsfläche der Tintenzuführwalze 81 ist in Kontakt mit der inneren Umfangsfläche der Drucktrommel 31 gebracht. Innerhalb der Drucktrommel 31 ist ein Tintenzuführelement (Verteiler) 83 zum Ausspritzen von Tinte in einem Abstand von der Drucktrommel 31 angeordnet. Eine Tintenführungswalze 85 ist zwischen der Tintenzuführwalze 81 und dem Verteiler 83 positioniert. Die Tintenführungswalze 85 befindet sich zwischen dem Verteiler 83 und der Tintenzuführwalze 81 und in einem sehr geringen Abstand davon, so dass die Zufuhr von Tinte möglich ist. Das heißt, die von dem Verteiler 83 zugeführte Tinte wird durch die Tintenführungswalze 85 zu der Tintenzuführwalze 81 gebracht.

Bei dieser Tintenzuführstruktur, die anders ist als herkömmliche Tintenzuführstrukturen, bei denen Tinte heruntertropft, ist der Verteiler 83 in einem sehr geringen Abstand von der Tintenführungswalze 85 positioniert. Daher hängt die Tintenzufuhr von dem Verteiler 83 nicht von der Richtung ab, in der die Tinte heruntertropft. Es ist daher unnötig, den Winkel zu regeln, in welchem die Drucktrommel 31 angeordnet wird, so dass die Richtung, in der die Tinte heruntertropft, im wesentlichen die vertikale Richtung ist.

Innerhalb der Drucktrommel 31 ist ein Element zum Steuern einer Tintenmenge (eine Abstreifstange) 87 in einem gegebenen Intervall von der äußeren Umfangsfläche der Tintenzuführwalze 81 und parallel zu der Tintenzuführwalze 81 angeordnet. Auf diese Art und Weise ist ein Tintenreservoir 89 zwischen der äußeren Umfangsfläche der Tintenzuführwalze 81 und der äußeren Umfangsfläche des Elements 87 zum Steuern der Tintenmenge angeordnet, so dass das Reservoir dazwischen sandwichartig vorgesehen ist. Innerhalb dieses Tintenreservoirs 89 ist eine Tintenantriebsstange 91 drehbar und parallel zur Tintenzuführwalze 81 angeordnet.

Wie in 10 dargestellt, ist ein Drucktrommelzahnrad 93 mit einer Achse, die gleich der der Drucktrommel 31 ist, innerhalb der Drucktrommel 31 gesichert. Das Drucktrommelzahnrad 93 wird synchron mit der Drehung der Drucktrommel 31 gedreht. Ein Zuführwalzenzahnrad 95 ist am Ende der Achse der Tintenzuführwalze 81 gesichert. Ein mittleres Zahnrad 97 ist im Eingriff mit dem Zuführwalzenzahnrad 95 und dem Drucktrommelzahnrad 93. Das heißt, Bewegungsenergie wird von dem Drucktrommelzahnrad 93 zu der Tintenzuführwalze 81 durch das mittlere Zahnrad 97 übertragen, so dass die Walze 81 angetrieben wird und sich synchron mit der Drucktrommel 31 dreht.

Ein nicht dargestelltes, an einem Ende der Tintenantriebsstange 91 befestigtes Zahnrad ist im Eingriff mit dem Zuführwalzenzahnrad 95 der Tintenzuführwalze 81, so dass die Stange 91 synchron mit der Drehung der Tintenzuführwalze 81 rückwärts gedreht wird.

Wie in 11 dargestellt, ist ein Führungswalzenzahnrad 99 an einem Endbereich der Tintenführungswalze 85 angebracht. Ein Antriebsübertragungszahnrad 101 ist im Eingriff mit dem Zuführwalzenzahnrad 95 und dem Führungswalzenzahnrad 99. So wird Bewegungsenergie von dem Zuführwalzenzahnrad 95 zu der Tintenführungswalze 85 durch das Antriebsübertragungszahnrad 101 übertragen, so dass die Walze 85 angetrieben wird und sich synchron mit der Tintenzuführwalze 81 dreht. Ein nicht dargestelltes Element zum Regeln der Drehrichtung (Einwegkupplung) ist an dem Führungswalzenzahnrad 99 angebracht, so dass die Drehung der Tintenführungswalze 85 auf eine Richtung geregelt ist.

Nun wird ein Vorgang zum Anbringen der Drucktrommel der Siebdruckmaschine mit einem solchen Aufbau auf der Basis der 12A bis C beschrieben. Die 12A bis C sind Ansichten, die einen Vorgang zum Anbringen der Drucktrommeleinheit der erfindungsgemäßen Siebdruckmaschine zeigen.

Wie in 12A dargestellt, wird, um die Drucktrommeleinheit 30 anzubringen, zunächst die erste Lagerschiene 43 aus der Öffnung 39 des Körpers 105 der Druckmaschine herausgezogen. Anschließend wird die eine Lagerstange 35 der Drucktrommeleinheit 35 mit der Eingriffsplatte 45 der ersten Lagerschiene 43 in Eingriff gebracht. Dabei ist die zweite Lagerschiene noch nicht herausgezogen worden, so dass die Drucktrommeleinheit 30 von einer seitlichen Richtung aus bewegt wird, ohne von der zweiten Lagerstange 43 gestört zu werden, um mit der ersten Lagerschiene 47 in Eingriff gebracht zu werden. Auf diese Art und Weise ist die Drucktrommeleinheit 30 vorläufig mittels des Körpers 105 der Druckmaschine gelagert, so dass die Einheit 30 mit einer Hand gehalten werden kann.

Wie in 12B dargestellt, wird dann die zweite Lagerschiene 47 mit der anderen Hand herausgezogen. Wenn die zweite Lagerschiene 47 herausgezogen ist, wird die Drucktrommeleinheit 30 in der mittels eines Pfeils dargestellten Richtung um die Lagerstange 35 herum gedreht, die bereits mittels der Eingriffsplatte 45 gelagert worden ist, wie in 4 dargestellt. Außerdem wird auf diese Art und Weise die Lagerstange 35, die noch nicht gelagert worden ist, mit der Eingriffsplatte 45 der zweiten Lagerschiene 47 in Eingriff gebracht. Da zu diesem Zeitpunkt die zweite Lagerschiene 47 unterhalb der ersten Lagerstange 43 angeordnet ist, kann die Drucktrommeleinheit 30 einfach mittels der zweiten Lagerschiene 47 gelagert werden, indem die Drucktrommeleinheit 30 einfach gedreht und abwärts bewegt wird. Auf diese Art und Weise wird die Drucktrommeleinheit 30 mittels des Körpers 105 der Druckmaschine durch die erste 43 und die zweite Lagerschiene 47 gelagert, wie in 12C dargestellt. Schließlich werden die erste 43 und die zweite Lagerschiene 47, durch welche die Drucktrommeleinheit 30 gelagert ist, zusammen mit der Drucktrommeleinheit 30 verschoben und zu dem Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt 37 bewegt und in dem Abschnitt 37 aufgenommen. Auf diese Art und Weise wird das Anbringen der Drucktrommeleinheit 30 vollendet.

Die Drucktrommeleinheit 30 kann von dem Körper 105 der Druckmaschine abgenommen werden, indem der oben erwähnte Vorgang umgekehrt ausgeführt wird.

Wie oben beschrieben, wird gemäß der oben erwähnten Siebdruckmaschine die Drucktrommeleinheit 30 aus einer seitlichen Richtung zu der herausgezogenen ersten Lagerschiene 43 bewegt, so dass die eine Lagerstange 35 gelagert wird. Der Vorgang des Hochhaltens der Drucktrommeleinheit 30 über der Lagerschiene und des anschließenden Herunterbringens der Einheit 30 wird unnötig.

Außerdem ist die eine Lagerstange 35 so gelagert, dass die Drucktrommeleinheit 30 vorläufig gelagert ist. So kann die Einheit 30 mit einer Hand gehalten werden. In diesem Zustand wird die zweite Lagerschiene 47 herausgezogen, und die Drucktrommeleinheit 30 wird gedreht und abwärts bewegt, so dass die Einheit 30 einfach mittels der zweiten Lagerschiene gehalten werden kann. Auf diese Art und Weise wird es möglich, die Drucktrommeleinheit 30 einfach anzubringen.

Die erste 43 und die zweite Lagerschiene 47 können so aufgebaut sein, dass sie gleichzeitig herausgezogen werden können.

Die von dem Verteiler 83 her zugeführte Tinte wird durch die Tintenführungswalze 85 zu der Tintenzuführwalze 81 befördert, so dass jegliche Beschränkung des Anbringwinkels der Drucktrommel vermieden wird, welche wichtig ist für herkömmliche Tintenzuführaufbauten, bei welchen Tinte frei heruntertropft.

Auf diese Art und Weise wird die Richtung, entlang welcher die Drucktrommeleinheit 30 angebracht wird, nicht beschränkt, so dass bei jeder Siebdruckmaschine mit mehreren Drucktrommeleinheiten 30 eine Drucktrommeleinheit 30 einfach ausgestaltet werden kann.

ANDERE AUSFÜHRUNGSFORMEN

Verschiedene Modifikationen ergeben sich für Fachleute nach dem Erhalt der Lehren der vorliegenden Offenbarung, ohne dass deren Bereich verlassen wird.

Wie oben beschrieben, beinhaltet die vorliegende Erfindung natürlich verschiedene Ausführungsformen, die hier nicht beschrieben sind. Daher ist der technische Bereich der vorliegenden Erfindung nur durch die folgenden Ansprüche definiert, die angesichts der erfolgten Beschreibung geeignet sind.


Anspruch[de]
  1. Siebdruckmaschine mit:

    einer Drucktrommeleinheit (30) mit einer Drucktrommel (31), um welche herum ein Siebdruckbogen gewickelt ist, einem Paar von Halterungen (33), die beide Enden der Drucktrommel lagern, so dass die Drucktrommel gedreht werden kann, und zumindest einem Paar von Lagerstangen (35), die mit dem Paar von Halterungen verbunden sind und in der gleichen Richtung angeordnet sind wie die axiale Linie der Drucktrommel;

    einem Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt (37) mit einer Öffnung (39) in einem Seitenbereich eines Druckmaschinenkörpers (105), durch welche hindurch die Drucktrommeleinheit eingebracht und herausgenommen werden kann, wodurch der Abschnitt (37) die Drucktrommeleinheit aufnehmen kann;

    einer ersten Lagerschiene (43), die in dem Drucktrommelaufnahmeabschnitt angeordnet ist und frei in horizontaler Richtung aus der Öffnung herausgezogen wird, wobei die erste Lagerschiene die eine Lagerstange lagert; und

    einer zweiten Lagerschiene (47), die unterhalb der ersten Lagerschiene in dem Drucktrommelaufnahmeabschnitt angeordnet ist und frei in einer horizontalen Richtung aus der Öffnung herausgezogen wird, wobei die zweite Lagerschiene die andere Lagerstange lagert.
  2. Siebdruckmaschine nach Anspruch 1, wobei die erste und die zweite Lagerschiene einen solchen Aufbau haben, dass sie gleichzeitig herausgezogen werden.
  3. Siebdruckmaschine nach Anspruch 1, weiter mit L-förmigen Eingriffsplatten (45), von denen jede an einer Seitenfläche der ersten und der zweiten Lagerschiene angebracht ist, welche Seitenfläche der Drucktrommel gegenüberliegt, wobei die Eingriffsplatten mit den Lagerstangen der Drucktrommeleinheit im Eingriff sind.
  4. Siebdruckmaschine mit:

    einer Drucktrommeleinheit (30) mit einer Drucktrommel (31), um welche herum ein Siebdruckbogen gewickelt ist, einem Paar von Halterungen (33), die beide Enden der Drucktrommel lagern, so dass die Drucktrommel gedreht werden kann, und zumindest einem Paar von Lagerstangen (35), die mit dem Paar von Halterungen verbunden sind und in der gleichen Richtung angeordnet sind wie die axiale Linie der Drucktrommel;

    einem Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt (37) mit einer Öffnung (39), bei einem Seitenbereich eines Druckmaschinenkörpers (105), durch welche hindurch die Drucktrommeleinheit eingebracht und herausgenommen werden kann, wodurch der Abschnitt die Drucktrommeleinheit aufnehmen kann;

    einer ersten Lagerschiene (43), die in dem Drucktrommelaufnahmeabschnitt angeordnet ist und frei in horizontaler Richtung aus der Öffnung herausgezogen wird, wobei die erste Lagerschiene die eine Lagerstange lagert; und

    einer zweiten Lagerschiene (47), die unterhalb der ersten Lagerschiene in dem Drucktrommelaufnahmeabschnitt angeordnet ist und frei in einer horizontalen Richtung aus der Öffnung herausgezogen wird, wobei die zweite Lagerschiene die andere Lagerstange lagert;

    einer Tintenzuführwalze (81), die innerhalb der Drucktrommel angeordnet ist und deren äußere Umfangsfläche in Kontakt mit der inneren Umfangsfläche der Drucktrommel gebracht wird, wobei die Tintenzuführwalze gedreht wird;

    einem Tintenzuführelement (83), das innerhalb der Drucktrommel angeordnet ist, um Tinte auszuspritzen; und

    einer Tintenführungswalze (85), die zwischen dem Tintenzuführelement und der Tintenzuführwalze positioniert ist, um die von dem Tintenzuführelement zugeführte Tinte zu der Tintenzuführwalze zu bringen.
  5. Siebdruckmaschine nach Anspruch 4, wobei die erste und die zweite Führungsschiene einen solchen Aufbau haben, dass sie gleichzeitig herausziehbar sind.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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