HINTERGRUND DER ERFINDUNG
1. Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Siebdruckmaschine, bei welcher
eine Tintenzuführwalze, der an ihrer äußeren Umfangsfläche Tinte zugeführt wird,
mit der inneren Umfangsfläche einer Druckwalze in Kontakt gebracht wird, und die
Tinte, die durch einen Schablonenbogen hindurchgetreten ist, auf einen Bogen übertragen
wird, um so den Bogen zu bedrucken. Die Erfindung betrifft insbesondere eine Verbesserung
des Aufbaus zum Anbringen einer Druckwalzeneinheit am Körper einer Druckmaschine
und eines Aufbaus zum Zuführen von Tinte zu einer Tintenzuführwalze.
2. Beschreibung des Standes der Technik
Bei einer Siebdruckmaschine ist eine Druckwalze, um welche herum ein
Schablonenbogen gewickelt ist, am Körper einer Druckmaschine so angebracht, dass
die Trommel frei angesetzt und abgenommen werden kann. Auf diese Art und Weise kann
bei der Siebdruckmaschine die Art der Druckfarbe oder die Wartung gehandhabt werden.
Wie in 1 dargestellt, ist eine Tintenzuführwalze
3 innerhalb einer Druckwalze 1 angeordnet. Die äußere Umfangsfläche
der Tintenzuführwalze 3 ist in Kontakt mit der inneren Umfangsfläche der
Druckwalze 1 gebracht. Ein Element zum Steuern einer Tintenmenge (Abstreifstange)
5 ist ebenfalls innerhalb der Druckwalze 1 so angebracht, dass
das Element 5 sich in einem gegebenen Abstand von der äußeren Umfangsfläche
der Tintenzuführwalze 3 und parallel zu der Walze 3 befindet.
Auf diese Art und Weise wird ein keilförmiges Tintenreservoir 7 zwischen
der äußeren Umfangsfläche der Tintenzuführwalze 3 und der äußeren Umfangsfläche
des Elements 5 zum Steuern der Tintenmenge ausgestaltet und ist sandwichartig
dazwischen angeordnet.
Eine Tintenantriebsstange 9, die parallel zur Tintenzuführwalze
3 angeordnet ist, ist drehbar innerhalb des Tintenreservoirs
7 vorgesehen. Ein nicht dargestelltes, an einem Ende der Tintenantriebsstange
9 angebrachtes Zahnrad ist im Eingriff mit einem ebenfalls nicht dargestellten,
an einem Ende der Tintenzuführwalze 3 angebrachten Zahnrad, so dass die
Stange 9 entgegen der Drehrichtung der Tintenzuführwalze 3 und
synchron mit ihrer Drehung gedreht werden kann.
Während des Betriebs der Siebdruckmaschine wird die Druckwalze
1 in Richtung eines Pfeils A gedreht, und die Tintenzuführwalze
3 wird in Richtung eines Pfeils B gedreht. So dreht sich die Tinte in dem
Tintenreservoir 7 in einem Wirbel um die Tintenantriebsstange
9 herum und produziert einen Tintenkloß 11. Die Tinte zum Produzieren
des Tintenkloßes wird durch ein Tintenzuführelement (Verteiler) 13 zugeführt.
Wie in 2 dargestellt, sind bei der Druckwalze
1 mit einem solchen Aufbau normalerweise beide Enden in axialer Richtung
der Walze 1 drehbar mittels Halterungen 15 gelagert.
Die Halterungen 15 an den beiden Enden sind miteinander durch
Lagerstangen 17 verbunden. Diese Halterungen 15, die Lagerstangen
17 und die Druckwalze bilden eine Drucktrommeleinheit 2.
Ein Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt 19 ist in dem Körper der
Druckmaschine ausgestaltet. Eine Belastungswalze 21, die frei drehbar ist,
ist in dem Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt 19 angeordnet. Ein Paar von parallelen
Lagerschienen 23 sind in dem Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt 19
befestigt. Die Lagerschienen 23 sind so positioniert, dass sie die gleiche
Höhe oberhalb der Belastungswalze 21 haben. In Verbindung mit dem Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt
19 sind Öffnungen beispielsweise in einer Seite des Körpers der Druckmaschine
ausgestaltet, und die beiden Lagerschienen 23 werden aus den Öffnungen
herausgezogen und geschoben. Die Drucktrommeleinheit 2 wird einmal aufrecht
gehalten und wird dann nach unterhalb der Position zwischen den Lagerschienen
23 gebracht. Auf diese Art und Weise hängen die Lagerstangen
17 an den Lagerschienen 23, so dass die Drucktrommeleinheit
2 in den Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt 19 eingepasst werden kann.
Bei der oben erwähnten herkömmlichen Siebdruckmaschine ist jedoch
ein Paar der Lagerschienen in dem Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt auf der gleichen
Höhe gesichert. Um die Druckwalzeneinheit in den Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt
einzupassen, ist es daher unvermeidbar, die Drucktrommeleinheit einmal oberhalb
der Lagerschienen zu halten und die Einheit dann abwärts zu bewegen und so die Lagerstangen
an den Lagerschienen aufzuhängen. Dafür ist eine große Kraft notwendig, so dass
die Drucktrommeleinheit nicht so einfach eingepasst werden kann.
Im Fall des Mehrfarbdrucks oder Farbdrucks müssen, wie in
3 dargestellt, mehrere Drucktrommel 2a und
2b oberhalb der Mittelachse einer Belastungswalze 21 in einer
Siebdruckmaschine angeordnet werden. Falls Tintenzuführwalzen 3 mit dem
gleichen Aufbau vorgesehen werden, sind jedoch die Anordnungswinkel der Walzen
3 bei der rechten und der linken Druckwalzeneinheit 2a und
2b unterschiedlich. Daher tropft bei der einen Drucktrommeleinheit
2a Tinte von einem Verteiler 13 auf die Tintenzuführwalze
3 und wird ihr zugeführt. Bei der anderen Druckwalzeneinheit
2b tritt jedoch ein Problem auf, dass die Tinte von einem Verteiler
13 nicht auf die Tintenzuführwalze 3 tropft, so dass keine Tinte
zugeführt werden kann. Aus diesem Grund ist es bei jeder Siebdruckmaschine, bei
der mehrere Drucktrommeleinheiten bei unterschiedlichen Winkeln angeordnet werden
müssen, schwierig, die Drucktrommeleinheiten einfach zu machen.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Angesichts der oben erwähnten Situationen ist die vorliegende Erfindung
gemacht worden. Ein Ziel der Erfindung ist es, eine Siebdruckmaschine zu schaffen,
mit der es möglich wird, eine Drucktrommeleinheit einfach anzuordnen, und außerdem
die Drucktrommeleinheiten, wenn solche vorhanden sind, einfach auszugestalten.
Die Siebdruckmaschine gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung
weist folgendes auf: eine Drucktrommeleinheit mit einer Drucktrommel, um welche
herum ein Siebdruckbogen gewickelt ist, einem Paar von Halterungen, die beide Enden
der Drucktrommel lagern, so dass die Drucktrommel gedreht werden kann, und zumindest
einem Paar von Lagerstangen, die mit dem Paar von Halterungen verbunden sind und
in der gleichen Richtung angeordnet sind wie die axiale Linie der Drucktrommel;
einen Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt mit einer Öffnung in einem Seitenbereich eines
Druckmaschinenkörpers, durch welche hindurch die Drucktrommeleinheit eingebracht
und herausgenommen werden kann, wodurch der Abschnitt die Drucktrommeleinheit aufnehmen
kann; eine erste Lagerschiene, die in dem Drucktrommelaufnahmeabschnitt angeordnet
ist und frei in horizontaler Richtung aus der Öffnung, herausgezogen wird, wobei
die erste Lagerschiene die eine Lagerstange lagert; und eine zweite Lagerschiene,
die unterhalb der ersten Lagerschiene in dem Drucktrommelaufnahmeabschnitt angeordnet
ist und frei in einer horizontalen Richtung aus der Öffnung herausgezogen wird,
wobei die zweite Lagerschiene die andere Lagerstange lagert.
Gemäß der Siebdruckmaschine des ersten Aspekts wird die Drucktrommeleinheit
von einer seitlichen Richtung aus zu der herausgezogenen ersten Lagermaschine bewegt,
so dass die eine Lagerstange gelagert ist. Unnötig wird daher der Vorgang des Hochhaltens
der Drucktrommeleinheit und des anschließenden Herunterbewegens der Einheit. Außerdem
ist die eine Lagerstange so gelagert, dass die Drucktrommeleinheit vorläufig gelagert
ist. Diese Einheit kann daher mittels einer Hand gehalten werden. In diesem Zustand
wird die zweite Lagerschiene herausgezogen, und die andere Lagerstange wird mittels
der zweiten Lagerschiene gelagert, so dass das Paar der Lagerstangen mittels der
ersten und der zweiten Lagerschiene gelagert wird. Auf diese Art und Weise wird
das Anbringen der Drucktrommeleinheit vollendet.
Andererseits weist die Siebdruckmaschine gemäß einem zweiten Aspekt
der vorliegenden Erfindung folgendes auf: eine Drucktrommeleinheit mit einer Drucktrommel,
um welche herum ein Siebdruckbogen gewickelt ist, einem Paar von Halterungen, die
beide Enden der Drucktrommel lagern, so dass die Drucktrommel gedreht werden kann,
und zumindest einem Paar von Lagerstangen, die mit dem Paar von Halterungen verbunden
sind und in der gleichen Richtung angeordnet sind wie die axiale Linie der Drucktrommel;
einen Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt mit einer Öffnung, bei einem Seitenbereich
eines Druckmaschinenkörpers, durch welche hindurch die Drucktrommeleinheit eingebracht
und herausgenommen werden kann, wodurch der Abschnitt die Drucktrommeleinheit aufnehmen
kann; eine erste Lagerschiene, die in dem Drucktrommelaufnahmeabschnitt angeordnet
ist und frei in horizontaler Richtung aus der Öffnung herausgezogen wird, wobei
die erste Lagerschiene die eine Lagerstange lagert; und eine zweite Lagerschiene,
die unterhalb der ersten Lagerschiene in dem Drucktrommelaufnahmeabschnitt angeordnet
ist und frei in einer horizontalen Richtung aus der Öffnung herausgezogen wird,
wobei die zweite Lagerschiene die andere Lagerstange lagert; eine Tintenzuführwalze,
die innerhalb der Drucktrommel angeordnet ist und deren äußere Umfangsfläche in
Kontakt mit der inneren Umfangsfläche der Drucktrommel gebracht wird, wobei die
Tintenzuführwalze gedreht wird; ein Tintenzuführelement, das innerhalb der Drucktrommel
angeordnet ist, um Tinte auszuspritzen; und eine Tintenführungswalze, die zwischen
dem Tintenzuführelement und der Tintenzuführwalze positioniert ist, um die von dem
Tintenzuführelement zugeführte Tinte zu der Tintenzuführwalze zu bringen.
Die Siebdruckmaschine des zweiten Aspekts zeigt den gleichen Effekt
wie die Siebdruckmaschine des ersten Aspekts. Außerdem wird die von dem Tintenzuführelement
zugeführte Tinte durch die Tintenführungswalze zu der Tintenzuführwalze geleitet,
so dass jegliche Beschränkung des Anordnungswinkels der Drucktrommel vermieden wird,
was wichtig ist für herkömmliche Tintenzuführaufbauten, bei welchen die Tinte frei
heruntertropft. Auf diese Art und Weise wird die Richtung, entlang welcher die Drucktrommeleinheit
angeordnet wird, nicht beschränkt, so dass bei jeder Siebdruckmaschine mit mehreren
Drucktrommeleinheiten diese Drucktrommeleinheiten einfach ausgestaltet werden können.
Andere und weitere Ziele und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben
sich aus dem Verständnis der veranschaulichenden Ausführungsformen, die nun beschrieben
werden, und zwar zusammen mit den begleitenden Zeichnungen, oder sie werden sich
aus den anliegenden Ansprüchen ergeben, und viele Vorteile, die hier nicht erwähnt
sind, werden Fachleuten beim Einsetzen der Erfindung in der Praxis bewusst werden.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine perspektivische Ansicht, die
einen Tintenzuführzustand bei einer herkömmlichen Siebdruckmaschine zeigt.
2 ist eine Seitenansicht, die die Position
darstellt, wo eine Drucktrommeleinheit in der herkömmlichen Siebdruckmaschine
angeordnet ist.
3 ist eine Seitenansicht, die mehrere
in einer herkömmlichen Siebdruckmaschine angeordnete Druckeinheiten zeigt.
4 ist eine Seitenansicht eines Drucktrommel-Aufnahmeabschnitts
in einer Siebdruckmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung.
5 ist eine Frontansicht, die einen Aufbau
zum Verbinden einer Drucktrommeleinheit mit dem Körper der Druckmaschine zeigt.
6 ist eine Frontansicht, die einen Aufbau
zum Verbinden der Mittelachse der Drucktrommel mit einem Wellenlager des Körpers
zeigt.
7 ist eine Seitenansicht eines Endbereichs
der Drucktrommeleinheit.
8 ist eine perspektivische Ansicht, die
einen Aufbau zum Verbinden einer Antriebsachse und einer Endachse oder Schleppachse
zeigt.
9 ist eine Seitenansicht, die einen Tintenzuführaufbau
der Siebdruckmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
10 ist eine Seitenansicht, die einen
Antriebsübertragungsmechanismus der in 9 dargestellten
Tintenzuführstruktur zeigt.
11 ist eine perspektivische Ansicht,
die einen Antriebsübertragungsmechanismus einer Tintenführungswalze zeigt.
12A, 12B
und 12C sind Ansichten, die einen Vorgang
zum Anbringen der Drucktrommeleinheit der Siebdruckmaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellen.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Verschiedene Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun
mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen sind
für gleiche oder ähnliche Teile oder Elemente gleiche oder ähnliche Bezugsziffern
verwendet, und die Beschreibung der gleichen und ähnlichen Teile und Elemente wird
entweder vereinfacht oder ganz weggelassen.
Mit Bezug auf die Zeichnungen wird das Folgende bevorzugter Ausführungsformen
der Siebdruckmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung im Detail beschreiben.
4 ist eine Seitenansicht eines Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt
in einer erfindungsgemäßen Siebdruckmaschine. 5 ist
eine Frontansicht, die eine Struktur zum Verbinden einer Drucktrommeleinheit mit
dem Körper der Druckmaschine zeigt. 6 ist eine Frontansicht,
die einen Aufbau zum Verbinden der Mittelachse der Drucktrommel mit einem Wellenlager
des Körpers zeigt. 7 ist eine Seitenansicht eines Endbereichs
der Drucktrommeleinheit. 8 ist eine perspektivische
Ansicht, die einen Aufbau zum Verbinden einer Antriebsachse mit einer Endachse oder
Schleppachse zeigt.
Wie in 4 dargestellt, ist jede der Druckwalzen
31, um welche herum ein Schablonenbogen gewickelt ist, an beiden Enden
in axialer Richtung der Trommel mittels eines Paars von flanschförmigen Halterungen
33 gelagert. Das Paar von Halterungen 33 ist miteinander durch
ein Paar von Lagerstangen 35 verbunden, die in der gleichen Richtung angeordnet
sind wie die axiale Linie der Druckwalze 31. Die Anzahl der benötigten
Lagerstangen 35 ist zumindest zwei. Natürlich kann die Anzahl der verwendeten
Lagerstangen 35 auch drei oder mehr sein, um die Verbindungsfestigkeit
größer zu machen. Eine Drucktrommeleinheit 30 besteht hauptsächlich aus
den Halterungen 33, den Lagerstangen 35 und der Druckwalze
31.
Drucktrommel-Aufnahmeabschnitte 37 sind in einem nicht dargestellten
Körper der Druckmaschine ausgeformt. Jeder dieser Drucktrommel-Aufnahmeabschnitte
37 kann die Drucktrommel 31 aufnehmen. Eine Belastungswalze
41, die frei drehbar ist, ist in dem Körper der Druckmaschine angeordnet.
In dem in dem Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt 37 vorhandenen Drucktrommeleinheit
30 kontaktiert der Außenumfang der Drucktrommel 31 den Außenumfang
der Belastungstrommel 41. Öffnungen 39 (siehe 12)
zum Anbringen und Abnehmen der Drucktrommeleinheiten 30 sind in den Drucktrommel-Aufnahmeabschnitten
37, d.h. in einem Seitenbereich des Körpers der Druckmaschine ausgestaltet.
In dieser Ausführungsform sind die beiden Drucktrommeleinheiten 30 oberhalb
der Belastungstrommel 41 angeordnet. Daher hat die Seite des Körpers der
Druckmaschine die beiden Öffnungen 39.
Der Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt 37 ist mit einer ersten
Lagerschiene 43 versehen. Die erste Lagerschiene 43 kann in einer
horizontalen Richtung frei herausgezogen werden (der Richtung rechtwinklig zur Papieroberfläche
der 4) aus der Öffnung 39. Eine Eingriffsplatte
35, die beispielsweise einen L-förmigen Querschnitt hat, ist an der Seitenfläche
der ersten Lagerschiene 43 gegenüber der Drucktrommel 41 befestigt.
Die Eingriffsplatte 35 kann mit einer Lagerstange 35 in der Drucktrommel
31 in Eingriff geraten. Das heißt, die erste Lagerschiene 43 wird
aus der Öffnung 39 herausgezogen, und die einzelne Lagerstange
35 wird mit der Eingriffsplatte 35 in Eingriff gebracht, so dass
eine Seite der Drucktrommeleinheit 30 mittels des Körpers der Druckmaschine
gelagert werden kann. In diesem Zustand kann die Drucktrommeleinheit 30
dann mit einer Hand gehalten werden.
Der Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt 37 hat eine zweite Lagerschiene
47 in einer Position gegenüber der Drucktrommel 31 von der ersten
Lagerschiene 43. Die zweite Lagerschiene 47 kann in einer horizontalen
Richtung aus der Öffnung 39 ebenfalls frei herausgezogen werden. Diese
zweite Lagerschiene 47 ist in einer Position unterhalb der ersten Lagerschiene
43 in dem Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt 37 angeordnet. Eine Eingriffsplatte
47 mit einem L-förmigen Querschnitt ist an der Seitenfläche der
zweiten Lagerschiene 47 gegenüber der Drucktrommel 31 befestigt.
Diese Eingriffsplatte 45 kann mit der anderen Lagerstange 35 in
der Drucktrommel 31 in Eingriff geraten. Das heißt, die zweite Lagerschiene
47 wird aus der Öffnung 39 herausgezogen, und die andere Lagerschiene
35 wird mit der Eingriffsplatte 45 in Eingriff gebracht, so dass
die gesamte Drucktrommeleinheit 30 mittels des Körpers der Druckmaschine
gelagert werden kann. In diesem Zustand kann die Drucktrommeleinheit 30
ohne Unterstützung durch die Hände mittels des Körpers der Druckmaschine gelagert
werden.
Wie in 5 dargestellt, ist die Drucktrommel
31 drehbar mittels einer Drucktrommel-Mittelachse 53 so gelagert,
dass ihre beiden Enden durch Wellenlager 51 mittels der Mittelachse
53 der Drucktrommel gehalten werden. Diese Mittelachse 53 der
Drucktrommel wird mittels der oben erwähnten Halterungen 33 gelagert und
steht aus den Halterungen 33 auswärts hervor. Ein Wellenlager
57 ist an einer Seitenplatte 55, die sich auf der Seite des Körpers
der Druckmaschine befindet, des Drucktrommel-Aufnahmeabschnitts 47 befestigt.
Die Mittelachse 53 der Drucktrommel ist in das Wellenlager 57
eingepasst.
Wie in 6 dargestellt, ist eine flexible
Befestigungsplatte 59 an der Seite des Wellenlagers 57 angebracht.
Ein Teil der Befestigungsplatte 59 steht in eine Passöffnung des Wellenlagers
57 hinein hervor. Eine Befestigungsnut 61 ist in dem Außenumfang
auf der Seite der Spitze der Mittelachse 53 der Drucktrommel ausgestaltet,
so dass die Befestigungsnut 61 mit der Befestigungsplatte 59 in
Eingriff geraten kann. Durch Einsetzen der Drucktrommeleinheit 30 in den
Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt 37 hinein wird daher die Mittelachse
53 der Drucktrommel in das Wellenlager 57 eingesetzt. Durch Ineingriffbringen
der Befestigungsnut 61 mit der Befestigungsplatte 59 wird die
Drucktrommeleinheit 30 an dem Körper der Druckmaschine angebracht. Die
Befestigungsplatte 59 kann mittels eines nicht dargestellten Befestigungsfreigabemittels
bewegt werden. Beim Ansetzen und Abnehmen der Drucktrommeleinheit 30 kann
der Eingriff zwischen der Befestigungsplatte 59 und der Befestigungsnut
61 gelöst werden.
Wie in 7 dargestellt, sind äußere Zahnräder
65 in beiden Enden in axialer Richtung der Drucktrommel 31 ausgestaltet,
und die äußeren Zahnräder 65 sind im Eingriff mit Antriebsräder
67 der Drucktrommel, die sich in der Nähe des Außenumfangs der Drucktrommel
31 befinden. Wie in 5 dargestellt, ist das
Antriebsrad 67 der Drucktrommel an einer Endachse 69 in der gleichen
Richtung wie die axiale Linie der Drucktrommel 31 befestigt. Die Endachse
69 ist an ihren beiden Enden mittels der oben erwähnten Halterungen
33 drehbar gelagert. Wie in 8 dargestellt,
ist ein Eingriffsbereich 71, von dessen Außenumfang Vorsprünge
71a hervorstehen, an dem Spitzenbereich der Endachse 69 ausgeformt,
welcher sich auf der Seite der Seitenplatte 55 befindet. Eine Antriebsachse
73 ist bei einer Position entsprechend der Endachse 69 an der
Seitenplatte 55 angebracht. Eine Eingriffsöffnung 75, die mit
dem Eingriffsbereich 75 in Eingriff ist, ist in dem Spitzenbereich der
Antriebsachse 73 ausgestaltet. Wenn die Drucktrommel 31 in dem
Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt 37 angeordnet wird, wird der Eingriffsbereich
71 der Endachse 69 in die Eingriffsöffnung 75 eingepasst.
Auf diese Art und Weise wird die Endachse 69 mit der Antriebsachse
73 so verbunden, dass sie sich nicht relativ zueinander drehen. Als Ergebnis
wird Antriebsenergie von dem Körper der Druckmaschine übermittelt.
Nun wird auf der Basis der 9 bis
11 eine innerhalb der Drucktrommel angeordnete
Tintenzuführstruktur beschrieben. 9 ist eine Seitenansicht,
die eine Tintenzuführstruktur der Siebdruckmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt. 10 ist eine Seitenansicht, die einen Antriebsübertragungsmechanismus
der in 9 dargestellten Tintenzuführstruktur zeigt.
11 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Antriebsübertragungsmechanismus
einer Tintenführungswalze zeigt.
Eine Tintenzuführwalze 81 befindet sich innerhalb der Drucktrommel
31. Die äußeren Umfangsfläche der Tintenzuführwalze 81 ist in
Kontakt mit der inneren Umfangsfläche der Drucktrommel 31 gebracht. Innerhalb
der Drucktrommel 31 ist ein Tintenzuführelement (Verteiler) 83
zum Ausspritzen von Tinte in einem Abstand von der Drucktrommel 31 angeordnet.
Eine Tintenführungswalze 85 ist zwischen der Tintenzuführwalze
81 und dem Verteiler 83 positioniert. Die Tintenführungswalze
85 befindet sich zwischen dem Verteiler 83 und der Tintenzuführwalze
81 und in einem sehr geringen Abstand davon, so dass die Zufuhr von Tinte
möglich ist. Das heißt, die von dem Verteiler 83 zugeführte Tinte wird
durch die Tintenführungswalze 85 zu der Tintenzuführwalze 81 gebracht.
Bei dieser Tintenzuführstruktur, die anders ist als herkömmliche Tintenzuführstrukturen,
bei denen Tinte heruntertropft, ist der Verteiler 83 in einem sehr geringen
Abstand von der Tintenführungswalze 85 positioniert. Daher hängt die Tintenzufuhr
von dem Verteiler 83 nicht von der Richtung ab, in der die Tinte heruntertropft.
Es ist daher unnötig, den Winkel zu regeln, in welchem die Drucktrommel
31 angeordnet wird, so dass die Richtung, in der die Tinte heruntertropft,
im wesentlichen die vertikale Richtung ist.
Innerhalb der Drucktrommel 31 ist ein Element zum Steuern
einer Tintenmenge (eine Abstreifstange) 87 in einem gegebenen Intervall
von der äußeren Umfangsfläche der Tintenzuführwalze 81 und parallel zu
der Tintenzuführwalze 81 angeordnet. Auf diese Art und Weise ist ein Tintenreservoir
89 zwischen der äußeren Umfangsfläche der Tintenzuführwalze 81
und der äußeren Umfangsfläche des Elements 87 zum Steuern der Tintenmenge
angeordnet, so dass das Reservoir dazwischen sandwichartig vorgesehen ist. Innerhalb
dieses Tintenreservoirs 89 ist eine Tintenantriebsstange
91 drehbar und parallel zur Tintenzuführwalze 81 angeordnet.
Wie in 10 dargestellt, ist ein Drucktrommelzahnrad
93 mit einer Achse, die gleich der der Drucktrommel 31 ist, innerhalb
der Drucktrommel 31 gesichert. Das Drucktrommelzahnrad 93 wird
synchron mit der Drehung der Drucktrommel 31 gedreht. Ein Zuführwalzenzahnrad
95 ist am Ende der Achse der Tintenzuführwalze 81 gesichert. Ein
mittleres Zahnrad 97 ist im Eingriff mit dem Zuführwalzenzahnrad
95 und dem Drucktrommelzahnrad 93. Das heißt, Bewegungsenergie
wird von dem Drucktrommelzahnrad 93 zu der Tintenzuführwalze
81 durch das mittlere Zahnrad 97 übertragen, so dass die Walze
81 angetrieben wird und sich synchron mit der Drucktrommel 31
dreht.
Ein nicht dargestelltes, an einem Ende der Tintenantriebsstange
91 befestigtes Zahnrad ist im Eingriff mit dem Zuführwalzenzahnrad
95 der Tintenzuführwalze 81, so dass die Stange 91 synchron
mit der Drehung der Tintenzuführwalze 81 rückwärts gedreht wird.
Wie in 11 dargestellt, ist ein Führungswalzenzahnrad
99 an einem Endbereich der Tintenführungswalze 85 angebracht.
Ein Antriebsübertragungszahnrad 101 ist im Eingriff mit dem Zuführwalzenzahnrad
95 und dem Führungswalzenzahnrad 99. So wird Bewegungsenergie
von dem Zuführwalzenzahnrad 95 zu der Tintenführungswalze 85 durch
das Antriebsübertragungszahnrad 101 übertragen, so dass die Walze
85 angetrieben wird und sich synchron mit der Tintenzuführwalze
81 dreht. Ein nicht dargestelltes Element zum Regeln der Drehrichtung (Einwegkupplung)
ist an dem Führungswalzenzahnrad 99 angebracht, so dass die Drehung der
Tintenführungswalze 85 auf eine Richtung geregelt ist.
Nun wird ein Vorgang zum Anbringen der Drucktrommel der Siebdruckmaschine
mit einem solchen Aufbau auf der Basis der 12A bis
C beschrieben. Die 12A bis
C sind Ansichten, die einen Vorgang zum Anbringen der
Drucktrommeleinheit der erfindungsgemäßen Siebdruckmaschine zeigen.
Wie in 12A dargestellt, wird, um die
Drucktrommeleinheit 30 anzubringen, zunächst die erste Lagerschiene
43 aus der Öffnung 39 des Körpers 105 der Druckmaschine
herausgezogen. Anschließend wird die eine Lagerstange 35 der Drucktrommeleinheit
35 mit der Eingriffsplatte 45 der ersten Lagerschiene
43 in Eingriff gebracht. Dabei ist die zweite Lagerschiene noch nicht herausgezogen
worden, so dass die Drucktrommeleinheit 30 von einer seitlichen Richtung
aus bewegt wird, ohne von der zweiten Lagerstange 43 gestört zu werden,
um mit der ersten Lagerschiene 47 in Eingriff gebracht zu werden. Auf diese
Art und Weise ist die Drucktrommeleinheit 30 vorläufig mittels des Körpers
105 der Druckmaschine gelagert, so dass die Einheit 30 mit einer
Hand gehalten werden kann.
Wie in 12B dargestellt, wird dann die
zweite Lagerschiene 47 mit der anderen Hand herausgezogen. Wenn die zweite
Lagerschiene 47 herausgezogen ist, wird die Drucktrommeleinheit
30 in der mittels eines Pfeils dargestellten Richtung um die Lagerstange
35 herum gedreht, die bereits mittels der Eingriffsplatte 45 gelagert
worden ist, wie in 4 dargestellt. Außerdem wird auf
diese Art und Weise die Lagerstange 35, die noch nicht gelagert worden
ist, mit der Eingriffsplatte 45 der zweiten Lagerschiene 47 in
Eingriff gebracht. Da zu diesem Zeitpunkt die zweite Lagerschiene 47 unterhalb
der ersten Lagerstange 43 angeordnet ist, kann die Drucktrommeleinheit
30 einfach mittels der zweiten Lagerschiene 47 gelagert werden,
indem die Drucktrommeleinheit 30 einfach gedreht und abwärts bewegt wird.
Auf diese Art und Weise wird die Drucktrommeleinheit 30 mittels des Körpers
105 der Druckmaschine durch die erste 43 und die zweite Lagerschiene
47 gelagert, wie in 12C dargestellt. Schließlich
werden die erste 43 und die zweite Lagerschiene 47, durch welche
die Drucktrommeleinheit 30 gelagert ist, zusammen mit der Drucktrommeleinheit
30 verschoben und zu dem Drucktrommel-Aufnahmeabschnitt 37 bewegt
und in dem Abschnitt 37 aufgenommen. Auf diese Art und Weise wird das Anbringen
der Drucktrommeleinheit 30 vollendet.
Die Drucktrommeleinheit 30 kann von dem Körper
105 der Druckmaschine abgenommen werden, indem der oben erwähnte Vorgang
umgekehrt ausgeführt wird.
Wie oben beschrieben, wird gemäß der oben erwähnten Siebdruckmaschine
die Drucktrommeleinheit 30 aus einer seitlichen Richtung zu der herausgezogenen
ersten Lagerschiene 43 bewegt, so dass die eine Lagerstange 35
gelagert wird. Der Vorgang des Hochhaltens der Drucktrommeleinheit 30 über
der Lagerschiene und des anschließenden Herunterbringens der Einheit 30
wird unnötig.
Außerdem ist die eine Lagerstange 35 so gelagert, dass die
Drucktrommeleinheit 30 vorläufig gelagert ist. So kann die Einheit
30 mit einer Hand gehalten werden. In diesem Zustand wird die zweite Lagerschiene
47 herausgezogen, und die Drucktrommeleinheit 30 wird gedreht
und abwärts bewegt, so dass die Einheit 30 einfach mittels der zweiten
Lagerschiene gehalten werden kann. Auf diese Art und Weise wird es möglich, die
Drucktrommeleinheit 30 einfach anzubringen.
Die erste 43 und die zweite Lagerschiene 47 können
so aufgebaut sein, dass sie gleichzeitig herausgezogen werden können.
Die von dem Verteiler 83 her zugeführte Tinte wird durch
die Tintenführungswalze 85 zu der Tintenzuführwalze 81 befördert,
so dass jegliche Beschränkung des Anbringwinkels der Drucktrommel vermieden wird,
welche wichtig ist für herkömmliche Tintenzuführaufbauten, bei welchen Tinte frei
heruntertropft.
Auf diese Art und Weise wird die Richtung, entlang welcher die Drucktrommeleinheit
30 angebracht wird, nicht beschränkt, so dass bei jeder
Siebdruckmaschine mit mehreren Drucktrommeleinheiten 30 eine Drucktrommeleinheit
30 einfach ausgestaltet werden kann.
ANDERE AUSFÜHRUNGSFORMEN
Verschiedene Modifikationen ergeben sich für Fachleute nach dem Erhalt
der Lehren der vorliegenden Offenbarung, ohne dass deren Bereich verlassen wird.
Wie oben beschrieben, beinhaltet die vorliegende Erfindung natürlich
verschiedene Ausführungsformen, die hier nicht beschrieben sind. Daher ist der technische
Bereich der vorliegenden Erfindung nur durch die folgenden Ansprüche definiert,
die angesichts der erfolgten Beschreibung geeignet sind.