HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einheit zum Entsorgen von
Schablonen sowie ein Verfahren zum Entsorgen von Schablonen, und insbesondere eine
solche Einheit und ein solches Verfahren, bei welchen eine gebrauchte, um den Außenumfang
einer Drucktrommel einer Siebdruckmaschine herum gewickelte Schablone zu einem Schablonen-Entsorgungscontainer
oder ähnlichem transportiert und dann entsorgt wird.
Durch Nachforschungen der Erfinder der vorliegenden Erfindung wird
eine Einheit zum Entsorgen von Schablonen in einer Siebdruckmaschine in Betracht
gezogen, wie sie in 8 dargestellt ist, bei welcher
die Schablonen-Entsorgungseinheit 138 eine gebrauchte Schablone automatisch
von einer Drucktrommel entsorgt.
Die Einheit 138 befindet sich in der Nähe des Außenumfangs
einer Drucktrommel 112 und hat mindestens ein Paar von Schablonen-Entsorgungswalzen
139, die in wechselseitigem Kontakt miteinander sind und sich in wechselseitig
entgegengesetzten Richtungen drehen. Der Schablonenbogen M wird zwischen die Schablonen-Entsorgungswalzen
139 gebracht und transportiert und in einem Schablone-Entsorgungsbehälter
140 zum hinteren Ende hin wiedergewonnen.
Bei dieser Siebdruckmaschine wird der vorbereitete Schablonenbogen
M automatisch zu der Drucktrommel 112 gebracht und um diese herum gewickelt.
Insbesondere wird, wie in 8 dargestellt,
nachdem ein Schablonenbogen M von einer Schablonenbogenwalze abgezogen worden ist
und eine Schablone aus dem Schablonenbogen M gemacht worden ist, unter Verwendung
eines thermischen Druckkopfes 107, diese Schablone zu der Drucktrommel
112 transportiert. Nach dem Transport zu der Drucktrommel 112
wird der Endbereich des Schablonenbogens M mittels der Klemmplatte 119
bei der Drucktrommel 112 ergriffen und um den Außenumfang der Drucktrommel
112 herum durch Drehung der Drucktrommel 112 gewickelt. Wenn die
Befestigung des Schablonenbogens M an der Drucktrommel 112 beendet ist,
zerschneidet eine Schneideinheit 111 den Schablonenbogen M.
Der Schablonenbogen M besteht aus einer thermoplastischen Kunstharzfolie
wie beispielsweise einer Folie aus Polyethylenterephthalat, Vinylidenchlorid, Polyester
oder Polypropylen oder ähnlichem, auf welche Folie eine tintendurchlässige poröse
Schicht (ein poröser Gewebeträger) aus einer natürlichen Faser, einer chemischen
Faser, einer synthetischen Faser oder einem dünnen Papier, einem nicht gewobenen
Textilmaterial, einer Seidengaze oder einer Mischung daraus aufgebracht ist, um
so einen thermisch empfindlichen Schablonenbogen zu bilden. Bei einem aufgerollten
Schablonenbogen M, wie er in 8 dargestellt ist, befindet
sich die tintendurchlässige porösen Schicht auf der äußeren Oberfläche. Beim Drucken
ist die tintendurchlässige poröse Schicht in Kontakt mit der äußeren Oberfläche
der Drucktrommel 112.
Beim Drucken wird die Drucktrommel 112 entgegen dem Uhrzeigersinn
in Drehung versetzt, wie in 8 dargestellt, wobei das
Druckpapier (in der Zeichnung nicht dargestellt) zwischen die Drucktrommel
112 und ein Belastungsmittel (in der Zeichnung nicht dargestellt) gebracht
wird, welches das Druckpapier nach oben gegen den Abbildungsbereich des an der Drucktrommel
112 angebrachten Schablonenbogens M drückt. Dadurch tritt Tinte, die mittels
eines Tintenzuführmittels (in der Zeichnung nicht dargestellt) innerhalb der Drucktrommel
112 zugeführt wird, durch einen tintendurchlässigen Bereich an der Außenwand
der Drucktrommel 112 hindurch und wird über die Perforationsbereiche des
Schablonenbogens M auf das Druckpapier übertragen, um darauf ein Bild auszubilden.
Wenn der Druck beendet ist, wird der Entsorgungsvorgang von der Schablonen-Entsorgungseinheit
138 ausgeführt. Beim Entsorgen des Schablonenbogens M löst, wie in
9 dargestellt, ein in der Zeichnung nicht gezeigter
Mechanismus den Griff der Klemmplatte 119 an dem Schablonenbogen M und
befreit so den Endbereich des Schablonenbogens M, der gehalten worden war. Die Drucktrommel
112 wird dann in Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn versetzt, gezeigt in
8, so dass der befreite Endbereich des Schablonenbogens
M zwischen das Paar von Schablonen-Entsorgungswalzen 139 gebracht wird,
was zu einer Entsorgung des Schablonenbogens M führt.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Gemäß einer Nachprüfung durch die Erfinder hat bei dieser Schablonen-Entsorgungseinheit
138 der befreite Endbereich des Schablonenbogens M, der mittels der Klemmplatte
119 gehalten worden war, die Tendenz, sich aufzuwickeln, wie in
9 dargestellt.
Wenn sich der Schablonenbogen M aufwickelt, kann dieses Aufwickeln
oder Wölben dazu führen, dass das Ende den Raum zwischen dem Paar von Schablonen-Entsorgungswalzen
139 verpasst, so dass es nicht in den Schablonen-Entsorgungsbehälter
140 hinein transportiert wird. Aufgrund der Wölbungstendenz des aufgerollten
Schablonenbogens M, der Ausdehnung der tintendurchlässige porösen Schicht, die Teil
des Schablonenbogens M ist, aufgrund der Luftfeuchtigkeit, und des Einflusses der
Temperatur und der statischen Elektrizität tendiert die Wölbung des Endbereichs
des Schablonenbogens M oft dazu, in einer Richtung weg von der Drucktrommel
112 ausgestaltet zu sein. Durch die Drehung der Drucktrommel
112 während der Entsorgung der Schablone gibt es einen
Widerstand, der die Wölbung dazu zwingt, sich weiter weg von der Drucktrommel
112 zu bewegen, wodurch das Problem der Wölbung noch schwerwiegender wird.
Aus diesem Grund könnte in Betracht gezogen werden, dass bei der Schablonen-Entsorgungseinheit
138, wie in 11 dargestellt, ein endloser Führungsriemen
145 zwischen einer Schablonen-Entsorgungswalze 139a, welche diejenige
der beiden Schablonen-Entsorgungswalzen 139 ist, die sich weiter weg von
der Drucktrommel 112 befindet, und einer Riemenscheibe 146 gewickelt
ist, die oberhalb der Klemmplatte 119 angeordnet ist, um ein gewölbtes
Ende des Schablonenbogens M zwischen das Paar von Schablonen-Entsorgungswalzen
139 zu führen. Wenn dies gemacht wird, wird der Führungsriemen
135 durch die Drehung der Schablonen-Entsorgungswalzen 139 zur
Drehung angetrieben.
Eine andere Anordnung, die in Betracht gezogen werden könnte, ist,
wie in 11 dargestellt, ein Gebläse 160 vorzusehen,
das Druck auf die Seite der Drucktrommel 112 aufbringt, wo sich der zu
wölbende Endbereich des Schablonenbogens M befindet, wobei der Luftstrom von dem
Gebläse 160 dann den Endbereich des Schablonenbogens M zwischen das Paar
von Schablonen-Entsorgungswalzen 139 führt.
Es ist auch möglich, Elemente des Führungsriemens 145 und
des Gebläses 160 zu kombinieren.
Durch weitere Nachforschungen durch die Erfinder wurde jedoch festgestellt,
dass bei der Konfiguration, bei welcher ein Führungsriemen 145 in der Schablonen-Entsorgungseinheit
138 vorgesehen wird, die Position, bei welcher der Führungsriemen
145 vorgesehen ist, sehr nahe an der Klemmplatte 119 ist, so dass
der Riemen mit dem Schwingbereich der Klemmplatte 119 interferiert.
Wenn die Klemmplatte 119 zum Schwingen gebracht wird, ist
es daher notwendig, einen zusätzlichen Bewegungsmechanismus zu haben, so dass die
Riemenscheibe 146, um welche herum der Führungsriemen 145 gewickelt
ist, um die Schablonen-Entsorgungswalzen 139 als Mittelpunkt herum gedreht
wird, so dass der Führungsriemen 145 nicht in Kontakt mit der Klemmplatte
119 gerät.
Während in Betracht gezogen werden kann, dass die Schablonen-Entsorgungseinheit
138 mit dem Führungsriemen 145 in einem Abstand von der Klemmplatte
119 positioniert wird, um die Notwendigkeit für den zusätzlichen Bewegungsmechanismus
zu eliminieren, führt jedoch, wenn die Schablonen-Entsorgungseinheit 138
weg von der Klemmplatte 119 bewegt wird, weil der Winkel, um welchen die
Drucktrommel 112 gedreht wird, nachdem die Klemmplatte 119 gelöst
worden ist, größer wird, die Drehung der Drucktrommel 112 wie oben erwähnt
zu einem großen Widerstand, der die Wölbung dazu zwingt, sich weg von der Drucktrommel
112 zu bewegen, so dass es nicht möglich ist, die Position des Endbereichs
der Schablone aufzubauen, was zu dem Problem eines fehlgeschlagenen Entsorgungsvorgangs
führt.
Wenn ein Gebläse 160 verwendet wird, ist, obwohl dies nicht
den Schwingbereich der Klemmplatte 119 betrifft, ein anderer Bewegungsmechanismus
für den Motor, den das Gebläse 160 braucht, erforderlich. Außerdem wird
eine kleine Ausgestaltung des Gebläses 160 den Luftausstoß reduzieren,
wodurch es notwendig wird, die Einrichtung nahe an die Klemmplatte 119
heranzubringen.
Bei den Nachforschungen der Erfinder bezüglich der Schablonen-Entsorgungseinheit
138 wurde so festgestellt, dass das Verwenden einer Konfiguration zum Zwecke
der Verhinderns einer fehlerhaften Entsorgung einer gebrauchten Schablone beschränkt
war hinsichtlich der positionellen Beziehung bezüglich der Klemmplatte
119, wodurch es schwierig wird, eine geeignete Konfiguration zu erzielen.
Die Drucktrommel 112 ist so ausgestaltet, dass sie ein Entfernen
in axialer Richtung zum Zwecke von Wartungsinspektionen oder ähnlichem ermöglicht.
Bei dieser Art von Konfiguration besteht, wenn die Klemmplatte 119 und
die Schablonen-Entsorgungseinheit 138 nahe aneinander angeordnet sind,
wenn die Drucktrommel 112 herausgezogen wird, ein Risiko, dass ein Kontakt
durch die Drucktrommel 112 die Klemmplatte 119 in Kontakt mit
dem Führungsriemen 145 bringen wird, mit dem Gebläse 160 oder
ähnlichem der Schablonen-Entsorgungseinheit 138.
Die vorliegende Erfindung ist auf der Grundlage der oben erwähnten
Nachforschungen gemacht worden und hat zum Ziel, eine Schablonen-Entsorgungseinheit
und ein Schablonen-Entsorgungsverfahren zu schaffen, welche eine Beschränkung der
Anordnung von strukturellen Elementen aufgrund einer Konfiguration einer Drucktrommel,
des Auftretens einer Wölbung eines Schablonenbogens etc. im wesentlichen vermeidet
und auch einen Entsorgungsvorgang des Schablonenbogens stabil und mit einem einfachen
Aufbau ausführen, der keinen zusätzlichen Mechanismus wie beispielsweise einen beweglichen
Mechanismus erfordert.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Einheit geschaffen zum
Entsorgen von Schablonen, zum Ablegen eines Schablonenbogens, dessen einer Endbereich
an einer Drucktrommel einer Rotations-Siebdruckmaschine verklemmt und um diese herum
gewickelt ist, welche Maschine einen Rotationsantriebsmechanismus hat, der die Drucktrommel
in eine Drehung in einer Wickelrichtung bezüglich eines Endbereichs eines von einer
Klemme freigegebenen Schablonenbogens und in eine Rückwärtsrichtung, die der Wickelrichtung
entgegengesetzt ist, versetzen kann, mit einem Paar von Schablonen-Entsorgungswalzen,
die in einem Bereich um einen Außenumfang der Drucktrommel herum angeordnet sind
und in entgegengesetzten Richtungen in wechselseitigem Kontakt
miteinander drehbar sind, wodurch sie den Endbereich des Schablonenbogens hereinziehen,
um den Schablonenbogen so in eine vorbestimmte Entsorgungsposition zu transportieren.
Durch Drehen der Drucktrommel um einen vorbestimmten Winkel in Wickelrichtung wird
der Endbereich des Schablonenbogens zu einer Einzugsposition geführt, bei welcher
der Schablonenbogen eingezogen werden soll, und die Drucktrommel in der entgegengesetzten
Richtung gedreht wird, wenn der Schablonenbogen bei der Einzugsposition mittels
des Paars von Entsorgungswalzen eingezogen wird.
Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum Entsorgen
einer Schablone geschaffen, mit welchem ein Schablonenbogen entsorgt oder abgelegt
wird, dessen einer Endbereich an einer Drucktrommel einer Rotationssiebdruckmaschine
verklemmt und um diese herum gewickelt ist, mit den folgenden Schritten: Lösen des
Endbereichs des Schablonenbogens aus einer Klemme; Drehen der Drucktrommel in Wickelrichtung
bezüglich des Endbereichs des Schablonenbogens, der von der Klemme gelöst worden
ist, um den Endbereich des Schablonenbogens in eine Einzugsposition zu führen; und
Drehen der Drucktrommel in Rückwärtsrichtung entgegen der Wickelrichtung, um den
Endbereich des Schablonenbogens einzuziehen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine Seitenansicht, die die schematische
Ausgestaltung einer Siebdruckmaschine zeigt, bei welcher eine Schablonen-Entsorgungseinheit
gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird;
2 ist eine Seitenansicht, die die Konfiguration
in dem Bereich um die Schablonen-Entsorgungseinheit gemäß der Ausführungsform herum
zeigt;
3 ist eine Frontansicht, die einen Teil
der Konfiguration der Schablonen-Entsorgungseinheit gemäß der Ausführungsform zeigt;
4 bis 7
sind Seitenansichten, die die Schritte zum Entsorgen des Schablonenbogens in der
Schablonen-Entsorgungseinheit gemäß der Ausführungsform zeigen;
8 ist eine Seitenansicht, die einen Teil
der Konfiguration einer Siebdruckmaschine zeigt, bei welcher eine Schablonen-Entsorgungseinheit
verwendet wird, die von den Erfindern der vorliegenden Erfindung überprüft wurde;
9 und 10
sind Seitenansichten, die die Schritte zur Entsorgung des Schablonenbogens der von
den Erfindern überprüften Schablonen-Entsorgungseinheit zeigen; und
11 ist eine Seitenansicht, die eine Schablonen-Entsorgungseinheit
zeigt, welche das Objekt weiterer Studien der Erfinder ist.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
Eine Ausführungsform einer Schablonen-Entsorgungseinheit und eines
Schablonen-Entsorgungsverfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung wird nun beschrieben,
und zwar mit Bezug auf die relevanten anliegenden Zeichnungen.
Wie in 1 dargestellt, hat eine Siebdruckmaschine
A einen Originalleseabschnitt 1, einen Schablonen-Gestaltungsabschnitt
2 sowie einen Druckabschnitt 3, wobei diese mittels einer Steuerung
28 gesteuert werden.
Der Originalleseabschnitt 1 ist ein Bildabtaster mit einem
Linienbildsensor 4 und einer Originalzuführwalze 5, die in der
Hauptabtastrichtung (der vertikalen Papierrichtung in 1)
ausgerichtet ist, um das Lesen eines Bildes eines Originals D auszuführen, welches
in der Nebenabtastrichtung transportiert wird.
Das Original wird mittels der Originalzuführwalze 5 in der
Nebenabtastrichtung transportiert (der in der Zeichnung mittels des Pfeils X gekennzeichneten
Richtung nach links), und das Bild des Originals wird mittels des Linienbildsensors
4 gelesen. Der Originalleseabschnitt 1 ist nicht auf diese Konfiguration
beschränkt und kann alternativ auch eine Ausgestaltung haben, bei welcher der Linienbildsensor
in der Nebenabtastrichtung relativ zu einem feststehenden Original bewegt wird,
um so das Bild des Originals zu lesen.
So wird das Bild des Originalleseabschnitts 1 durch die relative
Bewegung zwischen dem Linienbildsensor 4 und dem Original gelesen.
Der Schablonengestaltungsabschnitt 2 hat einen Schablonenbogenrollen-Halter
6, der den aufgerollten Schablonenbogen M hält, einen thermischen Druckkopf
7, der aus mehreren in einer einzelnen Reihe ausgerichteten Wärmequellen
besteht, Originalzuführwalzen 8 und 9, eine Schablonenbogen-Führungswalze
10 sowie eine Schneideinheit 11.
Der Schablonenbogen M ist gebildet durch eine thermoplastische Kunstharzfolie
wie beispielsweise eine Folie aus Polyethylenterephthalat, Vinylidenchlorid, Polyester
oder Polypropylen oder ähnlichem, auf welche eine tintendurchlässige poröse Schicht
(ein poröser Gewebeträger) aus einer natürlichen Faser, einer chemischen Faser,
einer synthetischen Faser oder einem dünnen Papier, einem nicht gewobenen Textilmaterial,
einer Seidengaze oder ähnlichem, das eine Mischung daraus ist, aufgebracht ist,
um so einen thermisch empfindlichen Schablonenbogen zu bilden. Wie in
1 dargestellt, ist der Schablonenbogen M aufgerollt,
wobei die tintendurchlässige poröse Schicht sich auf der äußeren Oberfläche der
Rolle befindet.
Bei dem Schablonengestaltungsabschnitt 2 wird ein kontinuierlich
aufgerollter Schablonenbogen M selektiv individuell erhitzt durch die mehreren Wärmequellen
des thermischen Druckkopfes 7, wodurch eine Punktmatrix-artige thermische
Perforation an der thermoplastischen Kunstharzfolie des Schablonenbogens M ausgebildet
wird. Danach schneidet die Schneideinheit einen Schablonenbogen M von dem aufgerollten
Schablonenbogen ab, und der so vorbereitete Schablonenbogen M wird zu dem Druckabschnitt
3 befördert.
Der Druckabschnitt 3 hat eine Drucktrommel 12, die
eine zylindrisch ausgestaltete poröse tintendurchlässige Umfangswand aus einem tintendurchlässigen
Material hat, beispielsweise einem porösen Metallblech oder -sieb, eine durch eine
Quetschwalze 13 gebildete Tintenzuführeinrichtung sowie eine innerhalb
der Drucktrommel 12 angeordnete Abstreifwalze 14 sowie eine Belastungswalze
16, die sich der Drucktrommel 12 annähern und sich von ihr wegbewegen
kann. Die Drucktrommel 12 wird, gesteuert durch die Steuerung
28, um ihre Mittellinie herum mittels eines Rotationsantriebsmechanismus
angetrieben.
Die Drucktrommel 12 ist mit einer Klemmeinrichtung
17 versehen, die den Endbereich des Schablonenbogens M verklemmt. Die Klemmeinrichtung
17 wird mittels der Steuerung 28 gesteuert und hat, wie in
2 dargestellt, eine Schablonenklemmbasis
18, die von einem Teil der äußeren Umfangsfläche der Drucktrommel
12 hervorsteht. Die Schablonenklemmbasis 18 ist mit einer Klemmplatte
19 versehen, die so gelagert ist, dass sie um einen Schwenkpunkt im wesentlichen
parallel zur Drehachse der Drucktrommel 12 drehbar ist. Ein Magnet
20, der die Klemmplatte 19 anzieht, ist an der oberen Fläche der
Schablonenklemmbasis 18 vorgesehen.
Der Endbereich eines Schablonenbogens M, der von dem Schablonengestaltungsabschnitt
2 zu dem Druckabschnitt 3 befördert wird, wird mittels der Klemmplatte
19 ergriffen, die von dem Magneten 20 angezogen wird. Die Drucktrommel
12 dreht sich entgegen dem Uhrzeigersinn, gezeigt in 1
und 2, d.h. entlang der Richtung, in welcher das Ende
des Schablonenbogens M eingebracht wird, und der Schablonenbogen M wird um die äußere
Wandfläche der Drucktrommel 12 herumgewickelt und daran angebracht. Wenn
dies geschehen ist, kommt die Seite des Schablonenbogens M mit der tintendurchlässigen
porösen Schicht in Kontakt mit der Drucktrommel 12.
Wie in 2 dargestellt, ist der Rotationsantriebsmechanismus,
der die Drucktrommel 12 antreibt, durch einen Antriebsmotor 22
und einen Getriebezug gebildet, der eine Drehung des Antriebsmotors 22
auf die Drucktrommel 12 überträgt. Der Getriebezug hat ein an einer Drehwelle
22a des Antriebsmotors 22 angebrachtes Antriebszahnrad
23, ein an der Drucktrommel 12 vorgesehenes angetriebenes Zahnrad
24 sowie ein Zwischenrad 25, das sowohl mit dem Antriebszahnrad
23 als auch mit dem angetriebenen Zahnrad 24 kämmt. Die Drucktrommel
12 wird daher durch die Vorwärts- und Rückwärtsdrehung des Antriebsmotors
22 dazu gebracht, sich vorwärts und rückwärts zu drehen, und zwar mittels
des oben erwähnten Getriebezugs.
Der Drehzustand des Antriebsmotors 22 wird mittels eines
Rotationserfassungsabschnitts erfasst, der, wie in 2
dargestellt, durch eine an der Drehwelle 22a des Antriebsmotors
22 befestigte Schlitzplatte 26 gebildet ist, die sich zusammen
damit dreht, und einen Detektor 27, der an dem Motor 22 beispielsweise
gegenüber der Schlitzplatte 26 angeordnet ist.
Die Schlitzplatte 26 hat eine Anzahl von offenen Schlitzen
26a, die in einem radialen Muster in Drehrichtung um die Mitte der Drehwelle
22a herum angeordnet sind. Der Detektor 27 wird gebildet durch
ein Paar aus Lichtquelle und Sensor, das ein Impulssignal ausgibt, das auf den Durchtritt
und die Blockierung von Licht bei den Schlitzteilen 26a reagiert. Dieses
Signal wird dazu verwendet, den Drehzustand des Antriebsmotors 22 zu erfassen.
Das Erfassungssignal des Detektors 27 wird an die Steuerung 28
übermittelt, die den Antriebsmotor 22 antreibt, und eine Bearbeitung wird
ausgeführt auf der Basis einer Zählung der Impulse dieses Signals.
Insbesondere wird das Impulssignal des Rotationsantriebsmechanismus
kontinuierlich in einem Intervall entsprechend dem Erfassungszeitraum (der Frequenz)
der Schlitze 26a eingegeben und durch die Steuerung 28 gezählt.
Bei der Steuerung 28 wird ebenfalls ein Erfassungssignal von einem Bezugspositionserfasser
(in der Zeichnung nicht dargestellt) eingegeben. Der Bezugspositionserfasser erfasst
die Drucktrommel 12 immer dann, wenn sie eine Bezugsposition erreicht,
und bei diesem Punkt gibt er ein Rückstellsignal aus. Bei der Steuerung
28 setzt die Eingabe dieses Rückstellsignals den Zählwert zurück, und zu
diesem Punkt wird der Drehwinkel der Drucktrommel 12 ausgegeben. So berechnet
die Steuerung 28 den Drehwinkel der Drucktrommel 12 aus der Bezugsposition.
Die Bezugsposition der Drucktrommel 12 in dieser Ausführungsform
ist eine Position, wo die Klemmeinrichtung 17 sich genau oben befindet,
wie in 2 dargestellt, und dies ist die Position, bei
welcher der Endbereich eines von dem Schablonengestaltungsabschnitt 2 her
transportierten Schablonenbogens M von der Klemmeinrichtung 17 ergriffen
wird, und die Position, bei welcher die Klemmeinrichtung 17 den Endbereich
eines Schablonenbogens M nach dem Ende des Drucks frei gibt.
Wie in 1 dargestellt, ist ein Papierzuführabschnitt
30 an einem Ende des Druckabschnitts 3 (linke Seite in
1) vorgesehen, und ein Papierausgabeabschnitt
31 ist am anderen Ende des Druckabschnitts 3 vorgesehen (rechte
Seite in 1).
Der Papierzuführabschnitt 30 hat eine Papierzuführablage
32, in welche hinein Druckpapier P gestapelt ist, eine Aufnahmewalze
33, die Druckpapier P von der Druckpapierablage 32 zuführt, und zwar
jedes Blatt einzeln, und eine Papierzuführtaktungswalze 34, die zwischen
der Drucktrommel 12 vorgesehen ist, die auf das Druckpapier P druckt, und
der Belastungswalze 16.
Der Papierausgabeabschnitt 30 hat eine Greifklaue
35, die das Druckpapier P von der Drucktrommel 12 abschält, einen
Papierentsorgungszuführriemen 36 sowie eine Papieraufnahmeablage
37, in welche hinein bedruckte Papiere P gestapelt werden.
Beim Drucken wird Drucktinte mit einer vorbestimmten Farbe der inneren
Umfangsfläche der Drucktrommel 12 mittels der Tintenzuführeinrichtung
15 zugeführt. Die Drucktrommel 12 dreht sich entgegen dem Uhrzeigersinn
in 1 und 2, um ihre eigene
Mittelachse herum, mittels des Rotationsantriebsmechanismus. Das Druckpapier P bewegt
sich von links nach rechts in 1, mittels der Papierzuführtaktungswalze
34, gemäß einer vorbestimmten Taktung synchron mit der Drehung der Drucktrommel
12, und wird zwischen die Drucktrommel 12 und die Belastungswalze
16 gebracht. Die Belastungswalze 16 drückt das Druckpapier P nach
oben gegen den Schablonenbogen M, der um die äußere Umfangsfläche der Drucktrommel
12 herum gewickelt ist, so dass ein Siebdruck auf das Papier mit Tinte
der vorbestimmten Farbe ausgeführt wird.
Bei dieser Siebdruckmaschine ist eine Schablonen-Entsorgungseinheit
38, die einen gebrauchten Schablonenbogen M von der Drucktrommel
12 abschält und ihn entsorgt, wenn der Druck vollendet ist, an einer Seite
des Druckabschnitts 3 (rechte Seite in 1)
vorgesehen. Diese Schablonen-Entsorgungseinheit 38 wird mittels der Steuerung
28 angesteuert, wie noch beschrieben wird, und besteht hauptsächlich aus
Schablonen-Entsorgungswalzen 39 und einem Schablonen-Entsorgungsbehälter
oder Container 40. Die Steuerung der Einheit 38 kann natürlich
separat von der Steuerung des Rotationsantriebsmechanismus 28 und der Klemmeinrichtung
17 vorgesehen sein.
Die Schablonen-Entsorgungswalzen 39 sind in einem Bereich
um die Drucktrommel 12 herum angeordnet, an einer Stelle, die eine Position
oberhalb der Klemmeinrichtung 17 vermeidet, wenn sich die Drucktrommel
12 in der oben erwähnten Bezugsposition befindet. Die Schablonen-Entsorgungswalzen
39 bilden ein Paar von Walzen in wechselseitigem Kontakt, wenn sie sich
in wechselseitig entgegengesetzten Richtungen drehen, und bilden die obere
41 und die untere Schablonen-Entsorgungswalze 42.
In dieser Ausführungsform sind mehrere Paare von oberen
41 und unteren Schablonen-Entsorgungswalzen 42 vorgesehen, voneinander
getrennt an Stützwellen 43 und 44, die im wesentlichen parallel
zur Mittelachse der Drucktrommel 12 verlaufen. Von den mehrere oberen
41 und unteren Schablonen-Entsorgungswalzen 42 sind einige obere
41a und untere Schablonen-Entsorgungswalzen 42a so ausgeformt,
dass sie breiter sind als andere obere 41b und untere Schablonen-Entsorgungswalzen
42b, wobei ein endloser Führungsriemen 45 um die breiteren unteren
Schablonen-Entsorgungswalzen 42a herumgewickelt ist. Die unteren Schablonen-Entsorgungswalzen
42a haben Nuten mit einer Tiefe, die der Dicke des Führungsriemens
45 entspricht, und zwar in der Mitte dieser Walzen in Richtung der Breite.
Der Führungsriemen 45 ist mit dieser Nut in Eingriff, und an der Kontaktstelle
zwischen der oberen 41a und der unteren Schablonen-Entsorgungswalze
42a sind die Oberflächen der unteren Schablonen-Entsorgungswalze
42a und des Führungsriemens 45 kontinuierlich und glatt.
Der Führungsriemen 45 ist um eine Riemenscheibe 46 herum
gewickelt, die als Rotationselement dient und in einem Abstand von der unteren Schablonen-Entsorgungswalze
42a angeordnet ist. Die Riemenscheibe 46 hat ebenso wie die zugehörige
untere Schablonen-Entsorgungswalze 42a eine Nut mit einer Tiefe, die der
Dicke des Führungsriemens 45 entspricht, welche Nut den Führungsriemen
45 aufnimmt. Die Riemenscheibe 46 ist an einer Welle
47 befestigt, die parallel zu den Stützwellen 43 und
44 verläuft.
Die Stützwellen 43 und 44 und die Welle
47 sind drehbar an ihren beiden Enden an zwei Seitenplatten 49
innerhalb der Siebdruckmaschine angebracht, und zwar über Lager 48 an beiden
Enden. Wechselseitig kämmende Zahnräder 50 und 51 sind an einem
Ende der Stützwellen 43 und 44 vorgesehen. Eines der Räder
50 und 51 wird mittels eines Antriebsmechanismus (in der Zeichnung
nicht dargestellt) für eine Drehung angetrieben. Dieser Rotationsantriebsmechanismus
wird mittels der Steuerung 28 gesteuert. Durch den Drehantrieb von diesem
Rotationsantriebsmechanismus kommen die Stützwelle 43 und 44,
wie durch den Pfeil in 2 dargestellt, in Kontakt mit
der oberen 41 und der unteren Schablonen-Entsorgungswalze 42 und
drehen diese in wechselseitig entgegengesetzte Richtungen. Die Führungsriemen
45 werden durch die Drehung der unteren Schablonen-Entsorgungswalzen
42a in der Richtung des Pfeils in 2 angetrieben.
Der Schablonen-Entsorgungscontainer 40 ist als Kasten ausgebildet,
der hinten bezüglich der Drehrichtung der Schablonen-Entsorgungswalzen
39 vorgesehen ist (der oberen 41 und der unteren Schablonen-Entsorgungswalzen
42).
Die Schablonen-Entsorgungseinheit 38 hat auch eine Führungsplatte
52, die in dem Bereich um den Außenumfang der Drucktrommel 12
herum angeordnet ist, vorgesehen zwischen der oben beschriebenen Bezugsposition
der Drucktrommel 12 und der Position der Schablonen-Entsorgungswalzen
39 in der entgegengesetzten Richtung, wenn der Schablonenbogen M angebracht
ist und der Druck ausgeführt wird.
Die Schablonen-Entsorgungseinheit 38 hat auch einen Schablonen-Entsorgungssensor
53, der einen Lichtsender und einen Lichtempfänger hat, wobei
Licht zwischen dem Lichtsender und dem Lichtempfänger zu dem Teil der Drucktrommel
12 in Kontakt mit den oberen 41 und unteren Schablonen-Entsorgungswalzen
42 ausgesandt und von dort empfangen wird.
Die Schablonen-Entsorgungseinheit 38 hat außerdem eine Schälklaue
54, die so vorgesehen ist, dass sie um die Schwenkwelle 55 herum
schwingen kann, die in der Nähe der oberen Schablonen-Entsorgungswalze
41 befestigt ist. Die Schwingbewegung der Schälklaue 54 wird mittels
eine Elektromagneten 56 angetrieben. Das Ende 54a der Schälklaue
54, die mittels des Elektromagneten 56 angetrieben ist, bewegt
sich zwischen einer Schälposition durch Hervorstehen nach außen in Richtung der
Drucktrommel 12 und einer zurückgezogenen Position durch Zurückziehen in
Richtung der oberen Schablonen-Entsorgungswalze 41.
Anschließend wird der Vorgang zum Entsorgen der Schablone in der wie
oben beschriebenen konfigurierten Schablonen-Entsorgungseinheit 38 genau
beschrieben.
Zunächst wird, nachdem der oben erwähnte Druck beendet ist, wie in
4 gezeigt, mit der Drucktrommel 12 in der
Bezugsposition, die Klemmplatte 19 zum Schwingen gebracht, um den Endbereich
des gebrauchten Schablonenbogens M frei zu geben, den die Klemmplatte
19 verklemmt. Zu diesem Punkt sei angenommen, dass das Ende des gelösten
Schablonenbogens M ebenso wie in dem zuvor studierten Fall eine Wölbung in Richtung
weg von der Drucktrommel 12 hat.
Wie in 5 dargestellt, wird dann die Drucktrommel
12 in Drehung in einer Richtung versetzt, die der Richtung während des
Anbringens des Schablonenbogens M und des Druckens damit entgegengesetzt ist, wobei
dies in 5 die Richtung im Uhrzeigersinn ist. Dadurch
wird der an der Drucktrommel 12 angebrachte Schablonenbogen M gedreht und
von seinem befreiten Ende aus in Richtung der Drucktrommel 12 bewegt. Wenn
dies geschehen ist, erhält der Schablonenbogen M einen Widerstand durch die Drehung
der Drucktrommel 12 in der Rückwärtsrichtung, so dass sich der Schablonenbogen
M näher an die Drucktrommel 12 heranbewegt. Die Wölbung am Ende des Schablonenbogens
M wird durch Einwirkung der Rückwärtsdrehung der Drucktrommel 12 durch
die Führungsplatte 52 an einer Auslenkung gehindert, aufwärts bis zu den
Schablonen-Entsorgungswalzen 39.
Anschließend wird, wie in 6 dargestellt,
zusammen mit der Rückwärtsdrehung der Drucktrommel 12 an dem Punkt, an
welchem sich der Endbereich des Schablonenbogens M aufwärts zu den Schablonen-Entsorgungswalzen
39 bewegt, die Drehung der Drucktrommel 12 im Uhrzeigersinn angehalten.
Wenn dies geschehen ist, versucht der Endbereich des Schablonenbogens M aufgrund
der Wölbung, die sich darin entwickelt hat, zwischen die oberen 41 und
die unteren Schablonen-Entsorgungswalzen 42 einzutreten. Die Tatsache,
dass der Endbereich des Schablonenbogens M sich bis hin zu den Schablonen-Entsorgungswalzen
39 bewegt hat, wird durch die Beziehung zwischen dem Drehwinkel der Drucktrommel
12 von einer auf der Basis eines Zählsignals berechneten Bezugsposition,
welches Zählsignal der Steuerung 28 von dem durch die Schlitzplatte
26 und den Detektor 27 gebildete Rotationserfasser ausgegeben
wird, und der zuvor hergestellten Position der Schablonen-Entsorgungswalzen
39 erfasst. Die Tatsache, dass der Endbereich des Schablonenbogens M die
Schablonen-Entsorgungswalzen 39 erreicht hat, kann auch aus der Blockierung
von Licht zwischen dem Lichtsender und dem Lichtempfänger des Schablonen-Entsorgungssensors
53 durch den Endbereich des Schablonenbogens M erfasst werden.
Wie in 7 dargestellt, wird anschließend
die Drucktrommel 12 in eine Drehung in der gleichen Richtung versetzt wie
wenn der Schablonenbogen M angebracht ist und das Drucken durchgeführt wird, wobei
dies in 7 die Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn ist.
Wenn dies geschehen ist, werden die oberen 41 und die unteren Schablonen-Entsorgungswalzen
42 wie oben beschrieben zu einer Drehung angetrieben (Richtung des Pfeils
in 7). Mit der Drehung der unteren Schablonen-Entsorgungswalze
42a wird der Führungsriemen 45 in der Richtung des Pfeils der
7 angetrieben.
Mit der Drehung der Drucktrommel 12 entgegen dem Uhrzeigersinn
und dem Antrieb der Schablonen-Entsorgungswalzen 39 oder ähnlichem wird
der gebrauchte Schablonenbogen M nach innerhalb des Schablonen-Entsorgungscontainers
40 transportiert und darin aufbewahrt, wobei dies die Entsorgung des Schablonenbogens
M abschließt. Ob der Schablonenbogen M in den Schablonen-Entsorgungscontainer
40 hineintransportiert und dort platziert worden ist, wird durch die Wiederherstellung
des Lichtaussendens und des Lichtempfangs bei dem Lichtsender und dem Lichtempfänger
des Schablonen-Entsorgungssensors 53 erfasst.
Während des Entsorgungsvorgangs des Schablonenbogens M bewegt sich,
nachdem sich der Endbereich des Schablonenbogens M zu den Schablonen-Entsorgungswalzen
39 hin bewegt hat, und bis der Schablonenbogen M nach innerhalb des Schablonen-Entsorgungscontainers
40 transportiert und dort aufbewahrt worden ist, der Endbereich
54a der Schälklaue 54 in die Schälposition nahe der Drucktrommel
12. Wenn dies geschieht, schält das Ende 54a der Schälklaue
54 den Schablonenbogen M von der Außenumfangswand der Drucktrommel
12 ab und führt den Schablonenbogen M zwischen die oberen 41 und
die unteren Schablonen-Entsorgungswalzen 42 der Schablonen-Entsorgungswalzen
39 ein. Wenn die Klemmeinrichtung 17 die Schablonen-Entsorgungswalzen
39 passiert beim Ablegen des Schablonenbogens M und allgemein bezüglich
der Fälle des Anbringens des Schablonenbogens M und des Durchführens
des Drucks, wie in den 4 bis 6
dargestellt, bewegt sich der Endteil 54a in die zurückgezogene Position
durch Zurückbewegen in Richtung der oberen Schablonen-Entsorgungswalze
41, um einen Kontakt mit der Klemmeinrichtung 17 zu verhindern.
Während des oben erwähnten Schablonen-Entsorgungsvorgangs führt außerdem
der Führungsriemen 45 den Schablonenbogen M zwischen die oberen
41 und die unteren Schablonen-Entsorgungswalzen 42 der Schablonen-Entsorgungswalzen
39 ein. Insbesondere wird die Drucktrommel 12 in eine Drehung
im Uhrzeigersinn versetzt, so dass der Endbereich des Schablonenbogens M sich aufwärts
bis zu den Schablonen-Entsorgungswalzen 39 bewegt, und an diesem Punkt
wird, wenn der Endbereich des Schablonenbogens M den Raum zwischen den oberen
41 und unteren Schablonen-Entsorgungswalzen 42 verpasst, der Endschablonenbogen
M geeignet dazwischen eingeführt.
Wie oben beschrieben, wird bei einer Schablonen-Entsorgungseinheit
38 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, um einen gebrauchten
Schablonenbogen M zu entsorgen, der um eine Drucktrommel 12 herum gewunden
und dort verklemmt ist, die Verklemmung des Endbereichs des Schablonenbogens M gelöst,
die Drucktrommel 12 in eine Drehung im Uhrzeigersinn versetzt, wobei es
sich um die Richtung handelt, in welcher der Schablonenbogen M mit dem befreiten
Ende auf die Drucktrommel 12 gewickelt ist, das befreite Ende des Schablonenbogens
M wird zu einer Position geführt, bei welcher es mittels der Schablonen-Entsorgungswalzen
39 eingezogen werden soll, und die Drucktrommel 12 wird dann in
der Richtung gedreht, die der Richtung des Aufwickelns des Schablonenbogens M entgegengesetzt
ist.
Das heißt, in dieser Schablonen-Entsorgungseinheit 38 wird,
weil der Endbereich des Schablonenbogens M aus dem verklemmten Zustand gelöst wird,
die Drucktrommel 12 in eine Drehung in der Richtung des Aufwickelns des
Schablonenbogens M versetzt, und das Ende des Schablonenbogens M wird bis zu den
Schablonen-Entsorgungswalzen 39 befördert, von welchem Punkt an die Drucktrommel
12 in eine Drehung in der Richtung entgegen der Aufwickelrichtung versetzt
wird, der Widerstand aufgenommen wird, so dass er die Wölbung, die sich im Endbereich
des Schablonenbogens M entwickelt, in Richtung der Drucktrommel 12 bewegt,
wenn der Schablonenbogen zu den Schablonen-Entsorgungswalzen 39 bewegt
wird, um so einen fehlerhaften Entsorgungsvorgang aufgrund der Wölbung zu verhindern.
Weil das befreite Ende des Schablonenbogens M sich in Richtung der
Schablonen-Entsorgungswalzen 39 in einem Zustand bewegt, in welchem der
Widerstand aufgenommen wird, so dass die Wölbung am Endbereich des Schablonenbogens
M sich in Richtung der Drucktrommel 12 bewegt, anders als in der Vergangenheit,
bei welcher die Konfiguration der Drucktrommel wie beispielsweise der Klemmeinrichtung
auf das Layout beschränkt ist, ist es möglich, ein Layout der Schablonen-Entsorgungseinheit
38 mit einem hohen Freiheitsgrad zu haben.
Außerdem ist es nicht notwendig, einen zusätzlichen Bewegungsmechanismus
(wie beispielsweise einen Führungsriemen-Bewegungsmechanismus oder ein Gebläse,
wie es zuvor verwendet wurde) vorzusehen, um die Wölbung, die sich in dem Schablonenbogen
M entwickelt, zu den Schablonen-Entsorgungswalzen 39 zu führen, wodurch
eine einfache Konfiguration möglich wird.
Durch Vorsehen der Führungsplatte 52 ist es, wenn die Drucktrommel
12 in der Richtung des Aufwickelns des Schablonenbogens M gedreht wird,
möglich, das gewölbte Ende des Schablonenbogens M so zu halten, dass es sich nicht
auslenkt, bis es die Schablonen-Entsorgungswalzen 39 erreicht, wodurch
ein verlässlicherer Vorgang ermöglicht wird.
Durch Vorsehen des Führungsriemens 45 ist es möglich, den
Schablonenbogen M geeignet zwischen die Schablonen-Entsorgungswalzen 39
zu führen, wodurch ein verlässlicherer Betrieb ermöglicht wird.
Durch Vorsehen des Schablonen-Entsorgungssensors 53 ist es
möglich, zu erfassen, dass der Schablonenbogen M bis zu den Schablonen-Entsorgungswalzen
39 transportiert worden ist, und zu erfassen, ob der Schablonenbogen M
zu einer vorbestimmten Einzugsposition befördert worden ist, wodurch ein verlässlicherer
Betrieb möglich wird.
Obwohl in dieser Ausführungsform die Schablonen-Entsorgungseinheit
38 in einer Siebdruckmaschine vorgesehen ist, in welcher das Ende eines
Schablonenbogens M, der als Master dient, und durch den Schablonengestaltungsabschnitt
2 zugeführt wird, verklemmt ist, und die Drucktrommel 12 in der
Richtung gedreht wird, in welcher der Schablonenbogen M eingeführt wird, wobei der
Schablonenbogen M dann angebracht wird, ist die vorliegende Erfindung natürlich
nicht auf diese Anwendung beschränkt.
Beispielsweise ist es abwechselnd möglich, die vorliegende Erfindung
auf eine Siebdruckmaschine anzuwenden, in welcher das hintere Ende eines Schablonenbogens
M, der als ein Master dient, und mittels des Schablonengestaltungsabschnitts
2 zugeführt wird, verklemmt wird und die Drucktrommel 12 in der
Richtung gedreht wird, in welcher der Schablonenbogen M eingeführt wird, wobei der
Schablonenbogen M dann angebracht wird.
Außerdem kann die vorliegende Erfindung auf eine Siebdruckmaschine
angebracht werden, in welcher beide Enden eines Schablonenbogens M, der als ein
Master dient, an der Drucktrommel 12 verklemmt werden. In einem Fall, in
welchem beide Enden des Schablonenbogens M verklemmt werden, wird die Klemme an
beiden Enden gelöst, um so eine Entsorgung von dem freigegebenen Ende her zu ermöglichen,
wie oben beschrieben.
Obwohl diese Ausführungsform der vorliegenden Erfindung für das Beispiel
einer Siebdruckmaschine beschrieben worden ist, in welcher ein Druckabschnitt
3 eine Belastungswalze 16 hat, die sich der Drucktrommel
12 nähert und sich von ihr wegbewegt, um so den Druck auszuführen, ist
die vorliegende Erfindung natürlich nicht darauf beschränkt.
Beispielsweise kann die vorliegende Erfindung auch auf eine Siebdruckmaschine
angewandt werden, die eine innere Belastungswalze hat, die gegen eine tintendurchlässige
Umfangswand innerhalb der Drucktrommel 12 drückt und die anstelle einer
beweglichen Belastungswalze 16 eine Belastungswalze hat, die sich synchron
mit der Drucktrommel 12 bei der Drucktrommel 12 dreht.
Obwohl die vorliegende Erfindung oben mit Bezug auf eine bestimmte
Ausführungsform der Erfindung beschrieben worden ist, ist die Erfindung nicht auf
die oben beschriebene Ausführungsform beschränkt. Modifikationen und Variationen
der oben beschriebenen Ausführungsform werden Fachleuten angesichts der beschriebenen
Lehren bewusst werden. Der Bereich der Erfindung ist mit Bezug auf die folgenden
Ansprüche definiert.