Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zum katalytischen Bleichen
von Substraten mit atmosphärischem Sauerstoff oder Luft.
Hintergrund der Erfindung
Persauerstoffbleichmittel sind für ihre Fähigkeit, Flecken von Substraten
zu entfernen, gut bekannt. Traditionell wird das Substrat Wasserstoffperoxid oder
Substanzen, die Hydroperoxylradikale erzeugen können, wie anorganische oder organische
Peroxide, unterzogen. Im Allgemeinen müssen diese Systeme aktiviert werden. Ein
Aktivierungsverfahren besteht darin, Waschtemperaturen von 60°C oder höher anzuwenden.
Jedoch führen diese hohen Temperaturen häufig zu unwirksamem Reinigen und können
auch vorzeitige Schädigung am Substrat verursachen.
Ein bevorzugter Ansatz zum Erzeugen von Wasserstoffperoxylbleichmittelradikalen
ist die Anwendung von anorganischen Peroxiden, die mit organischen Vorstufenverbindungen
gekoppelt sind. Diese Systeme werden für viele kommerzielle Waschpulver angewendet.
Beispielsweise basieren verschiedene europäische Systeme auf Tetraacetylethylendiamin
(TAED), als organische Vorstufe, die mit Natriumperborat oder Natriumpercarbonat
gekoppelt ist, wohingegen die Wäschemittelbleichmittelprodukte in den USA typischerweise
auf Natriumnonanoyloxybenzolsulfonat (SNOBS) als organische Vorstufe, die mit Natriumperborat
gekoppelt ist, basieren.
Vorstufensysteme sind im Allgemeinen wirksam, jedoch zeigen sie starke
Nachteile. Beispielsweise sind organische Vorstufen ziemlich hochentwickelte Moleküle,
die Mehrschrittherstellungsverfahren erfordern, wodurch hohe Investitionskosten
erwachsen. Vorstufensysteme erfordern auch viel Raum für die Formulierung, sodass
ein wesentlicher Teil eines Waschpulvers den bleichenden Verbindungen geopfert werden
muss, wodurch weniger Raum für andere Wirkbestandteile verbleibt und die Entwicklung
von konzentrierten Pulvern sich verkompliziert. Darüber hinaus bleichen Vorstufensysteme
nicht sehr wirksam in Ländern, wo Verbraucher Waschgewohnheiten haben, die niedrige
Dosierung, kurze Waschzeiten, kalte Temperaturen und geringe Waschlauge zu Substrat-Verhältnisse
nach sich ziehen.
Alternativ oder zusätzlich können Wasserstoffperoxid und Peroxysysteme
durch Bleichkatalysatoren, wie durch Komplexe von Eisen und dem Liganden N4Py (das
heißt N,N-Bis(pyridin-2-yl-methyl)-bis(pyridin-2-yl)methylamin), offenbart in WO95/34628
oder dem Liganden Tpen (das heißt N,N,N',N'-Tetra(pyridin-2-yl-methyl)ethylendiamin),
offenbart in WO97/48787, aktiviert werden. Gemäß diesen Veröffentlichungen kann
molekularer Sauerstoff als Oxidationsmittel als Alternative zu Peroxid erzeugenden
Systemen eingesetzt werden. Jedoch wird nichts über die Rolle von atmosphärischem
Sauerstoff oder Luft in einem wässrigen Medium beim katalysierenden Bleichen mitgeteilt.
WO-A-98/39098 und WO-A-98/39406 offenbaren Klassen von Komplexen eines
Übergangsmetalls, das an einen makropolycyclischen Liganden koordiniert ist, welche
als Oxidationskatalysatoren in Wäsche- oder Reinigungszusammensetzungen verwendet
werden. Die Zusammensetzungen umfassen vorzugsweise ein Sauerstoffbleichmittel als
Teil oder Gesamtheit der Wasch- oder Reinigungshilfsmaterialien, welches ein beliebiges
von den oxidierenden Mitteln, die für Wasch-, harte Oberflächenreinigungs-, automatische
Geschirrwasch- oder Zahnreinigungszwecke bekannt sind, sein kann. Sauerstoffbleichmittel
sind bevorzugt, obwohl andere oxidierende Bleichmittel, wie Sauerstoff, verwendet
werden können. Jedoch wird wiederum nichts über die Rolle von atmosphärischem Sauerstoff
oder Luft in einem wässrigen Medium beim katalysierenden Bleichen mitgeteilt.
Es wurde lange als erwünscht angenommen, atmosphärischen Sauerstoff
(Luft) als Quelle einer Bleichspezies anwenden zu können, weil dies den Bedarf für
kostenaufwendige Hydroperoxyl erzeugende Systeme vermeiden würde. Leider ist Luft
als solches kinetisch inert gegen bleichende Substrate und zeigt keine bleichende
Fähigkeit. Kürzlich wurde auf diesem Gebiet ein Fortschritt erzielt. Beispielsweise
berichtet WO 97/38074 über die Verwendung von Luft zum Oxidieren von Flecken auf
Textilien mittels Durchleiten von Luft durch eine wässrige Lösung, die einen Aldehyd
und einen radikalischen Starter enthält. Ein breiter Bereich von aliphatischen,
aromatischen und heterocyclischen Aldehyden wird als verwendbar mitgeteilt, insbesondere
para-substituierte Aldehyde, wie 4-Methyl-, 4-Ethyl- und 4-Isopropylbenzaldehyd,
wohingegen der Bereich von offenbarten Startern N-Hydroxysuccinimid, verschiedene
Peroxide und Übergangsmetallkoordinationskomplexe einschließt.
Obwohl dieses System jedoch molekularen Sauerstoff aus der Luft anwendet,
werden die Aldehydkomponente und die radikalischen Starter, wie Peroxide, während
des Bleichverfahrens verbraucht. Diese Komponenten müssen deshalb in der Zusammensetzung
in relativ hohen Mengen enthalten sein, um nicht vor der Beendigung des Bleichverfahrens
in dem Waschgang aufgebraucht zu werden. Darüber hinaus stellen die verbrauchten
Komponenten eine Ressourcenverschwendung dar, da sie nicht mehr an dem Bleichverfahren
teilhaben können.
Folglich wäre es erwünscht, ein auf atmosphärischem Sauerstoff oder
Luft basierendes Bleichmittelsystem bereitzustellen, das nicht primär Wasserstoffperoxid
oder ein Wasserstoffperoxyl erzeugendes System freisetzt und das nicht das Vorliegen
von organischen Komponenten, wie Aldehyden, die in dem Verfahren verbraucht werden,
erfordert. Jedoch wäre es erwünscht, ein bleichendes System bereitzustellen, das
in wässrigem System wirksam ist.
Kurzdarstellung der Erfindung
Wir haben nun überraschenderweise gefunden, dass Klassen von Komplexen,
des in WO-A-98/39098 und WO-A-98/39406 offenbarten Typs in einem wässrigen Medium
mit atmosphärischem Sauerstoff oder Luft auch in Abwesenheit eines herkömmlichen
Sauerstoff bleichenden Mittels zum Bleichen von Substraten verwendet werden können.
Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zum Unterziehen einer
Textilverschmutzung einer Bleichwirkung durch Bringen des Textils in Kontakt mit
einem wässrigen Medium, das eine organische Substanz enthält, die einen Komplex
mit einem Übergangsmetall bildet, bereit, wobei das wässrige Medium im Wesentlichen
kein Persauerstoffbleichmittel oder kein auf Peroxy basierendes oder Peroxyl erzeugendes
System enthält, wobei der Komplex das Bleichen des Textils durch atmosphärischen
Sauerstoff katalysiert,
wobei das wässrige Medium auf dem Textil oder das das Textil enthaltende wässrige
Medium bewegt wird und die organische Substanz ausgewählt ist aus der Gruppe von
starren makropolycyclischen Liganden der Formel:
worin m und n 0 oder ganze Zahlen von 1 bis 2 sind, p eine ganze Zahl von 1 bis
6 ist, vorzugsweise m und n beide 0 oder beide 1 (vorzugsweise beide 1) sind oder
m 0 ist und n mindestens 1 ist und p 1 ist;
und A eine Nicht-Wasserstoffeinheit ist, die vorzugsweise keinen aromatischen Anteil
aufweist; insbesondere jedes A unabhängig variieren kann und bevorzugt ausgewählt
ist aus Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Isobutyl, tert-Butyl, C5-C20-Alkyl
und eine, aber nicht beide, der Einheiten A Benzyl ist, und Kombinationen davon,
und
worin:
– jedes „n" eine ganze Zahl ist, unabhängig ausgewählt aus 1 und
2, zur Vervollständigung der Wertigkeit des Kohlenstoffatoms, an das die Einheiten
R kovalent gebunden sind;
– jedes „R" und „R1" unabhängig ausgewählt ist
aus H, Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Aryl, Alkylaryl und Heteroaryl oder R und/oder R1
zur Bildung eines aromatischen, heteroaromatischen, Cycloalkyl- oder Heterocycloalkylrings
kovalent gebunden sind, und worin vorzugsweise alle R H darstellen und R1
unabhängig aus linearem oder verzweigtem, substituiertem oder unsubstituiertem C1-C20-Alkyl,
Alkenyl oder Al-kinyl ausgewählt ist;
– jedes „a" eine unabhängig aus 2 oder 3 ausgewählte ganze Zahl
ist;
– alle Stickstoffatome in den makropolycyclischen Ringen mit dem Übergangsmetall
koordiniert sind.
Die vorliegende Erfindung stellt auch eine Ausführungsform bereit,
wobei dem Bewegen des wässrigen Systems auf dem Textil oder des das Textil enthaltenden
wässrigen Systems Unterziehen des Textils einem anschließenden Trocknungsvorgang
folgt, wobei die Temperatur des Trocknungsvorgangs zwischen 35°C und 80°C
liegt, sodass der Bleicheffekt im Vergleich zum Trocknen bei Umgebungstemperaturen
beschleunigt wird.
Vorteilhafterweise erlaubt das erfindungsgemäße Verfahren, dass die
Gesamtheit oder Mehrheit der bleichenden Spezies in dem Medium (auf einer Äquivalentgewichtsbasis)
von atmosphärischem Sauerstoff abgeleitet ist. Somit kann das Medium vollständig
oder im Wesentlichen ohne Persauerstoffbleichmittel oder Peroxy basierendes oder
erzeugendes Bleichmittelsystem hergestellt werden. Weiterhin ist die organische
Substanz ein Katalysator für das Bleichverfahren und wird als solches nicht verbraucht,
sondern kann weiterhin an dem Bleichverfahren teilnehmen. Das katalytisch aktivierte
Bleichsystem des erfindungsgemäßen Typs, das auf atmosphärischem Sauerstoff basiert,
ist deshalb sowohl kostenwirksam, als auch umweltfreundlich.
Darüber hinaus ist das bleichende System unter unvorteilhaften Waschbedingungen,
die niedere Temperaturen, kurze Kontaktzeiten und niedrigere Dosierungserfordernisse
einschließen, durchführbar.
Weiterhin ist das Verfahren in einem wässrigen Medium wirksam und
ist deshalb besonders anwendbar auf das Bleichen von zu waschenden Textilien. Obwohl
die Zusammensetzung und das erfindungsgemäße Verfahren zum Bleichen von beliebigem
geeignetem Substrat verwendet werden können, ist das bevorzugte Substrat ein zu
waschendes Textil.
Das Bleichverfahren kann durch einfaches Belassen des Substrats in
Kontakt mit dem Medium für einen ausreichenden Zeitraum ausgeführt werden. Vorzugsweise
wird jedoch das wässrige Medium auf dem Substrat oder das wässrige Medium, welches
das Substrat enthält, bewegt.
Die organische Substanz kann einen vorgebildeten Komplex eines Liganden
und eines Übergangsmetalls umfassen. Al-ternativ kann die organische Substanz einen
freien Liganden umfassen, der mit einem Übergangsmetall, das in dem Wasser immer
vorliegt oder das mit dem an dem Substrat vorliegenden Übergangsmetall komplexiert,
umfassen. Die organische Substanz kann in Form einer Zusammensetzung eines freien
Liganden oder eines Übergangsmetall substituierbaren Metallligandenkomplexes und
einer Quelle von Übergangsmetall, wobei der Komplex in-situ in dem Medium gebildet
wird, eingeschlossen sein.
Die organische Substanz bildet einen Komplex mit einem oder mehreren
Übergangsmetallen, im letzteren Fall beispielsweise als einen zweikernigen Komplex.
Geeignete Übergangsmetalle schließen beispielsweise ein: Mangan in Oxidationsstufen
II–V, Eisen I–IV, Kupfer I–III, Kobalt I–III, Nickel I–III,
Chrom II–VII, Silber I–II, Titan II–IV, Wolfram IV–VI, Palladium
II, Ruthenium II–V, Vanadium II–V und Molybdän II–VI.
In einer bevorzugten Ausführungsform bildet die organische Substanz
einen Komplex der allgemeinen Formel: [MaLkXn]Ym,
worin:
M ein Metall wiedergibt, ausgewählt aus: Mn(II)-(III)-(IV)-(V), Cu(I)-(II)-(III),
Fe(I)-(II)-(III)-(IV), Co(I)-(II)-(III), Ni(I)-(II)-(III), Cr(II)-(III)-(IV)-(V)-(VI)-(VII),
Ti(II)-(III)-(IV), V(II)-(III)-(IV)-(V), Mo(II)-(III)-(IV)-(V)-(VI), W(IV)-(V)-(VI),
Pd(II), Ru(II)-(III)-(IV)-(V) und Ag(I)-(II) und vorzugsweise ausgewählt aus Mn(II)-(III)-(IV)-(V),
Cu(I)-(II), Fe(II)-(III)-(IV) und Co(I)-(II)-(III);
L einen makropolycyclischen starren Liganden, wie hierin definiert, oder sein protoniertes
oder deprotoniertes Analoges wiedergibt;
X eine koordinierende Spezies wiedergibt, ausgewählt aus beliebigen ein-, zwei-,
dreifach geladenen Anionen und beliebigen neutralen Molekülen, die das Metall in
einer ein-, zwei- oder dreizähnigen Weise koordinieren können, vorzugsweise ausgewählt
aus O2–, RBO22–, RCOO–,
RCONR–, OH–, NO3–,
NO2–, NO, CO, S2–, RS–,
PO34–, STP-abgeleiteten Anionen, PO3OR3–,
H2O, CO32–, HCO3–,
ROH, NRR'R'', RCN, Cl–, Br–, OCN–,
SCN–, CN–, N3–, F–,
I–, RO–, ClO9–, SO42–,
HSO4–, SO32– und RSO3–
und bevorzugter ausgewählt aus O2–, RBO22–,
RCOO–, OH–' NO3–,
NO2–, NO, CO, CN–, S2–,
RS–, PO34–, H2O, CO32–,
HCO3– ROH, NRR'R'', Cl–, Br–,
OCN–, SCN–, RCN, N3–,
F–, I–, RO–, ClO4–,
SO42–, HSO4–, SO32–
und RSO3– (vorzugsweise CF3SO3–);
Y beliebiges nicht koordiniertes Gegenion wiedergibt, vorzugsweise ausgewählt aus
ClO4–, BR4–, [FeCl4]–,
PF6–, RCOO–, NO3–,
NO2–, RO–, N+RR'R''R''',
Cl–, Br–, F–, I–,
RSO3–, S2O62–,
OCN–, SCN–, Li+, Ba2+, Na+,
Mq2+, K+, Ca2+, Cs+, PR4+,
RBO22–, SO42–, HSO4–,
SO32–, SbCl6–, CuCl42–,
CN, PO43–, HPO42–, H2PO4–,
STP-abgeleiteten Anionen, CO32–, HCO3–
und BF4–, und bevorzugter ausgewählt aus ClO4–,
BR4–, [FeCl4]–, PF6–,
RCOO–, NO3–, NO2–,
RO–, N+RR'R''R''', Cl–, Br–,
F–, I–, RSO3– (vorzugsweise
CF3SO3–), S2O62–,
OCN–, SCN–, Li+, Ba2+, Na+,
Mg2+, K+, Ca2+, PR4+, SO42–,
HSO4–, SO32– und BF4–;
R, R', R'', R''' unabhängig eine Gruppe wiedergeben, ausgewählt aus Wasserstoff,
Hydroxyl, -OR (worin R = Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Heterocycloalkyl, Aryl, Heteroaryl
oder von Carbonyl abgeleitete Gruppe), -OAr, Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Heterocycloalkyl,
Aryl, Heteroaryl und von Carbonyl abgeleitete Gruppen, wobei jedes von R, Ar, Alkyl,
Alkenyl, Cycloalkyl, Heterocycloalkyl, Aryl, Heteroaryl und von Carbonyl abgeleitete
Gruppen gegebenenfalls mit einer oder mehreren funktionellen Gruppen E substituiert
sind oder R6 zusammen mit R7 und unabhängig R8 zusammen mit R9 Sauerstoff wiedergeben,
worin E ausgewählt ist aus funktionellen Gruppen, die Sauerstoff,
Schwefel, Phosphor, Stickstoff, Selen, Halogene enthalten und beliebige Elektronen
schiebende und/oder ziehende Gruppen, und vorzugsweise geben R, R', R'', R''' Wasserstoff,
gegebenenfalls substituiertes Alkyl oder gegebenenfalls substituiertes Aryl, bevorzugter
Wasserstoff oder gegebenenfalls substituiertes Phenyl, Naphthyl oder C1_4-Alkyl
wieder;
a eine ganze Zahl von 1 bis 10, vorzugsweise 1 bis 4, wiedergibt;
k eine ganze Zahl von 1 bis 10 wiedergibt;
n Null oder eine ganze Zahl von 1 bis 10, vorzugsweise 1 bis 4, wiedergibt;
m Null oder eine ganz Zahl von 1 bis 20, vorzugsweise 1 bis 8, wiedergibt.
Beschreibung der Erfindung im Einzelnen
Die Mengen des wesentlichen Übergangsmetallkatalysators und wesentlicher
Hilfsmaterialien können in Abhängigkeit von der genauen Anwendung breit variieren.
Beispielsweise können die Katalysatorsysteme hierin als ein Konzentrat bereitgestellt
werden, wobei in dem Fall der Katalysator in einem hohen Anteil, beispielsweise
0,01% bis 80% oder mehr, der Zusammensetzung vorliegen kann. Die Erfindung umfasst
auch katalytische Systeme in ihren Gebrauchsmengen; solche Systeme schließen jene
ein, worin der Katalysator verdünnt ist, beispielsweise auf ppb-Anteile. Zusammensetzungen
mit dazwischen liegenden Mengen, beispielsweise jene, die etwa 0,01 ppm bis etwa
500 ppm, bevorzugter etwa 0,05 ppm bis etwa 50 ppm, vor allem etwa 0,1 ppm bis etwa
10 ppm des Übergangsmetallkatalysators und als Rest auf 100, vorzugsweise mindestens
etwa 0,1%, typischerweise etwa 99% oder mehr, umfassen, sind Festform- oder Flüssigform-Hilfsmaterialien
(beispielsweise Füllstoffe, Lösungsmittel und Hilfsmittel, die insbesondere zur
teilchenförmigen Verwendung angepasst sind (beispielsweise Papierherstellungshilfsstoffe,
Waschmittelhilfsstoffe oder dergleichen).
Die vorliegende Erfindung verwendet auch Komplexe, die durch Übergangsmetalle
gebildet werden, ausgewählt aus: Mn(II), Mn(III), Mn(IV), Mn(V), Fe(II), Fe(III),
Fe(IV), CO(I), Co(II), Co(III), Ni(I), Ni(II), Ni(III), Cu(I), Cu(II), Cu(III),
Cr(II), Cr(III), Cr(IV), Cr(V), Cr(VI), V(III), V(IV), V(V), Mo(IV), Mo(V), Mo(VI),
W(IV), W(V), W(VI), Pd(II), Ru(II), Ru(III) und Ru(IV), vorzugsweise Mn(II), Mn(III),
Mn(IV), Fe(II), Fe(III), Fe(IV), Cu(I), Cu(II), Cu(III), Co(II), Co(III), vorzugsweise
Mn(II), Mn(III), Fe(II), Fe(III), Cu(I), Cu(II), Co(II), Co(III) und den vernetzten
Tetraazamacrocyclus- und vernetzten Pentaazamakrocyclusliganden; wobei diese Komplexe
jene einschließen, worin die vernetzte Einheit eine C2-C4-Alkyleinheit
darstellt und worin es ein Molverhältnis von Makrocyclus zu Metall von 1 : 1 gibt
und darüber hinaus sind diese besonders bevorzugt monometallische einkernige Komplexe,
obwohl im Allgemeinen dimetallische oder multimetallische Komplexe nicht ausgeschlossen
sind.
Eine bevorzugte Untergruppe von Übergangsmetallkomplexen schließt
die Mn(II), Fe(II) und Cu(II)-Komplexe des Liganden 1.2 ein:
worin m und n ganze Zahlen von 0 bis 2 sind, p eine ganze Zahl von 1 bis 6 ist,
vorzugsweise m und n beide 0 oder beide 1 (vorzugsweise beide 1) sind oder m 0 ist
und n mindestens 1 ist und p 1 ist;
und A eine Nicht-Wasserstoffeinheit ist, die vorzugsweise keinen aromatischen Anteil
aufweist; insbesondere jedes A unabhängig variieren kann und bevorzugt ausgewählt
ist aus Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Isobutyl, tert-Butyl, C5-C20-Alkyl
und eine, aber nicht beide, der Einheiten A Benzyl ist, und Kombinationen davon.
In einem solchen Komplex ist ein A Methyl und ein A ist Benzyl.
Bevorzugte Liganden haben die Formel:
worin „R1" unabhängig ausgewählt ist aus H und linearem oder verzweigtem,
substituiertem oder unsubstituiertem C1-C20-Alkyl,
Alkenyl oder Alkinyl und alle Stickstoffatome in den makropolycyclischen Ringen
mit dem Übergangsmetall koordiniert sind.
Andere bevorzugte Liganden haben die Formel:
worin „R1" unabhängig ausgewählt ist aus H und linearem oder verzweigtem,
substituiertem oder unsubstituiertem C1-C20-Alkyl, Alkylaryl,
Alkenyl oder Alkinyl und alle Stickstoffatome in den makropolycyclischen Ringen
mit dem Übergangsmetall koordiniert sind.
Alle Teile, Prozentangaben und Verhältnisse, die hierin verwendet
werden, werden als Gewichtsprozent ausgedrückt, sofern nicht anders ausgewiesen.
Die erfindungsgemäßen katalytischen Systeme umfassen einen besonders
ausgewählten Übergangsmetalloxidationskatalysator, der einen Komplex eines Übergangsmetalls
und einen makropolycyclischen starren Liganden darstellt, vorzugsweise einen, der
vernetzt ist. Die katalytischen Systeme enthalten keine beliebigen zugegebenen Oxidationsmittel,
wie Wasserstoffperoxidquellen, Peroxysäuren, Peroxysäurevorstufen, Monoperoxysulfat
(beispielsweise OxoneTM, hergestellt von Du-Pont), Chlor, ClO2
oder Hypochlorid. Deshalb fehlen dem hierin beschriebenen wässrigen Medium der katalytischen
Systeme im Wesentlichen herkömmliche Oxidationsmittel.
Um die Vorteile der Erfindung zu sichern, wird ein Substratmaterial,
wie eine zu oxidierende chemische Verbindung, oder ein kommerzielles Gemisch von
Materialien, wie Papierzellstoff, oder ein verschmutztes Material, wie ein Textil,
das ein oder mehrere zu oxidierende Materialien oder Schmutz enthält, zu dem katalytischen
System unter den stark oxidierenden Bedingungen, die nachstehend weiter beschrieben
werden, gegeben.
Die erfindungsgemäßen katalytischen Systeme haben auch Verwendbarkeit
auf dem Gebiet des Oxidierens (vorzugsweise einschließlich Bleichen) von Holzzellstoff
zur Verwendung in beispielsweise Papierherstellungsverfahren. Andere Anwendbarkeiten
schließen oxidative Zerstörung von Abfallmaterialien oder Abwässern ein.
Wirksame Mengen von Katalysatormaterialien
Der hierin verwendete Begriff „katalytisch wirksame Menge"
bezieht sich auf eine Menge von dem Übergangsmetalloxidationskatalysator, der in
dem katalytischen System der vorliegenden Erfindung oder während der Verwendung
gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren vorliegt, die ausreichend ist, um unter irgendwelchen
vergleichbaren oder Anwendungsbedingungen angewendet, mindestens eine teilweise
Oxidation des zu oxidierenden Materials durch die katalytischen Systeme oder Verfahren
zu ergeben. Beispielsweise ist in den Synthesen von Epoxiden von Alkenen die katalytische
Menge die Menge, die ausreichend ist, um die gewünschte Epoxidierungsreaktion zu
katalysieren. Wie angemerkt, umfasst die Erfindung katalytische Systeme, sowohl
in ihren Anwendungsmengen, als auch den Mengen, die kommerziell zum Verkaufen als
„Konzentrate" bereitgestellt werden können; somit schließen „katalytische
Systeme" hierin sowohl jene ein, worin der Katalysator sehr verdünnt und gebrauchsfertig
ist, beispielsweise in ppb-Anteilen und Zusammensetzungen mit eher höheren Konzentrationen
von Katalysator und Hilfsmaterialien. Zusammensetzungen mit dazwischen liegenden
Produktmengen, wie in der Kurzdarstellung angeführt, können jene einschließen, die
etwa 0,01 ppm bis etwa 500 ppm, bevorzugter etwa 0, 05 ppm bis etwa 50 ppm, noch
bevorzugter etwa 0,1 ppm bis etwa 10 ppm Übergangsmetallkatalysator und als Rest
auf 100, typischerweise etwa 99% oder mehr, die in Festform- oder Flüssigformhilfsmaterialien
vorliegen (beispielsweise Füllstoffe, Lösungsmittel und Hilfsmittel, insbesondere
angepasst zu einer besonderen Verwendung, wie Papierherstellungshilfsstoffe, Waschmittelhilfsstoffe
oder dergleichen) enthalten. Bezüglich der Mengen von Materialien umfasst die Erfindung
eine große Anzahl von neuen Übergangsmetallkatalysatoren an sich, insbesondere einschließlich
ihrer im Wesentlichen reinen (100 aktiven) Formen. Andere Mengen beispielsweise
von Oxidationsmittelmaterialien und anderen Hilfsmitteln für spezialisierte Verwendungen
werden nachstehend genauer erläutert.
Übergangsmetalloxidationskatalysatoren:
Die katalytischen Systeme der vorliegenden Erfindung umfassen einen
Übergangsmetalloxidationskatalysator. Im All-gemeinen enthält der
Katalysator ein mindestens teilweise kovalent gebundenes Übergangsmetall und gebunden
daran mindestens einen besonders definierten makropolycyclischen starren Liganden,
vorzugsweise einen mit vier oder mehr Donor-Atomen und welcher vernetzt ist oder
anders befestigt ist, sodass der primäre Makrocyclusring in einer gefalteten Konformation
über das Metall komplexiert. Katalysatoren hierin sind somit weder von dem herkömmlicheren
makrocyclischen Typ: beispielsweise Porphyrinkomplexe, worin das Metall leicht quadratisch
planare Konfiguration annehmen kann; noch sind sie Komplexe, worin das Metall vollständig
in einem Liganden eingeschlossen ist. Die gegenwärtig verwendbaren Katalysatoren
geben eher eine Auswahl von allen den vielen Komplexen, die bislang größtenteils
unbekannt waren, wieder, welche einen Zwischenzustand aufweisen, bei dem das Metall
in einer „Spalte" gebunden ist. Weiterhin können in dem Katalysator einer
oder mehrere zusätzliche Liganden von im Allgemeinen herkömmlichen Typ, wie Chlorid,
kovalent an das Metall gebunden; und falls benötigt ein oder mehrere Gegenionen,
am üblichsten Anionen, wie Chlorid, Hexafluorophosphat, Perchlorat oder dergleichen;
und zusätzliche Moleküle, falls benötigt, zur vollständigen Kristallbildung, wie
Kristallisationswasser, vorliegen. Nur der Übergangsmetall- und makropolycyclische
starre Ligand sind im Allgemeinen wesentlich.
Bevorzugte als Übergangsmetalloxidationskatalysatoren verwendbare
Komplexe schließen im Allgemeinen weitere, nicht nur monometallische, einkernige
Arten, wie jene, hierin vorstehend erläutert, ein, sondern auch bimetallische, trimetallische
oder Clusterarten, insbesondere, wenn die polymetallischen Arten chemisch in Anwesenheit
des Mediums (Wasser, Hydroxylanionen, Tenside und so weiter) überführt werden, unter
Bildung einer einkernigen monometallischen aktiven Spezies. Monometallische einkernige
Komplexe sind bevorzugt. Wie hierin definiert, enthält ein monometallischer Übergangsmetalloxidationskatalysator
nur ein Übergangsmetallatom pro Mol Komplex. Ein monometallischer einkerniger Komplex
ist jener, worin beliebige Donor-Atome des wesentlichen makrocyclischen Liganden
an das gleiche Übergangsmetallatom gebunden sind, das heißt, der wesentliche Ligand
„überbrückt" nicht zwei oder mehr Übergangsmetallatome des Katalysators.
Weder der makropolycyclische Ligand kann unbestimmt für die vorliegenden verwendbaren
Zwecke variieren, noch kann es das Metall. Ein wichtiger Teil der Erfindung besteht
darin, ein Zusammenspiel zwischen Ligandenauswahl und Metallauswahl zu erreichen,
was ausgezeichneter Oxidationskatalyse führt. Im Allgemeinen umfassen die Übergangsmetalloxidationskatalysatoren
hierin ein Übergangsmetall, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Mn(II), Mn(III),
Mn(IV), Mn(V), Fe(II), Fe(III), Fe(IV), Co(I), Co(II), Co(III), Ni(I), Ni(II), Ni(III),
Cu(I), Cu(II), Cu(III), Cr(II), Cr(III), Cr(IV), Cr(V), Cr(VI), V(III), V(IV), V(V),
Mo(IV), Mo(V), Mo(VI), W(IV), W(V), W(VI), Pd(II), Ru(II), Ru(III) und Ru(IV). Bevorzugte
Übergangsmetalle in dem vorliegenden Übergangsmetalloxidationskatalysator schließen
Mangan, Eisen, Kupfer und Kobalt ein. Bevorzugte Oxidationsstufen schließen die
Oxidationsstufen (II) und (III) ein. Mangan(II) in sowohl der Niederspinkonfiguration,
als auch Hochspinkomplexe sind eingeschlossen. Es ist anzumerken, dass Komplexe,
wie Niederspin-Mn(II)-Komplexe in der Gesamtheit der Koordinationschemie eher selten
vorliegen. Die Bezeichnung (II) oder (III) bedeutet ein koordiniertes Übergangsmetall
mit dem erforderlichen Oxidationszustand; das koordinierte Metallatom ist kein freies
Ion oder eines mit nur Wasser als einem Liganden.
Liganden
Im Allgemeinen ist, wie hierin verwendet, ein „Ligand" jede
Einheit, die direkt kovalent an ein Metallion binden kann. Liganden können geladen
oder neutral sein und können einen breiten Bereich aufweisen, einschließlich einfacher
einwertiger Donoren, wie Chlorid, oder einfacher Amine, die eine einfache koordinative
Bindung und einen einfachen Bindungspunkt an einem Metall bilden; bis Sauerstoff
oder Ethylen, die einen dreigliedrigen Ring mit einem Metall bilden können, und
somit als zwei potenzielle Bindungspunkte bezeichnet werden können, bis zu größeren
Einheiten, wie Ethylendiamin oder Azamakrocyclen, welche sich bis zu der maximalen
Anzahl von Einfachbindungen an ein oder mehrere Metalle, die durch die verfügbaren
Stellen an dem Metall erlaubt sind und der Anzahl von einsamen Paaren oder alternierenden
Bindungsstellen des freien Liganden bilden. Zahlreiche Liganden können Bindungen
bilden, die anders als einfache Donorbindungen sind und können Mehrfach-Bindungspunkte
aufweisen.
Wahlweise Liganden
Es wird für die Übergangsmetalloxidationskatalysatoren, die in den
katalytischen Systemen der vorliegenden Erfindung verwendbar sind, erkannt, dass,
falls erforderlich, gegebenenfalls auch zusätzliche nicht-makropolycyclische Liganden
an das Metall koordiniert sein können um die Koordinationszahl der Metallkomplexe
zu komplettieren. Solche Liganden können eine Vielzahl von Atomen aufweisen, die
Elektronen an den Katalysatorkomplex abgeben können, jedoch haben bevorzugte wahlweise
Liganden eine Zähnigkeit von 1 bis 3, vorzugsweise 1. Beispiele für solche Liganden
sind H2O, ROH, NR3, RCN, OH–, OOH–,
RS–, RO–, RCOO–, OCN–,
SCN–, N3–, CN–, F–,
CI–, Br–, I–, O2–,
NO3–, NO2–, SO42–,
SO32–, PO43–, organische
Phosphate, organische Phosphonate, organische Sulfate, organische Sulfonate und
aromatische N-Donoren, wie Pyridine, Pyrazine, Pyrazole, Imidazole,
Benzimidazole, Pyrimidin, Triazole und Thiazole, wobei R H, gegebenenfalls substituiert
gegen Alkyl, gegebenenfalls substituiert gegen Aryl, ist. Bevorzugte Übertragungsmetalloxidationskatalysatoren
umfassen einen oder zwei nicht-makropolycyclische Liganden.
Der Begriff „nicht-makropolycyclische Liganden" wird hierin
verwendet, um Liganden, wie jene, die unmittelbar vorstehend erläutert wurden, zu
bezeichnen, welche im Allgemeinen zum Bilden des Metallkatalysators nicht wesentlich
sind und keine vernetzten Makropolycyclen darstellen. „nicht wesentlich"
mit Bezug auf solche nicht-makropolycyclischen Liganden bedeutet, dass in der Erfindung,
wie breit definiert, sie durch eine Vielzahl von üblichen alternierenden Liganden
substituiert sein können. In sehr bevorzugten Ausführungsformen, worin Metall makropolycylische
und nicht-makropolycyclische Liganden in einem Übergangsmetalloxidationskatalysator
fein abgestimmt sind, kann es natürlich wesentliche Unterschiede in der Leistung
geben, wenn der/die ausgewiesene(n) nicht-makropolycyclische(n) Ligand(en) durch
weitere, insbesondere nicht erläuterte alternative Liganden, ersetzt sind.
Der Begriff „Metallkatalysator" oder „Übergangsmetalloxidationskatalysator"
wird hierin verwendet, um die wesentliche Katalysatorverbindung der Erfindung zu
bezeichnen und wird üblicherweise mit dem „Metall"-Qualifizierungsmittel
verwendet, sofern dies nicht absolut klar aus dem Zusammenhang hervorgeht. Anzumerken
ist, dass es anschließend eine Offenbarung gibt, die speziell wahlweise Katalysatormaterialien
betrifft. Darin kann der Begriff „Bleichmittelkatalysator" uneingeschränkt
verwendet werden, um wahlweise organische (metallfreie) Katalysatormaterialien oder
wahlweise Metall enthaltende Katalysatoren zu bezeichnen, denen der wesentliche
Katalysator fehlt: solche wahlweisen Materialien schließen beispielsweise bekannte
Metallporphyrine oder Metall enthaltende Fotobleichmittel ein. Andere wahlweise
katalytische Materialien hierin schließen Enzyme ein.
Die Erfindung schließt weiterhin die Verfahren und Zusammensetzungen
ein, die die Übergangsmetallkomplexe, vorzugsweise die Mn-, Fe-, Cu- und Co-Komplexe
oder bevorzugte vernetzte makropolycyclische Liganden mit der Formel:
einschließen, worin „R1" unabhängig ausgewählt ist aus H und linearem
oder verzweigtem, substituiertem oder unsubstituiertem C1-C20-Alkyl,
Alkylaryl, Alkenyl oder Alkinyl, bevorzugter ist RI Alkyl oder Alkylaryl und vorzugsweise
sind alle Stickstoffatome in den makropolycyclischen Ringen mit dem Übergangsmetall
koordiniert.
In typischen Waschzusammensetzungen ist der Anteil der organischen
Substanz derart, dass in dem gebrauchsfertigen Anteil 1 &mgr;M bis 50 mM vorliegt,
wobei bevorzugte Gebrauchsanteilen für Hauswaschvorgänge in den Bereich von 10 bis
100 &mgr;M fallen. Höhere Anteile können erwünscht sein und in industriellen Bleichverfahren,
wie Textil- und Papierzellstoffbleichen, angewendet werden.
Vorzugsweise hat das wässrige Medium einen pH-Wert im Bereich von
pH 6 bis 13, bevorzugter 6 bis 11, noch bevorzugter pH 8 bis 11, und besonders bevorzugt
pH 8 bis 10, insbesondere pH 9 bis 10.
Die erfindungsgemäße Bleichzusammensetzung findet insbesondere Verwendung
in Waschmittelformulierungen, ganz besonders zum Wäschereinigen. Gemäß einer weiteren
bevorzugten Ausführungsform stellt die vorliegende Erfindung eine Waschmittelbleichzusammensetzung
bereit, die eine Bleichmittelzusammensetzung, wie vorstehend definiert und zusätzlich
ein oberflächenaktives Material, gegebenenfalls zusammen mit einem Waschmittelbuilder,
bereitstellt.
Die erfindungsgemäße Bleichmittelzusammensetzung kann beispielsweise
ein oberflächenaktives Material in einer Menge von 10 bis 50 Gewichtsprozent enthalten.
Das oberflächenaktive Material kann natürlich abgeleitet sein, wie eine Seife oder
ein synthetisches Material, ausgewählt aus anionischen, nichtionischen, amphoteren,
zwitterionischen, kationischen Aktivstoffen und Gemischen davon. Viele geeignete
Aktivstoffe sind kommerziell erhältlich und werden ausführlich in der Literatur,
beispielsweise in „Surface Active Agents and Detergents", Bände I und II
von Schwartz, Perry und Berch, beschrieben.
Typische synthetische anionische Waschmittelaktivstoffe sind gewöhnlich
in Wasser lösliche Alkalimetallsalze von organischen Sulfaten und Sulfonaten mit
Alkylgruppen, die etwa 8 bis etwa 22 Kohlenstoffatome enthalten, wobei der Begriff
„Alkyl" verwendet wird, um den Alkylteil von höheren Arylgruppen einzuschließen.
Beispiele für geeignete synthetische anionische Waschmittelverbindungen sind Natrium-
und Ammoniumalkylsulfate, insbesondere jene, die durch Sulfatieren höherer (C8-C18)
Alkohole, hergestellt beispielsweise aus Talg- oder Kokosnussöl, erhalten werden;
Natrium- und Ammoniumalkyl(C9-C20)benzolsulfonate, insbesondere
Natrium lineare sekundäre Alkyl(C10-C15)benzolsulfonate; Natriumalkylglycerylethersulfate,
insbesondere jene Ether der höheren Alkohole, die von Talg oder
Kokosnussöl abgeleitet sind, Fettsäuremonoglyceridsulfate und -sulfonate; Natrium-
und Ammoniumsalze von Schwefelsäureestern von höheren (C9-C18)Fettalkoholalkylenoxid-,
insbesondere Ethylenoxid, -Reaktionsprodukten; die Reaktionsprodukte von Fettsäuren,
wie Kokosnussfettsäuren, verestert mit Isethionsäure und neutralisiert mit Natriumhydroxid;
Natrium- und Ammoniumsalze von Fettsäureamiden von Methyltaurin; Alkanmonosulfonaten,
wie jene, abgeleitet von der Reaktion von &agr;-Olefinen (C8-C20)
mit Natriumbisulfit und jene, abgeleitet vom Umsetzen von Paraffinen mit SO2
und Cl2 und dann Hydrolysieren mit einer Base unter Herstellung eines
statistischen Sulfonats; Natrium- und Ammonium(C7-C22)dialkylsulfosuccinate;
und Olefinsulfonate, wobei der Begriff verwendet wird, um Material zu beschreiben,
das durch Umsetzen von Olefinen, insbesondere (C10-C20)-&agr;-Olefinen,
mit SO3 und dann Neutralisieren und Hydrolysieren des Reaktionsprodukts
hergestellt werden. Die bevorzugten anionischen Waschmittelverbindungen sind Natrium(C10-C15)alkylbenzolsulfonate
und Natrium(C16-C18)alkylethersulfate.
Beispiele für geeignete nichtionische oberflächenaktive Verbindungen,
die vorzugsweise zusammen mit den anionischen oberflächenaktiven Verbindungen verwendet
werden können, schließen insbesondere die Reaktionsprodukte von Alkylenoxiden, gewöhnlich
Ethylenoxid, mit Alkyl(C6-C22)pheno-len, im Allgemeinen 5–25
EO, das heißt 5–25 Einheiten Ethylenoxid pro Molekül; und die Kondensationsprodukte
von ali-phatischen (C8-C18) primären oder sekundären linearen
oder verzweigten Alkoholen mit Ethylenoxid, im Allgemeinen 2 bis 30 EO, ein. Andere
sogenannte nichtionische oberflächenaktive Mittel schließen Alkylpolyglycoside,
Zuckerester, langkettige tertiäre Aminoxide, langkettige tertiäre Phosphinoxide
und Dialkylsulfoxide ein.
Amphotere oder zwitterionische oberflächenaktive Verbindungen können
auch in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen verwendet werden, jedoch ist dies
normalerweise aufgrund ihrer relativ hohen Kosten nicht erwünscht. Wenn beliebige
amphotere oder zwitterionische Waschmittelverbindungen verwendet werden, erfolgt
dies im Allgemeinen in kleinen Mengen in Zusammensetzungen, die auf den viel üblicher
verwendeten synthetischen anionischen und nichtionischen Aktivstoffen basieren.
Die erfindungsgemäße Waschmittelbleichmittelzusammensetzung wird vorzugsweise
1 bis 15 Gewichtsprozent anionisches Tensid und 10 bis 40 Gewichtsprozent nichtionisches
Tensid umfassen. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das waschaktive
System frei von C16-C12-Fettsäureseifen.
Die erfindungsgemäße Bleichmittelzusammensetzung kann auch einen Waschmittelbuilder,
beispielsweise in einer Menge von etwa 5 bis 80 Gewichtsprozent, vorzugsweise etwa
10 bis 60 Gewichtsprozent, enthalten.
Buildermaterialien können ausgewählt sein aus 1) Calciummaskierungsmaterialien,
2) ausfällenden Materialien, 3) Calciumionenaustauschmaterialien und 4) Gemischen
davon.
Beispiele für Calciummaskierungs-Buildermaterialien schließen Alkalimetallpolyphosphate,
wie Natriumtripolyphosphat; Nitrilotriessigsäure und ihre in Wasser lösliche Salze;
die Alkalimetallsalze von Carboxymethyloxybernsteinsäure, Ethylendiamintetraessigsäure,
Oxydibernsteinsäure, Mellitsäure, Benzolpolycarbonsäuren, Zitronensäure; und Polyacetalcarboxylate,
wie in US-A-4 144 226 und US-A-4 146 495 offenbart, ein.
Beispiele für ausfällende Buildermaterialien schließen Natriumorthophosphat
und Natriumcarbonat ein.
Beispiele für Calciumionenaustauschbuildermaterialien schließen die
verschiedenen Arten von in Wasser unlöslichen kristallinen oder amorphen Aluminosilicaten
ein, wovon Zeo-lithe die am besten bekannten Vertreter sind, beispielsweise Zeolith
A, Zeolith B (auch bekannt als Zeolith P), Zeolith C, Zeolith X, Zeolith Y und auch
der wie in EP-A-0 384 070 beschriebene Zeolith-P-Typ.
Insbesondere können die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen beliebiges
von einem der organischen und anorganischen Buildermaterialien enthalten, obwohl
aus Umweltgründen Phosphatbuilder vorzugsweise weggelassen werden oder nur in sehr
kleinen Mengen angewendet werden. Typische in der vorliegenden Erfindung anwendbare
Builder sind beispielsweise Natriumcarbonat, Calcit/Carbonat, das Natriumsalz von
Nitrilotriessigsäure, Natriumcitrat, Carboxymethyloxymalonat, Carboxymethyloxysuccinat
und in Wasser unlösliche kristalline oder amorphe Aluminosilicatbuildermaterialien,
wobei jedes davon als der Hauptbuilder entweder einzeln oder in Anmischung mit geringen
Mengen anderer Builder oder Polymeren als Cobuilder verwendet werden kann.
Es ist bevorzugt, dass die Zusammensetzung nicht mehr als 5 Gewichtsprozent
eines Carbonatbuilders, ausgedrückt als Natriumcarbonat, bevorzugter nicht mehr
als 2,5 Gewichtsprozent bis im Wesentlichen nichts enthält, wenn der Zusammensetzungs-pH-Wert
in dem niederalkalischen Bereich von bis zu 10 liegt.
Neben den bereits erwähnten Komponenten kann die erfindungsgemäße
Bleichmittelzusammensetzung beliebige der herkömmlichen Zusätze in Mengen enthalten,
in denen solche Materialien normalerweise in Textilwaschmittelzusammensetzungen
verwendet werden. Beispiele für diese Zusätze schließen Puffer, wie Carbonate, Schaumverstärker,
wie Alkanolamide, insbesondere die Monoethanolamide, die von Palmkernfettsäuren
und Kokosnussfettsäuren abgeleitet sind; Schaumabsenkungsmittel, wie Alkylphosphate
und Silicone; Antiwiederablagerungsmittel, wie Natriumcarboxymethylcellulose und
Alkyl oder substituierte Alkylcelluloseether; Stabilisatoren, wie Phosphonsäurederivate
(das heißt Dequest® Arten); Textil weichmachende Mittel; anorganische
Salze und alkalische Puffermittel, wie Natriumsulfat und Natriumsilicat; und gewöhnlich
in sehr kleinen Mengen Fluoreszenzmittel, Parfums; Enzyme, wie Proteasen, Cellulasen,
Lipasen, Amylasen und Oxidasen; Germizide und Färbemittel ein.
Übergangsmetallmaskierungsmittel, wie EDTA und Phosphonsäurederivate,
wie EDTMP (Ethylendiamintetra(methylenphosphonat)) können auch zusätzlich zu der
ausgewiesenen organischen Substanz enthalten sein, beispielsweise, um die Stabilität
der empfindlichen Bestandteile, wie Enzyme, Fluoreszenzmittel und Parfums zu verbessern,
jedoch vorausgesetzt, dass die Zusammensetzung bleichwirksam verbleibt. Jedoch ist
die erfindungsgemäße Zusammensetzung, die die organische Substanz enthält, vorzugsweise
wesentlich und bevorzugter vollständig ohne Übergangsmetallmaskierungsmittel (die
von der organischen Substanz verschieden sind).
Obwohl die vorliegende Erfindung auf dem katalytischen Bleichen eines
Substrats durch atmosphärischen Sauerstoff oder Luft basiert, können natürlich kleine
Mengen Wasserstoffperoxid oder auf Peroxy basierende oder erzeugende Systeme, falls
erwünscht, in der Zusammensetzung enthalten sein. Deshalb ist mit „im Wesentlichen
ohne Persauerstoffbleichmittel oder auf Peroxy basierenden oder erzeugenden Bleichsystemen"
gemeint, dass die Zusammensetzung 0– 50%, vorzugsweise 0–10%, bevorzugter
0–5% und optimal 0–2% auf das Molgewicht auf einer Sauerstoffbasis von
Persauerstoffbleichmittel oder auf Peroxy basierenden oder erzeugenden Bleichmittelsystemen
enthält. Vorzugsweise wird die Zusammensetzung jedoch überhaupt keine Persauerstoffbleichmittel
oder auf Peroxy basierende oder erzeugende Bleichmittelsysteme aufweisen.
Somit werden mindestens 10%, vorzugsweise mindestens 50% und optimal
mindestens 90% von beliebigem Bleichem des Substrats durch Sauerstoff, der aus der
Luft stammt, bewirkt.
Die Erfindung wird nun weiterhin mit Hilfe der nachstehenden, nicht
begrenzenden Beispiele erläutert:
Beispiele
Verbindung 1: [Mn(Bcyclam)Cl2] wurde gemäß dem Stand der
Technik (WO 98/39098) synthetisiert.
Beispiel 1
Fleck: Tomatenölfleck. Gewaschen für 30 Minuten bei 30°C, gespült,
getrocknet und sofort gemessen („t = 0") und nach 1 Tag Lagerung („t
= 1"). In allen Fällen werden 10 &mgr;M Metallkomplex zu der Waschlauge (ausgenommen
für die Blindprobe) zugegeben. Die Waschlauge enthält entweder nur Puffer (10 mM
Borat pH 8 oder 10 mM Carbonat pH 10) oder die gleichen Puffer mit 0,6 g/l NaLAS
(Albright & Wilson). Bleichwerte, ausgedrückt in &Dgr;E (ein höherer Wert bedeutet
ein saubereres Tuch), werden nachstehend in Tabelle 1 gezeigt.
Tabelle 1
Die in Tabelle 1 wiedergegebenen Ergebnisse zeigen, dass diese Verbindung
Tomatenflecke bei einem breiten Bedingungsbereich (pH 5–10 ohne und mit LAS)
bleicht. Weiterhin zeigen die Ergebnisse, dass nach Lagerung die Tücher bei Lagerung
für einen Tag sehr sauber werden.
Beispiel 2
Fleck: Tomatenölfleck. Gewaschen für 30 Minuten bei 30°C, gespült,
getrocknet und sofort („t = 0") und nach 1 Tag Lagerung („t = 1")
gemessen. In allen Fällen werden 10 &mgr;M Metallkomplex zu der Waschlauge (ausgenommen
für die Blindprobe) gegeben. Die Waschlauge enthält Puffer (10 mM Borat pH 8 oder
10 mM Carbonat pH 10) mit 0,3 g/l Synperonic A7 (Surphos Chemicals, BV) und 0,3
g/l Synperonic A3 (Ellis und Everard PLC). Bleichwerte, ausgedrückt
in &Dgr;E, werden nachstehend in Tabelle 2 gezeigt.
Tabelle 2
Die in Tabelle 2 wiedergegebenen Ergebnisse zeigen, dass diese Verbindung
Tomatenflecke durch Luft auch in Gegenwart von EO3/EO7-nichtionischen Tensiden bleicht.
Beispiel 3
Fleck: Tomatenölfleck. Gewaschen für 30 Minuten bei 30°C, gespült,
getrocknet und sofort („t = 0") und nach 1 Tag Lagerung („t = 1")
gemessen. In allen Fällen werden 10 &mgr;M Metallkomplex zu der Waschlauge (ausgenommen
für die Blindprobe) gegeben. Die Waschlauge enthält Puffer (10 mM Borat pH 8 oder
10 mM Carbonat pH 10) mit 0,6 g/l NaLAS, 0,6 mM SSTP und 0,7 mM CaCl2.
Bleichwerte, ausgedrückt in &Dgr;E, werden nachstehend in Tabelle 3 gezeigt.
Tabelle 3
Die in Tabelle 3 wiedergegebenen Ergebnisse zeigen, dass diese Verbindung
Tomatenflecken durch Luft auch in Gegenwart von LAS/STP mit CaCl2 bleicht.
Die in Tabelle 1 bis 3 wiedergegeben Ergebnisse zeigen, dass Verbindung
1 Tomatenflecke durch Luft unter einer Vielzahl von Bedingungen bleicht, die die
Leistung eines breiten Bereichs von Waschpulvern nachahmen (LAS/SSTP und LAS/auf
nicht ionischen Tensiden basierende Waschmittel).
Anspruch[de]
Verfahren zum Unterziehen einer Textilverschmutzung einer Bleichwirkung
durch Bringen des Textils in Kontakt mit einem wässrigen Medium, das eine organische
Substanz enthält, die einen Komplex mit einem Übergangsmetall bildet, wobei das
wässrige Medium im Wesentlichen kein Persauerstoffbleichmittel oder kein auf Peroxy
basierendes oder Peroxyl erzeugendes System enthält, wobei der Komplex das Bleichen
des Textils durch atmosphärischen Sauerstoff katalysiert,
wobei das wässrige Medium auf dem Textil oder das das Textil enthaltende wässrige
Medium bewegt wird und die organische Substanz ausgewählt ist aus der Gruppe von
starren makropolycyclischen Liganden der Formel:
worin m und n 0 oder ganze Zahlen von 1 bis 2 sind, p eine ganze
Zahl von 1 bis 6 ist, vorzugsweise m und n beide 0 oder beide 1 (vorzugsweise beide
1) sind oder m 0 ist und n mindestens 1 ist und p 1 ist;
und A eine Nicht-Wasserstoffeinheit ist, die vorzugsweise keinen aromatischen Anteil
aufweist; insbesondere jedes A unabhängig variieren kann und bevorzugt ausgewählt
ist aus Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Isobutyl, tert-Butyl, C5-C20-Alkyl
und eine, aber nicht beide, der Einheiten A Benzyl ist, und Kombinationen davon,
und
worin:
– jedes „n" eine ganze Zahl ist, unabhängig ausgewählt aus 1 und 2,
zur Vervollständigung der Wertigkeit des Kohlenstoffatoms, an das die Einheiten
R kovalent gebunden sind;
– jedes „R" und „R1" unabhängig ausgewählt ist aus
H, Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Aryl, Alkylaryl und Heteroaryl oder R und/oder R1
zur Bildung eines aromatischen, heteroaromatischen, Cycloalkyl- oder Heterocycloalkylrings
kovalent gebunden sind, und worin vorzugsweise alle R H darstellen und R1
unabhängig aus linearem oder verzweigtem, substituiertem oder unsubstituiertem C1-C20-Alkyl,
Alkenyl oder Al-kinyl ausgewählt ist;
– jedes „a" eine unabhängig aus 2 oder 3 ausgewählte ganze Zahl ist;
– alle Stickstoffatome in den makropolycyclischen Ringen mit dem Übergangsmetall
koordiniert sind.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei dem Bewegen des wässrigen Systems
auf dem Textil oder des das Textil enthaltenden wässrigen Systems Unterziehen des
Textils einem anschließenden Trocknungsvorgang folgt, wobei die Temperatur des Trocknungsvorgangs
zwischen 35°C und 80°C liegt, sodass der Bleicheffekt im Vergleich zum Trocknen
bei Umgebungstemperaturen beschleunigt wird.
Verfahren nach einem beliebigen der Ansprüche 1 oder 2, wobei der makropolycyclische
Ligand die Formel aufweist:
worin „R1" unabhängig ausgewählt ist aus H und linearem oder verzweigtem,
substituiertem oder unsubstituiertem C1-C20-Alkyl, Alkenyl
oder Alkinyl und alle Stickstoffatome in den makropolycyclischen Ringen mit dem
Übergangsmetall koordiniert sind.
Verfahren nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 3, wobei der makropolycyclische
Ligand die Formel aufweist:
worin „R1" unabhängig ausgewählt ist aus H und linearem oder verzweigtem,
substituiertem oder unsubstituiertem C1-C20-Alkyl,
Alkylaryl, Alkenyl oder Alkinyl und alle Stickstoffatome in den makropolycyclischen
Ringen mit dem Übergangsmetall koordiniert sind.
Verfahren nach einem beliebigen vorangehenden Anspruch, worin die organische
Substanz in Form eines freien Liganden bereitgestellt wird, der mit einem Übergangsmetall
komplexiert, wobei der Komplex in-situ gebildet wird.
Verfahren nach einem beliebigen vorangehenden Anspruch, umfassend (a)
eine katalytisch wirksame Menge des Komplexes und (b) den Ausgleich auf 100% von
einem oder mehreren Hilfsmaterialien.
Verfahren nach einem beliebigen vorangehenden Anspruch, wobei das Medium
einen pH-Wert im Bereich von pH 6 bis 11, vorzugsweise im Bereich von pH 8 bis 10,
aufweist.
Verfahren nach einem beliebigen vorangehenden Anspruch, wobei das Medium
im Wesentlichen kein Übergangsmetallmaskierungsmittel enthält.
Verfahren nach einem beliebigen vorangehenden Anspruch, wobei das Medium
weiterhin ein Tensid umfasst.
Verfahren nach einem beliebigen vorangehenden Anspruch, wobei das
Medium weiterhin einen Builder umfasst.
Verfahren nach einem beliebigen vorangehenden Anspruch, wobei die
organische Substanz einen vorgebildeten Komplex aus einem Liganden und einem Übergangsmetall
umfasst.
Verfahren nach einem beliebigen vorangehenden Anspruch, wobei das
Molverhältnis von Übergangsmetall zu makropolycyclischem Liganden 1 : 1 ist und
das Übergangsmetall Mangan oder Eisen ist.