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Dokumentenidentifikation DE102004010682A1 23.09.2004
Titel Steckverbinder und dessen Anschlussstücke
Anmelder Yazaki Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Takahashi, Toshiharu, Shizuoka, JP;
Suzuki, Motoyoshi, Shizuoka, JP
Vertreter Viering, Jentschura & Partner, 80538 München
DE-Anmeldedatum 04.03.2004
DE-Aktenzeichen 102004010682
Offenlegungstag 23.09.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.09.2004
IPC-Hauptklasse H01R 31/08
Zusammenfassung Steckverbinder, aufweisend ein Anschlussstück (35, 43), das von einer Anschlussstückaufnahmekammer (18, 28) in einem Steckverbindergehäuse (12, 22) aufgenommen wird, und ein Kupplungsteil (50) zum elektrischen Verbinden einer Mehrzahl der Anschlussstücke (35, 43) miteinander, wobei ein Stützabschnitt zum gleitenden Abstützen des Kupplungsteils (50) in einer Wand der Anschlussstückaufnahmekammer (18, 28) vorgesehen ist, und wobei ein federndes Klemmteil (40, 45) in dem Anschlussstück (35, 43) vorgesehen ist, um das Kupplungsteil (50) an einem Gleitende des Stützabschnitts festzuklemmen.
Anschlussstück, aufweisend einen elektrischen Kontaktabschnitt (36) an der einen Seite und einen elektrischen Leitungsverbindungsabschnitt (37) an der anderen Seite, wobei ein federndes Klemmteil (40, 45) zwischen dem elektrischen Kontaktabschnitt (36) und dem elektrischen Leitungsverbindungsabschnitt (37) vorgesehen ist, um ein Kupplungsteil (50) festzuklemmen, wobei das Kupplungsteil (50) die Anschlussstücke (35, 43) miteinander verbindet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Steckverbinder und dessen Anschlussstücke zur Verwendung bei Fahrzeugen, wie einem Kraftfahrzeug, um einen Stromkreis entweder zwischen miteinander verbundenen Kabelbäumen oder zwischen einem Kabelbaum und einem Gerät zu bilden.

8 bis 11 zeigen einige Ausführungsformen der herkömmlichen Techniken bezüglich dieser Art von Steckverbindern.

8 zeigt einen Schnitt eines aus der japanischen Gebrauchsmusteranmeldung mit der Offenlegungsnummer Hei 2-5288 bekannten Steckverbinders in einem Zustand, in dem ein Anschlussstück in eine Kammer eines Steckverbindergehäuses eingesetzt ist. In einem Steckverbindergehäuse 60 sind eine Mehrzahl von Anschlussstückaufnahmekammern 61, die durch Trennwände in einer Gitterform geteilt sind, in Vertikalrichtung und in Horizontalrichtung angeordnet (in 8 ist nur eine einzige Anschlussstückaufnahmekammer 61 gezeigt), und ein Anschlussstück 65, das mit einem Ende einer elektrischen Leitung 66 verbunden ist, wird von jeder Anschlussstückaufnahmekammer 61 aufgenommen. Eine Kammer 62 ist über einen engen Durchgang mit der Anschlussstückaufnahmekammer 61 verbunden. Ein Verriegelungsvorsprung 63a zum Verriegeln des Anschlussstücks 65 ist an einer Rückwand 63 der Kammer 62 vorgesehen.

Wie aus 9 ersichtlich, weist ein Kupplungsteil 67 ein Verbindungsstück 67a, das durch Stanzen und rechtwinkliges Biegen eines leitenden Substrats gebildet wird, eine Mehrzahl von Metallstücken 67b, die mit dem Verbindungsstück 67a verbunden sind, und ein Kontaktstück 67c auf, das durch Zurückbiegen des freien Endes des Metallstücks 67b gebildet wird. Die Breite des Kontaktstücks 67c ist geringer als die Breite der Metallstücke 67b, und ein Mittelteil der Metallstücke 67b ist gekrümmt, um die Elastizität zu erhöhen.

Das Kontaktstück 67c des Kupplungsteils 67 ragt in die Anschlussstückaufnahmekammern 61 hinein, um das Anschlussstück 65 festzuklemmen. Durch Verbinden mit dem Kupplungsteil 67 bilden die Anschlussstücke 65 einen Stromkreis mit einer Anschlussstückseite eines Kabelbaums.

10 zeigt einen Schnitt eines aus der japanischen Gebrauchsmusteranmeldung mit der Offenlegungsnummer Sho 55-75983 bekannten Steckverbinders in einem Zustand, in dem ein Kupplungsteil in eine Anschlussstückaufnahmekammer eines Steckverbindergehäuses eingesetzt ist. Das Steckverbindergehäuse 70 hat im Wesentlichen denselben Aufbau wie das Steckverbindergehäuse 60 der oben beschriebenen herkömmlichen Ausführungsform, und eine Mehrzahl von Anschlussstückaufnahmekammern 71 sind in einer Gitterform in dem Steckverbindergehäuse 70 angeordnet (in 10 sind ein Paar vertikal angeordnete Anschlussstückaufnahmekammern 71 horizontal gezeigt). Ein Anschlussstück 73, das mit einem Ende einer elektrischen Leitung 76 verbunden ist, wird von jeder Anschlussstückaufnahmekammer 71 aufgenommen. Eine vordere Endöffnung 71a, die mit dem Gegensteckverbinder zu kuppeln ist, hat eine weite Mündung mit einem Raum zum Einsetzen des Kupplungsteils 75.

Wie aus 11 ersichtlich, ist das Kupplungsteil 75 aus einem leitenden Metall, wie Phosphorbronze, und in einer gewellten Streifenform ausgebildet. Das Kupplungsteil 75 wird gegen dessen Federkraft in einen Raum zwischen einer die Anschlussstückaufnahmekammern 71 bildenden Trennwand 72 und dem Anschlussstück 73 gedrückt, um eine Wellfläche 75a des Kupplungsteils 75 gegen die Anschlussstücke 73 zu drücken und diese elektrisch miteinander zu verbinden.

Jedoch ergeben sich bei den oben genannten herkömmlichen Steckverbindern folgende Probleme.

Bei dem Steckverbinder nach der zuerst genannten herkömmlichen Ausführungsform ist, da die Kammer 62 zum Aufnehmen des Kupplungsteils 67 in dem Steckverbindergehäuse 60 ausgebildet ist, das Steckverbindergehäuse 60 in Vertikalrichtung sperrig. In anderen Worten wird zusätzlich zu dem Raum zum Aufnehmen des Anschlussstücks 65 ein Raum zum Aufnehmen des Kupplungsteils 67 für das Steckverbindergehäuse 60 benötigt, wodurch das Steckverbindergehäuse 60 in Vertikalrichtung vergrößert wird.

Bei dem Steckverbinder nach der zuletzt genannten herkömmlichen Ausführungsform kann das Kupplungsteil 75 beim Einsetzen das Anschlussstück 73 anstoßen oder verformen oder anderenfalls sich selbst verformen. Dies wird verursacht, da das Kupplungsteil 75 ohne Führung und ohne Sichtbarkeit gegen dessen Federkraft in den engen Raum zwischen den die Anschlussstückaufnahmekammern 71 bildenden Trennwände 72 und den Anschlussstücken 73 gedrückt wird.

Ferner wird kein stabiler Kontakt zwischen dem Kupplungsteil 75 und dem Anschlussstück 73 für längere Zeit aufrechterhalten. Da das zwischen den Trennwänden 72 und den Anschlussstücken 73 eingesetzte Kupplungsteil 75 nicht festgelegt ist, kann dieses durch Vibrationen einer Fahrzeugkarosserie horizontal verschoben werden.

Wenn das Kupplungsteil 75 horizontal verschoben wird, kann die Wellfläche 75a des Kupplungsteils 75 von dem Anschlussstück 73 weg geschoben werden, so dass der Kontaktbereich zwischen der Wellfläche 75a und dem Anschlussstück 73 verringert wird, wodurch der Übergangswiderstand erhöht wird.

Mit der Erfindung werden ein Steckverbinder und dessen Anschlussstücke geschaffen, mit denen die Bearbeitbarkeit der Anordnung von Kabelbäumen zur Bildung eines Stromkreises verbessert wird, die Verbindung und Kontaktzuverlässigkeit zwischen dem Anschlussstück und einem Kupplungsteil verbessert wird, und die Sperrigkeit des Steckverbindergehäuse durch eine geringere Größe verhindert wird.

Dies wird gemäß der Erfindung erreicht durch einen Steckverbinder, aufweisend ein Anschlussstück, das von einer Anschlussstückaufnahmekammer in einem Steckverbindergehäuse aufgenommen wird, und ein Kupplungsteil zum elektrischen Verbinden einer Mehrzahl der Anschlussstücke miteinander, wobei ein Stützabschnitt zum gleitenden Abstützen des Kupplungsteils in einer Wand der Anschlussstückaufnahmekammer vorgesehen ist, und wobei ein federndes Klemmteil in dem Anschlussstück vorgesehen ist, um das Kupplungsteil an einem Gleitende des Stützabschnitts festzuklemmen, wo das Kupplungsteil das Gleiten beendet.

Gemäß dem obigen Aufbau werden durch Verbinden des Schaltungsbauteils mit einer Mehrzahl von Anschlussstücken, die von jeder Anschlussaufnahmekammer des Steckverbindergehäuses aufgenommen werden, die Anschlussstücke mittels des Kupplungsteils elektrisch miteinander verbunden, um einen Stromkreis zu bilden.

Darüber hinaus kann, da das Kupplungsteil gleitend abgestützt ist, das Schaltungsbauteil sanft gleiten. An dem Gleitende wird das Kupplungsteil von dem federnden Klemmteil des Anschlussstücks festgeklemmt, so dass das Anschlussstück und das Kupplungsteil gemeinsam miteinander verbunden sind. Daher werden die Verbindbarkeit und die Kontaktzuverlässigkeit zwischen dem Anschlussstück und dem Steckverbinder verbessert.

Vorzugsweise ist bei dem Steckverbinder gemäß der Erfindung der Stützabschnitt in der Wand zum gleitenden Abstützen des Kupplungsteils eine Nut, wobei ein Positionierungsabschnitt, mit dem ein Seitenabschnitt des Kupplungsteils in Kontakt gelangt, an der Startseite einer Gleitbahn der Nut vorgesehen, um eine seitliche Verschiebung des Kupplungsteils zu verhindern.

Gemäß dem obigen Aufbau kann, da das Kupplungsteil an der Startseite der Gleitbahn positioniert und während des Gleitens geführt wird, verhindert werden, dass das Kupplungsteil die Anschlussstücke anstößt und verformt oder sich selbst verformt. Daher wird die Verbindbarkeit zwischen dem Kupplungsteil und dem Anschlussstück verbessert.

Ferner ist bei dem Steckverbinder gemäß der Erfindung der Stützabschnitt in der Wand zum gleitenden Abstützen des Kupplungsteils eine Nut, wobei ein Eingriffsabschnitt zur Verhinderung einer seitlichen Verschiebung des Kupplungsteils an der Stoppseite einer Gleitbahn der Nut vorgesehen ist, und wobei ein zusammenpassender Eingriffsabschnitt für den Eingriff mit dem Eingriffsabschnitt der Nut an dem Kupplungsteil vorgesehen ist.

Gemäß dem obigen Aufbau wird eine horizontale Verschiebung des Kupplungsteils verhindert, so dass ein stabiler Kontakt zwischen den Anschlussstücken und dem Kupplungsteil aufrechterhalten wird. Daher wird die Zuverlässigkeit zwischen dem Anschlussstück und dem Kupplungsteil verbessert.

Ferner weist bei dem Steckverbinder gemäß der Erfindung das Kupplungsteil ein Verbindungsstück, eine Mehrzahl von Gleitkontaktstücken, die sich von dem Verbindungsstück erstrecken, und ein vertikales Kontaktstück auf, das vertikal an jedem Gleitkontaktstück vorgesehen ist, wobei das vertikale Kontaktstück von dem federnden Klemmteil des Anschlussstücks festgeklemmt wird.

Gemäß dem obigen Aufbau ist eine Rückfläche des Gleitkontaktstücks eine Gleitfläche, mit welcher die Nut gleitend kontaktiert, so dass das Kupplungsteil in einer Eingriffsrichtung der Steckverbinder gleiten kann. Das Verbindungsstück und das Gleitkontaktstück können in derselben Ebene zueinander verlaufen, und dies bringt einen besseren Ausgleich des Kupplungsteils, so dass dieses sanfter gleiten kann. Da das vertikale Kontaktstück vertikal an dem Gleitkontaktstück vorgesehen ist, kann das Kupplungsteil parallel zu dem Anschlussstück montiert werden, um zu verhindern, dass das Steckverbindergehäuse sperrig ist. Daher wird zusätzlich zu der oben beschriebenen Wirkung verhindert, dass die Steckverbindergehäuse in einer Höhenrichtung sperrig sind, und kleinere Steckverbindergehäuse werden ermöglicht.

Ferner ist gemäß der Erfindung ein Anschlussstück vorgesehen, aufweisend einen elektrischen Kontaktabschnitt an der einen Seite, und einen elektrischen Leitungsverbindungsabschnitt an der anderen Seite, wobei ein federndes Klemmteil zwischen dem elektrischen Kontaktabschnitt und dem elektrischen Leitungsverbindungsabschnitt vorgesehen ist, um ein Kupplungsteil festzuklemmen, wobei das Kupplungsteil die Anschlussstücke miteinander verbindet.

Gemäß dem obigen Aufbau ist das Kupplungsteil direkt mit dem Anschlussstück verbunden, so dass die Kontaktzuverlässigkeit verbessert wird. Darüber hinaus wird das Kupplungsteil sanft eingesetzt, mit bestimmtem Druck federnd festgeklemmt, und mit dem Anschlussstück gemeinsam verbunden. Daher wird die Kontaktzuverlässigkeit der Steckverbindung verbessert.

Ferner weist bei dem oben beschriebenen Anschlussstück gemäß der Erfindung das federnde Klemmteil einen hinteren Anker, der sich zu dem elektrischen Kontaktabschnitt erstreckt, und ein Paar von freien Enden auf, die sich zu dem hinteren Anker erstrecken und das Kupplungsteil festklemmen.

Gemäß dem obigen Aufbau wird die Federkraft des federnden Klemmteils verbessert, so dass das Kupplungsteil mit einer geringen Einsetzkraft eingesetzt wird. Nach dem Einsetzen wird das Kupplungsteil mit der Federkraft des Paares von freien Enden festgeklemmt, um einen stabilen Kontakt zwischen dem Anschlussstück und dem Kupplungsteil zu halten.

Ferner verläuft bei dem oben beschriebenen Anschlussstück gemäß der Erfindung das Paar von freien Enden zu dem hinteren Anker und erstreckt sich in Längsrichtung des elektrischen Kontaktabschnitts.

Gemäß dem obigen Aufbau kann die vorstehende Länge des Paares von freien Enden erweitert werden, und die Federkraft des Paares von freien Enden kann verbessert werden.

Ferner steht bei dem oben beschriebenen Anschlussstück gemäß der Erfindung, wenn das Paar von freien Enden in einer abgebogenen Form ausgebildet ist, ein oberer Abschnitt jedes freien Endes in Richtung senkrecht zur Längsrichtung des elektrischen Kontaktabschnitts aufrecht.

Gemäß dem obigen Aufbau kann die Länge des Anschlussstücks ohne Verlust der Federkraft des Paares von freien Enden verkürzt werden. Da ein oberer Abschnitt jedes freien Endes in Richtung senkrecht zur Längsrichtung des elektrischen Kontaktstücks aufrecht steht, wird das Kupplungsteil in Richtung senkrecht zur Eingriffsrichtung des Steckverbinders gemeinsam mit diesem verbunden. Ferner kann durch Abbiegen der freien Enden die Federung (Länge) der federnden Klemmteile genau eingestellt werden. Daher ist es leicht, das Anschlussstück in dem Kupplungsteil zu befestigen.

Ferner ist bei dem Anschlussstück gemäß der Erfindung der Endabschnitt des federnden Klemmteils als spitz zulaufende Öffnung ausgebildet.

Gemäß dem obigen Aufbau wird das Kupplungsteil zwischen dem federnden Klemmteil ohne irgendein Verfangen sanft festgeklemmt. Daher wird die Verbindbarkeit zwischen dem Anschlussstück und dem Kupplungsteil verbessert.

Ferner wird bei dem oben beschriebenen Steckverbinder gemäß der Erfindung das wie oben beschriebene Anschlussstück in dem Steckverbinder verwendet.

Gemäß dem obigen Aufbau können das Kupplungsteil und das Anschlussstück parallel zueinander montiert werden, so dass sichergestellt werden kann, dass ein in Vertikalrichtung sperriger Innenraum des Steckverbindergehäuses verhindert wird. Besonders kann, wenn das wie oben beschriebene Anschlussstück verwendet wird, zusätzlich zu der Fähigkeit der Verhinderung der Sperrigkeit des Steckverbindergehäuses die Tiefe des Steckverbindergehäuses verringert werden. Ferner kann, da die Sperrigkeit des Steckverbindergehäuses in Vertikalrichtung verhindert werden kann, ein kompakter Steckverbinder dargeboten werden. Ferner können die Verbindbarkeit und die Zuverlässigkeit zwischen dem Anschlussstück und dem Kupplungsteil verbessert werden.

Die Erfindung wird mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:

1 eine perspektivische Ansicht eines Steckverbinders nach einer Ausführungsform der Erfindung;

2 eine vergrößerte Ansicht eines Bereichs A des Steckverbinders aus 1;

3 eine perspektivische Ansicht einer Verbindungsschiene des Steckverbinders aus 1;

4 eine perspektivische Ansicht der Verbindungsschiene aus 3 in einem Zustand vor dem Befestigen an einem Steckverbindergehäuse aus 1;

5 eine perspektivische Ansicht der Verbindungsschiene aus 3 in einem Zustand der Befestigung an dem Steckverbindergehäuse aus 1;

6A eine perspektivische Ansicht eines Anschlussstücks, das von dem Steckverbindergehäuse aus 1 aufgenommen wird;

6B eine vergrößerte Ansicht eines federnden Klemmteils des Anschlussstücks aus 6A;

7 eine perspektivische Ansicht eines modifizierten Anschlussstücks gemäß der Erfindung;

8 einen Schnitt einer Ausführungsform eines herkömmlichen Steckverbinders;

9 eine perspektivische Ansicht eines Kupplungsteils, das in den Steckverbinder aus 8 einzusetzen ist;

10 einen Schnitt einer anderen Ausführungsform eines herkömmlichen Steckverbinders; und

11 eine perspektivische Ansicht eines Kupplungsteils, das in den Steckverbinder aus 10 einzusetzen ist.

Mit Bezug auf die Zeichnung werden ein Steckverbinder und ein Anschlussstück nach einer Ausführungsform der Erfindung und ein Anschlusstück nach einer modifizierten Ausführungsform der Erfindung beschrieben.

Der Steckverbinder verbindet ein Kupplungsteil mit einer Mehrzahl von Anschlussstücken, die in jeweiligen Anschlussstückaufnahmekammern aufgenommen sind, wodurch die Anschlussstücke absichtlich kurzgeschlossen sind, um in dem Steckverbindergehäuse elektrisch miteinander verbunden zu sein, und ist mit einem Gegensteckverbinder (nicht gezeigt) verbunden, um einen Stromkreis zu bilden. Als Gegensteckverbinder kann zum Beispiel ein Steckverbinder, der mit einem Ende eines Kabelbaums verbunden ist, oder ein Steckverbinder, der direkt mit einem Gerät, wie einem Motor, verbunden ist, verwendet werden.

Das Anschlussstück ist ein metallisches Anschlussstück mit zwei Funktionen, einerseits zum Verbinden von Kabelbäumen miteinander durch Verbinden mit einem Gegenanschlussstück, und andererseits zum Bilden eines Stromkreises durch Verbinden der Kupplungsteile miteinander.

Zuerst wird der Steckverbinder erläutert, und anschließend wird das Anschlussstück erläutert.

Gemäß der Erfindung weist ein Steckverbinder 10 ein Steckverbindergehäuse mit zwei Reihen mit einer Mehrzahl von Anschlussstückaufnahmekammern 18, 28, die durch Trennwände 16, 26 und Seitenwände 14, 24 voneinander getrennt sind, wobei eine obere Reihe des Steckverbindergehäuses eine Öffnung aufweist, eine nicht gezeigte Abdeckung, welche die obere Öffnung des Steckverbinders 10 überdeckt, ein Anschlussstück 35, das von der jeweiligen Anschlussstückaufnahmekammer 18, 28 aufgenommen wird, und eine Verbindungsschiene (Kupplungsteil) 50 in einer seitlichen Reihenanordnung auf, um die Anschlussstücke 35 elektrisch miteinander zu verbinden und einen Stromkreis zu bilden, wobei in den Trennwänden 16, 26 und den Seitenwänden 14, 24, welche die Anschlussstückaufnahmekammern 18, 28 voneinander trennen, ein Nut 30 vorgesehen ist, welche die Verbindungsschiene 50 von einem Startende zu einem Stoppende ihrer Gleitbahn gleitend abstützt, und wobei ein federndes Klemmteil 40 zum Festklemmen der Verbindungsschiene 50 an dem Anschlussstück 35 am Stoppende der Gleitbahn in einer Stimmgabelform vorgesehen ist. Darüber hinaus weist die Verbindungsschiene 50 ein dünnes Verbindungsstück 51, eine Mehrzahl von Gleitkontaktstücken 52, die in derselben Ebene wie das Verbindungsstück 51 verlaufen, und ein vertikales Kontaktstück 53 auf, das vertikal an jedem Gleitkontaktstück 52 vorgesehen ist.

Als nächstes werden die Hauptteile des Steckverbinders und deren Funktion ausführlich beschrieben.

Wie aus 1 ersichtlich, weist der Steckverbinder 10 die Steckverbindergehäuse 12, 22 in unterer und oberer Reihe, die Abdeckung, das Anschlussstück 35 und die Verbindungsschiene 50 auf. Jedes Steckverbindergehäuse 12, 22 ist aus Kunststoff durch Spritzgießen in U-Form mit einem offenen Oberteil hergestellt. Eine Außenwand der Steckverbindergehäuse weist Bodenwände 13, 23 und Seitenwände 14, 24 an den Seiten der Bodenwände 13, 23 auf. Der Steckverbinder 10 hat eine obere und eine untere Reihe, wobei die untere Reihe als Steckverbindergehäuse 12 von der oberen Reihe als Steckverbindergehäuse 22 überdeckt wird und die obere Reihe von der Abdeckung überdeckt wird. Die Abdeckung wird von einem Vorsprung 14a verriegelt, der an der Seitenwand 14 des Steckverbindergehäuses 12 ausgebildet ist.

Die Seitenwände 14, 24 an den Seiten der Steckverbindergehäuse 12, 22 und die Trennwände 16, 26 trennen einen Innenraum der Steckverbindergehäuse 12, 22 in eine Mehrzahl von Anschlussstückaufnahmekammern 18, 28, die sich in Tiefenrichtung der Steckverbindergehäuse 12, 22 erstrecken. Das in 6 gezeigte Anschlussstück 35 wird in die jeweilige Anschlussstückaufnahmekammer 18, 28 von oben eingesetzt, mittels einer Verriegelungseinrichtung verriegelt, und derart befestigt, dass es nicht aus der Anschlussstückaufnahmekammer 18, 28 in einer Querrichtung herausrutscht.

Zur besseren Erläuterung werden in der Beschreibung eine Vertikalrichtung z, eine Querrichtung x und eine Horizontalrichtung y definiert. Die Vertikalrichtung z ist als Richtung definiert, in welcher die Steckverbindergehäuse 12, 22 in zwei Reihen übereinander gesetzt werden, die Querrichtung x ist als Richtung definiert, in welcher der Steckverbinder gekuppelt wird, und die Horizontalrichtung y ist als Breitenrichtung der Steckverbindergehäuse 12, 22 senkrecht zur Vertikalrichtung z und zur Querrichtung x definiert.

Eine elektrische Leitung 47, die mit dem Anschlussstück 35 verbunden ist, ist aus einer hinteren Endöffnung 28b der Steckverbindergehäuse 12, 22 (die hintere Endöffnung des Steckverbindergehäuses 22 ist nicht gezeigt) heraus geführt, und ein nicht gezeigtes Gegenanschlussstück dringt in die jeweiligen vorderen Endöffnungen 18a, 28a der Steckverbindergehäuse 12, 22 ein.

Während die Bodenwand 13 des unteren Steckverbindergehäuses 12 eine flache Fläche aufweist, weist die Bodenwand 23 des oberen Steckverbindergehäuses 22 eine unebene Fläche auf. Ferner stehen ein oberer Abschnitt der Trennwand 16 und ein oberer Abschnitt der Seitenwand 14 des unteren Steckverbindergehäuses 12 mit einem ausgesparten Abschnitt der Bodenwand 23 des oberen Steckverbindergehäuses 22 in Eingriff, so dass die Steckverbindergehäuse 12, 22 ohne Fehlausrichtung übereinander liegen können.

An den Trennwänden 16, 26 und den Seitenwänden 14, 24 der Steckverbindergehäuse 12, 22 sind Eingriffsabschnitte 24b und 26a zum Verriegeln der Anschlussstücke 35 vorgesehen. An einer den Eingriffsabschnitten 24b, 26a entsprechenden Stelle der Anschlussstücke 35 ist jeweils ein Verriegelungsabschnitt 36a ausgebildet. Durch den Eingriff des Verriegelungsabschnitts 36a mit den Eingriffsabschnitten 24b, 26a wird verhindert, dass das Anschlussstück 35 aus dem Steckverbindergehäuse 12, 22 in Querrichtung x heraus rutscht.

Eine Nut 30 zum gleitenden Abstützen der Verbindungsschiene 50 ist in einem Mittelabschnitt der Trennwände 16, 26 und der Seitenwände 14, 24 ausgebildet. wie aus 2 ersichtlich, ist die Nut 30 auf eine Tiefe entsprechend der Plattendicke der Verbindungsschiene 50 ausgeschnitten, so dass die obere Fläche der Verbindungsschiene 50 im Wesentlichen mit den oberen Flächen der Trennwände 16, 26 und der Seitenwände 14, 24 fluchtet. Demzufolge ist die Verbindungsschiene 50 in die Anschlussstückaufnahmekammern 18, 28 eingesetzt, ohne über die Steckverbindergehäuse 12, 22 hinaus zu ragen. Dies stellt sicher, dass der Innenraum der Steckverbindergehäuse 12, 22 nicht sperrig ist.

Wie aus 4 ersichtlich, ist eine Wand (Positionierungsabschnitt) 33a zum Positionieren ohne Fehlausrichtung und zum gleitenden Führen der Verbindungsschiene 50 ist an einem hinteren Endabschnitt 33 der Nut 30 ausgebildet, von dem die Verbindungsschiene 50 zu gleiten beginnt. Die Wand 33a ist eine vertikale Wand einer Nut, die in Querrichtung x mit einem L-förmigen Abschnitt geradlinig ausgebildet ist. Ein Kontaktabschnitt (Seitenteil) 52a des Gleitkontaktstücks 52 der Verbindungsschiene 50 kontaktiert die Wand 33a.

Wie aus 5 ersichtlich, wird durch Positionieren der Verbindungsschiene 50 an das Startende der Gleitbahn und durch gleitendes Führen entlang der Gleitbahn verhindert, dass die Verbindungsschiene 50 das Anschlussstück 35 stößt und sowohl dieses als auch sich selbst verformt.

An einem vorderen Ende der Nut 30 ist ein Eingriffsvorsprung (Eingriffsabschnitt) 31a vorgesehen, um eine Fehlausrichtung der Verbindungsschiene 50 in Horizontalrichtung nach dem Verbinden zu verhindern, wobei die Nut 30 an einer Stelle vorgesehen ist, an der die Verbindungsschiene 50 am Stoppende der Gleitbahn ist und das Gleiten beendet. An dem Verbindungsstück 51 der Verbindungsschiene 50 sind Eingriffsnuten (Eingriffsabschnitte) 51a ausgebildet, die mit dem jeweiligen Eingriffsvorsprung 31a in Eingriff stehen.

Wie aus 2 ersichtlich, wird an der Stelle, an der die Verbindungsschiene 50 das Gleiten beendet, ein freies Rutschen der Verbindungsschiene 50 in Horizontalrichtung (horizontale Fehlausrichtung) verhindert, um einen stabilen Kontakt zwischen dem Anschlussstück 35 und der Verbindungsschiene 50 zu halten.

Wie aus 3 ersichtlich, wird die Verbindungsschiene 50 als so genanntes Verbindungsanschlussstück in Form einer dünnen Platte in horizontaler Reihenanordnung durch Ausstanzen eines leitenden Substrats hergestellt, und weist, wie oben beschrieben, das Verbindungsstück 51, eine Mehrzahl von Gleitkontaktstücken 52, die zu dem Verbindungsstück 51 verlaufen, und ein vertikales Kontaktstück 53 auf, das an jedem Gleitkontaktstück 52 vertikal ausgebildet ist.

Das Verbindungsstück 51 und das Gleitkontaktstück 52 verlaufen in derselben Ebene zueinander, und deren hintere Flächen sind flache Gleitflächen. Die vertikalen Kontaktstücke 53 werden durch Abkanten eines Seitenteils des Gleitkontaktstücks 52 senkrecht nach unten anfangs in einer L-Form gebildet, und die einander benachbarten vertikalen Kontaktstücke 53 sind in denselben Abständen wie die einander benachbarten Anschlussstücke in Horizontalrichtung y angeordnet. Außerdem kann die Anzahl von Knotenpunkten der Verbindungsschiene 50 durch Ausschneiden einiger vertikaler Kontaktstücke 53 entsprechend einer Schaltungsform modifiziert werden. Demzufolge kann durch Ausschneiden einiger vertikaler Kontaktstücke 53 die Anzahl der Stromkreise optional modifiziert werden.

Beim Verbinden der Verbindungsschiene 50 mit den Anschlussstücken 35 wird durch Gleiten der Verbindungsschiene 50 von dem Startende zu dem Stoppende der Gleitbahn der Nut 30 und dann durch Drücken des vertikalen Kontaktstücks 53 zwischen die federnden Klemmteile 40 die Verbindungsschiene 50 federnd festgeklemmt.

Das in 6A gezeigte Anschlussstück 35 wird durch Ausstanzen und Abkanten des leitenden Substrats gebildet. Das Anschlussstück 35 weist an der einen Seite einen elektrischen Kontaktabschnitt 36 und an der anderen Seite einen elektrischen Leitungsverbindungsabschnitt 37 auf, der von einem Körper 38 verläuft, wobei das federnde Klemmteil 40, das sich gerade zu dem elektrischen Leitungsverbindungsabschnitt 37 hin erstreckt, einstückig mit der Rückseite des elektrischen Kontaktabschnitts 36 ausgebildet ist.

Der elektrische Kontaktabschnitt 36 ist kastenförmig ausgebildet, und ein nicht gezeigtes federndes Kontaktstück zum federnden Abstützen eines elektrischen Kontaktes des Anschlussstücks ist innerhalb des elektrischen Kontaktabschnitts 36 ausgebildet. Der elektrische Leitungsverbindungsabschnitt 37 weist vorn und hinten zwei Paar Quetschstücke 37a, 37b auf. Ein Kern 47a der elektrischen Leitung 47 wird mit dem Paar Quetschstücken 37a an der Vorderseite verquetscht, während eine Umhüllung 47b der elektrischen Leitung 47 mit der Paar Quetschstücken 37b an der Rückseite verquetscht wird.

Das federnde Klemmteil 40 weist einen hinteren Anker 40a und ein Paar freie Enden 40b auf, die sich von dem hinteren Anker 40a erstrecken. Die vorstehende Länge der freien Enden 40b ist so bemessen, dass die Elastizität und Kontaktierbarkeit der freien Enden 40b mit dem vertikalen Kontaktstück 53 der Verbindungsschiene 50 verbessert werden. Somit wird das vertikale Kontaktstück 53 zwischen den freien Enden 40b, die sich in Längsrichtung des Anschlussstücks 35 erstrecken, mit einer geringen Einsetzkraft eingesetzt, um das Anschlussstück 35 leicht mit dem vertikalen Kontaktstück 53 zu verbinden, und das vertikale Kontaktstück 53 wird zuverlässig zwischen dem Paar der freien Enden 40b festgeklemmt, um die Zuverlässigkeit der elektrischen Verbindung aufrechtzuerhalten.

Ein nach innen gewölbter Kontaktabschnitt 40c und ein von diesem sich erstreckender Schrägabschnitt 40d mit einer spitz zulaufenden Öffnung sind an jedem vorderen Abschnitt des freien Endes 40b ausgebildet. Das vertikale Kontaktstück 53 der Verbindungsschiene 50 wird zuerst in die spitz zulaufende Öffnung von der Außenseite des Schrägabschnitts 40d eingesetzt, danach tief in das federnde Klemmteil 40 unter Ausweiten eines Spaltes zwischen den einander zugewandten Kontaktabschnitten 40c gedrückt, und schließlich durch die federnde Rückstellkraft der freien Enden 40b, die an ihrem Fußpunkt als Hebeldrehpunkt gebogen werden, federnd festgeklemmt.

7 zeigt ein Anschlussstück 43 als eine Modifikation des Anschlussstücks 35. Dieselben Teile wie bei dem in 6 gezeigten Anschlussstück 35 werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet. Das Anschlussstück 43 wird durch Abkanten des Paares freier Enden 45b in U-Form und Biegen des vorderen Endabschnitts nach oben senkrecht zur Längsrichtung des Anschlussstücks 43 gebildet. Ein freies Ende 45b ist in einem Körper 38 mit einem U-förmigen Querschnitt geformt und ragt nicht aus dem Körper 38 heraus. Die Verbindungsschiene 50 wird in das federnde Klemmteil 45 von oben eingesetzt und von diesem federnd festgeklemmt.

Gemäß dieser Modifikation kann, da das obere Ende des federnden Klemmteils 45 nicht an der Rückseite des Anschlusstücks 43 positioniert ist, sondern nach oben ragt, die Tiefe des Steckverbindergehäuses 12, 22 verkürzt werden. Darüber hinaus wird auch, da die freien Enden 45b in U-Form derart gebogen sind, dass die vorstehende Länge der freien Enden 45b passend ist, eine fehlerhafte Federung verhindert.

Nachfolgend wird ein Verfahren zur Montage des Steckverbinders gemäß dieser Ausführungsform erläutert.

Zuerst nimmt jede Anschlussstückaufnahmekammer 18 des Steckverbindergehäuses 12 das Anschlussstück 35 auf, das mit einem Ende der elektrischen Leitung 47 verbunden ist. Das Anschlussstück 35 wird in Querrichtung x durch Eingriff des Verriegelungsabschnitts 36a mit den Eingriffsabschnitten 24b, 26a verriegelt. Dann wird die Verbindungsschiene 50 auf den hinteren Endabschnitt 33 als Startende der Gleitbahn der Nut 30 gesetzt. Da die Wand 33a an dem Startende der Gleitbahn ausgebildet ist, wird die Verbindungsschiene 50 ohne Fehlausrichtung eingesetzt und von dem Startende zu dem Stoppende der Gleitbahn der Nut 30 geradeaus gleitend geführt.

Durch Gleiten der Verbindungsschiene 50 entlang der Nut 30 gelangt eine obere Endfläche des Verbindungsstücks 51 in Kontakt mit dem vorderen Stoppende der Nut 30, und dann wird das vertikale Kontaktstück 53 in das federnde Klemmteil 40 des Anschlussstücks 35 eingesetzt. An dem Stoppende gelangt der Eingriffsvorsprung 31a der Nut 30 mit der Eingriffsnut 51a des Verbindungsstücks 51 in Eingriff, um zu verhindern, dass die Verbindungsschiene 50 eine horizontale Fehlausrichtung erfährt, so dass die Zuverlässigkeit des Kontaktes zwischen dem Anschlussstück 35 und der Verbindungsschiene 50 beibehalten werden kann.

Als nächstes wird das obere Steckverbindergehäuse 22 auf das untere Steckverbindergehäuse 12 gesteckt, und dann werden gleichermaßen die Anschlussstücke 35 und die Verbindungsschiene 50 nacheinander befestigt, so dass diese miteinander verbunden sind. Als nächstes wird das obere Steckverbindergehäuse 22 mit einer Abdeckung abgedeckt, und die Abdeckung wird mit dem unteren Steckverbindergehäuse 12 verriegelt. Außerdem werden die Verbindungsschienen 50 zwischen dem unteren und dem oberen Steckergehäuse 12, 22 und zwischen dem Steckverbindergehäuse 22 und der Abdeckung verklemmt und fixiert. Damit ist die Montage des Steckverbinder 10 beendet.

Da die Nut 30 zum gleitenden Abstützen der Verbindungsschiene 50 in den Trennwänden 16, 26 und den Seitenwänden 14, 24 vorgesehen ist, die den Innenraum der Steckverbindergehäuse in Anschlussstückaufnahmekammern 18, 28 trennen, wird die Verbindungsschiene 50 parallel zu den Anschlussstücken 34, 43 montiert, um zu verhindern, dass die Steckverbindergehäuse 12, 22 sperrig sind. Darüber hinaus kann, da die Verbindungsschiene 50 durch die Nut 30 von dem Startende zu dem Stoppende der Gleitbahn gleitend abgestützt wird, die Verbindungsschiene 50 sanft gleiten.

Da das federnde Klemmteil 40 zum Festklemmen der Verbindungsschiene 50 in dem Anschlussstück 35 vorgesehen sein kann, wird die Verbindungsschiene 50 zwischen dem federnden Klemmteil 40 des Anschlussstücks 35 mit einer geringen Einsetzkraft eingesetzt, um die Verbindungsschiene 50 federnd mit dem Anschlussstück 35 an dem Stoppende der Nut 30 zu verklemmen.

Außerdem ist der Steckverbinder 10 nicht auf zwei Reihen, d.h. eine untere und eine obere Reihe beschränkt, sondern kann eine, drei oder mehr Reihen haben.

Ferner ist es auch effektiv, dass der vordere Endabschnitt des vertikalen Kontaktstücks 53 der Verbindungsschiene 50 in einer abgeschrägten Form ausgebildet ist, wodurch das vertikale Kontaktstück 53 sanft in das federnde Klemmteil 40 des Anschlussstücks 35 eingesetzt werden kann.


Anspruch[de]
  1. Steckverbinder, aufweisend:

    ein Anschlussstück (35, 43), das von einer Anschlussstückaufnahmekammer (18, 28) in einem Steckverbindergehäuse (12, 22) aufgenommen wird; und

    ein Kupplungsteil (50) zum elektrischen Verbinden einer Mehrzahl der Anschlussstücke (35, 43) miteinander,

    wobei ein Stützabschnitt zum gleitenden Abstützen des Kupplungsteils (50) in einer Wand der Anschlussstückaufnahmekammer (18, 28) vorgesehen ist, und

    wobei ein federndes Klemmteil (40, 45) in dem Anschlussstück (35, 43) vorgesehen ist, um das Kupplungsteil (50) an einem Gleitende des Stützabschnitts festzuklemmen.
  2. Steckverbinder nach Anspruch 1,

    wobei der Stützabschnitt (30) in der Wand zum gleitenden Abstützen des Kupplungsteils (50) eine Nut (30) ist, und

    wobei ein Positionierungsabschnitt (33a), mit dem ein Seitenabschnitt des Kupplungsteils (50) in Kontakt gelangt, an der Startseite einer Gleitbahn der Nut (30) vorgesehen ist, um eine seitliche Verschiebung des Kupplungsteils (50) zu verhindern.
  3. Steckverbinder nach Anspruch 1,

    wobei der Stützabschnitt (30) in der Wand zum gleitenden Abstützen des Kupplungsteils (50) eine Nut (30) ist,

    wobei ein Eingriffsabschnitt (31a) zur Verhinderung einer seitlichen Verschiebung des Kupplungsteils (50) an der Stoppseite einer Gleitbahn der Nut (30) vorgesehen ist, und

    wobei ein zusammenpassender Eingriffsabschnitt (51a) für den Eingriff mit dem Eingriffsabschnitt (31a) der Nut (30) an dem Kupplungsteil (50) vorgesehen ist.
  4. Steckverbinder nach Anspruch 1,

    wobei das Kupplungsteil (50) ein Verbindungsstück (51), eine Mehrzahl von Gleitkontaktstücken (52), die sich von dem Verbindungsstück (51) erstrecken, und ein vertikales Kontaktstück (53) aufweist, das vertikal an jedem Gleitkontaktstück (52) vorgesehen ist, und

    wobei das vertikale Kontaktstück (53) von dem federnden Klemmteil (40, 45) des Anschlussstücks (35, 43) festgeklemmt wird.
  5. Anschlussstück, aufweisend:

    einen elektrischen Kontaktabschnitt (36) an der einen Seite; und

    einen elektrischen Leitungsverbindungsabschnitt (37) an der anderen Seite,

    wobei ein federndes Klemmteil (40, 45) zwischen dem elektrischen Kontaktabschnitt (36) und dem elektrischen Leitungsverbindungsabschnitt (37) vorgesehen ist, um ein Kupplungsteil (50) festzuklemmen, wobei das Kupplungsteil (50) die Anschlussstücke (35, 43) miteinander verbindet.
  6. Anschlussstück nach Anspruch 5, wobei das federnde Klemmteil (40, 45) einen hinteren Anker (40a), der sich zu dem elektrischen Kontaktabschnitt (36) erstreckt, und ein Paar von freien Enden (40b, 45b) aufweist, die sich zu dem hinteren Anker (40a) erstrecken und das Kupplungsteil (50) festklemmen.
  7. Anschlussstück nach Anspruch 6, wobei das Paar von freien Enden (40b) zu dem hinteren Anker (40a) verläuft und sich in Längsrichtung des elektrischen Kontaktabschnitts (36) erstreckt.
  8. Anschlussstück nach Anspruch 6, wobei, wenn das Paar von freien Enden (45b) in einer abgebogenen Form ausgebildet ist, ein oberer Abschnitt jedes freien Endes (45b) in Richtung senkrecht zur Längsrichtung des elektrischen Kontaktabschnitts (36) aufrecht steht.
  9. Anschlussstück nach Anspruch 5, wobei der Endabschnitt des federnden Klemmteils (40) als spitz zulaufende Öffnung ausgebildet ist.
  10. Steckverbinder nach Anspruch 1, wobei das Anschlussstück nach Anspruch 5 in dem Steckverbinder verwendet wird.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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