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Dokumentenidentifikation DE202004007689U1 23.09.2004
Titel Zeitablaufanzeiger für Diabetiker
Anmelder Svechnikov, Vadym, 30627 Hannover, DE
DE-Aktenzeichen 202004007689
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 23.09.2004
Registration date 19.08.2004
Application date from patent application 13.05.2004
IPC-Hauptklasse G06C 1/00

Beschreibung[de]

Mehr als 194 Millionen Menschen leiden an der Zuckerkrankheit. Etwa bis zu 10% von ihnen sind insulinbedürftig. Es ist nicht selten, daß die insulinunabhängigen Zuckerkranken mit der Zeit Insulin zusätzlich spritzen müssen. Bei insulinabhängigen Diabetikern ist es sehr wichtig, die Nahrung (ein Ernährungsregime – 5 oder 6 Mahlzeiten pro Tag) in genauer Übereinstimmung mit der Insulinbehandlung zu bringen. In der Regel müssen sie Insulinspritzen (mit normalem oder schnell wirkendem Insulin) dreimal pro Tag (vor dem Frühstück, dem Mittagessen und dem Abendessen) geben. Die Verordnung der Einzeldosis Insulin macht man in strengen Übereinstimmung mit der Ernährungsmenge (natürlich unter Rücksichtung ihrer Qualität), die man zu verbrauchen vermutet. Die Wahrung dieser Erforderungen der Insulinbehandlung sichert eine ziemlich gute Kompensation der Blutzuckers, der man mit dem Essen bekommt. (Bopp, Annete (2001) Diabetes. Berlin: Stiftung Warentest). Aber vielen Gründen (nach dem zu kräftigen Essen, während einer Erkältung, in einem Stresszustand, während eines entzündlichen Prozesses oder anderer Krankheit, unter dem Einfluß vor der Körperbelastung (die Arbeit, das Sporttreiben usw.), bei der Erhöhung der Körpertemperatur unter dem Umwelteinfluß (z. B. Duschen) und aus anderen Ursachen) kann sich der Blutzuckerwert vor dem Essen bedeutend erhöhen oder vermindern. Der Blutzuckerwert kann auch und vor dem Einschlafen senken (B. Göhe, K. Parhofer, G. Otto (2002) Diabetes millitus. Urben Fischer, München – Jena). Bei dem hohen Blutzuckerwert vor dem Essen kann man die Insulindosis korrigieren (Svechnikov, Vadym Korrektor der Insulindosis, Urkunde über Eintragung des Gebrauchmusters Nr. DE 2131503641 2004. 02. 19; G06F 15/02/G01 N 33/66) Bei dem niedrigen oder hohen Blutzuckerwert vor dem Essen kann man ohne eine Änderung der Insulindosis den nötigen Blutzuckerwert erreichnen: muss man ein zuckerhaltiges Lebensmittel aufnehmen (nur beim niedrigen Blutzuckerwert) und eine ganz bestimmte Pause zwischen der Insulininjeltion und dem Essen machen. Viele von den Zuckerkranken benutzen auf die Empfehlung des Arztes hin diesen Weg Zum Beispiel bei der Normalinsulineinnahme:

  • – wenn der Blutzuckerwert 3,3 mmol/L und weniger beträgt, muss man zwei – vier Stück Zucker aufnehmen, eine Insulinspritze geben und sofort essen;
  • – wenn der Blutzuckerwert innerhalb 4,6...5,5 mmol/L beträgt, muss man nach der Insulininjektion 10...20 Minuten warten und dann essen;
  • – wenn der Blutzuckerwert 15 mmol/L und mehr beträgt, muss man nach der Insulininjektion 60 Minuten warten und dann essen. Zum Beispiel bei der Einnahme des schnell wirkenden Insulins (z. B. Humalog):
  • – wenn der Blutzuckerwert 3,3 mmol/L und weniger beträgt, muss man wirken ebenso, wie bei der Normalinsulineinnahme;
  • – wenn der Blutzuckerwert innerhalb 4,6...5,5 mmol/L beträgt, muss man nach dem Essen eine Insulinspritze geben;
  • – wenn der Blutzuckerwert 15 mmol/L und mehr beträgt, muss man nach der Insulininjektion 30 Minuten warten und dann essen.(W. Schwez (2002) Diabetes unter Kontrolle. „Pieter" S. – Petersburg). Wenn der Zuckerkranke zum Beispiel niedrigen Blutzuckerwert vor dem Einschlafen hat:
  • – bei dem Blutzuckerwert 3,3 mmol/L und weniger muss man 0,2 L Fruchtsaftgetränk (mit normalem Zucker) trinken und 1 BE Brot essen;
  • – bei dem Blutzuckerwert innerhalb 5,6...6,0 mmol/L muss man 0,1 L Fruchtsaftgetränk (mit normalem Zucker) trinken usw. Es ist natürlich möglich, alle diese Empfelungen in den Tabellen zu fassen und sie zu benutzen. Aber das ist unbequem und unsicher.

Der Zuckerkranke braucht eine einfache zuverlässige Einrichtung, die je nach dem Blutzuckerwert des Kranken eine Information über die Aufnahme des zuckerhaltigen Lebensmittels und Zeitablauf zwischen der Insulininjektion und dem Essen oder über die Menge der zuckerhaltigen und anderen Lebensmittel (bei dem niedrigen Blutzuckerwert vor dem Einschlafen) darstellen würde. Aber solche Einrichtungen produziert die Industrie nicht.

Die im Schutzanspruch angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Zeitablaufanzeiger für Diabetiker zu schaffen, der je nach dem Blutzuckerwert des Kranken eine Empfehlung über die Aufnahme des zuckerhaltigen Lebensmittels und den Zeitablauf zwischen der Insulininjektion und dem Essen oder über die Menge der zuckerhaltigen und anderen Lebensmittel (bei dem niedrigen Blutzuckerwert vor dem Einschlafen) zu bekommen erlaubt.

Dieses Problem wird mit im Schutzanspruch aufgeführten Merkmalen gelöst.

Der Zeitablaufanzeiger für Diabetiker ist eine Einrichtung, die aus der Wange mit der Achse, auf der sich die Scheibe dreht, besteht. Die Wange hat von beiden Seiten die Fenster, durch welche entsprechende Information dargestellt wird. Auf der beiden Seiten der Scheibe werden die Skalen und die Empfehlungen eingezeichnet. Die Scheibe hat einerseits zwei Skalen (eine Skale – bei der Normalinsulineinnahme, andere – bei der Einnahme des schnell wirkenden Insulin), andererseits – eine Skale. Bei der Kongruehz des Wertes der Skale, der dem Blutzuckerwert des Kranken entspricht, gegen entsprechenden Zeiger, kann der Kranke ein Empfehlung ablesen. Einerseits der Einrichtung gibt es die Empfehlungen über die Aufnahme des zuckerhaltigen Lebensmittel und den Zeitablauf zwischen der Insulininjektion und dem Essen. Andererseits der Einrichtung gibt es die Empfehlungen über die Menge der zuckerhaltigen und anderen Lebensmittel für die Einnahme vor dem Einschlafen (bei dem niedrigen Blutzuckerwert vor dem Einschlafen). Die Wange und die Scheibe werden zum Beispiel aus dem Karton produziert.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der 1 bis 3 erläutert. Es zeigen:

1 der Zeitablaufanzeger für Diabetiker (eine Frontansicht)

2 der Zeitablaufanzeger für Diabetiker (eine Rückansicht)

3 der Zeitablaufanzeger für Diabetiker (eine Seitenansicht).

Der Zeitablaufanzeger für Diabetiker (weiter – die Einrichtung) besteht aus der Wange 1, beide Teile deren mit hohlem Nietstift 2 und der Unterscheibe 11 befestigt werden. Dieser Nietstift ist gleichzeitig die Achse, auf der sich die Scheibe 3 dreht. Auf beiden Seiten der Scheiben 3 werden die Skalen und die Empfehlungen eingezeichnet. Einerseits hat die Scheibe 3 zwei Skalen: 8 (die bei der Normalinsulineinnahme benutzt wird) und 10 (die bei der Einnahme des schnell wirkenden Insulin, zum Beispiel Humalog, benutzt wird). Für das Drehen der Scheibe werden die Aushöhlungen 4 vorgesehen. Um die Zeitablauf zwischen der Insulininjektion und Essen und das zuckerhaltige Lebensmittel zu bestimmen, muss man das Wert der Skale, der der Blutzuckerwert des Kranken entspricht, gegen entsprechenden Zeigen 5 vereinen. Wenn der Kranke Normalinsulin einnimmt und sich der Blutzuckerwert innerhalb 5,6...10 mmol/L befindet, muss man eine Insulinspritze geben und in 20...30 Minuten essen. Wenn der Kranke schnell wirkendes Insulin (z. B. Humalog) einnimmt und denselben Blutzuckerwert hat, muss man eine Insulinspritze geben und sofort essen. Diese Informationen kann man durch das Fenster 6 und 7 ablesen. Andererseits hat die Scheibe 3 eine Skale für die Bestimmung der Menge der zuckerhaltigen und anderen Lebensmittel, die der Kranke bei dem niedrigen Blutzuckerwert vor dem Einschlafen aufnehmen muss. Wenn der Kranke vor dem Einschlafen den Blutzuckerwert innerhalb 5,6...6 mmol/L hat, muss man 0,1 L Fruchtsaftgetränk (mit normalem Zucker) trinken. Diese Information kann durch das Fenster 9 ablesen. Die Wange und die Scheibe werden aus Karton produziert.


Anspruch[de]
  1. Zeitablaufanzeger für Diabetiker, der aus der Wange mit der Achse, auf der sich die Scheibe dreht, besteht, wobei

    – auf einer Seite der Wange (1) gibt es die Fenster (6, 7), durch welche kann man die Information über den Zeitablauf zwischen der Insulininjektion und der Nahrungsaufnahme je nach dem Blützuckerwert des Kranken ablesen;

    – auf andere Seite der Wange gibt es das Fenster (9) durch welches kann man die Information über die Menge der zuckerhaltigen und anderen Lebensmittel, die der Kranke vor dem Einschlafen je nach dem Blützuckerwert aufnehmen muss, ablesen;

    – auf der Scheibe (3) werden zwei Skalen vorgesehen: eine (10) – bei der Normalinsulineinnahme, andere (8) – bei der Einnahme schnell wirkenden Insulins (z. B. Humalog);

    – für das Drehen der Scheibe werden die Aushöhlungen (4) vorgesehen;

    – die Wange und die Scheibe werden zum Beispiel aus dem Karton produziert.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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