Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zusammenbau
eines Schuhes mit Einrichtungen zum Bereitstellen programmierbarer sichtbarer Referenzmarken,
die für die korrekte Positionierung des Schaftes am Arbeitsplatz verwendet werden
können.
Insbesondere werden die Referenzmarken zur korrekten Formung der Öffnung
des Schuhes verwendet, um eine Produktionskonstanz besonders im Hinblick auf den
linken und rechten Schuh desselben Paares zu erreichen.
Aus dem Stand der Technik sind Vorrichtungen zum Zusammenbau bekannt,
die einen Schuhleisten aufnehmen, auf dem ein Schaft angeordnet wird, den die Vorrichtung
mit Hilfe von Greifklemmen aufzieht. Eine Bedienungsperson positioniert den Schaft
und steuert die Spannung der Klemmen, um den Schaft in die korrekte Form zu bringen.
Eine falsche Positionierung des Schaftes führt zu Abweichungen zwischen dem Originalmodell
und dem hergestellten Schuh und zu einer Asymmetrie zwischen dem rechten und dem
linken Schuh desselben Paares, was schwerwiegender ist.
Zur Unterstützung der Bedienungsperson wurden Vorrichtungen vorgeschlagen,
bei denen auf den Schaft feststehende Linien aus Licht projiziert werden, die parallel
zueinander verlaufen und entlang der Längsachse des Schuhwerks ausgerichtet sind,
um der Bedienungsperson eine Art Referenzlineal zu bieten. Auch bei Verwendung dieses
Systems bleibt noch viel dem Augenmaß und der Erfahrung der Bedienungsperson überlassen,
die entscheiden muss, welche der zahlreichen Linien als Referenz verwendet wird,
und diese Referenz bei jedem Wechsel des Schuhwerks beibehalten muss. Eine Vorrichtung
mit den Merkmalen gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist aus EP-A-0797 938 bekannt.
Es wurde auch vorgeschlagen, die Linien durch Lichtpunkte zu ersetzen,
die an vorgegebenen Positionen auf den Schaft projiziert werden. Die Projektoren
sind dabei feststehend und können nur gelegentlich manuell mit Hilfe von Regulierungsschrauben
eingestellt werden. Damit ist es nicht möglich, schnell und problemlos von der Herstellung
einer Schuhgröße zu einer anderen oder von der Herstellung eines linken zur Herstellung
eines rechten Schuhes zu wechseln. Damit ist das System nicht geeignet, um z. B.
die Symmetrie der beiden Schuhe oder eines Paares zu gewährleisten. Außerdem wird
die Effektivität der Licht-Referenzmarken vollständig annulliert, wenn es zu Positionierungsfehlern
des gesamten Schuhleistens in der Vorrichtung kommt. Allgemeine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist es, die oben genannten Mängel zu überwinden, indem eine Vorrichtung
bereitgestellt wird, die eine präzise und schnelle Konfigurierung der Öffnung von
Schuhen unterschiedlicher Größe und unabhängig davon ermöglicht, ob es sich um einen
linken oder rechten Schuh handelt.
Entsprechend dieser Aufgabe wird entsprechend der vorliegenden Erfindung
eine Vorrichtung zum Zusammenbau eines Schuhes bereitgestellt, bestehend aus einem
Arbeitsplatz zur Aufnahme eines Schuhleistens, auf dem ein Schaft und Lichtprojektoren
positioniert sind, um am Arbeitsplatz Licht-Referenzmarken auf den Schaft zu projizieren,
dadurch gekennzeichnet, dass die Projektoren so betrieben werden, dass sie auf Befehl
die projizierten Licht-Referenzmarken durch eine Steuerungseinrichtung zur Steuerung
der Bewegung der Projektoren verschieben, um bei Empfang eines Vorbereitungssignals
jede Licht-Referenzmarke in eine vorgegebene Position zu richten.
Zur Veranschaulichung der Erklärung der erfinderischen Prinzipien
der vorliegenden Erfindung und ihrer Vorzüge im Vergleich zum Stand der Technik
wird im Folgenden anhand der beigefügten Zeichnungen eine mögliche Ausführungsform
der Erfindung mittels eines nicht einschränkend zu verstehenden Beispiels unter
Anwendung der erwähnten Prinzipien beschrieben. Die Zeichnungen haben folgende Bedeutung:
1 ist eine schematische Ansicht der Vorrichtung
entsprechend der vorliegenden Erfindung;
2 ist eine Draufsicht eines in der Vorrichtung
angeordneten Schaftes;
3 ist eine Seitenansicht in teilweiser
Schnittdarstellung eines Teils der Vorrichtung aus 1;
4 ist eine schematische Ansicht entlang
der Schnittebene IV-IV aus 1 eines Teils der Vorrichtung
entsprechend der vorliegenden Erfindung;
5 ist eine schematische Seitenansicht
einer Variante der Ausführungsform der Vorrichtung entsprechend der vorliegenden
Erfindung;
6 ist eine Draufsicht der Variante aus
5; und
7 ist eine Seitenansicht der Variante
aus 5.
Bezug nehmend auf die Abbildungen besteht eine Vorrichtung zum Zusammenbau
eines Schuhes, die insgesamt durch die Bezugsziffer 10 gekennzeichnet ist,
aus einem Arbeitsplatz 11 zur Aufnahme eines Schuhleistens 12,
auf dem ein Schaft positioniert wird. Oberhalb des Arbeitsplatzes ist eine Einheit
13 zur gesteuerten Projektion von Licht-Referenzmarken auf den im Arbeitsplatz
befindlichen Schaft angeordnet. Die Einheit kann aus einer Vielzahl von Projektoren
34 bestehen.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird jeder Projektor
34 so gesteuert, dass die projizierte Licht-Referenzmarke auf Befehl verschoben
wird. Eine Steuerungseinrichtung 14 dient der Steuerung der Funktionen
der Vorrichtung. Die Steuerungseinrichtung umfasst eine Befehlseinrichtung
21, die bei Empfang eines Vorbereitungssignals 16 die Bewegung
der Projektoren so steuert, dass jede Licht-Referenzmarke in eine
vorgegebene Position gerichtet wird. Zu diesem Zweck weist die Steuerungseinrichtung
eine Speichereinrichtung 15 zur Speicherung einer Vielzahl vorgegebener
Positionen auf, die mit Hilfe des Auswahlbefehls 16 ausgewählt werden können.
Zur Erzeugung des Auswahlbefehls kann die Vorrichtung eine Einrichtung
17 zur Eingabe der Schuhgröße des am Arbeitsplatz aufgenommenen Schaftes
enthalten, so dass sich die Eingabe des Auswahlbefehls nach der Eingabe der Schuhgröße
richtet. Die Eingabe der Zahl kann durch die Bedienungsperson manuell über eine
Tastatur 18 erfolgen, wenn ein anderer Schuhleisten in die Vorrichtung
eingesetzt wird, oder vorzugsweise automatisch. Im letzteren Fall umfasst die Vorrichtung
zwei Einrichtungen 19 zur direkten Messung der Schuhgröße des Schaftes
auf dem Schuhleisten. Die manuelle Auswahleinrichtung 18 kann z. B. durch
eine Tastatur bereitgestellt werden. Die Auswahl der Positionen, welche die Projektoren
einnehmen müssen, richtet sich auch nach dem Schuhtyp des in der Vorrichtung befestigten
Schaftes, d. h. danach, ob es sich um den linken oder den rechten Schuh handelt.
Damit ist vorzugsweise eine Einrichtung zur Eingabe des Schuhtyps 17 vorhanden,
die wiederum je nach Eingabe des Schuhtyps den Auswahlbefehl ausgibt. Vorzugsweise
umfasst die Einrichtung zur Eingabe des Schuhtyps einen herkömmlichen Sensor
20 zur automatischen Erkennung des im Arbeitsplatz angeordneten linken
oder rechten Schuhes. Bei der Einrichtung zur Eingabe des Schuhtyps kann es sich
auch um eine manuelle Einrichtung 18 handeln.
Auf diese Weise wird während der normalen Einstellung der Vorrichtung
auf den Betrieb durch die Bedienungsperson ein Schuhleisten mit einem Schaft in
den Arbeitsplatz eingesetzt. Nach automatischer oder manueller Eingabe einer vorgegebenen
Position aus den gespeicherten Positionen ruft die Steuerungseinrichtung
21 aus dem Speicher 15 die Positionen ab, die für die Projektoren
benötigt werden, und steuert die Bewegung der Projektoren so, dass diese Positionen
erreicht werden. Damit projizieren die Projektoren an den vorgegebenen Positionen
auf den im Arbeitsplatz befindlichen Schuhleisten Licht-Referenzmarken, nach denen
sich die Bedienungsperson beim Anziehen der Greifklemmen 22 der Vorrichtung
mit Hilfe von herkömmlichen Bedienelementen 33 richten kann, um eine korrekte
Formung der Schuhöffnung zu erreichen.
2 zeigt eine schematische Draufsicht
des im Arbeitsplatz befindlichen Schuhleistens 12 mit darauf befestigtem
Schaft 23, der von den Klemmen 22 eingespannt ist und auf den
die Referenzmarken 24 projiziert sind. Die Licht-Referenzmarken sind vorzugsweise
drei an der Zahl, wobei jede der Referenzmarken kreuzförmig ist und zwei der Referenzmarken
in den gegenüberliegenden seitlichen Zonen des Schaftes und eine Referenzmarke in
einer frontalen Zone des Schaftes angeordnet ist. Beispielhaft zeigt 2
mit gestrichelten Linien die Konfiguration, die der Schaft erreichen muss. Zusätzlich
zur normalen Betriebseinstellung kann die Vorrichtung durch ein Bedienelement
25 in einen Lernzustand versetzt werden, in dem es möglich ist, die Positionen
der verschiedenen zur Auswahl stehenden Licht-Referenzmarken zu programmieren. Vorzugsweise
gibt es zur Programmierung eine Einrichtung 26 zur manuellen Projektorbewegung,
mit der die Referenzmarken auf einem im Arbeitsplatz befestigten Referenzleisten
positioniert werden. Nach dem Erreichen der korrekten Positionen gestattet die Speichersteuerungseinrichtung
28 die Speicherung dieser Positionen im Speicher 15. Das kann
für alle möglichen gewünschten Positionen wiederholt werden, die beim normalen Betrieb
der Vorrichtung zur Auswahl durch die Auswahleinrichtung 17 stehen sollen.
Um zu vermeiden, dass die Referenzpositionen manuell für alle möglichen
rechten und linken Schuhgrößen eingerichtet werden müssen, kann vorzugsweise eine
Berechnungseinrichtung 29 vorgesehen sein, mit der – ausgehend von
einigen wenigen Musterpositionen, z. B. einer minimalen und einer maximalen Position,
die der kleinsten und größten Schuhgröße entsprechen, die auf der Vorrichtung zusammengebaut
werden soll – die Vielzahl der vorgegebenen Positionen für jeden Projektor
berechnet werden.
Wenn die Positionen für einen rechten oder linken Schuh programmiert
wurden, berechnet das System durch Umkehrung automatisch die spiegelbildlichen Positionen
für den entsprechenden linken oder rechten Schuh. Zur Ausgabe des Signals zur Speicherung
einer minimalen und einer maximalen Position an die Berechnungseinrichtung sind
die Steuerungselemente 30 und 31 zur Signalisierung der minimalen
bzw. der maximalen Position vorhanden. Ein weiteres Steuerungselement
32 befiehlt der Berechnungseinrichtung, die Zwischenwerte zu berechnen.
Vorzugsweise können die verschiedenen Steuerungselemente
18, 25, 28 und 30 bis 33 auf einer
einzelnen Tastatur gruppiert sein.
Die Vorrichtung 10 umfasst eine Einrichtung 49,
50, 51 zur Erkennung der tatsächlichen Position des Schuhes innerhalb
des Arbeitsplatzes. Die Erkennungseinrichtung erzeugt ein Positionssignal für die
entsprechende Korrktur der Positionen der Licht-Referenzmarken, so dass diese im
Verhältnis zum Schuh immer auf der richtigen Position auftreffen. Vorzugsweise umfasst
die Erkennungseinrichtung einen hinteren Presser 49, der mit Hilfe eines
angetriebenen Schlittens 50 derart beweglich ist, dass er am hintem Teil
des im Arbeitsplatz aufgenommenen Schuhwerks anliegt. Ein Sensor 51 erkennt
die absolute Position des Pressers bei dessen Bewegung in Richtung des Schuhwerks
und sendet ein Korrektursignal 52 an die Steuerungseinrichtung
14. Auf der Grundlage der Informationen über die Größe des im Arbeitsplatz
aufgenommenen Schuhes und über die Position des Pressers berechnet das Steuerungssystem
die genaue Position des Schuhwerks innerhalb des Arbeitsplatzes und korrigiert die
absolute Position der Licht-Referenzmarken, so dass diese im Verhältnis zum Schuhwerk
genau den Referenzpositionen entsprechen.
Mit anderen Worten: Das System erwartet für eine bestimmte Schuhgröße
den hinteren Presser in einer vorgegebenen Position. Wenn das nicht der Fall ist,
korrigiert das System die Position der Projektoren oder des an der Spitze angeordneten
Projektors entsprechend der Differenz zwischen den theoretischen und den tatsächlichen
Positionen. In der Praxis bedeutet das: Wenn der Presser erkennt, dass sich das
Schuhwerk z. B. 5 mm hinter der im Speicher 15 gespeicherten Projektorposition
befindet, korrigiert die Steuerungseinrichtung die tatsächliche Projektorposition
oder lediglich die Position des an der Spitze angeordneten Projektors.
3 zeigt eine Ausführungsform eines Projektors
34, die sich als besonders vorteilhaft erwiesen hat.
Der Projektor umfasst ein Projektionselement 35 zur Projizierung
der Licht-Referenzmarke entlang einer Projektionsachse 36. Das Projektionselement
ist so an einer Basis 37 befestigt, dass es auf Befehl eines Getriebemotors
39 um eine Achse 38 drehbar ist, die quer zur Projektionsachse
verläuft, um eine Bewegung der projizierten Licht-Referenzmarke entlang einer geraden
Linie zu ermöglichen.
Der Getriebemotor 39 steuert die Bewegung des Projektionselements
35 gegen die Schubkraft einer Feder 40 und über eine Druckschraube
41, welche durch den Getriebemotor 39 in Rotation versetzt wird,
um sich in die feststehende Stütze 37 einzuschrauben und von dieser abzustehen,
um mit einer freien Schubseite 42 auf dem Projektionselement
35 zu ruhen. Die Kupplung zwischen der Schraube 41 und dem Getriebemotor
39 erfolgt durch eine Laufverbindung 43, die Bolzen
44 aufweist, welche durch den Getriebemotor in Rotation versetzt werden
und in axial verlaufender Weise in ein Getriebe 45 eingreifen, das axial
von der Schraube 41 gestützt wird. Vorzugsweise steht das Getriebe
45 in Eingriff mit einer Codiereinrichtung 46, welche eine Messung
bereitsteht, die eine Funktion der Position der projizierten Licht-Referenzmarke
ist. Die Codiereinrichtung liefert ein Feedback für die Steuerungseinrichtung
21, die den Getriebemotor 39 steuert.
4 zeigt die Anordnung der drei Projektoren
34 innerhalb der Projektionseinheit 13, um die seitlichen Referenzmarken
in eine Richtung 47 zu verschieben, die quer zur Längsachse des Schuhwerks
verläuft, und um die frontale Referenzmarke in eine Richtung 48 zu verschieben,
die parallel zur Längsachse des Schuhwerks verläuft.
5 bis 7
zeigen eine besonders vorteilhafte Variante einer Ausführungsform, die durch die
Bezugsziffer 113 gekennzeichnet ist. Bei dieser Variante ist der zentrale
Projektor praktisch so angeordnet, wie das bereits für die Ausführungsform
13 beschrieben wurde. Insbesondere ist das zentrale Projektionselement
135a am Punkt 138a schwenkbar an einer Platte 137 befestigt.
Ein Stellglied, das aus einem Motor 139 und einem Getriebe mit Laufverbindung
143 besteht, drückt mit einer Druckschraube als Stellschraube
141 auf eine bewegliche Zwischenplatte 160, auf der das Projektionselement
gehalten wird, um die Neigung des projizierten Strahles auszuführen.
Die seitlichen Projektoren bestehen ebenfalls aus Projektionselementen
135b, die am Punkt 138b schwenkbar sind, um die Motoren
139 mit Hilfe von Getrieben 143 auf Befehl zu neigen.
Im Unterschied zur ersten Ausführungsform 13 ruhen die seitlichen
Projektoren auf der Zwischenplatte 160 des zentralen Projektors.
Auf diese Weise kommt es bei der Verschiebung des zentralen Projektors
zu keiner Abweichung des Längsabstands zwischen den Koordinaten des zentralen Projektors
und den Koordinaten der seitlichen Projektoren, da sich die seitlichen Projektoren
gemeinsam mit diesem neigen. Die Querposition der seitlichen Koordinaten kann mit
Hilfe der jeweiligen Motoren 139 eingestellt werden, wie das für die vorherige
Ausführungsform beschrieben wurde. Zur Vereinfachung der Zeichnung sind in der zweiten
Ausführungsform die Rückzugs-Codiereinrichtungen 46 nicht dargestellt.
Zur anfänglichen Eichung der Position des zentralen Projektionselements
135a wird es auf die bewegliche und am Punkt 161 schwenkbare Platte
160 aufgesetzt. Zwei Passstifte 162 ermöglichen die manuelle Einstellung
der Neigung des Elements 135 im Verhältnis zur Platte 160.
Es wird jetzt deutlich, dass die gestellte Aufgabe erfüllt wird, indem
eine Vorrichtung zum Zusammenbauen von Schuhwerk bereitgestellt wird, die eine schnelle
und präzise Positionierung des Schafts ermöglicht, wodurch eine hohe Produktkonstanz
erreicht wird.
Selbstverständlich bezieht sich die obige Beschreibung einer Ausführungsform
zur Umsetzung der erfinderischen Prinzipien der vorliegenden Erfindung lediglich
auf ein nicht einschränkend zu verstehendes Beispiel für die erwähnten Prinzipien
innerhalb des Umfangs des hiermit beantragten Exklusivrechts. Beispielsweise könnte
die Projektorhandhabungseinrichtung von der hier gezeigten abweichen, wie auch der
bekannte Aufbau der Vorrichtung zum Zusammenbau von Schuhwerk entsprechend speziellen
praktischen Anforderungen vom hier gezeigten Aufbau abweichen kann. Und obwohl hier
die Bewegung der seitlichen Projektoren ausschließlich in der Richtung quer zur
Achse des Schuhwerks als ausreichend erachtet wurde, könnten die Projektoren bei
Bedarf auch so ausgeführt werden, dass sie entlang weiterer Bahnen verschoben werden
können, d. h. entlang von zwei orthogonalen Achsen. Die Steuerungseinrichtung der
Vorrichtung könnte ein elektronisches System umfassen, das praktisch gemäß dem
Stand der Technik entweder mit einer festverdrahteten Logikschaltung oder vorzugsweise
mit einem Mikroprozessor ausgestattet ist.
Um zu gewährleisten, dass sich der Schuh im Verhältnis zu den Projektoren
und insbesondere in Bezug auf die Höhe in der korrekten Position befindet, könnte
ein Sensor 53 (1) eingesetzt werden, der die
Positionierung des Schuhes innerhalb der Vorrichtung erkennt und die Bewegung der
Projektoren so steuert, dass relative Positionierungsabweichungen korrigiert werden.
Dieser Sensor 53 könnte z. B. einen einstellbaren Schuhstützfuß aufweisen.