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Dokumentenidentifikation DE10151565B4 30.09.2004
Titel Mikrowellengenerator
Anmelder Diehl Munitionssysteme GmbH & Co. KG, 90552 Röthenbach, DE
Erfinder Staines, Geoffrey, Dr.-Ing., 90552 Röthenbach, DE;
Dommer, Josef, 90451 Nürnberg, DE;
Sonnemann, Frank, Dipl.-Ing., 90403 Nürnberg, DE;
Bohl, Jürgen, Dipl.-Ing., 90542 Eckental, DE;
Ehlen, Tilo, Dipl.-Ing. Dr., 90419 Nürnberg, DE
DE-Anmeldedatum 23.10.2001
DE-Aktenzeichen 10151565
Offenlegungstag 15.05.2003
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 30.09.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.09.2004
IPC-Hauptklasse H03B 11/02
IPC-Nebenklasse H01T 9/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Mikrowellengenerator gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Die Funktion eines solchen Generators beruht darauf, daß eine Hochspannungsbatterie, etwa eine gemäß dem Prinzip der Marx'schen Stoßspannungsschaltung parallel aufgeladene und dann in Serie geschaltete Kondensatorbatterie, über eine Funkenstrecke entladen wird, die sich zwischen den Elektroden einstellt, über welche die Hochspannung der Serienschaltung dann anliegt. Solch ein Entladungsvorgang führt zu einem steil einsetzenden und stark oszillierenden Stromfluß in den Elektroden und in eventuell zusätzlich daran elektrisch leitend angeschlossenen Antennenleitern und damit zu einer entsprechend breitbandigen Abstrahlung eines Mikrowellenspektrums hoher Energiedichte, das in der Umgebung eines solchen Mikrowellengenerators den Funkverkehr zumindest beeinträchtigen und elektronische Schaltungen insbesondere eingangsseitig stören oder sogar zerstören kann.

Um Mikrowellenenergie in einen Hohlleiter einzustrahlen, ist es aus der US 3,748,528 A bekannt, eine im Umriss flaschenförmige Elektrode mit ihrem balligen bodenseitigen Stirnende quer in den Hohlleiter hineinragen zu lassen, um mit dem ihr gegenüberliegenden Wandungsbereich des Hohlleiters eine Funkenstrecke zu bilden. Das dagegen flache Stirnende des Flaschenhalses ragt als Elektrode einer weiteren, als Pulsformer ausgelegten Funkenstrecke in einen mit Schutzgas gefüllten Hohlraum hinein, deren ebenfalls ebene Gegenelektrode das Stirnende des Innenleiters einer Koaxialanordnung ist, deren zum Flaschenhals koaxiales rohrförmiges Gehäuse quer zur Längserstreckung des Hohlleiters auf diesen montiert ist. Der Innenleiter wird der Funkenstrecke gegenüberliegend mittels einer als Schalter dienenden zusätzlichen Funkenstrecke und über einen Pulsformer sowie einen Vorwiderstand aus einer Hochspannungs-Gleichstromquelle aufgeladen, um bei Entladung zunächst die pulsformende Funkenstrecke und dann die Mikrowellen generierende Funkenstrecke ansprechen zu lassen.

Etwa aus der US 4,845,378 A ist es bekannt, als Hochspannungsquelle, dort zum Generieren eines elektromagnetischen Pulses für die Simulation eines realen nuklear ausgelösten Impulses, Kondensatorbatterien über Funkenstreckenschalter umzuschalten. Gemäß der US 4,760,311 A wird die Entwicklung einer steilen Spannungswellenfront mit Elektronenstrahlen beeinflusst. Die DE 35 28 338 C1 beschreibt eine schnelle explosivstoffbetriebene Magnetfeldkompression zur Stromverstärkung für ein nichtletal waffenwirksames Magnetfeld. Eine vergleichbare Technik wird in der US 5,835,545 A für eine kompakte intensive Strahlungsquelle eingesetzt. Im Rahmen vorliegender Erfindung geht es aber um die breitbandig hochenergetische Wirkung einer Funkenstrecke, die zum Freisetzen von Mikrowellenenergie einen günstigeren Wirkungsgrad als der Einsatz eines mit Explosivstoff betriebenen magneto-hydrodynamischen Generators verspricht.

Dieser Effekt einer intensiven Mikrowellenabstrahlung wird deshalb als nichtletale Waffe gegen gegnerische Kommunikationssysteme propagiert (vgl. DER SPIEGEL, Heft 7/1997, S. 53 ff, Ende des 3. Absatzes der linken Spalte von S.54).

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen derartigen Mikrowellengenerator anzugeben, der hinsichtlich seiner Energieversorgung autark, hinsichtlich sei ner Abmessungen unproblematisch verbringbar sowie vor allem hinsichtlich seines Störstrahlungsspektrums besonders universell und wirkungsvoll einsetzbar ist.

Diese Aufgabe ist durch die im Hauptanspruch angegebenen wesentlichen Merkmale der Erfindung gelöst.

Danach stehen unter radialer Distanz zur Innenwandung koaxial im Inneren eines rohrförmigen Gehäuses zwei Elektroden einander zur Definition einer Funkenstrecke axial distanziert gegenüber. Dieses Elektrodenpaar stellt eine Kapazität dar, in der Hochspannungsenergie gespeichert wird, bis es infolge Überschlags über die Funkenstrecke zur schlagartigen Energieentladung kommt. Zum Aufladen dieser Kapazität ist jede beider Elektroden an dem ihr zugewandten Stirnende des Gehäuses isoliert gehaltert und elektrisch an einen Hochspannungs-Generator angeschlossen. Bei dem handelt es sich bevorzugt um eine kleinbauende Marx'sche Stoßspannungsschaltung, deren Kondensatorbatterie statisch aus einer Gleichstromquelle oder dynamisch aus einem elektromechanischen Impulsgenerator in Parallelschaltung aufgeladen wird, ehe deren Umschaltung in Serie erfolgt, deren entsprechend vervielfachte Spannung an das Elektrodenpaar der genannten Funkenstrecke gelegt wird und zu deren Durchzünden führt.

Im Inneren des Gehäuses ist ferner, radial distanziert zu den Funkenelektroden parallel zu diesen, wenigstens ein hohlzylindrischer Leiter angeordnet, der sich vorzugsweise noch axial, über die Elektroden hinweg, über wenigstens einen Teil von deren Halterungen erstreckt. Dieser als abstimmbare Resonatorantenne dienende Leiter ist zur Resonanzverstimmung über den sehr breiten Bereich von wenigstens etwa einer Oktave an in ihrer Längserstreckung variablem Ort an eine der beiden Elektrodenhalterungen angeschlossen. Dadurch wirkt dieser Leiter als variabel frequenzbestimmendes und zugleich infolge Laufzeiteffekten wünschenswert impulsverlängerndes Glied für die durch die Hochspannungsentladung über die Funkenstrecke mit steiler Stromanstiegsflanke ausgelösten und deshalb kräftig abstrahlenden Stromoszillationen mit variablem Frequenzschwerpunkt. Das ermöglicht in der, der Pulslänge proportionalen, hohen abgestrahlten Störenergie ein gezieltes Anpassen des Mittenbereiches der wirksamen Wellenlängen etwa an die räumlichen Abmessungen der Leiterbahnen-Geometrie in der Eingangsbeschaltung jeweils eines bestimmten Types von Rechnern oder Kommunikationsgeräten, um dort infolge Resonanzüberhöhung der eingekoppelten Mikrowellenspannung Übersteuerungen oder gar Joul'sche Zerstörungen zu erzielen. Dieses erfindungsgemäße System ist demzufolge als frequenzmäßig optimierbarer hochenergetischer Impulsstörer um Größenordnungen wirksamer, als die herkömmliche Erzeugung von CW-Störenergie in Form gedämpfter Sinusschwingungen. Andererseits ist wegen der Breitbandigkeit des erfindungsgemäßen Störgenerators eine Anpassung einer Störfrequenz an die elektromechanischen Abmessungen des zu störenden Systems nicht einmal genau erforderlich.

Zur näheren Erläuterung der Erfindung und der durch sie eröffneten Möglichkeiten sowie hinsichtlich weiterer Vorteile und Abwandlungen der vorstehend beschriebenen Lösung wird auf die weiteren Ansprüche verwiesen, sowie auf nachstehende Beschreibung der Zeichnung.

Die einzige Figur der Zeichnung zeigt im Axial-Längsschnitt unter Beschränkung auf das Funktionswesentliche stark abstrahiert, aber angenähert maßstabsgerecht skizziert, ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel zur erfindungsgemäßen Lösung.

Der im Längsschnitt gezeigte Mikrowellengenerator 11 weist im Zentrum eines hohlzylindrischen Gehäuses 12 eine Funkenstrecke 13 zwischen einer kugelkappenförmigen Elekrode 14 relativ großen Durchmessers und einer koaxial ihr gegenüber axial versetzten, frontseitig pilzförmig abgerundeten und im übrigen flachzylindrischen Elektrode 15 dagegen wesentlich kleineren Durchmessers auf. Die erstgenannte Elektrode 14 stellt gewissermaßen den konvexen Boden einer im übrigen flaschenförmigen Halterung 16 dar, deren halsförmige Verjüngung 17 an die kleine Basis eines spitzwinkligen Kegelstumpfes 18 anschließt. Dieser trägt vor seiner koaxial in den Innenraum 23 des Gehäuses 12 eintauchenden großen Basis einen scheibenförmig umlaufenden Flansch 19, der axial vor dem benachbarten Stirnende 20 des Gehäuses 12 gehaltert ist.

In das gegenüberliegende Stirnende 21 des Gehäuses 12 ragt ein ebenfalls davor axial abgestützter Stopfen 22 hinein. Der weist in einem zentralen Durchgangsloch 24 eine Gleitlager-Buchse 25 für eine axial daran festgelegte Haltestange 26 auf, an deren gegenüberliegenden Stirnende 27 die kleinere Elektrode 15 koaxial befestigt ist.

Bei diesem Realisierungsbeispiel erstreckt sich zwischen der Verjüngung 17 der einen Elektroden-Halterung 16 und der gegenüberliegenden Elektroden-Halterung in Form des Stopfens 22 mit der Haltestange 26 wenigstens ein elektrischer Leiter 29, der auf der Innenwandung 28 des Gehäuses 12 isoliert gehaltert ist. Die Hohlzylinderwandung des Gehäuses 12 und der Stopfen 22 bestehen vorzugsweise aus elektrisch überschlagsresistentem Isoliermaterial, so daß der Leiter 29 nicht eigens selbst mit einer hochspannungsfesten Isolation auszustatten ist. Der Leiter 29 kann als achsparalleler Stab, als käfigförmige Mehrheit von Stäben, als Maschengitterwerk oder wie skizziert als metallener Hohlzylinder ausgelegt sein. Vorzugsweise ist dieser Leiter 29 nur in der Nachbarschaft der großen Elektroden-Halterung 16 an der Innenwand 28 des Gehäuses 12 kraftschlüssig festgelegt, während der restliche, längs der Haltestange 26 sich erstreckende Verlauf des Leiters 29 radial zur Gehäuse-Innenwand 28 distanziert und dann erst an seinem axialen Ende 30 im Stopfen 22 radial – und auch axial – gehaltert ist. Der Leiter 29 ist über eine radiale Brücke 31 an die Haltestange 26 und über diese deshalb an die kleine Elektrode 15 elektrisch angeschlossen.

Die Elektroden-Haltestange 26 ragt durch den Stopfen 22 hindurch in einen Anschlußstutzen 32 hinein, über den die kleine Elektrode 15 an einen Pol der Kondensatorbatterie 33 einer Marx'schen Stoßspannungsschaltung 34 anschließbar ist, deren gegenüberliegender Pol dann wie skizziert über den Flansch 19 mit der großen Elektrode 14 elektrisch leitend verbunden wird. In einer solchen Stoßspannungsschaltung 34 werden die in der Zeichnung nur symbolisch angedeuteten Kondensatoren der Batterie 33 aus einer kontinuierlich oder impulsartig arbeitenden Gleichspannungsquelle 35 in Parallelschaltung aufgeladen, um sie dann auf Serie umzuschalten und dadurch die Ausgangsspannung der Kondensatorbatterie 33 entsprechend zu vervielfachen. Diese Hochspannung liegt über den Elektroden 1415 an, lädt also die zwischen ihnen bestehende Kapazität auf und zündet schließlich zwischen ihnen eine Funkenstrecke 13 durch, über welche diese Kapazität mit einem steilflankig einsetzenden Stromimpuls entladen wird. Dieser durch die Elektroden 1415 fließende Entladestromimpuls führt kräftige Oszillationen aus, die auch in dem an diesen Entladestromkreis angeschlossenen Leiter 29 zu Stromoszillationen führen, deren Frequenzgemisch eine Resonanzüberhöhung nach Maßgabe der momentanen elektrisch wirksamen mechanischen Längenabmessungen des Leiters 29 erfährt, vergleichbar einer hochfrequenztechnischen Hohlraumresonator- oder Dipoldimensionierung.

Die von der Entladung der, bei mehr als 600 kV über die Elektroden 1415 in typisch etwa 20 pF zwischengespeicherten, Hochspannungsenergie ausgelösten starken Stromoszillationen in der Größenordnung von etwa einem kA führen zur Abstrahlung eines entsprechend intensiven, infolge des abstimmbar an eine Elektrode 15 angeschlossenen einpoligen Leiters 29 mit reduzierten Amplituden breitbandigen oszillierenden und darin noch mit deutlicher Resonanzüberhöhung ausgestatteten elektromagnetischen Mikrowellenfeldes. Der Vorgang wiederholt sich je nach dem in erster Linie durch die Dimensionierung der Hochspannungsschaltung 34 vorgegebenen Ladezyklus der Kapazität über die Elektroden 1415 und kann dadurch zu einer quasikontinuierlichen breitbandigen Störabstrahlung mit variabler Mittenfrequenz führen. Ein solcher Mikrowellengenerator ist kleinbauend realisierbar und kann deshalb insbesondere als einfach handhabbarer bzw. verbringbarer, sehr wirksamer Störer gegen die Funktion elektronischer Schaltungen vielseitig eingesetzt werden, da das Wirkspektrum auch im Betrieb noch über die Spindel 37 einfach durchwobbelbar bzw. direkt auf Resonanz mit der zu störenden Schaltungsgeometrie abstimmbar ist.

Der Frequenzbereich der Resonanzüberhöhung ist also dadurch in weiten Grenzen einfach veränderbar, daß die Brücke 31 zwischen der Elektroden-Haltestange 26 und dem Leiter 29 in Längsrichtung des Gehäuses 12 verschiebbar, insbesondere wie gezeigt als axial einstellbare Kurzschlußscheibe zwischen der Innenmantelfläche 36 eines hohlzylindrischen Leiters 29 und der Elektroden-Haltestange 26 ausgelegt ist. Für diese Axialverlagerung ist die im Interesse konstanter Länge der Funkenstrecke 13 axial fixiert gehalterte Elektroden-Haltestange 26 auf ihrer Oberfläche mit Spindelgängen 37 ausgestattet, und die Haltestange 26 selbst (samt ihrer Elektrode 15) ist im Stopfen 22 axial arretiert verdrehbar gehaltert. Die Abstimmung der Resonanzüberhöhung in der breitbandigen Mikrowellenabstrahlung erfolgt so durch Verkürzen oder Verlängern der elektrisch wirksamen Abmessung des an die eine Elektrode 15 angeschlossenen Leiters 29 mittels axialer Verlagerung der wie skizziert scheibenförmigen, gegen Mitdrehen arretiert geführten Kurzschlußbrücke 31 auf dem Spindelgang 37. Das Verdrehen des Spindelganges 37 zur Verlagerung der Brücke 31 kann hinter dem Anschlußstutzen 32 manuell erfolgen; oder, wie in der Zeichnung berücksichtigt, mittels eines dort angeflanschten, etwa batteriebetriebenen Stellmotors 38, dessen Rotor direkt oder über ein Getriebe mit dem der Elektrode 15 gegenüberliegenden Ende ihrer Haltestange 26 drehfest gekoppelt ist.

Der freie Stirnrand 39 des Leiters 29, insbesondere in seiner Ausbildung als Hohlzylinder, neigt sich vorzugsweise wie skizziert längs des Feldverlaufes der Halterungs-Verjüngung 17 zu. Eine stirnseitige Abrundung ergibt – wie an den freien Stirnflächen der Elektroden 1415 – eine zusätzliche geometrische Anpassung der Metallflächen an den elektrischen Feldverlauf und vermeidet dadurch das Auftreten lokaler Feldüberhöhungen, die parasitäre Überschläge schon vor dem Zünden der Funkenstrecke 13 auslösen könnten.

Im Interesse einerseits eines erst bei hoher Spannung und mit entsprechend steiler Stromflanke einsetzenden Überschlags über die Funkenstrecke 13 und andererseits einer niedrigen Geschwindigkeit der Lichtbogenübertragung zwischen den Elektroden 1415, was in wünschenswerter Weise zu einem mit vielen kleineren Amplituden verlängert schwingenden und deshalb mehr Energie abstrahlenden System führt, ist die Umgebung der Überschlagstrecke, also der Innenraum 23 des Gehäuses 12, vorzugsweise mit einem elektrisch gut isolierenden Fluid möglichst hoher Dielektrizitätskonstante gefüllt, bei dem es sich einfach um destilliertes Wasser handeln kann. Das erlaubt wegen der Überspannungfestigkeit ein kleinbauendes Gehäuse 12 und das weist aufgrund seiner Wärmekapazität außerdem den Vorteil auf, bei Abklingen der Hochspannung den Überschlag über die Funkenstrecke 13 relativ abrupt wieder zu beenden und damit im Interesse abermals starker Oszillation auch eine steile Rückflanke des Entladestromes hervorzurufen.

So ergibt sich erfindungsgemäß ein kompaktbauender Mikrowellengenerator 11 mit leistungsstark breitbandiger Mikrowellenabstrahlung, in der eine deutliche Resonanzüberhöhung vorkommt, deren Frequenzschwerpunkt mechanisch veränderbar ist, um das Leistungszentrum hinsichtlich der abgestrahlten Wellenlängen der geometrischen Struktur eines zu störenden Schaltungsgebildes einfach anpassen zu können, indem ein die Funkenstrecke 13 zwischen den Elektroden 1415 koaxial umgebender Leiter 29 mit variabler Länge als mechanisch einstellbarer Resonator an eine der beiden Elektroden (15) elektrisch angeschlossen ist.


Anspruch[de]
  1. Mikrowellengenerator (11) mit Hochspannungs-Funkenstrecke (13) zwischen kolinear angeordneten Elektroden (1415), dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Funkenstrecke (13) die Elektroden (14,15) und ihre koaxialen Halterungen (16, 26) zumindest über einen Teil ihrer axialen Längenausdehnung von einem distanziert dazu verlaufenen elektrischen Leiter (29) begleitet sind, der an eine der Elektroden (14, 15) elektrisch leitend angeschlossen ist.
  2. Mikrowellengenerator nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß in der Längsachse eines hohlzylindrischen Gehäuses (12) zwei Elektroden (14,15) unterschiedlicher Durchmesser mit abgerundet aufeinander zu weisenden Stirnflächen in fester gegenseitiger axialer Position gehaltert sind.
  3. Mikrowellengenerator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Elektrode (15) der kugelkappenförmige Boden einer zylindrischen Halterung ist, die axial gegenüberliegend eine flaschenhalsförmige Verjüngung (17) aufweist.
  4. Mikrowellengenerator nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungs-Verjüngung (17) an einen Kegelstumpf (18) angeschlossen ist, der mit einem umlaufenden Flansch (19) axial vor einem Stirnende (20) des hohlzylindrischen Gehäuses (12) gehaltert ist.
  5. Mikrowellengenerator nach einem der beiden vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Elektrode (15) an einem Ende einer Haltestange (26) angeordnet ist, deren anderes Ende axial fixiert in einem Stirnende (21) des hohlzylindrischen Gehäuses (12) gehaltert ist.
  6. Mikrowellengenerator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (12) jedenfalls in der Umgebung des Leiters (29) aus einem elektrisch isolierenden Material besteht.
  7. Mikrowellengenerator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter (19) längs eines der Halterung (16) einer Elektrode (14) benachbarten Bereiches an den Innenwand (28) des Gehäuses (12) gehaltert ist.
  8. Mikrowellengenerator nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter (29) längs eines der Halterung (Stange 26) der anderen Elektrode (15) benachbarten Bereiches radial distanziert zur Innenwand (28) des Gehäuses (12) gehaltert ist.
  9. Mikrowellengenerator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein hohlzylindrischer Leiter (29) mit seinem den Elektroden (15, 14) abgewandten Stirnende axial und radial am Gehäuse (12) gehaltert ist.
  10. Mikrowellengenerator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestange (26) und ihre Elektrode (15) sowie die Halterung (16) und deren Elektrode (14) von einem hohlzylindrischen Leiter (29) variabler Länge als einstellbarem Resonator umgeben sind.
  11. Mikrowellengenerator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine im Gehäuse (12) radial sich erstreckende Brücke (31) zwischen dem Leiter (29) und einer der Elektroden-Halterungen (Stange 26) im Gehäuse (12) längsverschiebbar geführt ist.
  12. Mikrowellengenerator nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß eine radial sich im Gehäuse (12) erstreckende Brücke (31) als Kurzschluß-Scheibe verdrehungsgesichert auf einem Spindelgang (37) der Elektroden-Haltestange (26) geführt ist, die verdrehbar an einem Stirnende (21) des Gehäuses (12) axial fixiert gelagert ist.
  13. Mikrowellengenerator nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestange (26) mittels eines Stellmotors (38) verdrehbar ist.
  14. Mikrowellengenerator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (1415) an die Kondensatorbatterie (33) einer Stoßspannungsschaltung (34) angeschlossen sind.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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