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Dokumentenidentifikation DE10048892C5 07.10.2004
Titel Scheibentauchkörper
Anmelder PMT Plastik-Metall-Technologie GmbH, 74564 Crailsheim, DE
Erfinder Schmitt, Thomas, 74592 Kirchberg, DE
Vertreter Schlimme, W., Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anw., 85521 Ottobrunn
DE-Anmeldedatum 02.10.2000
DE-Aktenzeichen 10048892
Offenlegungstag 18.04.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 18.07.2002
Date of publication of amended patent 07.10.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.10.2004
IPC-Hauptklasse C02F 3/06

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Scheibentauchkörper mit einer Welle und einer Vielzahl von auf der Welle angeordneten, aus teilkreisförmigen Scheibenelementen gebildeten kreisförmigen Scheiben, wobei Zugstangen vorgesehen sind, die die Scheiben in achsparalleler Richtung durch Montagelöcher durchdringen und gegeneinander verspannen, wobei zwischen einander in Axialrichtung des Scheibentauchkörpers benachbarten Scheiben Abstandhalter vorgesehen sind, die an einer ersten Seite mit einem Steckzapfen versehen sind und die an einer von dieser ersten Seite abgewandten zweiten Seite eine Aufnahmebuchse zur Aufnahme eines Steckzapfens eines in Axialrichtung benachbarten Abstandhalters aufweisen, und wobei durch die Abstandhalter die Zugstangen hindurchführbar sind, wobei die teilkreisförmigen Scheibenelemente einen Bogenwinkel &agr; mit 0° < &agr; ≤ 180° aufweisen.

Ein derartiger Scheibentauchköper ist beispielsweise aus der DE 196 52 156 C1 bekannt. Die Scheiben dieses Scheibentauchkörpers bestehen jeweils aus tonenstückartigen Sektorabschnitten, die an ihren sich in Radialrichtung erstreckenden Kanten in Abstandhalter eingeklemmt sind. Die einzelnen Segmente der übereinander angeordneten Scheiben liegen derart übereinander, daß die sich radial erstreckenden Kanten der einzelnen Sektorabschnitte aller Scheiben in Vertikalrichtung zueinander ausgerichtet sind. Zugstangen sind durch die Abstandhalter parallel zur Achse des Scheibentauchkörpers hindurchgesteckt und befinden sich daher in den Zwischenräumen zwischen den sich radial erstreckenden Kanten zweier in Umfangsrichtung benachbarter Scktorabschnitte. Auf diese Weise soll es möglich sein, einzelne Sektorabschnitte auswechseln zu können, ohne die Zugstangen entfernen zu müssen.

Aus der DE 94 09 352 U1 ist ein Scheibentauchkörper bekannt dessen Scheiben jeweils aus Sektorstücken zusammengesetzt sind, die halbkreisförmig, 1/3-kreisförmig oder 1/4-kreisförmig ausgebildet sind. Die einzelnen Sektorstücke sind jeweils an ihrem radialen Rand mit einem Ubedappungsbereich versehen, so daß zwei zusammengesetzte Sektorstücke einander überlappen. Die Sektorstücke werden mittels durch im Überlappungsbereich vorgesehene Bohrungen hindurchtretenden Zugstangen miteinander befestigt. Weitere Zugstangen durchgreifen die Sektorstücke dort, wo mit Durchtrittsöffnungen versehene Abstandhalter am Scktorstück ausgebildet sind. Die einander überlappenden Kanten der jeweiligen Sektorstücke einzelner Scheiben sind so angeordnet, daß diese Verbindungsstellen vertikal übereinander liegen.

Bei diesen bekannten Scheibentauchkörpern müssen, wie auch bei anderen aus dem Stand der Technik bekannten Scheibentauchkörpern, die Zugstangen bereits zu Beginn der Montage des gesamten Scheibentauchkörpers vorgesehen werden, um eine definierte Ausrichtung der Sektorabschnitte zueinander zu gewährleisten und um zu vermeiden, daß sich die Sektorabschnitte einer Scheibe so zueinander verkanten, daß die Scheibe nicht eben ist. Dies bedeutet wiederum, daß die Montagearbeiter, die den Scheibentauchkörper aus den einzelnen Sektorabschnitten zusammensetzen müssen, einer nicht unerheblichen Gefährdung durch die Spitzen der Stangen ausgesetzt sind.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen gattungsgemäßen Scheibentauchkörper anzugeben, der eine einfachere und sichere Montage gestattet und trotzdem eine hohe Stabilität in sich aufweist.

Diese Aufgabe wird gemäß Patentanspruch 1 dadurch gelöst, daß die Scheibenelemente von einander in Axialrichtung benachbarten Scheiben gebildet sind, die jeweils um einen Winkel &bgr; mit 0° < &bgr; < &agr; in Umfangsrichtung versetzt zueinander angeordnet sind, daß die Scheibenelemente einer Scheibe in Umfangsrichtung aneinanderstoßen und daß, durch die Montagelöcher jeweils ein Steckzapfen eines Abstandhalters hindurchführbar ist.

Dieser erfindungsgemäße Scheibentauchkörper Läßt sich auf einfache und schnelle Weise ohne die Zugstangen montieren, da die einzelnen teilkreisförmigen Scheibenelemente mittels der Abstandhalter miteinander verbunden werden und da aufgrund der winkelversetzten Montage der Scheibenelemente ein stabiles Scheibenpaket entsteht. Erst am Ende der Montage der einzelnen Scheibenelemente werden die Zugstangen durch die Abstandhalter und damit durch die einzelnen Scheibenelemente hindurchgeführt und das Scheibenpaket wird verspannt.

Vorzugsweise sind die Scheibenelemente halbkreisförmig. Diese halbkreisförmige Gestaltung reduziert einerseits die Montagezeit, da nur eine begrenzte Anzahl von Scheibenelementen zu montieren ist, und ermöglicht andererseits den einfachen Transport der einzelnen Teile des Scheibentauchkörpers, da die einzelnen Scheibenelemente nur das halbe Gewicht einer gesamten Scheibe ausmachen und beim vertikalen Transport der Einzelteile nur die halbe Höhe gegenüber einer gesamten Scheibe einnehmen.

Ein bevorzugter Scheibentauchkörper, bei dem der Absandhalter mit einem Distanzhalteabschnitt, einem an einer ersten Seite des Distanzhalteabschnitts ausgebildeten Vorsprung, der den Steckzapfen bildet und einer an der von der ersten Seite abgewandten zweiten Seite des Distanzhalteabschnitts ausgebildeten Bohrung versehen ist, die die Aufnahmebuchse bildet, wobei die Bohrung im Distanzhalteabschnitt in eine den Steckzapfen axial durchdringende Bohrung übergeht, so daß eine Durchgangsbohrung durch den Abstandhalter geschaffen ist ist dadurch gekennzeichnet, daß der Steckzapfen mit in Radialrichtung federnden Laschen versehen ist. Diese Ausgestaltung des Abstandhalters ermöglicht durch die radial federnden Laschen des Steckzapfens eine Klemmbefestigung im Reibschluß zweier zusammengesteckter Abstandhalter, wodurch die Montage des Scheibentauchkörpers weitererleichtert wird, da die bereits zusammengesteckten Abstandhalter sicher in ihrer Position verbleiben, auch wenn weitere Scheibenelemente auf sie aufgesetzt werden.

Vorzugsweise sind die federnden Laschen im Bereich des Umfangs des Steckzapfens mit einem radial nach außen hervorstehenden wulstartigen Randabschnitt versehen. Dieser Randabschnitt erhöht die radial wirkende Druckkraft, wodurch der Reibschluß und damit die Klemmbefestigung weiter verbessert werden.

Bevorzugt ist dabei die die Aufnahmebuchse bildende Bohrung mit einer Ringnut versehen, die zum Eingriff der wulstartigen Randabschnitte ausgebildet ist. Hierdurch kann zusätzlich zum Reibschluß auch ein Formschluß zwischen den federnden Laschen und dem Innenumfang der Bohrung erzielt werden, wodurch die zusammengesteckten Abstandhalter durch die so entstehende Clipsverbindung noch sicherer zusammengehalten werden.

Ein bevorzugtes Verfahren zur Montage eines erfindungsgemäßen Scheibentauchkörpers kennzeichnet sich durch die Schritte: a) Bereitstellen teilkreisförmiger Scheibenelemente mit einem Bogenwinkel &agr; für die erste Scheibe; b) Einführen des Steckzapfens eines jeweiligen ersten Abstandhalters von einer Seite der ersten Scheibe jeweils in eines der Montagelöcher; c) Aufsetzen jeweiliger weiterer Abstandhalter von der andern Seite der ersten Scheibe auf die Steckzapfen der bereits vorhandenen Abstandhalter, so daß der Steckzapfen eines vorhandenen Abstandhalters in die Aufnahmebuchse eines weiteren Abstandhalters eingreift, wobei die Scheibe am Umfangsrand eines jeweiligen Montagelochs zwischen dem bereits vorhandenen Abstandhalter und dem weiteren Abstandhalter eingefaßt wird; d) Aufsetzen teilkreisförmiger Scheibenelemente zur Bildung einer weiteren Scheibe auf die mit der vorhandenen Scheibe verbundenen Abstandhalter derart, daß die Scheibenelemente der weiteren Scheibe gegenüber den Scheibenelementen der vorhandenen Scheibe um einen Winkel &bgr; < &agr; in Umfangsrichtung versetzt angeordnet sind und daß die Steckzapfen in die Montagelöcher der weiteren Scheibe eingeführt werden und diese durchgreifen; e) Wiederholen der Schritte c) und d) bis die gewünschte Anzahl von Scheiben erreicht ist; f) Fixieren der letzten Scheibe durch nochmaliges Durchführen des Schrittes c); g) Hindurchstecken von Zugstangen durch die jeweils miteinander verbundenen Abstandhalter und h) Verspannen der Scheiben gegeneinander mittels der Zugstangen.

Dieses Verfahren erlaubt einen schnellen und für die beteiligten Monteure sicheren Zusammenbau eines Scheibentauchkörpers, ohne daß die Monteure während des Einsetzens der Scheibenelemente durch bereits an ihrer Position befindliche Zugstangen gefährdet werden und ohne daß ein aufwendiges Einfädeln von Zustangen in zugeordnete Montagelöcher in den Scheiben erforderlich ist.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Beispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigt:

1 ein halbkreisförmiges Scheibenelement in der Draufsicht;

2 eine schematische Perspektivansicht eines Scheibentauchkörper-Abschnitts mit axial auseinandergezogenen Scheiben und

3 einen Schnitt durch mehrere ineinandetgesteckte Abstandhalter im montierten Zustand.

In 1 ist ein halbkreisförmiges Scheibenelement 22 dargestellt, dessen Bogenwinkel &agr; somit 180° beträgt. Das halbkreisförmige Scheibenelement 22 ist mit einer Vielzahl von Montagelöchern 20 versehen. Die Montagelöcher 20 sind in unterschiedlichen Gruppen angeordnet. Eine erste Gruppe 20A von Montagelöchern 20 ist entlang des gekrümmten Umfangsrandes des Scheibenelements 22 in Randnähe vorgesehen, wobei der Abstand zwischen zwei benachbarten Montagelöchern 20 der Gruppe 20A einem Bogenwinkel von 10° entspricht. Selbstverständlich kann auch eine andere Winkelteilung vorgesehen sein.

Weitere Gruppen 20B, 20C, 20D, 20E, 20F von Montagelöchern 20 bilden jeweils eine Reihe von auf einem gemeinsamen Radius angeordneten Montagelöchern 20. Diese radialen Gruppen 20B, 20C, 20D, 20E, 20F von Montagelöchern 20 sind jeweils in Umfangsrichtung voneinander beabstandet in einem Bogenwinkel von 30° angeordnet, was in 1 durch gestrichelte Linien symbolisiert ist. Dieser Winkel von 30° zwischen zwei benachbarten radialen Gruppen von Montagelöchern entspricht dem Teilungswinkel &bgr;, der eine in Umfangsrichtung winkelversetzte Montage der übereinander gelegenen Scheibenelemente ermöglicht. Selbstverständlch ist außer einem Teilungswinkel von 30° auch jeder andere Teilungswinkel möglich, solange sich hierdurch die radialen Gruppen von Montagelöchern in gleichmäßigen Winkelabständen über den Umfang des Scheibenelement verteilen lassen.

Zusätzlich zu der am Umfangsrand angeordneten Gruppe 20A von Montagelöchern 20 und den radialen Gruppen 20B, 20C, 20D, 20E, 20F von Montagelöchern 20 können noch weitere Montagelöcher im Scheibenelement vorgesehen sein, wobei diese bevorzugt in Gruppen angeordnet sind, die auf einem radialen Strahl gelegen sind, der den Winkel &bgr; halbiert oder drittelt.

An den radialen Kanten des Scheibenelements 22 sind zudem halbkreisförmige Ausnehmungen 20' vorgesehen, die zusammen mit entsprechenden halbkreisförmigen Ausnehmungen eines benachbarten Scheibenelements ebenfalls Montagelöcher bilden, in die jeweils ein Abstandhalter einsetzbar ist.

2 zeigt einen Ausschnitt eines Scheibentauchkörpers mit übereinander angeordneten Scheiben 2, 3, 4, die jedoch in Axialrichtung auseinandergezogen dargestellt sind, um den Aufbau zu verdeutlichen. In dieser Darstellung ist zu erkennen, daß die Scheiben 2, 3, 4 jeweils aus zwei halbkreisförmigen Scheibenelementen 22, 24, 32, 34, 42, 44 zusammengesetzt sind. Weiterhin ist in 2 zu sehen, daß jeweils zwei übereinander gelegene Scheiben 2 und 3 beziehungsweise 3 und 4 jeweils so montiert sind, daß die jeweiligen halbkreisförmigen Scheibenelemente 22, 24 und 32, 34 beziehungsweise 32, 34 und 42, 44 um einen Winkel &bgr; in Umfangsrichtung gegenüber den Scheibenelementen der benachbarten Scheibe verdreht sind. Um zu verdeutlichen, daß der Winkel &bgr; nicht unbedingt gleich bleiben muß, sind in 2 die Scheiben um unterschiedliche Winkel (&bgr;, &bgr;', &bgr;'' jeweils zueinander verdreht. Bevorzugt wird jedoch innerhalb eines Scheibentauchkörpers ein gleichmäßiger Winkel &bgr; gewählt, um den benachbarte Scheiben jeweils zueinander versetzt sind. Diese versetzte Anordnung gestattet es, bereits nach der Montage von zwei Scheiben einen in sich stabilen Scheibentauchkörper zu erhalten, dessen Montage ohne anfänglich eingesetzte Zugstangen durchgeführt und vervollständigt werden kann.

Die Montage der benachbarten Scheiben wird anhand der 3 erläutert. Ein erster Abstandhalter 5, der aus einem zylindrischen Distanzhalteabschnitt 50 und einem daraus in Axialrichtung nach oben hervorstehenden Vorsprung 51 besteht, welcher einen Steckzapfen 52 zum Formschluß mit einem benachbarten Abstandhalter 6 bildet, weist eine zentrale Durchgangsbohrung 55 auf, die sich in Axialrichtung des Abstandhalters 5 durch diesen hindurch erstreckt. Im unteren, vom Vorsprung 51 abgewandten Bereich des Distanzhalteabschnitts 50 erweitert sich die zentrale Bohrung 55 stufenartig in Radialrichtung und bildet auf diese Weise eine als Aufnahmebuchse 54 für den Steckzapfen eines daruntergelegenen Abstandhalters dienende erweiterte Bohrung 53.

Der Steckzapfen ist in seinem oberen Bereich in Axialrichtung geschlitzt ausgebildet, wodurch federnde Laschen 56 am freien Ende des Steckzapfens 52 gebildet sind. Im Bereich des Umfangs des Steckzapfens 52 sind die federnden Laschen 56 mit einem radial nach außen hervorstehenden wulstartigen Randabschnitt 57 versehen, der ausgebildet ist, um in eine Ringnut 68 der die Aufnahme 64 bildenden Bohrung 63 eines darüber gelegenen Abstandhalters 6 federnd einzurasten. Auch die die Aufnahmebuchse 54 bildende Bohrung 53 des Abstandhalters 5 ist mit eher derartigen Ringnut 58 versehen.

Die beiden in 3 ebenfalls dargestellten Abstandhalter 6 und 7 sind genauso aufgebaut, wie der vorstehend beschriebene Abstandhalter 5, so daß auf eine detaillierte Beschreibung der Abstandhalter 6 und 7 verzichtet wird. Die einzelne Elemente der Abstandhalter 6 und 7 angebenden Bezugszeichen entsprechen den in Verbindung mit dem Abstandhalter 5 angegebenen Bezugszeichen, sind jedoch jeweils um den Wert 10 beziehungsweise 20 erhöht, so bezeichnet etwa das Bezugszeichen 67 den wulstartigen Randabschnitt der federnden Laschen 66 im Bereich des Umfangs des Steckzapfens 62 des Abstandhalters 6 und das Bezugszeichen 77 bezeichnet den wulstartigen Randabschnitt der federnden Laschen 76 im Bereich des Umfangs des Steckzapfens 72 des Abstandhalters 7.

Der untere Abstandhalter 5 wird mit seinem Steckzapfen 52 von unten durch ein Montageloch 20 der Scheibe 2 hindurchgeführt. Anschließend wird der Abstandhalter 6 von oben derart auf den Steckzapfen 52 des unteren Abstandhalters 5 aufgesetzt, daß der Steckzapfen 52 in die die Aufnahmebuchse 64 bildende Bohrung 63 im unteren Teil des Distanzhalteabschnitts 60 des Abstandhalters 6 eindringt bis der wulstartige Randabschnitt 57 des Steckzapfens 52 des unteren Abstandhalters 5 in die Ringnut 68 in der Aufnahmebuchse 64 des Distanzhalters 6 federnd einrastet. Dabei wird der Rand des Montagelochs 20 der Scheibe 2 zwischen dem unteren Abstandhalter 5 und dem darüber gelegenen Abstandhalter 6 eingeklemmt oder zumindest bündig umgriffen.

Auf den Abstandhalter 6 wird jetzt – in Umfangsrichtung zum Scheibenelement 22 versetzt – das darüber anzuordnende Scheibenelement 34 der Scheibe 3 aufgesetzt, wobei der Steckzapfen 62 des Abstandhalters 6 von unten in die Montagebohrung 30 eingreift und diese nach oben durchdringt. Anschließend wird der Abstandhalter 7, wie vorstehend in Bezug auf den Abstandhalter 6 beschrieben, auf den Steckzapfen 62 des Abstandhalters 6 aufgeschoben, um das Scheibenelement 34 der Scheibe 3 zwischen den Abstandhaltern 6 und 7 zu fixieren. Nachdem auf diese Weise auch das andere Scheibenelement 32 der Scheibe 3 montiert worden ist, wird auf den Abstandhalter 7 anschließend das darüber anzuordnende Scheibenelement 42 der Scheibe 4 gelegt, wobei auch hier wieder der Steckzapfen 72 des Abstandhalters 7 das Montageloch 40 von unten durchdringt. Diese Schritte werden so lange fortgeführt, bis alle Scheiben montiert sind, wobei auch die oberste Scheibe noch mit einem auf den darunter gelegenen Abstandhalter aufgesetzten Abstandhalter fixiert wird.

Sind alle Abstandhalter und alle Scheiben montiert, so werden die Zustangen 9 in die aus den axialen Bohrungen 55, 65, 75 der übereinander liegenden Abstandhalter 5, 6, 7 gebildete Durchgangsbohrung eingeführt. In 3 ist dieser Einführvorgang durch den vertikalen Pfeil unterhalb der gestrichelt gezeigten Zugstange 9 symbolisiert, wobei die Zugstage 9 selbswerständlich auch von unten eingeführt werden kann.

Die Erfindung ist nicht auf das obige Ausführungsbeispiel beschränkt, das lediglich der allgemeinen Erläuterung des Kerngedankens der Erfindung dient. Im Rahmen des Schutzumfangs kann die erfindungsgemäße Vorrichtung vielmehr auch andere als die oben beschriebenen Ausgestaltungsformen annehmen. Die Vorrichtung kann hierbei insbesondere Merkmale aufweisen, die eine Kombination aus den jeweiligen Einzelmerkmalen der Ansprüche darstellen.

Bezugszeichen in den Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen dienen lediglich dem besseren Verständnis der Erfindung und sollen den Schutzumfang nichteinschränken.

1 Scheibentauchkörper 2 Scheiben 3 Scheiben 4 Scheiben 5 Abstandhalter 6 Abstandhalter 7 Abstandhalter 9 Zugstangen 20 Montagelöcher, 20' halbkreisförmige Ausnehmung 20A Gruppe von Montagelöchern 20B Gruppe von Montagelöchern 20C Gruppe von Montagelöchern 20D Gruppe von Montagelöchern 20E Gruppe von Montagelöchern 20F Gruppe von Montagelöchern 22 teilkreisförmige Scheibenelemente 24 teilkreisförmige Scheibenelemente 30 Montagelöcher 32 teilkreisförmige Scheibenelemente 34 teilkreisförmige Scheibenelemente 40 Montagelöcher 42 teilkreisförmige Scheibenelemente 44 teilkreisförmige Scheibenelemente 50 Distanzhalteabschnitt 52 Steckzapfen 53 Bohrung 54 Aufnahmebuchse 55 axial durchdringende Bohrung 56 federnde Laschen 57 wulstartiger Randabschnitt 58 Ringnut 60 Distanzhalteabschnitt 62 Steckzapfen 63 Bohrung 64 Aufnahmebuchse 65 axial durchdringende Bohrung 66 federnde Laschen 67 wulstartiger Randabschnitt 68 Ringnut 70 Distanzhalteabschnitt 72 Steckzapfen 73 Bohrung 74 Aufnahmebuchse 75 axial durchdringende Bohrung 76 federnde Laschen 77 wulstartiger Randabschnitt 78 Ringnut

Anspruch[de]
  1. Scheibentauchkörper (1) mit einer Welle (10) und einer Vielzahl von auf der Welle (10) angeordneten, aus teilkreisförmigen Scheibenelementen (22, 24, 32, 34, 42, 44) gebildeten kreisförmigen Scheiben (2, 3, 4), wobei Zugstangen (9) vorgesehen sind, die die Scheiben (2, 3, 4) in achsparalleler Richtung durch Montagelöcher (20, 30, 40) durchdringen und gegeneinander verspannen, wobei zwischen einander in Axialrichtung des Scheibentauchkörpers benachbarten Scheiben (2, 3, 4) Abstandhalter (5, 6, 7) vorgesehen sind, die an einer ersten Seite mit einem Steckzapfen (52, 62, 72) versehen sind und die an einer von dieser ersten Seite abgewandten zweiten Seite eine Aufnahmebuchse (54, 64, 74) zur Aufnahme eines Steckzapfens (52, 62, 72) eines in Axialrichtung benachbarten Abstandhalters (5, 6, 7) aufweisen, und wobei durch die Abstandhalter (5, 6, 7) die Zugstangen (9) hindurchführbar sind,

    wobei die teilkreisförmigen Scheibenelemente (22, 24, 32, 34, 42, 44) einen Bogenwinkel &agr; mit 0° < &agr; ≤ 180° aufweisen,

    dadurch gekennzeichnet,

    – daß die Scheibenelemente (22, 24, 32, 34, 42, 44) von einander in Axialrichtung benachbarten Scheiben (2, 3, 4) gebildet sind, die jeweils um einen Winkel &bgr; mit 0° < &bgr; < &agr; in Umfangsrichtung versetzt zueinander angeordnet sind,

    – daß die Scheibenelemente (22, 24; 32, 34; 42, 44) einer Scheibe (2; 3; 4) in Umfangsrichtung aneinanderstoßen und

    – daß durch die Montagelöcher (20, 30, 40) jeweils ein Steckzapfen (52, 62, 72) eines Abstandhalters (5, 6, 7) hindurchführbar ist.
  2. Scheibentauchkörper nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibenelemente halbkreisförmig (&agr; = 180°) sind.
  3. Scheibentauchkörper nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Abstandhalter (5, 6, 7) versehen ist mit einem Distanzhalteabschnitt (50, 60, 70), einem an einer ersten Seite des Distanzhalteabschnitts (50, 60, 70) ausgebildeten Vorsprung (51, 61, 71), der den Steckzapfen (52, 62, 72) bildet, und einer an der von der ersten Seite abgewandten zweiten Seite des Distanzhalteabschnitts (50, 60, 70) ausgebildeten Bohrung (53, 63, 73), die die Aufnahmebuchse (54, 64, 74) bildet, wobei die Bohrung (53, 63, 73) im Distanzhalteabschnitt (50, 60, 70) in eine den Steckzapfen (52, 62, 72) axial durchdringende Bohrung (55, 65, 75) übergeht, so daß eine Durchgangsbohrung durch den Abstandhalter (5, 6, 7) geschaffen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckzapfen (52, 62, 72) mit in Radialrichtung federnden Laschen (56, 66, 76) versehen ist.
  4. Scheibentauchkörper Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Laschen (56, 66, 76) des Abstandhalters (5, 6, 7) im Bereich des Umfangs des Steckzapfens (52, 62, 72) mit einem radial nach außen hervorstehenden wulstartigen Randabschnitt (57, 67, 77) versehen sind.
  5. Scheibentauchkörper nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die Aufnahmebuchse (54, 64, 74) des Abstandhalters (5, 6, 7) bildende Bohrung (53, 63, 73) mit einer Ringnut (58, 68, 78) versehen ist, die zum Eingriff der wulstartigen Randabschnitte (56, 66, 76) ausgebildet ist.
  6. Verfahren zur Montage eines in einem der Ansprüche 1 bis 5 angegebenen Scheibentauchkörpers gekennzeichnet, durch die Schritte

    a) Bereitstellen teilkreisförmiger Scheibenelemente (22, 24) mit einem Bogenwinkel &agr; für die erste Scheibe (2);

    b) Einführen des Steckzapfens (52) eines jeweiligen ersten Abstandhalters (5) von einer Seite der ersten Scheibe (2) jeweils in eines der Montagelöcher (20);

    c) Aufsetzen jeweiliger weiterer Abstandhalter (6) von der anderen Seite der ersten Scheibe (2) auf die Steckzapfen (52) der bereits vorhandenen Abstandhalter (5), so daß der Steckzapfen (52) eines vorhandenen Abstandhalters (5) in die Aufnahmebuchse (64) eines weiteren Abstandhalters (6) eingreift, wobei die Scheibe (2) am Umfangsrand eines jeweiligen Montagelochs (20) zwischen dem bereits vorhandenen Abstandhalter (5) und dem weiteren Abstandhalter (6) eingefaßt wird;

    d) Aufsetzen teilkreisförmiger Scheibenelemente (32, 34) zur Bildung einer weiteren Scheibe (3) auf die mit der vorhandenen Scheibe (2) verbundenen Abstandhalter (6) derart, daß die Scheibenelemente (32, 34) der weiteren Scheibe gegenüber den Scheibenelementen (22, 24) der vorhandenen Scheibe um einen Winkel &bgr; < &agr; in Umfangsrichtung versetzt angeordnet sind und daß die Steckzapfen (62) in die Montagelöcher (30) der weiteren Scheibe (3) eingeführt werden und diese durchgreifen;

    e) Wiederholen der Schritte c) und d) bis die gewünschte Anzahl von Scheiben erreicht ist;

    f) Fixieren der letzten Scheibe durch nochmaliges Durchführen des Schrittes c);

    g) Hindurchstecken von Zugstangen (9) durch die jeweils miteinander verbundenen Abstandhalter (5, 6, 7) und

    h) Verspannen der Scheiben (2, 3, 4) gegeneinander mittels der Zugstangen (9).
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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