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Aufnahmeplattform für eine Stromzählereinheit - Dokument DE10052998B4
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10052998B4 07.10.2004
Titel Aufnahmeplattform für eine Stromzählereinheit
Anmelder Hager Electro GmbH, 66131 Saarbrücken, DE
Erfinder Kelaiditis, Konstantin, Dr.-Ing., 66386 St. Ingbert, DE
Vertreter Dr.-Ing. W. Bernhardt u. Dipl.-Phys. Dr. R. Bernhardt, 66123 Saarbrücken
DE-Anmeldedatum 24.10.2000
DE-Aktenzeichen 10052998
Offenlegungstag 02.05.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 07.10.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.10.2004
IPC-Hauptklasse G01R 11/04
IPC-Nebenklasse G01R 22/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Aufnahmeplattform für eine Stromzählereinheit, welche sich sowohl elektrisch als auch mechanisch ohne Werkzeug über eine Schnellkupplung an die Aufnahmeplattform anschließen lässt.

Bekanntermaßen werden Stromzähler von den Elektrizitätsversorgungsunternehmen beim Verbraucher an dafür vorbereiteten, eine Aufnahmeplattform für die Stromzähler aufweisenden Zählerplätzen installiert. Diese, den Elektroenergieverbrauch z.B. eines Einfamilienhauses oder einer Wohnung registrierenden Zähler sind aus Gründen der Zählgenauigkeit nach einer vorgeschriebenen Betriebsdauer durch das Versorgungsunternehmen auszuwechseln. Ein Zählerwechsel kann ferner auch bei Änderung des benötigten Nennstroms erforderlich werden. Hierbei ist es nicht zuletzt wegen der zunehmenden Verwendung datenspeichernder Geräte mehr und mehr erforderlich, den Zählerwechsel ohne Unterbrechung der Stromversorgung durchzuführen.

Durch Benutzung bekannte, zum unterbrechungsfreien Zählerwechsel geeignete Aufnahmeplattformen für eine Stromzählereinheit verwenden eine die Anschlußkontakte aufweisende Steckanschlußleiste, die an der horizontalen Schiene des üblicherweise zur Befestigung von Stromzählereinheiten an Aufnahmeplattformen verwendeten Zählerkreuzes befestigt wird. An die Steckanschlußleiste ist eine mit Steckkontakten versehene Stromzählereinheit unter vertikaler Verschiebung von oben nach unten aufsteckbar. Die aufgesteckte Stromzählereinheit wird dann an ihrem oberen Ende durch eine Schraubverbindung an der vertikalen Schiene des Zählerkreuzes befestigt. Die Anschlußleiste weist Steckkontakte für einen Überbrückungsstecker zur Überbrückung der Anschlußkontakte auf. Bei Zählerwechsel wird vor der Demontage des Zählers auf die Steckanschlußleiste zunächst der Überbrückungsstecker aufgesteckt, der dann nach Zubringung eines neuen Zählers wieder entfernt wird. Die Steckanschlußleiste erfordert eine plombierbare Abdeckung, die für den Verbraucher den Zugang zu den Anschlußkontakten versperrt.

Aus der EP 0 834 744 A2 ist eine Aufnahmeplattform für eine Stromzählereinheit bekannt, welche eine zweiteilige Steckanschlußleiste mit einem verschwenkbaren Teil aufweist. Die Stromzählereinheit wird senkrecht zur Plattformebene auf den verschwenkbaren Teil aufgesteckt, zusammen mit diesem in ihre Betriebsstellung verdreht und dann an ihrer der Steckanschlußleiste gegenüberliegenden Seite mittels einer Schraube am Zählerkreuz befestigt. In der Steckposition sind die Anschlußkontakte der Steckanschlußleiste überbrückt, so daß über die Aufnahmeplattform kein Strom fließen kann.

Aufnahmeplattformen der eingangs erwähnten Art gehen aus der DE 37 29 132 A1 sowie der nachveröffentlichten DE 100 54 771 A1 hervor. Die DE 37 29 132 A1 beschreibt eine steckdosenartige Aufnahmeplattform, auf welche sich eine Stromzählereinheit unter sowohl mechanischer als auch elektrischer Ankopplung in Richtung senkrecht zur Plattformebene aufstecken lässt. Die Aufnahmeplattform nach der DE 100 54 771 A1 weist eine Befestigungs- und Kontaktierungsplatte auf. Durch Verschiebung dieser Platte parallel zur Plattformebene lässt sich eine auf die Aufnahmeplattform aufgesetzte Stromzählereinheit mechanisch ankoppeln und gleichzeitig der Kontaktdruck einer mit dem Aufsetzen hergestellten elektrischen Verbindung verstärken. Beim Verschieben der Befestigungs- und Kontaktierungsplatte verbleibt der aufgesetzte Stromzähler auf der Aufnahmeplattform an Ort und Stelle.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine neue Aufnahmeplattform für eine Stromzählereinheit der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die bei hoher Kopplungssicherheit eine bequeme Montage der Stromzählereinheit ermöglicht.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Stromzählereinheit zum Anschluß an die Plattform parallel zur Plattformebene in eine ein Abheben der Stromzählereinheit von der Plattform verhindernde Verriegelungsstellung verschiebbar ist.

Gemäß der Erfindung wird die Stromzählereinheit zum Anschluß an die Aufnahmeplattftorm selbst parallel zur Plattformebene in die Verriegelungsstellung verschoben. Vorteilhaft lässt sich eine stabile Verbindung von Stromzählereinheit und Aufnahmeplattform mit einer einzigen Handbewegung erreichen.

Diese Verschiebung erfolgt zweckmäßig in einer Führung. Die Plattform oder/und das Gehäuse der Stromzählereinheit weist zweckmäßig eine Ausnehmung mit einer Hinterschneidung für den Eingriff eines mit dem Gehäuse bzw. der Plattform verbundenen Verriegelungselements auf.

Bei der Stromzählereinheit handelt es sich vorzugsweise um eine elektronische Einheit mit geringen Abmessungen, die es erlauben, innerhalb der Normmaße eines zur Aufnahme der Stromzählereinheit am Zählerplatz vorgesehenen Gehäuses weitere Einrichtungen, z.B. Schaltungen für eine Datenfernübertragung von und zur Stromzählereinheit, unterzubringen.

In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind Einrichtungen für die Herstellung einer Überbrückung zwischen elektrischen Anschlußkontakten der Plattform bei Abkopplung der Stromzählereinheit von der Plattform vorgesehen, welche einen Zählerwechsel ohne Unterbrechung der Stromversorgung ermöglichen. Diese Einrichtungen für die Bildung der Überbrückung können Schaltmittel zur automatischen Aufhebung der Überbrückung bei Ankopplung der Stromzählereinheit an die Plattform und zur automatischen Wiederherstellung der Überbrückung bei der Abkopplung umfassen. Die Überbrückung und ihre Aufhebung erfolgt zwangsläufig mit der Demontage bzw. Montage der Stromzählereinheit und kann daher nicht vergessen werden.

Die Schaltmittel können so ausgelegt sein, daß die Überbrückung für einen Dauerbetrieb der Stromversorgung unter Nennlast ausgelegt ist.

Während es denkbar ist, eine durch Schließen oder/und Öffnen eines Schaltkontakts ausgelöste elektromechanische oder elektronische Schaltbetätigung zur Aufhebung und Herstellung der Überbrückung bei der An- und Abkopplung zu bewirken, sind in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Schaltmittel zur mechanischen Schaltbetätigung vorgesehen, wobei die Schaltbetätigung durch eine zur An- und Abkopplung erforderliche Bewegung der Stromzählereinheit bewirkt wird. Eine solche mechanische Schaltbetätigung der Schaltmittel zur Herstellung bzw. Aufhebung der Überbrückung erfordert keinen zusätzlichen Arbeitsaufwand.

In weiterer vorfeilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird die Überbrückung bei der Abkopplung der Stromzählereinheit von der Plattform bereits vor der elektrischen Trennung der Stromzählereinheit von den Anschlußkontakten gebildet. Durch einen solchen Übergangszustand, in welchem Strom sowohl über die Überbrückung als auch den Zähler fließen kann, läßt sich eine auch nur kurzfristige Unterbrechung der Stromversorgung während des Abkopplungsvorgangs vermeiden.

Eine solche Kopplungsvorposition, in welcher sowohl die Stromzählereinheit mit den Anschlußkontakten verbunden als auch die Überbrückung gebildet ist, könnte markiert sein, z.B. dadurch, daß die Stromzählereinheit in dieser Kopplungsvorposition einrastet.

Ferner kann die Stromzählereinheit an der Plattform in einer Vorposition festlegbar sein, in welcher die Stromzählereinheit von den Anschlußkontakten noch getrennt ist. Vorteilhaft können in einer solchen Parkposition an einer Zählerplatzbaueinheit z.B. Verdrahtungsarbeiten vorgenommen werden, die eine elektrische Abkopplung der Stromzählereinheit erfordern.

Vorzugsweise weist die Stromzählereinheit auf einer der Aufnahmeplattform zugewandten Seite Kontakte für die Verbindung mit entsprechenden Anschlußkontakten der Aufnahmeplattform auf. Vorteilhaft sind diese Kontakte wie auch die Anschlußkontakte der Aufnahmeplatttorm durch die Stromzählereinheit dann abgedeckt und für Manipulationen am Zähler unzugänglich.

Bei den genannten Kontakten der Stromzählereinheit handelt es sich zweckmäßig um von der Stromzählereinheit vorstehende Kontaktstifte. Diese Kontaktstifte können in Öffnungen in einem die Stromzählereinheit aufnehmenden Trägerboden der Plattform eingeführt werden, wobei in Einführungsrichtung hinter dem Trägerboden die Anschlußkontakte angeordnet sind.

Während es denkbar wäre, zur Aufhebung und Wiederherstellung der Überbrückung einen gesonderten mechanischen Schalter zu verwenden, der z.B. durch eine vorstehende Nase des Gehäuses der Stromzählereinheit oder der Plattform betätigt wird, sind in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Anschlußkontakte sowie die für die Verbindung mit den Anschlußkontakten vorgesehenen Kontakte der Stromzählereinheit selbst Bestandteil der Schaltmittel, wobei durch Bewegung letzterer Kontakte bei der Ankopplung der Stromzählereinheit an die Aufnahmeplattform diese Kontakte z.B. gegen die Anschlußkontakte der Plattform bildende Federkontaktelemente drücken, so daß durch Verformung der Federkontaktelemente diese aus dem Kontakteingriff miteinander oder mit einem Verbindungskontaktelement gebracht werden. Das heißt, die Federkontaktelemente können im Zustand der Überbrückung untereinander oder mit einem diese verbindenden Kontaktelement als weiterem Bestandteil der Überbrückung in Kontakt stehen.

Es wäre denkbar, umgekehrt Federkontaktelemente an den Kontakten der Stromzählereinheit vorzusehen.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Plattform einen Aufnahmesitz für die Stromzählereinheit auf, welcher den Zugang zu den Anschlußkontakten seitlich parallel zur Plattformebene erschwert. Ein solcher Aufnahmesitz, der vorzugsweise die genannte Führung bildet, kann z.B. durch eine Einsenkung in der Aufnahmeplattform gebildet sein. Zu den sich zwischen der Aufnahmeplattform und der Stromzählereinheit erstreckenden Leitern besteht dann auf geradem Wege kein Zugang für Manipulationen. Vorzugsweise ist der Aufnahmesitz durch einen von der Aufnahmeplattform vorstehenden Rahmen gebildet.

In dem genannten Aufnahmesitz kann die Stromzählereinheit verriegelbar und plombierbar sein, indem z.B. ein an dem Gehäuse der Stromzählereinheit angebrachter Vorsprung in eine Ausnehmung in einer den Sitz bildenden Seitenwand eingreift.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß mit der Ankopplung der Stromzählereinheit an die Plattform zwischen der Zählereinheit und der Plattform Leitungsverbindungen für die Übertragung elektrischer Signale zwischen der Stromzählereinheit und der Plattform herstellbar sind, wobei vorzugsweise eine Steckverbindung zwischen der Stromzählereinheit und dem Rahmen vorgesehen ist. An der Plattform lassen sich insbesondere bei Verwendung einer raumsparenden elektronischen Stromzählereinheit weitere Schalteinrichtungen zur Signalübertragung von oder zu der Stromzählereinheit unterbringen, z.B. eine Schnittstelle zur Datenfernübertragung. Vom Stromversorgungsunternehmen kann so z.B. im Rahmen eines Lastmanagements der momentane Verbrauch von Großverbrauchern ständig ermittelt und z.B. nach unterschiedlichen Tarifen verrechnet werden.

Es versteht sich, daß die Stromzählereinheit in ihrer Betriebsposition auf der Aufnahmeplattform ferner durch eine plombierbare Arretierungseinrichtung festlegbar ist.

Die Erfindung soll nun anhand von Ausführungsbeispielen und der beiliegenden, sich auf diese Ausführungsbeispiele beziehenden Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:

1 eine Zählerplatzbaueinheit mit einer Aufnahmeplattform für eine Stromzählereinheit nach der Erfindung in einer Vorderansicht,

2 die Zählerplatzbaueinheit von 1 in einer Seitenansicht,

3 bis 5 eine in der Baueinheit von 1 und 2 verwendbare Stromzählereinheit in einer Seitenansicht, Vorderansicht und Rückansicht,

6 ein die Aufnahmeplattform enthaltendes Detail der Zählerplatzbaueinheit von 1 in einer Vorderansicht,

7 eine weitere Teildarstellung der Zählerplatzbaueinheit von 1 und 2 in einer geschnittenen Seitenansicht,

8 ein erstes Ausführungsbeispiel für in der Aufnahmeplattform der Zählerplatzbaueinheit von 1 und 2 verwendbare Schaltmittel zur Zählerüberbrückung,

9 ein zweites Ausführungsbeispiel für Schaltmittel zur Zählerüberbrückung,

10 ein drittes Ausführungsbeispiel für Schaltmittel zur Zählerüberbrückung,

11 ein viertes Ausführungsbeispiel für in der Zählerplatzbaueinheit von 1 und 2 verwendbare Schaltmittel zur Zählerüberbrückung, und

12 eine schematische Darstellung elektrischer Verbindungen in der Zählerplatzbaueinheit von 1 und 2.

Eine in den 1 und 2 gezeigte Zählerplatzbaueinheit 1 weist ein einseitig offenes Gehäuse 2 für die Aufnahme einer Stromzählereinheit 3 auf. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine elektronische Stromzählereinheit mit verhältnismäßig kleinen Außenabmessungen.

Das Gehäuse 2 ist auf zueinander parallel und im Abstand angeordneten Metallträgerschienen 4 montiert, die mit einem Ende längsseitig über das Gehäuse 2 hinaus vorstehen.

An ihrem anderen Ende schließen an die Metallträgerschienen 4 zueinander parallele Kunststoffträgerschienen 5 an. Das Gehäuse 2 steht über die Enden der Metallträgerschienen 4 hinaus vor und ist, wie auch die Metallträgerschienen 4, mit den Kunststoffträgerschienen 5 verbunden. Die Kunststoffträgerschienen 5 stehen ihrerseits miteinander über vier aus Kupfer bestehenden Sammelschienen 6 in Verbindung, welche die Kunststoffträgerschienen 5 senkrecht durchstoßen.

Werden mehrere der in 1 und 2 gezeigten Zählerplatzbaueinheiten nebeneinander in einem Zählerschrank untergebracht, so können sich über sämtliche Zählerplatzbaueinheiten erstreckende, allen Baueinheiten gemeinsame Sammelschienen 6 verwendet werden.

Wie der schematischen Darstellung von 12 zu entnehmen ist, sind von den vier Sammelstromschienen 6 drei jeweils mit einer ankommenden Versorgungsspannungsphasenleitung (L1, L2, L3) und eine mit dem am Zählerplatz ankommenden Nullleiter (N) verbindbar. Auf den mit einer Phasenleitung verbundenen Sammelschienen können unmittelbar Leitungsschutzschalter 50 unter elektrischer und mechanischer Verbindung mit der betreffenden Sammelschiene 6 montiert werden, von denen Leitungen 51 zum Gehäuse 2 geführt sind (12).

An ihren überstehenden Enden sind die Metallträgerschienen 4 mit einer sich dazu senkrecht erstreckenden Hutprofilschiene 7 verbunden, auf der eine Anschlußleiste 8 montiert ist, von welcher Leitungen 52 (12) in das Gehäuse 2 geführt sind.

Das Gehäuse 2 weist eine doppelbödige Anschlußplattform mit einer der Stromzählereinheit 3 zugewandten Trägerwand 9 und einer Bodenwand 10 auf, wobei die Bodenwand 10 auf der der Zählerplatzbaueinheit 1 abgewandten Seite bündig mit den Kunststoffträgerschienen 5 abschließt.

Die Sammelschienen 6 sind durch einen kastenartigen Deckel 11 mit einem Fenster 21 und einem plombierbaren Verschlußbolzen 12 abdeckbar. Zur Abdeckung der Anschlußleiste 8 ist ein kastenartiger Deckel 13 mit vier plombierbaren Verschlußbolzen 14 vorgesehen, wobei der Deckel 13 auf einer Seite auf Kunststoffträgerstützen 15, die mit den Metallträgerschienen 4 verbunden sind, und an der anderen Seite auf Vorsprüngen 16 des Gehäuses 2 aufsitzt. Ein Teil des Gehäuses 2 ist mit einem weiteren kastenartigen Deckel 17 mit vier plombierbaren Verschlußbolzen 18 abgedeckt. In diesem Teil des in seiner Länge genormten Gehäuses 2 können, da die elektronische Stromzählereinheit 3 nur wenig Platz einnimmt, mit dieser verbindbare Schaltungen 53 (12), z.B. eine Schnittstelle, untergebracht und an einer Hutprofilschiene 30 befestigt werden.

Wie aus den Detailansichten gemäß 6 und 7 hervorgeht, steht von der Trägerwand 9 des Gehäuses 2 ein Rahmen 19 vor, welcher sowohl eine Führung als auch einen Sitz für die Stromzählereinheit 3 bildet. Der vorstehende Rahmen 19 weist an einer Schmalseite einen verbreiterten Rahmenschenkel 20 mit einer Hinterschneidung 22 auf.

Auf der der Hinterschneidung 22 gegenüberliegenden Seite des Rahmens stehen von den längsseitigen vertikalen Rahmenschenkeln einander gegenüberliegende Zapfen 23 vor. Innerhalb des durch den Rahmen 19 eingefaßten Teils der Trägerwand 9 sind insgesamt sieben Öffnungen 24 in Form von Längsschlitzen gebildet.

Mit dem Bezugszeichen 54 ist in 6 ein plombierbarer Verriegelungsbolzen bezeichnet, welcher in einer Durchgangsöffnung in dem verbreiterten Rahmenschenkel 20 geführt ist. Eine Bohrung 55 in dem Rahmen 19 dient zur Aufnahme des Verriegelungsbolzens 54 in einer Parkposition.

Wie insbesondere den 3 bis 5 zu entnehmen ist, weist die Stromzählereinheit ein Gehäuse mit einem vorspringenden Teil 25 auf, an dessen Frontseite eine Verbrauchsanzeige 26 vorgesehen ist.

Von der Rückseite des aus Kunststoff hergestellten Gehäuses stehen insgesamt sieben metallische Kontaktstifte 32 bis 38 vor.

Kontaktstiftpaare 3338, 3437 und 3536 bilden jeweils Stromein- und -ausgänge entsprechend den drei am Zählerplatz ankommenden Spannungsphasenleitungen (L1, L2, L3). Der Kontaktstift 32 dient zur Verbindung der Stromzählereinheit 3 mit dem Nullleiter und ist deshalb erforderlich, weil die Stromzählereinheit 3 zu ihrem Betrieb selbst eine Stromversorgung benötigt.

Von dem Gehäuse der Stromzählereinheit 3 steht an einer Seite ein Verriegelungssteg 39 für den Eingriff in die Hinterschneidung 22 vor. Der Verriegelungssteg erstreckt sich in dem gezeigten Ausführungsbeispiel über die gesamte Breite des Gehäuses und schließt bündig mit der ebenen Gehäuserückseitenfläche ab.

An dem Verriegelungssteg 39 ist eine Durchgangsbohrung 56 für den Verriegelungsbolzen 54 gebildet.

Auf der dem Verriegelungssteg 39 gegenüberliegenden Seite ist in den Seitenwänden des Gehäuses der Stromzählereinheit 3 jeweils eine gewinkelte Nut 40 für den Eingriff der Zapfen 23 gebildet. Innerhalb der Nut 40 ist jeweils eine hinterschnittene und dadurch elastisch biegbare Nase 41 für die Anlage gegen die Stirnseite des betreffenden Zapfens 23 vorgesehen.

Es wird nun auf 8 Bezug genommen, wo in dem Doppelboden des Gehäuses 2 zwischen der Trägerwand 3 und der Bodenwand 10 unterzubringende Schaltmittel gezeigt sind. Beispielhaft sind hier die Steckkontakte 35 und 36 der Stromzählereinheit 3 eingezeichnet, welche durch jeweils eine der Öffnungen 24 in der Trägerwand 9 in den Zwischenraum zwischen der Trägerwand 9 und der Bodenwand 10 hinein vorstehen.

Mit dem Bezugszeichen 42 und 43 sind Federkontaktelemente mit abgebogenen Schenkeln 44 und 45 bezeichnet, die bei 46 miteinander in Kontakt stehen. Die Federkontaktelemente 42 und 43 sind in dem Zwischenraum zwischen der Trägerwand 9 und der Bodenwand 10 des Zählerkastens in geeigneten isolierenden Sitzen (nicht gezeigt) festgelegt, so daß lediglich die abgebogenen Schenkel 44 und 45 schwenkbeweglich sind. Das Federkontaktelement 42 ist über eine der Leitungen 51 und einen hinter dem Deckel 11 für die Leitungsschutzschalter 50 mit einer der Sammelschienen 6 (L1) verbunden. Das Federkontaktelement 43 steht über eine der Leitungen 52 in Verbindung mit der Anschlußleiste 8.

Es versteht sich, daß in der Aufnahmeplattform entsprechend den weiteren Kontaktstiftpaaren 3338 und 3437 der Stromzählereinheit 3 zwei weitere Paare von Federkontaktelementen 42 und 43 vorgesehen sind (siehe 12).

Zum Ankoppeln der Stromzählereinheit 3 an die durch die Zählerplatzbaueinheit 1 gebildete Aufnahmeplattform wird die Stromzählereinheit 3 zunächst senkrecht auf die Trägerwand 9 innerhalb des Rahmens 19 aufgesetzt, wobei die Kontaktstifte 32 bis 38 durch die Öffnungen 24 in der Trägerwand 9 hindurchtreten. Beispielsweise die Kontaktstifte 35 und 36 nehmen dann in bezug auf die ihnen zugeordneten Federkontaktelemente 42 und 43 die in 8a gezeigte Stellung ein. In dieser Stellung werden die Kontaktstifte 35 und 3b durch am Gehäuse 2 gebildete Halteelemente (nicht gezeigt) in einer Raststellung festgehalten, so daß die Stromzählereinheit auf der Aufnahmeplattform in einer von den Spannungsphasenleitungen (L1, L2, L3) getrennten Stellung festlegbar ist.

Durch Verschiebung der Stromzählereinheit 3 vertikal in Richtung eines eingezeichneten Pfeils 47, d.h. durch Verschiebung der Stromzählereinheit 3 innerhalb des Rahmens 19 in dessen vertikaler Längsrichtung, kommen die Kontaktstifte 35 und 36 in Kontaktberührung mit den abgebogenen Schenkeln 44 und 45 der Federkontaktelemente 42 und 43. Diese Kontaktstellung, in welcher der Kontakt bei 46 noch besteht, wird erreicht, bevor die Zapfen 23 in Berührung mit den hinterschnittenen Nasen 41 kommen. Durch weitere Verschiebung der Stromzählereinheit 3 in Richtung des Pfeils 47 werden die Schenkel 44 und 45 durch die Kontaktstifte 35 und 36 nun verschwenkt und so der Kontakt bei 45 unterbrochen, wie dies in 8b gezeigt ist. In der in 8b gezeigten Stellung der Federkontaktelemente 42 und 43 greift der Verriegelungssteg 39 in die Hinterschneidung 22 am Rahmen 19 ein. Das Gehäuse der Stromzählereinheit 3 schlägt gegen den Rahmen 19 an und die Zapfen 23 liegen mit ihrer Stirnfläche gegen die hinterschnittenen Nasen 41 an. Die Zapfen sorgen an der dem Verriegelungssteg 39 gegenüberliegenden Seite der Stromzählereinheit 3 dafür, daß die Stromzählereinheit nicht aus dem durch den Rahmen 19 gebildeten Sitz herauskippen und die Stromzählereinheit 3 von der Plattform nicht abgehoben werden kann. Die hinterschnittenen Nasen 41 bewirken einen Anpreßdruck gegen die Stirnflächen der Zapfen 23, so daß die Stromzählereinheit 3 durch Reibschluß gegen ungewollte Verschiebung aus der Betriebsstellung weitgehend gesichert ist.

Zur Bildung der Rastpositionen können geeignete Einrichtungen sowohl an der Aufnahmeplattform als auch an den Schaltmitteln gebildet sein.

Bei der Zählerdemontage, z.B. zum Zwecke der Auswechslung, wird die Stromzählereinheit 3 in zur Richtung des Pfeils 47 umgekehrter Richtung vertikal gegen die durch die Nasen 41 ausgeübte Reibungskraft bewegt, wobei sie schließlich in der oben erwähnten Zwischenstellung einrastet, in welcher der Kontakt bei 46 bereits geschlossen ist, die Kontaktstifte 35 und 36 aber noch in Kontaktverbindung mit den Federkontaktelementen 42 und 43 stehen. Aus dieser Raststellung ist die Stromzählereinheit dann schließlich in die oben erwähnte Ausgangsrastposition auf der Aufnahmeplattform verschiebbar, in welcher bei wiederhergestellter Kontaktverbindung 46 zwischen den Federkontaktelementen 42 und 43 die Kontaktstifte 35 und 36 von den Federkontaktelementen 42 und 43 getrennt sind.

Bei Verschiebungen der Stromzählereinheit in der einen oder anderen Richtung, wie auch bei vollständiger Abkopplung der Stromzählereinheit 3 von der Zählerplatzbaueinheit 1, kann es also niemals dazu kommen, daß die Stromversorgung der dem Zählerplatz zugehörigen Verbrauchereinheit unterbrochen wird, indem ein Versorgungsstrom stets über die Federkontaktelemente 42 und 43 oder über die Kontaktstifte 35 und 36 durch die Stromzählereinheit 3 fließen kann. Durch die deutliche Wahrnehmung der Zwischenstellung als Raststellung wird der Zustand angezeigt, in welchem sowohl über den eine Überbrückung der Stromzählereinheit 3 bildenden Kontakt bei 46 als auch die Zählereinheit 3 selbst ein Strom fließen kann.

Der Rahmen 19 dient sowohl zur Führung der Stromzählereinheit 3 bei ihrer Verschiebung, als auch zur Erschwerung eines direkten seitlichen Zugangs zu den Stromleitern parallel zur Plattformebene. Manipulationen am Zähler sind dadurch weitgehend ausgeschlossen.

Bei der Anordnung der Kontaktstifte 35 auf der der Aufnahmeplattform zugewandten Seite der Stromzählereinheit 3 können trotz Verringerung der Abmessungen der Zählerbaueinheit größere Abstände zwischen den Kontaktstiften als bei der herkömmlichen Steckanschlußleiste gebildet und dadurch eine größere Strombelastbarkeit erreicht werden.

Es wird nun auf 9 Bezug genommen, wo weitere in der vorangehend beschriebenen Zählerplatzbaueinheit verwendbare Schaltmittel gezeigt sind.

Das Ausführungsbeispiel von 9 unterscheidet sich von dem vorangehenden Ausführungsbeispiel für Schaltmittel dadurch, daß ein Federkontaktelement 42a mit einem abgebogenen Schenkel 44a und Federkontaktelement 43a mit einem zweifach abgebogenen Schenkel 45a bei 46 und 47 nicht untereinander, sondern Kontakt mit einem am Zählerkasten 2 festgelegten Verbindungskontaktelement 48 haben, wobei die Schenkel 44a und 45a durch Kontaktstifte 35a und 36a unter Aufhebung der Kontakte bei 46 und 47 verschwenkbar sind.

Bei dem Ausführungsbeispiel von 10 für Schaltmittel sind zwei in einer Reihe angeordnete, etwa U-förmige Federkontaktelemente 42b und 43b vorgesehen, wobei das Federkontaktelement 42b einen Kontaktarm 44b und das Federkontaktelement 43b einen Kontaktarm 45b aufweist, wobei der Kontaktarm 45b einen zur Verschiebungsrichtung von Steckkontakten 35b und 36b gemäß Pfeil 47b geneigten Abschnitt aufweist.

Die Kontaktstifte 35b und 36b sind senkrecht zur Richtung des Pfeils 47b in die U-förmigen Federkontaktelemente 42b und 43b einsteckbar, wobei sie die in 10a gezeigte Stellung einnehmen. In dieser Position kann ein Strom sowohl über die Stromzählereinheit als auch über eine Kontaktverbindung zwischen den Kontaktarmen bei 46b fließen. In der in 1 Ob gezeigten Stellung sind die Kontaktstifte 35b und 3bb nach Verschiebung in Richtung des Pfeils 47b in ihrer Betriebsstellung eingerastet und der eine Überbrückung der Stromzählereinheit bildende Kontakt bei 46b ist infolge Verschwenkung des Kontaktarms 45b durch den Kontaktstift 36b aufgehoben.

Bei dem Ausführungsbeispiel für Schaltmittel gemäß 11 ist vorgesehen, daß eine Stromzählereinheit ohne weitere Kopplungsmaßnahmen auf eine Aufnahmeplattform lediglich aufgesteckt wird, wobei aufbiegbare Kontaktbuchsen als Federkontaktelemente 42c und 43c verwendet werden.

In dem in 11a gezeigten Zustand, in dem keine Kontaktstifte in die buchsenartigen Federkontaktelemente 42c und 43c eingesteckt sind, stehen die Federkontaktelemente über ein Verbindungskontaktelement 48c miteinander bei 46c und 47c in elektrischem Kontakt. Beim Einführen von Kontaktstiften 35c und 36c werden die Federkontaktelemente 42c und 43c elastisch aufgebogen und die Kontakte bei 46c und 47c aufgehoben. Es versteht sich, daß das Verbindungskontaktelement 48c an einer Aufnahmeplattform geeignet festgelegt ist, so daß ungewollte Kontakte zu den aufgebogenen Federkontaktelementen 42c und 43c durch Verschiebung des Verbindungskontaktelements 48c verhindert sind.

In den durch den Rahmen 19 gebildeten Sitz könnte, sofern die Zählerplatzbaueinheit nicht benötigt wird, weil der durch sie fließende Strom an einem anderen Zählerplatz bereits registriert wird, eine Blindplatte mit Überbrückungsleitern eingesetzt und durch den Verriegelungsbolzen 54 arretiert werden. Eine solche Blindplatte kommt dann in Betracht, wenn die Überbrückungen nicht für einen Dauerbetrieb unter Nennlast ausgelegt sind. Andernfalls braucht nur eine die Überbrückungen nicht beeinflussende Abdeckplatte verwendet zu werden. Es ist ferner eine Abdeckplatte mit Stiften denkbar, welche die Überbrückung aufhebt, selbst aber nicht überbrückt.

Die oben erwähnten, zusätzlich im Zählerkasten 2 unterbringbaren Schaltungen 53 können z.B. der Fernabfrage und Fernsteuerung des Zählerplatzes durch das Versorgungsunternehmen dienen. Wie aus 12 hervorgeht, sind die Schaltungen 53 über Signalleitungen 58, insbesondere Busleitungen, mit der Stromzählereinheit 3 verbunden. Entsprechend könnte am Rahmen 19 eine Steckverbindung 60 mit einem vielpoligen Stecker im Verriegelungssteg 39, der in der Betriebsposition der Zählereinheit in Eingriff mit einer in dem Rahmen 19 untergebrachten Steckeraufnahme in Verbindung steht, vorgesehen sein. Über die Schaltungen 53 sind beispielsweise Tarifänderungen steuerbar. Die Schaltungen 53 stehen ferner über Signalleitungen 58 mit Schaltschützen 57 in Verbindung, so daß notfalls ferngesteuert dem Verbraucher der Strom abgeschaltet werden kann. Die Leitungen 58 und 59 können über die am Rahmen 19 gebildete vielpolige Steckverbindung 60 durch einen innerhalb der Normhöhe unterbringbaren Kabelkanal 61 hindurch in den durch den Deckel 17 abgedeckten Raum des Gehäuses 2 bzw. den durch den Deckel 11 abgedeckten Raum hinein verlegt sein.

An dem Rahmen 19 könnten Sitze für ein Werkzeug, z.B. einen Schraubendreher, gebildet sein, welches ein Aushebeln der Stromzählereinheit aus den genannten Raststellungen ermöglicht.


Anspruch[de]
  1. Aufnahmeplattform für eine Stromzählereinheit (3), welche sich sowohl elektrisch als auch mechanisch ohne Werkzeug über eine Schnellkupplung an die Aufnahmeplattform (1) anschließen lässt, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzählereinheit (3) zum Anschluss an die Plattform (1) parallel zur Plattformebene in eine ein Abheben der Stromzählereinheit (3) von der Plattform (1) verhindernde Verriegelungsstellung verschiebbar ist.
  2. Aufnahmeplattform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzählereinheit (3) zum Anschluss an die Plattform (1) in einer Führung (19) verschiebbar ist.
  3. Aufnahmeplattform nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattform (1) oder/und das Gehäuse der Stromzählereinheit (3) eine Ausnehmung mit einer Hinterschneidung (22) für den Eingriff eines mit dem Gehäuse oder der Plattform (1) verbundenen Verriegelungselement (39) aufweist.
  4. Aufnahmeplattform nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Einrichtungen für die Herstellung einer Überbrückung zwischen elektrischen Anschlusskontakten (42,43) der Plattform (1) bei Abkopplung der Stromzählereinheit (3) von der Plattform (1) vorgesehen sind.
  5. Aufnahmeplatftorm nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtungen für die Bildung der Überbrückung (45; 46, 47) Schaltmittel zur automatischen Aufhebung der Überbrückung bei Ankopplung der Strömzählereinheit (3) an die Plattform (1) und zur automatischen Wiederherstellung der Überbrückung bei der Abkopplung umfassen.
  6. Aufnahmeplattform nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel zur mechanischen Schaltbetätigung durch eine zur An- und Abkopplung erforderliche Bewegung der Stromzählereinheit (3) vorgesehen sind.
  7. Aufnahmeplattform nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Überbrückung (45; 46, 47) während der Abkopplung der Stromzählereinheit von der Plattform vor der elektrischen Trennung der Stromzählereinheit (3) von den Anschlusskontakten (42, 43) hergestellt ist.
  8. Aufnahmeplattform nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzählereinheit (3) in einer solchen Kopplungsvorposition, in welcher sowohl die Stromzählereinheit (3) mit den Anschlusskontakten (42, 43) verbunden als auch die Überbrückung gebildet ist, festlegbar ist.
  9. Aufnahmeplattform nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzählereinheit (3) in der Kopplungsvorposition einrastbar ist.
  10. Aufnahmeplattform nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzählereinheit (3) auf einer der Aufnahmeplattform zugewandten Seite Kontakte (3238) für die Verbindung mit den Anschlusskontakten (42, 43) der Aufnahmeplattform (1) aufweist.
  11. Aufnahmeplattform nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte (3238) der Stromzählereinheit (3) von der Stromzählereinheit (3) vorstehen.
  12. Aufnahmeplattform nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte (3238) der Stromzählereinheit (3) als Kontaktstifte ausgebildet sind.
  13. Aufnahmeplattform nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte (3238) der Stromzählereinheit (3) in Öffnungen (24) in einem die Stromzählereinheit (3) aufnehmenden Trägerboden (9) der Plattform (1) einführbar sind, wobei in Einführungsrichtung hinter dem Trägerboden (9) die Anschlusskontakte (42, 43) der Plattform (1) angeordnet sind.
  14. Aufnahmeplattform nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass für die Verbindung mit den Anschlusskontakten (42, 43) der Plattform (1) vorgesehene Kontakte (3338) der Stromzählereinheit (3) Bestandteil der Schaltmittel sind.
  15. Aufnahmeplattform nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusskontakte (42, 43) Federkontaktelemente aufweisen, welche zur Aufhebung der Überbrückung (45; 46, 47) bei der Ankopplung der Stromzählereinheit (3) an die Aufnahmeplattform (1) elastisch verformbar sind.
  16. Aufnahmeplattform nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Federkontaktelemente (42, 43) zur Aufhebung der Überbrückung (45; 46, 47) durch mechanische Einwirkung der Kontakte (3338) der Stromzählereinheit (3) verformbar sind.
  17. Aufnahmeplattform nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Federkontaktelemente (42, 43) im Zustand der Überbrückung (45; 46, 47) untereinander oder mit einem diese verbindenden Kontaktelement (48) in Kontakt stehen.
  18. Aufnahmeplattform nach einem der Ansprüche 4 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattform (1) einen den Zugang zu den Anschlusskontakten (42, 43) parallel zur Plattformebene erschwerenden Aufnahmesitz für die Stromzählereinheit (3) aufweist.
  19. Aufnahmeplattform nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Aufnahmesitz die genannte Führung gebildet ist.
  20. Aufnahmeplattform nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmesitz durch einen von der Aufnahmeplattform (1) vorstehenden Rahmen (19) gebildet ist.
  21. Aufnahmeplattform nach einem der Ansprüche 1 bis 20, 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzählereinheit (3) in ihrer Betriebsposition auf der Aufnahmeplattform (1) durch eine plombierbare Arretierungseinrichtung (54, 55, 56) festlegbar ist.
  22. Aufnahmeplattform nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Ankoppelung der Stromzählereinheit (3) an die Plattform (1) zwischen der Zählereinheit (3) und der Plattform (1) Leitungsverbindungen für die Übertragung elektrischer Signale zwischen der Stromzählereinheit (3) und der Plattform (1) herstellbar sind.
  23. Aufnahmeplattform nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steckverbindung (60) zwischen der Stromzählereinheit (3) und dem Rahmen (19) vorgesehen ist.
  24. Aufnahmeplattform nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass an der Plattform (1) Schaltungen (53) zur Signalübertragung von und/oder zu der Stromzählereinheit (3) vorgesehen sind.
  25. Aufnahmeplattform nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzählereinheit eine elektronische Stromzählereinheit (3) ist.
  26. Aufnahmeplattform nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einer die Stromzählereinheit (3) aufnehmenden Trägerwand (9) und einer Bodenwand (10) der Stromzählereinheit (3) ein Kabelkanal (61) gebildet ist.
  27. Aufnahmeplattform nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelkanal (61) für die Aufnahme von Signalleitungen (58, 59) vorgesehen ist.
  28. Aufnahmeplattform nach einem der Ansprüche 4 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass eine in der Art der Stromzählereinheit (3) an die Aufnahmeplattform (1) anschließbare Abdeckplatte vorgesehen ist, welche die zwischen den Anschlusskontakten (42, 43) der Plattform (1) bestehende Überbrückung belässt oder aufhebt.
  29. Aufnahmeplattform nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Abdeckplatte selbst eine Überbrückung zwischen den Anschlusskontakten (42, 43) herstellbar ist.
  30. Zum Ankoppeln an eine Aufnahmeplattform nach einem der Ansprüche 1 bis 29 eingerichtete (3241, 56) Stromzählereinheit.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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