| Dokumentenidentifikation |
DE102004007260A1 07.10.2004 |
| Titel |
Elektrifiziereinrichtung für einen Schaltschrank oder ein Rack |
| Anmelder |
Rittal GmbH & Co. KG, 35745 Herborn, DE |
| Erfinder |
Hain, Markus, 35684 Dillenburg, DE; Kreiling, Jörg, 35444 Biebertal, DE; Strackbein, Heinrich, 35444 Biebertal, DE; Dahmer, Ralf, 57462 Olpe, DE |
| Vertreter |
Jeck · Fleck · Herrmann Patentanwälte, 71665 Vaihingen |
| DE-Anmeldedatum |
14.02.2004 |
| DE-Aktenzeichen |
102004007260 |
| Offenlegungstag |
07.10.2004 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
07.10.2004 |
| IPC-Hauptklasse |
H02H 7/22
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| IPC-Nebenklasse |
H02B 1/24
H05K 5/02
H05K 7/00
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| Zusammenfassung |
Die Erfindung bezieht sich auf eine Elektrizifiereinrichtung für einen Schaltschrank oder ein Rack mit mindestens einer einstückig mit einem Rahmenprofil (2.3) ausgebildeten oder separaten Elektrifizierleiste (60), in der berührungssicher in einer längsverlaufenden Aufnahme elektrische Leitungen (16) untergebracht sind, und mit mindestens einem in dieser fixierten oder fixierbaren Einsatz (7), der an unterschiedlichen Positionen entlang der Aufnahme (6.3) anordenbar ist. Die Funktionssicherheit der Elektrifiziereinrichtung wird dadurch untersützt, dass mindestens ein Einsatz (7) mit einer Auslastungs-Überwachungsvorrichtung ausgerüstet ist (Fig. 1).
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Elektrizifiereinrichtung für einen
Schaltschrank oder ein Rack mit mindestens einer einstückig mit einem Rahmenprofil
ausgebildeten oder separaten Elektrifizierleiste, in der berührungssicher in einer
längsverlaufenden Aufnahme elektrische Leitungen untergebracht sind, und mit mindestens
einem in dieser fixierten oder fixierbaren Einsatz, der an unterschiedlichen Positionen
entlang der Aufnahme anordenbar ist.
Eine derartige Elektrifiziereinrichtung ist in der DE
101 60 418 C1 angegeben. Bei dieser bekannten Elektrifiziereinrichtung
ist eine Elektrifizierleiste einstückig an einem Rahmenprofil in Form eines Aufnahmeprofilabschnittes
ausgebildet, in dem mehrere in ein Isolierprofil eingebettete Stromschienen an zwei
sich gegenüberliegenden Innenseiten der Aufnahme angeordnet sind. Über die Stromschienen
kann Gleichstrom oder Wechselstrom zugeführt werden.
Ähnliche Elektrifiziereinrichtungen für einen Schaltschrank oder ein
Rack sind auch in der DE 103 07 352 A1
und der DE 103 07 353 1 gezeigt, wobei
Stromschienen allerdings auf einer Basisplatte oder im Querschnitt U-förmigen Aufnahme
in einem Isolierkörper berührungssicher angeordnet und lediglich über schmale Öffnungen
in dem Isolierkörper mittels Einsätze kontaktierbar sind. Mit diesen Maßnahmen können
auch größere Einsätze leicht aufgenommen werden.
Die DE 199 25 349 A1
zeigt eine Steckdosenleiste mit einer Netzzuleitung und mehreren in einem gemeinsamen
Gehäuse angeordneten Steckdosen, in dem eine Überwachungseinrichtung mit mindestens
einer Spannungs- oder Stromüberwachungseinheit sowie mit einer Ausgabeanschlussvorrichtung
vorgesehen ist, so dass Erfassungssignale an eine von der Steckdosenleiste entfernte
Registrierstelle übertragbar sind. Häufig sind jedoch Schaltschränke mit z.B. nachrichtentechnischen
Geräten voll bestückt, so dass es nicht einfach ist, eine derartige Steckdosenleiste
mit ihren Anschlusskabeln unterzubringen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Elektrifiziereinrichtung
für einen Schaltschrank oder ein Rack bereitzustellen, mit der bei sicherer Funktion
einfache Anschlussmöglichkeiten für elektrische Verbraucher geboten werden.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Hierbei
ist vorgesehen, dass mindestens ein Einsatz mit einer Auslastungs-Überwachungsvorrichtung
ausgerüstet ist.
Mit diesen Maßnahmen wird bei einfachen Anschlussmöglichkeiten auch
durch Laien sichergestellt, dass für die anzuschließenden Geräte genügend Energie
an gut zugänglichen Stellen zur Verfügung gestellt wird. Erforderlichenfalls können
auf einfache Weise weitere Einsätze in der Elektrifizierleiste fixiert werden.
Für die Überwachung sind dabei die Maßnahmen vorteilhaft, dass die
Auslastungs-Überwachungseinrichtung eine Strom- und/oder Spannungsüberwachungseinrichtung
sowie eine Anzeigevorrichtung und/oder eine Bus-Anschlussvorrichtung für die Messdaten
aufweist. Die Messdaten können dabei nach entsprechender Umwandlung und Digitalisierung
direkt auf die Anzeigevorrichtung oder über die Bus-Anschlussvorrichtung und einen
angeschlossenen Bus an eine entfernte Steuereinrichtung weitergegeben werden.
Ein zuverlässiger Schutz vor Überlastung wird dadurch geboten, dass
die Auslastungs-Überwachungsvorrichtung Ansteuerelemente einschließlich einer bei
Überlast ansprechenden, die Stromversorgung unterbrechenden Sicherung und/oder mindestens
eines Relais aufweist. Mit dem mindestens einen Relais kann beispielsweise über
die entfernte Steuereinrichtung eine Steckdosenspannung ab- oder zugeschaltet werden.
Dabei kann die Ausbildung derart sein, dass mit dem Relais alle Steckdosenspannungen
eines Einsatzes gemeinsam ab- bzw. einschaltbar sind, oder derart, dass die Steckdosenspannung
individueller Steckdosen des Einsatzes mit einem jeweiligen Relais ab- bzw. einschaltbar
ist.
Eine für die Datenweiterleitung und gegebenenfalls vorzunehmende Ansteuerung
der Ansteuerelemente (z.B. Relais oder Anzeigeelemente) vorteilhafte Ausgestaltung
besteht darin, dass zwischen der Strom- und/oder Spannungsüberwachungseinrichtung
einerseits sowie der Anzeigevorrichtung und/oder der Bus-Anschlussvorrichtung andererseits
eine Microcontrollereinheit zur Datenaufbereitung angeordnet ist. Mit der Microcontrollereinheit
kann auch die Anzeigevorrichtung mit den anzuzeigenden Daten versorgt werden bzw.
diese gesteuert werden.
Ist vorgesehen, dass zwei Gruppen der elektrischen Leitungen verschiedenen
Stromversorgungen zugeordnet sind und dass der mindestens eine Einsatz zum Auswählen
einer der beiden Stromversorgungen in zwei in Längsrichtung um 180° (bezüglich
seiner Längsausrichtung) gedrehten Stellungen in das Aufnahmeprofil einsetzbar und
mit der betreffenden Gruppe der elektrischen Leitungen verbindbar ist, so können
auf einfache Weise unterschiedliche Stromversorgungen gewählt werden. Dabei sind
weiterhin die Maßnahmen vorteilhaft, dass in dem Einsatz ein Lagesensor vorhanden
ist, mit dem die gewählte Einbaulage feststellbar und die Anzeigevorrichtung zum
eindeutigen Ablesen umsteuerbar ist. Beispielsweise kann mit diesen Maßnahmen eine
7-Segment-Anzeige oder andere Zeichen erzeugende Anzeige stets in lagerichtiger
Darstellung betrieben werden.
Weitere wichtige Informationen für den Betrieb der Elektrifiziereinrichtung
lassen sich dadurch gewinnen, dass mittels des Lagesensors auch auf die gewählte
Stromversorgung (z.B. Netzversorgung oder aus einer unterbrechungsfreien Stromversorgung
USV) rückschließbar und eine diesbezügliche Meldung abgebbar ist.
Für die Bedienung und die Funktion ergeben sich weitere Vorteile dadurch,
dass die Überwachung eingestellter Grenzwerte über die Bus-Anschlussvorrichtung
mittels einer externen Kontrolleinrichtung durchführbar ist und dass die Grenzwerte
durch Eingabeelemente an dem Einsatz und/oder von der Kontrolleinrichtung aus änderbar
sind.
Ist ferner vorgesehen, dass nach Ausfall einer Stromversorgung mehrere
vorhandene Einsätze über die Bus-Anschlussvorrichtungen und zugeordnete Adressen
relativ zueinander sequentiell wiedereinschaltbar sind, wird eine Überlastung beim
Einschalten bzw. Wiedereinschalten sicher vermieden.
Eine Anpassung von zu überwachenden Grenzwerten an unterschiedliche
Spannungsversorgungen wird vorteilhaft dadurch erreicht, dass Grenzwerte automatisch
in Abhängigkeit einer erfassten Frequenz der Stromversorgung einstellbar sind. Beispielsweise
können auf diese Weise die Versorgungsspannungen eines 60 Hz- und eines 50 Hz-Netzes
leicht unterschieden und betreffende Ströme bzw. Spannungen überwacht werden. Die
Sollwerte bzw. Grenzwerte beispielsweise für den Strom werden dann frequenzabhängig
vorgegeben, z.B. für USA (60 Hz) 16 A und für Europa (50 Hz) 10 A.
Eine für den Betrieb der Elektrifiziereinrichtung weitere vorteilhafte
Maßnahme besteht darin, dass die Auslastungs-Überwachungseinrichtung über ihren
Bus-Anschluss mit einer externen Spannungsversorgung verbindbar ist. Denkbar ist
aber auch, in den Einsätzen eine jeweilige Gleichspannungsversorgung vorzusehen,
die von der Stromversorgung gespeist wird.
Vorteile für die Handhabung und den Aufbau ergeben sich auch dadurch,
dass die Einsätze mit Rastelementen versehen sind, mit denen sie an an der Elektrifizierleiste
ausgebildeten Rast-Gegenelementen mit einer die Rastverbindung freigebenden Handhabe
oder einem Werkzeug entnehmbar festlegbar sind.
Die Funktion und der Aufbau werden dabei dadurch begünstigt, dass
die Rastelemente an sich gegenüberliegenden Längs-Seitenwandbereichen des Einsatzes
angeordnet sind und dass die Rast-Gegenelemente an zugekehrten Innenseiten oder
Außenseiten der als Hohlraum ausgebildeten Aufnahme ausgebildet. sind.
Zu einer einfachen Handhabung und einem vorteilhaften Aufbau tragen
des Weiteren die Maßnahmen bei, dass die Rastelemente und die Handhabe an von dem
gehäuseförmigen Einsatz abstehenden Rastfingern angeformt sind.
Die Herstellung sowie die Handhabung werden ferner dadurch begünstigt,
dass die Rastelemente beidseitig an beiden Stirnseiten des im Wesentlichen quaderförmigen
Einsatzes eingesetzten Abschlussstücken ausgebildet sind.
Verschiedene vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten für die Stromzuführung
bestehen darin, dass die elektrischen Leitungen als Stromschienen ausgebildet und
in ein in die Aufnahme oder eine getrennte Aufnahme eingesetztes Isolierprofil eingebettet
sind oder als in der Aufnahme oder der getrennten Aufnahme verlaufende isolierte
Drähte ausgebildet sind.
Verschiedene für die Funktionsweise günstige Ausgestaltungsmöglichkeiten
bestehen darin, dass die Aufnahme als im Querschnitt rechteckförmiger oder quadratischer
Hohlraum ausgebildet ist und eine einer offenen Längsseite gegenüberliegende Basiswand
oder Mittenwand und an diese angrenzende Seitenwände aufweist, dass das Isolierprofil
mit einer Grundseite eines die Stromschienen einbettenden Grundabschnitts der Basiswand
oder Mittenwand oder einer Seitenwand zugekehrt ist und dass die Stromschienen über
in dem Grundabschnitt auf der der Grundseite gegenüberliegenden Seite eingebrachte,
für die Berührungssicherheit schmalen Zugangsöffnungen mit Kontaktelementen des
Einsatzes kontaktierbar sind.
Ein einfacher Aufbau und eine einfache Handhabung werden dadurch unterstützt,
dass die Elektrifizierleiste als ein Aufnahmeprofil mit H-förmigem Querschnitt ausgebildet
ist und dass die Einsätze in den Hohlraum auf der einem Benutzer zugekehrten Seite
der Mittenwand eingesetzt sind, während die elektrischen Leitungen in den von dem
Benutzer abgekehrten Hohlraum eingebracht und durch die Mittenwand zugänglich sind.
Zu einer einfachen Montage mit eindeutiger Anordnung tragen die Maßnahmen
bei, dass in der Mittenwand Aussparungen vorhanden sind, in die berührungssichere,
von der Benutzerseite her zugängliche Steckerkupplungen eingesetzt sind, und dass
auf der von der Benutzerseite abgekehrten Rückseite der Einsätze mindestens eine
an die Steckerkupplungen angepasste Steckereinheit angeordnet ist.
Eine einfache Nutzung unterschiedlicher Stromversorgungen wird dadurch
erreicht, dass pro Einsatz zwei in Längsrichtung des Aufnahmeprofils voneinander
beabstandete Steckerkupplungen vorhanden sind, die an verschiedene Stromversorgungen
angeschlossen sind, und dass die Einsätze zum Auswählen einer der beiden Stromversorgungen
mit ihrer Rückseite in den zwei um 180° gedrehten Stellungen in das Aufnahmeprofil
einsetzbar und mit der betreffenden Steckerkupplung verbindbar sind.
Weitere vorteilhafte Maßnahmen für die Funktion und Anwendung bestehen
darin, dass in einem Endabschnitt der Elektrifizierleiste mindestens eine berührungssicher
ausgebildete Einspeisekupplung für die Stromversorgung angeordnet ist und dass
ein an die Einspeisekupplung angepasster Einspeisestecker mit daran angeschlossenem
Speisekabel vorgesehen ist.
Ein vorteilhafter Einbau wird dadurch geboten, dass die Einspeisekupplung
an oder in einem Einspeisemodul ausgebildet ist und dass in dem Einspeisemodul ein
Netzteil zur Spannungsumsetzung oder -anpassung, eine Strombegrenzung und/oder ein
Schaltgerät zum sequentiellen Aktivieren einzelner Einsätze integriert ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
1 ein Rahmengestell für einen Schaltschrank
oder ein Rack mit eingebauter Elektrifizierleiste in perspektivischer Ansicht,
2 einen Abschnitt einer Elektrifizierleiste
mit einem Einsatz in perspektivischer Darstellung,
3 mehrere Einsätze in perspektivischer
Darstellung teilweise in über Daten-Leitungen miteinander gekoppeltem Zustand,
4 eine in einem Einsatz angeordnete Auslastungs-Überwachungseinrichtung,
5 eine an einem Einsatz vorgesehene Anzeigevorrichtung,
6 einen Abschnitt eines Einsatzes mit
darin angeordneter Auslastungs-Überwachungsvorrichtung,
7A und 7B
einen weiteren Ausschnitt einer Elektrifizierleiste mit einem weiteren abgenommenen
Einsatz und einem eingesetzten Einsatz,
8 einen Ausschnitt der Elektrifizierleiste
im Bereich einer Stromeinspeisung und
9 ein Anschlussschema einer Elektrifiziereinrichtung
mit einer Elektrifizierleiste.
Ein in 1 gezeigtes Rahmengestell
1 aus vertikalen Rahmenschenkeln 2 und horizontalen Rahmenschenkeln
3, das beispielsweise mit Wandelementen und einem oder mehreren Türelementen
zu einem Schaltschrank ergänzt werden kann und z.B. auch informationstechnische
Geräte aufnehmen kann, ist im Inneren mit einer entlang einem vertikalen Rahmenschenkel
montierten oder daran einstückig angebrachten Elektrifizierleiste 60 ausgerüstet,
in die Einsätze 7 an verschiedenen Stellen einsetzbar sind. Die Elektrifizierleiste
60 ist beispielsweise an dem vertikalen Rahmenschenkel oder alternativ
an einem Montageprofil mittels (nicht gezeigter) Klemmen, Schrauben, Klipse, Rast-
oder Steckelemente oder ausschwenkbar mittels Scharniere seitlich über dessen Länge
montiert. Die Elektrifizierleiste 60 ist beispielsweise in ihrem unteren
Abschnitt mit einer oder mehreren Einspeisekupplungen 12 für die elektrische
Energieversorgung versehen. Die Stromeinspeisung kann aber auch auf der verdeckten
Rückseite der Elektrifizierleiste 60 erfolgen. Die Ein-sätze
7, die verschiedene Funktionen erfüllen können, und in den 1
bis 4 als Spannungsversorgungs-Einsätze ausgebildet
sind, weisen modulartige, im Wesentlichen quaderförmige Modulgehäuse auf und sind
auf ihrer von der zugänglichen Vorderseite abgekehrten Rückseite mit Steckanschlüssen,
z.B. Steckzapfen versehen, die in in einer Aufnahme der im Querschnitt z.B. H-förmigen
Elektrifizierleiste 60 angeordnete Steckerkupplungen 11 eingreifen.
Die Elektrifizierleiste 60 kann alternativ auch entlang einem horizontalen
Rahmenschenkel 3 oder einer horizontalen Montageschiene angebracht sein.
Zum Anbringen der Elektrifizierleiste 60 sind Befestigungselemente,
beispielsweise längsverlaufende T-Nuten zum Einsetzen einer Nutschiene oder von
Nutmuttern, Raster aus Befestigungslöchern, Rastmittel, Klipse oder Steckmittel
oder Scharnierelemente vorgesehen, die beispielsweise in einer oder mehreren Außenseiten
der Elektrifizierleiste 60 ausgebildet bzw. angeordnet sind. Insbesondere
ist eine U-förmige, entlang mindestens eines Rahmenschenkels verlaufende Aufnahme
einstückig an diesem ausgebildet, in die die Elektrifizierleiste 60 mittels
Rastmittel eingerastet ist. Die Rastmittel können dabei auf der Außenseite der Elktrifizierleiste
60 verlaufende Längsrippen oder -nuten einerseits und im Inneren der Aufnahme
verlaufende, angepasste Gegen-Rastmittel sein.
Die in den 1 bis 3
und 6, 7A
und 7B gezeigten Einsätze 7 weisen
auf ihrer von der Aufnahme in der Elektrifizierleiste 60 abgewandten Oberseite,
und zwar in einer Abdeckwand 7.22 des Modulgehäuses, mehrere Stecköffnungen
auf. Über Verbindungsleitungen 16 (vgl. 9)
kann beispielsweise eine Netz-Versorgungsspannung oder aus einer unterbrechungsfreien
Stromversorgung eine andere Wechselspannung oder aber eine Gleichspannung bereitgestellt
werden. An die Abnahmebuchsen 7.21 können unmittelbar die Verbraucher in
dem Rack oder Schaltschrank über ein entsprechendes Anschlusskabel angeschlossen
werden.
Der in den 1 und 2
und näher in 3 dargestellte Einsatz 7 weist
eine Anzeigevorrichtung 7.2 auf, die mit einer in dem Einsatz
7 angeordneten – Auslastungs- oder Überlast-Überwachungsvorrichtung
mit einer Überwachungseinheit 20 verbunden ist, deren schaltungstechnischer
Aufbau schematisch in 4 dargestellt ist. Die Anzeigevorrichtung
7.2 kann aus verschiedenen Anzeigeabschnitten bestehen und weist vorliegend
einen Anzeigeteil 7.25, z.B. in Form einer mehrstelligen 7-Segment-Anzeige
oder LCD-Anzeige sowie einen Anzeigeteil 7.23 mit LEDs und beispielsweise
einem weiteren Anzeigeelement 7.24, beispielhaft ebenfalls eine LED-Anzeige,
auf. Die Anzeigevorrichtung 7.2 ist in der Abdeckwand 7.22 angeordnet,
in der auch die Stecköffnungen 7.21 positioniert sind. Das Anzeigefeld
7.25 mit der Ziffernanzeige bzw. LCD-Anzeige kann variabel über einen in
der Überwachungseinheit 20 vorgesehenen Microcontroller 26 angesteuert
werden.
Ferner weist die Überwachungseinheit 20, wie
4 zeigt, eine in einer Versorgungsleitung
21 liegende Sicherung 22 auf, der ein Spannungsmesser
25.1 an den beiden Adern L, N der Versorgungsleitung 21 nachgeschaltet
ist, durch den die Sicherung 22 überwacht werden kann. Ferner liegt in
der Versorgungsleitung 21 nach dem Spannungsmesser 25.1 ein Relais
23, dem ein Stromwandler 24 sowie ein weiterer Spannungsmesser
25.2 nachgeordnet sind. Die erforderlichenfalls verstärkten Messdaten des
Stromwandlers 24 werden über einen AD-Wandler 27 dem Microcontroller
26 zugeführt, der auch die Messdaten der Spannungsmesser 25.1
und 25.2 aufnimmt. Das Relais 23 kann durch Auswerten der Messdaten
des weiteren Spannungsmessers 25.2 überwacht werden. Ferner ist in der
Überwachungseinheit 20 ein Lagesensor 28 vorgesehen, mit dem zwei
verschiedene, um 180° gegeneinander gedrehte Einbaulagen des Einsatzes
7 in der Elektrifizierleiste 60 unterschieden werden können und
dessen Daten ebenfalls dem Microcontroller 26 zugeführt werden. Der Microcontroller
kann seinerseits das Relais 23 ansteuern und des Weiteren die Anzeigevorrichtung
7.2 sowie einen akustischen Signalgeber 7.7 und ferner Daten für
eine zu einer Bus-Leitung 30 führende Bus-Anschlussvorrichtung
29 aufbereiten bzw. von dieser zur Weiterverarbeitung empfangen. Über einen
z.B. mit Tastern versehenen Eingabeteil 7.6 können unter Anzeige durch
die Anzeigevorrichtung 7.2 Werte eingestellt und von dem Microcontroller
26 verarbeitet und gespeichert werden.
Wie die 6 zeigt, können die verschiedenen
Bauelemente der Überwachungseinheit 20 z.B. auf zwei Platinen
31, 32 angeordnet werden, von denen die eine die Anzeigevorrichtung
7.2 trägt und unter einer teilweise durchsichtigen Abdeckung der Abdeckwand
7.22 angeordnet ist und die andere z.B. senkrecht dazu positioniert ist.
5 zeigt ein Beispiel für eine Umsteuerung
der Darstellung in dem Anzeigefeld 7.25 bei den zwei um 180° unterschiedlichen
Drehlagen. Ferner sind, wie 3 zeigt, in der Abdeckung
7.22 des Einsatzes 7 Anschlussbuchsen für einen Daten-Anschluss
7.11 vorgesehen, über die die einzelnen Einsätze 7 mittels entsprechender
Datenleitungen miteinander verbunden werden können. Über diese Daten-Leitungen kann
auch der Anschluss über die Bus-Leitung 30 verwirklicht werden, wobei den
einzelnen Einsätzen 7 jeweilige Adressen zugeordnet werden können, die
beispielsweise über den Eingabeteil 7.6 quittiert und in einem Speicher
festgehalten werden können. Die Buchsen 7.11 für die Daten-Anschlüsse müssen
dabei nicht in der gezeigten Anordnung nebeneinander liegen, sondern die eine kann
z.B. in einem Endbereich und die andere in dem gegenüberliegenden Endbereich der
Abdeckwand 7.22 oder aber in einer jeweiligen Stirnseite angeordnet sein.
Für die Bus-Verbindung kommen verschiedene gängige Ausführungsformen, z.B. Zweidraht-
oder Vierdraht-Bus, vorteilhaft ein Feldbus in Frage. Möglich ist auch eine Aufmodulierung
der Messdaten bzw. weiteren zu übertragenden Daten auf die Versorgungsspannung (beispielsweise
mit einer Transformatoranordnung), wodurch sich separate Bus-Leitungen und Anschlüsse
erübrigen.
Die Überwachungseinheit 20 kann z.B. für eine Strommessung
des Gesamtstroms des Einsatzes bzw. Moduls 7 über einen Messbereich von
0 bis 20 A ausgelegt sein. Die Anzeige des Stroms erfolgt über das Anzeigefeld
7.25, das beispielsweise eine dreistellige 7-Segment-Anzeige aufweist und
eine Nachkommastelle vorsieht. Die Überwachung der Stromwerte erfolgt mittels vorgegebener
oder vorgebbarer Grenzwerte, die Minimalwerte, Maximalwerte enthalten und bei Über-
oder Unterschreiten eine Warnung auslösen. Alarmmeldungen können durch ein Blinken
der Anzeige, eine entsprechende LED oder eine Signalabgabe über den akustischen
Signalgeber 7.7 ausgegeben werden. Die Einstellung der Grenzwerte kann
über die externe Steuereinrichtung über die Bus-Leitung 30 erfolgen oder
lokal über den Eingabeteil 7.6, beispielsweise einen Taster. Die Einschaltung
bzw. Abschaltung der Steckdosenspannung kann mittels des bistabilen Relais
23 vorgenommen werden, das seine Schaltstellung bei einem Spannungsausfall
beibehält. Das gesamte Modul in Form des Einsatzes 7 oder einzelne Steckdosen
kann bzw. können auch über die externe Steuereinrichtung ab- oder zugeschaltet werden.
Die Überwachung der Sicherung 22 erfolgt durch die Spannungsmessung hinter
der Sicherung mittels des Spannungsmessers 25.1. Die Schaltstellung des
Relais 23 kann mittels des Spannungsmessers 25.2 festgestellt
werden. Nach einem Ausfall der Stromversorgung werden die Einsätze 7 vorteilhaft
sequentiell über das Relais 23 und/oder weitere Relais oder andere Schaltelemente
eingeschaltet, um Stromspitzen zu vermeiden. Dabei werden die Module bzw. Steckdosen
entsprechend ihrer jeweiligen Adresse verzögert gegeneinander eingeschaltet, wobei
die Steuerung über die externe Steuereinrichtung erfolgen kann und auch vorgesehen
sein kann, dass die Einschaltverzögerung einstellbar ist. Die Grenzwerte können
unter Auswertung der Netzfrequenz, nämlich 50 Hz in Europa und 60 Hz in USA, unterschiedlich
vorgegeben werden. Mit der Auswertung der Einbaulage des Einsatzes 7 über
den Lagesensor 28 kann nicht nur die Anzeige in den beiden um 180°
gegeneinander gedrehten Stellungen zum Ablesen stets lagerichtig betrieben werden,
sondern es können auch Rückschlüsse auf die Art der Einspeisung, z.B. Netzversorgung
oder Versorgung über eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, gezogen und bei der
Steuerung berücksichtigt werden.
Bei Anschluss der Einsätze 7 an die externe Steuerungs- und
Überwachungseinrichtung kann die Spannungsversorgung der Überwachungseinheit
20 über die Bus-Leitung 30 erfolgen. Wird keine Verbindung zu
der Steuerungseinrichtung vorgenommen, erfolgt die Spannungsversorgung z.B. über
einen Adapter über den Bus-Anschluss 29 bzw. den Daten-Anschluss
7.11 mit einem Standard-Netzteil. Die Vergabe der Bus-Adresse erfolgt mittels
Quittierung mit dem Eingabeteil 7.6. Über den Bus können folgende Daten
übertragen werden: Abfrage von Strom- oder Spannungswerten, Setzen/Abfragen von
Strom- oder Spannungsgrenzwerten, Sicherungsausfall, Schalten der Steckdosen (ein/aus),
Abfragen der Schaltstellung des Relais, Abfrage und Auswertung der Einbaulage des
Einsatzes 7, Abfrage und Auswertung der Netzfrequenz, Ändern einer Einschaltverzögerung
für ein sequentielles Einschalten der Steckdosen oder Einsätze 7.
Eine übergeordnete Steuerungs- und Überwachungseinrichtung bzw. Kontrolleinrichtung
kann unmittelbar über die genannte Busverbindung angeschlossen sein oder über diesen
und ein übergeordnetes Übertragungsnetz angeschlossen sein. Die Ansteuerung der
Überwachungseinheiten 20 bzw. der Einsätze 7 und die Auswertung
von diesen empfangener Daten kann dabei in Verbindung mit weiteren in der Steuerungseinrichtung
vorhandenen Informationen erfolgen.
Entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach den 7A,
7B, die einen weiteren Einsatz
7' zum Abnehmen einer Versorgungsspannung über Steckanschlüsse
7.21 zeigen, wird auch der Einsatz 7 an gewünschter Stelle an
der Elektrifizierleiste 60 eingesetzt. Die Elektrifizierleiste
60 weist ein im Querschnitt H-förmiges Aufnahmeprofil auf, in dem auf der
einem Benutzer zugekehrten Vorderseite einer Mittenwand 6.4 eine Aufnahme
in Form eines Hohlraumes 6.3 ausgebildet ist, welcher sich über die gesamte
Länge des Aufnahmeprofils 6 zieht. Die Einsätze 7, 7',
die mehrere Stecköffnungen zum Abnehmen der Versorgungsspannung aufweisen, sind
lösbar in den Hohlraum 6.3 einsetzbar, während die Verbindungsleitungen
16, die aus einfachen Anschlusskabeln oder isolierten Anschlussdrähten
oder aus Stromschienen bestehen können, in einem weiteren Hohlraum 6.5
auf der von dem Einsatz 7, 7' abgekehrten Rückseite der Mittenwand
6.4 verlegt sind. Auf der Innenseite der den weiteren Hohlraum
6.5 begrenzenden Seitenwände 6.1 sind in deren freiem Randbereich
in Längsrichtung verlaufende Aufnahmenuten 6.6 ausgebildet, in die eine
Abdeckung einschiebbar ist. Zur Montage an dem Rahmengestell oder einer Schrankwand
bzw. Tür oder Montageplatte kann die Abdeckung zuvor mit geringem Abstand von dem
Rahmenschenkel bzw. der Wandfläche oder mit seitlichen Z-förmigen Abkantungen montiert
und das Aufnahmeprofil 6 mit den Aufnahmenuten 6.6 aufgeschoben
oder auch aufgerastet werden. Auf der Innenseite der den vorderen Hohlraum
6.3 begrenzenden Seitenwände 6.1 sind an deren freiem Endbereich
in Längsrichtung verlaufende Rast-Gegenelemente 6.12 in Form von Rastnuten
oder Raststegen ausgebildet, in die die Einsätze 7 mittels an ihren Seitenwänden
6.1 angeordneter, angepasster Rastelemente 7.14 einrastbar sind.
Die Einsätze 7, 7' mit intern angeschlossenen, über Stecköffnungen
berührungssicher zugänglichen Kontaktelementen weisen die quaderförmigen Modulgehäuse
auf, die auf ihren in Längsrichtung voneinander beabstandeten Schmalseiten mit stirnseitigen
Abschlussstücken 7.3 in Form von Stirnkappen abgeschlossen sind.
Es sind Einsätze 7, 7' mit verschiedenen gängigen
Stecköffnungen 7.21, wie z.B. Rundstecker, Schukostecker, Kaltgerätestecker
oder unterschiedlichen Ländernormen und für verschiedene Funktionen vorgesehen.
An den Abschlussstücken 7.3 sind seitlich federnde Rastfinger
7.12 mit den jeweiligen Rastelementen 7.14 und manuell betätigbaren
Betätigungsabschnitten 7.13 angeformt. Auf der von dem Benutzer abgekehrten
Rückseite sind die Einsätze 7, 7' mit mindestens einer Steckereinheit
versehen, die an die in Aussparungen in der Mittenwand 6.4 eingesetzten
berührungssicheren Steckerkupplungen 11 angepasst und in diesen kontaktierbar
sind. Pro Einsatz 7, 7' bzw. Modulgehäuse sind zwei Steckerkupplungen
11 vorgesehen, die an verschiedene Stromversorgungen 7.4,
7.5, beispielsweise eine Standardstromversorgung 7.4, insbesondere
eine Netzspannung, und eine unterbrechungsfreie Stromversorgung 7.5 angeschlossen
sind, wie aus 9 ersichtlich. Die gewünschte Stromversorgung
für den jeweiligen Einsatz 7, 7' kann der Benutzer einfach dadurch
wählen, dass er die Steckereinheit des Einsatzes 7, 7' nach entsprechendem
Drehen des Einsatzes 7, 7' um 180° mit der der entsprechenden
Stromversorgung 7.4, 7.5 zugeordneten Steckerkupplung
11 in Verbindung bringt.
Im Endbereich des Aufnahmeprofils 6 sind, wie 8
zeigt, die den Stromversorgungen 7.4, 7.5 zugeordneten Einspeisekupplungen
12 auf der Vorderseite der Mittenwand 6.4 angeordnet, die ebenfalls
berührungssicher ausgebildet sind und über Einspeisestecker 13 mit Speisekabeln
14 an eine Stromversorgung anschließbar sind. Wie 9
zeigt, können die in entsprechende Aussparungen in der Mittenwand 6.4 eingesetzten
und auf der Rückseite an die Verbindungsleitungen 16 angeschlossenen Einspeisekupplungen
12 in ein Einspeisemodul 15 integriert sein, das weiterhin ein
Netzteil zur Spannungsumsetzung oder Spannungsanpassung, eine Strombegrenzung und/oder
ein Schaltgerät (Schütz) zum sequentiellen Aktivieren der einzelnen Einsätze
7, 7' für einen Überlastschutz aufweisen kann. Ferner stellen
die Einspeisekupplungen 12 bzw. Spannungsversorgungen 7.4,
7.5 mehrere Phasen eines Drehstromnetzes bereit, auf die die einzelnen
Einsätze 7, 7' aufgeteilt werden, wie 9
zeigt, nach der z.B. der Einsatz-Modul P1 an die Phase P1, der Einsatz-Modul P2
an die Phase P2, der nächste Einsatz (angedeutet als P3) an die Phase P3 und anschließend
wieder der folgende Einsatz an die Phase P1 und so fort angeschlossen werden. Die
Einspeisestecker 13 sind mit Kontaktierabschnitten 13.1 und Verriegelungsmitteln
13.2 für eine sichere Kontaktierung versehen.
Denkbar ist auch, in den vorderen Hohlraum 6.3
z.B. auf der Mittenwand 6.4 oder einer entsprechenden Basiswand eines im
Querschnitt U-förmigen Aufnahmeprofils 6 Stromschienen in Isolierprofile
einzubetten und über schmale Öffnungen auf der Vorderseite des Isolierprofils für
entsprechende zapfenartige Steckanschlüsse der Einsätze 7, 7'
zugänglich zu machen.
Mit den Stromschienen können mehrere Stromkreise gebildet werden,
beispielsweise indem von der Oberseite des Rahmengestelles 1 eine Standardstromversorgung
und von der Unterseite eine unterbrechungsfreie Stromversorgung angeschlossen sind,
auf die im Bedarfsfall umgeschaltet werden kann. Denkbar ist auch, mit den drei
Phasen des Wechselstromnetzes mittels z.B. fünf Stromschienen, von denen eine zentral
als mittlere Erdungsschiene angeordnet ist, drei getrennte Stromkreise zu bilden,
die jeweils einer geeigneten Anzahl von Einsätzen 7, 7' zugeordnet
sind, so dass eine zu hohe Belastung vermieden wird. Entsprechend dem Kundenwunsch
können geeignete Einsätze 7, 7' bereitgestellt werden. Auch können
nachträglich geeignete Elektrifizierleisten 60 nachgerüstet werden.
Mit dem beschriebenen Aufbau der Elektrifiziereinrichtung erhält der
Anwender eine einfache Geräteanordnung, um z.B. einen Schaltschrank oder ein Rack
auch nachträglich mit einer Elektrifizierung auszustatten, wobei er einzelne Einsätze
7, 7' als Stromversorgungsmoduln an geeigneten Stellen ohne Schwierigkeiten
und sicher einsetzen kann.
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| Anspruch[de] |
- Elektrizifiereinrichtung für einen Schaltschrank oder ein Rack mit
mindestens einer einstückig mit einem Rahmenprofil (2.3) ausgebildeten
oder separaten Elektrifizierleiste (60), in der berührungssicher in einer
längsverlaufenden Aufnahme elektrische Leitungen 116) untergebracht sind,
und mit mindestens einem in dieser fixierten oder fixierbaren Einsatz (7),
der an unterschiedlichen Positionen entlang der Aufnahme (6.3) anordenbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Einsatz (7) mit
einer Auslastungs-Überwachungsvorrichtung ausgerüstet ist.
- Elektrifiziereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Überwachungseinrichtung eine Strom- und/oder Spannungsüberwachungseinrichtung
(24, 25.1, 25.2) sowie eine Anzeigevorrichtung (7.2)
und/oder eine Bus-Anschlussvorrichtung (29) für die Messdaten aufweist.
- Elektrifiziereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Überwachungsvorrichtung Ansteuerelemente einschließlich einer bei Überlast
ansprechenden, die Stromversorgung unterbrechenden Sicherung (22) und/oder
mindestens eines Relais (23) aufweist.
- Elektrifiziereinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen der Strom- und/oder Spannungsüberwachungseinrichtung (24,
25.1, 25.2) einerseits sowie der Anzeigevorrichtung (7.2)
und/oder der Bus-Anschlussvorrichtung (29) andererseits eine Microcontrollereinheit
(26) zur Datenaufbereitung angeordnet ist.
- Elektrifiziereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass zwei Gruppen der elektrischen Leitungen (16) verschiedenen
Stromversorgungen (7.4, 7.5) zugeordnet sind und dass der mindestens
eine Einsatz (7) zum Auswählen einer der beiden Stromversorgungen (7.4,
7.5) in zwei in Längsrichtung um 180° gedrehten Stellungen in das Aufnahmeprofil
einsetzbar und mit der betreffenden Gruppe der elektrischen Leitungen (16)
verbindbar ist.
- Elektrifiziereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
in dem Einsatz (7) ein Lagesensor (28) vorhanden ist, mit dem
die gewählte Einbaulage feststellbar und die Anzeigevorrichtung (7.2) zum
eindeutigen Ablesen umsteuerbar ist.
- Elektrifiziereinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass
mittels des Lagesensors (28) auch auf die gewählte Stromversorgung (7.4,
7.5) rückschließbar und eine diesbezügliche Meldung abgebbar ist.
- Elektrifiziereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch
gekennzeichnet,
dass die Überwachung eingestellter Grenzwerte über die Bus-Anschlussvorrichtung
(29) mittels einer externen Kontrolleinrichtung durchführbar ist und
dass die Grenzwerte durch Eingabeelemente (7.6) an dem Einsatz (7)
und /oder von der Kontrolleinrichtung aus änderbar sind.
- Elektrifiziereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass nach Ausfall einer Stromversorgung (7.4,
7.5) mehrere vorhandene Einsätze (7) über die Bus-Anschlussvorrichtungen
(29) und zugeordnete Adressen relativ zueinander sequentiell wiedereinschaltbar
sind.
- Elektrifiziereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass Grenzwerte automatisch in Abhängigkeit einer erfassten
Frequenz der Stromversorgung (7.4, 7.5) einstellbar sind.
- Elektrifiziereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Überwachungseinrichtung über ihren Bus-Anschluss
mit einer externen Spannungsversorgung verbindbar ist.
- Elektrifiziereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Einsätze (7) mit Rastelementen
(7.14) versehen sind, mit denen sie an an der Elekrifizierleiste (60)
ausgebildeten Rast-Gegenelementen (6.12) mit einer die Rastverbindung freigebenden
Handhabe (7.13) oder einem Werkzeug entnehmbar festlegbar sind.
- Elektrifiziereinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
dass die Rastelemente (7.14) an sich gegenüberliegenden Längs-Seitenwandbereichen
(6.1) des Einsatzes (7) angeordnet sind und dass die Rast-Gegenelemente
(6.12) an zugekehrten Innenseiten der als Hohlraum ausgebildeten Aufnahme
(6.3) ausgebildet sind.
- Elektrifiziereinrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet,
dass die Rastelemente (7.14) und die Handhabe (7.13) an von dem
gehäuseförmigen Einsatz (7) abstehenden Rastfingern (7.12) angeformt
sind.
- Elektrifiziereinrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, dass die Rastelemente (7.14) beidseitig an beiden Stirnseiten
des im Wesentlichen quaderförmigen Einsatzes (7) eingesetzten Abschlussstücken
(7.3) ausgebildet sind.
- Elektrifiziereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Leitungen (16) als Stromschienen
ausgebildet und in ein in die Aufnahme (6.3) oder eine getrennte Aufnahme
(6.5) eingesetztes Isolierprofil eingebettet sind oder als in der Aufnahme
(6.3) oder der getrennten Aufnahme (6.5) verlaufende isolierte
Drähte ausgebildet sind.
- Elektrifiziereinrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufnahme (6.3) als im Querschnitt rechteckförmiger oder quadratischer
Hohlraum ausgebildet ist und eine einer offenen Längsseite gegenüberliegende Basiswand
oder Mittenwand (6.4) und an diese angrenzende Seitenwände (6.1)
aufweist,
dass das Isolierprofil mit einer Grundseite eines die Stromschienen einbettenden
Grundabschnitts der Basiswand oder Mittenwand (6.4) oder einer Seitenwand
(6.1) zugekehrt ist und
dass die Stromschienen über die in dem Grundabschnitt auf der der Grundseite gegenüberliegenden
Seite eingebrachte, für die Berührungssicherheit schmalen Zugangsöffnungen mit Kontaktelementen
des Einsatzes (7) kontaktierbar sind.
- Elektrifiziereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Elektrifizierleiste als ein Aufnahmeprofil (6) mit H-förmigem
Querschnitt ausgebildet ist und
dass die Einsätze (7) in den Hohlraum (6.3) auf der einem Benutzer
zugekehrten Seite der Mittenwand (6.4) eingesetzt sind, während die elektrischen
Leitungen (16) in den von dem Benutzer abgekehrten Hohlraum (6.3')
eingebracht und durch die Mittenwand (6.4) zugänglich sind.
- Elektrifiziereinrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
dass in der Mittenwand (6.4) Aussparungen vorhanden sind, in die berührungssichere,
von der Benutzerseite her zugängliche Steckerkupplungen (11) eingesetzt
sind, und
dass auf der von der Benutzerseite abgekehrten Rückseite der Einsätze (7)
mindestens eine an die Steckerkupplungen (11) angepasste Steckereinheit
angeordnet ist.
- Elektrifiziereinrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
dass pro Einsatz (7) zwei in Längsrichtung des Aufnahmeprofils (6)
voneinander beabstandete Steckerkupplungen (11) vorhanden sind, die an
die verschiedenen Stromversorgungen (7.4, 7.5) angeschlossen sind,
und
dass die Einsätze (7) zum Auswählen einer der beiden Stromversorgungen
(7.4, 7.5) mit ihrer Rückseite in den zwei um 180° gedrehten
Stellungen in das Aufnahmeprofil (6) einsetzbar und mit der betreffenden
Steckerkupplung (11) verbindbar sind.
- Elektrifiziereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in einem Endabschnitt der Elektrifizierleiste (60) mindestens eine
berührungssicher ausgebildete Einspeisekupplung (12) für die Stromversorgung
(7.4, 7.5) angeordnet ist und
dass ein an die Einspeisekupplung (12) angepasster Einspeisestecker (13)
mit daran angeschlossenem Speisekabel (14) vorgesehen ist.
- Elektrifiziereinrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet,
dass die Einspeisekupplung (12) an oder in einem Einspeisemodul (15)
ausgebildet ist und
dass in dem Einspeisemodul (15) ein Netzteil zur Spannungsumsetzung oder
-anpassung, eine Strombegrenzung und/oder ein Schaltgerät zum sequentiellen Aktivieren
einzelner Einsätze (7) integriert ist.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen
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