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Dokumentenidentifikation DE102004013430A1 07.10.2004
Titel Regelvorrichtung von Automatikgetriebe für Kraftwagen
Anmelder Suzuki Motor Corp., Hamamatsu, Shizuoka, JP
Erfinder Shimaguchi, Hiromichi, Hamamatsu, Shizuoka, JP;
Murakami, Minoru, Hamamatsu, Shizuoka, JP
Vertreter DTS München Patent- und Rechtsanwälte, 80538 München
DE-Anmeldedatum 18.03.2004
DE-Aktenzeichen 102004013430
Offenlegungstag 07.10.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.10.2004
IPC-Hauptklasse F16D 48/08
IPC-Nebenklasse B60K 41/22   
Zusammenfassung Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß Einrückschlag der Anfahrkupplung dadurch vermieden werden kann, daß die Ausgangswelle durch Doppeleinrücken von Schalthülse und Hilfskupplung befestigt und die Einrückgeschwindigkeit schneller ansteigen wird.
Daher ist die Erfindung so ausgebildet, daß die Regelvorrichtung von Automatikgetrieben für Kraftwagen eine Anfahrkupplung, eine Eingangswelle, eine Ausgangswelle, mehrere Getriebereihen, eine Schalthülse, eine Hilfskupplung sowie eine Schaltvorrichtung aufweist, wobei die Anfahrkupplung und die Hilfskupplung durch vorbestimmtes Einrückverfahren, das aufgrund der Beurteilung eines Fahrpedalöffnungsgrades ausgewählt wird, dann miteinander verbunden werden, wenn eine Bedingung, bei der die Fahrbereiche in der Schaltvorrichtung ausgewählt sind, eine Bedingung, bei der das Fahrzeug anhält, sowie eine Bedingung, bei der die Bremse ausgelöst ist, zustandegekommen sind, und somit die Hilfskupplung nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit ab Einrücken der Anfahrkupplung ausgekuppelt wird.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Regelvorrichtung von Automatikgetriebe für Kraftwagen, insbesondere eine Regelvorrichtung, welche Einrückschlagen der Anfahrkupplung dadurch vermeidet, daß die Ausgangswelle insbesondere durch Doppeleinrücken von Schalthülse und Hilfskupplung befestigt und die Einrückgeschwindigkeit der Anfahrkupplung nach und nach beschleunigt wird.

Bei Fahrzeug ist Getriebe vorgesehen, um Kraft des Motors je nach Fahrzustand nach Bedarf durch Übersetzung herauszunehmen. Bei Getriebe gibt es Handschaltgetriebe, das den Eingriffszustand durch manuelle Betätigung umschaltet sowie Automatikgetriebe, das den Eingriffszustand je nach Fahrzustand automatisch umschaltet.

Das Handschaltgetriebe ist mit mehreren Geschwindigkeitsänderungs-Getriebereihen und Geschwindigkeitsänderungsgetriebereihe-Schaltmechanismen versehen, und die Geschwindigkeitsänderungsgetriebereihe-Schaltmechanismen werden durch manuelle Betätigung aktiviert, und die mehrere Getriebereihen werden auf den einen von Eingriffszuständen umgeschaltet. Und das Automatikgetriebe ist in der Regel mit einem Drehmomentwandler und einem Hilfsgeschwindigkeitsänderungsmechanismus versehen, und Eingriffszustand des Hilfsgeschwindigkeitsänderungsmechanismus wird je nach Schaltstellung von Schalthebel mittels eines Stellgliedes automatisch umgeschaltet.

Bei Getrieben gibt es ferner ein Automatikgetriebe, das auf Basis des Handschaltgetriebes, das mit mehreren Geschwindigkeitsänderungs-Getriebereihen und Geschwindigkeitsänderungsgetriebereihe-Schaltmechanismen versehen ist, mehrere Geschwindigkeitsänderungs-Getriebereihen automatisch umschaltet.

Patentschrift 1:

Japanische Patentoffenlegungsschrift 2002-168333 (Seite 3–6, 14)

Patentschrift 2:

Japanische Patentoffenlegungsschrift 2002-206639 (Seite 7–13, 1)

Bisher ist nun beim Automatikgetriebe, das die Geschwindigkeitsänderung des Handschaltgetriebes automatisiert, (auch "Automatisches MT" bezeichnet), ein Automatikgetriebe vorgeschlagen, das eine Hilfskupplung aufweist, die eine Eingangswelle und eine Ausgangswelle unabhängig von Anfahrkupplung ineinander einrückt, um die Beschleunigungskraft bei Ein- bzw. Auskuppeln bei Geschwindigkeitsänderung zu entlasten.

Bei den obenbeschriebenen Getrieben bestehen Ungünstigkeiten: Kriechregelung bzw. Anfahrregelung mit bisheriger Einscheiben-Trockenreibungskupplung des Handschaltgetriebes ist so gestaltet, daß sie mit Öldruck bzw. durch Bitätigung des Motorstellgliedes aktiviert wird. Und beim Anfang von Kriechen, in dem das Bremspedal von Nicht-Betätigungszustand des Fahrpedals ausgelöst ist, oder wenn in einem Fahrbereich das Bremspedal betätigt wird, oder wenn man aus Dauerfestigkeitsgrund vom ausgekuppelten Zustand der Anfahrkupplung durch Betätigung des Fahrpedals anfährt, und versucht man die Einrückgeschwindigkeit der Kupplung niedriger, d.h. langsamer einzustellen, um den Schlag unterzudrücken, so entsteht Hochjagen der Motordrehung gegen plötzliche Betätigung der Kupplung, so daß dem Fahrer beim Anfahren ein zögernder, d.h. nicht zügiger Eindruck gegeben wird, und wenn man versucht, die Kupplungseinrückgeschwindigkeit, um das Hochjagen der Motordrehung zu vermeiden, höher, d.h. schneller einzustellen, so entsteht Einrückschlagen.

Mittel zur Lösung der Aufgabe

Um die obenbeschriebenen Nachteile zu beseitigen, betrifft die vorliegende Erfindung deshalb eine Regelvorrichtung von Automatikgetriebe für Kraftwagen, mit einer Anfahrkupplung, welche die Antriebskraft des Motors ein- bzw. auskuppelt, mit einer Eingangswelle, auf welche die Antriebskraft über diese Anfahrkupplung übertragen wird, mit einer Ausgangswelle, welche parallel zu dieser Eingangswelle angeordnet wird, mit mehreren Getriebereihen, welche die Antriebskraft durch Eingriff von Antriebsrad, das auf der zuvorbeschriebenen Eingangswelle gelagert wird, und von Nachlaufrad, das auf der zuvorbeschriebenen Ausgangswelle gelagert wird, von der zuvorbeschriebenen Eingangswelle auf die zuvorbeschriebene Ausgangswelle übertragen, mit einer Schalthülse, welche die Getriebereihen umschaltet, die die Antriebskraft durch selektiven Eingriff zwischen der zuvorbeschriebenen Eingangswelle und dem Antriebsrad oder zwischen der zuvorbeschriebenen Ausgangswelle und dem Nachlaufrad übertragen, mit einer Hilfskupplung, welche einen anderen Antriebskraft-Antriebsweg als den der zuvorbeschriebenen Schalthülse ausgestaltet, indem sie auf dem Antriebskraftübertragungsweg zwischen der zuvorbeschriebenen Eingangswelle und der zuvorbeschriebenen Ausgangswelle angeordnet ist, sowie mit einer Schaltvorrichtung, welche Fahrbereiche aufweist, in denen die Getriebereihen zum Anfahren bei Anhaltzustand des Fahrzeuges eingerückt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zuvorbeschriebene Anfahrkupplung und die zuvorbeschriebene Hilfskupplung durch vorbestimmtes Einrückverfahren, das aufgrund Beurteilung eines Fahrpedalöffnungsgrades ausgewählt wird, dann miteinander verbunden werden, wenn eine Bedingung, bei der die zuvorbeschriebenen Fahrbereiche in der zuvorbeschriebenen Schaltvorrichtung ausgewählt sind, eine Bedingung, bei der das Fahrzeug anhält, sowie eine Bedingung, bei der die Bremse ausgelöst ist, zustandegekommen sind, und somit die zuvorbeschriebene Hilfskupplung nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit ab Einrücken der zuvorbeschriebenen Anfahrkupplung ausgekuppelt wird.

Ausführungsform der Erfindung

Durch die auf obenbeschriebene Weise ausgestaltete Erfindung läßt sich das Fahrzeug anfahren, ohne sowohl Hochjagen des Motors gegen plötzliche Betätigung des Fahrpedals als auch den zögernden Eindruck zu entstehen, derart, daß sowohl die Anfahrkupplung als auch Hilfskupplung durch Einrückverfahren, das aufgrund der Beurteilung des Fahrpedalöffnungsgrades ausgewählt ist, dann miteinander verbunden, wenn die Bedingung, bei der ein Fahrbereich mit der Schaltvorrichtung ausgewählt ist, die Bedingung, bei der das Fahrzeug anhält, und die Bedingung, bei der die Bremse ausgelöst ist, zustandegekommen sind, sowie die Hilfskupplung nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit von Einrücken der Anfahrkupplung ausgekuppelt ist, und Drehmomentgröße der Anfahrkupplung kurzzeitig angestiegen wird.

Im folgenden soll die Erfindung mittels Zeichnungen der erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiele näher erklärt werden:

Es zeigen:

1 ein Zeitdiagramm für Regelung der Regelvorrichtung von Automatikgetriebe für Kraftwagen, welches ein Ausführungsbeispiele dieser Erfindung zeigt.

2 eine schematische Darstellung von Automatikgetriebe für Kraftwagen.

3 ein Blockschaltbild der Regelvorrichtung von Automatikgetriebe für Kraftwagen.

4 ein Flußdiagramm für Regelung der Regelvorrichtung von Automatikgetriebe für Kraftwagen.

5 ein Flußdiagramm für Anfahrkupplungs-Kriechregelung bei der Regelvorrichtung von Automatikgetriebe für Kraftwagen.

6 ein Flußdiagramm für Anfahrkupplungs-Anfahrregelung bei der Regelvorrichtung von Automatikgetriebe für Kraftwagen.

7 eine Darstellung, die den Zusammenhang zwischen dem Hub und der Übertragungsdrehmomentgröße der Anfahrkupplung zeigt.

Ausführungsbeispiel

1 bis 7 zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung. In 2 bezeichnet 2 einen nicht gezeigten Motor, der auf Fahrzeug montiert ist. 4 bezeichnet ein Automatikgetriebe.

Der zuvorbeschriebene Motor 2 weist auf der Abtriebsseite der Kurbelwelle 6 eine Hauptkupplung 8 als Anfahrkupplung auf, um die Antriebskraft des Motors 2 ein- bzw. auszukuppeln, und sie schließt sich an das Automatikgetriebe 4 an.

Weiterhin weist die zuvorbeschriebene Hauptkupplung 8 eine Druckplatte 12 an Schwungrad 10 auf, das sich an die Kurbelwelle 6 anschließt, und Kupplungsscheibe 14 ist zwischen dem Schwungrad 10 und der Druckplatte 12 angeordnet.

Und die Hauptkupplung 8 ist dadurch ein- bzw. ausgekuppelt, daß die Kupplungsscheibe 14 durch Stellglied 16 für die Hauptkupplung mit bzw. von Druckplatte 12 verbunden bzw. abgetrennt ist.

Ferner ist das zuvorbeschriebene Automatikgetriebe 4 mit einer Eingangswelle 18, die sich über die Hauptkupplung 8 an den Motor 2 an, und auf die die Antriebskraft übertragen wird, und mit einer Ausgangswelle (auch "Vorgelegewelle" bezeichnet) 20, die sich an Antriebsrad (nicht gezeigt) anschließt, versehen.

Weiterhin schließt sich die zuvorbeschriebene Eingangswelle 18 an die Eingangsseite der zuvorbeschriebenen Kupplungsscheibe 14 an. Die zuvorbeschriebene Ausgangswelle 20 ist parallel zur Eingangswelle 18 angeordnet.

Das zuvorbeschriebene Automatikgetriebe 4 weist Zwischenwelle 22 und Rücklaufachse 24 auf, die parallel zur Eingangswelle 18 und Ausgangswelle 20 angeordnet sind. Das Automatikgetriebe 4 weist 1. Gang-Getriebereihe 26 bis 5. Gang-Getriebereihe 34 und Rücklaufrad-Getriebereihe 36 als mehrere Getriebereihen auf, die durch Eingriff von Antriebsrad, das auf der zuvorbeschriebenen Eingangswelle 18 gelagert ist, und von Nachlaufrad, das auf der zuvorbeschriebenen Ausgangswelle 20 gelagert ist, mit verschiedenem Übersetzungsveraufrechterhältnis von der zuvorbeschriebenen Eingangswelle 18 auf die zuvorbeschriebene Ausgangswelle 20 die Antriebskraft übertragen.

Die 1. Gang-Getriebereihe 26 besteht aus einem 1. Gang-Eingangsgetriebe 38 der Antriebsradseite, das auf der Eingangswelle 18 befestigt ist, und einem 1. Gang-Ausgangsgetriebe 40 der Nachlaufradseite, das durch Einlegen in das 1. Gang-Eingangsgetriebe 38 auf der Ausgangswelle 20 frei drehbar gelagert ist.

Die 2. Gang-Getriebereihe 28 besteht aus einem 2. Gang-Eingangsgetriebe 42 der Antriebsradseite, das an der Eingangswelle 18 befestigt ist, und einem 2. Gang-Ausgangsgetriebe 44 der Nachlaufradseite, das durch Einlegen in das 2. Gang-Eingangsgetriebe 42 auf der Ausgangswelle 20 frei drehbar gelagert ist.

Die zuvorbeschriebene 3. Gang-Getriebereihe 30 besteht aus einem 3. Gang-Eingangsgetriebe 46 der Antriebsradseite, das mit dem zuvorbeschriebenen, auf der Ausgangswelle 20 gelagerten 2. Gang-Ausgangsgetriebe 44 einteilig ausgebildet ist, einem 3. Gang-Zwischenantriebsseitengetriebe 48, das durch Einlegen in das 3. Gang-Eingangsgetriebe 46 auf der Zwischenwelle 22 befestigt ist, und einem 3. Gang-Zwischenabtriebsseitengetriebe 50, das auf der Zwischenwelle 22 frei drehbar befestigt und in nachfolgend zu beschreibendes 4. Gang-Ausgangsgetriebe 54 der Nachlaufradseite eingelegt ist.

Die zuvorbeschriebene 4. Gang-Getriebereihe 32 besteht aus einem 4. Gang-Eingangsgetriebe 52 der Antriebsradseite, das auf Eingangswelle 18 frei drehbar gelagert ist, und einem 4. Gang-Ausgangsgetriebe 54 der Nachlaufradseite, das durch Einlegen in das 4. Gang-Eingangsgetriebe 52 auf der Ausgangswelle 20 befestigt ist. In das 4. Gang-Ausgangsgetriebe 54 ist das zuvorbeschriebene 3. Gang-Zwischenabtriebsseitengetriebe 50 eingelegt.

Die zuvorbeschriebene 5. Gang-Getriebereihe 34 besteht aus einem 5. Gang-Eingangsgetriebe 56 der Antriebsradseite, das auf der Eingangswelle 18 frei drehbar gelagert ist, und einem 5. Gang-Ausgangsgetriebe 58 der Nachlaufradseite, das durch Einlegen in das 5. Gang-Eingangsgetriebe 52 auf der Ausgangswelle 20 befestigt ist.

Das zuvorbeschriebene Rücklaufrad-Getriebereihe 36 besteht aus einem Rückwärts-Eingangsgetriebe 60, das auf der Eingangswelle 18 zwischen dem 1. Gang-Eingangsgetriebe 38 und dem 2. Gang-Eingangsgetriebe 42 befestigt ist, einem Rückwärts-Ausgangsgetriebe 62, das in 1.- und 2. Gang-Schalthülse 76 von nachfolgend zu beschreibenden 1.- und 2. Gang-Schaltmechanismen 66 vorgesehen ist, und einem Rücklaufgetriebe 64, das derart auf Rücklaufachse 24 nach Achsenrichtung frei verschiebbar und frei drehbar gelagert ist, daß es das Rückwärts-Eingangsgetriebe 60 und Rückwärts-Ausgangsgetriebe 62 ein- bzw. auslegt.

Auf obenbeschriebene Weise sind auf der zuvorbeschriebenen Eingangswelle 18 von Motor 2-Seite aus nacheinander das 1. Gang-Eingangsgetriebe 38 der Antriebsradseite, das Rückwärts-Eingangsgetriebe 60, das 2. Gang-Eingangsgetriebe 42, das 4. Gang-Eingangsgetriebe 52 und das 5. Gang-Eingangsgetriebe 56 vorgesehen. Ferner sind auf obenbeschriebene Weise auf der zuvorbeschriebenen Ausgangswelle 20 von Motor 2-Seite aus nacheinander das 1. Gang-Ausgangsgetriebe 40 der Nachlaufradseite, das Rückwärts-Ausgangsgetriebe 62, das 2. Gang-Ausgangsgetriebe 44, das 3. Gang-Eingangsgetriebe 46, das 4. Gang-Ausgangsgetriebe 54 und das 5. Gang-Ausgangsgetriebe 58 vorgesehen. Weiterhin ist auf der zuvorbeschriebenen Zwischenwelle 22 das 3. Gang-Zwischenantriebsseitengetriebe 48 und das 3. Gang-Zwischenabtriebsseitengetriebe 50 vorgesehen.

Diese mehreren 1. Gang-Getriebereihe 26 bis 5. Gang-Getriebereihe 34 und Rücklaufrad-Getriebereihe 36 ist durch Getriebereihe-Schaltmechanismus umgeschaltet. Auf den Getriebereihe-Schaltmechanismus ist eine Schalthülse, die die Getriebereihen umschalt, die durch selektives Eingreifen zwischen der zuvorbeschriebenen Eingangswelle 18 und dem Antriebsrad, oder zwischen der zuvorbeschriebenen Ausgangswelle 20 und dem Nachlaufrad die Antriebskraft übertragen, vorgesehen.

Weiterhin sind beim zuvorbeschriebenen Automatikgetriebe 4 ein synchronisierter 1.- und 2. Gang-Schaltmechanismus 66 als Getriebereihe-Schaltmechanismus auf der Ausgangswelle 20 zwischen dem 1. Gang-Ausgangsgetriebe 40 und dem 2. Gang-Ausgangsgetriebe 44 vorgesehen, und eine Hilfskupplung 68, die als 3. Gang-Schaltmechanismus auf der Zwischenwelle 22 funktioniert, auf die 3. Gang-Zwischenantriebsseitengetriebe 48 und 3. Gang-Zwischenabtriebsseitengetriebe 50 vorgesehen sind, vorgesehen, und ein synchronisierter 4.- und 5. Gang-Schaltmechanismus 70 auf der Eingangswelle 18 zwischen dem 4. Gang-Eingangsgetriebe 52 und dem 5. Gang-Eingangsgetriebe 56 vorgesehen, und ein Rückwärtschaltmechnismus 72 ist auf dem Rücklaufgetriebe 64 vorgesehen.

Die zuvorbeschriebene Hilfskupplung 68 funktioniert nämlich so als 3. Gang-Schaltmechanismus, daß sie einen anderen Antriebskraft-Antriebsweg als den der zuvorbeschriebenen Schalthülse ausgebildet, indem sie auf dem Antriebskraftübertragungsweg zwischen der zuvorbeschriebenen Eingangswelle 18 und dem zuvorbeschriebenen Ausgangswelle 20 angeordnet ist.

Beim zuvorbeschriebenen 1.- und 2. Gang-Schaltmechanismus 66 ist eine 1.- und 2. Gang-Schalthülse 76, die eine Schalthülse ist, auf der 1.- und 2. Gang-Schaltnabe 74, die auf der Ausgangswelle 20 befestigt ist, nach Achsenrichtung frei verschiebbar und nicht frei drehbar vorgesehen, und ein 1. Gang-Einrückteil 78 ist auf dem 1. Gang-Ausgangsgetriebe 40 vorgesehen, und ein 2. Gang-Einrückteil 80 ist auf dem 2. Gang-Ausgangsgetriebe 44 vorgesehen. Die 1.- und 2. Gang-Schalthülse 76 ist durch Stellglied 82 zum Schalten von L- und 2. Gängen betätigt, und sie ist in den 1. Gang-Einrückteil 78 bzw. in den 2. Gang-Einrückteil 80 selektiv ein- bzw. ausgelegt, so daß die 1. Gang-Getriebereihe 26 und die 2. Gang-Getriebereihe 28 entweder auf Eingriffszustand oder auf Eingriffs-Auslösezustand umgeschaltet werden. Auf der 1.- und 2. Gang-Schalthülse 76 ist das zuvorbeschriebene Rückwärts-Ausgangsgetriebe 62 einteilig vorgesehen.

Die zuvorbeschriebene Hilfskupplung 68 ist so ein- bzw. ausgekuppelt, daß die eine von Geschwindigkeitsänderungs-Getriebereihen, außer der 1. Gang-Getriebereihe 26 und der Rücklaufrad-Getriebereihe 36 von den 1. Gang-Getriebereihe 26 bis 5. Gang-Getriebereihe 34 und der Rücklaufrad-Getriebereihe 36, beispielsweise die 3. Gang-Getriebereihe 30 entweder auf Eingriffszustand oder auf Eingriffs-Auslösezustand umgeschaltet wird.

Bei der Hilfskupplung 68 dieses Ausführungsbeispieles sind mehrere Kupplungsscheiben 84 auf der Zwischenwelle 22 vorgesehen, auf der das 3. Gang-Zwischenantriebsseitengetriebe 48 befestigt ist, und mehrere Druckplatten 86 sind wechselweise mit den zuvorbeschriebenen Kupplungsscheiben 84 auf dem 3. Gang-Zwischenabtriebsseitengetriebe 50 vorgesehen, das auf der Zwischenwelle 22 gelagert ist. Bei der Hilfskupplung 68 ist die Kupplungsscheibe 84 in bzw. von der Druckplatte 86 durch Stellglied für Hilfskupplung 88 so ein- bzw. ausgelegt, daß die 3. Gang-Getriebereihe 30 auf Eingriffszustand oder Eingriffs-Auslösezustand umgeschaltet werden kann.

Beim zuvorbeschriebenen 4.- und 5. Gang-Schaltmechanismus 70 ist die 4.- und 5. Gang-Schalthülse 92, die eine Schalthülse ist, auf der 4.- und 5. Gang-Schaltnabe 90, die auf der Eingangswelle 18 befestigt ist, nach Achsenrichtung frei verschiebbar und nicht frei drehbar vorgesehen, und der 4. Gang-Einrückteil 94 ist auf dem 4. Gang-Eingangsgetriebe 52 vorgesehen, und der 5. Gang-Einrückteil 96 ist auf dem 5. Gang-Eingangsgetriebe 56 vorgesehen. Die 4.- und 5. Gang-Schalthülse 92 ist durch Stellglied 98 zum Schalten von den 4.- und 5. Gängen betätigt, und sie ist in den 4. Gang-Einrückteil 94 und den 5. Gang-Einrückteil 96 selektiv ein- bzw. ausgelegt, so daß die 4. Gang-Getriebereihe 32 und die 5. Gang-Getriebereihe 34 auf Eingriffszustand bzw. Eingriffs-Auslösezustand umgeschaltet werden.

Beim zuvorbeschriebenen Rückwärtschaltmechnismus 72 ist Rückwärtsschalthülse 100 auf dem Rücklaufgetriebe 64 einteilig vorgesehen. Die Rückwärtsschalthülse 100 ist durch Stellglied 102 zum Rückwärtsschalten betätigt, und das Rücklaufgetriebe 64 in das Rückwärts-Eingangsgetriebe 60 und das Rückwärts-Ausgangsgetriebe 62 ein- bzw. ausgelegt, und die Rücklaufrad-Getriebereihe 36 ist entweder auf Eingriffszustand oder auf Eingriffs-Auslösezustand umgeschaltet.

Beim zuvorbeschriebenen Automatikgetriebe 4 ist ein Enduntersetzungs-Antriebsrad 106 vorgesehen, das eine Enduntersetzungsgetriebereihe 104 auf dem Ende der Motor 2-Seite der Ausgangswelle 20 ausbildet, und ein Enduntersetzungs-Nachlaufrad 108, das in dieses Enduntersetzungs-Antriebsrad 106 eingreift, ist im Differentialgehäuse 112 von Differential 110 eingebaut vorgesehen. Das Differential 110 ist so vorgesehen, daß die eine Endeseite der linksseitigen und rechtsseitigen Antriebswelle 116 sich an die Ausgleichgetriebereihe 114 im Diffexentialgehäuse 112 anschließt. Die andere Endeseite der Antriebswelle 116 ist so vorgesehen, daß sie sich an Antriebsrad (nicht gezeigt) anschließt.

Beim zuvorbeschriebenen Automatikgetriebe 4 sind, wie in 3 gezeigt, das zuvorbeschriebene Stellglied 16 für Hauptkupplung und Stellglied 88 für Hilfskupplung so vorgesehen, daß sie mit Steuermittel 120 der Geschwindigkeitsänderungs-Regelvorrichtung für Kraftwagen 118 verbunden sind.

Bei diesem Steuermittell 20 sind ein Hauptkupplungshub-Erkennungsmittel (auch "Anfahrkupplungshub-Erkennungsmittel" bezeichnet) 122, welches einen Hub der Hauptkupplung 8 als Anfahrkupplung erkennt, ein Motordrehmoment-Annahmemittel 124, welches das Drehmoment des zuvorbeschriebenen Motors 2 ableitet, ein Fahrpedalöffnungsgrad-Erkennungsmittel 126, welches einen Fahrpedalöffnungsgrad des Fahrzeuges erkennt, ein Bremsschalter 128, welcher bei Betätigen des Bremspedal (nicht gezeigt) des Fahrzeuges eingescahltet ist (EIN), ein Motordrehgeschwindigkeits-Erkennungsmittel 130, welches eine Motordrehgeschwindigkeit des Motors 2 erkent, ein Getriebe-Eingangsdrehgeschwindigkeits-Erkennungsmittel 132, welches die Eingangsdrehgeschwindigkeit in das zuvorbeschriebene Automatikgetriebe 4 erkennt, ein Fahrzeuggeschwindigkeits-Erkennungsmittel 134, welches die Fahrzeuggeschwindigkeit des Fahrzeuges erkennt, ein Schaltstellungs-Erkennungsmittel 136, welches eine Schaltstellung des Schalthebels (nicht gezeigt) der nicht gezeigten Schaltvorrichtung erkennt und ein Regelöldruck-Erkennungsmittel 138, welches Regelöldurck erkennt, miteinander verbunden vorgesehen.

Die zuvorbeschriebene Schaltvorrichtung weist Fahrbereiche auf, bei denen die Getriebereihen zum Anfahren bei Anhaltzustand des Fahrzeuges eingelegt sind.

Weiterhin bezeichnet Bezugszeichen 140 ein Stellglied für Schaltung, welches mit dem zuvorbeschriebenen Steuermittel 120 verbunden vorgesehen, und Bezugszeichen 142 bezeichnet ein Druckölpumpen-Antriebsmotor, der nicht gezeigte Druckölpumpe antreibt, und er ist mit dem zuvorbeschriebenen Steuermittel 120 verbunden vorgesehen.

Beim zuvorbeschriebenen Steuermittel 120 sind, um zu beurteilen, daß die Startbereitschaft des Motors 2 begonnen ist, andere Erkennungsmittel, beispielsweise ein Schlüsseleinlage-Erkennungsmittel (nicht gezeigt), welches erkennt, daß Zündschalter (nicht gezeigt) in Schlüsselzylinder hineingesteckt ist, oder ein Türöffnungs-Erkennungsmittel (nicht gezeigt), welches erkennt, daß Tür der Fahrsitzseite des Fahrzeuges (nicht gezeigt) geöffnet ist, usw., verbunden vorgesehen.

Die zuvorbeschriebene automatische Geschwindigkeitsänderungs-Regelvorrichtung 118 für Kraftwagen gibt Signale von jederlei Sensoren 122138 an das Steuermittel 120 ein, und regelt die Betätigung von der Hauptkupplung 6 bzw. dem 1.- und 2. Gang-Schaltmechanismus 66, und der Hilfskupplung 68, dem 4.- und 5. Gang-Schaltmechanismus 70 und dem Rückwärtschaltmechnismus 72 mit Hilfe von Stellgliedern 16, 82, 88, 98, 102.

Die Drehung wird nämlich dadurch synchronisiert, daß eine öldruckgeregelte Hilfskupplung 68, die auf der zuvorbeschriebenen Zwischenwelle 22 vorgesehen ist, bei Geschwindigkeitsänderung eingerückt wird, so daß die Geschwindigkeitsänderung möglich wird, ohne die Hauptkupplung 6 auszukuppeln, damit keine Abtrennung der Beschleunigungskraft entstanden werden kann.

Öldruck der zuvorbeschriebenen Hilfskupplung 68 ist als Betriebsdruck mit Hilfe von Druckölpumpen-Antriebsmotor 142, der nicht gezeigte Druckölpumpe antreibt, zugeführt, und wenn der Betriebsdruck unter vorbestimmtem Stellöldruck liegt, so ist der Öldruck wieder durch Betätigen des Druckölpumpen-Antriebsmotors 142 mit Hilfe von nicht gezeigten Öldrucksensor oder Öldruckschalter hergestellt.

Die zuvorbeschriebene automatische Geschwindigkeitsänderungs-Regelvorrichtung 118 steuert derart mittels Steuermittels 120, daß die zuvorbeschriebene Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung und die zuvorbeschriebene Hilfskupplung 68 durch das vorbestimmte Einrückverfahren, das aufgrund der Beurteilung eines Fahrpedalöffnungsgrades ausgewählt ist, dann miteinander verbunden werden, wenn eine Bedingung, bei der die zuvorbeschriebenen Fahrbereiche in der zuvorbeschriebenen Schaltvorrichtung ausgewählt sind, eine Bedingung, bei der das Fahrzeug anhält, sowie eine Bedingung, bei der die Bremse ausgelöst ist, zustandegekommen sind, und somit daß die zuvorbeschriebene Hilfskupplung 68 nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit ab Einrücken der zuvorbeschriebenen Hauptkupplung 6 ausgekuppelt wird.

Näher erklärt, regelt das zuvorbeschriebene Steuermittel 120 nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit (siehe t3 in 1) ab Einrücken der Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung, derart, daß die Drehmomentgröße nach und nach reduziert wird und somit die Hilfskupplung 68 ausgekuppelt wird.

Nachdem jede obenbeschriebene Bedingung zustandegekommen ist, regelt ferner das zuvorbeschriebene Steuermittel 120, wenn die Beurteilung des zuvorbeschriebenen Fahrpedalöffnungsgrades AUS (OFF) ist, als das zuvorbeschriebene vorbestimmte Einrückverfahren, derart, daß die Anfahrkupplungs-Kriechregelung, bei der die Drehmomentgröße der zuvorbeschriebenen Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung auf Antriebskraft bei Kriechen sofort angesteigert wird, und das Hilfskupplungsverfahren bei Kriechen, bei dem die Drehmomentgröße der zuvorbeschriebenen Hilfskupplung 68 auf Einrückkraft entsprechend der zuvorbeschriebenen Antriebskraft bei Kriechen eingestellt ist, durchgeführt werden.

Nachdem jede obenbeschriebene Bedingung zustandegekommen ist, regelt ferner das zuvorbeschriebene Steuermittel 120, wenn die Beurteilung des zuvorbeschriebenen Fahrpedalöffnungsgrades EIN (ON) ist, als das zuvorbeschriebene vorbestimmte Einrückverfahren, derart, daß die Anfahrkupplungs-Anfahrregelung, bei der die Drehmomentgröße der zuvorbeschriebenen Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung auf Antriebskraft beim Anfahren sofort angesteigert wird, und das Hilfskupplungsverfahren bei Anfahren, bei dem die Drehmomentgröße der zuvorbeschriebenen Hilfskupplung 68 auf Einrückkraft entsprechend der Antriebskraft bei Anfahren eingestellt ist, durchgeführt werden.

Unter dem obenbeschriebenen Fahrpedalöffnungsgrad "EIN (ON)" versteht man nun, daß der Fahrpedalöffnungsgrad größer ist als Leerlaufbeurteilungs-öffungsgrad des Motors, und unter dem obenbeschriebenen Fahrpedalöffnungsgrad "AUS (OFF)" versteht man weiterhin, daß der Fahrpedalöffnungsgrad kleiner ist als Leerlaufbeurteilungs-öffungsgrad des Motors.

Ferner ist die zuvorbeschriebene Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung bei Anfahrkupplungs-Anfahrregelung von Vorwärtsregelung aufgrund des angenommenen Motordrehmomentes auf Rückkoppelungsregelung aufgrund der realen Motordrehzahl umgeschaltet, und die zuvorbeschriebenen Hilfskupplung 68 aufrechterhält die Einrückkraft bei Anfahren durch das Hilfskupplungsverfahren beim Vorwärtsregelung bei Anfahren, und somit läßt sich die Drehmomentgröße bei der zuvorbeschriebenen Rückkoppelungsregelung nach und nach reduzieren.

Im folgenden soll die Funktionsweise entlang Flußdiagramme für Regelung der Regelvorrichtung von Automatikgetriebe für Kraftwagen erklärt werden.

Wie in 4 gezeigt, wenn Programm für Regelung, das in allen vorbestimmten Zeitraum wiederholt verarbeitet wird, startet und es zum Regelung-bei-Anfahren (200) kommt, so ist Beurteilung (202) durchgeführt, ob ein Fahrbereich in der zuvorbeschriebenen Schaltvorrichtung gewählt ist oder nicht.

Und wenn die Beurteilung (202) JA ist, so geht es auf Beurteilung (204) über, und wenn die Beurteilung (202) NEIN ist, so geht es auf Ende (210) des Programmes für die Regelung über.

Wenn die Beurteilung (204) JA ist, so geht es auf Beurteilungsverfahren (206) über, das mit EIN-/AUS-Signal des zuvorbeschriebenen Bremsschalters 128 beurteilt, ob die Bremse ausgelöst ist oder nicht, und wenn die Beurteilung (204) NEIN ist, so geht es auf Ende (210) des Programmes für die Regelung über.

Wenn beim obenbeschriebenen Beurteilungsverfahren (206) das Bremspedal (nicht gezeigt) des Fahrzeuges nicht betätigt ist und der zuvorbeschriebene Bremsschalter 128 ausgeschaltet (AUS) ist, so geht es auf Beurteilung (208) des Fahrpedalöffnungsgrades über, und wenn das Bremspedal (nicht gezeigt) des Fahrzeuges betätigt ist und der zuvorbeschriebene Bremsschalter 128 eingeschaltet (EIN) ist, so geht es auf Ende des Programmes für die Regelung (210) über.

Und wenn bei Beurteilung (208) des zuvorbeschriebenen Fahrpedalöffnungsgrades die Beurteilung des Fahrpedalöffnungsgrades ausgeschaltet (AUS) ist, so regelt das zuvorbeschriebene Steuermittel 120, derart, daß als das zuvorbeschriebene vorbestimmte Einrückverfahren, die Anfahrkupplungs-Kriechregelung, bei der die Drehmomentgröße der zuvorbeschriebenen Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung auf Antriebskraft bei Kriechen sofort ansteigert wird, sowie das Hilfskupplungsverfahren bei Kriechen, bei dem die Drehmomentgröße der zuvorbeschriebene Hilfskupplung 68 auf Einrückkraft entsprechend der Antriebskraft bei Kriechen eingestellt wird, durchgeführt werden.

Wie in 5 gezeigt, ist Anfahrkupplungs-Kriechregelung (302) und damit das Hilfskupplungsverfahren (304) bei Kriechen durchgeführt, und Beurteilung (306) ist durchgeführt nach Starten der Anfahrkupplungs-Kriechregelung, ob die vorbestimmte Zeit (siehe t1 in 1) vergeht oder nicht.

Und wenn die Beurteilung (306) NEIN ist, so geht es auf das Hilfskupplungsverfahren (304) bei Kriechen zurück, und wenn die Beurteilung (306) JA ist, so ist das Endeverfahren (308) der Hilfskupplung bei Kriechen durchgeführt, und es geht auf das Ende (210) des Programmes für Regelung in 4 über, beispielsweise indem die Einrückkraft der Hilfskupplung 68 mit vorbestimmtem Gradient nach und nach reduziert wird.

Wenn bei Beurteilung (208) des zuvorbeschriebenen Fahrpedalöffnungsgrades die Beurteilung des zuvorbeschriebenen Fahrpedalöffnungsgrades EIN (ON) ist, so regelt das zuvorbeschriebene Steuermittel 120, derart, daß als das zuvorbeschriebene vorbestimmte Einrückverfahren, die Anfahrkupplungs-Anfahrregelung, bei der die Drehmomentgröße der zuvorbeschriebenen Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung auf Antriebskraft beim Anfahren sofort ansteigert wird, sowie das Hilfskupplungsverfahren bei Anfahren, bei dem die Drehmomentgröße der zuvorbeschriebenen Hilfskupplung 68 entsprechend der Antriebskraft beim zuvorbeschriebenen Anfahren auf Einrückkraft eingestellt wird, durchgeführt werden.

Wie in 6 gezeigt, ist nämlich die Anfahrkupplungs-Anfahrregelung (402) und damit das Hilfskupplungsverfahren (404) bei Anfahren durchgeführt, und Beurteilung (406) ist durchgeführt nach Starten der Anfahrkupplungs-Anfahrregelung, ob die vorbestimmte Zeit vergeht oder nicht.

Und wenn die Beurteilung (406) NEIN ist, so geht es auf das Hilfskupplungsverfahren (404) bei Anfahren zurück, und wenn die Beurteilung (406) JA ist, so ist das Endeverfahren (408) der Hilfskupplung bei Anfahren durchgeführt, und es geht auf das Ende (210) des Programmes für die Regelung in 4 über, beispielsweise indem die Einrückkraft der Hilfskupplung 68 mit vorbestimmtem Gradient nach und nach reduziert wird.

Aufgrund dessen, was ein Zusammenhang zwischen dem Hub der Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung und der Übertragungsdrehmomentgröße, wie in 7 gezeigt, besteht, bestimmen die obenbeschriebenen Anfahrkupplungs-Kriechregelung und die Anfahrkupplungs-Anfahrregelung die Übertragungsdrehmomentgröße der Hauptkupplung 6 vom Motordrehmoment, und der Hub der Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung ist bei Anfahrkupplungs-Kriechregelung so geregelt, daß er zur Sollantriebskraft geführt wird, und der Hub der Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung ist bei Anfahrkupplungs-Anfahrregelung so mit Rückkoppelungsregelung geregelt, daß die Motordrehgeschwindigkeit zur Festbremsdrehung geführt wird.

Die Regelung der zuvorbeschriebenen Hilfskupplung 68 läßt sich den Schlag derart reduzieren, daß die Einrückkraft beispielsweise entsprechend der Sollantriebskraft bei Kriechen oder entsprechend dem Motordrehmoment bei Anfahren vorher angepaßt wird, oder derart, daß sie eine vorbestimmte Zeit, die je nach Fahrzeugzustand eingestellt ist, aufrechterhalten wird.

Hierbei soll ein Zeitdiagramm in 1 erklärt werden.

Bisher mußte die Hauptkupplung 6 zwar bei Kriechenbeginn oder bei Anfahren nach und nach eingerückt werden, um den Schlag durch Eingreifen der Hauptkupplung als Anfahrkupplung zu entlasten. Bei dieser Ausführungsbeispiele der Erfindung entsteht aber kein Schlag beim Eingriff der Hauptkupplung als Anfahrkupplung, da die Antriebskraft innerhalb des zuvorbeschriebenen Automatikgetriebes 4 durch Eingriff der Hilfskupplung 68 sowie mit mechanischer Schaltung durch Doppeleinrücken ausbalanciert werden kann, und somit läßt sich die Einrückzeit der Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung reduzieren.

Im folgenden soll ein Betätigungszustand beim Anfahren durch Anwendung dieses Ausführungsbeispieles erklärt werden: Wie in 1 gezeigt, wenn man das Fahrzeug durch Betätigung des Bremspedals (nicht gezeigt) anhält, so vergeht es, daß die Drehmomentgröße der Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung entsprechend der Reduzierung der Fahrzeuggeschwindigkeit nach und nach verkleinert wird und die Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung vor Anhalten des Fahrzeuges ausgekuppelt ist (siehe Punkt A in 1).

Danach werden beim Anfahren mit Kriechkraft (siehe Punkt B in 1), indem die Betätigung des Bremspedals anhält, die Einrückkraft der Hilfskupplung (mit anderen Wort: "3. Kupplung") 68 und die Drehmomentgröße der Hauptkupplung 6 je nach Motordrehmoment eingestellt.

In 1 sind die Drehmomentgröße der bisherigen Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung und die dabei entstehenden Änderung der Fahrzeuggeschwindigkeit mit punktierter Linie dargestellt: Bei der bisherigen braucht mehrere Zeit (siehe t2 in 1), um die erforderliche Antriebskraft für Kriechen zu erhalten, weil die Ansteigerungsweise der Drehmomentgröße klein eingestellt werden muß, um den Einrückschlag der Hauptkupplung 6 zu entlasten.

Da aber bei diesem Ausführungsbeispiele der Erfindung der Schlag innerhalb des zuvorbeschriebenen Automatikgetriebes 4 durch, Einrückkraft der Hilfskupplung 68 sowie durch Doppeleinrücken mit der mechanischen Schaltung aufgenommen werden kann, läßt sich die Drehmomentgröße der Hauptkupplung 6 entsprechend dem Sollwert der Antriebskraft bei Kriechen einstellen, und somit läßt sich es mit geringerer Zeit (siehe t2 in 1), nämlich mit kürzerer Zeit (siehe t1 in 1) auf den Kriechenzustand übergehen, ohne den Schlag zu entstehen.

Die Einrückkraft der zuvorbeschriebenen Hilfskupplung 68 wird, um den Schlag zu entlasten, nur um eine vorbestimmte Zeit (siehe t3 in 1) lang gehalten, und danach wird die Einrückkraft nach und nach reduziert wird. Diese vorbestimmte Zeit (siehe t3 in 1) kann, wie obenbeschriebenen, um den Schlag zu entlasten, vorher angepaßt, oder entsprechend jeweiligen Fahrzeugzuständen eingestellt werden. Weiterhin liegt der Grund dafür, warum die Einrückkraft nach und nach reduziert wird, darin, daß der wegen der Unstabiltät der Antriebskraft entstehende Schlag vermieden werden kann.

Und dann wird es dadurch in Fahrzeug-Abstellzustand (siehe Punkt C in 1) gebracht, daß das Bremspedal wieder betätigt wird, und danach beim Anfahren durch Betätigung des Fahrpedals (nicht gezeigt) (siehe Punkt D in 1) werden die Einrückkraft der Hilfskupplung 68 und die Drehmomentgröße der Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung entsprechend dem Motordrehmoment eingestellt.

In 1 sind mit punktierter Linie die Drehmomentgröße der bisherigen Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung und die dabei entstehende Änderung der Motordrehgeschwindigkeit dargestellt, wobei bei der bisherige die Drehmomentgröße beim Eingriff der Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung auf einen niedrigen Wert (siehe a in 1) eingestellt ist, um den Schlag zu entlasten, und deswegen hat die Motordrehgeschwindigkeit eine Neigung, hochzujagen, so daß dem Fahrer ein verzögernder Eindruck gegeben ist.

Bei diesem Ausführungsbeispiele der Erfindung kann der Einrückschlag der Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung innerhalb des zuvorbeschriebenen Automatikgetriebes 4 aufgenommen werden, läßt sich die Drehmomentgröße der Hauptkupplung 6 entsprechend dem Motordrehmoment auf einen hohen Wert (siehe b in 1) einstellen und damit kann mehr schnelleres Anfahren ermöglicht werden.

Wenn die vorbestimmte Zeit nach dem Anfahren vergeht, so kann die Einrückkraft der Hilfskupplung 68 mit vorbestimmtem Gradient nach und nach reduziert werden. Der Grund dafür, warum die Einrückkraft hier nach und nach reduziert wird, ist mit dem beim Kriechen identisch.

Die zuvorbeschriebene Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung kann die Drehmomentgröße entsprechend dem Motordrehmoment einstellen, und aufgrund der Motordrehgeschwindigkeit die Rückkoppelungsregelung durchführen, und sie kann voll eingerückt werden, als Differenz zwischen der Motordrehung und der Drehung der Anfahrkupplungsleistung in einem vorbestimmten Wertbereich liegt.

Und wenn es derart geregelt wird, daß die Zeit, in der die Einrückkraft beim Anfahren der zuvorbeschriebenen Hilfskupplung 68, der Gradient, mit dem die Einrückkraft nach und nach reduziert wird , eine zeitliche Abstimmung, in der die Einrückkraft auf 0 (Null) eingestellt wird, usw. mit der Anfahrkupplungsregelung in Zusammenhang gebracht werden, läßt sich eine stabile Anfahrfähigkeit sichern. Zwar wird die Vorwärtsregelung, bei der die Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung beim Anfahren zunächst auf die Drehmomentgröße entsprechend dem Motordrehmoment eingestellt wird, durchgeführt, muß aber dabei auf Rückkoppelungsregelung durch Motordrehgeschwindigkeit frühzeitig umgeschaltet werden, bei der auf Reibungsfaktor der Hauptkupplung 6, und an Streuung der Differenz zwischen dem realen Motordrehmoment und dem angenommenen Motordrehmoment und dergleichen orientiert werden kann. Andererseits ist es umso möglich, daß Hunting der Motordrehgeschwindigkeit entsteht, wenn die Rückkoppelungsregelung während dessen eingeleitet wird, was es noch große Differenz zwischen der Sollmotordrehgeschwindigkeit und der realen Motordrehgeschwindigkeit gibt.

Beim Ausführungsbeispiele der Erfindung läßt sich die Hauptkupplung 6 auf eine Drehmomentgröße einstellen, die sich entsprechend dem Motordrehmoment dem Solldrehmomentgröße annähert, da der Einrückschlag der Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung durch Einrücken der zuvorbeschriebenen Hilfskupplung 68 vermieden wird, und somit läßt sich auch die Rückkoppelungsregelung mit einer frühzeitigen Abstimmung anfangen, da die Geschwindigkeit, mit der die Motordrehgeschwindigkeit die Sollmotordrehgeschwindigkeit erreicht, schneller wird. Und somit läßt sich die Streuung von Reibungsfaktor bzw. Motordrehmoment der Hauptkupplung 6, die auf Anfahrenleistung ausübt, minimieren.

Die Einrückkraft der zuvorbeschriebenen Hilfskupplung 68 wird besser, und läßt sich die stabile Anfahrfähigkeit sichern, wenn sie so ausgebildet ist, daß die Einrückkraft beim Anfahren während der Vorwärtsregelung aufrechterhalten wird, und wenn die Einrückkraft derart 0 (Null) wird, daß sie bei Anfang der Rückkoppelungsregelung oder nachdem die Antriebskraft erhalten wird, mit der das Fahrzeug anfahren kann, indem die allmähliche Reduzierung der Einrückkraft vor oder nach dem Anfangen der Rückkoppelungsregelung angefangen wird.

Bei bisherigen Automatikgetriebe, bei dem die Geschwindigkeitsänderung dadurch durchgeführt wird, daß die Getriebereihe, die die Antriebskraft mittels Schalthülse übertragen, umschaltet werden, entsteht Schlag wegen des Ein- bzw. Auskuppeln der Antriebskraft, wenn die Hauptkupplung als Anfahrkupplung zum Ändern der Geschwindigkeit ausgekuppelt ist. Und deswegen ist ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem der zuvorbeschriebene Schlag dadurch minimiert werden kann, daß die Hilfskupplung, die einen anderen Antriebsweg als den der Schalthülse ausbildet, vorgesehen ist, und daß die Drehung der Ausgangswelle durch Einrücken der Hilfskupplung bei Geschwindigkeitsänderung mit der Drehung der Eingangswelle synchronisiert wird, so daß kein Auskuppeln der Hauptkupplung als Anfahrkupplung erfordert.

Ferner wenn das Fahrzeug bei diesem Automatikgetriebe dadurch vom Abstellzustand anfahren läßt, daß die Hauptkupplung als Anfahrkupplung einkuppelt, gab es Befürchtungen, daß der Schlag beim Einrücken der Hauptkupplung entsteht, da, wenn die Einrückgeschwindigkeit der Hauptkupplung zu schnell ist, die Drehmomentgröße, die übertragen wird, rasch angesteigert wird und somit Drehmoment-Gegenkraft vom Antriebsrad aus zu groß wird. Daher ist es bisher so gestaltet, um den Schlag zu vermeiden, daß die Drehmomentgröße nach und nach vergrößert wird, indem die Einrückgeschwindigkeit der Hauptkupplung unter der vorbestimmten Geschwindigkeit heruntergesetzt wird. Dabei gab es auch Probleme, daß die Motordrehung hochjagt, oder beim Anfahren entsteht ein zögernder Eindruck, wenn Fahrpedal plötzlich betätigt wird.

Beim Ausführungsbeispiele der Erfindung ist praktisch vorteilhafter, wenn es mit Hilfe von Steuermittels 120 dadurch geregelt wird, daß sowohl die zuvorbeschriebene Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung als auch die zuvorbeschriebene Hilfskupplung 68 durch das vorbestimmte Einrückverfahren, das aufgrund der Beurteilung des Fahrpedalöffnungsgrades ausgewählt ist, dann miteinander verbunden, wenn die Bedingung, bei der der zuvorbeschriebenen Fahrbereich mit der Schaltvorrichtung ausgewählt ist, die Bedingung, bei der das Fahrzeug anhält, und die Bedingung, bei der die Bremse ausgelöst ist, zustandegekommen sind, sowie die zuvorbeschriebene Hilfskupplung 68 nach Ablauf der vorbestimmten Zeit ab Einrücken der zuvorbeschriebenen Hauptkupplung 6 ausgekuppelt ist, wenn die Einrückgeschwindigkeit der Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung schneller eingestellt wird als bisher, läßt sich innerhalb des Automatikgetriebes 4 durch Doppeleinkuppeln der Schalthülse und Hilfskupplung 68 die Entstehung des Einrückschlages der Hauptkupplung 6 vermeiden. Daher wird Hochjagen der Motordrehung auch gegen plötzliche Betätigung des Fahrpedals so vermieden, daß die Drehmomentgröße der Hauptkupplung 6 in kürzerer Zeit angestiegen wird, und so kann man das Fahrzeug ohne zögernde Eindruck anfahren.

Das zuvorbeschriebene Steuermittel 120 regelt nach Ablauf einer vorbestimmte Zeit (siehe t3 in 1) ab Einrücken der Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung, derart, daß die Drehmomentgröße nach und nach reduziert wird und somit die Hilfskupplung 68 ausgekuppelt wird, damit kann durch Doppeleinkuppeln der Schalthülse und Hilfskupplung 68 die Unstabiltät der Antriebskraft und die Entstehung des Schlages vermieden werden.

Nachdem jede obenbeschriebene Bedingung zustandegekommen ist, regelt ferner das zuvorbeschriebene Steuermittel 120, wenn die Beurteilung des zuvorbeschriebenen Fahrpedalöffnungsgrades AUS (OFF) ist, als das zuvorbeschriebene vorbestimmte Einrückverfahren, derart, daß die Anfahrkupplungs-Kriechregelung, die die Drehmomentgröße der zuvorbeschriebenen Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung auf die Antriebskraft bei Kriechen sofort angesteigert wird, und das Hilfskupplungsverfahren bei Kriechen, das die Drehmomentgröße der zuvorbeschriebenen Hilfskupplung 68 auf Einrückkraft entsprechend der zuvorbeschriebenen Antriebskraft bei Kriechen einstellt, durchgeführt werden, damit läßt sich bei Kriechen der Einrücksschlag der Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung vermeiden und bei Kriechen die Drehmomentgröße sofort auf Antriebskraft ansteigern und das Fahrzeug von Abstellzustand auf Kriechenzustand übergehen, ohne den zögernden Eindruck zu geben.

Nachdem jede obenbeschriebene Bedingung zustandegekommen ist, regelt ferner das zuvorbeschriebene Steuermittel 120, wenn die Beurteilung des zuvorbeschriebenen Fahrpedalöffnungsgrades EIN (ON) ist, als das zuvorbeschriebene vorbestimmte Einrückverfahren, derart, daß die Anfahrkupplungs-Anfahrregelung, die die Drehmomentgröße der zuvorbeschriebenen Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung auf die Antriebskraft beim Anfahren sofort angesteigert wird, und das Hilfskupplungsverfahren bei Anfahren, das die Drehmomentgröße der zuvorbeschriebenen Hilfskupplung 68 auf Einrückkraft entsprechend der Antriebskraft bei Anfahren einstellt, durchgeführt werden, damit läßt sich bei Anfahren Einrücksschlag der Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung vermeiden und bei Anfahren die Drehmomentgröße sofort auf Antriebskraft ansteigern und Fahrzeug von Abstellzustand aus anfahren, ohne den zögernden Eindruck zu geben. Auch da die Geschwindigkeit, mit der die Motordrehgeschwindigkeit die Sollmotordrehgeschwindigkeit erreicht, schneller wird, läßt sich die Regelung der Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung von der Vorwärtsregelung aufgrund des angenommenen Motordrehmomentes auf die Rückkoppelungsregelung aufgrund der realen Motordrehzahl früzeitig umschalten, sowie der Einfluß der Streuung von Reibungsfaktor der Hauptkupplung 6, der Streuung realen Motordrehmoment usw. minimieren.

Dadurch, daß ein Fall, in dem die Beurteilung des zuvorbeschriebenen Fahrpedalöffnungsgrades AUS (OFF) ist, nachdem jede Bedingung nach Anspruch 3 zustandegekommen ist, und ein Fall, in dem die Beurteilung des zuvorbeschriebenen Fahrpedalöffnungsgrades EIN (ON) ist, nachdem jede Bedingung nach Anspruch 4 zustandegekommen ist, in Zusammenhang gebracht werden, läßt sich der Einrücksschlag der Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung bei obenbeschriebenen beiden Fällen von Kriechen und Anfahren vermeiden, und somit kann das Fahrzeug in Kriechenzustand bzw. in Anfahrenzustand übergangen werden, ohne den zögernden Eindruck zu entstehen, so daß es praktisch vorteilhafter ist.

Ferner läßt sich die stabile Anfahrfähigkeit dadurch sichern, daß die Drehmomentgröße der zuvorbeschriebenen Hilfskupplung 68 nach und nach reduziert wird, nachdem die zuvorbeschriebene Hauptkupplung 6 als Anfahrkupplung aufgrund der realen Motordrehzahl durch die Rückkoppelungsregelung geregelt wird.

Weiterhin darf die vorliegende Erfindung keineswegs auf die obenbeschriebenen Ausführungsbeispiele eingeschränkt werden, und es ist möglich, verschiedenartig Anwendungsvariationen zu gestalten.

Beispielsweise ist bei diesem Ausführungsbeispiele der Erfindung zwar so ausgestaltet, daß die Einrückkraft der Hilfskupplung sowohl bei Kriechen als auch bei Anfahren mit konstantem Gradient nach und nach reduziert wird, es ist aber auch möglich, auf solche Weise auszugestalten, daß der Gradient stufenweise in mehreren Größe eingeteilt wird, um den Schlag beim Anfahren zu entlasten, oder daß der Gradient kurvenförmig nach und nach reduziert wird.

Bei diesem Ausführungsbeispiele der Erfindung ist zwar so gestaltet, daß die Drehmomentgröße der zuvorbeschriebenen Hilfskupplung nach und nach reduziert wird und somit zum Auskoppeln geregelt wird, nachdem die zuvorbeschriebene Hauptkupplung als Anfahrkupplung aufgrund der realen Motordrehzahl durch Rückkoppelungsregelung geregelt wird. Es ist aber auch möglich, auf spezielle Weise auszugestalten, daß neue Motorvorzeichen-Erkennungspunkten hinzugefügt werden und beim allmählichen Abnehmen der Drehmomentgröße der Hilfskupplung durch Erkennungssignal mit diesen Motorvorzeichen-Erkennungspunkten die Hilfskupplung ausgekuppelt wird.

Bei Kriechregelung oder Anfahrregelung des Fahrzeuges entstehen also verschiedene Situationen je nach Fahrzustand. Und die bei diesen verschiedenen Situationen entstehenden Ungünstigkeiten sind manchmal zu sehen, wenn die Hilfskupplung sich im Verbindungszustand befindet. Und deshalb können diese verschiedene Situationen als Motorvorzeichen-Erkennungspunkten in Betracht gezogen werden, und somit läßt sich die Auslösezeit der Hilfskupplung präzise regeln.

Auf obenbeschriebene Weise läßt sich die Hilfskupplung entsprechend einem Erkennungssignal durch Motorvorzeichen-Erkennungspunkten auskuppeln und somit können die Ungünstigkeiten beim Einrückzustand der Hilfskupplung auflösen, wenn die Drehmomentgröße der Hilfskupplung nach und nach reduziert wird.

Es entstehen keine Ungünstigkeiten, wenn die Drehmomentgröße der Hilfskupplung nach und nach reduziert wird, da die Auslösezeit der Hilfskupplung sich nach der Kriechregelung oder Anfahrregelung des Fahrzeuges befindet.

Wirkung der Erfindung

Wie oben ausführlich erklärt, ist es praktisch vorteilhafter, wenn es durch die Erfindung so ausgestaltet ist, daß die Regelvorrichtung von Automatikgetriebe für Kraftwagen, mit einer Anfahrkupplung, welche die Antriebskraft des Motors ein- bzw. auskuppelt, mit einer Eingangswelle, auf welche die Antriebskraft über diese Anfahrkupplung übertragen wird, mit einer Ausgangswelle, welche parallel zu dieser Eingangswelle angeordnet wird, mit mehreren Getriebereihen, welche die Antriebskraft durch Eingriff von Antriebsrad, das auf der Eingangswelle gelagert wird, und von Nachlaufrad, das auf der Ausgangswelle gelagert wird, von der Eingangswelle auf die Ausgangswelle übertragen, mit einer Schalthülse, welche die Getriebereihen umschaltet, die die Antriebskraft durch selektiven Eingriff zwischen der Eingangswelle und dem Antriebsrad oder zwischen der Ausgangswelle und dem Nachlaufrad übertragen, mit einer Hilfskupplung, welche einen anderen Antriebskraft-Antriebsweg als den der Schalthülse ausgestaltet, indem sie auf dem Antriebskraftübertragungsweg zwischen der Eingangswelle und der Ausgangswelle angeordnet ist, sowie mit einer Schaltvorrichtung, welche Fahrbereiche aufweist, in denen die Getriebereihen zum Anfahren bei Anhaltzustand des Fahrzeuges eingerückt sind, wobei, da sowohl die Anfahrkupplung als auch die Hilfskupplung durch vorbestimmtes Einrückverfahren, das aufgrund einer Beurteilung eines Fahrpedalöffnungsgrades ausgewählt wird, dann miteinander verbunden werden, wenn eine Bedingung, bei der die Fahrbereiche mit der Schaltvorrichtung ausgewählt sind, eine Bedingung, bei der das Fahrzeug anhält, sowie eine Bedingung, bei der die Bremse ausgelöst ist, zustandegekommen sind, und da die Hilfskupplung nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit ab Einrücken der Anfahrkupplung ausgekuppelt wird, läßt sich die Einrückgeschwindigkeit der Anfahrkupplung schneller als bisher einstellen, und da die Entstehung des Einrückschlag der Anfahrkupplung innerhalb des Automatikgetriebes durch Doppeleinkuppeln der Schalthülse und der Hilfskupplung vermieden werden kann, läßt sich das Hochjagen der Motordrehung auch gegen plötzliche Betätigung des Fahrpedals so vermeiden, daß die Drehmomentgröße der Anfahrkupplung in kurzer Zeit angestiegen wird, und so kann man das Fahrzeug ohne zögernde Eindruck anfahren.

2 Motor 4 Automatikgetriebe 6 Kurbelwelle 8 Hauptkupplung als Anfahrkupplung 16 Stellglied für Hauptkupplung 18 Eingangswelle 20 Ausgangswelle (auch "Vorgelegewelle") 22 Zwischenwelle 24 Rücklaufachse 26 1. Gang-Getriebereihe 28 2. Gang-Getriebereihe 30 3. Gang-Getriebereihe 32 4. Gang-Getriebereihe 34 5. Gang-Getriebereihe 36 Rücklaufrad-Getriebereihe 66 1.- und 2. Gang-Schaltmechanismus 68 Hilfskupplung 70 4.- und 5. Gang-Schaltmechanismus 72 Rückwärtschaltmechnismus 74 1.- und 2. Gang-Schaltnabe 76 1.- und 2. Gang-Schalthülse 78 1. Gang-Einrückteil 80 2. Gang-Einrückteil 82 Stellglied zum Schalten von 1.- und 2. Gängen 88 Stellglied für Hilfskupplung 90 4.- und 5. Gang-Schaltnabe 92 4.- und 5. Gang-Schalthülse 94 4. Gang-Einrückteil 96 5. Gang-Einrückteil 98 Stellglied zum Schalten von 4.- und 5. Gängen 100 Rückwärtsschalthülse 102 Stellglied zum Rückwärtsschaltung 104 Enduntersetzungsgetriebereihe 110 Differential 112 Differentialgehäuse 114 Ausgleichgetriebereihe 116 Antriebswelle 118 Geschwindigkeitsänderungs-Regelvorrichtung für Kraftwagen 120 Steuermittel 122 Hauptkupplungshub-Erkennungsmittel (auch "Anfahrkupplungshub-Erkennungsmittel") 124 Motordrehmoment-Annahmemittel 126 Fahrpedalöffnungsgrad-Erkennungsmittel 128 Bremsschalter 130 Motordrehgeschwindigkeits-Erkennungsmittel 132 Getriebe-Eingangsdrehgeschwindigkeits-Erkennungsmittel 134 Fahrzeuggeschwindigkeits-Erkennungsmittel 136 Schaltstellungs-Erkennungsmittel 138 Regelöldruck-Erkennungsmittel 140 Stellglied für Schaltung 142 Druckölpumpen-Antriebsmotor

Anspruch[de]
  1. Regelvorrichtung von Automatikgetriebe für Kraftwagen, mit einer Anfahrkupplung, welche die Antriebskraft des Motors ein- bzw. auskuppelt, mit einer Eingangswelle, auf welche die Antriebskraft über diese Anfahrkupplung übertragen wird, mit einer Ausgangswelle, welche parallel zu dieser Eingangswelle angeordnet wird, mit mehreren Getriebereihen, welche die Antriebskraft durch Eingriff von Antriebsrad, das auf der zuvorbeschriebenen Eingangswelle gelagert wird, und von Nachlaufrad, das auf der zuvorbeschriebenen Ausgangswelle gelagert wird, von der zuvorbeschriebenen Eingangswelle auf die zuvorbeschriebene Ausgangswelle übertragen, mit einer Schalthülse, welche die Getriebereihen umschaltet, die die Antriebskraft durch selektiven Eingriff zwischen der zuvorbeschriebenen Eingangswelle und dem Antriebsrad oder zwischen der zuvorbeschriebenen Ausgangswelle und dem Nachlaufrad übertragen, mit einer Hilfskupplung, welche einen anderen Antriebskraft-Antriebsweg als den der zuvorbeschriebenen Schalthülse ausgestaltet, indem sie auf dem Antriebskraftübertragungsweg zwischen der zuvorbeschriebenen Eingangswelle und der zuvorbeschriebenen Ausgangswelle angeordnet ist, sowie mit einer Schaltvorrichtung, welche Fahrbereiche aufweist, in denen die Getriebereihen zum Anfahren bei Anhaltzustand des Fahrzeuges eingerückt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zuvorbeschriebene Anfahrkupplung und die zuvorbeschriebene Hilfskupplung durch vorbestimmtes Einrückverfahren, das aufgrund Beurteilung eines Fahrpedalöffnungsgrades ausgewählt wird, dann miteinander verbunden werden, wenn eine Bedingung, bei der die zuvorbeschriebenen Fahrbereiche in der zuvorbeschriebenen Schaltvorrichtung ausgewählt sind, eine Bedingung, bei der das Fahrzeug anhält, sowie eine Bedingung, bei der die Bremse ausgelöst ist, zustandegekommen sind, und somit die zuvorbeschriebene Hilfskupplung nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit ab Einrücken der zuvorbeschriebenen Anfahrkupplung ausgekuppelt wird.
  2. Regelvorrichtung von Automatikgetriebe für Kraftwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zuvorbeschriebene Hilfskupplung nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit ab Einrücken der zuvorbeschriebenen Anfahrkupplung derart ausgekuppelt wird, daß Drehmomentgröße nach und nach reduziert wird.
  3. Regelvorrichtung von Automatikgetriebe für Kraftwagen nach einem von Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als das zuvorbeschriebene vorbestimmte Einrückverfahren, eine Anfahrkupplungs-Kriechregelung, welche die Drehmomentgröße der zuvorbeschriebenen Anfahrkupplung auf Antriebskraft bei Kriechen sofort ansteigert, wenn die Beurteilung des zuvorbeschriebenen Fahrpedalöffnungsgrades AUS (OFF) ist, sowie ein Hilfskupplungsverfahren bei Kriechen, bei dem die Drehmomentgröße der zuvorbeschriebene Hilfskupplung auf Einrückkraft entsprechend der Antriebskraft beim Kriechen eingestellt wird, durchgeführt werden.
  4. Regelvorrichtung von Automatikgetriebe für Kraftwagen nach einem von Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als das zuvorbeschriebene vorbestimmte Einrückverfahren, eine Anfahrkupplungs-Anfahrregelung, welche die Drehmomentgröße der zuvorbeschriebenen Anfahrkupplung auf Antriebskraft beim Anfahren sofort ansteigert, wenn die Beurteilung des zuvorbeschriebenen Fahrpedalöffnungsgrades EIN (ON) ist, sowie ein Hilfskupplungsverfahren bei Anfahren, bei dem die Drehmomentgröße der zuvorbeschriebenen Hilfskupplung entsprechend der Antriebskraft beim zuvorbeschriebenen Anfahren auf Einrückkraft eingestellt wird, durchgeführt werden.
  5. Regelvorrichtung von Automatikgetriebe für Kraftwagen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zuvorbeschriebene Anfahrkupplung von Vorwärtsregelung aufgrund eines angenommenen Motordrehmomentes bei der zuvorbeschriebenen Anfahrkupplungs-Anfahrregelung auf Rückkoppelungsregelung aufgrund einer realen Motordrehzahl umgeschaltet wird, und daß die zuvorbeschriebene Hilfskupplung durch das zuvorbeschriebene Hilfskupplungsverfahren beim Anfahren die Einrückkraft des Anfahrens bei der zuvorbeschriebenen Vorwärtsregelung aufrechterhält und somit die Drehmomentgröße bei der zuvorbeschriebenen Rückkoppelungsregelung nach und nach reduziert wird.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
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D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
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