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Dokumentenidentifikation DE10224560B4 07.10.2004
Titel Einrichtung zum Versetzen von Tübbingen für eine Schildvortriebsmaschine
Anmelder Mitsubishi Heavy Industries, Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Yoshimoto, Koichi, Kobe, Hyogo, JP
Vertreter HOFFMANN · EITLE, 81925 München
DE-Anmeldedatum 03.06.2002
DE-Aktenzeichen 10224560
Offenlegungstag 27.02.2003
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 07.10.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.10.2004
IPC-Hauptklasse E21D 9/087
IPC-Nebenklasse E21D 9/12   E21D 11/40   

Beschreibung[de]

Die vollständige Offenbarung der japanischen Patentanmeldung Nr. 2001-167600, angemeldet am 4. Juni 2001, und der japanischen Patentanmeldung Nr. 2001-167601, angemeldet am 4. Juni 2001, inklusive Beschreibung, Ansprüchen, Zeichnungen und Zusammenfassung, wird hierin durch Bezug vollständig aufgenommen.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Versetzen von Tübbings für eine Schildvortriebsmaschine, wie beispielsweise einen Schildbagger oder eine Tunnelbohrmaschine, zum Ausgraben des Bodens und zum Montieren von Abdeckelementen, wie beispielsweise Segmenten an die innere Wandfläche des Bodens, um einen Tunnel zu bauen.

Bei einer herkömmlichen Maschine zum Versetzen von Tübbings für eine Schildvortriebsmaschine ist ein Schneidkopf drehbar in einem vorderen Bereich eines Schilds angebracht. Mehrere Schneideinsätze sind an der vorderen Fläche des Schneidkopfes angebracht, während ein Ringzahnrad an einem hinteren Bereich des Schneidkopfes befestigt ist, und ein Antriebszahnrad eines Antriebsmotors, welcher an dem Schild angebracht ist, kämmt mit dem Ringzahnrad. Mehrere Schild-Hebezeuge sind parallel in Umfangsrichtung in einem hinteren Bereich des Schilds der Schildvortriebsmaschine angeordnet. Diese Schild-Hebezeuge werden in Grabrichtung nach hinten gestreckt und gegen vorhandene Segmente gedrückt, so dass das Schild der Schildvortriebsmaschine nach vorne bewegt werden kann, und zwar durch eine Reaktionskraft, die durch diese Schild-Hebezeuge (Schilde) erzeugt wird.

Eine Tübbingversetzeinrichtung ist im hinteren Bereich des Schilds vorgesehen, und die Tübbingversetzeinrichtung montiert neue Segmente in einem Raum zwischen dem Körper der Schildvortriebsmaschine, der durch die Schilde nach vorne bewegt wird, und den existierenden Segmenten und montiert die neuen Segmente in Gestalt eines Rings. Außerdem erstreckt sich eine Auflage nach hinten von dem hinteren Bereich des Körpers der Schildvortriebsmaschine her, und die Auflage ist mit einem Segmentmontagegerüst zum Verschrauben der mittels der Tübbingversetzeinrichtung montierten Segmente versehen, und mit einem Formhalter zum Zurückhalten der ringförmigen Segmente in einer vorbestimmten Gestalt (beispielsweise einer runden Gestalt).

Wenn daher die Schilde gestreckt werden, während der Schneidkopf gedreht wird, bewegt sich der Körper der Schildvortriebsmaschine nach vorne aufgrund der Reaktionskraft, die aus dem Druck der Schilde gegen die eingesetzten Segmente resultiert, woraufhin der Schneidkopf den vor ihm liegenden Boden ausgräbt und so einen Tunnel ausbildet. Die Tübbingversetzeinrichtung montiert dann Segmente rings an die inneren Wandflächen des entstehenden Tunnels. Der Bediener verschraubt die Segmente miteinander, während er auf dem Segmentmontagegerüst steht, und der Formhalter korrigiert die ringförmigen Segmente zu einer vorbestimmten Gestalt und hält sie in dieser Gestalt.

Bei der oben beschriebenen herkömmlichen Schildvortriebsmaschine zum Ausgraben von Tunneln bewegen sich die Tübbingversetzeinrichtung und ein Käfig des Segmentmontagegerüsts in Umfangsrichtung innerhalb des gebauten Tunnels. Die Tübbingversetzeinrichtung und der Käfig des Segmentmontagegerüsts sind daher in Vorwärts-Rückwärtsrichtung relativ zueinander versetzt angeordnet, um zu verhindern, dass sie sich gegenseitig stören. In diesem Fall muss der Bediener, während die Tübbingversetzeinrichtung diese Segmente festhält und sie an vorbestimmten Positionen anordnet und festhält, auf dem Käfig stehen und sich in der Nähe der Segmentmontagegerüst bewegen und einen Verfahrensschritt zum Verschrauben der Segmente unter Verwendung eines Werkzeugs ausführen. Die Tübbingversetzeinrichtung und der Käfig sind jedoch bezüglich einander in Vorwärts-Rückwärtsrichtung versetzt. Der auf dem Käfig stehende Bediener ist daher um einen vorbestimmten Abstand von dem Ort beabstandet, an dem das Segment verschraubt wird, so dass er Schwierigkeiten hat, diesen Schraubvorgang durchzuführen.

Aus der DE 91 09 057 U1 ist eine Einrichtung zum Versetzen von Tübbings für eine Schildvortriebsmaschine bekannt. Die Einrichtung weist einen zylindrischen Schild, Vorpresseinheiten zum Vorpressen des Schildes sowie einen Schneidkopf auf, der drehbar im vorderen Bereich des Schildes untergebracht ist. Im hinteren Bereich der Schildvortriebsmaschine ist eine Tübbingversetzeinrichtung angeordnet. Weiterhin ist ein Arbeitskorb vorgesehen, der in Tunnellängsrichtung vor- und zurückbewegbar ist und ausbauseitig hinter der Tübbingversetzeinrichtung vorgesehen ist, wobei die Arbeitsplattform an einer Trageinrichtung montiert ist, welche sich vom hinteren Bereich der Schildvortriebsmaschine nach hinten erstreckt.

Auch im Hauptaufsatz der Fachzeitschrift "Bauingenieur", Band 77, Mai 2002 und insbesondere Seite 5 des Aufsatzes ist ein ähnlicher Stand der Technik beschrieben, wobei die Arbeitsplattform auf der Trageinrichtung vor- und zurückbewegbar ist.

Aus dem Prospekt der Firma Alpine Westfalia, Tunneltechnik, ist es bekannt, hinter einer Tübbingversetzeinrichtung für eine Schildvortriebsmaschine zwei Arbeitskörbe vorzusehen.

Die vorliegende Erfindung ist gemacht worden, um die o.g. Probleme zu lösen. Ihr Ziel ist es, eine Einrichtung zum Versetzen von Tübbings für eine Schildvortriebsmaschine der gattungsgemäßen Art so weiterzubilden, dass der Arbeitskorb näher an den Tübbingmontagepunkt heranfahrbar ist, ohne dass sich die Tübbingversetzeinrichtung und der Arbeitskorb gegenseitig behindern.

Diese Aufgabe wird durch eine Einrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen folgen aus den übrigen Ansprüchen.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Einrichtung zum Versetzen von Tübbings für eine Schildvortriebsmaschine geschaffen, mit: einem zylindrischen Schild; Vorpresseinheiten zum Vorwärtsbewegen des zylindrischen Schilds der Schildvortriebsmaschine; einem Schneidkopf, der drehbar in einem vorderen Bereich des Schilds der Schildvortriebsmaschine angebracht ist; einer Tübbingversetzeinrichtung, die in einem hinteren Bereich des Schilds der Schildvortriebsmaschine angebracht ist und dazu ausgestaltet ist, Abdeckelemente in Ringform an eine innere Wandfläche eines bestehenden Tunnels zu montieren; einer Auflage, die sich von dem hinteren Bereich des Körpers der Schildvortriebsmaschine nach hinten erstreckt; einem Drehrahmen, der hinter der Tübbingversetzeinrichtung vorgesehen ist und auf der Auflage ruht, so dass er entlang einer Vorwärts-Rückwärtsrichtung des existierenden Tunnels beweglich ist, so dass der Drehrahmen und die Tübbingversetzeinrichtung sich nicht gegenseitig beeinflussen; und einer Arbeitsplattform, die auf dem Drehrahmen gelagert ist, so dass sie in Umfangsrichtung des existierenden Tunnels drehbar ist.

So kann die Arbeitsplattform nahe an die Abdeckelemente herangebracht werden, die mittels der Tübbingversetzeinrichtung montiert werden. Der Bediener kann daher den Schraubvorgang einfach durchführen, und die Arbeitseffizienz eines Segmentmontagevorgangs kann verbessert werden.

Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung kann vorzugsweise ein Formhalter zum Herstellen von Druckkontakt mit den inneren Umfangsflächen der Abdeckelemente, die an die innere Wandfläche des existierenden Tunnels montiert sind, um die Abdeckelemente in einer vorbestimmten Gestalt zu halten, auf der Auflage vorgesehen und gestützt sein, so dass er entlang der Vorwärts-Rückwärtsrichtung des existierenden Tunnels beweglich ist; wobei der Drehrahmen sich zwischen der Tübbingversetzeinrichtung und dem Formhalter befindet und auf der Auflage gestützt ist, so dass er und die Tübbingversetzeinrichtung und der Formhalter sich nicht gegenseitig beeinflussen.

So kann die Arbeitsplattform nahe an die Abdeckelemente herangebracht werden, die mittels der Tübbingversetzeinrichtung montiert werden, ohne dass die Arbeitsplattform mit dem Formhalter interferiert. Der Bediener kann so einfach den Schraubvorgang durchführen.

Die erfindungsgemäße Einrichtung hat außerdem vorzugsweise Mittel zum Bewegen der Arbeitsplattform in eine vorbestimmte Drehposition; Mittel zum Erfassen einer Drehposition der Tübbingversetzeinrichtung; und Steuermitteln für die Arbeitsplattform zum Setzen einer Arbeitsposition der Arbeitsplattform, die angepasst ist für die Drehposition der Tübbingversetzeinrichtung, und zum Steuern des Mittels zum Drehen der Arbeitsplattform.

Daher kann die Arbeitsplattform nahe an die Abdeckelemente herangebracht werden, die mittels der Tübbingversetzeinrichtung montiert werden, und zwar einfach und in kurzer Zeit, ohne dass die Arbeitsplattform mit Instrumenten in der Umgebung interferiert. Der Bediener kann daher einen Schraubvorgang einfach durchführen, und die Arbeitseffizienz eines Segmentmontagevorgangs kann verbessert werden.

Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung kann sich vorzugsweise die Arbeitsstellung der Arbeitsplattform bei einem Drehwinkel aus einer horizontalen Bezugsposition befinden, wobei der Drehwinkel gesetzt wird durch Addieren oder Subtrahieren eines vorbestimmten gegebenen Winkels zu oder von einem Drehwinkel der Tübbingversetzeinrichtung von der horizontalen Bezugsposition aus.

So kann der Drehwinkel der Arbeitsplattform leicht gewählt werden, und die Arbeitsplattform kann leicht in die Arbeitsposition bewegt werden.

Dabei kann der gegebene Winkel gemäß dem Drehwinkel der Tübbingversetzeinrichtung gesetzt worden sein.

So kann die Arbeitsplattform in eine Position nahe der Tübbingversetzeinrichtung bewegt werden, unabhängig von der Drehposition der Tübbingversetzeinrichtung.

Bei der erfindungsgemäße Einrichtung kann die Arbeitsplattform in einem horizontalen Zustand gelagert sein, unabhängig von der Drehposition der Arbeitsplattform, wobei das Steuermittel für die Arbeitsplattform die Arbeitsposition der Arbeitsplattform setzt, wo die Tübbingversetzeinrichtung und die Arbeitsplattform nahe zueinander in einem konstanten Abstand angeordnet sind, unabhängig von der Drehposition der Tübbingversetzeinrichtung.

So kann der Bediener einen Schraubvorgang einfach durchführen, unabhängig von der Drehposition der Tübbingversetzeinrichtung.

Vorzugsweise kann der Drehrahmen zurück und vorwärts bewegt werden, wodurch die Arbeitsplattform in einen Drehbereich der Tübbingversetzeinrichtung hinein und daraus herausbewegt werden kann.

So kann die Arbeitsplattform nahe an die Tübbingversetzeinrichtung heranbewegt werden, wobei eine gegenseitige Beeinflussung der Tübbingversetzeinrichtung und der Arbeitsplattform verhindert wird.

Vorzugsweise kann das Steuermittel für die Arbeitsplattform so aufgebaut sein, dass eine Betätigung durch einen Bediener das Mittel zum Drehen der Arbeitsplattform ansteuert, um die Arbeitsplattform in die Arbeitsposition zu bewegen und die Arbeitsplattform an der Arbeitsposition anzuhalten.

Daher kann die Bedienbarkeit zur Bewegung der Arbeitsplattform verbessert werden.

Vorzugsweise kann die Arbeitsplattform eine nach vorne hervorstehende Arbeitsstufe haben.

So kann der Bediener sich unter Verwendung dieser Arbeitsstufe leicht nach vorne bewegen und einen Schraubvorgang für die Abdeckelemente ausführen.

Vorzugsweise kann die Arbeitsstufe durch einen vorderen Wandbereich der Arbeitsplattform gebildet werden, der nach vorne geschwenkt wird.

Ein Arbeitsraum auf der Arbeitsplattform kann so mit einem einfachen Aufbau leicht vergrößert werden.

Vorzugsweise kann die Arbeitsstufe durch einen unteren Bereich und einen vorderen Wandbereich der Arbeitsplattform gebildet werden, die nach vorne gleiten.

So kann ein Arbeitsraum auf der Arbeitsplattform leicht erweitert werden, wobei eine ausreichende Sicherheit während der Arbeit sichergestellt ist.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die vorliegende Erfindung wird deutlicher aus der nun folgenden genauen Beschreibung und den begleitenden Zeichnungen, welche rein beispielhaft dargestellt sind und daher die vorliegende Erfindung nicht begrenzen, und wobei:

1 eine schematische Seitenansicht einer Einrichtung zum Versetzen von Tübbings gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;

2 ist eine Vorderansicht eines Segmentmontagegerüsts gemäß der ersten Ausführungsform;

3 ist eine Schnittansicht entlang der Linie III-III in 2, welche einen Gleitmechanismus für das Segmentmontagegerüst der ersten Ausführungsform zeigt;

4 ist eine Vorderansicht eines Käfigs;

5 ist eine Schnittansicht entlang der Linie IV-IV in 4;

6 ist eine schematische Ansicht des Segmentmontagegerüsts, welche einen Schraubvorgang zeigt;

7 ist eine Seitenansicht eines Käfigs, der an einer Einrichtung zum Versetzen von Tübbings gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angebracht ist.

8 ist ein Blockdiagramm einer Segmentmontageeinrichtung, die an einer Einrichtung zum Versetzen von Tübbings gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angebracht ist;

9 ist ein Flussdiagramm für einen Segmentmontagevorgang; und

10 ist eine Vorderansicht eines Segmentmontagegerüsts gemäß der dritten Ausführungsform.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun genau mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, welche die vorliegenden Erfindung in keinster Weise beschränken.

(Erste Ausführungsform)

Bei einer Einrichtung zum Versetzen von Tübbings gemäß der vorliegenden Erfindung, wie sie in 1 gezeigt ist, ist ein Schneidkopf 12 drehbar in einem vorderen Bereich eines Schildes 11 der Maschine angebracht, und viele Schneideinsätze 13 sind an der vorderen Fläche des Schneidkopfes 12 befestigt. Ein Ringzahnrad 14 ist an einem hinteren Bereich des Schneidkopfes 12 angebracht, während ein Antriebsmotor 15 an dem Schild 11 der Maschine angebracht ist, und ein Antriebsrad 16 des Antriebsmotors 15 kämmt mit dem Ringzahnrad 14. Wenn der Antriebsmotor 15 daher angetrieben wird, um das Antriebsrad 16 zu drehen, kann der Schneidkopf 12 mittels des Ringzahnrads 14 gedreht werden.

Ein Rumpfspant 17 ist an dem Schild 11 der Maschine hinter dem Schneidkopf 12 angebracht, und eine Kammer 18 ist zwischen dem Schneidkopf 12 und dem Rumpfspant 17 ausgeformt. Eine Schlammzuführleitung 19 und eine Schlammablassleitung 20 sind vorgesehen, deren Enden sich nach außerhalb der Maschine erstrecken, und deren anderen Enden sich in die Kammer 18 öffnen. Ein Rührer 21 zum Rühren und Durchmischen von ausgegrabener Erde und Sand und Schlammwasser ist in der Nähe der Schlammablassleitung 20 vorgesehen. Ein Schneider [copy cutter/overbreak cutter] 22 ist an einem äußeren Umfangsbereich des Schneidkopfes 12 vorgesehen. Eine Schleuse 23 zum Verlassen der Maschine ist in einem vorderen Endbereich des Schildes 11 der Maschine vorgesehen, und eine Zuführleitung 24 für chemische Flüssigkeit ist in dem äußeren Umfangsbereich des Schildes 11 der Maschine vorgesehen.

Mehrere Schilde 25 sind parallel in Umfangsrichtung in einem hinteren Bereich des Schildes 11 der Maschine angeordnet. die Schilde 25 sind nach hinten in Grabrichtung gestreckt und gegen vorhandene Segmente S gedrückt, so dass das Schild 11 der Maschine, d.h. die gesamte Maschine, durch eine Reaktionskraft vorwärts bewegt werden kann, die dadurch erzeugt wird. Ein Ringbalken 26 ist im hinteren Bereich des Schildes 11 der Maschine vorgesehen, und eine Auflage 28, der sich nach hinten erstreckt, ist an einem vertikalen Balken 27 befestigt, der an dem Ringbalken 26 angebracht ist. Ein Schwenkring 29 ist schwenkbar mittels des Ringbalkens 26 gelagert, und eine Tübbingversetzeinrichtung 30 ist an dem Schwenkring 29 angebracht. Die Tübbingversetzeinrichtung 30 kann neue Segmente S in einem Raum zwischen dem Körper 11 der Maschine, der mittels der Schilde 25 nach vorne bewegt wird, und den existierenden Segmenten S anbringen und diese neuen Segmente S in Gestalt eines Rings montieren.

Außerdem ist die Auflage 28 mit einem Segmentmontagegerüst 31 zum Verschrauben der Segmente S versehen, die mittels der Tübbingversetzeinrichtung 30 zu der Ringform montiert worden sind, und mit einem Formhalter 32 zum Korrigieren der ringförmigen Segmente S zu einer vorbestimmten Gestalt (beispielsweise einer runden Gestalt) und zum Halten der Segmente in dieser Gestalt.

Bei dem Segmentmontagegerüst 31, wie es in den 1 bis 3 dargestellt ist, wird ein horizontal beweglicher Balken 33, der sich hinter der Tübbingversetzeinrichtung 30 befindet, mittels der Auflage 28 gelagert, so dass er entlang der Vorwärts-Rückwärtsrichtung des vorhandenen Tunnels beweglich ist. Ein sich drehender Rahmen 35 in der Gestalt eines nach unten zeigenden großen Zeh ist an dem horizontal beweglichen Balken 33 mittels mehrerer Lagerbalken 34 angebracht. Ein Antriebsmotor 36 ist an der Auflage 28 angebracht, während eine Schiene 37 entlang der Vorwärts-Rückwärtsrichtung an dem horizontal beweglichen Balken 33 angebracht ist, und ein Zahnrad 38 des Antriebsmotors 36 kämmt mit der Schiene 37. Wenn der Antriebsmotor 36 angetrieben wird, um das Antriebsrad 38 zu drehen, kann daher der Drehrahmen 35 entlang der Vorwärts-Rückwärtsrichtung über die Schiene 37 und dann über den horizontal beweglichen Balken 33 bewegt werden. Ein Gleitcodierer 39, welcher mit der Schiene 37 in Eingriff ist und die Bewegungsstellung des Drehrahmens 35 erfasst, ist an der Auflage 28 angebracht. Positionssensoren 40 und 41 zum Erfassen der Positionen der Vorwärts-Rückwärtsrichtung des Drehrahmens 35 sind auch an der Auflage 28 angebracht. Eine Kabelführung 43, welche ein Antriebskabel 42 (Hydraulikschlauch oder elektrisches Kabel) stützt, welches eine Antriebsquelle (nicht dargestellt), die an dem Körper 11 der Maschine angebracht ist, mit dem Antriebsmotor 36 verbindet, ist an der Unterseite des horizontal beweglichen Balkens 33 angebracht.

Zwei Käfige 44 als Arbeitsplattformen sind mittels des Drehrahmens 35 gelagert, so dass sie mittels eines Arretiermechanismus 45 beweglich sind, und diese beiden Käfige 44 sind symmetrisch bezüglich des Drehmittelpunkts und haben den gleichen Aufbau. Der Antriebsmechanismus 45 besteht aus einem Ringzahnrad 46, welches entlang der äußeren Umfangsfläche des Drehrahmens 31 vorgesehen ist, und aus einem Antriebsrad 48 eines Antriebsmotors 47, der sich an dem Käfig 44 befindet, wobei das Antriebsrad 48 mit dem Ringzahnrad 46 kämmt. Wenn der Antriebsmotor 47 angetrieben wird, dreht sich daher das Antriebszahnrad 48, während es mit dem Ringzahnrad 46 kämmt, wodurch der Käfig 44 entlang des Drehrahmens 35 bewegt werden kann. Dabei kann der Käfig 44 horizontal bleiben, unabhängig davon, in welche Position des Drehrahmens 35 sich der Käfig 44 bewegt. Ein Drehcodierer 49 zum Erfassen der Bewegungsstellung des Käfigs 44 ist an dem Käfig 44 angebracht. Eine Kabelführung 41, die ein Antriebskabel 50 stützt, welches eine Antriebsquelle (nicht dargestellt), die sich an dem Körper S der Maschine befindet, mit dem Käfig 44 verbindet, ist an der Außenseite des Drehrahmens 35 angebracht.

Der Käfig 44 hat eine Stützwand 52, die durch den Drehrahmen 35 gehalten wird, eine unter Platte 53 und eine vordere Wand 54. Eine Tür 55 ist auf jeder Seite des Käfigs 44 angebracht, und eine nach vorne kippende Arbeitsstufe 56 ist an einem oberen Bereich der vorderen Wand 54 vorgesehen. Die Arbeitsstufe 56 hat einen unteren Eckbereich, der schwenkbar an der vorderen Wand 54 mittels Lagerwellen 57 angebracht ist, und sie ist so ausgestaltet, dass sie in einen horizontalen Zustand versetzt werden kann, und zwar durch einen rechten und einen linken Gelenkmechanismus 58.

Bei dem Formhalter 32, wie er in 1 dargestellt ist, ist eine horizontale Schiene 59 an der Auflage 28 angebracht, und ein Lagerrohr 60 ist mittels der horizontalen Schiene 59 gelagert, so dass es vorwärts und rückwärts beweglich ist. Ein oberes äußeres Rohr 61 und ein und unteres äußeres Rohr 62 sind an dem Lagerrohr 60 angebracht, so dass sie relativ zueinander beweglich sind, und eine Erweiterung 63 ist zwischen den äußeren Rohren 61 und 62 vorgesehen. Bogenförmige Druckkontaktelemente 64 und 65, welche in Druckkontakt mit den Innenflächen der Segmente S gebracht werden können, sind an den vorderen Enden des oberen und unteren äußeren Rohrs 61 und 62 vorgesehen. Ein Bewegungsschieber 66 ist an der Auflage 28 angebracht, und eine Antriebsstange 67 des Bewegungsschiebers 66 ist mit dem Lagerrohr 60 verbunden.

Daher wird der Bewegungsschieber 66 gestreckt, um das Lagerrohr 60 nach vorne zu bewegen und so die Druckkontaktelemente 64 und 65 in eine Position zu bewegen, in der sie den inneren Umfangsflächen der Segmente S gegenüberliegen, welche sie festhalten sollen. In dieser Stellung wird die Erweiterung 63 ausgefahren, um die Druckkontaktelemente 64 und 65 in Druckkontakt mit den ringförmigen Segmenten S zu bringen, und zwar über das obere und untere äußere Rohr 61 und 62. Als Ergebnis können die Segmente S zu einer vorbestimmten Gestalt korrigiert und in dieser Gestalt gehalten werden.

Bei der relativen Lage der Tübbingversetzeinrichtung 30, des Segmentmontagegerüsts 31 und des Formhalters 32, die wie oben beschrieben aufgebaut sind, bewegt sich das Segmentmontagegerüst 31 vor und zurück und kann dadurch innerhalb und außerhalb des Schwenk- oder Drehbereichs der Tübbingversetzeinrichtung 30 angeordnet werden. Der Formhalter 32 interferiert auch nicht mit der Tübbingversetzeinrichtung 30 oder dem Segmentmontagegerüst 31, wenn sich der Formhalter 32 nach hinten und vorne bewegt.

Die Arbeitsweise zum Graben eines Tunnels mittels der vorbeschriebenen Maschine zum Graben von Tunneln wird nun beschrieben. wie in den 1 und 2 dargestellt, bewegt sich, wenn die Schilde 25 gestreckt werden, während der Schneidkopf 12 gedreht wird, das Schild 11 der Maschine nach vorn aufgrund der Reaktionskraft, welche auf die vorhandenen Segmente S wirkt, woraufhin der Schneidkopf 12 den vor ihm liegenden Boden ausgräbt und so einen Tunnel ausbildet. Dann montiert die Tübbingversetzeinrichtung 30 Segmente S in Gestalt eines Rings an die innere Wandfläche des entstehenden Tunnels. In diesem Zustand verschraubt der Bediener die Segmente S miteinander, während er auf dem Segmentmontagegerüst 31 steht, und der Formhalter 32 korrigiert die montierten Segmente S in Gestalt des Rings zu einer runden Gestalt und hält sie in dieser Gestalt.

Das heißt, die Tübbingversetzeinrichtung 30 ergreift die Segmente S, die in den vorhandenen Tunnel hineingetragen werden, und montiert sie nacheinander an vorbestimmte Stellen, beginnend an einer unteren Position. Der Bediener steht auf dem Käfig 44 des Segmentmontagegerüsts 31 und bewegt sich in die Montageposition des Segments S. An dieser Stelle verwendet der Bediener ein vorbestimmtes Befestigungswerkzeug, um einen Schraubvorgang zum Verbinden und Befestigen der benachbarten Segmente S durchzuführen. In diesem Fall wird der Käfig 44 nach vorne bewegt, zusammen mit dem Drehrahmen 34, und zwar mittels des Antriebsmotors 36, bis der Käfig 44 in den Drehbereich der Tübbingversetzeinrichtung 30 gebracht worden ist, woraufhin der Käfig 44 mittels des Arretiermechanismus 45 in Umfangsrichtung bewegt wird, bis zu seiner Annäherung zu der Tübbingversetzeinrichtung 30. Wie in 2 dargestellt, verschraubt der Bediener die in Umfangsrichtung aneinandergrenzenden Segmente S, während er in dem Käfig 44 steht. Wie in 6 dargestellt, schwenkt der Bediener außerdem auch die Arbeitsstufe 56 des Käfigs 44 nach vorne, tritt auf die Arbeitsstufe 56 und verklemmt die Segmente S benachbart in Vorwärts-Rückwärtsrichtung mittels Schrauben.

Der Formhalter 32 streckt den Bewegungsschieber 66, so dass dieser das Lagerrohr 60 nach vorne bewegt bis in eine Position, wo die Druckkontaktelemente 64 und 65 den inneren Umfangsflächen der Segmente S gegenüberliegen, so dass diese nicht mit dem Segmentmontagegerüst 31 interferieren. An dieser Stelle wird die Erweiterung 63 ausgefahren, um die Druckkontaktelemente 64 und 65 in Druckkontakt mit der inneren Umfangsflächen der Segmente S zu bringen und so die Segmente S zu einer vorbestimmten Gestalt zu korrigieren und sie in dieser Gestalt zu halten.

Gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist die Tübbingversetzeinrichtung 30 im hinteren Bereich des Körpers 11 der Maschine angebracht, und die Auflage 28 erstreckt sich nach hinten, und das Segmentmontagegerüst 31 und der Formhalter 32 werden an der Auflage 28 gehalten, so dass sie nach hinten und vorne beweglich sind. Der Käfig 44 kann so nahe an das Segment S herangebracht werden, welches mittels der Tübbingversetzeinrichtung 30 montiert worden ist, so dass der Bediener einen Schraubvorgang gleich durchführen kann. Außerdem ist die nach vorne schwenkende Arbeitsstufe 56 in dem Käfig 44 vorgesehen. Daher kann der Bediener sich mit Hilfe der Arbeitsstufe 56 leicht nach vorne bewegen und einen Schraubvorgang durchführen.

(Zweite Ausführungsform)

Bei der Einrichtung zum Versetzen von Tübbings gemäß der vorliegenden Ausführungsform besteht, wie in 7 dargestellt, ein Käfig 61 aus einer Stützwand 62, die mittels eines Drehrahmens gestützt ist, aus Doppelbodenplatten 63 und 64 und aus einer rechten und einer linken Tür 65, wobei eine Arbeitsstufe 66, welche um einen vorbestimmten Betrag nach vorne gleitbar ist, zwischen den Doppelbodenplatten 63 und 64 vorgesehen ist, und wobei eine vordere Wand 67 an einem vorderen Bereich der Arbeitsstufe 66 angebracht ist. Eine rechte und eine linke Kette 68 sind an der vorderen Wand 67 der Arbeitsstufe 66 angebracht, so dass der Bediener nicht herunterfällt, wenn die Arbeitsstufe 66 nach vorne bewegt wird.

Wenn die Tübbingversetzeinrichtung das Segment an eine vorbestimmte Position montiert, wird daher der Käfig 61 nach vorne bewegt und auch in Umfangsrichtung, bis er sich der Tübbingversetzeinrichtung nähert. Der Bediener schraubt die in Umfangsrichtung benachbarten Segmente von dem Käfig 61 aus an, lässt auch die Arbeitsstufe 66 des Käfigs 61 nach vorne gleiten, dreht darauf und verschraubt die in Vorwärts-Rückwärtsrichtung benachbarten Segmente.

(Dritte Ausführungsform)

Da die Einrichtung zum Versetzen von Tübbings gemäß der vorliegenden Ausführungsform praktisch die gleiche Ausgestaltung hat wie mit bezug auf die erste Ausführungsform beschrieben, wird auf eine genaue Beschreibung hier verzichtet.

Gemäß der vorliegenden Ausführungsform wird, wie in 1 dargestellt, der Käfig 44 des Segmentmontagegerüstes 31 automatisch in eine vorbestimmte Betriebsposition bewegt, wo der Käfig 44 sich nahe an dem Segment befindet, welches mittels der Tübbingversetzeinrichtung 30 gehalten wird, und zwar verbunden mit einem Segmentpositioniervorgang durch die Tübbingversetzeinrichtung 30 bei einem Segmentmontagevorgang mittels der vorbeschriebenen Maschine zum Ausgraben von Tunneln.

Das heißt, der Antriebsmotor 47 zum Drehen des Käfigs 44 in Umfangsrichtung mittels des Drehrahmens 35 wird, wie in 8 dargestellt, hydraulisch betätigt, und kann durch Regeln des Öldrucks angetrieben und gesteuert werden, der von einer Energieeinheit 71 her zugeführt wird, und zwar mittels eines Servoventils 72. Der Antriebsmotor 36, welcher den Käfig 44 vorwärts und rückwärts gleiten lässt, über den horizontal beweglichen Balken 33 und den Drehrahmen 35, wird auch hydraulisch betätigt, und er kann angetrieben und gesteuert werden durch Regeln des Öldrucks, der von der Energieeinheit 71 her zugeführt wird, und zwar mittels eine Servoventils 73. Die Servoventile 72 und 73 können mittels einer Steuerungsvorrichtung (eines Steuermittels für die Arbeitsplattform) 74 gesteuert werden.

Die Steuerungsvorrichtung 74 erhält Eingaben über den Drehwinkel &thgr; des gehaltenen Segments S, welcher mittels eines Drehcodierers (nicht dargestellt) erfasst wird, der sich an der Tübbingversetzeinrichtung 30 befindet, über die Drehwinkel &agr; und &bgr; des Käfigs 44, welche mittels des Drehcodierers 49 erfasst werden, und über die Position A in Vorwärts-Rückwärtsrichtung des Käfigs 44, welche mittels des Gleitcodierers 39 erfasst wird. Wie in 10 dargestellt, ist der Drehwinkel &thgr; der Tübbingversetzeinrichtung 30 ein Winkel von einer horizontalen Bezugsposition von 0°, während die Drehwinkel &agr; und &bgr; des Käfigs 44 Drehwinkel des rechten und linken Käfigs 44a und 44b bezüglich der horizontalen Bezugsposition von 0° sind. Eine Vorrichtung 75 zur Betätigung des Käfigs ist mit der Steuerungsvorrichtung 74 verbunden, und die Vorrichtung 75 hat zumindest einen Knopf für die Vorwärtsbewegung, einen Knopf für die Rückwärtsbewegung, einen Knopf für die Bewegung in die Segmentmontageposition sowie einen Knopf für die Bewegung in die Verschraubungsposition.

Bei einem Schraubvorgang für die Segmente S setzt daher die Steuerungsvorrichtung 74 die Drehwinkel &agr; und &bgr; zum Bewegen des rechten und des linken Käfigs 44a, 44b auf die Arbeitsposition gemäß dem Drehwinkel &thgr; der Tübbingversetzeinrichtung 30, und sie kann die Antriebsmotoren 47 und 36 über die Servoventile 72 und 73 antreiben, um die Käfige 44a und 44b in die Arbeitsstellung zu bewegen. In diesem Fall werden die Drehwinkel &agr; und &bgr; der Käfige 44a und 44b berechnet durch Addieren oder Subtrahieren von vorher gesetzten gegebenen Winkeln zu oder von dem Drehwinkel &thgr; der Tübbingversetzeinrichtung 30. Der zu addierende oder subtrahierende gegebene Winkel ist gemäß dem Drehwinkel &thgr; gesetzt worden, und seine Details gehen aus Tabelle 1 hervor.

Tabelle 1

Der Grund dafür, dass die Drehwinkel &agr; und &bgr; der Käfige 44a, 44b gemäß dem Drehwinkel &thgr; der Tübbingversetzeinrichtung 30 gesetzt werden, wie oben beschrieben, ist wie folgt: die Tübbingversetzeinrichtung 30 verändert ihre Ausrichtung gemäß der Drehposition, während die Käfige 44a und 44b in einem horizontalen Zustand verbleiben, unabhängig davon, in welchen Drehpositionen sie sich befinden. Um eine gegenseitige Beeinflussung er Tübbingversetzeinrichtung 30 und der Käfige 44a, 44b zu verhindern, sind die Drehwinkel &agr; und &bgr; der Käfige 44a, 44b und der Drehwinkel &thgr; der Tübbingversetzeinrichtung 30 nicht immer voneinander um einen konstanten Winkel verschieden. Durch Setzen der Drehwinkel &agr; und &bgr; der Käfige 44a und 44b wie in Tabelle 1 dargestellt, können der rechte und der linke Käfig 44a und 44b in die Arbeitspositionen bewegt werden, wo sie sich immer in konstanten Abständen von der Tübbingversetzeinrichtung 30 befinden.

Die Arbeitsweise zum Bauen eines Tunnels mittels der vorher beschriebenen Maschine zum Ausgraben von Tunneln wird nun beschrieben. Wie in den 1 und 10 dargestellt, wird, wenn die Schilde 25 gestreckt werden, während der Schneidkopf 12 gedreht wird, das Schild 11 der Maschine nach vorn bewegt aufgrund der Reaktionskraft, welche auf die vorhandenen Segmente S wirkt, woraufhin der Schneidkopf 12 den vor ihm liegenden Boden ausgräbt und so einen Tunnel ausbildet. Dann montiert die Tübbingversetzeinrichtung 30 Segmente S in Gestalt eines Rings an die innere Wandfläche des entstehenden Tunnels. In diesem Zustand verschraubt der Bediener die Segmente S miteinander, während er auf dem Segmentmontagegerüst 31 steht, und der Formhalter 32 korrigiert die montierten Segmente S in Gestalt des Rings zu einer runden Gestalt und hält sie in dieser Gestalt.

Der Segmentmontagevorgang wird nun genau mit Bezug auf ein Flussdiagramm in 9 beschrieben. Im Schritt S11 liest die Steuerungseinrichtung 74 verschiedene Daten ein, wie beispielsweise den Drehwinkel &thgr; der Tübbingversetzeinrichtung 30, die Drehwinkel &agr; und &bgr; des Käfigs 44 sowie die Stellung A in Vorwärts-Rückwärtsrichtung des Käfigs 44. Im Schritt S12 wird das Segment S in den schon bestehenden Tunnel hinein befördert unter Verwendung eines Hebezugs (nicht dargestellt), und es wird an einer vorbestimmten Stelle platziert, wo die Tübbingversetzeinrichtung 30 das Segment S anheben kann. Im Schritt S13 greift die Tübbingversetzeinrichtung 30 das Segment S, welches an der vorbestimmten Position platziert worden war, und er bewegt das Segment S zu einer vorbestimmten Montageposition mittels eine Hebe- oder Senkvorgangs und eines Drehvorgangs. Im Schritt S14 tritt der Bediener auf den Käfig 44a des Segmentmontagegerüsts 31, welches rückwärts aus dem Drehbereich der Tübbingversetzeinrichtung 30 herausbewegt ist, drückt den Knopf für die Bewegung in die Segmentmontageposition der Vorrichtung 75 zum Betätigen des Käfigs, um den Käfig 44a in einen Raum zwischen dem Segment S zu bringen, welches mittels der Tübbingversetzeinrichtung 30 gehalten wird, und um den Käfig 44 dort anzuhalten.

Im Schritt S15 betätigt der Bediener auf dem Käfig 44a die Tübbingversetzeinrichtung 30, um eine Feineinstellung des gehaltenen Segments S relativ zu der Montageposition durchzuführen, und er bewegt dann die Tübbingversetzeinrichtung 30 nach vorne und dreht sie, um das Segment S in eine vorbestimmte Montageposition für die Positionierung zu bringen. Im Schritt S16 drückt der Bediener den Knopf für die Bewegung in die Schraubposition, woraufhin die Steuerungsvorrichtung 74 die Drehwinkel &agr; und &bgr; zum Betätigen der Käfige 44a und 44b in die Arbeitsstellung auf der Basis des Drehwinkels &thgr; der Tübbingversetzeinrichtung 30 mittels des vorher beschriebenen Verfahrens setzt, und sie treibt die Antriebsmotoren 47 und 36 über die Servoventile 72 und 73 an, um die Käfige 44a und 44b in Arbeitspositionen nahe beider Seiten der Tübbingversetzeinrichtung 30 zu bringen. Das heißt, der Käfig 44a dreht sich in eine Richtung von hinter dem gehaltenen Segment S, dann bewegt er sich vorwärts in den Drehbereich der Tübbingversetzeinrichtung 30, dreht sich in die andere Richtung und hält an der Arbeitsposition an. Andererseits bewegt sich der Käfig 44b vorwärts aus der ursprünglichen Position in den Drehbereich der Tübbingversetzeinrichtung 30, dreht sich und hält an der Arbeitsposition an. Im Schritt S17 führt der Bediener auf dem Käfig 44a oder 44b einen Schraubvorgang zum Verbinden und Befestigen der benachbarten Segmente S mit der Hilfe eines vorbestimmten Befestigungswerkzeugs durch.

Nach Vollendigung des Schraubvorgangs für die Segmente S durch den Bediener wird der Knopf für die Rückwärtsbewegung im Schritt S18 gedrückt, um den Käfig 44b rückwärts nach außerhalb des Drehbereichs der Tübbingversetzeinrichtung 30 zu bringen. Im Schritt S19 wird der Griff des Segments S freigegeben durch die aufsteigende oder absteigende Bewegung und die Drehbewegung der Tübbingversetzeinrichtung 30, und die Tübbingversetzeinrichtung 30 wird in die ursprüngliche Position zurückbewegt. Im Schritt S20 werden die Käfige 44a und 44b in ihre ursprünglichen Positionen zurückbewegt.

Dann streckt der Formhalter 32 den Bewegungsschieber 66, um das Lagerrohr 60 nach vorne zu bewegen bis zu einer Stelle, an der die Druckkontaktelemente 64 und 65 den inneren Umfangsflächen der Segmente S gegenüberliegen, so dass die Druckkontaktelemente 64 und 65 nicht mit dem Segmentmontagegerüst 31 interferieren. An dieser Position wird die Erweiterung ausgefahren, um die Druckkontaktelemente 64 und 65 in Druckkontakt mit den inneren Umfangsflächen der Segmente S zu bringen und so die Segmente S zu einer vorbestimmten Gestalt zu korrigieren und sie in dieser Gestalt zu halten.

Gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist die Tübbingversetzeinrichtung 30 im hinteren Bereich des Schildes 11 der Maschine angebracht, die Auflage 28 erstreckt sich nach hinten, und das Segmentmontagegerüst 31 ruht auf der Auflage 28, so dass es rückwärts und vorwärts bewegbar ist. Während des Schraubvorgangs für die Segmente S werden die Drehwinkel &agr; und &bgr; des Käfigs 44 gemäß dem Drehwinkel &thgr; der Tübbingversetzeinrichtung 30 gewählt, und der Käfig 44 wird durch Drücken der Knöpfe in die vorbestimmten Arbeitspositionen bewegt. So kann der Käfig 44 leicht in die Nähe des Segments S gebracht werden, welches mittels der Tübbingversetzeinrichtung 30 montiert wird, ohne eine Interferenz mit umgebenden Instrumenten, und der Bediener kann den Schraubvorgang gleich durchführen.

In der oben beschriebenen Ausführungsform wird das Setzen der Drehwinkel &agr; und &bgr; der Käfige 44a und 44b gemäß dem Drehwinkel &thgr; der Tübbingversetzeinrichtung 30 für drei geteilte Drehbereiche durchgeführt. Die sehr akkurate Bewegung der Käfige 44a und 44b kann jedoch auch durch Vorsehen von mehreren unterteilten Bereichen erzielt werden.

Außerdem werden diese Segmente als Abdeckelemente verwendet, aber eine Stahlschale, eine Verschalung oder eine Holzverschalung kann ebenso als Abdeckelement verwendet werden.

Während die vorliegende Erfindung mittels der vorangehenden Ausführungsform beschrieben worden ist, ist es selbstverständlich, dass die Erfindung nicht darauf beschränkt ist, sondern auf verschiedene Art und Weise verändert werden kann.

8 36 Antriebsmotor 47 Antriebsmotor 71 Hydraulische Energieeinheit 72 Servoventil für die Drehung des Käfigs 73 Servoventil für das Gleiten des Käfigs 74 Steuerungseinrichtung 75 Einrichtung zur Betätigung des Käfigs &thgr; Drehwinkel der Tübbingversetzeinrichtung &agr; und &bgr; Drehwinkel des Käfigs A Vorwärts-Rückwärtsposition des Käfigs 9 S11 Einlesen von verschiedenen Daten S12 Segment in vorbestimmte Position bringen 513 Tübbingversetzeinrichtung ergreift Segment und bewegt es in vorbestimmte Montagestellung S14 Käfig in Position hinter Tübbingversetzeinrichtung 30 drehen S15 Tübbingversetzeinrichtung 30 montiert Segment S16 Käfig in Schraubposition bewegen S17 Schraubvorgang S18 Käfig rückwärts bewegen S19 Tübbingversetzeinrichtung 30 gibt den Griff des Segments frei und kehrt in ursprüngliche Position zurück S20 Käfig kehr in ursprüngliche Position zurück Return = Rückkehr

Anspruch[de]
  1. Einrichtung zum Versetzen von Tübbings für eine Schildvortriebsmaschine mit:

    einem zylindrischen Schild (11);

    Vorpresseinheiten zum Vorpressen des Schildes;

    einem Schneidkopf (12), der drehbar im vorderen Bereich des Schildes (11) angebracht ist;

    einer Tübbingversetzeinrichtung (30) die im hinteren Bereich des Schilds (11) der Schildvortriebsmaschine angebracht ist und dazu ausgestaltet ist, Abdeckelemente (S) in Ringform an eine innere Wandfläche eines bestehenden Tunnels zu montieren;

    einer Arbeitsplattform (44), die in Tunnellängsrichtung vor- und zurückbewegbar ist und ausbauseitig hinter der Tübbingversetzeinrichtung (30) vorgesehen ist, wobei die Arbeitsplattform (44) an einer Trageinrichtung (28) angeordnet ist, welche sich vom hinteren Bereich der Schildvortriebsmaschine nach hinten erstreckt;

    dadurch gekennzeichnet, dass

    ein Drehrahmen (35) hinter der Tübbingversetzeinrichtung (33) vorgesehen ist und auf der Trageinrichtung (28) aufliegt und in Tunnellängsrichtung vor- und zurückbewegbar ist; und

    eine Arbeitsplattform (44) auf dem Drehrahmen (35) in Tunnelumfangsrichtung verfahrbar ist.
  2. Einrichtung nach Anspruch 1,

    wobei ein Formhalter (32) zum Herstellen von Druckkontakt mit den inneren Umfangsflächen der Abdeckelemente, auf der Auflage (28) vorgesehen und in Tunnellängsrichtung beweglich gestützt ist und

    wobei der Drehrahmen (35) sich zwischen der Tübbingversetzeinrichtung (30) und dem Formhalter (32) befindet und auf der Auflage (28) gestützt ist, so dass er und die Tübbingversetzeinrichtung (30) und der Formhalter (32) sich nicht gegenseitig beeinflussen.
  3. Einrichtung nach Anspruch 1, weiter mit Mitteln (45) zum Bewegen der Arbeitsplattform (44) in eine vorbestimmte Drehposition; Mitteln (49) zum Erfassen einer Drehposition der Tübbingversetzeinrichtung (30); und Steuermitteln für die Arbeitsplattform (44) zum Setzen einer Arbeitsposition der Arbeitsplattform (44), und Mittel zum Steuern (74) der Mittel zum Drehen der Arbeitsplattform (44).
  4. Einrichtung nach Anspruch 3, wobei die Arbeitsstellung der Arbeitsplattform (44) sich bei einem Drehwinkel aus einer horizontalen Bezugsposition befindet; und wobei der Drehwinkel durch Addieren oder Subtrahieren eines vorbestimmten gegebenen Winkels zu oder von einem Drehwinkel der Tübbingversetzeinrichtung (30) von der horizontalen Bezugsposition aus definiert ist.
  5. Einrichtung nach Anspruch 4, wobei der gegebene Winkel gemäß dem Drehwinkel der Tübbingversetzeinrichtung (30) gegeben ist.
  6. Einrichtung nach Anspruch 3, wobei die Arbeitsplattform (44) in einem horizontalen Zustand unabhängig von der Drehposition der Arbeitsplattform (44) gelagert ist; und wobei das Steuermittel für die Arbeitsplattform (44) die Arbeitsposition der Arbeitsplattform (44) setzt, wo die Tübbingversetzeinrichtung (30) und die Arbeitsplattform (44) nahe zueinander in einem konstanten Abstand angeordnet sind, unabhängig von der Drehposition der Tübbingversetzeinrichtung (30).
  7. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei der Drehrahmen zurück und vorwärts bewegbar ist, wodurch die Arbeitsplattform (44) in einen Drehbereich der Tübbingversetzeinrichtung (30) hinein und daraus herausbewegbar ist.
  8. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei das Steuermittel für die Arbeitsplattform (44) so aufgebaut ist, dass eine Betätigung durch einen Bediener das Mittel zum Drehen der Arbeitsplattform (44) ansteuert.
  9. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei die Arbeitsplattform (44) eine nach vorne hervorstehende Arbeitsstufe (56) hat.
  10. Einrichtung nach Anspruch 9, wobei die Arbeitsstufe (56) durch einen vorderen Wandbereich der Arbeitsplattform (44) gebildet wird, der nach vorne schwenkbar ist.
  11. Einrichtung nach Anspruch 9, wobei die Arbeitsstufe (56) durch einen unteren Bereich und einen vorderen Wandbereich der Arbeitsplattform (44) gebildet ist, die nach vorne gleiten.
Es folgen 10 Blatt Zeichnungen






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