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Dokumentenidentifikation DE60007204T2 07.10.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001038443
Titel Aufhängehaken für Geflügel
Anmelder Meyn Food Processing Technology B.V., Oostzaan, NL
Erfinder Meyn, Pieter, 1511 AE Oostzaan, NL
Vertreter Andrejewski, Honke & Sozien, 45127 Essen
DE-Aktenzeichen 60007204
Vertragsstaaten DE, DK, FR, GB, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 27.03.2000
EP-Aktenzeichen 002010924
EP-Offenlegungsdatum 27.09.2000
EP date of grant 17.12.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.10.2004
IPC-Hauptklasse A22C 21/00

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Traghaken zum Aufhängen von Geflügel an den Beinen und Befördern desselben, welcher zwei Kanäle aufweist, wobei jeder imstande ist, ein Bein aufzunehmen.

Traghaken von der zuvor erwähnten Art, welche in großem Maßstab in Fabriken zum automatisierten Schlachten und Weiterverarbeiten von Geflügel verwendet werden. In derartigen Fabriken sind die Traghaken ein Teil der so genannten Hängebahnen, welche das Geflügel mit Kopf nach unten aufgehängt befördern.

Ein bekannter Traghaken ist mit zwei U-förmigen Stangenabschnitten versehen, welche sich im Wesentlichen in einer horizontalen Ebene erstrecken und die Kanäle zwischen den Beinen der U-Form bilden. Die Beine des Geflügels werden in die Kanäle geschoben, wobei die Zehen über die U-förmigen Stangenabschnitte vorstehen. Für gewöhnlich werden die Beine tief genug in die Kanäle geschoben, so dass sie an den Boden des Kanals stoßen, welcher die beiden Beine des Us verbindet. Um die Beine aus einem derartigen Traghaken herauszunehmen, werden die Beine in die entgegengesetzte Richtung bewegt.

Aus US-A-2,438,608 ist ein Geflügeltraghaken bekannt, welcher umfasst: ein längliches Körperelement mit ausgesparten Enden; einen Hakeneinsatz, welcher jeweils in jedem der gegenüberliegenden Endabschnitte des Körperelements verschiebbar angebracht ist, wobei sich der Hakenabschnitt davon vom benachbarten ausgesparten Ende des Körperelements nach außen erstreckt, um ein Hühnerbein aufzunehmen, einen Anschlag, um die Bewegung des Hakeneinsatzes nach außen zu begrenzen, elastische Mittel, welche so positioniert sind, dass sie den Hakeneinsatz ständig nach außen gegen den Anschlag zwingen, ein Federungsmittel, um den Hakeneinsatz normalerweise in der betriebsbereiten Eingriffsposition zu sichern, und einen Freigabeknopf, welcher sich durch die Wand des Körperelements erstreckt und von außerhalb des Körperelements manuell betätigt werden kann, um die Hakensicherungsfeder freizugeben.

Eine Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer Traghakens der zuvor erwähnten Art, welcher im Vergleich zum herkömmlichen Traghaken einen viel größeren Anwendungsbereich aufweist.

Zu diesem Zweck ist der Traghaken gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle eine horizontale Ausrichtung aufweisen und an beiden Enden offen sind.

Die Tatsache, dass die Kanäle horizontal ausgerichtet und an beiden Enden offen sind, hat als bedeutsame Wirkung, dass die Einführung der Beine in die Kanäle und ihre Entnahme aus denselben an verschiedenen Enden des Traghakens erfolgen kann. Die Bedeutung dieser Wirkung ist unter anderem aus dem folgenden Beispiel ersichtlich: [0008] Wenn lebendiges Geflügel auf die Weise, welche zurzeit in großem Maßstab angewendet wird, manuell in den Traghaken aufgehängt wird, weist jedes Huhn in Bezug auf den jeweiligen Traghaken dieselbe Ausrichtung auf. Dies bedeutet automatisch, dass die anschließende Entnahme der Beine des jeweiligen Huhns aus dem Traghaken stets auf eine einheitliche Weise und somit auch in derselben Richtung zu erfolgen hat. Es sind jedoch zurzeit bereits Entwicklungen zur Automatisierung des Aufhängens von lebendigem Geflügel auf Traghaken in Gang. Eines der Probleme, welche damit entstehen, ist, dass die verschiedenen Hühner, sobald sie im Traghaken aufgehängt sind, verschiedene' Ausrichtungen aufweisen können. Grundsätzlich sind zwei Ausrichtungen möglich, in welchen die Hühner in Bezug aufeinander 180° um eine vertikale Achse gedreht werden. Um die Hühner auf eine einheitliche Weise an nachfolgende Verarbeitungseinrichtungen liefern zu können, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um die Hühner um 180° zu drehen, wenn sie nicht in der gewünschten Position sind. Eine derartige Drehung kann zum Beispiel durch Drehen des Traghakens oder eines Abschnitts davon erfolgen. Da jedoch die Entnahme des Huhns aus dem Traghaken stets in einer festgesetzten Richtung erfolgt, hängt die Bewegung in Bezug auf den Traghaken davon ab, ob sie gedrehte oder nichtgedrehte Traghaken sind. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Kanäle, wie in der vorgeschlagenen Erfindung, an beiden Enden geöffnet sind.

Die Bedeutung der Traghaken gemäß der Erfindung mit den Kanälen, die an beiden Enden offen sind, ist auch zu erkennen, wenn so genannte Wiederaufhänger verwendet werden. Mit solchen Wiederaufhängern werden die Hühner von einer Verarbeitungslinie zu einer anderen Verarbeitungslinie übertragen. Die Verarbeitungslinien wirken mit verschiedenen Einrichtungen zusammen, welche je nach Fabrikant von verschiedenen Positionen der Hühner in den Traghaken abweichen können. Zur Anpassung an diese Veränderung finden etliche Bewegungen im Wiederaufhänger statt. Dies ist insbesondere bei den herkömmlichen Traghaken der Fall. Wenn jedoch die Traghaken gemäß der Erfindung verwendet werden, welche Kanäle aufweisen, die an beiden Enden offen sind, kann die Anzahl von Wiederaufhängeschritten verringert werden, da, wie bereits erwähnt, die Möglichkeit besteht, die Traghaken zu drehen, während die Möglichkeit bestehen bleibt, das Huhn in der gewünschten Richtung aus den Traghaken zu entnehmen.

Die Traghaken gemäß der Erfindung stellen auch beträchtliche Vorteile bei Portionierlinien bereit. Die verschiedenen Portioniermaschinen in einer Portionierlinie machen es jeweils erforderlich, dass die Hühner in einer unterschiedlichen optimalen Position in Bezug auf die Maschine sind. Zu diesem Zweck werden drehbare Haken verwendet. Bei den herkömmlichen Traghaken mit Kanälen mit nur einem offenen Ende müssen die Traghaken stets in ihre Anfangsposition zurückgedreht werden, was einen zusätzlichen Arbeitsgang mit sich bringt. Wenn jedoch Traghaken verwendet werden, welche Kanäle aufweisen, die an beiden Enden offen sind, kann dieser zusätzliche Arbeitsgang (in vielen Fällen) wegfallen.

In einer bevorzugten Ausführungsform des Traghakens gemäß der Erfindung sind die Kanäle in der Mitte breiter gemacht.

Bei den herkömmlichen Traghaken, deren Kanäle durch U-förmige Stangen ausgebildet sind, erfolgt das Positionieren der Beine durch ihr Eingreifen in den Boden des U-förmigen Stangenabschnitts. Die Traghaken gemäß der Erfindung weisen jedoch keinen solchen Boden auf, und es sind Verbreiterungen in der Mitte vorgesehen, um das Zentrieren der Beine zu erlauben. Dadurch wird verhindert, dass die Beine versehentlich aus den Kanälen gleiten.

Es wird außerdem bevorzugt, dass die Kanäle mit Kanalwänden versehen sind, welche durch Bewegen derselben gegen eine Federkraft getrennt werden können. Die Federkraft versucht, die Kanalwände zueinander zu bewegen, so dass eine Schließkraft auf die Beine im Kanal ausgeübt wird, deren Stärke von der Kraft der Feder abhängt. Diese Schließkraft, wahlweise in Kombination mit der früher erwähnten mittleren Verbreiterung, stellt unter allen Umständen eine gute Positionierung und einen guten Eingriff der Beine in den Kanälen bereit.

In diesem Rahmen ist es baulich machbar, dass von jedem Kanal eine Kanalwand unbeweglich ist und die andere Kanalwand gegen die Federkraft von der einen Kanalwand weg bewegt werden kann.

Es genügt daher, dass stets nur eine Kanalwand bewegt werden kann, während die gegenüberliegende Kanalwand unbeweglich ist. Auf diese Weise ist die Konstruktion des Traghakens ziemlich unkompliziert, wobei die Herstellungskosten innerhalb einer Grenze gehalten werden und der Traghaken nur eine geringe Wartung erfordert.

In diesem Rahmen wird eine einfach durchführbare Ausführungsform eines Traghakens gemäß der Erfindung vorgeschlagen, wobei die bewegliche Kanalwand durch eine Kante einer flachen Platte gebildet wird, welche in der Ebene der Platte verschoben werden kann, deren Seite, welche der Kante gegenüberliegt, an einem Federelement anliegt und mit Führungsmitteln zusammenwirkt. Mithilfe des Federelements wird die Kante der flachen Platte zur unbeweglichen Kanalwand gestoßen. Das Vorhandensein eines Beines im Kanal bewirkt in Zusammenwirkung mit dem Führungsmitteln, dass die flache Platte in eine Position verschoben wird, in welcher das Federelement unter eine stärkere Spannung kommt. Das Federelement kann zum Beispiel eine Blattfeder sein.

Die Bewegungs- und Endpositionen der flachen Platte können durch Versehen der Platte mit Führungsschlitzen zum Eingreifen von Führungsstiften auf einfache Weise fixiert werden.

Es wird außerdem bevorzugt, dass die Kanäle zu ihren Enden gegenseitig auseinander gehen.

Diese spezielle Ausführungsvariante des Traghakens ist insbesondere vorteilhaft, wenn die Einführung der Beine in die Traghaken und ihre Entnahme aus denselben bei so genannten Umlenkrädern erfolgt, welche an ihrem Umfang mit den Traghaken zusammenwirken. Die gegenseitig auseinander gehende Form der Kanäle wird dann so gewählt, dass sich die jeweiligen auseinander gehenden Enden in Bezug auf die Umlenkräder radial erstrecken. Dies erlaubt es, die Beine auf geeignete Weise in die Kanäle einzuführen und daraus zu entnehmen. Das Maß, in welchem die Kanäle auseinander gehen, hängt in solch einem Fall unter anderem vom Durchmesser der Umlenkräder ab.

Wie bereits zuvor kurz erklärt, kann es beim automatischen Aufhängen von Geflügel von Traghaken notwendig sein, einige der Hühner um eine vertikale Achse drehen zu müssen. Für solch einen Fall wird eine spezielle Variante des Traghakens gemäß der Erfindung erwähnt, welche einen oberen Teil und einen unteren Teil aufweist, wobei der untere Teil mit den Kanälen versehen ist und in Bezug auf den oberen Teil um eine vertikale Achse gedreht werden kann. Der obere Teil weist eine Dauerausrichtung auf, welche durch eine Schiene bestimmt werden kann, entlang welcher sich der obere Teil – welcher dann mit den Laufrädern versehen ist – bewegt. Die Drehposition des unteren Teils kann in Abhängigkeit von der Ausrichtung des Huhns im Traghaken geändert werden.

Die Leistungsfähigkeit des Traghakens, welcher so ausgeführt ist, kann weiter verbessert werden, wenn der obere Teil und der untere Teil zusammenwirkende Zentrierelemente zum Bestimmen von gegenseitigen Drehpositionen umfassen.

Die Zentrierelemente stellen sicher, dass bestimmte erforderliche Drehpositionen leicht erreicht und beibehalten werden. Es ist zum Beispiel möglich, dass die Zentrierelemente zwei Drehpositionen erlauben, welche sich voneinander um 180° unterscheiden. Es ist jedoch auch möglich, eine Anzahl von verschiedenen Drehpositionen, zum Beispiel vier 90°-Drehpositionen, bereitzustellen.

Für die bauliche Ausführung solcher Zentrierelemente kann eine Ausführungsform eines Traghakens in Betracht gezogen werden, bei welcher der obere Teil und der untere Teil mit einer zusammenwirkenden gekrümmten Laufwerkskette und Laufrädern versehen sind, wodurch der obere Teil und der untere Teil in Bezug aufeinander vertikal versetzt werden können. Die Schwerkraft bewirkt, dass der untere Teil in Bezug auf den oberen Teil eine derartige Position einnimmt, dass die Position der Laufräder in Bezug auf die gekrümmte Laufwerkskette so niedrig als möglich ist. Auf diese Weise erlaubt es eine geeignete Auslegung der gekrümmten Laufwerkskette, die Drehposition nach Wunsch festzusetzen. Während der Drehung des unteren Teils in Bezug auf den oberen Teil muss sich der untere Teil gegen die Schwerkraft vertikal nach oben bewegen, bis er eine höchste Position überschreitet, wonach unter dem Einfluss der Schwerkraft automatisch eine Bewegung zu einer folgenden gewünschten Drehposition erfolgt.

Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen, in welchen eine Ausführungsform des Traghakens gemäß der Erfindung dargestellt ist, erklärt.

1 stellt eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des Traghakens gemäß der Erfindung dar; und

2 stellt einen Querschnitt des unteren Teils des Traghakens von 1 in zwei Positionen dar.

An seiner Oberseite ist der veranschaulicht Traghaken mit Laufrollen 1 und Führungsrollen 2 versehen. Mithilfe der Laufrollen 1 und der Führungsrollen 2 kann der Traghaken auf eine an sich bekannte Weise entlang einer unbeweglichen Förderlaufbahn (nicht dargestellt) bewegt werden.

An seinem unteren Ende gegenüber den Laufrollen 1 und den Führungsrollen 2 ist der Traghaken mit zwei Kanälen 3 und 4 versehen. Diese Kanäle sind zur Aufnahme der Beine des Geflügels bestimmt, das durch den Traghaken zu befördern ist.

Wie aus den Figuren klar ersichtlich ist, sind die Kanäle 3 und 9 an beiden Enden offen. Diese Kanäle 3 und 4 sind ferner mit einer mittleren Verbreiterung 5 versehen.

In der dargestellten Ausführungsform besitzt jeder Kanal 3 und 4 eine unbewegliche Kanalwand 6, welche durch einen unbeweglichen Plattenabschnitt 7 gebildet wird. Die Kanalwand 8 jedes Kanals 3, 4 gegenüber der unbeweglichen Kanalwand 6 wird durch eine Kante einer flachen Platte 9 gebildet, welche in der Ebene der Platte verschoben werden kann, deren Seite, welche gegenüber der Kante positioniert ist, welche die Kanalwand 8 bildet, an einem Federelement, wie beispielsweise einer Blattfeder 18, anliegt. Dieses Federelement 18 spannt die flache Platte 9 in der Richtung des unbeweglichen Plattenteilabschnitts 7 in die Position, welche in 2a dargestellt ist.

Wie beschrieben, besitzt daher jeder Kanal 3, 4 eine unbewegliche Kanalwand 6 und eine bewegliche Kanalwand 8, so dass die Form und die Abmessungen der Kanäle 3, 4 in Opposition zur Kraft der Federn 18, welche auf die flachen Platten 9 wirken, bis zu einem gewissen Grad geändert werden können. Während das Bein eines Huhns in die Kanäle 3, 4 eingeführt wird, können die Kanalwände 6 und 8 somit ein Stück in die Position, welche in 2b dargestellt ist, bewegt werden und, wenn das Bein die mittlere Verbreiterung 5 erreicht hat, zurück zueinander in die Position, welche in 2a dargestellt ist. Auf diese Weise ist es möglich, das Bein im jeweiligen Kanal 3 oder 4 richtig zu positionieren.

Für eine gesteuerte Bewegung der beweglichen flachen Platten 9 können dieselben mit Führungsschlitzen 19 versehen sein, in welche die Führungsstifte 20 eingreifen, welche ein Teil des Traghakens sind. Alternativerweise kann ein Anschlagsblock (nicht dargestellt) bereitgestellt werden, um die Platten 9 beziehungsweise ihre Federn 18 zu arretieren.

Die Zeichnung zeigt ferner deutlich, dass die Kanäle in der veranschaulichten Ausführungsform zu ihren Enden gegenseitig auseinander gehen. Solch eine auseinander gehende Kanalform ist besonders vorteilhaft, wenn der Traghaken mit Umlenkrädern, wie dies beispielsweise in Geflügelschlachthäusern im Allgemeinen der Fall ist, zusammenwirkt. Bei solchen Umlenkrädern folgt der Traghaken einer Spur, wie durch den Umfang der Umlenkräder definiert, und die auseinander gehende Form der Kanäle wird dann so ausgewählt, dass sich die Enden der Kanäle 3, 4, welche von den Umlenkrädern weggekehrt sind, in Bezug auf die jeweiligen Umlenkräder genau radial erstrecken.

In der dargestellten Ausführungsform des Traghakens besteht derselbe aus einem oberen Teil 10 und einem unteren Teil 11, welcher in Bezug darauf um eine vertikale Achse drehbar ist. An seiner unteren Seite endet der obere Teil 10 in einem zylinderförmigen Vorsprung 12, während die obere Seite des unteren Teils 11 durch zwei Platten 13 und 14, welche durch Stifte 15 miteinander verbunden sind, gebildet wird. Die untere Platte 14 und die unbeweglichen Plattenabschnitte 7 sind durch Stangen 16 verbunden, während eine mittlere Stange 17 die untere Platte 14 mit einer Konstruktion verbindet, in welcher die beweglichen flachen Platten 9 aufgenommen werden.

Wie bereits erwähnt, sind der obere Teil 10 und der untere Teil in Bezug aufeinander um eine vertikale Achse drehbar. Eine derartige Drehung kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass externe Elemente in die Stifte 15 eingreifen. Die gegenseitigen Drehpositionen zwischen dem oberen Teil und dem unteren Teil können wahlweise durch zusammenwirkende Zentrierelemente, welche auf beiden Teilen vorgesehen sind, bestimmt werden. Es ist zum Beispiel eine Konstruktion denkbar, bei welcher der obere Teil und der untere Teil mit einer zusammenwirkenden gekrümmten Laufwerkskette und Führungsrollen versehen sind, wobei der obere Teil und der untere Teil in Bezug aufeinander auch vertikal versetzt werden können. Die Konstruktion mit gekrümmter Laufwerkskette und Führungsrollen kann zum Beispiel im Innenraum des zylinderförmigen Vorsprungs 12 angeordnet werden. Unter dem Einfluss von Schwerkraft bewegt sich der untere Teil 11 in Bezug auf den oberen Teil bis zu einer Position nach unten, welche durch die gekrümmte Laufwerkskette und die Führungsrollen bestimmt wird. Wenn der untere Teil 11 in Bezug auf den oberen Teil 10 gedreht wird, bewegt er sich in Opposition zur Schwerkraft gleichzeitig nach oben, bis eine höchste Position – welche wieder durch die Wechselwirkung zwischen der gekrümmte Laufwerkskette und den Führungsrollen bestimmt wird – überschritten ist, und der untere Teil 11 bewegt sich unter dem Einfluss der Schwerkraft in eine neue stabile Drehposition.

Andere Mechanismen sind natürlich auch möglich, um die gegenseitigen Drehpositionen zwischen dem oberen Teil 10 und dem unteren Teil 11 zu bestimmen.

Die Erfindung ist nicht auf die zuvor beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, welche im Rahmen der Erfindung auf viele Arten und Weisen, alle im Rahmen der anhängigen Patentansprüche, verändert werden können.


Anspruch[de]
  1. Traghaken zum Aufhängen von Geflügel an den Beinen und Befördern desselben, welcher zwei Kanäle (3, 4) aufweist, wobei jeder imstande ist, ein Bein aufzunehmen, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle (3, 4) bei Gebrauch eine horizontale Ausrichtung aufweisen und an beiden Enden offen sind.
  2. Traghaken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle (3, 4) in der Mitte (5) breiter gemacht sind.
  3. Traghaken nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle (3, 4) mit Kanalwänden (6, 8) versehen sind, welche getrennt werden können, indem sie gegen eine Federkraft bewegt werden.
  4. Traghaken nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass von jedem Kanal (3, 4) eine Kanalwand (6) unbeweglich ist und die andere Kanalwand (8) gegen die Federkraft von der einen Kanalwand (6) weg bewegt werden kann.
  5. Traghaken nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Kanalwand (8) durch eine Kante einer flachen Platte (9) gebildet ist, welche in der Ebene der Platte (9) verschoben werden kann, deren Seite, welche der Kante gegenüberliegt, an einem Federelement (18) anliegt und mit Führungsmitteln (19, 20) zusammenwirkt.
  6. Traghaken nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (9) mit Führungsschlitzen (19) zum Eingreifen von Führungsstiften (20) versehen ist.
  7. Traghaken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle (3, 4) zu ihren Enden gegenseitig auseinander gehen.
  8. Traghaken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen oberen Teil (10) und einen unteren Teil (11), wobei der untere Teil (11) mit den Kanälen (3, 4) versehen ist und in Bezug auf den oberen Teil (10) um eine vertikale Achse gedreht werden kann.
  9. Traghaken nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil (10) und der untere Teil (11) zusammenwirkende Zentrierelemente zum Bestimmen von gegenseitigen Drehpositionen besitzen.
  10. Traghaken nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil (10) und der untere Teil (11) mit einer zusammenwirkenden gekrümmten Laufwerkskette und Laufrädern versehen sind, wodurch der obere Teil (10) und der untere Teil (11) in Bezug aufeinander vertikal versetzt werden können.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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