Die Erfindung betrifft einen Traghaken zum Aufhängen von Geflügel
an den Beinen und Befördern desselben, welcher zwei Kanäle aufweist, wobei jeder
imstande ist, ein Bein aufzunehmen.
Traghaken von der zuvor erwähnten Art, welche in großem Maßstab in
Fabriken zum automatisierten Schlachten und Weiterverarbeiten von Geflügel verwendet
werden. In derartigen Fabriken sind die Traghaken ein Teil der so genannten Hängebahnen,
welche das Geflügel mit Kopf nach unten aufgehängt befördern.
Ein bekannter Traghaken ist mit zwei U-förmigen Stangenabschnitten
versehen, welche sich im Wesentlichen in einer horizontalen Ebene erstrecken und
die Kanäle zwischen den Beinen der U-Form bilden. Die Beine des Geflügels werden
in die Kanäle geschoben, wobei die Zehen über die U-förmigen Stangenabschnitte vorstehen.
Für gewöhnlich werden die Beine tief genug in die Kanäle geschoben, so dass sie
an den Boden des Kanals stoßen, welcher die beiden Beine des Us verbindet. Um die
Beine aus einem derartigen Traghaken herauszunehmen, werden die Beine in die entgegengesetzte
Richtung bewegt.
Aus US-A-2,438,608 ist ein Geflügeltraghaken bekannt, welcher umfasst:
ein längliches Körperelement mit ausgesparten Enden; einen Hakeneinsatz, welcher
jeweils in jedem der gegenüberliegenden Endabschnitte des Körperelements verschiebbar
angebracht ist, wobei sich der Hakenabschnitt davon vom benachbarten ausgesparten
Ende des Körperelements nach außen erstreckt, um ein Hühnerbein aufzunehmen, einen
Anschlag, um die Bewegung des Hakeneinsatzes nach außen zu begrenzen, elastische
Mittel, welche so positioniert sind, dass sie den Hakeneinsatz ständig nach außen
gegen den Anschlag zwingen, ein Federungsmittel, um den Hakeneinsatz normalerweise
in der betriebsbereiten Eingriffsposition zu sichern, und einen Freigabeknopf, welcher
sich durch die Wand des Körperelements erstreckt und von außerhalb des Körperelements
manuell betätigt werden kann, um die Hakensicherungsfeder freizugeben.
Eine Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer Traghakens
der zuvor erwähnten Art, welcher im Vergleich zum herkömmlichen Traghaken einen
viel größeren Anwendungsbereich aufweist.
Zu diesem Zweck ist der Traghaken gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet,
dass die Kanäle eine horizontale Ausrichtung aufweisen und an beiden Enden offen
sind.
Die Tatsache, dass die Kanäle horizontal ausgerichtet und an beiden
Enden offen sind, hat als bedeutsame Wirkung, dass die Einführung der Beine in die
Kanäle und ihre Entnahme aus denselben an verschiedenen Enden des Traghakens erfolgen
kann. Die Bedeutung dieser Wirkung ist unter anderem aus dem folgenden Beispiel
ersichtlich: [0008] Wenn lebendiges Geflügel auf die Weise, welche zurzeit in großem
Maßstab angewendet wird, manuell in den Traghaken aufgehängt wird, weist jedes Huhn
in Bezug auf den jeweiligen Traghaken dieselbe Ausrichtung auf. Dies bedeutet automatisch,
dass die anschließende Entnahme der Beine des jeweiligen Huhns aus dem Traghaken
stets auf eine einheitliche Weise und somit auch in derselben Richtung zu erfolgen
hat. Es sind jedoch zurzeit bereits Entwicklungen zur Automatisierung des Aufhängens
von lebendigem Geflügel auf Traghaken in Gang. Eines der Probleme, welche damit
entstehen, ist, dass die verschiedenen Hühner, sobald sie im Traghaken aufgehängt
sind, verschiedene' Ausrichtungen aufweisen können. Grundsätzlich sind zwei Ausrichtungen
möglich, in welchen die Hühner in Bezug aufeinander 180° um eine vertikale Achse
gedreht werden. Um die Hühner auf eine einheitliche Weise an nachfolgende Verarbeitungseinrichtungen
liefern zu können, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um die Hühner um 180°
zu drehen, wenn sie nicht in der gewünschten Position sind. Eine derartige Drehung
kann zum Beispiel durch Drehen des Traghakens oder eines Abschnitts davon erfolgen.
Da jedoch die Entnahme des Huhns aus dem Traghaken stets in einer festgesetzten
Richtung erfolgt, hängt die Bewegung in Bezug auf den Traghaken davon ab, ob sie
gedrehte oder nichtgedrehte Traghaken sind. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die
Kanäle, wie in der vorgeschlagenen Erfindung, an beiden Enden geöffnet sind.
Die Bedeutung der Traghaken gemäß der Erfindung mit den Kanälen, die
an beiden Enden offen sind, ist auch zu erkennen, wenn so genannte Wiederaufhänger
verwendet werden. Mit solchen Wiederaufhängern werden die Hühner von einer Verarbeitungslinie
zu einer anderen Verarbeitungslinie übertragen. Die Verarbeitungslinien wirken mit
verschiedenen Einrichtungen zusammen, welche je nach Fabrikant von verschiedenen
Positionen der Hühner in den Traghaken abweichen können. Zur Anpassung an diese
Veränderung finden etliche Bewegungen im Wiederaufhänger statt. Dies ist insbesondere
bei den herkömmlichen Traghaken der Fall. Wenn jedoch die Traghaken gemäß der Erfindung
verwendet werden, welche Kanäle aufweisen, die an beiden Enden offen sind, kann
die Anzahl von Wiederaufhängeschritten verringert werden, da, wie bereits erwähnt,
die Möglichkeit besteht, die Traghaken zu drehen, während die Möglichkeit bestehen
bleibt, das Huhn in der gewünschten Richtung aus den Traghaken zu entnehmen.
Die Traghaken gemäß der Erfindung stellen auch beträchtliche Vorteile
bei Portionierlinien bereit. Die verschiedenen Portioniermaschinen in einer Portionierlinie
machen es jeweils erforderlich, dass die Hühner in einer unterschiedlichen optimalen
Position in Bezug auf die Maschine sind. Zu diesem Zweck werden drehbare Haken verwendet.
Bei den herkömmlichen Traghaken mit Kanälen mit nur einem offenen
Ende müssen die Traghaken stets in ihre Anfangsposition zurückgedreht werden, was
einen zusätzlichen Arbeitsgang mit sich bringt. Wenn jedoch Traghaken verwendet
werden, welche Kanäle aufweisen, die an beiden Enden offen sind, kann dieser zusätzliche
Arbeitsgang (in vielen Fällen) wegfallen.
In einer bevorzugten Ausführungsform des Traghakens gemäß der Erfindung
sind die Kanäle in der Mitte breiter gemacht.
Bei den herkömmlichen Traghaken, deren Kanäle durch U-förmige Stangen
ausgebildet sind, erfolgt das Positionieren der Beine durch ihr Eingreifen in den
Boden des U-förmigen Stangenabschnitts. Die Traghaken gemäß der Erfindung weisen
jedoch keinen solchen Boden auf, und es sind Verbreiterungen in der Mitte vorgesehen,
um das Zentrieren der Beine zu erlauben. Dadurch wird verhindert, dass die Beine
versehentlich aus den Kanälen gleiten.
Es wird außerdem bevorzugt, dass die Kanäle mit Kanalwänden versehen
sind, welche durch Bewegen derselben gegen eine Federkraft getrennt werden können.
Die Federkraft versucht, die Kanalwände zueinander zu bewegen, so dass eine Schließkraft
auf die Beine im Kanal ausgeübt wird, deren Stärke von der Kraft der Feder abhängt.
Diese Schließkraft, wahlweise in Kombination mit der früher erwähnten mittleren
Verbreiterung, stellt unter allen Umständen eine gute Positionierung und einen guten
Eingriff der Beine in den Kanälen bereit.
In diesem Rahmen ist es baulich machbar, dass von jedem Kanal eine
Kanalwand unbeweglich ist und die andere Kanalwand gegen die Federkraft von der
einen Kanalwand weg bewegt werden kann.
Es genügt daher, dass stets nur eine Kanalwand bewegt werden kann,
während die gegenüberliegende Kanalwand unbeweglich ist. Auf diese Weise ist die
Konstruktion des Traghakens ziemlich unkompliziert, wobei die Herstellungskosten
innerhalb einer Grenze gehalten werden und der Traghaken nur eine geringe Wartung
erfordert.
In diesem Rahmen wird eine einfach durchführbare Ausführungsform eines
Traghakens gemäß der Erfindung vorgeschlagen, wobei die bewegliche Kanalwand durch
eine Kante einer flachen Platte gebildet wird, welche in der Ebene der Platte verschoben
werden kann, deren Seite, welche der Kante gegenüberliegt, an einem Federelement
anliegt und mit Führungsmitteln zusammenwirkt. Mithilfe des Federelements wird die
Kante der flachen Platte zur unbeweglichen Kanalwand gestoßen. Das Vorhandensein
eines Beines im Kanal bewirkt in Zusammenwirkung mit dem Führungsmitteln, dass die
flache Platte in eine Position verschoben wird, in welcher das Federelement unter
eine stärkere Spannung kommt. Das Federelement kann zum Beispiel eine Blattfeder
sein.
Die Bewegungs- und Endpositionen der flachen Platte können durch Versehen
der Platte mit Führungsschlitzen zum Eingreifen von Führungsstiften auf einfache
Weise fixiert werden.
Es wird außerdem bevorzugt, dass die Kanäle zu ihren Enden gegenseitig
auseinander gehen.
Diese spezielle Ausführungsvariante des Traghakens ist insbesondere
vorteilhaft, wenn die Einführung der Beine in die Traghaken und ihre Entnahme aus
denselben bei so genannten Umlenkrädern erfolgt, welche an ihrem Umfang mit den
Traghaken zusammenwirken. Die gegenseitig auseinander gehende Form der Kanäle wird
dann so gewählt, dass sich die jeweiligen auseinander gehenden Enden in Bezug auf
die Umlenkräder radial erstrecken. Dies erlaubt es, die Beine auf geeignete Weise
in die Kanäle einzuführen und daraus zu entnehmen. Das Maß, in welchem die Kanäle
auseinander gehen, hängt in solch einem Fall unter anderem vom Durchmesser der Umlenkräder
ab.
Wie bereits zuvor kurz erklärt, kann es beim automatischen Aufhängen
von Geflügel von Traghaken notwendig sein, einige der Hühner um eine vertikale Achse
drehen zu müssen. Für solch einen Fall wird eine spezielle Variante des Traghakens
gemäß der Erfindung erwähnt, welche einen oberen Teil und einen unteren Teil aufweist,
wobei der untere Teil mit den Kanälen versehen ist und in Bezug auf den oberen Teil
um eine vertikale Achse gedreht werden kann. Der obere Teil weist eine Dauerausrichtung
auf, welche durch eine Schiene bestimmt werden kann, entlang welcher sich der obere
Teil – welcher dann mit den Laufrädern versehen ist – bewegt. Die Drehposition
des unteren Teils kann in Abhängigkeit von der Ausrichtung des Huhns im Traghaken
geändert werden.
Die Leistungsfähigkeit des Traghakens, welcher so ausgeführt ist,
kann weiter verbessert werden, wenn der obere Teil und der untere Teil zusammenwirkende
Zentrierelemente zum Bestimmen von gegenseitigen Drehpositionen umfassen.
Die Zentrierelemente stellen sicher, dass bestimmte erforderliche
Drehpositionen leicht erreicht und beibehalten werden. Es ist zum Beispiel möglich,
dass die Zentrierelemente zwei Drehpositionen erlauben, welche sich voneinander
um 180° unterscheiden. Es ist jedoch auch möglich, eine Anzahl von verschiedenen
Drehpositionen, zum Beispiel vier 90°-Drehpositionen, bereitzustellen.
Für die bauliche Ausführung solcher Zentrierelemente kann eine Ausführungsform
eines Traghakens in Betracht gezogen werden, bei welcher der obere Teil und der
untere Teil mit einer zusammenwirkenden gekrümmten Laufwerkskette und Laufrädern
versehen sind, wodurch der obere Teil und der untere Teil in Bezug aufeinander vertikal
versetzt werden können. Die Schwerkraft bewirkt, dass der untere Teil in Bezug auf
den oberen Teil eine derartige Position einnimmt, dass die Position der Laufräder
in Bezug auf die gekrümmte Laufwerkskette so niedrig als möglich ist. Auf diese
Weise erlaubt es eine geeignete Auslegung der gekrümmten Laufwerkskette, die Drehposition
nach Wunsch festzusetzen. Während der Drehung des unteren Teils in Bezug
auf den oberen Teil muss sich der untere Teil gegen die Schwerkraft vertikal nach
oben bewegen, bis er eine höchste Position überschreitet, wonach unter dem Einfluss
der Schwerkraft automatisch eine Bewegung zu einer folgenden gewünschten Drehposition
erfolgt.
Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen, in welchen
eine Ausführungsform des Traghakens gemäß der Erfindung dargestellt ist, erklärt.
1 stellt eine perspektivische Ansicht
einer Ausführungsform des Traghakens gemäß der Erfindung dar; und
2 stellt einen Querschnitt des unteren
Teils des Traghakens von 1 in zwei Positionen dar.
An seiner Oberseite ist der veranschaulicht Traghaken mit Laufrollen
1 und Führungsrollen 2 versehen. Mithilfe der Laufrollen
1 und der Führungsrollen 2 kann der Traghaken auf eine an sich
bekannte Weise entlang einer unbeweglichen Förderlaufbahn (nicht dargestellt) bewegt
werden.
An seinem unteren Ende gegenüber den Laufrollen 1 und den
Führungsrollen 2 ist der Traghaken mit zwei Kanälen 3 und
4 versehen. Diese Kanäle sind zur Aufnahme der Beine des Geflügels bestimmt,
das durch den Traghaken zu befördern ist.
Wie aus den Figuren klar ersichtlich ist, sind die Kanäle
3 und 9 an beiden Enden offen. Diese Kanäle 3 und
4 sind ferner mit einer mittleren Verbreiterung 5 versehen.
In der dargestellten Ausführungsform besitzt jeder Kanal
3 und 4 eine unbewegliche Kanalwand 6, welche durch einen
unbeweglichen Plattenabschnitt 7 gebildet wird. Die Kanalwand
8 jedes Kanals 3, 4 gegenüber der unbeweglichen Kanalwand
6 wird durch eine Kante einer flachen Platte 9 gebildet, welche
in der Ebene der Platte verschoben werden kann, deren Seite, welche gegenüber der
Kante positioniert ist, welche die Kanalwand 8 bildet, an einem Federelement,
wie beispielsweise einer Blattfeder 18, anliegt. Dieses Federelement
18 spannt die flache Platte 9 in der Richtung des unbeweglichen
Plattenteilabschnitts 7 in die Position, welche in 2a
dargestellt ist.
Wie beschrieben, besitzt daher jeder Kanal 3, 4
eine unbewegliche Kanalwand 6 und eine bewegliche Kanalwand 8,
so dass die Form und die Abmessungen der Kanäle 3, 4 in Opposition
zur Kraft der Federn 18, welche auf die flachen Platten 9 wirken,
bis zu einem gewissen Grad geändert werden können. Während das Bein eines Huhns
in die Kanäle 3, 4 eingeführt wird, können die Kanalwände
6 und 8 somit ein Stück in die Position, welche in 2b
dargestellt ist, bewegt werden und, wenn das Bein die mittlere Verbreiterung
5 erreicht hat, zurück zueinander in die Position, welche in
2a dargestellt ist. Auf diese Weise ist es möglich,
das Bein im jeweiligen Kanal 3 oder 4 richtig zu positionieren.
Für eine gesteuerte Bewegung der beweglichen flachen Platten
9 können dieselben mit Führungsschlitzen 19 versehen sein, in
welche die Führungsstifte 20 eingreifen, welche ein Teil des Traghakens
sind. Alternativerweise kann ein Anschlagsblock (nicht dargestellt) bereitgestellt
werden, um die Platten 9 beziehungsweise ihre Federn 18 zu arretieren.
Die Zeichnung zeigt ferner deutlich, dass die Kanäle in der veranschaulichten
Ausführungsform zu ihren Enden gegenseitig auseinander gehen. Solch eine auseinander
gehende Kanalform ist besonders vorteilhaft, wenn der Traghaken mit Umlenkrädern,
wie dies beispielsweise in Geflügelschlachthäusern im Allgemeinen der Fall ist,
zusammenwirkt. Bei solchen Umlenkrädern folgt der Traghaken einer Spur, wie durch
den Umfang der Umlenkräder definiert, und die auseinander gehende Form der Kanäle
wird dann so ausgewählt, dass sich die Enden der Kanäle 3, 4,
welche von den Umlenkrädern weggekehrt sind, in Bezug auf die jeweiligen Umlenkräder
genau radial erstrecken.
In der dargestellten Ausführungsform des Traghakens besteht derselbe
aus einem oberen Teil 10 und einem unteren Teil 11, welcher in
Bezug darauf um eine vertikale Achse drehbar ist. An seiner unteren Seite endet
der obere Teil 10 in einem zylinderförmigen Vorsprung 12, während
die obere Seite des unteren Teils 11 durch zwei Platten 13 und
14, welche durch Stifte 15 miteinander verbunden sind, gebildet
wird. Die untere Platte 14 und die unbeweglichen Plattenabschnitte
7 sind durch Stangen 16 verbunden, während eine mittlere Stange
17 die untere Platte 14 mit einer Konstruktion verbindet, in welcher
die beweglichen flachen Platten 9 aufgenommen werden.
Wie bereits erwähnt, sind der obere Teil 10 und der untere
Teil in Bezug aufeinander um eine vertikale Achse drehbar. Eine derartige Drehung
kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass externe Elemente in die Stifte
15 eingreifen. Die gegenseitigen Drehpositionen zwischen dem oberen Teil
und dem unteren Teil können wahlweise durch zusammenwirkende Zentrierelemente, welche
auf beiden Teilen vorgesehen sind, bestimmt werden. Es ist zum Beispiel eine Konstruktion
denkbar, bei welcher der obere Teil und der untere Teil mit einer zusammenwirkenden
gekrümmten Laufwerkskette und Führungsrollen versehen sind, wobei der obere Teil
und der untere Teil in Bezug aufeinander auch vertikal versetzt werden können. Die
Konstruktion mit gekrümmter Laufwerkskette und Führungsrollen kann zum Beispiel
im Innenraum des zylinderförmigen Vorsprungs 12 angeordnet werden. Unter
dem Einfluss von Schwerkraft bewegt sich der untere Teil 11 in Bezug auf
den oberen Teil bis zu einer Position nach unten, welche durch die gekrümmte Laufwerkskette
und die Führungsrollen bestimmt wird. Wenn der untere Teil 11 in Bezug
auf den oberen Teil 10 gedreht wird, bewegt er sich in Opposition zur Schwerkraft
gleichzeitig nach oben, bis eine höchste Position – welche wieder durch
die Wechselwirkung zwischen der gekrümmte Laufwerkskette und den Führungsrollen
bestimmt wird – überschritten ist, und der untere Teil 11 bewegt
sich unter dem Einfluss der Schwerkraft in eine neue stabile Drehposition.
Andere Mechanismen sind natürlich auch möglich, um die gegenseitigen
Drehpositionen zwischen dem oberen Teil 10 und dem unteren Teil
11 zu bestimmen.
Die Erfindung ist nicht auf die zuvor beschriebenen Ausführungsformen
beschränkt, welche im Rahmen der Erfindung auf viele Arten und Weisen, alle im Rahmen
der anhängigen Patentansprüche, verändert werden können.