Auf einer Unterfräse – 1 – mit einem integrierten
Verschiebeschlitten – 9 – können gerade Schnitte ausgeführt
werden.
Sind entsprechende Vorgaben (Linien) auf dem Werkstück aufgezeichnet,
benötigt man eine Information, um diese Linienzüge in Übereinstimmung mit der Verfahrrichtung
des Schlittens zu bringen.
Vorgeschlagen wird ein wegklappbares Lineal – 6 –
mit einem Markierungsriss – 11 –.
1 zeigt eine solche Einrichtung von der
Seite gesehen.
2 zeit diese Einrichtung von vorne gesehen.
3 zeigt diese Einrichtung in der Draufsicht.
Gemäß 1 ist ein Arbeitstisch –
1 – an einer Tischplatte – 2 – befestigt.
Unten an dem Arbeitstisch – 1 – sind der Antriebsmotor
– 3 – mit dem Spannfutter – 4 – befestigt.
Auf dem Arbeitstisch – 1 – befindet sich das
Werkstück – 5 – und darüber das Klapp-Lineal –
6 –.
Das Klapplineal – 6 – ist mittels des Bolzens
– 7 – drehbar gelagert.
Position – 8 – zeigt das Klapplineal –
6 – in weg geschwenkter Lage.
Das Werkzeug – 10 – (Fräser, Bohrer...) schneidet
das Werkstück – 5 –.
In 2 (Ansicht in Richtung A) ist der Verschiebeschlitten
– 9 – im Querschnitt zu sehen.
In 3 (Ansicht in Richtung B) ist das Klapplineal
– 6 – mit dem Markierungsriss – 11 – zu
sehen.
Im Bereich des Durchtritts des Werkzeugs – 10 –
durch das Lineal – 6 – ist eine Aussparung –
13 – angebracht.
Das Lineal – 6 – ist vorzugsweise durchsichtig.
Falls das Lineal – 6 – aus einem nicht durchsichtigen
Material besteht, kann auch eine Kante, z.B. die Kante – 13 –
zur Orientierung dienen.
Markierungsriss – 11 – bzw. die Kante –
13 – liegen parallel zur Verschieberichtung – 14 –
des Schlittens – 9 –.
Auf dem Werkstück – 5 – aufgebrachte, aufgedruckte
Umrisse – 12 – können so bequem mit dem Hilfsmittel, Markierungsriss
– 11 – in Verfahrrichtung des schlittens –
9 – ausgerichtet werden.
Bei der hier vorgeschlagenen Arbeitsweise wird das Werkstück –
5 – durch Fingerdruck und Handkraft auf den Schlitten –
9 – gespannt, gehalten und verschoben.