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Dokumentenidentifikation DE202004006162U1 14.10.2004
Titel Pumpe
Anmelder ASIA VITAL COMPONENT CO., LTD, Kaohsiung, TW
Vertreter Zeitler und Kollegen, 80539 München
DE-Aktenzeichen 202004006162
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 14.10.2004
Registration date 09.09.2004
Application date from patent application 19.04.2004
IPC-Hauptklasse F04D 13/06

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft eine Pumpe, die einen Hauptkörper, der einen Aufnahmeraum, eine Eintrittsöffnung und eine Austrittsöffnung aufweist, eine Magnetenegungsvorrichtung, die außerhalb des Hauptkörpers angeordnet ist, und eine magnetgesteuerte Vorrichtung, die im Aufnahmeraum des Hauptkörpers angeordnet ist, umfaßt.

Stand der Technik

Bei herkömmlicher Wasserpumpe ist der Motor in der Pumpe angeordnet, der somit einen Wasserschutz benötigt, der die Herstellungskosten der Wasserpumpe erhöht und nach einer längeren Betriebsdauer beschädigt werden kann.

Aufgabe der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Pumpe zu schaffen, die das Fluid mit einer magnetgesteuerten Vorrichtung fördert.

Der Erfindung liegt eine weitere Aufgabe zugrunde, eine Pumpe zu schaffen, bei der das Fluid von den elektrischen Bauelementen isoliert ist, wodurch eine Stromleitung durch das Fluid vermieden wird.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 zeigt eine Explosionsdarstellung der Erfindung,

2 zeigt eine perspektivische Darstellung der Erfindung,

3 zeigt eine Querschnittdarstellung der Erfindung,

4 zeigt eine Längsschnittdarstellung der Erfindung,

5 zeigt eine Explosionsdarstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung,

6 zeigt eine perspektivische Darstellung des weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung,

7 zeigt eine Längsschnittdarstellung des weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung;

8 zeigt eine weitere Längsschnittdarstellung des weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung,

Wege zur Ausführung der Erfindung

Die Erfindung besteht aus einem Hauptkörper 11, einer Magnetenegungsvorrichtung und einer magnetgesteuerten Vorrichtung.

Wie aus 1 und 2 ersichtlich ist, ist der Hauptkörper 11 aus einem nichtmagnetischen Material hergestellt und weist einen Aufnahmeraum 111, eine Eintrittsöffnung 112 und eine Austrittsöffnung 113 auf. Ein Stator 12 umfaßt einen Siliziumstahlkörper 122, Wicklungen 123 und einen Hohlraum 121, der dem Hauptkörper 11 entspricht, wodurch der Stator 12 um den Hauptkörper 11 gelegt werden kann. Die magnetgesteuerte Vorrichtung umfaßt einen Magnet 13, einen Rotor 14 und zwei Lager 15, 17. Der Rotor 14 weist einen Drehflügel 141 und ein Achsloch 142 auf, durch das eine Achse 143 hindurchgeführt ist. Der Hauptkörper 11 nimmt den Rotor 14 im Inneren auf. Die Lager 15, 17 besitzen jeweils einen Ring 151, 171, Rippen 152, 172 und ein Achsloch 153, 173.

Bei der Montage wird zunächst der Stator 14 in ein Gehäuse 16 gebracht, das dann zusammen mit dem Stator 14 in den Magnet 13 gebracht wird, wodurch der Magnet 13, das Gehäuse 16 und der Stator 14 ineinander gesteckt sind. Anschließend wird die Achse 143 durch das Achsloch 142 des Rotors 14 und die Achslöcher 153, 173 der Lager 15, 17 hindurchgeführt und mit diesen zusammen in den Aufnahmeraum 111 gebracht, wodurch der Magnet 13 im Aufnahmeraum 111 des Hauptkörpers 11 stabil gehalten wird, ohne die Innenwand des Aufnahmeraumes 111 zu kontaktieren. Danach wird der Stator 12 an der Stelle des Magnetes 13 um den Hauptkörper 11 gelegt.

Wie aus 3 und 4 ersichtlich ist, wenn der Strom durch die Wicklungen 123 fließt, die somit erregt werden und mit dem Siliziumstahlkörper 122 ein Magnetfeld erzeugen, wird der Magnet 14 im Aufnahmeraum 111 gedreht, wodurch der Rotor 14 mitgefürht wird, so daß das Fluid 18 von dem Drehflügel 141 des Rotors 14 durch die Eintrittsöffnung 112 in den Aufnahmeraum 111 eingesaugt und dann durch die Austrittsöffnung 113 aus dem Aufnahmeraum 111 abgeführt wird. Da das Fluid 18 direkt durch den Hauptkörper 11 fließt und von den elektrischen Bauelementen isoliert ist, wird eine Stromleitung durch das Fluid 18 vermieden.

In 5 und 6 ist das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt, in dem der Hauptkörper 21 aus einem nichtmagnetischen Material hergestellt ist und einen Aufnahmeraum 211, eine Eintrittsöffnung 212 und eine Austrittsöffnung 213 aufweist. Die Spulen 12 umfassen jeweils einen Spulenkörper 221, eine Wicklung 222 und einen Hohlraum 223, der dem Hauptkörper 21 entspricht, wodurch die Spulen 12 um den Hauptkörper 21 gelegt werden können. Die magnetgesteuerte Vorrichtung umfaßt einen magnetischen Kolben 24 und zwei Lager 25, 27. Der magnetische Kolben 24 weist ein Achsloch 241 auf, durch das eine Achse 242 hindurchgeführt ist. Die Lager 25, 27 besitzen jeweils einen Ring 251, 271, Rippen 252, 272 und ein Achsloch 253, 273.

Bei der Montage wird zunächst die Achse 242 durch das Achsloch 241 des magnetischen Kolbens 24 hindurchgeführt. Anschließend werden der magnetische Kolben 24, die Achse 242 und die Lager 25, 27 zusammen in den Aufnahmeraum 211 des Hauptkörpers 21 gebracht, wobei die beiden Enden der Achse 242 in den Achslöchern 253, 273 der Lager 25, 27 aufgenommen sind, wodurch der magnetische Kolben 24 im Aufnahmeraum 211 des Hauptkörpers 21 zwischen den Lagern 2, 527 entlang der Achse 242 hin und her bewegt werden kann. Danach werden die Spulen 22 um den Hauptkörper 21 gelegt.

Wie aus 7 und 8 ersichtlich ist, wenn der Strom durch die Spulen 22 fließt, die somit erregt werden und ein Magnetfeld erzeugen, wird der magnetische Kolben 24 zwischen den Lagern 25, 27 entlang der Achse 242 hin und her bewegt, wodurch das Fluid 28 von dem magnetischen Kolben 24 durch die Eintrittsöffnung 212 in den Aufnahmeraum 211 eingesaugt und dann durch die Austrittsöffnung 213 aus dem Aufnahmeraum 211 abgeführt wird. Da das Fluid 28 direkt durch den Hauptkörper 21 fließt und von den elektrischen Bauelementen isoliert ist, wird eine Stromleitung durch das Fluid 28 vermieden.

Aufgrund der obengenannten Tatsachen entspricht die Erfindung in ihrer Verfügbarkeit, Fortschrittlichkeit und Neuheit vollauf den Anforderungen für ein Gebrauchsmuster.

Die vorstehende Beschreibung stellt nur die bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung dar und soll nicht als Definition der Grenzen und des Bereiches der Erfindung dienen. Alle gleichwertige Änderungen und Modifikationen gehören zum Schutzbereich dieser Erfindung.


Anspruch[de]
  1. Pumpe, bestehend aus

    einem Hauptkörper (11), der einen Aufnahmeraum (111), eine Eintrittsöffnung (112) und eine Austrittsöffnung (13 ) aufweist,

    einer Magneterregungsvorrichtung, die außerhalb des Hauptkörpers (11) angeordnet ist, und

    einer magnetgesteuerten Vorrichtung, die im Aufnahmeraum (111) des Hauptkörpers (11) angeordnet ist, wobei

    die Magneterregungsvorrichtung durch Erregung ein Magnetfeld erzeugen kann, das die magnetgesteuerte Vorrichtung ansteuert, wodurch das Fluid durch die Eintrittsöffnung (112) in den Aufnahmeraum (211) eingesaugt und dann durch die Austrittsöffnung (213) aus dem Aufnahmeraum (211) abgeführt wird.
  2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkörper (11) aus einem nichtmagnetischen Material hergestellt ist.
  3. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Magneterregungsvorrichtung ein Stator (12) ist.
  4. Pumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stator (12) einen Siliziumstahlkörper (122) und Wicklungen (123) umfaßf.
  5. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetenegungsvorrichtung Spulen (22) ist.
  6. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetgesteuerte Vorrichtung einen Magnet (13 ) und einen Rotor (14) umfaßt.
  7. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetgesteuerte Vorrichtung ein magnetischer Kolben (24) ist.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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