ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
1. GEBIET DER ERFINDUNG
Diese Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen einer Verarbeitungsausrüstung
für fotografisch empfindliches Material mit den Merkmalen gemäß des Oberbegriffs
des beigefügten Hauptanspruchs.
2. BESCHREIBUNG DER VERWANDTEN TECHNIK
Ein Transportweg zum Transportieren eines fotografisch empfindlichen
Materials, wie beispielsweise eines Films in einer Verarbeitungsausrüstung für fotografisch
empfindliches Material, ist anfällig für eine Akkumulation von Staub vom Film im
Verlauf wiederholter Filmtransporte. Derartiger Staub beeinflusst den Transport
des fotografisch empfindlichen Materials nachteilig. Insbesondere im Fall eines
Films, welcher einen magnetischen Aufnahmeabschnitt zur Verwendung in einem Advanced
Photographic System (APS) aufweist, kann eine Magnetschicht und eine Schutzschicht
zum Schützen der Magnetschicht abgetrennt werden und am Magnetkopf anhaften. Dies
vermindert die Lesegenauigkeit des Magnetkopfs.
Um eine derartige Situation zu vermeiden, werden regelmäßig Reinigungsoperationen
durchgeführt, um den Filmtransportweg und den Magnetkopf und die Sensoren zu reinigen,
welche auf dem Transportweg angeordnet sind. Verfahren, welche bei derartigen Reinigungsoperationen
verwendet werden, umfassen einen Kopfreiniger, welcher in der japanischen Gebrauchsmusterschrift
S63-38416 (bekanntes Verfahren 1) offenbart wird, eine Reinigungskarte, welche in
der japanischen Patent-Offenlegungsschrift H3-203806 (bekanntes Verfahren 2) offenbart
wird, und einen speziellen fotografischen Film, welcher in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift
N5-225532 (bekanntes Verfahren 3) offenbart wird.
Weiterer Stand der Technik ist aus JP-A-07 270994 oder aus JP-A-06
335 998 bekannt.
Im Übrigen ist ein Tuch, wie beispielsweise ein ungewebtes Tuch, nicht
zur Verwendung zum Reinigen geeignet, da es selbst eine stauberzeugende Eigenschaft
aufweist, wodurch die Fasern, aus welchen das Tuch besteht, sich aufrauen und während
einer langen Verwendungsdauer für Reinigungszwecke ausfallen. Folglich verwendet
das bekannte Verfahren 1 ein Reinigungsband, welches zahlreiche Poren aufweist,
welche darin ausgebildet sind, um eine Reinigungslösung zu halten. Dieses Reinigungsband
wird zur Verwendung in einem Kassettenband verstaut. Bei einer derartigen Verwendungsbeschaffenheit
wird keine Festigkeit des Reinigungselements erfordert. Bei Verarbeitungsausrüstungen
für fotografisch empfindliches Material, wie beispielsweise Fotofilm, muss das Reinigungselement
einen bestimmten Festigkeitsgrad aufweisen, um auf eine wirksame Weise durch den
Transportweg transportiert zu werden. Der Grund dafür ist, dass der Aufbau der Verarbeitungsausrüstung
für fotografisch empfindliches Material es erschwert, eine Reinigungsoperation mit
dem Reinigungselement durchzuführen, welches im gehäuseähnlichen Kassettenband verstaut
ist.
Das bekannte Verfahren 2 betrifft eine Reinigungskarte, welches ein
ungewebtes Tuch aufweist, welches auf einer Oberfläche eines dünnen Substrats aufgebracht
ist und zahlreiche Poren umgrenzt, um sowohl als der Nasstyp als auch als der Trockentyp
verwendbar zu sein. Diese Reinigungskarte umfasst jedoch Grate, welche außen am
Substrat zur Verwendung als Trockentyp ausgebildet sind, welche den Magnetkopf beschädigen
könnten. Diese Reinigungskarte kann nicht als gut geeignet für Reinigungszwecke
bezeichnet werden.
Das bekannte Verfahren 3 verwendet einen fotografischen Film, welcher
Höhenunterschiede (Erhöhungen, Vertiefungen oder Löcher) zum Reinigen eines Magnetkopfs
umgrenzt. Da auch ein Fotofilm für Reinigungszwecke verwendet wird, weist der Film
die Festigkeit auf, dem Transport zu widerstehen, doch nur bestimmte Abschnitte
des Fotofilms sind zum Reinigen verfügbar.
Bei der Behandlung der Nachteile der oben stehenden bekannten Verfahren
haben die Erfinder synthetische Fasern aufgegriffen, welche Materialien sind, welche
sich von einem ungewebten Tuch unterscheiden. Unter diesen synthetischen Fasern
ist eine, welche als Wischtuch bekannt ist. Das Wischtuch ist gekennzeichnet durch
eine minimale Eigenstauberzeugung. Mit dieser Eigenschaft weist das Wischtuch auch
den Vorteil auf, sowohl als der Trockentyp als auch als der Nasstyp verwendbar zu
sein. Das Wischtuch kann beim Herstellen von magneto-optischen Platten, beim Reinigen
von gedruckten Schaltplatinen und beim Herstellen von Kontaktlinsen verwendet werden.
Die Erfinder haben festgestellt, dass das Wischtuch auch zum Reinigen von Verarbeitungsausrüstungen
für fotografisch empfindliches Material verwendet werden kann.
Obwohl es zum Reinigen von Verarbeitungsausrüstungen für fotografisch
empfindliches Material geeignet ist, weist das Wischtuch einen Nachteil des Fehlens
von Festigkeit auf, so dass es nicht problemlos durch den Transportweg der Verarbeitungsausrüstung
für fotografisch empfindliches Material hindurchgeht. Die Festigkeit, einem Transport
zu widerstehen, ist insbesondere beim Reinigen des Magnetkopfs
der Verarbeitungsausrüstung für fotografisch empfindliches Material erforderlich.
Es ist lästig und unerwünscht, den Magnetkopf in einem derartigen Fall zu entfernen
und Schmutz mit einem Baumwollstäbchen oder dergleichen vom Magnetkopf abzuwischen.
Es war deshalb nötig, die Festigkeit zu erhöhen, um eine derartige synthetische
Faser für ein automatisches Reinigen zu verwenden und es zu ermöglichen, Geräte
für die Verarbeitung von Material der Verarbeitungsausrüstung für fotografisch empfindliches
Material zu waschen.
KURZFASSUNG DER ERFINDUNG
Eine Aufgabe dieser Erfindung ist es, eine Vorrichtung für das automatische
Reinigen von Verarbeitungsausrüstungen für fotografisch empfindliches Material durch
Auswählen und Verwenden eines Reinigungsmaterials bereitzustellen, welches für die
Verarbeitungsausrüstung für fotografisch empfindliches Material geeignet ist.
Eine andere Aufgabe dieser Erfindung ist es, eine Reinigungspatrone
bereitzustellen, welche in der gleichen Weise wie Fotofilm in Verarbeitungsausrüstungen
für fotografisch empfindliches Material behandelt werden kann.
Die oben stehenden Aufgaben werden gemäß dieser Erfindung durch eine
Vorrichtung nach dem beigefügten Anspruch 1 erfüllt.
Die synthetische Faser, welche mit einem Harz gehärtet wurde, stellt
Festigkeit bereit, um dem Transport durch die Verarbeitungsausrüstung für fotografisch
empfindliches Material zu widerstehen. Der Reinigungsvorspann, welcher aus einem
derartigen Material ausgebildet wurde, kann automatisch durch die Verarbeitungsausrüstung
für fotografisch empfindliches Material transportiert werden, um automatisch Schmutz
vom Magnetkopf zu entfernen.
Wo ein Wischtuch mit minimaler Eigenstauberzeugung als die synthetische
Faser ausgewählt wird, kann der Reinigungsvorspann selektiv als der Nasstyp und
der Trockentyp gemäß einem Verschmutzungsgrad des Magnetkopfs verwendet werden.
Die synthetische Faser kann durch Imprägnierung auf einer Seite mit
einem Harz gehärtet werden, welches aus Urethanharz, Acrylharz und Silikonharz ausgewählt
wird. Durch diese Harzimprägnierung kann ein Zusatzstoff dem Harz zugesetzt werden.
Der Zusatzstoff stellt verschiedene Vorteile bereit. Der Zusatzstoff kann beispielsweise
ein Antistatikum oder ein Pigment sein. Mit dem Zusatzstoff können Vorteile, wie
beispielsweise Ladungsvermeidung, eine Lichtschutzeigenschaft, Reibungskontrolle
und Einfärbung erhalten werden.
Vorzugsweise ist der Reinigungsvorspann länglich, damit er von einer
identischen oder ähnlichen Gestalt ist, wie ein Film, welcher durch die Verarbeitungsausrüstung
für fotografisch empfindliches Material transportiert wird. Dieser Reinigungsvorspann
kann in einer Patrone zum Verstauen eines Films befestigt werden, um mit Leichtigkeit
ähnlich wie ein Film behandelt zu werden.
Es kann wenigstens ein vorderes Ende des Reinigungsvorspanns gehärtet
werden. Wenn der Reinigungsvorspann, welcher auf einer Spule in der Patrone aufgespult
ist, herausgezogen wird, wird die Spule in einer Abspulrichtung gedreht, um das
vordere Ende des Reinigungsvorspanns aus einer Patronenöffnung herauszudrücken (Diese
Operation wird eine Stoßoperation genannt). Das vordere Ende sollte gehärtet sein,
weil Festigkeit insbesondere zum Zeitpunkt der Stoßoperation erforderlich ist.
Andere Merkmale und Vorteile dieser Erfindung werden aus der folgenden
Beschreibung der Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen offenkundig.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine Schemaansicht einer Fotoabzugsvorrichtung;
2 ist eine perspektivische Ansicht einer
Filmtransporteinheit;
3 ist eine Draufsicht der Filmtransporteinheit;
4 ist eine vergrößerte Schnittdarstellung
eines Reinigungsvorspanns;
5 ist eine vergrößerte Schnittdarstellung
des Reinigungsvorspanns;
6 ist eine vergrößerte Schnittdarstellung
der Fäserchen einer synthetischen Faser (Wischtuch);
7 ist eine Ansicht, welche eine Grundlage
der synthetischen Faser (Wischtuch) zeigt, welche Schmutz einfängt;
8 ist eine Ansicht, welche eine Reinigungsoperation
zeigt;
9 ist eine perspektivische Ansicht des
Reinigungsvorspanns, welcher aus einer Patrone herausgezogen wurde;
10 ist eine perspektivische Ansicht eines
Films, welcher aus einer Patrone herausgezogen wurde;
11 ist eine Ansicht, welche eine verschiedene
Verwendung des Reinigungsvorspanns zeigt;
12 ist eine Ansicht, welche einen Transportweg
der Ftlmtransporteinheit zeigt;
13 ist eine Schemaansicht eines Transportwegs
bei einer zweiten Ausführungsform;
14 ist eine perspektivische Ansicht eines
Reinigungsvorspanns, welcher aus einer Patrone bei der zweiten Ausführungsform herausgezogen
wurde;
15 ist ein Ablaufdiagramm eines Betriebs
der zweiten Ausführungsform;
16 ist eine Ansicht zum Vergleichen des
Films und des Reinigungsvorspanns bei der zweiten Ausführungsform;
17 ist eine Ansicht, welche eine Modifikation
des Reinigungsvorspanns bei der zweiten Ausführungsform zeigt;
18 ist eine perspektivische Ansicht einer
Filmtransporteinheit bei einer dritten Ausführungsform;
19 ist eine Draufsicht der Filmtransporteinheit
bei der dritten Ausführungsform;
20 ist eine Schemaansicht eines Transportwegs
bei der dritten Ausführungsform;
21 ist eine Schnittdarstellung einer
Patrone bei der dritten Ausführungsform;
22 ist eine perspektivische Ansicht eines
Reinigungsvorspanns, welcher aus der Patrone bei der dritten Ausführungsform herausgezogen
wurde;
23 ist eine Schnittdarstellung der Reinigungspatrone
bei der dritten Ausführungsform;
24 ist eine Ansicht, welche ein Eindringen
einer Reinigungslösung zeigt;
25 ist eine andere Ansicht, welche ein
Eindringen der Reinigungslösung zeigt;
26 ist eine Draufsicht einer Filmtransporteinheit
bei einer vierten Ausführungsform;
27 ist ein Abschnitt, welcher auf der
Linie IV-IV der 26 genommen wurde;
28 ist eine vergrößerte perspektivische
Ansicht eines Patroneneinzugs bei der vierten Ausführungsform;
29 ist eine Schnittdarstellung des Patroneneinzugs
bei der vierten Ausführungsform;
30 ist eine perspektivische Ansicht einer
modifizierten Reinigungspatrone;
31 ist eine perspektivische Ansicht einer
anderen modifizierten Reinigungspatrone;
32 ist eine Ansicht, welche eine Struktur
eines Reinigungsvorspanns zeigt; und
33 ist eine perspektivische Ansicht einer
weiteren modifizierten Reinigungspatrone.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
[Erste Ausführungsform]
Eine bevorzugte Ausführungsform dieser Erfindung wird unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen beschrieben.
Wie in 1 gezeigt, umfasst eine Fotoabzugsvorrichtung
1 ein Belichtungsgerät 100 zum Projizieren und zum Belichten von
Bildern eines Films 2 auf Abzugspapier 3, ein Entwicklungsgerät
101 zum Entwickeln des Abzugspapiers 3 und eine Steuerung
102 zum Steuern von Operationen der verschiedenen Komponenten der Vorrichtung.
Die Steuerung 102 ist mit einer Steuerungstafel 103 zur Eingabe
verschiedener Steuerungsinstruktionen und einem Monitor 104 zum Anzeigen
von Bildinformationen verbunden, welche durch einen nicht gezeigten Scanner eingelesen
werden.
Wenn der Film 2, von welchem Abzüge gemacht werden sollen,
in das Belichtungsgerät 100 eingelegt wird, werden die Bildinformationen
jeder Aufnahme vom Film 2 ausgelesen und zur Steuerung 102 übertragen.
Die Steuerung 102 bestimmt die Belichtungsbedingungen für jede Aufnahme
auf der Grundlage der Bildinformationen, welche vom Film 2 ausgelesen wurden.
Dann simuliert die Steuerung 102 die Bilder und zeigt sie so auf dem Monitor
104 an, wie sie auf dem Abzugspapier 3 erwartungsgemäß als Ergebnis
der bestimmten Belichtungsbedingungen erscheinen werden.
Wenn ein Reinigungsvorspann 80 eingelegt wird, wird ein Weg,
wo der Film 2 transportiert wurde, gereinigt.
Der Bediener der Fotoabzugsvorrichtung 1 beobachtet, was
auf dem Monitor 104 angezeigt wird. Falls kein sauberes Bild erhalten wird,
kann der Bediener Instruktionen zur Korrektur der Belichtungsbedingungen
über die Steuerungstafel 103 eingeben. In der Reaktion auf die Korrekturinstruktionen
korrigiert die Steuerung 102 die Belichtungsbedingungen und bestimmt die
endgültigen Belichtungsbedingungen. Auf der Grundlage der bestimmten Belichtungsbedingungen
steuert die Steuerung 102 verschiedene Komponenten des Belichtungsgeräts
100, um die Bildinformationen des Films 2 auf dem Abzugspapier
3 aufzunehmen, welches aus einem Abzugspapiermagazin 4 herausgezogen
wird.
Der Film 2 wird unter Bezugnahme auf 10
beschrieben. Dieser Film 2 wird in einem so genannten Advanced Photographic
System (APS) verwendet und umfasst Bildbereiche 2a zum Aufnehmen von Bildern,
magnetische Aufnahmeabschnitte 2b, welche entlang gegenüberliegender Seiten
der Bildbereiche 2a angeordnet sind, und Perforationen 2c. Der
Film 2 ist auf einer Spule aufgespult innerhalb einer Patrone
70 verstaut. Der Film 2 wird automatisch durch eine Auszugsöffnung
72 herausgezogen, indem eine Antriebswelle in ein Bohrloch 71
eingeführt und die Spule gedreht wird.
Jede Komponente wird hier nachfolgend beschrieben.
Das Belichtungsgerät 100 umfasst eine Filmtransporteinheit
5 zum Transportieren und Positionieren des Films 2, eine Belichtungslichtquelle
6, einen Lichteinstellfilter 7 mit Gelb-, Magenta- und Cyan-Filtern,
welche in und aus einem optischen Belichtungsweg zum Einstellen einer Farbbalance
des einstrahlenden Lichts aus der Lichtquelle 6 beweglich sind, einen Spiegeltunnel
8 für ein gleichmäßiges Mischen der Farben des Lichts, welches die durch
die Lichteinstellfilter 7 eingestellte Farbbalance aufweist, eine Abzugslinse
9 zum Ausbilden der Bildinformationen des Films 2 auf dem Abzugspapier
3, einen Verschluss 10, Transportwalzen 11 zum Transportieren
des Abzugspapiers 3 und einen Motor 12 zum Antreiben der Transportwalzen
11.
Der Lichteinstellfilter 7 und der Verschluss 10
werden durch die Steuerung 102 gesteuert. Das bedeutet, dass die Position
jedes Filters des Lichteinstellfilters 7 und die Auslösezeit, d. h. die
Aufnahmezeit des Verschlusses 10 auf der Grundlage der Belichtungsbedingungen
gesteuert werden, welche durch die Steuerung 102 bestimmt wurden.
Der Motor 12 transportiert das Abzugspapier 3 Aufnahme
für Aufnahme unter der Kontrolle der Steuerung 102.
Der Aufbau der Filmtransporteinheit 5 des Belichtungsgeräts
100 wird hier nachfolgend beschrieben. Diese Filmtransporteinheit
5 ist ein Beispiel einer Verarbeitungsausrüstung für fotografisch empfindliches
Material.
Die Filmtransporteinheit 5 umfasst ein Rahmenpaar, welches
aus einer oberen Einheit 20 und einer unteren Einheit 21 besteht,
welche um eine Achse 22 schwenkbar und durch Federn 23 auf eine
offene Position vorgespannt miteinander verbunden sind.
2 zeigt die offene Position der oberen
Einheit 20 und der unteren Einheit 21. 3
zeigt eine obere Oberfläche der unteren Einheit 21.
Einzelheiten der unteren Einheit 21 werden in 2
und 3 gezeigt. Die Antriebswalzen
24, 25 und 26 werden zum Transportieren des Films
2 bereitgestellt.
Eine untere Führung 27 mit einer Aussparung, entlang welcher
eine Bildebene des Films 2 durchgeht, stützt und führt die rechte und die
linke Seite des Films 2. Ein Motor 28 treibt die Antriebswalzen
24, 25 und 26 durch einen Riemen 29 an. Ein
optischer Sensor 30, welcher eine Lichtemissionsquelle 30a und
einen Lichtempfänger 30b umfasst, erfasst optische Daten des Films
2. Eine Negativmaske 31 weist eine Öffnung 31a zum Umgrenzen
eines Bereichs eines Bildabschnitts des Films 2 auf, welcher auf dem Abzugspapier
3 abgezogen werden soll.
Eine Magnetkopfeinheit 32 umfasst ein Magnetkopfpaar
32a zum Auslesen von Informationen, welche magnetisch in den magnetischen
Aufnahmeabschnitten 2b des Films 2 aufgenommen sind. Das Magnetkopfpaar
32a wird entsprechend den magnetischen Aufnahmeabschnitten 2b
an den gegenüberliegenden Seiten angeordnet, wie in 10
gezeigt. Ein unterer Reinigungsriemen 46 und ein Ventilator 48
stellen einen Teil eines Staubentfernungsgeräts zum Entfernen von Staub von der
Filmoberfläche dar. Der Antriebsmotor 28 treibt die Antriebswalzen
24, 25 und 26 durch den Riemen 29 an. Der Antriebsmotor
28 treibt auch den unteren Reinigungsriemen 46 durch einen nicht
gezeigten Übertragungsmechanismus an.
Ein Führungselement 35 ist zwischen der Magnetkopfeinheit
32 und dem unteren Reinigungsriemen 46 angeordnet. Es sind Neigungen
35a für den Film 2 ausgebildet, welcher durch das Staubentfernungsgerät
hindurchgegangen ist, um problemlos zur Magnetkopfeinheit 32 transportiert
zu werden. Bewegliche Kopfelemente 37, welche einen Teil eines Reinigungskopfs
darstellen, sind benachbart zum unteren Reinigungsriemen 46 angeordnet.
Ein Patronenhalter 40 hält die Patrone 70, welche
den Film 2 enthält. Es wird eine Stützung in einer Längsrichtung der Patrone
70 durch ein Wandpaar 41 zum Halten der Patrone 70 dazwischen
bereitgestellt. Die Wände 41 umfassen Überstände
42 zum Eingreifen in die Bohrung 71 der Patrone 70, um
die Patrone 70 zu positionieren. Ein Deckel 43 ist zwischen einer
offenen Position und einer geschlossenen Position um eine Achse 44 schwenkbar.
Der Deckel 43 kann hier, wie in 2 gezeigt,
zum Laden der Patrone 70 geöffnet werden.
Der Antriebsmotor 28 transportiert den Film 2 und
treibt den unteren Reinigungsriemen 46 und den Reinigungsvorspann
80 an, welche später beschrieben werden.
Einzelheiten der oberen Einheit 20 werden in 2
gezeigt. Eine obere Führung 50 mit einer Aussparung, entlang welcher die
Bildebene des Films 2 durchgeht, stützt und führt die rechte und die linke
Seite des Films 2 in der Kombination mit der unteren Führung
27. Andruckwalzen 54, 55 und 56 sind in Positionen
gegenüber den Antriebswalzen 24, 25 bzw. 26 angeordnet,
wenn die obere Einheit 20 und die untere Einheit 21 geschlossen
sind. Der Lichtempfänger 30b ist auf einer Position gegenüber der Lichtemissionsquelle
30a des optischen Sensors 30 angeordnet. Ein oberer Reinigungsriemen
47 ist auf einer Position gegenüber dem unteren Reinigungsriemen
46 angeordnet. Der obere Reinigungsriemen 46 wird durch einen
Motor und durch einen nicht gezeigten Übertragungsmechanismus angetrieben. Feststehende
Kopfelemente 38 sind auf Positionen gegenüber den beweglichen Kopfelementen
37 angeordnet.
Die obere Einheit 20 und die untere Einheit 21 sind
durch ein Eingriffsgerät 45 eingreifbar. Das Eingriffsgerät 45
umfasst eine Kupplung 45a, welche auf der unteren Einheit 21 bereitgestellt
ist, und eine Sperre 45b, welche auf der oberen Einheit 20 bereitgestellt
ist.
Als Nächstes wird kurz eine Operation der oben stehenden Fotoabzugsvorrichtung
zum Abziehen des Films 2 beschrieben.
Die Patrone 70 wird in den Patronenhalter 40 bei
geöffneter Filmtransporteinheit 5 eingesetzt. Nach dem Einsetzen der Patrone
70 wird die Filmtransporteinheit 5 geschlossen. Dann wird der
Film 2 als Reaktion auf ein vorbestimmtes Startsignal aus der Patrone
70 herausgezogen. Der herausgezogene Film 2 wird durch den Antriebsmotor
28 in die Pfeilrichtung A in 2 oder
3 transportiert.
Der herausgezogene Film 2 läuft zuerst durch den optischen
Sensor 30, wo auf dem Film 2 aufgenommene Informationen optisch
ausgelesen werden. Als Nächstes läuft der Film 2 durch den Reinigungskopf,
wo Staub von den magnetischen Aufnahmeabschnitten 2b des Films
2 entfernt wird. Unmittelbar nach dem Reinigungskopf läuft der Film
2 zwischen dem oberen und dem unteren Reinigungsriemen 46 und
47 durch, um eine Staubentfernungsbehandlung über eine Gesamtfläche quer
zum Film 2 zu erhalten. Entfernter Staub wird durch den Ventilator
48 aus der Filmtransporteinheit 5 ausgestoßen.
Nachdem der Film 2 durch den oberen und den unteren Reinigungsriemen
46 und 47 durchgelaufen ist, liest die Magnetkopfeinheit
32 die Informationen aus den magnetischen Aufnahmeabschnitten
2b des Films 2 aus.
Während der Film 2 in die Pfeilrichtung A transportiert wird,
liest die Magnetkopfeinheit 32 Informationen entsprechend aller Aufnahmen
2a aus. Dann wird der Film 2 einmal in die Pfeilrichtung B zurückgespult.
Der Film 2 wird wieder in die Pfeilrichtung A transportiert und das Belichtungsgerät
100 zieht die Aufnahmen 2a des Films 2 ab. Beim Belichten
und Abziehen des Films 2 werden die Aufnahmen 2a des Films
2 angehalten und in der Öffnung 31a zur Aufnahme positioniert.
Ersatzweise kann der Film 2 in die Pfeilrichtung B zurückgespult werden,
um belichtet und abgezogen zu werden.
Es wird der Reinigungsvorspann zum Reinigen des Transportwegs der
Filmtransporteinheit 5 beschrieben.
Wie in 9 gezeigt, ist der Reinigungsvorspann
80 in einer Patrone 90 verstaut, welche die gleiche Gestalt wie
die Patrone 70 aufweist, welche den Film 2 verstaut. Der Reinigungsvorspann
80 weist, wie der Film 2, eine längliche Gestalt mit gleicher
Breite auf. Der Reinigungsvorspann 80 und der Film 2 können natürlich
eine identische Gestalt aufweisen. Der Reinigungsvorspann 80 kann eine
kleinere Breite als der Film 2 aufweisen. Der Reinigungsvorspann
80 muss nicht die gleiche Länge wie der Film 2 aufweisen, sondern
kann nur eine Länge aufweisen, welche für Reinigungszwecke erforderlich ist. Die
Patrone 90 weist eine Bohrung 91 zum Antreiben einer Spule und
eine Herausziehöffnung 92 auf.
Als Nächstes wird ein geeignetes Material für den Reinigungsvorspann
80 unter Bezugnahme auf 4 bis 7
beschrieben. 4 ist eine vergrößerte Ansicht, welche
von einer Position am Pfeil C in der später beschriebenen 8
aufgenommen ist. Dieser Reinigungsvorspann 80 ist aus einer synthetischen
Faser 81 und einem Harz 82 ausgebildet, welches die synthetische
Faser 81 imprägniert (die Imprägnierung mit dem Harz 82 wird später
beschrieben). Insbesondere kann die synthetische Faser 81 ein Wischtuch
(Produktname: Zavena Minimax) umfassen, welches von Kanebo Kabushiki Kaisha hergestellt
wird. Dieses Material besitzt eine minimale Eigenstauberzeugung und weist ein höheres
Reinigungsvermögen als ungewebte Tücher auf. Das Material weist auch ausgezeichnete
Wasserabsorptions- und -Retentionsmerkmale auf und kann selektiv als
der „Nasstyp" oder der „Trockentyp" gemäß einem Verschmutzungsgrad
von Magnetköpfen verwendet werden. Die Wahrscheinlichkeit einer Rekontaminierung
ist äußerst gering, da kaum Eluierung von Rest-Ionen und dergleichen auftritt und
Flecken innerhalb der Faser eingefangen werden. Es können winzige Partikel abgewischt
werden, welche mit herkömmlichen ungewebten Tüchern nicht gereinigt werden konnten.
Da weiterhin kein Schleifmittel eingesetzt wird, kann der Magnetkopf 32a
beim Reinigen vor Abnutzung geschützt werden.
Es kann eine Anzahl von Vorteilen vom Gebrauch einer derartigen synthetischen
Faser 81 beim Reinigen der Filmtransporteinheit 5 erwartet werden.
Da jedoch die synthetische Faser 81 selbst eine geringe Festigkeit aufweist,
wäre es schwierig, den Reinigungsvorspann 80, welcher nur aus synthetischer
Faser 81 ausgebildet ist, auf die gleiche Weise zu transportieren, wie
der Film 2 transportiert wird.
Folglich wird, wie in 4 gezeigt, eine
Härtungsbehandlung (Hart-Finish) bereitgestellt, um die synthetische Faser
81 zu festigen. Eine Harzimprägnierung oder eine Harzbeschichtung ist ein
geeignetes Hart-Finish. Das Imprägnierharz 82 ist ein Bruchteil, vorzugsweise
ungefähr 1/4, einer Dicke des Reinigungsvorspanns 80. Durch Imprägnieren
mit dem Harz 82 weist der Reinigungsvorspann 80 eine Reinigungsfläche
80a, welche tatsächlich zum Reinigen verwendet wird, und eine imprägnierte
Fläche 80b auf. Durch Einstellen der Menge des Imprägnierharzes
82, kann die Festigkeit des Reinigungsvorspanns 80 eingestellt
werden. Es ist jedoch erforderlich, zu verhindern, dass das Harz 82 auf
die Reinigungsfläche 80a sickert. 5 zeigt
eine Struktur, welche wirklichkeitsnäher ist als das, was in 4
gezeigt wird. Die synthetische Faser 81 umfasst Einschläge 83
und Wölbungen 84. Typische Beispiele für das Imprägnierharz 82
umfassen Urethanharz, Acrylharz und Silikonharz.
Durch Imprägnieren mit dem Harz 82 wird dem Reinigungsvorspann
80 eine erhöhte Festigkeit verliehen, ohne oben stehende Vorteile der synthetischen
Faser 81 zu beeinträchtigen. Außerdem können zusätzliche Vorteile, wie
beispielsweise Ladungsvermeidung, Lichtschutzeigenschaften, Reibungskontrolle und
Einfärbung, durch Zufügen eines Antistatikums, eines Pigments und dergleichen zum
Harz 82 erhalten werden. Durch Zufügen beispielsweise eines schwarzen Pigments
kann der Reinigungsvorspann 80 mit einer schwarzen äußeren Erscheinung
fertig gestellt werden, um verbesserte Lichtschutzeigenschaften sicherzustellen.
Darüber hinaus erleichtert das Imprägnierharz 82 einen Gestaltungsprozess.
Der Reinigungsvorspann 80 ist, wie der Film 2, länglich. Um diese
Konfiguration mit gut umgrenzten Endflächen fertigzustellen, würde die synthetische
Faser 81, welche nicht mit dem Harz 82 imprägniert ist, ein Wärmeschneiden
oder eine Ultraschallverarbeitung erfordern. Mit dem Imprägnierharz 82
zum Erhöhen der Festigkeit kann das Produkt jedoch mit einer weithin gebräuchlichen
Thomson-Klinge gestaltet werden, um Gestaltungskosten zu reduzieren.
6 zeigt eine Schnittgestalt der Fäserchen
57, welche in der synthetischen Faser 81 verwendet werden. Diese
Fäserchen 57 werden „Berima X" genannt und im oben stehenden Produkt
Savina Minimax verwendet. Die Fäserchen 57 sind hyperfeine Fasern von 0,1
Denier. 7 zeigt eine Grundlage des Einfangens von Schmutz
58. Die Fäserchen 57 sind so aus Polyester und Nylon ausgebildet,
dass sie einen keilähnlichen Querschnitt aufweisen, um sich wirksam an Oberflächen
von Detektoren und dergleichen der Filmtransporteinheit 5 anzupassen und
zuverlässig Schmutz einzufangen.
Als Nächstes wird eine Reinigungsoperation des Transportwegs in der
Filmtransporteinheit 5 unter Bezugnahme auf 8
beschrieben. 8 zeigt nur die Hauptdetektoren schematisch,
welche unter Bezugnahme auf 2 und 3
beschrieben wurden.
Zuerst wird die Patrone 90, welche den Reinigungsvorspann
80 enthält, in den Patronenhalter 40 der Filmtransporteinheit
5 eingesetzt. Nach dem Einsetzen der Patrone 90 wird die Filmtransporteinheit
5 geschlossen. Im Anschluss wird mit einem vorbestimmten Startsignal die
Spule der Patrone 90 in die Abspulrichtung gedreht, um das vordere Ende
des Reinigungsvorspanns 80 aus der Herausziehöffnung 92 herauszubewegen
(Diese Operation wird eine Stoßoperation genannt). Um diese Stoßoperation zu ermöglichen,
erfordert der Reinigungsvorspann 80 die gleiche Festigkeit wie die des
Films 2. Da der Reinigungsvorspann 80 mit dem Harz 82
imprägniert ist, wird die Stoßoperation ohne Schwierigkeiten durchgeführt. Es gibt
einen Abstand zwischen der Position, an welcher die Patrone 90 eingesetzt
ist, und der Position der Magnetköpfe 32a. Deshalb muss der Reinigungsvorspann
80 wenigstens bis zur Position der Magnetköpfe 32a herausgezogen
werden. Der Reinigungsvorspann 80, welcher mit dem Harz 82 imprägniert
ist, um eine erhöhte Festigkeit aufzuweisen, kann problemlos zu den Magnetköpfen
32a transportiert werden.
Ist er einmal herausgezogen, wird der Reinigungsvorspann
80 durch die Transportwalzen 24, 25 und 26 durch
den Transportweg transportiert, um die Magnetköpfe 32a zu reinigen. Der
Reinigungsvorspann 80 kann vollständig aus der Patrone 90 herausgezogen
werden. In diesem Fall transportieren die Transportwalzen 24,
25 und 26 den Reinigungsvorspann 80 in die Richtung,
um ihn in der Patrone 90 zu verstauen. Dann wird ein Ende des Reinigungsvorspanns
80 wieder an der Spule der Patrone 90 befestigt (diese Operation
wird eine Befestigungsoperation genannt). Diese Befestigungsoperation kann auch
aufgrund verbesserter Festigkeit problemlos bewirkt werden. Wenn die Reinigungsoperation
beendet ist, wird der Reinigungsvorspann 80 in der Patrone 90
verstaut.
Der Reinigungsvorspann 80 kann verwendet werden, wie in
11 gezeigt. Wo eine Länge L in der Längsrichtung des
Reinigungsvorspanns 80 für jede Reinigungsoperation als nötig festgestellt
wird, wird jede Länge L (entlang einer Schnittlinie D) zum Gebrauch abgeschnitten,
und dann wird der abgeschnittene Abschnitt verworfen. Auf diese Weise kann der Reinigungsvorspann
80 jederzeit in sauberem Zustand verwendet werden. Es ist wünschenswert,
den Reinigungsvorspann 80 immer abzuschneiden, um das vordere Ende in der
gleichen Gestalt zurückzulassen. Der Reinigungsvorspann 80 kann zuvor markiert
werden, um die Schnittpositionen zu kennzeichnen.
Es werden hier nachfolgend modifizierte Ausführungsformen dieser Erfindung
beschrieben.
- (1) Als die Härtungsbehandlung kann, abgesehen vom Imprägnieren mit dem Harz
82, eine Bahn auf PET (Polyethylenterephthalat) oder dergleichen auf die
synthetische Faser 81 aufgebracht werden.
- (2) Die Filmtransporteinheit 5 wurde als ein Beispiel einer Verarbeitungsausrüstung
für fotografisch empfindliches Material beschrieben. Es ist nicht notwendig, dass
das Gerät als eine Einheit bereitgestellt wird. Es kann nicht nur der Transportweg
des Films 2, sondern auch der Transportweg des Abzugspapiers
3 gereinigt werden.
- (3) Die Härtungsbehandlung muss nicht für die gesamte Fläche des länglichen
Reinigungsvorspanns 80 bereitgestellt werden, sondern es kann nur ein vorderer
Abschnitt davon gehärtet werden. Dies liegt daran, dass Festigkeit insbesondere
dann erfordert wird, wenn das vordere Ende des Reinigungsvorspanns 80 in
die Filmtransporteinheit 5 eingezogen wird.
- (4) Die Reinigungspatrone 90, welche zum Verstauen des Reinigungsvorspanns
80 verwendet wird, ist genau die gleiche, wie Patrone 70 zum Verstauen
des Films 2. Es kann jedoch solange eine unterschiedliche Patrone verwendet
werden, wie sie am Patronenhalter 40 der Filmtransporteinheit
5 befestigt werden kann.
- (5) Wie in 12 gezeigt, kann der Reinigungsvorspann
80 von einer Rolle auf einer Zuführwelle 33 an einer Zuführseite
33a abgezogen und von einer Rolle auf einer Aufnahmewelle 34 an
einer Aufnahmeseite 34a aufgenommen werden.
[Zweite Ausführungsform]
Als Nächstes wird eine zweite Ausführungsform unter Bezugnahme auf
13 bis 17 beschrieben.
Bei dieser Ausführungsform weist der Reinigungsvorspann 80 eine kennzeichnende
Konfiguration auf.
Wie in 14 gezeigt, wird der Reinigungsvorspann
80 (Reinigungselement) in der gleichen Patrone verstaut, wie die. Patrone
70, welche den Film 2 verstaut. Der Reinigungsvorspann
80 weist, wie der Film 2, eine längliche Gestalt mit einer gleichen
oder kleineren Breite als der Film 2 auf. Der Reinigungsvorspann
80 muss nicht die gleiche Länge wie der Film 2 aufweisen, sondern
kann nur eine Länge aufweisen, welche für Reinigungszwecke erforderlich ist.
16(a) und (b)
sind erklärende Ansichten, welche einen Unterschied der äußeren Konfiguration zwischen
dem Film 2 und dem Reinigungsvorspann 80 zeigen. Wie in
16(a) gezeigt, weist der Film 2 eine längliche
Gestalt mit einer abgeschrägten Endfläche 2A auf, welche an seinem vorderen
Ende ausgebildet ist. Eine Aussparung 2B ist benachbart zur Endfläche
2A ausgebildet. Wie in 16(b) gezeigt, weist
auch der Reinigungsvorspann 80 eine abgeschrägte Endfläche 80A
und eine Aussparung 80B wie beim Film 2 auf. Eine zusätzliche
Aussparung 80C ist benachbart zur Aussparung 80B ausgebildet.
Der Reinigungsvorspann 80 umfasst ferner eine Endperforation
85, welche in seinem hinteren Endbereich ausgebildet ist.
Als Nächstes wird kurz eine Operation der Filmtransporteinheit
5 unter Verwendung des oben stehenden Reinigungsvorspanns 80 beschrieben.
Die Filmtransporteinheit 5 weist den gleichen Aufbau auf wie bei der ersten
Ausführungsform.
Es wird zuerst eine Operation zum Bewirken einer vorbestimmten Verarbeitung
des Films 2 (erster Modus) beschrieben. 15
zeigt ein Ablaufdiagramm dieser Operation. 13 zeigt
schematisch den Transportweg, welcher bei der ersten Ausführungsform beschrieben
und in 2 und 3
illustriert wurde. Wie aus 13 ersichtlich, wird der
Steuerung 102 ein Ausgabesignal des optischen Sensors 30 eingegeben.
Die Spule der Patrone 70, die Antriebswalzen 24, 25 und
26 und die Magnetköpfe 32a werden durch die Steuerung
102 gesteuert.
Die Patrone 70 wird bei geöffneter Fllmtransporteinheit
5 in den Patronenhalter 40 eingesetzt. Nach dem Einsetzen der
Patrone 70 wird die Filmtransporteinheit 5 geschlossen. Dann wird
die Spule der Patrone 70 als Reaktion auf ein vorbestimmtes Startsignal
angetrieben, wodurch der Film 2 aus der Patrone 70 herausgezogen
wird. Der herausgezogene Film 2 wird durch den Antriebsmotor
28 in die Pfeilrichtung A in 2,
3 und 13
(Schritt Nr. 1) transportiert.
Dann erfasst der optische Sensor 30 die Endfläche
2A des herausgezogenen Films 2 (Schritt Nr. 2). Im Schritt Nr.
2 kann das vordere Ende entweder des Films 2 oder des Reinigungsvorspanns
80 erkannt werden, es kann jedoch nicht bestimmt werden, wessen vorderes
Ende. Nach dieser Erfassung wird der Film 2 weiter transportiert, und der
optische Sensor 30 erfasst die Aussparung 2B (Schritt Nr. 3).
Dann wird geprüft, ob die zweite Aussparung innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer
nach der Erfassung der Aussparung 2B erfasst wird oder nicht (Schritt Nr.
4). Falls die zweite Aussparung erfasst wird, ist es der Reinigungsvorspann
80, welcher transportiert wird. Falls keine zweite Aussparung erfasst wird,
ist es der Film 2 (siehe 16(a)). Da keine
zweite Aussparung erfasst wird, wenn der Film 2 transportiert wird, stellt
ein Prüfgerät der Steuerung 102 im Schritt Nr. 4 nur fest, dass der Film
2 transportiert wurde. Nach dem Erkennen des Films 2 im Schritt
Nr. 4 fährt die Operation mit Schritt Nr. 5 fort. Im Schritt Nr. 5 wird eine Routine-Verarbeitung
des Films 2 gestartet (erster Modus).
Beim ersten Modus liest der optische Sensor 30 Informationen
aus, welche auf dem Film 2 optisch aufgenommen wurden, und die Magnetköpfe
32a lesen Informationen aus den magnetischen Aufnahmeabschnitten
2b des Films 2 aus, wodurch Bilder des Films 2 auf dem
Abzugspapier 3 belichtet und abgezogen werden. Insbesondere werden, während
der Film 2 in die Pfeilrichtung A transportiert wird, die Informationen
entsprechend aller Aufnahmen 2a ausgelesen. Einmal wird der Film
2 dann wieder in die Pfeilrichtung B gespult. Der Film 2 wird
erneut in die Pfeilrichtung A transportiert, und das Belichtungsgerät
100 zieht die Aufnahmen 2a des Films 2 ab. Beim Belichten
und Abziehen des Films 2 werden die Aufnahmen 2a des Films
2 angehalten und in der Öffnung 31a für eine Belichtung positioniert.
Nach dem Beenden der Filmbelichtung und des Abziehens wird der Film 2 wieder
in der Patrone 70 aufgespult (Schritt Nr. 6).
Als Nächstes wird eine Reinigungsoperation des Transportwegs in der
Filmtransporteinheit 5 beschrieben (zweiter Modus).
Zuerst wird die Patrone 90, welche den Reinigungsvorspann
80 enthält, bei geöffneter Filmtransporteinheit 5 in den Patronenhalter
40 eingesetzt. Nach dem Einsetzen der Patrone 90 wird die Filmtransporteinheit
5 geschlossen. Dann wird der Reinigungsvorspann 80 aus der Patrone
90 als Reaktion auf ein vorbestimmtes Startsignal herausgezogen. Der herausgezogene
Reinigungsvorspann 80 wird durch den Antriebsmotor 28 in die Pfeilrichtung
A in 2, 3 und
13 (Schritt Nr. 1) transportiert.
Dann erfasst der optische Sensor 30 die Endfläche
80A des herausgezogenen Reinigungsvorspanns (Schritt Nr. 2). Als Nächstes
erfasst der optische Sensor 30 die Aussparung 80B (Schritt Nr.
3). Nachdem die Aussparung 80B erfasst wurde, wird geprüft, ob die zweite
Aussparung erfasst wird oder nicht (Schritt Nr. 4). Da der Reinigungsvorspann
80 eine zweite Aussparung 80C aufweist, wird sie vom Sensor erfasst,
und das Prüfgerät der Steuerung 102 stellt im Schritt Nr. 4 nur fest, dass
der Reinigungsvorspann 80 transportiert wurde. Nach dem Erkennen des Reinigungsvorspanns
80 im Schritt Nr. 4 geht die Operation zum Schritt Nr. 7 über. Im Schritt
Nr. 7 wird eine Reinigungsoperation mit dem Reinigungsvorspann 80 begonnen.
Der Reinigungsvorspann 80 wird in einem vorbestimmten Maße herausgezogen
(Schritt Nr. 8). Der Reinigungsvorspann 80 wird durch den Transportweg
transportiert, um insbesondere die Magnetköpfe zu reinigen. Beim Herausziehen des
Reinigungsvorspanns 80 erfasst der optische Sensor 30 die in
16(b) gezeigte Endperforation 85 (Schritt
Nr. 85). Nach dieser Erfassung wird der Reinigungsvorspann 80 wieder in
der Patrone 90 aufgespult.
Als Nächstes werden Modifikationen des Reinigungsvorspanns
80 beschrieben.
Bei der zweiten Ausführungsform werden der Reinigungsvorspann
80 und der Film 2 durch Erfassen ihrer verschiedenen Konfigurationen
unterschieden. Insbesondere ist der Reinigungsvorspann 80 so ausgebildet,
dass er eine längliche Gestalt ähnlich dem Film 2 aufweist, sein vorderes
Ende ist jedoch vom Film 2 verschieden ausgebildet. Zum Unterscheiden der
Gestalten des Reinigungsvorspanns 80 und des Films kann der Reinigungsvorspann
80 eine zu Film 2 verschiedene Gestalt oder verschiedene Anzahl
der Löcher oder Aussparungen aufweisen. Es werden spezifische Beispiele unter Bezugnahme
auf 17 beschrieben.
17(a) zeigt ein Beispiel, bei welchem
ein Loch (Perforation) 80D an der Stelle der Aussparung ausgebildet ist.
17(b) zeigt ein Beispiel, bei welchem eine Aussparung
80E von erhöhter Länge ausgebildet ist. In 17(c)
ist eine Aussparung 80F weiter vom vorderen Ende entfernt ausgebildet als
die Aussparung 80B in 17(b). In diesem Fall
kann der Film 2 oder der Reinigungsvorspann 80 auf der Grundlage
einer Differenz des Abstands oder der Zeitdauer von der Erfassung des vorderen Endes
im Schritt Nr. 2 bis zur Erfassung der ersten Aussparung im Schritt Nr. 3 in
15 festgestellt werden.
In 17(d) wird eine schwarze Schicht
80G aufgebracht, um eine Erfassung des Reinigungsvorspanns 80
auf der Grundlage eines Unterschieds im Reflexionsvermögen zu
ermöglichen. 17(e) zeigt ein Beispiel, bei welchem
ein Paar Löcher 80N quer zur Transportrichtung angeordnet ist.
17(f) zeigt ein Beispiel, bei welchem ein Loch
80I in einer Position quer gegenüber der Aussparung 80B in
16(b) ausgebildet ist.
Das kennzeichnende Merkmal der zweiten Ausführungsform liegt darin,
dass das Prüfgerät bereitgestellt wird, um festzustellen, ob der Film
2 oder der Reinigungsvorspann 80 transportiert wurde. Der zweite
Modus wird ausgeführt, wenn festgestellt wird, dass der Reinigungsvorspann
80 transportiert wurde.
Folglich kann ein Umschalten aus dem ersten Modus in den zweiten Modus
und aus dem zweiten Modus in den ersten Modus automatisch erfolgen. Im Ergebnis
ist es nicht erforderlich, dass der Bediener ein Umschalten des Modus manuell bewirkt,
um die Verarbeitungseffizienz einer fotografischen Verarbeitungsausrüstung zu verbessern.
Es werden hier nachfolgend modifizierte Ausführungsformen beschrieben.
- (1) Als die Verarbeitung im ersten Modus können, abgesehen von dem, was bei
der zweiten Ausführungsform beschrieben wurde, die Bilder durch einen CCD-Sensor
ausgelesen oder Informationen durch einen Magnetkopf geschrieben werden.
- (2) Die zweite Ausführungsform wurde unter Bezugnahme auf den Film
2 beschrieben, welcher für ein Advanced Photographic System (APS) verwendet
wird. Die Erfindung ist natürlich auch auf andere Filme anwendbar, wie beispielsweise
135er-Film. In diesem Fall kann der Reinigungsvorspann 80 eine Kerbe umgrenzen,
welche eine von einer Kerbe, welche zum Erkennen des 135er-Films verwendet wird,
verschiedene Gestalt aufweist. Der Reinigungsvorspann 80 kann ein Spezialloch
oder eine Aussparung oder einen speziellen Strichcode in einer Position entsprechend
eines DX-Detektors des 135er-Films umgrenzen.
Die Reinigungspatrone 90, welche zum Verstauen des Reinigungsvorspanns
80 verwendet wird, ist genau die gleiche, wie Patrone 70 zum Verstauen
des Films 2. Es kann jedoch solange eine unterschiedliche Patrone verwendet
werden, wie sie am Patronenhalter 40 der Filmtransporteinheit
5 befestigt werden kann.
- (3) Die Reinigungspatrone 90, welche zum Verstauen des Reinigungsvorspanns
80 verwendet wird, ist genau die gleiche, wie Patrone 70 zum Verstauen
des Films 2. Es kann jedoch solange eine verschiedene Patrone verwendet
werden, wie sie am Patronenhalter 40 der Filmtransporteinheit
5 befestigt werden kann.
- (4) Die Filmtransporteinheit 5 wurde als ein Beispiel einer fotografischen
Verarbeitungsausrüstung beschrieben. Es ist nicht notwendig, dass das Gerät als
eine Einheit bereitgestellt wird. Es kann nicht nur der Transportweg des Films
2, sondern auch der Transportweg des Abzugspapiers 3 gereinigt
werden.
[Dritte Ausführungsform]
Als Nächstes wird eine dritte Ausführungsform unter Bezugnahme auf
18 bis 25 beschrieben.
Bei dieser Ausführungsform kann der Reinigungsvorspann 80 als der Nasstyp
verwendet werden.
Wie in 22 und 23
gezeigt, wird der Reinigungsvorspann 80 (Reinigungselement) in im Wesentlichen
der gleichen Patrone (Reinigungspatrone) wie die Patrone 70 verstaut, welche
den Film 2 verstaut. Der Reinigungsvorspann 80 wird aufgespult
auf einer Spule 93 verstaut, welche in der Patrone 90 befestigt
ist. Der Reinigungsvorspann 80 wird automatisch durch die Herausziehöffnung
92 herausgezogen, indem eine Antriebswelle in die Bohrung 91 eingeführt
und die Spule 93 gedreht wird. 21 zeigt einen
Abschnitt der Patrone 70, welche den Film 2 verstaut.
Der Reinigungsvorspann 80 weist, wie der Film 2,
eine längliche Form auf, mit einer gleichen oder kleineren Breite wie der Film
2. Der Reinigungsvorspann 80 muss nicht die gleiche Länge wie
der Film 2 aufweisen, sondern kann nur eine Länge aufweisen, welche für
Reinigungszwecke erforderlich ist.
Die Patrone 90 weist eine Abdeckung 94 auf, welche
eine Öffnung 95 umgrenzt. Die Öffnung 95 ist ausgebildet, um zu
ermöglichen, dass eine Reinigungslösung auf den Reinigungsvorspann 80 getröpfelt
werden kann, welcher in der Patrone 90 verstaut ist. Die Reinigungslösung
weist Isopropylalkohol als eine ihrer Hauptkomponenten auf, und wird in einem Behälter
200 bevorratet. Die Öffnung 95 ist an einer Position ausgebildet,
dass die Reinigungslösung auf einen im Wesentlichen zentralen Bereich quer zum Reinigungsvorspann
80 getröpfelt werden kann. Die Position der Öffnung 95 ist nicht
auf die in 22 gezeigte Position beschränkt, sondern
kann sich irgendwo befinden, solange die Reinigungslösung getröpfelt werden kann.
Die Öffnung 95 kann durch Schneiden der Patrone
70 des Films 2 ausgebildet werden, es kann jedoch Schnittstaub
erzeugt werden, welcher in die Patrone 90 eindringt. Es ist deshalb wünschenswert
die Öffnung 95 durch Erwärmen statt durch Schneiden auszubilden. Obwohl
es nicht gezeigt wird, wird ein Etikett auf eine Oberfläche der Patrone
90 aufgebracht, um die Anzahl der Reinigungen abzuhaken.
In 22 wird eine äußere Gestalt des Reinigungsvorspanns
80 gezeigt. Der Reinigungsvorspann 80 ist im Wesentlichen der
gleiche, wie der zuvor unter Bezugnahme auf 14 beschriebene.
Ein Material, welches für den Reinigungsvorspann 80 geeignet
ist, kann eine synthetische Faser sein (Produktname: Savina Minimax), welche mit
einem Harz imprägniert ist, wie unter Bezugnahme auf 4
bis 7 beschrieben. Das Material weist ausgezeichnete
Wasserabsorptions- und -Retentionsmerkmale auf und kann selektiv als der „Nasstyp"
oder der „Trockentyp" gemäß einem Verschmutzungsgrad von Magnetköpfen verwendet
werden. Da hyperfeine Fasern eingesetzt werden, kann die Reinigungslösung innerhalb
kurzer Zeit durch Kapillarwirkung in einen großen Bereich eindringen.
Das Herstellen des Reinigungsvorspanns 80 wird kurz unter
Bezugnahme auf 17 beschrieben. 17
zeigt einen Abschnitt des Reinigungsvorspanns 80.
Der Reinigungsvorspann 80 wird aus einer synthetischen Faser
81 und einem Harz 82 ausgebildet, welches die synthetische Faser
81 imprägniert. Die synthetische Faser 81 umgrenzt eine Oberfläche
81a zur Verwendung als eine Reinigungsfläche, auf welche die Reinigungslösung
getröpfelt wird. Das Harz 82 umgrenzt eine Oberfläche 82a, welche
nicht zum Reinigen verwendet wird.
Die Komponenten der Fotoabzugsvorrichtung 1 wurden bereits
unter Bezugnahme auf 1 beschrieben und werden nicht
erneut beschrieben. 18 bis 20
zeigt eine Filmtransporteinheit 5, welche bei der dritten Ausführungsform
verwendet wird. Die meisten Gesichtspunkte ihres Aufbaus sind die gleichen, wie
die bei der ersten Ausführungsform in 2 und
3 gezeigten. Hier nachfolgend werden nur
unterschiedliche Gesichtspunkte beschrieben.
Wie in 18 und 20
gezeigt, werden Lösungsführungen 60 und 61 zur Führung der Reinigungslösung
bereitgestellt, welche aus dem Behälter 200 auf den Reinigungsvorspann
80 tröpfelt. Diese Figuren zeigen zweckmäßigerweise die beiden Lösungsführungen
60 und 61, in der Praxis kann jedoch nur eine bereitgestellt werden.
Eine der Lösungsführungen 60 umfasst eine Öffnung
15a, welche in einer Abdeckung 15 der oberen Einheit
20 ausgebildet ist, und ein Führungselement 52 zum Führen der
Reinigungslösung von den Öffnungen 15a auf die Oberfläche des Reinigungsvorspanns
80. Das Führungselement 52, welches kein unerlässliches Element
ist, wird bereitgestellt, um zu verhindern, dass die Reinigungslösung an den Transportwalzen
und Detektoren anhaftet. Die andere Lösungsführung 61 umfasst auch eine
Öffnung 43a und ein Führungselement 51, welches im/auf dem Deckel
43 ausgebildet ist.
Als Nächstes wird der Zustand des Reinigungsvorspanns 80
mit der darauf aufgebrachten Reinigungslösung beschrieben. Wie in 24
gezeigt, werden, wenn die Reinigungslösung aufgetröpfelt wird, wobei nur das vordere
Ende des Reinigungsvorspanns 80 aus der Patrone 90 herausgezogen
ist, ein Trockenbereich 86, ein Nassbereich 87 und ein Trockenbereich
86 aufeinanderfolgend vom vorderen Ende aus ausgebildet. Wenn die Reinigungslösung,
wie in 23 gezeigt, durch die Öffnung 95 in
der Patrone 90 getröpfelt wird, werden alternativ Trockenbereiche
86 und Nassbereiche 87 ausgebildet, wie in 25
gezeigt.
Dies liegt daran, dass die Reinigungslösung in innere Schichten eindringt,
wenn sie auf den Reinigungsvorspann 80 getröpfelt wird, welcher auf der
Spule 93 aufgespult ist.
Als Nächstes wird kurz eine Operation der oben stehenden Filmtransporteinheit
5 beschrieben. Zuerst wird eine Operation zum Bewirken eines vorbestimmten
Prozesses des Films 2 beschrieben. 20 zeigt
schematisch den Transportweg, welcher in 18 und
19 illustriert ist. Ein Ausgabesignal des
optischen Sensors 30 wird in die Steuerung 102 eingegeben. Die
Spule der Patrone 70, die Antriebswalzen 24, 25 und
26 und die Magnetköpfe 32a werden durch die Steuerung
102 gesteuert.
Die Patrone 70 wird bei geöffneter Filmtransporteinheit
5 in den Patronenhalter 40 eingesetzt. Nach Einsetzen der Patrone
70 wird die Filmtransporteinheit 5 geschlossen. Dann wird die
Spule der Patrone 70 als Reaktion auf ein vorbestimmtes Startsignal angetrieben,
wodurch der Film 2 aus der Patrone 70 herausgezogen wird. Der
herausgezogene Film 2 wird durch den Antriebsmotor 28 in die Pfeilrichtung
A in 18, 19
und 20 transportiert, um eine Routine-Verarbeitung
des Films 2 zu bewirken.
Das bedeutet, dass der optische Sensor 30 Informationen ausliest,
welche optisch auf dem Film 2 aufgenommen sind, und dass die Magnetköpfe
32a Informationen aus den magnetischen Aufnahmeabschnitten 2b
des Films 2 auslesen, wodurch Bilder des Films 2 auf dem Abzugspapier
3 belichtet und abgezogen werden. Insbesondere werden, während der Film
2 in die Pfeilrichtung A transportiert wird, die Informationen entsprechend
aller Aufnahmen 2a ausgelesen. Dann wird der Film 2 einmal in
die Pfeilrichtung B zurückgespult. Der Film 2 wird wieder in die Pfeilrichtung
A transportiert, und das Belichtungsgerät 100 zieht die Aufnahmen
2a des Films 2 ab. Beim Belichten und Abziehen des Films
2 werden die Aufnahmen 2a des Films 2 angehalten und
in der Öffnung 31a zur Aufnahme positioniert. Nach Beenden des Belichtens
und des Abziehens des Films wird der Film 2 wieder in
der Patrone 70 aufgespult,
Als Nächstes wird eine Reinigungsoperation des Transportwegs in der
Filmtransporteinheit 5 beschrieben.
Zuerst wird die Patrone 90, welche den Reinigungsvorspann
80 enthält, bei geöffneter Filmtransporteinheit 5 in den Patronenhalter
40 eingesetzt. Danach wird die Reinigungslösung durch die Öffnung
43a im Deckel 43 getröpfelt. Die Reinigungslösung tröpfelt durch
die Öffnung 95, welche in der Patrone 90 ausgebildet ist, um in
den Reinigungsvorspann 80 einzudringen und für ein Nassreinigen bereit
zu sein. Die Reinigungslösung kann vor dem Einsetzen der Patrone 90 in
den Patronenhalter 40 durch die Öffnung 95 zugeführt werden. Nach
dem Einsetzen der Patrone 90 wird die Filmtransporteinheit 5 geschlossen.
Danach wird bei einem vorbestimmten Startsignal der Reinigungsvorspann
80 aus der Patrone 90 herausgezogen. Der herausgezogene Reinigungsvorspann
80 wird durch den Antriebsmotor 28 in die Pfeilrichtung A der
18, 19 und
20 transportiert.
Dann wird mit dem Reinigungsvorspann 80 eine Reinigungsoperation
gestartet. Der Reinigungsvorspann 80 wird in einem vorbestimmten Maße herausgezogen.
Der Reinigungsvorspann 80 wird durch den Transportweg transportiert, um
insbesondere die Magnetköpfe zu reinigen. Wie in 24
oder 25 gezeigt, umfasst der Reinigungsvorspann
80 die Trockenbereiche 86 und die Nassbereiche 87. Nach
dem Trockenreinigen mit dem ersten Trockenbereich 86 wird mit dem nächsten
Nassbereich ein Nassreinigen ausgeführt, und dann wird das Trockenreinigen wiederholt.
Auf diese Weise löst der Nassbereich 87 Schmutz auf den Magnetköpfen
32a auf, und der Trockenbereich 86 wischt den Schmutz ab, um ein
wirksames Reinigen zu verwirklichen.
Beim Einspeisen des Reinigungsvorspanns 80 erfasst der optische
Sensor 30 die in 22 gezeigte Endperforation.
Nach dieser Erfassung wird der Reinigungsvorspann 80 wieder in die Patrone
90 zurückgespult, um die Reinigungsoperation zu vervollständigen.
Die Reinigungslösung kann unter Verwendung der Öffnung 15a
zugeführt werden, welche in der Abdeckung 15 ausgebildet ist. Insbesondere
wird der Reinigungsvorspann 80 als Reaktion auf ein vorbestimmtes Startsignal
in einem vorbestimmten Maße herausgezogen, und dann wird der Transport des Reinigungsvorspanns
80 angehalten. In diesem Zustand kann die Reinigungslösung durch die Öffnung
15a getröpfelt werden.
[Vierte Ausführungsform]
Als Nächstes wird eine vierte Ausführungsform beschrieben. Bei dieser
Ausführungsform wird eine Filmtransporteinheit 5 unter Bezugnahme auf
26 bis 29 beschrieben.
Diese Filmtransporteinheit 5 umfasst ein Belichtungsgerät
100 zum Belichten und Abziehen der Bilder eines Films 2 und einen
Scanner 105 zum Auslesen von Bildinformationen vom Film 2. Dieser
Aufbau kann als eine Kombination von zwei der in 18
gezeigten Filmtransporteinheiten 5 bezeichnet werden. Das Belichtungsgerät
100 weist den gleichen Aufbau auf, wie in 1
gezeigt (vgl. die Beschreibung der ersten Ausführungsform). Gleiche Bauteile werden
mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet, und ihre Beschreibung wird nicht wiederholt.
Der Scanner 105 umfasst eine Scanner-Lichtquelle 16, einen Spiegeltunnel
17, einen Reflexionsspiegel 18 und eine CCD-Kamera 19.
Die Komponenten der Filmtransporteinheit 5 werden von einer
Basis 501 getragen. In der Mitte der Basis 501 ist eine Drehplattform
502 befestigt, um in 26 im Uhrzeigersinn drehbar
zu sein. Patronenbefestigungen 503 und Patronenantriebe 504 sind
in vier Positionen kreisförmig auf der Drehplattform 502 angeordnet. Ein
Patroneneinzug 505 ist in einer peripheren Position zur Drehplattform
502 zum Bereitstellen von Patronen 70 und 90 angeordnet.
Es wird eine Abdeckung 506 bereitgestellt, um im Wesentlichen eine gesamte
Fläche der Basis 501 (27) abzudecken. Ein
Motor 507 ist unter der Mitte der Drehplattform 502 zum Antreiben
der Drehplattform 502 angeordnet.
Wie in Einzelheiten in 28 gezeigt, umfasst
jeder Patronenantrieb 504 einen Motor 508 zum Herausziehen oder
Zurückspulen des Films 2 oder des Reinigungsvorspanns 80 aus der/in
die Patrone 70 oder 90, und eine Magnetspule 509 zum
Öffnen von Lichtsperren der Patronen 70 und 90. Wie in
28 und 29 gezeigt,
weist jede Patronenbefestigung 503 einen schwenkbaren Deckel
510 auf. Es ist eine Öffnung 511 im Deckel 510 ausgeformt,
um zuzulassen, dass eine Reinigungslösung durch sie hindurch getröpfelt werden kann.
Der Patroneneinzug 505 umfasst ein röhrenförmiges Gehäuse 512
zum Verstauen der vertikal angeordneten Patronen 70 und 90. Die
Patronen 70 und 90, welche aus dem Gehäuse 512 herausfallen,
werden der Patronenbefestigung 503 durch einen Halterahmen 513
und ein Aniriebsritzel 514 zugeführt.
Wie in 27 gezeigt, umfasst der Scanner
105 Transportwalzen 63, 64 und 65, einen optischen
Sensor 66 und einen Lesemagnetkopf 67, welcher entlang eines Transportwegs
davon angeordnet ist. Ein Abspulgerät 68 ist an einem hinteren Ende des Transportwegs
zum vorübergehenden Abspulen des Films 2 oder des Reinigungsvorspanns
80 angeordnet.
Ähnlich umfasst das Belichtungsgerät 100 Transportwalzen
74, 75 und 76, einen optischen Sensor 77, einen
Schreibmagnetkopf 78 und ein Abspulgerät 79, welches entlang eines
Transportwegs davon angeordnet ist.
Der Scanner 105 weist eine Abdeckung 506 auf, welche
eine Öffnung 515 und ein Führungselement 516 umgrenzt, welches
eine Lösungsführung ähnlich der bei der ersten Ausführungsform darstellt.
Als Nächstes wird eine Operation der Filmtransporteinheit
5 beschrieben.
Patronen 70, welche Filme 2 verstauen, und Patronen
90, welche Reinigungsvorspanne 80 verstauen, werden der Filmtransporteinheit
5 der Reihe nach aus dem Patroneneinzug 505 geliefert.
Um Reinigungsoperationen in regelmäßigen Intervallen durchzuführen,
kann eine Reinigungspatrone 90 unter jede vorbestimmte Anzahl Filmpatronen
70 gemischt werden.
Zuerst wird in einer Position (D) in 26
Patrone 70 oder 90 aus dem Patroneneinzug 505 an eine
der Patronenbefestigungen 503 überführt. Diese Überführung wird durch das
Antriebsritzel 5i3 und den Halterahmen 514 ausgeführt. Wenn die
Überführung an die Patronenbefestigung 503 beendet ist, wird der Deckel
510 geschlossen. Danach wird die Drehplattform 502 um 90°
im Uhrzeigersinn zu einer Position (E), d. h. zum Scanner 105, in
26 gedreht. Dann werden die Bildinformationen und die
Magnetinformationen vom Film 2 ausgelesen, oder der Transportweg wird mit
dem Reinigungsvorspann 80 gereinigt. Die Transportsteuerung ist die gleiche
wie bei der dritten Ausführungsform und wird nicht erneut beschrieben.
Wenn die Verarbeitung im Scanner 105 beendet ist, wird die
Patrone 70 oder 90 durch die Drehplattform 502 über eine
Position (F) an eine Position (G), d. h. zum in 26
gezeigten Belichtungsgerät 100, überführt. Dann werden die Bildinformationen
des Films 2 abgezogen und Magnetinformationen auf den Film 2 geschrieben,
oder der Transportweg wird mit dem Reinigungsvorspann 80 gereinigt. Die
Transportsteuerung ist die gleiche wie bei der dritten Ausführungsform und wird
nicht erneut beschrieben. Wenn die Verarbeitung im Belichtungsgerät 100
beendet ist, wird die Patrone 70 oder 90 durch die Drehplattform
502 an den Patroneneinzug 505 zum Entladen zurückgegeben.
Der Zeitpunkt des Zuführens der Reinigungslösung ist bei dieser Ausführungsform
im Wesentlichen der gleiche wie bei der dritten Ausführungsform. Da jedoch die Patronen
70 und 90 von ihrem Einzug bis zu ihrer Entladung automatisch
gehandhabt werden, ist es aus der Sicht der Betriebseffizienz bevorzugt, der Patrone
90 die Reinigungslösung vorher zuzuführen. Unter Berücksichtigung einer
Verdampfung der Reinigungslösung kann die Reinigungslösung unmittelbar vor einer
Reinigungsoperation durch die Öffnung 511 oder die Öffnung 515
zugeführt werden.
[Modifizierte Patronen]
30 und 31
zeigen Modifikationen der Reinigungspatrone 90.
In 30 sind Öffnungen 95 an zwei
Positionen quer zum Reinigungsvorspann 80 voneinander beabstandet ausgebildet.
Diese Positionen der Öffnungen 95 werden entsprechend der magnetischen
Aufnahmeabschnitte 2b des Films 2 eingestellt. Diese Anordnung
basiert auf der Überlegung, dass insbesondere der Magnetkopf unter den Komponenten
auf dem Transportweg dazu neigt, zu verschmutzen, oder dass es am wichtigsten ist,
Schmutz vom Magnetkopf zu entfernen.
In 31 ist eine Öffnung 95 in
einer zentralen Position ausgebildet, es ist ein Schlitz, welcher sich quer zum
Reinigungsvorspann 80 erstreckt. Bei diesem Aufbau kann die Reinigungslösung
gleichmäßig über eine gesamte Fläche quer zum Reinigungsvorspann 80 zugeführt
werden.
[Modifizierte Reinigungsvorspanne]
Ein modifizierter Reinigungsvorspann 80 wird in
33 gezeigt. Dieser Reinigungsvorspann 80 unterscheidet
sich dadurch von der Ausführungsform der 22, dass eine
Aussparung 80C zusätzlich zur Aussparung 80B ausgebildet wird.
Das bedeutet, dass zwei Aussparungen 80B und 80C in einem vorderen
Endbereich des Reinigungsvorspanns 80 ausgebildet sind. Andererseits weist
der Film 2, wie in 10 gezeigt, eine Aussparung
2B auf, welche in seinem vorderen Endbereich ausgebildet ist. Folglich
ist es durch Erfassen der Anzahl von Aussparungen mit einem optischen Sensor oder
dergleichen möglich, zwischen dem Film 2 und dem Reinigungsvorspann
80 zu unterscheiden, wodurch eine Automatisierung der Reinigungsoperation
ermöglicht wird.
[Andere Ausführungsformen]
- (1) Bei dieser Ausführungsform wird der Reinigungsvorspann 80, welcher
in der Patrone 90 enthalten ist, an die Filmtransporteinheit
5 überführt. Der Reinigungsvorspann 80 kann jedoch ohne die Patrone
90 befestigt werden.
- (2) Bei dieser Ausführungsform wird die Reinigungslösung direkt auf das Reinigungselement
getröpfelt. Die Reinigungslösung kann durch einen Filzstreifen aufgebracht werden.
Die Patrone 90 oder die Filmtransporteinheit 5 können eine Flüssigkeitswanne
zum Verstauen der Reinigungslösung umfassen.
- (3) Bei dieser Ausführungsform wird die Reinigungslösung der Filmtransporteinheit
5 zugeführt. Wo eine Komponente, welche die gleiche Funktion wie die Filmtransporteinheit
5 aufweist, in die Fotoabzugsvorrichtung 1 eingegliedert und befestigt
ist, kann eine Gehäuseabdeckung der Fotoabzugsvorrichtung 1 eine Lösungsführung
umfassen, um zuzulassen, dass die Reinigungslösung von außerhalb der Gehäuseabdeckung
zugeführt werden kann.