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Dokumentenidentifikation DE69727092T2 14.10.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000800115
Titel Reinigungsvorrichtung einer Bearbeitungsvorrichtung von photographischen lichtempfindlichen Materialien
Anmelder Noritsu Koki Co., Ltd., Wakayama, JP
Erfinder Ohwaki, Junichi, Wakayama-shi, Wakayama-ken, JP;
Inoue, Mikio, Wakayama-shi, Wakayama-ken, JP;
Miyawaki, Hiroshi, Wakayama-shi, Wakayama-ken, JP;
Miyamori, Takahisa, Wakayama-shi, Wakayama-ken, JP;
Yamaji, Yoshiyuki, Wakayama-shi, Wakayama-ken, JP
Vertreter Lemcke, Brommer & Partner, Patentanwälte, 76133 Karlsruhe
DE-Aktenzeichen 69727092
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 27.03.1997
EP-Aktenzeichen 971052246
EP-Offenlegungsdatum 08.10.1997
EP date of grant 07.01.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.10.2004
IPC-Hauptklasse G03D 15/00
IPC-Nebenklasse G03B 27/62   G03B 17/30   

Beschreibung[de]
ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK 1. GEBIET DER ERFINDUNG

Diese Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen einer Verarbeitungsausrüstung für fotografisch empfindliches Material mit den Merkmalen gemäß des Oberbegriffs des beigefügten Hauptanspruchs.

2. BESCHREIBUNG DER VERWANDTEN TECHNIK

Ein Transportweg zum Transportieren eines fotografisch empfindlichen Materials, wie beispielsweise eines Films in einer Verarbeitungsausrüstung für fotografisch empfindliches Material, ist anfällig für eine Akkumulation von Staub vom Film im Verlauf wiederholter Filmtransporte. Derartiger Staub beeinflusst den Transport des fotografisch empfindlichen Materials nachteilig. Insbesondere im Fall eines Films, welcher einen magnetischen Aufnahmeabschnitt zur Verwendung in einem Advanced Photographic System (APS) aufweist, kann eine Magnetschicht und eine Schutzschicht zum Schützen der Magnetschicht abgetrennt werden und am Magnetkopf anhaften. Dies vermindert die Lesegenauigkeit des Magnetkopfs.

Um eine derartige Situation zu vermeiden, werden regelmäßig Reinigungsoperationen durchgeführt, um den Filmtransportweg und den Magnetkopf und die Sensoren zu reinigen, welche auf dem Transportweg angeordnet sind. Verfahren, welche bei derartigen Reinigungsoperationen verwendet werden, umfassen einen Kopfreiniger, welcher in der japanischen Gebrauchsmusterschrift S63-38416 (bekanntes Verfahren 1) offenbart wird, eine Reinigungskarte, welche in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift H3-203806 (bekanntes Verfahren 2) offenbart wird, und einen speziellen fotografischen Film, welcher in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift N5-225532 (bekanntes Verfahren 3) offenbart wird.

Weiterer Stand der Technik ist aus JP-A-07 270994 oder aus JP-A-06 335 998 bekannt.

Im Übrigen ist ein Tuch, wie beispielsweise ein ungewebtes Tuch, nicht zur Verwendung zum Reinigen geeignet, da es selbst eine stauberzeugende Eigenschaft aufweist, wodurch die Fasern, aus welchen das Tuch besteht, sich aufrauen und während einer langen Verwendungsdauer für Reinigungszwecke ausfallen. Folglich verwendet das bekannte Verfahren 1 ein Reinigungsband, welches zahlreiche Poren aufweist, welche darin ausgebildet sind, um eine Reinigungslösung zu halten. Dieses Reinigungsband wird zur Verwendung in einem Kassettenband verstaut. Bei einer derartigen Verwendungsbeschaffenheit wird keine Festigkeit des Reinigungselements erfordert. Bei Verarbeitungsausrüstungen für fotografisch empfindliches Material, wie beispielsweise Fotofilm, muss das Reinigungselement einen bestimmten Festigkeitsgrad aufweisen, um auf eine wirksame Weise durch den Transportweg transportiert zu werden. Der Grund dafür ist, dass der Aufbau der Verarbeitungsausrüstung für fotografisch empfindliches Material es erschwert, eine Reinigungsoperation mit dem Reinigungselement durchzuführen, welches im gehäuseähnlichen Kassettenband verstaut ist.

Das bekannte Verfahren 2 betrifft eine Reinigungskarte, welches ein ungewebtes Tuch aufweist, welches auf einer Oberfläche eines dünnen Substrats aufgebracht ist und zahlreiche Poren umgrenzt, um sowohl als der Nasstyp als auch als der Trockentyp verwendbar zu sein. Diese Reinigungskarte umfasst jedoch Grate, welche außen am Substrat zur Verwendung als Trockentyp ausgebildet sind, welche den Magnetkopf beschädigen könnten. Diese Reinigungskarte kann nicht als gut geeignet für Reinigungszwecke bezeichnet werden.

Das bekannte Verfahren 3 verwendet einen fotografischen Film, welcher Höhenunterschiede (Erhöhungen, Vertiefungen oder Löcher) zum Reinigen eines Magnetkopfs umgrenzt. Da auch ein Fotofilm für Reinigungszwecke verwendet wird, weist der Film die Festigkeit auf, dem Transport zu widerstehen, doch nur bestimmte Abschnitte des Fotofilms sind zum Reinigen verfügbar.

Bei der Behandlung der Nachteile der oben stehenden bekannten Verfahren haben die Erfinder synthetische Fasern aufgegriffen, welche Materialien sind, welche sich von einem ungewebten Tuch unterscheiden. Unter diesen synthetischen Fasern ist eine, welche als Wischtuch bekannt ist. Das Wischtuch ist gekennzeichnet durch eine minimale Eigenstauberzeugung. Mit dieser Eigenschaft weist das Wischtuch auch den Vorteil auf, sowohl als der Trockentyp als auch als der Nasstyp verwendbar zu sein. Das Wischtuch kann beim Herstellen von magneto-optischen Platten, beim Reinigen von gedruckten Schaltplatinen und beim Herstellen von Kontaktlinsen verwendet werden. Die Erfinder haben festgestellt, dass das Wischtuch auch zum Reinigen von Verarbeitungsausrüstungen für fotografisch empfindliches Material verwendet werden kann.

Obwohl es zum Reinigen von Verarbeitungsausrüstungen für fotografisch empfindliches Material geeignet ist, weist das Wischtuch einen Nachteil des Fehlens von Festigkeit auf, so dass es nicht problemlos durch den Transportweg der Verarbeitungsausrüstung für fotografisch empfindliches Material hindurchgeht. Die Festigkeit, einem Transport zu widerstehen, ist insbesondere beim Reinigen des Magnetkopfs der Verarbeitungsausrüstung für fotografisch empfindliches Material erforderlich. Es ist lästig und unerwünscht, den Magnetkopf in einem derartigen Fall zu entfernen und Schmutz mit einem Baumwollstäbchen oder dergleichen vom Magnetkopf abzuwischen. Es war deshalb nötig, die Festigkeit zu erhöhen, um eine derartige synthetische Faser für ein automatisches Reinigen zu verwenden und es zu ermöglichen, Geräte für die Verarbeitung von Material der Verarbeitungsausrüstung für fotografisch empfindliches Material zu waschen.

KURZFASSUNG DER ERFINDUNG

Eine Aufgabe dieser Erfindung ist es, eine Vorrichtung für das automatische Reinigen von Verarbeitungsausrüstungen für fotografisch empfindliches Material durch Auswählen und Verwenden eines Reinigungsmaterials bereitzustellen, welches für die Verarbeitungsausrüstung für fotografisch empfindliches Material geeignet ist.

Eine andere Aufgabe dieser Erfindung ist es, eine Reinigungspatrone bereitzustellen, welche in der gleichen Weise wie Fotofilm in Verarbeitungsausrüstungen für fotografisch empfindliches Material behandelt werden kann.

Die oben stehenden Aufgaben werden gemäß dieser Erfindung durch eine Vorrichtung nach dem beigefügten Anspruch 1 erfüllt.

Die synthetische Faser, welche mit einem Harz gehärtet wurde, stellt Festigkeit bereit, um dem Transport durch die Verarbeitungsausrüstung für fotografisch empfindliches Material zu widerstehen. Der Reinigungsvorspann, welcher aus einem derartigen Material ausgebildet wurde, kann automatisch durch die Verarbeitungsausrüstung für fotografisch empfindliches Material transportiert werden, um automatisch Schmutz vom Magnetkopf zu entfernen.

Wo ein Wischtuch mit minimaler Eigenstauberzeugung als die synthetische Faser ausgewählt wird, kann der Reinigungsvorspann selektiv als der Nasstyp und der Trockentyp gemäß einem Verschmutzungsgrad des Magnetkopfs verwendet werden.

Die synthetische Faser kann durch Imprägnierung auf einer Seite mit einem Harz gehärtet werden, welches aus Urethanharz, Acrylharz und Silikonharz ausgewählt wird. Durch diese Harzimprägnierung kann ein Zusatzstoff dem Harz zugesetzt werden. Der Zusatzstoff stellt verschiedene Vorteile bereit. Der Zusatzstoff kann beispielsweise ein Antistatikum oder ein Pigment sein. Mit dem Zusatzstoff können Vorteile, wie beispielsweise Ladungsvermeidung, eine Lichtschutzeigenschaft, Reibungskontrolle und Einfärbung erhalten werden.

Vorzugsweise ist der Reinigungsvorspann länglich, damit er von einer identischen oder ähnlichen Gestalt ist, wie ein Film, welcher durch die Verarbeitungsausrüstung für fotografisch empfindliches Material transportiert wird. Dieser Reinigungsvorspann kann in einer Patrone zum Verstauen eines Films befestigt werden, um mit Leichtigkeit ähnlich wie ein Film behandelt zu werden.

Es kann wenigstens ein vorderes Ende des Reinigungsvorspanns gehärtet werden. Wenn der Reinigungsvorspann, welcher auf einer Spule in der Patrone aufgespult ist, herausgezogen wird, wird die Spule in einer Abspulrichtung gedreht, um das vordere Ende des Reinigungsvorspanns aus einer Patronenöffnung herauszudrücken (Diese Operation wird eine Stoßoperation genannt). Das vordere Ende sollte gehärtet sein, weil Festigkeit insbesondere zum Zeitpunkt der Stoßoperation erforderlich ist.

Andere Merkmale und Vorteile dieser Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung der Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen offenkundig.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Schemaansicht einer Fotoabzugsvorrichtung;

2 ist eine perspektivische Ansicht einer Filmtransporteinheit;

3 ist eine Draufsicht der Filmtransporteinheit;

4 ist eine vergrößerte Schnittdarstellung eines Reinigungsvorspanns;

5 ist eine vergrößerte Schnittdarstellung des Reinigungsvorspanns;

6 ist eine vergrößerte Schnittdarstellung der Fäserchen einer synthetischen Faser (Wischtuch);

7 ist eine Ansicht, welche eine Grundlage der synthetischen Faser (Wischtuch) zeigt, welche Schmutz einfängt;

8 ist eine Ansicht, welche eine Reinigungsoperation zeigt;

9 ist eine perspektivische Ansicht des Reinigungsvorspanns, welcher aus einer Patrone herausgezogen wurde;

10 ist eine perspektivische Ansicht eines Films, welcher aus einer Patrone herausgezogen wurde;

11 ist eine Ansicht, welche eine verschiedene Verwendung des Reinigungsvorspanns zeigt;

12 ist eine Ansicht, welche einen Transportweg der Ftlmtransporteinheit zeigt;

13 ist eine Schemaansicht eines Transportwegs bei einer zweiten Ausführungsform;

14 ist eine perspektivische Ansicht eines Reinigungsvorspanns, welcher aus einer Patrone bei der zweiten Ausführungsform herausgezogen wurde;

15 ist ein Ablaufdiagramm eines Betriebs der zweiten Ausführungsform;

16 ist eine Ansicht zum Vergleichen des Films und des Reinigungsvorspanns bei der zweiten Ausführungsform;

17 ist eine Ansicht, welche eine Modifikation des Reinigungsvorspanns bei der zweiten Ausführungsform zeigt;

18 ist eine perspektivische Ansicht einer Filmtransporteinheit bei einer dritten Ausführungsform;

19 ist eine Draufsicht der Filmtransporteinheit bei der dritten Ausführungsform;

20 ist eine Schemaansicht eines Transportwegs bei der dritten Ausführungsform;

21 ist eine Schnittdarstellung einer Patrone bei der dritten Ausführungsform;

22 ist eine perspektivische Ansicht eines Reinigungsvorspanns, welcher aus der Patrone bei der dritten Ausführungsform herausgezogen wurde;

23 ist eine Schnittdarstellung der Reinigungspatrone bei der dritten Ausführungsform;

24 ist eine Ansicht, welche ein Eindringen einer Reinigungslösung zeigt;

25 ist eine andere Ansicht, welche ein Eindringen der Reinigungslösung zeigt;

26 ist eine Draufsicht einer Filmtransporteinheit bei einer vierten Ausführungsform;

27 ist ein Abschnitt, welcher auf der Linie IV-IV der 26 genommen wurde;

28 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Patroneneinzugs bei der vierten Ausführungsform;

29 ist eine Schnittdarstellung des Patroneneinzugs bei der vierten Ausführungsform;

30 ist eine perspektivische Ansicht einer modifizierten Reinigungspatrone;

31 ist eine perspektivische Ansicht einer anderen modifizierten Reinigungspatrone;

32 ist eine Ansicht, welche eine Struktur eines Reinigungsvorspanns zeigt; und

33 ist eine perspektivische Ansicht einer weiteren modifizierten Reinigungspatrone.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN [Erste Ausführungsform]

Eine bevorzugte Ausführungsform dieser Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.

Wie in 1 gezeigt, umfasst eine Fotoabzugsvorrichtung 1 ein Belichtungsgerät 100 zum Projizieren und zum Belichten von Bildern eines Films 2 auf Abzugspapier 3, ein Entwicklungsgerät 101 zum Entwickeln des Abzugspapiers 3 und eine Steuerung 102 zum Steuern von Operationen der verschiedenen Komponenten der Vorrichtung. Die Steuerung 102 ist mit einer Steuerungstafel 103 zur Eingabe verschiedener Steuerungsinstruktionen und einem Monitor 104 zum Anzeigen von Bildinformationen verbunden, welche durch einen nicht gezeigten Scanner eingelesen werden.

Wenn der Film 2, von welchem Abzüge gemacht werden sollen, in das Belichtungsgerät 100 eingelegt wird, werden die Bildinformationen jeder Aufnahme vom Film 2 ausgelesen und zur Steuerung 102 übertragen. Die Steuerung 102 bestimmt die Belichtungsbedingungen für jede Aufnahme auf der Grundlage der Bildinformationen, welche vom Film 2 ausgelesen wurden. Dann simuliert die Steuerung 102 die Bilder und zeigt sie so auf dem Monitor 104 an, wie sie auf dem Abzugspapier 3 erwartungsgemäß als Ergebnis der bestimmten Belichtungsbedingungen erscheinen werden.

Wenn ein Reinigungsvorspann 80 eingelegt wird, wird ein Weg, wo der Film 2 transportiert wurde, gereinigt.

Der Bediener der Fotoabzugsvorrichtung 1 beobachtet, was auf dem Monitor 104 angezeigt wird. Falls kein sauberes Bild erhalten wird, kann der Bediener Instruktionen zur Korrektur der Belichtungsbedingungen über die Steuerungstafel 103 eingeben. In der Reaktion auf die Korrekturinstruktionen korrigiert die Steuerung 102 die Belichtungsbedingungen und bestimmt die endgültigen Belichtungsbedingungen. Auf der Grundlage der bestimmten Belichtungsbedingungen steuert die Steuerung 102 verschiedene Komponenten des Belichtungsgeräts 100, um die Bildinformationen des Films 2 auf dem Abzugspapier 3 aufzunehmen, welches aus einem Abzugspapiermagazin 4 herausgezogen wird.

Der Film 2 wird unter Bezugnahme auf 10 beschrieben. Dieser Film 2 wird in einem so genannten Advanced Photographic System (APS) verwendet und umfasst Bildbereiche 2a zum Aufnehmen von Bildern, magnetische Aufnahmeabschnitte 2b, welche entlang gegenüberliegender Seiten der Bildbereiche 2a angeordnet sind, und Perforationen 2c. Der Film 2 ist auf einer Spule aufgespult innerhalb einer Patrone 70 verstaut. Der Film 2 wird automatisch durch eine Auszugsöffnung 72 herausgezogen, indem eine Antriebswelle in ein Bohrloch 71 eingeführt und die Spule gedreht wird.

Jede Komponente wird hier nachfolgend beschrieben.

Das Belichtungsgerät 100 umfasst eine Filmtransporteinheit 5 zum Transportieren und Positionieren des Films 2, eine Belichtungslichtquelle 6, einen Lichteinstellfilter 7 mit Gelb-, Magenta- und Cyan-Filtern, welche in und aus einem optischen Belichtungsweg zum Einstellen einer Farbbalance des einstrahlenden Lichts aus der Lichtquelle 6 beweglich sind, einen Spiegeltunnel 8 für ein gleichmäßiges Mischen der Farben des Lichts, welches die durch die Lichteinstellfilter 7 eingestellte Farbbalance aufweist, eine Abzugslinse 9 zum Ausbilden der Bildinformationen des Films 2 auf dem Abzugspapier 3, einen Verschluss 10, Transportwalzen 11 zum Transportieren des Abzugspapiers 3 und einen Motor 12 zum Antreiben der Transportwalzen 11.

Der Lichteinstellfilter 7 und der Verschluss 10 werden durch die Steuerung 102 gesteuert. Das bedeutet, dass die Position jedes Filters des Lichteinstellfilters 7 und die Auslösezeit, d. h. die Aufnahmezeit des Verschlusses 10 auf der Grundlage der Belichtungsbedingungen gesteuert werden, welche durch die Steuerung 102 bestimmt wurden.

Der Motor 12 transportiert das Abzugspapier 3 Aufnahme für Aufnahme unter der Kontrolle der Steuerung 102.

Der Aufbau der Filmtransporteinheit 5 des Belichtungsgeräts 100 wird hier nachfolgend beschrieben. Diese Filmtransporteinheit 5 ist ein Beispiel einer Verarbeitungsausrüstung für fotografisch empfindliches Material.

Die Filmtransporteinheit 5 umfasst ein Rahmenpaar, welches aus einer oberen Einheit 20 und einer unteren Einheit 21 besteht, welche um eine Achse 22 schwenkbar und durch Federn 23 auf eine offene Position vorgespannt miteinander verbunden sind.

2 zeigt die offene Position der oberen Einheit 20 und der unteren Einheit 21. 3 zeigt eine obere Oberfläche der unteren Einheit 21.

Einzelheiten der unteren Einheit 21 werden in 2 und 3 gezeigt. Die Antriebswalzen 24, 25 und 26 werden zum Transportieren des Films 2 bereitgestellt.

Eine untere Führung 27 mit einer Aussparung, entlang welcher eine Bildebene des Films 2 durchgeht, stützt und führt die rechte und die linke Seite des Films 2. Ein Motor 28 treibt die Antriebswalzen 24, 25 und 26 durch einen Riemen 29 an. Ein optischer Sensor 30, welcher eine Lichtemissionsquelle 30a und einen Lichtempfänger 30b umfasst, erfasst optische Daten des Films 2. Eine Negativmaske 31 weist eine Öffnung 31a zum Umgrenzen eines Bereichs eines Bildabschnitts des Films 2 auf, welcher auf dem Abzugspapier 3 abgezogen werden soll.

Eine Magnetkopfeinheit 32 umfasst ein Magnetkopfpaar 32a zum Auslesen von Informationen, welche magnetisch in den magnetischen Aufnahmeabschnitten 2b des Films 2 aufgenommen sind. Das Magnetkopfpaar 32a wird entsprechend den magnetischen Aufnahmeabschnitten 2b an den gegenüberliegenden Seiten angeordnet, wie in 10 gezeigt. Ein unterer Reinigungsriemen 46 und ein Ventilator 48 stellen einen Teil eines Staubentfernungsgeräts zum Entfernen von Staub von der Filmoberfläche dar. Der Antriebsmotor 28 treibt die Antriebswalzen 24, 25 und 26 durch den Riemen 29 an. Der Antriebsmotor 28 treibt auch den unteren Reinigungsriemen 46 durch einen nicht gezeigten Übertragungsmechanismus an.

Ein Führungselement 35 ist zwischen der Magnetkopfeinheit 32 und dem unteren Reinigungsriemen 46 angeordnet. Es sind Neigungen 35a für den Film 2 ausgebildet, welcher durch das Staubentfernungsgerät hindurchgegangen ist, um problemlos zur Magnetkopfeinheit 32 transportiert zu werden. Bewegliche Kopfelemente 37, welche einen Teil eines Reinigungskopfs darstellen, sind benachbart zum unteren Reinigungsriemen 46 angeordnet.

Ein Patronenhalter 40 hält die Patrone 70, welche den Film 2 enthält. Es wird eine Stützung in einer Längsrichtung der Patrone 70 durch ein Wandpaar 41 zum Halten der Patrone 70 dazwischen bereitgestellt. Die Wände 41 umfassen Überstände 42 zum Eingreifen in die Bohrung 71 der Patrone 70, um die Patrone 70 zu positionieren. Ein Deckel 43 ist zwischen einer offenen Position und einer geschlossenen Position um eine Achse 44 schwenkbar. Der Deckel 43 kann hier, wie in 2 gezeigt, zum Laden der Patrone 70 geöffnet werden.

Der Antriebsmotor 28 transportiert den Film 2 und treibt den unteren Reinigungsriemen 46 und den Reinigungsvorspann 80 an, welche später beschrieben werden.

Einzelheiten der oberen Einheit 20 werden in 2 gezeigt. Eine obere Führung 50 mit einer Aussparung, entlang welcher die Bildebene des Films 2 durchgeht, stützt und führt die rechte und die linke Seite des Films 2 in der Kombination mit der unteren Führung 27. Andruckwalzen 54, 55 und 56 sind in Positionen gegenüber den Antriebswalzen 24, 25 bzw. 26 angeordnet, wenn die obere Einheit 20 und die untere Einheit 21 geschlossen sind. Der Lichtempfänger 30b ist auf einer Position gegenüber der Lichtemissionsquelle 30a des optischen Sensors 30 angeordnet. Ein oberer Reinigungsriemen 47 ist auf einer Position gegenüber dem unteren Reinigungsriemen 46 angeordnet. Der obere Reinigungsriemen 46 wird durch einen Motor und durch einen nicht gezeigten Übertragungsmechanismus angetrieben. Feststehende Kopfelemente 38 sind auf Positionen gegenüber den beweglichen Kopfelementen 37 angeordnet.

Die obere Einheit 20 und die untere Einheit 21 sind durch ein Eingriffsgerät 45 eingreifbar. Das Eingriffsgerät 45 umfasst eine Kupplung 45a, welche auf der unteren Einheit 21 bereitgestellt ist, und eine Sperre 45b, welche auf der oberen Einheit 20 bereitgestellt ist.

Als Nächstes wird kurz eine Operation der oben stehenden Fotoabzugsvorrichtung zum Abziehen des Films 2 beschrieben.

Die Patrone 70 wird in den Patronenhalter 40 bei geöffneter Filmtransporteinheit 5 eingesetzt. Nach dem Einsetzen der Patrone 70 wird die Filmtransporteinheit 5 geschlossen. Dann wird der Film 2 als Reaktion auf ein vorbestimmtes Startsignal aus der Patrone 70 herausgezogen. Der herausgezogene Film 2 wird durch den Antriebsmotor 28 in die Pfeilrichtung A in 2 oder 3 transportiert.

Der herausgezogene Film 2 läuft zuerst durch den optischen Sensor 30, wo auf dem Film 2 aufgenommene Informationen optisch ausgelesen werden. Als Nächstes läuft der Film 2 durch den Reinigungskopf, wo Staub von den magnetischen Aufnahmeabschnitten 2b des Films 2 entfernt wird. Unmittelbar nach dem Reinigungskopf läuft der Film 2 zwischen dem oberen und dem unteren Reinigungsriemen 46 und 47 durch, um eine Staubentfernungsbehandlung über eine Gesamtfläche quer zum Film 2 zu erhalten. Entfernter Staub wird durch den Ventilator 48 aus der Filmtransporteinheit 5 ausgestoßen.

Nachdem der Film 2 durch den oberen und den unteren Reinigungsriemen 46 und 47 durchgelaufen ist, liest die Magnetkopfeinheit 32 die Informationen aus den magnetischen Aufnahmeabschnitten 2b des Films 2 aus.

Während der Film 2 in die Pfeilrichtung A transportiert wird, liest die Magnetkopfeinheit 32 Informationen entsprechend aller Aufnahmen 2a aus. Dann wird der Film 2 einmal in die Pfeilrichtung B zurückgespult. Der Film 2 wird wieder in die Pfeilrichtung A transportiert und das Belichtungsgerät 100 zieht die Aufnahmen 2a des Films 2 ab. Beim Belichten und Abziehen des Films 2 werden die Aufnahmen 2a des Films 2 angehalten und in der Öffnung 31a zur Aufnahme positioniert. Ersatzweise kann der Film 2 in die Pfeilrichtung B zurückgespult werden, um belichtet und abgezogen zu werden.

Es wird der Reinigungsvorspann zum Reinigen des Transportwegs der Filmtransporteinheit 5 beschrieben.

Wie in 9 gezeigt, ist der Reinigungsvorspann 80 in einer Patrone 90 verstaut, welche die gleiche Gestalt wie die Patrone 70 aufweist, welche den Film 2 verstaut. Der Reinigungsvorspann 80 weist, wie der Film 2, eine längliche Gestalt mit gleicher Breite auf. Der Reinigungsvorspann 80 und der Film 2 können natürlich eine identische Gestalt aufweisen. Der Reinigungsvorspann 80 kann eine kleinere Breite als der Film 2 aufweisen. Der Reinigungsvorspann 80 muss nicht die gleiche Länge wie der Film 2 aufweisen, sondern kann nur eine Länge aufweisen, welche für Reinigungszwecke erforderlich ist. Die Patrone 90 weist eine Bohrung 91 zum Antreiben einer Spule und eine Herausziehöffnung 92 auf.

Als Nächstes wird ein geeignetes Material für den Reinigungsvorspann 80 unter Bezugnahme auf 4 bis 7 beschrieben. 4 ist eine vergrößerte Ansicht, welche von einer Position am Pfeil C in der später beschriebenen 8 aufgenommen ist. Dieser Reinigungsvorspann 80 ist aus einer synthetischen Faser 81 und einem Harz 82 ausgebildet, welches die synthetische Faser 81 imprägniert (die Imprägnierung mit dem Harz 82 wird später beschrieben). Insbesondere kann die synthetische Faser 81 ein Wischtuch (Produktname: Zavena Minimax) umfassen, welches von Kanebo Kabushiki Kaisha hergestellt wird. Dieses Material besitzt eine minimale Eigenstauberzeugung und weist ein höheres Reinigungsvermögen als ungewebte Tücher auf. Das Material weist auch ausgezeichnete Wasserabsorptions- und -Retentionsmerkmale auf und kann selektiv als der „Nasstyp" oder der „Trockentyp" gemäß einem Verschmutzungsgrad von Magnetköpfen verwendet werden. Die Wahrscheinlichkeit einer Rekontaminierung ist äußerst gering, da kaum Eluierung von Rest-Ionen und dergleichen auftritt und Flecken innerhalb der Faser eingefangen werden. Es können winzige Partikel abgewischt werden, welche mit herkömmlichen ungewebten Tüchern nicht gereinigt werden konnten. Da weiterhin kein Schleifmittel eingesetzt wird, kann der Magnetkopf 32a beim Reinigen vor Abnutzung geschützt werden.

Es kann eine Anzahl von Vorteilen vom Gebrauch einer derartigen synthetischen Faser 81 beim Reinigen der Filmtransporteinheit 5 erwartet werden. Da jedoch die synthetische Faser 81 selbst eine geringe Festigkeit aufweist, wäre es schwierig, den Reinigungsvorspann 80, welcher nur aus synthetischer Faser 81 ausgebildet ist, auf die gleiche Weise zu transportieren, wie der Film 2 transportiert wird.

Folglich wird, wie in 4 gezeigt, eine Härtungsbehandlung (Hart-Finish) bereitgestellt, um die synthetische Faser 81 zu festigen. Eine Harzimprägnierung oder eine Harzbeschichtung ist ein geeignetes Hart-Finish. Das Imprägnierharz 82 ist ein Bruchteil, vorzugsweise ungefähr 1/4, einer Dicke des Reinigungsvorspanns 80. Durch Imprägnieren mit dem Harz 82 weist der Reinigungsvorspann 80 eine Reinigungsfläche 80a, welche tatsächlich zum Reinigen verwendet wird, und eine imprägnierte Fläche 80b auf. Durch Einstellen der Menge des Imprägnierharzes 82, kann die Festigkeit des Reinigungsvorspanns 80 eingestellt werden. Es ist jedoch erforderlich, zu verhindern, dass das Harz 82 auf die Reinigungsfläche 80a sickert. 5 zeigt eine Struktur, welche wirklichkeitsnäher ist als das, was in 4 gezeigt wird. Die synthetische Faser 81 umfasst Einschläge 83 und Wölbungen 84. Typische Beispiele für das Imprägnierharz 82 umfassen Urethanharz, Acrylharz und Silikonharz.

Durch Imprägnieren mit dem Harz 82 wird dem Reinigungsvorspann 80 eine erhöhte Festigkeit verliehen, ohne oben stehende Vorteile der synthetischen Faser 81 zu beeinträchtigen. Außerdem können zusätzliche Vorteile, wie beispielsweise Ladungsvermeidung, Lichtschutzeigenschaften, Reibungskontrolle und Einfärbung, durch Zufügen eines Antistatikums, eines Pigments und dergleichen zum Harz 82 erhalten werden. Durch Zufügen beispielsweise eines schwarzen Pigments kann der Reinigungsvorspann 80 mit einer schwarzen äußeren Erscheinung fertig gestellt werden, um verbesserte Lichtschutzeigenschaften sicherzustellen.

Darüber hinaus erleichtert das Imprägnierharz 82 einen Gestaltungsprozess. Der Reinigungsvorspann 80 ist, wie der Film 2, länglich. Um diese Konfiguration mit gut umgrenzten Endflächen fertigzustellen, würde die synthetische Faser 81, welche nicht mit dem Harz 82 imprägniert ist, ein Wärmeschneiden oder eine Ultraschallverarbeitung erfordern. Mit dem Imprägnierharz 82 zum Erhöhen der Festigkeit kann das Produkt jedoch mit einer weithin gebräuchlichen Thomson-Klinge gestaltet werden, um Gestaltungskosten zu reduzieren.

6 zeigt eine Schnittgestalt der Fäserchen 57, welche in der synthetischen Faser 81 verwendet werden. Diese Fäserchen 57 werden „Berima X" genannt und im oben stehenden Produkt Savina Minimax verwendet. Die Fäserchen 57 sind hyperfeine Fasern von 0,1 Denier. 7 zeigt eine Grundlage des Einfangens von Schmutz 58. Die Fäserchen 57 sind so aus Polyester und Nylon ausgebildet, dass sie einen keilähnlichen Querschnitt aufweisen, um sich wirksam an Oberflächen von Detektoren und dergleichen der Filmtransporteinheit 5 anzupassen und zuverlässig Schmutz einzufangen.

Als Nächstes wird eine Reinigungsoperation des Transportwegs in der Filmtransporteinheit 5 unter Bezugnahme auf 8 beschrieben. 8 zeigt nur die Hauptdetektoren schematisch, welche unter Bezugnahme auf 2 und 3 beschrieben wurden.

Zuerst wird die Patrone 90, welche den Reinigungsvorspann 80 enthält, in den Patronenhalter 40 der Filmtransporteinheit 5 eingesetzt. Nach dem Einsetzen der Patrone 90 wird die Filmtransporteinheit 5 geschlossen. Im Anschluss wird mit einem vorbestimmten Startsignal die Spule der Patrone 90 in die Abspulrichtung gedreht, um das vordere Ende des Reinigungsvorspanns 80 aus der Herausziehöffnung 92 herauszubewegen (Diese Operation wird eine Stoßoperation genannt). Um diese Stoßoperation zu ermöglichen, erfordert der Reinigungsvorspann 80 die gleiche Festigkeit wie die des Films 2. Da der Reinigungsvorspann 80 mit dem Harz 82 imprägniert ist, wird die Stoßoperation ohne Schwierigkeiten durchgeführt. Es gibt einen Abstand zwischen der Position, an welcher die Patrone 90 eingesetzt ist, und der Position der Magnetköpfe 32a. Deshalb muss der Reinigungsvorspann 80 wenigstens bis zur Position der Magnetköpfe 32a herausgezogen werden. Der Reinigungsvorspann 80, welcher mit dem Harz 82 imprägniert ist, um eine erhöhte Festigkeit aufzuweisen, kann problemlos zu den Magnetköpfen 32a transportiert werden.

Ist er einmal herausgezogen, wird der Reinigungsvorspann 80 durch die Transportwalzen 24, 25 und 26 durch den Transportweg transportiert, um die Magnetköpfe 32a zu reinigen. Der Reinigungsvorspann 80 kann vollständig aus der Patrone 90 herausgezogen werden. In diesem Fall transportieren die Transportwalzen 24, 25 und 26 den Reinigungsvorspann 80 in die Richtung, um ihn in der Patrone 90 zu verstauen. Dann wird ein Ende des Reinigungsvorspanns 80 wieder an der Spule der Patrone 90 befestigt (diese Operation wird eine Befestigungsoperation genannt). Diese Befestigungsoperation kann auch aufgrund verbesserter Festigkeit problemlos bewirkt werden. Wenn die Reinigungsoperation beendet ist, wird der Reinigungsvorspann 80 in der Patrone 90 verstaut.

Der Reinigungsvorspann 80 kann verwendet werden, wie in 11 gezeigt. Wo eine Länge L in der Längsrichtung des Reinigungsvorspanns 80 für jede Reinigungsoperation als nötig festgestellt wird, wird jede Länge L (entlang einer Schnittlinie D) zum Gebrauch abgeschnitten, und dann wird der abgeschnittene Abschnitt verworfen. Auf diese Weise kann der Reinigungsvorspann 80 jederzeit in sauberem Zustand verwendet werden. Es ist wünschenswert, den Reinigungsvorspann 80 immer abzuschneiden, um das vordere Ende in der gleichen Gestalt zurückzulassen. Der Reinigungsvorspann 80 kann zuvor markiert werden, um die Schnittpositionen zu kennzeichnen.

Es werden hier nachfolgend modifizierte Ausführungsformen dieser Erfindung beschrieben.

  • (1) Als die Härtungsbehandlung kann, abgesehen vom Imprägnieren mit dem Harz 82, eine Bahn auf PET (Polyethylenterephthalat) oder dergleichen auf die synthetische Faser 81 aufgebracht werden.
  • (2) Die Filmtransporteinheit 5 wurde als ein Beispiel einer Verarbeitungsausrüstung für fotografisch empfindliches Material beschrieben. Es ist nicht notwendig, dass das Gerät als eine Einheit bereitgestellt wird. Es kann nicht nur der Transportweg des Films 2, sondern auch der Transportweg des Abzugspapiers 3 gereinigt werden.
  • (3) Die Härtungsbehandlung muss nicht für die gesamte Fläche des länglichen Reinigungsvorspanns 80 bereitgestellt werden, sondern es kann nur ein vorderer Abschnitt davon gehärtet werden. Dies liegt daran, dass Festigkeit insbesondere dann erfordert wird, wenn das vordere Ende des Reinigungsvorspanns 80 in die Filmtransporteinheit 5 eingezogen wird.
  • (4) Die Reinigungspatrone 90, welche zum Verstauen des Reinigungsvorspanns 80 verwendet wird, ist genau die gleiche, wie Patrone 70 zum Verstauen des Films 2. Es kann jedoch solange eine unterschiedliche Patrone verwendet werden, wie sie am Patronenhalter 40 der Filmtransporteinheit 5 befestigt werden kann.
  • (5) Wie in 12 gezeigt, kann der Reinigungsvorspann 80 von einer Rolle auf einer Zuführwelle 33 an einer Zuführseite 33a abgezogen und von einer Rolle auf einer Aufnahmewelle 34 an einer Aufnahmeseite 34a aufgenommen werden.

[Zweite Ausführungsform]

Als Nächstes wird eine zweite Ausführungsform unter Bezugnahme auf 13 bis 17 beschrieben. Bei dieser Ausführungsform weist der Reinigungsvorspann 80 eine kennzeichnende Konfiguration auf.

Wie in 14 gezeigt, wird der Reinigungsvorspann 80 (Reinigungselement) in der gleichen Patrone verstaut, wie die. Patrone 70, welche den Film 2 verstaut. Der Reinigungsvorspann 80 weist, wie der Film 2, eine längliche Gestalt mit einer gleichen oder kleineren Breite als der Film 2 auf. Der Reinigungsvorspann 80 muss nicht die gleiche Länge wie der Film 2 aufweisen, sondern kann nur eine Länge aufweisen, welche für Reinigungszwecke erforderlich ist.

16(a) und (b) sind erklärende Ansichten, welche einen Unterschied der äußeren Konfiguration zwischen dem Film 2 und dem Reinigungsvorspann 80 zeigen. Wie in 16(a) gezeigt, weist der Film 2 eine längliche Gestalt mit einer abgeschrägten Endfläche 2A auf, welche an seinem vorderen Ende ausgebildet ist. Eine Aussparung 2B ist benachbart zur Endfläche 2A ausgebildet. Wie in 16(b) gezeigt, weist auch der Reinigungsvorspann 80 eine abgeschrägte Endfläche 80A und eine Aussparung 80B wie beim Film 2 auf. Eine zusätzliche Aussparung 80C ist benachbart zur Aussparung 80B ausgebildet. Der Reinigungsvorspann 80 umfasst ferner eine Endperforation 85, welche in seinem hinteren Endbereich ausgebildet ist.

Als Nächstes wird kurz eine Operation der Filmtransporteinheit 5 unter Verwendung des oben stehenden Reinigungsvorspanns 80 beschrieben. Die Filmtransporteinheit 5 weist den gleichen Aufbau auf wie bei der ersten Ausführungsform.

Es wird zuerst eine Operation zum Bewirken einer vorbestimmten Verarbeitung des Films 2 (erster Modus) beschrieben. 15 zeigt ein Ablaufdiagramm dieser Operation. 13 zeigt schematisch den Transportweg, welcher bei der ersten Ausführungsform beschrieben und in 2 und 3 illustriert wurde. Wie aus 13 ersichtlich, wird der Steuerung 102 ein Ausgabesignal des optischen Sensors 30 eingegeben. Die Spule der Patrone 70, die Antriebswalzen 24, 25 und 26 und die Magnetköpfe 32a werden durch die Steuerung 102 gesteuert.

Die Patrone 70 wird bei geöffneter Fllmtransporteinheit 5 in den Patronenhalter 40 eingesetzt. Nach dem Einsetzen der Patrone 70 wird die Filmtransporteinheit 5 geschlossen. Dann wird die Spule der Patrone 70 als Reaktion auf ein vorbestimmtes Startsignal angetrieben, wodurch der Film 2 aus der Patrone 70 herausgezogen wird. Der herausgezogene Film 2 wird durch den Antriebsmotor 28 in die Pfeilrichtung A in 2, 3 und 13 (Schritt Nr. 1) transportiert.

Dann erfasst der optische Sensor 30 die Endfläche 2A des herausgezogenen Films 2 (Schritt Nr. 2). Im Schritt Nr. 2 kann das vordere Ende entweder des Films 2 oder des Reinigungsvorspanns 80 erkannt werden, es kann jedoch nicht bestimmt werden, wessen vorderes Ende. Nach dieser Erfassung wird der Film 2 weiter transportiert, und der optische Sensor 30 erfasst die Aussparung 2B (Schritt Nr. 3). Dann wird geprüft, ob die zweite Aussparung innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer nach der Erfassung der Aussparung 2B erfasst wird oder nicht (Schritt Nr. 4). Falls die zweite Aussparung erfasst wird, ist es der Reinigungsvorspann 80, welcher transportiert wird. Falls keine zweite Aussparung erfasst wird, ist es der Film 2 (siehe 16(a)). Da keine zweite Aussparung erfasst wird, wenn der Film 2 transportiert wird, stellt ein Prüfgerät der Steuerung 102 im Schritt Nr. 4 nur fest, dass der Film 2 transportiert wurde. Nach dem Erkennen des Films 2 im Schritt Nr. 4 fährt die Operation mit Schritt Nr. 5 fort. Im Schritt Nr. 5 wird eine Routine-Verarbeitung des Films 2 gestartet (erster Modus).

Beim ersten Modus liest der optische Sensor 30 Informationen aus, welche auf dem Film 2 optisch aufgenommen wurden, und die Magnetköpfe 32a lesen Informationen aus den magnetischen Aufnahmeabschnitten 2b des Films 2 aus, wodurch Bilder des Films 2 auf dem Abzugspapier 3 belichtet und abgezogen werden. Insbesondere werden, während der Film 2 in die Pfeilrichtung A transportiert wird, die Informationen entsprechend aller Aufnahmen 2a ausgelesen. Einmal wird der Film 2 dann wieder in die Pfeilrichtung B gespult. Der Film 2 wird erneut in die Pfeilrichtung A transportiert, und das Belichtungsgerät 100 zieht die Aufnahmen 2a des Films 2 ab. Beim Belichten und Abziehen des Films 2 werden die Aufnahmen 2a des Films 2 angehalten und in der Öffnung 31a für eine Belichtung positioniert. Nach dem Beenden der Filmbelichtung und des Abziehens wird der Film 2 wieder in der Patrone 70 aufgespult (Schritt Nr. 6).

Als Nächstes wird eine Reinigungsoperation des Transportwegs in der Filmtransporteinheit 5 beschrieben (zweiter Modus).

Zuerst wird die Patrone 90, welche den Reinigungsvorspann 80 enthält, bei geöffneter Filmtransporteinheit 5 in den Patronenhalter 40 eingesetzt. Nach dem Einsetzen der Patrone 90 wird die Filmtransporteinheit 5 geschlossen. Dann wird der Reinigungsvorspann 80 aus der Patrone 90 als Reaktion auf ein vorbestimmtes Startsignal herausgezogen. Der herausgezogene Reinigungsvorspann 80 wird durch den Antriebsmotor 28 in die Pfeilrichtung A in 2, 3 und 13 (Schritt Nr. 1) transportiert.

Dann erfasst der optische Sensor 30 die Endfläche 80A des herausgezogenen Reinigungsvorspanns (Schritt Nr. 2). Als Nächstes erfasst der optische Sensor 30 die Aussparung 80B (Schritt Nr. 3). Nachdem die Aussparung 80B erfasst wurde, wird geprüft, ob die zweite Aussparung erfasst wird oder nicht (Schritt Nr. 4). Da der Reinigungsvorspann 80 eine zweite Aussparung 80C aufweist, wird sie vom Sensor erfasst, und das Prüfgerät der Steuerung 102 stellt im Schritt Nr. 4 nur fest, dass der Reinigungsvorspann 80 transportiert wurde. Nach dem Erkennen des Reinigungsvorspanns 80 im Schritt Nr. 4 geht die Operation zum Schritt Nr. 7 über. Im Schritt Nr. 7 wird eine Reinigungsoperation mit dem Reinigungsvorspann 80 begonnen. Der Reinigungsvorspann 80 wird in einem vorbestimmten Maße herausgezogen (Schritt Nr. 8). Der Reinigungsvorspann 80 wird durch den Transportweg transportiert, um insbesondere die Magnetköpfe zu reinigen. Beim Herausziehen des Reinigungsvorspanns 80 erfasst der optische Sensor 30 die in 16(b) gezeigte Endperforation 85 (Schritt Nr. 85). Nach dieser Erfassung wird der Reinigungsvorspann 80 wieder in der Patrone 90 aufgespult.

Als Nächstes werden Modifikationen des Reinigungsvorspanns 80 beschrieben.

Bei der zweiten Ausführungsform werden der Reinigungsvorspann 80 und der Film 2 durch Erfassen ihrer verschiedenen Konfigurationen unterschieden. Insbesondere ist der Reinigungsvorspann 80 so ausgebildet, dass er eine längliche Gestalt ähnlich dem Film 2 aufweist, sein vorderes Ende ist jedoch vom Film 2 verschieden ausgebildet. Zum Unterscheiden der Gestalten des Reinigungsvorspanns 80 und des Films kann der Reinigungsvorspann 80 eine zu Film 2 verschiedene Gestalt oder verschiedene Anzahl der Löcher oder Aussparungen aufweisen. Es werden spezifische Beispiele unter Bezugnahme auf 17 beschrieben.

17(a) zeigt ein Beispiel, bei welchem ein Loch (Perforation) 80D an der Stelle der Aussparung ausgebildet ist. 17(b) zeigt ein Beispiel, bei welchem eine Aussparung 80E von erhöhter Länge ausgebildet ist. In 17(c) ist eine Aussparung 80F weiter vom vorderen Ende entfernt ausgebildet als die Aussparung 80B in 17(b). In diesem Fall kann der Film 2 oder der Reinigungsvorspann 80 auf der Grundlage einer Differenz des Abstands oder der Zeitdauer von der Erfassung des vorderen Endes im Schritt Nr. 2 bis zur Erfassung der ersten Aussparung im Schritt Nr. 3 in 15 festgestellt werden.

In 17(d) wird eine schwarze Schicht 80G aufgebracht, um eine Erfassung des Reinigungsvorspanns 80 auf der Grundlage eines Unterschieds im Reflexionsvermögen zu ermöglichen. 17(e) zeigt ein Beispiel, bei welchem ein Paar Löcher 80N quer zur Transportrichtung angeordnet ist. 17(f) zeigt ein Beispiel, bei welchem ein Loch 80I in einer Position quer gegenüber der Aussparung 80B in 16(b) ausgebildet ist.

Das kennzeichnende Merkmal der zweiten Ausführungsform liegt darin, dass das Prüfgerät bereitgestellt wird, um festzustellen, ob der Film 2 oder der Reinigungsvorspann 80 transportiert wurde. Der zweite Modus wird ausgeführt, wenn festgestellt wird, dass der Reinigungsvorspann 80 transportiert wurde.

Folglich kann ein Umschalten aus dem ersten Modus in den zweiten Modus und aus dem zweiten Modus in den ersten Modus automatisch erfolgen. Im Ergebnis ist es nicht erforderlich, dass der Bediener ein Umschalten des Modus manuell bewirkt, um die Verarbeitungseffizienz einer fotografischen Verarbeitungsausrüstung zu verbessern.

Es werden hier nachfolgend modifizierte Ausführungsformen beschrieben.

  • (1) Als die Verarbeitung im ersten Modus können, abgesehen von dem, was bei der zweiten Ausführungsform beschrieben wurde, die Bilder durch einen CCD-Sensor ausgelesen oder Informationen durch einen Magnetkopf geschrieben werden.
  • (2) Die zweite Ausführungsform wurde unter Bezugnahme auf den Film 2 beschrieben, welcher für ein Advanced Photographic System (APS) verwendet wird. Die Erfindung ist natürlich auch auf andere Filme anwendbar, wie beispielsweise 135er-Film. In diesem Fall kann der Reinigungsvorspann 80 eine Kerbe umgrenzen, welche eine von einer Kerbe, welche zum Erkennen des 135er-Films verwendet wird, verschiedene Gestalt aufweist. Der Reinigungsvorspann 80 kann ein Spezialloch oder eine Aussparung oder einen speziellen Strichcode in einer Position entsprechend eines DX-Detektors des 135er-Films umgrenzen.

    Die Reinigungspatrone 90, welche zum Verstauen des Reinigungsvorspanns 80 verwendet wird, ist genau die gleiche, wie Patrone 70 zum Verstauen des Films 2. Es kann jedoch solange eine unterschiedliche Patrone verwendet werden, wie sie am Patronenhalter 40 der Filmtransporteinheit 5 befestigt werden kann.
  • (3) Die Reinigungspatrone 90, welche zum Verstauen des Reinigungsvorspanns 80 verwendet wird, ist genau die gleiche, wie Patrone 70 zum Verstauen des Films 2. Es kann jedoch solange eine verschiedene Patrone verwendet werden, wie sie am Patronenhalter 40 der Filmtransporteinheit 5 befestigt werden kann.
  • (4) Die Filmtransporteinheit 5 wurde als ein Beispiel einer fotografischen Verarbeitungsausrüstung beschrieben. Es ist nicht notwendig, dass das Gerät als eine Einheit bereitgestellt wird. Es kann nicht nur der Transportweg des Films 2, sondern auch der Transportweg des Abzugspapiers 3 gereinigt werden.

[Dritte Ausführungsform]

Als Nächstes wird eine dritte Ausführungsform unter Bezugnahme auf 18 bis 25 beschrieben. Bei dieser Ausführungsform kann der Reinigungsvorspann 80 als der Nasstyp verwendet werden.

Wie in 22 und 23 gezeigt, wird der Reinigungsvorspann 80 (Reinigungselement) in im Wesentlichen der gleichen Patrone (Reinigungspatrone) wie die Patrone 70 verstaut, welche den Film 2 verstaut. Der Reinigungsvorspann 80 wird aufgespult auf einer Spule 93 verstaut, welche in der Patrone 90 befestigt ist. Der Reinigungsvorspann 80 wird automatisch durch die Herausziehöffnung 92 herausgezogen, indem eine Antriebswelle in die Bohrung 91 eingeführt und die Spule 93 gedreht wird. 21 zeigt einen Abschnitt der Patrone 70, welche den Film 2 verstaut.

Der Reinigungsvorspann 80 weist, wie der Film 2, eine längliche Form auf, mit einer gleichen oder kleineren Breite wie der Film 2. Der Reinigungsvorspann 80 muss nicht die gleiche Länge wie der Film 2 aufweisen, sondern kann nur eine Länge aufweisen, welche für Reinigungszwecke erforderlich ist.

Die Patrone 90 weist eine Abdeckung 94 auf, welche eine Öffnung 95 umgrenzt. Die Öffnung 95 ist ausgebildet, um zu ermöglichen, dass eine Reinigungslösung auf den Reinigungsvorspann 80 getröpfelt werden kann, welcher in der Patrone 90 verstaut ist. Die Reinigungslösung weist Isopropylalkohol als eine ihrer Hauptkomponenten auf, und wird in einem Behälter 200 bevorratet. Die Öffnung 95 ist an einer Position ausgebildet, dass die Reinigungslösung auf einen im Wesentlichen zentralen Bereich quer zum Reinigungsvorspann 80 getröpfelt werden kann. Die Position der Öffnung 95 ist nicht auf die in 22 gezeigte Position beschränkt, sondern kann sich irgendwo befinden, solange die Reinigungslösung getröpfelt werden kann.

Die Öffnung 95 kann durch Schneiden der Patrone 70 des Films 2 ausgebildet werden, es kann jedoch Schnittstaub erzeugt werden, welcher in die Patrone 90 eindringt. Es ist deshalb wünschenswert die Öffnung 95 durch Erwärmen statt durch Schneiden auszubilden. Obwohl es nicht gezeigt wird, wird ein Etikett auf eine Oberfläche der Patrone 90 aufgebracht, um die Anzahl der Reinigungen abzuhaken.

In 22 wird eine äußere Gestalt des Reinigungsvorspanns 80 gezeigt. Der Reinigungsvorspann 80 ist im Wesentlichen der gleiche, wie der zuvor unter Bezugnahme auf 14 beschriebene.

Ein Material, welches für den Reinigungsvorspann 80 geeignet ist, kann eine synthetische Faser sein (Produktname: Savina Minimax), welche mit einem Harz imprägniert ist, wie unter Bezugnahme auf 4 bis 7 beschrieben. Das Material weist ausgezeichnete Wasserabsorptions- und -Retentionsmerkmale auf und kann selektiv als der „Nasstyp" oder der „Trockentyp" gemäß einem Verschmutzungsgrad von Magnetköpfen verwendet werden. Da hyperfeine Fasern eingesetzt werden, kann die Reinigungslösung innerhalb kurzer Zeit durch Kapillarwirkung in einen großen Bereich eindringen.

Das Herstellen des Reinigungsvorspanns 80 wird kurz unter Bezugnahme auf 17 beschrieben. 17 zeigt einen Abschnitt des Reinigungsvorspanns 80.

Der Reinigungsvorspann 80 wird aus einer synthetischen Faser 81 und einem Harz 82 ausgebildet, welches die synthetische Faser 81 imprägniert. Die synthetische Faser 81 umgrenzt eine Oberfläche 81a zur Verwendung als eine Reinigungsfläche, auf welche die Reinigungslösung getröpfelt wird. Das Harz 82 umgrenzt eine Oberfläche 82a, welche nicht zum Reinigen verwendet wird.

Die Komponenten der Fotoabzugsvorrichtung 1 wurden bereits unter Bezugnahme auf 1 beschrieben und werden nicht erneut beschrieben. 18 bis 20 zeigt eine Filmtransporteinheit 5, welche bei der dritten Ausführungsform verwendet wird. Die meisten Gesichtspunkte ihres Aufbaus sind die gleichen, wie die bei der ersten Ausführungsform in 2 und 3 gezeigten. Hier nachfolgend werden nur unterschiedliche Gesichtspunkte beschrieben.

Wie in 18 und 20 gezeigt, werden Lösungsführungen 60 und 61 zur Führung der Reinigungslösung bereitgestellt, welche aus dem Behälter 200 auf den Reinigungsvorspann 80 tröpfelt. Diese Figuren zeigen zweckmäßigerweise die beiden Lösungsführungen 60 und 61, in der Praxis kann jedoch nur eine bereitgestellt werden.

Eine der Lösungsführungen 60 umfasst eine Öffnung 15a, welche in einer Abdeckung 15 der oberen Einheit 20 ausgebildet ist, und ein Führungselement 52 zum Führen der Reinigungslösung von den Öffnungen 15a auf die Oberfläche des Reinigungsvorspanns 80. Das Führungselement 52, welches kein unerlässliches Element ist, wird bereitgestellt, um zu verhindern, dass die Reinigungslösung an den Transportwalzen und Detektoren anhaftet. Die andere Lösungsführung 61 umfasst auch eine Öffnung 43a und ein Führungselement 51, welches im/auf dem Deckel 43 ausgebildet ist.

Als Nächstes wird der Zustand des Reinigungsvorspanns 80 mit der darauf aufgebrachten Reinigungslösung beschrieben. Wie in 24 gezeigt, werden, wenn die Reinigungslösung aufgetröpfelt wird, wobei nur das vordere Ende des Reinigungsvorspanns 80 aus der Patrone 90 herausgezogen ist, ein Trockenbereich 86, ein Nassbereich 87 und ein Trockenbereich 86 aufeinanderfolgend vom vorderen Ende aus ausgebildet. Wenn die Reinigungslösung, wie in 23 gezeigt, durch die Öffnung 95 in der Patrone 90 getröpfelt wird, werden alternativ Trockenbereiche 86 und Nassbereiche 87 ausgebildet, wie in 25 gezeigt.

Dies liegt daran, dass die Reinigungslösung in innere Schichten eindringt, wenn sie auf den Reinigungsvorspann 80 getröpfelt wird, welcher auf der Spule 93 aufgespult ist.

Als Nächstes wird kurz eine Operation der oben stehenden Filmtransporteinheit 5 beschrieben. Zuerst wird eine Operation zum Bewirken eines vorbestimmten Prozesses des Films 2 beschrieben. 20 zeigt schematisch den Transportweg, welcher in 18 und 19 illustriert ist. Ein Ausgabesignal des optischen Sensors 30 wird in die Steuerung 102 eingegeben. Die Spule der Patrone 70, die Antriebswalzen 24, 25 und 26 und die Magnetköpfe 32a werden durch die Steuerung 102 gesteuert.

Die Patrone 70 wird bei geöffneter Filmtransporteinheit 5 in den Patronenhalter 40 eingesetzt. Nach Einsetzen der Patrone 70 wird die Filmtransporteinheit 5 geschlossen. Dann wird die Spule der Patrone 70 als Reaktion auf ein vorbestimmtes Startsignal angetrieben, wodurch der Film 2 aus der Patrone 70 herausgezogen wird. Der herausgezogene Film 2 wird durch den Antriebsmotor 28 in die Pfeilrichtung A in 18, 19 und 20 transportiert, um eine Routine-Verarbeitung des Films 2 zu bewirken.

Das bedeutet, dass der optische Sensor 30 Informationen ausliest, welche optisch auf dem Film 2 aufgenommen sind, und dass die Magnetköpfe 32a Informationen aus den magnetischen Aufnahmeabschnitten 2b des Films 2 auslesen, wodurch Bilder des Films 2 auf dem Abzugspapier 3 belichtet und abgezogen werden. Insbesondere werden, während der Film 2 in die Pfeilrichtung A transportiert wird, die Informationen entsprechend aller Aufnahmen 2a ausgelesen. Dann wird der Film 2 einmal in die Pfeilrichtung B zurückgespult. Der Film 2 wird wieder in die Pfeilrichtung A transportiert, und das Belichtungsgerät 100 zieht die Aufnahmen 2a des Films 2 ab. Beim Belichten und Abziehen des Films 2 werden die Aufnahmen 2a des Films 2 angehalten und in der Öffnung 31a zur Aufnahme positioniert. Nach Beenden des Belichtens und des Abziehens des Films wird der Film 2 wieder in der Patrone 70 aufgespult,

Als Nächstes wird eine Reinigungsoperation des Transportwegs in der Filmtransporteinheit 5 beschrieben.

Zuerst wird die Patrone 90, welche den Reinigungsvorspann 80 enthält, bei geöffneter Filmtransporteinheit 5 in den Patronenhalter 40 eingesetzt. Danach wird die Reinigungslösung durch die Öffnung 43a im Deckel 43 getröpfelt. Die Reinigungslösung tröpfelt durch die Öffnung 95, welche in der Patrone 90 ausgebildet ist, um in den Reinigungsvorspann 80 einzudringen und für ein Nassreinigen bereit zu sein. Die Reinigungslösung kann vor dem Einsetzen der Patrone 90 in den Patronenhalter 40 durch die Öffnung 95 zugeführt werden. Nach dem Einsetzen der Patrone 90 wird die Filmtransporteinheit 5 geschlossen. Danach wird bei einem vorbestimmten Startsignal der Reinigungsvorspann 80 aus der Patrone 90 herausgezogen. Der herausgezogene Reinigungsvorspann 80 wird durch den Antriebsmotor 28 in die Pfeilrichtung A der 18, 19 und 20 transportiert.

Dann wird mit dem Reinigungsvorspann 80 eine Reinigungsoperation gestartet. Der Reinigungsvorspann 80 wird in einem vorbestimmten Maße herausgezogen. Der Reinigungsvorspann 80 wird durch den Transportweg transportiert, um insbesondere die Magnetköpfe zu reinigen. Wie in 24 oder 25 gezeigt, umfasst der Reinigungsvorspann 80 die Trockenbereiche 86 und die Nassbereiche 87. Nach dem Trockenreinigen mit dem ersten Trockenbereich 86 wird mit dem nächsten Nassbereich ein Nassreinigen ausgeführt, und dann wird das Trockenreinigen wiederholt. Auf diese Weise löst der Nassbereich 87 Schmutz auf den Magnetköpfen 32a auf, und der Trockenbereich 86 wischt den Schmutz ab, um ein wirksames Reinigen zu verwirklichen.

Beim Einspeisen des Reinigungsvorspanns 80 erfasst der optische Sensor 30 die in 22 gezeigte Endperforation. Nach dieser Erfassung wird der Reinigungsvorspann 80 wieder in die Patrone 90 zurückgespult, um die Reinigungsoperation zu vervollständigen.

Die Reinigungslösung kann unter Verwendung der Öffnung 15a zugeführt werden, welche in der Abdeckung 15 ausgebildet ist. Insbesondere wird der Reinigungsvorspann 80 als Reaktion auf ein vorbestimmtes Startsignal in einem vorbestimmten Maße herausgezogen, und dann wird der Transport des Reinigungsvorspanns 80 angehalten. In diesem Zustand kann die Reinigungslösung durch die Öffnung 15a getröpfelt werden.

[Vierte Ausführungsform]

Als Nächstes wird eine vierte Ausführungsform beschrieben. Bei dieser Ausführungsform wird eine Filmtransporteinheit 5 unter Bezugnahme auf 26 bis 29 beschrieben.

Diese Filmtransporteinheit 5 umfasst ein Belichtungsgerät 100 zum Belichten und Abziehen der Bilder eines Films 2 und einen Scanner 105 zum Auslesen von Bildinformationen vom Film 2. Dieser Aufbau kann als eine Kombination von zwei der in 18 gezeigten Filmtransporteinheiten 5 bezeichnet werden. Das Belichtungsgerät 100 weist den gleichen Aufbau auf, wie in 1 gezeigt (vgl. die Beschreibung der ersten Ausführungsform). Gleiche Bauteile werden mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet, und ihre Beschreibung wird nicht wiederholt. Der Scanner 105 umfasst eine Scanner-Lichtquelle 16, einen Spiegeltunnel 17, einen Reflexionsspiegel 18 und eine CCD-Kamera 19.

Die Komponenten der Filmtransporteinheit 5 werden von einer Basis 501 getragen. In der Mitte der Basis 501 ist eine Drehplattform 502 befestigt, um in 26 im Uhrzeigersinn drehbar zu sein. Patronenbefestigungen 503 und Patronenantriebe 504 sind in vier Positionen kreisförmig auf der Drehplattform 502 angeordnet. Ein Patroneneinzug 505 ist in einer peripheren Position zur Drehplattform 502 zum Bereitstellen von Patronen 70 und 90 angeordnet. Es wird eine Abdeckung 506 bereitgestellt, um im Wesentlichen eine gesamte Fläche der Basis 501 (27) abzudecken. Ein Motor 507 ist unter der Mitte der Drehplattform 502 zum Antreiben der Drehplattform 502 angeordnet.

Wie in Einzelheiten in 28 gezeigt, umfasst jeder Patronenantrieb 504 einen Motor 508 zum Herausziehen oder Zurückspulen des Films 2 oder des Reinigungsvorspanns 80 aus der/in die Patrone 70 oder 90, und eine Magnetspule 509 zum Öffnen von Lichtsperren der Patronen 70 und 90. Wie in 28 und 29 gezeigt, weist jede Patronenbefestigung 503 einen schwenkbaren Deckel 510 auf. Es ist eine Öffnung 511 im Deckel 510 ausgeformt, um zuzulassen, dass eine Reinigungslösung durch sie hindurch getröpfelt werden kann. Der Patroneneinzug 505 umfasst ein röhrenförmiges Gehäuse 512 zum Verstauen der vertikal angeordneten Patronen 70 und 90. Die Patronen 70 und 90, welche aus dem Gehäuse 512 herausfallen, werden der Patronenbefestigung 503 durch einen Halterahmen 513 und ein Aniriebsritzel 514 zugeführt.

Wie in 27 gezeigt, umfasst der Scanner 105 Transportwalzen 63, 64 und 65, einen optischen Sensor 66 und einen Lesemagnetkopf 67, welcher entlang eines Transportwegs davon angeordnet ist. Ein Abspulgerät 68 ist an einem hinteren Ende des Transportwegs zum vorübergehenden Abspulen des Films 2 oder des Reinigungsvorspanns 80 angeordnet.

Ähnlich umfasst das Belichtungsgerät 100 Transportwalzen 74, 75 und 76, einen optischen Sensor 77, einen Schreibmagnetkopf 78 und ein Abspulgerät 79, welches entlang eines Transportwegs davon angeordnet ist.

Der Scanner 105 weist eine Abdeckung 506 auf, welche eine Öffnung 515 und ein Führungselement 516 umgrenzt, welches eine Lösungsführung ähnlich der bei der ersten Ausführungsform darstellt.

Als Nächstes wird eine Operation der Filmtransporteinheit 5 beschrieben.

Patronen 70, welche Filme 2 verstauen, und Patronen 90, welche Reinigungsvorspanne 80 verstauen, werden der Filmtransporteinheit 5 der Reihe nach aus dem Patroneneinzug 505 geliefert.

Um Reinigungsoperationen in regelmäßigen Intervallen durchzuführen, kann eine Reinigungspatrone 90 unter jede vorbestimmte Anzahl Filmpatronen 70 gemischt werden.

Zuerst wird in einer Position (D) in 26 Patrone 70 oder 90 aus dem Patroneneinzug 505 an eine der Patronenbefestigungen 503 überführt. Diese Überführung wird durch das Antriebsritzel 5i3 und den Halterahmen 514 ausgeführt. Wenn die Überführung an die Patronenbefestigung 503 beendet ist, wird der Deckel 510 geschlossen. Danach wird die Drehplattform 502 um 90° im Uhrzeigersinn zu einer Position (E), d. h. zum Scanner 105, in 26 gedreht. Dann werden die Bildinformationen und die Magnetinformationen vom Film 2 ausgelesen, oder der Transportweg wird mit dem Reinigungsvorspann 80 gereinigt. Die Transportsteuerung ist die gleiche wie bei der dritten Ausführungsform und wird nicht erneut beschrieben.

Wenn die Verarbeitung im Scanner 105 beendet ist, wird die Patrone 70 oder 90 durch die Drehplattform 502 über eine Position (F) an eine Position (G), d. h. zum in 26 gezeigten Belichtungsgerät 100, überführt. Dann werden die Bildinformationen des Films 2 abgezogen und Magnetinformationen auf den Film 2 geschrieben, oder der Transportweg wird mit dem Reinigungsvorspann 80 gereinigt. Die Transportsteuerung ist die gleiche wie bei der dritten Ausführungsform und wird nicht erneut beschrieben. Wenn die Verarbeitung im Belichtungsgerät 100 beendet ist, wird die Patrone 70 oder 90 durch die Drehplattform 502 an den Patroneneinzug 505 zum Entladen zurückgegeben.

Der Zeitpunkt des Zuführens der Reinigungslösung ist bei dieser Ausführungsform im Wesentlichen der gleiche wie bei der dritten Ausführungsform. Da jedoch die Patronen 70 und 90 von ihrem Einzug bis zu ihrer Entladung automatisch gehandhabt werden, ist es aus der Sicht der Betriebseffizienz bevorzugt, der Patrone 90 die Reinigungslösung vorher zuzuführen. Unter Berücksichtigung einer Verdampfung der Reinigungslösung kann die Reinigungslösung unmittelbar vor einer Reinigungsoperation durch die Öffnung 511 oder die Öffnung 515 zugeführt werden.

[Modifizierte Patronen]

30 und 31 zeigen Modifikationen der Reinigungspatrone 90.

In 30 sind Öffnungen 95 an zwei Positionen quer zum Reinigungsvorspann 80 voneinander beabstandet ausgebildet. Diese Positionen der Öffnungen 95 werden entsprechend der magnetischen Aufnahmeabschnitte 2b des Films 2 eingestellt. Diese Anordnung basiert auf der Überlegung, dass insbesondere der Magnetkopf unter den Komponenten auf dem Transportweg dazu neigt, zu verschmutzen, oder dass es am wichtigsten ist, Schmutz vom Magnetkopf zu entfernen.

In 31 ist eine Öffnung 95 in einer zentralen Position ausgebildet, es ist ein Schlitz, welcher sich quer zum Reinigungsvorspann 80 erstreckt. Bei diesem Aufbau kann die Reinigungslösung gleichmäßig über eine gesamte Fläche quer zum Reinigungsvorspann 80 zugeführt werden.

[Modifizierte Reinigungsvorspanne]

Ein modifizierter Reinigungsvorspann 80 wird in 33 gezeigt. Dieser Reinigungsvorspann 80 unterscheidet sich dadurch von der Ausführungsform der 22, dass eine Aussparung 80C zusätzlich zur Aussparung 80B ausgebildet wird. Das bedeutet, dass zwei Aussparungen 80B und 80C in einem vorderen Endbereich des Reinigungsvorspanns 80 ausgebildet sind. Andererseits weist der Film 2, wie in 10 gezeigt, eine Aussparung 2B auf, welche in seinem vorderen Endbereich ausgebildet ist. Folglich ist es durch Erfassen der Anzahl von Aussparungen mit einem optischen Sensor oder dergleichen möglich, zwischen dem Film 2 und dem Reinigungsvorspann 80 zu unterscheiden, wodurch eine Automatisierung der Reinigungsoperation ermöglicht wird.

[Andere Ausführungsformen]
  • (1) Bei dieser Ausführungsform wird der Reinigungsvorspann 80, welcher in der Patrone 90 enthalten ist, an die Filmtransporteinheit 5 überführt. Der Reinigungsvorspann 80 kann jedoch ohne die Patrone 90 befestigt werden.
  • (2) Bei dieser Ausführungsform wird die Reinigungslösung direkt auf das Reinigungselement getröpfelt. Die Reinigungslösung kann durch einen Filzstreifen aufgebracht werden. Die Patrone 90 oder die Filmtransporteinheit 5 können eine Flüssigkeitswanne zum Verstauen der Reinigungslösung umfassen.
  • (3) Bei dieser Ausführungsform wird die Reinigungslösung der Filmtransporteinheit 5 zugeführt. Wo eine Komponente, welche die gleiche Funktion wie die Filmtransporteinheit 5 aufweist, in die Fotoabzugsvorrichtung 1 eingegliedert und befestigt ist, kann eine Gehäuseabdeckung der Fotoabzugsvorrichtung 1 eine Lösungsführung umfassen, um zuzulassen, dass die Reinigungslösung von außerhalb der Gehäuseabdeckung zugeführt werden kann.

Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Reinigen einer Verarbeitungsausrüstung (1) für fotografisch empfindliches Material, wobei die Ausrüstung ein Haltemittel (40) enthält zum Halten des fotografisch empfindlichen Materials und betätigbar ist, um das fotografisch empfindliche Material entlang eines Transportweges (27) zu transportieren, während es durch die Haltemittel gehalten wird, zur Bewirkung eines vorbestimmten Prozesses an dem Material, wobei die Reinigungsvorrichtung umfasst:

    eine Patrone (90) befestigbar an dem genannten Haltemittel (40);

    einen Reinigungsvorspann (80), der in der genannten Patrone (90) angeordnet ist, wobei der genannte Reinigungsvorspann (80), der aus der genannten Patrone (90) herausgezogen ist, entlang des Transportweges transportiert wird, auf dem der Vorspann (80) Substanzen entfernt, die an einem Magnetkopf (32a) haften, der auf dem Transportweg vorgesehen ist;

    dadurch gekennzeichnet,

    dass der genannten Reinigungsvorspann (80) ein bandartiges Element enthält, das aus synthetischer Faser (81) hergestellt ist und eine Breite hat, die gleich oder geringer ist als das fotografisch empfindliche Material; und

    dass das genannte bandartige Element eine Seite davon imprägniert hat mit einem Harz (82) bis zu einer vorbestimmten Dicke, so dass die imprägnierte Seite des bandartigen Teils eine imprägnierte Fläche (80b) aufweist, um das bandartige Teil mit Festigkeit zu versehen, und wobei die andere Seite des bandartigen Teils eine Reinigungsfläche (80a) aufweist, die nicht imprägniert ist mit einem solchen Harz (82) und die genannte synthetische Faser (81) nach außen freilegt.
  2. Einigungsvorrichtung gemäß Anspruch 1,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass das genannte Harz (82) einen Zusatz enthält, der ausgewählt ist aus der Gruppe, die besteht aus antistatischem Material, Reibungskontrollmaterial, Material, um lichtschützenden Eigenschaftsverbesserungen vorzusehen und Pigmente.
  3. Reinigungsvorrichtung gemäß Anspruch 1,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass die genannte Patrone (90) eine Öffnung (95) enthält, um zu ermöglichen, eine Reinigungslösung auf den Reinigungsvorspann (80) zu tröpfeln.
Es folgen 22 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
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