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Dokumentenidentifikation DE202004009023U1 21.10.2004
Titel Halterung an Warndreiecken
Anmelder Offhaus, Günter, 32584 Löhne, DE
DE-Aktenzeichen 202004009023
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 21.10.2004
Registration date 16.09.2004
Application date from patent application 07.06.2004
IPC-Hauptklasse G09F 7/18

Beschreibung[de]

Die Neuerung betrifft eine Halterung an Warndreiecken zu deren Befestigung an Leitpfosten und zur Aufnahme von Warnhinweisen und Hilferufe.

Die Anbringung von Warndreiecken an Leitpfosten hat, wie in der Anmeldung DE 3408158 A1 vom 06.03.1984 dargestellt wurde, verkehrs- und sicherheitstechnische Vorteile bei der Absicherung von Unfälle, Pannen etc. insbesondere an engen oder uneinsehbaren Verkehrsstellen wie Kurven oder hinter Bergkuppen.

Die bisher bekannten Halterungen zur Anbringung von handelsüblichen Wamdreiecken an Leitpfosten sind in der Regel separate Bauteile die vor Ort an Leitpfosten angebracht werden und danach die Befestigung des Warndreieckes in unterschiedlicher Weise ermöglichen.

Der Nachteil einer solchen Halterung besteht darin,

  • – dass die Halterung zusätzlich zum Warndreieck im Auto mitgeführt werden muss, also ein größerer Stauraum benötigt wird,
  • – die Anbringung in der Gefahrensituation, durch die Zusammenführung von zwei Bauteilen schwieriger und zeitaufwendiger ist und
  • – dass eine separate Halterung zusätzliche Herstellungskosten verursacht, den Verkaufspreis erhöhen und die Vermarktung deutlich erschweren.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, durch eine einfache kompakte Konstruktion eine wirtschaftliche Herstellung und ein leichtes Handling durch den Anwender zu ermöglichen.

Die Lösung der Aufgabe wird dadurch erreicht, dass ein nach dem Stand der Technik ausgestattetes, klappbares Warndreieck herstellerseits mit einem speziellgeformten Haltebügel (2) aus Rundeisen/Stahldraht o.dgl. versehen wird, der im Bedarfsfall nach hinten im Rechten Winkel (14) ausgeschwenkt und verkehrsgerecht auf einen Leitpfosten aufgesteckt wird (15), so dass das Warndreieck mit der rechten Schenkelseite am Leitpfosten anliegt und mit der linken Schenkelseite fahnenartig frei im Raum hängt.

Durch die bewegliche Lagerung des Haltebügels im Hohlprofil der Grundplatte oder den aufgesetzten Scharnieren, wird einerseits das Ausklappen um 90° erreicht und andererseits ein seitliches Ausziehen um etwa 10 cm ermöglicht. Das Feststellen im 90° Winkel und das arretieren beim seitlichen Ausziehen des Haltebügels, wird dadurch erreicht, dass ein Hohlprofil bzw. Scharnierteil mit einer Längsöffnung versehen ist, in die der Haltebügel mit der Verbundstelle (15) eingerastet wird.

Durch die hohe freistehende Aufhängung des Warndreiecks wird die Möglichkeit gegeben, dass an das Warndreieck Schrifttafeln (16) mit Warnhinweisen oder Hilferufen angebracht werden können. Hierzu wird die Grundplatte des Warndreiecks mit zwei Harken/Aufhängern (8) ausgestattet.

Um eventuelle Maßunterschiede der Leitpfosten auszugleichen und die korrekte Arretierung des Warndreiecks in der richtigen Höhe zu ermöglichen, ist auf der Breitseite des Haltebügels ein asymmetrischgeformter Keil (13) montiert und/oder ein Band aus flexiblen Material (z. B. aus Textil oder Gummi mit Klettverschluss) an den beiden Grundachsen des trapezförmigen Teil des Haltebügels befestigt das bei Anbringung über den Kopf des Leitpfosten greift.

Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den 13 dargestellt:

1 zeigt Rückseite Warndreieck

2 zeigt Details zur Halterung

3 zeigt Warndreieck auf Leitpfosten mit Warnhinweis

1Grundplatte 2Haltebügel 3Trapezform 4Scharniere 5Hohlprofil 6Gelenke 7zusammengeklappter Haltebügel 8Harken/Aufhänger 9aufgesetzte Scharniere 10aufgesetzte Harken 11geöffnetes Scharnier 12Grundachse 13asymmetrischer Keil 14aufgeklappter Haltebügel 90° 15Warndreieck an Leitpfosten

Anspruch[de]
  1. Halterung an Warndreiecken zu deren Befestigung an Leitpfosten und zur Aufnahme von Warnhinweisen und Hilferufen, bestehend aus einem, auf eine Grundplatte (1) des Warndreiecks aufgeflanschten (auf die Rückseite des unteren waagerechten Reflektorenschenkels) befestigten Haltebügel und zwei Aufhänger am unteren Rand der Grundplatte, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltebügel (2) aus ca. 5 Millimeter Rundeisen besteht und auf einer Seite trapezförmig geformt ist (3) (entsprechend der Grundform von Leitpfosten) und die andere Seite gestreckt am oberen Rand der Grundplatte durch Scharniere (4) mit dieser verbunden ist.
  2. Halterung an Warndreiecken nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte im oberen an mindestens drei Stellen ein nach hinten gebogenes Hohlprofil (5) aufweist in das der Haltebügel über volle Breite der Grundplatte beweglich gelagert wird.
  3. Halterung an Warndreiecken nach Anspruch 1. und 2., dadurch gekennzeichnet, dass der Haltebügel auf der Unterseite abgeflacht ist und der trapezförmige Teil durch zwei Gelenke (6), die sich mittig in den beiden Grundachsen befinden, um 180° zusammengeklappt (7) werden kann.
  4. Halterung an Warndreiecken nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass die untere Seite der Grundplatte im Abstand zu Außenkanten von etwa 10 cm, zwei nach hinten gebogene Harken/Aufhänger (8) aufweist.
  5. Halterung an Warndreiecken nach Anspruch 1., 2. und 4., dadurch gekennzeichnet, dass anstelle der eingearbeiteten Hohlprofile und Harken/Aufhänger, auf der Grundplatte drei ebenfalls als Hohlprofil ausgeformte Scharniere (9) sowie am unteren Rand der Grundplatte zwei Harken (10) befestigt werden.
  6. Halterung an Warndreiecken nach Anspruch 1., 2.,und 5., dadurch gekennzeichnet, dass eines der Hohlprofile (5) oder der aufgesetzten Scharniere (9) an der nach hinten weisenden Seite horizontal etwa 4 Millimeter geöffnet ist (11).
  7. Halterung an Warndreiecken nach Anspruch 1., 2. und 3., dadurch gekennzeichnet, dass an der Grundachse (12) der Trapezform des Haltebügels ein asymmetrisch geformter Keil (13) aus Kunststoff, Leichtmetall o.dgl. befestigt ist und/oder ein Band aus flexiblen Material mit Klettverschluss zwischen beiden Grundachsen sich befindet.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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