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Dokumentenidentifikation DE202004010796U1 21.10.2004
Titel Vorrichtung zum Bearbeiten von bahnförmigen Substraten
Anmelder Hesterman, Ebe, Badhoevedorp, NL;
Schober GmbH Werkzeug- und Maschinenbau, 71735 Eberdingen, DE
Vertreter Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker, 70188 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 202004010796
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 21.10.2004
Registration date 16.09.2004
Application date from patent application 06.07.2004
IPC-Hauptklasse B65H 29/04
IPC-Nebenklasse B65H 29/24   B65H 29/06   B65H 5/12   B65H 5/22   B31B 3/92   B31B 3/88   B31B 3/14   B26F 1/38   B26D 7/32   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine, in eine Bogenverarbeitende, bzw. Bogendruckmaschine, integrierten Stanzvorrichtung, mit mehreren in einer Reihe angeordneten Stationen, zu denen mindestens ein Anleger und bei einer Bogendruckmaschine mit mindestens einem Druckwerk, mindestens ein Trockner, mindestens ein Stanz- bzw. Schneidaggregat und mindestens ein Stanz- bzw. Schneidaggregat und mindestens ein Ausleger gehören, wobei es zwischen dem wenigstens einer Station oder einem Druckwerk und dem Ausleger einen gemeinsamen Bogentransport gibt, den jeder Bogen durchläuft.

Bekannte Vorrichtungen zur Bearbeitung von bedruckten Substraten (EP 1283 765 B1) zeigen eine mehrfache Auslage. Der Nachteil dieser Auslage ist jedoch, dass diese sich nicht mit einer Standard-Ketten-Hochstapelauslage einer herkömmlichen Bogenoffsetdruckmaschine oder z. B. Bogenlackveredelungsmaschine kombinieren lässt.

Die Anforderungen, um ein Bearbeitungsmodul in einer herkömmlichen Bogenoffsetmaschine zu integrieren, sind wie folgt:

  • 1. es müsste eine modulare Zusatzkonstruktion sein, die ev. nachträglich lieferbar ist,
  • 2. Es müsste die Konstruktion der Basismaschine nicht zu stark beeinflussen,
  • 3. Es müsste den ergonomischen Vorschriften entsprechen,
  • 4. Es müsste mit minimalem Aufwand betrieben werden,
  • 5. Es müsste mit absolut minimaler Einrichtzeit in Betrieb genommen werden,
  • 6. Es müsste den Standard-Bogenlauf nicht beeinflussen,
  • 7. Es müsste eine störungsfreie Produktion ermöglichen, bei Geschwindigkeiten von 10.000 bis 18.000 Bogen pro Stunde.
  • 8. Es müsste bei Störungen eine vorübergehende Produktionsunterbrechung ermöglichen, um die Störung zu beseitigen, bei unverändertem Druckvorgang. Die bedruckten, aber nicht gestanzten Bogen sollten nicht als Makulatur entsorgt werden , sondern noch benutzt werden können.
  • 9. Die Stanzbleche müssten dem Stand der Technik bei Wechsel von Offset- und Lackplattenwechsel entsprechen,
  • 10. Es müssten auch feste Werkzeuge eingesetzt werden können.

    – Es müssen beide Auslagen wahlweise betrieben werden können, so dass je nach Druckauftrag: unbearbeitete Bogen in der bestehenden Hochstapelauslage ausgelegt werden können,

    – nur teilbearbeitete z. B. nur geprägte Bogen in der bestehenden Hochstapelauslage ausgelegt werden können,

    – nur angestanzte und zum Teil Abfall ausgeschnittene und entsorgte Bogen (mit An- und Absaugung und/oder mit Anspießung und Abstreifung) in der Standardhochstapelauslage ausgelegt werden können,

    – komplett bearbeitete Zuschnitte als Endprodukt über eine gesonderte Staffel- und Stapelauslage ausgelegt werden können,
  • 11. Die Umfangregisterverstellung müsste zwei Finishingmodule, eventuell Vor und Nach dem Druck ermöglichen, d. h. dass bei den Finishingmodulen die obere Patrizen- und die unteren Matrizzylinder gleichzeitig verstellt werden können und zwar im Umfang und Seitlich. Diagonal erfolgt über die Übergabetrommel!
  • 12. Es müsste eine mechanische Spannvorrichtung der P+M-Stanzbleche integriert werden, die auch wenn der Bearbeitungszylinder als Magnetzylinder vorhanden ist, ein gleichmäßigeres Spannen der beiden Patriz- und Matrizspannbleche garantieren, da eine einseitige Verlängerung zur Beschädigung der Werkzeuge führen wird.

Um ein solches Bearbeitungsmodul in eine bestehende Bogenoffsetdruckmaschine zu integrieren, bietet es sich an, dieses Bearbeitungsmodul in eine verfahrbare Ausführung zu gestalten.

Der Nachteil dabei ist, dass diese Vorrichtung in vorteilhafter Ausführung mit 2 Stationen (zum Schneiden und/oder Nuten und/oder Prägen und/oder Rillen und/oder Lochen) zu schwer ist, um bequem verfahrbar zu sein.

Erfinderisch ist die Lösung bei der Module in der Maschinenkonfiguration geteilt zu integrieren, d. h. das Nuten und/oder Präge- und/oder Rill- und/oder Lochmodul vor die Bogenauslage in der Druckmaschine zu integrieren und dem Schneidmodul in oder nach der Auslage zu positionieren.

Dadurch entsteht eine kompaktere verfahrbare Ausführung, die den hohen Ansprüchen gestellt an minimalen Einrichtzeiten, so zutrifft, wie es bei modernen Bogenoffsetmaschinen gegeben ist und zudem vorteilhaft wirkt, dass in diesen Auslagen nachgeschaltete Bearbeitungsmodule dann nur die oberen Patriz/matriz-Werkzeuge gewechselt werden müssen, und nicht die Matrizwerkzeuge, da zum Schneiden mit einem glatten gehärteten Gegendruckzylinder gearbeitet werden kann, der in dem Sinne nicht auftragsgebunden ist!

Problematisch sind Zu- und Ausschnitte, die aus versagen nicht rechtzeitig, d. h. sofort aus der Stanzkontur und/oder zwischen den Stanzkonturen entfernt werden.

Bei mehrmaliger Umdrehung können diese hängenden Aus- und/oder Zuschnitte die Werkzeuge erheblich beschädigen, was zu einer sofortigen Einstellung des Produktionsvorgangs führen würde, wobei neue Werkzeuge erforderlich sind.

Erfinderisch ist ein Detektions- und Steuersystem, das diese unerlaubten Schnitte erkennt und wenn nötig z. B. ein Blasluftsystem initiiert, damit diese Schnitte über die extra grosse Absaughaube entsorgt werden können.

Ergänzend oder Alternativ könnte eine der Bearbeitungswalzen ggf. in der Ab-Position geschaltet werden. Die dann nicht gestanzten Bogen müssten zu der Hochstapelauslage oder einer Bogenweiche geführt werden, (z. B. in dem Greifer sich steuerbar verspätet öffnen) da die Häckslervorrichtung auf die Entsorgung von Matrixabfälle berechnet ist, aber nicht auf die Entsorgung von komplette Bogen bei Maschinengeschwindigkeit. Dadurch kann, z. B. die Störung im Stanzaggregat behoben werden, ohne den Druckvorgang unterbrechen zu müssen.

Zur Optimalisierunq der Auslage und zum Schutz der Werkzeuge weist die Maschine in erfinderischer Weise eine Vorrichtung auf, die wenn nötig komplette ungestanzte Bogen bei voller Maschinengeschwindigkeit aufnehmen bzw. entsorgen kann, wenn z. B. einer der Bearbeitungszylinder für einen Störfall in Ab-Position versetzt ist.

Denkbar ist es diese Vorrichtung außerdem zu benutzen, um Makulatur aus der laufenden Produktion zu entsorgen, auch wenn die Stanzvorrichtung nicht benutzt wird.

Um maximale Bearbeitungsbreiten zu ermöglichen, müssen relativ schlanke Bearbeitungswalzen eingesetzt werden, zur Bearbeitung von den handelsüblichen Großformaten im Bogenoffset, wie 700×1000, 1000×1400 mm und größer. Im Zuge der Entwicklung zu immer höheren Produktionsgeschwindigkeiten (heutzutage im 81 Format bis 18.000 Umdrehungen pro Stunde) ist ein biegekompensierter Bearbeitungszylinder erfinderisch. Insbesondere trifft dies auf den Einzelumfang-Bearbeitungszylinder zu. Das Prinzip von eingerückten Lagerstellen kann vorteilhaft wirken, mit oder ohne hydraulischem Druck auf die verlängerten Achsenenden des Innenkörpers. Dadurch erhält der Presseurmantel über die eingerückten Lager im Inneren ein Gegenbiegemoment. Der Presseur biegt also unter diesem Gegenbiegmoment nach unten durch und wird erst infolge der normalen Druckanstellung in einer gleichmäßigen Anpressung an den Gegen-Bearbeitungszylinder gebracht.

Vorteilhaft bei der Verarbeitung von dickere Substrate ist die variable Anordnung der Bearbeitungswalzen, wobei mindestens die Walze in der 9-Uhr Position verschiebbar ist in Richtung der 12-Uhr Position, um damit eine geringere Umschlingung für dickere Substrate zu ermöglichen.

SLY-74-Ausführung

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Veredeln, z. B. Stanzen und/oder Prägen von bedruckten Substraten gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Die Erfindung bezieht sich auf Stand der Technik, so wie in EP 1 283 766 B1 offenbart.

Die dargestellte Konfiguration lt. 11 zeigt eine Vorrichtung zur Weiterverarbeitung mit zwei Modulen, für z. B. Faltschachteln, wobei das erste Modul zum Rillen und das zweite Modul zum Stanzen benutzt wird.

Der technische und Kostenaufwand ist dementsprechend hoch vor allem hinsichtlich der zunehmenden Anzahl von Kleinstauflagen von ca. 5.000 Bogen.

Die Erfindung schafft eine neue und verbesserte Ausführung, wobei 2 Bearbeitungswalzen einen gemeinsamen Gegendruckzylinder benutzen und zugleich in diesem einzigen Modul eine Staffelauslage und Stapelauslage kombiniert wird.

In 80 % aller Bearbeitungsaufträge werden nur zwei Bearbeitungen verlangt und somit deckt diese Anordnung den Hauptanteil des Weiterverarbeitungsmarktes. Die Auslage ist auf erfinderische Weise so konzipiert, dass sie verfahrbar ist und damit sind die Werkzeugteile an den Bearbeitungswalzen bequem für den Bedienungsmann zu wechseln.

Die Erfindung schafft weiterhin die Möglichkeit, die Abfallmatrix direkt unterhalb der Gegendruckzylinder über einen Häcksler zu entsorgen. Außerdem ist es möglich für Spezialaufträge mehrere Module in Reihenbauweise vor zu ordnen und auch Einschübe für Rückseitenbearbeitung zu integrieren.

Die Hochstapel-Ausführung

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Veredeln, z. B. Stanzen und/oder Prägen von bedruckten Substraten gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Die Erfindung bezieht sich auf Stand der Technik, sowie in EP 1 283 766 B1 offenbart.

Die dargestellte Konfiguration lt. 11 zeigt eine Vorrichtung zur Weiterverarbeitung mit zwei Modulen. Diese Art von Anordnung entspricht nicht den Anforderungen, sowie sie bei den modernen Bogenauslagen mit Stapelhöhe von bis ca. 2000 mm, welche betreibbar sind mit Geschwindigkeiten von bis ca. 18.00 Bogen pro Stunde, gestellt werden. Die heute auf dem Markt vorhandenen Hochstapelauslagen bewirken eine zu bedeutende Umschlingung von 90 bis 180 Grad von der Auslagetrommeln (siehe (39) von Fig. 39), was bei Bogen die vor der Umschlingung angestanzt wurden zu großen Problemen führen würden, da diese Umschlingung vor allem bei hohen Geschwindigkeiten und stärkere Materialien zu aufbrechen, bzw. auseinander fallen der Bogen führen wird.

Die Erfindung schafft eine neue und verbesserte Ausführung einer Weiterverarbeitungsvorrichtung, welche erfinderisch in einer Hochstapel-Bogenauslage mit Modulen integriert ist und zwar vor und nach dem Bogentransport (mit Greiferwagen und Kettenantrieb). Die erfinderische Leistung ist:

Es können angestanzte Bogen als Halbprodukte mit geringstmöglicher Umschlingung von weniger als 90 Grad, bzw. gradlinig ausgelegt werden. Für die Herstellung von Endprodukten in der Form von Zuschnitte steht eine kompakte Stanzvorrichtung mit Schuppenauslage mit absolut minimaler Einrichtzeit zur Verfügung.

Die Erfindung schafft weiterhin

  • a. mittels der vorgeordneten Standard-Bogenauslage eine Möglichkeit, um vorübergehend, wenn z. B. die Stanzvorrichtung eine Störung hat, die Bogen derart aus zu legen, ohne die Druckwerke ausschalten zu müssen, dass sie später wieder verwertet werden können, mittels einem zweiten Maschinendurchlauf, ohne das dabei Material verloren geht, d. h. die Stanz-Schuppenauslage und Hochstapelausalge sind erfinderisch angeordnet und damit simultan betriebsbereit.
  • b. Die simultane Betriebsbereitschaft der Standard-Hochstapelauslage beim Stanzbetrieb ermöglicht es auch, komplette Bogen als Muster zu entnehmen, um auf einem Standard-Messtisch, z. B. densitometrisch auszuwerten.
  • c. Dieser Vorteil ist bedeutend, da sich die zur densitometrischen Messung benötigten Kontrollstreifen im Matrix außerhalb der Zuschnitte, z. B. der Faltschachtel befinden und wenn diese beim Stanzen entsorgt wird eine Kontrolle unmöglich. Es ist denkbar, dass die ganzen Bogen z. B. von der Vorderseite oder Seite der Stapel entnommen werden können.
  • d. Je nach Anordnung der vor- und nachgeordneten, in der Hochstapelauslage integrierten Weiterverarbeitungsmodule, können bis ca. 5 Stationen aufgenommen werden und zwar wahlweise für z. B. Stanzen, Schneiden, Perforieren, Längsschneiden, Prägen, Nuten, Rillen, Beschichten (z. B. Lack oder Leim), Personalisieren (z. B. Inkjet-Verfahren), Folienspenden. Diese Vielfalt von Wiederverarbeitungsmöglichkeiten sind auch in Kombination mit Bearbeitung an Vor- und Rückseite möglich, d. h. ohne Wendung der Bogen, d. h. ohne Geschwindigkeitsbeschränkung und Materialverlust durch einen beim Wenden benötigten zweiten Greiferweißrand.
  • e. Die Anordnung ist ohne großen Aufwand in einer Standard-Hochstapelbogenauslage mittels auswechselbare Schub-Module zu integrieren, die eventuell von Speziallieferanten zu beziehen sind, womit die Standard-Bogenoffsetdruckmaschine nicht nur bedruckte, sondern auch veredelte Produkte herstellen kann. Um damit eine maximale Wertschöpfung bei maximaler Effizienz durch hohe Produktionsgeschwindigkeit bei minimaler Stillstandzeit durch Ausnützung der max. Stapelhöhe von 2000 mm zu erreichen. D. h. eine weitere Professionalisierung der Prozessbündelung der Inlinefinishing, sowie von der in der EP 1 283 766 B1 vorgegeben.
  • f. Wenn vorbereitet, sind diese Weiterverarbeitungsmodule und -stationen später ohne weiteres nachrüstbar, vor allem durch die Tatsache, dass die Basismaschine nicht verlängert werden muss.
  • g. Die Hauptmerkmale der Maschine, sowie Antrieb- und Bogenlaufkonstruktion müssen nicht verändert werden, dank der erfinderischen Integration der Hochstapelauslage und dank des Servoantriebs, sowie aus EP 1 283 766 B1 bekannt.
  • h. Die Bedienung entspricht den ergonomischen Vorschriften. Vor allem die fast ideale Anordnung der Stanz-Schuppenauslage ist mit seiner Bedienebene von ca. 1100 mm gegeben. Auch die Abfall-Abstreifer sind fast ideal zugänglich. Die Standard-Bedientafel der Bogenoffsetmaschine sind fast uneingeschränkt für alle Produktionsarten zu benützen.
  • i. Die Weiterverarbeitungsmodule können einerseits auswechselbar angeordnet werden, andererseits sind diese Vorrichtungen erfinderisch gestaltet, indem sie geeignet sind, um mittels Adapter Werkzeugteile in unterschiedliche Materialien und Materialstärken einzusetzen, ohne viel Zeitverlust beim Einrichten, bzw. ohne (nach)gerüstet werden zu müssen.
  • j. Die Anordnung der Weiterverarbeitungsmodule erlaubt eine Bedienungssystematik die passt innerhalb einer hochmodernen vollautomatisierten Bogenoffsetmaschine. Die Anordnung erlaubt z. B. die (semi)automatischen Wechsel von Werkzeugbleche und/oder schnelle Wechsel von Werkzeug-Hülsen. Die Wechsel der Werkzeugteile entspricht damit dem heutigen Standard der Wechsel von Offset- und Lackplatten.
  • k. Die z.B. seitliche Positionierung der Stanz-Schuppenauslage erlaubt einen Wechsel der Werkzeugteile oder des Auslagebands während der Produktion mit der Hochstapelauslage.
  • 1. Beide Auslagen der Hochstapel für Halbprodukte und die Stanz-Schuppenauslage für Endprodukte sind wahlweise mit einer Umstellzeit von wenigen Minuten, also je nach Druckauftrag schnell einsetzbar.
  • m. Das formfreie Stanz-Schuppenauslage-Förderband ist mit einem geformten Förderband auswechselbar, womit gummierte Flaschenetiketten ausgelegt werden können.
  • n. Die Anordnung der Weiterverarbeitungsmodule in ihre Position und ihre Gestaltung erlaubt einen Stanzvorgang in der Schuppenauslage mit einem glatten Gegendruckzylinder, wobei vorteilhafter Weise nur ein Patriz-Werkzeugblech pro Auftrag gewechselt werden muss. Zusätzlich müsste ein Satz von Patriz- und Matriz-Werkzeugteile der Kettenauslage vorgeordnete Module pro Auftrag gewechselt werden, zum z. B. Rillen und Ausschnitte-Entsorgung mittels Abfallnadeln. Diese o. g. Patriz- und Matriz-Werkzeugteile können bequem als Bleche semiautomatisch oder als Hülse (Sleeves) gewechselt werden, je nach Kundenwunsch.
  • o. Die Rückseitenbearbeitung hat nicht nur den besonderen Vorteil, dass die Bogen nicht gewendet werden müssen, sondern auch besondere Vorteile bei der Bearbeitung von den immer mehr angewendeten Microwellenkartons, aber auch bei z. B. der Beschichtung der Rückseite (bzw. Innenseite) der Verpackung, damit Lebensmittel nicht direkt mit dem Rohmaterial in Kontakt kommen. Auch könnten Fenster von der Rückseite entfernt werden und mit einer Folie an der Vorderseite verschlossen werden. Denkbar ist auch das Blindprägung von der Rückseite erfolgt gegen einen mit Hartgummi bezogenen Gegendruckzylinder, der dementsprechend nicht pro Auftrag gewechselt werden muss. Denkbar ist auch das Flaschenetiketten an der Rückseite gummiert werden oder die Rückseitenbearbeitung auszunützen für das Intaglio-Verfahren.
  • p. Vorteilhafter Weise erfolgen die Bearbeitungen an Vorder- und Rückseite in direkter Reihenfolge, d. h. mit einer synchronen Greiferübernahme nach einmaligem Ausrichten der Bogen in der Anlage. Damit sind absolut minimale Registergenauigkeiten zwischen Vorder- und Rückseite gegeben, unabhängig von Faktoren, wie z. B. Geschwindigkeit und Materialbeschaffenheit. Nicht desto trotz, der z. B. 5-fachen Bestückung mit Bearbeitungsstationen in der Hochstapelauslage ist es möglich identische Weiterverarbeitungsmodule in den Standard-Transferter-Modulen der Standard-Bogenoffsetmaschine zu integrieren und zwar vor und/oder zwischen und/oder nach den Druckwerken. Damit sind fast unendliche Finishing-Möglichkeiten der Bogen in Kombination mit Druck oder Beschichtungen gegeben.
  • q. Die Anordnung der Baugruppen in der Hochstapelauslage ermöglicht auch eine vorgeordnete Vor- und/oder Zwischen- und/oder Endtrockneranlage.
  • r. Durch den Einsatz von Hohlkörper-Wellentechnik, z.B. Hülsentechnik und/oder biegekompensierte Zylindertechnik kann die Stanz-Schuppenauslage mit minimalem Gewicht konstruiert werden.

Auswechselbare Adapterhulb

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Veredeln, z. B. Stanzen und/oder Prägen von bedruckten Substraten gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 26.

Die Erfindung bezieht sich auf dem Stand der Technik, sowie in EP 1 2837 66 B1 offenbart.

Stand der Technik sind Werkzeugteile, die aus massiven Werkzeugwalzen für den Einsatz bei großvolumigen Auflagen oder Werkzeugbleche für kleinere Auflagen bestehen, die mittels Magnetzylinder gehalten werden und/oder mittels Spannvorrichtungen rund der Zylinderoberfläche befestigt sind. Die kostspieligen massiven Bearbeitungswalzen sind für Kleinstauflagen unwirtschaftlich und deswegen sind Einschubkassetten vorgesehen, um beide Typen von Werkzeugteile einsetzen zu können.

Die Erfindung schafft eine neue und verbesserte Technik, wobei mehrere Formen von Werkzeugteile eingesetzt werden können mit nur einem Satz von Bearbeitungswalzen. Die Erfinderische Lösung besteht aus einem Satz Aufnahmezylinder, welche je nach Bedarf mittels montierbare Adapter mit oder ohne Magnetelemente und auswechselbare Spannelemente für Werkzeugbleche und/oder Festkörper-Werkzeugschalen und/oder Werkzeugteile in Hülsenform geeignet sind.

Die Erfindung schafft weiterhin ein Blas- und Saugluftsystem, welches das Transportieren und Entsorgen von Ausschnitte und/oder Zuschnitte ermöglicht.

Detektionssystem

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum veredeln, z. B. Stanzen und/oder Prägen von bedruckten Substraten gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 31.

Die Erfindung bezieht sich auf dem Stand der Technik, sowie in EP 1 283 766 B1 offenbart.

Es werden dabei Bearbeitungszylinder dargestellt, die Aus- und Zuschnitte in der Stanzkontur zeitweilig aufnehmen, um sie später zu entsorgen, bzw. auf einem Transportband weiter zu befördern.

Die Erfindung schafft eine neue und verbesserte Methode, um die Werkzeuge zu schützen.

Die Erfindung schafft weiterhin eine Möglichkeit, um den Stanzvorgang zeitweilig zu unterbrechen, ohne dass der Druckvorgang unterbrochen werden muss.

Hülsentechnik

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum veredeln, z. B. Stanzen und/oder Prägen von bedruckten Substraten gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 34.

Die Erfindung bezieht sich auf dem Stand der Technik, sowie in EP 1 283 766 B1 offenbart.

Es werden Werkzeugbleche dargestellt, welche mit Magnete befestigt werden.

Wenn Patriz- und Matrizbleche gewechselt werden müssen, stellt das besonders hohe Anforderungen an die genaue Montage. Durch das spannen und die Biegung von den Werkzeugblechen entstehen unerwünschte Verlängerungen der Bleche, was zu Registerungenauigkeiten und Beschädigungen der Werkzeugteile führen kann.

Die Erfindung schafft eine neue und verbesserte Methode durch den Einsatz von Werkzeugteile in der Form von Hülsen (Sleeves).

Stand der Technik sind geschlossene Hülsen, die nicht für den Einsatz in Bogenoffsetmaschinen geeignet sind, da die überstehenden Greiferrücken das seitliche Aufschieben der Hülsen unmöglich macht.

Die Erfindung schafft einen Bearbeitungszylinder mit Greifer, die zeitweilig senkbar sind. Das heißt, dass zur Montage die Greifer unter die Zylinderoberfläche positioniert werden. Die Hülsen werden dann mit ihren Aussparungen registerhaltig positioniert (mit Hilfe von Registerstiften) und die Greifer wieder in ihre Betriebsposition versetzt.

Biegekompensierung

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum veredeln, z. B. Stanzen und/oder Prägen von bedruckten Substraten gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 38.

Die Erfindung bezieht sich auf dem Stand der Technik, sowie in Patentschrift Nr. 2876 vom österreichischen Patentamt offenbart. Diese und ähnliche Biegekompensierte Walzen wurden beim Tiefdruckverfahren Stand der Technik. Diese Lösungen laut Stand der Technik sind jedoch für die Anwendung bei Bearbeitungswalzen nicht geeignet, zum z. B. Stanzen, Prägen, Rillen und Nuten, da wenn keine Gegenkraft rundum gegeben ist, das Zylindersystem buchstäblich „in ein Loch" fällt, wenn die Gegenkraft von z. B. Schneiden ausfällt. Das führt zu unregelmäßiger Tiefe beim Schneiden und dieser Stand der Technik ist somit absolut ungeeignet.

Die Erfindung schafft eine neue und verbesserte Bearbeitungswalze für z. B. Stanzen, Prägen, Rillen und Nuten durch die erfinderische Lösung dieser biegekompensierten Zylinder mit Schmitzringen abzustützen mit der anderen Bearbeitungswalze.

Es kann entweder die Patriz- oder die Matriz-Bearbeitungswalze mit einer biegekompensierten Konstruktion versehen werden. Auch die Bearbeitungswalze, die zum Bogentransport mit Greifer versehen ist, kann mit einer solchen biegekompensierten Konstruktion versehen werden.

Die Erfindung schafft weiterhin einen biegekompensierten Gegendruckzylinder mit oder ohne Greifer für Bogen oder Bahnentransport.

Die Erfindung schafft dadurch die Möglichkeit den Stanzdruck über die Breite der Bearbeitungswalzen optimal zu verteilen, um damit außenseitigen und frühzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Außerdem werden hiermit auch sehr schlanke Bearbeitungswalzen ermöglicht, wie in EP 1 283 766 B1 beschrieben.

Standoffsetplatte

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum veredeln, z. B. Stanzen und/oder Prägen von bedruckten Substraten gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 43.

Die Erfindung bezieht sich auf dem Stand der Technik, sowie in EP 1 283 766 B1 offenbart.

Dargestellt sind Werkzeugbleche zum z. B. Schneiden und Prägen.

Wenn ein Grossteil der Bogenfläche bearbeitet werden, sind diese Werkzeuge kosteneffizient einsetzbar.

Geht es jedoch nur um ein kleines Motiv bei einer kleineren Auflage, dann sind die Kosten für Werkzeuge zu bedeutend.

Die Erfindung schafft eine neue und verbesserte Methode, um z. B. zu Prägen, in dem z. B, kleine Prägeelemente, sowohl in Patriz-, als auch in Matrizform, auf eine Standard vorkopierte Offsetdruckplatte befestigt werden. Das vorkopierte Offsetplatten eingesetzt werden, bringt den großen Vorteil mit sich, dass die Handmontage Vorort doch sehr präzise ausgeführt werden kann.

Die Erfindung schafft weiterhin eine vorteilhafte Möglichkeit, dass solche Platten mit den Standard (semi)automatischen Offsetplatten Wechselvorrichtung positioniert werden können, womit das Einrichten sehr schnell und innerhalb des vorhandenen Automatisierungssystems der Bogenoffsetmaschine erfolgt.

Hülsensleeves

Die Erfindung betrifft Werkzeugteile zum veredeln, z. B. Stanzen und/oder Prägen von bedruckten Substraten gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 50.

Die Erfindung bezieht sich auf dem Stand der Technik, sowie in EP 1 283 766 B1 offenbart.

Es werden Werkzeugbleche dargestellt, welche mit Magnete befestigt werden. Durch das Spannen und Biegen ergeben sich Materialverlängerungen, was bei Patriz- und Matrizanordnungen zu Ungenauigkeiten führen wird und damit die Werkzeugteile ernsthaft beschädigt werden können. Aufwendige Blech-Wechselvorrichtungen sind dann angesagt.

Die Erfindung schafft eine neue und verbesserte Ausführung von hülsenförmige Werkzeugteile, die normalerweise nicht bei Bogenoffsetmaschinen eingesetzt werden können, wegen der überstehenden Greiferrücken. Die erfinderische Lösung sieht hülsenförmige Werkzeugbleche vor, die nicht gespannt, jedoch seitlich auf einen Werkzeugtragenden Zylinder aufgeschoben werden und die versehen sind von den Greiferrücken aufnehmenden Aussparungen. Damit werden Stanzkonturen mit höchster Präzision möglich, was bei hochqualitativen Verpackungsanwendungen und bei Patriz- und Matrizkompibantionen besonders vorteilhaft ist.

Die Erfindung schafft weiterhin ein Blas- und/oder Saugluftsystem zum schieben und halten der Hülsen (Sleeves). Die Erfindung erübrigt auch kostenaufwendige (semi)automatische Bleche-Wechselsysteme, da das Wechseln von der Seite mittels aufklappbare Seitenständer mit nur geringen Zeitverlust möglich ist.

Weitere Einzelheiten über die vorteilhafte Wirkung der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Beschreibungen, Ansprüchen und Zeichnungen, die ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung veranschaulichen.

In der Zeichnung zeigen:

1 Darstellung mit Offline-Verfahren.

2 Darstellung mit Inline-Verfahren.

3 Darstellung mit einer verfahrbaren Roll-on Roll-off Anordnung mit zusätzlicher Bogenausrichtung.

4 Darstellung, wie 3 mit direkt gekoppelter Roll-on-Roll-Vorrichtung und Bogenweiche.

5 Darstellung, wie 4, jedoch mit Bearbeitungsmodul, vor und nach der Auslage.

6 Darstellung, wie 5, jedoch mit Bearbeitungsmodul in kompakter Ausführung.

7 Darstellung, wie 6, jedoch mit extra verlängerter Hochstapelauslage und Bearbeitungsmodul mit Doppeltfunktion, auch als Makulaturweiche.

8 Darstellung, wie 7, jedoch mit Bearbeitungsmodul mit veränderter Laufrichtung.

9 Darstellung, wie 2, jedoch mit verlängertem Trocknungsmodul und mit den Druckwerken vorgeschaltetem Bearbeitungsmodul.

10 Darstellung, wie 6, jedoch mit zwischengeschalteter Auslagekette.

11 Darstellung der Verarbeitungsmodule mit vergrößerter Absaughaube.

12 Darstellung mit zwei Bearbeitungswalzen in der Y-Konfiguration.

13 Darstellung, wie 4, jedoch mit Einzelumfang-Gegendruckzylinder und kompakter Stanzvorrichtung.

14 zeigt eine Bearbeitungswalze mit Adapter für die Aufnahme von gespannte Bleche.

15 zeigt eine Bearbeitungswalze mit montierten Festkörper-Werkzeugschalen.

16 zeigt eine Bearbeitungswalze mit Adapter mit Magnetelemente.

17 zeigt einen Bearbeitungszylinder (1) / Gegendruckzylinder (2) mit überstehende Greiferrücken, sowie Stand der Technik.

18 zeigt eine Bearbeitungswalze mit dünnschicht hülsenförmigen Werkzeugteil mit Greiferöffnung.

19 zeigt eine Bearbeitungswalze mit dickschicht hülsenförmigen Werkzeugteil mit Greiferöffnung.

20 zeigt einen Bearbeitungszylinder in biegekompensierte Konstruktion mit Gegendruckzylinder.

1 zeigt eine sog. OFFLINE Veredelungsmaschine, mit mehreren in einer Reihe angeordneten Stationen zu denen ein Anleger (81), eine Anlage (82), zwei Veredelungsstationen (70) eine Hochstapelauslage (71) und eine Schneidauslage (72) gehören. Dargestellt ist zudem ein Rückseitenbearbeitungs-Kassentteneinschub(55), ein Häcksler-Kassetteneinschub (48) und ein Trockner (73). B zeigt die Verfahrbarkeit diese Auslagesystems, womit es der Bedienungsperson das einrichten, z. B. das Wechseln von Stanzblechen und das Aufbringen von Nadeln bedienungsfreundlich und effizient erlaubt.

2 zeigt eine sog. INLINE Druck- und Veredelungsmaschine, mit vorgeschalteten Trockner. Die Maschine hat zusätzlich zu den Stationen, sowie die Maschinen in 1 abgebildet, noch 2 Druckwerkstationen (74) integriert. Durch diese Prozessbündelung können Endprodukte wie Zuschnitte (23), z. B. Faltschachtel, über die Schneidauslage (72) oder Halbprodukte, wie in 3 dargestellt, über die Hochstapelauslage (71) ausgelegt werden.

3 zeigt eine konventionelle Bogendruckmaschine (77) mit einer verfahrbaren, d. h. einer sog. Roll on – roll off – Veredelungsmaschine (78), komplett jedoch ohne Anleger (81). Dafür ist ein Synchron-Transportband (76) angeordnet, das die Substratbogen (4) von der Auslagekette (75) übernehmen und registerhaltig der Anlage (82) übergeben. Diese neuartige Anordnung erlaubt es, bereits aufgestellte Maschinen und/oder neue Maschinen nachzurüsten mit z. B. einer sog. Elektronischen Kardanwelle, ohne jegliche Anpassung an der Standard-Druckmaschine.

Auch wäre denkbar eine Roll on – Roll off – Konfiguration mit Druckmaschinen, mit einer erfinderischen Anordnung, wobei die Veredelungsstation mittels einem Stop und Go Betrieb gekoppelt wird mit z. B. einer digitalen Druckmaschine, wobei jeweils im Stop-Betrieb ausgerichtet wird (nicht dargestellt).

4 zeigt eine Maschinenkonfiguration, wie 3, jedoch mit einem direkt nachgeordnetem Veredelungsmodul (70) und zusätzlich eine Bogenweiche (83).

5 zeigt eine Maschinenkonfiguration, wie 4, jedoch mit einem Veredelungsmodul 70 und 70' der Auslagekette vor und nachgeschaltete, wobei der Schneidvorgang in 70' stattfindet und die Gegendruckbearbeitungswalze dementsprechend eine glatte Oberfläche aufweisst, die nicht Auftrags gebunden ist.

6 zeigt eine Maschinenkonfiguration, wie 5, jedoch mit einem Veredelungsmodul (84) in kompakter Ausführung, die dementsprechend leichter in Quer- oder Längsrichtung zu verfahren ist. Die oberste Detailzeichnung zeigt die Anordnung bei Benutzung der Standard-Ketten-Hochstapelauslage.

7 zeigt eine Maschinenkonfiguration, wie 6, jedoch mit extra verlängerter Ketten-Auslage. Hiermit ist es möglich, dass das Veredelungsmodul 84 in der kompakten Ausführung unterhalb der Auslagekette positioniert werden kann und damit kann es bei Betrieb der Hochstapelauslage zugleich als Bogenweiche dienen, indem es bei 85 den Bogen übernimmt und zur Hochstapel 87 führt. Die oberste Detailzeichnung zeigt die Positionierung der Kompaktveredelungsmodule (84) in Betrieb.

8 ist eine Prinzipskizze, wie 7, jedoch hier ist die Auslage besonders verlängert, wodurch das Veredelungsmodule fest unterhalb der Auslagekette positioniert werden kann. Es braucht also beim Wechsel von Betrieb von Hochstapel (71) zur Staffelauslage /72) nicht verschoben zu werden. Dies wird durch eine geänderte Laufrichtung von links nach rechts in dem Veredelungsmodul (89) mittels einer extra Übergabetrommel (51) erreicht.

9 zeigt eine Maschinenkonfiguration, wie 2, jedoch mit einem dem Veredelungsmodul vorgeschaltetem verlängerten Trocknungsmodul (90) und es zeigt ein dem Druckwerk vorgeschaltetes Veredelungsmodul (70).

10 zeigt eine Maschinenkonfiguration, wie 6, jedoch mit einer extra zwischengeschalteter Auslagekette und einem kompakt Veredelungsmodul 84 mit extra vorgeordneter Übergabetrommel 51.

11 zeigt die beiden Sensoren (92,93) und die vergrößerte Absaughaube (94). Sensor (92) prüft die Zuschnittkonturen des Stanzbleches auf hängende Zuschnitte und aktiviert das Blasluftsystem im Zylinder-Inneren (11), damit diese Zuschnitte sofort über die vergrößerte Absaughaube (94) entsorgt werden. Die Absaughaube (94) ist entsprechend dimensioniert, um während der Produktion Aus- und bei Störung auch Zuschnitte zu entsorgen.

Sensor (92) prüft nach dem Entsorgungsvorgang, ob Aus- und/oder Zuschnitte entfernt sind und wenn nicht aktiviert es den Bearbeitungszylinder (11) in die Ab-Position und aktiviert die Bogenweiche (83), in dem die Übergabetrommel (39) den Bogen nicht an das Vakuumband (44) des Häckslers übergibt, sonder erst an das Transportband der Bogenweiche (83) frei gibt.

Denkbar wäre das wenn der Aus- und/oder Zuschnitt nach der 2. Umdrehung nicht entsorgt ist, dass dann die Maschine automatisch angehalten wird, um Beschädigungen an den Werkzeugen zu vermeiden.

12 zeigt ein Veredelungsmodul mit zwei Bearbeitungswalzen (1, 11) in der Y-Konfiguration. Vorteilhafter Weise kann mit der Walze (1) geschnitten werden und Walze 11, z. B. genutet. Die Gegendruckwalze 2 dient als gemeinsame Gegendruckwalze. Der Spaltabstand (95) kann zum Schneiden beibehalten werden, wenn der Spaltabstand (96) zum z. B. Nuten über die Mikroverstellung (54) verstellt wird.

13 zeigt eine schematische Druckmaschine, wie 4, jedoch mit vor- (102) und nachgeordneten (101) Bearbeitungsmodulen mit Einzelumfangzylindern. Die vorgeordnete Station (102) ist für die Aufnahme von hülsenförmige Werkzeugteile ausgelegt. Vorgeordnet an dem Modul (103) ist ein doppeltgroßer Gegendruckzylinder (2) mit Rückseitenbearbeitungswalze (98). Ebenso ist ein Kreismesserhalter (100), sowie Absaugvorrichtung für Ausschnitte (94) und (97) dargestellt. Die nachgeordnete Station (101) ist ein Stanzmodul, welches mit Hohlkörpertechnik konstruiert ist und mit Einzelumfang-Gegendruckzylinder (2) für geringstmögliche Gewichtsverhältnisse. Die Häcksler, sowie in 4 mit (48) dargestellt, wird in dieser Konfiguration neben der Maschine aufgestellt und über Schläuche an der Absaugvorrichtung (94) verbunden. Die Musterbogen könnten bei der Position (99) seitlich entnommen werden. Die geradlinigen Kettenauslage wird mit (100) dargestellt.

14 zeigt einen Aufnahmezylinder (105) mit Adapter-Halbschale (108). Das Blas- und/oder Saugluftsystem (116) erlaubt das An- und/oder Abblasen von Aus- und/oder Zuschnitte. Die Spannvorrichtung (117) kann für Spannbleche in unterschiedlicher Form ausgelegt werden, für die Bearbeitung von Bogen oder Bahnen.

15 zeigt einen Aufnahmezylinder (105), wie 14, mit Festkörper-Werkzeugschale (115).

16 zeigt einen Aufnahmezylinder (105), wie 14, mit Adapterschalen mit Magnete (114).

17 zeigt eine Bearbeitungswalze (1) mit Spannvorrichtung (117 für Werkzeugbleche (107). In der Bearbeitungswalze (2) ist ein Greifer (118) zum Bogentransport aufgenommen. Es zeigt auch die überstehenden Greiferrücken (118) sowie Stand der Technik. Die Greifer sind absenkbar konstruiert, wie Stand der Technik und in 9 bis 13 in DE 103 12 870 A1 abgebildet.

18 zeigt einen Aufnahmezylinder (105) mit Blas- und/oder Saugluftsystem (116), ausgelegt um die Werkzeugblechhülsen (121) aufschieben und halten zu können. Die Achse (119) stellt eine Innenachse der biegekompensierten Konstruktion dar. Die Greiferaussparung (120) erlaubt das Funktionieren der Greifer (118) mit überstehenden Greiferrücken.

19 zeigt einen Aufnahmezylinder (105), jedoch mit Dickrohr-Werkzeughülse (123).

20 zeigt einen Bearbeitungszylinder in einer sog. biegekompensierten Konstruktion. Der Aufnahmezylinder (105) ist für die Aufnahme von Adapter-Halbschalen (108) ausgelegt (mit oder ohne Blas- und/oder Saugluft), damit sie für die Aufnahme von Blechen und/oder feste Werkzeugkörper geeignet ist.

Die P1 ist als normale Anpresskraft zu betrachten, die P2 als Biegekompensationskraft und die P3 als Gegenbiegekraft, um einen gleichmäßigen Bearbeitungsdruck über die Breite der Walze zu ereichen. Die Schmitzringe (110) erlauben einen stabilen Rundlauf trotz ungleichmäßiger Schnittbelastung durch unterbrochene Schnittkonturen. Demonstrativ ist eine Position ohne Kontakt (113) aufgenommen, sowie Stand der Technik.

1Bearbeitungswalze 2Gegendruck-Bearbeitungswalze mit Doppeltumfang 3Arbeitsspalt 4Bogenförmiges Substrat 5Werkzeugteile Patrize 6Werkzeugteile Matrize 7Greifer 8Gegendruck-Bearbeitungswalze mit Einzelumfang 99-Uhr Position 1010-Uhr Position 11Bearbeitungswalze in 10-Uhr Position 1212-Uhr Position 13Spannschienen Stanzblech 14Luftkanal 15Umlenkwalze 16Auslageförderband mit Sauglöchern (perforiert) 16aSauglöcher – offen 16bSauglöcher – verschlossen 17Vakuumkasten 18Ersten Moment Vakuumgriff 19Minimum Länge = Abstand 318 20Spreizungswinkel 21Füllstück 22Nutzen 23Zuschnitte 24Schnittkontur 25Greiferweissrand 26Abfall-Ausschnitte 27Abfallgitter 28Äussere Umlenkwalzen Förderband 29Länge Zuschnitt 30Absaughaube 31Blasluft 32Saugluft / Vakuum 33Auslage – Transportwalzen 34Vertikale Auslage 35Entsorgungsmoment – Ausschnitte (11) 36Trenn- bzw. Spreizungsmoment 37Nadeln 38Auswurf klappe 39Ruslagetrommel 40Greifer geschlossen 41Greifer geöffnet 42Greifer halt 43Abstreifer / Abstreifvorrichtung 44Entsorgungs – Vakuumband 45Zweifache Hubvorrichtung 46Häckselvorrichtung 47Abfallrohrleitung 48Häckslerkassette Einschub 49Führungsschienen 50Rückseiten Bearbeitungswalzen 51Übergabezylinder / Übergabetrommel 52An- / Abhebevorrichtung 53Pneumatik 54Mikroverstellung des Arbeitsspalt 55Bearbeitungskassetten-Einschub 56Neigungsverstellung 57Folienabrollung 58Folienaufrollung 59Echte Rillung 60Unechte Rillung 61Vollschnitt 62Halbschnitt 63Blindprägung 64Folienprägung 65Scherenschnitt 66Spenden 67Tapetransfer 68Einbringen 69Beschichten 70Veredelungsmodule 71Hochstapelauslage mit Auslagekette 72Schneidauslage 73Trockner 74Druckwerke 75Auslagekettensystem 76Synchron Transportband 77Konventionelle Bogendruckmaschine 78Roll on -Roll off – Veredelungsstation 79Unterbrochene Stanzkontur für angestanzte Bogen 80Ablagemoment 81Anleger 82Anlage 83Bogenweiche 84Veredelungsmodule in Kompakter Ausführung 85Bogenübernahme 86Ablage der Bogenweiche 87Hochstapel von Bogen 88Stapel von Endprodukte bzw. Zuschnitte 89Veredelungsmodul mit Laufrichtung von links nach rechts 90Verlängerte Trocknungsmodule 91Extra zwischengeschaltete Auslagekette 92Sensoren vorgeschaltet 93Sensoren nachgeschaltet 94vergrößerte Absaughaube 95Spaltabstand zum Schneiden 96Spaltabstand z. B. zum Nuten 97Absaugung Ausschnitte 98Rückseiten Bearbeitung 99Seitenentnahme Musterbogen 100Gradlinige Kettenauslage 101Stanzvorrichtung mit Schuppenauslage in kompakter Ausführung 102Prägemodul für Aufnahmehülsen in Einzelumfang 103Kreismesser für Längsschnitt 104 105Aufnahmezylinder 106eingerückte Lager 107Werkzeugblech 108Adapter-Halbschalen 109Lager 110Schmitzring 111Schmitzringkontakt 112Freistrich 113ohne Kontakt 114Adapterschalen mit Magnete 115Festkörper-Werkzeugschale 116Blas- und/oder Saugluftsystem 117Spannelemente für Bleche für Bogenanwendung 118Greifer mit überstehende Greiferrücken 119Achse 120Greiferaussparung 121Werkzeugblechhülsen 122Registeraufnahme 123Dickrohr-Werkzeughülse Xseitliche Verschiebung Ydrehbare Verstellung P1Anpresskraft P2Biegekompensationskraft P3Gegenbiegekraft

Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum veredelnden offline oder inline Bearbeiten, z. B. Schneiden , Stanzen, Prägen, Folientransfer, und/oder Beschichtungen, von bedrucktem Papier, Karton, Kartonverpackungen, Wellpappe, Kunststoffe oder dergleichen bahnförmigen Substraten (38), mittels eines Rotationsvorganges, bei dem das Substrat (38) in Vorschubrichtung (A) zwischen zwei rotierenden Bearbeitungswalzen (1, 2) einführbar ist und beim Durchlaufen durch im Arbeitsspalt (3) wirksame Werkzeugteile (5, 6) seine Bearbeitung erfährt und eine mehrfache Auslage nachgeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidschuppenauslage kombinierbar ist mit einer herkömmlichen Kettenhochstapelauslage.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass eine Bogenhochstapelauslage unterhalb der Schneidschuppenauslage angeordnet ist.
  3. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungen von Scheiden und Nuten und/oder Rillen und/oder Prägen in zwei Bearbeitungsmodulen erfolgt, die der Auslagekette vor- und nachgeordnet sind.
  4. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitung vor und nach dem Druck und/oder Beschichtung erfolgt.
  5. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitung zwischen dem Druck und/oder Beschichtung erfolgt.
  6. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass es eine Bogenweiche für ungestanzte Bogen aufweist.
  7. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Bearbeitungswalze mit Detektions- und Steuertechnik geschützt wird, mittels z. B. Saug- und/oder Blasluft und/oder Ab-Bewegung.
  8. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Spaltabstand der Bearbeitungsstationen unabhängig von einander schnell eingestellt werden können.
  9. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Bearbeitungswalzen während der Produktion vorübergehend in einer Ab-Position bewegt werden kann.
  10. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Bearbeitungswalzen eine sog. Biegepresseur-Konstruktion aufweist.
  11. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die Bearbeitungswalze in der 9-Uhr Position verschiebbar ist in die 12-Uhr Richtung.
  12. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Bearbeitungswalzen über Druckluft komplette Zuschnitte abblasen kann.
  13. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens eine Absaughaube aufweist, die nicht nur geeignet ist zur Entsorgung von Ausschnitten, sondern auch von komplette Zuschnitte.
  14. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Bearbeitungswalzen geeignet ist für die Aufnahme von Bearbeitungshülsen. (Sleeves)
  15. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Bearbeitungswalzen eine Umfangsregisterverstellung aufweist.
  16. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass es auswechselbare Bearbeitungswalzen aufweist, womit eine Bearbeitung von Festkörperzylinder und/oder Werkzeugbleche möglich ist.
  17. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Gegendruckbearbeitungswalze unterhalb und in Verbindung zur Auslagekette der Bogenhochstapelauslage angeordnet ist.
  18. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass es eine Bogenentnahmevorrichtung zugeordnet ist von komplett nicht gestanzte Bogen zur weiteren Qualitätsprüfung, z.B. der Druckqualität.
  19. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass es eine Bogenweiche, bzw. Stapelvorrichtung von nicht bearbeitete Bogen aufweist, womit diese Bogen später in einem weiteren Maschinendurchlauf dennoch bearbeitete werden können.
  20. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass es eine Kreismesserhalterung aufweisst, zur z. B. Perforation, Rand- und/oder Teilschnitt.
  21. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass es eine Vorrichtung zur Rückseitenbearbeitung aufweist, ohne dass die Bogen dazu gewendet werden müssen, z. B. für Blindprägung oder für das Intaglio-Verfahren.
  22. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass Vorrichtungen zur (semi)automatischen Blechwechsel zugeordnet sind.
  23. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Bearbeitungswalzen zur Gewichtsreduzierung eine Hohlkörperstruktur aufweist.
  24. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass es einen Kettenabgabetransport für angestanzte Bogen aufweist, die möglichst umschlingungsfrei, bzw. geradlinig ist.
  25. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass es eine geformte Schneidauslage für den Transport und der Abstapelung von wenig stabile Zuschnitte aufweist.
  26. Vorrichtung zum veredelnden offline oder inline Bearbeiten, z.B. Schneiden , Stanzen, Prägen, Folientransfer, und/oder Beschichtungen, von bedrucktem Papier, Karton, Kartonverpackungen, Wellpappe, Kunststoffe oder dergleichen bogen- oder bahnförmigen Substraten, mittels eines Rotationsvorganges, bei dem das Substrat in Vorschubrichtung (A) zwischen zwei rotierenden Bearbeitungswalzen (1, 2) einführbar ist und beim Durchlaufen durch im Arbeitsspalt (3) wirksame Werkzeugteile (5, 6) seine Bearbeitung erfährt, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Bearbeitungswalzen (1, 2), bzw. Aufnahmezylinder auswechselbare Adapter-Werkzeughalbschalen für die Aufnahme von Werkzeugteile aufweist.
  27. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass diese Adapter-Halbschalen Blas- und/oder Saugluftsysteme aufweist.
  28. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass dieser Adapter-Halbschalen Magnetsegmente aufweist.
  29. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Bearbeitungswalzen (1, 2) auswechselbare Spannelemente für Werkzeugbleche aufweist, z. B. für die bogenverarbeitenden Maschinen oder für die bahnenverarbeitenden Maschinen.
  30. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Adapter-Halbschalen für die Aufnahme von Werkzeugteile in der Form von Werkzeugbleche und/oder Werkzeugsleeves und/oder feste Werkzeugelemente aufweist.
  31. Vorrichtung zum veredelnden offline oder inline Bearbeiten, z. B. Schneiden, Stanzen, Prägen, Folientransfer, und/oder Beschichtungen, von bedrucktem Papier, Karton, Kartonverpackungen, Wellpappe, Kunststoffe oder dergleichen bogen- oder bahnförmigen Substrate, mittels eines Rotationsvorganges, bei dem das Substrat in Vorschubrichtung (A) zwischen zwei rotierenden Bearbeitungswalzen (1, 2) einführbar ist und beim Durchlaufen durch im Arbeitsspalt (3) wirksame Werkzeugteile (5, 6) seine Bearbeitung erfährt, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Bearbeitungswalzen (1, 2) mit Detektions- und Steuertechnik überprüft und geschützt wird.
  32. Vorrichtung nach Anspruch 31 dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Bearbeitungswalzen (1, 2) Saug- und/oder Blasluftsysteme aufweisen, nicht nur zur Entsorgung von Ausschnitte, sondern auch für Zuschnitte.
  33. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Bearbeitungswalzen (1, 2) vorrübergehend in eine Ab-Position versetzt werden kann.
  34. Vorrichtung zum veredelnden offline oder inline Bearbeiten, z. B. Schneiden , Stanzen, Prägen, Folientransfer, und/oder Beschichtungen, von bedrucktem Papier, Karton, Kartonverpackungen, Wellpappe, Kunststoffe oder dergleichen bogenförmige Substrate, mittels eines Rotationsvorganges, bei dem das Substrat (38) in Vorschubrichtung (A) zwischen zwei rotierenden Bearbeitungswalzen (1, 2) einführbar ist und beim Durchlaufen durch im Arbeitsspalt (3) wirksame Werkzeugteile (5, 6) seine Bearbeitung erfährt, wobei mindestens eine der Bearbeitungswalzen (1, 2) mindestens einem Greifer zum Transport von bogenförmigen Substrate aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass beide Bearbeitungswalzen zur Aufnahme von Werkzeugteile in der Form von auswechselbare Hülsen (Sleeves) geeignet sind.
  35. Vorrichtung nach Anspruch 34 dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Bearbeitungswalzen, mit mindestens einem Greifer, eine versenkbare Greiferausführung aufweist, damit die Hülse seitlich aufgeschoben werden kann.
  36. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Bearbeitungswalzen Blas- und/oder Saugluftsysteme aufweist.
  37. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Lagerplatte demontierbar ist, zur seitlichen Auswechselung der Werkzeughülsen.
  38. Vorrichtung zum veredelnden offline oder inline Bearbeiten, z. B. Schneiden , Stanzen, Prägen, Folientransfer, und/oder Beschichtungen, von bedrucktem Papier, Karton, Kartonverpackungen, Wellpappe, Kunststoffe oder dergleichen bogen- oder bahnförmige Substrate, mittels eines Rotationsvorganges, bei dem das Substrat in Vorschubrichtung (A) zwischen zwei rotierenden Bearbeitungswalzen (1, 2) einführbar ist und beim Durchlaufen durch im Arbeitsspalt (3) wirksame Werkzeugteile (5, 6) seine Bearbeitung erfährt, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Bearbeitungswalzen (1, 2) eine sog. Biegekompensierte Konstruktion, bzw. Ausführung aufweist.
  39. Vorrichtung nach Anspruch 38 dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Bearbeitungswalzen (1, 2) sog. gehärtete Schmitzringe aufweisen.
  40. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Bearbeitungswalzen (1, 2) Blas- und/oder Saugluftsysteme aufweist.
  41. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Bearbeitungswalzen mindestens einem Greifer für den Transport von Substratbogen aufweist.
  42. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Bearbeitungswalzen (1, 2) mindestens einer Zugrolle, bzw. Zugwalze für den Transport von Substratbahnen aufweist, bzw. vor- oder nachgeordnet ist.
  43. Werkzeugbleche zum veredelnden offline oder inline Bearbeiten, z. B. Schneiden , Stanzen, Prägen, Folientransfer, und/oder Beschichtungen, von bedrucktem Papier, Karton, Kartonverpackungen, Wellpappe, Kunststoffe oder dergleichen bogen- oder bahnförmige Substrate, mittels eines Rotationsvorganges, bei dem das Substrat in Vorschubrichtung (A) zwischen zwei rotierenden Bearbeitungswalzen (1, 2) einführbar ist und beim Durchlaufen durch im Arbeitsspalt (3) wirksame Werkzeugteile (5, 6) seine Bearbeitung erfährt, dadurch gekennzeichnet, dass Standard-Offsetdruckplatten als Werkzeugträger eingesetzt werden.
  44. Vorrichtung nach Anspruch 43 dadurch gekennzeichnet, dass die Offsetplatte, wie eine Standard-Offsetdruckplatte vorkopiert ist, zur registerhaltigen Montage der Werkzeugteile.
  45. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass es Streifen zum semi-automatischen Wechsel aufweist.
  46. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass es eine verformbare Schicht aufweist.
  47. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass es eine verformbare Schicht aus Kunststoff und/oder Metall aufweist.
  48. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass sie zur Aufnahme von Teilwerkzeugen vorbereitet sind.
  49. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass es die Entsorgung von Ausschnitte ermöglicht, mittels Saug- und/oder Blasluft und/oder Abfallspießnadeln.
  50. Werkzeugteile zum veredelnden offline oder inline Bearbeiten, z. B. Schneiden , Stanzen, Prägen, Folientransfer, und/oder Beschichtungen, von bedrucktem Papier, Karton, Kartonverpackungen, Wellpappe, Kunststoffe oder dergleichen bogenförmige Substrate, mittels eines Rotationsvorganges, bei dem das Substrat in Vorschubrichtung (A) zwischen zwei rotierenden Bearbeitungswalzen (1, 2) einführbar ist und beim Durchlaufen durch im Arbeitsspalt (3) wirksame Werkzeugteile (5, 6) seine Bearbeitung erfährt, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der rotierenden Werkzeugteile eine Hülsenform aufweist.
  51. Vorrichtung nach Anspruch 50 dadurch gekennzeichnet, dass die hülsenförmigen Werkzeugteile (Sleeves) eine Aussparung aufweist, die die überstehenden Greiferrücken aufnimmt.
  52. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die hülsenförmigen Werkzeugteile auswechselbar gelagert sind.
  53. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die hülsenförmigen Werkzeugteile eine einzel- oder mehrlagige Struktur aufweisen.
  54. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die hülsenförmigen Werkzeugteile Registersysteme aufweisen.
  55. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugteile Elemente zur Entsorgung von Ausschnitte aufweisen.
  56. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Stanz-Schuppenauslage für Zuschnitte, bzw. Endprodukte und die Hochstapelbogenauslage für komplette Bogen als Halbprodukte gleichzeitig einsatzfähig sind und wahlweise pro Bogentakt betreibbar sind.
  57. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Bogenkettenauslage mit weniger als neunzig Grad eine Auslage- oder Übergabetrommel bzw. Walze oder Zylinder umschlungen ist.
  58. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Stanzmodul mit oder ohne Schuppenauslage verlagerbar montiert ist, z. B. seitlich und/oder horizontal und/oder vertikal und/oder axial.
  59. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Stanzmodul auf einen neuen Auftrag einzurichten ist, während die Bogenoffsetmaschine produziert und auslegt mit der Hochstapelauslage.
  60. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass während des Betriebs der Stanzschuppenauslage komplette Einzelbogen zur Qualitätskontrolle aus der Hochstapelbogenauslage als Musterbogen entnommen werden können.
Es folgen 18 Blatt Zeichnungen






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