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Dokumentenidentifikation DE20305073U1 21.10.2004
Titel Ballschläger
Anmelder Turzer, Harald, 10997 Berlin, DE
DE-Aktenzeichen 20305073
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 21.10.2004
Registration date 16.09.2004
Application date from patent application 24.03.2003
IPC-Hauptklasse A63B 59/00

Beschreibung[de]

Ballschläger für Ball- u. Federballspiele besteht aus einem Schlagteil, dem mit Natur- oder Kunstsoffsaiten bespannter Kopfrahmen und einen Schaft mit einem Griffteil an seinem äußeren Ende. Der Schlagteil dient zur Ballaufnahme und -wiedergabe. Den optimalen Bereich des Ballkontaktes nennt man Sweetspot. Der Schaft mit Griffteil dient dem Spieler zum Halten des Ballschlägers.

Die vorteilhaften Wirkungsweisen sind folgende:

  • 1. Ein symetrisch-geradlinieger Ballschläger gibt die, durch den Ballkontakt ausgelöste Schwingungen unmittelbar und damit ungedämpft an den Spielerarm weiter. Bei diesem neuen Ballschläger zerstört die Krümmung der Längsachse, insbesondere der Schaft, wie eine Feder die Resonanz der Schwingung und führt so zur Dämpfung und damit zur Schonung des Spielerarmes.
  • 2. Die Höhenverschiebung der Längsachse (D) durch die Krümmung bewirkt, daß, im Vergleich zu herkömmlichen Schläger, beim gleichen Winkel zwischen Spielerarm und -körper der Ball höher gespielt werden kann. Diese Wirkung schont den Krafteinsatz und erhöht die Kontrolle beim Schlag und zeigt sich deutlich beim Spielen über ein Netz.
  • 3. Durch die Krümmung des Griffteiles ist diese Höhenverschiebung (D) durch den Spieler variabel einsetzbar.
  • 4. Bei herkömmlichen Ballschläger verläuft der Ballkontakt, besonders bei geführten Ballwiedergaben, zum Beispiel bei slice- und topspin-Schlägen quer zu der Längsachse des Sweetspots. Das durch die Krümmung verlagerte Achsenkreuz des Schlagteiles dreht die Längsachse und damit die Fläche des Sweetspots in die Richtung des Ballkontaktverlaufes und erhöht somit dessen Kontrolle.
  • 5. Durch die Möglichkeit des Herausnehmen des Steges wird die Länge der längsten Längssaite (L1) um ( L2 ) und die anderen Längssaiten entsprechend, verlängert. Damit vergrößert sich die gesamte Bespannungsfläche und somit die Fläche des Sweetspots, was die Führung des Balles verlängert.
  • 6. Außerdem erhöht sich durch das Herausnehmen des Steges die Elastizität des Sweetspots und damit die Kontrolle des Ballspieles.
  • 7. Die ergonometrische Form des Schlägers paßt sich in den, nicht geradliniegen, Bewegungsverlauf des Spielers in Verbindung mit dem Schläger ein und optimiert so dessen Abwicklung.

Anspruch[de]
  1. Schutzansprüche dadurch gekennzeichnet, daß alle drei Segmente des Ballschlägers (Schlagteil, Schaft und Griffteil) nicht symetrisch in einer Achse, sondern in einer gekrümmten Linie angereiht sind.
  2. Ballschläger nach Anspruch 1 alle Segmente aus einem Stück oder konstruktiv miteinander verbunden sind.
  3. Ballschläger nach Anspruch 1 Schaft und Griff in sich selbst gekrümmt sind.
  4. Ballschläger nach Anspruch 1 sich die symetrische Längsachse des Schlagteiles und damit des Sweetspots in Richtung des Ballkontaktverlaufes verschiebt.
  5. Ballschläger nach Anspruch 1 mit der Möglichkeit den Steg herauszulassen.
  6. Ballschläger nach Anspruch 1 für Ballschläger der Spielarten Badminton, Speedminton, Squash und Tennis und andere Ball- u. Federspiele gilt.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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