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Dokumentenidentifikation DE60007671T2 21.10.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001031433
Titel Wärmeempfindliche Aufzeichnungskarte, Bildaufzeichnungsverfahren, und Vorrichtung zur Herstellung der Karte
Anmelder Ricoh Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Sugiyawa, Nobuyoshi, Shizuoka-Ken 410-8505, JP;
Hotta, Yashihiko, Shizuoka-ken 410-8505, JP;
Kutami, Atsushi, Shizuoka-ken 410-8505, JP;
Amano, Tetsuya, Shizuoka-ken 410-8505, JP;
Imahashi, Naoki, Shizuo-Ken 410-8505, JP;
Nogiwa, Tohru, Shizuoka-Ken 410-8505, JP
Vertreter Barz, P., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 80803 München
DE-Aktenzeichen 60007671
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 24.02.2000
EP-Aktenzeichen 001039197
EP-Offenlegungsdatum 30.08.2000
EP date of grant 14.01.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.10.2004
IPC-Hauptklasse B41M 5/28
IPC-Nebenklasse B41M 5/30   B41M 5/00   B42D 15/10   G09F 3/10   G06K 19/10   G11B 5/00   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die vorliegenden Erfindung betrifft ein wärmeempfindliches Karten-Aufzeichnungsmedium, das unter Verwendung von Eigenschaften, wie dass die Transparenz oder die Farbe des Karten-Aufzeichnungsmediums sich abhängig von der Temperatur des Karten-Aufzeichnungsmediums ändert, Bilder erzeugen kann. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein reversibles Karten-Aufzeichnungsmedium, das unter Verwendung der vorstehend erwähnten Eigenschaften auf reversible Weise Bilder erzeugen und löschen kann. Darüber hinaus betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Erzeugung von Bildern.

Erörterung des Hintergrundes

Zur Zeit besteht ein bemerkenswertes Interesse an wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmedien, insbesondere an den reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmedien, mit denen Bilder zeitweise angezeigt werden können und darüber hinaus unter Verwendung von Eigenschaften, wie dass die Transparenz oder die Farbe des Karten-Aufzeichnungsmediums sich abhängig von der Temperatur des Karten-Aufzeichnungsmediums ändert, die Bilder gelöscht werden können, wenn die Bilder nicht benötigt werden.

Als ein Beispiel der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmedien wird in der japanischen offengelegten Patentveröffentlichung Nr. 55-154 198 ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmedium offenbart, das ein organisches Material mit niedrigem Molekulargewicht, wie höhere Fettsäuren, dispergiert in einer Harzmatrix wie Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer, beinhaltet und mit dem Bilder unter Verwendung von Veränderungen der Transparenz des Aufzeichnungsmediums aufgezeichnet und gelöscht werden. Darüber hinaus wurden in den offengelegten japanischen Patentveröffentlichungen Nr. 5-124360 und 6-210954 wärmeempfindliche Aufzeichnungsmedien offenbart, die einen Leukofarbstoff und einen Farbentwickler mit einer langkettigen Alkylgruppe beinhalten und in denen Farbbilder reversibel aufgezeichnet und gelöscht werden. Diese Aufzeichnungsmedien haben typischerweise eine Struktur, bei der auf einem Substrat, wie einer Polyesterfolie mit einer Dicke von 180 &mgr;m bis 250 &mgr;m, eine reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht erzeugt. Die Aufzeichnungsmedien beinhalten eine auf der Aufzeichnungsschicht erzeugte Schutzschicht. Darüber hinaus haben die Aufzeichnungsmaterialien typischerweise auf ihrer Rückseite eine magnetische Aufzeichnungsschicht. Diese Aufzeichnungsmedien werden praktisch als eine Karte verwendet, bei der ein Teil der in der magnetischen Aufzeichnungsschicht gespeicherten Information in der Aufzeichnungsschicht angezeigt wird. Zum Beispiel werden sie als Karten für Punkte verwendet, bei denen die Information über die Anzahl der einem Verwender gegebenen Punkte angezeigt wird, die proportional zu dem gesamten Einkauf in einem Laden ist.

In den letzten Jahren wächst der Bedarf nach dicken Karten mit einer Dicke von nicht weniger als 700 &mgr;m, wie Kreditkarten, Karten zur Bargeldabhebung und IC-Karten, bei denen ein Teil der in der magnetischen Aufzeichnungsschicht gespeicherten Information auf einem Abschnitt der Karte angezeigt wird. Diese dicken Karten haben Vorteile, wie dass sie im Vergleich mit dünnen Karten verhältnismäßig hochwertig aussehen, und darüber hinaus können sie hochgeprägt werden. Dicke Karten haben jedoch den Nachteil, dass es schwierig ist, auf ihnen Bilder mit guter Planlage zu erzeugen oder angezeigte Bilder eindeutig zu löschen, wenn die Bilder mit einem Thermokopf gebildet oder mit einem Keramik-Heizgerät oder einer Heizwalze gelöscht werden. Das liegt daran, dass die Karten dick und steif sind.

Die japanische offengelegte Patentveröffentlichung Nr. 9-290583 offenbart ein Verfahren, bei dem eine reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, in der ein organisches Material mit niedrigem Molekulargewicht in einer Harzmatrix dispergiert ist, auf eine Karte übertragen wird, indem die Aufzeichnungsschicht von einer Trennschicht abgezogen wird. Darüber hinaus offenbart die Veröffentlichung ein Verfahren, bei dem eine reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die auf einer Seite einer dünnen Polyesterfolie ausgebildet ist, unter Verwendung einer auf der anderen Seite der Folie ausgebildeten Klebschicht auf einer Karte aufgebracht wird. Das erstere Verfahren hat jedoch den Nachteil, dass es schwierig ist, eine gleichmäßige Aufzeichnungsschicht auszubilden, wenn die Aufzeichnungsschicht auf der Trennschicht erzeugt, und deshalb sind die in der Aufzeichnungsschicht gebildeten Bilder ebenfalls uneben. Das letztere Verfahren hat den Nachteil, dass die Haftfestigkeit der Folie auf der Karte schwach ist und deshalb die Folie dazu neigt, von der Karte abzugehen, weil der Druck bei dem Heißlaminierungsverfahren verhältnismäßig niedrig ist (1 kg/cm2) und ein Höhenunterschied zwischen der Oberfläche der Karte und der Oberfläche der Folie vorhanden ist, der ebenfalls von dem niedrigen Druck beim Heißlaminieren verursacht ist.

Die japanische offengelegte Patentveröffentlichung Nr. 10-76779 offenbart ein Verfahren, bei dem eine dünne Polyesterfolie, auf deren einen Seite eine reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht und auf deren anderen Seite eine Klebschicht ausgebildet ist, auf die gesamte Oberfläche einer Karte aufgebracht wird. Diese Karte hat jedoch den Nachteil, dass die Folie dazu neigt, von der Karte abzugehen, weil der Kantenbereich der Karte auf verschiedene Teile eines Bilderzeugungsgerätes auftrifft. Darüber hinaus hat die Karte auch den Nachteil, dass Hochprägungen, die im Allgemeinen auf Kreditkarten ausgebildet werden, auf der Karte nicht gebildet werden können.

Die japanische offengelegte Patentveröffentlichung No. 10-76780 offenbart ein Verfahren, bei dem ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmedium (Etikett), bei dem auf einer Seite eines Trägers eine reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht und auf der anderen Seite des Trägers eine Klebschicht ausgebildet ist, zeitweilig auf einen vorbestimmten Teil einer aus einem Mittelkern und Deckblättern bestehenden Karte aufgebracht und dann durch ein Heißpressverfahren in die Karte eingebettet wird, wobei Wärme und ein Druck von 100 bis 1000 kg/cm2 aufgebracht werden. Dieses Verfahren kann den Höhenunterschied zwischen der Oberfläche der Karte und der Oberfläche des Aufzeichnungsmediums verringern, jedoch hat diese Karte den Nachteil, dass die Oberfläche des Aufzeichnungsmediums (d. h. der Aufzeichnungsabschnitt) dazu neigt, wellig zu werden, und deshalb können Bilder mit guter Planlage in dem Aufzeichnungsabschnitt nicht erzeugt und angezeigte Bilder nicht eindeutig gelöscht werden.

Es wird angenommen, dass die Welligkeit von dem Unterschied der Schrumpfungen des Aufzeichnungsmediums und der Karte, wenn diese nach dem Heißpressvorgang abgekühlt werden, verursacht wird. 6-A bis 6-D veranschaulichen, wie das Kartenmedium hergestellt wird. Es kann nämlich eine Karte 25, in die das Aufzeichnungsmedium 24 eingebettet ist, hergestellt werden, indem ein Deckblatt 21, auf dem ein Aufzeichnungsmedium 24 zeitweilig aufgebracht ist, ein Mittelkern 23 und ein anderes Deckblatt 22 mittels einer Heißpressmaschine, wie in 6-A und 6-B gezeigt, heißgepresst werden. Wenn diese Karte auf Raumtemperatur abgekühlt wird, biegt sich das Aufzeichnungsmedium 24 (d. h. der Aufzeichnungsabschnitt) derart , dass die Mitte des Mediums 24 höher als jede seiner Ecken ist wie in 6-C gezeigt, sofern die Schrumpfung des Mediums 24 kleiner als diejenige des Kartensubstrats ist.

Andere wärmeempfindliche Karten-Aufzeichnungsmedien, die ein Kartensubstrat und einen auf einer Seite des Substrats erzeugten wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnitt umfassen, werden zum Beispiel in US-A-5643 851, 4 577 204 und 4 370 370 und in GB-A-2 173 012 und 2 094 495 offenbart.

Wie vorstehend erklärt wurde, besteht jedoch ein Bedarf für ein wärmeempfindliches Karten-Aufzeichnungsmedium, in dem Bilder mit guter Planlage erzeugt und die Bilder eindeutig gelöscht werden können, und das eine gute Haltbarkeit ohne Auftreten des Abgehens des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnittes, sogar bei Verwendung über einen längeren Zeitraum, aufweist.

Demgemäss ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein wärmeempfindliches Karten-Aufzeichnungsmedium bereitzustellen, in dem Bilder mit guter Planlage erzeugt werden können und das eine gute Haltbarkeit ohne Auftreten des Abgehens des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnittes, sogar bei Verwendung über einen längeren Zeitraum, aufweist.

Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist, ein wärmeempfindliches Karten-Aufzeichnungsmedium bereitzustellen, in dem Bilder mit guter Planlage erzeugt und die Bilder eindeutig gelöscht werden können, und das eine gute Haltbarkeit ohne Auftreten des Abgehens des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnittes, sogar bei Verwendung über einen längeren Zeitraum, aufweist.

Noch ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Bilderzeugung bereitzustellen, mit denen Bilder mit guter Planlage in dem vorstehend erwähnten wärmeempfindlichen Karten-Aufzeichnungsmedium gebildet werden können, sogar wenn das Kartenmedium über einen langen Zeitraum verwendet wird.

Kurz gesagt können diese Ziele und andere Ziele der vorliegenden Erfindung, wie nachfolgend leichter ersichtlich werden wird, durch ein wärmeempfindliches Karten-Aufzeichnungsmedium erreicht werden, umfassend ein Kartensubstrat und einen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnitt, der an mindestens einer Seite des Kartensubstrats durch Heißlaminierung aufgebracht ist, wobei der wärmeempfindliche Aufzeichnungsabschnitt ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial umfasst, welches die Transparenz und/oder die Farbe bei Wärmeeinwirkung unter Erzeugung eines Bildes in dem Aufzeichnungsabschnitt ändert und wobei das Kartenmedium ein Deformationsmaß von nicht mehr als 5 mm aufweist und wobei die folgende Beziehung erfüllt ist: |X| ≤ 0,075·Y1,4 worin X die Welligkeit des Aufzeichnungsabschnitts wie in Anspruch 1 definiert darstellt und Y das Deformationsmaß des Kartenmediums, wie in Anspruch 1 definiert, darstellt.

Der Höhenunterschied zwischen der Oberfläche des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnitts und der Oberfläche des Kartensubstrats beträgt vorzugsweise nicht mehr als 50 &mgr;m.

Überdies wird der Aufzeichnungsabschnitt auf das Kartensubstrat vorzugsweise mit einer Klebschicht dazwischen aufgebracht, und die Haftfestigkeit des Aufzeichnungsabschnitts auf dem Kartensubstrat ist vorzugsweise nicht geringer als 300 g/cm.

Die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht beinhaltet vorzugsweise ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, welches seine Transparenz oder Farbe bei Wärmeeinwirkung ändert.

In einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Bildaufzeichnungsverfahren, beinhaltend die Schritte des Herstellens des vorstehend erwähnten wärmeempfindlichen Karten-Aufzeichnungsmediums und des bildmäßigen Erwärmen des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnitts, um Bilder in dem Aufzeichnungsabschnitt zu erzeugen, bereitgestellt. Das Verfahren kann ferner einen Erwärmungsschritt zum Löschen der Bilder beinhalten.

Der Schritt des bildmäßigen Erwärmens wird vorzugsweise mit einem Thermokopf durchgeführt. Der Druck des Thermokopfes beträgt vorzugsweise von 2 bis 100 g/mm. Der Erwärmungsschritt wird vorzugsweise mit einem Keramik-Heizgerät oder einer Heizwalze durchgeführt. Der Druck des Keramik-Heizgerätes beträgt vorzugsweise von 0,1 bis 100 g/mm.

Der Schritt des bildmäßigen Erwärmens und der Erwärmungsschritt können mit einem Thermokopf durchgeführt werden.

Diese und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden bei Anwendung der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen, ersichtlich werden.

Verschiedene andere Ziele, Merkmale und damit verbundene Vorteile der vorliegenden Erfindung werden noch vollständiger erkannt werden, indem diese aus der ausführlichen Beschreibung besser verstanden wird, wenn sie in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen in Erwägung gezogen wird, in denen gleiche Bezugsbuchstaben durchgängig entsprechende Teile bezeichnen und wobei:

1-A, 1-B, 1-C und 1-D schematische Ansichten sind, die Ausführungsformen des wärmeempfindlichen Karten-Aufzeichnungsmediums der vorliegenden Erfindung veranschaulichen;

2-A und 2-B schematische Ansichten im Querschnitt sind, die Ausführungsformen des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmediums zur Verwendung als der Aufzeichnungsabschnitt des wärmeempfindlichen Karten-Aufzeichnungsmediums der vorliegenden Erfindung veranschaulichen;

3 eine schematische Ansicht zur Erklärung ist, wie das Deformationsmaß der Karte gemessen wird;

4 eine schematische Ansicht zur Erklärung ist, wie die Oberflächenwelligkeit des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnittes gemessen wird;

5-A eine schematische Ansicht ist, die veranschaulicht, wie Bilder gemäß dem Bildaufzeichnungsverfahren der vorliegenden Erfindung erzeugt und gelöscht werden;

5-B eine schematische Ansicht ist, die eine Ausführungsform eines in der vorliegenden Erfindung verwendbaren Bilderzeugungsgerätes veranschaulicht;

6-A, 6-B, 6-C und 6-D schematische Ansichten zur Erklärung sind, wie das wärmeempfindliche Karten-Aufzeichnungsmedium hergestellt wird.

1-A, 1-B und 1-C sind schematische Ansichten, die Ausführungsformen des wärmeempfindlichen Karten-Aufzeichnungsmediums der vorliegenden Erfindung veranschaulichen. 1-A veranschaulicht ein Kartenmedium 1, das einen gürtelförmigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnitt 2 und einen Abschnitt zur magnetischen Informationsspeicherung 3, auf dem Information gespeichert werden kann und der auf einem anderen Bereich einer Seite des Kartenmediums ausgebildet ist, beinhaltet. Der Abschnitt zur magnetischen Informationsspeicherung 3 kann auf der anderen Seite (d. h. der Rückseite) des Kartenmediums 1 ausgebildet sein.

1-B veranschaulicht ein anderes Kartenmedium 1' der vorliegenden Erfindung, bei dem ein gürtelförmiger wärmeempfindlicher Aufzeichnungsabschnitt 2' auf einer Seite des Kartenmediums 1' derart ausgebildet ist, dass die Ränder des Aufzeichnungsabschnittes 2' sich nicht bis zu den Rändern des Kartenmediums 1' erstrecken. Das Kartenmedium 1' ist zu bevorzugen, weil der Aufzeichnungsabschnitt 2' dazu neigt, sogar dann nicht von dem Kartenmedium 1' abzugehen, wenn Vorgänge der Bilderzeugung und -Löschung viele Male wiederholt werden.

1-C veranschaulicht noch ein anderes Kartenmedium 1'' der vorliegenden Erfindung, bei dem ein rechteckiger wärmeempfindlicher Aufzeichnungsabschnitt 2'' auf einer Seite des Kartenmediums 1'' derart ausgebildet ist, dass die Ränder des Aufzeichnungsabschnittes 2'' sich nicht bis zu den Rändern des Kartenmediums 1'' erstrecken. In der Karte 1'' ist ein IC-Speicher 4, in dem Information gespeichert werden kann, auf einem anderen Bereich des Kartenmediums 1'' ausgebildet. Der IC-Speicher 4 kann auf der anderen Seite des Kartenmediums 1'' ausgebildet sein.

Was den Informationsspeicherabschnitt angeht, so können alle bekannten Speichermedien, in die Information einbeschrieben und aus denen Information ausgelesen werden kann, verwendet werden. Spezifische Beispiele der Medien zur Informationsspeicherung zur Verwendung in dem Kartenmedium der vorliegenden Erfindung beinhalten magnetische Aufzeichnungsmedien, IC-Speichermedien, optische Speichermedien und Kombinationen davon.

Wie in 1-A gezeigt, wird ein magnetisches Aufzeichnungsmedium (d.h. der Abschnitt zur magnetischen Informationsspeicherung 3) typischerweise auf einem Kartensubstrat in einem gürtelförmigen Muster erzeugt. Der Abschnitt zur magnetischen Informationsspeicherung 3 wird typischerweise erzeugt, indem ein gürtelförmiges magnetisches Medium, das auf einer abtrennbaren Schicht eines Mediums zur Übertragung durch Wärme ausgebildet ist, mittels eines Wärmeübertragungsverfahrens auf ein Kartensubstrat übertragen wird. Die Karte, auf die das magnetische Aufzeichnungsmedium übertragen wird, wird dann unter Einwirkung von Wärme auf sie gepresst, um das magnetische Aufzeichnungsmedium in das Kartensubstrat einzubetten. Deshalb befinden sich die Oberfläche des Abschnitts zur magnetischen Informationsspeicherung 3 und die Oberfläche der Karte 1 im wesentlichen auf der gleichen Ebene.

Spezifische Beispiele der IC-Speichermedien beinhalten ein IC-Modul (IC = integrated circuit, integrierter Schaltkreis), das ein eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) und/oder einen Speicher beinhaltendes Halbleiterplättchen, eine mit dem Halbleiterplättchen elektrisch verbundene Schaltung, einen mit außen zu verbindenden Verbindungsanschluss und dergleichen elektrische Elemente beinhaltet. Das IC-Modul ist in einer in dem Kartensubstrat erzeugten Ausnehmung derart eingebettet, dass der Verbindungsanschluss nach oben herausschaut. Das IC-Modul wird unter Verwendung eines Klebers an der Karte befestigt. Die Oberfläche des IC-Moduls (d. h. die Oberfläche des Verbindungsanschlusses) und die Oberfläche des Kartensubstrats befinden sich im Wesentlichen in der gleichen Ebene.

Spezifische Beispiele der optischen Speichermedien beinhalten ein Speichermedium, das Änderungen einer Phasenübergangseigenschaft von Metall-Legierungen oder Änderungen einer magnetooptischen Eigenschaft verwendet. Das Medium speichert typischerweise Informationen unter Verwendung von Laserlicht, und die Informationen können auch unter Verwendung von Laserlicht ausgelesen werden.

Das Kartensubstrat besteht typischerweise aus einem Mittelkern und Deckfolien, die den Mittelkern zwischen sich einschließen. Zur Verwendung als der Mittelkern geeignete Materialien beinhalten Kunststofffolien, die weiß gefärbt, gefärbt oder durchsichtig sind und auf die Bilder aufgedruckt werden können. Spezifische Beispiele von Materialien zur Verwendung als der Mittelkern beinhalten Folien aus Harzen wie Polyvinylchloridharzen, Polyesterharzen, Polyolefinharzen (zum Beispiel Polyethylenharzen und Polypropylenharzen), Polycarbonatharzen, ABS-Harzen und dergleichen Harzen. Die Dicke des Mittelkerns beträgt vorzugsweise von 400 &mgr;m bis 1000 &mgr;m, und noch bevorzugter von 550 &mgr;m bis 700 &mgr;m.

Zur Verwendung als die Deckfolie geeignete Materialien beinhalten Kunststofffolien, die weiß gefärbt, gefärbt oder durchsichtig sind und auf die Bilder aufgedruckt werden können. Spezifische Beispiele von Materialien zur Verwendung als die Deckfolie beinhalten Folien aus Harzen wie Polyvinylchloridharzen, Polyesterharzen, Polyolefinharzen (zum Beispiel Polyethylenharzen und Polypropylenharzen), Polycarbonatharzen, ABS-Harzen und dergleichen Harzen. Die Dicke der Deckfolie beträgt vorzugsweise von 50 &mgr;m bis 200 &mgr;m, und noch bevorzugter von 50 &mgr;m bis 150 &mgr;m.

Wenn gewünscht, können Bilder wie Abbildungen, Buchstaben und dergleichen auf jedem Bereich des Mittelkerns (d. h. zwischen dem Mittelkern und den Deckfolien) und/oder auf den Deckfolien aufgedruckt werden.

Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmedium zur Verwendung in dem wärmeempfindlichen Karten-Aufzeichnungsmedium der vorliegenden Erfindung ist eines, welches die Transparenz oder die Farbe bei Wärmeeinwirkung ändert. Spezifische Beispiele davon beinhalten wärmeempfindliche Aufzeichnungsmedien, die einen Leukofarbstoff und einen Farbentwickler enthalten, Aufnahmemedien für Wärmeübertragung, auf die eine wärmeschmelzbare Tinte oder ein Sublimationsfarbstoff durch ein Wärmeübertragungsverfahren übertragen werden kann und wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmedien. Unter diesen Medien werden vorzugsweise die reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmedien verwendet.

Geeignete reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmedien zur Verwendung in dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnitt 2 (2' oder 2'') beinhalten reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmedien, die auf reversible Weise bei Wärmeeinwirkung zwei oder mehr Zustände erreichen können, deren Farbe und/oder Transparenz von jedem anderen Zustand verschieden ist und die diese Zustände bei Raumtemperatur beibehalten können, wenn nicht weiter Energie zugeführt wird. Spezifische Beispiele davon beinhalten ein Medium, das zwei oder mehr Polymere umfasst und das einen durchsichtigen Zustand und einen undurchsichtigen Zustand erreichen kann, indem es Änderungen der Verträglichkeit der Polymere benutzt (Japanische offengelegte Patentveröffentlichung Nr. 61-258853), und ein Medium, das einen flüssigen Kristall mit hohem Molekulargewicht beinhaltet und das zwei verschiedene Zustände erreicht, indem es Phasenänderungen des flüssigen Kristalls verwendet. (Japanische offengelegte Patentveröffentlichung Nr. 62-66990). Darüber hinaus wird auch ein Medium, das einen ersten gefärbten Zustand erreichen kann, wenn es auf eine erste spezifische Temperatur höher als die Raumtemperatur erwärmt wird, und einen zweiten gefärbten Zustand erreichen kann, wenn es auf eine zweite spezifische Temperatur höher als die Raumtemperatur erwärmt und dann abgekühlt wird, ebenfalls als das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmedium zur Verwendung in dem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnitt beispielhaft erwähnt.

Insbesondere können die Medien, die verschiedene Zustände von Eigenschaften wie Transparenz, Trübung, Farbe oder dergleichen nach Erwärmung auf eine erste spezifische Temperatur und eine zweite spezifische Temperatur erreichen können, vorzugsweise als das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmedium verwendet werden, weil Temperatur leicht geregelt werden kann. Spezifische Beispiele davon beinhalten ein Medium, in dem eine Verbindung mit niedrigem Molekulargewicht mit einer langen Kette, wie der von Fettsäuren, in einem Harz dispergiert ist und das einen transparenten Zustand erreichen kann, wenn es auf eine erste spezifische Temperatur erwärmt wird, und einen undurchsichtigen Zustand erreichen kann, wenn es auf eine zweite spezifische Temperatur erwärmt und dann abgekühlt wird (Japanische offengelegte Patentveröffentlichung Nr. 55-154198). Die japanische offengelegte Patentveröffentlichung Nr. 3-169590 offenbart ein Medium, das ein Harz und eine Fettsäure oder dergleichen beinhaltet und einen undurchsichtigen Zustand erreichen kann, wenn es auf eine erste spezifische Temperatur erwärmt wird, und einen transparenten Zustand erreichen kann, wenn es auf eine zweite spezifische Temperatur, erwärmt wird. Die offengelegten japanischen Patentveröffentlichungen Nr. 5-124360, 5-294063 und 6-171225 haben Medien offenbart, die einen Leukofarbstoff und einen Farbentwickler mit einer langkettigen Alkylgruppe beinhalten und die einen gefärbten Zustand wie Schwarz, Rot, Blau oder dergleichen erreichen können, wenn sie auf eine zweite spezifische Temperatur erwärmt werden, und einen nicht gefärbten Zustand erreichen können, wenn sie auf eine erste spezifische Temperatur erwärmt werden. Die offengelegten japanischen Patentveröffentlichungen Nr. 2-188293 und 2-188294 haben Medien offenbart, die einen Leukofarbstoff und einen amphoteren Farbentwickler beinhalten und die einen gefärbten Zustand erreichen können, wenn sie auf eine erste spezifische Temperatur erwärmt werden, und einen ungefärbten Zustand erreichen können, wenn sie auf eine zweite spezifische Temperatur erwärmt werden.

Unter diesen Medien befindet sich das Medium, in dem ein organisches Material mit niedrigem Molekulargewicht, wie Fettsäuren, in einem Harz dispergiert ist und das, indem es physikalische Veränderungen der Kombination aus dem organischen Material und dem Harz verwendet, einen transparenten Zustand erreicht, wenn es auf eine erste spezifische Temperatur erwärmt wird, und einen undurchsichtigen Zustand, wenn es auf eine zweite spezifische Temperatur erwärmt wird (auf dieses Material wird nachfolgend als das Aufzeichnungsmedium vom transparentundurchsichtig-Typ Bezug genommen). Weil die Veränderungen physikalische Veränderungen sind, hat das Material eine gute Haltbarkeit, Wärmeempfindlichkeit und Aufbewahrbarkeit und wird vorzugsweise in der vorliegenden Erfindung verwendet.

Darüber hinaus können die Medien, die einen Leukofarbstoff verwenden und einen gefärbten Zustand wie einen schwarz, rot und blau gefärbten Zustand erreichen können (auf diese Medien wird nachfolgend als die Aufzeichnungsmedien vom Leukofarbstoff-Typ Bezug genommen) Bilder mit gutem Kontrast ergeben. Ferner hat unter diesen einen Leukofarbstoff verwendenden Medien ein Medium, das außerdem einen Farbentwickler mit einer langkettigen Alkylgruppe beinhaltet, insofern einen Vorteil, als dass die Temperatur der Farberzeugung und -Löschung leicht geregelt werden kann, und aus diesem Grund wird das Medium auch vorzugsweise in der vorliegenden Erfindung verwendet.

Nachfolgend wird das Aufzeichnungsmedium des transparent-undurchsichtig-Typs in Einzelheiten beschrieben.

Geeignete Harze zur Verwendung als das Harz in dem Aufzeichnungsmedium des transparent-undurchsichtig-Typs umfassen Harze, die eine Glasübergangstemperatur von vorzugsweise 50°C bis 100°C und noch bevorzugter von 60°C bis 80°C haben. Spezifische Beispiele der Harze umfassen Polyvinylchloridharze wie Polyvinylchlorid, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymere, Vinylchlorid-Vinylacetat-Vinylalkohol-Copolymere, Vinylchlorid-Vinylacetat-Maleinsäure-Copolymere und Vinylchlorid-Acrylat-Copolymere; Polyvinylidenchloridharze wie Polyvinylidenchlorid, Polyvinylidenchlorid-Polyvinylchlorid-Copolymere und Polyvinylidenchlorid-Acrylnitril-Copolymere; Polyesterharze; Polyamidharze; Poly(meth)acrylatharze und Acrylat-Methacrylat-Copolymere; und andere Harze wie Siliconharze, Polyethylenharze, Polypropylenharze, Polystyrolharze, Polyacrylamidharze, Polyvinylpyrrolidonharze, Naturkautschuke, Polyvinylalkoholharze, Polyacroleinharze, Polycarbonatharze und dergleichen Harze. Diese Harze werden allein oder in Kombination verwendet.

Um die Haltbarkeit des Aufzeichnungsmediums zu verbessern, wird das Harz vorzugsweise mittels Wärmeeinwirkung, ultraviolettem Licht oder Elektronenstrahlen vernetzt. Wenn Harze vernetzt werden, können Vernetzungsmittel verwendet werden. Wenn zum Beispiel ein Harz mit einer Hydroxylgruppe, wie ein Polyvinylalkohol-Copolymer, mittels Wärmeeinwirkung vernetzt wird, wird eine Verbindung mit einer Isocyanatgruppe mit dem Harz kombiniert, um das Harz zu vernetzen. Wenn ultraviolettes Licht oder ein Elektronenstrahl verwendet wird, um ein Harz zu vernetzen, können (Meth)acrylmonomere und (Meth)acryloligomere zusammen mit dem Harz verwendet werden. Jedoch ist das Verfahren zum Vernetzen eines Harzes nicht darauf beschränkt.

Was die organischen Materialien mit niedrigem Molekulargewicht angeht, so können alle organischen Materialien verwendet werden, die in einer Aufzeichnungsschicht (d. h. in einer Harzschicht) teilchenförmig werden können, und organische Materialien mit einem Schmelzpunkt von 30°C bis 200°C, und vorzugsweise von 50°C bis 200°C, werden vorzugsweise verwendet. Geeignete Materialien zur Verwendung als das organische Material mit niedrigem Molekulargewicht beinhalten Verbindungen, die eine langkettige Kohlenwasserstoffgruppe enthalten. Die Anzahl der Kohlenstoftatome der Kohlenwasserstoffgruppe beträgt von 6 bis 50, bevorzugter von 8 bis 40, und sogar noch bevorzugter von 10 bis 30. Die Kohlenstoffatome können jedes für sich an 2 oder mehr Stellen in einem Molekül vorhanden sein. D. h. mit der vorstehend erwähnten Anzahl der Kohlenwasserstoffatome ist die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome in einem Molekül gemeint.

Es ist vorzuziehen, in der Aufzeichnungsschicht eine Kombination eines organischen Materials mit niedrigem Molekulargewicht (1) mit einem verhältnismäßig niedrigen Schmelzpunkt und eines anderen organischen Materials mit niedrigem Molekulargewicht (2) mit einem verhältnismäßig hohen Schmelzpunkt zu verwenden. Der Unterschied der Schmelzpunkte der organischen Materialien (1) und (2) ist vorzugsweise nicht weniger als 30°C, noch bevorzugter nicht weniger als 40°C, und sogar noch bevorzugter nicht weniger als 50°C. Durch die Verwendung organischer Materialien mit unterschiedlichen Schmelzpunkten kann der Temperaturbereich, in dem das entstandene Aufzeichnungsmaterial transparent ist, erweitert werden.

Der Schmelzpunkt der organischen Materialien (1) beträgt vorzugsweise von 50°C bis nicht weniger als 100°C, noch bevorzugter von 70°C bis nicht weniger als 100 °C, und sogar noch bevorzugter von 80°C bis nicht weniger als 100°C, um ein Aufzeichnungsmaterial mit guter Wärmefestigkeit zu erhalten.

Der Schmelzpunkt der organischen Materialien (2) beträgt vorzugsweise von 100°C bis 200°C, noch bevorzugter von 120°C bis 180°C, und sogar noch bevorzugter von 130°C bis 170°C. Besonders bevorzugt liegt der Schmelzpunkt der organischen Materialien (2) zwischen 140°C und 170°C. Wenn der Schmelzpunkt der organischen Materialien (2) in dem vorstehend erwähnten Bereich erhöht wird, d. h. der Unterschied zwischen den Materialien (1) und (2) im Schmelzpunkte ansteigt, kann der Bereich, in dem das erhaltene Aufzeichnungsmedium transparent ist, erweitert werden, und deshalb kann das erhaltene Aufzeichnungsmedium leicht einen transparenten Zustand erreichen, sogar wenn die Verarbeitungsgeschwindigkeit erhöht wird. Wenn im Gegensatz dazu der Schmelzpunkt der organischen Materialien (2) in dem vorstehend erwähnten Bereich erniedrigt wird, kann die Wärmeempfindlichkeit des erhaltenen Aufzeichnungsmediums verbessert werden.

Spezifische Beispiele der organischen Materialien (1) beinhalten Fettsäureester, Ester von zweibasischen Säuren, Fettsäure-Diester von mehrwertigen Alkoholen und Ketone, Alkylamide und Alkylharnstoffe mit einer höheren Alkylgruppe, sind aber nicht darauf beschränkt. Diese Verbindungen werden allein oder in Kombination verwendet.

Spezifische Beispiele der organischen Materialien (2) beinhalten gesättigte aliphatische Dicarbonsäuren, von Ketonen mit einer höheren Alkylgruppe abgeleitete Semicarbazone, &agr;-Phosphonofettsäuren, Fettsäureamide, Fettsäurebisamide, alicyclische Dicarbonsäuren und Fettsäuren mit einem Steroidgerüst, sind aber nicht darauf beschränkt. Diese Materialien werden allein oder in Kombination verwendet.

Das Mischungsverhältnis des organischen Materials (1) zu dem organischen Material (2) beträgt vorzugsweise von 95 : 5 bis 5 : 95, noch bevorzugter von 90 : 10 bis 10 : 90, und sogar noch bevorzugter von 80 : 20 bis 20 : 80.

Das Gewichtsverhältnis des organischen Materials mit niedrigem Molekulargewicht zu dem Harz in der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht beträgt vorzugsweise von 2 : 1 bis 1 : 16, noch bevorzugter von 1 : 2 to 1 : 8, und sogar noch bevorzugter von 1 : 2 bis 1 : 4. Wenn der Gehalt an Harz zu niedrig ist, ist es unmöglich, eine Aufzeichnungsschicht zu erzeugen, in der das organische Material mit niedrigem Molekulargewicht in dem Harz enthalten ist. Wenn im Gegensatz dazu der Gehalt an Harz zu hoch ist, ist es unmöglich, dass die erhaltene Aufzeichnungsschicht einen undurchsichtigen Zustand erreicht.

Die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht kann Additive wie Tenside, Weichmacher und dergleichen beinhalten, um leicht ein transparentes Bild zu erzeugen. Spezifische Beispiele der Additive werden in den offengelegten japanischen Patentveröffentlichungen Nr. 63-104879, 63-178079, und so weiter offenbart. Jedoch sind die Additive zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung nicht darauf beschränkt.

Als nächstes wird das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmedium vom Leukofarbstoff-Typ in Einzelheiten erläutert. Die Aufzeichnungsschicht dieses Aufzeichnungsmediums ist eine Schicht, in der ein Leukofarbstoff und ein Farbentwickler in einem Bindemittelharz dispergiert sind.

Geeignete Leukofarbstoffe zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung können aus Verbindungen vom Typ der Triphenylmethanphthalide, Verbindungen vom Typ des Fluorans, Verbindungen vom Typ des Phenothiazins, Verbindungen vom Typ des Leukoauramins, Verbindungen vom Typ des Indolinphthalids und dergleichen ausgewählt sein.

Geeignete Farbentwickler, die Leukofarbstoffe färben können, beinhalten Verbindungen, die eine Kombination einer Struktur mit der Fähigkeit, Leukofarbstoffe zu färben, wie eine phenolische Hydroxylgruppe, eine Carboxylgruppe, eine Phosphorsäuregruppe und dergleichen Gruppe und einer Struktur mit der Fähigkeit, die intermolekulare Kohäsionskraft zu steuern, wie Kohlenwasserstoffgruppen mit langer, Kette, beinhalten. Der die Strukturen verbindende Teil kann eine divalente Gruppe beinhalten, die ein Heteroatom aufweist. Darüber hinaus kann die Kohlenwasserstoffgruppe mit langer Kette ebenfalls eine divalente Gruppe, die ein Heteroatom aufweist, oder eine aromatische Gruppe beinhalten. Spezifische Beispiele davon beinhalten bekannte Verbindungen, die in der japanischen offengelegten Patentveröffentlichung Nr. 5-124360 und so weiter offenbart werden. Der Schmelzpunkt des Farbentwicklers ist vorzugsweise von 120°C bis 200°C, und noch bevorzugter von 140°C bis 180°C.

Das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmedium kann auf einer Fläche eines Kartensubstrats erzeugt werden, zum Beispiel durch Aufbringen eines Etiketts aus dem Aufzeichnungsmedium, in dem eine Aufzeichnungsschicht auf einer Seite eines Trägers erzeugt ist und auch eine Klebschicht auf der anderen Seite des Trägers ausgebildet ist, auf ein Kartensubstrat, mit der Klebschicht dazwischen. Das Aufzeichnungsmaterial wird auf das Kartensubstrat mit einem Kleber vom Heißlaminierungstyp aufgebracht, weil so eine gute Haftfestigkeit erhalten werden kann. Die Temperatur des Heißlaminierungsvorgangs beträgt vorzugsweise von 60 °C bis 200°C, noch bevorzugter von 70°C to 180°C, und sogar noch bevorzugter von 80°C to 180°C. Wenn die Temperatur bei der Heißlaminierung zu niedrig ist, neigt das Aufzeichnungsetikett dazu, von dem Kartensubstrat abzugehen. Wenn die Temperatur zu hoch ist, neigt das Kartenmedium dazu, deformiert zu werden, was die Bildung unebener Bilder zur Folge hat, wenn Bilder in dem Aufzeichnungsetikett erzeugt werden.

Die Temperatur des Heißlaminierungsvorgangs liegt vorzugsweise in dem Temperaturbereich der Bildlöschung des verwendeten reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmediums, bei einer Temperatur, bei der aufgezeichnete Bilder in dem Aufzeichnungsmedium gelöscht werden können. Wenn nämlich ein Aufzeichnungsmedium vom transparent-undurchsichtig-Typ in der Aufzeichnungsschicht verwendet wird, ist die Heißlaminierungstemperatur vorzugsweise die erste spezifische Temperatur (d. h. die Bildlöschungstemperatur), bei der das Aufzeichnungsmaterial eine transparenten Zustand annimmt. Wenn ein Aufzeichnungsmedium vom Leukofarbstoff-Typ in der Aufzeichnungsschicht verwendet wird, ist die Heißlaminierungstemperatur vorzugsweise die erste spezifische Temperatur (d. h. die Bildlöschungstemperatur), bei der Farbbilder in dem Aufzeichnungsmedium gelöscht werden können. Wenn das Medium für das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsetikett bei der Bildlöschungstemperatur aufgebracht wird, erreicht die Aufzeichnungsschicht einen bildlosen Zustand. Wenn das reversible wärmeempfindliche Karten-Aufzeichnungsmedium hergestellt wird, ist deshalb ein Bildlöschungsvorgang, in dem der Aufzeichnungsabschnitt in der Karte in einen Ausgangszustand versetzt wird (d. h. einen bildlosen Zustand), nicht notwendig.

Der Erweichungspunkt der Klebschicht vom Heißlaminierungstyp beträgt vorzugsweise nicht weniger als 50°C, noch bevorzugter nicht weniger als 60°C, und sogar noch bevorzugter nicht weniger als 70°C. Wenn der Erweichungspunkt der Klebschicht nicht höher als 40°C ist, neigt die Klebschicht dazu, auf die Aufzeichnungsschicht übertragen zu werden, sofern das Etikett in Form einer Rolle aufbewahrt wird, in der die Klebschicht mit der Aufzeichnungsschicht in Berührung ist, bevor es auf das Kartensubstrat übertragen wird. Wenn die Aufzeichnungsschicht, auf die die Klebschicht aufgebracht ist, auf ein Kartensubstrat übertragen wird, um einen Aufzeichnungsabschnitt zu erzeugen, können Bilder mit guter Planlage in dem Aufzeichnungsabschnitt nicht erzeugt werden:

2-A ist eine schematische Ansicht, die den Querschnitt einer Ausführungsform des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmediums vom transparentundurchsichtig – Typ zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. In 2-A sind eine Lichtreflexionsschicht 12, eine Klebschicht 13, eine reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht 14 und eine Schutzschicht 15 in dieser Reihenfolge auf einer Seite eines Trägers 11 ausgebildet. Auf der anderen Seite des Substrates ist eine zweite Klebschicht 17, die zum Aufbringen des Aufzeichnungsmedium auf einem Kartensubstrat verwendet wird, ausgebildet.

Geeignete Materialien zur Verwendung als der Träger 11 beinhalten Kunststoff-Folien, die verhältnismäßig dünn sind und die eine gute mechanische Festigkeit und Biegsamkeit haben, wie Polyesterfolien, Polyethylenfolien, Polypropylenfolien und dergleichen Kunststoff-Folien. Deren Dicke beträgt vorzugsweise von 12 &mgr;m bis 100 &mgr;m und noch bevorzugter von 25 &mgr;m bis 50 &mgr;m.

Die Lichtreflexionsschicht 12 kann den Kontrast von durch transparente Flächen und undurchsichtige Flächen der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht 14 erzeugten Bildern verbessern. Darüber hinaus verbirgt die Lichtreflexionsschicht 12 auch die Schichten unter der Lichtreflexionsschicht 12. Die Lichtreflexionsschicht 12 kann erzeugt werden, indem ein Metall wie Al, Cr, Sn, Ni, Cu oder dergleichen mittels irgendeinem bekannten Verfahrens wie Vakuumabscheidungsverfahren, Sputterverfahren, Ionenplattierungsverfahren und dergleichen Verfahren aufgebracht wird. Die Dicke der Lichtreflexionsschicht 12 beträgt von 20 bis 200 nm (200 bis 2000 Å ).

Die Klebschicht 13 wird wahlweise erzeugt, um auf sichere Weise die Lichtreflexionsschicht 12 auf die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht 14 aufzubringen. Die Klebschicht 13 wird hergestellt, indem eine Harzschicht mittels eines Druckverfahrens, eines Beschichtungsverfahrens oder dergleichen erzeugt wird. Die Dicke der Klebschicht 13 beträgt vorzugsweise von 0.1 &mgr;m bis 10 &mgr;m. Spezifische Beispiele des Harzes zur Verwendung in der Klebschicht 13 beinhalten bekannte thermoplastische Harze, wärmehärtende Harze, ultraviolettvernetzende Harze und elektronenstrahlvernetzende Harze, wie Polyvinylchloridharze, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymere, Polyesterharze, Polyethylenharze, Polyurethanharze, Acrylharze, Epoxidharze und dergleichen Harze.

Die Schutzschicht 15 wird erzeugt, um die Aufzeichnungsschicht 14 zu schützen. Die Schutzschicht 15 wird erzeugt, indem eines oder mehrere bekannte Harze wie thermoplastische Harze, wärmehärtende Harze, ultraviolettvernetzende Harze und elektronenstrahlvernetzende Harze, zum Beispiel Acrylharze, Polyurethanharze, Epoxidharze und dergleichen Harze aufgetragen werden. Die Schutzschicht 15 wird mittels irgendeinem bekannten Verfahren wie Druckverfahren, Beschichtungsverfahren und dergleichen Verfahren erzeugt, und die Dicke der Schutzschicht 15 beträgt vorzugsweise von 1 &mgr;m bis 10 &mgr;m. Die Schutzschicht 15 kann ein Vernetzungsmittel, wie Isocyanate, und/oder ein Füllmittel, wie organische Füllmittel und anorganische Füllmittel, beinhalten, um die Wärmefestigkeit der Schutzschicht 15 zu verbessern. Die Vernetzungsmittel und die Füllmittel sind darin in einer solchen Menge enthalten, dass sie die Transparenz des transparenten Zustandes der Aufzeichnungsschicht 14 nicht verschlechtern.

Spezifische Beispiele der Materialien zur Verwendung als die zweite Klebschicht 17 beinhalten Harnstoffharze, Melaminharze, Phenolharze, Epoxidharze, Vinylacetatharze, Vinylacetat-Acrylat-Copolymere, Ethylen-Vinylacetat-Copolymere, Acrylharze, Polyvinyletherharze, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymere, Polystyrolharze, Polyesterharze, Polyurethanharze, Polyamidharze, chlorierte Polyolefinharze, Polyvinylbutyralharze, Acrylsäureester-Copolymere, Methacrylsäureester-Copolymere, Naturkautschuke, Cyanacrylatharze, Siliconharze und dergleichen Harze, sind aber nicht darauf beschränkt. Ihre Dicke beträgt vorzugsweise von 0.5 &mgr;m bis 15 &mgr;m und noch bevorzugter von 2 &mgr;m bis 12 &mgr;m.

2-B ist eine schematische Ansicht, die den Querschnitt einer Ausführungsform des etikettenartigen reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmediums vom Leukofarbstoff-Typ der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. In 2-B sind eine reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht 14', eine Zwischenschicht 16 und eine Schutzschicht 15 in dieser Reihenfolge auf einer Seite eines Substrates 11 ausgebildet. Auf der anderen Seite des Substrates ist eine zweite Klebschicht 17, die zum Aufbringen des Aufzeichnungsmediums auf einer Karte verwendet wird, ausgebildet.

Die Zwischenschicht 16 wird wenn nötig ausgebildet, und bekannte Harze, wie thermoplastische Harze, wärmehärtende Harze, ultraviolettvernetzende Harze und elektronenstrahlvernetzende Harze können für sie verwendet werden. Die Zwischenschicht 6 kann einen Ultraviolettabsorber beinhalten, um den in der Aufzeichnungsschicht 14' enthaltenen Leukofarbstoff vor der Zersetzung durch ultraviolettes Licht zu schützen. Ihre Dicke beträgt vorzugsweise von 0.5 &mgr;m bis 5 &mgr;m.

Die Schutzschicht 15 und die zweite Klebschicht 17 können auf die gleiche Weise, wie vorstehend für das Aufzeichnungsmedium vom transparent-undurchsichtig-Typ erwähnt, erzeugt werden.

Wenn ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsetikettenmedium und ein Kartensubstrat mittels eines Klebers zur Heißlaminierung aufeinander aufgebracht werden, werden sie mit einer Pressmaschine zusammengepresst, um das Aufzeichnungsmedium in das Kartensubstrat einzubetten. Der Druck beträgt vorzugsweise von 10 kg/cm2 bis 50 kg/cm2. Wenn der Druck zu niedrig ist, kann das Etikett nicht in das Kartensubstrat eingebettet werden. Wenn im Gegenteil der Druck zu hoch ist, wird Deformation in der sich ergebenden Karte erzeugt, d. h. die Oberfläche der sich ergebenden Karte wird uneben, und dadurch können Bilder mit guter Planlage nicht erzeugt werden. Der Höhenunterschied zwischen der Oberfläche der Karte und der Oberfläche des Aufzeichnungsetiketts beträgt vorzugsweise nicht mehr als 50 &mgr;m, noch bevorzugter nicht mehr als 40 &mgr;m und sogar noch bevorzugter nicht mehr als 30 &mgr;m. Wenn dieser Höhenunterschied zu groß ist, neigt das Etikett dazu, von dem Kartensubstrat abzugehen, wenn die Vorgänge der Bilderzeugung und -Löschung wiederholt werden. Der Höhenunterschied wird mit einem Oberflächenanalysegerät gemessen.

Die Haftfestigkeit zwischen dem Kartensubstrat und dem Aufzeichnungsetikett beträgt vorzugsweise nicht weniger als 300 g/cm, noch bevorzugter nicht weniger als 500 g/cm, und sogar noch bevorzugter nicht weniger als 700 g/cm. Es ist besonders zu bevorzugen, dass die Haftfestigkeit nicht weniger als 1000 g/cm beträgt. Wenn die Haftfestigkeit dazwischen zu gering ist, neigt das Aufzeichnungsetikett dazu, von der Karte abzugehen. Die Haftfestigkeit wird unter Verwendung eines Oberflächenprüfers (hergestellt von HEIDON) unter den Bedingungen von 150 mm/min Abziehgeschwindigkeit und mit einem Abziehwinkel von 180 ° gemessen.

Das Deformationsmaß einer Karte bezieht sich auf die Steifheit der Karte. D. h. je kleiner das Deformationsmaß einer Karte ist, desto steifer ist die Karte. Das Deformationsmaß (Y) wird mit dem folgenden Verfahren gemessen:

  • (1) wie in 3-A und 3-B gezeigt, werden zwei Glasplatten G1 und G2 mit einer Dicke von etwa 10 mm parallel zueinander mit einem Abstand von 65 mm dazwischen ausgerichtet;
  • (2) eine Karte 1 mit einer Größe von 85 mm × 54 mm wird auf die Glasplatten G1 und G2 platziert, so dass jede der kürzeren Seiten (54 mm) der Karte 1 parallel zu den Glasplatten G1 und G2 ist und jedes Randstück der Karte 1 die betreffende Glasplatte mit einer Länge von 10 mm kontaktiert;
  • (3) wie in 3-B gezeigt, wird eine Kraft von 1 N mit einem Metallstab M oder dergleichen auf den Mittelteil der Karte in senkrechter Richtung zur Karte ausgeübt; und
  • (4) die Variation der Karte 1 (das heißt Y) wird als das Deformationsmaß der Karte definiert, wie in 3-C gezeigt.

Die Berührungsfläche, mit der der Metallstab M die Karte 1 berührt, hat vorzugsweise einen Durchmesser von 2 bis 3 mm. Der Metallstab M kann durch ein Zugmessgerät mit einem Metallstab und dergleichen ersetzt werden.

Das Deformationsmaß einer Karte hängt von dem Material und der Dicke der Karte ab. Wenn das Deformationsmaß einer Karte nicht weniger als 20 mm beträgt, können Bilder mit guter Planlage aufgezeichnet und die Bilder mit einem Thermokopf oder einem Keramik-Heizgerät eindeutig gelöscht werden, während ein Druck auf die Karte ausgeübt wird, sogar wenn die Karte eine große Welligkeit hat. Kartensubstrate wie Polyesterfolien mit einer Dicke von 180 &mgr;m bis 250 &mgr;m haben ein Deformationsmaß von nicht weniger als 20 mm.

Wenn ein Karte ein Deformationsmaß nicht höher als 5 mm und das Aufzeichnungsmedium in der Karte eine hohe Welligkeit hat, können Bilder mit guter Planlage in der Aufzeichnungsschicht nicht erzeugt werden, oder die Bilder können nicht eindeutig gelöscht werden, weil die Karte ein Heizgerät wie einen Thermokopf, ein Keramik-Heizgerät oder dergleichen nicht gleichmäßig kontaktieren kann, sogar wenn mit dem Heizgerät ein Druck auf die Karte ausgeübt wird.

Die Welligkeit der Aufzeichnungsschicht bedeutet das Ausmaß der Rauhigkeiten der Oberfläche der Aufzeichnungsschicht, und wird mit dem folgenden Verfahren gemessen:

  • (1) Eine Oberfläche einer Karte, in die ein wärmeempfindlicher Aufzeichnungsabschnitt eingebettet ist, wird mit einem Oberflächenanalysegerät (mit dem Handelsnamen SURFDOM, hergestellt von Tokio Seimitsu Co., Ltd.) derart abgetastet, dass die Abtastlänge 10 mm ist und die Abtastrichtung parallel zu den kurzen Seiten der Karte ist;
  • (2) Wie in 4 gezeigt, werden der Startpunkt und der Endpunkt der erhaltenen Kurve (a) mit einer geraden Linie (b) verbunden;
  • (3) In 4 wird eine punktierte gerade Linie (c) gezogen, so dass die Linie (c) parallel zur Linie (b) ist und eine Tangentenlinie der Kurve (a) ist; und
  • (4) der Abstand zwischen den Linien (b) und (c) wird als die Welligkeit (X) der Karte genommen.

Wenn die Kurve (a) eine Form hat, bei der der Mittelpunkt höher als der Startpunkt und der Endpunkt ist (d. h. wie eine in 6-C gezeigte Kurve), hat die Welligkeit einen positiven Wert, und wenn die Kurve (a) eine Form hat, bei der der Mittelpunkt niedriger als der Startpunkt und der der Endpunkt ist (d. h. wie eine in 6-D gezeigte Kurve), hat die Welligkeit einen negativen Wert.

In der vorliegenden Erfindung ist die Welligkeit des Aufzeichnungsmaterials vorzugsweise nicht größer als 70 &mgr;m, noch bevorzugter nicht größer als 60 &mgr;m und sogar noch bevorzugter nicht größer als 50 &mgr;m. Wenn die Welligkeit zu hoch ist, können Bilder mit guter Planlage in dem Aufzeichnungsmedium nicht erzeugt werden, und in dem Aufzeichnungsmedium erzeugte Bilder können nicht eindeutig gelöscht werden.

Die Welligkeit (X) des Aufzeichnungsmediums in einer Karte und das Deformationsmaß (Y) der Karte erfüllen vorzugsweise die folgende Beziehung: X | ≤ 0,075·Y1,4 (1)

Die Abtastlänge zur Bestimmung der Welligkeit ist im allgemeinen 10 mm. Wenn die Länge in der Hauptabtastrichtung (das heißt der Aufzeichnungsbreite) des als ein Bilderzeugungsgerät (das heißt ein Gerät zum bildmäßigen Erwärmen) verwendeten Thermokopfes weniger als 10 mm ist, wird die Abtastlänge so eingestellt, dass sie gleich der maximalen Aufzeichnungsbreite des Thermokopfes ist.

Die Ungleichung (1) impliziert, dass wenn das Deformationsmaß einer Karte abnimmt, die Welligkeit eines Aufzeichnungsabschnittes der Karte verringert werden sollte. Wenn die Welligkeit außerhalb des durch die Ungleichung (1) dargestellten Bereichs ist, können in dem Aufzeichnungsabschnitt gute Bilder nicht aufgezeichnet und Bilder in dem Aufzeichnungsabschnitt nicht eindeutig gelöscht werden.

Um einen Aufzeichnungsabschnitt herzustellen, der eine Welligkeit von nicht höher als 70 &mgr;m hat oder die Ungleichung (1) erfüllt, können die folgenden Verfahren verwendet werden:

  • (1) ein Verfahren, die Temperatur und/oder den Druck bei dem Heißlaminierungsvorgang zu steuern, bei dem das Aufzeichnungsmedium in die Karte eingebettet wird;
  • (2) ein Verfahren, bei dem die Wärmeschrumpfung des Trägers des Aufzeichnungsmediums so eingestellt wird, dass sie nahe an der derjenigen des Kartensubstrats ist; und
  • (3) ein Verfahren, bei dem die Dicke des Kartensubstrats dicker gemacht wird.

Die Temperatur und der Druck bei dem Heißlaminierungsvorgang sind vorzugsweise von 60°C bis 200°C, beziehungsweise von 10 kg/cm2 bis 50 kg/cm2. Der Wärmeschrumpfungsunterschied zwischen dem Substrat des Aufzeichnungsmaterials und dem Kartensubstrat liegt bei der Temperatur des Heißlaminierungsvorgangs vorzugsweise innerhalb ±30%. Wobei die Dicke des Kartensubstrates vorzugsweise von 750 &mgr;m bis 1000 &mgr;m beträgt.

Die Oberflächenrauhigkeit des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnittes ist von 0.05 &mgr;m bis 5 &mgr;m in arithmetischer mittlerer Standardabweichung des Profils Ra, gemessen auf Grundlage von JIS B 0601. Wenn die Rauhigkeit zu groß ist, wird die Wärmeempfindlichkeit des Aufzeichnungsabschnittes verschlechtert, und der Kontrast der aufgezeichneten Bilder wird in dem Aufzeichnungsmedium vom transparent-undurchsichtig-Typ verschlechtert. Wenn die Rauhigkeit zu klein ist, können Bilder mit guter Planlage nicht erzeugt werden oder Bilder nicht eindeutig gelöscht werden, wenn Staub oder dergleichen an der Oberfläche des Aufzeichnungsabschnitt klebt.

Das Verhältnis der Aufzeichnungsfläche zu derjenigen der Karte ist von 5% bis 90%, und noch bevorzugter von 10% to 70%. Wenn dieses Verhältnis zu klein ist, wird die Erkennbarkeit der aufgezeichneten Bilder verschlechtert. Wenn das Verhältnis zu groß ist, gibt es keinen Platz mehr auf der Karte, in dem Hochprägungen erzeugt werden.

Das Verhältnis der Dicke des Aufzeichnungsabschnittes zu derjenigen der Karte ist vorzugsweise von 1% to 15%, und noch bevorzugter von 2% to 10%. Wenn das Verhältnis zu klein ist, neigt der Aufzeichnungsabschnitt dazu, runzlig zu werden. Wenn das Verhältnis zu groß ist, neigt die Welligkeit des Aufzeichnungsabschnittes dazu, groß zu werden.

Geeignete Bilderzeugungsgeräte (Geräte zum bildmäßigen Erwärmen ), die zum Aufzeichnen von Bildern in der wärmeempfindlichen Aufzeichnungskarte der vorliegenden Erfindung verwendbar sind, beinhalten Thermoköpfe, Laserlicht aussendende Geräte und dergleichen Aufzeichnungsgeräte, die den Aufzeichnungsabschnitt der Karte bildmäßig erwärmen können. Wenn der Aufzeichnungsabschnitt aus einem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmedium besteht, können heiße Stempel, Keramik-Heizgeräte, Heizwalzuen, Warmluft blasende Geräte, Thermoköpfe, Laser und dergleichen als ein Bildlöschgerät (eine Aufwärmvorrichtung) verwendet werden. Unter diesen Bildlöschvorrichtungen werden Keramik-Heizgeräte vorzugsweise verwendet. Durch Verwendung von Keramik-Heizgeräten kann die Apparatur zur Bilderzeugung/Löschung miniaturisiert werden, und aufgezeichnete Bilder können auf stabile Weise gelöscht werden. Die Temperatur des Keramik-Heizgerätes beträgt vorzugsweise nicht weniger als 110°C, noch bevorzugter nicht weniger als 112°C, und sogar noch bevorzugter nicht weniger als 115°C.

Als das Bilderzeugungsgerät werden vorzugsweise Thermoköpfe und als das Bildlöschgerät werden vorzugsweise Keramik-Heizgeräte verwendet.

Der von einem Thermokopf auf den Aufzeichnungsabschnitt ausgeübte Druck ist vorzugsweise von 2 g/mm bis 100 g/mm, noch bevorzugter von 5 g/mm bis 80 g/mm, und sogar noch bevorzugter von 10 g/mm bis 50 g/mm. Wenn der Druck zu niedrig ist, können Bilder mit guter Planlage nicht aufgezeichnet werden. Wenn der Druck zu hoch ist, wird die Lebensdauer des Thermokopfes verkürzt.

Der von einem Keramik-Heizgerät auf den Aufzeichnungsabschnitt ausgeübte Druck beträgt vorzugsweise von 0.1 g/mm bis 100 g/mm, noch bevorzugter von 1 g/mm bis 80 g/mm, und sogar noch bevorzugter von 5 g/mm bis 50 g/mm. Wenn der Druck zu niedrig ist, können Bilder nicht eindeutig gelöscht werden. Wenn der Druck zu hoch ist, wird die Lebensdauer des Keramik-Heizgerätes verkürzt.

Wenn ein Thermokopf als ein Bilderzeugungsgerät verwendet wird, kann die Apparatur zu Bilderzeugung/Bildlöschung weiter miniaturisiert werden und der Energieverbrauch der Apparatur kann weiter verringert werden. Darüber hinaus kann eine handliche Apparatur zur Bilderzeugung/Bildlöschung, die mit einer Batterie betrieben werden kann, bereitgestellt werden. Wenn ein Thermokopf als das Gerät zur Bilderzeugung/Bildlöschung benutzt wird, kann die Apparatur zur Bilderzeugung/Bildlöschung weiter miniaturisiert werden. Wenn Erzeugung und Löschung des Bildes mit einem Thermokopf durchgeführt werden, kann entweder ein Verfahren, bei dem alle früheren Bilder gelöscht und dann neue Bilder erzeugt werden, oder ein Verfahren (ein Überschreibverfahren), bei dem neue Bilder erzeugt werden, während frühere Bilder durch Änderung der Erwärmungsenergie des Erwärmungselementes des Thermokopfes gelöscht werden, verwendet werden. Neue Bilder können mit dem Überschreibverfahren schnell erzeugt werden.

Wenn das wärmeempfindliche Karten-Aufzeichnungsmedium mit einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnitt und einem Abschnitt zur Informationsspeicherung verwendet wird, muss die Bilderzeugungsapparatur ein Gerät zum Lesen von Information und ein Gerät zum Wiedereinschreiben von Information haben.

5-A ist eine grobschematische Ansicht, die eine in der vorliegenden Erfindung verwendbare Bilderzeugungsapparatur veranschaulicht. In 5-A wird zuerst in einem Abschnitt zur magnetischen Aufzeichnung einer Karte 1 aufgezeichnete Information mit einem Magnetkopf 34 gelesen oder die darin gespeicherte Information gelöscht, während die Karte mittels einer Transportwalze 31 zugeführt wird, und ein reversibler wärmeempfindlicher Aufzeichnungsabschnitt der Karte 1 wird mit einem Keramik-Heizgerät 38 an einer Stelle zwischen dem Keramik-Heizgerät 38 und einer Transportwalze 40 erwärmt, während die Karte mit der Transportwalze 40 transportiert wird. Dann wird neue Information, entsprechend der vorher von dem Magnetkopf 34 ausgelesenen Information, mit einem Thermokopf 53 an einem Spalt des Thermokopfes 53 und der Transportwalze 47 in dem Aufzeichnungsabschnitt aufgezeichnet. Die Karte 1 wird zurücktransportiert und aus der Apparatur herausgelassen. Mit dem Magnetkopf 34 kann vor dem Herauslassen aus der Apparatur neue Information in dem Abschnitt zur magnetischen Aufzeichnung aufgezeichnet werden. Der bevorzugte Bereich der Temperatur des Keramik-Heizgerätes 38 wurde vorstehend erwähnt. Der Vorgang der magnetischen Aufzeichnung kann vor oder nach dem Vorgang der Bildlöschung durchgeführt werden. Darüber hinaus kann die Karte, in der neue Bilder aufgezeichnet worden sind, wieder zurücktransportiert und einer anderen Bilderzeugungsbehandlung unter Verwendung des Thermokopfes 53 und/oder einer anderen Bildlöschungsbehandlung unter Verwendung des Keramik-Heizgerätes 38 unterworfen werden, wenn das gewünscht wird. Durch die Durchführung solcher Behandlungen können vorher aufgezeichnete Bilder in perfekter Weise gelöscht werden, oder es können Bilder mit abweichenden Farben oder Kontrasten erzeugt werden.

5-B ist eine schematische Ansicht, die eine Ausführungsform der Apparatur zur Bilderzeugung/Bildlöschung veranschaulicht. In 5-B wird eine von einem Eingang 30 aus eingeführte reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungskarte 1 durch einen durch eine punktierte Linie veranschaulichten Durchlass 50 hindurchlaufen gelassen. Die Karte kann durch den Durchlass 50 zurücktransportiert werden. Die Stellung der Karte 1 wird durch eine Transportwalze 31 und eine Führungswalze 32 herbeigeführt und die Karte 1 wird von einem Messfühler 33 erkannt. Magnetische Aufzeichnung oder Löschung wird zwischen einem Magnetkopf 34, der von einem Regler 34c gesteuert wird, und einer Glattwalze 35 durchgeführt. Die Karte 1 wird von den Transportwalzen 37 und 40' und den Führungswalzen 36 und 39 zugeführt. Die zugeführte Karte 1 wird von einem Messfühler 43 erkannt und dann mit einem Keramik-Heizgerät 38, das von einem Regler 38c an einer Stelle zwischen dem Keramik-Heizgerät 38 und der Glattwalze 44 gesteuert wird, erwärmt, um vorher in der Karte 1 aufgezeichnete Bilder zu löschen.

Dann wird die Karte 1 mittels der Transportwalzen 45, 46 und 47' durch den Durchlass 50 weitertransportiert. Die Karte 1 wird von einem Messfühler 51 erkannt, und dann mittels eines Thermokopfes 53 bildmäßig erwärmt, der von einem Regler 53c an einer Stelle zwischen dem Thermokopf 53 und einer Glattwalze 52 geregelt wird, um neue Bilder in der Karte 1 aufzuzeichnen. Die Karte 1 wird aus einer Ausgangsöffnung 61 mittels einem Paar aus einer Transportwalze 59 und einer Führungswalze 60 herausgegeben, nachdem sie durch einen Durchlass 56a gelaufen ist. Das Keramik-Heizgerät 38 wird so geregelt, dass seine Temperatur in dem vorstehend erwähnten bevorzugten Bereich ist.

Wenn gewünscht, kann der Weg der Karte 1 mittels eines Gerätes zum Verändern des Transportweges 55a so verändert werden, dass die Karte 1 durch einen Durchlass 56 transportiert wird. Wenn die transportierte Karte 1, die von einem Transportgürtel 58 transportiert wird, einen Endlagenschalter 57a drückt, wird der Transportgürtel 58 in umgekehrter Richtung bewegt, so dass die Karte 1 zurücktransportiert wird. Die Karte 1 wird wieder mittels des Thermokopfes 53 an dem Spalt des Thermokopfes 53 und der Glattwalze 52 erwärmt. Dann wird die Karte 1 durch einen Durchgang 49b transportiert, indem eine Vorrichtung zum Verändern des Transportweges 55b verändert wird. Wenn die Karte 1 mit einem Transportgürtel 48 gefördert wird und einen Endlagenschalter 57b drückt, wird der Transportgürtel 48 in umgekehrter Richtung bewegt, so dass die Karte 1 durch den Durchgang 56a und das Paar aus einer Führungswalze 60 und einer Transportwalze 59 transportiert wird, was eine Ausgabe der Karte 1 zur Folge hat.

Verzweigte Durchgänge und Vorrichtungen zum Verändern des Transportweges können auf beiden Seiten des Keramik-Heizgerätes 38 bereitgestellt werden. In diesem Fall wird der Messfühler 43 vorzugsweise an einer Stelle zwischen der Glattwalze 44 und der Transportwalze 45 angebracht.

Wie vorstehend erwähnt, wird ein Abschnitt zur Informationsspeicherung, der aus einem Medium besteht, in das Information eingeschrieben und aus dem Information ausgelesen werden kann, in der reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungskarte der vorliegenden Erfindung bereitgestellt, und mindestens ein Teil der in dem Medium gespeicherten Information wird in dem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnitt angezeigt. Zum Beispiel wird in Karten, die Wertinformation wie Punkte und Prämien beinhalten, typischerweise der neueste Wert in dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnitt der Karten aufgezeichnet.

Darüber hinaus ist die in dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnitt aufzeichenbare Information nicht auf die in dem Abschnitt zur Informationsspeicherung gespeicherte begrenzt. Wenn zum Beispiel die gesamte oder ein Teil der in dem Abschnitt zur Informationsspeicherung gespeicherten Information gelöscht oder umgeschrieben ist, kann der Verlauf der Informationslöschung oder Überschreibung in dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnitt aufgezeichnet werden, indem der Identifikationscode der Löschung oder Überschreibung aufgezeichnet wird.

Vorstehend wurde das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmedium als der wärmeempfindliche Aufzeichnungsabschnitt erläutert, jedoch ist der wärmeempfindliche Aufzeichnungsabschnitt nicht darauf beschränkt und ein irreversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmedium kann ebenfalls für den wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnitt verwendet werden.

Nachdem die Erfindung in allgemeiner Weise beschrieben wurde, kann durch Bezugnahme auf bestimmte spezifische Beispiele, die hierin lediglich zum Zweck der Veranschaulichung geboten werden und nicht beschränkend sein sollen, ein weiteres Verständnis erlangt werden. In den Beschreibungen in den folgenden Beispielen stellen die Zahlen Gewichtsverhältnisse in Teilen dar, wenn nicht anderweitig angegeben.

Beispiele Beispiel 1 Erzeugung der Lichtreflexionsschicht

Aluminium wurde auf einer Seite einer Polyesterfolie einer Dicke von 38 &mgr;m abgeschieden, so dass dessen Dicke 60 nm (600 Å) war. Auf diese Weise wurde eine Lichtreflexionsschicht hergestellt.

Erzeugung der Klebschicht

Die folgenden Komponenten wurden gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit für eine Klebschicht herzustellen.

  • Vinylchlorid-Vinylacetat-Phosphorsäureester-Copolymer 10
  • (Handelsname Denka® Vinyl #1000P, hergestellt von Denki Kagaku Kogyo K.K.) Tetrahydrofuran 80

Die Beschichtungsflüssigkeit für eine Klebschicht wurde auf die Lichtreflexionsschicht beschichtet und bei 130°C getrocknet. Auf diese Weise wurde eine Klebschicht von etwa 1 &mgr;m Dicke erzeugt.

Erzeugung einer reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht

Die folgenden Komponenten wurden gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit für eine reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht herzustellen:

  • Behensäure 5 (hergestellt von NOF Corp.)
  • Eicosan-Dicarbonsäure (Handelsname SL-20-99, hergestellt von OKAMURA OIL MILL. Ltd.) 5
  • Vinylchloridharz (Handelsname MR-110, hergestellt von Nippon Zeon Co., Ltd. 27
  • Isocyanatverbindung Handelsname Coronate® 2298-90T, hergestellt von Nippon Polyurethane Industry Co., Ltd. 3
  • Tetrahydrofuran 150

Diese Beschichtungsflüssigkeit wurde auf die Klebschicht beschichtet und getrocknet, um eine reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht von etwa 10 &mgr;m Dicke zu bilden.

Erzeugung einer Schutzschicht

Die folgenden Komponenten wurden gemischt und dispergiert, um eine Beschichtungsflüssigkeit für eine Schutzschicht herzustellen.

  • 75%ige Lösung in Butylacetat eines Ultraviolett-Vernetzungsharzes vom Urethanacrylat-Typ (Handelsname Unidick® C7-157, hergestellt von Dainippon Ink und Chemicals Inc.) 45
  • Calciumcarbonat 3
  • Isopropylalkohol 45

Die Beschichtungsflüssigkeit für eine Schutzschicht wurde auf die Aufzeichnungsschicht beschichtet, getrocknet und dann unter Einwirkung von UV-Licht mittels einer UV-Lampe von 120 W/cm vernetzt. Auf diese Weise wurde eine Schutzschicht von etwa 3,0 &mgr;m Dicke erzeugt.

Erzeugung einer zweiten Klebschicht

Auf der anderen Seite der Polyesterfolie wurde eine die Haftfestigkeit verbessernde Schicht, beinhaltend ein Polyesterharz, von etwa 1 &mgr;m Dicke erzeugt. Dann wurde ein Klebstoff vom Polyestertyp auf die Schicht zur Verbesserung der Haftfestigkeit aufbeschichtet, um eine zweite Klebschicht von 3 &mgr;m Dicke zu erzeugen.

Auf diese Weise wurde ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmedium hergestellt.

Erzeugung des Kartensubstrates

Ein Mittelkern aus einer weißen Polyvinylchloridfolie mit einer Dicke von 560 &mgr;m und zwei Deckfolien, die jeweils aus einer transparenten Polyvinylchloridfolie mit einer Dicke von 100 &mgr;m bestanden, wurden laminiert, so dass die Deckfolien den Mittelkern beidseitig umschlossen. Auf diese Weise wurde ein Kartensubstrat von 760 &mgr;m Dicke hergestellt.

Erzeugung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungskarte

Ein Abschnitt zur magnetischen Aufzeichnung, hergestellt aus einem Magnetband zur Übertragung mit einem Magnetismus von 650 Oe, und das vorstehend hergestellte reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmedium wurden auf dem Kartensubstrat erzeugt, und dann darin mit einem Heißlaminierungsverfahren unter Bedingungen von 100°C Pressentemperatur und 10 kg/cm2 Druck eingebettet.

Auf diese Weise wurde ein reversibles wärmeempfindliches Karten-Aufzeichnungsmedium mit einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnitt und einem Informationsspeichermedium hergestellt.

Die Welligkeit (X) der Oberfläche des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnittes war 0.045 mm bei 10 mm Abtastlänge, und das Deformationsmaß (Y) des Kartenmediums war 1,0 mm. In diesem Fall ist die Ungleichung (1) erfüllt (|0,045| ≤ 0,075 × 1,01,4). Außerdem war die Haftfestigkeit zwischen dem Kartensubstrat und dem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmedium 350 g/cm.

Wenn diese Karte der vorliegenden Erfindung in ein Lese/Schreib-Gerät für Karten zum reversiblen thermischen Aufzeichnen/Löschen von Bildern eingesetzt wurde (Handelsname R-3000, hergestellt von Kyushu Matsushita Electric Co., Ltd.) , und Bilder in dem Aufzeichnungsabschnitt aufgezeichnet wurden, hatten die sich ergebenden Bilder gute Qualitäten. Wenn die Bilder gelöscht wurden, wurden die Bilder eindeutig gelöscht.

Beispiel 2

Das Vorgehen zur Herstellung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungskarte in Beispiel 1 wurde wiederholt, außer dass bei dem Heißlaminierungsvorgang, wenn das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmedium in das Kartensubstrat eingebettet wurde, die Pressentemperatur 90°C und der Druck 20 kg/cm2 war. Die Welligkeit (X) der Oberfläche des Aufzeichnungsabschnittes war 0.040 mm bei 10 mm Abtastlänge. Das Deformationsmaß (Y) des Kartenmediums war 1,0 mm. In diesem Fall ist die Ungleichung (1) erfüllt (|0,045| ≤ 0,075 × 1,01,4). Außerdem war die Haftfestigkeit zwischen dem Kartensubstrat und dem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmedium 250 g/cm.

Wenn ein Bild einmal mit dem Lese/Schreib-Gerät für Karten R-3000 in dem Aufzeichnungsabschnitt aufgezeichnet wurde, hatte das Bild eine gute Bildqualität. Wenn außerdem das Bild gelöscht wurde, wurde das Bild eindeutig gelöscht. Wenn jedoch dieser Vorgang des Bilderzeugens/Löschens wiederholt wurde, ging das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmedium von dem Kartensubstrat ab, und deshalb konnte der Vorgang des Bilderzeugens/Löschens nicht weiter fortgesetzt werden.

Beispiel 3

Das Vorgehen zur Herstellung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungskarte in Beispiel 1 wurde wiederholt, außer dass bei dem Heißlaminierungsvorgang, wenn das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmedium in das Kartensubstrat eingebettet wurde, die Pressentemperatur 120°C und der Druck 10 kg/cm2 war. Die Welligkeit (X) der Oberfläche des Aufzeichnungsabschnittes war 0.070 mm bei 10 mm Abtastlänge. Das Deformationsmaß (Y) des Kartenmediums war 1,0 mm. In diesem Fall ist die Ungleichung (1) erfüllt (|0,070| ≤ 0,075 × 1,01,4). Außerdem war die Haftfestigkeit zwischen dem Kartensubstrat und dem reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmedium 400 g/cm.

Wenn ein Bild mit dem Lese/Schreib-Gerät für Karten R-3000 in dem Aufzeichnungsabschnitt aufgezeichnet wurde, hatte das Bild eine gute Bildqualität. Wenn außerdem das Bild gelöscht wurde, wurde das Bild eindeutig gelöscht.

Beispiel 4

Das Vorgehen zur Herstellung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungskarte in Beispiel 1 wurde wiederholt, außer dass die Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht zu der nachfolgenden verändert wurde und dass eine Lichtreflexionsschicht und eine Klebschicht nicht erzeugt wurden.

Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für die reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht

Die folgenden Komponenten wurden unter Verwendung einer Kugelmühle pulverisiert und dispergiert , so dass der Teilchendurchmesser der festen Komponenten von 1 bis 4 &mgr;m war, um eine Beschichtungsdispersion für eine reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht vom Leukofarbstoff-Typ herzustellen.

  • 2-Anilino-3-methyl-6-dibutylaminofluoran 2
  • Elektronenacceptor-Verbindung mit der folgenden Formel 8 (d. h. ein Farbentwickler mit einer langkettigen Alkylgruppe)
  • 15%-ige Lösung eines Phenoxyharzes in Tetrahydrofuran 150 (Phenoxyharz: PKHH hergestellt von Union Carbide Corp.)

Zwanzig Teile einer Lösung eines Hexamethylendiisocyanates-Addukts in Ethylacetat (Coronate® HL hergestellt von Nippon Polyurethane Industry Co., Ltd., Feststoffgehalt 75%) wurden der vorstehend hergestellten Dispersion zugesetzt und gemischt. Auf diese Weise wurde eine Beschichtungsflüssigkeit für eine reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht vom Leukofarbstoff-Typ hergestellt.

Die Welligkeit (X) der Oberfläche des Aufzeichnungsabschnittes war 0,045 mm bei 10 mm Abtastlänge. Das Deformationsmaß (Y) des Kartenmediums war 1,0 mm. In diesem Fall ist die Ungleichung (1) erfüllt (|0,045| ≤ 0,075 × 1,01,4).

Wenn ein Bild mit dem Lese/Schreib-Gerät für Karten R-3000 in dem Aufzeichnungsabschnitt aufgezeichnet wurde, hatte das Bild eine gute Bildqualität. Wenn außerdem das Bild gelöscht wurde, wurde das Bild eindeutig gelöscht.

Beispiel 5

Das Vorgehen zur Herstellung der wärmeempfindliche Aufzeichnungskarte in Beispiel 3 wurde wiederholt, außer dass der Mittelkern des Kartensubstrates durch eine Polyvinylchloridfolie mit einer Dicke von 400 &mgr;m ersetzt wurde. Die Dicke des Kartensubstrats war 600 &mgr;m.

Die Welligkeit (X) der Oberfläche des Aufzeichnungsabschnittes war 0,100 mm bei 10 mm Abtastlänge. Das Deformationsmaß (Y) des Kartenmediums war 2,0 mm. In diesem Fall ist die Ungleichung (1) erfüllt (|0,100| ≤ 0,075 × 2,01,4).

Wenn ein Bild mit dem Lese/Schreib-Gerät für Karten R-3000 in dem Aufzeichnungsabschnitt aufgezeichnet wurde, hatte das Bild eine gute Bildqualität. Wenn außerdem das Bild gelöscht wurde, wurde das Bild eindeutig gelöscht.

Beispiel 6

Das Vorgehen zur Herstellung der wärmeempfindliche Aufzeichnungskarte in Beispiel 1 wurde wiederholt, außer dass der Mittelkern des Kartensubstrates durch eine Polyvinylchloridfolie mit einer Dicke von 800 &mgr;m ersetzt wurde. Die Dicke des Kartensubstrats war 1000 &mgr;m.

Die Welligkeit (X) der Oberfläche des Aufzeichnungsabschnittes war 0,007 mm bei 10 mm Abtastlänge. Das Deformationsmaß (Y) des Kartenmediums war 0,5 mm. In diesem Fall ist die Ungleichung (1) erfüllt (|0,007| ≤ 0,075 × 0,51,4).

Wenn ein Bild mit dem Lese/Schreib-Gerät für Karten R-3000 in dem Aufzeichnungsabschnitt aufgezeichnet wurde, hatte das Bild eine gute Bildqualität. Wenn außerdem das Bild gelöscht wurde, wurde das Bild eindeutig gelöscht.

Beispiel 7

Das Vorgehen zur Herstellung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungskarte in Beispiel 6 wurde wiederholt, außer dass bei dem Heißlaminierungsvorgang, wenn das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmedium in das Kartensubstrat eingebettet wurde, die Pressentemperatur 120°C und der Druck 10 kg/cm2 war. Die Welligkeit (X) der Oberfläche des Aufzeichnungsabschnittes war 0.022 mm bei 10 mm Abtastlänge. Das Deformationsmaß (Y) des Kartenmediums war 0,5 mm. In diesem Fall ist die Ungleichung (1) erfüllt (|0,022| ≤ 0,075 × 0,51,4).

Wenn ein Bild mit dem Lese/Schreib-Gerät für Karten R-3000 in dem Aufzeichnungsabschnitt aufgezeichnet wurde, hatte das Bild eine gute Bildqualität. Wenn außerdem das Bild gelöscht wurde, wurde das Bild eindeutig gelöscht.

Beispiel 8

Das Vorgehen zur Herstellung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungskarte in Beispiel 4 wurde wiederholt, außer dass das Abmaß des reversiblen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsblattes 65 mm × 45 mm war.

Die Welligkeit (X) der Oberfläche des Aufzeichnungsabschnittes was 0,050 mm bei 10 mm Abtastlänge. Das Deformationsmaß (Y) des Kartenmediums war 1,0 mm. In diesem Fall ist die Ungleichung (1) erfüllt (|0,050| ≤ 0,075 × 1,01,4).

Wenn ein Bild mit dem Lese/Schreib-Gerät für Karten R-3000 in dem Aufzeichnungsabschnitt aufgezeichnet wurde, hatte das Bild eine gute Bildqualität. Wenn außerdem das Bild gelöscht wurde, wurde das Bild eindeutig gelöscht.

Vergleichsbeispiel 1

Das Vorgehen zur Herstellung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungskarte in Beispiel 1 wurde wiederholt, außer dass bei dem Heißlaminierungsvorgang, wenn das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmedium in das Kartensubstrat eingebettet wurde, die Pressentemperatur 120°C und der Druck 300 kg/cm2 war. Die Welligkeit (X) der Oberfläche des Aufzeichnungsabschnittes war 0.080 mm bei 10 mm Abtastlänge. Das Deformationsmaß (Y) des Kartenmediums war 1,0 mm. In diesem Fall ist die Ungleichung (1) nicht erfüllt (|0,080| ≤ 0,075 × 1,01,4).

Wenn ein Bild mit dem Lese/Schreib-Gerät für Karten R-3000 in dem Aufzeichnungsabschnitt aufgezeichnet wurde, hatte das Bild Fehlstellen. Wenn außerdem das Bild gelöscht wurde, wurde das Bild nicht eindeutig gelöscht.

Vergleichsbeispiel 2

Das Vorgehen zur Herstellung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungskarte in Beispiel 5 wurde wiederholt, außer dass bei dem Heißlaminierungsvorgang, wenn das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmedium in das Kartensubstrat eingebettet wurde, die Pressentemperatur 120°C und der Druck 10 kg/cm2 war. Die entstandene Karte wurde 100 Stunden lang bei 50°C gealtert, während sie gekrümmt war.

Die Welligkeit (X) der Oberfläche des Aufzeichnungsabschnittes war 0.220 mm bei 10 mm Abtastlänge. Das Deformationsmaß (Y) des Kartenmediums war 1,0 mm. In diesem Fall ist die Ungleichung (1) nicht erfüllt (|0,220| ≤ 0,075 × 1,01,4)).

Wenn ein Bild mit dem Lese/Schreib-Gerät für Karten R-3000 in dem Aufzeichnungsabschnitt aufgezeichnet wurde, hatte das Bild Fehlstellen. Wenn außerdem das Bild gelöscht wurde, wurde das Bild nicht eindeutig gelöscht.

Vergleichsbeispiel 3

Das Vorgehen zur Herstellung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungskarte in Beispiel 6 wurde wiederholt, außer dass bei dem Heißlaminierungsvorgang, wenn das reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmedium in das Kartensubstrat eingebettet wurde, die Pressentemperatur 150°C und der Druck 10 kg/cm2 war.

Die Welligkeit (X) der Oberfläche des Aufzeichnungsabschnittes war 0.040 mm bei 10 mm Abtastlänge. Das Deformationsmaß (Y) des Kartenmediums war 0,5 mm. In diesem Fall ist die Ungleichung (1) nicht erfüllt (|0,040| ≤ 0,075 × 0,51,4).

Wenn ein Bild mit dem Lese/Schreib-Gerät für Karten R-3000 in dem Aufzeichnungsabschnitt aufgezeichnet wurde, hatte das Bild Fehlstellen. Wenn außerdem das Bild gelöscht wurde, wurde das Bild nicht eindeutig gelöscht.

Die Beziehung zwischen der Welligkeit des Aufzeichnungsabschnittes und der Deformation des Kartensubstrats bei jedem Kartenmedium der Beispiele 1 bis 8 und der Vergleichsbeispiele 1 bis 3 wird in 7 gezeigt.

Wie man aus der vorstehend erwähnten ausführlichen und konkreten Beschreibung verstehen kann, kann das wärmeempfindliche Karten-Aufzeichnungsmedium der vorliegenden Erfindung Bilder mit guter Planlage aufzeichnen und die Bilder eindeutig löschen.


Anspruch[de]
  1. Wärmeempfindliches Karten-Aufzeichnungsmedium umfassend ein Kartensubstrat und einen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnitt, der an mindestens einer Seite des Kartensubstrats durch Heißlaminierung aufgebracht ist, wobei der wärmeempfindliche Aufzeichnungsabschnitt ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial umfasst, welches die Transparenz und/oder die Farbe bei Wärmeeinwirkung unter Erzeugung eines Bildes in dem Aufzeichnungsabschnitt ändert und wobei das Kartenmedium ein Deformationsmaß von nicht mehr als 5 mm aufweist und wobei die folgende Beziehung erfüllt ist: |X| ≤ 0,075·Y1,4 worin X die Welligkeit des Aufzeichnungsabschnitts darstellt und Y das Deformationsmaß des Kartenmediums darstellt, die folgendermaßen bestimmt werden.

    Deformationsmaß:

    Zwei Glasplatten mit einer Dicke von 10 mm werden parallel zueinander mit einem Abstand von 65 mm dazwischen ausgerichtet;

    eine Karte mit einer Größe von 85 mm × 54 mm wird auf die Glasplatten platziert, so dass jede der kürzeren Seiten (54 mm) der Karte parallel zu den Glasplatten ist und jedes Randstück der Karte die betreffende Glasplatte mit einer Länge von 10 mm kontaktiert;

    eine Kraft von 1 N wird mit einem Metallstab oder einem Zugmessgerät mit einem Metallstab auf den Mittelteil der Karte in senkrechter Richtung zur Karte ausübt und

    die Variation der Karte wird als Deformationsmaß Y genommen; Welligkeit
  2. Eine Oberfläche einer Karte, in die ein wärmeempfindlicher Aufzeichnungsabschnitt eingebettet ist, wird mit einem Oberflächenanalysegerät derart abgetastet, dass die Abtastlänge 10 mm ist und die Abtastrichtung parallel zu den kurzen Seiten der Karte ist,

    der Startpunkt und der Endpunkt der erhaltenen Kurve (a) werden mit einer geraden Linie (b) verbunden,

    eine punktierte gerade Linie (c) wird gezogen, so dass die Linie (c) parallel zur Linie (b) ist und eine Tangentenlinie der Kurve (a) ist, und

    der Abstand zwischen den Linien (b) und (c) wird als Welligkeit X genommen.
  3. Wärmeempfindliches Karten-Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, worin die Welligkeit des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnitts nicht größer als 70 &mgr;m ist.
  4. Wärmeempfindliches Karten-Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 1 oder 2, worin der Höhenunterschied zwischen der Oberfläche des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnitts und der Oberfläche des Kartensubstrats nicht größer als 50 &mgr;m ist.
  5. Wärmeempfindliches Karten-Aufzeichnungsmedium nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3, worin der Aufzeichnungsabschnitt umfasst ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsetikett umfassend einen Träger, eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die auf einer Seite des Trägers gebildet ist und welche das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial umfasst, und eine Klebschicht, die auf der anderen Seite des Trägers gebildet ist.
  6. Wärmeempfindliches Karten-Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 4, worin die Haftfestigkeit des Trägers an dem Kartensubstrat nicht weniger als 300 g/cm beträgt.
  7. Wärmeempfindliches Karten-Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 4 oder 5, worin der Aufzeichnungsabschnitt durch Heißlaminieren des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsetiketts auf das Kartensubstrat aufgebracht wird, so dass die Klebschicht das Kartensubstrat kontaktiert, und worin die Heißlaminierung bei einer Temperatur von 60 bis 200°C und einem Druck von 10 kg/cm2 bis 50 kg/cm2 erfolgt.
  8. Wärmeempfindliches Karten-Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 6, worin das Aufzeichnungsetikett eine prozentuale Wärmeschrumpfung von 70 bis 130% der prozentualen Wärmeschrumpfung des Kartensubstrats aufweist.
  9. Wärmeempfindliches Karten-Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 6 oder 7, worin das Kartensubstrat eine Dicke von 750 &mgr;m bis 1.000 &mgr;m aufweist.
  10. Wärmeempfindliches Karten-Aufzeichnungsmedium nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 8, worin das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial umfasst, welches die Transparenz und/oder die Farbe bei Wärmeeinwirkung reversibel ändert.
  11. Wärmeempfindliches Karten-Aufzeichnungsmedium nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 9, worin die Karte ferner einen Informationsspeicherabschnitt auf mindestens einer Seite des Kartensubstrats umfasst.
  12. Wärmeempfindliches Karten-Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 10, worin der Informationsspeicherabschnitt ein Medium ist, das aus der Gruppe bestehend aus magnetischen Aufzeichnungsmedien, IC-Speichermedien und optischen Speichermedien ausgewählt ist.
  13. Wärmeempfindliches Karten-Aufzeichnungsmedium nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 11, worin das Kartenmedium ferner ein Druckbild umfasst.
  14. Wärmeempfindliches Karten-Aufzeichnungsmedium nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 12, worin der wärmeempfindliche Aufzeichnungsabschnitt eine Fläche von 5 bis 90% der Fläche der Seite des Kartensubstrats aufweist.
  15. Wärmeempfindliches Karten-Aufzeichnungsmedium nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 13, worin der wärmeempfindliche Aufzeichnungsabschnitt eine Dicke von 1 bis 15% der Dicke des Kartensubstrats aufweist.
  16. Bildaufzeichnungsverfahren umfassend die Schritte:

    Bereitstellen eines wärmeempfindlichen Karten-Aufzeichnungsmediums umfassend ein Kartensubstrat und einen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnitt, der zumindest auf einer Seite des Kartensubstrats gebildet ist, und

    bildmäßiges Erwärmen des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnitts unter Erzeugung eines Bildes darin,

    wobei das wärmeempfindliche Karten-Aufzeichnungsmedium ein Kartenmedium nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 14 ist.
  17. Bildaufzeichnungsverfahren nach Anspruch 15, worin der Schritt des bildmäßigen Erwärmens mit einem Thermokopf durchgeführt wird.
  18. Bildaufzeichnungsverfahren nach Anspruch 15, worin das wärmeempfindliche Karten-Aufzeichnungsmedium ein Kartenmedium nach irgendeinem der Ansprüche 9 bis 14 ist und worin das Verfahren ferner einen Schritt zum Erwärmen des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnitts umfasst, um ein vorher im Aufzeichnungsabschnitt erzeugtes Bild zu löschen.
  19. Bildaufzeichnungsverfahren nach Anspruch 17, worin der Schritt des bildmäßigen Erwärmens und der Erwärmungsschritt mit einem Thermokopf durchgeführt werden.
  20. Bildaufzeichnungsverfahren nach Anspruch 18, worin der Schritt des bildmäßigen Erwärmens durchgeführt wird, während der Erwärmungsschritt durchgeführt wird.
  21. Bildaufzeichnungsverfahren nach irgendeinem der Ansprüche 16, 18 und 19, worin der Thermokopf mit einem Druck von 2 g/mm bis 100 g/mm auf den Aufzeichnungsabschnitt gedrückt wird, wenn der Schritt des bildmäßigen Erwärmens und der Erwärmungsschritt durchgeführt werden.
  22. Bildaufzeichnungsverfahren nach Anspruch 17, worin der Erwärmungsschritt mit einem Keramik-Heizgerät oder einer Heizwalze durchgeführt wird.
  23. Bildaufzeichnungsverfahren nach Anspruch 21, worin der Erwärmungsschritt durch ein Keramik-Heizgerät durchgeführt wird und das Keramik-Heizgerät mit einem Druck von 0,1 g/mm bis 100 g/mm auf den Aufzeichnungsabschnitt gedrückt wird.
  24. Bildanzeigeverfahren umfassend die Schritte:

    Bereitstellen eines wärmeempfindlichen Karten-Aufzeichnungsmediums umfassend ein Kartensubstrat und einen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnitt, der zumindest auf einer Seite des Kartensubstrats gebildet ist, und einen Informationsspeicherabschnitt, der auf mindestens einer Seite des Kartensubstrats gebildet ist und welcher Information speichert, und

    Aufzeichnen mindestens eines Teils der im Informationsspeicherabschnitt gespeicherten Information im wärmeempfindlichen Aufzeichnungsabschnitt durch Wärmeeinwirkung,

    worin das wärmeempfindliche Karten-Aufzeichnungsmedium ein Kartenmedium nach irgendeinem der Ansprüche 10 bis 14 ist.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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