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Dokumentenidentifikation DE102004014226A1 28.10.2004
Titel Fräsergrundkörper, Drehwerkzeug und Verfahren für den Zusammenbau des Drehwerkzeugs
Anmelder NGK Spark Plug Co., Ltd., Nagoya, Aichi, JP
Erfinder Toyose, Hidenori, Nagoya, Aichi, JP
Vertreter Rechts- und Patentanwälte Lorenz Seidler Gossel, 80538 München
DE-Anmeldedatum 23.03.2004
DE-Aktenzeichen 102004014226
Offenlegungstag 28.10.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.10.2004
IPC-Hauptklasse B23C 5/24
IPC-Nebenklasse B23B 27/16   
Zusammenfassung Ein Fräsergrundkörper umfasst Kurzklemmhalter 11 für das Ermöglichen einer lösbaren Befestigung entsprechender Schneideinsätze 9 daran, ein Fräsergrundkörperelement 3, zweite Schrauben (Kurzklemmhalter-Befestigungsschrauben 17) für das Befestigen der entsprechenden Kurzklemmhalter 11 an dem Fräsergrundkörperelement 3 sowie Stellschrauben 19 für das Einstellen der Positionen der entsprechenden Kurzklemmhalter 11, wobei eine Schraubenschlüsselaufnahme 51 jeder der angezogenen zweiten Schrauben 17 und/oder eine Schraubenschlüsselaufnahme 50 jeder der Stellschrauben 19 nach beendeter Einstellung fest verschlossen wird. Ein Drehwerkzeug (Fräser 1) wird so konfiguriert, dass die Schneideinsätze 9 an den entsprechenden Kurzklemmhaltern 11 des Fräsergrundkörpers befestigt werden.

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung:

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Fräsergrundkörper und ein Drehwerkzeug zur Verwendung beim Fräsen sowie ein Verfahren für den Zusammenbau des Drehwerkzeugs.

2. Beschreibung des Stands der Technik:

Fräser und Schaftfräser mit mehreren Schneidkanten sind allgemein bekannt. Bei diesen Werkzeugen kann bei Montage von Schneideinsätzen die Höhe der Schneidkanten bei den montierten Schneideinsätzen unterschiedlich sein. Der Grund dafür ist, dass die Höhe der Schneidkante abhängig von der Präzision bei der Herstellung der Fräser und Schneideinsätze variiert. Wird ein Werkzeug für das Fräsen eingesetzt, während die Schneideinsätze eine unterschiedliche Schneidkantenhöhe aufweisen, lässt sich unter Umständen keine befriedigende Oberflächenrauheit erzielen oder die Lebensdauer des Werkzeugs kann verkürzt sein. Insbesondere im Fall von Schneideinsätzen, die jeweils eine Diamantschneidkante aufweisen, führt eine ungleichmäßige Schneidkantenhöhe zur Konzentration der Last auf einem bestimmten Schneidkanteneinsatz. Dadurch wird die Lebensdauer des Schneideinsatzes mit großer Wahrscheinlichkeit aufgrund geringer Härte verkürzt. In vielen Fällen wird ein Drehwerkzeug für das Fräsen eines Aluminiumwerkstücks bei großer Geschwindigkeit gedreht und ist damit höchst anfällig für eine ungleichmäßige Schneidkantenhöhe bei den Schneideinsätzen.

Um die Oberflächenrauheit (z.B. Rz) zu verringern, erlaubt ein herkömmlicherweise verwendeter Fräser oder Schaftfräser das Einstellen der Position eines Kurzklemmhalters in Höhenrichtung. 12 zeigt ein Beispiel für einen solchen Einstellmechanismus. Eine Stellschraube 60 ist im Wesentlichen senkrecht zur Richtung der Einstellung vorgesehen. Die Bewegung der Stellschraube 60 wird auf einen Kegelteil 62 eines Kurzklemmhalters 61 übertragen, so dass der Kurzklemmhalter 61 in der Einstellrichtung bewegt wird, wodurch die Schneidkantenhöhe eingestellt wird (siehe japanische Patentoffenlegungsschrift (kokai) Nr. 200-15503). In 12 bezeichnet die Bezugsziffer 63 einen Fräsergrundkörper; die Bezugsziffer 64 bezeichnet eine Kurzklemmhalter-Befestigungsschraube für das Befestigen des Kurzklemmhalters 61 an dem Fräsergrundkörper 63; die Bezugsziffer 65 bezeichnet einen Schneideinsatz; die Bezugsziffer 66 bezeichnet eine Einsatzbefestigungsschraube für das Befestigen des Schneideinsatzes 65 an dem Kurzklemmhalter 61 und Bezugsziffer 67 bezeichnet einen L-förmigen Schraubenschlüssel, welcher in eine Schraubenschlüsselaufnahme 68 der Stellschraube 60 eingeführt und gedreht wird.

In dem so konfigurierten Drehwerkzeug ist nach Positionseinstellung der Kurzklemmhalter 61 nach Auswechseln des Schneideinsatzes 65 keine weitere Positionseinstellung für die Kurzklemmhalter 61 erforderlich, da die Schneideinsätze 65 eine ausgezeichnete Maßgenauigkeit aufweisen. Somit kann das Werkzeug verwendet werden, während eine gleichmäßige Schneidkantenhöhe gewahrt wird.

3. Durch die Erfindung zu lösende Probleme:

Wenn jedoch die Stellschraube 60 oder die Kurzklemmhalter-Befestigungsschraube 64 in einem Stellmechanismusabschnitt versehentlich bewegt wird, wird die festgelegte Einstellung beeinträchtigt, was möglicherweise zur Notwendigkeit einer Neueinstellung mittels einer hochpräzisen Vorrichtung führt.

ZUSAMMENFASSENDE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Daher ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Fräsergrundkörper und ein Drehwerkzeug zur Hand zu geben, welche frei von einer versehentlichen Bewegung einer Stellschraube und einer Kurzklemmhalter-Befestigungsschraube sind.

Die obige Aufgabe der vorliegenden Erfindung wurde durch Vorsehen (1) eines Fräsergrundkörpers verwirklicht, welcher umfasst: einen Kurzklemmhalter für das Ermöglichen einer lösbaren Befestigung eines Schneideinsatzes daran, ein Fräsergrundkörperelement, eine zweite Schraube für das Befestigen des Kurzklemmhalters an dem Fräsergrundkörperelement und eine Stellschraube für das Einstellen der Position des Kurzklemmhalter, wobei eine Schraubenschlüsselaufnahme der angezogenen zweiten Schraube und/oder eine Schraubenschlüsselaufnahme der Stellschraube, deren Einstellen beendet ist, verschlossen wird.

In einer bevorzugten Ausführung gibt die vorliegende Erfindung (2) einen Fräsergrundkörper nach (1) oben zur Hand, wobei die Schraubenschlüsselaufnahme der zweiten Schraube und/oder die Schraubenschlüsselaufnahme der Stellschraube mit einem Harz verschlossen ist.

In einer noch weiteren bevorzugten Ausführung gibt die vorliegende Erfindung (3) einen Fräsergrundkörper nach (2) oben zur Hand, wobei die Schraubenschlüsselaufnahme der zweiten Schraube und/oder die Schraubenschlüsselaufnahme der Stellschraube an zumindest einer Innenwandfläche derselben aufgeraut ist.

In einer noch weiteren bevorzugten Ausführung gibt die vorliegende Erfindung (4) einen Fräsergrundkörper nach (2) oder (3) oben zur Hand, wobei die Schraubenschlüsselaufnahme der zweiten Schraube und/oder die Schraubenschlüsselaufnahme der Stellschraube zu einer Öffnung derselben hin verengt ist.

In einer noch weiteren bevorzugten Ausführung gibt die vorliegende Erfindung (5) einen Fräsergrundkörper nach (1) oben zur Hand, wobei die Schraubenschlüsselaufnahme der zweiten Schraube und/oder die Schraubenschlüsselaufnahme der Stellschraube so verformt ist, dass sie diese verschließt.

In einer noch weiteren bevorzugten Ausführung gibt die vorliegende Erfindung (6) einen Fräsergrundkörper zur Hand, welcher einen Kurzklemmhalter für das Ermöglichen einer lösbaren Befestigung eines Schneideinsatzes daran durch Verwendung einer ersten Schraube, ein Fräsergrundkörperelement, eine zweite Schraube für das Befestigen des Kurzklemmhalters an dem Fräsergrundkörper und eine Stellschraube für das Einstellen der Position des Kurzklemmhalter umfasst, wobei die Schraubenschlüsselaufnahme der zweiten Schraube und/oder die Schraubenschlüsselaufnahme der Stellschraube eine Form einnimmt, die nicht zu einem Schraubenschlüssel zur Verwendung mit der ersten Schraube passt und nur zu einem Schraubenschlüssel passt, der nicht ein Inbus-Schlüssel, ein Kreuzschlitz-Schraubendreher oder ein Schraubenzieher mit flacher Spitze ist.

In einer noch weiteren bevorzugten Ausführung gibt die vorliegende Erfindung (7) ein Drehwerkzeug zur Hand, welches den in einem der Punkte (1) bis (6) oben beschriebenen Fräsergrundkörper sowie einen an dem Kurzklemmhalter des Fräsergrundkörpers befestigten Schneideinsatz umfasst.

In einer noch weiteren bevorzugten Ausführung gibt die vorliegende Erfindung (8) ein Drehwerkzeug nach (7) oben zur Hand, wobei eine Schneidkante des Schneideinsatzes aus Diamant gebildet ist.

In einer noch weiteren bevorzugten Ausführung gibt die vorliegende Erfindung (9) ein Drehwerkzeug nach (7) oder (8) oben zur Hand, wobei das Drehwerkzeug für das Fräsen eines Aluminiumwerkstücks verwendet wird.

In einer noch weiteren bevorzugten Ausführung gibt die vorliegende Erfindung (10) ein Verfahren für das Zusammenbauen eines in einem der Punkte (7) bis (9) beschriebenen Drehwerkzeugs zur Hand, welches einen Schneideinsatzbefestigungsschritt des Befestigens des Schneideinsatzes an dem Kurzklemmhalter, einen Kurzklemmhalterbefestigungsschritt des Befestigens des Kurzklemmhalters an dem Fräsergrundkörperelement mittels der zweiten Schraube, einen Einstellschritt des Einstellens der Position des Kurzklemmhalters mittels der Stellschraube und einen Verschließschritt des Verschließens der Schraubenschlüsselaufnahme der zweiten Schraube und/oder der Schraubenschlüsselaufnahme der Stellschraube umfasst, wobei der Verschließschritt nach dem Kurzklemmhalterbefestigungsschritt und/oder dem Einstellschritt durchgeführt wird.

"Zusammenbau" eines Drehwerkzeugs umfasst, so wie der Begriff hier verwendet wird, den mit der Herstellung verbundenen Zusammenbau sowie den mit Neueinstellung verbundenen Zusammenbau.

1. Wirkung der Erfindung:

In dem Fräsergrundkörper von (1) oben wird die Schraubenschlüsselaufnahme der angezogenen zweiten Schraube und/oder der Stellschraube nach Beendigung der Einstellung verschlossen. Wenn der Schneideinsatz zum Beispiel ausgewechselt werden soll, wird somit kein Schraubenschlüssel in die Schraubenschlüsselaufnahme der Stellschraube oder in die der zweiten Schraube eingeführt. Daher wird die Stellschraube bzw. die zweite Schraube nicht versehentlich gedreht, wodurch eine versehentliche Änderung der Schneidkantenhöhe des Schneideinsatzes verhindert wird.

In dem Fall, da wie oben in (2) beschrieben die Schraubenschlüsselaufnahme mit Harz gefüllt ist, wie z.B. Silikongummi, so dass sie verschlossen ist, kann ein Wiederöffnen mühelos vorgenommen werden, wenn eine Neueinstellung nötig wird. Somit kann eine Einstellung und ein Verschließen beliebig oft wiederholt werden. Das Verschlussharz unterliegt keiner besonderen Beschränkung. Es wird jedoch wegen einer guten Ausgewogenheit zwischen Fließverhalten und Viskosität und einer guten Ausgewogenheit zwischen Haftvermögen und Entfernbarkeit Silikongummi bevorzugt.

In dem Fall, da wie in (3) oben beschrieben die Schraubenschlüsselaufnahme an mindestens einer Innenwandfläche aufgeraut ist, wird eine Ankerwirkung erzeugt, da sich das Harz in der aufgerauten Oberfläche fängt, wodurch verhindert wird, dass das Harz sich von der Schraubenschlüsselaufnahme löst, was andernfalls bedingt durch Drehung bei hoher Geschwindigkeit eintreten könnte.

Der Fräsergrundkörper von (4) oben kann auch verhindern, dass sich Harz von der Schraubenschlüsselaufnahme löst, was andernfalls bedingt durch Drehung bei hoher Geschwindigkeit eintreten könnte.

In dem Fall, da wie oben in (5) beschrieben die Schraubenschlüsselaufnahme verformt wird, so dass sie verschlossen ist, fallen keine weiteren Materialkosten an.

Das Festlegen der Form der Schraubenschlüsselaufnahme wie oben in (6) beschrieben kann auch eine Wirkung ähnlich dem Verschließen der Schraubenschlüsselaufnahme zur Folge haben.

In dem Drehwerkzeug von (7) oben wird die Schraubenschlüsselaufnahme der Stellschraube und/oder der zweiten Schraube verschlossen. Wenn der Schneideinsatz zum Beispiel ausgewechselt werden soll, wird somit kein Schraubenschlüssel in die Schraubenschlüsselaufnahme der Stellschraube oder in die der zweiten Schraube eingeführt. Daher wird die Stellschraube bzw. die zweite Schraube nicht versehentlich gedreht, wodurch eine versehentliche Änderung der Schneidkantenhöhe des Schneideinsatzes verhindert wird. Diese Wirkung wird deutlich erhalten, wenn die Schneidkante des Schneideinsatzes aus Diamant gebildet wird, wie oben in (8) beschrieben, oder in dem Fall eines Drehwerkzeugs, das zum Fräsen eines Aluminiumwerkstücks verwendet wird, wie oben in (9) beschrieben.

Bei dem Zusammenbauverfahren von (10) oben wird der Vorgang des Verschließens nach dem Einstellvorgang vorgesehen. Wenn zum Beispiel der Schneideinsatz ausgewechselt werden sollt, wird somit kein Schraubenschlüssel in die Schraubenschlüsselaufnahme der Stellschraube oder in die der zweiten Schraube eingeführt. Daher wird die Stellschraube bzw. die zweite Schraube nicht versehentlich gedreht, wodurch eine versehentliche Änderung der Schneidkantenhöhe des Schneideinsatzes verhindert wird.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Vorderansicht eines Fräser in axialer Richtung gesehen.

2 ist eine Draufsicht auf den Fräser.

3 ist eine vergrößerte, freigeschnittene Vorderansicht, welche einen Hauptteil des Fräsers zeigt.

4 ist eine auseinandergezogen dargestellte perspektivische Ansicht, welche den Hauptteil des Fräsers zeigt.

5 ist eine perspektivische Ansicht, welche den Hauptteil des Fräsers zeigt.

6 ist eine perspektivische Ansicht, welche einen Hauptteil eines Fräsers zeigt.

7 ist eine vergrößerte Schnittansicht, welche einen Hauptteil einer anderen Ausführung einer Schraubenschlüsselaufnahme zeigt.

8 ist eine auseinandergezogen dargestellte perspektivische Ansicht, welche einen Hauptteil einer weiteren Ausführung einer Schraubenschlüsselaufnahme zeigt.

9 ist eine auseinandergezogen dargestellte perspektivische Ansicht, welche eine andere Ausführung des Verschließmittels.

10 ist eine Vorderansicht, welche eine weitere Ausführung des Verschließmittels zeigt.

11 ist eine teilweise vergrößerte perspektivische Ansicht, welche die Schraubenschlüsselaufnahme in verformtem Zustand zeigt.

12 ist eine vergrößerte Schnittansicht, welche einen Hauptteil eines herkömmlichen Fräsers zeigt.

1Fräser (Drehwerkzeug) 1aFräsergrundkörper 3Fräsergrundkörperelement 9Schneideinsatz 11Kurzklemmhalter 17Kurzklemmhalter-Befestigungsschraube (zweite Schraube) 19Stellschraube 23Einsatzbefestigungsschraube (erste Schraube) 25Einsatzbefestigungsgewindebohrung 29Kurzklemmhalter-Unterteil 50Schraubenschlüsselaufnahme (Stellschraube) 51Schraubenschlüsselaufnahme (zweite Schraube) 52Harz BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGEN

Als Nächstes werden ein Fräsergrundkörper, ein Drehwerkzeug und ein Verfahren für den Zusammenbau gemäß einer erfindungsgemäßen Ausführung bezüglich der Zeichnungen beschrieben. Die vorliegende Erfindung sollte jedoch nicht als hierauf beschränkt ausgelegt werden. In dieser Anmeldung wird ein Fräsen als Beispiel des erfindungsgemäßen Drehwerkzeugs beschrieben.

a) Zuerst wird ein Fräser beschrieben.

Wie in 1 und 2 gezeigt umfasst ein Fräser 1 der vorliegenden Erfindung ein im Wesentlichen zylindrisches Fräsergrundkörperelement 3 aus einem legierten Stahl (SCM435, entsprechend JIS G4105, 1979). Fünf Schneidabschnitte 5 sind über den Umfang an einem distalen Endteil (ein hin zur nahen Seite in 1 angeordneter Teil) des Fräsergrundkörperelements 3 vorgesehen.

Im Einzelnen sind fünf Anbringungsaussparungen 7 (siehe 4) über den Umfang an einem distalen Endteil des Fräsergrundkörperelements 3 vorgesehen. Elemente, wie z.B. ein Schneideinsatz (nachstehend als "Einsatz" bezeichnet) 9 aus Karbid und ein Kurzklemmhalter 11 aus einem legierten Stahl (SCM435, entsprechend JIS G4105, 1979), an welchem der Einsatz 9 angebracht ist, sind in jeder der Anbringungsaussparungen 7 angeordnet, wodurch jeder der Schneidabschnitte 5 gebildet wird.

Wie in 4 gezeigt wird, besteht jede der Anbringungsaussparungen 7 aus einer axial langgestreckten ersten Aussparung 13 und einer zweiten Aussparung 15, welche sich von einem distalen Endteil der ersten Aussparung 13 über den Umfang erstreckt.

Die erste Aussparung 13 ist eine Nut, deren rechte und linke Seitenwandflächen (die sich entlang der axialen Richtung des Fräsers 1 erstrecken) im Wesentlichen zueinander parallel sind und deren Querschnitt (senkrecht zur axialen Richtung) wie der Buchstabe U geformt ist. Der Kurzklemmhalter 11, an welchem der Einsatz 9 angebracht ist, wird durch Anziehen einer Kurzklemmhalter-Befestigungsschraube 17, welche in der vorliegenden Erfindung als die zweite Schraube dient, von oben (von der nahen Seite in 2) befestigt. In der ersten Aussparung 13 ist eine Stellschraube 19 an der hinteren Seite (an der oberen Seite in 2) des Kurzklemmhalters 11 vorgesehen und dient zur Feineinstellung der Position des Kurzklemmhalters 11 in der Vorder- und Rückseitenrichtung (in der vertikalen Richtung in 2).

Wie in 4 gezeigt ist der Kurzklemmhalter 11 ein Element, das wie ein vierseitiges Prisma geformt ist. Der Kurzklemmhalter 11 wird entlang der oben erwähnten Wandflächen der ersten Aussparung 13 in einer radialen Richtung des Fräsers 1 (in Pfeilrichtung A in 1) bewegt, um so in der ersten Aussparung 13 eingepasst zu werden.

Wie in 3 und 4 gezeigt, wird in dem Kurzklemmhalter 11 in radialer Richtung (in der Richtung senkrecht zum Papier von 3) des Fräsergrundkörperelements 3 eine Durchgangsbohrung 21 gebildet, durch welche die Kurzklemmhalter-Befestigungsschraube 17 eingeführt wird. Weiterhin wird in dem Kurzklemmhalter 11 in der Richtung (in 3 in horizontaler Richtung) tangential zum Fräsergrundkörperelement 3 eine Einsatzbefestigungsgewindebohrung 25 gebildet. Eine Einsatzbefestigungsschraube 23, welche in der vorliegenden Erfindung als erste Schraube dient, wird in die Einsatzbefestigungsgewindebohrung 25 eingeschraubt, um den Einsatz 9 zu fixieren.

Ein Einsatzsitz 27, welcher ein im wesentlichen viereckiger Ausschnitt ist und an welchem der Einsatz 9 aufliegt, ist an der Seitenfläche eines distalen Endteils (in 3 eines unteren Endteils) des Kurzklemmhalters 11 ausgebildet. Ein unterer Teil (ein Kurzklemmhalter-Unterteil) 29, der an der Seite (in 3 auf der rechten Seite) gegenüber dem Einsatzsitz 27 angeordnet ist, liegt an einer Seitenfläche (einem Sitzteil) 31 der ersten Aussparung 13 des Fräsergrundkörperelements 3 an.

Wie in 4 gezeigt nimmt der Einsatz 9 eine im Wesentlichen viereckige plattenartige Form ein. Eine Schneidspitze 33 aus Diamant ist an einer Ecke des distalen Endes des Einsatzes 9 angefügt. Eine Durchgangsbohrung 35 ist in dem Einsatz 9 an dessen Mitte ausgebildet, so dass die Einsatzbefestigungsschraube 23 dadurch eingeführt werden kann. Ein Öffnungsteil 37 der Durchgangsbohrung 35, der an der Seite der oberen Fläche des Einsatzes 9 angeordnet ist, ist verjüngt.

Wenn die Einsatzbefestigungsschraube 23 durch die Durchgangsbohrung 35 des Einsatzes 9 eingeführt wird und in die Einsatzbefestigungsgewindebohrung 25 des Kurzklemmhalters 11 geschraubt wird, wird der Einsatz 9 an dem Kurzklemmhalter 11 befestigt.

Insbesondere nimmt in der vorliegenden Ausführung wie in 3 gezeigt die Einsatzbefestigungsschraube 23 eine solche Größe an (ein Gewindeteil hat einen Außendurchmesser von 4,0 mm und eine Länge von 12,0 mm), dass ihre Spitze aus dem Kurzklemmhalter-Unterteil 29 (z.B. um 1,5 mm) herausragt, wenn der Einsatz 9 an dem Kurzklemmhalter 11 befestigt wird.

Eine Aufnahmebohrung 39, in welcher ein Spitzenteil der Einsatzbefestigungsschraube 23 eingeführt ist, wird an dem Sitzteil (d.h. an einem an einer Seitenwand der ersten Aussparung 13 vorgesehenen Sitzteil) 31 des Fräsergrundkörperelements 3 ausgebildet. Der Kurzklemmhalter-Unterteil 29 liegt auf dem Sitzteil 31 auf. Die Aufnahmebohrung 39 ist eine Öffnung, in welche ein Spitzenteil der Einsatzbefestigungsschraube 23 eingeführt wird, wenn der Kurzklemmhalter 11, an welchem der Einsatz 9 durch Anziehen der Einsatzbefestigungsschraube 23 befestigt ist, fest in der ersten Aussparung 13, d.h. einer Öffnung, die einen Durchmesser von 5,0 mm aufweist, größer als die der Einsatzbefestigungsschraube 23 und eine Tiefe von 2,5 mm (ein sogenanntes Spielsitzloch) hat, eingepasst wird. Die Aufnahmebohrung 39 ist so ausgebildet, dass sie sich in axialer Richtung der Einsatzbefestigungsschraube 23 erstreckt.

Die zweite Aussparung 15 wird so ausgebildet, dass sie reichlich Arbeitsplatz für das Anbringen des Einsatzes 9 und des Kurzklemmhalters 11 mittels Verschrauben an dem Fräsergrundkörperelement 3 bietet. Im Einzelnen ist das Fräsergrundkörperelement 3 erheblich ausgeschnitten, um außen an der Einsatzbefestigungsschraube 23 entlang der axialen Richtung der Einsatzbefestigungsschraube 23 (entlang einer Richtung tangential zum Fräser 1) Platz für einen (nicht abgebildeten) Schraubendreher zu schaffen, der zum Anziehen der Einsatzbefestigungsschraube 23 dient, um so den Einsatz 9 zu befestigen.

b) Als Nächstes wird ein Verfahren für das Zusammenbauen des Fräsers 1 beschrieben.

Wie in 4 gezeigt wird zuerst der Einsatz 9 auf den Einsatzsitz 27 des Kurzklemmhalters 11 gesetzt; die Einsatzbefestigungsschraube 23 wird durch die Durchgangsbohrung 35 des Einsatzes 9 eingeführt und die Einsatzbefestigungsschraube 23 wird in die Einsatzbefestigungsgewindebohrung 25 geschraubt. Zu diesem Zeitpunkt wird die Einsatzbefestigungsschraube 23 so eingeschraubt, dass ihre Spitze nicht aus dem Kurzklemmhalter-Unterteil 29 hervorragt.

Als Nächstes wird der Kurzklemmhalter 11, an welchem der Einsatz 9 befestigt wird, in die erste Aussparung 13 gegeben und die Kurzklemmhalter-Befestigungsschraube 17 wird durch die Durchgangsbohrung 21 des Kurzklemmhalters 11 geführt und in eine Kurzklemmhalter-Befestigungsgewindebohrung 41 eingeschraubt. Somit wird der Kurzklemmhalter 11 an dem Fräsergrundkörperelement 3 befestigt.

Die Stellschraube 19 wird so angezogen, dass die axiale Position des Kurzklemmhalters 11 festgelegt wird.

Als Nächstes wird die Einsatzbefestigungsschraube 23 von der Seite hin zur zweiten Aussparung 15 (d.h. in einer Richtung tangential zum Fräsergrundkörperelement 3) mittels eines Schraubendrehers angezogen, um so den Einsatz 9 gegen den Kurzklemmhalter 11 fest anzudrücken (klemmen). Zu diesem Zeitpunkt ragt die Spitze der Einsatzbefestigungsschraube 23 vom Kurzklemmhalter-Unterteil 29 hervor und wird in die Aufnahmeöffnung 39 des Sitzteils 31 des Fräsergrundkörperelements 3 eingeführt.

Auf diese Weise werden der Einsatz 9 und der Kurzklemmhalter 11 an dem Fräsergrundkörperelement 3 befestigt.

Weiterhin werden eine Schraubenschlüsselaufnahme 51 der Kurzklemmhalter-Befestigungsschraube 17, welche als zweite Schraube dient, und eine Schraubenschlüsselaufnahme 50 der Stellschraube 19 mit einem flüssigen Harz 52, welches ein flüssiger Silikongummi ist, verschlossen. Dann lässt man das Harz 52 bei Raumtemperatur 12–24 Minuten lang trocknen, so dass es dadurch gehärtet wird.

Eine Baugruppe in diesem Zustand des Kurzklemmhalters 11, des Fräsergrundkörperelements 3, der Kurzklemmhalter-Befestigungsschraube 17, der Stellschraube 19 und des Harzes 52 ist ein in 6 gezeigter Fräsergrundkörper 1a.

Eine Baugruppe aus Fräsergrundkörper 1a, Schneideinsatz 9 und Einsatzbefestigungsschraube 9 ist der in 5 gezeigte Fräser 1, welcher als Drehwerkzeug dient.

c) Als Nächstes wird die Wirkung der oben beschriebenen vorliegenden Ausführung beschrieben.

In der vorliegenden Ausführung werden die Schraubenschlüsselaufnahme 51 der zweiten Schraube und die Schraubenschlüsselaufnahme 50 der Stellschraube 19 mit dem Harz 52, welches Silikongummi ist, verschlossen.

Somit nehmen die Schraubenschlüsselaufnahme 51 der zweiten Schraube und die Schraubenschlüsselaufnahme 50 der Stellschraube 19 keinen Schraubschlüssel oder dergleichen auf. Daher kann die vorliegende Ausführung folgendes Problem oder ähnliches zuverlässig verhindern: die zweite Schraube oder die Stellschraube 19 wird versehentlich gedreht, was zu einer Änderung der Schneidkantenhöhe des Schneideinsatzes 9 führt.

Wie vorstehend beschieben weist der Fräser 1 der vorliegenden Ausführung eine absolut gleichmäßige Schneidkantenhöhe auf und kann die gleichmäßige Schneidkantenhöhe zuverlässig wahren. Daher kann der Fräser 1 zuverlässig bei hoher Drehgeschwindigkeit von 10.000 U/min. verwendet werden, wie bei Fräsen eines Aluminiumwerkstücks.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene Ausführung beschränkt, sondern kann in vielen anderen spezifischen Formen ausgebildet werden, ohne vom Wesen oder Schutzumfang der Erfindung abzuweichen.

  • (1) Die Schraubenschlüsselaufnahme 50 (51) kann zum Beispiel an zumindest der Innenwandfläche auf eine Oberflächenrauheit Rz von etwa 10 (JIS B0601, 2001) aufgeraut werden. Dieses Merkmal bewirkt ein Hängenbleiben des Harzes 52 in der aufgerauten Fläche, wodurch eine Ankerwirkung erzeugt wird. Selbst wenn das Drehwerkzeug bei hoher Geschwindigkeit, z.B. 10.000 U/min., gedreht wird, löst sich somit das Harz 52 nicht.
  • (2) Die Schraubenschlüsselaufnahme 50 (51) kann hin zu ihrer Öffnung verengt sein, wie in 7 gezeigt. Dieses Merkmal kann wie bei dem obigen Fall ein Ablösen des Harzes 52 verhindern.
  • (3) Ein in 8 gezeigtes Herausziehelement 42 kann in die Schraubenschlüsselaufnahme 50 (51) gegeben werden, bevor die Schraubenschlüsselaufnahme 50 (51) mit dem Harz 52 gefüllt wird. Das Herausziehelement 42 umfasst eine Ankerplatte 42a und einen Stift 42b und ist so geformt, dass ein Spitzenteil des Stifts 42b in der Nähe der Oberfläche des gehärteten Harzes 52 erscheint. Durch Ziehen eines Spitzenteils des Stifts 42b mittels eines Werkzeugs kann das Harz 52 zusammen mit der Ankerplatte 42a herausgezogen werden. Das Einbetten des Herausziehelements 42 im Harz 52 erleichtert das Entfernen des Harzes 52.
  • (4) Ein in 9 gezeigtes Verschließmittel 43 kann als Mittel zum Verschließen der Schraubenschlüsselaufnahme 50 (51) verwendet werden. Das Verschließmittel 43 umfasst ein unterlegscheibenartiges Ringelement 43a und ein Verschließelement 43b aus Metall, welches auf dem Ringelement 43a steht. Die Schraubenschlüsselaufnahme 50 (51) kann durch Klappen des Verschließelements 43b in dieses hinein mühelos verschlossen werden. Wie in 10 gezeigt kann eine Verschließmuffe 44 mittels einer Maschinenschraube 45 fest an dem Fräsergrundkörperelement 3 angebracht werden, so dass die Schraubenschlüsselaufnahmen 50 und 51 verschlossen werden. Die Verschließmuffe 44 kann aus einem anderen Material als Metall gebildet werden, zum Beispiel aus Gummi oder Kunstharz.
  • (5) Die Schraubenschlüsselaufnahme 50 (51) kann durch Ausüben von Wärme oder Druck (siehe 11) verformt werden, so dass sie verschlossen wird. 11 zeigt beispielhaft eine plastische Verformung der Schraubenschlüsselaufnahme 50 (51) durch Ausüben von Druck. Die Schraubenschlüsselaufnahme 50 (51) kann jedoch mittels Schneiden verformt werden.
  • (6) Bei der oben beschriebenen Ausführung wird das gleiche Verschließmittel bei den beiden Arten von Schraubenschlüsselaufnahmen 50 und 51 verwendet. Die vorliegende Erfindung ist aber nicht hierauf beschränkt. Es können unterschiedliche Verschließmittel nach Bedarf kombiniert werden; die Schraubenschlüsselaufnahme 50 wird zum Beispiel mit dem Harz 52 verschlossen, während die Schraubenschlüsselaufnahme 51 mittels Verformung verschlossen wird.
  • (7) In der oben beschriebenen Ausführung nimmt die Aufnahmebohrung 39 die Form einer Blindbohrung an. Es kann jedoch eine Durchgangsbohrung als Aufnahmebohrung 39 vorgesehen werden.
  • (8) Die Aufnahmebohrung 39 kann an Stelle der Form einer Bohrung, deren Durchmesser größer als der der Einsatzbefestigungsschraube 23 die Form einer Bohrung annehmen, deren Durchmesser dem Außendurchmesser der Einsatzbefestigungsschraube 23 ähnelt. Wenngleich dies nicht gezeigt wird, kann eine mit der Einsatzbefestigungsschraube 23 zu greifende Gewindebohrung als Aufnahmebohrung 39 vorgesehen werden.
  • (9) In der oben beschriebenen Ausführung hat der Einsatz 9 eine an seiner Ecke angebrachte Diamantschneidkante. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht hierauf beschränkt. Die Schneidkante kann aus einem Karbidwerkzeugmaterial oder einem diamantbeschichteten Karbidwerkzeugmaterial gebildet werden.
  • (10) Die obige Ausführung wird unter Erwähnung des Fräsers 1 beschrieben, der so konfiguriert ist, dass die Einsätze 9 und die Elemente (Kurzklemmhalter 11) für das Ermöglichen der Anbringung der entsprechenden Einsätze 9 daran an dem Fräsergrundkörperelement 3 angebracht werden. Der Fräsergrundköper 1a, der sich aus durch Entfernen der Einsätze 9 aus dem Fräser 1 ergibt, nimmt jedoch eine Konfiguration an, die der des Fräsers 1 der oben beschriebenen Ausführung ähnlich ist, wobei lediglich die Einsätze 9 nicht vorgesehen sind.

In der oben beschriebenen Ausführung werden die Schraubenschlüsselaufnahmen 50 und 51 verschlossen, um dadurch eine versehentliche Bewegung einer Stellschraube oder einer Kurzklemmhalter-Befestigungsschraube zu verhindern. Es kann jedoch das folgende Mittel zur Lösung dieses Problems eingesetzt werden.

Der Fräsergrundkörper 1a umfasst die Kurzklemmhalter 11 für das Ermöglichen der lösbaren Befestigen der entsprechenden Schneideinsätze 9 daran durch Verwendung der entsprechenden ersten Schrauben (Einsatzbefestigungsschrauben 23), das Fräsergrundkörperelement 3, die zweiten Schrauben (Kurzklemmhalter-Befestigungsschrauben 17) für das Befestigen der entsprechenden Kurzklemmhalter 11 an dem Fräsergrundkörperelement 3 und die Stellschrauben 19 für das Einstellen der Position der entsprechenden Kurzklemmhalter 11. Der Fräsergrundkörper 1a ist so konfiguriert, dass die Schraubenschlüsselaufnahme 51 jeder der zweiten Schrauben (Kurzklemmhalter-Befestigungsschrauben 17) und die Schraubenschlüsselaufnahme 50 jeder der Stellschrauben 19 eine Form einnimmt, die nicht zu einem Schraubenschlüssel zur Verwendung mit den ersten Schrauben passt (Einsatzbefestigungsschrauben 23) und nur zu einem Schraubenschlüssel passt, der nicht ein Inbus-Schlüssel, ein Kreuzschlitz-Schraubendreher oder ein Schraubenzieher mit flacher Spitze ist. Wenn die Form der Schraubenschlüsselaufnahmen 50 und 51 wie oben zum Beispiel als Polygon, das nicht in einer standardmäßigen Konstruktionsspezifikation (z.B. JIS) festgelegt ist, ausgelegt wird, bedeutet dies, dass die Schraubenschlüsselaufnahmen 50 und 51 nur einen eigens hierfür ausgelegten Schraubenschlüssel mit einer speziellen Form aufnehmen, der nicht für gewöhnliche Anwendungen verwendet wird. Somit wird gegenüber den oben erwähnten gewöhnlich verwendeten Schraubenschlüssel eine gleichwertige Wirkung zur Wirkung des Verschließens erzielt.

Diese Anmeldung beruht auf den japanischen Patentanmeldungen Nr. 2004-41229, eingereicht am 18. Februar 2004, und 2003-86390, eingereicht am 26. März 2003, welche durch Erwähnung an dieser Stelle in ihrer Gesamtheit Teil dieser Anmeldung werden.


Anspruch[de]
  1. Fräsergrundkörper, welcher einen Kurzklemmhalter für das Ermöglichen einer lösbaren Befestigung eines Schneideinsatzes daran, ein Fräsergrundkörperelement, eine zweite Schraube für das Befestigen des Kurzklemmhalters an dem Fräsergrundkörperelement und eine Stellschraube für das Einstellen der Position des Kurzklemmhalter umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schraubenschlüsselaufnahme der angezogenen zweiten Schraube und/oder eine Schraubenschlüsselaufnahme der Stellschraube nach Beendigung der Einstellung verschlossen wird.
  2. Fräsergrundkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenschlüsselaufnahme der zweiten Schraube und/oder die Schraubenschlüsselaufnahme der Stellschraube mit einem Harz verschlossen wird.
  3. Fräsergrundkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenschlüsselaufnahme der zweiten Schraube und/oder die Schraubenschlüsselaufnahme der Stellschraube an mindestens einer Innenwand derselben aufgeraut wird.
  4. Fräsergrundkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenschlüsselaufnahme der zweiten Schraube und/oder die Schraubenschlüsselaufnahme der Stellschraube zu einer Öffnung derselben hin verjüngt ist.
  5. Fräsergrundkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenschlüsselaufnahme der zweiten Schraube und/oder die Schraubenschlüsselaufnahme der Stellschraube verformt wird, um diese fest zu verschließen.
  6. Fräsergrundkörper, welcher einen Kurzklemmhalter für das Ermöglichen einer lösbaren Befestigung eines Schneideinsatzes daran durch Verwendung einer ersten Schraube, ein Fräsergrundkörperelement, eine zweite Schraube für das Befestigen des Kurzklemmhalters an dem Fräsergrundkörper und eine Stellschraube für das Einstellen der Position des Kurzklemmhalter umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schraubenschlüsselaufnahme der zweiten Schraube und/oder eine Schraubenschlüsselaufnahme der Stellschraube eine Form aufweist, die nicht zu einem Schraubenschlüssel zur Verwendung mit der ersten Schraube passt und nur zu einem Schraubenschlüssel passt, der nicht ein Inbus-Schlüssel, ein Kreuzschlitz-Schraubendreher oder ein Schraubenzieher mit flacher Spitze ist.
  7. Drehwerkzeug, welches den Fräsergrundkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 5 sowie einen an dem Kurzklemmhalter des Fräsergrundkörpers befestigten Schneideinsatz umfasst.
  8. Drehwerkzeug, welches den Fräsergrundkörper nach Anspruch 6 sowie einen an dem Kurzklemmhalter des Fräsergrundkörpers befestigten Schneideinsatz umfasst.
  9. Drehwerkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schneidkante des Schneideinsatzes aus Diamant gebildet ist.
  10. Drehwerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schneide des Schneideinsatzes aus Diamant gebildet ist.
  11. Drehwerkzeug nach Anspruch 7 oder 9 zur Verwendung beim Fräsen eines Aluminiumwerkstücks.
  12. Drehwerkzeug nach Anspruch 8 oder 10 zur Verwendung beim Fräsen eines Aluminiumwerkstücks.
  13. Verfahren für das Zusammenbauen eines Drehwerkzeugs nach Anspruch 7, 9 oder 11, welches das Befestigen des Schneideinsatzes an dem Kurzklemmhalter, das Befestigens des Kurzklemmhalters an dem Fräsergrundkörperelement mittels der zweiten Schraube, das Einstellen der Position des Kurzklemmhalters mittels der Stellschraube und das Verschließen der Schraubenschlüsselaufnahme der zweiten Schraube und/oder der Schraubenschlüsselaufnahme der Stellschraube umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Verschließens nach dem Kurzklemmhalter-Befestigungsschritt und/oder dem Einstellschritt durchgeführt wird.
  14. Verfahren für das Zusammenbauen eines Drehwerkzeugs nach Anspruch 8, 10 oder 12, welches das Befestigen des Schneideinsatzes an dem Kurzklemmhalter, das Befestigens des Kurzklemmhalters an dem Fräsergrundkörperelement mittels der zweiten Schraube, das Einstellen der Position des Kurzklemmhalters mittels der Stellschraube und das Verschließen der Schraubenschlüsselaufnahme der zweiten Schraube und/oder der Schraubenschlüsselaufnahme der Stellschraube umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Verschließens nach dem Kurzklemmhalter-Befestigungsschritt und/oder dem Einstellschritt durchgeführt wird.
Es folgen 12 Blatt Zeichnungen






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