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Dokumentenidentifikation DE102004015246A1 28.10.2004
Titel Ansaugkrümmer eines Verbrennungsmotors
Anmelder Suzuki Motor Corp., Hamamatsu, Shizuoka, JP
Erfinder Tohyama, Takeshi, Hamamatsu, Shizuoka, JP
Vertreter DTS München Patent- und Rechtsanwälte, 80538 München
DE-Anmeldedatum 29.03.2004
DE-Aktenzeichen 102004015246
Offenlegungstag 28.10.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.10.2004
IPC-Hauptklasse F02M 35/104
Zusammenfassung Ein Ansaugkrümmer für einen Verbrennungsmotor. Ein erstes lösbares Teil umfasst einen eigenständigen Einlasskanal, eine erste Tasche und einen ersten Verbindungsabschnitt. Ein stromabwärts liegendes offenes Ende des eigenständigen Einlasskanals ist mit mehr als einer Einlassöffnung im Motor verbunden. Die erste Tasche ist an einer Seite des eigenständigen Einlasskanals angeordnet und hat ein offenes Ende, angrenzend an ein stromaufwärts liegendes offenes Ende des eigenständigen Einlasskanals. Der erste Verbindungsabschnitt umgibt das stromaufwärts liegende offene Ende des eigenständigen Kanals und den Umfang der ersten Tasche. Ein zweites lösbare Teil umfasst einen zweiten Verbindungsabschnitt, der am ersten Verbindungsabschnitt anstößt, und eine zweite Tasche, die einen offenen Innenumfang des zweiten Verbindungsabschnitts aufweist und dem eigenständigen Einlasskanal gegenüberliegend angeordnet ist. Dem Einlasskanal wird Ansaugluft durch die erste und zweite Tasche zugeführt, wenn das erste und zweite lösbare Teil zusammgefügt sind. Eine Verbindungsbohrung ist im zweiten lösbaren Teil ausgebildet und steht mit der Außenumgebung in Verbindung. Ein drittes lösbares Teil deckt die Verbindungsbohrung von außen ab. Ein Resonator umfasst eine Außenwand, die durch das zweite und dritte lösbare Teil gebildet ist.

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung betrifft einen Ansaugkrümmer eines Verbrennungsmotors, und insbesondere einen Ansaugkrümmer eines Verbrennungsmotors, bei dem ein Druckausgleichsbehälter und ein Einlasskanal in einem Raum angeordnet sind, der durch das Zusammenfügen von lösbaren, aus Kunststoff gebildeten Teilen mit Taschen gebildet ist, und ein mit dem Druckausgleichsbehälter in Verbindung stehender Resonator in einer einfachen, geteilten Konstruktion vorgesehen ist.

Hintergrund der Erfindung

In einem in einem Fahrzeug eingebauten Verbrennungsmotor mit mehreren Zylindern ist ein Ansaugkrümmer einlassseitig am Motor angeordnet, um den Zylindern Ansaugluft zuzuführen. Siehe die japanische Offenlegungsschrift Nr. H05-60023, die japanische Offenlegungsschrift Nr. H10-18849, und die japanische Offenlegungsschrift Nr. H10-339224.

In einem herkömmlichen Ansaugkrümmer eines Verbrennungsmotors sind ein Druckausgleichsbehälter und ein Einlasskanal in einem Raum angeordnet, der durch Zusammenfügen von lösbaren, aus Kunststoff gebildeten Teilen mit Taschen gebildet ist.

In der japanischen Offenlegungsschrift Nr. H10-18849 ist ein Ansaugkrümmer eines Verbrennungsmotors offenbart. Der Ansaugkrümmer dieser Veröffentlichung umfasst einen Resonator in Helmholtz-Bauart mit einem Resonanzkanal und einer Resonanzkammer im Druckausgleichsbehälter, um in einem bestimmten Bereich des Verbrennungsmotors das Ausgangsdrehmoment zu verbessern.

Wenn ein derartiger Resonator zur Bildung des Ansaugkrümmers aus Kunststoffteilen in geteilter Konstruktion ausgebildet ist, ist typischerweise ein Trennelement mit einer Verbindungsbohrung in dem Raum zur Ausbildung des Resonanzkanals und der Resonanzkammer angeordnet, wie in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. H10-339224 offenbart ist.

Wenn aber der Resonanzkanal und die Resonanzkammer in oben erwähnter Art und Weise gebildet sind, ist das Volumen der Resonanzkammer unerwünschter Weise durch den Druckausgleichsbehälter oder den Einlasskanal eingeschränkt.

Auch wird zur Verbesserung des Ausgangsdrehmoments im unteren bis mittleren Bereich des Verbrennungsmotors durch den Resonator der Resonanzkanal vorzugsweise länger ausgebildet. Es ist jedoch schwierig, den langen Resonanzkanal in dem Raum in den durch das Trennelement lösbaren Teilen auszubilden. Auch kann ein Verbindungsabschnitt zum Verbinden des Trennelements mit den lösbaren Teilen eine komplexe Form annehmen.

Um den oben genannten Nachteil aus der Welt zu schaffen oder wenigstens abzuschwächen, ist durch die vorliegende Erfindung ein verbesserter Ansaugkrümmer für einen Verbrennungsmotor bereitgestellt. Ein erstes lösbares Teil umfasst einen eigenständigen Einlasskanal, eine erste Tasche und einen ersten Verbindungsabschnitt. Der eigenständige Einlasskanal hat ein stromabwärts liegendes, offenes Ende, das mit mehr als einer Einlassöffnung im Motor verbunden ist. Die erste Tasche ist an einer Seite des eigenständigen Einlasskanals angeordnet und hat angrenzend an ein stromaufwärts liegendes, offenes Ende des eigenständigen Einlasskanals ein offenes Ende. Der erste Verbindungsabschnitt umgibt das stromaufwärts liegende, offene Ende des eigenständigen Kanals und einen Umfang der ersten Tasche. Ein zweites lösbares Teil umfasst einen zweiten Verbindungsabschnitt, der an den ersten Verbindungsabschnitt anstößt. Dieses zweite Teil bildet in sich eine zweite Tasche mit einem offenen Rand oder Umfang, der am zweiten Verbindungsabschnitt so gebildet ist, dass die zweite Tasche dem eigenständigen Einlasskanal gegenüberliegend angeordnet ist. Ansaugluft wird fortlaufend durch die erste und zweite Tasche in den Einlasskanal eingeleitet, wenn das erste und zweite trennbare Teil zusammengefügt sind. Eine Verbindungsbohrung ist im zweiten lösbaren Teil ausgebildet und steht mit der Außenumgebung in Verbindung. Ein drittes lösbares Teil deckt die Verbindungsbohrung von außen ab. Ein Resonator umfasst eine Außenwand, die durch das zweite und dritte lösbare Teil gebildet ist. Die Außenwand bildet in sich einen Resonanzkanal, der mit der Verbindungsbohrung in Verbindung steht.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist man bei der Auslegung des Volumens des Resonators flexibler. Das dritte lösbare Teil wird außen am zweiten lösbaren Teil befestigt, was das Anbringen oder Befestigen des dritten lösbaren Teils erleichtert.

1 ist eine Querschnittsansicht einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung entlang Linie I-I in 2.

2 ist eine Vorderansicht eines Ansaugkrümmers eines Verbrennungsmotors.

3 ist eine Rückansicht des Ansaugkrümmers des Verbrennungsmotors.

4 ist eine linke Seitenansicht des Ansaugkrümmers des Verbrennungsmotors.

5 ist eine rechte Seitenansicht des Ansaugkrümmers des Verbrennungsmotors.

6 ist eine Ansicht, in der die Strömung der Ansaugluft im Ansaugkrümmer des Verbrennungsmotors gezeigt ist.

7 ist eine schematische, perspektivische Ansicht des Verbrennungsmotors.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Die vorliegende Erfindung wird nun mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen in näherer Einzelheit beschrieben, in denen die 1 bis 7 eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellen.

Wie in 7 gezeigt ist, umfasst ein Verbrennungsmotor 2 einen Zylinderblock 4, einen an der Oberseite des Zylinderblocks 4 angebrachten Zylinderkopf 6, einen an der Oberseite des Zylinderkopfs 6 angebrachten Zylinderkopfdeckel 8, und eine unterhalb des Zylinderblocks 4 angebrachte Ölwanne 10.

An einer rechten Seite des Verbrennungsmotors 2 ist ein Montageabschnitt 12 für das Getriebe angebracht, und an dessen Vorderseite ist ein Ansaugkrümmer 14 befestigt.

An der Oberseite des Verbrennungsmotors 2 ist ein Luftfilter 16 angeordnet, der an einer stromaufwärts liegenden Seite des Ansaugkrümmers 14 angeschlossen ist. Zwischen einem Auslassschlauch 18 des Luftfilters 16 und einem an der stromaufwärts liegenden Seite des Ansaugkrümmers 14 ausgebildeten Flansch 20 (2) ist an einer oberen, rechten Seite des Ansaugkrümmers 14 ein Drosselkörper 22 angeordnet. Angrenzend an diesen Drosselkörper 22 und oberhalb des Montageabschnitts 12 für das Getriebe sind ein EGR-(Abgasrückführungs)-Ventil 24 und ein EGR-Rohr 26 angeordnet.

An einer stromabwärts liegenden Seite des Ansaugkrümmers 14 sind auch mehrere Einlassöffnungen (nicht gezeigt) angeschlossen.

Wie in den 1 bis 5 gezeigt ist, ist der Ansaugkrümmer 14 mit einem ersten und einem zweiten lösbaren Teil 28 bzw. 30 versehen.

Das erste lösbare Teil 28 umfasst einen eigenständigen Einlasskanal 32, eine erste Tasche 34 und einen ersten Verbindungsabschnitt 36. Im Einzelnen hat der eigenständige Einlasskanal 32 ein stromabwärts liegendes, offenes Ende 32b, das mit mehr als einer Einlassöffnung (nicht gezeigt) im Verbrennungsmotor 2 verbunden ist. Die erste Tasche 34 ist an einer Seite des eigenständigen Einlasskanals 32 angeordnet und hat seitlich angrenzend an ein stromaufwärts liegendes, offenes Ende 32a des eigenständigen Einlasskanals 32, wie in 1 gezeigt, ein offenes Ende 34b. Der erste Verbindungsabschnitt 36 umgibt das stromaufwärts liegende offene Ende 32a des eigenständigen Kanals 32 und den Umfang der ersten Tasche 34.

Das erste lösbare Teil 28 ist, wie durch die in 1 gezeigte Linie 28-3 dargestellt, durch eine Mittenebene des Einlasskanals 32 in ein inneres und ein äußeres lösbares Teil 28-1, 28-2 geteilt.

Das zweite lösbare Teil 30 umfasst einen zweiten Verbindungsabschnitt 38 und bildet darin eine zweite Tasche 40, die als Druckausgleichsbehälter fungiert. Insbesondere stößt der zweite Verbindungsabschnitt 38 am ersten Verbindungsabschnitt 36 an. Die zweite Tasche 40 hat einen offenen Innenumfang, der durch den zweiten Verbindungsabschnitt 38 gebildet ist, und ist dem eigenständigen Einlasskanal 32 gegenüberliegend angeordnet.

Die Ansaugluft wird durch die erste und zweite Tasche 34, 40 dem Einlasskanal 32 zugeführt, wenn, wie in 1 gezeigt, das erste und zweite lösbare Teil 28, 30 zusammengefügt sind.

Darüber hinaus ist im zweiten lösbaren Teil 30 eine Verbindungsbohrung 42 (3) ausgebildet, die nach außen mündet. Ein drittes lösbares Teil 44 wird von außen angebracht, um die Verbindungsbohrung 42 zu verdecken. Ein Resonator 46 umfasst eine Außenwand, die durch das zweite und dritte lösbare Teil 30 und 44 gebildet ist.

Insbesondere umfasst, wie in den 1 und 3 gezeigt ist, das zweite lösbare Teil 30 die Verbindungsbohrung 42, die in einer der Seite gegenüberliegenden Seite ausgebildet ist, die mit dem stromabwärts liegenden Ende 34b der ersten Tasche 34 in Verbindung steht, um eine Verbindung der zweiten Tasche 40 mit der Außenumgebung zu schaffen.

Diese Verbindungsbohrung 42 ist von außen her abgedeckt und ist, wie in 3 gezeigt, mit dem dritten lösbaren Teil 44 versehen, das sich von einer Seite vom drosselseitigen Flansch 20 des Ansaugkrümmers 14 weg erstreckt (in 3 zur linken Seite hin).

Der Resonator 46 ist so ausgebildet, dass er eine durch das zweite und dritte lösbare Teil 30 und 44 gebildete Außenwand umfasst, und ist, wie in 3 gezeigt, mit einem Resonanzkanal 48 und einer Resonanzkammer 50 versehen. Der Resonanzkanal 48 umgibt die Verbindungsbohrung 42 und erstreckt sich von dieser weg. Die Resonanzkammer 50 ist mit einem Ende des Resonanzkanals 48 in Verbindung stehend ausgebildet, das von der Verbindungsbohrung 42 entfernt liegt.

Darüber hinaus ist der Einlasskanal 32 bei seinem Verlauf weg vom ersten Verbindungsabschnitt 36 so gebogen oder gekrümmt, dass die Resonanzkammer 50 von der Seite des Einlasskanals 32 umgeben ist, die dem dritten lösbaren Teil 44 zugewandt ist. Ein Ende der Resonanzkammer 50 ist durch die Außenwand des ersten lösbaren Teils 28 verschlossen.

Insbesondere umfasst die Außenwand des zweiten lösbaren Teils 30 eine nach außen vorstehende, ringförmige (also endlose) Wand 52 (1). Zur Bildung des Resonators 46 wird das dritte lösbare Teil 44 an der ringförmigen Wand bzw. ringförmigen Rippe 52 befestigt. Dadurch ist an einem Ende angrenzend an das erste lösbare Teil 28 zur Resonanzkammer 50 der ringförmigen Wand 52 hin eine Öffnung (nicht gezeigt) gebildet. Diese Öffnung (nicht gezeigt) ist von der Außenwand des ersten lösbaren Teils 28 abgedeckt, also eine dritte Tasche 54, um die Resonanzkammer 50 zu umschließen.

Die lösbaren Teile 28-1, 28-2, 30 und 44 können jeweils in einstückiger Konstruktion aus Kunststoff gebildet sein.

Der Betrieb der Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend erläutert.

Die Ansaugluft strömt durch den Luftfilter 16 und den Auslassschlauch 18 zum Drosselkörper 22. Dann fließt sie vom Drosselkörper 22 durch den drosselseitigen Flansch 20 zum Ansaugkrümmer 14.

Wie in den 1 und 6 gezeigt ist, wird die Ansaugluft, die zum Ansaugkrümmer 14 geströmt ist, durch die erste Tasche 34 des ersten lösbaren Teils 28 und die zweite Tasche 40 des zweiten lösbaren Teils 30 dem Einlasskanal 32 zugeführt.

Ein bestimmter Teil der Ansaugluft in der zweiten Tasche 40 des zweiten lösbaren Teils 30 strömt durch die Verbindungsbohrung 42 in den Resonator 46, dessen Außenwand vom zweiten und dritten lösbaren Teil 30 bzw. 44 gebildet ist.

Wie in 3 gezeigt ist, wird die in den Resonator 46 strömende Ansaugluft durch den Resonanzkanal 48 in die Resonanzkammer 50 eingeleitet.

Beim herkömmlichen Ansaugkrümmer des Verbrennungsmotors sind der Druckausgleichsbehälter und der Einlasskanal in dem Raum angeordnet, der durch das Zusammenfügen von lösbaren, aus Kunststoff gebildeten Teilen mit Taschen gebildet ist. Auch ist beim herkömmlichen Motoransaugkrümmer der in Verbindung mit dem Druckausgleichsbehälter stehende Resonator durch ein Trennelement in dem Raum abgetrennt, um in einem bestimmten Bereich das Ausgangsdrehmoment zu verbessern. In diesen Fällen ist das Volumen der Resonanzkammer durch den Druckausgleichsbehälter oder den Einlasskanal unerwünschter Weise eingeschränkt. Auch ist das Trennelement in dem Raum des trennbaren Teils angesetzt, was das Zusammensetzen der Teile erschwert.

Dahingegen ist gemäß der vorliegenden Erfindung der Ansaugkrümmer 14 mit dem ersten und zweiten lösbaren Teil 28 bzw. 30 versehen. Das erste lösbare Teil 28 umfasst den eigenständigen Einlasskanal 32, die erste Tasche 34 und den ersten Verbindungsabschnitt 36. Das stromabwärts liegende offene Ende des eigenständigen Einlasskanals 32 ist mit mehr als einer Einlassöffnung (nicht gezeigt) im Verbrennungsmotor 2 verbunden. Die erste Tasche 34 ist seitlich des eigenständigen Einlasskanals 32 angeordnet, und deren offenes Ende 34b grenzt an das stromaufwärts liegende, offene Ende 32a des eigenständigen Einlasskanals 32 an. Der erste Verbindungsabschnitt 36 umgibt das stromaufwärts liegende, offene Ende 32a des eigenständigen Kanals 32 und den Umfang der ersten Tasche 34. Das zweite lösbare Teil 30 umfasst den zweiten Verbindungsabschnitt 38 und die zweite Tasche 40. Der zweite Verbindungsabschnitt 38 stößt am ersten Verbindungsabschnitt 36 an. Die zweite Tasche 40 hat einen offenen Innenumfang oder -rand, der am zweiten Verbindungsabschnitt 38 ausgebildet ist, wodurch die Tasche 40 dem eigenständigen Einlasskanal 32 und der Tasche 34 gegenüberliegend angeordnet ist. Die Ansaugluft wird durch die erste und zweite Tasche 34 bzw. 40 dem Einlasskanal 32 zugeführt, wenn das erste und zweite lösbare Teil 28 bzw. 30 zusammengefügt sind. Die Verbindungsbohrung 42 ist im zweiten lösbaren Teil 30 ausgebildet und steht mit der Außenumgebung in Verbindung. Das dritte lösbare Teil 44 wird von außen aufgesetzt, um die Verbindungsbohrung 42 abzudecken. Der Resonator 46 umfasst eine Außenwand, die durch das zweite und dritte lösbare Teil 30 bzw. 44 gebildet ist. Demzufolge ist man bei der Auslegung des Volumens des Resonators 46 flexibler, was beim praktischen Einsatz von Vorteil ist. Das dritte lösbare Teil 44 wird außenseitig am zweiten lösbaren Teil 30 angebracht, was das Anfügen bzw. Befestigen des dritten lösbaren Teils 44 erleichtert.

Darüber hinaus ist der Resonator 46, der die durch das zweite und dritte lösbare Teil 30 bzw. 44 gebildete Außenwand umfasst, so ausgebildet, dass er den lang gestreckten Resonanzkanal 48 und die größere Resonanzkammer 50 enthält. Der Resonanzkanal 48 umgibt die Verbindungsbohrung 42 und erstreckt sich von dieser weg. Die Resonanzkammer 50 ist so ausgebildet, dass sie mit einem Ende des lang gestreckten Resonanzkanals 48 in Verbindung steht, das von der Verbindungsbohrung 42 entfernt ist.

Dementsprechend wird die Einstellung der Länge des Resonanzkanals 48 flexibler. Man kann den Resonanzkanal 48 leicht länger werden lassen, um das Ausgangsdrehmoment im niedrigen und mittleren Drehzahlbereich zu verbessern.

Darüber hinaus ist der Einlasskanal 32 vom ersten Verbindungsabschnitt 36 so gebogen oder abgewinkelt, dass die Resonanzkammer 50 von der Seite des Einlasskanals 32 umgeben ist, die dem dritten lösbaren Teil 44 zugewandt ist. Ein Ende der Resonanzkammer 50 ist durch die Außenwand des ersten lösbaren Teils 28 verschlossen. Demzufolge kann die Resonanzkammer 50 bis hin zum ersten lösbaren Teil 28 verlängert werden, wodurch das Volumen der Resonanzkammer 50 in einfacher Weise vergrößert wird.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben erwähnte Ausführungsform beschränkt, sondern ist für verschiedene Einsatzzwecke und Abänderungen oder Modifikationen anpassbar.

In der oben erwähnten Ausführungsform sind der Resonanzkanal 48, der sich von der Verbindungsbohrung 42 erstreckt und diese umgibt, und die Resonanzkammer 50, die zur Verbindung mit dem Resonanzkanal 48 an einer von der Verbindungsbohrung 42 entfernten Stelle ausgelegt ist, durch den Resonator 46 gebildet, der eine durch das zweite und dritte lösbare Teil 30 bzw. 44 gebildete Außenwandung hat. Der Resonanzkanal kann jedoch in Form einer Spezialausführung ein längerer Kanal sein.

Wenn der Resonanzkanal 48 im Resonator ausgebildet ist, kann insbesondere ein rippenförmiges Element, das sich von der Außenwand des zweiten lösbaren Teils nach außen hin erstreckt, um am dritten lösbaren Teil anzugreifen, oder das sich von der Innenwand des dritten lösbaren Teils nach innen erstreckt, um am zweiten lösbaren Teil anzugreifen, so angeordnet sein, dass es als Hemmplatte fungiert und sich mäanderartig längs des Resonanzkanals erstreckt, wodurch die Länge des Resonanzkanals zunimmt.

Dadurch kann der Resonanzkanal in der Länge zunehmen, um zu einem Anstieg des Ausgangsdrehmoments im unteren und mittleren Drehzahlbereich beizutragen.

Wie somit beschrieben wurde, schafft die vorliegende Erfindung einen Ansaugkrümmer für einen Verbrennungsmotor. Ein erstes lösbares Teil umfasst einen eigenständigen Einlasskanal, eine erste Tasche und einen ersten Verbindungsabschnitt. Ein stromabwärts liegendes, offenes Ende des eigenständigen Einlasskanals ist mit mehr als einer Einlassöffnung im Motor verbunden. Die erste Tasche ist seitlich am eigenständigen Einlasskanal angeordnet und hat ein offenes Ende, das an ein stromaufwärts liegendes, offenes Ende des eigenständigen Einlasskanals angrenzt. Der erste Verbindungsabschnitt umgibt das stromaufwärts liegende, offene Ende des eigenständigen Kanals und den Umfang der ersten Tasche. Ein zweites lösbares Teil umfasst einen zweiten Verbindungsabschnitt, der am ersten Verbindungsabschnitt anstößt, und eine zweite Tasche, die am zweiten Verbindungsabschnitt einen offenen Innenumfang hat und dem eigenständigen Einlasskanal gegenüberliegend angeordnet ist. Dem Einlasskanal wird durch die erste und zweite Tasche Ansaugluft zugeführt, wenn das erste und zweite lösbare Teil zusammengefügt sind. Im zweiten lösbaren Teil ist eine Verbindungsbohrung ausgebildet, die mit der Außenumgebung in Verbindung steht. Ein drittes lösbares Teil deckt die Verbindungsbohrung von außen ab. Ein Resonator umfasst eine Außenwand, die durch das zweite und dritte lösbare Teil gebildet ist. Dementsprechend wird die Auslegung des Volumens des Resonators flexibler, was im praktischen Einsatz von Vorteil ist. Das dritte lösbare Teil wird außen am zweiten lösbaren Teil befestigt, was das Anfügen bzw. Befestigen des dritten lösbaren Teils erleichtert. Obwohl zu Darstellungszwecken eine bestimmte, bevorzugte Ausführungsform der Erfindung im Einzelnen offenbart wurde, wird man erkennen, dass Abänderungen oder Modifikationen der offenbarten Vorrichtung, einschließlich der anderen Anordnung von Teilen, innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung liegen.


Anspruch[de]
  1. Ansaugkrümmer für einen Verbrennungsmotor, umfassend:

    ein erstes lösbares Teil mit einem eigenständigen Einlasskanal, einer ersten Tasche, und einem ersten Verbindungsabschnitt;

    wobei der eigenständige Einlasskanal ein stromabwärts liegendes, offenes Ende aufweist, das mit mehr als einer Einlassöffnung im Motor verbunden ist;

    wobei die erste Tasche an einer Seite des eigenständigen Einlasskanals angeordnet ist und ein offenes Ende aufweist, das an ein stromaufwärts liegendes, offenes Ende des eigenständigen Einlasskanals angrenzt;

    wobei der erste Verbindungsabschnitt das stromaufwärts liegende offene Ende des eigenständigen Kanals und einen Umfang der ersten Tasche umgibt;

    ein zweites lösbares Teil, das einen zweiten Verbindungsabschnitt umfasst, der an den ersten Verbindungsabschnitt anstößt, und eine zweite Tasche mit einem offenen Innenumfang des zweiten Verbindungsabschnitts, wobei die zweite Tasche dem eigenständigen Einlasskanal gegenüberliegend angeordnet ist;

    eine Verbindungsbohrung im zweiten lösbaren Teil, das eine Verbindung zwischen der Außenumgebung und der zweiten Tasche herstellt;

    ein drittes lösbares Teil, das die Verbindungsbohrung von außen abdeckt; und

    einen Resonator mit einer Außenwand, die durch das zweite und dritte Teil gebildet ist;

    bei dem dem Einlasskanal Ansaugluft durch die erste und zweite Tasche zugeführt wird, wenn das erste und zweite lösbare Teil zusammengefügt sind.
  2. Ansaugkrümmer für einen Verbrennungsmotor, nach Anspruch 1, bei dem der Resonator einen Resonanzkanal und eine Resonanzkammer umfasst;

    wobei sich der Resonanzkanal von der Verbindungsbohrung weg erstreckt und diese umgibt; und

    die Resonanzkammer mit dem Resonanzkanal an einer Stelle in Verbindung steht, die von der Verbindungsbohrung entfernt ist.
  3. Ansaugkrümmer für einen Verbrennungsmotor, nach Anspruch 1, bei dem der Einlasskanal bei seinem Verlauf weg vom ersten Verbindungsabschnitt so gebogen ist, dass die Resonanzkammer von einer Seite des Einlasskanals umgeben ist, die dem dritten lösbaren Teil zugewandt ist, so dass die Resonanzkammer durch eine Außenwand des ersten lösbaren Teils umschlossen ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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