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Dokumentenidentifikation DE19655170B4 28.10.2004
Titel Schießstand und Verfahren zur automatischen Trefferauswertung
Anmelder Riener, Karl Stefan, Micheldorf, AT
Erfinder Riener, Karl Stefan, Micheldorf, AT
Vertreter Samson & Partner, Patentanwälte, 80538 München
DE-Anmeldedatum 20.03.1996
DE-Aktenzeichen 19655170
File number of basic patent 19611041.6
Offenlegungstag 25.09.1997
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 28.10.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.10.2004
IPC-Hauptklasse F41J 1/14
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Schießstand mit automatischer Trefferauswertung, mit einer Transportvorrichtung (200, 201, 203) zum Transport eines Zielbandes (202) in eine Schußposition; einer Blende (222) mit einer dem gewünschten Scheibenspiegel entsprechenden Blendenöffnung, die in Schußrichtung (161) vor dem Zielband (202) angeordnet ist; und einer Auswertungsvorrichtung (140), insbesondere eine elektrooptische Abtastvorrichtung (214), an der das beschossene Zielband (202) vorbeigeführt wird.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schießstand mit einer automatischen Trefferauswertung sowie ein Verfahren zur Durchführung einer automatischen Trefferauswertung.

Konventionelle Schießanlagen bestehen in der Regel aus mehreren Schießständen, in denen eine Vielzahl von Schüssen auf eine oder mehrere Schießscheiben oder andere Zielobjekte abgegeben werden. Bei konventionellen Verfahren zum Betreiben solcher Schießanlagen wird an jedem Schießstand nach einem oder ggf. nach mehreren Schüssen eine Trefferauswertung, z.B. mit Hilfe einer elektrooptischen Scanvorrichtung, durchgeführt und dem Schützen über einen Bildschirm an den jeweiligen Schießstand angezeigt. Dies ermöglicht jedem Schützen eine individuelle Kontrolle seiner Schießleistung.

Ein solcher Schießstand ist beispielsweise aus der DE 295 12 828 U1 bekannt. Dabei werden Schüsse auf konventionelle Zielscheiben abgegeben, die in Form eines Endlos-Papierbandes über eine automatische Transporteinrichtung in die Schußposition gefahren werden.

Auch die DE 41 13 677 A1 beschreibt einen Schießstand, bei dem unbeschossene Schießscheiben aus einem Scheibenvorrat maschinell in eine Schießposition transportiert und unmittelbar nach Beschuß mit einer optischen Scannvorrichtung ausgewertet werden.

Desweiteren betrifft die DE 195 07 121 A1 eine Scheibenschleppanlage, bei der ein Scheibenschlitten auf zwei ortsfesten Tragseilen hin- und hergeschleppt wird, wobei eine besonders optimale Positionierung der Scheibe angestrebt ist. Eine solche Scheibe ist für einen Schießstand zum Training oder Einschießen für Schützen, Jäger und Büchsenmacher bestimmt. Für einen Wettbewerbsbetrieb ist ein solcher Schießstand weniger geeignet, da es dem Schützen in der Regel möglich ist, unmittelbaren Einfluß auf die Schießscheibe auszuüben, weil diese nach dem Beschuß bis unmittelbar an den Schützen herangefahren wird.

Die DE 42 07 933 A1 betrifft eine Anordnung zum elektronischen Auswerten des Videobildes einer beschossenen Schießscheibe; auf einem Monitor wird die Scheibe gezeigt; ein Monitor bestimmt die Ringezahl. Auf das traditionelle Auswerten von Schießscheiben oder Scheibenspiegeln ("Blatt1") mittels eines Paßdornes und einer Teilscheibe kann verzichtet werden, bei dem Fehler durch Ungeschicklichkeit oder Parteinahme unvermeidlich waren.

Die DE 41 13 677 A1 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zur automatischen Trefferanzeige; aus einem Scheibenmagazin wird eine übliche Schießscheibe in eine Schußposition gebracht, beschossen und danach von hinten so beleuchtet, daß die dann, von vorne her gesehen, erleuchteten Einschüsse von einem Video-System abgetastet werden können, das die Treffer auf einem Monitor anzeigt. Danach wird die beschossene Schießscheibe abgelegt und durch eine neue ersetzt.

Die DE 38 06 644 C2 beschreibt eine Scheibenanlage mit einem durchlaufenden Band, auf das komplette Schießscheiben aufeinanderfolgend aufgedruckt sind, denen jeweils Zentriermittel zum präzisen Ausrichten der jeweiligen Schießscheibe relativ zu einer lichtelektrischen Abtasteinrichtung zugeordnet sind.

Das DE 295 12 828 U1 beschreibt eine Scheibenanlage mit einem durchlaufenden Band, auf das vollständige Schießscheiben gedruckt sind. Die Treffererfassung erfolgt elektrooptisch, die Auswertung über ein Rechnersystem, das mehrere Schießstände zusammenfaßt.

Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, bei Schießständen der zuvor beschriebenen Art eine einfachere und zuverlässigere Trefferauswertung zu gewährleisten.

Die Erfindung erreicht dieses Ziel durch die Gegenstände der Ansprüche 1 und 10. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen hierfür sind in den jeweils abhängigen Ansprüchen beschrieben.

Danach schafft die Erfindung einen Schießstand mit automatischer Trefferauswertung, mit: einer Transportvorrichtung zum Transport eines Zielbandes in eine Schußposition; einer Blende mit einer dem gewünschten Scheibenspiegel entsprechenden Blendenöffnung, die in Schußrichtung vor dem Zielband angeordnet ist und einer Auswertungsvorrichtung, an der das beschossene Zielband vorbei geführt wird. Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zur automatischen Trefferauswertung in einem Schießstand wird ein Zielfeld durch eine vor dem Zielband angeordnete Blende mit einer dem gewünschten Scheibenspiegel entsprechenden Blendenöffnung erzeugt und das beschossene Zielband abgetastet und das abgetastete Bild zur weiteren Verwertung elektronisch verarbeitet.

Vorzugsweise ist dabei eine helle Blende vor einem dunklen Zielband so angeordnet, so daß aus der Sicht des Schützen eine konventionelle Zielscheibe im Zielfeld erscheint.

Auf diese Weise sind Manipulationen am Zielobjekt weitgehend ausgeschlossen. Bei der Verwendung konventioneller Zielscheiben können verschiedene Zielscheiben unterschiedlich prepariert sein. Beim erfindungsgemäßen Schießstand ist vorgesehen, daß ein und dieselbe Blende mehrmals verwendet wird, so daß der Scheibenspiegel zumindest für eine Reihe von Schüssen derselbe bleibt.

Ferner setzt sich hier Verbrauchsmaterial aus der Blende und dem Zielband zusammen. Bei herkömmlichen Schießständen besteht das Verbrauchsmaterial aus den Zielscheiben. Eine exakte Trefferbestimmung ist mit herkömmlichen Zielscheiben nur möglich, wenn pro Schuß eine Zielscheibe benutzt wird. Dadurch ergeben sich erhebliche Kostenbelastungen um Dauerbetrieb. Beim vorliegenden Schießstand wird nur das Zielband "verbraucht"; die Blende wird dagegen nur versehentlich getroffen und dabei beschädigt. Sie muß deshalb nur selten ausgewechselt werden. Das Zielband wird abhängig vom Wunsch des Benutzers weiter transportiert. Der Benutzer hat somit einen direkten Einfluß auf den Verbrauch von Zielband und Blende.

Alternativ zu einer festen Blende kann die Blende als Blendenband mit einer oder mehreren Blendenöffnungen ausgestattet sein, wobei das Blendenband über eine Transportvorrichtung in die Schußposition zu und abfahrbar ist. Vorzugsweise ist die Transportvorrichtung mit einer – mit der Steuerung der Auswertungsvorrichtung gekoppelten – elektronischen Abtastvorrichtung ausgestattet, an der das Blendenband vorbeifahrbar ist, um die exakte Position der Blendenöffnung zu bestimmen.

Auch kann die gewünschte Blendenöffnung mit Hilfe eines in der Nähe des Blendenbandes angeordneten Werkzeuges, vorzugsweise Stanzwerkzeuges, erzeugt werden, wobei die Blendenöffnung auch das unmittelbar dahinterliegende Zielband durchdringt. Durch Abtasten der Öffnung im Zielband ist auch die Lage der Blendenöffnung im Blendenband ermittelbar.

Für unterschiedliche Schießdisziplinen, z.B. laufender Eber, Duellschießen, etc. ist es vorteilhaft, ein weiteres Objektband – in Schußrichtung gesehen – vor der Blende angeordnet, wobei das Objektband über eine Transportvorrichtung in die Schußposition zu- bzw. abfahrbar und vorzugsweise an einer, mit der Steuerung der Auswertungsvorrichtung gekoppelten – elektronischen Abtastvorrichtung vorbeifahrbar ist. Das Objektband enthält eine oder mehrere Aussparungen, welche dem Umriß der gewünschten Zielobjekte, z.B. einer Tiergestalt, entsprechen und die Zielobjekte auf die dahinterliegenden Blendenfläche abbilden. Durch eine Synchron- und/oder Relativbewegung von Objekt- und Blendenband können auf einfache Weise verschiedene Abläufe im Zielbereich für den Schützen simuliert werden.

Weitere Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung werden im Zusammenhang mit der nachfolgenden Figurenbeschreibung behandelt. Dabei zeigen:

1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Schießstandes mit automatischer Trefferauswertung;

2 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Zielbandes; und

3 eine schematische Darstellung des Zielfeldes aus der Sicht des Schützens.

Die 1 zeigt die Seitenansicht der Funktionselemente eines Beispiels eines erfindungsgemäßen Schießstandes.

Ein Film 202, sog. Zielfilm bzw. Zielband, wird von einem Zylinder 201 abgewickelt und zum einem Zylinder 200 geführt, auf welchem er aufgewickelt wird. Zwischen den beiden Zylindern 200 und 201 befinden sich ein Rollenpaar 203, eine Fixierung 204, ein Trefferscanner 214, ein Lagescanner 215, eine Lichtquelle 210, eine Lichtquelle 211 und ein Kugelfang 212 mit einem Aufschlagsdetektor 213.

Der Zylinder 200 ist über eine Leitung 241 mit der Leitung 153 verbunden. Der Trefferscanner 214 ist über eine Leitung 240 mit der Leitung 153 verbunden. Das Rollenpaar 203 ist über eine Leitung 242 mit der Leitung 153 verbunden. Die Fixierung 204 ist über eine Leitung 243 mit der Leitung 153 verbunden. Der Aufschlagsdetektor 213 ist über eine Leitung 244 mit der Leitung 153 verbunden. Der Lagescanner 215 ist über eine Leitung 245 mit der Leitung 153 verbunden. Die Lichtquelle 211 ist so angeordnet, daß sie den Film 202 so durchleuchtet, daß deren Lichtstrahlen auf den Lagescanner 215 treffen. Die Lichtquelle 210 ist so angeordnet, daß sie den Film 202 so durchleuchtet, daß deren Lichtstrahlen auf den Trefferscanner 214 treffen.

Das Rollenpaar 203 positioniert entsprechend den Vorgabe der Auswertung 140 den Film 202.

Die Fixierung 204 fixiert auf Anforderung der Auswertung 140 den Film 202 in seiner augenblicklichen Lage.

Der Trefferscanner 214 wertet die Treffer im Film 202 aus.

Der Lagescanner 215 bestimmt die Lage des Filmes 202 in der Nähe des Zylinders 201. Der Kugelfang 212 fängt die Projektile auf.

Mittels der Leitung 240 tauscht der Trefferscanner 214 Daten mit der Auswertung 140 aus. Mittels der Leitung 241 tauscht der Zylinder 200 Daten mit der Auswertung 140 aus. Mittels der Leitung 242 tauscht das Rollenpaar 203 Daten mit der Auswertung 140 aus. Mittels der Leitung 243 tauscht die Fixierung 204 Daten mit der Auswertung 140 aus. Mittels der Leitung 244 tauscht der Aufschlagsdetektor 213 Daten mit der Auswertung 140 aus. Mittels der Leitung 245 tauscht der Lagescanner 215 Daten mit der Auswertung 153 aus.

Ein Film 222, sog. Blendenband, wird von einem Zylinder 221 abgewickelt und zum einem Zylinder 220 geführt, auf welchem er aufgewickelt wird. Zwischen den beiden Zylindern 220 und 221 befinden sich ein Flachbettscanner 233, eine Zielfläche 234, Eine Lichtquelle 230, eine Fixierung 224 und ein Rollenpaar 223.

Der Flachbettscanner 233 kann bei Bedarf in die Zielfläche 234 eingefahren werden und dort die Treffer erfassen.

Die Lichtquelle 230 beleuchtet die Zielfläche 234 entsprechend den Regeln der UIT. Die Fixierung 224 fixiert bei Bedarf den Film 222 in seiner augenblicklichen Lage. Das Rollenpaar 223 positioniert den Film 222 entsprechend den Vorgaben der Auswertung 140.

Der Zylinder 220 ist über eine Leitung 253 mit der Leitung 153 verbunden. Das Rollenpaar 223 ist über eine Leitung 252 mit der Leitung 153 verbunden. Die Fixierung 224 ist über eine Leitung 254 mit der Leitung 153 verbunden. Der Flachbettscanner 233 ist über eine Leitung 250 mit der Leitung 153 verbunden. Der Zylinder 220 tauscht über die Leitung 253 Daten mit der Auswertung 140 aus. Das Rollenpaar 223 tauscht über die Leitung 252 Daten mit der Auswertung 140 aus. Die Fixierung 224 tauscht über die Leitung 254 Daten mit der Auswertung 140 aus. Der Flachbettscanner 233 tauscht über die Leitung 250 Daten mit der Auswertung 140 aus.

Die Zielkamera 145 erfaßt laufend das Bild der Zielscheibe, insbesondere den Ausschnitt 234, der die eigentliche Zielfläche bildet.

Ein Werkzeug 231 ist so angeordnet, daß in den Film 222 und gleichzeitig in den Film 202 eine Öffnung einarbeiten kann, deren Durchmesser dem Durchmesser des Scheibenspiegels der gewünschten Schießdisziplin entspricht. Das Werkzeug 231 ist über eine leitung 250 mit der Leitung 153 verbunden. Das Werkzeug tauscht mittels der Leitung 250 Daten mit der Auswertung 140 aus.

Ein Pfeil 161 markiert die Flugrichtung der Projektile zur Zielfläche 234.

Für weitere Schießdisziplinen kann die Anlage mit einem dritten Film, sog. Objektfilm bzw. Objektband, ausgerüstet werden.

Ein Film 262, sog. Objektband, wird von einem Zylinder 261 abgewickelt und zum einem Zylinder 260 geführt, auf welchem er aufgewickelt wird. Zwischen den beiden Zylindern 260 und 261 befinden sich eine Fixierung 264 und ein Rollenpaar 263.

Der Film 262 ist mit Öffnungen versehen, die die Sicht des Schützen auf die eigentliche Zielfläche freigeben und wieder versperren können. Auch kann auf dem Film 262, gemeinsam mit obigen Öffnungen oder eigenständig, ein Motiv als Ziel abgebildet sein. Wird der Film 262 bewegt, kann damit ein sich bewegendes Ziel gebildet werden. Auch kann der Film 262 als Projektionsfläche ausgeführt werden und das Motiv durch Projektion abgebildet werden.

Die Zielfläche 234 kann so ausgeführt werden, daß aus der Sicht des Schützen mehrere Ziel sichtbar sind. Dies wird bei den Schießdisziplinen "Laufender Keiler" und "Duell" benötigt.

Ungenauigkeit in der Seitenführung des Filmes 202 können mit einem Lagescanner 215 erkannt und in der Berechnung der Trefferlage berücksichtigt werden. Die Fixierung 204 kann den Film 202 zusätzlich bis zum Transport arretieren. Damit wird eine Verschiebung des Film 202 während des Durchdringens des Projektils verhindert.

Anstelle des feststehenden Trefferscanners 214 kann auch ein beweglicher Flachbettscanner 233 die Trefferauswertung in der Zielfläche 234 durchführen. Ein zusätzlich angebrachter Drucker kann die einzelnen Treffer nach der Auswertung markieren.

Die 2 zeigt einen Ausschnitt aus dem Zielfilm von vorne. Der Film 300 kann eine Perforation 301 aufweisen. Sie kann wahlweise nur auf einer Seite oder auch auf beiden Seiten vorhanden sein. Die Perforation 301 kann auch entfallen. Zur einfacheren Darstellung wurde als Filmfarbe hier weiß gewählt. Im realen Produkt ist eine Filmfarbe entsprechend den Regeln der U.I.T. für den dunklen Teil der Zielscheiben zu wählen.

Der Film 300 kann eine fortlaufende Markierung 302 aufweisen. Die Markierung 302 kann wahlweise nur auf einer Seite oder auch auf beiden Seiten vorhanden sein. Die Markierung 302 kann auch entfallen. Die Markierung 302 ist so anzubringen, daß sie nicht im Schußfeld des Schützen liegt und vom Trefferscanner 214 erfaßt werden kann.

Wird der Film 300 von einem Projektil durchschlagen, entsteht an der Durchschlagstelle ein Loch 303.

In einer weiteren Ausführungsvariante können auch die Ringe der Zielscheiben gemäß den Regeln der U.I.T. auf dem Film 300 abgebildet sein.

Die 3 zeigt die wichtigsten Funktionselemente des Zielfelde aus der Sicht des Schützen. Nicht gezeichnet ist das Gehäuse.

Der Zylinder 200 wickelt den Film 202 auf. Der Zylinder 201 rollt den Film 202 ab. Der Trefferscanner 241 tastet den Film 202 ab.

Die Zielfläche 234 wird durch die Blende 222 auf die Maße der gewünschten Scheibengröße optisch begrenzt. In der Blende 222 befindet sich eine Öffnung, welche die Sicht auf den Film 202 freigibt. Der Schütze sieht aus der Schußposition somit ein Bild, das dem Bild einer herkömmlichen Zielscheibe entspricht.

Mit dem hier vorgeschlagenen Gesamtsystem sind folgende vorteilhaften Wirkungen erzielbar:

Als Schießziel muß nicht wie üblich eine Zielscheibe mit Ringen und Scheibenspielgel eingesetzt werden. Aus der Schießentfernung sieht der Schütze in allen Fällen immer nur einen dunklen Punkt, der von einer hellen Fläche umgeben wird. Der automatische Schießstand stellt das Schießziel aus zwei Elementen zusammengesetzt dar. Aus der Sicht des Schützen ist kein Unterschied zu einer konventionellen Zielscheibe sichtbar.

Hat der Schütze einen Schuß auf die Zielfläche abgegeben, startet automatische die Trefferauswertung. Nachdem die Trefferlage bestimmt wurde, gibt die Auswertung die Trefferdaten an einen Rechner weiter. Dieser stellt den Treffer in einem Mediencenter 'Schütze' dar. Ist ein Mediencenter 'Publikum' vorhanden, wird auch dort der Treffer dargestellt. Ist ein Protokolldrucker vorhanden, werden die Daten des Treffers dort protokolliert. Sind weitere Anlagenrechner an einem lokalen Netzwerk angeschlossen, werden die Daten an die angeschlossenen Ergebnisrechner übertragen.

Ist ferner ein Verwaltungsrechner über ein WAN angeschlossen, werden die Trefferdaten vom Ergebnisrechner an den Verwaltungsrechner übertragen. Der Verwaltungsrechner koordiniert den Wettkampf. Am Verwaltungsrechner ist der Medien-Adapter angeschlossen. Dieser gibt die Wettkampfdaten an die Medienanstalten weiter. Die Wettkampfdaten bestehen aus den Schießergebnissen und den dabei aufgenommen Bilder der Schützen und Schießstände sowie dem Publikum.

Der erfindungsgemäße Aufbau des Schießstandes stellt sicher, daß das Schießergebnis automatisch ausgewertet werden kann und dabei das Auswerteergebnis jederzeit durch einen manuellen Eingriff überprüft werden kann. Zusätzlich ist der Schießstand so aufgebaut, daß ein minimaler Verbrauch an Zielscheiben auftritt.

Die Kombination des automatischen Scannens des Ergebnisses mit einem virtuellen Ziel aus einer hellen Blende und einem dunklen Zielfilm. Die Blende wird so vor dem Zielfilm angeordnet, daß aus Sicht des Schützen eine konventionelle Zielscheibe erscheint.

Die Blende kann dabei entweder fest montiert werden oder auch als Film bzw. Band ausgeführt sein. Der Zielfilm wird hinter der Blende geführt. Er ist zwischen zwei Rollen aufgespannt. Die Rolle zum Aufwickeln des verbrauchten Filmes wird durch einen Motor angetrieben. Die Rolle mit dem unbeschossenen Film wird entweder durch eine Feder oder durch einen weiteren Motor so angetrieben, daß der Zielfilm mit einer konstanten Spannung beaufschlagt wird.

Wird die Blende ebenfalls durch einen Film gebildet, so wird auf dem Zylinder, auf welchem das unverbrauchte Blendenmaterial aufgewickelt ist, durch ein konstantes Drehmoment entgegen der Abwickeleinrichtung beaufschlagt.

Wird der Zielfilm als Projektionsfläche ausgeführt, kann die Blende entfallen. Das Ziel wird auf den Zielfilm projiziert. Ist der Projektor genau auf die Zielfläche justiert, kann anschließend die Auswertung wie oben beschrieben erfolgen. Alternativ kann die Auswertung auch mittels eines beweglichen Scanners hinter dem Zielfilm erfolgen. Ist der Zielfilm durchscheinend, kann der Scanner das projizierte Bild der Zielscheibe und den Treffer erfassen.

Als Zielfilm ist ein Material zu verwenden, welches vorzugsweise unter allen Betriebsbedingungen maßhaltig ist. Bei der Trefferauswertung wird mit einem Scanners zur Positionsbestimmung wahlweise eine Perforation oder eine Markierung auf dem Zielfilm verwendet. Findet sich ein Schußloch im Film, wird dessen Position relativ zur Lage der Perforation oder relativ zur Lage der Markierung bestimmt. Da die absolute Lage des Filmes zum Zeitpunkt des Auftreffens des Projektfiles auf dem Film bekannt ist, kann somit genau die absolute Trefferlage bestimmt werden.

Der erfindungsgemäße Schießstand eignet sich für die folgenden Disziplinen:

Bei der "feststehenden Scheibe" gibt der Schütze einen oder mehrere Schüsse auf eine Zielscheibe ab, die während des Visierens und der Schußabgabe in Ruhe bleibt. Dies ist die einfachste Betriebsart eines Schießstandes. Zur Nachbildung einer Zielscheibe genügt hier ein beweglicher Film, welchen die Projektile durchschlagen und dessen Durchschlagstellen anschließend vermessen werden.

Beim "Duellschießen" gibt der Schütze Schüsse auf eine oder mehrere Zielscheiben ab, die nur für kurze Zeit für den Schützen sichtbar sind. Sportschützen benutzen als Ziel herkömmliche Zielscheiben, Polizei und Militär verwenden oft auch Zielscheiben, welche die Umrisse von Menschen symbolisieren.

Das Ziel wird oft durch Wegklappen oder durch Wegdrehen aus dem Sichtbereich des Schützen genommen. Die Ziele sind immer an der selben Stelle sichtbar.

Schwierig ist beim Duellschießen das Auswerten der beschossenen Zielscheiben. Bisher werden die Scheiben entweder manuell vom Zielkörper entfernt und anschließend mit verschiedenen Verfahren ausgewertet. Durch die manuelle Sammlung der Zielscheiben ist der Schießstand für den Schießbetrieb relativ lange Zeit gesperrt. Bei automatischer Sammlung wird die gesamte Mechanik zum Verdecken der Zielscheibe vom Zielbereich zum Ort der Schußabgabe transportiert. Dort entnimmt der Benutzer die Scheibe und wertet diese aus.

Der hier beschriebene Schießstand ermöglicht den vollautomatischen Betrieb des Zieles mit anschließender automatischer Trefferauswertung.

Aufgrund der sich meistens horizontal nebeneinader befindlichen Ziele bieten sich eine Drehung des Schießstandes in die Horizontale an. Die Blende wird dabei so ausgeführt, das nicht mehr nur ein Ziel sondern die gewünschte Anzahl, meistens fünf, Zielfelder nebeneinander dargestellt werden. Ein dritter Film mit entsprechend großer Aussparung gibt wahlweise die Sicht auf das eigentliche Ziel frei und versperrt die Sicht anschließend wieder.

Der Zielfilm 202 wird nach dem Beschuß zum Trefferscanner 214 gefahren und dort für alle Ziele ausgewertet.

Um sicherstellen zu können, daß der Schütze nicht während einer Zeit geschossen hat, zu der sich die Blende vor dem Zielfeld befunden hat, kann die Blende 262 zusätzlich durch einen Scanner abgetastet werden. Ist die Blende 262 ebenfalls von einem Projektil im Zielfeld durchdrungen worden, werden die Treffer nicht gewertet.

In einer anderen Ausführungsform können die Schießstände nur für jeweils eine Zielfläche vorgesehen werden. Im Blendenfilm 262 ist dann nur eine Öffnung für eine Zielfläche vorhanden. Der Blendenfilm 262 wird abhängig von Befehlen des übergeordneten Ergebnisrechners 126 vor die Zielfläche gefahren und wieder weggefahren. Um mehrere Ziele gleichzeitig darstellen zu können, werden hier entsprechend viele Schießstände nebeneinander aufgebaut, welche zum gleichen Zeitpunkt die Befehle zum Freigeben und Sperren des Zielfeldes erhalten.

Mittels des hier vorgestellten Schießstandes ergeben sich für den Schießbetrieb erhebliche Verbesserungen. Durch den Entfall des Scheibeneinsammelns wird der Schießbetrieb nicht unnötig lange unterbrochen. Der teure Schießplatz wird besser ausgelastet.

Anstelle des Films 262 kann auch eine herkömmliche Klappe zu Abdeckung des Zieles eingesetzt werden.

In der Schießdisziplin "Laufender Keiler" bewegt sich ein Ziel mit dem Erscheinungsbild eines Tieres durch das Zielfeld. Der Schütze hat eine begrenzte Zeit zur Schußabgabe.

Dies kann mit dem hier beschriebenen Schießstand dadurch erreicht werden, daß der Umriß des Tieres als Öffnung in den Blendenfilm 222 eingearbeitet wird und der Blendenfilm 222 mit der gewünschten Geschwindigkeit bewegt wird. Der Zielfilm 202 wird während dieser Zeit nicht bewegt. Zusätzlich kann im Film 262 eine Öffnung vorhanden sein, welche die Sicht auf das Ziel freigibt. Beschädigungen im Film 262 können erkannt werden und als Indiz für einen Fehlschuß dienen.

Der Aufschlagdetektor 213 meldet das Auftreffen eines Projektil und den Zeitpunkt des Auftreffens. Somit kann genau bestimmt werden, wo sich zu welchem Zeitpunkt der Umriß des Tieres im Film 222 befunden hat. Bei der anschließenden Trefferauswertung des Films 202 kann genau die Trefferlage relativ zur Bewegung des Films 222 bestimmt werden.

Schließlich kann der Schießstand in verschiedenen Betriebsarten betrieben werden. Abhängig von der verwendeten Betriebsart ergibt sich in unterschiedlicher Verbrauch des Zielfilmes:

In einer Betriebsart wird der Zielfilm nach der Schußabgabe und der Auswertung soweit transportiert, daß der Transportweg der Scheibenhöhe der gewünschten Schießdisziplin entspricht. In dieser Betriebsart ist sichergestellt, daß sich in einem Bereich auf dem Film nur ein Treffer befinden kann. Die manuelle Trefferauswertung ist in dieser Betriebsart immer eindeutig.

In einer anderen Betriebsart wird der Zielfilm nach der Schußabgabe und der Auswertung soweit zurück transportiert, daß sich das Schußloch gerade nicht mehr im Zielfeld befindet. In dieser Betriebsart kann nur durch Vergleich aller vorhergegangenen Treffer mit den dazugehörenden Transportwegen die Trefferzuordnung manuell erfolgen. Die Reihenfolge der Treffer auf dem Film entspricht der zeitlichen Reihenfolge der Schußabgabe. Die manuelle Trefferauswertung ist in dieser Betriebsart immer eindeutig, solange die benutzte Zielfläche von einem schußsicheren Rahmen umgeben wird. Wird ein Schießstand für größere Scheiben für eine Schießdisziplin mit kleineren Scheiben benutzt, ist dies nicht immer sichergestellt. Der Verbrauch an Filmmaterial ist abhängig von den Schießergebnissen. Insgesamt ist er niedriger als mit der vorhergehenden Betriebsart.

In einer weiteren Betriebsart wird der Zielfilm nach der Schußabgabe und der Auswertung soweit zurücktransportiert, daß sich das Schußloch gerade nicht mehr im Scheibenspiegel des Zielfeldes befindet. In dieser Betriebsart kann nur durch Vergleich aller vorhergegangenen Treffer mit den dazugehörenden Transportwegen die Trefferauswertung manuell erfolgen. Befinden sich Treffer in der Blende innerhalb des Zielfeldes aber außerhalb des Scheibenspiegels, ist keine eindeutige manuelle Trefferauswertung mehr möglich. Der Verbrauch an Filmmaterial ist abhängig von den Schießergebnissen. Insgesamt ist er niedriger als mit den vorhergehenden Betriebsarten.

In einer weiteren Betriebsart wird der Zielfilm nach der Schußabgabe und der Auswertung gerade soweit transportiert, wie es vom Bediener vorgegeben ist. Eine manuelle Trefferauswertung ist nur bei genügend großem Transportweg möglich. Der Verbrauch an Filmaterial entspricht der Einstellung.

In einer og. Ausführungsvariante wird die Blende durch einen zweiten Film, dem sog. Blendenfilm, gebildet.

Wahlweise wird der Blendenfilm ebenfalls mit Markierungen und der Öffnung zur Freigabe der Sicht auf den Zielfilm versehen. Damit kann mit einem Scanner die relative Lage der Blende zum Zielfilm bestimmt werden.

Wahlweise wird der Blendenfilm ohne Markierungen und ohne Öffnungen versehen. Nach jedem Transport wird aus dem Blendenfilm in seiner Sollposition arretiert. Danach wird aus dem Blendenfilm und aus dem Zielfilm mit einem Stanzwerkzeug in einem Arbeitsgang die Öffnung zur Sichtfreigabe auf den Zielfilm gestanzt.

Anschließend wird die Lage dieser Öffnung im Zielfilm vermessen. Somit kann genau die Zuordnung Blendenfilm – Zielfilm bestimmt werden.

In einer weiteren Ausführungsvariante wird die Zielfläche mittels der Kamera kontinuierlich überwacht. Die Überwachung der Zielfläche kann zu zwei Zwecken gebraucht werden. Durch Vergleich mit vorhergehenden Bildern kann das Auftreffen eines Projektils erkannt werden. Damit kann die Trefferauswertung gestartet werden.

Mittels der visuellen Zielflächenerfassung kann die Trefferauswertung nach verschiedenen Kriterien gestartet werden. Im einfachsten Fall wird nach jedem Treffer die Auswertung gestartet. Im kompliziertesten Fall wird die Trefferauswertung erst dann gestartet, wenn das Auftreffen eines weiteren Projektfiles keine zuverlässige Auswertung mehr zur Folge hätte.

Da die Kamera die Zielfläche kontinuierlich erfaßt, kann nach jedem Treffer bestimmt werden, ob bei einem erneuten Treffer mit dem gleichen Kaliber ein Lochmuster entstehen würde, welches entweder zu mehrdeutigen Auswerteergenissen führen kann bzw. im Zielfilm so große freie Felder entstehen, daß ein Projektil durchschlagen kann, ohne eine Veränderung am Zielfilm zu verursachen.

Werden zwei Zielfilme mit definiertem Abstand und der dazugehörenden Auswertung eingesetzt, kann aufgrund des Versatzes zwischen den Treffern bestimmt werden, ob der Schuß vom vorgesehenen Ort abgegeben wurde.


Anspruch[de]
  1. Schießstand mit automatischer Trefferauswertung, mit:

    – einer Transportvorrichtung (200, 201, 203) zum Transport eines Zielbandes (202) in eine Schußposition;

    – einer Blende (222) mit einer dem gewünschten Scheibenspiegel entsprechenden Blendenöffnung, die in Schußrichtung (161) vor dem Zielband (202) angeordnet ist; und

    – einer Auswertungsvorrichtung (140) an der das beschossene Zielband (202) vorbei geführt wird.
  2. Schießstand nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine helle Blende (222) vor einem dunklen Zielband (202).
  3. Schießstand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende als Blendenband (222) mit einer oder mehreren Blendenöffnungen ausgestaltet ist, wobei das Blendenband über eine Transportvorrichtung (220, 221, 223) in die Schußposition zu- und abfahrbar.
  4. Schießstand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende als Blendenband (222) ausgestaltet ist und in der Nähe des Blendenbandes ein Werkzeug (231) zur Erzeugung der gewünschten Blendenöffnung im Blendenband und vorzugsweise auch im Zielband vorgesehen ist.
  5. Schießstand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Objektband (262) mit wenigstens einer den gewünschten Zielobjekt entsprechenden Aussparung – in Schußrichtung (161) gesehen – vor der Blende vorgesehen ist, wobei das Objektband über eine Transportvorrichtung (260. 261, 263) in die Schußposition zu- bzw. abfahrbar ist.
  6. Schießstand nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportvorrichtung des Ziel, Blenden- oder Objektbandes jeweils über eine Ver- und Entsorgungsrolle verfügt, wobei die Versorgungsrolle mit einem Drehmoment entgegen der Abwickelrichtung beaufschlagt ist.
  7. Schießstand nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Ziel-, Blenden- und/oder Objektband ein- und/oder zweiseitig perforiert (301) und/oder markiert (302) ist.
  8. Schießstand nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Aufschlagdetektor (213) einem Kugelfang (212) hinter dem Zielstand zugeordnet und mit der Steuerung der Auswertungseinrichtung (140) verbunden ist.
  9. Schießstand nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Videokamera (145) zur kontinuierlichen Überwachung der Zielfläche vorgesehen ist.
  10. Verfahren zur automatischen Trefferauswertung in einem Schießstand, wobei

    – ein Zielfeld (234) durch eine vor einem Zielband (202) angeordnete Blende (222) mit einer dem gewünschten Scheibenspiegel entsprechenden Blendenöffnung erzeugt wird; und

    – das beschossene Zielband abgetastet und das abgetastete Bild zur weiteren Verwertung (144; 123; 102) elektronisch verarbeitet wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die automatische Trefferauswertung in Abhängigkeit eines Signals startet, welches durch den Aufprall einer Kugel im Kugelfang (212) hinter dem Schießstand erzeugt wird.
  12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß als Bezugspunkt für die Trefferlagenbestimmung eine Perforation (301) und/oder Markierung (302) auf dem Zielband verwendet wird.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß nach jeder Auswertung das Zielband soweit entgegen der Förderrichtung gefahren wird, daß das vorhergehende Schußloch (303) gerade nicht mehr im Zielfeld (234) oder gerade nicht mehr im Scheibenspiegel des Zielfeldes (234) erscheint.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß

    – als Blende ein Blendenband (222) verwendet wird,

    – mit Hilfe eines Werkzeuges (231) eine dem gewünschten Scheibenspiegel entsprechende Öffnung im Blendenband (222) und im dahinterliegenden Zielband (202) erzeugt wird, und

    – durch Abtasten der Öffnung im Zielband die Lage der Blendenöffnung im Blendenband ermittelt wird.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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