| Dokumentenidentifikation |
EP1149258 28.10.2004 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001149258 |
| Titel |
SYSTEM AUS EINER ÖLPUMPE UND EINEM VENTIL FÜR ÖLBRENNER |
| Anmelder |
Satronic AG, Dielsdorf, CH |
| Erfinder |
LÜSCHER, Michel, CH-8309 Breite-Nürensdorf, CH |
| Vertreter |
derzeit kein Vertreter bestellt |
| DE-Aktenzeichen |
50007894 |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
27.01.2000 |
| EP-Aktenzeichen |
009124389 |
| WO-Anmeldetag |
27.01.2000 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/EP00/00614 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
0000046549 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
10.08.2000 |
| EP-Offenlegungsdatum |
31.10.2001 |
| EP date of grant |
22.09.2004 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
28.10.2004 |
| IPC-Hauptklasse |
F23K 5/14
|
| IPC-Nebenklasse |
F23D 11/00
F16K 23/00
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft ein System aus einer Ölpumpe und einem Ventil,
insbesondere einem Magnetventil, für Ölbrenner. Ein derartiges System gemäß
den im Oberbegriff von Anspruch 1 definierten Merkmalen ist aus der US-A-4 270 561
bekannt.
Bei Ölbrennern wird mit Hilfe einer Ölpumpe der Brennstoff Öl von
einem Öltank angesaugt und unter Druck zu einer Öldüse, in der Regel zu einer Druckzerstäuberdüse,
gefördert. An der Druckzerstäuberdüse wird der Brennstoff - also das Öl - zu feinen
Tröpfchen zerstäubt, mit eingeblasener Luft vermischt und in einer Flamme verbrannt.
Die Flamme wird durch einen entsprechenden Zündmechanismus gezündet. Sie brennt
selbständig und stabil, solange Verbrennungsluft und Öl in ausreichendem Maße
und unter entsprechenden Bedingungen, wie z.B. ausreichendem Druck und geeigneten
Strömungsbedingungen, zugeführt werden.
Bei derartigen Druckzerstäuberdüsen kann sich beim Abschalten des
Brenners ein Nachtropfen des Brennstoffs Öl einstellen. Dieses Öl sammelt sich dann
unverbrannt in einem Brennerraum. Dies ist einerseits von Nachteil, da dann bei
einem Neustart des Brenners Öl im Brennerraum überschüssig vorliegt, daß sich
in Form von unverbrannten Kohlenwasserstoffen im Abgas bemerkbar macht und so die
Emissionswerte des Brenners erheblich verschlechtert. Andererseits ist es von Nachteil,
da diese unverbrannten Ölrückstände den Brennermischkopf und den Brennerraum so
stark verschmutzen können, daß beispielsweise unerwünschter Ruß aufgebaut
werden kann und dadurch erhebliche Brennerstörungen verursacht werden können. Ein
Nachtropfen von Öl beim Abschalten des Brenners muß also vermieden werden.
Aus dem Stand der Technik, so z.B. aus der US 5,799,871 der EP 0 806
246 und der EP 0 731 315, sind verschiedene Düsenabschlußventile bekannt,
die ein Nachtropfen des Öls in den Brennerraum beim Abschalten des Ölbrenners verhindern
sollen.
Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung das Problem zu
Grunde, ein neuartiges System zu schaffen, welches mit einfachen konstruktiven Mitteln
ein Nachtropfen des Öls verhindert.
Dieses Problem wird durch ein System mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen und der Beschreibung. Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes System aus einer Ölpumpe und einem Ventil, nämlich
einem Magnetventil, in einer einen Ölfluß freigegebenen Stellung in stark
schematisierter Darstellung, und
- Fig. 2
- das erfindungsgemäße System aus der Ölpumpe und dem Magnetventil in einer
den Ölfluß sperrenden Stellung.
Das in der Zeichnung dargestellte, erfindungsgemäße System verhindert
mit einfachen konstruktiven Mitteln ein Nachtropfen von Öl in einen Brennerraum
eines im Detail nicht dargestellten Ölbrenners.
Figur 1 zeigt das erfindungsgemäße System mit einem Ausschnitt
aus einer Ölpumpe 23, auf welcher ein Ventil, nämlich ein Magnetventil 10, aufgebaut
ist, welches im Bereich der pumpeninternen Ölleitung 11 (auch Öldruckleitung genannt)
angeordnet ist, die von einer Bohrung 12 unterbrochen ist. Die Bohrung 12 unterteilt
demnach die Ölleitung 11 prinzipiell in zwei Abschnitte 13 und 14, nämlich in einen
ersten Abschnitt 13, der in Ölflußrichtung vor der Bohrung 12 verläuft, und
in einen zweiten Abschnitt 14, der in Ölflußrichtung nach der Bohrung 12 angeordnet
ist. Ein Endabschnitt 15 des zweiten Abschnitts 14 dient der Ankopplung zum nicht
dargestellten Düsenstock mit Druckzerstäuberdüse.
Innerhalb der Bohrung 12 ist ein Schließkörper 16 angeordnet.
Der Schließkörper 16 ist innerhalb der Bohrung 12 axial verschiebbar gelagert.
Gemäß Figuren 1, 2 verfügt der Schließkörper 16 über eine
Öldurchlaß-Bohrung 17. In der in Figur 1 dargestellten Position bzw. Stellung
des Schließkörpers 16 ergänzt die Öldurchlaß-Bohrung 17 bei Ventilfreigabe
die pumpeninterne Ölleitung 11 und gibt so den Ölfluß vom Öltank in Richtung
auf die Druckzerstäuberdüse frei. Hierzu fällt eine Mittelachse 18 der Öldurchlaß-Bohrung
17 mit einer Mittelachse 19 der Ölleitung 11 im Bereich der Bohrung 12 zusammen.
Darüber hinaus sind die Durchmesser der Öldurchlaß-Bohrung 17 und der Ölleitung
11 im Bereich der Bohrung 12 aufeinander angepaßt, d.h. sie entsprechen einander.
Soll der Ölbrenner abgeschaltet und der Ölfluß vom nicht dargestellten
Öltank in Richtung auf die ebenfalls nicht dargestellte Druckzerstäuberdüse unterbrochen
werden, so wird der Schließkörper 16 des Magnetventils 10 axial verschoben,
nämlich in die in Figur 2 dargestellte Stellung bzw. Position bewegt. In dieser
zweiten Stellung des Schließkörpers 16 ist die pumpeninteme Ölleitung 11 durch
den Schließkörper 16 unterbrochen. Darüber hinaus wird in dieser Stellung
des Schließkörpers 16 unterhalb desselben ein Aufnahmeraum 20 geschaffen,
wodurch innerhalb des Abschnitts 14 der Ölleitung 11 und damit auch innerhalb des
Endabschnitts 15 ein Unterdruck erzeugt wird, infolge dessen die Richtung des Ölflusses
innerhalb des Endabschnitts 15 umgekehrt wird. Das Öl wird in dieser Stellung demnach
von der Druckzerstäuberdüse des Ölbrenners weggezogen und im Aufnahmeraum 20 gesammelt.
Hierzu steht die Bohrung 12 über eine entsprechende Öffnung 21 mit dem zweiten Abschnitt
14 der Ölleitung 11 sowie mit dem Endabschnitt 15 in Verbindung.
Letztendlich sei noch angemerkt, daß bei dem in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiel die Mittelachse 18 der Öldurchlaß-Bohrung
17 in etwa senkrecht zu einer Mittelachse 22 des Schließkörpers 16 verläuft.
Aus der obigen Beschreibung des erfindungsgemäßen Systems folgt
unmittelbar, daß ein Nachtropfen des Öls beim Abschalten des Ölbrenners vermieden
wird. Das System aus Ölpumpe 23 und Magnetventil 10 verfügt sozusagen über eine
integrierte Ölrücksaugung. Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, daß an
Stelle eines Magnetventiles auch andere Ventile zum Einsatz kommen können.
Bezugszeichenliste:
- 10
- Magnetventil
- 11
- Ölleitung
- 12
- Bohrung
- 13
- Abschnitt
- 14
- Abschnitt
- 15
- Endabschnitt
- 16
- Schließkörper
- 17
- Öldurchlaß - Bohrung
- 18
- Mittelachse
- 19
- Mittelachse
- 20
- Aufnahmeraum
- 21
- Öffnung
- 22
- Mittelachse
- 23
- Ölpumpe
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| Anspruch[de] |
- System mit einer Ölpumpe (23) und einem Ventil, insbesondere einem Magnetventil
(10), für Ölbrenner, mit den folgenden Merkmalen:
- a) eine Ölleitung (11), die von einer Bohrung (12) in zwei Abschnitte (13, 14)
unterteilt, ist;
- b) in die Bohrung (12) ragt ein Schließkörper (16) des Ventils (10), wobei
der Schließkörper (16) in der Bohrung (12) längs einer Mittelachse (22) desselben
axial verschiebbar gelagert ist,
- c) durch den Schließkörper (16) führender, Öldurchlaß (17),
- d) der Öldurchlaß (17) im Schließkörper (16) verbindet in einer
ersten Stellung des Ventils (10) die beiden Abschnitte (13, 14) der Ölleitung (11)
und gibt so einen Ölfluß durch diese frei;
- e) in einer zweiten Stellung des Ventils (10) unterbricht der Schließkörper
(16) die Verbindung zwischen den beiden Abschnitten (13, 14) der Ölleitung (11),
dadurch gekennzeichnet, daß die Ölleitung eine interne Leitung der
Pumpe ist; daß der Öldurchlaß (17) als Öldurchlaß-Bohrung ausgebildet
ist; daß in der, zweiten Stellung der Schließkörper (16) derart verschoben
ist, daß innerhalb der Bohrung (12), in die der Schließkörper (16) ragt,
ein Aufnahmeraum (20) für Öl entsteht; und daß der Aufnahmeraum (20) über
eine Öffnung (21) mit einem Endabschnitt (15) der Ölleitung (11) verbunden ist,
der zu einem Düsenstock führt, wodurch in der zweiten Stellung des Ventils (10)
in dem Endabschnitt (15) ein Ölrückfluß vom Düsenstock zum Aufnahmeraum (20)
möglich ist.
- System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mittelachse
(18) der Öldurchlaß - Bohrung (17) in etwa senkrecht zu der Mittelachse (22)
des Schließkörpers (16) verläuft.
- System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der
ersten Stellung des Magnetventils (10) die Mittelachse (18) der Öldurchlaß
- Bohrung (17) mit einer Mittelachse (19) der pumpenintemen Ölleitung (11) im Bereich
der Bohrung (12) zusammenfällt.
- System nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchmesser der Öldurchlaß - Bohrung (17) und der pumpeninternen
Ölleitung (11) zumindest im Bereich der Bohrung (12) einander entsprechen.
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| Anspruch[en] |
- System with an oil pump (23) and with a valve, in particular a solenoid valve
(10), for oil burners, having the following features:
- a) an oil line (11) which is subdivided by a bore (12) into two portions (13,
14),
- b) a closing body (16) of the valve (10) projects into the bore (12), the closing
body (16) being mounted axially displaceably along a mid-axis (22) of the latter
in the bore (12),
- c) an oil passage (17) leading through the closing body (16),
- d) the oil passage (17) in the closing body (16), in a first setting of the
valve (10), connects the two portions (13, 14) of the oil line (11) and thus releases
an oil flow through the latter,
- e) in a second setting of the valve (10), the closing body (16) interrupts the
connection between the two portions (13, 14) of the oil line (11),
characterized in that the oil line is an internal line of the pump,
in that the oil passage (17) is designed as an oil passage bore,
in that, in the second setting, the closing body (16) is displaced in such
a way that a reception space (20) for oil is obtained within the bore (12) into
which the closing body (16) projects, and in that the reception space (20)
is connected via an orifice (21) to an end portion (15) of the oil line (11), the
said end portion leading to a nozzle assembly, as a result of which, in the second
setting of the valve (10), an oil return from the nozzle assembly to the reception
space (20) is possible in the end portion (15).
- System according to Claim 1, characterized in that a mid-axis (18) of
the oil passage bore (17) runs approximately perpendicularly to the mid-axis (22)
of the closing body (16).
- System according to Claim 1 or 2, characterized in that, in the first
setting of the solenoid valve (10), the mid-axis (18) of the oil passage bore (17)
coincides with a mid-axis (19) of the pump-internal oil line (11) in the region
of the bore (12).
- System according to one or more of Claims 1 to 3,characterized in that
the diameters of the oil passage bore (17) and of the pump-internal oil line (11)
correspond to one another at least in the region of the bore (12).
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| Anspruch[fr] |
- Système comportant une pompe à huile (23) et une soupape, en particulier une
soupape magnétique (10), pour brûleurs à mazout, présentant les caractéristiques
suivantes :
- a) une conduite de mazout (11) qui est divisée par un perçage (12) en deux sections
(13, 14),
- b) dans le perçage (12) s'engage un corps d'obturation (16) de la soupape (10),
le corps d'obturation (16) étant monté dans le perçage (12) de manière à pouvoir
coulisser axialement le long d'un axe médian (22) de celui-ci,
- c) passage de mazout (17) passant à travers le corps d'obturation (16),
- d) le passage de mazout (17) dans le corps d'obturation (16) relie, dans une
première position de la soupape (10), les deux sections (13, 14) de la conduite
de mazout (11) et libère ainsi un courant de mazout à travers celles-ci ;
- e) dans une deuxième position de la soupape (10), le corps d'obturation (16)
interrompt la liaison entre les deux sections (13, 14) de la conduite de mazout
(11),
caractérisé en ce que la conduite de mazout est une conduite interne à la
pompe ; en ce que le passage de mazout (17) est réalisé comme perçage pour
passage du mazout; en ce que dans la deuxième position le corps d'obturation
(16) est déplacé de manière qu'à l'intérieur du perçage (12) dans lequel s'engage
le corps d'obturation (16), il se forme un espace de réception (20) pour le mazout
; et en ce que l'espace de réception (20) est relié, par une ouverture (21),
à une section terminale (15) de la conduite de mazout (11), qui mène à un porte-buse,
un retour du mazout du porte-buse à l'espace de réception (20) étant possible dans
la deuxième position de la soupape (10), dans la section terminale (15).
- Système selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un axe médian
(18) du perçage pour passage de mazout (17) s'étend à peu près perpendiculairement
à l'axe médian (22) du corps d'obturation (16).
- Système selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que dans la
première position de la soupape magnétique (10), l'axe médian (18) du perçage pour
passage de mazout (17) coïncide avec un axe médian (19) de la conduite de mazout
(11) interne à la pompe, dans la zone du perçage (12).
- Système selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3,caractérisé en ce
que les diamètres du perçage pour passage de mazout (17) et de la conduite de
mazout (11) interne à la pompe se correspondent au moins dans la zone du perçage
(12).
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