| Dokumentenidentifikation |
EP1358306 28.10.2004 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001358306 |
| Titel |
VERFAHREN ZUR UMESTERUNG VON FETT UND/ODER ÖL MITTELS ALKOHOLYSE |
| Anmelder |
Peter, Siegfried, Prof. Dr., 91080 Uttenreuth, DE |
| Erfinder |
PETER, Siegfried, 91080 Uttenreuth, DE; WEIDNER, Eckhard, 44795 Bochum, DE |
| DE-Aktenzeichen |
50201102 |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SK, TR |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
02.07.2002 |
| EP-Aktenzeichen |
027824507 |
| WO-Anmeldetag |
02.07.2002 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/EP02/07311 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
0003004591 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
16.01.2003 |
| EP-Offenlegungsdatum |
05.11.2003 |
| EP date of grant |
22.09.2004 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
28.10.2004 |
| IPC-Hauptklasse |
C11C 3/04
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| IPC-Nebenklasse |
C11C 3/10
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Gewinnung von Fettsäureestern
aus Triacylglyceriden mittels Alkoholyse. Insbesondere betrifft die Erfindung ein
Verfahren zur Umesterung von Fett und/oder Öl durch Alkoholyse, bei welchem zur
Beschleunigung des Verfahrens in der Anfangsphase mindestens ein Alkanolfettsäureester
in einer solchen Menge zugegeben wird, dass das dadurch entstehende Reaktionsgemisch
einphasig wird.
Umesterungsreaktionen an sich sind bekannt. Sie stellen eine kommerziell
bedeutsame Klasse industrieller organischer Reaktionen dar. Bei einer Umesterungsreaktion
wird ein Ester durch Austausch der Säuregruppen oder durch Austausch der alkoholischen
Gruppen in einen anderen Ester überführt. Wird die Umesterung durch Austausch der
alkoholischen Gruppen vorgenommen, spricht man von der sogenannten Alkoholyse (auch
Alkanolyse). Bei der Alkoholyse wird der Alkohol bzw. das Alkanol im Überschuss
zugesetzt, um eine hohe Ausbeute am gewünschten Ester zu erhalten. In neuerer Zeit
hat im Zusammenhang mit der Erzeugung von Dieselkraftstoff aus nachwachsenden Rohstoffen
die Herstellung von Alkyfestern, insbesondere von Methylestern, durch vegetabilische
Öle (z.B. Rapsöl, Sojaöl), erheblich an Aktualität gewonnen.
Die Umesterung ist eine Gleichgewichtsreaktion, die in der Regel bereits
durch Mischen der Reaktanden ausgelöst wird. Die Reaktion verläuft jedoch so langsam,
dass für die kommerzielle Durchführung der Reaktion in der Regel ein Katalysator
erforderlich ist. Als Katalysatoren dienen üblicherweise starke Säuren oder starke
Basen.
Fette und Öle bestehen überwiegend aus Glyceriden (Mono-, Di- und
Triglyceriden). Bei der Umesterung solcher Fette und Öle kann die Komponente Glycerin
durch niedermolekulare einwertige Alkohole substituiert werden. In der Praxis wird
hierzu häufig die Methode nach Bradshaw (beschrieben in den US-Patenten 2,271,619
und 2,360,844) angewandt. Die Reaktion wird in einem offenen Behälter, der aus gewöhnlichem
Kohlenstoffstahl bestehen kann, durchgeführt. Das Fett oder Öl muss trocken (wasserfrei),
sauber und vor allem neutral sein, d.h. der Gehalt an freien Fettsäuren muss vernachfässigbar
gering sein (Säurezahl nicht höher als 1,5). Im allgemeinen wird zur Erhöhung der
Ausbeute und der Reaktionsgeschwindigkeit dem Reaktionsgemisch der einwertige Alkohol
in hohem Überschuss zugesetzt (das Äquivalentverhältnis ist oft höher als 1:6).
In einer Arbeit von Wright et al. (H.J. Wright, J.B. Segur, H.V. Clark,
S.K. Coburn, E.E. Langdon and R.N. DuPuis, Oil & Soap, 21 [1944] 145 - 148)
wurden die genauen Bedingungen für die Alkoholyse von Fetten mit Methanol und Ethanol
im Detail untersucht. Weiterhin wird von den Autoren über Experimente über die Alkoholyse
mit anderen einwertigen Alkoholen berichtet. Es wird dargelegt, dass die oben beschriebene,
mit Alkali katalysierte Alkoholyse nur dann völlig erfolgreich ist, wenn das Fett
nahezu frei von freien Fettsäuren und das Reaktionsgemisch frei von Wasser ist.
Ist eine dieser Bedingungen nicht erfüllt, kommt es zur Verseifung, die einen Verlust
an Alkalinität und die Bildung einer Gelstruktur zur Folge hat, die die Abtrennung
und das Absetzen des Glycerins verhindert oder verlangsamt.
Die Umesterung der Triacylglyceride mittels Alkoholyse ist dadurch
gekennzeichnet, dass die Reaktion zwischen Alkanol und Triacylglyceriden einer Anlaufphase
bedarf, in der nur eine geringe Reaktionsgeschwindigkeit besteht, weil die Reaktionskomponente
Alkanol nicht im Öl löslich ist. Besonders bei der Herstellung von Methylestern
ist dieser Umstand sehr störend, da Methanol nur wenig löslich in den umzuesternden
Ölen und Fetten ist. Dagegen ist Methanol in den Methylestern der Fettsäuren gut
löslich. Wegen der geringen Methanolkonzentration im Öl läuft die Umesterungsreaktion
nur langsam ab. Die Reaktionsmischung muss kräftig durchmischt werden bis schließlich
der Gehalt an Estern soweit angestiegen ist, dass das Reaktionsgemisch einphasig
wird und die Reaktionsgeschwindigkeit plötzlich stark ansteigt.
Als Katalysatoren werden in der Praxis Alkalimetalle oder Alkoholate
der Alkalimetalle verwendet. Die alkalischen Katalysatoren lösen sich im Reaktionsgemisch
auf, d.h. die Reaktion wird homogen katalysiert. Die Alkalimetalle und ihre Alkoholate
werden im Verlaufe der Reaktion zu Seifen umgesetzt, die sich besonders im entstehenden
Glycerin lösen und dessen Weiterverarbeitung zu reinem Glycerin verteuern. Aber
auch im Methylester verbleiben geringe Mengen an Alkali, die bei der Verwendung
der Methylester als Dieselkraftstoff nicht ganz problemlos sein dürften. Deswegen
wurden in neuerer Zeit auch heterogen katalysierte Verfahren, z.B. unter Verwendung
eines Metallsalzes einer stark basischen Aminosäure als festen im Reaktionsgemisch
unlöslichen Katalysator vorgeschlagen (Patentanmeldung DE 199 50 593. A1).
Ferner wurde ein Katalysator auf Basis von Titanoxiden entwickelt,
der den Nachteil hat, dass die Reaktionstemperaturen im Bereich von 240°C liegen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es die Aufgabe der Erfindung
diese Anlaufphase bei mäßigen Reaktionstemperaturen zu eliminieren bzw. zu
verkürzen und das Verfahren damit effektiver zu gestalten.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch ein Verfahren zur Umesterung
von Fett und/oder Öl mittels Alkoholyse, bei welchem dem umzuesternden Fett und/oder
Öl zur Durchführung der Alkoholyse ein Alkanol, insbesondere ein einwertiges Alkanol
im Überschuss zugegeben wird, dadurch gekennzeichnet, dass dem Fett und/oder Öl
mindestens ein Alkanolfettsäureester in einer solchen Menge zugegeben wird, dass
das dadurch entstehende Reaktionsgemisch bei Reaktionsbedingungen einphasig wird.
Überraschenderweise wurde nun gefunden, dass schon eine recht kleine
Menge an zugeführten Alkanolfettsäureestern diese Aufgabe lösen kann. Die Zugabe
der Alkanolfettsäureester kann dabei vor, nach oder gleichzeitig mit der Zugabe
des Alkanols stattfinden.
Nach dem Verfahren dieser Erfindung wird die Anfangsphase bei der
Umesterung dadurch vermieden bzw. verkürzt, dass beispielsweise für den Fall der
Alkoholyse mit Methanol ein Teil der kontinuierlich erzeugten Methylester dem Ausgangsprodukt
an Triacylglyceriden in solchen Mengen zugesetzt wird, dass das Gemisch aus Öl,
Methanol und Methylester einphasig wird.
Wenn das Reaktionsgemisch in einer einzigen Phase vorliegt, ist die wirksame Alkanolkonzentration
von Anfang an hoch und die Reaktion läuft entsprechend schnell ab. Beispielsweise
wurde bei 135°C in der Anfangsphase eines mit Zinkarginat heterogen katalysierten
Prozesses (Methylesterherstellung aus Palmöl) eine Reaktionsgeschwindigkeit von
0,8 g/skgZnarg und nach Eintritt von Einphasigkeit eine Reaktionsgeschwindigkeit
von 2,5 g/skgZnarg gemessen.
Das Fett und/oder Öl, welches in dem erfindungsgemäßen Verfahren
verwendet wird, kann insbesondere biologischen Ursprungs sein.
Die Menge an Alkanolfettsäureestern, die zur Herstellung eines einphasigen
Gemisches zugegeben werden muss, hängt von der Qualität des Öles, der Höhe des Alkanolüberschusses
und der Reaktionstemperatur ab. Der Alkanolüberschuss wird zur Erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeit
und der Ausbeute an Fettsäurealkanolestern im allgemeinen mit einem Äquivalentverhältnis
(d.h. Verhältnis von Mol Fettsäuren im Fett und/oder Öl zu Mol einwertigem Alkanol)
von 1:6 oder darüber angewendet.
Alkanolfettsäureester, welche in dem Verfahren vorzugsweise zugegeben
werden, sind z.B. Methylester, Ethylester und/oder Propylester.
Die Alkanolfettsäureester werden vorzugsweise in einer Menge von 5
bis 50 Gew.-%, besonders bevorzugt 12 bis 20 Gew.-% bezogen auf das Fett und/oder
Öl zugegeben.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist besonders wirkungsvoll, wenn
beabsichtigt ist, die Umesterung in einem heterogen katalysierten Prozess, welcher
vorzugsweise kontinuierlich sein kann, zu betreiben. Aber auch bei einem homogen
katalysierten Verfahren ist das Verfahren nach dieser Erfindung vorteilhaft, weil
die Kosten für die Verwirbelung der beiden Phasen in der Anfangsphase der Reaktion
gespart werden können. Solche heterogen katalysierten Verfahren werden beispielsweise
in der oben erwähnten DE 199 50 593 beschrieben.
So wird in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform dem Verfahren
ein Katalysator zugesetzt, welcher entweder ein löslicher Katalysator oder ein in
Alkanolen und im Reaktionsgemisch unlösliches Metallsalz einer Aminosäure oder eines
Aminosäurederivats sein kann.
Der gelöste Katalysator kann beispielsweise in gelösten Alkalimetallen
oder Alkoholaten von Alkalimetallen bestehen.
Der unlösliche Katalysator kann eine Metallkomponente aufweisen, die
Calcium, Strontium, Barium, ein anderes Erdalkalimetall, oder ein Schwermetall,
insbesondere Silber, Kupfer, Zink, Mangan, Eisen, Nickel, Kobalt, Lanthan oder ein
anderes Seltenerdmetall ist, während die Aminosäurekomponente des unlöslichen Katalysators
quarternären Stickstoff oder eine Guanidinogruppe enthalten kann. Besonders bevorzugt
ist der unlösliche Katalysator ein Schwermetallsalz des Arginins, insbesondere das
Zinksalz oder das Cadmiumsalz des Arginins. Die im Reaktionsgemisch unlöslichen,
katalytisch aktiven Salze können dabei auf einem geeigneten Träger niedergeschlagen
sein.
Das erfindungsgemäße Verfahren lässt sich besonders effektiv
durchführen, wenn der Anteil an freien Fettsäuren in dem umzuesterndem Fett und/oder
Öl weniger als 0,5 Gew.-%, insbesondere weniger als 0,1 Gew.-% beträgt.
Es wurde außerdem gefunden, dass die Reaktionstemperaturen bei
der heterogen katalysierten Umesterung vorzugsweise im Bereich von 80 bis 160°C,
insbesondere im Bereich von 100 bis 150°C liegen sollten.
Besonders bevorzugt wird in dem erfindungsgemäßen Verfahren
ein Vorgehen, bei dem die Alkanolfettsäureester rezirkuliert werden, die nach Abtrennung
des Glycerins aus dem Produktstrom bei der anschließenden Abtrennung und Reinigung
der Hauptmenge der erzeugten Methylester durch Destillation als Sumpfprodukt zurückbleiben.
Auf diese Weise werden gleichzeitig geringe Mengen an nicht umgesetzten Glyceriden
rezirkuliert. Außerdem wird dadurch der Glyceringehalt in der Endphase der
Reaktion herabgesetzt und die Ausbeute der Gleichgewichtsreaktion entsprechend erhöht.
Insgesamt wird so eine kontinuierliche Prozessführung ermöglicht.
Die Menge an Methylestern, die zur Herstellung von Einphasigkeit bei
Reaktionstemperaturen im Bereich von 100 bis 150°C bevorzugt ist, beträgt ca. 12
bis 20 Gew.-%.
Nachfolgend wird das erfindungsgemäße Verfahren an verschiedenen
Beispielen näher erläutert.
So wurde das erfindungsgemäße Verfahren an einer Mischung aus
Sonnenblumenöl und Methanol getestet. In diesem Fall genügte bei 135°C und einem
Äquivalentverhältnis von Mol Fettsäuren im Öl zu Methanol von 1:6 (60 Gew.-% Sonnenblumenöl
und 40 Gew.-% Methanol) ein Zusatz von ca. 15% Gew.-% Methylester bezogen auf das
Öl, um ein Einphasensystem zu erzeugen. Der sich einstellende Druck betrug im beschriebenen
Fall 5 bar. Als Katalysator diente Zinkarginat. Die Reaktionsgeschwindigkeit betrug
2,5 g/skgZnarg. In diesem Beispiel wurde von vornherein eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit
erhalten.
Außerdem wurde Palmöl bei 150°C mit Methanol im Äquivalentverhältnis
von 1:6 vermischt und Zinkarginat als Katalysator zugegeben. Nach Zugabe von 20
Gew.-% Methylester bezüglich Palmöl war das Gemisch einphasig. Die Reaktionsgeschwindigkeit
war mit 3,2 g/skgZnarg von vornherein hoch. Die Anfangsphase mit niedriger
Reaktionsrate wurde übersprungen.
Palmöl wurde weiterhin bei 85°C mit Methanol im Äquivalentverhältnis
von 1:6 vermischt und Zinkarginat als Katalysator zugegeben. Die Reaktionsgeschwindigkeit
betrug 0,05 g/skgZnarg. Nachdem durch Zugabe von Methylester (ca. 13
Gew.-% bezüglich Öl) das Reaktionsgemisch einphasig war, wurde bei Umgebungsdruck
eine Reaktionsgeschwindigkeit von 0,35 g/skgZnarg gemessen.
Bei Reaktionstemperaturen von 200 bis 240°C werden nach dem in der
deutschen Patentschrift DE 198 03 053 C1 beschriebenen Verfahren mit Zinkseifen
als Katalysatoren bei Drücken bis zu 90 bar Triglyceride bei hohem äquivalenten
Überschuss an Methanol (Äquivalentverhältnis höher als 1:6) zu Estern umgesetzt.
Unter diesen Bedingungen ist ein höherer Methylestergehalt notwenig, um ein Einphasensystem
herzustellen, als in dem genannten Beispiel bei 135°C.
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| Anspruch[de] |
- Verfahren zur Umesterung von Fett und/oder Öl mittels Alkoholyse, bei welchem
dem umzuesternden Fett und/oder Öl zur Durchführung der Alkoholyse ein Alkanol,
insbesondere ein einwertiges Alkanol im Überschuss zugegeben wird, dadurch gekennzeichnet,
dass dem Fett und/oder Öl mindestens ein Alkanolfettsäureester in einer solchen
Menge zugegeben wird, dass das dadurch entstehende Reaktionsgemisch einphasig wird.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zugegebene
Alkanolfettsäureester ausgewählt wird aus der Gruppe, bestehend aus Methylestern,
Ethylestern und/oder Propylestern.
- Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Alkanolfettsäureester
in einer Menge von 5 bis 50 Gew.-%, vorzugsweise 12 bis 20 Gew.-% bezogen auf das
Fett und/oder Öl zugegeben wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
zur Durchführung der Reaktion ein im Reaktionsgemisch löslicher Katalysator zugegeben
wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
zur Durchführung der Reaktion dem Reaktionsgemisch ein in Alkanolen und im Reaktionsgemisch
unlösliches Metallsalz einer Aminosäure oder eines Aminosäurederivates zugesetzt
wird.
- Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Alkoholyse
durch gelöste Alkalimetalle oder Alkoholate der Alkalimetalle katalysiert wird.
- Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallkomponente
des Katalysators Calcium, Strontium, Barium, ein anderes Erdalkalimetall oder ein
Schwermetall, insbesondere Silber, Kupfer, Zink, Mangan, Eisen, Nickel, Kobalt,
Lanthan oder ein anderes Seltenerdmetall ist.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass
die Aminosäurekomponente des Katalysators quarternären Stickstoff oder eine Guanidinogruppe
enthält.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass
der Katalysator ein Schwermetallsalz des Arginins, insbesondere das Zinksalz oder
das Cadmiumsalz des Arginins ist.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass
der Anteil freier Fettsäuren in dem umzuesterndem Fett und/oder Öl weniger als 0,5
Gew.-%, insbesondere weniger als 0,1 Gew.-% beträgt.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass
die Umesterung bei Temperaturen in dem Bereich von 80 bis 160°C, vorzugsweise in
dem Bereich von 100 bis 150°C durchgeführt wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass
der dem Reaktionsgemisch zugesetzte Alkanolfettsäureester aus dem bei der Umesterung
resultierenden Produktstrom in das Verfahren rezirkuliert wird.
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| Anspruch[en] |
- A process for the transesterification of fat and/or oil by means of alcoholysis
wherein, in order to carry out the alcoholysis, an alkanol, in particular a monohydric
alkanol, is added in excess to the fat and/or oil to be transesterified,
characterized in that at least one alkanol fatty acid ester is added to the
fat and/or oil in a quantity such that the reaction mixture produced thereby consists
of one phase.
- The process according to claim 1, characterized in that the alkanol fatty
acid ester added is selected from the group consisting of methyl esters, ethyl esters
and/or propyl esters.
- The process according to claim 1 or 2, characterized in that the alkanol
fatty acid ester is added in a quantity of 5 to 50 wt.%, preferably 12 to 20 wt.%,
based on the fat and/or oil.
- The process according to one of claims 1 to 3, characterized in that
a catalyst which is soluble in the reaction mixture is added in order to carry out
the reaction,.
- The process according to one of claims 1 to 3, characterized in that,
in order to carry out the reaction, a metal salt of an amino acid or of an amino
acid derivative which is insoluble in alkanols and in the reaction mixture is added
to the reaction mixture.
- The process according to claim 4, characterized in that the alcoholysis
is catalyzed by dissolved alkali metals or by alcoholates of the alkali metals.
- The process according to claim 5, characterized in that the metal component
of the catalyst is calcium, strontium, barium, another alkaline-earth metal or a
heavy metal, in particular silver, copper, zinc, manganese, iron, nickel, cobalt,
lanthanum or another rare-earth metal.
- The process according to one of claims 5 or 7, characterized in that
the amino add component of the catalyst contains quaternary nitrogen or guanidine
group.
- The process according to one of claims 5 or 7, characterized in that
the catalyst is a heavy metal salt of arginine, in particular the zinc salt or the
cadmium salt of arginine.
- The process according to one of claims 1 to 9, characterized in that
the content of free fatty acids in the fat and/or oil to be transesterified is less
than 0.5 wt.%, in particular less than 0.1 wt.%.
- The process according to one of claims 1 to 10, characterized in that
the transesterification is carried out at temperatures within the range of 80°C
to 160°C, preferably within the range of 100°C to 150°C.
- The process according to one of claims 1 to 11, characterized In that
the alkanol fatty acid ester added to the reaction mixture is recirculated to the
process from the product flow resulting from the transesterification.
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| Anspruch[fr] |
- Procédé de transestérification de matière grasse et/ou d'huile par alcoolyse,
dans le cadre duquel un alcanol, en particulier un alcanol monovalent, est additionné
en excès à la matière grasse et/ou à l'huile à transestérifier pour réaliser l'alcoolyse,
caractérisé en ce qu'au moins un ester d'acides gras de l'alcanol est additionné
à la matière grasse et/ou à l'huile dans une quantité telle que le mélange de réaction
ainsi obtenu devient monophasique.
- Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ester d'acides
gras de l'alcanol additionné est sélectionné dans le groupe constitué par les esters
méthyliques, les esters éthyliques et/ou les esters propyliques.
- Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'ester
d'acides gras de l'alcanol est additionné dans une quantité représentant 5 à 50
% en poids, de préférence 12 à 20 % en poids de la matière grasse et/ou de l'huile.
- Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un
catalyseur soluble dans le mélange de réaction est additionné pour réaliser la réaction.
- Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un
sel métallique d'un acide aminé ou d'un dérivé d'acides aminés, lequel est insoluble
dans le mélange de réaction et dans les alcanols, est additionné au mélange de réaction.
- Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'alcoolyse est
catalysée par des métaux alcalins dissous ou des alcoolats dissous et issus des
métaux alcalins.
- Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que la composante
métallique du catalyseur consiste en du calcium, strontium, baryum, un autre métal
alcalino-terreux ou un métal lourd, en particulier l'argent, le cuivre, le zinc,
le manganèse, le fer, le nickel, le cobalt, le lanthane ou un autre métal du groupe
des terres rares.
- Procédé selon l'une des revendications 5 ou 7, caractérisé en ce que
la composante acide aminé du catalyseur contient de l'azote quarternaire ou un groupement
guanidino.
- Procédé selon l'une des revendications 5 ou 7, caractérisé en ce que
le catalyseur est un sel de métal lourd de l'arginine, en particulier le sel de
zinc ou le sel de cadmium de l'arginine.
- Procédé selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la
part d'acides gras libres dans la matière grasse et/ou l'huile à transestérifier
est inférieure à 0,5 % en poids, en particulier inférieure à 0,1 % en poids.
- Procédé selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que
la transestérification est réalisée à des températures situées entre 80 et 160°C,
de préférence entre 100 à 150°C.
- Procédé selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que
l'ester d'acides gras de l'alcanol additionné au mélange de réaction issu du flux
de produit résultant de la transestérification et est remis en circulation dans
le procédé.
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