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Dokumentenidentifikation DE10317250A1 04.11.2004
Titel Umweltfreundliche Nutzung von Ölschiefer bei der Verbrennung zur Stromerzeugung mit Temperaturerhöhung
Anmelder Hölter, Heinz, Prof. Dr.sc. Dr.h.c. Dr.-Ing., 46244 Bottrop, DE
Erfinder Hölter, Heinz, Prof. Dr.sc. Dr.h.c. Dr.-Ing., 46244 Bottrop, DE
DE-Anmeldedatum 14.04.2003
DE-Aktenzeichen 10317250
Offenlegungstag 04.11.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.11.2004
IPC-Hauptklasse F23B 1/02
Zusammenfassung In neuerer Zeit wird der Brennstoff Ölschiefer immer mehr zur Erzeugung von Strom als Energieträger genutzt. Um die bei einer solchen Verbrennung entstehenden Dioxine und Furane zu vernichten, wird in einer Ölschieferverbrennungsanlage nach dem maximalen Brennwert durch Ölschiefer durch eine Nachverbrennungsstufe, die mit Energieträgern wie Steinkohle oder Braunkohle bzw. Gas oder Öl oder ähnlichen Stoffen geheizt wird, eine Endtemperatur erreicht, die garantiert, daß Dioxine und Furane im Abgas nicht mehr vorhanden sind.

Beschreibung[de]

Die fossilen Brennstoffreserven der Welt beziehen sich bevorzugt auf Steinkohle, Braunkohle, Öl und Gas.

Diese Vorräte sind bei weitem nicht so groß wie die Vorräte des fossilen Brennstoffs Ölschiefer.

In neuerer Zeit wird der Brennstoff Ölschiefer mehr und mehr in die Planung berücksichtigt zur Erzeugung von Strom als Energieträger.

Der Nachteil bei einem ökonomisch ökologischen Prozeß der Erzeugung von elektrischem Strom durch Ölschiefer liegt begründet in der geringen Temperatur, die ein Ölschieferkessel in der Verbrennung erzeugt, so dass Dioxine und Furane im Temperaturbereich von 900° C erzeugt werden.

Um Dioxine und Furane in einem sicheren Temperaturbereich zu vernichten, ist es notwendig, dass die Temperatur auf einen hohen Wert , also über 1200° C Feuerungstemperatur, wie bei der Erzeugung von fossilen Kohlestromerzeugungsanlagen hochgefahren wird.

Dieses ist mit Gaskesseln, Ölkesseln, Stein- oder Braunkohlekesseln möglich, jedoch mit Kesselanlagen, die Dampf aus Ölschieferverbrennungsanlagen herstellen, ist diese Gewähr nicht gegeben.

Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, daß in dem Bereich, dort wo die Temperaturgrenze durch Ölschiefer ist, weitere Überhitzerflächen angeordnet werden, die vorzugsweise durch eine Steinkohleeinblastechnik oder eine Einblastechnik mittels Braunkohle, Öl und/oder Gas hochgeheizt werden durch eine aufgestockte Nachverbrennung auf Temperaturen wobei direkt oder indirekt durch eine im Bypass angeordnete Heißgastechnik die Temperaturen auf bis zu 1400°C und mehr hochgeheizt werden, wodurch Dioxine und Furane vermieden werden.

Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die vorstehend beschriebene Ausbildungsform beschränkt, sondern es sind zahlreiche Abänderungen möglich, ohne jedoch den Grundgedanken zu verlassen, daß in einer Ölschieferverbrennungsanlage nach dem maximalen Brennwert durch Ölschiefer durch eine Nachverbrennungsstufe, die mit Steinkohle oder Braunkohle geheizt wird, oder auch durch andere Energieträger eine Endtemperatur erreicht wird, die garantiert, daß Dioxine und Furane im Abgas nicht mehr vorhanden sind.


Anspruch[de]
  1. Umweltfreundliche Ölschiefernutzung bei der Verbrennung zur elektrischen Stromerzeugung dadurch gekennzeichnet, daß der Ölschieferverbrennungskessel nach der maximal erreichten Temperatur zusätzlich mit einer Nachverbrennung ausgerüstet wird, die mit Energieträgern wie Steinkohle oder Braunkohle bzw. Gas oder Öl oder ähnlichen Stoffen – zur Aufstockung der Temperatur in dem Bereich, in dem Dioxine und Furane nicht mehr auftreten, nachgeheizt wird.
  2. Anspruch 2 nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Temperaturerhöhung nach der Temperatur die durch Ölschieferverbrennung erzeugt in einer Nachheizzone (z.B. Kesselanlage) durch heißes Gas aufgestockt wird.
Es folgt kein Blatt Zeichnungen






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