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Dokumentenidentifikation DE20309757U1 04.11.2004
Titel Chemisches Zahnbürsten/Zahnbecherreinigungsprodukt
Anmelder Schulze, Claudia J., 78464 Konstanz, DE
DE-Aktenzeichen 20309757
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 04.11.2004
Registration date 30.09.2004
Application date from patent application 25.06.2003
IPC-Hauptklasse C11D 3/48
IPC-Nebenklasse C11D 1/62   

Beschreibung[de]

Genau genommen ist eine Zahnbürste – und zwar nicht nur die elektrische Zahnbürste, welche mit stärkerem Druck auf das Zahnfleisch einwirkt als die manuelle Zahnbürste, und bei der man häufiger sorgsamer ist als bei der manuellen Zahnbürste – sondern gerade auch die manuelle Zahnbürste – mehr als ein Bedarfsgegenstand, da sie zum Beispiel mit entzündetem Gewebe in Kontakt kommen kann und vor allem Träger zahlloser unterschiedlichster Mikroorganismen ist.

Nun ist die Zahnbürste kein Medizinprodukt sondern ein Bedarfsgegenstand, für den die Kosmetikverordnung und übergeordnet das Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz zuständig sind. Insofern gelten hier sicherlich keine medizinischen Grundsätze. Dennoch kann es hilfreich sein, wenn der Umgang mit der Zahnbürste durch zahnmedizinischen Sachverstand begleitet wird.

Problematisch ist festzuhalten

Selbst eine Essgabel oder ein Löffel, die ebenfalls in die Mundhöhle eingebracht werden, haben einen besseren Hygienestatus als eine Zahnbürste (s.o.).

Lösungsvorschläge

Cetylpyridiniumchlorid und Chlorhexidin gelten dabei als die wirksamsten und nachhaltigsten Antiseptika.

Selbst bei nur 0,11 ppm Chlorhexidin tritt noch ein bakteriostatischer, also die Bakterien in ihrer Bewegung und Vermehrung „lahm legender" Effekt auf.

Ein beigemischtes Tensid könnte z.B. im Sinne einer umfassenden Zahnbürstenhygiene dabei für eine Reinigung der Borsten, der Farbstoff dient z.B. als Indikatorlösung, zur visuellen Abgrenzung o. Ä. und die Aromastoffe können in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen beigefügt werden.

(Z.B. Pfefferminze, Kamille, Zitrone, Erdbeere, Orange, etc.). Auch die Fertigung in Gel-Form, Schaum-Form, Pulver-Form etc. ist denkbar.

Ein speziell gefertigtes Reinigungsgefäß (z.B. schmaler als ein normaler Zahnbecher mit einem Markierungsstreifen zur genauen Dosierung wäre ebenfalls denkbar, ähnliches gilt für eine Reinigungsbürste oder ein Reinigungsschwämmchen).

Anwendung

In dieser Cetylpyridiniumchlorid- oder Chlorhexidin-Tensid-Lösung / (- Gel) soll die Zahnbürste mindestens 20 Minuten – oder auch über Nacht – zur Desinfektion verbleiben.

Anschließend soll die Bürste unter fließendem Wasser abgespült werden und die Lösung weggeschüttet werden. Auch das Desinfektionsgefäß spülen und trocknen. Dieser Vorgang soll mindestens ein- bis zweimal die Woche erfolgen. Bei viralen Erkrankungen täglich. Die Dosierung sollte möglichst niedrig erfolgen.

Weitere Varianten (z.B. basiert auf Reinigungssalze, Gerbstoffe, Säuren, Alkoholen, Wasserstoffsuperoxyd-Katalase-, Pflanzenextrakte etc.) sind in den beigefügten Schutzansprüchen enthalten.

Hintergrund

Genau genommen ist eine Zahnbürste – und zwar nicht nur die elektrische Zahnbürste, welche mit stärkerem Druck auf das Zahnfleisch einwirkt als die manuelle Zahnbürste, und bei der man häufiger sorgsamer ist als bei der manuellen Zahnbürste – sondern gerade auch die manuelle Zahnbürste – mehr als ein Bedarfsgegenstand, da sie zum Beispiel mit entzündetem Gewebe in Kontakt kommen kann und vor allem Träger zahlloser unterschiedlichster Mikroorganismen ist. Selbst Essbesteck, welches ebenfalls in die Mundhöhle eingebracht wird; hat einen besseren Hygienestatus als eine Zahnbürste, was Anlass zum Nachdenken geben sollte.

Der regelmäßige Einsatz chemisch desinfizierender Substanzen im allgemeinen Zahnbürstenpflegebereich ist, im Gegensatz zu Gebissreiniger oder oralen Spüllösungen, momentan noch nicht gegeben, was m. E. eine Notwendigkeit ist!

Zur Begründung: Zahnpflege und Zahnbürstenpflege

Die meisten Menschen halten die Krankheit, welche die Zähne erst wackeln, dann ausfallen lässt, nach wie vor für einen altersbedingten Verschleiß des Zahnfleischs. Die Parodontitis ist jedoch die nach Karies häufigste Infektionskrankheit der Welt.

Bakterien in der Mundhöhle sind dabei nicht nur dafür bekannt, Löcher in den Zahn zu ätzen, sondern sich auch tiefer ins Zahnfleisch zu fressen.

Eine direkte Folge ist Zahnausfall, jedoch gehen auch Herzinfarkt, Diabetes und Frühgeburten auf das Konto der Parodontitis-Keime.

Immer deutlicher erkennen Wissenschaftler, welchen Einfluss die Mikroben im Mund auf den Gesamtorganismus des Menschen haben.

Bakterien in der Mundhöhle sind dabei äußerst gesellig. Offenbar tummeln sich hier weit mehr Mikroorganismen, als man bislang vermutet hat.

Etwa 500 Spezies sind derzeit identifiziert. Doch mit modernsten Gensonden kommen Forscher immer mehr Keimen auf die Spur. Teilweise sind diese Keime harmlos, teilweise stellen sie für das Gebiss aber auch eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar.

In der Schusslinie der Bakterien steht dabei nicht nur der Zahn, in den sie Löcher graben und damit Karies verursachen, auch das Zahnfleisch bekommt die Angriffe zu spüren. Anfangs unbemerkt nutzen die Bakterien gezielt die Schwachstelle des Zahnfleischs aus. Dabei besiedeln sie die Saumzellen, welche direkt am Zahn haften und den Zahn im knöchernen Zahnfach verankern. Die Bakterien setzen dabei Toxine frei, welche wiederum in das Saumhäutchen eindringen und dieses auflockern. Der Organismus antwortet daraufhin mit Abwehrzellen. Diese strömen in das Gewebe ein und erhöhen dessen Durchlässigkeit. Anschließend ist es den Toxinen möglich, in das Bindegewebe des Zahnfleischs vorstoßen. Eine Entzündung des Zahnfleisches (Gingivitis) ist die Folge.

Falls nicht spätestens jetzt mit der richtigen Zahnpflege und einem Zahnarztbesuch Einhalt geboten wird, rötet sieh das Zahnfleisch zusehends und schwillt an (Parodontitis).

Beim Essen und auch bei leichter Berührung beginnt das Gewebe zu bluten. Zwischen Zahn und Fleisch entstehen sog. „Taschen", welche sich problemlos zwischen sechs bis 30 Millimeter tief eingraben können. Essensreste geben den Bakterien dabei weitere Nahrung, so dass sich diese beinahe explosionsartig vermehren können.

Dem Zahnfleisch bleibt in diesem Stadium dann nur noch der Rückzug. Die Bakterien in der Zahnfleischtasche aktivieren Gewebe abbauende Kollagenasen. Der Zahn lockert sich, die Wahrscheinlichkeit des Zahnausfalls wächst beträchtlich.

Bislang ist es nicht gelungen, einzelnen Spezies den Schwund im Mund genau zuzuordnen. Klinische Symptome wie Blutung oder tiefe Taschen korrelieren zwar gut mit der Anwesenheit bestimmter Bakterienarten in der Plaque, andererseits sind sie auch an gesunden Zahnfleischstellen nachgewiesen worden. So vermuten Mikrobiologen mittlerweile, dass der Gewebeschaden durch die Kombination von Bakterien verursacht wird, die in einer Plaque zusammenleben.

Allerdings konnten die Wissenschaftler bestimmte Leitkeime ausmachen. Einer davon ist Porphyromonas gingivalis. Porphyromonas gingivalis ist bei 63 Prozent aller Patienten nachzuweisen. Porphyromonas ginqivalis besitzt von allen möglichen parodontalen Krankheitserregern das breiteste Spektrum an Gewebe abbauenden Enzymen. Die Proteasen bauen zügig Kollagen, Immunglobuline oder Komplement ab, wobei das Bindegewebe des Zahnfleischs wird sukzessive zerstückelt wird. Dabei bildet Porphyromonas gingivalis Membranvesikel. Diese werden in großer Zahl ins umliegende Gewebe verteilt, was zur Folge hat, dass die sezernierten Proteasen erhalten werden.

Ein weiteres Problem stellt Actinobacillus actinomycetemcomitans dar, der rund 30 Prozent der Patienten befällt und der beispielsweise mit Harnwegsinfektionen, Meningitis oder Osteomyelitis in assoziiert wird.

P. actinomycetemcomitans umhüllt sich mit einer Kapsel und ist dadurch weitgehend vor Komplement und Phagozytose gefeit. Ansonsten gehören noch Kollagenasen und Fimbrien zu seiner Ausrüstung. Diese besteht aus einem Lipopolysaccharid mit extrem starker Knochen resorbierender Aktivität und der Fähigkeit, die Funktion von Neutrophilen nicht unwesentlich zu beeinträchtigen.

Dabei bildet A. actinomycetemcomitans ebenfalls Membranvesikel, die einige dieser Stoffe in der Umgebung verbreiten.

Bakterien lieben die Gemeinschaft. Hierbei bilden auch die Mundbakterien keine Ausnahme. Aus polymeren Kohlenhydraten und Eiweißmolekülen schaffen sie sich gemeinschaftlichen Wohnraum. Jedes Bakterium, das anhaftet, wird zur Andockstelle für weitere Keime. Werden die Bakterien nicht täglich entfernt, bilden sie einen zähen Belag, der einen Keil zwischen Zahn und Fleisch treibt. Verschiedene Mikrobenarten leben in diesem Biofilm einträchtig zusammen, ihre unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten machen solche Lebensgemeinschaften für alle Beteiligten profitabel. Die schleimige Unterkunft bietet ihren Bewohnern auch einen gewissen Schutz vor widrigen Umwelteinflüssen, etwa vor Attacken des Immunsystems oder der Bürste. Auch mit Antibiotika ist diesen Biotopen weitaus schwerer beizukommen als frei lebenden Bakterien.

Personen mit profunder Parodontitis haben eine etwa achtmal neun Zentimeter große Wundfläche im Mund, informiert das Zentrum für Zahn, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Köln. Diese Wundfläche ist mit etwa 1011 Mikroorganismen besiedelt. Immer wenn das entzündete Parodont belastet wird, etwa beim Essen oder Zähneputzen kommt es zu einer Bakteriämie. Die Mikroben gelangen durch die kleinen Wunden in den Blutstrom und somit in jeden Winkel des Körpers Und das ist der Grund warum die Parodontitis nicht nur im Mund Schäden anrichtet. Sie steht unter Verdacht, systemische Erkrankungen auslösen beziehungsweise anfachen zu können. Die Spannbreite reicht von Atherosklerose über Frühgeburten bis hin zu Diabetes.1 Studien zeigen, dass Personen mit Parodontitis unabhängig von anderen Risikofaktoren mindestens zweimal häufiger einen Herzinfarkt erleiden. Gleiches gilt für die Wahrscheinlichkeit, einen Schlaganfall zu bekommen. Diese epidemiologischen Daten korrelieren mit den Ergebnissen von Tierexperimenten, bei denen Forscher mit Parodontitis-assoziierten Keimen dosisabhängig eine Atherosklerose auslösten. Mehr noch: Sie haben Mundbakterien wie P. gingivalis genau in den atherogenen Plaques der Arterien nachweisen können, die die Ischämie auslösten. Die bislang vorliegenden Daten reichen jedoch nicht aus, um zu behaupten, dass Parodontitis Herz-Kreislauf-Erkrankungen hervorruft. Sie gilt aber als unabhängiger Risikofaktor bei der Entwicklung der Atherosklerose.

Offenbar sind die Siedler im Zahnbelag in der Lage, verschiedene Entzündungsmediatoren freizusetzen, wodurch an den Gefäßwänden vermehrt Cholesterol haften bleibt und die Thrombozytenaggregation angekurbelt wird. Untersuchungen einer anderen Arbeitsgruppe legen nahe, dass sie die Blutgerinnung in die Irre führen. So bringt beispielsweise Streptococcus sanguis Blut zum Verklumpen. Die Forscher haben herausgefunden, dass ein Eiweiß der Streptokokken dem menschlichen Kollagen ähnelt, das bei der Wundheilung eine Rolle spielt. Anscheinend täuschen die Bakterien dem Immunsystem eine Wunde vor. Die Gerinnungskaskade wird in Gang gebracht, das Blutgefäß eingeschnürt. Die Bakterien siedeln bevorzugt an Prothesen wie künstlichen Herzklappen oder Hüftgelenken, weil sie hier ähnlich gute Bedingungen finden wie auf Zähnen.2 Deshalb sollten Patienten mit künstlichen Herzklappen vom Zahnarzt nur unter Antibiotika-Gabe behandelt werden. Das Risiko, dass Parodontitis-Keime wie Streptokokken oder Staphylokokken eine Endokarditis hervorrufen könnten, wäre ansonsten zu groß. Denn eine Bakteriämie wird durch die Zahnbehandlung oder auch schon durch das Entfernen von Zahnstein in Gang gesetzt.

Ein Viertel der Frühgeburten in den USA ist nicht durch bekannte Auslöser wie Rauchen, Alkohol oder Mehrlingsschwangerschaften zu erklären. Aus Tier-Experimenten ist bekannt, dass bakterielle Toxine Frühgeburten auslösen können. Deshalb liegt die Vermutung nahe dass auch schwangere Frauen mit einer Parodontitis eine höhere Wahrscheinlichkeit haben ein „Frühehen" zur Welt zu bringen. Endotoxine sind in der Lage, über Zytokine die Produktion von Wehen fördernden Prostaglandinen anzuregen. In der Tat fand man bei Frauen, die eine Frühgeburt hatten, höhere Blutwerte an Prostaglandin E2. Nimmt man alle Studien zusammen, steigt das Risiko einer Frühgeburt bei Schwangeren mit Parodontitis um das Siebenfache.3 Das Parodontitis-Risiko bei Rauchern ist dabei dreimal so hoch wie bei Nichtrauchern. Zudem sind die Erfolge der Parodontitis-Therapie und die Wundheilung bei Rauchern im Vergleich zu Nikotin-Abstinenzlern deutlich reduziert. Bei Rauchern findet man stets eine signifikant erhöhte Persistenz beispielsweise von A. actinomycetemcomitans oder P. gingivalis nach der mechanischen Lokaltherapie: 88 Prozent der Nichtraucher waren frei von A.a., P.g. & Co, verglichen mit 33 Prozent der Raucher. Nicht nur die erhöhte Plaqueansammlung macht Raucherzähne anfällig, sondern der Zigarettenqualm mindert Durchblutung und Abwehrkraft des Zahnfleischs. Wichtige Abwehrfaktoren wie das sekretorische Immunglobulin A im Speichel und das Serum-IgG sind reduziert. Außerdem werden bei Rauchern vermehrt Entzündungsmediatoren aus Monozyten freigesetzt.

Was die Zusammenhänge von Parodontitis und Diabetes betrifft, gibt es noch Unklarheiten. Fest steht zwar, dass sowohl Typ-1- als auch Typ-2-Diabetes das Risiko für die Ausbildung einer Parodontitis etwa verdoppeln. Und auch umgekehrt scheint sich eine Parodontitis als Infektionskrankheit ungünstig auf die Blutzuckereinstellung des Diabetikers auszuwirken. Wie sich die beiden Erkrankungen konkret beeinflussen, ist noch nicht geklärt. Vermutlich bringen Lipopolysaccharide, die von den Parodontitis-Keimen produziert werden, die Stoffwechsel-Einstellung ins Wanken.4 Gebiss-gesunde Diabetiker haben gegenüber Zahnfleisch-geschädigten Zuckerkranken deutlich weniger Nephropathien, Retinopathien oder Schwierigkeiten bei der Wundheilung. Studien belegen, dass durch eine erfolgreiche parodontale Behandlung die täglich benötigte Insulinmenge reduziert werden kann. Andere Untersuchungen zeigen, dass durch eine Parodontitis-Behandlung der HbA-Wert sinkt.

Zu diesem Themenkomplex existieren zwar viele kleinere sporadische Untersuchungen, aus denen aber keine allgemeinen Verhaltensregeln abgeleitet werden können. Eines legen sie zumindest nahe:

Diabetiker sollten auf ihre Zahnpflege ein besonderes Augenmerk haben und eine Zahnfleischentzündung sofort behandeln lassen.

Sich die Bakterien einzufangen, bedarf es keiner großen Nachlässigkeit. Der Kariesauslöser Nummer eins, Streptococcus mutans, wird von Mund zu Mund per Speichel übertragen.

Und so wird der Keim zwischen Geschwistern und Partnern leicht weitergereicht. Studien aus Finnland und den USA wiesen nach, dass sich bis zu sechzig Prozent der Kinder A. actinomycetemcomitans bei ihren Eltern holen.

Prinzipiell gilt also für alle Menschen Vorsorge. Ist doch die Parodontitis nach der Karies vermutlich die häufigste chronische Infektionskrankheit der Welt (s.o.). Bereits ein Viertel der Kindergartenkinder hat eine behandlungsbedürftige Karies.

Laut der Gesellschaft für Parodontologie ist das Zahnfleisch bei rund 80 bis 90 Prozent der Deutschen entzündet und bei rund einem Drittel davon haben sich die Bakterien bereits so weit ins Zahnfleisch gegraben, dass sich eine Parodontitis manifestiert hat.

Mund- und Zahnhygienehygiene

Zahnerkrankungen sind aber kein Schicksal. Man hat es mit Bürste und Mundwassern im wahrsten Sinne des Wortes selbst in der Hand, ob Karies, Gingivitis und Parodontitis eine Chance haben.

Mit der richtigen Mundhygiene, ergänzt durch halbjährliche zahnärztliche Betreuung, können Zahnerkrankungen zu 90 Prozent vermieden werden.

Wie sieht es aber, neben der Zahnpflege, mit der Pflege der Zahnbürste aus?

Nun ist die Zahnbürste kein Medizinprodukt sondern ein Bedarfsgegenstand, für den die Kosmetikverordnung und übergeordnet das Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz zuständig sind. Insofern gelten hier sicherlich keine medizinischen Grundsätze. Dennoch kann es hilfreich sein, wenn der Umgang mit der Zahnbürste durch zahnmedizinischen Sachverstand begleitet wird.

Genau genommen ist die Zahnbürste nämlich doch mehr als ein Bedarfsgegenstand, da sie zum Beispiel mit entzündetem Gewebe in Kontakt kommen kann und vor allem Träger zahlloser unterschiedlichster Mikroorganismen ist. Selbst eine Essgabel oder ein Löffel, die ebenfalls in die Mundhöhle eingebracht werden, haben einen besseren Hygienestatus als eine Zahnbürste (s.o.).

Natürlich ist eine saubere Zahnbürste allein kein „Allheilmittel". Aber eine verkeimte Zahnbürste ist sicherlich nicht gesundheitsförderlich. Schlechte Hygiene beschleunigt den Ausbruch von Paradontitis.

„Das A und O der Zahngesundheit besteht darin, die Zahl der Keime im Mund von vorneherein gering zu halten", sagt z.B. Jörn Mühlenbeck, niedergelassener Zahnarzt in Hamburg.

GLASS und LARE (1986) wiesen an, Zahnbürsten außer den üblichen Mundhöhlenkeimen pathogene und opportunistische Mikroorganismen nach, die nicht nur orale Erkrankungen verursachen können, sondern auch in Verbindung mit speziellen Organinfektionen genannt werden. (Hierzu muss allerdings betont werden, dass der Nachweis einer potentiell pathogenen Keimart noch lange nicht mit der Entstehung einer spezifischen Erkrankung verbunden sein muss). An experimentell kontaminierten Zahnbürsten wurden Überlebensraten oraler Bakterienarten studiert. BUNETEL et al. (2000) wiesen nach, dass Kulturen von Porphyromonas gingivalis, Streptococcus mutans und Candida albicans erst nach 24 Stunden auf 0,2 bis zwei Prozent ihrer Ausgangskeimzahl reduziert wurden, wobei der Zahnbürstentyp einen gewissen Einfluss auf die Überlebensrate besaß. Herpes simplex Viren waren von GLASS und JENSEN (1988) noch nach sieben Tagen in aktiver Form nachzuweisen. Ausgehend von eigenen Erfahrungen im Chemie-Labor, wo sich längst herumgesprochen hat, dass sich gebrauchte Zahnbürsten zum Züchten von Bakterienkulturen hervorragend eignen, (so wurde Petrischalen mit Agar-Agar und Nährlösung z.B. mit Abdrücken von gebrauchter Zahnbürsten „beimpft"), riet mir mein Mann, Herr Dipl.-Chem. Patrick Schmidt, derzeit Doktorand im Bereich Biologische Chemie / Biochemie an der Universität Konstanz, meine Zahnbürste doch einfach regelmäßig durch Auskochen, mit Gebissreinigertabletten oder mit Ethanol zu reinigen. Ich tue dies seither aber frage seither, warum bei dem m. E. offensichtlichen Bedarf einer einwandfreien Mundhygiene, die Zahnbürstenhygiene so vernachlässigt wird. Auch erschienen mir diese Lösungen nur als die zweitbeste Wahl, da es mir sinnvoller erschien, ein konkretes Zahnputzreinigungsprodukt zu entwickeln, statt auf Notbehelfe zurückzugreifen. Die Gebissreiniger sind z.B. überdosiert und es ist schwierig sie in der Mitte zu durchbrechen. Auch das Auskochen hat Nachteile. So deformiert sich bei manchen Modellen die Zahnbürsten so, dass sie nicht mehr zu gebrauchen sind.

Generelle Einwände gegen eine gesonderte Zahnbürstenhygiene

Nun ist zwar möglicherweise einzuwenden, dass einige Bestandteile in Zahnpasten eine antimikrobielle Wirksamkeit besitzen. So konnte allen in Zahnpasten üblichen Tensiden eine Hemmung des Wachstums oraler Keime zugeordnet werden, (GERCKENS et al. 1992), ebenso der Kombination Natriumlaurysulfat mit Natriummonofluorphosphat oder mit Natriumfluorid, die beste Hemmwirkung entfalteten Aminfluoride (BENTHIN et al. 1994). Allen Wirkstoffen überlegen scheint dabei die Kombination von Amin- und Zinnfluorid zu sein. (SAXER, 1991).

Dennoch war es nach wie vor, auch mit Einsatz dieser Produkte, ohne weiteres möglich, aus der heimischen Zahnbürste ganze Bakterienkolonien zu züchten, so dass es mir nahe liegend erscheint, hier – nicht nur in privatem Rahmen – Abhilfe zu schaffen. Alle oben genannten Möglichkeiten erschienen mir nicht optimal Welches) Mittel könnte also geeigneter sein als o.g. Behelfe? Wie sieht es dabei auf anderen Märkten aus?

Welche Ansätze gibt es auf den innovativen Märkten? (U.S.A. und Japan)

In den U.S.A. sind verschiedene Zahnbürstendesinfiziergeräte auf dem Markt

Die „Self-Sanitizing-Toothbrush", ein sich selbst reinigendes aufwändiges System, ist bislang nicht sehr erfolgreich. Auf dem Markt ist jedoch auch ein Gerät, in dem Zahnbürste mit ultraviolettem Licht desinfiziert werden soll. Sowohl die „Self-Sanitizing-toothbrush" als auch die Geräte zur Desinfektion sind Produkte, die eigens angeschafft und betrieben werden müssen. In Japan sind ähnliche Produkte in der Entwicklungsphase. Allerdings machen diese einen kostspieligen und umständlichen Eindruck, so dass auch diese Möglichkeiten mir als nicht optimal erschienen. So suchte ich weiter nach geeigneten Alternativen.

Geeignete Alternativen

Cetylpyridiniumchlorid und Chlorhexidin gelten als die wirksamsten und nachhaltigsten Antiseptika zur Anwendung im Mund- und Rachenraum bei oralen Entzündungen.

Chlorhexidin zählt zur chemischen Gruppe der Bis-biguandine. Es erweist sich als effektiv gegen ein breites Spektrum pathogener Keime.

In hohen Konzentrationen, 100 ppm, zerstört Chlorhexidin die Zellmembran der Bakterien und wirkt damit bakterizid. Ein bakteriostatischer, also die Bakterien in ihrer Bewegung und Vermehrung „lahmlegender" Effekt tritt noch bei nur 0,11 ppm Chlorhexidin auf. (Versuche laufen noch).

Es ist zudem von hoher Substantivität und begünstigt die Länge seiner Wirkung durch elektrostatische Bindungen und Wechselwirkungen mit den Proteinen und Glykoproteinen des in der Zahnbürste gelagerten Speichels und der Plaque bzw. dem Schmelz-Hydroxylapatit.

Selbst bei nur 0,11 ppm Chlorhexidin tritt noch ein bakteriostatischer, also die Bakterien in ihrer Bewegung und Vermehrung „lahm legender" Effekt auf.

Ein beigemischtes Tensid könnte nun im Sinne einer umfassenden Zahnbürstenhygiene dabei für eine Reinigung der Borsten, der Farbstoff dient z. B. als Indikatorlösung, zur visuellen Abgrenzung o. Ä. und die Aromastoffe können in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen beigefügt werden.

(Z.B. Pfefferminze, Kamille, Zitrone, Erdbeere, Orange, etc.). Auch die Fertigung in Gel-Form ist denkbar.

Ein speziell gefertigtes Reinigungsgefäß (z.B. schmaler als ein normaler Zahnbecher mit einem Markierungsstreifen zur genauen Dosierung wäre denkbar).

Anwendung

In dieser Cetylpyridiniumchlorid- oder Chlorihexidin-Tensid-Lösung / (- Gel) soll die Zahnbürste mindestens 20 Minuten – oder auch über Nacht – zur Desinfektion verbleiben.

Anschließend soll die Bürste unter fließendem Wasser abgespült werden und die Lösung weggeschüttet werden.

Auch das Desinfektionsgefäß spülen und trocknen.

Dieser Vorgang soll mindestens ein- bis zweimal die Woche erfolgen. Bei viralen Erkrankungen täglich.

Als Variante könnte ich mir eine Entwicklung von Zahnbürstenreinigertabletten auf der Basis von Gebissreinigertabletten, welche mit Reinigungssalzen arbeiten, vorstellen.

Dies könnte dabei vor allem für Chlorhexidin-Allergiker von Nutzen sein.

Hier muss die genaue Dosierung und Größe der Tabletten noch ausgelotet werden.

Warum gibt es ein solches Zahnbürstenreinigerprodukt noch nicht?

Ich kann mir auch wirtschaftliche Gründe vorstellen. Möglicherweise ist es die Angst vor ökonomischen Einbußen. (Rückgang des Kaufes neuer Zahnbürsten). Aber diesem Argument ist entgegenzuhalten dass die Desinfektion einer Zahnbürste nicht gegen die Materialabnutzung der Borsten hilft.

Wirtschaftliches Fazit

So ist hiermit in sinnvoller Weise gerade der Entwicklung einer viel kostspieligeren und umständlicheren „Zahnbürstenreinigerstation" (s.o.) etwas entgegenzuhalten. Eine solche Vorrichtung wie ich sie skizziert habe, wird sich viel leichter an ein breites Publikum verkaufen lassen. Zahnbürstenreinigertropfen / Gel (oder bei Chlorhexidin-Allergikern: Zahnbürsten-Reinigertabs in Anlehnung an Gebiß-Reinigerfabs aber in anderer Dosierungsgröße und in einer anderen, „jugendlicheren" Aufmachung, s.o.) sind um ein Wesentliches praktischer, genauer zu dosieren und billiger zu erwerben.

Medizinisches Fazit

„Das A und O der Zahngesundheit besteht darin, die Zahl der Keime im Mund von vorneherein gering zu halten". (s.o.)

Genau genommen ist die Zahnbürste mehr als ein Bedarfsgegenstand, da sie zum Beispiel mit entzündetem Gewebe in Kontakt kommen kann und vor allem Träger zahlloser unterschiedlichster Mikroorganismen ist.

Cetylpyridiniumchlorid und Chlorhexidin gelten dabei als die wirksamsten und nachhaltigsten Antiseptika.

Daraus ergab sich für mich die Idee für und die Entwicklung des oben skizzierten Zahnbürstenreinigungsprodukts.

Literaturliste5 zusammengetragen von Elke Wolf, Apothekerin und Wissenschaftsjournalistin (siehe auch Artikel) (zum Teil kommen im Exposé direkte Zitate vor, die noch als solche kenntlich gemacht werden müssen!). Hier daher zunächst die vorläufige Form.

  • 1. Adjuvante Antibiotika bei der Therapie marginaler Parodontopathien Stellungnahme der DGP und DGZMK, Stand 9/98.
  • 2. Blech, J., Zahnmedizin: Schwund im Mund. Spiegel 42 (2000) 328 – 331.
  • 3. Die Kunst der Zahnpflege. GABA-Patientenbroschüre 2000.
  • 4. Empfehlungen zur Kariesprophylaxe mit Fluoriden. Stellungnahme der DGZMK, Stand 27. März 2000.
  • 5. Gesunde Zähne. Broschüre der Barmer Ersatzkasse. Akt. Aufl.
  • 6. Marthaler, T. M., Gesunde Zähne ein Leben lang. Patientenbroschüre 1999.
  • 7. Gülzow, H.-J., Zur Verfügbarkeit von Fluorid aus Zahnpasten. Oralprophylaxe 20 (1998) 143 – 145.
  • 8. Gülzow, N.-J., Ganschow, C., Mannes, C., Fluoridaufnahme der Schmelzoberfläche aus Zahnpasten mit unterschiedlichen Fluoridverbindungen. Dtsch. Zahnärztl. Ztg. 48 (1993) 112 – 114.
  • 9. Günay, N., Zahn- und Mundgesundheit in der Schwangerschaft. Prophylaxe dialog 1 (2000) 1 – 4.
  • 10. Hillman, J., Antibakterielle Wirkung durch gentechnische Veränderung von Streptococcus mutans. Infect. Immun. 68 (2000) 543.
  • 11. Kowollik, J., Zahnmedizinische Prävention: eine Aufgabe für Apotheker und Zahnärzte. Pharm. Ztg. 141, Nr. 39 (1996) 11 – 14.
  • 12. Laxes, E., Gesunde Zähne – ein Leben lang. Dt. Apoth. Ztg. 21 (2000) 65 – 75.
  • 13. Mausberg, R., Diabetes und Zahngesundheit. Prophylaxe dialog 1 (2000) 5f.
  • 14. Mombelli, A., Antibiotika in der Parodontaltherapie. Schweiz. Zahnmed.
  • Monatsschr. Vol 108, 10 (1998) 969 – 975.
  • 15. N. N., Besondere Prophylaxe vor und in der Schwangerschaft. Dt. Zahnmed. Wschr. 27 (2000).
  • 16. Periodontal Disease as a Potential Risk Factor for Systemic Diseases. Position Paper des Research, Science and Therapy Committee of the American Academy of Periodontology. J. Periodontol. 69 (1998) 841 – 850.
  • 17. Ratgeber gesundes Zahnfleisch. Herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie. Regensburg 2000.
  • 18. Relman, D., Identifizierung Bakterien in der Mundhöhle. Proceedings der amerikanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften 96 (2000) 14547.
  • 19. Seemann, R., Allgemeinmedizinische Bedeutung der oralen Gesundheit. Prophylaxe Impuls 4 (2000) 41 – 43.
  • 20. Sigusch, B. et al., Adjuvante Antibiotikagabe in einem Zweischritt-Therapiekonzept für die früh beginnende Parodontitis. Dtsch. Med. Wschr. 125 (2000) 1186 – 1191.
  • 21. Stelzel, M., Parodontopathien und systemische Erkrankungen. Zahnarzt Magazin 3 (2000) 6 – 10.
  • 22. Williams, D. M., et al., Pathologie der parodontalen Erkrankungen. Carl Hanser Verlag München, Wien 1997.
  • 23. Wu, T. et al., Periodontitis und die Auswirkungen auf Herz und Hirn. Arch. Internat Med. 160 (2000) 2749.

Anspruch[de]
  1. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, dadurch gekennzeichnet, dass es auf der Basis eines Cetylpyridiniumchlorids und / oder Chlorhexidin-Gemischs (Derivate inklusive) wahlweise mit Farbstoff und variablen Aromastoffen (z.B. E 124) und / oder Pflanzenextrakten hergestellt ist.
  2. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, dadurch gekennzeichnet, dass es auf der Basis von Reinigungssalzen, (z.B. basiert auf Natriumbicarbonat, Natrium-Gluconat) wahlweise mit Farbstoff und variablen Aromastoffen und / oder Pflanzenextrakten (z.B. Salbei, Pfefferminze, Hammamelis, Menthol, Teebaum) hergestellt ist.
  3. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, dadurch gekennzeichnet, dass es auf der Basis von Tensiden (Derivate, inklusive),(z.B. basiert auf Igeponen, Mersolat, Gardinal, Tergitol) wahlweise mit Farbstoff und variablen Aromastoffen und / oder Pflanzenextrakten hergestellt ist.
  4. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, dadurch gekennzeichnet, dass es auf der Basis von Pflanzenextrakten / ätherischen Ölen hergestellt ist.
  5. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, dadurch gekennzeichnet, dass es auf der Basis einer Wasserstoffsuperoxyd-Katalase-Kombination hergestellt ist.
  6. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, dadurch gekennzeichnet, dass es auf der Basis von Alkoholen (z.B. basiert auf Ethylalkohol) (Derivate inklusive) hergestellt ist.
  7. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, dadurch gekennzeichnet, dass es auf der Basis von Säuren (z.B. basiert auf Zitronensäure, Salicylsäure) (Derivate inklusive) hergestellt ist.
  8. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, dadurch gekennzeichnet, dass es auf der Basis von Gerbstoffen hergestellt ist.
  9. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es als Reinigungsgel vorliegt.
  10. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es als lösliche Reinigungstablette vorliegt.
  11. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es als Reinigungstropfen vorliegt.
  12. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es als Reinigungslösung vorliegt.
  13. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es als Reinigungsschaum vorliegt.
  14. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es als lösliches Reinigungspulver vorliegt.
  15. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es als Reinigungsgranulat vorliegt.
  16. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es als Reinigungsspray vorliegt.
  17. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es als Reinigungspaste vorliegt.
  18. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es als kombiniertes Reinigungsset zusammen mit einem Zahnbecher mit ca. 2 cm Radius vorliegt.
  19. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es als kombiniertes Reinigungsset zusammen mit einem Reinigungsschwämmchen vorliegt.
  20. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es als kombiniertes Reinigungsset zusammen mit einer präparierten Reinigungsfläche (z.B. getränktes Schwämmchen o.ä.)vorliegt.
  21. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es als kombiniertes Reinigungsset zusammen mit einer Reinigungsbürste etwa in Größe einer Zahnbürste vorliegt.
  22. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es in einer Verpackung vorliegt, auf welcher durch Schrift oder Symbolik ausdrücklich auf den Anwendungsbereich (Zahnbürstenreinigung / Zahnbecherreinigung) hinweist.
  23. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es in einer Dosierung / Konzentration vorliegt, welche individuell dosierbar auf den Anwendungsbereich (Zahnbürstenreinigung) abgestimmt ist.
  24. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es sowohl zur Reinigung von Zahnbürsten als auch zur gleichzeitigen Reinigung von Zahnputzbechern vorliegt.
  25. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es ebenfalls zur Reinigung von Zahnersatz verwendet werden kann.
  26. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es in einer Dosierung / Konzentration vorliegt, welche individuell dosierbar auf den Anwendungsbereich (Zahnersatz) abgestimmt ist.
  27. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es ebenfalls zur Reinigung von Zahnspangen verwendet werden kann.
  28. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es in einer Dosierung / Konzentration vorliegt, welche individuell dosierbar auf den Anwendungsbereich (Zahnspangen) abgestimmt ist.
  29. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es ebenfalls zur Reinigung von Zahnschutz verwendet werden kann.
  30. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es in einer Dosierung / Konzentration vorliegt, welche individuell dosierbar auf den Anwendungsbereich (Zahnschutz) abgestimmt ist.
  31. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es ebenfalls zur Reinigung von Zahnreinigungsschwämmchen verwendet werden kann.
  32. Chemisches Zahnbürsten/-Zahnbecherreinigungsprodukt, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es in einer Dosierung / Konzentration vorliegt, welche individuell dosierbar auf den Anwendungsbereich (Zahnreinigungsschwämmchen) abgestimmt ist.
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