PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69822178T2 04.11.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001019784
Titel Filmtransportsystem mit einer Rollenvorrichtung
Anmelder Eastman Kodak Co., Rochester, N.Y., US
Erfinder MATTILA, J.,, Robert, Rochester, New York 14650-2201, US
Vertreter WAGNER & GEYER Partnerschaft Patent- und Rechtsanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69822178
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 08.09.1998
EP-Aktenzeichen 989481544
WO-Anmeldetag 08.09.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/US98/18951
WO-Veröffentlichungsnummer 0009917163
WO-Veröffentlichungsdatum 08.04.1999
EP-Offenlegungsdatum 19.07.2000
EP date of grant 03.03.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.11.2004
IPC-Hauptklasse G03D 3/13

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft allgemein optische Abtastsysteme und Laser-Bilderzeugungssysteme mit solchen Abtastern. Die Erfindung betrifft insbesondere ein Laser-Bilderzeugungssystem mit einer Rollenvorrichtung für den Transport von Film innerhalb des Systems.

Laser-Bilderzeugungssysteme werden gewöhnlich für die Erzeugung fotografischer Bilder aus mit Magnetresonanz(MR)-, Computertomographie(CT)- oder Abtastern anderer Art erzeugten digitalen Bilddaten eingesetzt. Typische Bestandteile dieser Systeme sind ein Halbton-Laserbilderzeuger zur Erzeugung des Bildes durch Belichten eines lichtempfindlichen Films, ein Filmentwicklungsgerät zum Entwickeln des Films und ein Bildverwaltungshilfssystem zum Koordinieren der Funktionen des Laser-Bilderzeugers und des Filmentwicklungsgeräts.

Die digitalen Bilddaten bestehen aus einer Folge digitaler Bildwerte, die das abgetastete Bild darstellen. Eine Bildverarbeitungselektronik im Bildverwaltungshilfssystem verarbeitet die Bilddatenwerte zu einer Folge digitaler Laser-Ansteuerwerte (d. h. Belichtungswerte), die in den Laser-Abtaster eingegeben werden. Der Laser-Abtaster tastet in Abhängigkeit von den digitalen Laser-Ansteuerwerten den lichtempfindlichen Film in Querrichtung in einem Rastermuster ab, um auf dem Film durch Belichtung das Bild zu erzeugen.

Die in der medizinischen Bilderzeugungstechnik verwendeten Halbtonbilder müssen sehr strengen Anforderungen an die Bildqualität genügen. Ein auf Transparentfilm druckender Laser-Bilderzeuger belichtet ein Bild in einem Rasterformat, dessen Zeilenabstand mit einer Toleranz von kleiner als 1 &mgr;m gesteuert werden muss. Außerdem muss das Bild gleichmäßig belichtet werden, damit der Betrachter etwaige Artefakte nicht bemerkt. Medizinische Bilder werden von Bildanalysten (z. B. Radiologen) betrachtet.

Um die geforderte Bildqualität zu erreichen, müssen alle Elemente des Bilderzeugungssystems den Bogen lichtempfindlichen Films schonend und wirksam transportieren und dabei alles vermeiden, was die Qualität des abschließend auf dem Film erscheinenden Bildes verschlechtern könnte. Zum Bewegen des Films zwischen den verschiedenen Stufen des Belichtungs- und Entwicklungsprozesses dienen Rollenpaare, die den Bogen an der Klemmstelle zwischen den Rollen ergreifen und entlang einer Filmtransportbahn weiterbefördern.

In herkömmlichen Filmerzeugungsgeräten werden die Filmtransportrollen an Lagern montiert, die auf beiden Seiten der Filmtransportbahn an Seitenblechen des Rahmens befestigt sind, die für den Einbau der Rollen bewegt werden müssen. Die Rollenwellen verlaufen durch die Seitenbleche, die Bestandteil des Rahmens des Bilderzeugungsgeräts sein können, sodass es sehr schwierig ist, eine Rolle nach einmal erfolgtem Einbau wieder auszubauen oder daran Wartungsarbeiten durchzuführen. Besonders bei Mehrfach-Filmtransportrollenbahnen kann es sehr schwierig sein, die Bleche so zu manipulieren, dass Mehrfachrollen in vormontierte Lagersätze eingebaut werden können. Außerdem ist bei Bilderzeugungssystemen die Beherrschung des Aufbaus statischer Elektrizität auf dem Film nach wie vor kritisch, weil diese statische Elektrizität Artefakte oder eine Verschlechterung der Bildqualität auf dem Film verursachen oder dazu (ihren kann, dass die Filmbögen an den Rollen haften.

Die in EP 0 594 895 und EP 0 633 498 offenbarten herkömmlichen Geräte für die Entwicklung fotografischen Bogenmaterials enthalten Rollen und Rollenpaare, die das fotografische Material zum Transport während der Entwicklung abstützen oder einklemmen. Im Allgemeinen bestehen diese Geräte aus chemischen Bädern für die Entwicklung des Materials und Rollensystemen mit elastomeren Oberflächen für den Transport des Materials. Die Geräte weisen außerdem Mittel auf, mit denen sich die Rollenpaare, zwischen denen das fotografische Material während der Entwicklung eingeklemmt wird, öffnen lassen. Diese Öffnungsmittel sollen im Wesentlichen durch eine verbesserte Problemlösung verhindern, dass die Rollen sich nicht voneinander lösen, wenn das Entwicklungsgerät nicht benutzt wird.

Wünschenswert ist eine Filmtransportrollenvorrichtung zur Verwendung in einem Bilderzeugungssystem, die als vormontierte Einheit zwischen zwei starren Blechen eingebaut werden kann und keine Bewegung der Bleche für den Einbau der Rollen in ihre Lagersätze erfordert. Wünschenswert ist ferner eine Beherrschung des Aufbaus statischer Elektrizität auf dem transportierten Bogenmaterial durch die Verwendung antistatischer Rollen und Lager, damit die statische Elektrizität von der Oberfläche des Films auf den Rahmen des Bilderzeugungssystems abgeleitet wird.

Die Erfindung betrifft allgemein verschiedene Aspekte der Schaffung eines Bilderzeugungssystems mit einer vormontierten Transportrollenvorrichtung zur Verwendung in dem System.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine vormontierte Transportrollenvorrichtung zu schaffen, die in ein Bilderzeugungssystem eingebaut werden kann, ohne dass für den Einbau von Lagern und Rollen Maschinenbleche entfernt werden müssen.

In einer Ausführungsform schafft die Erfindung ein Bilderzeugungssystem gemäß Anspruch 1. Die Filmtransportrollenvorrichtung des Systems weist eine erste und eine zweite Lagerblockeinheit, eine erste Rolle und eine zweite Rolle auf. Die erste Rolle und die zweite Rolle sind zwischen der ersten und zweiten Lagerblockeinheit in einer Klemmposition drehbar verbunden. Die erste und zweite Lagerblockeinheit weisen jeweils einen Verschiebeblock und einen Lagerblock auf, auf, wobei der Lagerblock mit einer Öffnung für die Aufnahme des Verschiebeblocks versehen ist und wobei der Verschiebeblock innerhalb des Lagerblocks verschiebbar angeordnet und zwischen dem Verschiebeblock und dem Lagerblock eine Vorspanneinrichtung montiert ist, die den Verschiebeblock gegen den Lagerblock vorspannt.

Eine aus dem Verschiebeblock ragende Griffeinrichtung hilft dem Bediener, den Verschiebeblock zu ergreifen und von dem Lagerblock weg zu bewegen. Die Griffeinrichtung kann ein Daumengriffelement und ein Zusatzgriffelement aufweisen. Die Griffeinrichtung kann einen Kanal für die Vorspanneinrichtung definieren.

Der Lagerblock kann ferner zwei Montagekanäle für die gleitende Aufnahme des Verschiebeblocks innerhalb eines Rahmens der Bilderzeugungseinrichtung aufweisen. Der Lagerblock kann außerdem einen Montagepfosten für die Vorspanneinrichtung aufweisen, wobei der Verschiebeblock mit einem Montagekanal für die Vorspanneinrichtung versehen ist. Der Montagekanal für die Vorspanneinrichtung kann mindestens teilweise am Außenumfang des Verschiebeblocks entlang verlaufen.

Bei einer Anwendung ist die erste Rolle drehbar am Verschiebeblock und am Lagerblock befestigt und die zweite Rolle drehbar am Lagerblock angebracht. Der Lagerblock kann außerdem einen Anschlagmechanismus zum Begrenzen der Größe der Bewegung zwischen dem Verschiebeblock und dem Lagerblock aufweisen.

Die Lagerblockeinheit wird aus einem polymeren Werkstoff hergestellt. Die Lagerblockeinheit kann außerdem aus einem Werkstoff hergestellt werden, dessen Leitfähigkeit ausreicht, statische Elektrizität durch die Lagerblockeinheit abzuleiten. Bei einer Ausführungsform besteht die Lagerblockeinheit aus einem polymeren Werkstoff, dem ein antistatischer Zusatz beigemischt ist. Die erste Rolle und die zweite Rolle werden aus einem Werkstoff hergestellt, dessen Leitfähigkeit ausreicht, statische Elektrizität durch die Rollen abzuleiten. Bei einer Ausführungsform bestehen die erste Rolle und die zweite Rolle jeweils aus einer im Wesentlichen länglichen Metallwelle mit einer Filmmitnahmebeschichtung. Die Metallwelle kann aus nichtrostendem Stahl bestehen. Die Filmmitnahmebeschichtung besteht aus einem polymeren Werkstoff. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der polymere Werkstoff ein elastomeres Urethan. Der polymere Werkstoff kann einen antistatischen Zusatz enthalten.

Das erfindungsgemäße System schafft ein Bilderzeugungssystem, bei dem ein Filmbogen innerhalb des Systems von mindestens einer angetriebenen Rollenvorrichtung mit zusammenwirkenden Rollenpaaren transportiert wird, die zwischen zwei gegenüberliegenden starren Blechen positioniert sind, wobei zum Montieren der Rollenvorrichtungen an den Blechen jeweils die vormontierte Rollenvorrichtung in Lagerblock-Aufnahmeschlitze in den Blechen geschoben wird.

Die Filmtransportvorrichtung zum Einbau in Montageschlitze in zwei starren Blechen in einem erfindungsgemäßen Bilderzeugungssystem weist zwei Lagerverschiebeelemente auf, durch die sich jeweils eine von einer Wellenstützfläche umgebende Wellenaufnahmeöffnung erstreckt. Zwei ebenfalls vorgesehene Lagerblöcke sind dadurch gekennzeichnet, dass diese Lagerblöcke jeweils eine Wellenaufnahmeöffnung aufweisen, die durch eine Stirnfläche des Lagerblocks verläuft und von einer Wellenabstützfläche umgeben ist. Der Lagerblock kann auch dadurch gekennzeichnet sein, dass er neben der Öffnung einen Lagerverschiebebereich aufweist, wobei der Lagerblock außerdem an seinem Umfang einen in die Wandungen des Lagerblocks ragenden Schlitz aufweist, der mit einem der Montageschlitze in einem der starren Bleche in Eingriff gebracht werden kann, um den Lagerblock an dem Blech zu befestigen. Die Vorrichtung weist ferner eine erste Rolle mit einer einen mittleren Abschnitt der Rolle bedeckenden Filmmitnahmefläche und Wellenabschnitten auf, die von beiden Enden des mittleren Abschnitts ausgehen, wobei sich diese Wellenabschnitte jeweils in der Wellenaufnahmeöffnung eines der beiden Lagerblöcke drehen können. Die Vorrichtung weist außerdem eine zweite Rolle mit einer einen mittleren Abschnitt der Rolle bedeckenden Filmmitnahmefläche und Wellenabschnitten auf, die jeweils von den Enden des mittleren Rollenabschnitts ausgehen und drehbar in einer Wellenaufnahmeöffnung, gestützt von der Wellenstützfläche, in einem der beiden Lagerverschiebeelemente gelagert sind, wobei die Lagerverschiebeelemente und der darin mit einem Zapfen gelagerte Wellenabschnitt relativ zu den Wellenaufnahmeöffnungen jeweils so positioniert sind, dass das Lagerverschiebeelement und die zweite Rolle im Lagerverschiebebereich der Lagerblöcke bewegbar sind, derart, dass die Filmmitnahmefläche der zweiten Rolle von der Filmmitnahmefläche der ersten Rolle gelöst werden kann, wenn das Lagerverschiebeelement im Lagerverschiebebereich in eine erste Stellung bewegt wird, und die Filmmitnahmefläche der anderen Rolle berührt, wenn das Lagerverschiebeelement aus dieser Stellung entfernt wird. Ebenfalls zu dieser Vorrichtung gehört eine in Wirkverbindung zwischen dem Lagerverschiebeelement und dem Lagerblock angeordnete Feder, welche die Filmmitnahmefläche der zweiten Rolle in filmtransportierende Berührung mit der ersten Rolle vorspannt, wenn die erste oder die zweite Rolle angetrieben wird, um einen Film entlang einer rechtwinklig zu den Achsen der Wellen der ersten und zweiten Rolle verlaufenden Filmtransportbahn zu transportieren.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert.

Es zeigen:

1 einen schematischen Aufriss eines Laser-Bilderzeugungsgeräts mit einer erfindungsgemäßen Filmrollenvorrichtung,

2 eine fragmentarische perspektivische Ansicht eines beispielhaften Bilderzeugungssystems mit einer erfindungsgemäßen Filmrollenvorrichtung,

3 eine perspektivische Ansicht des in 2 dargestellten Teils des Bilderzeugungssystems ohne die Filmrollenvorrichtung,

4 eine perspektivische Ansicht einer beispielhaften Ausführungsform einer vormontierten erfindungsgemäßen Filmrollenvorrichtung, die so zwischen zwei Blechen in einem Bilderzeugungssystem eingebaut werden kann,

5 eine Ansicht der Filmrollenvorrichtung entlang der Filmtransportbahn, in der die Rollen so gegeneinander vorgespannt sind, dass sie einen Klemmspalt für den Transport eines Stücks lichtempfindlichen Films bilden,

6 eine Seitenansicht eines in einer Lagerblockeinheit montierten Rollenpaars,

7 eine Querschnittsansicht: der Rollen und der Lagerblockeinheit entlang der Linie 7-7 in 6,

8 eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Lagerblockeinheit, die das Lagerverschiebelement nach Ausschub aus der Verschiebebahn im Lagerblock zeigt, und

9 eine Ansicht der in 5 dargestellten Filmrollenvorrichtung nach Lösen der Rollen zur Beseitigung eines Filmstaus oder zur Durchführung von Wartungsarbeiten.

Der schematische Aufriss in 1 zeigt eine beispielhafte Ausführungsform eines für den Einsatz in der medizinischen Bilderzeugungstechnik geeignete Laser-Bilderzeugungssystems 10 mit einer erfindungsgemäßen Filmtransportrollenvorrichtung. Das Bilderzeugungssystem 10 weist einen Filmzuführungsmechanismus 11, eine Filmbelichtungseinrichtung 12, eine Filmentwicklungsstation 13, einen Filmaufnahmebereich 14 und ein Filmtransportsystem 15 auf. Der Filmzuführungsmechanismus 11, die Filmbelichtungseinrichtung 12, die Filmentwicklungsstation 13 und das Filmtransportsystem 15 sind sämtlich innerhalb des Bilderzeugungssystemgehäuses 16 angeordnet.

In dem Filmzuführungsmechanismus 11 wird lichtempfindlicher Film bevorratet. Mit dem Filmtransportsystem 15 kann der lichtempfindliche Film zwischen der Filmbelichtungseinrichtung 12, der Filmentwicklungsstation 13 und dem Filmaufnahmebereich 14 transportiert werden. Für den Transport des Films entlang einer gestrichelt eingezeichneten Filmtransportbahn 20 verfügt das Filmtransportsystem 15 über Filmtransportrollenvorrichtungen 18 (hier mit den Bezugsziffern 18a, 18b, 18c und 18d gekennzeichnet). Die Pfeile 22 geben die Richtung des Filmtransports entlang der Filmtransportbahn 20 an. Wie in der in 1 dargestellten beispielhaften Ausführungsform gezeigt, können in einem typischen Bilderzeugungssystem 10 mehrere Filmtransportrollenvorrichtungen 18 (18a, 18b, 18c und 18d) verwendet werden, um Film entlang verschiedener Filmtransportbahnen 20 oder entlang einer verlängerten Filmtransportbahn 20 zu transportieren.

Bei der in der Zeichnung dargestellten beispielhaften Ausführungsform verfügt der Filmzuführungsmechanismus 11 über eine Einrichtung (nicht dargestellt), die ein Stück Film entlang der Filmtransportbahn 20 in die Filmbelichtungseinrichtung 12 transportiert, um dort mit einer optischen oder Laser-Abtastvorrichtung 24 auf dem lichtempfindlichen Film das gewünschte Bild zu belichten. Nach Belichtung des gewünschten Bildes auf dem lichtempfindlichen Film wird der lichtempfindliche Film von den Filmtransportrollenvorrichtungen 18 entlang der Filmtransportbahn 20 zur Filmentwicklungsstation 13 transportiert. In der Filmentwicklungsstation 13 wird das Bild auf dem lichtempfindlichen Film entwickelt. Nach erfolgter Entwicklung wird der lichtempfindliche Film zu dem Filmaufnahmebereich 14 transportiert.

Bei der in der Zeichnung dargestellten beispielhaften Ausführungsform ist die Filmbelichtungseinrichtung 12 als Innentrommel ausgebildet. Die optische oder Laser-Abtastvorrichtung 24 ist Bestandteil der Filmbelichtungseinrichtung 12 und mechanisch mit einem Lineartranslationssystem (nicht dargestellt) gekoppelt. Während eines Abtastvorgangs bewegt das Optik-Lineartranslationssystem die optische Abtastvorrichtung 24 entlang einer Längsachse der Trommel (in einer im Wesentlichen rechtwinklig zur Abtastrichtung verlaufenden Richtung), wobei die optische Abtastvorrichtung 24 nach Beendigung des Abtastvorgangs entlang der Längsachse der Trommel in eine Startposition zurückgeführt wird.

Bei einer beispielhaften Ausführungsform hat die Filmbelichtungsfläche an der Innenfläche der Trommel die Maße 43,2 cm (17'') × 35,6 cm (14'') und eignet sich somit für die Belichtung eines Stück lichtempfindlichen Films mit den Maßen 43,2 cm (17'') × 35,6 cm (14''). Bei einer beispielhaften Ausführungsform wird der Film in einer vertikalen Richtung belichtet, d. h. die abgetasteten Rasterzeilen erscheinen in der vertikalen Richtung, weil der Film in der 35,6 cm (14'')-Richtung in das Belichtungsmodul eingeführt und anschließend in der 43,2 cm (17'')-Richtung abgetastet wird. Zum Belichten von 30,2 cm (17'') in Querrichtung des belichteten Films wird der Laserstrahl in einem Bogen von 180° (oder größer als 180°) über die Innenfläche der Trommel geführt. Zur vollen Belichtung eines gewünschten Bildes bzw. gewünschter Bilder auf dem lichtempfindlichen Film bewegt das Lineartranslationssystem die optische Abtastvorrichtung 35,6 cm (14'') entlang der durch die Mitte der Krümmung der Innenfläche der Trommel verlaufenden Längsachse.

Als lichtempfindlicher Film kann ein für Laserstrahllicht empfindlicher Film verwendet werden. Bei einer beispielhaften Ausführungsform wird ein lichtempfindlicher fotothermografischer Film mit einem Polymer- oder Papier-Träger verwendet, der mit einer Emulsion aus Trockensilber oder einem anderen wärmeempfindlichen Material beschichtet ist. Ein bekannter Film, der für medizinische Bilderzeugungsprozesse unter Verwendung eines Filmbelichtungssystems mit erfindungsgemäßen Filmtransportrollenvorrichtungen geeignet ist, wird von Imitation Corp. in Oakdale, Minnesota, hergestellt und ist unter der Bezeichnung DRY VIEW IMAGING FILM (DVB oder DVC) im Handel erhältlich.

2 zeigt als Ganzes eine fragmentarische perspektivische Ansicht einer beispielhaften Ausführungsform eines Bilderzeugungssystems mit einer erfindungsgemäßen Filmtransportrollenvorrichtung.

Wie in der beispielhaften Ausführungsform gemäß 2 gezeigt, ist die Filmtransportrollenvorrichtung 18 an beiden Enden in zwei starren Blechen 26, 28 montiert, die innerhalb des Bilderzeugungssystems 10 auf beiden Seiten einer Filmtransportbahn 20 angeordnet sind. Wie am besten aus 3 ersichtlich, sind in den starren Blechen 26 und 28 zwei Montageschlitze 32, 34 für die Aufnahme der Rollenvorrichtung 18 vorgesehen. Die Montageschlitze 32, 34 sind so bemessen und geformt, dass sie die Filmtransportrollenvorrichtung 18 gleitbar aufnehmen können. Die starren Bleche 26, 28 können Teil des Rahmens des Bilderzeugungssystemgehäuses 16 sein.

In der Zeichnung ist die äußere Begrenzung der Montageschlitze 32, 34 im Wesentlichen rechteckförmig ausgebildet. Die geometrische Gestaltung lässt jedoch zahlreiche Variationen zu. Wesentlich ist dabei nur, dass sich eine zusammengebaute Filmtransportrollenvorrichtung 18 gleitend in die Montageschlitze 32, 34 einschieben lassen muss.

4 zeigt eine perspektivische Ansicht der Elemente einer als Ganzes mit der Bezugsziffer 18 bezeichneten erfindungsgemäßen Filmtransportrollenvorrichtung. Zum Einsetzen in die Montageschlitze 32, 34 der Bleche 26, 28 ist die Transportrollenvorrichtung 18 an beiden Enden mit einer Lagerblockeinheit 36 versehen (in der Zeichnung mit 36a, 36b bezeichnet).

Die Lagerblockeinheit 36 besteht ihrerseits aus einem Lagerblock 38, einem Lagerverschiebeelement 40 und einer Vorspanneinrichtung 41 (z. B. einer Feder, wie in der Zeichnung gezeigt), die als Einzelteile später noch ausführlicher dargestellt und erörtert werden.

Die Filmtransportrollenvorrichtung 18 arbeitet mit Klemmung. In der in der Zeichnung dargestellten beispielhaften Ausführungsform weist die Filmtransportrollenvorrichtung 18 eine als Transportrolle 42 ausgebildete erste und eine als Klemmrolle 44 ausgebildete zweite Rolle auf. Wie in 5 gezeigt, besteht die Transportrolle 42 bei einer beispielhaften Ausführungsform aus einem im Wesentlichen länglichen Element mit einem ersten Ende 46, einem zweiten Ende 48 und einer in Längsrichtung durch die Rolle verlaufenden Welle 50. Die Welle 50 ist mit einer Filmmitnahmefläche 52 bedeckt. Entsprechend besteht auch die Klemmrolle 44 aus einem im Wesentlichen länglichen Element mit einem ersten Ende 54, einem zweiten Ende 56 und einer Welle 58, die sich in Längsrichtung durch die Rolle erstreckt. Die Welle 58 ist mit einer Filmmitnahmefläche 60 bedeckt. Wie aus 5 ersichtlich, halten die Lagerblockeinheit 36a und die Lagerblockeinheit 36b die Transportrolle 42 und die Klemmrolle 44 in einer Klemmposition für die Aufnahme und den Transport eines mit 61 bezeichneten Stücks lichtempfindlichen Films und verhindern gleichzeitig, dass zwischen den Rollen Licht durchfällt.

In 6 und 7 ist die Transportrolle 42, wie in 5, mechanisch mit einem Riemenscheibenmechanismus 62 gekoppelt. Dabei ist die Welle 50 am ersten Ende 46 drehbar mit der Lagerblockeinheit 36a gekoppelt. Ein Stiftmechanismus 64 fixiert die Welle 50 an dem sich durch die Lagerblockeinheit 36a erstreckenden Ende. Am zweiten Ende 48 erstreckt sich die Welle 50 durch die Lagerblockeinheit 36b (und ist bezüglich der Lagerblockeinheit 36b drehbar) und ist fest mit dem Riemenscheibenmechanismus 62 gekoppelt. Die Klemmrollenwelle 58 ist am ersten Ende 46 drehbar mit der Lagerblockeinheit 36a und am zweiten Ende 48 drehbar mit der Lagerblockeinheit 36b gekoppelt.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden die Transportrollenwelle 50 und die Klemmrollenwelle 58 als Präzisionsteile aus nichtrostendem Stahl mit einem Durchmesser von 9,53 mm und einer Länge von etwa 460 mm hergestellt. Die Filmmitnahmeflächen 52, 60 bestehen aus einem polymeren oder elastomeren Werkstoff (z. B. einem elastomeren Urethan). Ein geeigneter polymerer Werkstoff für die Filmmitnahmeflächen 47, 48 ist das Elastomer Polyurethan mit einer Shore-Härte A 50. Die Transportrollenwelle 50 und die Klemmrollenwelle 58 haben einen Außendurchmesser von 16,72 mm und die Filmmitnahmeflächen 52, 60 eine Dicke von 7,19 mm.

Beim Transport eines Stück lichtempfindlichen Films entlang der Filmtransportbahn kann sich auf der Oberfläche des Films eine statische Ladung aufbauen. Um ein auf dem lichtempfindlichen Film befindliches Bild gegen mögliche Beschädigung durch den Aufbau einer statischen Ladung zu schützen, sind die Transportrolle 42 und die Klemmrolle 44 (im Gegensatz zu herkömmlichen leitenden Rollen) als antistatische Rollen ausgebildet. Dies bedeutet, dass, wenn ein Stück lichtempfindlichen Films mit einem Ladungsaufbau auf seiner Oberfläche den Klemmspalt zwischen der Transportrolle 42 und der Klemmrolle 44 passiert, die antistatischen Rollen 42, 44 die statische Aufladung durch Masseschluss entladen. Um die Filmmitnahmeflächen 52, 60 für die Ableitung statischer Elektrizität von den Filmmitnahmeflächen 52, 60 zu den entsprechenden leitenden Wellen 50, 58 hinreichend leitfähig zu machen, wird in den Filmmitnahmeflächen 52, 60 ein Zusatz verwendet (beispielsweise ein elastomeres Urethan mit einem permanent antistatischen Zusatz). Um zu verhindern, dass die Rollen in dem Film unerwünschte Artefakte hervorrufen oder der Film beim Gleiten auf der Rollenoberfläche „schleift", ist bei der Auswahl eines antistatischen Zusatzes sorgfältig darauf zu achten, dass dieser mit der chemischen Zusammensetzung des in dem Bilderzeugungssystem verwendeten Films kompatibel ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform bestehen die Filmmitnahmeflächen 52, 60 aus einem Polyurethan mit einer Shore-Härte 50, dessen antistatischer Zusatz einen spezifischen elektrischen Widerstand im Bereich von 9 × 10 E7 bis 4 × 10 E8 Ohm-CM gewährleistet. Bei einer Ausführungsform wird als antistatischer Zusatz ein quartäres Ammoniumethylsulfat verwendet. Natürlich können auch andere antistatische Zusätze verwendet werden, wie zum Beispiel Ruß. Auch die chemische Zusammensetzung des Films kann die Verwendung anderer antistatischer Zusätze ratsam erscheinen lassen. Die statische Elektrizität wird von den leitenden Wellen 50, 58 durch die Lagerblockeinheiten 36a, 36b (die ebenfalls einen antistatischen Zusatz enthalten, wie später noch beschrieben) an den Rahmen des Bilderzeugungssystemgehäuses 16 abgeleitet, der aus Blech besteht und an Masse liegt.

8 zeigt als Ganzes eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Lagerblockeinheit, die ähnlich ausgebildet sein kann wie die an anderer Stelle gezeigten Lagerblockeinheiten 36a, 36b. Wie bereits beschrieben, besteht die Lagerblockeinheit 36 aus einem Lagerblock 38 und einem Lagerverschiebeelement 40. Bei einer Ausführungsform werden der Lagerblock 38 und das Lagerverschiebeelement 40 aus einem polymeren oder ähnlichen Werkstoff hergestellt, der aufgrund seiner hinreichend niedrigen Reibungskoeffizienten und geeigneten Härte eine Verwendung dieser Teile als Lager ohne separate Lagerelemente ermöglicht. Außerdem wird dem polymeren Werkstoff ein antistatischer Zusatz beigemischt, um die Lagerblockeinheiten in die Lage zu versetzen, eine gegebenenfalls an der Oberfläche eines Filmstücks vorhandene statische Ladung ähnlich wie die Filmmitnahmeflächen 52, 60 an Masse abzuleiten, wie weiter oben beschrieben. Ein zur Verwendung als Lagerblockeinheit für eine erfindungsgemäße Filmtransportrollenvorrichtung geeigneter polymerer Werkstoff mit einem antistatischen Zusatz ist ein Acetalpolymer mit einem permanent antistatischen Zusatz, der eine sehr gute Verschleiß-/Abriebfestigkeit und eine hohe Schrumpfrate aufweist. Ein geeignetes Acetalpolymer mit einem antistatischen Zusatz ist im Handel unter der Bezeichnung PERMASTAT 800 erhältlich. Andere Werkstoffe, wie zum Beispiel Polytetrafluorethylen, können der Acetalpolymermischung ebenfalls zugesetzt werden. Zu den bekannten Werkstoffen, aus denen sich eine erfindungsgemäße Lagerblockeinheit formen lässt, gehören ferner auch Polycarbonat und Acrylharz mit einem permanent antistatischen Zusatz. Außerdem können bekannte Polymere, wie zum Beispiel Polycarbonat oder Acetal, mit Ruß oder einer Edelstahlfaser und/oder Polytetrafluorethylen gemischt werden, um ein hinreichend hartes Lager mit hinreichend niedrigen Reibungskoeffizienten und antistatischen Eigenschaften zu erhalten, wobei allerdings nicht übersehen werden darf, dass Edelstahl- oder andere Metallfasern bestimmte, damit in Berührung kommende dünne Filme „schleifen" können.

Der Lagerblock 38 weist einen Seitenkanalmechanismus 70 mit einem ersten Kanal 72 und einem zweiten Kanal 74 auf. Die Kanäle 72, 74 können lösbar mit der Umrandung der Montageschlitze 32, 34 in Eingriff gebracht werden, derart, dass die Lagerblockeinheit lösbar in den Montageschlitzen 32, 34 am Bilderzeugungssystem 10 lösbar montierbar ist.

Durch die Stirnfläche 78 des Lagerblocks 38 verläuft eine Wellenaufnahmeöffnung 76. Die Wellenaufnahmeöffnung 76 ist so bemaßt, dass sie eine Rollenwelle, wie zum Beispiel die Klemmrollenwelle 58, gleitbar aufnehmen kann.

Durch einen Montageansatz 80 am Lagerblock 38 verläuft eine Bohrung 82, die zu einer entsprechenden Bohrung im Blech 26 oder 28 fluchtend ausgerichtet werden kann. Nach Einschieben der Lagerblockeinheiten 36a, 36b in die Montageschlitze 32, 34 beim ersten Einbau kann die Rollenvorrichtung dann mit Befestigungsschrauben in Einbaulage gesichert werden.

Der Lagerblock 38 ist mit einem Lagerblockgehäuse 84 versehen, das eine einen Lagerverschiebeelement-Aufnahmebereich 86 definierende Öffnung aufweist. Durch eine Lagerstützfläche 88 des Lagerverschiebelements 40 verläuft eine Öffnung 90. Bei einer Ausführungsform ist das Lagerstützelement 88 mit einer gerundeten Kante 96 versehen und so bemaßt, dass es sich in den Lagerverschiebelement-Aufnahmebereich 86 schieben lässt. Wie auch aus 7 ersichtlich, ist das Lagerverschiebelement 40 nach Einschieben des Lagerstützelements 88 in den Lagerverschiebelement-Aufnahmebereich 86 für die Aufnahme eines Endes (54, 56) der Klemmrolle 44 durch eine Öffnung in der Rückwand des Lagerblocks 38 und die Öffnung 90 richtig ausgerichtet.

Das Lagerverschiebelement 40 weist ferner ein Daumengriffelement 96 und ein Zusatzgriffelement 98 auf, die sich aus dem Lagerverschiebelement 40 nach außen erstrecken. Das Daumengriffelement 96 und das Zusatzgriffelement 98 erleichtern das Ergreifen des Lagerverschiebelements 40, um dieses relativ zum Lagerblock 38 zu bewegen und dadurch die Transportrolle 42 von der Klemmrolle 44 zu lösen. Das Daumengriffelement 96 und das Zusatzgriffelement 98 bilden gleichzeitig Seitenwände eines Kanals 100 für die Verlegung der Vorspanneinrichtung. Der Lagerblock 38 weist ferner einen Pfosten 102 und einen Pfosten 104 auf. Bei einer Ausführungsform besteht die Vorspanneinrichtung 41 aus einer Feder 106 (in 4 dargestellt). Die Feder 106 ist mit ihren Enden am Pfosten 102 und am Pfosten 104 auf der Stirnfläche 78 des Lagerblocks befestigt. Die Feder 106 verläuft dabei vom Pfosten 102, um die äußere Begrenzung des Lagerverschiebeelements 40 durch den Kanal 100 für die Verlegung der Vorspanneinrichtung zum Pfosten 104, an dem sie mit dem entgegengesetzten Ende befestigt wird. Die Kompressionskraft der Feder 106 drückt das Lagerverschiebelement 40 in den Lagerverschiebelement-Aufnahmebereich 86 und bewirkt dadurch, dass die Klemmrolle 44 gegen die Transportrolle 42 vorgespannt wird. Durch die mechanische Kopplung des Lagerverschiebeelements 40 mit dem Lagerblock 38 gebildete feste Begrenzungen der Bewegung des Lagerverschiebeelements 40 verhindern eine zu große Bewegung der Klemmrolle 42 in beiden Richtungen.

9 zeigt die Filmtransportrollenvorrichtung 18 in einer Position für die Beseitigung eines Filmstaus. Zur Einstellung dieser Position können das Daumengriffelement 96 und das Zusatzgriffelement 98 ergriffen und gezogen werden, um das Lagerverschiebelement 40 von dem Verschiebeblock 38 zu entfernen, damit die Klemmrolle 44 von der Transportrolle 42 weg gezogen werden und ein Bediener ein gegebenenfalls zwischen den Rollen 42, 44 eingeklemmtes Filmstück entfernen kann, ohne dass dafür die Filmtransportrollenvorrichtung 24 ausgebaut werden muss.

Die erfindungsgemäße Filmrollenvorrichtung kann in einem Bilderzeugungssystem als vormontierte Einheit zwischen zwei starren Blechen eingebaut werden und erfordert für den Einbau oder Wartungsarbeiten keine Bewegung der Bleche oder den Ausbau ihrer Lagersätze. Ferner ermöglichen die als Formteile hergestellten neuartigen erfindungsgemäßen Verschiebeblockeinheiten eine Bewegung der Transportrolle relativ zur Klemmrolle, um die Rollenvorrichtung für Wartungsarbeiten oder die Beseitigung von Filmstaus zugänglich zu machen. Zudem ermöglicht die erfindungsgemäße Spezialfilmrollenvorrichtung durch antistatische Merkmale eine Beherrschung des Aufbaus statischer Elektrizität auf dem transportierten Bogenmaterial in der Weise, dass die statische Elektrizität von der Oberfläche des Films in den Rahmen des Bilderzeugungssystems abgeleitet wird.


Anspruch[de]
  1. Bilderzeugungssystem (10) mit einem Filmtransportsystem (15), welches mindestens eine Filmtransportrollenvorrichtung (18) mit folgenden Komponenten aufweist:

    – einem ersten und zweiten Lager (36a), (36b);

    – einer ersten Rolle (42); und

    – einer zweiten Rolle (44);

    wobei die erste Rolle (42) und die zweite Rolle (44) zwischen dem ersten und zweiten Lager (36a), (36b) in einer Klemmposition drehbar verbunden sind, und wobei das erste und zweite Lager (36a), (36b) je einen Lagerblock (38) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerblock (38) ein Lagerblockgehäuse (84) mit einer einen Lagerverschiebebereich (86) definierenden Öffnung aufweist, wobei ein Lagerverschiebeelement (40) innerhalb des Lagerverschiebebereichs (86) verschiebbar angeordnet und eine Vorspanneinrichtung (41) zwischen dem Lagerverschiebeelement (40) und dem Lagerblock (38) montiert ist, und wobei die Vorspanneinrichtung (41) eine Feder (106) aufweist, deren beide Enden am Lagerblock (38) befestigt sind und der Federkörper (106) um das Lagerverschiebeelement (40) herumgeführt ist, wobei die Kompressionskraft der Feder (106) durch Vorspannen der zweiten Rolle (44) in Kontakt mit der ersten Rolle (42) das Lagerverschiebeelement (40) in den Lagerverschiebeelement-Aufnahmebereich (86) drängt, und wobei das Lagerverschiebeelement (40) eine Griffeinrichtung (96), (98) aufweist, welche die Ergreifung des Lagerverschiebeelements (40) unterstützt, um dieses relativ zum Lagerblock (38) zu bewegen.
  2. Bilderzeugungssystem (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffeinrichtung ein Daumengriffelement (96) und ein Zusatzgriffelement (98) aufweist.
  3. Bilderzeugungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerblock (38) zwei Montagekanäle (72), (74) aufweist, wodurch das Lagerverschiebeelement (40) innerhalb eines Rahmens (26), (28) der Bilderzeugungseinrichtung gleitend aufgenommen werden kann.
  4. Bilderzeugungssystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerblock (38) einen Montagepfosten (102), (104), und das Lagerverschiebeelement (40) einen Montagekanal (100) für die Vorspanneinrichtung aufweist.
  5. Bilderzeugungssystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Rolle (42) drehbar am Lagerverschiebeelement (40) und Lagerblock (38) befestigt ist, und dass die zweite Rolle (44) drehbar am Lagerblock (38) angebracht ist.
  6. Bilderzeugungssystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der beiden ersten und zweiten Rollen aus einem antistatischen Material besteht.
  7. Bilderzeugungssystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Lager aus einem antistatischen Material besteht.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche


Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com