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Dokumentenidentifikation DE202004010172U1 11.11.2004
Titel Medizintechnisches Hilfsmittel zur Behandlung von Hämorrhoiden auf pflanzlicher Basis
Anmelder Schulten, Eveline, 26721 Emden, DE
Vertreter Dames, P., Rechtsanw., 26725 Emden
DE-Aktenzeichen 202004010172
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 11.11.2004
Registration date 07.10.2004
Application date from patent application 28.06.2004
IPC-Hauptklasse A61K 35/78
IPC-Nebenklasse A61P 7/04   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein medizintechnisches Hilfsmittel (Salbe) zur Behandlung von Hämorrhoiden, das sowohl äußerlich als auch innerlich anwendbar ist. Sie beinhaltet ausschließlich Naturprodukte.

Bisherige bekannte Salben gegen Hämorrhoiden beruhen ausschließlich auf chemischen Grundstoffen. Sie enthalten insbesondere Bufexamac oder Quinisocainhydrochlorid. Die bereits bekannten Mittel sind entweder äußerlich in Form von Cremes oder innerlich in Form von Zäpfchen anwendbar. Die Wirkung dieser Mittel ist gleich Null. In den überwiegenden Fällen müssen sich die Betroffenen trotz Anwendung der Cremes oder Zäpfchen einem operativen Eingriff zur Entfernung der Hämorrhoiden unterziehen. Ein Großteil der bekannten Mittel ist ausschließlich gegen den durch die Hämorrhoiden hervorgerufenen Schmerz- und Juckreiz bzw. zur Nachbehandlung verödeter Hämorrhoidalknoten. Erfinderaufgabe war es daher, ein Mittel zu entwickeln, das diese Nachteile nicht in sich birgt, insbesondere die Hämorrohiden ohne operativen Eingriff verschwinden läßt.

Diese Aufgabe wird erfindermäßig dadurch gelöst:

Für die Erfindung werden 20 gr. Bitterklee, 10 gr. Königskraut, 20 gr. Leberkraut, 30 gr. Passionskraut, 15 gr. Sauerampfer, 30 gr. Schafgarbe, 20 gr. Wegerich und 20 gr. Wegwarte in getrockneter Form in einer elektrischen Kaffeemühle oder einer ähnlichen Vorrichtung zu Staub zermahlen.

Sodann wird 1 kg salzloses Schmalz auf dem Herd in einem Kochtopf erhitzt bis es flüssig ist. Der Kochtopf wird von der Herdplatte genommen. Die zermahlenen Kräuter werden unverzüglich hinzugefügt und untergerührt. Anschließend wird der Kochtopf in den Kühlschrank gestellt bis die Masse fest ist. Nun kann die Masse als Creme auf die Hämorrhoiden aufgetragen werden. Es können auch Zäpfchen geformt werden, die dann rektal eingeführt werden und von innen wirken. Die Erfindung ist nach der Herstellung im Kühlschrank aufzubewahren.

Die Vorteile der Erfindung sind insbesondere in ihrer schnellen Wirksamkeit zu sehen. Schon nach einigen Tagen werden die durch die Hämorrhoiden hervorgerufenen Beschwerden gelindert. Nach ein bis zwei Wochen sind die Hämorrhoiden vollständig verschwunden. Operative Eingriffe sind nicht mehr erforderlich. Da die Erfindung auf rein natürlicher Basis beruht, ist sie sehr verträglich. Sie kann innerlich und äußerlich angwendet werden, so daß nicht zwei Produkte erworben werden müssen. Desweiteren ist die Erfindung schnell und kostengünstig herzustellen. Der Einsatzbereich der Erfindung ist vorrangig in der Pharmaindustrie, der Medizin und der Homöopathie zu sehen.


Anspruch[de]
  1. Medizintechnisches Hilfsmittel zur Behandlung von Hämorrohiden, dadurch gekennzeichnet,

    dass es aus

    1 kg salzlosem Schmalz,

    20 gr. Bitterklee (getrocknet),

    10 gr. Königskraut (getrocknet),

    20 gr. Leberkraut (getrocknet),

    30 gr. Passionskraut (getrocknet),

    15 gr. Sauerampfer (getrocknet),

    30 gr. Schafgarbe (getrocknet),

    20 gr. Wegerich (getrocknet) und

    20 gr. Wegwarte (getrocknet)

    zusammengesetzt ist.
Es folgt kein Blatt Zeichnungen






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